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Donnerstag, 4. Februar
Programmwoche 05/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenEmpathie-Maschinen
Wie Virtual Reality den Journalismus verändert

"Das Mädchen mit dem Fingerhut"
Michael Köhlmeiers neuer Roman

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Hubert Winkels, Literaturkritiker

CD "Abalonia"
von Turbostaat

"Der ...

Text zuklappenEmpathie-Maschinen
Wie Virtual Reality den Journalismus verändert

"Das Mädchen mit dem Fingerhut"
Michael Köhlmeiers neuer Roman

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Hubert Winkels, Literaturkritiker

CD "Abalonia"
von Turbostaat

"Der Kuaför aus der Keupstraße"
Dokumentation über den Umgang mit den Opfern der rechtsextremen NSU

Wuppertal leuchtet
Videoinstallationen des Künstlers Kai Fobbe

Viele Newcomer-Regisseure
Auswahl für Berliner Theatertreffen 2016 steht


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Ganzen Text anzeigenZündung!
Wendelstein 7-X erzeugt Wasserstoff-Plasma

Mit Stammzellen gegen das Aussterben
Nur noch drei Nördliche Breitmaulnashörner

PS-Power statt Umweltschutz
Deutschlands Autoindustrie in der Kritik

Das große Schmelzen
Der ...

Text zuklappenZündung!
Wendelstein 7-X erzeugt Wasserstoff-Plasma

Mit Stammzellen gegen das Aussterben
Nur noch drei Nördliche Breitmaulnashörner

PS-Power statt Umweltschutz
Deutschlands Autoindustrie in der Kritik

Das große Schmelzen
Der Eisschild Grönlands schmilzt immer schneller

Völkerwanderung
Bayerische Naturschützer helfen Ameisenvölkern


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenEmpathie-Maschinen
Wie Virtual Reality den Journalismus verändert

"Das Mädchen mit dem Fingerhut"
Michael Köhlmeiers neuer Roman

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Hubert Winkels, Literaturkritiker

CD "Abalonia"
von Turbostaat

"Der ...

Text zuklappenEmpathie-Maschinen
Wie Virtual Reality den Journalismus verändert

"Das Mädchen mit dem Fingerhut"
Michael Köhlmeiers neuer Roman

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Hubert Winkels, Literaturkritiker

CD "Abalonia"
von Turbostaat

"Der Kuaför aus der Keupstraße"
Dokumentation über den Umgang mit den Opfern der rechtsextremen NSU

Wuppertal leuchtet
Videoinstallationen des Künstlers Kai Fobbe

Viele Newcomer-Regisseure
Auswahl für Berliner Theatertreffen 2016 steht


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Ganzen Text anzeigenZündung!
Wendelstein 7-X erzeugt Wasserstoff-Plasma

Mit Stammzellen gegen das Aussterben
Nur noch drei Nördliche Breitmaulnashörner

PS-Power statt Umweltschutz
Deutschlands Autoindustrie in der Kritik

Das große Schmelzen
Der ...

Text zuklappenZündung!
Wendelstein 7-X erzeugt Wasserstoff-Plasma

Mit Stammzellen gegen das Aussterben
Nur noch drei Nördliche Breitmaulnashörner

PS-Power statt Umweltschutz
Deutschlands Autoindustrie in der Kritik

Das große Schmelzen
Der Eisschild Grönlands schmilzt immer schneller

Völkerwanderung
Bayerische Naturschützer helfen Ameisenvölkern


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

"Der Preis der Schönheit"

Ganzen Text anzeigenMichael Steinbrecher lädt Fachleute, Betroffene und Prominente ins alte E-Werk in Baden-Baden zum Gespräch über ein aktuelles Thema ein - diesmal über den "Preis der Schönheit".

Zwar haben schöne Menschen bei der Partnersuche, im Bewerbungsgespräch oder auf der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMichael Steinbrecher lädt Fachleute, Betroffene und Prominente ins alte E-Werk in Baden-Baden zum Gespräch über ein aktuelles Thema ein - diesmal über den "Preis der Schönheit".

Zwar haben schöne Menschen bei der Partnersuche, im Bewerbungsgespräch oder auf der Beliebtheitsskala im eigenen Freundeskreis klare Vorteile. Doch wer schön sein will, der muss bekanntlich auch leiden - oder ein wenig nachhelfen.

Während die einen mit eiserner Disziplin Diät- und Trainingspläne einhalten, um ihren Körper in Form zu bringen, setzen die anderen auf die moderne Medizin. Brustvergrößerungen stehen nach wie vor bei Frauen ganz oben auf der Wunschliste der Schönheits-OPs, für Männer ist es die Lidstraffung. Auffällig: Patienten, die mit Hilfe von Schönheitschirurgen die biologische Uhr anhalten wollen, werden immer älter. Doch warum lassen wir uns von Schönheitsidealen leiten? Wie weit gehen wir für den Traum von ewiger Jugend? Und wäre es nicht besser, natürlich und in Würde zu altern?

Schauspieler Siegfried Rauch lagen als ehemaligem Kapitän der Serie "Das Traumschiff" die Frauen scharenweise zu Füßen. Inzwischen ist er 83 Jahre alt und steht zu jeder einzelnen seiner Falten. Eitel ist er absolut nicht und im Bad braucht er keine fünf Minuten. Sich für die Schönheit unters Messer legen? Kommt für ihn nicht in Frage: "Ich müsste mich ja totlachen, wenn ich mein Gesicht straffen ließe und dann in den Spiegel schauen würde!"

Auf Falten, Tränensacke oder Doppelkinn hat Wolfgang Schmid hingegen gar keine Lust. "Ich will gar nicht in Würde altern! Ich will meinen Job machen, ich will dynamisch wirken, ich will gut aussehen." Um nicht zum alten Eisen zu gehören, ist ihm jedes Mittel recht: Im vergangenen Jahr ließ sich der Manager liften. Seitdem fühlt er sich so jung und frisch, wie er aussieht - und wird nicht länger für den Vater seiner 22 Jahre jüngeren Frau gehalten.

Die Bewahrung ewiger Jugend und die Rettung menschlicher Schönheit, das ist sein Metier: Dr. Axel Neuroth ist Schönheitschirurg und stolz darauf. Sein Ziel ist es keinesfalls, die Patienten so natürlich wie möglich zu gestalten: "Ich will ein Ideal kreieren, was schöner ist als das, was die Natur erschafft." Für dieses Ideal geht er gerne auch mal ins Extrem. Denn für Schönheit, so meint er, kann kein Preis hoch genug sein.

Sophia Wollersheim würde ihm recht geben. Je extremer, je künstlicher, desto schöner, findet die bekannte TV-Blondine. Für ihr Schönheitsideal ließ sie sich bereits sieben Mal operieren, davon drei Mal die Brust vergrößern. Und nimmt sowohl hohe Kosten als auch große Schmerzen in Kauf. Ruhe geben will sie erst, wenn sie die Optik erreicht hat, die ihr am besten gefällt: "Klar bin ich süchtig nach Schönheits-OPs. Erst wenn alles rundum perfekt ist, fühle ich mich wohl."

Natürlich sei Altern nicht immer schön, weiß die Journalistin Silke Burmester aus eigener Erfahrung. Mit medizinischen Mitteln nachzuhelfen, ist für sie allerdings ein Zeichen von Charakterschwäche. "Ich verliere den Respekt, wenn ich sehe, dass jemand etwas hat machen lassen. Das ist doch keine Herausforderung!" Schön sind in ihren Augen Menschen, deren Gesichtsfalten Geschichten erzählen.

Schon als Teenie wollte Kera-Rachel Cook Model werden. Sie galoppierte einmal quer durch den Modezirkus: von Germany's Next Topmodel zum Plus-Size-Model - immer auf der Suche nach Liebe, Bewunderung und Anerkennung. Zwei Mal war sie in stationärer Behandlung wegen Bulimie. "Für Schönheit zahle ich gar keinen Preis mehr!", sagt sie aus heutiger Sicht und hat vor kurzem einen überraschenden Entschluss gefasst.

Prof. Dr. Borwin Bandelow weiß als Psychologe, wie wichtig Menschen ihr Aussehen ist. "Das Tier in uns sagt: Suche die Nähe von Menschen, die attraktiv sind." Schöne Menschen werden positiver wahrgenommen, von der Gesellschaft in höherem Maße anerkannt. Allerdings, warnt er, könne die Sehnsucht nach Schönheit auch zur Sucht werden und in gefährliche Krankheiten ausarten.

Der wahre Preis einer Schönheitsoperation bemisst sich manchmal nicht in Geld. Diese Erfahrung musste Bahar Arkan machen. Als sie nach einer Brust-OP aufwachte, hatte sie unerträgliche Schmerzen und Blutergüsse. "Es war als ob man mir die Kissen reingeboxt hätte." Der Frust sitzt tief und die gesundheitlichen Einschränkungen haben große Auswirkungen auf ihr Leben.


(ARD/SWR)


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11:47
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Vertauschte Babys
Mutter und Tochter im Exklusivinterview

Refugee.tv
Flüchtlinge machen Fernsehen

60 Jahre Opernball
Walzerseligkeit im Spiegel der Geschichte


(ORF)


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12:33
VPS 12:30

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Neue Antibiotika:
Wenig Anreize für Big Pharma

Blockchain:
Die Finanzwelt im Banne der Bitcoin-Technologie

Bartholet-Maschinenbau aus Flums:
Bau von Seilbahnen für den Iran


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der Wilde Wald der Kaiserin

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Hermesvilla liegt am Stadtrand Wiens inmitten des Lainzer Tiergartens. Der bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin ...
(ORF)

Text zuklappenEin malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Hermesvilla liegt am Stadtrand Wiens inmitten des Lainzer Tiergartens. Der bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren.

Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten, die eine Naturfreundin war. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben.

Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt.

Im Park leben immer noch Wildschweine, Mufflons, Damwild aber auch kleine seltene Arten wie Eichenprozessionsspinner, Schusterkäfer, Feuersalamander oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebse.

Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor rund 60 Jahren bei uns ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.


(ORF)


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13:46
VPS 13:45

Videotext Untertitel

Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.

Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


(ORF)


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14:31
VPS 14:30

Videotext Untertitel

Der Prater - Eine wilde Geschichte

Film von Manfred Corrine

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite.

In diesem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom ...
(ORF)

Text zuklappenDer Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite.

In diesem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat.


(ORF)


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15:15
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wiener Gstettn

Film von Thomas Rilk

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenUmgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien.

Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und ...
(ORF)

Text zuklappenUmgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien.

Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.

Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.

Redaktionshinweis: Einen Tag lang heißt es bei 3sat: "Echt Tierisch".


(ORF)


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiener Ringstraße: Wie Wien zur Weltstadt wurde

Trilogie eines Boulevards (1/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenSie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Kaiser Franz Joseph hat die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnet.

Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 ...
(ORF)

Text zuklappenSie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Kaiser Franz Joseph hat die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnet.

Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 Millionen Quadratmeter wurden mit Gebäuden verbaut, 1,5 Millionen Quadratmeter hatten die Planer für Straßen, Plätze und Parkanlagen reserviert.

Auch heute noch präsentiert sich die Ringstraße als eindrucksvolles Gesamtkunstwerk, in dem die imperiale Kultur des kaiserlichen Wien und die großbürgerliche Repräsentations-Architektur der "Belle Epoque" eine geglückte Liaison eingingen. Bis heute locken Bauten wie das Wiener Rathaus und das Parlament, aber auch Kulturpaläste wie die Staatsoper und das "Kunsthistorisches Museum" jedes Jahr Millionen Touristen nach Wien.

Die Ringstraße war im Lauf der letzten eineinhalb Jahrhunderte aber immer wieder auch ein Platz für politische Massenversammlungen: ob beim Staatsbegräbnis für Kaiser Franz Joseph 1916 oder bei den Kundgebungen der Wiener Sozialdemokratie zum 1. Mai.

Heute haben die Massenveranstaltungen auf der Ringstraße ein anderes Gesicht: Sie reichen von der "Regenbogen-Parade" bis zum "Wien-Marathon". Aber immer galt und gilt: Der Ring lebt - und manchmal bebt er auch.


(ORF)


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16:49
VPS 16:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiener Ringstraße: Boulevard der Paläste

Trilogie eines Boulevards (2/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenSie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus.

Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens: die ...
(ORF)

Text zuklappenSie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus.

Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens: die Staatsoper, das Kunst- und das Naturhistorische Museum sowie das Rathaus und die Universität.


(ORF)


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17:39
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiener Ringstraße: Menschen auf der Ringstraße

Trilogie eines Boulevards (3/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenDie Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris, einer der prachtvollsten Boulevards der Welt.

Dabei ist der Ring mehr als eine prächtige Vorzeigestraße: Er ist auch ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris, einer der prachtvollsten Boulevards der Welt.

Dabei ist der Ring mehr als eine prächtige Vorzeigestraße: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als seinen.

Engelbert Auer, "Chef de Rang" im Café Landtmann, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle. Ihm ist nicht nur die Zufriedenheit seiner Kundschaft ein Herzensanliegen, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann.

Dann sind da auch noch die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlaments-Stenografin Bettina Brixa, die Gartenarchitektin Marie-Luis Horvath, der Straßenbahnfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des "Hotels Imperial", Manfred Grassauer. Er besorgte schon Theaterkarten für Peter Ustinov und diskutiere nachts mit Bruce Springsteen über Rockmusik.

Sie alle wissen aus eigener Erfahrung, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein "Boulevard der Gschichtl'n".


(ORF)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Aktionsplan gegen Zika
Vier Millionen Fälle bis Ende 2016 befürchtet

Der Schmerz bleibt
Operationen und Chemotherapie schädigen Nerven

Der Bärenflüsterer
David Bittner lebt regelmäßig unter Bären


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigenKinostart "Suffragette"
Carey Mulligan kämpft an der Seite von Meryl Streep und Helena Bonham Carter um Gleichberechtigung

"Einbruch der Wirklichkeit"
Gespräch mit Navid Kermani

Intellektuelle gegen Abschiebung
Mehr als 200 Künstler, ...

Text zuklappenKinostart "Suffragette"
Carey Mulligan kämpft an der Seite von Meryl Streep und Helena Bonham Carter um Gleichberechtigung

"Einbruch der Wirklichkeit"
Gespräch mit Navid Kermani

Intellektuelle gegen Abschiebung
Mehr als 200 Künstler, Wissenschaftler, Wirtschaftsführer, Kirchenleute und Alt-Bundesräte unterzeichnen in der Schweiz einen "dringenden Aufruf". Im Gespräch: Adolf Muschg

Illegale Entführungen
Fotos von Edmund Clark - die Ausstellung "Terror incognitus" in Mannheim

Der Wiener Naschmarkt
Touristenattraktion mit lebendiger Kneipenszene

Völlig Dada
Zum 100. Geburtstag der Kunstbewegung


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Der Wiener Opernball - Das Jubiläum zweier Ikonen

Film von Lisbeth Bischoff

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAm 4. Februar 2016 wird der 60. Opernball nach dem Zweiten Weltkrieg zelebriert. Zum Jubiläum wurde eine Jubilarin eingeladen: die frühere Opernballorganisatorin Lotte Tobisch-Labotýn.

Sie feiert am 28. März 2016 ihren 90. Geburtstag. Der 60. Opernball steht also ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenAm 4. Februar 2016 wird der 60. Opernball nach dem Zweiten Weltkrieg zelebriert. Zum Jubiläum wurde eine Jubilarin eingeladen: die frühere Opernballorganisatorin Lotte Tobisch-Labotýn.

Sie feiert am 28. März 2016 ihren 90. Geburtstag. Der 60. Opernball steht also ganz unter dem Motto: Das Geburtstagskind gratuliert dem Geburtstagskind.

Bei Bombenangriffen wurde die Staatsoper am 12. März 1945 zerstört. Zehn Jahre später erstrahlte die Wiener Oper nach dem Wiederaufbau im neuen alten Glanz. Als sich im Haus am Ring zu Beethovens "Fidelio" der Vorhang hob, liefen schon die Vorbereitungen für den ersten Opernball der zweiten Republik.

Am 9. Februar 1956 war es soweit: Nach 17-jähriger Tanzpause eröffneten Bundespräsident Theodor Körner und Bundeskanzler Julius Raab den Opernball. Genau in dieser Ballnacht kam es zu einem ungeheuren Kälteeinbruch. Die Temperatur sank auf minus 26 Grad. Den Ballbesuchern bot sich beim Eintritt in die Oper ein trauriges Bild: Alle Blumen, die das Foyer zierten, waren erfroren.


(ORF/3sat)


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21:08
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Live aus der Wiener Staatsoper

Opernball 2016

Ankunft der Gäste

Kommentator: Christoph Wagner-Trenkwitz, Karl Hohenlohe

Moderation: Mirjam Weichselbraun, Alfons Haider

Ganzen Text anzeigenMirjam Weichselbraun und Alfons Haider melden sich live vom Red Carpet der Wiener Staatsoper und interviewen die Stars und Sternchen.

Es kommentieren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe.

Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur gibt sich ein ...
(ORF)

Text zuklappenMirjam Weichselbraun und Alfons Haider melden sich live vom Red Carpet der Wiener Staatsoper und interviewen die Stars und Sternchen.

Es kommentieren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe.

Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur gibt sich ein Stelldichein beim unbestrittenen Höhepunkt der Wiener Ballsaison: dem Wiener Opernball. Die Damen haben ein "großes, langes Abendkleid" zu tragen, bei den Herren herrscht Frackzwang - dementsprechend schön ist das Getümmel mit hoher Prominentendichte anzusehen. Wenn die Aufführungen und die Eröffnung der Debütanten zu Ende sind, heißt es wieder: "Alles Walzer" und rund 120 Musiker in acht verschiedenen Ballbereichen sorgen für gute Stimmung.


(ORF)


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21:40
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Live aus der Wiener Staatsoper

Opernball 2016

Die Eröffnung

Kommentator: Christoph Wagner-Trenkwitz, Karl Hohenlohe

Moderation: Mirjam Weichselbraun, Alfons Haider

Ganzen Text anzeigen3sat zeigt die Eröffnung des Wiener Opernballs 2016 in der Wiener Staatsoper, kommentiert von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider bitten Bundespräsident Heinz Fischer und Gattin Margit im Teesalon zum Gespräch, bevor ...
(ORF)

Text zuklappen3sat zeigt die Eröffnung des Wiener Opernballs 2016 in der Wiener Staatsoper, kommentiert von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider bitten Bundespräsident Heinz Fischer und Gattin Margit im Teesalon zum Gespräch, bevor mit der Österreichischen Bundeshymne und der Europahymne sowie dem Einzug des Jungdamen- und Herrenkomitees die Eröffnung beginnt.


(ORF)


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22:55
VPS 23:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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23:07
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Live aus der Wiener Staatsoper

Opernball 2016

Das Fest

Kommentator: Christoph Wagner-Trenkwitz, Karl Hohenlohe

Moderation: Mirjam Weichselbraun, Alfons Haider

Ganzen Text anzeigenMirjam Weichselbraun und Alfons Haider rücken Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ins Scheinwerferlicht, und Barbara Rett widmet sich den Spitzen aus Kunst und Kultur.

Zu Ende geht die Live-Übertragung - nach der traditionellen Mitternachtsquadrille - ...
(ORF)

Text zuklappenMirjam Weichselbraun und Alfons Haider rücken Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ins Scheinwerferlicht, und Barbara Rett widmet sich den Spitzen aus Kunst und Kultur.

Zu Ende geht die Live-Übertragung - nach der traditionellen Mitternachtsquadrille - mit den schönsten Bildern und Impressionen des Opernball 2015.
Kommentiert von Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe.


(ORF)


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0:26
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:54
VPS 00:55

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Kampf um den Fifa-Thron
Kronfavorit Scheich Salman aus Bahrain unter Verdacht

Obergrenze für Flüchtlinge
Europa igelt sich ein

Datenbunker Schweiz
Geschäft mit digitalen Hochsicherheitszonen


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1:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Eid-Genossin Badran

Mit der Hellebarde gegen Spekulanten

Reportage von Roland Huber

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenSieben Jahre hat die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran für die Beibehaltung der Lex Koller - ein Gesetz, das den Grundstückserwerb durch Personen im Ausland regelt - gekämpft.

Dieses Ziel hat sie erreicht. Doch die von ihr angestrebte Veränderung des ...

Text zuklappenSieben Jahre hat die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran für die Beibehaltung der Lex Koller - ein Gesetz, das den Grundstückserwerb durch Personen im Ausland regelt - gekämpft.

Dieses Ziel hat sie erreicht. Doch die von ihr angestrebte Veränderung des Gesetzes wurde im Ständerat abgeschmettert. So ist ihr Triumph Sieg und Niederlage zugleich. Doch die Sozialdemokratin, die schon vier Mal dem Tod entronnen ist, wird weiter kämpfen.

Jacqueline Badran ist ein Glückspilz. Als Kind ist sie einmal beinahe ertrunken, dann aus dem fünften Stock eines Hauses gefallen und später auch noch von einer Schneelawine begraben worden. Das Unglaublichste aber passierte ihr auf einer Geschäftsreise: Badran stürzte mit dem Flugzeug ab: Im November 2001 starben 24 Passagiere beim Anflug auf den Flughafen Zürich. Badran kroch mit leichten Verletzungen aus den Trümmern.

So viel Glück sei für sie Verpflichtung, sich für diejenigen zu engagieren, die weniger Glück im Leben haben. Politisiert wurde Badran durch die Jugendunruhen der 1980er Jahre. Jacqueline Badran schrie damals im Chor mit den "Chaoten": "Macht aus dem Staat Gurkensalat!". Doch schon bald wird sie selbst staatstragend.


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2:03
VPS 02:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Die Existenzgründer (3/3)

Endlich am Ziel

Film von Julia Hurtzig, Rütger Haarhaus,

Johannes Guttenhöfer und Wolfgang Zündel

Ganzen Text anzeigenMehr als 60.000 Hessen wagen jährlich den Schritt in die Selbstständigkeit, melden ein Gewerbe an und gründen ein eigenes Unternehmen.

Der "Hessenreporter" hat Existenzgründer über ein Jahr lang begleitet und dabei Höhen und Tiefen mit erlebt.

Der letzte ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMehr als 60.000 Hessen wagen jährlich den Schritt in die Selbstständigkeit, melden ein Gewerbe an und gründen ein eigenes Unternehmen.

Der "Hessenreporter" hat Existenzgründer über ein Jahr lang begleitet und dabei Höhen und Tiefen mit erlebt.

Der letzte Teil der Reihe führt unter anderem in einen Hinterhof in Frankfurt-Bockenheim, wo Daniel Wittstock, Mia Kmecová und Florian Große ein Catering für die Frankfurter Businesswelt aus der Taufe heben. Die drei sind Profis. Klein aber fein ist ihre Devise. Um möglichst wenig Kosten zu haben, wohnen die Existenzgründer sogar in einer WG.

Die beiden Holzfachleute Manuel Mannheim und Felix Hüllenkremer erhalten eine Million Euro aus einem Förderfonds des Landes Brandenburg. Allerdings gibt es dabei eine Bedingung.

Carolin Kotzur und Michael Gutschalk können endlich ihre Tanzschule eröffnen. Ein Lebenstraum geht in Erfüllung.


(ARD/HR)


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2:34
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiener Ringstraße: Wie Wien zur Weltstadt wurde

Trilogie eines Boulevards (1/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenSie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Kaiser Franz Joseph hat die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnet.

Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 ...
(ORF)

Text zuklappenSie gehört zu den prachtvollsten Boulevards der Welt: die Wiener Ringstraße. Kaiser Franz Joseph hat die neue Prunkallee 1865 in einem glamourösen Festakt eröffnet.

Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 Millionen Quadratmeter wurden mit Gebäuden verbaut, 1,5 Millionen Quadratmeter hatten die Planer für Straßen, Plätze und Parkanlagen reserviert.

Auch heute noch präsentiert sich die Ringstraße als eindrucksvolles Gesamtkunstwerk, in dem die imperiale Kultur des kaiserlichen Wien und die großbürgerliche Repräsentations-Architektur der "Belle Epoque" eine geglückte Liaison eingingen. Bis heute locken Bauten wie das Wiener Rathaus und das Parlament, aber auch Kulturpaläste wie die Staatsoper und das "Kunsthistorisches Museum" jedes Jahr Millionen Touristen nach Wien.

Die Ringstraße war im Lauf der letzten eineinhalb Jahrhunderte aber immer wieder auch ein Platz für politische Massenversammlungen: ob beim Staatsbegräbnis für Kaiser Franz Joseph 1916 oder bei den Kundgebungen der Wiener Sozialdemokratie zum 1. Mai.

Heute haben die Massenveranstaltungen auf der Ringstraße ein anderes Gesicht: Sie reichen von der "Regenbogen-Parade" bis zum "Wien-Marathon". Aber immer galt und gilt: Der Ring lebt - und manchmal bebt er auch.

Die beiden weiteren Teile der Reihe "Die Wiener Ringstraße" zeigt 3sat im Anschluss ab 21.05 Uhr.


(ORF)


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3:23
VPS 03:20

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Die Wiener Ringstraße: Boulevard der Paläste

Trilogie eines Boulevards (2/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenSie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus.

Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens: die ...
(ORF)

Text zuklappenSie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus.

Auf einer Länge von 5,2 Kilometern finden sich hier, aufgefädelt wie Perlen an einer Kette, einige der zentralen Gebäude Wiens: die Staatsoper, das Kunst- und das Naturhistorische Museum sowie das Rathaus und die Universität.


(ORF)


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4:12
VPS 04:10

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Die Wiener Ringstraße: Menschen auf der Ringstraße

Trilogie eines Boulevards (3/3)

Film von Günter Kaindlstorfer

Ganzen Text anzeigenDie Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris, einer der prachtvollsten Boulevards der Welt.

Dabei ist der Ring mehr als eine prächtige Vorzeigestraße: Er ist auch ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris, einer der prachtvollsten Boulevards der Welt.

Dabei ist der Ring mehr als eine prächtige Vorzeigestraße: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als seinen.

Engelbert Auer, "Chef de Rang" im Café Landtmann, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle. Ihm ist nicht nur die Zufriedenheit seiner Kundschaft ein Herzensanliegen, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann.

Dann sind da auch noch die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlaments-Stenografin Bettina Brixa, die Gartenarchitektin Marie-Luis Horvath, der Straßenbahnfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des "Hotels Imperial", Manfred Grassauer. Er besorgte schon Theaterkarten für Peter Ustinov und diskutiere nachts mit Bruce Springsteen über Rockmusik.

Sie alle wissen aus eigener Erfahrung, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein "Boulevard der Gschichtl'n".


(ORF)


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5:02
VPS 05:00

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Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der ...
(ORF)

Text zuklappenDie Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.

Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


(ORF)


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5:47
VPS 05:45

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Newton

Die Perlentaucher von Stetten

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Film von Gerald Benesch und Barbara Weissenbeck

Ganzen Text anzeigenIm Korneuburger Becken, in der niederösterreichischen Weinbaugemeinde Stetten, gibt es weltweit einmalige erdgeschichtliche Raritäten: das größte Austernriff und die längste Riesenauster.

Vor 17 Millionen Jahren war die Landschaft Teil einer lang gestreckten ...
(ORF)

Text zuklappenIm Korneuburger Becken, in der niederösterreichischen Weinbaugemeinde Stetten, gibt es weltweit einmalige erdgeschichtliche Raritäten: das größte Austernriff und die längste Riesenauster.

Vor 17 Millionen Jahren war die Landschaft Teil einer lang gestreckten Flussmündung, die in ein tropisches Meer hineinreichte. Damals hätte man von Hamburg direkt bis Athen segeln können.

Die Sümpfe und Insellandschaften wurden von Nashörnern, Elefanten, Flughunden und Hirschferkel durchstreift, an den Ufern der hier vorherrschenden Regenwälder lauerten Alligatoren und Haie. Beste Lebensbedingungen auch für die Korneuburger Riesenaustern.

Im Laufe der Jahrmillionen wurden diese Austernriffe durch Erosion weitgehend zerstört. Nur ein kleiner Teil davon ist erhalten geblieben und wurde nun ausgegraben.

Matthias Harzhauser, Paläontologe am Naturhistorischen Museum in Wien, ist der wissenschaftliche Leiter dieses ausgewöhnlichen Projekts. In Kooperation mit der Technischen Universität Wien werden im Rahmen des Projekts "Smart Geology" moderne Technologien zur digitalen 3D-Vermessung des Riffs sowie zur Datenverarbeitung und Visualisierung eingesetzt. Wie es bei uns vor 17 Millionen Jahren, also "knapp" vor der Erschaffung des Menschen, ausgesehen hat, ist so in den letzten Jahren bei der Grabung in Stetten und der Auswertung der Ergebnisse offenbar geworden.

So wurde entdeckt, dass auch Klimawandel nicht neu ist, denn schon einmal, vor 17 Millionen Jahren, kippte das globale Klima. "Anhand der ältesten untersuchten Muschel können wir genauestens vierzig Jahre des Klimas vor mehr als 16 Millionen Jahren beobachten. ", so Matthias Harzhauser.
Verstehen, was damals passierte, hilft auch heutige Klimavorgänge zu interpretieren. So nehmen auch der Glaziologe Georg Kaser von der Universität Innsbruck und der Meteorologe und Geophysiker Manfred Dorninger von der Universität Wien Bezug zu diesem Austernfund und blicken in die Zukunft.


(ORF)