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Oktober 2017
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Donnerstag, 28. Januar
Programmwoche 04/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Ich hatte großes Glück"
Auschwitz-Überlebende Klüger im Bundestag

Türkei:
Erdogans Hexenjagd auf die kurdische Kultur

Vater der Biene Maja:
Waldemar Bonsels

Castorf inszeniert "Judith"

Placido Domingo zum 75.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Künstliche Blutgefäße
Forschung am Bypass der Zukunft

Digitales Lernen
Wie es die Schule verändert

Unfallrisiko Landstraße

Unfallrisiko Vision Zero



7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

"Ich hatte großes Glück"
Auschwitz-Überlebende Klüger im Bundestag

Türkei:
Erdogans Hexenjagd auf die kurdische Kultur

Vater der Biene Maja:
Waldemar Bonsels

Castorf inszeniert "Judith"

Placido Domingo zum 75.


9:48
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Künstliche Blutgefäße
Forschung am Bypass der Zukunft

Digitales Lernen
Wie es die Schule verändert

Unfallrisiko Landstraße

Unfallrisiko Vision Zero



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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Sven Plöger
ARD-Wettermann

Monica Lierhaus
Sportmoderatorin

Alexander Fehling
Schauspieler)

Valerie Niehaus
Schauspielerin)

Walter Freiwald
Moderator)

Ella Endlich
Sängerin


(ARD/WDR)


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11:36
VPS 11:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reiseziel

Island


(ARD)


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11:46
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aufgetischt im Gasteinertal

Film von Manfred Hoschek

Ganzen Text anzeigenDie Gasteiner sind ein neugieriges und lebenslustiges Völkchen und leben behütet zwischen den Wänden des Tales, im ewigen Kreislauf der Jahreszeiten und der Elemente.

Diese Neugier sorgt für regen Austausch und bescherte der traditionsreichen österreichischen ...
(ORF)

Text zuklappenDie Gasteiner sind ein neugieriges und lebenslustiges Völkchen und leben behütet zwischen den Wänden des Tales, im ewigen Kreislauf der Jahreszeiten und der Elemente.

Diese Neugier sorgt für regen Austausch und bescherte der traditionsreichen österreichischen Tourismusregion über Jahrzehnte ständig neue Gäste. "Aufgetischt im Gasteinertal" erzählt die Geschichten der Menschen auf der etwas anderen Skihütte.

Wenn Erwin Reinthaler frühmorgens auf seinen Tourenski durch den Pulverschnee bergauf knirscht, durchzuckt ihn manchmal die Frage: "Warum tust du dir das an?" Die ersten Sonnenstrahlen auf den verschneiten Berghängen geben ihm die Antwort. Neben der Bewegung in der Natur gibt ihm kreatives Arbeiten mit Naturmaterialien die Energie und Kraft, die er für seinen Lehrberuf und als Vater braucht.

Der Job von Max Loipolt ist nicht minder schweißtreibend. Bei 41 Grad überprüft er mit der Spitzhacke die Deckenbeschaffenheit des Gasteiner Heilstollens. An Spitzentagen fahren bis zu 600 Patienten in den Stollen ein. 100 Prozent Luftfeuchtigkeit und das gering vorhandene radioaktive Edelgas Radon stärken das Immunsystem. Lange vor der Entdeckung des Heilstollens kamen Heilungssuchende um im Gasteiner Quellwasser neue Kraft, Gesundheit und Energie zu tanken.

Vielleicht hat sich auch deshalb Biobauer, Koch und Feng Shui-Experte Hans-Peter Berti für Blau, die Farbe des Wassers, entschieden, als er die Wände seines Kuhstalls strich. "Ja, da war ich ganz verwundert, was er für Anwandlungen hat - einen blauen Stall! Die Kühe haben gemeint, sie sind im Schwimmbad", lacht Elfriede Berti. "Sie sind ruhiger, freundlicher und geben mehr Milch", erklärt Hans-Peter Berti den Erfolg seines Feng Shui-Konzepts. Auch in der Küche wendet er Feng Shui im Kreislauf der Elemente an. Das Keulenstück vom Heubeisser mit Kräuterhaube und zweierlei Erdäpfel wird dadurch nicht nur besonders köstlich, sondern auch äußerst bekömmlich.

Aber nicht nur im Tal, auch auf den Skihütten kommt haubengekröntes auf den Teller. Zugegeben, was der Hüttenwirt von der Jungerstube in der Küche zaubert, entstammt nicht seiner eigenen Trickkiste. Sternekoch Rudi Obauer von der Nobelhütte "Obauer" am Kulinarik-Gipfel "Werfen" hat dafür den Zauberstab geschwungen und das Rezept der Hütte geschenkt. Die Gäste sind anspruchsvoller geworden und darauf hat Hüttenwirt Erhard Röck reagiert.

Zum edlen Wein auf der Sonnenterrasse erschallt an diesem Tag Funk vom deutsch-österreichischen Quintett AARA. Im Rahmen des Snow Jazz-Festivals wedelt die Stimme von Ali Andres über Austro-Klassiker von Melodica, Digeridoo, Schlagzeug und Tuba. Epizentrum des kulturellen Angriffs auf die eingesessenen Musikgewohnheiten ist das "Sägewerk" von Sepp Grabmaier in Bad Hofgastein.
Nachdem seine Familie die Säge stillgelegt hatte, nutzte Grabmaier das Gebäude als Atelier und begann schließlich Konzerte zu veranstalten. Hier zieht und drückt Jean-Francois Baez aus seiner Knopfharmonika französische Melancholie, slawischen Groove oder arabische Lebenslust. Ein Bogen, der den musikalischen Horizont von Gästen und Einheimischen gleichermaßen sprengt oder erweitert.
Mit einer geschmorten Milchlammschulter mit Bergkäseroulade von Meisterkoch Wolfgang Nagler endet der Tag in der geschichtsträchtigen Villa Solitude, dem ersten Haus am Hang. Erbaut von Baron Mesnil, diente es Gräfin Lehndorfff als Refugium.


(ORF)


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12:31
VPS 12:30

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenChinesische Umarmung:
Chinesische Konzerne kaufen europäische Firmen – immer mehr und immer diversifizierter. Auch in der Schweiz sind in den letzten Jahren mehrere Traditions-Unternehmen in chinesische Hände übergegangen. Dabei prallen Unternehmens-Kulturen ...

Text zuklappenChinesische Umarmung:
Chinesische Konzerne kaufen europäische Firmen – immer mehr und immer diversifizierter. Auch in der Schweiz sind in den letzten Jahren mehrere Traditions-Unternehmen in chinesische Hände übergegangen. Dabei prallen Unternehmens-Kulturen aufeinander, die für beide Seiten schwierig sind.

Menschenrechte in China?
Menschenrechtsanwälte und Verleger verschwinden, ausländische Journalisten müssen das Land verlassen. Um die Menschenrechtssituation und die Meinungsfreiheit steht es nicht gut in China. Und auch die Wirtschaft kämpft mit mangelnder Rechtssicherheit. Die Schweizer Regierung muss nun einräumen, dass sich die Situation nicht verbessert hat.

Millionenauftrag für Swiss-Küchen:
In wenigen Tagen landet das erste der neuen Boeing 777-Flugzeuge der Swiss in Zürich. Darüber freut sich auch die Firma Bucher. Das Zürcher Familienunternehmen hat von der Swiss den Zuschlag bekommen, die Bordküchen für die insgesamt neun Triple-Seven zu bauen. Keine Selbstverständlichkeit, denn die internationale Konkurrenz ist groß – und produziert günstiger.


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12:59
VPS 13:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumziel genießerisches Piemont



(ORF)


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13:24
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Auf dem Dach Europas (3/3)

Gletscherglück und Gipfelstürmer

Film von Hilde Buder-Monath und Nicolai Piechota

Ganzen Text anzeigenIm letzten Teil der Reihe übernehmen Hilde Buder-Monath und Nicolai Piechota die Erkundungen. Hilde Buder-Monath reist auf die Seiseralm, das "Dach Europas".

Dort trifft sie Bergbauern, die längst nicht mehr von ihrem Hof leben können. Sie besucht das Villnößtal, ...

Text zuklappenIm letzten Teil der Reihe übernehmen Hilde Buder-Monath und Nicolai Piechota die Erkundungen. Hilde Buder-Monath reist auf die Seiseralm, das "Dach Europas".

Dort trifft sie Bergbauern, die längst nicht mehr von ihrem Hof leben können. Sie besucht das Villnößtal, das auf umweltschonenden Tourismus setzt, und erklimmt eine der höchst gelegenen Alpenhütten bei Ridnaun, wo Eiskletterer in Gletscherspalten ihre Kräfte messen.

Nicolai Piechota startet in Nordtirol. An den schroffen Felsen des Wilden Kaisers trifft er sich mit Abenteurern. Er zeigt, wie sich Innsbruck zur Alpenmetropole entwickelt hat, und erlebt im Pitztal, wie Massentourismus und Klimaveränderung die Region verändern. Zum Abschluss treffen sich die beiden in Sölden, das dank seiner Gletscher die Skisaison schon im Oktober startet und bis in den Mai verlängert.


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14:08
VPS 14:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Garten Erde (3/3)

Gräser

Film von Nick Shoolingin-Jordan

Ganzen Text anzeigenIm Fokus von Folge drei steht der gewaltige Einfluss einer einzigen Pflanze: Gras. In der südafrikanischen Savanne wird gezeigt, wie diese Einkeimer einen enormen Feuersturm auslösten.

Die potenzielle Gefahr dieser so unscheinbar wirkenden Pflanze wird ebenso ...

Text zuklappenIm Fokus von Folge drei steht der gewaltige Einfluss einer einzigen Pflanze: Gras. In der südafrikanischen Savanne wird gezeigt, wie diese Einkeimer einen enormen Feuersturm auslösten.

Die potenzielle Gefahr dieser so unscheinbar wirkenden Pflanze wird ebenso veranschaulicht wie ihr Einfluss auf das Leben im Ozean. Die Reise führt weiter nach Senegal, wo gezeigt wird, wie das Gras unsere Zivilisation überhaupt erst möglich machen konnte.


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14:53
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (6/10)

Amazonas

Film von Richard Kirby und Charlie Luckock

Ganzen Text anzeigenDie Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln.

Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des ...

Text zuklappenDie Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln.

Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett.

Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen.

Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert, und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


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15:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (7/10)

Falklandinseln

Film von Richard Kirby und Colin Collis

Ganzen Text anzeigenMitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln.

Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte ...

Text zuklappenMitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln.

Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel - und vor allem Pinguine fühlen sich hier ganz besonders wohl.

Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden hier gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen.

Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen hier angesiedelt wurden. Doch die Wollproduzenten sind hier ganz klar in der Minderheit: Auf jedes Schaf kommen zwei watschelnde Frackträger.


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16:19
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (8/10)

Japan

Film von Richard Kirby und Allison Bean

Ganzen Text anzeigenJapans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen.

Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer ...

Text zuklappenJapans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen.

Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.

In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen.

Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Hier weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt.

Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, hier Sakura genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.

Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (9/10)

Philippinen

Film von Richard Kirby und Allison Bean

Ganzen Text anzeigenDie Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe.

Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von ...

Text zuklappenDie Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7.000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe.

Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor.

Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken.

Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess.

Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.


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17:46
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (10/10)

Vancouver Island

Film von Richard Kirby und Colin Collis

Ganzen Text anzeigenVor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik.

Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen ...

Text zuklappenVor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik.

Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt.

Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse.
Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ebola ist nicht besiegt
Chronik der Ausbreitung der Ebola seit Ende 2013

Russlands Ebola-Mittel

Cannabis gegen Krebs

Ein Blick in die Zukunft
Forscher untersuchen Trends in der Technik


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Henri James zum 100. Todestag
Literaturgespräch mit Andreas Isenschmid

Boualem Sansal:
"2084. Das Ende der Welt"

Medium Videospiele

Genialer "Ohrmensch"
Per Nørgård ist Siemens-Musikpreisträger 2016


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Cannabis gegen Krebs

Film von Wolfram Giese und Julia Zipfel

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenCannabisöl soll Krebs heilen, doch für die Herstellung des Öls werden Mengen von Cannabis benötigt, die in Deutschland illegal sind. Wird den Patienten ein wichtiges Heilmittel vorenthalten?

Erste wissenschaftliche Studien deuten an, dass der psychoaktive ...

Text zuklappenCannabisöl soll Krebs heilen, doch für die Herstellung des Öls werden Mengen von Cannabis benötigt, die in Deutschland illegal sind. Wird den Patienten ein wichtiges Heilmittel vorenthalten?

Erste wissenschaftliche Studien deuten an, dass der psychoaktive Inhaltsstoff der Hanfpflanze, das THC, tatsächlich das Tumorwachstum bremsen kann. Doch was bedeutet dies für die Krebsforschung? Ist es Grund genug, die Legalisierung des Rauschmittels zu fordern?

Renate leidet an einem inoperablen Hirntumor. Ihre Prognose ist sehr schlecht, aber weder sie noch ihre Tochter wollen das hinnehmen. Nach langem Suchen im Internet hat sich Renate ein Cannabismedikament verschreiben lassen. Ihre Hoffnung basiert auf einem regelrechten Hype, der sich in der letzten Zeit wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet: Cannabis heilt Krebs! Internetforen und Facebookgruppen sind voll von anekdotischen Erfolgsgeschichten. Die Israelin Natalie hat - wie mittlerweile viele andere Krebspatienten - Chemotherapie und Bestrahlung abgebrochen und setzt alles auf die heilende Wirkung eines Cannabisöls. Woher kommt der Hype um dieses Öl und was steckt dahinter?

Erste Hinweise führen zu Rick Simpson. Der Kanadier behauptet, seinen eigenen Hautkrebs mit Cannabisöl geheilt zu haben. Angeblich hat er etlichen Menschen das Leben gerettet: Tausende hätten das Öl nach seinem Rezept hergestellt und überlebt. Doch Beweise gibt es dafür nicht. Stattdessen finden sich erste Hinweise auf die Wirksamkeit in der Wissenschaft. Der Rostocker Pharmakologe Burkhard Hinz hat es geschafft, mit einem Cannabismolekül Tumorzellen regelrecht zum Platzen zu bringen. Der Biologe David Meiri aus Israel untersucht gerade die Wirkung von verschiedenen Cannabissorten auf Tumorzellen. Warum tötet eine Cannabiskonzentration Brustkrebszellen – und zeigt keine Wirkung auf Pankreaskrebs? Der Spanier Manuel Guzman hat die weltweit erste Studie an Patienten durchgeführt und nachgewiesen, dass THC das Tumorwachstum bremst. In Israel wird Cannabis in Mengen verschrieben wie nirgendwo sonst auf der Welt. 24.000 Patienten bekommen mittlerweile Cannabis auf Rezept, 40 Prozent davon haben Krebs. Doch durch Cannabis geheilte Patienten findet man dort nicht.

Sven Gottschling behandelt an der Kinderklinik in Homburg den elfjährigen Luca mit einem THC-haltigen Medikament. Luca leidet ebenfalls an einem inoperablen Gehirntumor. Für ihn und seine Mutter ist es ein "Wundermittel", denn es hilft ganz ohne Nebenwirkungen gegen das ständige Erbrechen und die Spastiken, die der Tumor auslöst.

Die Wissenschaftsdokumentation versucht eine erste Bilanz zu Cannabis als Krebsmedikament. Was kann es und wo sind seine Grenzen?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über weitere Aspekte.


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel: Cannabis - Medizin oder Droge?

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenHanf, aus dem u.a. Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten.

Über sechs Jahrtausende war Hanf nicht nur Nahrungsmittel sondern auch ein ökonomisch wichtiger Lieferant für ...

Text zuklappenHanf, aus dem u.a. Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten.

Über sechs Jahrtausende war Hanf nicht nur Nahrungsmittel sondern auch ein ökonomisch wichtiger Lieferant für Fasern und Medizin.
Gemeinsam mit seinen Gästen spricht Gert Scobel über die Geschichte von Cannabis und dessen Verbot.

Hanf wurde in fast allen europäischen und asiatischen Ländern angebaut und stellte eine wichtige Rohstoffquelle für die Herstellung von Seilen, Segeltuch, Bekleidungstextilien, Papier und Ölprodukten dar. Die geschichtliche Bedeutung des Rohstoffes Hanf beruht vor allem auf der Nutzung der Faser als technisches Textil.
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts setzte die Marihuana-Prohibition die Produktion von Hanf unter Druck: In vielen Ländern der Erde wurde der Hanfanbau - unabhängig davon, ob es sich um Nutz- oder Drogenhanf handelte - verboten und ist es teilweise bis heute. Erst in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden in vielen Ländern die Anbauverbote für Nutzhanf aufgehoben.

Heute findet Marihuana vermehrt Einsatz als medizinisches Therapeutikum. In der Forschung rückt das medizinische Potenzial von CBD, neben dem rauschauswirkenden THC ein weiteres Bestandteil von Cannabis, immer stärker ins Licht: sowohl in der Krebsforschung, etwa bei der Behandlung von Hirntumoren oder Brustkrebs, als auch bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, sowie in der kardiologischen Forschung.
Bekannt und erprobt ist auch, dass Multiple Sklerose, Aids, Depressionen, das Glaukom und das Tourette-Syndrom erfolgreich mit Cannabis behandelt werden können. Bei 34 weiteren Krankheiten liegt es zudem sehr nahe, dass Cannabis positiv wirkt. Das Spektrum reicht von der Parkinson-Krankheit über Schlaganfall bis zu Anämie.

In vielen Ländern der Erde wie z.B. in den USA oder in Israel werden mit Cannabis gute medizinische Erfolge erzielt. Trotzdem halten viele Staaten an einem Verbot von Cannabis fest. Denn der Gebrauch von Cannabis birgt auch Gefahren, insbeson-dere in der Pubertät. Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur.
Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung, die stark von der Konstitution und psychischen Verfassung der Konsumenten abhängt. Selbst bei erfahrenen Konsumenten können sich bei hoher Dosierung unangenehme Wirkungen einstellen. Durch die Einnahme von Cannabis - besonders von hohen Dosen THC - können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Und regelmäßiger Cannabis-konsum kann zu einer psychischen und einer milden körperlichen Abhängigkeit führen.

Als Gäste begrüßt Gert Scobel den Rechtswissenschaftler, Psychologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Lorenz Böllinger, den Suchtforscher Prof. Dr. Rainer Thomasius, der die Drogenambulanz und Suchtklinik für Jugendliche am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf leitet, und den Diplom-Soziologeen und wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitbegründer des Centre for Drug Research Frankfurt, Dr. Bernd Werse.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Naokos Lächeln

(Noruwei no mori)

Spielfilm, Japan 2010

Darsteller:
Toru WatanabeKen'ichi Matsuyama
NaokoRinko Kikuchi
MidoriKiko Mizuhara
KizukiKengo Kora
ReikoReika Kirishima
u.a.
Regie: Tran Anh Hung
Länge: 124 Minuten

Ganzen Text anzeigenWährend Tokios Studenten in den späten 1960er Jahren auf die Straßen gehen und über die Weltrevolution diskutieren, zieht Toru Watanabe sich in sich und die Welt der Literatur zurück.

Der introvertierte 19-Jährige hat den ein Jahr zurückliegenden Suizid seines ...
(ARD)

Text zuklappenWährend Tokios Studenten in den späten 1960er Jahren auf die Straßen gehen und über die Weltrevolution diskutieren, zieht Toru Watanabe sich in sich und die Welt der Literatur zurück.

Der introvertierte 19-Jährige hat den ein Jahr zurückliegenden Suizid seines besten Freundes Kizuki noch nicht verkraftet. Das Wiedersehen mit dessen Jugendliebe Naoko reißt die Wunde wieder auf. Die drei waren unzertrennliche Freunde, die alles miteinander teilten.

Gegen seinen Willen verliebt Toru sich in die labile junge Frau und verbringt eine Nacht mit ihr. Danach verschwindet Naoko spurlos. Erst Wochen später erfährt Toru brieflich von ihrem psychischen Zusammenbruch. Mehrfach besucht er die Suizidgefährdete in einem abgeschiedenen Sanatorium, doch nach immer neuen Rückschlägen wird seine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft zur Geduldsprobe. Die lebenslustige Kommilitonin Midori, die er zwischenzeitlich in der Mensa kennenlernt, verkörpert alles, wonach Toru sich bei einer Frau sehnt. Doch die Verantwortung gegenüber Naoko blockiert seine Gefühle.


(ARD)


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0:30
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:00

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Moderation: Susanne Wille

Kriminelle raus
Ausländer zur Durchsetzungsinitiative

Katholiken in Aufruhr
Vatikan-Botschafter provoziert

Hals- und Beinbruch
Steigende Unfallkosten wegen Senioren


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1:42
VPS 01:40

Zum 70. Geburtstag von Charlotte Rampling

The Look - Charlotte Rampling

A Self Portrait Through Others

Dokumentarfilm von Angelina Maccarone,

Deutschland/Frankreich 2011

Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenSie war Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und furchtlose Avantgardistin. Oft als  Objekt der Begierde  inszeniert, gehört in diesem Film der Blick ihr.

Charlotte Rampling ist das Subjekt des Films, den 3sat zu ihrem 70. Geburtstag zeigt. Mit Weggefährten wie Peter ...

Text zuklappenSie war Tabubrecherin, Stilikone, Weltstar und furchtlose Avantgardistin. Oft als  Objekt der Begierde  inszeniert, gehört in diesem Film der Blick ihr.

Charlotte Rampling ist das Subjekt des Films, den 3sat zu ihrem 70. Geburtstag zeigt. Mit Weggefährten wie Peter Lindbergh und Paul Auster lotet Rampling in neun Kapiteln jenseits des anekdotischen und chronologischen Sich-Erinnerns ihre großen Lebensthemen aus.

Charlotte Rampling folgt lieber ihrem Gefühl statt einem Karrierekalkül - immer furchtlos da, wo es gerade einen Umbruch und Aufbruch in etwas Unbekanntes gibt. Sie war das Chelsea Girl im Swinging London der 1960er Jahre und inspirierte Helmut Newton zu seinem ersten Aktfoto. Dann entdeckte Luchino Visconti sie für sein umstrittenes NS-Sittengemälde "Die Verdammten" und holte sie nach Italien, wo sie wenig später mit ihrer Rolle in Liliana Cavanis Drama "Der Nachtportier" für einen Skandal sorgte, indem sie eine Holocaust-Überlebende spielte, die sich auf eine sadomasochistische Amour fou mit ihrem ehemaligen KZ-Wärter und Peiniger einlässt. In Hollywood stand sie mit Paul Newman für den Sidney-Lumet-Film "The Verdict" vor der Kamera, und für Woody Allen war sie die perfekte Frau. Zumindest für seinen Film "Stardust Memories", der Charlotte Rampling zu einer kühl-lasziven Männerfantasie stilisierte. Immer wieder sollte Rampling in ihren zahlreichen Rollen als Projektionsfläche dienen, wurde als "Objekt der Begierde" inszeniert, und hat sich dem doch jedes Mal entzogen.

Der Dokumentarfilm "The Look - Charlotte Rampling" hat sich ihrem Blick verschrieben. Die Dokumentarfilmautorin Angelina Maccarone, geboren 1965 bei Köln, begann ihre Karriere als Liedtexterin, bevor sie 1994 ins Drehbuch- und Regiefach wechselte. Ihre Filme für Kino und Fernsehen wurden mehrfach preisgekrönt, für "Verfolgt" erhielt sie 2006 in Locarno den Goldenen Leoparden. In "The Look - Charlotte Rampling" gelingt ihr eine sehr persönliche Annäherung an eine der größten lebenden Schauspielerinnen unserer Zeit.

Charlotte Tessa Rampling wurde am 5. Februar 1946 in London geboren. Ihr Vater war Berufsoffizier bei der NATO. Bedingt durch die beruflichen Wechsel des Vaters ging Rampling sowohl in Frankreich als auch in England auf die Schule. Als Teenager fing sie mit dem Theaterspielen an und nahm Model-Aufträge an. Ein Jahr nahm sie Schauspielunterricht am Royal Court Theatre in London, bevor sie Mitte der 60er Jahre erste Filmrollen bekam.


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3:16
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herr Jäger und sein Bock

Auf Jagd nach dem König der Alpen

Reportage von Curdin Fliri

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigen36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.

"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, ...

Text zuklappen36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.

"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!" schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn.

Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf. Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.

Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind. Pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum. Es soll die Krönung seines Lebens als Jäger werden.


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3:39
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Die Existenzgründer (2/3)

Mut zum Risiko

Film von Julia Hurtzig, Johannes Guttenhöfer und

Wolfgang Zündel

Ganzen Text anzeigenMehr als 60.000 Hessen wagen jährlich den Schritt in die Selbständigkeit, melden ein Gewerbe an und gründen ein eigenes Unternehmen.

Der Film hat Existenzgründer über ein Jahr lang begleitet und dabei Höhen und Tiefen miterlebt.

Das geplante ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMehr als 60.000 Hessen wagen jährlich den Schritt in die Selbständigkeit, melden ein Gewerbe an und gründen ein eigenes Unternehmen.

Der Film hat Existenzgründer über ein Jahr lang begleitet und dabei Höhen und Tiefen miterlebt.

Das geplante Multiplex-Kino in Nidda ist immer noch eine Baustelle, soll aber endlich eröffnet werden. Sebastian Weiß, Steffen Presse und Joram Gornowitz haben alle Hände voll zu tun: Sponsoren werben, Mitarbeiter einführen, den letzten Baustellendreck wegsaugen. Ob sie alles schaffen bis zur großen Eröffnungsfeier?

Manuel Mannheim und Felix Hüllenkremer stehen in Kassel noch ganz am Anfang einer raffinierten technischen Neuentwicklung: Sie haben einen Gründerpreis für ein wasserdichtes Parkettsystem gewonnen. In mühsamer Handarbeit fertigen sie eine erste Parkettfläche. Um das kunststoffumhüllte Parkett aber in großem Stil herstellen zu können, brauchen sie Investoren. Und die müssen sie erst mal finden, denn es geht um Millionen.

Caroline Kotzur und Michael Gutschalk haben einen Kredit von der Sparkasse bekommen und können endlich ihre Tanzschule gründen. Ein Investor baut eine Halle nach ihren Plänen, aber der Bau verzögert sich immer wieder. Die beiden müssen handeln, denn die Tanzschüler warten schon auf ihre ersten Kurse.


(ARD/HR)


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4:09
VPS 04:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (7/10)

Falklandinseln

Film von Richard Kirby und Colin Collis

Ganzen Text anzeigenMitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln.

Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte ...

Text zuklappenMitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln.

Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel - und vor allem Pinguine fühlen sich hier ganz besonders wohl.

Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden hier gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen.

Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen hier angesiedelt wurden. Doch die Wollproduzenten sind hier ganz klar in der Minderheit: Auf jedes Schaf kommen zwei watschelnde Frackträger.


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4:52
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HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Inseln (8/10)

Japan

Film von Richard Kirby und Allison Bean

Ganzen Text anzeigenJapans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen.

Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer ...

Text zuklappenJapans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen.

Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen.

In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3.000 Meter Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen.

Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Hier weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt.

Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, hier Sakura genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.

Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.


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5:36
VPS 05:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Citizen Science - Jeder ist ein Wissenschaftler

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Film von Nadine Maehs und Susanne Kainberger

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenDie sogenannten "Bürgerwissenschaften" setzen auf die Macht der Masse. Hobbyforscher arbeiten dabei Hand in Hand mit renommierten Wissenschaftlern, um wissenschaftliche Fragen zu lösen.

Sie pflanzen Teebeutel im Garten, bestimmen seltene Wasserkäfer anhand ihrer ...
(ORF)

Text zuklappenDie sogenannten "Bürgerwissenschaften" setzen auf die Macht der Masse. Hobbyforscher arbeiten dabei Hand in Hand mit renommierten Wissenschaftlern, um wissenschaftliche Fragen zu lösen.

Sie pflanzen Teebeutel im Garten, bestimmen seltene Wasserkäfer anhand ihrer Geschlechtsorgane oder fotografieren überfahrene Tiere - dabei handelt es sich nicht etwa um schräge Hobbys, sondern um wissenschaftliche Mitmachprojekte.

Auch in Österreich boomt das wissenschaftliche "Crowdsourcing". So betreibt die Universität für Bodenkultur Wien seit vergangenem Jahr ihr erstes Laien-forschungsprojekt mit Namen "Roadkill". 400 Freiwillige beteiligen sich mittlerweile an der österreichweiten Erfassung und Kartierung "tierischer Verkehrsopfer". Von der überfahrenen Katze bis hin zum geschützten Froschlurch - die gesammelten Daten sollen dabei helfen, Hotspots ausfindig und Straßen für Mensch und Tier künftig sicherer zu machen.

Wer lieber etwas gegen den Klimawandel unternehmen statt toter Tiere zählen will, der kann auch Teebeutel im eigenen Garten vergraben. Taru Lehtinen betreut von Österreich aus das größte internationale Projekt zu Zersetzungsprozessen im Boden. Ziel der weltweiten "Pflanzaktion" ist es, genauere Daten für globale Klimamodelle zu generieren.

In jedem von uns steckt ein Wissenschaftler. Einzige Voraussetzung: Neugier, Begeisterung und Ausdauer. Wir haben am Naturhistorischen Museum in Wien einen Hobby-Käferforscher getroffen, der die größte Wasserkäfersammlung der Welt nach neuen Arten durchforstet und mittlerweile ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet ist.

Außerdem startet "Newton" diese Woche mit einer Reihe von Kurzporträts österreichischer Wissenschaftler. Den Anfang macht der Strahlenphysiker, Georg Steinhauser, der die Auswirkungen von Fukushima auf die Umwelt erforscht.


(ORF)