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Dezember 2017
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Sonntag, 24. Januar
Programmwoche 04/2016
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: (R)evolution an der Fleischtheke

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Agrarwende im Stall
Initiative Tierwohl auf dem Prüfstand

Artgerechte Haltung
Genug Förderung für Landwirte

Anständiges Essen
Qualität setzt sich durch


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Dr. Werner Bartens: Schluss mit den falschen Vorschriften -

Wichtig ist, was uns berührt

Ganzen Text anzeigenLebe ich gesund? Trinke ich zu viel Bier? Esse ich genug Obst? Ständig kommen "Experten" mit guten Ratschlägen und Vorschriften, wie wir unser Leben führen sollten - Schluss damit!

Dr. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsresort der Süddeutschen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenLebe ich gesund? Trinke ich zu viel Bier? Esse ich genug Obst? Ständig kommen "Experten" mit guten Ratschlägen und Vorschriften, wie wir unser Leben führen sollten - Schluss damit!

Dr. Werner Bartens ist Leitender Redakteur im Wissenschaftsresort der Süddeutschen Zeitung. Er ist Arzt und Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Sachbücher im Bereich Medizin.

Er sagt "Es reicht!" und empfiehlt uns, uns endlich wieder auf die eigenen Instinkte und Gefühle zu verlassen und das zu tun, was unser Inneres und unsere Erfahrung uns sagen.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Victor Pasmore: Innere Küstenlandschaft

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Joschka und wie er die Welt sieht

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenAls Turnschuhminister mischte er die deutsche Politik auf, als Deutschlands höchster Diplomat machte er Weltpolitik.

Und als einer der Architekten der heutigen EU schildert Joschka Fischer im Gespräch mit Stephan Klapproth, woran Europa scheitert, wenn es sich nicht ...

Text zuklappenAls Turnschuhminister mischte er die deutsche Politik auf, als Deutschlands höchster Diplomat machte er Weltpolitik.

Und als einer der Architekten der heutigen EU schildert Joschka Fischer im Gespräch mit Stephan Klapproth, woran Europa scheitert, wenn es sich nicht die Schweiz zum Vorbild nimmt.

Joschka Fischer, einst Taxifahrer, Adorno-Hörer, begnadeter Polit-Rhetoriker und Außenminister von Europas stärkster Wirtschaftsmacht, ist wieder ein viel gefragter Mann: Was, so fragen ihn viele, ist geworden aus dem Europa, dessen Integration er zusammen mit Kanzler Gerhard Schröder so forsch vorantrieb, dass er sogar die Türkei schnellstmöglich in die EU holen wollte? Und in dessen Gebälk es wegen der Euro- und der Flüchtlingskrise jetzt so bedrohlich kracht. Mehr Europa muss her! - sagt Fischer unbeirrt - aber eins, das in seinem Innern wie die Schweiz funktioniert.


10:13
VPS 10:15

schwarz-weiss monochromFormat 4:3

Mozarts Leben, Lieben und Leiden

Stummfilm-Fragment, Österreich 1921

Darsteller:
W. A. MozartJoseph Zetenius
Konstanze WeberDora Kaiser
NannerlLiesl Stillmark
junger MozartSenta Stillmark
Leopold MozartPaul Gerhardt
u.a.
Regie: Otto Kreisler
Länge: 43 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer erste abendfüllende Mozartfilm beeindruckt vor allem durch die Detailverliebtheit bei Kostümen und Ausstattung. Otto Kreisler drehte an Originalschauplätzen wie der Wiener Hofburg.

Mehr als 70 Jahre galt der österreichische Stummfilm, der 1921 von der Wiener ...
(ORF)

Text zuklappenDer erste abendfüllende Mozartfilm beeindruckt vor allem durch die Detailverliebtheit bei Kostümen und Ausstattung. Otto Kreisler drehte an Originalschauplätzen wie der Wiener Hofburg.

Mehr als 70 Jahre galt der österreichische Stummfilm, der 1921 von der Wiener Helios Film unter der Regie von Otto Kreisler als "Mozarts Leben, Lieben und Leiden" umgesetzt wurde, als verschollen. 3sat zeigt die restaurierte Fassung.

Die Pressevorführung fand im Zirkus Busch statt. Die musikalische Einrichtung erfolgte durch Kapellmeister Fritz Zeilinger. Wie seine Partitur ausgesehen hat, ist nicht überliefert, aber vermutlich handelte es sich um ein Potpourri aus Mozarts Werken, heißt es doch auf den Plakaten "zusammengestellt von Fritz Zeilinger".

Dann galt "Mozarts Leben, Lieben und Leiden" ein dreiviertel Jahrhundert lang als verschollen. Schließlich fand das Filmarchiv Austria im römischen Museum M.I.C.S. das Fragment einer von der italienischen Firma Gladiator verliehenen Kopie, das restauriert und mit neu komponierter Musik der österreichischen Gruppe 78plus unterlegt wurde.


(ORF)


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10:55
VPS 10:59

Marke Mozart

Vom Tonsetzer zum Werbeträger

Film von Martin Traxl und Beate Thalberg

Ganzen Text anzeigenKein anderer Künstler war je so marktbeherrschend wie er: Gegen Wolfgang Amadeus Mozart sehen heutige Popikonen von Madonna bis zu den Rolling Stones alt aus.

Auf mehr als fünf Milliarden Dollar berechnen Werbeexperten seinen Marktwert, auf der Bekanntheitsskala ...
(ORF)

Text zuklappenKein anderer Künstler war je so marktbeherrschend wie er: Gegen Wolfgang Amadeus Mozart sehen heutige Popikonen von Madonna bis zu den Rolling Stones alt aus.

Auf mehr als fünf Milliarden Dollar berechnen Werbeexperten seinen Marktwert, auf der Bekanntheitsskala übertrifft er Weltkonzerne - angeblich sogar Jesus Christus. "Marke Mozart" mit einer Markenanalyse - erstellt von Historikern und Musikwissenschaftlern.

Die Produkte und Betriebe, die seinen Namen tragen, sind kaum zu überblicken: vom Joghurt über den Büstenhalter bis zum Immobilienbüro. Sogar ein Schigebiet ist nach ihm benannt, und Strampelhosen tragen Mozarts Konterfei. Wie kann ein Komponist zum Verkaufsschlager werden? Ist diese Vermarktungswelle tatsächlich erst in unserer Zeit entstanden? Wie hat sich Mozarts Image entwickelt? Warum greifen Menschen eher zu einer Wurst, wenn Mozart draufsteht?


(ORF)


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11:38
VPS 11:35

In memoriam Gottfried Honegger

Gottfried Honegger

On doit construire le monde 2012

Film von Roman Meyer

Ganzen Text anzeigenDer 1917 geborene Schweizer Künstler Gottfried Honegger hat das Erbe der "Zürcher Konkreten" Max Bill und Richard Paul Lohse weitergeführt.

Seit den 1960er-Jahren schafft er Werke für den öffentlichen Raum. Vom französischen Staat wurde er wiederholt gefördert ...

Text zuklappenDer 1917 geborene Schweizer Künstler Gottfried Honegger hat das Erbe der "Zürcher Konkreten" Max Bill und Richard Paul Lohse weitergeführt.

Seit den 1960er-Jahren schafft er Werke für den öffentlichen Raum. Vom französischen Staat wurde er wiederholt gefördert und ausgezeichnet, die offizielle Schweiz hingegen begegnet ihm mit Zurückhaltung.

Das Filmporträt ist eine Auseinandersetzung mit einem streitbaren Künstler und Menschen, der die Provokation nie gescheut hat. Es zeigt Honegger als engagierten Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts und reflektiert sein Wirken als Kunstschaffender. Außerdem zeichnet es Honeggers Anfänge als Grafiker und seine späteren Erfolge in Frankreich nach und zeigt den Künstler im herrschaftlichen Mouans-Sartoux in Südfrankreich und in seinem Heimatdorf Sent im Engadin. Der Bogen wird vom Zweiten Weltkrieg bis zu den Zürcher Jugendunruhen Anfang der 1980er-Jahre gespannt.


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12:29
VPS 11:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ólafur Eliasson - Die Krümmung der Zeit

Porträt von Ines Mitterer-Guitart

Ganzen Text anzeigenEin Film über den dänisch-isländischen Künstler Ólafur Elíasson, der mit physikalischen Phänomenen in der Natur und mit kühlen Objekten wie Spiegeln und Stahl tiefe Empfindungen weckt.

Licht und Schatten, Kultur und Natur sind die Pole, die seine Kunst ...
(ORF)

Text zuklappenEin Film über den dänisch-isländischen Künstler Ólafur Elíasson, der mit physikalischen Phänomenen in der Natur und mit kühlen Objekten wie Spiegeln und Stahl tiefe Empfindungen weckt.

Licht und Schatten, Kultur und Natur sind die Pole, die seine Kunst miteinander verbindet. Im Winter setzt er sich für ein Ausstellungsprojekt im Winterpalais des Prinzen Eugen in Wien und in Francesca Habsburgs Kunstraum TBA21 mit dem Barock auseinander.

Eine "Liaison dangereuse".


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:06
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Ski Heiligenblut - Wintersport am Großglockner

Film von Arnulf Prasch

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenSchon lange vor der Entwicklung eines modernen Skigebietes waren die Hänge im Kärntner Glocknergebiet Anziehungspunkt für die ersten Wintersportler.

Als Mitte der 1960er Jahre eine Sesselbahn von Heiligenblut zur Mittelstation Rossbach eröffnet wurde, war dies der ...
(ORF)

Text zuklappenSchon lange vor der Entwicklung eines modernen Skigebietes waren die Hänge im Kärntner Glocknergebiet Anziehungspunkt für die ersten Wintersportler.

Als Mitte der 1960er Jahre eine Sesselbahn von Heiligenblut zur Mittelstation Rossbach eröffnet wurde, war dies der Start in eine moderne Zeit des Skifahrens. Heute präsentiert sich das Bergsteigerdorf als hochalpines Wintersportzentrum.

Es hat sowohl für Pistenfahrer als auch für Free-Rider beste Verhältnisse zu bieten. Gestalter Arnulf Prasch zeigt Wegbereiter des Skigebietes und die vielfältigen Möglichkeiten, den Winter am Fuße des höchsten Berges Österreichs zu erleben.


(ORF)


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13:32
VPS 13:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Gesichter Asiens (1/2)

Indonesien

Film von Robert Hetkämper

Ganzen Text anzeigenIn der Sundastraße, der Meerenge zwischen Sumatra und Java, liegt der sehr aktive Vulkan Anak Krakatau. In dieser Region trifft man auf die verschiedenen Kulturen Indonesiens.

Am Toba-See im Norden der Insel Sumatra lebt die Volksgruppe der Batak, die überwiegend ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIn der Sundastraße, der Meerenge zwischen Sumatra und Java, liegt der sehr aktive Vulkan Anak Krakatau. In dieser Region trifft man auf die verschiedenen Kulturen Indonesiens.

Am Toba-See im Norden der Insel Sumatra lebt die Volksgruppe der Batak, die überwiegend Christen sind. Zu ihrer Kultur gehören hölzerne Puppen (Si Gale Gale), die sich mit Fäden bewegen lassen.

In Bukittinggi in Westsumatra wird im Restaurant "Family Benteng Indah" die berühmte Padang-Küche gekocht. In Sumatra wird die Kaffeespezialität Luwak produziert. Der Kaffee stammt aus den gereinigten Exkrementen von Civet-Katzen, die mit Kaffeefrüchten gefüttert werden.

Im Dorf Muara Megang auf Sumatra trat die Tänzerin Titin Kharisma aus Jakarta bei einem islamischen Beschneidungsfest auf und tanzte zur traditionellen Dangdut-Musik. Kharisma ist wegen ihres erotischen Tanzes Anfeindungen von Islamisten ausgesetzt.


(ARD/NDR)


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14:01
VPS 14:00

Videotext Untertitel

Gesichter Asiens (2/2)

Ost-Java: Vulkan Bromo

Film von Robert Hetkämper

Ganzen Text anzeigenAls mächtige Bergkegel wachsen die Vulkane Bromo auf Java und Pinatubo auf den Philippinen in den Himmel. Sie lassen Besucher nicht unberührt. Das Naturpanorama ist überwältigend.

Bromo und Pinatubo sind heute noch aktiv, der Ausbruch des Pinatubo vor gut 20 Jahren ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAls mächtige Bergkegel wachsen die Vulkane Bromo auf Java und Pinatubo auf den Philippinen in den Himmel. Sie lassen Besucher nicht unberührt. Das Naturpanorama ist überwältigend.

Bromo und Pinatubo sind heute noch aktiv, der Ausbruch des Pinatubo vor gut 20 Jahren gehörte zu den gewaltigsten Ausbrüchen unseres Jahrhunderts. Schon als junger Reporter war Robert Hetkämper durch einen Zufall beim Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen dabei.

Heute hat sich der Vulkan beruhigt und Robert Hetkämper bietet sich die Gelegenheit, noch einmal den Bergkegel zu besteigen. Die Vulkane haben eine einzigartige Landschaft geformt, durch die der Korrespondent reist. Er trifft Menschen, die dort oft unter widrigen Bedingungen leben, aber mit Mut, Zähigkeit und Ideen ihren Alltag meistern.

Auf Java, in Indonesien, ist der Bromo noch sehr aktiv. Das Fernsehteam filmt im Ascheregen ein spektakuläres Fest, bei dem die Menschen Opfergaben in den Krater hinabschleudern - früher waren es Menschenopfer.

Robert Hetkämper ist kreuz und quer durch Asien gereist - auch in den Way Kambas Nationalpark auf Sumatra. Dort werden zahme Elefanten darauf trainiert, ihre wilden Vettern einzufangen, wenn diese das Reservat verlassen. Oder zum berühmten "Eisenbahnmarkt" von Maeklong in Thailand. Die Händler dort sind mehr als flexibel. Das müssen sie auch sein, denn ihre Stände errichten sie auf den Schienen vor dem Bahnhof in einer engen Siedlung. Was tun, wenn ein Zug kommt?

Und Robert Hetkämper trifft einen guten Bekannten wieder: Schon einmal berichtete er über den bekannten philippinischen Folk- und Rocksänger Freddy Aguilar, der mit seinen Liedern das politische Schicksal der Philippinen seit Jahrzehnten begleitet. Ein sehr persönliches Treffen.


(ARD/NDR)


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14:31
VPS 14:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunder der Natur

Philippinen - Der Höhlenfluss von Sabang

Film von Corinna Hackebruch

Ganzen Text anzeigenMit knapp sechs Kilometern ist der Puerto Princesa Underground River auf den Philippinen der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt.

Filmemacher Rasmus Elsner reiste auf die Insel Palawan im Westen der Philippinen, um den unterirdischen Fluss zu entdecken, der ...
(ARD/RB)

Text zuklappenMit knapp sechs Kilometern ist der Puerto Princesa Underground River auf den Philippinen der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt.

Filmemacher Rasmus Elsner reiste auf die Insel Palawan im Westen der Philippinen, um den unterirdischen Fluss zu entdecken, der direkt ins Südchinesische Meer mündet.

Im Karstgebirge nahe des Fischerörtchens Sabang verschwindet der Kabayugan-Fluss im Fels. Über Jahrmillionen hat er sich seinen Weg durch den weichen Kalkstein gebahnt und dabei ein Höhlensystem geschaffen, von dem heute rund 30 Kilometer erforscht sind. Bis zu 70 Meter hohe Höhlen wölben sich über dem Fluss, manche Passagen gehören zu den größten der Welt.

Der Höhlenfluss ist Unesco-Welterbe, seit den 1970er Jahren geschützt und seit den 1990er Jahren Nationalpark. Zum 20 Hektar großen Park gehören unterschiedlichste Biotope - von Mangroven bis zum tropischen Regenwald mit der höchsten Artendichte in der ganzen Region.

Die Berge sind die Heimat der Batak, einem Stamm der Ureinwohner Palawans. Mehrere Stunden Fußmarsch sind nötig, um sie fernab der Zivilisation zu besuchen.

Die Höhle beheimatet außerdem die Seglervögel Salanganen - Lieferanten eines Mythos der chinesischen Küche: Schwalbennester. Noch heute werden sie gesammelt, in El Nido, einem der schönsten Orte der Philippinen. Die höchste Qualität wird in Gold aufgewogen, und das ist es wert: Die Männer von El Nido klettern in den Steilwänden über dem Meer auf der Suche nach dem weißen Gold der Salanganen.


(ARD/RB)


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15:14
VPS 15:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (1/2)

Von Bhamo bis Mandalay

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, um Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen. Die beiden Filme erzählen vom Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs.

Über 2.170 Kilometer durchfließt der Ayeyarwady das Land - als Lebensader, Kulturstifter und zentraler Verkehrsweg. Er verbindet die wichtigsten historischen Orte Myanmars wie Mandalay, Bagan, Yangon und ist gesäumt von goldglänzenden Stupas, Tempeln und Pagoden. Nirgendwo sonst in Asien reihen sich so viele buddhistische Klöster auf wie am Ayeyarwady, den die Briten Irrawaddy nannten und der von der Mündung bis fast an die chinesische Grenze schiffbar ist. Zur Kolonialzeit befuhr die größte Binnenflotte der Welt den Fluss. Am Mittel- und Oberlauf ist er noch heute oft die einzige Verbindung zur Außenwelt und viel befahren, mit schwer beladenen Lastkähnen und klapprigen Personenfähren.

Die Kleinstadt Bhamo war schon zu Kolonialzeiten der letzte Außenposten im Norden des Landes und Endstation der Irrawaddy-Dampfer. Bis hierher ist der Fluss schiffbar. Frühmorgens fährt eine altersschwache Regierungsfähre flussabwärts, passiert die "Zweite Schlucht" des Ayeyarwady.
Arbeitselefanten sind hier ein alltägliches Bild und im Dorf Wei Ma werden sie ausgebildet. Nicht weit entfernt wird in einer Mine das Gold des Ayeyarwady geschürft. In Katha, der ersten kleinen Stadt am Oberlauf, verwalteten einst die Briten das gesamte "Obere Burma". Hier war der britische Schriftsteller George Orwell als Polizist stationiert.

Frühmorgens legt hier ein privates "Expressboot" ab, eine junge Frau von 27 Jahren ist die Eignerin. Sie fürchtet den gefährlichen Frühnebel, denn der Ayeyarwady ist breit, aber nicht tief. Überall lauern Untiefen, die wandern. Gegen Mittag stoppt sie wie viele andere Boote an der kleinen Tempelstadt Ti Giang. Deren Bewohner leben davon, für die vielen durchfahrenden Bootspassagiere köstliches Mittagessen zu kochen.

Eine Tagesreise flussabwärts liegt das Dorf Myit Tan Gyi, ein "Delfindorf". Dort hilft eine Population Süßwasserdelfine den Fischern bei der Arbeit. Die Delfine treiben ihnen Fische zu und geben mit der Rückenflosse Zeichen, die Netze zu werfen. Immer wieder sieht man auf dem Fluss große Bambusflöße, auf denen Familien campieren. Ihr Ziel ist Mandalay. Zauberhaft ist die zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches umgeben von Tempeln und Klöstern. Hier betreibt Frau San San Shwe, 30, ein Geschäft, das es nur in Mandalay gibt. Ihre "Goldschläger" hämmern jenes hauchfeine Blattgold, das die Buddha-Statuen im ganzen Land verziert.


(ARD/SWR)


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15:58
VPS 15:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (2/2)

Von Mandalay ins Delta

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch überm Fluss leben über 8.000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch überm Fluss leben über 8.000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige Dokumentation über den Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs bereisten die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach den Fluss einen Monat lang .

Das größte Schiff auf dem Fluss, die "Mya-Ayeya", kennt jedes Kind. Die 100 Jahre alte zweistöckige Fähre mit ihren zwei vertäuten Lastkähnen ist ein schwimmender Supermarkt, der viermal jährlich Birmas großen Strom rauf- und runterfährt, Über die Schiffslautsprecher ertönt der "Marktbootsong", wenn sich das Schiff einem Dorf nähert. Dann wird bis abends um zehn Markt abgehalten, eine Sensation für die entlegenen Dörfer. Leider will die Regierung das Marktboot stilllegen, heißt es. Mit der Öffnung Myanmars setzt man auf Straßenbau.

Yangon, das britische Rangun, ist der Heimathafen des Marktbootes und die größte Stadt des Landes. Direkt am Hafen liegt die koloniale Altstadt. Von hier aus haben die Briten einst ihre Kolonie regiert. Durch die lange Isolation des Landes ist die Stadt bis heute geprägt vom Charme der Klonialgebäude. Manche sind morbide, andere werden als Schulen, Krankenhäuser oder Gerichte bis heute genutzt, in allerbester Lage zumeist. Nun bieten Investoren viel Geld, um die kolonialen Erbstücke abzureißen und Hochhäuser zu bauen. Mit einer Marionetten-Theatergruppe verlässt der Film Yangon. Kurz vor der Mündung verzweigt sich der Strom in ein mächtiges Delta. Wo der längste Flussarm in den Golf von Bengalen mündet, steht die letzte goldene Pagode des Ayeyarwady.


(ARD/SWR)


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16:42
VPS 16:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Zwei hinreißend verdorbene Schurken

(Dirty Rotten Scoundrels)

Spielfilm, USA 1988

Darsteller:
Freddy BensonSteve Martin
Lawrence JamiesonMichael Caine
Janet ColgateGlenne Headly
Inspector AndréAnton Rodgers
Fanny EubanksBarbara Harris
ArthurIan McDiarmid
u.a.
Regie: Frank Oz
Länge: 107 Minuten

Ganzen Text anzeigenLawrence Jamieson ist ein ausgebuffter Hochstapler. Als angeblicher Prinz im Exil schlägt er an der Riviera Kapital aus den Träumen reicher Damen, die ihm willig Herz und Geldbörse öffnen.

Inspektor André und Butler Arthur gehen ihm dabei dezent zur Hand. Eines ...
(ARD)

Text zuklappenLawrence Jamieson ist ein ausgebuffter Hochstapler. Als angeblicher Prinz im Exil schlägt er an der Riviera Kapital aus den Träumen reicher Damen, die ihm willig Herz und Geldbörse öffnen.

Inspektor André und Butler Arthur gehen ihm dabei dezent zur Hand. Eines Tages kommt ihnen ein gewisser Freddy Benson ins Gehege. Jamieson hält es für ratsam, den ungehobelten Amerikaner schleunigst aus seinen einträglichen Jagdgründen zu entfernen.

Fatalerweise jedoch kommt der kleine Gauner ihm auf die Schliche und will unbedingt bei ihm lernen. Widerwillig lässt Jamieson sich darauf ein. Als er Benson danach immer noch nicht loswird, überredet er ihn zu einem Wettkampf: Wer der ersten Frau, die ihnen über den Weg läuft, 50.000 Dollar abknöpfen kann, ist Sieger, der andere muss das Feld räumen.

Die ausgelassene Komödie "Zwei hinreißend verdorbene Schurken" spielt an der Riviera, die Kameramann Michael Ballhaus gekonnt ins Bild setzt.


(ARD)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

... der Karikatur ihre Freiheit!

Film von Wolfgang Peschl

Ganzen Text anzeigenDer Angriff auf das Satiremagazin CHARLIE HEBDO am 7. Januar 2015 wirft die Frage auf, wie weit die Freiheit des einen gehen darf, bevor sie den Andersdenkenden beleidigt.

Aber auch, wie angreifbar diese Freiheit ist und wie schnell sie in Gefahr für den Einzelnen ...
(ORF)

Text zuklappenDer Angriff auf das Satiremagazin CHARLIE HEBDO am 7. Januar 2015 wirft die Frage auf, wie weit die Freiheit des einen gehen darf, bevor sie den Andersdenkenden beleidigt.

Aber auch, wie angreifbar diese Freiheit ist und wie schnell sie in Gefahr für den Einzelnen umschlagen kann. Ist der Preis, den Karikaturisten für die Ausübung ihres Berufes bezahlen, nicht zu hoch - angesichts der Gefahr, der sie sich aussetzen?

Der Film erklärt die Geschichte und die vielfältigen Formen der Karikatur, ihre Entwicklung und wo sie heute steht werden ebenso thematisiert. Ausgehend vom Karikaturmuseum Krems, der größten Sammlung von Karikaturen in Österreich, erklären Karikaturisten und Experten, warum es gerade heute so wichtig ist, dass die Karikatur frei ist.


(ORF)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Männerwelten nach Fahrplan

Film von Gabriel Heim

(aus der Reihe "NZZ Format" )

Ganzen Text anzeigenLautlos windet sich der Orientexpress die Lötschberg-Rampe empor, steil erklimmt die Rothornbahn das Alpenpanorama: Die Schweiz steht Modell.

Ob bei den Eisenbahnamateuren in Erstfeld, im Klub der Tüftler in Thun oder im Lebenswerk der Chemins de Fer du Kaeserberg in ...

Text zuklappenLautlos windet sich der Orientexpress die Lötschberg-Rampe empor, steil erklimmt die Rothornbahn das Alpenpanorama: Die Schweiz steht Modell.

Ob bei den Eisenbahnamateuren in Erstfeld, im Klub der Tüftler in Thun oder im Lebenswerk der Chemins de Fer du Kaeserberg in Fribourg: Männer schrauben, löten und träumen sich in eine Welt perfekter Maßstäbe.

Wenn "Fahrtag" ist, werden aus Bankern Baumbegrüner, aus Beamten Brückenbauer, aus Bauunternehmern Buben. Und wenn es Zeit ist, die Lichter zu löschen, fährt zum Ausklang der Nachtzug durch die kleine Männerwelt. Bitte einsteigen, der Zug fährt ab!


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19:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Baikal, Russland

Das blaue Auge der Erde

Film von Martin Thoma

Ganzen Text anzeigenDen Ureinwohnern Zentralsibiriens gilt der "Baygal nuur" - der "reiche See" - als magischer Ort, als Wiege und Seele ihres Volkes. Der Rest der Welt sieht im Baikal ein Gewässer der Superlative.

Im Herzen Sibiriens, an der Südostgrenze Russlands zur Mongolei, liegt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDen Ureinwohnern Zentralsibiriens gilt der "Baygal nuur" - der "reiche See" - als magischer Ort, als Wiege und Seele ihres Volkes. Der Rest der Welt sieht im Baikal ein Gewässer der Superlative.

Im Herzen Sibiriens, an der Südostgrenze Russlands zur Mongolei, liegt ein Fünftel aller flüssigen Süßwasserreserven der Erde. Der Baikal ist der tiefste und älteste See der Welt, seine Wasserfläche bedeckt ein Gebiet größer als Belgien.

Die Baikal-Region gilt Biologen als Galapagos-Archipel Russlands, als eines der artenreichsten Frischwasserbiotope unseres Planeten. Im Baikal lebt die weltweit einzige ausschließlich im Süßwasser vorkommende Robbenart, die "Nerpa" oder Baikalrobbe. 128 Fischarten bevölkern den See, zwei davon sind endemisch: der "Omul", eine Maränenart, und der "Golomjanka", der am tiefsten vorkommende Süßwasserfisch der Erde. Über 230 Arten winziger Flohkrebse klären das Wasser des Baikal auf natürliche Weise und sorgen damit für den extrem hohen Reinheitsgrad des Sees. Für die Bewohner der Dörfer entlang des Ufersaums eine nie versiegende Trinkwasserquelle. Gründe genug für die UNESCO, das "Blaue Auge der Erde" seit 1996 als Weltnaturerbe zu führen. Wenn Russen von ihrem "Osero Baikal" reden, meinen sie das "große sibirsche Meer", das sich auf 455 Metern Höhe zwischen den südsibirischen Gebirgszügen entlang der Südostgrenze Russlands zur Mongolei auf einer Fläche von 31.722 Quadratkilometern ausbreitet. Seine Dimensionen sind atemberaubend. Er ist mit 25 Millionen Jahren ältester und mit 1.642 Metern der tiefste See der Erde, erstreckt sich 673 Kilometer vom Südwesten bis zum Nordosten und weitet sich an der breitesten Stelle auf 82 Kilometer. Gespeist wird das "sibirische Meer" von 336 Flüssen und unzähligen Bächen, hat jedoch nur einen einzigen Abfluss, die Angara, einer der größten Flüsse Sibiriens. Trotz ihrer gewaltigen Abflussmenge müsste die Angara etwa 400 Jahre lang fließen, bis der Baikalsee geleert wäre.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer feine Herr Pufpaff hat einen besonders schönen Anzug angezogen und ihn sich mit Konfetti vollsauen lassen, denn es gibt einen Anlass:

Zum 25. Mal lädt der Premium Host in die Kulturbrauerei zu Kleinkunst, Klamauk und Wortklauberei. 25 Folgen "Pufpaffs Happy ...

Text zuklappenDer feine Herr Pufpaff hat einen besonders schönen Anzug angezogen und ihn sich mit Konfetti vollsauen lassen, denn es gibt einen Anlass:

Zum 25. Mal lädt der Premium Host in die Kulturbrauerei zu Kleinkunst, Klamauk und Wortklauberei. 25 Folgen "Pufpaffs Happy Hour"! Erlauchte Gäste sind diesmal: Michael Mittermeier, Hazel Brugger, Michael Krebs, Nils Heinrich und Christian Steiffen.


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20:59
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nuhr im Ersten

Der Satiregipfel

Ganzen Text anzeigenIngo Appelt
Das "Enfant terrible der Comedy" zeigt in seinem runderneuerten Programm "Besser ist besser!" den modernen Weg zu einem besseren Leben.

Maxi Gstettenbauer
Der "Nerdprinz" der deutschen StandUp-Szene widmet sich dem analogen Leben jenseits der ...
(ARD/RBB/WDR)

Text zuklappenIngo Appelt
Das "Enfant terrible der Comedy" zeigt in seinem runderneuerten Programm "Besser ist besser!" den modernen Weg zu einem besseren Leben.

Maxi Gstettenbauer
Der "Nerdprinz" der deutschen StandUp-Szene widmet sich dem analogen Leben jenseits der Matrix. Was ist ein Hipster und wie ignoriert man ihn?

Andreas Rebers
Einer der vielseitigsten deutschen Kabarettisten glänzt durch Querdenken und große Experimentierfreude. Minimalistische Pointen sind seine Stärke.

Torsten Sträter
Torsten Sträter erzählt von gebrochenen Menschen und sonderbaren Begebenheiten, aber er lotet auch die stillen Nuancen des Miteinanders aus. Und das alles mit einer angenehmen Stimme.


(ARD/RBB/WDR)


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Population Boom

Dokumentarfilm von Werner Boote, Österreich 2013

Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer preisgekrönte österreichische Regisseur Werner Boote ("Plastic Planet") bereist für seinen Dokumentarfilm unsere Erde, die mit sieben Milliarden Menschen bereits überbevölkert ist.

Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel sind die ...
(ORF)

Text zuklappenDer preisgekrönte österreichische Regisseur Werner Boote ("Plastic Planet") bereist für seinen Dokumentarfilm unsere Erde, die mit sieben Milliarden Menschen bereits überbevölkert ist.

Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel sind die Folge. Jedoch, wer behauptet eigentlich, dass wir zu viele sind, auf dieser Welt? Werner Boote untersucht ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild.

Am Ende seiner Reise durch fünf Kontinente stellt er wichtige Fragen, die nachdenklich machen.

Die westliche Welt setzt auf Bevölkerungsreduktion - in den anderen Ländern. "Wollen wir nichts abgeben von der Energie, den Lebensmittelreserven, vom Raum, den wir zur Verfügung haben?", fragt der Regisseur in seinem Film. In Bangladesch müssen sich 1.000 Menschen einen Quadratkilometer teilen. In der Hauptstadt Dhaka sind es unglaubliche 46.000. Wem es hier zu voll ist, kann sein Land nur verlassen, wenn er oder sie richtig viel Geld besitzt.

Ob beim Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, bei einem Hochzeitspaar in China oder einer indischen Familie im Slum - überall wird klar: Es gibt nicht zu viele Menschen auf der Erde. Es ist nur alles ungerecht verteilt unter den Menschen, auch der Platz. Denn Geld kauft Platz. Autorin und Aktivistin Betsy Hartmann zu den Ungerechtigkeiten: "Das Pentagon verbraucht so viel Erdöl am Tag wie das gesamte Land Schweden. Die Ressourcenverteilung ist völlig aus dem Lot." Auch der österreichische Sozialwissenschaftler Wolfgang Lutz hält die Mär von der Überbevölkerung für reine Politik: "Man spricht über die Zahl der Menschen, aber nicht über ihre Fähigkeiten."

Spätestens jetzt wird klar: Werner Bootes Kinodokumentarfilm von 2013 ist aktueller denn je, denn die Fragen: "Wem gehört unser Land? Wer darf hier leben? Wer darf an unserem Reichtum teilhaben?" werden angesichts aktueller Flüchtlingskrisen mit Hunderttausenden Schutzsuchenden aus Kriegsgebieten und armen Ländern täglich gestellt.

Bootes filmische Weltreise auf der Suche nach den Ursachen von Katastrophenszenarien ist berührend, humorvoll und bringt verblüffende Erkenntnisse. Ausgezeichnet wurde die Produktion im Rahmen der Berlinale 2014 als "grünster Film". Cutterin Emily Artmann erhielt 2014 für den Schnitt der beeindruckenden Bilder von Dominik Spritzendorfer eine Nominierung zum Österreichischen Filmpreis.


(ORF)


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23:15
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Vermisst wird Peter Schnok

Fernsehfilm, DDR 1977

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Eva KleinMonika Woytowicz
Günter BeckerGünter Naumann
u.a.
Buch: Otto Holub
Regie: Otto Holub
Länge: 60 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Autoschlosser Peter Schnok ist plötzlich verschwunden. Die einsetzenden Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei führen in eine Textilfabrik.

Hier wurden in den vergangenen Monaten starke Verluste an wertvollen Stoffen verbucht, ohne hinter die Ursachen zu kommen. ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDer Autoschlosser Peter Schnok ist plötzlich verschwunden. Die einsetzenden Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei führen in eine Textilfabrik.

Hier wurden in den vergangenen Monaten starke Verluste an wertvollen Stoffen verbucht, ohne hinter die Ursachen zu kommen. Bei der Aufklärung des Falles muss die Kriminalpolizei zu außergewöhnlichen Maßnahmen greifen.


(ARD/MDR)


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0:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bronson

Spielfilm, Großbritannien 2008

Darsteller:
Charles BronsonTom Hardy
PaulMatt King
Charles Bronson, 13 JahreWilliam A. Drake
MutterAmanda Burton
JulieKaty Barker
IreneKelly Adams
u.a.
Regie: Nicolas Winding Refn
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenMichael Peterson, der als 22-Jähriger mit einer abgesägten Schrotflinte einen Überfall machte, gilt nach 30 Jahren Gefängnis als der gefährlichste Verbrecher Englands.

Peterson träumte immer schon davon, berühmt zu sein. Als er zwischen seinen Gefängnisstrafen ...

Text zuklappenMichael Peterson, der als 22-Jähriger mit einer abgesägten Schrotflinte einen Überfall machte, gilt nach 30 Jahren Gefängnis als der gefährlichste Verbrecher Englands.

Peterson träumte immer schon davon, berühmt zu sein. Als er zwischen seinen Gefängnisstrafen für 70 Tage auf freiem Fuß ist, gibt er sich selbst den Künstlernamen Charles Bronson. - Satirisch-exzessive True-Crime-Charakterstudie von Nicolas Winding Refn ("Drive").

Sein Überfall auf ein Postamt, hatte Peterson 26 Pfund und eine Gefängnisstrafe eingebracht, die noch andauert. Sein Streben nach Ruhm setzte er als Gefangener fort: Peterson fängt Streit an, wo immer er kann, und prügelt sich durch sämtliche Haftanstalten Englands.

Regisseur Nicolas Winding Refn ("Drive") erzählt in "Bronson" zwar eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, bricht seine kunstvolle Gewaltoper aber durch eine surreale Rahmenhandlung, in der Michael Peterson als Bühnenimpresario seine eigene Geschichte in Szene setzt. Peterson alias Bronson, der im Film von Tom Hardy ("The Dark Knight Rises") verkörpert wird, galt lange Zeit als Englands "teuerster Gefangener". Zuletzt wurde sein Antrag auf Bewährung 2009 abgewiesen.


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1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Last Night - Nur eine Nacht

Spielfilm, USA/Frankreich 2010

Darsteller:
JoannaKeira Knightley
MichaelSam Worthington
LauraEva Mendes
AlexGuillaume Canet
AndyDaniel Eric Gold
SandraStephanie Romanov
u.a.
Regie: Massy Tadjedin
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenJoanna und Michel führen eine glückliche Ehe. Doch beide werden im Moment der Versuchung vor die Wahl gestellt: treu in der Ehe, oder einen Seitensprung riskieren?

Auf den ersten Blick entsprechen Joanna und Michael einem Bilderbuchehepaar: Die beiden sehen gut aus, ...
(ARD)

Text zuklappenJoanna und Michel führen eine glückliche Ehe. Doch beide werden im Moment der Versuchung vor die Wahl gestellt: treu in der Ehe, oder einen Seitensprung riskieren?

Auf den ersten Blick entsprechen Joanna und Michael einem Bilderbuchehepaar: Die beiden sehen gut aus, leben in einem schicken Apartment in New York, er arbeitet für eine Immobilienfirma, sie als Schriftstellerin.

Doch während einer Party wird Joannas Eifersucht geweckt, als ihr Mann sich intensiv mit seiner Kollegin Laura unterhält. Er hat die bildschöne Frau nie zuvor erwähnt - sollte er eine Affäre mit ihr haben? Joanna stellt ihn zur Rede, aber nach einem kurzen Streit ist ihr Misstrauen verflogen.
Am nächsten Morgen bricht Michael zu einer Geschäftsreise nach Philadelphia auf. Mit dabei: seine Kollegen Andy und Laura. Diese scheint tatsächlich mehr als nur berufliches Interesse an Michael zu haben. Nach einem Geschäftsessen nehmen sie noch ein paar Drinks an der Bar, und je später der gemeinsame Abend wird, desto weniger Zweifel lässt Laura daran, dass sie Michael verführen will.
Unterdessen begegnet Joanna in New York zufällig ihrem Exfreund Alex wieder. Obwohl sie seit Jahren verheiratet ist, konnte sie den charmanten Franzosen nie wirklich vergessen. Schnell stellt sich zwischen ihnen die alte Vertrautheit wieder ein. Die beiden verbringen einen wundervollen, romantischen Abend miteinander - und bald stellt sich auch für Joanna die Frage, wie weit sie mit Alex gehen will.


(ARD)


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3:09
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Chloe

Spielfilm, USA/Kanada/Frankreich 2009

Darsteller:
Catherine StewartJulianne Moore
David StewartLiam Neeson
Chloe SweeneyAmanda Seyfried
AnnaNina Dobrev
Michael StewartMax Thieriot
u.a.
Regie: Atom Egoyan
Länge: 87 Minuten

Ganzen Text anzeigenCatherine und David führen ein gut bürgerliches Leben, doch David flirtet öfter mit jüngeren Frauen. Catherine will ihn prüfen und heuert ein Callgirl an. Doch die Sache läuft aus dem Ruder.

Hauptdarstellerin Julianne Moore liefert als sexuell frustrierte, ...
(ARD)

Text zuklappenCatherine und David führen ein gut bürgerliches Leben, doch David flirtet öfter mit jüngeren Frauen. Catherine will ihn prüfen und heuert ein Callgirl an. Doch die Sache läuft aus dem Ruder.

Hauptdarstellerin Julianne Moore liefert als sexuell frustrierte, zutiefst verunsicherte Ehefrau einmal mehr eine schauspielerische Meisterleistung. Amanda Seyfried begeisterte 2012 in dem Oscar-gekrönten "Les Misérables" Kritik und Publikum.

Catherine Stewart und ihr Mann David sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet und führen ein Leben in Wohlstand. Sie besitzt als Gynäkologin eine elegante Praxis in Toronto, er ist ein renommierter Musikprofessor. Doch seit einer Weile fühlt Catherine sich zusehends verunsichert: Ihr jugendlicher Sohn Michael geht ihr aus dem Weg, bringt dafür aber seine attraktive Freundin über Nacht mit nach Hause, und David scheint bei jeder Gelegenheit mit jüngeren Frauen zu flirten. Als Catherine auf dem Handy ihres Mannes eine vermeintlich eindeutige SMS entdeckt, ist sie überzeugt, dass er sie betrügt.
Doch anstatt ihn mit ihrem Verdacht zu konfrontieren, will sie ihn auf die Probe stellen. Sie beauftragt das junge Luxuscallgirl Chloe, mit David zu flirten. Sollte er darauf anspringen, wäre der Fall klar. Doch das Experiment nimmt einen unerwarteten Verlauf: Chloe berichtet Catherine, dass sie entgegen der Vorgabe auch Sex mit David hatte. In einer Mischung aus Entsetzen und Erregung lässt die Ehefrau sich genau schildern, was das Callgirl mit ihrem Mann gemacht hat. Doch obwohl Catherine die Sache abblasen will, erzählt Chloe ihr wenig später von einem weiteren, intimen Treffen mit David. Immer tiefer wird Catherine von der geheimnisvollen jungen Frau in einen Strudel aus Manipulation und Verführung hineingezogen. Erst als sie den Kontakt zu ihrem Lockvogel abbrechen und sich mit ihrem Mann aussprechen will, merkt sie, dass Chloe sich nicht so einfach aus ihrem Leben vertreiben lässt.


(ARD)


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4:36
VPS 04:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (1/2)

Von Bhamo bis Mandalay

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, um Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen. Die beiden Filme erzählen vom Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs.

Über 2.170 Kilometer durchfließt der Ayeyarwady das Land - als Lebensader, Kulturstifter und zentraler Verkehrsweg. Er verbindet die wichtigsten historischen Orte Myanmars wie Mandalay, Bagan, Yangon und ist gesäumt von goldglänzenden Stupas, Tempeln und Pagoden. Nirgendwo sonst in Asien reihen sich so viele buddhistische Klöster auf wie am Ayeyarwady, den die Briten Irrawaddy nannten und der von der Mündung bis fast an die chinesische Grenze schiffbar ist. Zur Kolonialzeit befuhr die größte Binnenflotte der Welt den Fluss. Am Mittel- und Oberlauf ist er noch heute oft die einzige Verbindung zur Außenwelt und viel befahren, mit schwer beladenen Lastkähnen und klapprigen Personenfähren.

Die Kleinstadt Bhamo war schon zu Kolonialzeiten der letzte Außenposten im Norden des Landes und Endstation der Irrawaddy-Dampfer. Bis hierher ist der Fluss schiffbar. Frühmorgens fährt eine altersschwache Regierungsfähre flussabwärts, passiert die "Zweite Schlucht" des Ayeyarwady.
Arbeitselefanten sind hier ein alltägliches Bild und im Dorf Wei Ma werden sie ausgebildet. Nicht weit entfernt wird in einer Mine das Gold des Ayeyarwady geschürft. In Katha, der ersten kleinen Stadt am Oberlauf, verwalteten einst die Briten das gesamte "Obere Burma". Hier war der britische Schriftsteller George Orwell als Polizist stationiert.

Frühmorgens legt hier ein privates "Expressboot" ab, eine junge Frau von 27 Jahren ist die Eignerin. Sie fürchtet den gefährlichen Frühnebel, denn der Ayeyarwady ist breit, aber nicht tief. Überall lauern Untiefen, die wandern. Gegen Mittag stoppt sie wie viele andere Boote an der kleinen Tempelstadt Ti Giang. Deren Bewohner leben davon, für die vielen durchfahrenden Bootspassagiere köstliches Mittagessen zu kochen.

Eine Tagesreise flussabwärts liegt das Dorf Myit Tan Gyi, ein "Delfindorf". Dort hilft eine Population Süßwasserdelfine den Fischern bei der Arbeit. Die Delfine treiben ihnen Fische zu und geben mit der Rückenflosse Zeichen, die Netze zu werfen. Immer wieder sieht man auf dem Fluss große Bambusflöße, auf denen Familien campieren. Ihr Ziel ist Mandalay. Zauberhaft ist die zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches umgeben von Tempeln und Klöstern. Hier betreibt Frau San San Shwe, 30, ein Geschäft, das es nur in Mandalay gibt. Ihre "Goldschläger" hämmern jenes hauchfeine Blattgold, das die Buddha-Statuen im ganzen Land verziert.


(ARD/SWR)


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5:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (2/2)

Von Mandalay ins Delta

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch überm Fluss leben über 8.000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch überm Fluss leben über 8.000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige Dokumentation über den Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs bereisten die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach den Fluss einen Monat lang .

Das größte Schiff auf dem Fluss, die "Mya-Ayeya", kennt jedes Kind. Die 100 Jahre alte zweistöckige Fähre mit ihren zwei vertäuten Lastkähnen ist ein schwimmender Supermarkt, der viermal jährlich Birmas großen Strom rauf- und runterfährt, Über die Schiffslautsprecher ertönt der "Marktbootsong", wenn sich das Schiff einem Dorf nähert. Dann wird bis abends um zehn Markt abgehalten, eine Sensation für die entlegenen Dörfer. Leider will die Regierung das Marktboot stilllegen, heißt es. Mit der Öffnung Myanmars setzt man auf Straßenbau.

Yangon, das britische Rangun, ist der Heimathafen des Marktbootes und die größte Stadt des Landes. Direkt am Hafen liegt die koloniale Altstadt. Von hier aus haben die Briten einst ihre Kolonie regiert. Durch die lange Isolation des Landes ist die Stadt bis heute geprägt vom Charme der Klonialgebäude. Manche sind morbide, andere werden als Schulen, Krankenhäuser oder Gerichte bis heute genutzt, in allerbester Lage zumeist. Nun bieten Investoren viel Geld, um die kolonialen Erbstücke abzureißen und Hochhäuser zu bauen. Mit einer Marionetten-Theatergruppe verlässt der Film Yangon. Kurz vor der Mündung verzweigt sich der Strom in ein mächtiges Delta. Wo der längste Flussarm in den Golf von Bengalen mündet, steht die letzte goldene Pagode des Ayeyarwady.


(ARD/SWR)