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Dezember 2017
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Sonntag, 29. November
Programmwoche 49/2015
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6:15

makro: Gerechter Handel für Afrika?

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Freihandelsabkommen
Kenia im Dilemma

Entwicklungshilfe
Chinesen in Äthiopien

Erfolgsgeschichte
Schokolade fürs Volk


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Niko Paech: Befreiung vom Überfluss

Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

Ganzen Text anzeigenWachstum ist das Credo moderner Gesellschaften. Denn ohne Wachstum ist Wohlstand nicht zu haben. Doch das sorgt zunehmend für Probleme. Ist das Ende der Maßlosigkeit unausweichlich?

Der Nachhaltigkeitsforscher Professor Doktor Niko Paech plädiert für eine ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWachstum ist das Credo moderner Gesellschaften. Denn ohne Wachstum ist Wohlstand nicht zu haben. Doch das sorgt zunehmend für Probleme. Ist das Ende der Maßlosigkeit unausweichlich?

Der Nachhaltigkeitsforscher Professor Doktor Niko Paech plädiert für eine Einschränkung industrieller Wertschöpfungsprozesse und für ein genügsameres, ökologisch verträglicheres und entlastendes Miteinander.

Durch das völlige Ausrichten auf Wachstum sind komplexe Verflechtungen und Abhängigkeiten entstanden. Die aktuellen Verschuldungs- und Finanzkrisen, für die keine Lösung in Sicht ist, die schonungslose Ausbeutung unseres Planeten und ein in vieler Hinsicht ungesundes Konsum- und Mobilitätsniveau stellen die Gesellschaft immer unausweichlicher vor die Frage, ob man wirklich weiterhin so wirtschaften kann. Noch können wir uns eine Welt ohne Wachstum kaum vorstellen. Aber die Diskussionen über das Ende der Maßlosigkeit nehmen zu.

Professor Doktor Niko Paech lehrt seit 2010 am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt der Universität Oldenburg und ist Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Konrad Witz: Heilsspiegel-Altar

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
VPS 09:16

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herfried Münkler: Sind wir im Krieg?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenNatürlich ist Krieg. In vielen Ländern dieser Welt toben blutige Bürgerkriege. Doch stimmt es, dass sich Frankreich, dass sich der Westen im Krieg befindet? Falls ja, im Krieg gegen wen?

Und wie ist dieser Krieg zu gewinnen?
Barbara Bleisch sucht nach Antworten ...

Text zuklappenNatürlich ist Krieg. In vielen Ländern dieser Welt toben blutige Bürgerkriege. Doch stimmt es, dass sich Frankreich, dass sich der Westen im Krieg befindet? Falls ja, im Krieg gegen wen?

Und wie ist dieser Krieg zu gewinnen?
Barbara Bleisch sucht nach Antworten mit dem Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der seit Jahrzehnten das Wesen des Kriegs erforscht und seine Entwicklung im Lauf der Zeit nachzeichnet.

Die Rhetorik des Westens hat sich seit den jüngsten Terroranschlägen verschärft. Frankreichs Präsident François Hollande sieht sein Land im Krieg, der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck beklagt die "Opfer einer neuen Art von Krieg", der Papst spricht gar von einem Dritten Weltkrieg.

Wem hilft diese Rhetorik? Schürt sie in erster Linie Angst und dient den Terroristen als Brandbeschleuniger - oder nennt sie bloß die Dinge beim Namen? Zeigt die Wortwahl die Hilflosigkeit angesichts des Umstands, dass sich der Terrorismus seit "Charlie Hebdo" trotz aller Maßnahmen nicht besiegen ließ? Was bedeutet die Rede von Krieg völkerrechtlich? Und sind sich die Menschen bezüglich der Werte, die plötzlich alle verteidigen wollen, überhaupt einig?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Literaturclub

mit Nicola Steiner, Hildegard Keller, Julian Schütt

und Philipp Tingler

Ganzen Text anzeigenNicola Steiner, Hildegard Keller, Julian Schütt und Philipp Tingler diskutieren die wichtigen Bücher im November.

Der Literaturclub diskutiert über Monique Schwitter: "Eins im Andern", Billy Hutter: "Karlheinz", Joachim Meyerhoff: "Ach, diese Lücke, diese ...

Text zuklappenNicola Steiner, Hildegard Keller, Julian Schütt und Philipp Tingler diskutieren die wichtigen Bücher im November.

Der Literaturclub diskutiert über Monique Schwitter: "Eins im Andern", Billy Hutter: "Karlheinz", Joachim Meyerhoff: "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", Richard Flanagan: "Der schmale Pfad durchs Hinterland" und über Sergej Lebedew: "Menschen im August".

Monique Schwitter erforscht die Vergangenheit der Liebe in ihrem Roman "Eins im Andern", Billy Hutter rekonstruiert das Leben eines Unbekannten in den Jahren des deutschen Wirtschaftswunders. Joachim Meyerhoff schreibt seine eigene Lebensgeschichte fort. In "Der schmale Pfad durchs Hinterland" erzählt der Booker-Preisträger Richard Flanagan von einer Liebe in Zeiten des Krieges.

Und: Sergej Lebedew berichtet vom Russland der neunziger Jahre, den Jahren des großen Umbruchs.


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11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3

Nanuk, der Eskimo

(Nanuk, of the North)

Stummfilm, USA 1922

Darsteller:
NanukAllakariallak
1. EhefrauNyla
Nanuks jüngerer SohnAllee
2. EhefrauCunayou
Nanuks älterer SohnAllegoo
u.a.
Regie: Robert J. Flaherty
Länge: 79 Minuten

Ganzen Text anzeigenNanuk lebt mit seiner Familie als Nomade in der Arktis. Gemeinsam mit seinen zwei Frauen, seinen Kindern und den Schlittenhunden kämpft er täglich um das Überleben in der Natur.

Robert J. Flahertys Stummfilm-Klassiker des inszenierten Dokumentarfilms schildert in ...

Text zuklappenNanuk lebt mit seiner Familie als Nomade in der Arktis. Gemeinsam mit seinen zwei Frauen, seinen Kindern und den Schlittenhunden kämpft er täglich um das Überleben in der Natur.

Robert J. Flahertys Stummfilm-Klassiker des inszenierten Dokumentarfilms schildert in poetischen Bildern eindrucksvoll das alltägliche Leben der kanadischen Inuit, welches vom Fischfang, Robben- und Walrossjagd sowie Handel bestimmt wird.

Überschüssiges Fleisch und Felle tauscht Nanuk bei weißen Händlern gegen Messer, Werkzeuge und Bonbons für die Kinder ein. Die Familie besitzt nichts außer den Hunden, einem Schlitten, einem Kajak, einigen Werkzeugen und ihrer Kleidung aus Fellen. Die Nahrungsversorgung ist nie vollkommen sichergestellt und besonders im Winter ist das Nomadenleben hart: Auf der Suche nach Jagdgebieten reist die Familie mit dem Schlitten durch Wind und Wetter und baut sich Iglus für die Nacht. Trotz ihrer prekären Lebenssituation bewahren die Protagonisten stets ihre liebenswerte Fröhlichkeit. Selbst in den dramatischsten Momenten verläuft das Familienleben harmonisch, denn jeder weiß: Es ist nur möglich, gemeinsam zu überleben.

"Nanuk der Eskimo" entstand 1920/1921 in der kanadischen Arktis als Ergebnis monatelanger Forschungsreisen im Auftrag der Canadian Northern Railway. Der Film zeichnet ein stark romantisiertes Bild des traditionellen Lebens der Inuit und bewegt sich dabei gekonnt zwischen lebensnahem Dokument und poetischer Fiktion.

Zum Entstehungszeitpunkt des Films ist das traditionelle Leben der Eingeborenen durch den Kontakt zur weißen Zivilisation längst stark verändert. Robert Flaherty interessiert sich jedoch für das Leben der Inuit vor der Erschließung des Landes und geht daher nicht streng dokumentarisch vor, sondern lässt seine Protagonisten Szenen aus dem Alltag nachstellen, wie er einmal war. Er war der Erste, der dokumentarisch gefilmtes Material mit inszenierten Szenen zu einer Narration verband. Obwohl dieser Stil später wegweisend für die Genrekonventionen war - kaum ein Dokumentarfilm kommt heute ohne Reenactment aus -, wurde gerade an diesem erzählerischen Eingreifen auch Kritik laut. Um die ursprüngliche Lebensweise der Inuit darzustellen, ermutigte Flaherty Nanuk, der eigentlich Allakariallak hieß, Speere als Jagdinstrument zu nutzen, obwohl dieser damals bereits ein Gewehr besaß. Zudem gab Nanuk in einer Szene mit einem westlichen Händler vor, noch nie ein Grammophon gesehen zu haben.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf pannonischen Spuren

Eine Entdeckungsreise entlang der Neusiedler Seebahn

Film von Michael Ranocha und Ulli Untertrifaller

Ganzen Text anzeigenDie 1897 in Ungarn gegründete Neusiedler Seebahn gehört heute dem Land Burgenland und der Republik Österreich. Betrieben wird sie von der Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahngesellschaft.

Nach wie vor ein Infrastrukturunternehmen wandelt sich die Bahn mehr und mehr ...
(ORF)

Text zuklappenDie 1897 in Ungarn gegründete Neusiedler Seebahn gehört heute dem Land Burgenland und der Republik Österreich. Betrieben wird sie von der Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahngesellschaft.

Nach wie vor ein Infrastrukturunternehmen wandelt sich die Bahn mehr und mehr zu einer Tourismusstrecke durch den malerischen Seewinkel am Nationalpark Neusiedler See.

Unsere Reise beginnt in Neusiedl am See wo man an der Mole West bei einem kühlen Getränk oder einem vorzüglichen Imbiss die Segler und Kite Surfer beobachten kann.
Entlang der sanft geschwungenen Strecke zwischen Weiden am See und Gols bestimmen Weingärten und Windparks das Landschaftsbild. In Gols besuchen wir das Weinkulturhaus, in dem über 90 Winzer des international renommierten Weinortes mehr als 400 Weine zur Verkostung anbieten.
Wenn man in Mönchhof Halbturn einfährt, fällt als erstes der von Josef Haubenwallner gestaltete Museumsbahnhof ins Auge. Der passionierte Sammler und Bastler hat über 35 Gebäude aus der Zeit zwischen 1890 bis in die 1960er Jahre abgebaut und liebevoll restauriert auf eigenem Grund wieder aufgebaut.
Die Neusiedler Seebahn kann man auch von Wien bequem erreichen: Am neuen Wiener Hauptbahnhof in Richtung Pamhagen einsteigen und ohne Zugwechsel geht es Richtung Seewinkel.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Made in Brooklyn - Coole Macher in New York

Film von Isabel Schayani

Ganzen Text anzeigenMan nennt sie die "Maker" - die Macher. Ihre Heimat ist Brooklyn. Ohne soziale Absicherung wagen hier junge, kreative Menschen aus der ganzen Welt, ihre Ideen auf den Markt zu bringen.

Von hier kommt nicht nur der Hipster, sondern auch der 3D-Drucker und jetzt der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenMan nennt sie die "Maker" - die Macher. Ihre Heimat ist Brooklyn. Ohne soziale Absicherung wagen hier junge, kreative Menschen aus der ganzen Welt, ihre Ideen auf den Markt zu bringen.

Von hier kommt nicht nur der Hipster, sondern auch der 3D-Drucker und jetzt der digitale Haustürschlüssel. Aus Brooklyn kommen Gurken, Schokolade und ein Lebensgefühl, das eher ein Vibe ist: Selber machen, riskieren und wer fällt, steht wieder auf!

Ein Beispiel ist Daniel Sklaar: Er war mal im "Finance Business", schmiss alles hin, rührte in seinem Loft Schokolade an, verkaufte sie mit dem Fahrrad und hat mittlerweile ein richtiges Schoko-Unternehmen. Oder Mark Jupiter, der altes Holz aufkauft, was gerade noch Asseln gefallen könnte und daraus edelste Möbel baut. Gerade hat er einen großen Auftrag von Twitter bekommen. Oder der Director von Grand Theft Automobile Navid Khonsari, der in einem dieser Workspaces an der Manhattan-Bridge sitzt und an seinem nächsten Blockbuster arbeitet. Auf dem kapitalistischsten Markt der Welt versuchen sich diese jungen Menschen zu behaupten - mit Erfolg. "Made in Brooklyn" scheint Paris und auch Manhattan Konkurrenz zu machen.


(ARD/WDR)


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14:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der geheimnisvolle Nebelparder

Film von Christian Holland

Ganzen Text anzeigenDer Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparderbabys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden.

Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", ...

Text zuklappenDer Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparderbabys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden.

Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumorte - Laos

Film von Eric Bacos

Ganzen Text anzeigenEingebettet in den Flusslauf des majestätischen Mekong liegt Laos. Lange Zeit hatte das südostasiatische Binnenland den Ruf, eine Enklave des alten Asiens zu sein.

"Laos – Jewel of the Mekong" lautet der Werbe-Slogan des kleinen, ruhigen Landes, das im Schatten ...

Text zuklappenEingebettet in den Flusslauf des majestätischen Mekong liegt Laos. Lange Zeit hatte das südostasiatische Binnenland den Ruf, eine Enklave des alten Asiens zu sein.

"Laos – Jewel of the Mekong" lautet der Werbe-Slogan des kleinen, ruhigen Landes, das im Schatten seiner Nachbarn China, Thailand, Kambodscha und auch Vietnam noch immer die ursprüngliche Seite Südostasiens widerspiegelt.

Früher nannte man es das Land oder Königreich der Millionen Elefanten. Heute hat sich Laos zu einem modernen Staat gewandelt, ohne seine Kultur zu verleugnen oder seinen Charme zu verlieren. Die Bevölkerung in Laos ist mehrheitlich buddhistisch. Mönche auf den Straßen gehören zum Alltag.

Laos gehörte bis 1954 zu Französisch-Indochina - also zu Frankreichs einstigen Kolonialgebieten in Südostasien. Französisch wird hier jedoch nur noch selten gesprochen, Boule-Spieler hingegen sieht man noch häufig.

Laos ist auch ein Land der Tempel, der bunten Farben und vielfältigen Aromen, in dem man immer mit einem Lächeln empfangen wird.

Die Reihe "Traumorte" besucht die schönsten und idyllischsten Orte weltweit und erzählt ihre Geschichten. Die Palette der vorgestellten Sehenswürdigkeiten reicht vom Traumstrand über architektonische bis zu folkloristischen Sehenswürdigkeiten.


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15:30

Indien - zeitlos

Film von Katja Eichhorn und Karin Köhler

Ganzen Text anzeigenWenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Zeit still steht, kommen Wolfgang Domann und seine Kollegen. Sie verbindet eine Leidenschaft: historische Uhren.

Dafür reisen die Meister ihres Handwerks auch in die fernsten Länder. In Indien wollen sich die ...

Text zuklappenWenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Zeit still steht, kommen Wolfgang Domann und seine Kollegen. Sie verbindet eine Leidenschaft: historische Uhren.

Dafür reisen die Meister ihres Handwerks auch in die fernsten Länder. In Indien wollen sich die Uhrmachermeister aus Deutschland einen Traum erfüllen: Die Reparatur und Restauration unbezahlbarer Kostbarkeiten im Palast des Maharajas von Jodhpur.

Dafür haben sie mit ihm eine Abmachung: Flug, Werkzeug und Ersatzteile zahlen die Meister selbst. Für Unterkunft, Verpflegung und Kulturprogramm kommt der Maharaja auf.


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Eisenbahn-Romantik: Von Chicago nach New Orleans

Film von Frank Rinnelt und Andreas Stirl

Ganzen Text anzeigenJeden Abend verlässt ein Zug mit dem klangvollen Namen "City of New Orleans" Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee, und bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden.

Schon seit den 1920er Jahren gibt es diesen Zug, der durch den gleichnamigen Song von ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJeden Abend verlässt ein Zug mit dem klangvollen Namen "City of New Orleans" Chicago, die Dreimillionenstadt am Michigansee, und bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden.

Schon seit den 1920er Jahren gibt es diesen Zug, der durch den gleichnamigen Song von Arlo Guthrie weltberühmt wurde. 1.500 Kilometer ist die Reise lang. Insgesamt gibt es 21 Haltepunkte. Einer davon ist in Memphis Tennessee, wo der Blues zu Hause ist.

Und viele andere Musikrichtungen auch, wie der Besuch im Rock'n'Soul Museum zeigt. Nach Memphis geht die Sonne auf, die Gäste im Zug werden zum Frühstück gebeten. Nun geht es am Mississippi entlang und durch Baumwollfelder. In New Orleans begrüßt einer der großen Söhne der Stadt, lachend mit einer Trompete in der Hand, Onkel Satchmo, Louis Armstrong.


(ARD/SWR)


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16:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Der große Diktator

(The Great Dictator)

Spielfilm, USA 1940

Darsteller:
Diktator Hynkel / Jüdischer FriseurCharles Chaplin
Diktator NapoloniJack Oakie
SchultzReginald Gardiner
HannahPaulette Goddard
u.a.
Regie: Charles Chaplin
Länge: 121 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Diktator Hynkel wird nach dem Einmarsch seiner Truppen in das Land Austerlich mit seinem Doppelgänger, einem aus dem KZ entflohenen jüdischen Barbier, verwechselt.

Der verstörte kleine Mann wagt es am Ende, statt der erwarteten Staatsrede einen flammenden Appell ...

Text zuklappenDer Diktator Hynkel wird nach dem Einmarsch seiner Truppen in das Land Austerlich mit seinem Doppelgänger, einem aus dem KZ entflohenen jüdischen Barbier, verwechselt.

Der verstörte kleine Mann wagt es am Ende, statt der erwarteten Staatsrede einen flammenden Appell für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden abzugeben. - "Der große Diktator" ist Chaplins persönliches und politisches Bekenntnis gegen Hitler.

"Der große Diktator" ist eine traurige Farce und eine hellsichtige Slapstick-Satire mit tief bewegenden Zügen. Nach seinem kapitalismuskritischen Spielfilm "Moderne Zeiten" (1936), für den er teilweise als Kommunist beschimpft wurde, mischte sich Charlie Chaplin damit sogar noch stärker in die Politik ein. Aufgerüttelt von den Nachrichten aus Europa über Hitler und die zunehmende Unterdrückung der Juden, beginnt Chaplin im September 1939 mit den Dreharbeiten für "Der große Diktator", seinem ersten Tonfilm mit Dialogen - und das trotz eines negativen Bescheids der Zensurbehörde. Die hat große Bedenken gegen Chaplins Anti-Hitler- und Pro-Einmischungsfilm, der so gar nicht zur aktuellen "Appeasement"-Politik und den teilweise pro-faschistischen und antisemitischen Stimmungen in den USA passt. Denn noch lange nach dem Kriegsbeginn lehnt die große Mehrheit der Amerikaner eine Einmischung in Europa ab. Und selbst bei der Filmgesellschaft United Artists, an der Chaplin mit 25 Prozent beteiligt ist, befürchtet man, dass der Film weder in den USA noch in England aufgeführt werden kann.

"Doch ich war entschlossen weiterzumachen", schreibt Chaplin in seiner Autobiografie, "denn über Hitler sollte gelacht werden. Hätte ich etwas von den Schrecken in den deutschen Konzentrationslagern gewusst, ich hätte 'Der große Diktator' nicht zustande bringen, hätte mich über den mörderischen Wahnsinn der Nazis nicht lustig machen können. Aber ich wollte unbedingt ihren mystischen Unsinn über eine reinblütige Rasse zum Gespött werden lassen."

Chaplin dreht also seinen satirischen Diktatorfilm genau so, wie er will. Bei den Aufnahmen für die sechs Minuten lange, humanistisch-pathetische Schlussrede des jüdischen Friseurs dürfen einige linksorientierte Mitarbeiter, denen das Ganze zu idealistisch erscheint, nicht mit ins Studio kommen. In den nächsten Jahren tritt Chaplin immer engagierter für den Kriegseintritt der USA ein und ruft zur Unterstützung der Sowjetunion im Krieg gegen Nazi-Deutschland auf. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Amtseinführung Roosevelts verliest er die Schlussrede aus "Der große Diktator" vor 60 Millionen Zuhörern.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Vom Winde verweht

Landart

Film von Nicole Weyer und Valérie Teuscher

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenKunstwerke aus natürlichen Materialen in die Landschaft gesetzt - das Prinzip ist einfach, das Ergebnis oft poetisch: schon ein Windhauch oder ein Schauer reichen, um sie wieder aufzulösen.

Die Kunstgattung Landart entstand in den 1960er Jahren in den Vereinigten ...

Text zuklappenKunstwerke aus natürlichen Materialen in die Landschaft gesetzt - das Prinzip ist einfach, das Ergebnis oft poetisch: schon ein Windhauch oder ein Schauer reichen, um sie wieder aufzulösen.

Die Kunstgattung Landart entstand in den 1960er Jahren in den Vereinigten Staaten. Damals sagten sich gewisse Künstler los von Galerien und dem kommerziellen Kunstmarkt und entdeckten neue, authentische Gefühle, indem sie in und mit der Natur arbeiteten.

Die Bewegung hat sich seither ständig weiterentwickelt und kennt auch Anhänger in der Schweiz. Drei hiesige Protagonisten dieser Kunstform laden ein, einen anderen Blick auf die Natur zu werfen und diese gleichsam spielerisch neu zu entdecken.

Jean-Yves Piffard ist Krankenpfleger und künstlerischer Autodidakt. Seit fast zehn Jahren hinterlässt er seine Kunstspuren in der Freiburger Landschaft, oftmals in der Form von Kreisen und Spiralen.

Sylvain Meyer, der junge städtische Alleskönner, praktiziert eine raffinierte Form der Landart mit Hang zum Fantastischen. Seine riesigen und präzisen Anamorphosen aus Hunderten von Tannenzapfen, aus farbigen Blättern oder Moosen sind optische Täuschungen von dreidimensionalen Objekten oder fantastische Waldmonster.

Schließlich noch Niklas Göth: Der Hüne aus Zürich realisiert Werke von feinster und einfachster Art "zerbrechlich wie unser Leben", wie er selbst sagt. Sie sind bereit, mit dem leisesten Windhauch davon zufliegen.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Big Business Bananen

Film von Gerti Maader

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenBananen sind weltweit die meistverkauften Früchte und für 400 Millionen Menschen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Doch der Klimawandel und die Pilzkrankheit TR4 bedrohen die Bestände.

Experten suchen fieberhaft nach neuen, resistenten Pflanzen. Eine Genbank in ...

Text zuklappenBananen sind weltweit die meistverkauften Früchte und für 400 Millionen Menschen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Doch der Klimawandel und die Pilzkrankheit TR4 bedrohen die Bestände.

Experten suchen fieberhaft nach neuen, resistenten Pflanzen. Eine Genbank in Belgien mit 1.500 Sorten ist dabei äußerst hilfreich. In Panama, wie in allen ehemaligen Bananenrepubliken, wird das Business heute nicht mehr ausschließlich von US-Multis beherrscht.

Der Anbau von Fairtrade- und Biobananen ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Bedeutende Pionierinnen des Fairtrade-Handels waren Schweizerinnen, die "Bananenfrauen", die schon 1970 fragten: "Warum ist eine Banane billiger als ein Apfel?"


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19:40

Erbe der Menschheit

Robben Island, Südafrika

Mahnmal der Apartheid

Film von Frank Hertweck

Ganzen Text anzeigen"Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!" Mit diesen Worten wurde Nelson Mandela 1963 auf Robben Island empfangen. Hier wurden fast alle führenden schwarzen Oppositionellen interniert.

Aber Nelson Mandelas Widerstandskraft wurde auch von 27 Haftjahren nicht ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen"Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!" Mit diesen Worten wurde Nelson Mandela 1963 auf Robben Island empfangen. Hier wurden fast alle führenden schwarzen Oppositionellen interniert.

Aber Nelson Mandelas Widerstandskraft wurde auch von 27 Haftjahren nicht gebrochen. Robben Island bedeutete schwarz und weiß. Ohne Grauzone. Schwarz, das waren die Häftlinge. Weiß, das waren die Wärter.

Den ganzen Tag arbeiteten die politischen Gefangenen in den Steinbrüchen der kargen Insel. Geduldig eroberten sie Freiräume, sie bekamen lange Hosen, Betten statt Strohmatten, sie begannen zu studieren. Aber täglich blieben sie mit der Willkür konfrontiert, die Erleichterungen wieder zu verlieren. Robben Island diente von 1961 bis 1996 als Gefängnis. Heute ist die ehemalige Gefangeneninsel eine Touristenattraktion, die stündlich vom knapp zwölf Kilometer entfernten Kapstadt aus angefahren wird. Und sie ist ein Symbol: für das Apartheidsregime Südafrikas und dafür, dass der Widerstand der schwarzen Bevölkerung nicht länger zu unterdrücken war.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Regie: Frank Hof

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes. Gemeinsam mit ihren Gästen Till Reiners und Alfons wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Christoph Sieber: Hoffnungslos optimistisch

3sat-Zelt Mainz, 17.09.2015

Fernsehregie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenChristoph Sieber bietet einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Polit-Marionetten und die Strippenzieher im Hintergrund. Das tut manchmal weh, geht aber nie unter die Gürtellinie.

Leidenschaftlich, voll echter Empörung und mit einem Mundwerk wie ein ...

Text zuklappenChristoph Sieber bietet einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Polit-Marionetten und die Strippenzieher im Hintergrund. Das tut manchmal weh, geht aber nie unter die Gürtellinie.

Leidenschaftlich, voll echter Empörung und mit einem Mundwerk wie ein Maschinengewehr wettert er gegen die sozialen Missstände in unserer Gesellschaft.

"Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts", so das Jury-Urteil bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises im Mainzer Unterhaus im Februar 2015. "Ich bin mit 45 'die Stimme der Jugend' - sowas gibt’s nur im Kabarett", entgegnet darauf Christoph Sieber in seiner unnachahmlich sarkastischen Art. Eigentlich müsste der gebürtige Schwabe jetzt, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, abtreten. Doch er hat gerade ein neues Programm geschrieben, das er dem Publikum auf keinen Fall vorenthalten kann: "Hoffnungslos optimistisch" ist sein fünftes Soloprogramm, mit dem er ab September 2015 auf Tour geht. Darin geht es nicht mehr nur um die Polit-Marionetten des Berliner Reichstagstheaters, über die sich die ganze Nation mokiert, sondern auch um die Strippenzieher im Hintergrund.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Citizen Khodorkovsky

Film von Eric Bergkraut

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenZehn Jahre in russischen Gefängnissen und Strafkolonien konnten Michail Khodorkovsky nicht brechen. Der ehemalige Geschäftsmann ist der einzige ernsthafte Herausforderer von Vladimir Putin.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte er mit Erdöl gigantische ...

Text zuklappenZehn Jahre in russischen Gefängnissen und Strafkolonien konnten Michail Khodorkovsky nicht brechen. Der ehemalige Geschäftsmann ist der einzige ernsthafte Herausforderer von Vladimir Putin.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte er mit Erdöl gigantische Gewinne gemacht. Heute kämpft er für ein demokratisches Russland: Tragische Exil-Figur oder Mann der Zukunft? Der Film berichtet von der Haft Khodorkovsky und seinem ersten Jahr in Freiheit.

Nachdem der Rausch des frühen Reichtums abgeklungen war, begann Michail Khodorkovsky noch in seinen Jahren als Oligarch Bildung und Forschung zu unterstützen und setzte sich für eine transparente Zivilgesellschaft ein. Damit musste er zum Gegenspieler jenes Mannes werden, der 2003 begann, seine Macht auszubauen und das Rad der Geschichte zurück zu drehen: Vladimir Putin.

Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag bezeichnete 2014 in einem historischen Urteil die Zerschlagung von Jukos, der Firma von Khodorkovsky, als politischen Akt. Es verurteilte den russischen Staat zu Schadenersatz in der Höhe von über 50 Milliarden Dollar. Damit war Khodorkovsky, der sich selber längst von seinen Jukos-Anteilen getrennt hatte, moralisch rehabilitiert. Seit vielen Jahren schon hatte Amnesty international ihn als politischen Gefangenen bezeichnet.

Kaum in Freiheit und befördert durch die dramatischen Ereignisse auf der Krim und in der Ukraine, warf Michail Khodorkovsky Putin den Fehdehandschuh hin. Im Straflager menschlich gewachsen, versucht er durch öffentliche Auftritte und über seine Organisation "Open Russia" die Zeit nach Putin vorzubereiten. Der Film begleitet ihn bei Auftritten in der Ukraine und zeigt ihn privat in der Schweiz. Nur drei Monate nach der Freilassung besucht der ehemalige Häftling Khodorkovsky den Filmautor und Brieffreund Eric Bergkraut in seinem Atelier und gibt ihm ein exklusives Interview über sein Leben im Gefängnis und seine Zukunftspläne.

Die Zukunft Khodorkovskys muss ebenso offen bleiben wie jene seiner russischen Heimat. Aus dem ehemaligen Öl-Tycoon und späteren Häftling ist ein Mann geworden, der eine neue Ära einleiten möchte und sich selber dabei eine prominente Rolle einräumt. Khodorkovsky, ein Mann mit einer Vision und langem Atem? Oder einfach ein ehemaliger Manager, der seine historische Rolle überschätzt?


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23:20
VPS 23:15

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Eine fast perfekte Sache

Fernsehfilm, DDR 1976

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
RosiRegina Beyer
BerndRolf Römer
KeuleKaspar Eichel
u.a.
Buch: Helmut Krätzig
Regie: Helmut Krätzig
Länge: 71 Minuten

Ganzen Text anzeigenMit einer raffinierten Masche haben Rosi, der vorbestrafte Keule und Bernd, der Kopf der Bande, eine Serie von Wohnungseinbrüchen bei alleinstehenden älteren Damen erfolgreich durchgezogen.

Nun verlangt Bernd eine Pause, um Spuren zu verwischen und das Diebesgut in ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenMit einer raffinierten Masche haben Rosi, der vorbestrafte Keule und Bernd, der Kopf der Bande, eine Serie von Wohnungseinbrüchen bei alleinstehenden älteren Damen erfolgreich durchgezogen.

Nun verlangt Bernd eine Pause, um Spuren zu verwischen und das Diebesgut in Ruhe zu verhökern. Doch dann entdeckt die Polizei das Versteck der Beute in dem normalerweise im Winter ungenutzten Bungalow des Juweliers Bader. Den Einbrechern wird eine Falle gestellt.

Und wieder schlägt das Trio den Ermittlern ein Schnippchen und stiehlt die Sachen ein zweites Mal, vor dem wachsamen Auge der Gesetzeshüter. Nach diesem geglückten Coup will Bernd endgültig untertauchen. Gekränkt überredet Rosi Keule, auf eigene Faust weiterzumachen. Als Verkäuferin bei Juwelier Bader hat sie auch schon ein neues lohnendes Objekt entdeckt: die Wohnung der Kundin Bernhard. Bernd ist klar, dass auch er dran glauben muss, wenn seine Kumpane geschnappt werden sollten. Also will er das Schlimmste verhindern.


(ARD/MDR)


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0:31
VPS 00:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Vorhof der Hölle

(State of Grace)

Spielfilm, USA 1990

Darsteller:
Terry NoonanSean Penn
Jackie FlanneryGary Oldman
FrankieEd Harris
KathleenRobin Wright Penn
NickJohn Turturro
u.a.
Regie: Phil Joanou
Länge: 125 Minuten

Ganzen Text anzeigenTerry Noonan hat seine Kindheit und Jugend im berühmt-berüchtigten Irenviertel "Hell's Kitchen" an Manhattans East Side verbracht. Als Undercover-Polizist kehrt er zurück.

Er verließ die Gegend, um dem ewigen Kreislauf aus Gewalt und Verbrechen zu entkommen. Nun ...
(ARD)

Text zuklappenTerry Noonan hat seine Kindheit und Jugend im berühmt-berüchtigten Irenviertel "Hell's Kitchen" an Manhattans East Side verbracht. Als Undercover-Polizist kehrt er zurück.

Er verließ die Gegend, um dem ewigen Kreislauf aus Gewalt und Verbrechen zu entkommen. Nun kehrt er nach einer verbüßten Haftstrafe zurück und sucht Anschluss bei seinen alten Kumpels - zumindest erzählt er das seinem ehemals besten Freund Jackie Flannery.

Als Undercover-Polizist soll er die irische Verbrecherorganisation von Jackies älterem Bruder Frankie infiltrieren. Der Plan scheint aufzugehen: Nach anfänglichem Misstrauen nimmt Frankie den Freund seines kleinen Bruders in seine Reihen auf. Die Einzige, die sich nicht über Terrys überraschende Rückkehr freuen kann, ist seine damalige große Liebe Kathleen, die Schwester von Jackie und Frankie, die für das verbrecherische Leben ihrer Brüder nur Verachtung übrig hat. Trotzdem flammt ihre Liebe schon bald wieder auf. Zugleich erlebt Terry, mit welch gnadenloser Brutalität Frankie das gesamte Viertel regiert. Nun aber droht die italienische Mafia sich in der Gegend auszubreiten. Der impulsive Jackie würde am liebsten einen Gangsterkrieg anzetteln. Frankie dagegen setzt alles daran, mit dem arroganten Don Borelli ins Geschäft zu kommen. Während der Konflikt zwischen den Syndikaten zu eskalieren droht, gerät Terry durch seine Mission in einen immer schwereren Gewissenskonflikt - weiß er doch, dass er mit einer erfolgreichen Ausführung des Undercover-Auftrags nicht nur den grausamen Frankie hinter Gitter bringen, sondern auch seinen besten Freund verraten würde. Als dieser eines Nachts zwei von Borellis Leuten erschießt, gerät die Situation vollends außer Kontrolle. Um den Italienern seine "Loyalität" zu beweisen, ermordet Frankie seinen eigenen Bruder. Ab diesem Moment gibt es für Terry nur noch ein Ziel: Rache zu nehmen für seinen toten Freund.

Mit "Im Vorhof der Hölle" hat Phil Joanou einen ebenso packenden wie harten Gangsterfilm inszeniert. In den Hauptrollen brillieren Oscar-Preisträger Sean Penn und Gary Oldman, in weiteren Rollen Robin Wright Penn, Ed Harris und John C. Reilly.


(ARD)


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2:36
VPS 02:30

Eine Frau sieht rot

(Lipstick)

Spielfilm, USA 1975

Darsteller:
Chris McCormickMargaux Hemingway
Gordon StuartChris Sarandon
Steve EdisonPerry King
Carla BondiAnne Bancroft
Kathy McCormickMariel Hemingway
u.a.
Regie: Lamont Johnson
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas Topmodel Chris wird in ihrer eigenen Wohnung vom Lieblingslehrer ihrer kleinen Schwester Kathy vergewaltigt. Vor Gericht wird er freigesprochen. Kurz darauf vergeht er sich an Kathy.

In einer aufwühlenden Mischung aus Thriller und Charakterstudie greift der Film ...
(ARD)

Text zuklappenDas Topmodel Chris wird in ihrer eigenen Wohnung vom Lieblingslehrer ihrer kleinen Schwester Kathy vergewaltigt. Vor Gericht wird er freigesprochen. Kurz darauf vergeht er sich an Kathy.

In einer aufwühlenden Mischung aus Thriller und Charakterstudie greift der Film Themen wie die Machtlosigkeit der Gerichte, Opferschutz und Selbstjustiz auf. Die Hauptrollen spielen Margaux Hemingway ("Fatale Leidenschaft") und Chris Sarandon ("Hundstage").

Chris McCormick, ein Topmodel, ist der Star einer großen Werbekampagne für eine bekannte Lippenstiftmarke. Ihr Freund Steve führt Regie bei einem der Filmspots. Eines Tages bringt Chris' jüngere Schwester Kathy ihren Lieblingslehrer Gordon Stuart mit an den Set, er möchte Chris ein Demoband mit seinen selbst komponierten Stücken vorspielen, denn er erhofft sich von ihr eine Starthilfe im Showgeschäft. Da Chris in all dem Trubel keine Zeit hat, sich das Band anzuhören, lädt sie Stuart zu sich nach Hause ein. Dort stellt sie sehr schnell fest, dass seine eigenwilligen Musikstücke keine Marktchance haben. Stuart reagiert überaus aggressiv auf Chris' offenkundiges, mühsam kaschiertes Desinteresse. Ihr sichtbarer Erfolg und ihre unnahbar anmutende Schönheit bringen ihn zur Raserei. Er fällt über Chris her, beschmiert sie demütigend mit dem Lippenstift aus ihrer aktuellen Kampagne, fesselt sie an ihr Bett - und vergewaltigt sie. Nachdem Stuart endlich verschwunden ist, wendet Chris sich sofort an die Polizei. Mit Hilfe der renommierten Anwältin Carla Bondi bringt sie den Vergewaltiger vor Gericht. Im Verlauf des zermürbenden Verfahrens gelingt es Stuart jedoch, die Glaubwürdigkeit seines Opfers zu diskreditieren: Plötzlich erscheint Chris wie ein leichtlebiges Starlet, das lediglich den schnellen Sex mit Stuart gesucht hatte. Stuart wird freigesprochen. Trotz des traumatischen Erlebnisses versucht Chris, ihr bisheriges Leben weiterzuführen. Dann aber trifft Kathy zufällig auf Stuart - und wird ebenfalls brutal von ihm vergewaltigt. Als die nichts ahnende Chris ihre missbrauchte Schwester sieht, greift sie zur Waffe und macht sich auf die Jagd nach dem Täter.


(ARD)


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4:00
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die innere Sicherheit

Spielfilm, Deutschland 2000

Darsteller:
JeanneJulia Hummer
ClaraBarbara Auer
HansRichy Müller
HeinrichBilge Bingül
AchimBernd Tauber
PaulinaKatharina Schüttler
u.a.
Regie: Christian Petzold
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe ...

Text zuklappenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe dem Meer. Die Eltern und ihre 15-jährige Tochter meiden jeden Kontakt zu anderen Menschen. Der Grund: Hans und Clara befinden sich als ehemalige Terroristen auf der Flucht.

Ihr Leben erlaubt es nicht, dass sie Freundschaften schließen, denn die Polizei hat die Fahndung nach ihnen noch nicht eingestellt. Auch Jeanne unterwirft sich mit eiserner Disziplin diesem Leben aus Lügen und Geheimniskrämerei. Während andere Mädchen ihres Alters Partys feiern, mit Jungen knutschen oder mit der Clique shoppen gehen, verbringt sie ihre Pubertät in sozialer Isolation. Bis sie sich in Portugal in den jungen Surftouristen Heinrich verliebt. Auf einmal spürt sie, wie sehr sie ihre eigenen Bedürfnisse den Zwängen der Eltern unterworfen hat. Sie beginnt, gegen die strikten Regeln aufzubegehren, trifft sich heimlich mit Heinrich und spielt mit dem Gedanken, ihre Eltern zu verlassen.

Dadurch gerät das heranwachsende Mädchen in einen schweren Gewissens- und Loyalitätskonflikt, waren ihre Eltern doch 15 Jahre lang ihre einzigen Bezugspersonen. Für Hans und Clara wird der Boden in Europa derweil immer heißer, die Polizei hat ihre Spur aufgenommen. Fieberhaft bereiten sie ihre Flucht nach Südamerika vor. Ein letzter Banküberfall soll die Reise finanzieren. Doch die Situation gerät außer Kontrolle.

In "Die innere Sicherheit" verarbeitet Christian Petzold ein Stück deutsche Vergangenheit zu einem raffinierten Drama. Richy Müller und Barbara Auer liefern als getriebene Ex-Terroristen vielschichtige und bewegende Darstellerleistungen. Nicht minder beeindruckend ist Julia Hummer ("Carlos - Der Schakal"), der in der Rolle der eigenwilligen Jeanne der große Durchbruch gelang. Nach seiner Uraufführung bei den Filmfestspielen von Venedig erntete "Die innere Sicherheit" begeisterte Kritiken und wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Hessischen Filmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Das Drehbuch schrieb Petzold gemeinsam mit dem renommierten Filmemacher und Künstler Harun Farocki.

Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, den Internationalen Hofer Filmtagen und im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Thessaloniki gezeigt und gewann sowohl den Deutschen als auch den Hessischen Filmpreis.


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5:41
VPS 05:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Eisenbahn-Romantik: Von Chicago nach New Orleans

Film von Frank Rinnelt und Andreas Stirl

Ganzen Text anzeigenJeden Abend verlässt ein Zug mit dem klangvollen Namen "City of New Orleans", die Dreimillionenstadt Chicago am Michigansee und bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden.

Schon seit den 1920er Jahren gibt es diesen Zug, der durch den gleichnamigen Song von ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenJeden Abend verlässt ein Zug mit dem klangvollen Namen "City of New Orleans", die Dreimillionenstadt Chicago am Michigansee und bringt seine Gäste in 18 Stunden in Amerikas Süden.

Schon seit den 1920er Jahren gibt es diesen Zug, der durch den gleichnamigen Song von Arlo Guthrie weltberühmt wurde. 1.500 Kilometer ist die Reise lang. Insgesamt gibt es 21 Haltepunkte. Einer davon ist Memphis Tennessee, wo der Blues zuhause ist.

Nach Memphis geht die Sonne auf und die Gäste im Zug werden zum Frühstück gebeten. Nun geht es am Mississippi entlang und durch Baumwollfelder. In New Orleans wird man von einem der großen Söhne der Stadt, Onkel Satchmo, Louis Armstrong, lachend mit einer Trompete in der Hand, begrüßt.


(ARD/SWR)