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Oktober 2017
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Donnerstag, 26. November
Programmwoche 48/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

Kulturzeit

(Wh.)

Mit Recht gegen die Macht
Wie ein Anwalt weltweit gegen Folter und Ausbeutung kämpft

NSU-Krimi:
"Die schützende Hand"

Like a fatherless child
Milo Raus Stück "The Civil Wars"

Romantik in der Albertina

Elvis Costello


6:59
VPS 07:00

nano spezial: Kommando Weltformel


Ganzen Text anzeigenRelativitätstheorie
Die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie beschäftigen sich mit relativ zueinander bewegten Gegenständen, daher der Name.

Suche nach Beweisen
Physiker hoffen auf die baldige Entdeckung der Supersymmetrie am ...

Text zuklappenRelativitätstheorie
Die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie beschäftigen sich mit relativ zueinander bewegten Gegenständen, daher der Name.

Suche nach Beweisen
Physiker hoffen auf die baldige Entdeckung der Supersymmetrie am CERN

Unvereinbare Physik
Einsteins Relativitätstheorien sind gut bestätigt, die Quantenmechanik auch. Beide machen hochpräzise, bestätigte Vorhersagen - aber beide können nicht richtig sein.

Eine Welt in Schleifen
Wo Quantenmechanik und Relativitätstheorien versagen, hoffen Physiker, die Lösung in einer neuen Theorie gefunden zu haben: die der Strings.

Teilchen-Zwillinge
Wissenschaftler hoffen, mit dem "Large Hadron Collider" am europäischen Kernforschungszentrum (Cern) supersymmetrische Teilchen zu entdecken.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

Kulturzeit

(Wh.)

Mit Recht gegen die Macht
Wie ein Anwalt weltweit gegen Folter und Ausbeutung kämpft

NSU-Krimi:
"Die schützende Hand"

Like a fatherless child
Milo Raus Stück "The Civil Wars"

Romantik in der Albertina

Elvis Costello


9:46
VPS 09:45

nano spezial: Kommando Weltformel


Ganzen Text anzeigenRelativitätstheorie
Die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie beschäftigen sich mit relativ zueinander bewegten Gegenständen, daher der Name.

Suche nach Beweisen
Physiker hoffen auf die baldige Entdeckung der Supersymmetrie am ...

Text zuklappenRelativitätstheorie
Die Spezielle und die Allgemeine Relativitätstheorie beschäftigen sich mit relativ zueinander bewegten Gegenständen, daher der Name.

Suche nach Beweisen
Physiker hoffen auf die baldige Entdeckung der Supersymmetrie am CERN

Unvereinbare Physik
Einsteins Relativitätstheorien sind gut bestätigt, die Quantenmechanik auch. Beide machen hochpräzise, bestätigte Vorhersagen - aber beide können nicht richtig sein.

Eine Welt in Schleifen
Wo Quantenmechanik und Relativitätstheorien versagen, hoffen Physiker, die Lösung in einer neuen Theorie gefunden zu haben: die der Strings.

Teilchen-Zwillinge
Wissenschaftler hoffen, mit dem "Large Hadron Collider" am europäischen Kernforschungszentrum (Cern) supersymmetrische Teilchen zu entdecken.


10:15
Videotext Untertitel

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Piet Klocke
Komödiant

Max Mutzke
Musiker

Victoria Schwartz
Buchautorin)

Marianne und Michael
Traumpaar der Volksmusik

Wolke Hegenbarth
Schauspielerin)

Dorothee Achenbach
Ehefrau von Helge Achenbach


(ARD/WDR)


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11:47
VPS 11:45

Videotext Untertitel

Die Magie der Mongolei

Film von Heinz Leger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und ...
(ORF)

Text zuklappenIsoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei.

Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film macht einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit faszinierenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt.

Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Filmequipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen.
"Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Regisseur Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet."

In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen.

Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu.

Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein, der Norden des Landes erinnert an unsere Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


(ORF)


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12:32
VPS 12:30

ECO

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenKrank am Arbeitsplatz, Burnout oder gar IV-Rente – Hilft mir der Chef, oder stellt mich die Firma auf die Straße?

"ECO" zeigt, wie Arbeitgeber im Krisenfall mit Mitarbeitern umgehen, fragt, weshalb behinderte Menschen nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden, und ...

Text zuklappenKrank am Arbeitsplatz, Burnout oder gar IV-Rente – Hilft mir der Chef, oder stellt mich die Firma auf die Straße?

"ECO" zeigt, wie Arbeitgeber im Krisenfall mit Mitarbeitern umgehen, fragt, weshalb behinderte Menschen nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden, und benennt Schwachstellen im System.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:19
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Streifzug durch Sizilien

Catania und Taormina

Ganzen Text anzeigenDie sizilianische Stadt Catania am Fuße des Ätna trägt den Spitznamen "die schwarze Stadt", denn ein Nebenprodukt der ungeheuren Kräfte des Vulkans Ätna ist der fruchtbare dunkle Boden.

Eine weitere echt typisch sizilianische Stadt ist Taormina. Der ...
(ORF)

Text zuklappenDie sizilianische Stadt Catania am Fuße des Ätna trägt den Spitznamen "die schwarze Stadt", denn ein Nebenprodukt der ungeheuren Kräfte des Vulkans Ätna ist der fruchtbare dunkle Boden.

Eine weitere echt typisch sizilianische Stadt ist Taormina. Der mittelalterliche Ort zieht seine Gäste mit seinen kleinen, malerischen Gassen, dem griechischen Theater und der üppigen Vegetation in den Bann.


(ORF)


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13:38
VPS 13:35

Extrem! Zwischen Dürre und Sintflut

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenRegenfälle mit 60 Litern Niederschlag in der Stunde in Österreich, tödliche Trockenheit dagegen am Horn von Afrika - das sind Ereignisse, die mögliche Klima-Szenarien vor Augen führen.

Auch gemäßigte Regionen sollen im 21. Jahrhundert möglicherweise "extrem" ...
(ORF)

Text zuklappenRegenfälle mit 60 Litern Niederschlag in der Stunde in Österreich, tödliche Trockenheit dagegen am Horn von Afrika - das sind Ereignisse, die mögliche Klima-Szenarien vor Augen führen.

Auch gemäßigte Regionen sollen im 21. Jahrhundert möglicherweise "extrem" werden. Weite Teile der Welt werden austrocknen, während andere im Regen versinken. Wie geht der Mensch mit solchen Verhältnissen um?

Antworten darauf findet man in jenen Gebieten, wo schon jetzt außergewöhnliche Verhältnisse herrschen, und wo die Menschen am Limit leben.


(ORF)


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14:29
VPS 14:30

Extrem! Heißkalt - Die extremsten Orte der Welt

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas kälteste aller bewohnten Gebiete der Erde ist das Hochland von Oimjakon in Nordostsibirien. Werden die Bewohner dieser Dörfer zu den wenigen Gewinnern der Klimaerwärmung zählen?

Mittlerweile ist sicher: Es wird heiß auf dem Planeten Erde. Die Temperatur hat ...
(ORF)

Text zuklappenDas kälteste aller bewohnten Gebiete der Erde ist das Hochland von Oimjakon in Nordostsibirien. Werden die Bewohner dieser Dörfer zu den wenigen Gewinnern der Klimaerwärmung zählen?

Mittlerweile ist sicher: Es wird heiß auf dem Planeten Erde. Die Temperatur hat sich in den vergangenen 100 Jahren um 0,8 Grad Celsius erhöht und ist weiter im Ansteigen begriffen. Wie gehen Menschen, die schon jetzt an Orten leben, wo Luft und Erde glühen, damit um?

Wie widerstehen Tiere und Pflanzen extremen Temperaturen?


(ORF)


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15:21
VPS 15:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Extrem! Von höchsten Höhen bis unters Meer

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Siedlungsgebiete als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen die Grenzen des Möglichen?

Wie ist das Leben auf Meereshöhe verglichen mit dem in den Gebirgsgipfeln: Wie ...
(ORF)

Text zuklappenIn naher Zukunft werden sich durch die Klimaerwärmung einige Siedlungsgebiete als unbewohnbar erweisen, andere werden neu erschlossen werden müssen. Wo liegen die Grenzen des Möglichen?

Wie ist das Leben auf Meereshöhe verglichen mit dem in den Gebirgsgipfeln: Wie das in den flachen Lagunen und Palmenstränden der Südseeinseln verglichen mit dem auf 4.000 Meter im Hochland von Äthiopien?

Weiter geht es von den seit Urzeiten besiedelten Ufern des Toten Meeres, die 408 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, auf 5.400 Meter Höhe in das Goldgräberstädtchen La Rinconada in den peruanischen Anden - dem höchsten bewohnten Ort der Welt.


(ORF)


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16:15
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Extrem! Licht und Schatten

Film von Udo Maurer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIn Longyearbyen, der Hauptstadt der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen, ist von Oktober bis Februar dauerhaft Nacht. Das andere Extrem ist die Gegend um Yuma im US-Bundesstaat Arizona.

Dort ist es an 340 Tagen im Jahr absolut wolkenlos - was alljährlich ...
(ORF)

Text zuklappenIn Longyearbyen, der Hauptstadt der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen, ist von Oktober bis Februar dauerhaft Nacht. Das andere Extrem ist die Gegend um Yuma im US-Bundesstaat Arizona.

Dort ist es an 340 Tagen im Jahr absolut wolkenlos - was alljährlich Sonnenhungrige anzieht. Quartzsite, Arizona/USA, hat im glühend heißen Sommer 2.500 Einwohner, im Winter eine Million.

Die 200 Bewohner der zwischen Felswänden eingekeilten Gemeinde Viganella in Norditalien waren jahrhundertelang im Winter zu einem Schattendasein verdammt. Denn ab November verschwindet die Sonne für 83 Tage hinter den Berggipfeln. Eine Idee des damaligen Bürgermeisters sorgte für Abhilfe: Er ließ einen riesigen Spiegel aufstellen, der das Sonnenlicht über den Bergen einfängt und hinunter auf den Dorfplatz spiegelt. Das hat Viganella weltweit bekanntgemacht. St. Shotts in Neufundland ist bekannt als der nebeligste Ort der Welt.


(ORF)


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16:59
VPS 17:00

Videotext Untertitel

Ein Affe für jede Jahreszeit

Film von Ian Gray und John Brown

Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenBekannt sind die Bilder von den japanischen Schneeaffen, die sich mitten im eisigen Winter an heißen, dampfenden Quellen aufwärmen, die Bärte vereist und die Gesichter rot gefroren.

Vor 40 Jahren galt dieses Verhalten als Sensation und ging durch die Weltpresse. ...
(ORF)

Text zuklappenBekannt sind die Bilder von den japanischen Schneeaffen, die sich mitten im eisigen Winter an heißen, dampfenden Quellen aufwärmen, die Bärte vereist und die Gesichter rot gefroren.

Vor 40 Jahren galt dieses Verhalten als Sensation und ging durch die Weltpresse. Heute weiß man, dass die Rotgesichtsmakaken im entlegenen Jigokudani-Tal jedes Jahr aufs Neue auf diese Art gegen die Härten des Winters ankämpfen.

Filmemacher Ian Gray erzählt die Geschichte dreier Affengruppen – einer, die ein entspanntes Leben hat, einer im Gebirge, die einen täglichen Kampf ums Überleben führen muss, und einer Affengruppe, die sich in der Nähe menschlicher Siedlungen durchzuschlagen versucht.

Die bekannteste all dieser Makakengruppen ist die an den heißen Quellen. Eines Tages ahmte ein Affenweibchen menschliche Badegäste nach, die zur Kur ins Jigokudani-Tal kamen. Die Experimentierfreudigkeit dieses Weibchens sollte das Leben des ganzen Clans verändern. Als ihre Artgenossen dem Beispiel folgten, erlangten die Schneeaffen beinahe über Nacht internationale Berühmtheit. Heute werden die Tiere jeden Morgen von zahllosen staunenden Fans belagert, die diese Affen zu den wahrscheinlich meist fotografierten Tieren der Welt machen.

Ein paar Kilometer entfernt erstreckt sich das Kamikochi-Tal, ein extremer Lebensraum, in dem die Rotgesichtsmakaken vor allem im Winter ums Überleben kämpfen. Wenn meterhoher Schnee die Landschaft überzieht, müssen sich die Tiere mit Baumrinde und Insektenlarven am Leben halten.

Große Teile der Region werden intensiv bewirtschaftet. Wo sich einst ausgedehnte Wälder erstreckten, gedeihen heute Reisfelder und Obstplantagen. Je weniger Nahrung die Affen nun in der Wildnis finden, desto frecher werden sie bei ihren Ausflügen in die Stadt. Die Obstgärten sind für die Makaken ein reich gedeckter Tisch. Auch faulige Früchte und alte Kirschenreste sind kostbare Happen für sie. Aber viele Bauern sind nicht bereit zuzusehen, wie ihre Ernte im Wald verschwindet. Immer mehr stellen riesige Fallen auf, die eine ganze Horde auf einmal dingfest machen. Weil sie als Schädlinge gelten, werden in dieser Region Japans jährlich mehr als 1.500 Affen getötet.


(ORF)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wölfe gegen Bisons - Duell im Hohen Norden

Film von Jeff Turner

Deutsche Bearbeitung: Jutta Karger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenWölfe sind schnelle und wendige Jäger aber die bis zu 20-mal schwereren Bisonbullen keineswegs eine leichte Beute. Oft genug endet der Angriff eines Wolfsrudels im Tausch der Rollen.

Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Wood-Buffalo-Nationalpark in Kanada. ...
(ORF)

Text zuklappenWölfe sind schnelle und wendige Jäger aber die bis zu 20-mal schwereren Bisonbullen keineswegs eine leichte Beute. Oft genug endet der Angriff eines Wolfsrudels im Tausch der Rollen.

Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Wood-Buffalo-Nationalpark in Kanada. Wolfsclans und Bisonherden leben hier neben- und miteinander, als hätte nie der Mensch ihr Reich betreten. Die Bisons durchstreifen das riesige Gebiet wie in uralten Zeiten.

Wachsam beobachten sie die Wölfe, die hier, fernab der Zivilisation, beeindruckende Clans bilden und - weil sie auf die Bisons als Nahrungsquelle angewiesen sind - die Jagd auf das größte Landsäugetier Nordamerikas perfektioniert haben.

Naturfilmer und Wolfsexperte Jeff Turner hat ein Jahr lang einen Wolfsclan begleitet, der Alphawolf hat ihn so sehr beeindruckt, dass er ihm einen Namen gegeben hat: "Storm". Dieser Wolf ist ein Meister der Bisonjagd. Er weiß, wo die Herden zu suchen sind, wann und wie er sie jagen muss und welche Tiere er angreifen kann. Ein ausgewachsener Bisonbulle ist bis zu 20-mal schwerer als ein Wolf - es gilt, seiner Gegenwehr geschickt auszuweichen, um nicht selbst verletzt oder zertrampelt zu werden. Doch "Storm" versteht seine Beutetiere so genau zu lesen, dass er auch Taktiken anwenden kann, die sogar den erfahrenen Beobachter Jeff Turner in Erstaunen versetzen.

Und er ist ein ausgezeichneter Lehrer: Das Teamwork im Wolfsclan funktioniert reibungslos und bewährt sich nicht nur bei der Jagd, sondern auch, wenn ein Bär dem Wolfsbau zu nahe kommt und der neue Wurf in Gefahr ist. Ob die jungen Welpen ihr erstes Lebensjahr überstehen, in dem sie selbst noch nicht jagen können, hängt von der Zusammenarbeit im Clan und von den Fähigkeiten ihrer Eltern und älteren Geschwister ab.

Auch für die Bisonkälber ist das erste Lebensjahr das gefährlichste. Noch sind sie viel leichtere Beute als die wehrhaften ausgewachsenen Tiere und deshalb auch die bevorzugte Wahl der Jäger. Doch die Bisonmütter setzen alles daran, ihre Jungen großzuziehen, und verteidigen sie entschlossen gegen die angreifenden Wölfe.


(ORF)


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18:29
VPS 18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenSpuk im Gehirn
Extremsituationen rufen falsche Realitäten hervor

Giftiger Schlamm
Zerstörte Umwelt nach Klärbeckendammbruch in Brasilien

Geister austreiben
Lucia Moiné will Menschen die Angst nehmen

Zu heiß zum Leben
Dem ...

Text zuklappenSpuk im Gehirn
Extremsituationen rufen falsche Realitäten hervor

Giftiger Schlamm
Zerstörte Umwelt nach Klärbeckendammbruch in Brasilien

Geister austreiben
Lucia Moiné will Menschen die Angst nehmen

Zu heiß zum Leben
Dem Persischen Golf droht unerträgliche Hitze

Auf Vorrat essen
Der menschliche Körper ist auf Mangel eingestellt


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Entfesselungskünstler:
Harry Houdini

Kinostart:
"Das brandneue Testament"

"Raum für Gedanken"
Die Künstlerin Kathrin Ollroge

Oper und Politik

Motörhead

News & Tipps


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 Audio

3sat-Zuschauerpreis

Polizeiruf 110: Kreise

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Hanns von MeuffelsMatthias Brandt
Constanze HermannBarbara Auer
Peter BrauerJustus von Dohnányi
Nadja BrunsLuise Heyer
Jan HofferDaniel Sträßer
Einsatzleiter SchraderJan Messutat
u.a.
Buch: Christian Petzold
Regie: Christian Petzold
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenKriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels wird ins Münchner Umland zu einem bizarr inszenierten Tatort gerufen: Zwei eilig aufgehäufte Gräber auf einer Waldlichtung.

Die Eigentümerin einer lokalen Möbelmanufaktur wurde gemeinsam mit ihrem Schoßhündchen ermordet. ...
(ARD/BR)

Text zuklappenKriminalhauptkommissar Hanns von Meuffels wird ins Münchner Umland zu einem bizarr inszenierten Tatort gerufen: Zwei eilig aufgehäufte Gräber auf einer Waldlichtung.

Die Eigentümerin einer lokalen Möbelmanufaktur wurde gemeinsam mit ihrem Schoßhündchen ermordet. Der Ex-Ehemann des Opfers, Peter Brauer, gerät schon bald in den Fokus der Ermittlungen.

Seit er die Firma verlassen hat, ging es mit dem einstmalig florierenden Mittelstandsunternehmen stetig bergab. Allerdings auch mit ihm. Die tote Fabrikantin war bei ihrer Belegschaft nicht sonderlich beliebt - nicht erst seit bekannt wurde, dass sie die Firma an ausländische Investoren veräußern wollte. Diesmal hat von Meuffels die erfahrene Kollegin Constanze Hermann als Partnerin an seiner Seite, die nach einem privaten Desaster und längerer Auszeit ihren Wiedereinstieg in den Berufsalltag versucht. Die beiden kommen nur schleppend voran: Alle in Frage kommenden Personen haben einwandfreie Alibis, die nur spärlichen Verdachtsmomente können sich bei näherer Betrachtung nicht erhärten, und die Beweislage stellt sich insgesamt als unzureichend dar. Die beiden Kommissare drehen sich im Kreis.

3sat zeigt vom Samstag, 21., bis zum Donnerstag, 26. November, jeweils um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 21. November, 20.00 Uhr, bis zum 27. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Polizeiruf 110: Keise" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 11.


(ARD/BR)


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

3sat-Zuschauerpreis

Unterm Radar

Fernsehfilm, Deutschland 2015

Darsteller:
Elke SeebergChristiane Paul
Heinrich BuchHeino Ferch
Ulla BittnerInka Friedrich
Tom HenskindMatthias Matschke
Richard KönigFabian Hinrichs
Leila OngerCarolina Vera
u.a.
Buch: Henriette Buegger
Regie: Elmar Fischer
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenTerroralarm in Berlin. Zwar liegen den Sicherheitsbehörden Informationen über drohende Attentate von Islamisten vor, doch den Anschlag mit vielen Toten können sie nicht verhindern.

In den Fokus der Ermittler gerät Richterin Elke Seeberg, die sich schnell einer ...
(ARD/WDR/DEG)

Text zuklappenTerroralarm in Berlin. Zwar liegen den Sicherheitsbehörden Informationen über drohende Attentate von Islamisten vor, doch den Anschlag mit vielen Toten können sie nicht verhindern.

In den Fokus der Ermittler gerät Richterin Elke Seeberg, die sich schnell einer Hetzjagd ausgesetzt sieht. Kann es wirklich sein, dass ihre Tochter am Attentat beteiligt war?

Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Elke auf Zusammenhänge in den Verfassungsbehörden, die auch der BKA-Beamte Heinrich Buch nicht einfach hinnehmen will.

3sat zeigt vom Samstag, 21., bis zum Donnerstag, 26. November, jeweils um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr, alle zwölf für das "FernsehfilmFestival Baden-Baden" nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 21. November, 20.00 Uhr, bis zum 27. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de wählen oder telefonisch abstimmen. Für "Unterm Radar" lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 12.


(ARD/WDR/DEG)


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23:13
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die innere Sicherheit

Spielfilm, Deutschland 2000

Darsteller:
JeanneJulia Hummer
ClaraBarbara Auer
HansRichy Müller
HeinrichBilge Bingül
AchimBernd Tauber
PaulinaKatharina Schüttler
u.a.
Regie: Christian Petzold
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe ...
(ARD/DEG)

Text zuklappenAuf den ersten Blick sind sie eine ganz gewöhnliche Kleinfamilie: Clara, Hans und Tochter Jeanne. Doch sie leben seit 15 Jahren im Untergrund, wechseln ständig die Identität und den Wohnort.

In einem portugiesischen Badeort bewohnen sie ein kleines Apartment nahe dem Meer. Die Eltern und ihre 15-jährige Tochter meiden jeden Kontakt zu anderen Menschen. Der Grund: Hans und Clara befinden sich als ehemalige Terroristen auf der Flucht.

Ihr Leben erlaubt es nicht, dass sie Freundschaften schließen, denn die Polizei hat die Fahndung nach ihnen noch nicht eingestellt. Auch Jeanne unterwirft sich mit eiserner Disziplin diesem Leben aus Lügen und Geheimniskrämerei. Während andere Mädchen ihres Alters Partys feiern, mit Jungen knutschen oder mit der Clique shoppen gehen, verbringt sie ihre Pubertät in sozialer Isolation. Bis sie sich in Portugal in den jungen Surftouristen Heinrich verliebt. Auf einmal spürt sie, wie sehr sie ihre eigenen Bedürfnisse den Zwängen der Eltern unterworfen hat. Sie beginnt, gegen die strikten Regeln aufzubegehren, trifft sich heimlich mit Heinrich und spielt mit dem Gedanken, ihre Eltern zu verlassen.

Dadurch gerät das heranwachsende Mädchen in einen schweren Gewissens- und Loyalitätskonflikt, waren ihre Eltern doch 15 Jahre lang ihre einzigen Bezugspersonen. Für Hans und Clara wird der Boden in Europa derweil immer heißer, die Polizei hat ihre Spur aufgenommen. Fieberhaft bereiten sie ihre Flucht nach Südamerika vor. Ein letzter Banküberfall soll die Reise finanzieren. Doch die Situation gerät außer Kontrolle.

In "Die innere Sicherheit" verarbeitet Christian Petzold ein Stück deutsche Vergangenheit zu einem raffinierten Drama. Richy Müller und Barbara Auer liefern als getriebene Ex-Terroristen vielschichtige und bewegende Darstellerleistungen. Nicht minder beeindruckend ist Julia Hummer ("Carlos - Der Schakal"), der in der Rolle der eigenwilligen Jeanne der große Durchbruch gelang. Nach seiner Uraufführung bei den Filmfestspielen von Venedig erntete "Die innere Sicherheit" begeisterte Kritiken und wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold, dem Hessischen Filmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Das Drehbuch schrieb Petzold gemeinsam mit dem renommierten Filmemacher und Künstler Harun Farocki.

Der Film wurde bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig, den Internationalen Hofer Filmtagen und im Rahmen des Internationalen Filmfestivals von Thessaloniki gezeigt und gewann sowohl den Deutschen als auch den Hessischen Filmpreis.


(ARD/DEG)


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0:55
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:24
VPS 01:20

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Fifa-Sumpf
Sepp Blatter kämpft um seine Ehre

SP und die Terrorgefahr
Der Streit zwischen Realos und Datenschutz-Fundis

Flüchtlinge unter Generalverdacht
Willkommenskultur am Ende?


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2:08
VPS 02:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Walter Steiners schwierigster Sprung

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenIn den 1970er-Jahren gehörte Walter Steiner zu den besten Skispringern der Welt. Wie kein anderer verkörperte er die Magie des Skispringens, den Traum vom Fliegen.

Seit nunmehr 30 Jahren lebt er als Handwerker in Schweden. Reporter Patrick Schellenberg hat den ...

Text zuklappenIn den 1970er-Jahren gehörte Walter Steiner zu den besten Skispringern der Welt. Wie kein anderer verkörperte er die Magie des Skispringens, den Traum vom Fliegen.

Seit nunmehr 30 Jahren lebt er als Handwerker in Schweden. Reporter Patrick Schellenberg hat den 64-Jährigen dort besucht. Steiner ernährt sich nach strengen Rohkostregeln und trainiert in jeder freien Minute: Heute ist Langlauf seine Passion.

Februar 2015. Im südschwedischen Falun findet die Nordisch-WM statt, vor der Haustür von Skisprunglegende Walter Steiner. Aber: Walter Steiner weiß nicht einmal, ob er Zeit finden wird, sich die Springen anzuschauen. Steiner ist zuständig für den Unterhalt von sechs Gotteshäusern und weiteren Gebäuden.

Auf dem Höhepunkt seiner Skispringer-Karriere dominierte Walter Steiner seine Konkurrenten teilweise so überlegen, dass er den Anlauf freiwillig verkürzte. 1978 beendete Walter Steiner seine Sportkarriere, es wurde ruhig um ihn. Einige Jahre arbeitete er als Trainer in den USA und ließ sich 1990 in Schweden nieder. Steiner heiratete eine Schwedin, von der er sich 2007 scheiden ließ und vom gemeinsamen Haus am See in eine bescheidene Mietwohnung am Stadtrand zog.

Manchmal träumt der ehemalige Skispringer noch jenen Traum, der ihn seit seiner Kindheit begleitet: Er schwebt aus dem Bett in die Höhe. Grazil und ohne jede Anstrengung fliegt er über alle Hindernisse hinweg.


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2:31
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Der Mann für 1.000 Flüchtlinge

Film von Rütger Haarhaus

Ganzen Text anzeigenGünther Seitz hat kurzfristig einen neuen Job: Er ist momentan Herbergsvater für knapp 1.000 Flüchtlinge, denn er leitet die Notunterkunft in Hanau.

Fast täglich kommen Busse mit Flüchtlingen, die in der Mehrzweckhalle vorübergehend leben sollen. Wie kann er ...
(ARD/HR)

Text zuklappenGünther Seitz hat kurzfristig einen neuen Job: Er ist momentan Herbergsvater für knapp 1.000 Flüchtlinge, denn er leitet die Notunterkunft in Hanau.

Fast täglich kommen Busse mit Flüchtlingen, die in der Mehrzweckhalle vorübergehend leben sollen. Wie kann er gewährleisten, dass der Alltag klappt und es auf so beengtem Raum ruhig bleibt?

Wie werden die Menschen verteilt, wie beschäftigt? Wann werden die Geflüchteten in eine sichere Unterkunft umziehen und endlich ihre Anträge stellen können?

Viele Flüchtlinge kommen und gehen, wie und wann sie wollen. Nicht leicht, da die Kontrolle zu behalten und für Sicherheit zu sorgen. Günther Seitz leitet den Krisenstab, ist in ständigem Kontakt mit Polizei, Ärzten, Dolmetschern, Bundeswehr, Kinderbetreuern und Religionsverbänden, aber auch mit der Stadtverwaltung. Der Hallenbetrieb ist eine Übergangslösung. Die Bundeswehr hat die Verpflegung übernommen. In wenigen Wochen soll der Umzug in die leer stehende Kaserne stattfinden. Doch bevor es so weit sein kann, muss die Kaserne im Eilverfahren eingerichtet werden. Auch hier ist Günther Seitz immer mittendrin, ob beim Büromöbelkauf, bei der Bettenauswahl oder bei der Planung für die Zimmerbelegung.
Doch nichts scheint den erfahrenen Katastrophenschützer aus der Ruhe zu bringen, auch wenn Schlaf für ihn in den vergangenen Wochen ein fast unbekannter Zustand war. Und dann endlich kommt der Umzugstag für die vielen Hundert Flüchtlinge vom Baby bis zum Greis. Wird alles klappen, der Umzug friedlich ablaufen, und werden alle am Ende zufrieden sein?
Rütger Haarhaus hat Günther Seitz während seines Flüchtlings-Marathons über mehrere Wochen begleitet.


(ARD/HR)


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3:01
VPS 03:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wölfe gegen Bisons - Duell im Hohen Norden

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWölfe sind schnelle und wendige Jäger aber die bis zu 20-mal schwereren Bisonbullen keineswegs eine leichte Beute. Oft genug endet der Angriff eines Wolfsrudels im Tausch der Rollen.

Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Wood-Buffalo-Nationalpark in Kanada. ...
(ORF)

Text zuklappenWölfe sind schnelle und wendige Jäger aber die bis zu 20-mal schwereren Bisonbullen keineswegs eine leichte Beute. Oft genug endet der Angriff eines Wolfsrudels im Tausch der Rollen.

Es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben im Wood-Buffalo-Nationalpark in Kanada. Wolfsclans und Bisonherden leben hier neben- und miteinander, als hätte nie der Mensch ihr Reich betreten. Die Bisons durchstreifen das riesige Gebiet wie in uralten Zeiten.

Wachsam beobachten sie die Wölfe, die hier, fernab der Zivilisation, beeindruckende Clans bilden und - weil sie auf die Bisons als Nahrungsquelle angewiesen sind - die Jagd auf das größte Landsäugetier Nordamerikas perfektioniert haben.

Naturfilmer und Wolfsexperte Jeff Turner hat ein Jahr lang einen Wolfsclan begleitet, der Alphawolf hat ihn so sehr beeindruckt, dass er ihm einen Namen gegeben hat: "Storm". Dieser Wolf ist ein Meister der Bisonjagd. Er weiß, wo die Herden zu suchen sind, wann und wie er sie jagen muss und welche Tiere er angreifen kann. Ein ausgewachsener Bisonbulle ist bis zu 20-mal schwerer als ein Wolf - es gilt, seiner Gegenwehr geschickt auszuweichen, um nicht selbst verletzt oder zertrampelt zu werden. Doch "Storm" versteht seine Beutetiere so genau zu lesen, dass er auch Taktiken anwenden kann, die sogar den erfahrenen Beobachter Jeff Turner in Erstaunen versetzen.

Und er ist ein ausgezeichneter Lehrer: Das Teamwork im Wolfsclan funktioniert reibungslos und bewährt sich nicht nur bei der Jagd, sondern auch, wenn ein Bär dem Wolfsbau zu nahe kommt und der neue Wurf in Gefahr ist. Ob die jungen Welpen ihr erstes Lebensjahr überstehen, in dem sie selbst noch nicht jagen können, hängt von der Zusammenarbeit im Clan und von den Fähigkeiten ihrer Eltern und älteren Geschwister ab.

Auch für die Bisonkälber ist das erste Lebensjahr das gefährlichste. Noch sind sie viel leichtere Beute als die wehrhaften ausgewachsenen Tiere und deshalb auch die bevorzugte Wahl der Jäger. Doch die Bisonmütter setzen alles daran, ihre Jungen großzuziehen, und verteidigen sie entschlossen gegen die angreifenden Wölfe.


(ORF)


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3:45
VPS 03:40

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Ein Affe für jede Jahreszeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenBekannt sind die Bilder von den japanischen Schneeaffen, die sich mitten im eisigen Winter an heißen, dampfenden Quellen aufwärmen, die Bärte vereist und die Gesichter rot gefroren.

Vor 40 Jahren galt dieses Verhalten als Sensation und ging durch die Weltpresse. ...
(ORF)

Text zuklappenBekannt sind die Bilder von den japanischen Schneeaffen, die sich mitten im eisigen Winter an heißen, dampfenden Quellen aufwärmen, die Bärte vereist und die Gesichter rot gefroren.

Vor 40 Jahren galt dieses Verhalten als Sensation und ging durch die Weltpresse. Heute weiß man, dass die Rotgesichtsmakaken im entlegenen Jigokudani-Tal jedes Jahr aufs Neue auf diese Art gegen die Härten des Winters ankämpfen.

Filmemacher Ian Gray erzählt die Geschichte dreier Affengruppen – einer, die ein entspanntes Leben hat, einer im Gebirge, die einen täglichen Kampf ums Überleben führen muss, und einer Affengruppe, die sich in der Nähe menschlicher Siedlungen durchzuschlagen versucht.

Die bekannteste all dieser Makakengruppen ist die an den heißen Quellen. Eines Tages ahmte ein Affenweibchen menschliche Badegäste nach, die zur Kur ins Jigokudani-Tal kamen. Die Experimentierfreudigkeit dieses Weibchens sollte das Leben des ganzen Clans verändern. Als ihre Artgenossen dem Beispiel folgten, erlangten die Schneeaffen beinahe über Nacht internationale Berühmtheit. Heute werden die Tiere jeden Morgen von zahllosen staunenden Fans belagert, die diese Affen zu den wahrscheinlich meist fotografierten Tieren der Welt machen.

Ein paar Kilometer entfernt erstreckt sich das Kamikochi-Tal, ein extremer Lebensraum, in dem die Rotgesichtsmakaken vor allem im Winter ums Überleben kämpfen. Wenn meterhoher Schnee die Landschaft überzieht, müssen sich die Tiere mit Baumrinde und Insektenlarven am Leben halten.

Große Teile der Region werden intensiv bewirtschaftet. Wo sich einst ausgedehnte Wälder erstreckten, gedeihen heute Reisfelder und Obstplantagen. Je weniger Nahrung die Affen nun in der Wildnis finden, desto frecher werden sie bei ihren Ausflügen in die Stadt. Die Obstgärten sind für die Makaken ein reich gedeckter Tisch. Auch faulige Früchte und alte Kirschenreste sind kostbare Happen für sie. Aber viele Bauern sind nicht bereit zuzusehen, wie ihre Ernte im Wald verschwindet. Immer mehr stellen riesige Fallen auf, die eine ganze Horde auf einmal dingfest machen. Weil sie als Schädlinge gelten, werden in dieser Region Japans jährlich mehr als 1.500 Affen getötet.


(ORF)


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4:30
VPS 04:25

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Vom Gurkerl zum Wein -

Reise durch das Retzer und Znaimer Land

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenIn der Region um Retz und Znaim finden sich entlang der Staatsgrenze kaum noch Spuren, die auf die bis 1989 strikte Trennung von Österreich und Tschechien hinweisen - im Gegenteil.

Es sind längst wieder "Welten, die einander gleichen" - mit vielen Gemeinsamkeiten:  ...
(ORF)

Text zuklappenIn der Region um Retz und Znaim finden sich entlang der Staatsgrenze kaum noch Spuren, die auf die bis 1989 strikte Trennung von Österreich und Tschechien hinweisen - im Gegenteil.

Es sind längst wieder "Welten, die einander gleichen" - mit vielen Gemeinsamkeiten: Prächtige Altstädte gehören dazu, mächtige Türme und geheimnisvolle Kellerlabyrinthe, und nicht zuletzt auch Wein und Gurkerl.


(ORF)


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4:54
VPS 04:50

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STÖCKL.

Moderation: Barbara Stöckl

Edeltraud Hanappi-Egger
Informatikerin & Rektorin der WU Wien

Klaus Eckel
Kabarettist

Adele Neuhauser
Schauspielerin

Mustafa Hadi
Arabisch-Dolmetscher


(ORF)