Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 11. November
Programmwoche 46/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenKanzler in stürmischen Zeiten
Er war der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und einer der zentralen politischen Verantwortlichen der Nachkriegszeit. Am 10. November 2015 ist er gestorben.

Dresden am 9. November
Pegida hatte ausgerechnet für ...

Text zuklappenKanzler in stürmischen Zeiten
Er war der fünfte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und einer der zentralen politischen Verantwortlichen der Nachkriegszeit. Am 10. November 2015 ist er gestorben.

Dresden am 9. November
Pegida hatte ausgerechnet für den geschichtsträchtigen 9. November 2015 zu einer Kundgebung aufgerufen, aber auch das Bündnis "Herz statt Hetze" mobilisierte tausende Gegendemonstranten.

Die neuen Kinder von Golzow
Golzow und Syrien, das ist eine Verbindung mit Geschichte, denn zu DDR-Zeiten drehte Regisseur Winfried Junge auch in Syrien Dokumentarfilme.

Alondra de la Parra
Machtspiele sind was für Männer! Sie will Musik, Lebendigkeit und angstfreies Experimentieren. Die Dirigentin Alondra de la Parra hat einen neuen Stil des Musizierens geprägt.

Muslime in Deutschland
In Deutschland leben mehr als vier Millionen Muslime. Wie wird sich der Islam in Deutschland entwickeln? Ein Gespräch mit der Ethnologin Susanne Schröter.

Radikaler Utopienkritiker
Er gilt als einer der bedeutendsten französischen Philosophen der Gegenwart: André Glucksmann. Am 9. November 2015 ist der Intellektuelle im Alter von 78 Jahren gestorben.

Wirbel um "Fear"
Seit seiner Premiere am 25. Oktober 2015 sorgt das satirische Stück "Fear" an der Berliner Schaubühne immer wieder für Wirbel.


7:00

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenLebend gerupft
Das blutige Geschäft mit den Daunen

Lizenz zum Zumüllen
Vom Kunststoff über die Klamotte zum Abfall

Wenn das der heilige Martin wüsste
Gefährliche Keime und geplatzte Mägen

Höchste ...

Text zuklappenLebend gerupft
Das blutige Geschäft mit den Daunen

Lizenz zum Zumüllen
Vom Kunststoff über die Klamotte zum Abfall

Wenn das der heilige Martin wüsste
Gefährliche Keime und geplatzte Mägen

Höchste Eisenbahn
Kohlenstoffdioxid-Level so hoch wie nie

China ist mit im Boot
Große Versprechen vor dem Klimagipfel

Der Geruch von Parkinson
Krankheit verändert Nerven und Haut


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

9:45

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenLebend gerupft
Das blutige Geschäft mit den Daunen

Lizenz zum Zumüllen
Vom Kunststoff über die Klamotte zum Abfall

Wenn das der heilige Martin wüsste
Gefährliche Keime und geplatzte Mägen

Höchste ...

Text zuklappenLebend gerupft
Das blutige Geschäft mit den Daunen

Lizenz zum Zumüllen
Vom Kunststoff über die Klamotte zum Abfall

Wenn das der heilige Martin wüsste
Gefährliche Keime und geplatzte Mägen

Höchste Eisenbahn
Kohlenstoffdioxid-Level so hoch wie nie

China ist mit im Boot
Große Versprechen vor dem Klimagipfel

Der Geruch von Parkinson
Krankheit verändert Nerven und Haut


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenSepp Maier, Ex-Nationaltorhüter
20 Jahre war er als Torwart für den FC Bayern München im Einsatz. In der Sendung gibt Maier seine Einschätzung zur UEFA-Champions-League-Begegnung FC Bayern München gegen FC Arsenal.

Christian Ziege, ...

Text zuklappenSepp Maier, Ex-Nationaltorhüter
20 Jahre war er als Torwart für den FC Bayern München im Einsatz. In der Sendung gibt Maier seine Einschätzung zur UEFA-Champions-League-Begegnung FC Bayern München gegen FC Arsenal.

Christian Ziege, Ex-Fußballprofi
Insgesamt stand er 185 Mal für die Bayern auf dem Platz und erzielte 35 Tore. Als Nationalspieler wurde er 1996 Europameister. In der Sendung spricht Ziege über seine Zeit als Fußballprofi.

Tim Röhn, Journalist
Er hat die vergangenen Tage viel über den DFB-Skandal geschrieben. Dienstagmittag war Röhn einer der Journalisten, die zum Gespräch mit Theo Zwanziger eingeladen wurden

Nadine Angerer, Ex-Nationaltorhüterin
Dieses Jahr beendete sie nach 146 Länderspielen und zwei Weltmeistertiteln ihre 20-jährige Karriere. In der Sendung blickt Angerer zurück und verrät, was sie heute macht.

Sabine Lisicki, Tennisprofi
Sie ist die zweitbeste deutsche Tennisspielerin nach Steffi Graf. Diese Saison musste Lisicki aufgrund einer Verletzung abbrechen. In der Sendung spricht sie über ihre Zukunftspläne.

Werner Hansch, Sportreporter
Gestern wurde Gerd Müller 70 Jahre. Im Oktober ist seine Demenzerkrankung bekannt geworden. Hansch beschäftigt sich intensiv mit der Krankheit. In der Sendung spricht er über sein Engagement.


Seitenanfang
11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der hundertjährige Pilot

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenHans Giger hat den 2. Weltkrieg in der Uniform eines Piloten der Schweizer Luftwaffe erlebt. Seine Karriere startete der 100-Jährige im klapprigen, holzgefertigten Doppeldecker.

Später war er dabei, als streng geheime deutsche Düsenjäger und Radarflugzeuge in die ...

Text zuklappenHans Giger hat den 2. Weltkrieg in der Uniform eines Piloten der Schweizer Luftwaffe erlebt. Seine Karriere startete der 100-Jährige im klapprigen, holzgefertigten Doppeldecker.

Später war er dabei, als streng geheime deutsche Düsenjäger und Radarflugzeuge in die Hände der Schweizer Armee gerieten. Hans Giger ist einer der letzten Zeitzeugen, die den zweiten Weltkrieg als Erwachsene erlebt haben.

Bereits vor dem Krieg erfüllte sich der Bauernbub seinen damals noch exotischen Berufswunsch und ließ sich in Dübendorf zum Piloten ausbilden. Während der folgenden Jahre erlebte er, wie sich die Flugzeugtechnik rasant entwickelte und wie Schweizer Flugzeuge deutsche Jäger abschossen. Die Kriegszeit war aber auch für sein Privatleben entscheidend: Während des Aktivdienstes lernte Hans Giger seine zukünftige Frau kennen, eine Schaffhauserin. Später wurde das Haus der Familie beim Bombardement von Schaffhausen zerstört.


Seitenanfang
12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton Spezial: Smart Cities

Bauen für die Stadt der Zukunft

Film von Claudia und Peter Giczy

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenEnergieeffizient, nachhaltig und grün - so werden die Städte der Zukunft heute konzipiert und gebaut. Österreichische Forscher gehören zu den Vorreitern des nachhaltigen Bauens.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten gerade einmal zehn Prozent der Weltbevölkerung ...
(ORF)

Text zuklappenEnergieeffizient, nachhaltig und grün - so werden die Städte der Zukunft heute konzipiert und gebaut. Österreichische Forscher gehören zu den Vorreitern des nachhaltigen Bauens.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten gerade einmal zehn Prozent der Weltbevölkerung in Städten, heute sind es bereits 50 Prozent. Ende dieses Jahrhunderts wird die Menschheit eine urbane Spezies sein. Das "Urban Age", das Zeitalter der Städte, hat begonnen.

Immer mehr Menschen ziehen in die Ballungsräume. Die Städte wachsen im Rekordtempo und mit ihnen die Herausforderungen: Raum wird knapp. Verkehr, Lärm, Umweltverschmutzung und soziale Spannungen nehmen zu. Städte sind für 80 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich, sie verbrauchen 75 Prozent der Energie. Gleichzeitig bietet die Verstädterung auch gute Chancen für die Zukunft. Städte sind zentrale Umschlagplätze für Waren, Kultur und Wissen. Fortschritt und Veränderung gehen von hier aus. Ressourcen können besser genutzt werden, auch Energie und Infrastruktur.

Die Zukunft unseres Planeten wird in den Städten entschieden. Doch wie sollen sie nun aussehen, die Städte der Zukunft, wie sollen sie funktionieren? Grün, effizient, technologisch fortschrittlich und vor allem nachhaltig sollen sie werden, so weit sind die Stadtplaner einig und konzipieren die Smart Cities der Zukunft. International gesehen galt nachhaltiges Bauen jahrzehntelang als relativ kleines Fachgebiet. Doch angesichts von Bevölkerungswachstum, Klimawandel und knapper werdenden Ressourcen ist aus dem ehemaligen Nischenbereich eine wichtige Schlüsseltechnologie geworden. Österreichs Forscher gehören dabei zu den unumstrittenen Vorreitern.

Der Film stellt nachhaltige Gebäude und technologische Innovationen, Strategien und Lösungen vor, wie die Städte von heute in funktionierende Smart Cities der Zukunft umgebaut werden können.

Mehrere Pilotprojekte aus Österreich sowie internationale Beispiele bieten einen Ausblick auf das Stadtleben von Morgen: Plusenergie-Häuser werden gebaut, abgewohnte Wohnanlagen saniert, auf Industriebrachen entstehen neue Stadtteile. Österreichische Studenten gewinnen den international bedeutendsten Wettbewerb für solares Bauen in Kalifornien. In der arabischen Wüste wird die Öko-Planstadt Masdar City aus dem Boden gestampft und in Österreichs erster Smart-Grids-Gemeinde Köstendorf das Wohnen von Morgen getestet.


(ORF)


Seitenanfang
12:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Ganzen Text anzeigenWährend der Donaumonarchie entstand ein gigantisches Bahnnetz, bautechnische Meisterleistungen, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die ...
(ORF)

Text zuklappenWährend der Donaumonarchie entstand ein gigantisches Bahnnetz, bautechnische Meisterleistungen, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Die Dokumentation berichtet über die Entstehung des Bahnnetzes.

Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Es waren die Eisenbahnen, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten.

Mit der Katastrophe des Ersten Weltkrieges versank dieser einzigartige Staat für immer - Namen änderten sich, und neue Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:15
Videotext Untertitel

Schunkeln, Wibbeln, Exerzieren

Die Kölner und ihre närrischen Regimenter

Film von Carl Dietmar und Andreas Kölmel

Ganzen Text anzeigenSie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel "Traditionskorps" verliehen hat.

"Kölsche Funke rut-wieß vun 1823", kurz die Roten Funken, sind die älteste ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel "Traditionskorps" verliehen hat.

"Kölsche Funke rut-wieß vun 1823", kurz die Roten Funken, sind die älteste Korpsgesellschaft des Rheinlandes. Alle anderen Traditionskorps sind durch die typisch kölsche "Zellteilung" entstanden.

Die Ersten, die sich von den "Ur"-Funken abspalteten, waren im Jahre 1870 die Blauen Funken. Auch die Prinzen-Garde, die 1906 gegründet wurde, ist ein Ableger der Roten Funken. Funken wie Gardisten der anderen Korps, der Ehrengarde der Stadt Köln, des Reiterkorps Jan von Werth, der Altstädter, der Treuen Husaren, der Bürgergarde Blau-Gold und der Nippeser Bürgerwehr, berufen sich auf ihre Traditionen und Bräuche, die - angeblich, wie Kritiker meinen - das preußische Militär persiflieren. Sie setzen aber auch auf so traditionelle Werte wie Kameradschaft und "Gleichheit".

Ein Rekrut bei den Roten Funken muss ein Probejahr absolvieren, das Funkenjahr. In dieser Zeit muss sich der Kandidat bei den regelmäßigen Zusammenkünften bewähren: Bei den Treffen der "Knubbel", das sind die Unterabteilungen der Roten Funken, beim Training, bei dem den Rekruten das Exerzieren mit der "Knabüs", dem Gewehr, beigebracht wird, beim Einstudieren der Lieder und des traditionellen Funkentanzes, dem "Stippeföttche". Am Schluss steht dann die "fierliche" (feierliche) Vereidigung des Rekruten zum Funk und die erste Teilnahme am Rosenmontagszug.

Im Verlauf der Session geht es zu den unterschiedlichsten jecken Veranstaltungen. Die Dokumentation gibt Einblick in das Innenleben der straff organisierten Karnevalsgesellschaften. Es kommen Präsidenten, Offizielle und "einfache" Gardisten zu Wort und natürlich auch das Funkenmariechen - die einzige Frau im Korps. Historiker und Brauchtumsforscher analysieren die Bedeutung der Traditionskorps für den Karneval. Dabei werden nicht nur karnevalistische Traditionen dokumentiert und hinterfragt, sondern auch Themen wie etwa der berühmte "Kölsche Klüngel" und der "Geschäftskarneval" angesprochen - Begriffe, die den kölschen "Männerbünden" noch immer anhängen.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
14:00
Videotext Untertitel

Das Rheinland

Film von Christian Dassel

(aus der ARD-Sendereihe "Wir sind NRW")

Ganzen Text anzeigenWarum ist das Rheinland wohl so schön? Die Antwort: Es liegt am Rhein und am Land drum herum. Eine filmische Hommage an eine wunderbare Landschaft und die Menschen, die hier leben.

Gemeinsam mit seinem Kamerateam bricht Reporter Christian Dassel auf zu einer ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenWarum ist das Rheinland wohl so schön? Die Antwort: Es liegt am Rhein und am Land drum herum. Eine filmische Hommage an eine wunderbare Landschaft und die Menschen, die hier leben.

Gemeinsam mit seinem Kamerateam bricht Reporter Christian Dassel auf zu einer Sommerreise zwischen Bad Godesberg und Köln, zwischen Weinbergen und Dom, zwischen Kottenforst und Karneval und zwischen Pfützen und brennender Sonne.

Karl-Heinz Broel ist Winzer im nördlichsten Weinanbau-Gebiet der Welt. In der mittlerweile achten Generation trotzen die Broels dem Steilhang unterm Drachenfels ihre edlen Reben ab. "Ich finde, es hat etwas Heroischen, jenseits des 50. Breitengrades Wein anzubauen", sagt Karl-Heinz Broel mit berechtigtem Stolz. Die Reben-Ernte erfolgt nach wie vor von Hand. Anders als in Rhein-Hessen, wo die Hänge flacher sind, ist in Rhöndorf die maschinelle Weinernte unmöglich. Schere, Eimer, stramme Waden - so geht der Winzer in den Berg, und das schon seit Jahrhunderten.

Während der Winzer sich am Hang müht, treibt Jürgen Neuenhausen aus Heimerzheim entspannt im Rhein - samt Auto. Das Auto ist ein "Amphi-Car" und wie gemacht für diese Rhein-Durchquerung. "Zwei Stunden auf dem Rhein sind wie eine Woche Urlaub", sagt Neuenhausen, setzt den Blinker, lässt die Kupplung langsam kommen und tuckert genussvoll Richtung Sonnenuntergang.

Genauso berühmt wie der Dom und nur unwesentlich jünger: Hennes, das unsterbliche Maskottchen des 1. FC Köln. Er ist zwar ein Geißbock, lebt aber in Widdersdorf, ausgerechnet bei Frau Schäfer. Ihr Mann hatte einen der ersten Hennesse damals mit in die Ehe gebracht. "Und ich hab meinem Mann am Totenbett versprochen, dass ich mich um den Hennes weiter kümmern werde!" erzählt Hildegard Schäfer. Er sei für sie wie ein Enkel. Er wird gehegt, gepflegt und gut gefüttert. Und wie hat der Bock es ihr gedankt? Mit dem Abstieg in die zweite Liga! "Mein Mann würde sich im Grab rumdrehen, wenn er das wüsste!" Hildegard Schäfer ist FC-Fan durch und durch - egal wie es sportlich gerade läuft.

Nach Wein, Rhein und Hennes gibt es natürlich noch ein Thema, an dem man bei einer Reise durchs Rheinland auf keinen Fall vorbei kommt: den Karneval. Auch wenn Sommer ist. Wer im Karneval etwas werden will, muss früh anfangen - und nach Stammeln. In Huchem-Stammeln, im rheinischen Braunkohlegebiet, sucht der Bund deutscher Karneval nach bislang unentdeckten Talenten. Christian Dassel war beim Jecken-Casting dabei. Außerdem besucht er einen Wettbewerb für junge Starköche auf dem berühmten Petersberg und kurvt mit werdenden Taxifahrern durch Köln.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Westfalen

Film von Christian Dassel

(aus der ARD-Sendereihe "Wir sind NRW")

Ganzen Text anzeigen"Da ist mehr los, als man denkt!" heißt es. Um diese Frage direkt vor Ort zu klären, macht sich Reporter Christian Dassel auf den Weg nach Westfalen.

Doch wo beginnt man die Reise nach Westfalen: im Sauerland, im Münsterland oder im Siegerland? Und dann gehört ja ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"Da ist mehr los, als man denkt!" heißt es. Um diese Frage direkt vor Ort zu klären, macht sich Reporter Christian Dassel auf den Weg nach Westfalen.

Doch wo beginnt man die Reise nach Westfalen: im Sauerland, im Münsterland oder im Siegerland? Und dann gehört ja auch das Ruhrgebiet dazu. Aber egal, von wo man kommt - eins ist schnell klar: Das Beste an Westfalen ist, wenn man auf Westfalen trifft.

Keiner kann so vielsagend schweigen wie ein echter Westfale - es sei denn er ist Auktionator auf einer Pferdeauktion, in die Christian Dassel im Münsterland hineinstolpert - wo auch sonst?
Bei der Elite Auktion in Münster-Handorf geht es um viel Geld und um edle Rösser. Christian Dassel lernt Matthieu Beckmann kennen, der ein Auge auf die Nummer 42 geworfen hat: Rose Noir, eine edle schwarze Stute mit leicht arroganter Attitüde. Beckmann mag das. Er ist Züchter und hat 200 Pferde im Stall und "unterm Sattel". Und während sich die Preise für die Topgebote in die Höhe schrauben, fließen auf den Rängen hier und dort bitterliche Tränen - des einen Pferd ist des anderen Leid.

Die Sache mit den Pferden ist in Westfalen ja nicht neu. Die Sache mit dem Kleinschnittger auch nicht - und trotzdem ist sie kaum bekannt. Der Kleinschnittger F125 ist ein Auto "Made im Sauerland". Anfang der 50er Jahre wurde Arnsberg zur Wiege der westfälischen Auto-Industrie: 2500 Exemplare rollten damals vom Band und zumindest eines der Autos hat Westfalen nie verlassen. Der Kleinschnittger von Franz Dransfeld muss auf seine alten Tage regelmäßig raus. Oben ohne knattert der Oldtimer durchs Sauerland. "Das ist gelebte Heimatpflege!" sagt der stolze Besitzer - und manchmal auch etwas ambitioniert: Das Sauerland ist bergig und der kleine Flitzer hat nur fünfeinhalb PS. So wird der Reporter vom Beifahrer zum "Bergretter" - raus und schieben!

Und was gibt es sonst noch? Massenkarambolagen, Hausgeburten, Jagdhornbläser, Niederwild und Kugelhagel, Landwirtschaft und Heimatblatt, Freude, Tränen und Traktoren - Alltag eben im wilden Westfalen. Und mittendrin Christian Dassel mit seiner Hommage an eine Region, die sich in kein Raster pressen lässt.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
15:30
Videotext Untertitel

Das Dreiländereck

Film von Christian Dassel

(aus der ARD-Sendereihe "Wir sind NRW")

Ganzen Text anzeigenEin Künstler, ein König und eine junge Frau, die halb verfallene Bauernhäuser kauft und renoviert - Menschen, die Reporter Christian Dassel bei seiner Sommerreise ins Dreiländereck trifft.

Es ist die Region zwischen Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dort, wo ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenEin Künstler, ein König und eine junge Frau, die halb verfallene Bauernhäuser kauft und renoviert - Menschen, die Reporter Christian Dassel bei seiner Sommerreise ins Dreiländereck trifft.

Es ist die Region zwischen Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dort, wo des Nachts riesige gestrickte Enten durch die Straßen getragen werden, wo junge Mütter Kaffee im Kinderwagen über die Grenze schmuggelten und sich heute zum Fliegenfischen getroffen wird.

Früher sprach man vielerorts von der "sündigen Grenze", denn damals machten Deutsche, Belgier und Holländer gerne gemeinsame Sache - die hohe Kunst des Schmuggelns galt unter Einheimischen als eine Art Sport. Einer aus der "gegnerischen Mannschaft" ist der ehemalige Zollkommissar Kurt Cremer, der heute mit anerkennendem Lächeln von den originellen Versuchen der Schmugglerbanden erzählt. Mit ihm streift Christian Dassel über die grüne Grenze bei Horbach.

Im belgischen Grenzgebiet trifft er einen, den es aus der großen Welt wieder in den heimischen Wald zurückgezogen hat: Kaspar Hamacher ist Holzkünstler, auf der ganzen Welt berühmt für seine Möbelstücke und Holzskulpturen - er lebt in Eupen, spricht deutsch und braucht die Ruhe der Region, um aufzutanken und kreativ sein zu können.

Was Carola Braun braucht, sind alte, halb verfallene Bauernhäuser, aus denen sie wahre Schmuckstücke macht. Der Nachteil ist nur: Am liebsten würde sie die renovierten Höfe dann für sich behalten. Aber sie ist Maklerin und lebt davon, anderen Menschen zu einem schönen Heim zu verhelfen. Sie nimmt Christian Dassel mit auf ihrer Tour durch die wunderschöne Eifel - zu Fachwerkhäusern und alten Bauernhöfen.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
16:15
Videotext Untertitel

Seegeschichten

Film von Stephanie Dreßler und Marc Hohgardt


(ARD/WDR)


Seitenanfang
17:00
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Naturparadiese des Westens

Film von Thomas Förster und Jürgen Vogt

Ganzen Text anzeigenNordrhein-Westfalen - das sind mehr als 2.000 Seen, 3.000 Naturschutzgebiete und über 50.000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne.

Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenNordrhein-Westfalen - das sind mehr als 2.000 Seen, 3.000 Naturschutzgebiete und über 50.000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne.

Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National- und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall des Landes.

Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür".

Wer bisher beim "Land der 1.000 Seen" nur an Finnland gedacht hat, der bekommt einen neuen Blick auf das für manche Westfalen schönste Bundesland der Welt.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenUmstrittenes Glyphosat
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) arbeitet an einer Empfehlung, ob das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird.

Gift statt Vielfalt
Glyphosat lässt Kleinlebewesen ...

Text zuklappenUmstrittenes Glyphosat
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) arbeitet an einer Empfehlung, ob das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in der EU weiter zugelassen wird.

Gift statt Vielfalt
Glyphosat lässt Kleinlebewesen verschwinden

Wildtiere: Hunger nach Salz
Für Tiere ist Salz als Nährstoff überlebenswichtig. Vor allem für Wildtiere wird der Salzmangel zu einem Problem, da natürliche Quellen schwinden.

Wie jetzt? Kaugummi aus Plastik
Welche Inhaltsstoffe sind in Kaugummis und sind diese giftig?


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigenSchatten der Weltmacht
Wie Oliver Stone in einem neuen Buch
mit den USA abrechnet

Theater: Wirbel um "Fear"
Seit seiner Premiere am 25. Oktober 2015 sorgt das satirische Stück "Fear" an der Berliner Schaubühne immer wieder für Wirbel. Mit dem plakativen ...

Text zuklappenSchatten der Weltmacht
Wie Oliver Stone in einem neuen Buch
mit den USA abrechnet

Theater: Wirbel um "Fear"
Seit seiner Premiere am 25. Oktober 2015 sorgt das satirische Stück "Fear" an der Berliner Schaubühne immer wieder für Wirbel. Mit dem plakativen Stück versucht der Theatermacher Falk Richter die neuen reaktionären Kräfte in Deutschland zu sezieren. Jetzt hat das Theater sich in einer Stellungnahme gegen Vorwürfe gewehrt, seine Anti-AfD- und Anti-Rechtspopulismus-Collage rufe zu Gewalt auf.

Kanzler in stürmischen Zeiten
Stimmen zum Tod von Helmut Schmidt

Ausstellung "Politischer Populismus"
Politischer Populismus ist nicht nur auf dem Vormarsch, er bedient sich auch wesentlich stärker popkultureller sowie künstlerischer Verfahren und Ästhetiken als noch in früheren Jahren. Social Media, Werbung und mediale Inszenierung haben schlichten Parolen ein progressives Aussehen verliehen.

Moral als Kostenfalle
"Kulturzeit"-Gespräch mit Stefan Kühl, Organisationssoziologe

Nordkorea
Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass Nordkorea bald wieder einen Atombombentest durchführen wird, was zu weiteren Sanktionen und Spannungen führen würde. Aber niemand weiß so recht: Wie leben die Menschen in Nordkorea eigentlich? Ein Einblick in ein abgeschottetes Land.

Film "Virgin Mountains"
"Helicopter Kids" nennt man sie heute, früher sagte man noch "Nesthocker". Einen solchen macht der Spielfilm "Virgin Mountain" zum Helden.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hauptsache ein Junge

Film von Birgit Wuthe und Magdalena Schüßler

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEine Frau nimmt sich das Leben, der Grund ist das ungeborene Mädchen in ihrem Bauch. Sie stirbt aus Verzweiflung, weil ihr Kind das falsche Geschlecht hatte.

Birgit Wuthe geht auf Spurensuche: in Albanien, einem Land, in dem moderne Medizin auf traditionelle Familien ...

Text zuklappenEine Frau nimmt sich das Leben, der Grund ist das ungeborene Mädchen in ihrem Bauch. Sie stirbt aus Verzweiflung, weil ihr Kind das falsche Geschlecht hatte.

Birgit Wuthe geht auf Spurensuche: in Albanien, einem Land, in dem moderne Medizin auf traditionelle Familien trifft. In Privatkliniken, wo die Ärzte keine Fragen stellen, im abgeschiedenen Hinterland und in der modernen Hauptstadt.

Birgit Wuthe forscht nicht in China oder Indien, sondern im europäischen Albanien. Die geschlechtsbezogene Abtreibung, der sogenannte Genderzid, ist in der EU angekommen. In England führen Kliniken und Ärzte verbotenerweise geschlechtsbezogene Abtreibungen durch, in Schweden ist das ganz legal. Weltweit gibt es mittlerweile ein Defizit von etwa 160 Millionen Frauen. Das ist nicht nur demographisch ein Problem. Länder mit starkem Männerüberschuss tendierten dazu, "autoritäre politische Systeme zu entwickeln", sagt die Politikwissenschaftlerin Andrea den Boer.


Seitenanfang
21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

auslandsjournal - die doku

Flucht aus der Sklaverei - Gerettet aus den Fängen des IS

Film von Edward Watts

Ganzen Text anzeigenVerschleppt, versklavt und vergewaltigt: Dieses Schicksal teilen derzeit zahlreiche jesidische Frauen und Mädchen im Gebiet des sogenannten Islamischen Staates (IS).

Weibliche Angehörige der religiösen Minderheit werden in den nördlichen Gebieten des Iraks und ...

Text zuklappenVerschleppt, versklavt und vergewaltigt: Dieses Schicksal teilen derzeit zahlreiche jesidische Frauen und Mädchen im Gebiet des sogenannten Islamischen Staates (IS).

Weibliche Angehörige der religiösen Minderheit werden in den nördlichen Gebieten des Iraks und Syriens besonders grausam von den IS-Kämpfern verfolgt.

Laut internationalen Menschenrechtsgruppen hat die sunnitische Terrormiliz seit August 2014 mehr als 3.000 Frauen gekidnappt. Auf Versteigerungen werden sie nackt präsentiert und an den Meistbietenden verkauft, manchmal sogar im Tausch gegen eine Packung Zigaretten. Der Islamische Staat selbst hat im englischsprachigen Propagandamagazin der Gruppe die Versklavung tausender Frauen zugegeben.

Inmitten des Schreckens organisiert eine kleine Gruppe von Freiwilligen einen Ausweg für Frauen und Kinder aus der IS-Gefangenschaft - unter Einsatz ihres Lebens. Die Männer schleusen sich beim IS ein, um jesidische Frauen und Mädchen zu befreien. Hunderte verschleppte Frauen seien bereits durch die Untergrundkämpfer befreit worden.

Exklusive, verdeckt gefilmte Aufnahmen zeigen den so genannten Islamischen Staat von innen, zeigen die außergewöhnliche Geschichte eines geheimen Untergrundnetzwerks, das versucht, Frauen aus der Versklavung durch den IS zu retten. Dabei legen die Frauen Zeugnis ab über das, was während ihrer Gefangenschaft passiert ist.

Die Aussagen enthüllen die mittelalterliche Barbarei des Islamischen Staates: Zurrgurte, Steinigung und sexuelle Sklaverei. Der Film zeigt das Netz der Retter, ihre Verhandlungen mit IS-Kämpfern, ihre Versuche, Sexsklavinnen zu befreien und wie sie Gruppen von Geretteten über die Grenze in Sicherheit bringen.


Seitenanfang
21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Terror, Krieg und der Traum vom Kurdenstaat

Film von Volker Schwenk

Ganzen Text anzeigenEigentlich feierten die Kurden schon große Erfolge gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". Doch dann bombardierte die Türkei Stellungen der kurdischen Untergrundorganisation "PKK".

Der ARD Korrespondent Volker Schwenk reist 1.000 Kilometer durch kurdische Gebiete. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEigentlich feierten die Kurden schon große Erfolge gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat". Doch dann bombardierte die Türkei Stellungen der kurdischen Untergrundorganisation "PKK".

Der ARD Korrespondent Volker Schwenk reist 1.000 Kilometer durch kurdische Gebiete. Er trifft den operativen Führer der kurdischen Untergrundorganisation "PKK". Er begleitet Kämpfer an die Front nach Sindschar, und er besuchte das befreite Kobane.

Die Kurden eroberten die wichtigen Städte Kobane und Tall Abiad zurück. Die Weltgemeinschaft hoffte bereits, dass die kurdischen Kämpfer auch den Marsch auf das syrische Al Raqqa, die inoffizielle Hauptstadt des sogenannten "Islamischen Staates", beginnen würden. Doch die Offensive ist vorläufig abgeblasen, seit die Türkei Stellungen der kurdischen Untergrundorganisation "PKK" im Nordirak bombardiert. Die Kurden haben plötzlich zwei Fronten: Sie führen in Syrien und im Irak Krieg gegen den IS und müssen sich gleichzeitig im Grenzgebiet zur Türkei Angriffen des türkischen Militärs erwehren.


Die Rückeroberung des Städtchens Kobane im Norden Syriens Anfang des Jahres war der erste große Sieg gegen den IS und auch ein Zeichen für den kurdischen Aufbruch in der Region. Der Traum von einem autonomen kurdischen Staat im Norden Syriens nimmt Gestalt an.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:28
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Le Havre

Spielfilm, Finnland/Frankreich/Deutschland 2011

Darsteller:
IdrissaBlondin Miguel
Marcel MaxAndré Wilms
ArlettyKati Outinen
MonetJean-Pierre Darroussin
ClaireElina Salo
YvetteEvelyne Didi
u.a.
Regie: Aki Kaurismäki
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin alternder Schuhputzer in der Hafenstadt Le Havre nimmt sich eines afrikanischen Flüchtlingsjungen an, um ihm die Weiterreise nach London zu ermöglichen, wo er seine Mutter finden will.

Aki Kaurismäki erzählt in seinem typisch-lakonischen Stil ein zutiefst ...

Text zuklappenEin alternder Schuhputzer in der Hafenstadt Le Havre nimmt sich eines afrikanischen Flüchtlingsjungen an, um ihm die Weiterreise nach London zu ermöglichen, wo er seine Mutter finden will.

Aki Kaurismäki erzählt in seinem typisch-lakonischen Stil ein zutiefst humanistisches Drama, das wie ein Gangsterfilm anfängt, dann aber zunehmend märchenhafte Züge gewinnt.

Der frühere Autor und Bohemien Marcel Marx lebt nun als Schuhputzer in Le Havre. Er empfindet seine Arbeit als ehrlich und gibt sein Bestes, selbst wenn seine Kunden kurz nach getaner Arbeit erschossen werden, wie jener ängstlich seinen Koffer umklammernde Mann. Marcel lebt in einem Viertel mit kleinen bunten Häusern, die wohl irgendwann der Moderne weichen müssen. Seine Frau Arletty hat sich mit ihrer bescheidenen Lebensweise arrangiert. Sie haben Freunde in der Nachbarschaft wie die Bistro-Wirtin Yvette oder den Lebensmittelhändler Chang.

Als seine Frau ins Krankenhaus muss – sie hatte ihrem Mann ihre tödliche Erkrankung verschwiegen – fällt Marcel in ein tiefes Loch. Doch die mehr oder weniger zufällige Begegnung mit dem Flüchtlingsjungen Idrissa, der aus einem im Hafen entdeckten Container voller illegaler Einwanderer entkommen konnte, gibt Marcels Leben wieder einen Sinn. Er nimmt den Jungen bei sich auf, versteckt und versorgt ihn.

Idrissa will zu seiner Mutter nach London, und Marcel setzt alles daran, dem Jungen dabei zu helfen. Der insistierende Inspektor Monet scheint jedoch gewillt, den Jungen um jeden Preis zu fassen. So entsteht zwischen ihm und Marcel ein spannendes Duell, die Freiheit gegen das System, mit einem überraschenden Ende.


Seitenanfang
23:59
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kaufsucht - Trip in den Ruin?

Film von Nanina Bauer

Ganzen Text anzeigenMarie J. aus Dresden liebt Luxushandtaschen. Fast 100 Modelle stehen schon bei ihr zu Hause, trotzdem hat sie das Gefühl sie müsse sterben, wenn sie eine neu gesehene Handtasche nicht kauft.

Dieser extreme Kaufdrang, den Außenstehende kaum nachvollziehen können, ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenMarie J. aus Dresden liebt Luxushandtaschen. Fast 100 Modelle stehen schon bei ihr zu Hause, trotzdem hat sie das Gefühl sie müsse sterben, wenn sie eine neu gesehene Handtasche nicht kauft.

Dieser extreme Kaufdrang, den Außenstehende kaum nachvollziehen können, ist wie ein Drogentrip, der Marie J. kurze Zeit glücklich macht. Doch immer schneller kommt danach der Absturz: Scham, Selbsthass, Depressionen.

Außerdem hat sie 300.000 Euro Schulden und in letzter Zeit öfter an Selbstmord gedacht. Vergeblich sucht sie seit Jahren nach Hilfe.

Marie J. ist kaufsüchtig und wie ihr geht es fünf bis acht Prozent der Erwachsenen in Deutschland. Es ist eine Sucht, die man keinem ansieht. Und eine, die sich rasant entwickelt. In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil in den neuen Bundesländern verdreifacht. Betroffen sind Frauen und Männer jeden Alters. Sie sind reich oder arm, promoviert oder Gelegenheitsarbeiter. Gekauft wird faktisch alles: Mode, Elektrogeräte, Bücher, CDs, Reisen, Dienstleistungen. Fast alle haben Schulden. Einige werden kriminell, landen im Gefängnis. Kaufsucht gilt aber meist nicht als strafmildernd, denn Kaufsucht ist in Deutschland nicht als Krankheit anerkannt.

Eine, die den ganzen Leidensweg einer Kaufsüchtigen gegangen ist, ist Sieglinde Zimmer-Fiene aus Hannover. Sie baut in der Folge nicht nur die erste Selbsthilfegruppe Deutschlands auf, sondern berät Betroffene deutschlandweit und vermittelt sie an die wenigen Psychologen, die mit Kaufsüchtigen arbeiten. Eine davon ist Dr. Astrid Müller, Psychologin von der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie hat bei den Kaufsüchtigen vor allem ein geringes Selbstbewusstsein beobachtet. Darauf basierend entwickelte sie die erste wirksame Therapie und kämpft nun um die Anerkennung von Kaufsucht als Krankheit. Der Wirtschaftspsychologe Prof. Gerhard Raab von der Fachhochschule Ludwigshafen kann passend dazu belegen, was bei Kaufsüchtigen im Gehirn passiert. Sie können ihre Impulse nicht kontrollieren, haben ein überaktives Belohnungszentrum. Und keinerlei Anzeigezentrum für Geldverlust. Ist das auch der Grund, warum Kaufsüchtige sich nicht selbst helfen können?

Im Film erzählen Betroffene ihre Geschichten und es kommen Ärzte, Therapeuten, Wirtschaftspsychologen, Rechtsanwälte, Schuldnerberater und Suchthelfer zu Wort. So wird nicht nur gezeigt, was Kaufsucht überhaupt ist und warum immer mehr Menschen kaufsuchtgefährdet sind, thematisiert wird auch, warum es so schwer ist, Heilung zu finden und warum es in den neuen Bundesländern noch gar keine Hilfsangebote gibt.


(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:30
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:58
VPS 00:55

ECO Spezial: Wenn Roboter Menschen ersetzen

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenMaschinen könnten in naher Zukunft viel mehr Jobs ersetzen als bisher. Ökonomen der US-Elitehochschule M.I.T. sagen, dass jeder Wirtschaftszweig davon betroffen sein wird.

Ziel der Robotik-Wissenschaftler: Roboter sollen uns eine bessere Welt ermöglichen. Die ...

Text zuklappenMaschinen könnten in naher Zukunft viel mehr Jobs ersetzen als bisher. Ökonomen der US-Elitehochschule M.I.T. sagen, dass jeder Wirtschaftszweig davon betroffen sein wird.

Ziel der Robotik-Wissenschaftler: Roboter sollen uns eine bessere Welt ermöglichen. Die Unternehmen erhoffen sich dagegen dank Robotern Effizienzsteigerung und Kostenreduktion.
"ECO" reist nach Japan, das weltweit Vorreiter in Sachen Roboter ist.


Seitenanfang
1:26
VPS 01:20

Videotext Untertitel

Schunkeln, Wibbeln, Exerzieren

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenSie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel "Traditionskorps" verliehen hat.

"Kölsche Funke rut-wieß vun 1823", kurz die Roten Funken, sind die älteste ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSie gelten als das Fundament des kölschen Gesellschaftskarnevals, die neun Korpsgesellschaften, denen das Festkomitee Kölner Karneval den Ehrentitel "Traditionskorps" verliehen hat.

"Kölsche Funke rut-wieß vun 1823", kurz die Roten Funken, sind die älteste Korpsgesellschaft des Rheinlandes. Alle anderen Traditionskorps sind durch die typisch kölsche "Zellteilung" entstanden.

Die Ersten, die sich von den "Ur"-Funken abspalteten, waren im Jahre 1870 die Blauen Funken. Auch die Prinzen-Garde, die 1906 gegründet wurde, ist ein Ableger der Roten Funken. Funken wie Gardisten der anderen Korps, der Ehrengarde der Stadt Köln, des Reiterkorps Jan von Werth, der Altstädter, der Treuen Husaren, der Bürgergarde Blau-Gold und der Nippeser Bürgerwehr, berufen sich auf ihre Traditionen und Bräuche, die - angeblich, wie Kritiker meinen - das preußische Militär persiflieren. Sie setzen aber auch auf so traditionelle Werte wie Kameradschaft und "Gleichheit".

Ein Rekrut bei den Roten Funken muss ein Probejahr absolvieren, das Funkenjahr. In dieser Zeit muss sich der Kandidat bei den regelmäßigen Zusammenkünften bewähren: Bei den Treffen der "Knubbel", das sind die Unterabteilungen der Roten Funken, beim Training, bei dem den Rekruten das Exerzieren mit der "Knabüs", dem Gewehr, beigebracht wird, beim Einstudieren der Lieder und des traditionellen Funkentanzes, dem "Stippeföttche". Am Schluss steht dann die "fierliche" (feierliche) Vereidigung des Rekruten zum Funk und die erste Teilnahme am Rosenmontagszug.

Im Verlauf der Session geht es zu den unterschiedlichsten jecken Veranstaltungen. Die Dokumentation gibt Einblick in das Innenleben der straff organisierten Karnevalsgesellschaften. Es kommen Präsidenten, Offizielle und "einfache" Gardisten zu Wort und natürlich auch das Funkenmariechen - die einzige Frau im Korps. Historiker und Brauchtumsforscher analysieren die Bedeutung der Traditionskorps für den Karneval. Dabei werden nicht nur karnevalistische Traditionen dokumentiert und hinterfragt, sondern auch Themen wie etwa der berühmte "Kölsche Klüngel" und der "Geschäftskarneval" angesprochen - Begriffe, die den kölschen "Männerbünden" noch immer anhängen.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
2:11
VPS 02:05

Videotext Untertitel

Das Rheinland

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWarum ist das Rheinland wohl so schön? Die Antwort: Es liegt am Rhein und am Land drum herum. Eine filmische Hommage an eine wunderbare Landschaft und die Menschen, die hier leben.

Gemeinsam mit seinem Kamerateam bricht Reporter Christian Dassel auf zu einer ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenWarum ist das Rheinland wohl so schön? Die Antwort: Es liegt am Rhein und am Land drum herum. Eine filmische Hommage an eine wunderbare Landschaft und die Menschen, die hier leben.

Gemeinsam mit seinem Kamerateam bricht Reporter Christian Dassel auf zu einer Sommerreise zwischen Bad Godesberg und Köln, zwischen Weinbergen und Dom, zwischen Kottenforst und Karneval und zwischen Pfützen und brennender Sonne.

Karl-Heinz Broel ist Winzer im nördlichsten Weinanbau-Gebiet der Welt. In der mittlerweile achten Generation trotzen die Broels dem Steilhang unterm Drachenfels ihre edlen Reben ab. "Ich finde, es hat etwas Heroischen, jenseits des 50. Breitengrades Wein anzubauen", sagt Karl-Heinz Broel mit berechtigtem Stolz. Die Reben-Ernte erfolgt nach wie vor von Hand. Anders als in Rhein-Hessen, wo die Hänge flacher sind, ist in Rhöndorf die maschinelle Weinernte unmöglich. Schere, Eimer, stramme Waden - so geht der Winzer in den Berg, und das schon seit Jahrhunderten.

Während der Winzer sich am Hang müht, treibt Jürgen Neuenhausen aus Heimerzheim entspannt im Rhein - samt Auto. Das Auto ist ein "Amphi-Car" und wie gemacht für diese Rhein-Durchquerung. "Zwei Stunden auf dem Rhein sind wie eine Woche Urlaub", sagt Neuenhausen, setzt den Blinker, lässt die Kupplung langsam kommen und tuckert genussvoll Richtung Sonnenuntergang.

Genauso berühmt wie der Dom und nur unwesentlich jünger: Hennes, das unsterbliche Maskottchen des 1. FC Köln. Er ist zwar ein Geißbock, lebt aber in Widdersdorf, ausgerechnet bei Frau Schäfer. Ihr Mann hatte einen der ersten Hennesse damals mit in die Ehe gebracht. "Und ich hab meinem Mann am Totenbett versprochen, dass ich mich um den Hennes weiter kümmern werde!" erzählt Hildegard Schäfer. Er sei für sie wie ein Enkel. Er wird gehegt, gepflegt und gut gefüttert. Und wie hat der Bock es ihr gedankt? Mit dem Abstieg in die zweite Liga! "Mein Mann würde sich im Grab rumdrehen, wenn er das wüsste!" Hildegard Schäfer ist FC-Fan durch und durch - egal wie es sportlich gerade läuft.

Nach Wein, Rhein und Hennes gibt es natürlich noch ein Thema, an dem man bei einer Reise durchs Rheinland auf keinen Fall vorbei kommt: den Karneval. Auch wenn Sommer ist. Wer im Karneval etwas werden will, muss früh anfangen - und nach Stammeln. In Huchem-Stammeln, im rheinischen Braunkohlegebiet, sucht der Bund deutscher Karneval nach bislang unentdeckten Talenten. Christian Dassel war beim Jecken-Casting dabei. Außerdem besucht er einen Wettbewerb für junge Starköche auf dem berühmten Petersberg und kurvt mit werdenden Taxifahrern durch Köln.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
2:55
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Westfalen

(Wh.)

Ganzen Text anzeigen"Da ist mehr los, als man denkt!" heißt es. Um diese Frage direkt vor Ort zu klären, macht sich Reporter Christian Dassel auf den Weg nach Westfalen.

Doch wo beginnt man die Reise nach Westfalen: im Sauerland, im Münsterland oder im Siegerland? Und dann gehört ja ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"Da ist mehr los, als man denkt!" heißt es. Um diese Frage direkt vor Ort zu klären, macht sich Reporter Christian Dassel auf den Weg nach Westfalen.

Doch wo beginnt man die Reise nach Westfalen: im Sauerland, im Münsterland oder im Siegerland? Und dann gehört ja auch das Ruhrgebiet dazu. Aber egal, von wo man kommt - eins ist schnell klar: Das Beste an Westfalen ist, wenn man auf Westfalen trifft.

Keiner kann so vielsagend schweigen wie ein echter Westfale - es sei denn er ist Auktionator auf einer Pferdeauktion, in die Christian Dassel im Münsterland hineinstolpert - wo auch sonst?
Bei der Elite Auktion in Münster-Handorf geht es um viel Geld und um edle Rösser. Christian Dassel lernt Matthieu Beckmann kennen, der ein Auge auf die Nummer 42 geworfen hat: Rose Noir, eine edle schwarze Stute mit leicht arroganter Attitüde. Beckmann mag das. Er ist Züchter und hat 200 Pferde im Stall und "unterm Sattel". Und während sich die Preise für die Topgebote in die Höhe schrauben, fließen auf den Rängen hier und dort bitterliche Tränen - des einen Pferd ist des anderen Leid.

Die Sache mit den Pferden ist in Westfalen ja nicht neu. Die Sache mit dem Kleinschnittger auch nicht - und trotzdem ist sie kaum bekannt. Der Kleinschnittger F125 ist ein Auto "Made im Sauerland". Anfang der 50er Jahre wurde Arnsberg zur Wiege der westfälischen Auto-Industrie: 2500 Exemplare rollten damals vom Band und zumindest eines der Autos hat Westfalen nie verlassen. Der Kleinschnittger von Franz Dransfeld muss auf seine alten Tage regelmäßig raus. Oben ohne knattert der Oldtimer durchs Sauerland. "Das ist gelebte Heimatpflege!" sagt der stolze Besitzer - und manchmal auch etwas ambitioniert: Das Sauerland ist bergig und der kleine Flitzer hat nur fünfeinhalb PS. So wird der Reporter vom Beifahrer zum "Bergretter" - raus und schieben!

Und was gibt es sonst noch? Massenkarambolagen, Hausgeburten, Jagdhornbläser, Niederwild und Kugelhagel, Landwirtschaft und Heimatblatt, Freude, Tränen und Traktoren - Alltag eben im wilden Westfalen. Und mittendrin Christian Dassel mit seiner Hommage an eine Region, die sich in kein Raster pressen lässt.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
3:40
VPS 03:35

Videotext Untertitel

Das Dreiländereck

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenEin Künstler, ein König und eine junge Frau, die halb verfallene Bauernhäuser kauft und renoviert - Menschen, die Reporter Christian Dassel bei seiner Sommerreise ins Dreiländereck trifft.

Es ist die Region zwischen Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dort, wo ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenEin Künstler, ein König und eine junge Frau, die halb verfallene Bauernhäuser kauft und renoviert - Menschen, die Reporter Christian Dassel bei seiner Sommerreise ins Dreiländereck trifft.

Es ist die Region zwischen Aachen, Belgien und den Niederlanden. Dort, wo des Nachts riesige gestrickte Enten durch die Straßen getragen werden, wo junge Mütter Kaffee im Kinderwagen über die Grenze schmuggelten und sich heute zum Fliegenfischen getroffen wird.

Früher sprach man vielerorts von der "sündigen Grenze", denn damals machten Deutsche, Belgier und Holländer gerne gemeinsame Sache - die hohe Kunst des Schmuggelns galt unter Einheimischen als eine Art Sport. Einer aus der "gegnerischen Mannschaft" ist der ehemalige Zollkommissar Kurt Cremer, der heute mit anerkennendem Lächeln von den originellen Versuchen der Schmugglerbanden erzählt. Mit ihm streift Christian Dassel über die grüne Grenze bei Horbach.

Im belgischen Grenzgebiet trifft er einen, den es aus der großen Welt wieder in den heimischen Wald zurückgezogen hat: Kaspar Hamacher ist Holzkünstler, auf der ganzen Welt berühmt für seine Möbelstücke und Holzskulpturen - er lebt in Eupen, spricht deutsch und braucht die Ruhe der Region, um aufzutanken und kreativ sein zu können.

Was Carola Braun braucht, sind alte, halb verfallene Bauernhäuser, aus denen sie wahre Schmuckstücke macht. Der Nachteil ist nur: Am liebsten würde sie die renovierten Höfe dann für sich behalten. Aber sie ist Maklerin und lebt davon, anderen Menschen zu einem schönen Heim zu verhelfen. Sie nimmt Christian Dassel mit auf ihrer Tour durch die wunderschöne Eifel - zu Fachwerkhäusern und alten Bauernhöfen.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
4:25
VPS 04:20

Videotext Untertitel

Seegeschichten

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWas macht den Reiz aus, an einem See zu leben? Stephanie Dreßler und Marc Hohgardt sind in ihren "Seegeschichten" dieser Frage nachgegangen und haben mit Seeanwohnern gesprochen.

Egal ob sie im Adolfosee nach einem großen Wels suchen, im Stehen über den Rursee in ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenWas macht den Reiz aus, an einem See zu leben? Stephanie Dreßler und Marc Hohgardt sind in ihren "Seegeschichten" dieser Frage nachgegangen und haben mit Seeanwohnern gesprochen.

Egal ob sie im Adolfosee nach einem großen Wels suchen, im Stehen über den Rursee in der Eifel paddeln, auf den Maas-Seen schippern oder einfach mit einer fantastischen Sicht auf den Bütgenbacher See aufwachen. Alle haben eine besondere Beziehung zu ihrem See.

Eine abwechslungsreiche Reise mit beeindruckenden Naturbildern zu unterschiedlichen Seen in der Region zwischen Aachen, der Eifel und dem niederländischen und belgischen Grenzland.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
5:11
VPS 05:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Krakau, da will ich hin!

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenKrakau gilt als die heimliche Hauptstadt Polens - die Stadt an der Weichsel hat eine lange Geschichte und war tatsächlich 500 Jahre lang Landeshauptstadt.

Architektur von Mittelalter bis Moderne prägt das Gesicht von Krakau. Die Stadt ist reich an Kunstschätzen und ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKrakau gilt als die heimliche Hauptstadt Polens - die Stadt an der Weichsel hat eine lange Geschichte und war tatsächlich 500 Jahre lang Landeshauptstadt.

Architektur von Mittelalter bis Moderne prägt das Gesicht von Krakau. Die Stadt ist reich an Kunstschätzen und Museen, und sie hat eine lebendige, junge Kulturszene. Ein Glück, dass Krakau im Krieg kaum zerstört wurde.

Moderatorin Simin Sadeghi erkundet das Königsschloss auf dem Wawelhügel und besucht den Türmer von Krakau hoch oben in der Marienkirche. Im jüdischen Viertel Kazimierz nimmt sie an einem Sabbatgottesdienst teil und lernt viele Orte jüdischen Lebens kennen. Auch im Stadtteil Podgorze liegen Vergangenheit und Gegenwart dicht beieinander. Im früheren Krakauer Ghetto entstand ein neues Szeneviertel - viele Cafés, Clubs und Galerien haben sich dort angesiedelt.


(ARD/SR)


Seitenanfang
5:40
VPS 05:35

Durch Asien mit Peter Kunz


Ganzen Text anzeigenAsien ist im Umbruch: Hinter glitzernden Skylines und boomender Wirtschaft leben Menschen, die sich zwischen traditionellen Werten und rasanter Modernisierung nicht mehr zurechtfinden.

In Indien steht das traditionelle Frauenbild ebenso auf dem Prüfstand wie im ...

Text zuklappenAsien ist im Umbruch: Hinter glitzernden Skylines und boomender Wirtschaft leben Menschen, die sich zwischen traditionellen Werten und rasanter Modernisierung nicht mehr zurechtfinden.

In Indien steht das traditionelle Frauenbild ebenso auf dem Prüfstand wie im muslimisch geprägten Indonesien. Es gab Großdemonstrationen gegen die "Miss World Wahl", gefördert dagegen wurde die "Miss Muslim World". Dabei geht es um innere Schönheit.

Der Hauptgewinn ist eine Reise nach Mekka. In Pakistan kämpft eine Zeichentrick-Heldin für ihr Recht auf Bildung. Armut und Mittellosigkeit in den Schwellenländern der Region stehen in krassem Gegensatz zum Reichtum einer kleinen Oberschicht. Charismatische Politiker wie der Gouverneur von Djakarta versuchen dagegen vorzugehen und setzen sich mit ungewöhnlichen Methoden gegen Korruption ein.

Die Reportage gewährt Einblicke in eine sich wandelnde Welt von Pakistan bis Indonesien.