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Dezember 2017
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Dienstag, 13. Oktober
Programmwoche 42/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

Kulturzeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDie Shortlist 2015
Die Nominierten für den Deutschen Buchpreis
Gespräch mit Hubert Winkels, Journalist und Literaturkritiker

Zwischen Märchen und Moderne
Buchmessen-Gastland Indonesien und seine Literatur: Zwischen Puppenspiel und Ratgebern

TTIP ...

Text zuklappenDie Shortlist 2015
Die Nominierten für den Deutschen Buchpreis
Gespräch mit Hubert Winkels, Journalist und Literaturkritiker

Zwischen Märchen und Moderne
Buchmessen-Gastland Indonesien und seine Literatur: Zwischen Puppenspiel und Ratgebern

TTIP - Aktionstag Berlin
Mindestens 150.000 Menschen haben am Samstag gegen die geplanten Freihandelsabkommen protestiert.

Kulturzeit-Nachrichten
- Buchmesse bedauert Iran-Absage
- Luther-Schriften im Unesco-Dokumentenerbe
- Boris Mikhailov mit Kaiserring ausgezeichnet
- Kulturpreis Deutsche Sprache an Prinz Asfa-Wossen Asserate


7:00

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDie letzten ihrer Art
Heißer Sommer gefährdet Alpengletscher

Die Steinwüste lebt
Mikroorganismen setzen Nährstoffe frei

Ein Duft, auf den die Fliegen fliegen
Kirschessigfliegen lassen sich spezifisch ködern

Von der langen Reise ...

Text zuklappenDie letzten ihrer Art
Heißer Sommer gefährdet Alpengletscher

Die Steinwüste lebt
Mikroorganismen setzen Nährstoffe frei

Ein Duft, auf den die Fliegen fliegen
Kirschessigfliegen lassen sich spezifisch ködern

Von der langen Reise geschwächt
Flüchtlinge sind anfälliger für Infektionen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

Kulturzeit

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDie Shortlist 2015
Die Nominierten für den Deutschen Buchpreis
Gespräch mit Hubert Winkels, Journalist und Literaturkritiker

Zwischen Märchen und Moderne
Buchmessen-Gastland Indonesien und seine Literatur: Zwischen Puppenspiel und Ratgebern

TTIP ...

Text zuklappenDie Shortlist 2015
Die Nominierten für den Deutschen Buchpreis
Gespräch mit Hubert Winkels, Journalist und Literaturkritiker

Zwischen Märchen und Moderne
Buchmessen-Gastland Indonesien und seine Literatur: Zwischen Puppenspiel und Ratgebern

TTIP - Aktionstag Berlin
Mindestens 150.000 Menschen haben am Samstag gegen die geplanten Freihandelsabkommen protestiert.

Kulturzeit-Nachrichten
- Buchmesse bedauert Iran-Absage
- Luther-Schriften im Unesco-Dokumentenerbe
- Boris Mikhailov mit Kaiserring ausgezeichnet
- Kulturpreis Deutsche Sprache an Prinz Asfa-Wossen Asserate


9:47
VPS 09:45

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDie letzten ihrer Art
Heißer Sommer gefährdet Alpengletscher

Die Steinwüste lebt
Mikroorganismen setzen Nährstoffe frei

Ein Duft, auf den die Fliegen fliegen
Kirschessigfliegen lassen sich spezifisch ködern

Von der langen Reise ...

Text zuklappenDie letzten ihrer Art
Heißer Sommer gefährdet Alpengletscher

Die Steinwüste lebt
Mikroorganismen setzen Nährstoffe frei

Ein Duft, auf den die Fliegen fliegen
Kirschessigfliegen lassen sich spezifisch ködern

Von der langen Reise geschwächt
Flüchtlinge sind anfälliger für Infektionen


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Häuser mit Vergangenheit (2/2)

Geheimnisse einer alten Tonfabrik

Film von Heike Nikolaus

Ganzen Text anzeigenSo richtig scheinen die beiden Häuser nicht in den kleinen Ort Dörentrup zu passen - etwas abseits des Dorfes am Waldrand. Doch viele Spuren führen in eine geheimnisvolle Vergangenheit.

Kyrillische Inschriften, Mauerreste und eine alte Eisenbahnbrücke erinnern an ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSo richtig scheinen die beiden Häuser nicht in den kleinen Ort Dörentrup zu passen - etwas abseits des Dorfes am Waldrand. Doch viele Spuren führen in eine geheimnisvolle Vergangenheit.

Kyrillische Inschriften, Mauerreste und eine alte Eisenbahnbrücke erinnern an ein großes Unternehmen, die "Lippische Thonwarenfabrik". Geblieben sind ein massives Backsteinhaus und eine Villa aus dem Jahr 1908. Von den Fabrikgebäuden ist jedoch nichts mehr zu sehen.

Nur in den Archiven finden sich noch zahlreiche Hinweise auf die wechselvolle Firmengeschichte.

Besitzer der Fabrik sind zwei jüdische Kaufleute aus dem nahen Lemgo. Wohlangesehene Bürger, die um die Jahrhundertwende in eine Ziegelei investieren. Die Geschäfte laufen gut, doch ein Konkurrenzunternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft meldet Ansprüche auf das Tonvorkommen der jüdischen Firma an. Dieser Streit verschärft sich, als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kommen. Die jüdischen Besitzer werden zum Verkauf der Firma gedrängt, einige Familienmitglieder können sich ins Ausland retten. Beispielhaft lässt sich in Dörentrup das betrachten, was damals in ganz Deutschland passierte. Die Fabrik aber produziert weiter, denn gerade wegen der Kriegszerstörungen sind die Produkte aus der "Lippischen Thonwarenfabrik" begehrt.

Nach dem Krieg erhalten die Erben der jüdischen Besitzer die Fabrik zurück. Doch in den 1970er Jahren kommen neue Baumaterialien auf den Markt, und so geht die Firma wie viele andere Ziegeleien damals in Konkurs. In den Ruinen der Fabrikhalle spielen Kinder, bis die Gebäude schließlich in einer spektakulären Aktion niedergebrannt werden. Heute sind die ehemalige Direktorenvilla und das Verwaltungsgebäude die letzten Zeugen einer fast vergessenen Epoche westfälischer Industriegeschichte.

Autorin Heike Nikolaus hat die Spuren ausgewertet, mit Zeitzeugen und den heutigen Eigentümern der Häuser gesprochen. Der Film rekonstruiert auch mit Hilfe aufwendiger Computeranimationen, historischer Baupläne und Fotos die eindrucksvolle Geschichte der Tonfabrik. Der Wandel der Häuser und des gesamten Geländes werden so für den Zuschauer sichtbar.


(ARD/WDR)


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11:01
VPS 11:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das letzte Kapitel (2/2)

Film von Astrid Schult und Gunther Merz

Ganzen Text anzeigen"... die können so alt werden wie sie wollen, die müssen damit rechnen, dass wir irgendwann vor der Türe stehen", so Stefan Willms, Leitender Ermittler für NS-Verbrechen vom LKA NRW.

Seit etwa zwei Jahren steht es wieder in den Schlagzeilen: Gegen 50 ehemalige ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"... die können so alt werden wie sie wollen, die müssen damit rechnen, dass wir irgendwann vor der Türe stehen", so Stefan Willms, Leitender Ermittler für NS-Verbrechen vom LKA NRW.

Seit etwa zwei Jahren steht es wieder in den Schlagzeilen: Gegen 50 ehemalige Wächter des KZ Auschwitz wurden 2013 überraschend neue Ermittlungen eingeleitet, gegen rund 30 von ihnen wird derzeit ermittelt, drei davon stammen aus Nordrhein-Westfalen.

Gleichzeitig rückt auch ein in Deutschland bisher kaum aufgearbeitetes Verbrechen in die Aufmerksamkeit: Das Massaker in Oradour-sur-Glane. Hier hatte die SS 642 Männer, Frauen und Kinder auf bestialische Art und Weise ermordet. Gegen einen Mann aus Köln wurde wegen mehrfachen Mordes und Beihilfe zum Mord Anklage erhoben.

Die Ermittlungen der Behörden sind möglicherweise die letzten ihrer Art, denn schon in wenigen Jahren wird keiner der mutmaßlichen Täter mehr leben. Doch warum erst jetzt? Und welchen Sinn machen solche Verfahren gegen mögliche Täter, die über 90 Jahre alt sind? Wie kann man jetzt, fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, überhaupt juristisch eindeutig Schuld oder Unschuld nachweisen?

In Ludwigsburg arbeitet seit 1958 die sogenannte Zentrale Stelle an der Aufklärung von NS-Verbrechen. Daneben ermitteln Polizeibehörden wie das LKA Düsseldorf und die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft in Dortmund gezielt mögliche NS-Täter. Die Beweislage ist schwierig, und Ermittlungsarbeit heißt fast immer langwierige Arbeit in weltweiten Archiven.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet die mühevolle Arbeit der Ermittler in Deutschland und im Ausland und versucht eine Bestandsaufnahme dieses schwierigen Themas. Denn insbesondere für die Opfer sind die Verbrechen von damals noch immer aktuell. Welchen Sinn sehen sie in diesem letzten juristischen Akt? Im zweiten Teil stehen die Ermittler aus Düsseldorf und Dortmund im Mittelpunkt, das Gerichtsverfahren gegen Siert B. in Hagen und die Aufklärungsarbeit zu dem Massaker in Oradour-sur-Glane.


(ARD/WDR)


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reiseziel

Nördliche Sporaden


(ARD)


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11:42
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (1/10)

Als der Garten laufen lernte

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDer Sommer und die Sommerpause sind vorbei und Karl Ploberger begibt sich wieder auf Entdeckungsreise in die Gartenwelt, dieses Mal ist er zu Gast im Karikaturengarten in Brunn am Wald.

In der Gemeinde Lichtenau im Waldviertel nahe Gföhl liegt dieser wohl einzigartige ...
(ORF)

Text zuklappenDer Sommer und die Sommerpause sind vorbei und Karl Ploberger begibt sich wieder auf Entdeckungsreise in die Gartenwelt, dieses Mal ist er zu Gast im Karikaturengarten in Brunn am Wald.

In der Gemeinde Lichtenau im Waldviertel nahe Gföhl liegt dieser wohl einzigartige Garten, der als Leinwand und als Theater dient! Hier wird deutlich, was aus einem verwilderten Grundstück werden kann, wenn viele Enthusiasten ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

In der Gartenpraxis gibt Karl Tipps zur herbstlichen Rasen- und Wiesenpflege und Uschi verarbeitet Ribisel, Johannisbeeren, die mehr als nur gut schmecken können, zu einem Halswehsaft.


(ORF)


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12:12
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das verratene Tal

Reportage von Robert Gordon und Lisa Lind

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenVor einem knappen Jahr ist im Görtschitztal eine Bombe geplatzt. Was bis dahin nur einige wussten, war plötzlich in allen Medien: das Tal und mit ihm Vieh und Mensch wurden vergiftet.

Besonders engagierte Bio-Bauern standen vor den Trümmern ihrer Existenz, Eltern ...
(ORF)

Text zuklappenVor einem knappen Jahr ist im Görtschitztal eine Bombe geplatzt. Was bis dahin nur einige wussten, war plötzlich in allen Medien: das Tal und mit ihm Vieh und Mensch wurden vergiftet.

Besonders engagierte Bio-Bauern standen vor den Trümmern ihrer Existenz, Eltern bangen um die Gesundheit ihrer Kinder.
Und so manche alteingesessene Arbeiterfamilie denkt in dieser Situation an einen Umweltskandal, der schon Jahrzehnte zurückliegt.

Jetzt versuchen Lokalpolitiker und die Geschäftsführung jenes Unternehmens, von dem die Vergiftung im Tal ausgegangen ist, das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:18
VPS 13:20

Videotext Untertitel

Mit der Dampflok durch Polen

Film von Ulrich Adrian

Ganzen Text anzeigenIn Polen gibt es sie noch: die Dampflok. Im Westen zwischen den Orten Wolsztyn und Leszno fährt sie jeden Tag hin und her. Es ist die letzte regelmäßige Dampflokstrecke innerhalb Europas.

An der Wegstrecke findet sich noch eines der typischen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenIn Polen gibt es sie noch: die Dampflok. Im Westen zwischen den Orten Wolsztyn und Leszno fährt sie jeden Tag hin und her. Es ist die letzte regelmäßige Dampflokstrecke innerhalb Europas.

An der Wegstrecke findet sich noch eines der typischen Schrankenwärterhäuschen inklusive Schrankenwärter. Polen-Korrespondent Ulrich Adrian hat diesen Mann ausfindig gemacht und getroffen.

In seinem Film "Mit der Dampflok durch Polen" zeigt er aber nicht nur diese Rarität, sondern auch andere ungewöhnliche Schienenfahrzeuge, die die polnische Landschaft durchpflügen. Zum Beispiel Schiffe, die in den Masuren auf Schienen Staustufen überwinden. Oder Touristen, die auf einer Draisine zum Führerbunker Wolfsschanze fahren, ganz im Osten Polens. Der Film lässt einen staunen über Technik und Logistik der Eisenbahn und findet abseits der großen Straßen die kleinen Geschichten, die einem so viel erzählen über unsere Nachbarn im Osten.


(ARD/WDR)


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14:03
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug durch ... Myanmar

Film von Alexander Schweitzer

Ganzen Text anzeigenMyanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich nach einer knapp 50-jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer. Filmautor Alexander Schweitzer hat das Land per Eisenbahn erkundet.

Nachdem Besuch der Shwedagon Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMyanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich nach einer knapp 50-jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer. Filmautor Alexander Schweitzer hat das Land per Eisenbahn erkundet.

Nachdem Besuch der Shwedagon Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt sein Schienenabenteuer in Yangon. Morgens um sechs fährt er los Richtung Mandalay. Inmitten von Mönchen und Händlern schaukelt der Zug durch flaches Land, geprägt von Reisfeldern.

In Bago lernt Alexander Schweitzer eine Python kennen, von der es heißt, sie sei die Reinkarnation Buddhas. Immer weiter Richtung Norden kommt er nach Naypyidaw, der neuen Hauptstadt des Landes. Sie wurde aufgrund eines Wahrsagers an dieser Stelle gebaut. Lange war der Bau geheim. Heute leben auf einer Fläche fünf Mal so groß wie Berlin knapp eine Million Menschen. Sie können auf 20-spurigen Straßen zur Arbeit fahren. In Thazi steigt Alexander Schweitzer um. Nun beginnt der Aufstieg nach Shwenyaung, nahe dem berühmten Inle-See. Bei einer Bootsfahrt auf diesem touristischen Highlight beobachtet er Einbeinfischer bei ihrer Arbeit, außerdem besucht er die berühmten schwimmenden Gärten.

Zurück auf der Hauptstrecke erreicht der Filmemacher Mandalay, zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Hier beobachtet er Goldklopfer bei ihrer ehrenwerten Arbeit und genießt anschließend den Sonnenuntergang am Ayerwady-Fluss. Am nächsten Tag morgens um vier Uhr beginnt für viele Touristen der Höhepunkt: Der Zug verlässt den Bahnhof Richtung Hsipaw im nördlichen Shan-Staat. Diese Region nahe der chinesischen Grenze ist landschaftlich besonders eindrucksvoll, und auch die Menschen fühlen sich hier als etwas ganz Besonderes.

In Pyin Oo Lwin warten alte Gharries, bunte Kutschen, auf Touristen - eine Erinnerung an die britische Kolonialzeit, als dieser Ort als kühler Sommeraufenthalt geschätzt wurde. Über eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt - dem 111 Meter hohen und fast 800 Meter langen Gok-Hteik-Viadukt - geht es weiter im Schritttempo. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kameras aus militärischen Gründen tabu. In Hsipaw endet das Schienenabenteuer - Alexander Schweitzer ist eingeladen bei einer Shan-Hochzeit, bei der sich die Braut Kinder, Glück und Gesundheit wünscht.


(ARD/SWR)


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14:47
VPS 14:45

Videotext Untertitel

Vietnam in einem Zug

Eine Reise mit dem "Moritzburgern"

Film von Rita Knobel-Ulrich

Ganzen Text anzeigen1.700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn "Wiedervereinigungsexpress".

In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Auf der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen ...
(ARD/NDR/MDR)

Text zuklappen1.700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn "Wiedervereinigungsexpress".

In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Auf der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen erzählt er von seinem Leben und seiner Liebe zu deutscher Literatur.

Er hat Goethes Gedichte ins Vietnamesische übertragen und Bücher über Heine geschrieben. Während des Vietnamkrieges war Tran Duong Frontberichterstatter; Kim Huang, die zierliche Dame neben ihm, Nachrichtensprecherin beim Radio. Sie ist etwa gleich alt. Ihre Feinmechaniker-Lehre hat sie in Dresden absolviert. Lesen und schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg, genau wie Tran Duong. Die beiden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, zu einem Treffen mit anderen "Moritzburgern".

Mehr als 50 Jahre ist es her, dass in Dresden und der kleinen sächsischen Gemeinde rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft eine Schul- und Berufsausbildung erhielten. Fast alle haben später in ihrer Heimat Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Hue. Ganz in der Nähe, am 17. Breitengrad, befand sich die Grenze zwischen Nord- und Südvietnam. Wo einmal schwerste Kämpfe tobten, zeigt heute geschäftiges Treiben: Das Land befindet sich im Umbruch.

In Hoi An und an den Stränden von Da Nang blüht der Tourismus. Auch viele Kriegsveteranen aus den USA kommen in den Süden und kriechen dann zusammen mit ehemaligen Partisanen durch die Tunnel von Cu Chi. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Coca-Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut - lächelnd, versteht sich.


(ARD/NDR/MDR)


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15:32
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug durch Java

Film von Alexander Schweitzer

Ganzen Text anzeigenBahnabenteuer Südostasien - Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta.

Während der holländischen Kolonialzeit hieß sie Batavia. Der Entdecker James Cook war 1771 auch schon da ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenBahnabenteuer Südostasien - Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta.

Während der holländischen Kolonialzeit hieß sie Batavia. Der Entdecker James Cook war 1771 auch schon da und notierte in sein Logbuch: "Batavia ist sicher kein Fleck, den zu besuchen Europäer sich drängen sollten." Auch heute ist der Großstadt-Moloch nicht schön.

Alexander Schweitzer bricht also gleich auf und beginnt seine Bahnfahrt in den Osten Javas im Argo-Parahyangan. Er gehört der Executive-Class an, der indonesischen Luxusklasse - mit an Bord ein eigener Masseur. Ausgedehnte Reisfelder säumen die Strecke. Der Filmemacher entdeckt "Wayang Golek", eine besondere Art des indonesischen Puppentheaters.

In Yogyakarta erlebt er die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit. 1945 begann der Freiheitskampf. Yogyakarta hatte damals eine große Bedeutung. Der spätere Präsident Sukarno hatte hier seine provisorische Hauptstadt. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist "Panjat Pinang", das Klettern auf Palmen. Junge Männer steigen auf 11,5 Meter hohe Palmenstämme, die mit feinstem Motorenöl eingerieben sind. Sie steigen dabei aufeinander, um oben an Päckchen heranzukommen. Ein recht schmieriges Schauspiel. In der Nähe von Yogyakarta besucht Alexander Schweitzer auch das berühmte Ramayana-Ballett. Es wird hier seit 1961 als großes Tanzdrama im Prambanan-Tempel aufgeführt.

Eisenbahn heißt auf Indonesisch "Kereta api", Feuerwagen, doch davon gibt es nicht mehr viele. Alexander Schweitzer hat noch eine Dampflokomotive auf der Waldbahn von Cepu entdeckt. Die Holländer hatten sie einst zum Teakholzabbau benutzt. Auch bei der Zuckermühle Olean fahren noch ab und zu Dampfloks. Sie werden für den Zuckerrohrtransport benötigt. Alexander Schweitzer lernt außerdem Jamu kennen, eine traditionelle asiatische Naturheilrezeptur.

Im Osten Javas steigt er um in sogenannte "Ekonomi"-Züge. Sie entsprechen in etwa der dritten Klasse. Die Züge sind langsamer und halten häufiger. Innen sind sie nicht ganz so vornehm, aber hier lernt man das richtige Leben besser kennen. In Kertosono steigen Musiker zu, sie verdienen ihr Geld während der Fahrt. Vorbei an Tempeln und Kakaoplantagen erreicht der Filmemacher schließlich Banyuwangi, den östlichsten Bahnhof Javas. Hier ist die Nachbarinsel Bali nur noch einen Steinwurf entfernt - und hier endet Alexander Schweitzers Reise durch das faszinierende, unbekannte Java.


(ARD/SWR)


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16:16
VPS 16:15

Auf schmaler Spur durch Indien (1/3)

Die Kalka-Shimla-Bahn

Unterwegs mit Indiens "Toy Trains"

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenEine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalayas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1.500 Meter in die Höhe.

Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur ...
(ARD/HR)

Text zuklappenEine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalayas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1.500 Meter in die Höhe.

Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur die Fahrzeit ist nicht rekordverdächtig: Rund sechs Stunden ist die Kalka-Shimla-Bahn unterwegs auf ihrer 96,5 km langen Strecke. Trotzdem - oder genau deswegen - liebt man sie.

Die Anwohner genauso wie die Eisenbahntouristen, die ihretwegen in den Norden Indiens kommen. Erbaut im Jahr 1891, führt die Strecke von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh.

Das auf rund 2.200 Meter Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima, weswegen die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz nutzte. Bis zum Bau der Eisenbahn musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20.000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt, und noch einmal im Jahr 1971 stand Shimla im Mittelpunkt des politischen Geschehens: Nach dem Bangladesh-Krieg unterzeichneten hier der pakistanische Staatspräsident Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kashmir-Region festgelegt wurde, die bis heute gilt.

Neben diesen politischen Meilensteinen, für die die Gebirgsstadt berühmt ist, ist Shimla auch als touristisches Ziel für einheimische und ausländische Besucher bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran besitzt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steihängen entlang führende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die rund 100 Kilometer lange Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten wie Barog oder Kandaghat, in denen auch zahlreiche Tempelanlagen zu sehen sind. Eine Besonderheit hat die Stadt Solan zu bieten, die in Indien als Zentrum der Pilzzucht gilt. Das richtige Verhältnis von kühler Gebirgsluft und ausreichender Feuchtigkeit hat dazu geführt, dass hier inzwischen in Hunderten von Zuchtfarmen Champignons, Austernsaitlinge und andere Pilze kultiviert werden.

Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene "Toy Train" mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Ein Überbleibsel der Kolonialherren, welches von den Indern gern übernommen wurde. Der Film stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und betrachtet die Menschen, die mit den Zügen fahren ebenso wie die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind.


(ARD/HR)


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17:00

Auf schmaler Spur durch Indien (2/3)

Die Kangra Valley-Bahn

Unterwegs mit Indiens "Toy Trains"

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenMit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaya-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens.

Und mitten durch dieses grandiose Tal - Kenner sprechen vom schönsten ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaya-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens.

Und mitten durch dieses grandiose Tal - Kenner sprechen vom schönsten Einschnitt am Süd-Himalaya - fährt die Kangra-Valley Bahn auf einer 164 Kilometer langen Strecke zwischen Pathankot und Baijnath - über insgesamt 971 Brücken und durch nur zwei Tunnels.

Die Vorgaben bei ihrem Bau 1929 waren eindeutig: "Optischer Einklang mit der Natur" lautete das oberste Ziel. Davon profitieren bis heute die Fahrgäste, sie bekommen eine Genussreise durch eines der schönsten Täler Indiens.

Betagte Schmalspur-Diesellokomotiven ziehen die kleinen Waggons. Sie sind hell- und dunkelblau gestrichen. Hier und da blättert die Farbe ab. Alles ist ein wenig gebraucht, ein wenig alt, ein wenig angerostet. Aber die Bahnen werden gewartet und überprüft, und sie dienen den Anwohnern des Tales als alltägliches Beförderungsmittel. Die Bahn ist die Schwester der Kalka-Shimla Railway, beide fahren an der Südseite des Himalayas, 300 Kilometer voneinander entfernt. Jede durch eine völlig andere Landschaft mit besonderen Menschen und ihren eigenen Kulturen. Jede auf andere Art und Weise spektakulär - aber beide stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Das Kangra-Tal ist ein Sammelsurium historischer und spiritueller Plätze und Tempel. Vor 200 Jahren entstand hier eine feine Miniaturmalerei, die für ihre Detailgenauigkeit bekannt war, mit der man unter anderem auch sämtliche Formen menschlicher Liebe darstellte. Heute gibt es nur noch wenige Künstler, die diese Technik beherrschen, doch sie versuchen, ihre Erfahrungen und Fertigkeiten an den Nachwuchs weiter zu geben. Eines der wichtigsten Heiligtümer im Norden Indiens liegt an der Strecke, etwa 30 Kilometer von der Stadt Kangra: Der Jawalamukhi Devi-Tempel. Eine weitere Attraktion für Besucher der Region ist das Nurpur-Fort.

Die Strecke der Kangra-Valley Bahn führt durch den nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Die Höhenlagen reichen von 350 bis 7.000 Meter. Fast 70 Prozent besteht aus großflächigen Waldgebieten. Davon stehen 90 Prozent unter Naturschutz. Einzigartig für Indien: Die Landwirtschaft deckt den Eigenverbrauch des ganzen Bundesstaates. Er grenzt im Norden an Kashmir, im Osten an Tibet, ist daher auch die Heimat vieler Exiltibeter.

Eine besondere Rolle nimmt dabei die kleine Stadt Dharamshala ein, wo der Dalai Lama seine Exilregierung eingerichtet hat. Inzwischen sollen in Dharamshala und in der Umgebung etwa 50.000 Tibeter leben, davon 20.000 Mönche. In einer Universität, Schulen und Instituten wird tibetische Kultur gepflegt und erhalten.


(ARD/HR)


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17:44
VPS 17:45

Auf schmaler Spur durch Indien (3/3)

Die Matheran-Hill-Bahn

Unterwegs mit Indiens "Toy Trains"

Film von Peter Weinert

Ganzen Text anzeigenMatheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMatheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von Wanderwegen erschlossenen Aussichtspunkte. Besonderes Kennzeichen Matherans ist die Abwesenheit von Autos und Motorrädern, sie dürfen nicht in den rund 5.000 Einwohner zählenden Ort.

Wer die kaum enden wollenden Hupkonzerte indischer Großstädte gewohnt ist, mag sich vorkommen wie im Paradies.

Schon bevor ruhesuchende Großstädter die Vorzüge dieses Ortes entdeckten, war es ein indischer Geschäftsmann, der gern die frische Luft des Bergortes genoss und Ende des 19. Jahrhundert häufig auf dem Pferderücken hierher kam. Um die Anreise nach Matheran auch für normale Bürger einfacher zu machen, begann er 1901 mit dem Bau der Matheran Hill Bahn. Es entstand eine Schmalspurbahn, die in zwei Stunden auf rund 20 Kilometern abenteuerlicher Strecke aus dem fast auf Meereshöhe gelegenen Neral in den über 700 Meter höher gelegenen Kurort führt. Dabei gelang den Ingenieuren das Kunststück, einen Zickzack-Kurs mit zahlreichen engen Kurven entlang der steilen Bergflanke zu führen, der nur einen einzigen Tunnel erforderlich machte. Und dieser ist auch noch so kurz, dass er den Beinamen "One-Kiss-Tunnel" führt.

Filmautor Peter Weinert ist mit seinem Team die reizvolle Bahnstrecke auf den Tafelberg gefahren und hat den beliebten Ausflugsort Matheran besucht. Sein Bericht zeigt eine der attraktivsten Schmalspurbahnen Indiens, ihre kühne Streckenführung sowie die Geschichte ihrer Entstehung und macht deutlich, warum die Bahnlinie vor der Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Der Film ist darüber hinaus auch ein lebendiges Porträt des quirligen Kurortes Matheran, seiner Bewohner und Gäste und der faszinierenden Landschaft, in die dieser ungewöhnliche Ort eingebettet ist.


(ARD/HR)


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18:29
VPS 18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Cyber-Attacke aus heiterem Himmel
Cockpitsysteme sind nicht sicher genug

Giftmord
Wanderfalken werden gezielt vergiftet

Fahrmodus: autonom
Testauto "Leonie" kann noch keine Ampeln lesen

Karton aus Gras
Produkt steht kurz vor der Markteinführung


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigen"Dictator"
Das Finale von Robert Harris' Cicero-Trilogie

Ukraine/Russland
Ein Gespräch mit dem Osteuropahistoriker Karl Schlögel

"Mediterranea - Refugees welcome?"
Das Filmdrama von Jonas Carpignano basiert auf der Lebensgeschichte von Koudous ...

Text zuklappen"Dictator"
Das Finale von Robert Harris' Cicero-Trilogie

Ukraine/Russland
Ein Gespräch mit dem Osteuropahistoriker Karl Schlögel

"Mediterranea - Refugees welcome?"
Das Filmdrama von Jonas Carpignano basiert auf der Lebensgeschichte von Koudous Seihon

Buchmesse 2015
Salman Rushdie in Frankfurt

"Ausstieg links? Eine Bilanz"
In einem Interview-Buch gibt Gregor Gysi Auskunft über seine Lebenswende

"Sie nennen mich eine Wilde"
Die Expressionistin Joan Mitchell in einer großen Retrospektive im Kunsthaus Bregenz

Nachruf
Schwarz-Weiß-Ästhetin - Die Fotografin Hilla Becher ist gestorben


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Richterin ohne Robe

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Bettina HinrichsJutta Speidel
Peter RöttgerUdo Wachtveitl
Nele HinrichsJosefine Preuß
Robert WrenglerKai Scheve
Markus DrösserStephan Kampwirth
u.a.
Buch: Leo P. Ard, Birgit Grosz
Regie: Ulrich Zrenner
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenBettina betreibt einen Blumenladen und bändigt als allein erziehende Mutter ihre 18-jährige Tochter Nele, als sie plötzlich die Aufforderung erhält, am Gericht das Amt der Schöffin auszuüben.

Bettina ist nicht begeistert - sie hat mit ihrem Laden und ihrer vor ...

Text zuklappenBettina betreibt einen Blumenladen und bändigt als allein erziehende Mutter ihre 18-jährige Tochter Nele, als sie plötzlich die Aufforderung erhält, am Gericht das Amt der Schöffin auszuüben.

Bettina ist nicht begeistert - sie hat mit ihrem Laden und ihrer vor dem Abitur stehenden Tochter genug zu tun. Doch das Schöffenamt ist ein Ehrenamt und als solches nicht abzulehnen. Nach einem Einführungskurs wird sie zu ihrem ersten Fall berufen.

Bettina schaudert bei der Vorstellung, dass sie ohne juristische Kenntnis Ver-antwortung mittragen soll für die Verurteilung aller möglichen Delikte. Auch der Hinweis des amtierenden Richters Range, dass gerade die unvoreingenommene Einschätzung mit gesundem Menschenverstand eine hilfreiche Ergänzung der juristischen Beurteilung sein soll, beruhigt sie nicht sonderlich. Bei Prozessbeginn werden Bettinas Befürchtungen noch übertroffen, denn es handelt sich bei ihrem ersten Fall gleich um einen Mord, noch dazu einen Mord ohne Zeugen. Das Urteil muss also allein aufgrund von Indizien gefällt werden.

Vollkommen erschöpft fährt Bettina nach ihrem ersten Prozesstag nach Hause und verursacht prompt einen Unfall beim Einparken ihres Wagens. Der Fahrer
des anderen Wagens, Peter Röttger, scheint glücklicherweise ein vernünftiger, charmanter und hilfsbereiter Mann zu sein. Zudem sind sich die Unfallgegner sehr sympathisch.

Mit wachsendem Selbstbewusstsein verfolgt Bettina den Mordprozess und greift sogar mit eigenen Fragen ein, falls notwendig. Es fällt ihr nicht leicht, sich ein Bild zu machen. Mal scheint ihr der Angeklagte schuldig, dann wieder unschuldig zu sein. Und zudem treiben Verteidiger und Staatsanwältin geschickt ihre Spiele, Täuschungen und Taktiken, die sie nur mühsam durchschaut. Schließlich gerät Bettina ins Visier derer, die an einem ganz bestimmten Prozessausgang interessiert sind. Denn ausgerechnet Bettina scheint bei der Urteilsfindung das berühmte Zünglein an der Waage zu sein. Ihre Tochter wird bei einem angeblichen Diebstahl erwischt und man rät Bettina, im Prozess im Zweifel für den Angeklagten zu votieren, wenn sie eine Anzeige ihrer Tochter verhindern wolle. Bettina fühlt sich bedroht und hat einen bösen Verdacht. Sollte es kein Zufall gewesen sein, dass sie ausgerechnet an ihrem ersten Prozesstag Peter Röttger begegnet ist?


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kino Kino

Das Filmmagazin

Ganzen Text anzeigen"Er ist wieder da"
Eine Satire über Adolf Hitler nach dem Bestseller von Timur Vermes

"The Program"
Stephen Frears‘ Lance-Armstrong-Drama

"Der Marsianer - Rettet Mark Watney"
Ridley Scotts Science-Fiction-Abenteuer mit Matt Damon in der ...
(ARD/BR)

Text zuklappen"Er ist wieder da"
Eine Satire über Adolf Hitler nach dem Bestseller von Timur Vermes

"The Program"
Stephen Frears‘ Lance-Armstrong-Drama

"Der Marsianer - Rettet Mark Watney"
Ridley Scotts Science-Fiction-Abenteuer mit Matt Damon in der Hauptrolle

"Kino Kino"-Shortcuts
Die wichtigsten Neustarts vom 8. Oktober


(ARD/BR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ab 18! - Kein Weg zurück

Dokumentarfilm von Britt Beyer, Deutschland 2015

Länge: 46 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAusstieg aus der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde in Jerusalem: 613 Verbote und Vorgaben für den Lebensalltag sind Haim zu viel. Mit 21 Jahren legt er seinen langen schwarzen Mantel ab.

Filmemacherin Britt Beyer begleitet den jungen Israeli auf dessen Weg zu einem ...

Text zuklappenAusstieg aus der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde in Jerusalem: 613 Verbote und Vorgaben für den Lebensalltag sind Haim zu viel. Mit 21 Jahren legt er seinen langen schwarzen Mantel ab.

Filmemacherin Britt Beyer begleitet den jungen Israeli auf dessen Weg zu einem selbstbestimmten Leben in Tel Aviv.

Aus amerikanischen Filmen hat Haim Englisch gelernt, sein Wissen über die Welt hat er aus dem Internet. Seine Kindheit und Jugend, wenn es so etwas war, und seine Familie ließ er mit seinem Ausstieg hinter sich. Doch mit den Zwängen des streng reglementierten Lebens verliert Haim auch alle Sicherheiten.

Das Studium der Thora jedenfalls hat ihn nicht auf das Leben außerhalb der ultra-orthodoxen Gemeinschaft vorbereitet. Zwar beherrscht Haim Grundtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen. Doch Namen wie Marx oder Mozart muss er noch heute im Internet googeln. Auch die Herausforderung des sich täglich neu Einkleidens oder die Konfrontation mit Frauen im Bikini müssen bewältigt werden.

Eine der wenigen Anlaufstellen für Aussteiger aus der orthodoxen Community ist Hillel, eine israelische Non-Profit-Organisation. Hier werden nicht nur Kurse zum "Treffen von Entscheidungen" angeboten, hier können sich die jungen Menschen auch austauschen oder über Spenden neu einkleiden. Auch ein Disco-Abend zum Purim-Fest steht auf dem Programm, auf dem die ungeübten Tänzer die Rituale verlorener Jugendjahre aufholen.

Doch so verlassen sich Haim im weltlich westlichen Tel-Aviv auch fühlen mag, so unverdrossen beschreitet er den neuen Weg der Selbstverantwortung, auch wenn er noch nicht so genau weiß, wohin er ihn wohl führen wird.

Britt Beyer studierte Germanistik und Geschichte an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Danach arbeitete sie als freie Autorin für Funk und Fernsehen. Von 1998 bis 2000 war sie Mitarbeiterin von Albert Maysles in den USA, einem der bedeutendsten Dokumentarfilmer weltweit.

Zurück in Deutschland beteiligte sie sich als Autorin und Regisseurin an preisgekrönten Doku-Serien wie "24 h Berlin" und "24 h Jerusalem". Ihr erster langer Dokumentarfilm "Der junge Herr Bürgermeister" wurde mit dem Hans-Klein-Medienpreis ausgezeichnet. "Werden Sie Deutscher" gewann 2012 den New Berlin Film Award für den besten Dokumentarfilm.

3sat zeigt den Dokumentarfilm "Kein Weg zurück" als TV-Premiere im Rahmen der Reihe "Ab 18!", die mittels außergewöhnlicher filmischer Handschriften Geschichten vom Erwachsenwerden erzählt.


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23:12
VPS 23:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Let's Talk about Land

Film von Walter Wehmeyer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGemeinsam marschieren die Dorfbewohner von Nabi Saleh jeden Freitag in Richtung der israelischen Soldaten. Die Palästinenser im Westjordanland protestieren gegen israelische Nachbarn.

Diese haben auf dem gegenüberliegenden Hügel eine Siedlung errichtet, auf ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenGemeinsam marschieren die Dorfbewohner von Nabi Saleh jeden Freitag in Richtung der israelischen Soldaten. Die Palästinenser im Westjordanland protestieren gegen israelische Nachbarn.

Diese haben auf dem gegenüberliegenden Hügel eine Siedlung errichtet, auf palästinensischem Grund. Einige Jugendliche errichten eine Straßensperre, und plötzlich rennen Soldaten auf die Demonstrierenden zu, schießen mit Tränengas und Gummigeschossen.

Bilal, der alle Ereignisse im Dorf filmt, und seine Frau Manal erzählen, warum sie ihr Leben dem Kampf gegen die 'israelische Besatzung' gewidmet haben, warum sie auch ihre Kinder die gefährlichen Ereignisse miterleben lassen.

Neun Jahre ist es her, seitdem Walter Wehmeyer in Israel/Palästina einen Film über Jugendliche machte. Damals begegnete er dem 14-jährigen Israeli Ben, der überzeugt war, beide Völker sollten gemeinsam in einem Staat leben. Heute studiert Ben Kognitionswissenschaften, erzählt, warum er den Wehrdienst verweigerte und wie er heute darüber denkt, dass beide Völker Land und Ressourcen teilen könnten. Selbst wenn die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern auf einem Tiefpunkt angelangt sind gibt es dennoch vielfältige Kontakte zwischen Friedensaktivisten beider Seiten.


(ORF/3sat)


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0:13
VPS 00:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Ich lass die Sau raus

Biohof statt Agrarfabrik

Film von Ulrike Baur

Ganzen Text anzeigenDie Bio-Milchbauern Anja und Pius und der Schweinezüchter Dietmar folgen ihrem Wunsch, ehrliche Landwirte zu sein. Gut zu den Tieren, der Natur und sich selbst.

"37 Grad" begleitet sie auf ihren Höfen ein halbes Jahr lang durch gute und schlechte Tage. "Lieber ...

Text zuklappenDie Bio-Milchbauern Anja und Pius und der Schweinezüchter Dietmar folgen ihrem Wunsch, ehrliche Landwirte zu sein. Gut zu den Tieren, der Natur und sich selbst.

"37 Grad" begleitet sie auf ihren Höfen ein halbes Jahr lang durch gute und schlechte Tage. "Lieber aufhören als so etwas", sagt Dietmar. Bloß keine Tierfabrik. Er wird ab jetzt Bioferkel züchten. Sein Vater Werner ist mehr als skeptisch.

Vom alten Schweinestall stehen nur noch die Außenwände. Dietmar baut alles neu. Geräumige Holzbuchten für Säue und Ferkel, keine Spaltenböden mehr, dafür viel Liegefläche auf Stroh und vor allem: Auslauf ins Freie. Seine Schweine sollen auch nach draußen dürfen.

Der eigensinnige 49-jährige Bauer mit dem wilden Haarschopf geht einen ganz anderen Weg als die Berufskollegen ringsum: Im "Schweineland" Hohenlohe, rund um Schwäbisch Hall, stehen am Rande der Dörfer riesige Hallen mit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Tieren. Hinein kommt man, wie bei Dietmars Freund Bernd, nur durch eine Schleuse - und keine Sau steht jemals im Regen oder in der Sonne.

Dietmar und seine Lebenspartnerin Almut, die an einer Landwirtschaftsschule unterrichtet, sind zuversichtlich. Wenn die Umstellung auf Bio gelingt, bekommen sie für ihre Ferkel künftig mindestens doppelt so viel Geld wie früher. Kontakte zu einem Biomäster und einem Schlachthof in der Region gibt es auch schon. Also keine langen Transportwege.

Wie Dietmar kämpfen ein paar Dutzend Kilometer weiter Anja und Pius um eine gute Zukunft für ihren Familienbetrieb. 60 Kühe, das reicht nur zum Leben, weil die beiden ihre Milch selbst abfüllen und vermarkten, und zwar unbehandelt. Mehrmals in der Woche fahren sie die Flaschen zu Privatkunden und kleinen Naturkostläden in der näheren Umgebung. Ein anderer Teil der Milch geht an eine Biomolkerei.

"Unterm Strich bleiben uns etwa vier Euro Stundenlohn", hat Anja ausgerechnet. "Aber wir beide und die Kinder haben ein Dach über dem Kopf auf einem wunderschönen Hof, den wir lieben. Das gute Gefühl, diesem schönen Stück Land und unseren Tieren einigermaßen gerecht zu werden, sie nicht auszubeuten." Und dazu gehört eben auch, die Kälber drei Monate lang bei ihren Müttern zu lassen, den Kühen ihre Hörner nicht auszubrennen oder wegzuzüchten, keine Hochleistungsrassen zu halten, wo es nur um maximale Erträge geht und die Tiere schnell ausgelaugt sind.

"Glück muss man sich schaffen", sagt Pius, während er seine Herde auf die Sommerweide treibt. "Also eben auch so arbeiten, wie es zu einem passt."
Seit elf Jahren bewirtschaften die beiden den idyllisch gelegenen Hof nun gemeinsam.

Jetzt steht das Paar vor schwierigen Entscheidungen. Die alten Kuhställe sind zwar schön anzuschauen, allerdings zu alt, zu dunkel und zu klein für eine optimale Tierhaltung. Am liebsten würden Anja und Pius neu bauen. Aber der Hof ist nur gepachtet. Die Eigentümer wollen nichts verändern, nicht investieren.


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0:42
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Richterin ohne Robe

Fernsehfilm, Deutschland 2009

(Wh.)

Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenBettina betreibt einen Blumenladen und bändigt als allein erziehende Mutter ihre 18-jährige Tochter Nele, als sie plötzlich die Aufforderung erhält, am Gericht das Amt der Schöffin auszuüben.

Bettina ist nicht begeistert - sie hat mit ihrem Laden und ihrer vor ...

Text zuklappenBettina betreibt einen Blumenladen und bändigt als allein erziehende Mutter ihre 18-jährige Tochter Nele, als sie plötzlich die Aufforderung erhält, am Gericht das Amt der Schöffin auszuüben.

Bettina ist nicht begeistert - sie hat mit ihrem Laden und ihrer vor dem Abitur stehenden Tochter genug zu tun. Doch das Schöffenamt ist ein Ehrenamt und als solches nicht abzulehnen. Nach einem Einführungskurs wird sie zu ihrem ersten Fall berufen.

Bettina schaudert bei der Vorstellung, dass sie ohne juristische Kenntnis Ver-antwortung mittragen soll für die Verurteilung aller möglichen Delikte. Auch der Hinweis des amtierenden Richters Range, dass gerade die unvoreingenommene Einschätzung mit gesundem Menschenverstand eine hilfreiche Ergänzung der juristischen Beurteilung sein soll, beruhigt sie nicht sonderlich. Bei Prozessbeginn werden Bettinas Befürchtungen noch übertroffen, denn es handelt sich bei ihrem ersten Fall gleich um einen Mord, noch dazu einen Mord ohne Zeugen. Das Urteil muss also allein aufgrund von Indizien gefällt werden.

Vollkommen erschöpft fährt Bettina nach ihrem ersten Prozesstag nach Hause und verursacht prompt einen Unfall beim Einparken ihres Wagens. Der Fahrer
des anderen Wagens, Peter Röttger, scheint glücklicherweise ein vernünftiger, charmanter und hilfsbereiter Mann zu sein. Zudem sind sich die Unfallgegner sehr sympathisch.

Mit wachsendem Selbstbewusstsein verfolgt Bettina den Mordprozess und greift sogar mit eigenen Fragen ein, falls notwendig. Es fällt ihr nicht leicht, sich ein Bild zu machen. Mal scheint ihr der Angeklagte schuldig, dann wieder unschuldig zu sein. Und zudem treiben Verteidiger und Staatsanwältin geschickt ihre Spiele, Täuschungen und Taktiken, die sie nur mühsam durchschaut. Schließlich gerät Bettina ins Visier derer, die an einem ganz bestimmten Prozessausgang interessiert sind. Denn ausgerechnet Bettina scheint bei der Urteilsfindung das berühmte Zünglein an der Waage zu sein. Ihre Tochter wird bei einem angeblichen Diebstahl erwischt und man rät Bettina, im Prozess im Zweifel für den Angeklagten zu votieren, wenn sie eine Anzeige ihrer Tochter verhindern wolle. Bettina fühlt sich bedroht und hat einen bösen Verdacht. Sollte es kein Zufall gewesen sein, dass sie ausgerechnet an ihrem ersten Prozesstag Peter Röttger begegnet ist?


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2:39
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mit dem Zug durch Java

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenBahnabenteuer Südostasien - Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta.

Während der holländischen Kolonialzeit hieß sie Batavia. Der Entdecker James Cook war 1771 auch schon da ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenBahnabenteuer Südostasien - Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta.

Während der holländischen Kolonialzeit hieß sie Batavia. Der Entdecker James Cook war 1771 auch schon da und notierte in sein Logbuch: "Batavia ist sicher kein Fleck, den zu besuchen Europäer sich drängen sollten." Auch heute ist der Großstadt-Moloch nicht schön.

Alexander Schweitzer bricht also gleich auf und beginnt seine Bahnfahrt in den Osten Javas im Argo-Parahyangan. Er gehört der Executive-Class an, der indonesischen Luxusklasse - mit an Bord ein eigener Masseur. Ausgedehnte Reisfelder säumen die Strecke. Der Filmemacher entdeckt "Wayang Golek", eine besondere Art des indonesischen Puppentheaters.

In Yogyakarta erlebt er die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit. 1945 begann der Freiheitskampf. Yogyakarta hatte damals eine große Bedeutung. Der spätere Präsident Sukarno hatte hier seine provisorische Hauptstadt. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist "Panjat Pinang", das Klettern auf Palmen. Junge Männer steigen auf 11,5 Meter hohe Palmenstämme, die mit feinstem Motorenöl eingerieben sind. Sie steigen dabei aufeinander, um oben an Päckchen heranzukommen. Ein recht schmieriges Schauspiel. In der Nähe von Yogyakarta besucht Alexander Schweitzer auch das berühmte Ramayana-Ballett. Es wird hier seit 1961 als großes Tanzdrama im Prambanan-Tempel aufgeführt.

Eisenbahn heißt auf Indonesisch "Kereta api", Feuerwagen, doch davon gibt es nicht mehr viele. Alexander Schweitzer hat noch eine Dampflokomotive auf der Waldbahn von Cepu entdeckt. Die Holländer hatten sie einst zum Teakholzabbau benutzt. Auch bei der Zuckermühle Olean fahren noch ab und zu Dampfloks. Sie werden für den Zuckerrohrtransport benötigt. Alexander Schweitzer lernt außerdem Jamu kennen, eine traditionelle asiatische Naturheilrezeptur.

Im Osten Javas steigt er um in sogenannte "Ekonomi"-Züge. Sie entsprechen in etwa der dritten Klasse. Die Züge sind langsamer und halten häufiger. Innen sind sie nicht ganz so vornehm, aber hier lernt man das richtige Leben besser kennen. In Kertosono steigen Musiker zu, sie verdienen ihr Geld während der Fahrt. Vorbei an Tempeln und Kakaoplantagen erreicht der Filmemacher schließlich Banyuwangi, den östlichsten Bahnhof Javas. Hier ist die Nachbarinsel Bali nur noch einen Steinwurf entfernt - und hier endet Alexander Schweitzers Reise durch das faszinierende, unbekannte Java.


(ARD/SWR)


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3:23
VPS 03:20

Auf schmaler Spur durch Indien (1/3)

Die Kalka-Shimla-Bahn

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenEine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalayas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1.500 Meter in die Höhe.

Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur ...
(ARD/HR)

Text zuklappenEine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalayas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1.500 Meter in die Höhe.

Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur die Fahrzeit ist nicht rekordverdächtig: Rund sechs Stunden ist die Kalka-Shimla-Bahn unterwegs auf ihrer 96,5 km langen Strecke. Trotzdem - oder genau deswegen - liebt man sie.

Die Anwohner genauso wie die Eisenbahntouristen, die ihretwegen in den Norden Indiens kommen. Erbaut im Jahr 1891, führt die Strecke von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh.

Das auf rund 2.200 Meter Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima, weswegen die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz nutzte. Bis zum Bau der Eisenbahn musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20.000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt, und noch einmal im Jahr 1971 stand Shimla im Mittelpunkt des politischen Geschehens: Nach dem Bangladesh-Krieg unterzeichneten hier der pakistanische Staatspräsident Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kashmir-Region festgelegt wurde, die bis heute gilt.

Neben diesen politischen Meilensteinen, für die die Gebirgsstadt berühmt ist, ist Shimla auch als touristisches Ziel für einheimische und ausländische Besucher bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran besitzt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steihängen entlang führende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die rund 100 Kilometer lange Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten wie Barog oder Kandaghat, in denen auch zahlreiche Tempelanlagen zu sehen sind. Eine Besonderheit hat die Stadt Solan zu bieten, die in Indien als Zentrum der Pilzzucht gilt. Das richtige Verhältnis von kühler Gebirgsluft und ausreichender Feuchtigkeit hat dazu geführt, dass hier inzwischen in Hunderten von Zuchtfarmen Champignons, Austernsaitlinge und andere Pilze kultiviert werden.

Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene "Toy Train" mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Ein Überbleibsel der Kolonialherren, welches von den Indern gern übernommen wurde. Der Film stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und betrachtet die Menschen, die mit den Zügen fahren ebenso wie die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind.


(ARD/HR)


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4:08
VPS 04:05

Auf schmaler Spur durch Indien (2/3)

Die Kangra Valley-Bahn

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenMit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaya-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens.

Und mitten durch dieses grandiose Tal - Kenner sprechen vom schönsten ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaya-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens.

Und mitten durch dieses grandiose Tal - Kenner sprechen vom schönsten Einschnitt am Süd-Himalaya - fährt die Kangra-Valley Bahn auf einer 164 Kilometer langen Strecke zwischen Pathankot und Baijnath - über insgesamt 971 Brücken und durch nur zwei Tunnels.

Die Vorgaben bei ihrem Bau 1929 waren eindeutig: "Optischer Einklang mit der Natur" lautete das oberste Ziel. Davon profitieren bis heute die Fahrgäste, sie bekommen eine Genussreise durch eines der schönsten Täler Indiens.

Betagte Schmalspur-Diesellokomotiven ziehen die kleinen Waggons. Sie sind hell- und dunkelblau gestrichen. Hier und da blättert die Farbe ab. Alles ist ein wenig gebraucht, ein wenig alt, ein wenig angerostet. Aber die Bahnen werden gewartet und überprüft, und sie dienen den Anwohnern des Tales als alltägliches Beförderungsmittel. Die Bahn ist die Schwester der Kalka-Shimla Railway, beide fahren an der Südseite des Himalayas, 300 Kilometer voneinander entfernt. Jede durch eine völlig andere Landschaft mit besonderen Menschen und ihren eigenen Kulturen. Jede auf andere Art und Weise spektakulär - aber beide stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Das Kangra-Tal ist ein Sammelsurium historischer und spiritueller Plätze und Tempel. Vor 200 Jahren entstand hier eine feine Miniaturmalerei, die für ihre Detailgenauigkeit bekannt war, mit der man unter anderem auch sämtliche Formen menschlicher Liebe darstellte. Heute gibt es nur noch wenige Künstler, die diese Technik beherrschen, doch sie versuchen, ihre Erfahrungen und Fertigkeiten an den Nachwuchs weiter zu geben. Eines der wichtigsten Heiligtümer im Norden Indiens liegt an der Strecke, etwa 30 Kilometer von der Stadt Kangra: Der Jawalamukhi Devi-Tempel. Eine weitere Attraktion für Besucher der Region ist das Nurpur-Fort.

Die Strecke der Kangra-Valley Bahn führt durch den nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Die Höhenlagen reichen von 350 bis 7.000 Meter. Fast 70 Prozent besteht aus großflächigen Waldgebieten. Davon stehen 90 Prozent unter Naturschutz. Einzigartig für Indien: Die Landwirtschaft deckt den Eigenverbrauch des ganzen Bundesstaates. Er grenzt im Norden an Kashmir, im Osten an Tibet, ist daher auch die Heimat vieler Exiltibeter.

Eine besondere Rolle nimmt dabei die kleine Stadt Dharamshala ein, wo der Dalai Lama seine Exilregierung eingerichtet hat. Inzwischen sollen in Dharamshala und in der Umgebung etwa 50.000 Tibeter leben, davon 20.000 Mönche. In einer Universität, Schulen und Instituten wird tibetische Kultur gepflegt und erhalten.


(ARD/HR)


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4:52
VPS 04:50

Auf schmaler Spur durch Indien (3/3)

Die Matheran-Hill-Bahn

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenMatheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von ...
(ARD/HR)

Text zuklappenMatheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von Wanderwegen erschlossenen Aussichtspunkte. Besonderes Kennzeichen Matherans ist die Abwesenheit von Autos und Motorrädern, sie dürfen nicht in den rund 5.000 Einwohner zählenden Ort.

Wer die kaum enden wollenden Hupkonzerte indischer Großstädte gewohnt ist, mag sich vorkommen wie im Paradies.

Schon bevor ruhesuchende Großstädter die Vorzüge dieses Ortes entdeckten, war es ein indischer Geschäftsmann, der gern die frische Luft des Bergortes genoss und Ende des 19. Jahrhundert häufig auf dem Pferderücken hierher kam. Um die Anreise nach Matheran auch für normale Bürger einfacher zu machen, begann er 1901 mit dem Bau der Matheran Hill Bahn. Es entstand eine Schmalspurbahn, die in zwei Stunden auf rund 20 Kilometern abenteuerlicher Strecke aus dem fast auf Meereshöhe gelegenen Neral in den über 700 Meter höher gelegenen Kurort führt. Dabei gelang den Ingenieuren das Kunststück, einen Zickzack-Kurs mit zahlreichen engen Kurven entlang der steilen Bergflanke zu führen, der nur einen einzigen Tunnel erforderlich machte. Und dieser ist auch noch so kurz, dass er den Beinamen "One-Kiss-Tunnel" führt.

Filmautor Peter Weinert ist mit seinem Team die reizvolle Bahnstrecke auf den Tafelberg gefahren und hat den beliebten Ausflugsort Matheran besucht. Sein Bericht zeigt eine der attraktivsten Schmalspurbahnen Indiens, ihre kühne Streckenführung sowie die Geschichte ihrer Entstehung und macht deutlich, warum die Bahnlinie vor der Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Der Film ist darüber hinaus auch ein lebendiges Porträt des quirligen Kurortes Matheran, seiner Bewohner und Gäste und der faszinierenden Landschaft, in die dieser ungewöhnliche Ort eingebettet ist.


(ARD/HR)


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5:37
VPS 05:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dresden, da will ich hin!

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenTV-Moderator Michael Friemel besucht Dresden. Natürlich stehen Frauenkirche, Semper-Oper und die quirlige Neustadt auf seinem Besuchsprogramm. Aber was ist sonst typisch für die Elbstadt?

Um das zu erfahren, nimmt Friemel bei einem berühmten Sachsen ...
(ARD/SR)

Text zuklappenTV-Moderator Michael Friemel besucht Dresden. Natürlich stehen Frauenkirche, Semper-Oper und die quirlige Neustadt auf seinem Besuchsprogramm. Aber was ist sonst typisch für die Elbstadt?

Um das zu erfahren, nimmt Friemel bei einem berühmten Sachsen Sprech-Unterricht und ergründet das Geheimnis der Dresdner Eierschecke. Um die Kalorien dieser Leckerei wieder los zu werden, bereist er per Rad und Dampfer das ehemalige Weltkulturerbe Dresdner Elbtal.

Dabei erlebt Friemel auch ein blaues Wunder.


(ARD/SR)