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Oktober 2017
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Sonntag, 4. Oktober
Programmwoche 41/2015
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6:15

makro: Arbeit im Wandel

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Abzocke auf der Insel
Arbeitnehmer auf Abruf

Kein Bock auf Maloche
Generation "Y" auf Sinnsuche

Transparenz statt Diktat
Willkommen neue Arbeitswelt


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

PD Dr. Alexander Thiele: Staatsanleihenkäufe und Co.

Die EZB außer Rand und Band

Ganzen Text anzeigenWas machen eigentlich Zentralbanken? Noch vor wenigen Jahren hätten allenfalls Spezialisten diese Frage beantworten können. Seit dem Ausbruch der Eurokrise ist das anders.

Begriffe wie Offenmarktgeschäfte, Anleihekäufe, Geldmengenausweitung oder Quantitative Easing ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWas machen eigentlich Zentralbanken? Noch vor wenigen Jahren hätten allenfalls Spezialisten diese Frage beantworten können. Seit dem Ausbruch der Eurokrise ist das anders.

Begriffe wie Offenmarktgeschäfte, Anleihekäufe, Geldmengenausweitung oder Quantitative Easing sind heute jedem Zeitungsleser ein Begriff. Aber durfte und darf die EZB eigentlich in dieser Form handeln? Diesen und weiteren Fragen geht PD Dr. Alexander Thiele nach.

Hat die Europäische Zentalbank nicht zumindest durch einige dieser Maßnahmen ihr Mandat verletzt und verbotene Staatsfinanzierung betrieben? Ihre Aufgabe ist es doch allein, für Preisstabilität zu sorgen. Und zuletzt: Warum spielt das Recht in der gesamten Diskussion überhaupt so eine prominente Rolle?

PD Dr. Alexander Thiele habilitierte zum Thema "Finanzaufsicht. Der Staat und die Finanzmärkte". Er lehrte Jura als Lehrstuhlvertretung an den Universitäten Bochum, Jena und Würzburg und hat mehrere Schriften zum Thema EZB und Eurokrise veröffentlicht.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Karl Friedrich Schinkel: Mittelalterliche Stadt

an einem Fluss

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Viktor Jerofejew - Russland lieben

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenDer streitbare russische Schriftsteller Viktor Jerofejew beschreibt die Absurditäten der russischen Identität und äußert sich kritisch zur Politik seiner Heimat.

Mit Juri Steiner spricht er über Putins Träume, die Kraft der Literatur und die Gefahren der Kritik. ...

Text zuklappenDer streitbare russische Schriftsteller Viktor Jerofejew beschreibt die Absurditäten der russischen Identität und äußert sich kritisch zur Politik seiner Heimat.

Mit Juri Steiner spricht er über Putins Träume, die Kraft der Literatur und die Gefahren der Kritik. Es geht um Demokratie in Russland, seinen Roman "Der gute Stalin", um Humor und den Preis, den Jerofejew für seine Kritik bezahlt.

Viktor Jerofejews Vater war Stalins Französisch-Dolmetscher und später Boschafter der Sowjetunion in Frankreich. Viktor Jerofejews selbst ging als junger Mann in Paris mit dem Existenzialismus auf Tuchfühlung, beginnt zu schreiben und gibt eine Prosasammlung dissidenter Autoren heraus. Damit setzt er das Schicksal seiner Familie aufs Spiel und wird aus dem Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen. Doch zur Zeit der Perestrojka macht ihn sein Roman "Die Moskauer Schönheit" weltweit bekannt.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert sachbuch

mit Bruno Jonas

Ganzen Text anzeigenZu Gast bei Walter Janson ist dieses Mal der Kabarettist und Buchautor Bruno Jonas. Er stellt sein neues Buch "Vollhorst" vor, in dem es um den neuen deutschen Politiker-Typus geht.

Er muss nicht bayerischer Ministerpräsident sein, nicht einmal den Namen Horst tragen: ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenZu Gast bei Walter Janson ist dieses Mal der Kabarettist und Buchautor Bruno Jonas. Er stellt sein neues Buch "Vollhorst" vor, in dem es um den neuen deutschen Politiker-Typus geht.

Er muss nicht bayerischer Ministerpräsident sein, nicht einmal den Namen Horst tragen: Er kann auch Gerhard oder Sigmar oder sogar Angela heißen. Hauptsache, er behauptet heute etwas, was er gestern verteufelt hat und morgen wieder vergessen wird.

Der "Vollhorst" sehnt sich nach Akzeptanz, er spendet sich selbst Beifall und wundert sich, wenn dieser nicht kommt. Grundsätzlich zielt sein Verhalten auf allgemeines Verständnis und Applaus. Der "Vollhorst" ist ein Meinungsgeber. Auch wenn seine Meinung eher dem Mainstream entspricht.

Böse und witzig beschreibt Bruno Jonas die Charaktereigenschaften des heutigen Politikers. Er macht aber auch deutlich, dass unsere Gesellschaft diese Eigenschaften unweigerlich hervorbringt - und sie deswegen auch jeder bei sich selbst erkennen wird.

Bruno Jonas, geboren 1952 in Passau, ist Kabarettist, Schauspieler und Autor. Einer Anzeige wegen Religionsbeschimpfung verdankte er gleich zu Beginn seiner Karriere seine bundesweite Bekanntheit. Beim "Scheibenwischer" war er viele Jahre als Vollhorstkritiker vom Dienst tätig.


(ARD/SWR)


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10:45
VPS 10:44

Format 4:3

In memoriam Hellmuth Karasek

Das Literarische Quartett

mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Iris Radisch

und als Gast: Elke Heidenreich

Ganzen Text anzeigenZum Tode des Schriftstellers und Literaturkritikers Hellmuth Karasek zeigt 3sat noch einmal die Friedrich-Schiller-Sonderausgabe der Literatursendung "Das Literarische Quartett" von 2005.

Damals war der Todestag Schillers ein Anlass, die Diskussionsrunde mit Hellmuth ...

Text zuklappenZum Tode des Schriftstellers und Literaturkritikers Hellmuth Karasek zeigt 3sat noch einmal die Friedrich-Schiller-Sonderausgabe der Literatursendung "Das Literarische Quartett" von 2005.

Damals war der Todestag Schillers ein Anlass, die Diskussionsrunde mit Hellmuth Karasek, Marcel Reich-Ranicki, Iris Radisch und Elke Heidenreich als Gast zusammenzurufen, sie setzte sich vor allem mit den Dramen des Klassikers auseinander.

Der 1934 geborene Karasek war von 1968 an Theaterkritiker und Feuilletonredakteur bei der Wochenzeitung "Die Zeit". Mitte der 1970er Jahre kam er zum "Spiegel" und leitete mehr als 20 Jahre lang das Kulturressort. Später war er Mitherausgeber des Berliner "Tagesspiegels". Der von 1988 bis 2001 gesendeten ZDF-Literatursendung gehörte Karasek als Gründungsmitglied seit dem 25. März 1988 an. Neben Marcel Reich-Ranicki war er über 13 Jahre hinweg das prägende Gesicht.

Hellmuth Karasek starb am Dienstag, 29. September. Er wurde 81 Jahre alt.


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Namibia - Eine Heimat, zwei Welten

Film von Susanne Brahms

Ganzen Text anzeigenDie Familie von Seydlitz und die Familie Mbai leben in Namibia. Die einen sind ehemalige deutsche Siedler, die anderen vom Volk der Herero. Beide Gruppen sind Minderheiten in dem Land.

Hartwig von Seydlitz betreibt dort in dritter Generation eine Großwildfarm. Sein ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDie Familie von Seydlitz und die Familie Mbai leben in Namibia. Die einen sind ehemalige deutsche Siedler, die anderen vom Volk der Herero. Beide Gruppen sind Minderheiten in dem Land.

Hartwig von Seydlitz betreibt dort in dritter Generation eine Großwildfarm. Sein Großvater kam 1908 nach den Herero-Kriegen als Siedler ins Land. Der Herero Ben Mbai konnte nach der Unabhängigkeit eine Farm kaufen. Er kehrte zu den Wurzeln seiner Vorfahren zurück.

1915 ging die deutsche Kolonialzeit in Namibia, dem früheren Deutsch-Südwestafrika, zu Ende. Südafrika hatte das ganze Land besetzt, erlaubte aber den deutschen Siedlern nach den Gefechten, auf ihre Farmen zurückzukehren. Das Land kam jedoch nicht zur Ruhe. Nach Jahrzehnten Apartheid und Freiheitskampf erhielt Namibia erst am 21. März 1990 seine Unabhängigkeit. 2015 feiert Namibia ein doppeltes Jubiläum: 25 Jahre Unabhängigkeit und 100 Jahre Ende der Deutschen Kolonialzeit.

Anhand zweier Familiengeschichten beleuchtet die Dokumentation deutsch-namibische Geschichte. Sie zeigt, wie die historischen Ereignisse die Schicksale der beiden Familien über mehrere Genrationen beeinflusst haben, wie sie die Nachkriegszeit, südafrikanische Besetzung und die späte Unabhängigkeit erlebt haben - und wie sie die weitere Entwicklung des Landes und ihre eigene Zukunft sehen. Dabei wird klar: Obwohl die beiden Familien in sehr verschiedenen Welten leben, haben sie doch eines gemeinsam - ihre Heimat ist Namibia.


(ARD/RB)


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12:30
Tonsignal in mono

Zu Gast in Botswana und Namibia

Film von Manfred E. Schuchmann und Dagmar Hase

Ganzen Text anzeigenBotswana lebte lange vor allem vom Diamantengeschäft. Heute ist es ein Safari-Paradies. Die Naturreservate machen fast ein Viertel des Staatsgebietes aus.

Nirgendwo in Afrika sind mehr Elefanten anzutreffen als im Chobe-Nationalpark. In Maún im nördlichen Botswana ...
(ARD/HR)

Text zuklappenBotswana lebte lange vor allem vom Diamantengeschäft. Heute ist es ein Safari-Paradies. Die Naturreservate machen fast ein Viertel des Staatsgebietes aus.

Nirgendwo in Afrika sind mehr Elefanten anzutreffen als im Chobe-Nationalpark. In Maún im nördlichen Botswana starten die Reisen ins Okavango-Delta mit seiner einzigartigen Wasserlandschaft und Tierwelt. Auch Namibia lockt zahlreiche Touristen an.

Namibias Landschaft gehört zu den Highlights des Kontinents. Von Windhoek aus kann man der kolonialen Vergangenheit genauso wie dem kulturellen Erbe der Ureinwohner nachspüren. Die einmaligen Naturschönheiten, die landschaftliche Vielfalt und den Artenreichtum des Landes erlebt man bei einer Fahrt nach Swakopmund, in den farbenprächtigen Dünen von Sossusvlei und im Namib-Naukluft-Nationalpark. In der Kalahari-Wüste zwischen Botswana und Namibia liegen die Tsodilo Hills mit ihren uralten Felszeichnungen.


(ARD/HR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

"Min Weag" - Soweit das Auge reicht und uns

die Füße tragen

Film von Marion Flatz-Mäser

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenImmer mehr Menschen gehen Wandern: Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl, einer schnelllebigen Zeit etwas entgegen setzen zu müssen, treibt sie an.

Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. "Min ...
(ORF)

Text zuklappenImmer mehr Menschen gehen Wandern: Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl, einer schnelllebigen Zeit etwas entgegen setzen zu müssen, treibt sie an.

Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. "Min Weag", übersetzt "Mein Weg", ist in 31 Etappen gegliedert. Gestartet wird am Bodensee im Norden, dann geht es bis ins Silvrettagebiet im Süden und wieder retour.

Der Film begleitet erfahrene Weitwanderer auf mehreren landschaftlich und kulturell interessanten Teilstrecken. Unterwegs erzählen die Weitwanderer von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. So erfährt der Zuschauer, was Weitwandern ausmacht, warum man trotz unzähliger Blasen an den Füßen und Dauerregen weitermacht und warum es selten bei einer einzigen Weitwanderung bleibt.


(ORF)


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13:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Marseille - zauberhaft ungeschliffen

Film von Dominique Clément

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMarseille hat ein ganz besonderes Flair: Die Hafenstadt strahlt nicht die Lieblichkeit anderer südfranzösischer Orte aus. Sie ist rau - und zugleich zauberhaft.

Die Reportage stellt Menschen vor, die Marseille nicht mehr loslässt: Zugezogene, Einheimische, Künstler ...

Text zuklappenMarseille hat ein ganz besonderes Flair: Die Hafenstadt strahlt nicht die Lieblichkeit anderer südfranzösischer Orte aus. Sie ist rau - und zugleich zauberhaft.

Die Reportage stellt Menschen vor, die Marseille nicht mehr loslässt: Zugezogene, Einheimische, Künstler und Bohemiens.

"Marseille war Liebe auf den ersten Blick": Das sagt Bernadette Rochat, die ursprünglich aus Lausanne kommt. Sie ist Inhaberin einer Pension und kocht nebenbei leidenschaftlich gerne für ihre Freunde. Fabien ist ein Fischhändler und Gastronom. Seine Passion gilt dem Mittelmeer und den Fischen. Sein Restaurant wird hochgelobt - nicht nur wegen des Essens. Es ist die besondere Atmosphäre, die die Gäste lieben.

Frank ist eher ein ruhiger, schüchterner Typ. Der Künstler macht die Nacht gern zum Tag. Im Herzen der Stadt, in einem kleinen Hinterhof, hat er sein Atelier eingerichtet. Hier baute er sein magisches und einzigartiges Universum auf: Umgeben von seinen Recycling-Objekten wohnt und arbeitet er mit Dingen, die die Stadt hergibt.

Und schließlich der Fotograf Alfons, der aus Deutschland stammt. Alfons kam, sah und blieb. Die Stadt und ihre Bewohner faszinieren ihn. Inzwischen kennt er Marseilles geheimste Ecken und rückt sie fotografisch ins rechte Licht. Seine Modelle stammen aus den Tiefen des Meeres: Es sind Kraken, Fische und andere Unterwasserlebewesen.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Abenteuer Kreuzfahrt (1/2)

Zwischen Palmen und Eisbergen

Film von Jochen Frank

Ganzen Text anzeigenKreuzfahrten sind für viele ein Traum. Der Film begleitet ein Klassentreffen auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik und ein Ehepaar auf einem Expeditionsschiff Richtung Grönland.

Vergnügen, Luxus und Exotik - das suchen Astrid Lehni und Urs Birchmeier, die sich ...

Text zuklappenKreuzfahrten sind für viele ein Traum. Der Film begleitet ein Klassentreffen auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik und ein Ehepaar auf einem Expeditionsschiff Richtung Grönland.

Vergnügen, Luxus und Exotik - das suchen Astrid Lehni und Urs Birchmeier, die sich zusammen mit ihren Klassenkameraden des Jahrgangs 1947 eine Woche auf dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt gönnen: der "Allure of the Seas".

Ganz im Gegensatz dazu fährt an Bord eines kleinen Expeditionsschiffes, der MV Plancius, das Tischler-Ehepaar Maya und Adrian Nussbaumer Richtung Grönland, auf der Suche nach Naturerlebnissen der besonderen Art. In der Grönländischen See stoßen sie auf Wale, unternehmen eine Schlauchbootfahrt zwischen turmhohen Eisbergen im Scoresbysund, dem längsten Fjord der Welt, und besuchen das abgelegene Inuit-Dorf Ittoqqortoormiit.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Abenteuer Kreuzfahrt (2/2)

Zwischen Palmen und Eisbergen

Film von Jochen Frank

Ganzen Text anzeigenIn der Karibik machen Astrid Lehni und Urs Birchmeier mit ihren Klassenkameraden des Jahrgangs 1947 eine vergnügliche Inselrundfahrt auf den Bahamas. Dazu gehört ein Foto-Stop in Nassau.

Dort staunen alle über den Einfallsreichtum der Insulaner, die kunstvolle ...

Text zuklappenIn der Karibik machen Astrid Lehni und Urs Birchmeier mit ihren Klassenkameraden des Jahrgangs 1947 eine vergnügliche Inselrundfahrt auf den Bahamas. Dazu gehört ein Foto-Stop in Nassau.

Dort staunen alle über den Einfallsreichtum der Insulaner, die kunstvolle Souvenirs aus alten Getränkedosen herstellen. Auf Saint Thomas besuchen sie die Megans Bay, einen der schönsten Traumstrände.

In der Arktis erleben Maya und Adrian Nussbaumer das, worauf sie gehofft haben: Buckel- und Finnwale tummeln sich um die Plancius. Zudem wagt sich Adrian ins eiskalte Meer.

Am Ende der Kreuzfahrt sind sich die Passagiere auf beiden Schiffen einig: Die Reise hat sich gelohnt. Erfüllt von mannigfaltigen Erinnerungen treten sie die Heimfahrt an.


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15:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Bei der blonden Kathrein

Spielfilm, BRD 1959

Darsteller:
Kathrein BuchnerMarianne Hold
Clemens HagenGerhard Riedmann
WeihrauchHarald Juhnke
Baron HohenriedHans Nielsen
Micki HohenriedAngelika Meissner
u.a.
Regie: Hans Quest
Länge: 82 Minuten

Ganzen Text anzeigenGenervt von penetranten Autogrammjägern, erinnert sich Sänger Clemens Hagen wehmütig an die Zeit, als er in der Gastronomie tätig war. Kurzerhand lässt er die alten Zeiten wieder aufleben.

Mit einem Vertrag auf den Namen "Anton Eisenreich" in der Tasche reist der ...
(ARD)

Text zuklappenGenervt von penetranten Autogrammjägern, erinnert sich Sänger Clemens Hagen wehmütig an die Zeit, als er in der Gastronomie tätig war. Kurzerhand lässt er die alten Zeiten wieder aufleben.

Mit einem Vertrag auf den Namen "Anton Eisenreich" in der Tasche reist der Tenor zum Bodensee, um einen Posten als Geschäftsführer im Hotel "Zur goldenen Gans" anzutreten. Die junge Wirtin Kathrein Buchner ahnt nicht, wer der neue Geschäftsführer wirklich ist.

Ihrem tüchtigen Portier wiederum sagen als begeistertem Hobby-Astrologen die Daten des vermeintlichen Eisenreichs sehr zu; in seinen Augen passt dieser vom Sternzeichen her viel besser zu der blonden Chefin als Baron Hohenried, der ihr den Hof macht. Dabei ist der stattliche Witwer längst Vater einer reizenden jungen Tochter namens Micki, die partout Schlagersängerin werden möchte.

Kathrein dagegen hat aus familiären Gründen starke Abneigungen gegen Sänger, und das führt zu beträchtlichen Verwicklungen, als Manager Weihrauch zusammen mit der attraktiven Evelyn seinen Sänger Clemens Hagen in der "Goldenen Gans" aufspürt, wo der Tenor und die hübsche Wirtin sich inzwischen ineinander verliebt haben. Denn dadurch werden Kathreins Vorurteile gegen Sänger scheinbar wieder einmal bestätigt.

Regisseur Hans Quest sorgte hier für populäre Unterhaltungskost mit schmackhaften Zutaten: beliebte Schauspieler, flotte Musik, sonnendurchflutete Ferienlandschaft. Den abschließenden Höhepunkt bildet ein spektakuläres Operettenfinale in Bregenz am Bodensee.


(ARD)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Das einfache Mädchen

Spielfilm, BRD 1957

Darsteller:
Caterina BastianiCaterina Valente
Thomas KraussRudolf Prack
MilliRuth Stephan
Werner PätzoldRudolf Platte
Frau SeidelDorit Kreysler
u.a.
Regie: Werner Jacobs
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenNachwuchsschauspielerin Caterina Bastiani erhält die Chance ihres Lebens: Sie soll in der Romanverfilmung "Das einfache Mädchen" die Titelrolle spielen. Das bringt Turbulenzen mit sich.

Der Roman-Autor Thomas Krauss ist weniger begeistert, denn es passt ihm nicht, ...
(ARD)

Text zuklappenNachwuchsschauspielerin Caterina Bastiani erhält die Chance ihres Lebens: Sie soll in der Romanverfilmung "Das einfache Mädchen" die Titelrolle spielen. Das bringt Turbulenzen mit sich.

Der Roman-Autor Thomas Krauss ist weniger begeistert, denn es passt ihm nicht, dass aus seinem ernsten Stoff ein Musical gemacht werden soll. So lehnt er die Besetzung mit Caterina ab, ohne sie zu kennen. Caterina ist verzweifelt.

Ihre Freundin Milli überredet sie, Thomas in dessen Wasserschloss aufzusuchen, um ihm die Meinung zu sagen. Auf dem Weg dorthin lernen die beiden Frauen Eva Krapke kennen, die als Dienstmädchen in den Haushalt von Thomas und seinem kleinen Sohn eintreten will. Kurzerhand übernimmt Caterina Evas Job - und die Verwicklungen beginnen.

"Das einfache Mädchen" ist ein populäres Lustspiel von Genre-Spezialist Werner Jacobs. Mit Caterina Valente in der Hauptrolle ist der Film mit einer der populärsten Entertainerinnen der deutschen Wirtschaftswunderjahre besetzt.


(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Walter Sittler und Jan Dix

Kunstmuseum Stuttgart und Museum Haus Dix

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDas Kunstmuseum Stuttgart feiert zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung ist es ein Publikumsmagnet, auch wegen der einzigartigen Otto-Dix-Sammlung. Markus Brock "checkt" das Museum.

Als Gäste trifft Brock einen echten Dix-Fan, den Schauspieler Walter Sittler, ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenDas Kunstmuseum Stuttgart feiert zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung ist es ein Publikumsmagnet, auch wegen der einzigartigen Otto-Dix-Sammlung. Markus Brock "checkt" das Museum.

Als Gäste trifft Brock einen echten Dix-Fan, den Schauspieler Walter Sittler, bekannt aus der Fernsehserie "Der Kommissar und das Meer", sowie Jan Dix, den Sohn von Otto Dix, der einige Anekdoten aus dem Leben seines Vaters zu erzählen weiß.

"Würfele" nennen die Stuttgarter liebevoll das Kunstmuseum, das schon von außen durch seine minimalistische Architektur besticht. Das Museum wurde in einen stillgelegten Autotunnel gebaut und bietet mit 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche viel Platz für die Kunst. Insgesamt 15.000 Werke umfasst der Bestand. Mit rund 250 Arbeiten von Otto Dix besitzt das Kunstmuseum die wohl wichtigste Sammlung weltweit.

"Die Neue Sachlichkeit, das habe ich erfunden", meinte Otto Dix (1891 - 1969) ganz selbstbewusst. Aber stimmt das wirklich? Tatsache ist, dass der Starmaler der Weimarer Republik ein großes Gespür für seine Zeit hatte und Menschen porträtierte wie kein Zweiter. Genau das fasziniert auch den Schauspieler Walter Sittler an Dix: dass er nichts beschönigte, sondern schonungslos malte, vom Kriegskrüppel bis zur Prostituierten. Mit detektivischem Gespür entdeckt er interessante Details auf Gemälden wie etwa dem "Großstadt-Triptychon" (1927/28), einem der Hauptwerke von Otto Dix.

Neben den Ikonen von Dix versammelt das Kunstmuseum abstrakte Werke von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, darunter Gemälde von Emil Nolde bis Dieter Roth. Einer der Pioniere der Abstrakten Kunst war Willi Baumeister. Auch sein Nachlass, das Archiv Baumeister, befindet sich im Kunstmuseum Stuttgart.

Seit 2013 ist dem Kunstmuseum Stuttgart das Haus Dix in Hemmenhofen am Bodensee angegliedert. Die Zimmer des ehemaligen Wohnhauses von Otto Dix wurden authentisch restauriert, sogar im Keller findet sich Kunst: Wandmalereien von einer Faschingsparty im Jahr 1966. Bis zu seinem Tod 1969 hat Otto Dix auf der Bodensee-Halbinsel Höri gelebt, ein Großteil seines Werks ist dort entstanden. In dem heutigen Museum trifft Markus Brock auf Otto Dix' jüngsten Sohn Jan und fragt ihn: Wie war Otto Dix als Vater? Wie hat sich das Leben im Künstlerhaus abgespielt? Jan Dix weiß so manche Anekdote aus seiner Kindheit zu erzählen.


(ARD/SWR/3sat)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bhutan

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenSeit König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck 2008 erfolgreich ein demokratisches System eingeführt hat, ist Bhutan ein beliebtes Reiseziel für Touristen geworden, die das Exklusive suchen.

Das kleine Königreich zwischen Indien und China hat tiefgreifende ...

Text zuklappenSeit König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck 2008 erfolgreich ein demokratisches System eingeführt hat, ist Bhutan ein beliebtes Reiseziel für Touristen geworden, die das Exklusive suchen.

Das kleine Königreich zwischen Indien und China hat tiefgreifende Veränderungen durchgemacht. Noch vor kurzem war der Staat im Himalaja komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Nun ist dort die Steigerung des "Bruttosozialglücks" erklärtes Verfassungsziel.

Der Film aus der Reihe "NZZ Format" trifft den Premierminister, den Oppositionsführer und kulturelle Exponenten Bhutans und diskutiert mit ihnen, ob das Königreich eine Vorbildfunktion für andere Länder übernehmen kann.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Aletsch Gletscher, Schweiz

Ewig werdendes Vergehen

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigenEr ist der gewaltigste Gletscher der Schweizer Alpen: Der Aletsch, ein eisiger Gigant, der nicht schläft. Seine Milliarden Tonnen Eismasse bewegen sich jedes Jahr weiter bergabwärts.

Wer mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt auf dem Eggishorn hinauffährt und aus ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEr ist der gewaltigste Gletscher der Schweizer Alpen: Der Aletsch, ein eisiger Gigant, der nicht schläft. Seine Milliarden Tonnen Eismasse bewegen sich jedes Jahr weiter bergabwärts.

Wer mit der Seilbahn zum Aussichtspunkt auf dem Eggishorn hinauffährt und aus 3.000 Metern Höhe auf die Eisfläche blickt, die sich wie ein erstarrter Fluss von der Höhe des Jungfraumassivs in einem Bogen zum Rhone-Tal hinabwindet, hat einen einmaligen Ausblick.

Doch selbst von dort aus kann man nicht die vollständigen Dimensionen des Gletschers erfassen. 22 Kilometer beträgt die Länge dieser gewaltigen und gewalttätigen Eismasse, die in der Abgeschiedenheit des Alpenmassivs ein bizarres Eigenleben führt. Jeden Augenblick wandelt sich das Erscheinungsbild des beweglich - festen - Eises. Seit Jahrzehntausenden. Die 27 Milliarden Tonnen des Aletsch Gletschers bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 200 Metern im Jahr talwärts und tragen riesige Gesteinsbrocken mit sich. Sie sind als zwei anthrazitfarbene Spuren dem Rücken des Giganten eingeprägt.

Doch wie weltweit fast alle Gletscher, zieht sich der Aletsch zurück. Seit dem letzten Höchststand um 1860 ist seine Oberfläche um 150 Meter abgeschmolzen, er gehört zu den "Schätzen der Welt", die unter dem Druck der Zeit zerrinnen.

Die Begegnung mit dem "Schwerzugänglichen" war für das Filmteam eine Herausforderung und wurde zum unvergesslichen Erlebnis. Der Hubschrauber setzte die Mannschaft mit über 700 Kilogramm Gerät zwischen den Buckeln, Schluchten und Spalten auf dem Rücken des Altesch ab. So konnte sie die fast surreale Eisarchitektur aus nächster Nähe aufnehmen, mit der Kamera in Gletscherspalten tauchen, oder in Gletscherhöhlen, deren Eiswände durch die unterschiedliche Lichtbrechung in magischen Blautönen leuchten.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Ganzen Text anzeigenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und ...

Text zuklappenWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt".

Als Besetzer eines ZDF-Fernsehstudios rütteln die Vollblutkabarettisten an den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes. Gemeinsam mit ihren Gästen Anny Hartmann, Michael Altinger und Timo Wopp wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes".


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21:10
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Stuttgarter Kabarettfestival 2015

Wettbewerb um den "Stuttgarter Besen"

Ganzen Text anzeigenIm Renitenztheater wurde zum 18. Mal der "Stuttgarter Besen" für die besten Künstler des Jahres der Sparten Satire, Kabarett, Musikkabarett, politisches Kabarett und Poetry Slam vergeben.

Nach einem spannenden Wettbewerb wurden am 17. März die Sieger ausgewählt. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIm Renitenztheater wurde zum 18. Mal der "Stuttgarter Besen" für die besten Künstler des Jahres der Sparten Satire, Kabarett, Musikkabarett, politisches Kabarett und Poetry Slam vergeben.

Nach einem spannenden Wettbewerb wurden am 17. März die Sieger ausgewählt. Gewinner des mit 2.500 Euro dotierten "Goldenen Besen" ist Dave Davis. Christof Spörk erhielt den "Silbernen Besen" und 1.500 Euro und Chris Tall den "Hölzernen Besen" mitsamt 1.000 Euro.

Den Publikumspreis und 1.200 Euro gewann Bademeister Rudi Schaluppke (alias Robbi Pawlik). Florian Schroeder - bekannt aus der Kabarettsendung "Spätschicht" - moderierte den Wettbewerb.

Der Kabarettwettbewerb um den "Stuttgarter Besen 2015" fand im Rahmen des "23. Stuttgarter Kabarettfestivals", des größten Kabarettfestivals in Baden-Württemberg, statt. Der "Stuttgarter Besen", veranstaltet vom Renitenztheater und der Stadt Stuttgart, gehört in Baden-Württemberg zu den wichtigsten Auszeichnungen für Kabarettkünstler.


(ARD/SWR)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Das Golddorf

Asyl im Heimatidyll

Dokumentarfilm von Carolin Genreith, Deutschland 2014

Länge: 75 Minuten

Ganzen Text anzeigenCarolin Genreith besucht während eines Dreivierteljahres immer wieder zwei Flüchtlinge in Bergen im Chiemgau, die dort untergebracht wurden und sich mit ihrem neuen Leben arrangieren müssen.

Ein Dokumentarfilm über heimatlose Flüchtlinge und heimatliebende Bayern, ...
(ARD/NDR/BR/RBB/SWR/W)

Text zuklappenCarolin Genreith besucht während eines Dreivierteljahres immer wieder zwei Flüchtlinge in Bergen im Chiemgau, die dort untergebracht wurden und sich mit ihrem neuen Leben arrangieren müssen.

Ein Dokumentarfilm über heimatlose Flüchtlinge und heimatliebende Bayern, über bayerische Werte und Traditionen auf der einen und über die erschütternden Geschichten von Asylsuchenden auf der anderen Seite, über Parallelwelten in einem bayerischen Mikrokosmos.

Der Film begleitet die Flüchtlinge durch die ersten Monate in einer Heimatidylle, die wie eine Postkarte daherkommt, begleitet sie durch die ersten Deutschkurse, die ersten Annäherungen an das Dorf und seine Einwohner - und bei dem monatelangen Warten auf eine Entscheidung der deutschen Behörden.

Bergen ist ein schöner deutscher Ort mit knapp 5.000 Einwohnern. Es ist friedlich, es gibt Berge und den Chiemsee, und man grüßt sich selbstverständlich auf der Straße. Bergen ist ein "Golddorf", so werden bis heute die Dörfer genannt, die im bis in die 1990er Jahre stattfindenden Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" die Goldmedaillen gewannen. Ein Ort, der von seinen Bewohnern geliebt wird, einer, der jederzeit die Kulisse für einen Heimatfilm bieten könnte - mit Kühen, Enzian und Almbauern.

Doch seit ein paar Monaten ist hier nichts mehr, wie es war: Mitten in Bergen leben jetzt rund 50 Flüchtlinge aus Eritrea, Syrien und Afghanistan. Da steht plötzlich die Weltpolitik vor den hübschen Haustüren - Heimatlosigkeit trifft auf Heimatidylle. Was passiert jetzt? Wie kommen die Flüchtlinge hier zurecht? Was beschäftigt sie? Was vermissen sie? Wovon träumen sie? Wie nehmen sie die Deutschen wahr, ihre Umgebung, Bayern und Bergen? Und was verändert sich in einem kleinen, relativ homogenen Ort, wenn Heimat geteilt werden soll?

Carolin Genreith porträtiert die Flüchtlinge Ghafar F. und Fishatsyon H. und entdeckt gleichzeitig ein ganz normales deutsches Dorf, seine Sorgen und das Heimatgefühl seiner Bewohner.

Ghafar F. musste seine Heimat Kabul verlassen, nachdem er wegen seiner Arbeit als Filmemacher und Videojournalist für die ISAF massiv von den örtlichen Taliban bedroht wurde. Er nutzte eine Einladung des Berlinale Talent Campus - und blieb in Deutschland, voller Angst um seine Frau und seine beiden Kinder, die sich seit seiner Flucht verstecken müssen. Womit er nicht gerechnet hatte: dass sein Asylverfahren in Deutschland so lange dauern würde und dass Monate verstreichen, bis die Entscheidung getroffen sein würde, ob er seine Familie zu sich holen darf oder nicht.

Fishatsyon H. hat, wie so viele junge Eritreer seiner Generation, die Flucht aus der brutalen Militärdiktatur als einzige Perspektive für seine Zukunft gesehen und ist durch die Sahara bis nach Libyen geflohen, wo er unter unmenschlichen Bedingungen von Schleusern gefangen gehalten wurde. Trotz oder vielleicht wegen seiner Geschichte kann Fishatsyon H. das Leben im Asylbewerberheim in Bergen erst einmal genießen. "Wenigstens bin ich hier sicher und frei", sagt er.

Monika Berlitz aus Bergen ist selbst Zugereiste und kann nachvollziehen, wie sich die Flüchtlinge im Dorf fühlen: Als kleines Mädchen musste sie mit ihren Eltern von Ost- nach Westdeutschland fliehen. Sie weiß, wie es ist, anders zu sein und sich fremd zu fühlen. Mit aller Kraft bringt sie viel Zeit auf und versucht, den Flüchtlingen im Ort zu helfen, so gut es eben geht.

Sepp Reitmaier mutet an wie ein bayerischer George Clooney, heimatverbunden, aber offen für Neues. Obwohl, oder vielleicht gerade weil die Leute im Dorf tuscheln, zeigt er sich gerne mit den Asylbewerbern und erklärt uns das bayerische Nationalgefühl.

Der Bauer Sepp Vachenauer ist in Bergen geboren und wird hier niemals weggehen. Er möchte, dass seine Heimat so schön bleibt, wie sie ist und wie er sie kennt. Dass junge Männer ihre Heimat verlassen und in seiner Heimat Asyl suchen, kann er nur schwer nachvollziehen. Als es seiner Familie nach dem Krieg schlecht ging, wäre sie schließlich, aus Liebe zur Heimat, niemals irgendwo anders hingegangen.
Auch die junge Annemarie Bachmayer ist in Bergen aufgewachsen und lebt die bayerischen Traditionen voller Überzeugung - wie schon ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre Urgroßmutter.


(ARD/NDR/BR/RBB/SWR/W)


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23:41
VPS 23:40

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Nachttaxi

Fernsehfilm, DDR 1974

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Wachtmeister SubrasAlfred Pücker
Jutta KerstenThea Elster
Bruno KerstenHarry Pietsch
Birgit KerstenViola Schweizer
u.a.
Buch: Hans Siebe
Regie: Werner Röwekamp
Länge: 58 Minuten

Ganzen Text anzeigenVor einer Baustelle wird nachts ein Taxifahrer überfallen und ausgeraubt. Die Polizei findet den schwer verletzten Mann, der bei der Flucht vor den Tätern vom Balkon eines Rohbaus gestürzt ist.

In derselben Nacht begeht ein Jugendlicher nach einem Unfall mit einem ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenVor einer Baustelle wird nachts ein Taxifahrer überfallen und ausgeraubt. Die Polizei findet den schwer verletzten Mann, der bei der Flucht vor den Tätern vom Balkon eines Rohbaus gestürzt ist.

In derselben Nacht begeht ein Jugendlicher nach einem Unfall mit einem gestohlenen Auto Fahrerflucht. Die Ermittlungen führen zunächst ins Leere. Erst als Oberleutnant Hübner auf den Zusammenhang zwischen beiden Fällen stößt, kommt er dem Täter auf die Spur.


(ARD/MDR)


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0:38
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mr. Nice

Spielfilm, Großbritannien 2010

Darsteller:
Howard MarksRhys Ifans
Judy MarksChloë Sevigny
Jim McCannDavid Thewlis
Saleem MalikOmid Djalili
Ernie CombsCrispin Glover
u.a.
Regie: Bernard Rose
Länge: 117 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer schillerndste Drogendealer seiner Zeit, Howard Marks alias Mr. Nice, wird 1995 aus dem Gefängnis entlassen und blickt auf sein ereignisreiches Leben zurück.

Bernard Rose verfilmte Marks' Autobiografie als gelungenes Biopic mit satirischen Untertönen. ...

Text zuklappenDer schillerndste Drogendealer seiner Zeit, Howard Marks alias Mr. Nice, wird 1995 aus dem Gefängnis entlassen und blickt auf sein ereignisreiches Leben zurück.

Bernard Rose verfilmte Marks' Autobiografie als gelungenes Biopic mit satirischen Untertönen. Hauptdarsteller Rhys Ifans ("Human Nature") agiert unter anderen neben Chloë Sevigny ("Zodiac"), David Thewlis ("Harry Potter"), Omid Djalili ("Alles koscher!").

Aufgewachsen in einer Kleinstadt in Wales zieht Howard Marks in den 1960er Jahren mit Stipendium nach Oxford, wo er zum ersten Joint verführt wird und bald anfängt zu dealen. Als einer seiner Freude stirbt, distanziert Marks sich zunächst vom Geschäft, macht seine Abschlüsse und plant, ein anständiges Leben als Lehrer in London zu beginnen. Auf einer Party jedoch lässt er sich erneut von den Drogen und von der bezaubernden Judy hinreißen. Die beiden heiraten.

Nachdem der Lebemann bei einem internationalen Haschischdeal als Kurier eingesprungen ist, verfällt er dem gefährlich-glamourösen Lebensstil endgültig und avanciert in den 1970ern zu einem berüchtigten, global operierenden Drogenbaron. Mit Kontakten zu Geheimdiensten, zur Mafia und zur IRA versorgt er die westliche Welt mit Haschisch und Marihuana aus Pakistan und ist zwischenzeitlich für mehr als zehn Prozent des weltweiten Drogenhandels verantwortlich.

Als ein Deal in den USA platzt und Marks einer Gefängnisstrafe nur durch ein falsches Alibi entkommt, setzt er sich mit Judy und den Kindern nach Mallorca ab. Doch es dauert nicht lange bis er sich wieder langweilt und den nächsten großen Kick sucht.

Insgesamt 43 Decknamen, 89 Telefonanschlüsse und sieben Jahre Gefängnis sammelte Howard Marks in seinem ereignisreichen Leben als Drogenschmuggler angeblich an. Seine Großtaten schrieb er nach seiner Entlassung 1996 in einer Autobiografie auf, die zum Bestseller wurde, und die Bernard Rose ("Ludwig van B.") mit viel britischem Humor und einer hervorragend ausgewählten internationalen Besetzung verfilmte.


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2:35
VPS 02:30

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Das schwarze Schaf

Spielfilm, BRD 1960

(Wh.)

Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenPater Brown, Pfarrer einer kleinen irischen Gemeinde, betätigt sich - zum Unmut seiner Vorgesetzten und der Polizei - gern auch als Detektiv.

Ausgerechnet während des Gottesdienstes wird vor der Kirche der kleinen Gemeinde ein Mann umgebracht. Für Inspektor Graven ...
(ARD)

Text zuklappenPater Brown, Pfarrer einer kleinen irischen Gemeinde, betätigt sich - zum Unmut seiner Vorgesetzten und der Polizei - gern auch als Detektiv.

Ausgerechnet während des Gottesdienstes wird vor der Kirche der kleinen Gemeinde ein Mann umgebracht. Für Inspektor Graven gibt es keinen Zweifel, dass der Schmied Barnes der Täter ist. Pater Brown ist anderer Meinung. Es gelingt ihm, den wirklichen Mörder zu finden.

Die Titelseiten der Zeitungen berichten daraufhin über die Spürnase des Pfarrers, was dem Bischof gar nicht gefällt. So versetzt er Pater Brown in eine Gemeinde, in der das letzte Verbrechen, ein simpler Fahrraddiebstahl, vor acht Monaten geschah. Kaum hat der Pater jedoch seine Antrittsbesuche gemacht, geschieht ein heimtückischer Mord. Obwohl er keine Lust hat, erneut strafversetzt zu werden, beginnt er nachzuforschen.

Heinz Rühmann erhielt für die Rolle des Pater Brown in dem Spielfilm "Das schwarze Schaf" 1961 den Bundesfilmpreis als bester Darsteller.

Redaktionshinweis: BRD, DDR und 25 Jahre Deutsche Einheit: Am Thementag "Film ab: Deutschland" zeigt 3sat Klassiker der deutschen Filmgeschichte.


(ARD)


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4:06
VPS 04:05

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Er kann's nicht lassen

Spielfilm, BRD 1962

(Wh.)

Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle ereignen. Deshalb hat der Bischof sein Sorgenkind, den Hobbydetektiv Pater Brown, dorthin versetzt.

Doch Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und ...
(ARD)

Text zuklappenDie Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle ereignen. Deshalb hat der Bischof sein Sorgenkind, den Hobbydetektiv Pater Brown, dorthin versetzt.

Doch Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und kommt erneut auf die Titelseite der Zeitungen. Als das kostbare Gemälde gestohlen wird vermutet Inspektor O'Connally, dass internationale Spezialisten am Werk waren.

Spürnase Brown hingegen verfolgt eine andere Spur - mit Erfolg: Das verschwundene Gemälde hängt eines Tages wieder in der Kirche. Der Bischof jedoch ist entsetzt: Einige Zeitungen unken, dass die Kirche neuerdings Beziehungen zur Unterwelt habe. So versetzt der Kirchenmann Pater Brown erneut in eine Gegend mit einer niedrigen Kriminalitätsrate - nach Schloss Darroway. Doch kaum ist der Pater dort angekommen, ereignet sich ein tödlicher Unfall.

In dem amüsanten Spielfilm "Er kann's nicht lassen" spielt Heinz Rühmann erneut die Rolle Pater Browns.


(ARD)


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5:37
VPS 05:35

Südseeträume

Mit der Starflyer durch die polynesische Inselwelt

Film von Martin Brinkmann

Ganzen Text anzeigenSeit Anfang 2008 kreuzt die "Starflyer" in den Gewässern von Französisch-Polynesien in der Südsee. Der Film begleitet das Segelschiff auf seiner Reise durch die polynesische Inselwelt.

Die Reise umfasst Besuche der Inseln Tahiti, Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora ...
(ARD/SR)

Text zuklappenSeit Anfang 2008 kreuzt die "Starflyer" in den Gewässern von Französisch-Polynesien in der Südsee. Der Film begleitet das Segelschiff auf seiner Reise durch die polynesische Inselwelt.

Die Reise umfasst Besuche der Inseln Tahiti, Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora und Moorea. Im Januar ist dort Hochsommer, doch durch die Nähe zum Äquator ist die durch Paul Gauguin bekannt gewordene Region das ganze Jahr hindurch sonnenverwöhnt.

Das Schiff aus der Flotte der Star-Clippers-Reederei ist eine 115 Meter lange Barkentine, ein echter Segler mit quer stehenden Rahsegeln am Fockmast im Stil der schnellen Clipperschiffe von vor gut hundert Jahren.


(ARD/SR)