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Tag der Deutschen Einheit - Samstag, 3. Oktober
Programmwoche 41/2015
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6:36
VPS 06:35

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Das schwarze Schaf

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
Pater BrownHeinz Rühmann
FlambeauSiegfried Lowitz
Mrs. SmithLina Carstens
Theaterdirektor ScarlettiKarl Schönböck
GloriaMaria Sebaldt
u.a.
Regie: Helmut Ashley
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenPater Brown, Pfarrer einer kleinen irischen Gemeinde, betätigt sich - zum Unmut seiner Vorgesetzten und der Polizei - gern auch als Detektiv.

Ausgerechnet während des Gottesdienstes wird vor der Kirche der kleinen Gemeinde ein Mann umgebracht. Für Inspektor Graven ...
(ARD)

Text zuklappenPater Brown, Pfarrer einer kleinen irischen Gemeinde, betätigt sich - zum Unmut seiner Vorgesetzten und der Polizei - gern auch als Detektiv.

Ausgerechnet während des Gottesdienstes wird vor der Kirche der kleinen Gemeinde ein Mann umgebracht. Für Inspektor Graven gibt es keinen Zweifel, dass der Schmied Barnes der Täter ist. Pater Brown ist anderer Meinung. Es gelingt ihm, den wirklichen Mörder zu finden.

Die Titelseiten der Zeitungen berichten daraufhin über die Spürnase des Pfarrers, was dem Bischof gar nicht gefällt. So versetzt er Pater Brown in eine Gemeinde, in der das letzte Verbrechen, ein simpler Fahrraddiebstahl, vor acht Monaten geschah. Kaum hat der Pater jedoch seine Antrittsbesuche gemacht, geschieht ein heimtückischer Mord. Obwohl er keine Lust hat, erneut strafversetzt zu werden, beginnt er nachzuforschen.

Heinz Rühmann erhielt für die Rolle des Pater Brown in dem Spielfilm "Das schwarze Schaf" 1961 den Bundesfilmpreis als bester Darsteller.

Redaktionshinweis: BRD, DDR und 25 Jahre Deutsche Einheit: Am Thementag "Film ab: Deutschland" zeigt 3sat Klassiker der deutschen Filmgeschichte.


(ARD)


8:07
VPS 08:05

schwarz-weiss monochromFormat 4:3Videotext Untertitel

Er kann's nicht lassen

Spielfilm, BRD 1962

Darsteller:
Pater BrownHeinz Rühmann
BereniceGrit Boettcher
BischofRudolf Forster
Mrs. SmithLina Carstens
Mrs. HollandRuth Maria Kubitschek
SimpsonHorst Tappert
u.a.
Regie: Axel von Ambesser
Länge: 92 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle ereignen. Deshalb hat der Bischof sein Sorgenkind, den Hobbydetektiv Pater Brown, dorthin versetzt.

Doch Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und ...
(ARD)

Text zuklappenDie Insel Abbotts Rock ist kaum der Platz, wo sich komplizierte Kriminalfälle ereignen. Deshalb hat der Bischof sein Sorgenkind, den Hobbydetektiv Pater Brown, dorthin versetzt.

Doch Pater Brown entdeckt in der Ruine der alten Kirche einen verschollenen van Dyck und kommt erneut auf die Titelseite der Zeitungen. Als das kostbare Gemälde gestohlen wird vermutet Inspektor O'Connally, dass internationale Spezialisten am Werk waren.

Spürnase Brown hingegen verfolgt eine andere Spur - mit Erfolg: Das verschwundene Gemälde hängt eines Tages wieder in der Kirche. Der Bischof jedoch ist entsetzt: Einige Zeitungen unken, dass die Kirche neuerdings Beziehungen zur Unterwelt habe. So versetzt der Kirchenmann Pater Brown erneut in eine Gegend mit einer niedrigen Kriminalitätsrate - nach Schloss Darroway. Doch kaum ist der Pater dort angekommen, ereignet sich ein tödlicher Unfall.

In dem amüsanten Spielfilm "Er kann's nicht lassen" spielt Heinz Rühmann erneut die Rolle Pater Browns.


(ARD)


9:39
VPS 09:35

Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoFormat 4:3

Die Fastnachtsbeichte

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
PanezzaHans Söhnker
ViolaGitty Daruga
ClemensGötz George
Dr. HenriciFriedrich Domin
Frau BäumlerBerta Drews
Regie: William Dieterle
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenMainz, Fastnachtssamstag 1913: Während in den Straßen buntes Treiben herrscht, läuft ein junger Mann in Dragoneruniform in den Mainzer Dom. Er kniet vor dem Beichtstuhl nieder - und stirbt.

Der entsetzte Domkapitular findet in seinem Rücken einen Dolch. Er ...

Text zuklappenMainz, Fastnachtssamstag 1913: Während in den Straßen buntes Treiben herrscht, läuft ein junger Mann in Dragoneruniform in den Mainzer Dom. Er kniet vor dem Beichtstuhl nieder - und stirbt.

Der entsetzte Domkapitular findet in seinem Rücken einen Dolch. Er verständigt den Arzt sowie den Oberstaatsanwalt Dr. Classen und den Kommissar Merzbecher. Was bei dem Toten auffällt: Die Leiche trägt eine grobe einfache Uniform, aber sehr feine Unterwäsche.

Das sonnenverbrannte Gesicht passt so gar nicht zu einem Soldaten aus dieser Gegend. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza auf seine Rolle als Fastnachtsprinz vor. Die Lage spitzt sich zu, als sich herausstellt, dass der Ermordete Panezzas unehelicher Sohn war.

"Die Fastnachtsbeichte" ist die Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer. Zu sehen ist unter anderem der junge Götz George.


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11:16
VPS 11:15

Tonsignal in monoFormat 4:3

Der letzte Fußgänger

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
Gottlieb SängerHeinz Erhardt
Christine Cornelius gen. KikiChristine Kaufmann
Frau von HartwigKäthe Haack
Dr. ZollhöferErnst Waldow
Chefredakteur KleinertHans Hessling
Redakteur HissWerner Finck
RheinländerinTrude Herr
u.a.
Regie: William Thiele
Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenGottlieb Sänger, ein Junggeselle um die 50, von Beruf Archivar bei der Zeitschrift "Zeitblick", liebt die Natur. Höhepunkt des Jahres ist daher für ihn der Urlaub. Doch der wird turbulent.

Während sich seine Kollegen noch den Kopf über die Urlaubsausgabe vom ...

Text zuklappenGottlieb Sänger, ein Junggeselle um die 50, von Beruf Archivar bei der Zeitschrift "Zeitblick", liebt die Natur. Höhepunkt des Jahres ist daher für ihn der Urlaub. Doch der wird turbulent.

Während sich seine Kollegen noch den Kopf über die Urlaubsausgabe vom "Zeitblick" zerbrechen, steigt Gottlieb in den Zug nach Baden-Baden. Etwas unfreiwillig wird er unterwegs zum Aufpasser für die junge Kiki, die ins Pensionat nach Genf zurückreisen soll.

Nachdem sie im Casino von Baden-Baden fast ihre gesamte Barschaft verspielt haben, besteht Kiki darauf, mit Gottlieb durch den Schwarzwald zu wandern. Der Traum vom stillen Naturgenuss ist ausgeträumt. Aber auch das Wandern zu zweit kann Spaß bereiten. Die Fotos, die er an seinen Freund, Fotoredakteur Robert Hiss, schickt, beweisen es. Gottliebs private Schnappschüsse kommen dem beruflich geplagten Hiss wie gelegen, denn - hier ist sie, die originelle Urlaubsreportage, die Gottliebs Kollegen noch verzweifelt suchen. Auch der Chef ist beeindruckt. Und so schmückt der "letzte Fußgänger" bald die Titelseiten. Gottlieb ahnt vorläufig nichts davon, aber es warten noch einige Aufregungen auf ihn und Kiki.

"Der letzte Fußgänger" ist ein heiter-beschwingtes Filmlustspiel, das seine Wirkung der gemütvollen Heimatfilm-Atmosphäre und Heinz Erhardts skurril-zerstreuter Komik verdankt.


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12:41
VPS 12:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Der brave Soldat Schwejk

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
SchwejkHeinz Rühmann
Oberleutnant LukasErnst Stankowski
KathiUrsula Borsodi
GretlSenta Berger
BaroninErika von Thellmann
WoditschkaFranz Muxeneder
u.a.
Regie: Axel von Ambesser
Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer gutmütige und naive Prager Hundehändler Josef Schwejk wird - obwohl amtlich für schwachsinnig erklärt - zu Beginn des Ersten Weltkriegs in die österreichische Armee einberufen.

Als Bursche des im Umgang mit Frauen und Geld leichtsinnigen Oberleutnants Lukasch ...
(ARD)

Text zuklappenDer gutmütige und naive Prager Hundehändler Josef Schwejk wird - obwohl amtlich für schwachsinnig erklärt - zu Beginn des Ersten Weltkriegs in die österreichische Armee einberufen.

Als Bursche des im Umgang mit Frauen und Geld leichtsinnigen Oberleutnants Lukasch muss Schwejk eine Reihe haarsträubend absurder Situationen meistern. Immer, wenn es brenzlig wird, ist Schwejk zur Stelle, um seinem Herrn aus der Patsche zu helfen.

Lukasch, der eigentlich den Krieg möglichst weit weg "vom Schuss" überstehen möchte, landet schließlich wegen einer Liebesaffäre, die den Unwillen seiner Vorgesetzten erregt, samt seinem braven Burschen an der russischen Front.

Axel von Ambessers filmische Adaption von Jaroslav Haseks Gesellschafts- und Militärsatire "Der brave Soldat Schwejk" überzeugt mit verschmitztem Dialogwitz und vertrackter Situationskomik. Heinz Rühmann - in einer seiner liebenswertesten Rollen - kann alle Register seines Komödiantentums ziehen und sein Publikum ausgiebig zum Lachen bringen, was dem Film unter anderem eine Nominierung für den "Golden Globe" als bester fremdsprachiger Film einbrachte. Gedreht wurde in Wien.


(ARD)


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14:15
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Der Untertan

Spielfilm, Deutschland 1951

Darsteller:
Diederich HeßlingWerner Peters
Regierungspräsident von WulckowPaul Esser
Guste DaimchenRenate Fischer
Pastor ZillichErnst Legal
Fabrikant GöppelFriedrich Maurer
Agnes GöppelSabine Thalbach
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenDiederich Heßling, Sohn eines autoritären Papierfabrikanten im wilhelminischen Deutschland, lernt von früh auf, sich der Macht zu beugen und Schwächere zu unterdrücken.

Nach seiner Zeit als Korpsstudent und beim Militär übernimmt er die Firma des Vaters. Eine ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenDiederich Heßling, Sohn eines autoritären Papierfabrikanten im wilhelminischen Deutschland, lernt von früh auf, sich der Macht zu beugen und Schwächere zu unterdrücken.

Nach seiner Zeit als Korpsstudent und beim Militär übernimmt er die Firma des Vaters. Eine patriotische Rede gegen einen liberalen Geschäftskonkurrenten in einem Prozess wegen Majestätsbeleidigung macht auch seine politische Karriere scheinbar unaufhaltsam.

Schließlich kommt sein größter Tag: Diederich ist ausgewählt, die Festrede bei der Enthüllung eines Kaiserdenkmals zu halten.

Mit "Der Untertan", einer Adaption des berühmten Heinrich-Mann-Romans, schuf Wolfgang Staudte (1906 - 1984), dessen Biografie und Werk die politische Situation des geteilten Deutschland widerspiegeln, eine brillante Satire auf einen Volkscharakter und seine politischen Folgen.


(ARD/RBB)


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

Die Sünderin

Spielfilm, BRD 1950

Darsteller:
MarinaHildegard Knef
AlexanderGustav Fröhlich
KolleginWera Frydtberg
Marinas MutterÄnne Bruck
Marinas StiefvaterRobert Meyn
Marinas StiefbruderJochen-Wolfgang Meyn
u.a.
Regie: Willi Forst
Länge: 85 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie ehemalige Prostituierte Marina erfährt durch den Maler Alexander die große Liebe. Doch er hat einen Gehirntumor. Um eine OP bezahlen zu können, geht sie ihrem alten Gewerbe nach.

Nach der Operation lassen Alexanders Kopfschmerzen zwar nach, aber Marina und der ...

Text zuklappenDie ehemalige Prostituierte Marina erfährt durch den Maler Alexander die große Liebe. Doch er hat einen Gehirntumor. Um eine OP bezahlen zu können, geht sie ihrem alten Gewerbe nach.

Nach der Operation lassen Alexanders Kopfschmerzen zwar nach, aber Marina und der Arzt wissen, dass dies keine Heilung bedeutet. Weil sie ihm die letzten Qualen ersparen will, bringt Marina den Geliebten mit Schlaftabletten um. Dann folgt sie ihm in den Tod.

Willi Forsts erster Nachkriegsfilm "Die Sünderin" mit Hildegard Knef und Gustav Fröhlich in den Hauptrollen war einer der größten Skandalfälle des deutschen Nachkriegskinos. Das Skandalöse war in den Augen der Moralisten die Verherrlichung der Prostitution, des Freitods und der Nacktheit. Die Kirchenvertreter zogen vorübergehend aus der FSK - der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft - aus, weil sie die Freigabe des Films nicht verhindern konnten.

Als entschieden wurde, dass der Film nicht unter die "freie Meinungsäußerung" falle, sondern ein "Erzeugnis der Kunst" sei, war der Film schon längst zum größten Kassenerfolg des Jahres geworden.


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17:24
VPS 17:25

Mit AudiodeskriptionTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Männer

Fernsehfilm, Deutschland 1985

Darsteller:
JuliusHeiner Lauterbach
StefanUwe Ochsenknecht
PaulaUlrike Kriener
AngelikaJana Marangosoff
Marita StrassMarie-Charlott Schüler
LotharDietmar Bär
Frau LennertEdith Volkmann
u.a.
Regie: Doris Dörrie
Länge: 96 Minuten

Ganzen Text anzeigenJulius Armbrust, Mitte 30, Verpackungsdesigner, verheiratet, zwei Kinder, hat alles, was er will. Bis er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass seine Frau einen Liebhaber hat.

Stefan, so alt wie er, arbeitsloser Grafiker, ein Hippie in Julius' Augen, ein ...

Text zuklappenJulius Armbrust, Mitte 30, Verpackungsdesigner, verheiratet, zwei Kinder, hat alles, was er will. Bis er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass seine Frau einen Liebhaber hat.

Stefan, so alt wie er, arbeitsloser Grafiker, ein Hippie in Julius' Augen, ein Verlierer. Für Julius bricht eine Welt zusammen. Er gibt vor, auf einen Kongress zu fahren, und nistet sich stattdessen unerkannt in Stefans chaotischer Wohngemeinschaft ein.

Er will seinen Feind kennenlernen, seine Schwachstellen aufspüren und ihn vernichten. Als ihm Stefan eines Nachts im Suff gesteht, dass er vielleicht gar nichts gegen Geld, Karriere und Macht einzuwenden hätte, weiß Julius, wie er vorzugehen hat. Julius steckt den Rivalen in einen Anzug und schickt ihn auf die Karriereleiter. Hinderlich ist nur, dass ihm Stefan mit der Zeit immer sympathischer wird.

"Männer" von Doris Dörrie war 1985 ein großer Kinohit. Er erzielte mit über sechs Millionen Zuschauern nicht nur in Deutschland Besucherrekorde, sondern lief auch in den USA als erfolgreichster europäischer Film der vergangenen Jahre.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Zur Sache, Schätzchen

Spielfilm, BRD 1967

Darsteller:
MartinWerner Enke
BarbaraUschi Glas
Henry van BuschHenry van Lyck
Wachhabender im PolizeirevierRainer Basedow
AnitaInge Marshall
Regie: May Spils
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie ...

Text zuklappenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie streifen durch die sommerliche Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden. Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen.

Die beiden laufen davon. Martin lernt Barbara kennen und geht mit ihr in den Zoo, wo sie eine kleine Ziege entführen. Beim anschließenden Spaziergang erklärt Martin Barbara, was "Fummeln" bedeutet. Sie werden von der Polizei aufgegriffen, Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so dass beide fliehen können. In Martins Wohnung schlafen sie miteinander. Aber die Polizei lässt Martin keine Ruhe.

Das Spielfilmdebüt der damals 23-jährigen Filmemacherin May Spils gilt als ein Schlüsselfilm der 1960er Jahre. Er brachte den Zeitgeist und das Lebensgefühl Jugendlicher zum Ausdruck, die die von der Gesellschaft vorgegebenen Lebensentwürfe und Verhaltensmuster ablehnten und nach Freiräumen und Individualität suchten. May Spils: "Die Geschichte habe ich der Wirklichkeit entnommen, der Wirklichkeit des heutigen Schwabing mit seinen Gammlern, Trinkern, mehr kleinen als großen Genies, seinen miniberockten Mädchen und maxiverkorksten Revoluzzern - einer Welt, deren Charme so viele junge Leute erliegen, ohne recht zu begreifen, dass unter der dünnen Oberfläche dieses Zaubers nichts oder allenfalls der große Spiegel steht, in dem man nur sich selbst gegenüber steht." "Zur Sache, Schätzchen" ist in der Aufbruchszeit des Neuen deutschen Films entstanden. Der Film durchbricht mit einigen Sequenzen im Cinéma-Vérité-Stil - im Schwimmbad und auf der sommerheißen Straße - die konventionelle Erzählweise.


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

Spielfilm, Deutschland 1996

Darsteller:
Uhu ZigeunerGötz George
Paolo RossiniMario Adorf
Oskar ReiterHeiner Lauterbach
ValerieGudrun Landgrebe
SchneewittchenVeronica Ferres
Jakob WindischJoachim Król
u.a.
Regie: Helmut Dietl
Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas italienische Restaurant "Rossini" wird von einer Anzahl glanzvoller Stammgäste besucht. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind Singles, für die "ihr" Lokal ein zweites Zuhause ist.

Ungeniert nutzen sie das Restaurant als Wohnzimmer und Büro, für private und ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDas italienische Restaurant "Rossini" wird von einer Anzahl glanzvoller Stammgäste besucht. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind Singles, für die "ihr" Lokal ein zweites Zuhause ist.

Ungeniert nutzen sie das Restaurant als Wohnzimmer und Büro, für private und geschäftliche Auseinandersetzungen, als Forum ihrer Selbstdarstellung und als Bühne ihrer erotischen Lust- und Trauerspiele.

Da sind ein vielbeschäftigter Schönheitschirurg, eine allem Anschein nach mannstolle Journalistin, ein Filmproduzent von lautstarker Jovialität, dem drei Banker den Dispokredit glattziehen wollen, ein knallharter Lyriker, der im Bordell lebt, eine schöne Frau mit Namen Valerie, ein nervöser Allergiker, der vor seiner vierten Ehescheidung steht, ein Misanthrop, der nur im Séparée speist, der Wirt und natürlich das Personal.

Die Komödie "Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" von Helmut Dietl gehörte mit 3,2 Millionen Kinobesuchern zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1997.


(ARD/NDR)


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22:06
VPS 22:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Barbara

Spielfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
BarbaraNina Hoss
AndreRonald Zehrfeld
StellaJasna Fritzi Bauer
JörgMark Waschke
SchützRainer Bock
u.a.
Regie: Christian Petzold
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigenSommer 1980, DDR: Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird die Ärztin strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem.

Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die ...

Text zuklappenSommer 1980, DDR: Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Nun wird die Ärztin strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem.

Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit. Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berührt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie.

Sie behandelt unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenüber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fängt später an.
Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen Fähigkeiten, seine Fürsorge, sein Lächeln. Warum deckt er ihr Engagement für die junge Ausreißerin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, über ihre Pläne, über die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

Preisgekröntes DDR-Drama: "Barbara" von Christian Petzold erhielt 2012 den Deutschen Filmpreis "Lola in Silber" für den besten Spielfilm und den "Silberner Bär" für Regie bei der Berlinale 2012.


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23:47
VPS 23:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromFormat 4:3

Die Brücke

Spielfilm, BRD 1959

Darsteller:
ScholtenFolker Bohnet
MutzFritz Wepper
ForstMichael Hinz
BorchertFrank Glaubrecht
HorberKarl Michael Balzer
HagerVolker Lechtenbrink
BernhardGünther Hoffmann
FranziskaCordula Trantow
HeilmannGünther Pfitzmann
Mutter BernhardtEdith Schultze-Westrum
SternWolfgang Stumpf
u.a.
Regie: Bernhard Wicki
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenApril 1945: Die Alliierten rücken auf eine deutsche Kleinstadt vor. Da alle Reserven erschöpft sind, werden
sieben 16-Jährige eingezogen, um die Brücke vor der Stadt zu verteidigen.

Nach einem Tieffliegerangriff, bei dem der kleine Sigi getötet wird, stellen ...

Text zuklappenApril 1945: Die Alliierten rücken auf eine deutsche Kleinstadt vor. Da alle Reserven erschöpft sind, werden
sieben 16-Jährige eingezogen, um die Brücke vor der Stadt zu verteidigen.

Nach einem Tieffliegerangriff, bei dem der kleine Sigi getötet wird, stellen sich die Jungen in einer Mischung aus nationaler Begeisterung und Rachegefühlen den anrollenden Panzern entgegen. Am Ende überlebt nur einer das blutige Gemetzel.

Die Sinnlosigkeit ihres Widerstandes zeigt sich, als ein deutsches Kommando die strategisch unwichtige Brücke sprengen will. In ohnmächtiger Wut schießt Mutz den Feldwebel nieder. Die sich zurückziehenden Pioniere erwidern das Feuer und treffen Scholten.

In der Geschichte des internationalen Kinos gibt es zahllose Produktionen mit dem Etikett "Antikriegsfilm", doch nur wenige, die die Sinnlosigkeit verheerenden Völkermordens dokumentieren und kompromisslos Anklage erheben. Diese Beispiele lassen sich an einer Hand abzählen: "Die Brücke" gehört ebenso unzweifelhaft dazu wie Kubricks "Wege zum Ruhm", Kalatosows "Wenn dieKraniche ziehen" oder Gances "J'accuse". "Die Brücke" ist bis heute einer der am meisten ausgezeichneten langen Spielfilme der deutschen Nachkriegszeit. Bernhard Wicki erhielt für die Regie den Deutschen Filmpreis 1960 und den Preis der deutschen Filmkritik 1959/60.


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1:26
VPS 01:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief

Spielfilm, Deutschland 1996

(Wh.)

Länge: 110 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas italienische Restaurant "Rossini" wird von einer Anzahl glanzvoller Stammgäste besucht. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind Singles, für die "ihr" Lokal ein zweites Zuhause ist.

Ungeniert nutzen sie das Restaurant als Wohnzimmer und Büro, für private und ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDas italienische Restaurant "Rossini" wird von einer Anzahl glanzvoller Stammgäste besucht. Sie haben eines gemeinsam: Sie sind Singles, für die "ihr" Lokal ein zweites Zuhause ist.

Ungeniert nutzen sie das Restaurant als Wohnzimmer und Büro, für private und geschäftliche Auseinandersetzungen, als Forum ihrer Selbstdarstellung und als Bühne ihrer erotischen Lust- und Trauerspiele.

Da sind ein vielbeschäftigter Schönheitschirurg, eine allem Anschein nach mannstolle Journalistin, ein Filmproduzent von lautstarker Jovialität, dem drei Banker den Dispokredit glattziehen wollen, ein knallharter Lyriker, der im Bordell lebt, eine schöne Frau mit Namen Valerie, ein nervöser Allergiker, der vor seiner vierten Ehescheidung steht, ein Misanthrop, der nur im Séparée speist, der Wirt und natürlich das Personal.

Die Komödie "Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" von Helmut Dietl gehörte mit 3,2 Millionen Kinobesuchern zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 1997.


(ARD/NDR)


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3:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Zur Sache, Schätzchen

Spielfilm, BRD 1967

(Wh.)

Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie ...

Text zuklappenDer junge Martin lebt faul und zufrieden in seiner Münchner Bude. Als er auf der anderen Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein. Doch der Vorfall hat Folgen.

Am nächsten Tag hat Martin Geburtstag, und sein Freund Henry holt ihn ab. Sie streifen durch die sommerliche Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden. Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen.

Die beiden laufen davon. Martin lernt Barbara kennen und geht mit ihr in den Zoo, wo sie eine kleine Ziege entführen. Beim anschließenden Spaziergang erklärt Martin Barbara, was "Fummeln" bedeutet. Sie werden von der Polizei aufgegriffen, Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so dass beide fliehen können. In Martins Wohnung schlafen sie miteinander. Aber die Polizei lässt Martin keine Ruhe.

Das Spielfilmdebüt der damals 23-jährigen Filmemacherin May Spils gilt als ein Schlüsselfilm der 1960er Jahre. Er brachte den Zeitgeist und das Lebensgefühl Jugendlicher zum Ausdruck, die die von der Gesellschaft vorgegebenen Lebensentwürfe und Verhaltensmuster ablehnten und nach Freiräumen und Individualität suchten. May Spils: "Die Geschichte habe ich der Wirklichkeit entnommen, der Wirklichkeit des heutigen Schwabing mit seinen Gammlern, Trinkern, mehr kleinen als großen Genies, seinen miniberockten Mädchen und maxiverkorksten Revoluzzern - einer Welt, deren Charme so viele junge Leute erliegen, ohne recht zu begreifen, dass unter der dünnen Oberfläche dieses Zaubers nichts oder allenfalls der große Spiegel steht, in dem man nur sich selbst gegenüber steht." "Zur Sache, Schätzchen" ist in der Aufbruchszeit des Neuen deutschen Films entstanden. Der Film durchbricht mit einigen Sequenzen im Cinéma-Vérité-Stil - im Schwimmbad und auf der sommerheißen Straße - die konventionelle Erzählweise.


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4:32
VPS 04:30

Format 4:3

Der letzte Fußgänger

Spielfilm, BRD 1960

(Wh.)

Länge: 84 Minuten

Ganzen Text anzeigenGottlieb Sänger, ein Junggeselle um die 50, von Beruf Archivar bei der Zeitschrift "Zeitblick", liebt die Natur. Höhepunkt des Jahres ist daher für ihn der Urlaub. Doch der wird turbulent.

Während sich seine Kollegen noch den Kopf über die Urlaubsausgabe vom ...

Text zuklappenGottlieb Sänger, ein Junggeselle um die 50, von Beruf Archivar bei der Zeitschrift "Zeitblick", liebt die Natur. Höhepunkt des Jahres ist daher für ihn der Urlaub. Doch der wird turbulent.

Während sich seine Kollegen noch den Kopf über die Urlaubsausgabe vom "Zeitblick" zerbrechen, steigt Gottlieb in den Zug nach Baden-Baden. Etwas unfreiwillig wird er unterwegs zum Aufpasser für die junge Kiki, die ins Pensionat nach Genf zurückreisen soll.

Nachdem sie im Casino von Baden-Baden fast ihre gesamte Barschaft verspielt haben, besteht Kiki darauf, mit Gottlieb durch den Schwarzwald zu wandern. Der Traum vom stillen Naturgenuss ist ausgeträumt. Aber auch das Wandern zu zweit kann Spaß bereiten. Die Fotos, die er an seinen Freund, Fotoredakteur Robert Hiss, schickt, beweisen es. Gottliebs private Schnappschüsse kommen dem beruflich geplagten Hiss wie gelegen, denn - hier ist sie, die originelle Urlaubsreportage, die Gottliebs Kollegen noch verzweifelt suchen. Auch der Chef ist beeindruckt. Und so schmückt der "letzte Fußgänger" bald die Titelseiten. Gottlieb ahnt vorläufig nichts davon, aber es warten noch einige Aufregungen auf ihn und Kiki.

"Der letzte Fußgänger" ist ein heiter-beschwingtes Filmlustspiel, das seine Wirkung der gemütvollen Heimatfilm-Atmosphäre und Heinz Erhardts skurril-zerstreuter Komik verdankt.