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Oktober 2017
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Mittwoch, 30. September
Programmwoche 40/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

Kulturzeit

(Wh.)

Keine Kunst
Ikonen der Fotografie

Hallelujah
Fernsehpredigt als performativer Akt

Künstlich
Frischeparadies Supermarkt

Am Rande der Kunst
Wissenschaftsbilder

Inszenierter Genuss
Kunst aus dem Kochtopf


7:00

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenAuf engstem Raum
Flüchtlingsunterkünfte sind oft überfüllt

Ölforderung eingefroren
Ölkonzern Shell stoppt umstrittenes Arktis-Projekt

Körperliche Folgen
Stress schlägt sich unmittelbar im Immunsystem nieder

Stress
Cortisol ...

Text zuklappenAuf engstem Raum
Flüchtlingsunterkünfte sind oft überfüllt

Ölforderung eingefroren
Ölkonzern Shell stoppt umstrittenes Arktis-Projekt

Körperliche Folgen
Stress schlägt sich unmittelbar im Immunsystem nieder

Stress
Cortisol bringt den Körper durcheinander

Sexuelle Übergriffe
Sozialwissenschaftler Dr. Klaus Spenlen über Gewalt gegen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

Kulturzeit

(Wh.)

Keine Kunst
Ikonen der Fotografie

Hallelujah
Fernsehpredigt als performativer Akt

Künstlich
Frischeparadies Supermarkt

Am Rande der Kunst
Wissenschaftsbilder

Inszenierter Genuss
Kunst aus dem Kochtopf


9:46
VPS 09:45

nano

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenAuf engstem Raum
Flüchtlingsunterkünfte sind oft überfüllt

Ölforderung eingefroren
Ölkonzern Shell stoppt umstrittenes Arktis-Projekt

Körperliche Folgen
Stress schlägt sich unmittelbar im Immunsystem nieder

Stress
Cortisol ...

Text zuklappenAuf engstem Raum
Flüchtlingsunterkünfte sind oft überfüllt

Ölforderung eingefroren
Ölkonzern Shell stoppt umstrittenes Arktis-Projekt

Körperliche Folgen
Stress schlägt sich unmittelbar im Immunsystem nieder

Stress
Cortisol bringt den Körper durcheinander

Sexuelle Übergriffe
Sozialwissenschaftler Dr. Klaus Spenlen über Gewalt gegen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen


10:15
Videotext Untertitel

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenGerd Müller, Bundesminister
Seit Dezember 2013 ist er als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. In der Sendung spricht Müller über seine Arbeit und aktuelle Herausforderungen.

Andreas Müller, Richter
Etwa vier Millionen ...

Text zuklappenGerd Müller, Bundesminister
Seit Dezember 2013 ist er als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tätig. In der Sendung spricht Müller über seine Arbeit und aktuelle Herausforderungen.

Andreas Müller, Richter
Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Müller kämpft für die Legalisierung. In der Sendung spricht er über die Folgen eines Verbots der Droge.

Laura Weyel, Model
2010 belegte sie in der Castingshow "Germany´s next Topmodel" den dritten Platz. Heute arbeitet die 29-Jährige als Model in Hongkong. In der Sendung spricht sie über ihren Karriereweg.

Gil Ofarim, Musiker
Er ist der älteste Sohn des Sängers Abi Ofarim. 1997 wurde Gil als Musiker entdeckt. In der Sendung erinnert sich der 33-Jährige an seine Zeit als Teenie-Star und verrät, was er heute macht.


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11:31
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vis-à-vis: Sigmar Gabriel

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenAls deutscher Vizekanzler äußerst sich Sigmar Gabriel derzeit fast täglich zur Flüchtlingsproblematik. Dem Vorschlag, Asyl-Kontingente einzuführen, hat er eine klare Absage erteilt.

Zugleich betont er, Deutschland könne nicht allen eine Heimat sein. Gerechtigkeit ...

Text zuklappenAls deutscher Vizekanzler äußerst sich Sigmar Gabriel derzeit fast täglich zur Flüchtlingsproblematik. Dem Vorschlag, Asyl-Kontingente einzuführen, hat er eine klare Absage erteilt.

Zugleich betont er, Deutschland könne nicht allen eine Heimat sein. Gerechtigkeit ist auch in dieser Ausnahmesituation sein zentrales Anliegen. Frank A. Meyer spricht mit Sigmar Gabriel über seine Jugend, seinen Werdegang und die Werte, die ihn antreiben.

Gabriel spricht gerne Klartext. Die randalierenden Rechtsradikalen in Heidenau bezeichnete er als "Pack". Den Vorschlag des Innenministers, Asyl-Kontingente einzuführen, wischte er mit dem Hinweis vom Tisch, dies sei verfassungswidrig. Zugleich stellte er in der "Bild"-Zeitung fest, Deutschland könne nicht für alle Flüchtlinge eine Heimat sein.

Als Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie schlägt er bisweilen auch diplomatische Töne an. Bei seinem Besuch in Katar wurde ihm das von der deutschen Presse zur Last gelegt, weil sie eine klarere Kritik an der Politik des Emirats erwartet hatte.

Die SPD ist unter Gabriel ein stabiler Koalitionspartner, wobei immer wieder Kritik laut wird, Gabriels Partei höre nur wenig auf ihren Vorsitzenden. Es wird seine Hauptaufgabe sein, die SPD im Hinblick auf die Bundestagswahl 2017 stärker zu profilieren, ohne die Koalition zu gefährden. Gerade mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik hat sich Gabriel entschieden gegen alle parteipolitische Polemik ausgesprochen.


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12:29
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Warum die UNESCO auf den Lungau kam

Film von Kurt Liewehr

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenWenn die Anzahl der Rinder auf der Weide die Anzahl der angebotenen Gästebetten übersteigt, ist die Gegend intakt. Nach dieser Faustregel von Tourismus-Strategen ist Lungau hochintakt.

Über 15.000 Rinder stehen 11.000 Gästebetten gegenüber. Das war sicher ein ...
(ORF)

Text zuklappenWenn die Anzahl der Rinder auf der Weide die Anzahl der angebotenen Gästebetten übersteigt, ist die Gegend intakt. Nach dieser Faustregel von Tourismus-Strategen ist Lungau hochintakt.

Über 15.000 Rinder stehen 11.000 Gästebetten gegenüber. Das war sicher ein Kriterium dafür, dass die UNESCO am 11. Juni 2012 dem Salzburger Lungau die Auszeichnung "Biosphärenpark - Modellregion für nachhaltige Entwicklung" verlieh.

Es handelt sich dabei nicht um ein reines Naturschutzgebiet, sondern versteht sich als eine Region "für den Ausgleich der häufig konkurrierenden Interessen von Naturschutz und Bewirtschaftung - für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur". Der Biosphärenpark ist ein Meilenstein für die Entwicklung des südlichsten Bezirks Salzburgs. Damit steht der Lungau auf einer Stufe mit den Galapagos Inseln, dem Ayers Rock oder den Niagara Fällen. Im "Biosphärenpark" soll der Mensch im Mittelpunkt stehen. Diesem Gedanken folgt die Dokumentation und stellt Menschen vor, die sich täglich dafür einsetzten die Worthülse "Biosphärenpark" mit Inhalten zu füllen.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
Tonsignal in mono

Injera, Teff und Berbere - Kulinarisches Äthiopien



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13:25

Bei Anruf Entdeckung (1/4)

Das Abenteuer im Gepäck

Film von Holger Preuße

Ganzen Text anzeigenDie Schweizerin Bettina Stahl und der in Mali geborene und in Burkina Faso lebende Ismael Dicko haben gemeinsam eine Reiseagentur gegründet und erkunden dafür Westafrika.

Der Vierteiler stellt Menschen vor, die sich auf einen beschwerlichen Weg machen, um für große ...

Text zuklappenDie Schweizerin Bettina Stahl und der in Mali geborene und in Burkina Faso lebende Ismael Dicko haben gemeinsam eine Reiseagentur gegründet und erkunden dafür Westafrika.

Der Vierteiler stellt Menschen vor, die sich auf einen beschwerlichen Weg machen, um für große Unternehmen in entlegenen Regionen Unbekanntes zu entdecken. Teil eins begleitet zwei Reisescouts, die eine Westafrika-Tour für anspruchsvolle Touristen zusammenstellen.

Bettina Stahl versucht, ein Programm zu entwickeln, bei dem der Austausch mit Einheimischen und die traditionelle Lehmarchitektur der Region im Mittelpunkt stehen. Dicko soll Kontakte knüpfen, dolmetschen und beraten. Über 3.000 Kilometer geht es durch Savanne, Sahelzone und Wüste. Die beiden Reisescouts begegnen dabei einem Teil des authentischen Afrikas, reich an alter Kultur, ungewöhnlichen Menschen und abwechslungsreichen Landschaften.


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14:09
VPS 14:10

Bei Anruf Entdeckung (2/4)

Jäger der fliegenden Flüsse

Film von Eberhard Rühle

Ganzen Text anzeigenDer gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens.

Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über ...

Text zuklappenDer gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens.

Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über dem Regenwald durch Verdunstung entstehen.


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14:52
VPS 14:50

Bei Anruf Entdeckung (3/4)

Im Rausch der Steine

Film von Stefan Pannen

Ganzen Text anzeigenDer Rohstoff-Scout Craig Lynes sucht im Auftrag großer Rohstoffkonzerne in der einsamen Bergwelt Kanadas nach neuen Erzvorkommen. Immer an seiner Seite ist sein Hund.

Craig Lynes entreißt der Erde ihre verborgenen Geheimnisse - mal mit modernster Technik, mal einfach ...

Text zuklappenDer Rohstoff-Scout Craig Lynes sucht im Auftrag großer Rohstoffkonzerne in der einsamen Bergwelt Kanadas nach neuen Erzvorkommen. Immer an seiner Seite ist sein Hund.

Craig Lynes entreißt der Erde ihre verborgenen Geheimnisse - mal mit modernster Technik, mal einfach nur mit Hacke und Hammer.


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15:35

Bei Anruf Entdeckung (4/4)

Im Reich der heiligen Pflanzen

Film von Claus Wischmann

Ganzen Text anzeigenDer deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine ...

Text zuklappenDer deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine Umweltinitiative gegründet.


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16:19
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Route 66 (1/3)

Auf der Hauptstraße Amerikas

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigenVon Chicago am Rande der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer in eine Richtung: nach Westen. Der erste Abschnitt führt durch Illinois.

Dort wird deutlich erkennbar, dass der Bau mehrspuriger "Interstate"-Autobahnen in ...

Text zuklappenVon Chicago am Rande der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer in eine Richtung: nach Westen. Der erste Abschnitt führt durch Illinois.

Dort wird deutlich erkennbar, dass der Bau mehrspuriger "Interstate"-Autobahnen in den 1960er Jahren der einstigen Hauptstraße Amerikas den Verkehr entzogen und den Betrieben entlang der Strecke die Existenzgrundlage genommen hat.


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Route 66 (2/3)

Im Herzen Amerikas

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigenVon Chicago am Rande der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nach Westen. Der zweite Abschnitt führt durch Oklahoma und Texas.

In diesem mittleren Abschnitt der legendären Route 66 ziehen sich die Reste der alten ...

Text zuklappenVon Chicago am Rande der Großen Seen bis nach Los Angeles - auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nach Westen. Der zweite Abschnitt führt durch Oklahoma und Texas.

In diesem mittleren Abschnitt der legendären Route 66 ziehen sich die Reste der alten Landstraße durch kleine, propere Städtchen. Dort erscheint Amerika so, wie es sich selbst am liebsten sieht.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Route 66 (3/3)

Durch Amerikas weiten Westen

Film von Peter Adler

Ganzen Text anzeigenVon Chicagos Seen bis nach Los Angeles, auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nach Westen. Der letzte Abschnitt führt nach New Mexico, Arizona und Kalifornien.

Dort durchquert die Landstraße karge Landschaften, Wüsten und Indianer-Reservate. Erst am ...

Text zuklappenVon Chicagos Seen bis nach Los Angeles, auf dem legendären Highway Route 66 geht es immer nach Westen. Der letzte Abschnitt führt nach New Mexico, Arizona und Kalifornien.

Dort durchquert die Landstraße karge Landschaften, Wüsten und Indianer-Reservate. Erst am Ende von Amerikas "Mother Road" lockt der Sonnenstaat Kalifornien mit den Versprechungen des "American Dream".


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18:29
VPS 18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Schnell promovierte Mediziner
"Dr." leicht gemacht

Riesen-Schweinezuchtanlage
Saustall in Alt Tellin

Magic Mushroom als Medikament
Droge oder Medizin?

Nicht Tier, nicht Pflanze
Einfach nur "Pilz"

Fischkot als Pflanzendünger


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:19
VPS 19:20

Kulturzeit

20 Jahre Kulturzeit - Künstler machen Programm

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Annette Dasch

Ganzen Text anzeigenDas Kulturmagazin "Kulturzeit" feiert seinen 20. Geburtstag und begibt sich zum Jubiläum in fremde Hände: Musik steht bei der Sopranistin Annette Dasch im Mittelpunkt.

Ein Kamerateam begleitet sie ins belgische Gent. Dort stand die Sängerin für Wagners ...

Text zuklappenDas Kulturmagazin "Kulturzeit" feiert seinen 20. Geburtstag und begibt sich zum Jubiläum in fremde Hände: Musik steht bei der Sopranistin Annette Dasch im Mittelpunkt.

Ein Kamerateam begleitet sie ins belgische Gent. Dort stand die Sängerin für Wagners "Tannhäuser" auf der Bühne. Ihre Arbeit in Gent und die Unabhängigkeitsbestrebungen der Flamen ist für sie Anlass, den Nationalismus als Thema zu setzen.

Begriffe wie Vaterland, Heimat und die Liebe zu Europa hinterfragt sie im Umfeld der Oper. Grenzen ganz anderer Art sind wichtig für Regisseur Calixto Bieito, der den "Tannhäuser" in Gent inszeniert hat. Annette Dasch stellt die Arbeit des oft als "Skandalregisseur" bezeichneten Katalanen vor.

"Kulturzeit" wurde am 2. Oktober 1995 zum ersten Mal ausgestrahlt und ist bisher das erste und einzige werktägliche Kulturmagazin im deutschsprachigen Fernsehen, gestaltet von den vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern im deutschen Sprachraum, ZDF, ORF, SRF und ARD.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

TANNBACH - Schicksal eines Dorfes (3/3)

Mein Land, dein Land

Fernsehfilm, Deutschland 2014

Darsteller:
Anna von StriesowHenriette Confurius
Georg von StriesowHeiner Lauterbach
Friedrich ErlerJonas Nay
Liesbeth ErlerNadja Uhl
Lothar ErlerLudwig Trepte
Konrad WernerRonald Zehrfeld
Hilde VöcklerMartina Gedeck
Franz SchoberAlexander Held
u.a.
Buch: Josephin von Thayenthal, Robert von Thayenthal
Regie: Alexander Dierbach

Ganzen Text anzeigen1948: Tannbach ist ein geteiltes Dorf, auch wenn die Grenzen noch recht durchlässig sind. Im Osten wie im Westen versuchen die Bewohner ihr Leben unter den neuen Bedingungen einzurichten.

Anhand der Lebenswege der Bewohner eines kleinen Ortes an der ...

Text zuklappen1948: Tannbach ist ein geteiltes Dorf, auch wenn die Grenzen noch recht durchlässig sind. Im Osten wie im Westen versuchen die Bewohner ihr Leben unter den neuen Bedingungen einzurichten.

Anhand der Lebenswege der Bewohner eines kleinen Ortes an der bayerisch-thüringischen Grenze erzählt der Mehrteiler vom Nachkriegsdeutschland auf dem Weg zur deutsch-deutschen Teilung. Teil drei erzählt vom Leben auf zwei Seiten.

Anna und Friedrich haben sich unter den Vorzeichen des entstehenden Bauern- und Arbeiterstaates im Ostteil eine neue Existenz aufgebaut, als fleißige Neubauern auf einer Parzelle des enteigneten Gutes Striesow.

Auf der Westseite haben Theresa und ihr Mann Heinrich immer noch unter dem alten Schober zu leiden - was sie endlich dazu bewegt, ihn im Rahmen der "Entnazifizierung" und mithilfe des angeblich verschwundenen Parteibuches anzuzeigen. Aber auch hier versteht es Schober, sich seiner Strafe zu entziehen.

1952: Liesbeth besucht nach Jahren in den USA Tannbach, um an der Taufe ihres Enkelkindes teilnehmen zu können. Deutlich spürt sie die gravierenden Veränderungen seit ihrem Fortgang. Auch Landrat Werner kann einer Ausweitung der "Aktion Ungeziefer" nicht entgegenwirken. Die Liebesbeziehung zwischen ihm und Hilde Vöckler kann der politischen Situation nicht standhalten. Zusammen mit Anna und Friedrich lebt weiterhin Lothar auf dem Neubauernhof, der als Schmuggler und Schleuser im wahren Sinn des Wortes Grenzgänger bleibt.

Doch die Situation an der Grenze spitzt sich zu, was die Entscheidungen plötzlich endgültig werden lässt. Die Überquerung der Grenze wird lebensgefährlich. Als Friedrich mit der Umsetzung der "Aktion Ungeziefer" betraut wird - Zwangsumsiedlungen seiner Nachbarn und Freunde - werden seine und Annas politische und ideologische Loyalität auf eine harte Probe gestellt.


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22:01
VPS 22:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Deckname Luna (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Lotte ReinhardtAnna Maria Mühe
Prof. Arthur NoswitzGötz George
Julius MollHeino Ferch
SchoenAndreas Schmidt
Dr. Oskar HermannMaxim Mehmet
Dr. OffermannsPeter Lerchbaumer
u.a.
Buch: Christian Jeltsch, Monika Peetz
Regie: Ute Wieland

Ganzen Text anzeigenAls im August 1961 die Mauer gebaut wird, die Deutschland für die nächsten Jahrzehnte teilen wird, ist Lotte Reinhardt Anfang 20. Noch glaubt sie an den jungen DDR-Staat.

Der spannende Spionage-Thriller in zwei Teilen spielt vor dem Hintergrund deutsch-deutscher ...

Text zuklappenAls im August 1961 die Mauer gebaut wird, die Deutschland für die nächsten Jahrzehnte teilen wird, ist Lotte Reinhardt Anfang 20. Noch glaubt sie an den jungen DDR-Staat.

Der spannende Spionage-Thriller in zwei Teilen spielt vor dem Hintergrund deutsch-deutscher Geschichte, zu Beginn des Wettlaufs zum Mond (1961 bis 1964) zwischen den Supermächten USA und der Sowjetunion. Prominent besetzt mit Anna Maria Mühe und Götz George. Teil eins.

Lotte arbeitet als Schweißerin in einer Werft in Rostock, aber ihre Zukunft sieht sie ganz woanders. Das Weltall zieht sie magisch an, der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin ist ihr Held. Lotte träumt davon, in das Raumfahrtprogramm der UdSSR aufgenommen zu werden und selbst ins All zu fliegen. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sie, sehr zum Unmut ihrer Mutter, eine vormilitärische Ausbildung über sich ergehen: Mit immer waghalsigeren Fallschirmsprüngen springt sie ihrer Karriere als Kosmonautin entgegen.

Ihr Freund Holger teilt diese Leidenschaft nur halbherzig. Er will Sicherheit, heiraten, eine eigene Wohnung. Dafür arrangiert er sich auch mal mit "denen da oben". Das ist nichts für Lotte. Der Mauerbau enttäuscht sie zutiefst. Gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Kurt beginnt sie, Flugblätter zu drucken und zu verteilen. Doch Lottes Enthusiasmus wird schnell gebremst. Ausgerechnet ihr Freund Holger verrät sie. Lotte wird verhaftet und von dem unangenehmen Stasi-Mitarbeiter Schoen verhört.

Lotte ahnt nicht, dass sie für die Stasi längst ein lohnendes Ziel darstellt:
Ihr Großvater Professor Arthur Noswitz, den Lotte eigentlich immer noch in Sibirien vermutet, wo er für die Sowjets forschte, arbeitet nach seiner abenteuerlichen Flucht in den Westen als Wissenschaftler in Augsburg in der "BTT" (Bayerische Triebwerkstechnik), ein Unternehmen, das Raketenantriebstechnik entwickelt. Seit Kennedy zu Beginn der 1960er-Jahre den Wettlauf zum Mond verkündet hat, ist die Welt verrückt nach allem, was den Weg in den Weltraum eröffnet. Auch die DDR ist an wissenschaftlichen Erkenntnissen in Sachen Raketentechnik interessiert.

Schoens Vorgesetzter Julius Moll hat die Qualitäten von Lotte längst erkannt.
Er sieht in ihr eine ideale "Kundschafterin des Friedens", wie die Spione in der Hauptverwaltung Aufklärung genannt werden. Aber Moll ist ein intelligenter und feinsinniger Mensch, der spürt, dass man Lotte zu nichts zwingen kann. Deshalb lässt er Lotte laufen. Er ist sich sicher, dass er sie auf anderem Weg dazu bringen kann, zu tun, was er von ihr will.

Als Lotte, zurück aus der Untersuchungshaft, Holger zur Rede stellen will, kommt es zu einer Auseinandersetzung, in deren Folge Holger tödlich verunglückt. Schoen, der Lotte beobachtet, unterstellt ihr Mord und will sie verhaften. Doch Lotte kann entkommen. Ihr Bruder Kurt sieht nur einen Weg: Seine Schwester muss das Land verlassen. Auf einem Fischerboot gelingt ihr die abenteuerliche Flucht über die Ostsee in den Westen. Sie reist weiter nach Augsburg, zu ihrer Tante Martha und ihrem Großvater. Im Zug lernt sie Oskar kennen, einen jungen Ingenieur der BTT. Die beiden sind sich auf Anhieb sehr sympathisch. Doch Oskar ist auf dem Sprung in die USA, wo er die Chance hat, am Raumfahrtprogramm der NASA mitzuarbeiten. Und er ist verlobt mit Marianne Offermanns, der Tochter des Direktors der BTT.

Obwohl Lotte ihre Familie, besonders ihren Bruder Kurt, sehr vermisst, fühlt sie sich sicher in Augsburg und lebt sich schnell ein. Bis eines Tages ein bekanntes Gesicht im Friseur-Salon ihrer Tante auftaucht: Julius Moll. So einfach entkommt Lotte der Stasi nicht. Kurt wurde wegen Fluchthilfe festgenommen, aber Lotte könnte ihm helfen. Moll schlägt ihr einen Deal vor: Wenn Lotte ihm Informationen über die Forschung ihres Großvaters bringt, dann kann er etwas für Kurt tun. Lotte ahnt: Wenn sie ausschlägt, wird Kurt dafür büßen. Sie ist nicht so aufgeschlossen, wie Moll sich das wünscht, aber sie willigt schließlich ein.
Doch als Moll, zurück in Rostock, entdeckt, dass die echte Lotte Reinhardt schon seit 21 Jahren tot ist und er nicht die leiseste Ahnung hat, mit wem er es wirklich zu tun hat, ist seine Geduld mit ihr am Ende.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Deckname Luna" am Donnerstag, 1. Oktober, um 22.25 Uhr.


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0:31
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hebamme am Limit

Dauereinsatz für neues Leben

Film von Anabel Münstermann

Ganzen Text anzeigenAnja Lehnertz ist die letzte Beleg- und Hausgeburtshebamme in der gesamten Umgebung von Trier. Sie liebt ihren Beruf. Doch ab 2015 ist damit Schluss. Die Arbeit rechnet sich nicht mehr.

Der Film begleitet Anja Lehnertz auf ihren letzten Einsätzen als freie Hebamme und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAnja Lehnertz ist die letzte Beleg- und Hausgeburtshebamme in der gesamten Umgebung von Trier. Sie liebt ihren Beruf. Doch ab 2015 ist damit Schluss. Die Arbeit rechnet sich nicht mehr.

Der Film begleitet Anja Lehnertz auf ihren letzten Einsätzen als freie Hebamme und zeigt eine Frau, die sich förmlich zerreißen muss, um alles zu bewältigen: Ihren Beruf, ihr politisches Engagement - und den Alltag mit ihren fünf Kindern.

Der Terminkalender von Anja Lehnertz ist meistens voll. Rund um die Uhr ist sie erreichbar, ständig unterwegs, immer auf dem Sprung. Trotz Stress und ständiger Hetze - Anja Lehnertz liebt ihren Beruf und möchte nichts anderes in ihrem Leben tun. Denn Hebamme sein, das ist für sie viel mehr als nur die reine Geburtshilfe. Anja Lehnertz ist Vertraute in schwierigen Momenten. Sie tröstet, baut auf und greift - wenn es notwendig ist - auch ein. Als bei einer "ihrer Schwangeren" in der Klinik eine Schwangerschaftsvergiftung übersehen wird, ist sie es, die mit ihrer Intuition das Leben von Mutter und Kind rettet.

Doch am 31. Dezember 2014 ist der Geburtstermin der letzten Mutter, die sie betreut. Danach muss sie aufhören. Denn ab 2015 kostet eine Haftpflichtversicherung für Hebammen 6.275 Euro - bei einem Stundenlohn von 7,50 Euro und langen Anfahrten.

"Wie ich das emotional hinbekomme, weiß ich noch nicht. Denn die freie Geburtshilfe ist meine Berufung, aber es bleibt mir keine andere Wahl", sagt Anja Lehnertz, obwohl der Gedanke, den Job aufzugeben, für sie eigentlich unvorstellbar ist.


(ARD/SWR)


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1:03
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:31
VPS 01:30

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenUmstrittene Milliarden für die SBB
Alle vier Jahre wiederholt sich das Ritual: Die SBB fordert viel Geld vom Bund, für Unterhalt und Betrieb ihres Schienennetzes. Diesmal sollen es 7,6 Milliarden Franken sein – so viel wie nie zuvor. Die Summe ist umstritten und wird im ...

Text zuklappenUmstrittene Milliarden für die SBB
Alle vier Jahre wiederholt sich das Ritual: Die SBB fordert viel Geld vom Bund, für Unterhalt und Betrieb ihres Schienennetzes. Diesmal sollen es 7,6 Milliarden Franken sein – so viel wie nie zuvor. Die Summe ist umstritten und wird im neuen Parlament zu heißen Debatten führen. Warum braucht die SBB so viel Geld? SBB-Chef Andreas Meyer ist live im ECO-Studio.

Boden bewahren statt verschleudern
Land ist ein knappes Gut. Entsprechend hoch sind in der Schweiz vielerorts die Bodenpreise. Hoch ist auch der Anreiz, daraus satte Erlöse zu erzielen. «ECO» zeigt zwei besondere Grundeigentümer, die zwar unternehmerisch agieren, aber sorgsam mit dem Boden umgehen – weit weg von kurzfristiger Marktlogik. Teil eins einer dreiteiligen Serie über den heiklen Umgang mit dem kostbaren Gut.


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2:01
VPS 01:54

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

J'accuse - Ich klage an (1/2)

Stummfilm, Frankreich 1919

Darsteller:
Jean DiazRomuald Joubé
François LaurinSéverin Mars
Edith LaurinMaryse Dauvray
Lazare, Ediths VaterMaxime Desjardins
AngèleAngele Guys
u.a.
Regie: Abel Gance
Länge: 114 Minuten

Ganzen Text anzeigenKlassiker des pazifistischen Films. Das zweiteilige Werk entstand 1918 noch auf den Schlachtfeldern bei Verdun und führt in eindrucksvollen Bildern die Agonie des Krieges vor Augen.

Der Film war stark zensiert worden. Dank einer aufwendigen Restaurierung liegt er nun ...

Text zuklappenKlassiker des pazifistischen Films. Das zweiteilige Werk entstand 1918 noch auf den Schlachtfeldern bei Verdun und führt in eindrucksvollen Bildern die Agonie des Krieges vor Augen.

Der Film war stark zensiert worden. Dank einer aufwendigen Restaurierung liegt er nun in einer fast vollständigen Fassung vor, untermalt von einer Film-Symphonie für großes Orchester und virtuellen Chor.

Die Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf im Süden Frankreichs kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zwei Männer rivalisieren um die Liebe einer Frau: der Schriftsteller Jean Diaz und François Laurin, ein aggressiver Charakter. An seiner Seite die unglückliche Edith, die Jean Diaz liebt, aber von ihrem Vater zur Ehe mit François Laurin gedrängt wurde.

Als der Krieg ausbricht und François eingezogen wird, schickt er seine Frau zu seinen Eltern nach Lothringen. Die beiden Männer treffen sich an der Front wieder, Jean Diaz als Offizier, François als einfacher Soldat. Ihre private Rivalität wird an der Front zum Problem für die Truppe. Nachdem Jean eine gefährliche Mission für François übernommen und damit dessen Leben gerettet hat, werden die beiden zu engen Freunden.

Nach vier Jahren ist Jean krank und wird vorzeitig entlassen. Er kehrt ins Dorf zurück, als seine Mutter stirbt. Edith kommt in derselben Nacht zurück. Sie wurde Opfer einer Vergewaltigung durch deutsche Soldaten und hat nun ein dreijähriges Kind, Angèle. Wie soll sie deren Existenz François erklären, der auch von der Front kommt und Jean in Verdacht hat, Vater des Kindes zu sein?

Als François die Wahrheit erfährt, bedroht er Angèle. Jean löst die Situation, indem er François anbietet, gemeinsam an die Front zurückzukehren und das Unrecht an Edith zu rächen.

So wie Emile Zola 1898 in einem offenen Brief mit dem Titel "J'accuse ...!" für den jüdischen Offizier Dreyfus Partei ergriff und das Fehlurteil der französischen Militärjustiz gegen Dreyfus bloßstellte, so ist auch dieser 1918 entstandene Film ein Fanal der öffentlichen Anklage.

Abel Gance (1889-1981) war zu Beginn des Ersten Weltkriegs schon ein aufstrebender Filmregisseur. Zeitweise war er in der Filmabteilung der französischen Armee und wurde wegen Tuberkolose vorzeitig entlassen. Ein unmittelbarer Impuls zu "J'accuse" war der Antikriegsroman "Le feu" von Henri Barbusse (1916).

Die Dreharbeiten begannen im August 1918, teilweise auf realen Schlachtfeldern wie dem von Saint-Mihiel, wo die US-amerikanische Armee kämpfte und die Gance Dreharbeiten erlaubte, ohne zu wissen, dass er einen Film gegen den Krieg im Sinn hatte. Diese Authentizität begründete den internationalen Erfolg des Films, insbesondere der "Marsch der Toten", wofür Gance Soldaten einsetzte, die in Verdun gekämpft hatten und die nach den Dreharbeiten im September 1918 wieder an die Front mussten.

Den zweiten Teil von "J'accuse - Ich klage an" zeigt 3sat im Anschluss um 3.50 Uhr.


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3:53
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3

J'accuse - Ich klage an (2/2)

Stummfilm, Frankreich 1919

Darsteller:
Jean DiazRomuald Joubé
Francois LaurinSéverin Mars
Edith LaurinMaryse Dauvray
LazareMaxime Desjardins
AngèleAngèle Guys
u.a.
Regie: Abel Gance
Länge: 54 Minuten

Ganzen Text anzeigenJean und François sind wieder an der Front, ein mythischer Gallier ruft zur großen Schlacht. François stirbt im Hospital und Jean wird verrückt.

Er kehrt ins Dorf zurück, versammelt abends alle Bewohner und konfrontiert sie mit seiner Vision: die Rückkehr der ...

Text zuklappenJean und François sind wieder an der Front, ein mythischer Gallier ruft zur großen Schlacht. François stirbt im Hospital und Jean wird verrückt.

Er kehrt ins Dorf zurück, versammelt abends alle Bewohner und konfrontiert sie mit seiner Vision: die Rückkehr der toten Soldaten, die wissen wollen, ob ihr Opfer es wert war oder ob sie ihr Leben umsonst gegeben haben.

In ihrem Namen klagt Jean Diaz alle an, die vom Krieg profitierten. Jean klagt zuletzt die Sonne an, in dieser ungerechten Welt immer noch aufzugehen, und stirbt.


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4:48
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Wüsten im Vormarsch (1/2)

Chinas Kampf gegen den Sand

Film von Klaus Feichtenberger

Ganzen Text anzeigenWeltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China.

Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende ...

Text zuklappenWeltweit dehnen sich durch Klimawandel und steigenden Wasserverbrauch die Wüstenflächen aus. Aber in keinem Land vollzieht sich die Austrocknung so rasant wie in China.

Inzwischen sind verschiedene Regionen bereits unbewohnbar geworden. Um die fortschreitende Versteppung und Verwüstung weiter Teile Chinas einzudämmen, hat sich die Regierung entschlossen, Milliarden von Bäumen zu pflanzen und weite Grünflächen anzulegen.


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5:32
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Wüsten im Vormarsch (2/2)

Europas Süden trocknet aus

Film von Ingo Herbst

Ganzen Text anzeigenNicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien zum Beispiel ist massiv betroffen.

Die Iberische Halbinsel dient als akutes Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive ...

Text zuklappenNicht nur in Afrika und Asien dehnen sich Wüstengebiete immer weiter aus. Auch der Süden Europas droht auszutrocknen. Spanien zum Beispiel ist massiv betroffen.

Die Iberische Halbinsel dient als akutes Beispiel für ein Ökosystem, dass durch exzessive Landwirtschaft, steigenden Wasserverbrauch und wachsende Bodenerosion bereits irreparabel geschädigt wurde.

Das Gegenbeispiel bildet Island. Die Insel, einst durch massive Abholzung der riesigen Wälder in eine Steppe verwandelt, hat das Schlimmste hinter sich, und die fruchtbaren Gebiete gedeihen von Neuem. Aber Island hat gegenüber Spanien einen enormen Vorteil: Es gibt dort ausreichend Wasser.