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Sonntag, 20. September
Programmwoche 39/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15
VPS 06:16

makro: Einwanderungsrepublik Deutschland

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Schlepperindustrie
Das Geschäft mit den Flüchtlingen

Auswanderungsstopp
Neuanfang im Senegal

Vermittlungsstelle
Arbeit für Vertriebene


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Lars P. Feld: Ach Europa!

Ganzen Text anzeigenDie Griechenland-Krise hat die EU erschüttert. Professor Dr. Lars P. Feld diskutiert, ob sich die Struktur der Europäischen Währungsunion ändern muss, um den Euro zu stabilisieren.

Professor Dr. Lars P. Feld ist Leiter des Walter Eucken Instituts und Professor für ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Griechenland-Krise hat die EU erschüttert. Professor Dr. Lars P. Feld diskutiert, ob sich die Struktur der Europäischen Währungsunion ändern muss, um den Euro zu stabilisieren.

Professor Dr. Lars P. Feld ist Leiter des Walter Eucken Instituts und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg. Er ist einer der fünf Wirtschaftsweisen, die die Bundesregierung in gesamtwirtschaftlichen Fragen beraten.

Die Stabilisierung des Euro erscheint als unendliche Geschichte, besonders nachdem mit der Griechenland-Krise neue Unsicherheiten und Gefahren aufgetaucht sind. Die Krise wird zum Dauerzustand und euroskeptische Stimmen gewinnen an Zustimmung, nicht nur in Deutschland. Das Verhältnis zwischen den europäischen Staaten, zwischen ihren Regierungen und ihren Bevölkerungen leidet. Gleichwohl sind rein politisch motivierte Bekenntnisse zur gemeinsamen Währung gefährlich.

Die jüngsten Entwicklungen machen vielmehr deutlich, dass die Fähigkeit und die Bereitschaft der europäischen Staaten, Fehlentwicklungen mit frischem Geld kurzfristig zu kaschieren, immer mehr an ihre Grenzen stoßen. Viele Menschen fragen sich vor diesem Hintergrund: Gibt es grundsätzliche Entscheidungen, die getroffen werden könnten, um die Dauerkrise wirksam zu beenden?


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Jasper Johns: Flag

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Identität: Die Haut, in der wir stecken?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenWenig ist so vorurteilsbeladen wie die Pigmentierung der Haut. Aber steckt in ihr auch ein Teil der Identität? Ist die Hautfarbe nicht ebenso wie das Geschlecht ein soziales Konstrukt?

Moderatorin Barbara Bleisch begibt sich mit der Sozialanthropologin Serena Dankwa ...

Text zuklappenWenig ist so vorurteilsbeladen wie die Pigmentierung der Haut. Aber steckt in ihr auch ein Teil der Identität? Ist die Hautfarbe nicht ebenso wie das Geschlecht ein soziales Konstrukt?

Moderatorin Barbara Bleisch begibt sich mit der Sozialanthropologin Serena Dankwa und dem Historiker Valentin Groebner auf eine philosophische Spurensuche nach der Identität, die den Menschen "ins Gesicht geschrieben" ist.

Im Juni 2015 flog die Lügengeschichte auf: Die US-Aktivistin Rachel Dolezal hatte sich jahrelang als Schwarze ausgegeben, obwohl sie als Weiße geboren wurde. Die Enthüllung war in den USA ein Skandal und sorgte auch in Europa für Schlagzeilen.

Doch weshalb eigentlich? Ist es nicht möglich, wie Dolezal behauptet, sich als Weiße afroamerikanisch zu fühlen, so wie es möglich ist, sich im falschen Geschlecht geboren zu sehen? Ist die Hautfarbe nicht ebenso wie das Geschlecht ein soziales Konstrukt, eine Identität, die man allenfalls auch wechseln kann? Dann könnte es analog zu Transgender auch eine Kategorie wie Transrace geben. Doch geht es in der Debatte überhaupt um die Pigmentierung der menschlichen Haut? Ist der Slogan "Black is beautiful" nicht letztlich eine politische Aussage, die gegen Machtverhältnisse opponiert?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (5/9)

Symphonie Nr. 5

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. - Fünfter Teil des Beethoven-Zyklus.

Die vier Töne des "Schicksalsmotivs" der 5. Symphonie bilden eines der ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. - Fünfter Teil des Beethoven-Zyklus.

Die vier Töne des "Schicksalsmotivs" der 5. Symphonie bilden eines der bekanntesten Motive unserer Musikkultur. Fast ein Wunder, welchen musikalischen Reichtum Beethoven aus diesem Vier-Ton-Motiv entstehen lässt.

Die Entwicklung vom dunkel-dramatischen ersten Satz bis zu den triumphierenden Fanfaren im Finale wurde mit der berühmten Formel "per aspera ad astra" ("Durch die Mühsal zu den Sternen") beschrieben.

Die berühmte Suntory Hall in Tokio ist das "Mekka" des klassik-begeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Saal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Gleich eine ganze Konzertreihe dort bestreiten zu dürfen, ist etwas ganz Außergewöhnliches. Und wenn es sich hierbei gar um die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven handelt, dann wird dies auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen eines Orchesters markieren. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte im Herbst 2012 unter der Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus im Rahmen seiner Ostasien-Tournee an fünf Abenden und gipfelte am letzten Abend unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten in der Aufführung der "Neunten".


(ARD/BR)


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10:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (6/9)

Symphonie Nr. 6

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der Suntory Hall in Tokio. - Sechster Teil des Beethoven-Zyklus.

Im kompletten Gegensatz zur dramatischen Fünften steht die 6. Symphonie, die ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der Suntory Hall in Tokio. - Sechster Teil des Beethoven-Zyklus.

Im kompletten Gegensatz zur dramatischen Fünften steht die 6. Symphonie, die "Pastorale". Die Titel der fünf Sätze beschreiben Szenen und Empfindungen des ländlichen Lebens, die Beethoven in teils lautmalerischer Weise (Vogelstimmen, Gewitter) in Musik setzt.

Die ländliche Szenerie sah Beethoven als Projektionsfläche, um allgemeine menschliche Stimmungen musikalisch darzustellen.

Die berühmte Suntory Hall in Tokio ist das "Mekka" des klassikbegeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Saal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Gleich eine ganze Konzertreihe dort bestreiten zu dürfen, ist etwas ganz Außergewöhnliches. Und wenn es sich hierbei gar um die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven handelt, dann wird dies auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen eines Orchesters markieren. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte im Herbst 2012 unter Leitung seines Chefdirigenten Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus im Rahmen seiner Ostasien-Tournee an fünf Abenden und gipfelte am letzten Abend unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten in der Aufführung der "Neunten".


(ARD/BR)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Literaturclub

mit Nicola Steiner, Christine Lötscher, Martin Ebel

und Rüdiger Safranski

Ganzen Text anzeigenNicola Steiner, Christine Lötscher, Martin Ebel und Rüdiger Safranski diskutieren im "Literaturclub" neue Bücher des Monats September.

Diesmal sind es Kazuo Ishiguros "Der begrabene Riese", Rolf Lapperts "Über den Winter", Jonathan Franzens "Unschuld" und Clemens ...

Text zuklappenNicola Steiner, Christine Lötscher, Martin Ebel und Rüdiger Safranski diskutieren im "Literaturclub" neue Bücher des Monats September.

Diesmal sind es Kazuo Ishiguros "Der begrabene Riese", Rolf Lapperts "Über den Winter", Jonathan Franzens "Unschuld" und Clemens J. Setzs "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre".

Der britisch-japanische Bestsellerautor Kazuo Ishiguro erzählt die frühe Geschichte Britanniens als Fantasy-Epos. Was ist das, das eigene Leben? Rolf Lappert stellt die Frage in seinem aktuellen Roman "Über den Winter". Mit "Unschuld" legt Jonathan Franzen seinen lang erwarteten neuen Roman vor. Es geht um vertrackte Familienverhältnisse vor deutsch-amerikanischer Kulisse. Und: der Österreicher Clemens J. Setz erkundet mit "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" die Abgründe von Liebe und Wahn in einem Dreieck der Beziehungen.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die südsteirische Weinstraße -

60 Jahre grenzenlose Lebensfreude

Film von Gernot Lercher

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenDie südsteirische Weinstraße, die 2015 ihren 60. Geburtstag feiert, ist die älteste der insgesamt acht Weinstraßen. Wo einst Angst und Misstrauen regierten, herrscht heute Lebensfreude.

Der Film erzählt die Geschichte der südsteirischen Weinstraße und jener ...
(ORF)

Text zuklappenDie südsteirische Weinstraße, die 2015 ihren 60. Geburtstag feiert, ist die älteste der insgesamt acht Weinstraßen. Wo einst Angst und Misstrauen regierten, herrscht heute Lebensfreude.

Der Film erzählt die Geschichte der südsteirischen Weinstraße und jener Menschen, die mit viel Weitblick und großem Pioniergeist ihrer engeren Heimat ein neues Gesicht gegeben haben und nach wie vor geben.


An den schmalen Straßen von Spielfeld und Ehrenhausen, über Gamlitz hinauf nach Ratsch und weiter bis nach Leutschach hat sich eine pulsierende Erlebniswelt etabliert - voller kulinarischer Genüsse, Geselligkeit und einer einzigartigen Landschaft. Die von Pappeln und Kastanienbäumen gesäumte, 25 Kilometer lange Straße verläuft fünf Kilometer direkt entlang der Grenze zu Slowenien. Daran liegen die Weingüter vielfach prämierter Winzer. Hier reifen Welschriesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Muskateller in höchster Güte. Gastfreundliche Menschen, kultivierte Weingärten, fruchtige Weine, gemütliche Buschenschänken und der Klapotetz - als weithin sichtbares Wahrzeichen der Region - sind die Hauptdarsteller auf einer einzigartigen Naturbühne, einer Bühne, die sich zu allen Jahreszeiten von einer neuen, atemberaubenden Seite zeigt.


(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenDenis Scheck empfiehlt: Michael Fehr
Im September empfiehlt Denis Scheck ein Buch, das er sofort in den Kreis der Weltliteratur aufnehmen würde: "Simeliberg" – ein Krimi, mit radikaler Sprache und radikaler Weltsicht.
In dem Krimi hat der 1982 geborene Autor Michael ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenDenis Scheck empfiehlt: Michael Fehr
Im September empfiehlt Denis Scheck ein Buch, das er sofort in den Kreis der Weltliteratur aufnehmen würde: "Simeliberg" – ein Krimi, mit radikaler Sprache und radikaler Weltsicht.
In dem Krimi hat der 1982 geborene Autor Michael Fehr das Märchen von Gier und Geld in unsere Gegenwart übersetzt.

Rafik Schami
"Sophia oder der Anfang aller Geschichten"

Die Top Ten
Denis Schecks Kommentar zur aktuellen Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch

Helen Macdonald: "H wie Habicht"
In England ist "H wie Habicht" schon ein Bestseller. Jetzt gibt es das Buch auch auf Deutsch.


(ARD/MDR)


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14:00

Mythos Wiesn

Das Leben ist ernst genug

Film von Kim Koch

Ganzen Text anzeigenDas Oktoberfest - die bayerische Institution für exzessiven, aber durch Tradition und Heimatromantik gebilligten Sinnesrausch.

Auf der Wiesn finden alle Willigen einen gemeinsamen Rahmen für das Ausleben grundarchaischer Bedürfnisse: essen, trinken, singen, sich ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Oktoberfest - die bayerische Institution für exzessiven, aber durch Tradition und Heimatromantik gebilligten Sinnesrausch.

Auf der Wiesn finden alle Willigen einen gemeinsamen Rahmen für das Ausleben grundarchaischer Bedürfnisse: essen, trinken, singen, sich verkleiden, anbandeln. Jede Aktion trägt den Stempel "typisch bayerisch" und ist nicht nur lustig, sondern identitätsbildend.


(ARD/BR)


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wunder der Natur (1/2)

Amazonas - Natur im Überfluss

Film von Elmar Bartlamae


(ARD/RB)


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunder der Natur (2/2)

Iguazu - Das große Wasser

Film von Corinna Hackenbroch

Ganzen Text anzeigenDie Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten.

7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe – ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDie Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten.

7.500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe – ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben.

So wie Marcos Labanca: Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist ihm allerdings bisher noch nicht geglückt.

Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen, um die Jaguare vor die Linse zu bekommen.

Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250.000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - so wie im Dorf Chafariz, ohne Elektrizität und fließendes Wasser.


(ARD/RB)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Vertraute Fremde

Spielfilm, Belgien/Luxemburg/Frankreich/Deutschland 2010

Darsteller:
Thomas Verniaz (Erwachsener)Pascal Greggory
Bruno VerniazJonathan Zaccaï
Anna VerniazAlexandra Maria Lara
Thomas Verniaz (Teenager)Leo Legrand
Sylvie DumonteileLaura Martin
u.a.
Regie: Sam Garbarski
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer ehemals erfolgreiche Autor Thomas steigt in den falschen Zug und landet im Dorf seiner Kindheit - im Jahr 1963. Er ist wieder ein 14-jähriger Teenager, mit den Erinnerungen eines Erwachsenen.

Angeregt von einem grafischen Roman des japanischen Manga-Künstlers ...
(ARD)

Text zuklappenDer ehemals erfolgreiche Autor Thomas steigt in den falschen Zug und landet im Dorf seiner Kindheit - im Jahr 1963. Er ist wieder ein 14-jähriger Teenager, mit den Erinnerungen eines Erwachsenen.

Angeregt von einem grafischen Roman des japanischen Manga-Künstlers Jiro Taniguchi, der am Ende persönlich auftritt, schickt Regisseur Sam Garbarski seinen Helden zurück in die Zukunft. Eine berührende Geschichte in dem wortkargen Familienleben der 1960er.

Auf der Comic-Messe nimmt kaum noch jemand Notiz von den neuen Büchern des einst erfolgreichen Autors Thomas. Mit der ernüchternden Erkenntnis, dass ihm die Inspiration abhanden gekommen ist, steigt er auf dem Heimweg geistesabwesend in den falschen Zug und landet unerwartet im Dorf seiner Kindheit. Der erzwungene Aufenthalt in der vertrauten Fremde weckt schmerzliche Erinnerungen: Seine Mutter starb aus Kummer, weil der Vater die Familie eines Tages ohne Vorwarnung verlassen hatte. Warum - das hat Thomas bis heute nicht verstanden. Doch nun erhält er die Chance, dieses Rätsel zu lösen. Eine Zeitschleife wirft ihn zurück in die Vergangenheit, er ist wieder ein 14-jähriger Teenager und alles um ihn herum ist genau wie damals im Jahr 1963: Thomas hilft seinem Vater in der Schneiderei, erledigt Besorgungen für die Mutter und geht zur Schule. Nur etwas ist anders: Mit den Erfahrungen des Erwachsenen erobert er nun das Herz der unnahbaren Dorfschönheit Sylvie, die ihn damals keines Blickes würdigte. Durch diesen Erfolg erkennt er plötzlich seine Mission: Es bleiben ihm nur noch wenige Tage, um herauszufinden, warum sein Vater damals die Familie verließ. Lässt sich die Vergangenheit ändern?


(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Theater: Ein Fest!

Short Theatre Rome

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenUnter dem Motto "Nostalgia di Futuro", "Sehnsucht nach der Zukunft", treffen sich vom 3. bis 13. September Theatermacher, Tänzer und Choreografen auf dem "Short Theatre" Festival in Rom.

Nina "Fiva" Sonnenberg reist in die Stadt der sieben Hügel und trifft dort neben ...

Text zuklappenUnter dem Motto "Nostalgia di Futuro", "Sehnsucht nach der Zukunft", treffen sich vom 3. bis 13. September Theatermacher, Tänzer und Choreografen auf dem "Short Theatre" Festival in Rom.

Nina "Fiva" Sonnenberg reist in die Stadt der sieben Hügel und trifft dort neben Festivalleiter Fabrizio Arcuri auch das Berliner Kollektiv She She Pop - eine der innovativsten und interessantesten Performancegruppen der aktuellen deutschen Theaterszene.

Das Künstlerkollektiv ist zum ersten Mal in Rom zu Gast und präsentiert seine aktuelle Produktion "The Rite of Spring". Die Performance von Choreograf Roberto Castello trägt das rätselhafte Palindrom "in girum imus nocte (et consumimur igni)" als Titel und mischt Kino, Tanz und Theater.

Nina "Fiva" Sonnenberg trifft außerdem den jungen Tänzer Youness Khoukhou, einen Absolventen der renommierten Brüsseler Tanzschule P.A.R.T.S. Der Marokkaner zeigt in Rom sein Stück "Becoming".


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bangkok - Megalopolis

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenBangkok - der klangvolle Name der thailändischen Hauptstadt steht seit Jahrzehnten für Exotik und Abenteuer. Doch die alten Klischees haben sich überlebt.

Bangkok hat ein beispielloses Wachstum hinter sich und ist heute eine der größten Städte der Erde. Trotz ...

Text zuklappenBangkok - der klangvolle Name der thailändischen Hauptstadt steht seit Jahrzehnten für Exotik und Abenteuer. Doch die alten Klischees haben sich überlebt.

Bangkok hat ein beispielloses Wachstum hinter sich und ist heute eine der größten Städte der Erde. Trotz aller politischen Unsicherheit bleibt Thailand ein begehrtes Tourismus-Ziel und Bangkok das wichtigste Drehkreuz in Südostasien.

Bangkok ist die größte Stadt der Welt, die den Buddhismus praktiziert. Thailänder sind tolerant und lassen vieles zu, doch der Fremde wird immer ein Fremder bleiben. Wer Bangkok verstehen will, muss mit Widersprüchen umgehen können, ohne sie auflösen zu wollen.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der königliche Park von Studley und die Ruinen von

Fountains Abbey, Großbritannien

Gepflegte Wildnis
Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigenGriechische Tempel, gotische Türmchen und eine der größten und besterhaltenen Zisterzienseranlagen in England: All das findet man im königlichen Park von Studley.

Ein Park, knorrige Bäume, vom Wind, wie von Riesenhand, verdreht. Rudel von Damwild und Rehe äsen im ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenGriechische Tempel, gotische Türmchen und eine der größten und besterhaltenen Zisterzienseranlagen in England: All das findet man im königlichen Park von Studley.

Ein Park, knorrige Bäume, vom Wind, wie von Riesenhand, verdreht. Rudel von Damwild und Rehe äsen im hohen Gras. Im Tal spiegelt sich die Natur in einer künstlichen Seenplatte: Der Besucher steht in Lord Aislabie's "Watergarden".

Im 18. Jahrhundert war es Mode, die Parks adliger Landsitze mit griechischen Tempeln und gotischen Türmchen zu schmücken - echte Ruinen standen hoch im Kurs. Und der Lord besaß eine wirklich großartige Ruine in seinem Park. Geht man auf gepflegten Parkwegen am Bach entlang, der die künstlichen Seen durchfließt, fällt der Blick auf "Fountains Abbey" oder das, was von dem einst größten englischen Zisterzienser Kloster in Yorkshire übrig ist, eine beeindruckende Ruine. 1132 waren 13 Mönche aus dem Benediktiner Kloster York in das unbewohnte, wilde Tal gezogen, das der Skell Bach durchfloss. Sie waren "Aussteiger", verachteten Wohlleben und Bequemlichkeit, die sich in den Klöstern ausgebreitet hatten. Ihr Vorbild: Ein Kloster in Burgund in Citeaux - lateinisch cisterzium. Die englischen Mönche schlossen sich den "Zisterziensern" an. Dieser Mönchsorden schrieb Architekturgeschichte, sein Stil: großartige Schlichtheit. Kein Prunk durfte in den Kirchen die Andacht stören, die Wände waren weiß geputzt und nur an Säulenkapitellen konnten die Steinmetze ihr Können beweisen. Turmlos musste die Kirche sein, Hochbauweise galt als Zeichen des Hochmuts - doch das erste, was von Fountains Abbey, und schon von weitem ins Auge fällt: Der hohe spätgotische Turm - er wurde zum Wahrzeichen des Klosters. Dieser Turm war erst 300 Jahre nach der Gründung der Kirche hinzugefügt worden, ein Beweis für den Wohlstand des Klosters. Die Zisterzienser von Fountains Abbey waren im internationalen Wollhandel tätig und besaßen riesige Ländereien - doch 1539 brach die Erfolgsgeschichte ab. Fountains Abbey wurde, wie die meisten Klöster, von Heinrich VIII. aufgelöst.

Spätere Besitzer nutzten Kloster und Kirche als Steinbruch, bis Lord Aislabie den dekorativen Wert der Ruine erkannte und sie als Blickfang in der romanischen Naturkulisse seines Parks "Studley Royal" nutzte.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2015

Max Uthoff: Gegendarstellung

3sat-Zelt Mainz, 13.9.2015

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMax Uthoff ist Politkabarettist mit Herz, Hirn und Haltung. Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt er seine Sicht auf die Welt mit all ihren Absurditäten.

Er berichtet von der Wucht der Behauptung, von mörderischen Geschäften, ...

Text zuklappenMax Uthoff ist Politkabarettist mit Herz, Hirn und Haltung. Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt er seine Sicht auf die Welt mit all ihren Absurditäten.

Er berichtet von der Wucht der Behauptung, von mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen.

Wenn Sprache die Waffe des Pazifisten ist, dann ist Max Uthoff der James Bond des Kabaretts. Gut, dass man mit den Ohren nicht blinzeln kann: bei ihm hätte man keine Zeit dazu.

Max Uthoff ist ein Moralist im besten Sinne: er kämpft für eine bessere Welt und verzweifelt regelmäßig daran. Mal radikal subjektiv, mal erschreckend unsentimental, immer gut recherchiert und mit besten Absichten. Dass ihn die "Welt" einmal als "geschniegelten Brettl-Stalinisten" beschimpfte, darf man getrost als Kompliment werten.


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2015

Christoph Sieber: Hoffnungslos optimistisch

3sat-Zelt Mainz, 17.09.2015

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenChristoph Sieber bietet einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Polit-Marionetten und die Strippenzieher im Hintergrund. Das tut manchmal weh, geht aber nie unter die Gürtellinie.

Leidenschaftlich, voll echter Empörung und mit einem Mundwerk wie ein ...

Text zuklappenChristoph Sieber bietet einen kabarettistischen Rundumschlag gegen Polit-Marionetten und die Strippenzieher im Hintergrund. Das tut manchmal weh, geht aber nie unter die Gürtellinie.

Leidenschaftlich, voll echter Empörung und mit einem Mundwerk wie ein Maschinengewehr wettert er gegen die sozialen Missstände in unserer Gesellschaft.

"Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts", so das Jury-Urteil bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises im Mainzer Unterhaus im Februar 2015. "Ich bin mit 45 'die Stimme der Jugend' - sowas gibt’s nur im Kabarett", entgegnet darauf Christoph Sieber in seiner unnachahmlich sarkastischen Art. Eigentlich müsste der gebürtige Schwabe jetzt, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, abtreten. Doch er hat gerade ein neues Programm geschrieben, das er dem Publikum auf keinen Fall vorenthalten kann: "Hoffnungslos optimistisch" ist sein fünftes Soloprogramm, mit dem er ab September 2015 auf Tour geht. Darin geht es nicht mehr nur um die Polit-Marionetten des Berliner Reichstagstheaters, über die sich die ganze Nation mokiert, sondern auch um die Strippenzieher im Hintergrund, die wahrhaftig Bösen. Das Leben ist eine Zumutung – aber mit Christoph Sieber lässt sich diese Zumutung besser ertragen.


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21:46
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2015

Kling, Krebs & Fischer: Viel Schönes dabei

3sat-Zelt Mainz, 16.09.2015

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIst das noch Kabarett oder schon Punkrock? Marc-Uwe Kling, Schöpfer der "Känguru-Chroniken", rappt, rockt und singt mit Michael Krebs, Julius Fischer und den "Pommesgabeln des Teufels".

Man sollte nicht alles glauben, was die drei Kabarett-Anarchisten so erzählen, ...

Text zuklappenIst das noch Kabarett oder schon Punkrock? Marc-Uwe Kling, Schöpfer der "Känguru-Chroniken", rappt, rockt und singt mit Michael Krebs, Julius Fischer und den "Pommesgabeln des Teufels".

Man sollte nicht alles glauben, was die drei Kabarett-Anarchisten so erzählen, singen und rappen. Ein Ereignis ist das gemeinsame Bandprojekt aber definitiv: Musikalisch auf hohem Niveau, politisch und albern, laut und feinsinnig, provokant und versöhnlich.

In aller Bescheidenheit versprechen sie "das historischste Ereignis des Jahrtausends" - und angeblich ist es ganz banal entstanden: Marc-Uwe Kling stellte eines Tages fest, dass Skat spielen zu dritt viel mehr Spaß macht als allein. Also lud er die Kollegen Michael Krebs und Julius Fischer ein, mit ihm auf Tour zu gehen. Da Pokern aber noch viel mehr Spaß macht als Skat, nahmen sie auch noch eine Band mit, nämlich die berüchtigten "Pommesgabeln des Teufels".

Ein Abend, der sich im Ohr ebenso einnistet wie im Hirn. Es wird gesungen, gereimt und gerockt, von Treuepunkten und Grundschullehrerinnen, Hobbies und Selbstausbeutung, ein Abend voller großer Fragen und kleiner Gemeinheiten.


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22:32
VPS 22:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Unglück von Mattmark

Film von Patricia Wagner und Christina Karrer

Ganzen Text anzeigenAm Nachmittag des 30. August 1965 hatten sich plötzlich riesige Eismassen vom Allalingletscher gelöst und das Barackendorf der Baustelle für den Staudamm von Mattmark unter sich begraben.

Die Eismassen begraben 88 Arbeiter. 17 Verantwortliche werden der ...

Text zuklappenAm Nachmittag des 30. August 1965 hatten sich plötzlich riesige Eismassen vom Allalingletscher gelöst und das Barackendorf der Baustelle für den Staudamm von Mattmark unter sich begraben.

Die Eismassen begraben 88 Arbeiter. 17 Verantwortliche werden der fahrlässigen Tötung angeklagt. Alle werden freigesprochen. Bis heute standen entscheidende Dokumente unter Verschluss. Jetzt sind sie erstmals öffentlich und werfen ein neues Licht auf den Fall.

Zwei Millionen Kubikmeter Eis und Geröll lösen sich vom Allalingletscher und stürzen auf die Baubaracken nieder, die direkt unterhalb der Gletscherzunge für den Bau des damals größten Staudamms Europas errichtet worden war. 88 Menschen, darunter 56 italienische Gastarbeiter und 24 Schweizer, finden unter der 30 Meter hohen Eismasse den Tod.

Das Unglück wird vorerst als reine Naturkatastrophe bezeichnet - man spricht von der "Macht der Berge". Doch bald beginnen Presse und die Angehörigen der Opfer die Sicherheitsvorkehrungen auf der Baustelle zu hinterfragen.

1972, erst sieben Jahre nach dem Unglück, bringt der Kanton Wallis den Fall in Visp vor Gericht. 17 Angeklagte, darunter Ingenieure der Mattmark AG und Suva-Beamte, müssen sich im Aktenprozess wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Bereits eine Woche nach Prozessbeginn werden sie in allen Anklagepunkten freigesprochen: Eine Eislawine stelle eine allzu entfernte Möglichkeit dar, mit der man im Leben vernünftigerweise nicht rechnen müsse. Auch die Zweitinstanz bestätigt die These der Unvorhersehbarkeit.

Neue Dokumente, die jetzt erstmals öffentlich sind, zeigen nun: Experten warnten bereits vor dem Unglück vor der Gefahr eines Gletscherabbruchs.

Am Nachmittag des 30. August 1965 hatten sich plötzlich riesige Eismassen vom Alalin-Gletscher gelöst und das Barackendorf der Baustelle für den Staudamm unter sich begraben.

Der Film blickt zurück auf das Unglück bei dem 88 Menschen ihr Leben verloren.


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23:28
VPS 23:25

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Heiße Münzen

Fernsehfilm, DDR 1975

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Sabine FechnerGisela Hess
GeschkeJustus Fritsche
Museumsdirektor IllingerCarl-Hermann Risse
Romer, sein MitarbeiterJoachim Tomaschewsky
u.a.
Buch: Dieter Frenzel
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 77 Minuten

Ganzen Text anzeigenZwei Tage vor einer Ausstellungseröffnung stehlen unbekannte Täter die wertvollsten Münzen aus einem Museum. Unzureichende Sicherheitsvorkehrungen haben es den Dieben leicht gemacht.

Der Verdacht liegt nahe, dass ein Mitarbeiter des Museums in den Fall verstrickt ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenZwei Tage vor einer Ausstellungseröffnung stehlen unbekannte Täter die wertvollsten Münzen aus einem Museum. Unzureichende Sicherheitsvorkehrungen haben es den Dieben leicht gemacht.

Der Verdacht liegt nahe, dass ein Mitarbeiter des Museums in den Fall verstrickt ist. Für die Kriminalisten wird der Fall zum Wettlauf gegen die Zeit, denn bis zur Eröffnung der Ausstellung müssen die gestohlenen Münzen wieder im Museum sein.


(ARD/MDR)


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0:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Trespass

Spielfilm, USA 1992

Darsteller:
VinceBill Paxton
King JamesIce-T
DonWilliam Sadler
SavonIce Cube
BradleeArt Evans
LuckyDevoreaux White
Regie: Walter Hill
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie Feuerwehrmänner Vince und Don finden bei einem ihrer Einsätze eine Karte, auf der das Versteck eines Goldschatzes eingezeichnet ist. - Der Beginn eines gefährlichen Abenteuers.

Krimi-Routinier Walter Hill ("Nur 48 Stunden", "Last Man Standing") inszenierte mit ...

Text zuklappenDie Feuerwehrmänner Vince und Don finden bei einem ihrer Einsätze eine Karte, auf der das Versteck eines Goldschatzes eingezeichnet ist. - Der Beginn eines gefährlichen Abenteuers.

Krimi-Routinier Walter Hill ("Nur 48 Stunden", "Last Man Standing") inszenierte mit "Trespass" einen fulminanten Action-Kracher, der von Minute zu Minute immer mehr an Spannung gewinnt.

Voller Begeisterung fahren die Schatzsucher zu einem leer stehenden Lagerhaus in St. Louis, in dem sie die Beute aus einem Kirchenraub vermuten. Dort geraten sie jedoch direkt ins Revier einer gefährlichen Drogengang und werden Zeugen eines Mordes. Sie verschanzen sich in dem heruntergekommenen Gebäude und stoßen zunächst einmal auf den Obdachlosen Bradlee, der sich hier eingenistet hat. Sie nehmen ihn gefangen, doch schon bald brauchen sie einen Verbündeten gegen die Übermacht von King James und seinen Leuten.

Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen beiden Fronten. Dennoch vergisst Don das Gold nicht und sucht die Decken mit einem Metalldetektor ab. Als sie tatsächlich den Kirchenschatz finden, verpassen sie die letzte Fluchtmöglichkeit, weil Don nicht mehr bereit ist, das Gold zurückzulassen. Die beiden Freunde und ihr neuer Mitstreiter sind einem regelrechten Belagerungszustand ausgesetzt, und da beide Seiten bewaffnet sind, liefern sie sich ein Feuergefecht.

Die Untermalung mit coolen Rap-Songs sowie die hochkarätige Besetzung mit den Rap-Stars Ice-T und Ice Cube, die in Gangsterposen mit schwerem Geschütz in der Rolle der Bad Guys brillieren, brachten dem Film seinen deutschen Videotitel ein: "Trespass - Die Rap-Gang".


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2:22
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Marrakesch

(Our Man in Marrakesh)

Spielfilm, Großbritannien 1966

Darsteller:
Andrew JesselTony Randall
Kyra StanovySenta Berger
JonquilKlaus Kinski
Narim CasimirHerbert Lom
Samia VossMargaret Lee
u.a.
Regie: Don Sharp
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenIngenieur Andrew Jessel will in Marrakesch ein Hotel bauen, doch er stolpert über eine Leiche und gerät in eine abenteuerliche Geschichte aus Mord, Bestechung und politischem Komplott.

Ein amüsanter Spionagekrimi an exotischen Schauplätzen, veredelt von einer ...
(ARD)

Text zuklappenIngenieur Andrew Jessel will in Marrakesch ein Hotel bauen, doch er stolpert über eine Leiche und gerät in eine abenteuerliche Geschichte aus Mord, Bestechung und politischem Komplott.

Ein amüsanter Spionagekrimi an exotischen Schauplätzen, veredelt von einer hochrangigen internationalen Besetzung. Unverkennbar ein Produkt der "Swinging Sixties": James Bond trifft Agatha Christie, garniert mit der Fernweh Kulisse Marokkos.

Mitten auf dem belebten Marktplatz von Marrakesch geschieht am helllichten Tag ein Mord: Ein Mann wird hinterrücks erstochen. Die Killer entkommen unerkannt. Davon ahnen die Insassen eines Touristenbusses noch nichts, als sie, gerade in Casablanca eingetroffen, Richtung Marrakesch unterwegs sind. Unter ihnen befinden sich der amerikanische Ingenieur Andrew Jessel, die beiden britischen Kaufleute Arthur Fairbrother und George Lillywhite sowie die ebenso attraktive wie geheimnisvolle Kyra Stanovy. Jeder von ihnen gibt an, geschäftlich nach Marokko gereist zu sein, man kommt schnell ins Gespräch. Im gemeinsamen Hotel macht Jessel sodann eine schaurige Entdeckung: Aus seinem Wandschrank fällt ihm eine Leiche entgegen, der ein Messer im Rücken steckt. Als der schockierte Amerikaner feststellen muss, dass eine Verwechslung stattgefunden und er fälschlicherweise das Zimmer der hübschen Kyra Stanovy bezogen hat, drängen sich ihm nachhaltige Fragen auf: Wer ist diese Frau? Was macht der Tote in ihrem Schrank? Und - am allerwichtigsten: Wie kann man unbemerkt den Leichnam entsorgen? Gemeinsam mit Kyra, die ihm eine wilde Geschichte nach der anderen auftischt, will Jessel den toten Körper in einem Mietwagen außer Reichweite bringen. Dabei werden sie jedoch von einem anderen Fahrzeug verfolgt und beschossen. Es sind die Killer des lokalen Tycoons Casimir, dem "gefährlichsten Mann von ganz Marokko". Dieser betreibt nicht nur Korruption in großem Stil, er hat diesmal ein Abstimmungskomplott bei den Vereinten Nationen auf dem Plan. Für zwei Millionen Dollar will Casimir geheime Papiere an einen Mittelsmann übergeben, der mit einer Gruppe Touristen angereist ist. Doch wer von der Reisegesellschaft ist der Kurier? Als schließlich alle Beteiligten ihre Masken fallen lassen, kommt es zum abenteuerlichen Showdown.


(ARD)


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3:52
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Vertraute Fremde

Spielfilm, Belgien/Luxemburg/Frankreich/Deutschland 2010

(Wh.)

Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer ehemals erfolgreiche Autor Thomas steigt in den falschen Zug und landet im Dorf seiner Kindheit - im Jahr 1963. Er ist wieder ein 14-jähriger Teenager, mit den Erinnerungen eines Erwachsenen.

Angeregt von einem grafischen Roman des japanischen Manga-Künstlers ...
(ARD)

Text zuklappenDer ehemals erfolgreiche Autor Thomas steigt in den falschen Zug und landet im Dorf seiner Kindheit - im Jahr 1963. Er ist wieder ein 14-jähriger Teenager, mit den Erinnerungen eines Erwachsenen.

Angeregt von einem grafischen Roman des japanischen Manga-Künstlers Jiro Taniguchi, der am Ende persönlich auftritt, schickt Regisseur Sam Garbarski seinen Helden zurück in die Zukunft. Eine berührende Geschichte in dem wortkargen Familienleben der 1960er.

Auf der Comic-Messe nimmt kaum noch jemand Notiz von den neuen Büchern des einst erfolgreichen Autors Thomas. Mit der ernüchternden Erkenntnis, dass ihm die Inspiration abhanden gekommen ist, steigt er auf dem Heimweg geistesabwesend in den falschen Zug und landet unerwartet im Dorf seiner Kindheit. Der erzwungene Aufenthalt in der vertrauten Fremde weckt schmerzliche Erinnerungen: Seine Mutter starb aus Kummer, weil der Vater die Familie eines Tages ohne Vorwarnung verlassen hatte. Warum - das hat Thomas bis heute nicht verstanden. Doch nun erhält er die Chance, dieses Rätsel zu lösen. Eine Zeitschleife wirft ihn zurück in die Vergangenheit, er ist wieder ein 14-jähriger Teenager und alles um ihn herum ist genau wie damals im Jahr 1963: Thomas hilft seinem Vater in der Schneiderei, erledigt Besorgungen für die Mutter und geht zur Schule. Nur etwas ist anders: Mit den Erfahrungen des Erwachsenen erobert er nun das Herz der unnahbaren Dorfschönheit Sylvie, die ihn damals keines Blickes würdigte. Durch diesen Erfolg erkennt er plötzlich seine Mission: Es bleiben ihm nur noch wenige Tage, um herauszufinden, warum sein Vater damals die Familie verließ. Lässt sich die Vergangenheit ändern?


(ARD)


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5:22
VPS 05:20

Reisewege Danzig - Gdansk

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDanzig ist eine der ältesten Handels- und Industriemetropolen an der Ostsee. Eine Stadt mit Ruhm und Glanz und einer langen wechselvollen Geschichte.

Von Frieden, Freiheit, Reichtum und Ruhm künden bis heute die allegorischen Figuren am "Goldenen Tor", dem letzten ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDanzig ist eine der ältesten Handels- und Industriemetropolen an der Ostsee. Eine Stadt mit Ruhm und Glanz und einer langen wechselvollen Geschichte.

Von Frieden, Freiheit, Reichtum und Ruhm künden bis heute die allegorischen Figuren am "Goldenen Tor", dem letzten und prächtigsten von drei Zugangstoren durch die gewaltige Festungsanlage. Die Tore führen auf Danzigs Prachtstraße, die Langgasse.

Hier wohnten einst die Reichsten und Mächtigsten der Stadt, und in den sogenannten Königshäusern am Ende dieser Straße fanden auch die polnischen Herrscher eine komfortable Unterkunft.

In ihrer Blütezeit waren die Einnahmen der Stadt doppelt so hoch wie die des ganzen polnischen Staates. Die Könige waren auf die finanzielle Unterstützung der reichen Kaufleute angewiesen. Danzig gehörte damals zu den führenden Stadtrepubliken Europas. Macht und Reichtum der Stadt gründeten auf dem alten Hafen Mottlau. Schiffe mit Waren aus aller Welt legten hier an.

Danzig pflegte auch immer enge Kontakte zu seinem Umland. Handwerker aus Kaschubien arbeiteten in der Stadt oder handelten dort mit ihren handwerklichen Produkten. Das ist noch heute so. Die Niederungen um Danzig sind geprägt von den niederländischen Protestanten, die im 16. Jahrhundert als Flüchtlinge kamen. Sie brachten ihre Kenntnisse mit, wasserreiches Land trocken zu legen, um es landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Auch sie arbeiteten als begehrte Handwerker in Danzig.

Im 20. Jahrhundert wurde Danzig von Krieg, Vernichtung und Vertreibung heimgesucht. 1945 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Engagierte Bürger aber erreichten den Wiederaufbau. Inzwischen hat die - heute zu Polen gehörende - Stadt ihr altes Gesicht zurückbekommen.


(ARD/SR)