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Sonntag, 6. September
Programmwoche 37/2015
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6:17
VPS 06:15

Wunderland: Das Val de Travers

Eine Reise durch die Schweiz

Moderation: Nik Hartmann

Ganzen Text anzeigenIn dieser Ausgabe von "Wunderland" geht Nik Hartmann dem Neuenburger Jura buchstäblich auf den Grund: Im Val de Travers liegt der größte unterirdische Gletscher der Schweiz.

Der Höhlenforscher Urs Eichenberger erklärt Nik das Naturspektakel. Die wilde Landschaft ...

Text zuklappenIn dieser Ausgabe von "Wunderland" geht Nik Hartmann dem Neuenburger Jura buchstäblich auf den Grund: Im Val de Travers liegt der größte unterirdische Gletscher der Schweiz.

Der Höhlenforscher Urs Eichenberger erklärt Nik das Naturspektakel. Die wilde Landschaft des Val de Travers im Neuenburger Jura ist weltweit bekannt für die Grüne Fee, den Absinth. Nördlich, im Vallée de la Brévine, befindet sich der "kälteste Ort der Schweiz".

Die riesigen Wälder am Rand des Tales lassen die Gäste vom Ende der Welt träumen.
Der landschaftliche Höhepunkt ist das größte natürliche Amphitheater der Schweiz, der Creux du Van, ein imposanter Bergkessel, rund 1.200 Meter breit und 500 Meter tief. Der Sonnenuntergang mit Blick auf die Schweizer Alpen ist hier atemberaubend.


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Gilberte de Courgenay

Spielfilm, Schweiz 1941

Darsteller:
Gilberte MontavonAnne-Marie Blanc
Mme. MontavonHélène Dalmet
Friedrich OdermattHeinrich Gretler
Tilly OdermattDitta Oesch
Peter HaslerErwin Kohlund
René GengenbachRudolf Bernhard
u.a.
Regie: Franz Schnyder
Länge: 112 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Schweizer Kompanie rückt während des Ersten Weltkriegs im welschen Städtchen Courgenay ein. Die Soldaten erliegen schnell dem Charme der hübschen Wirtstochter Gilberte Montavon.

Franz Schnyders Spielfilm beruht auf der wahren Geschichte der Schweizer Kellnerin ...

Text zuklappenEine Schweizer Kompanie rückt während des Ersten Weltkriegs im welschen Städtchen Courgenay ein. Die Soldaten erliegen schnell dem Charme der hübschen Wirtstochter Gilberte Montavon.

Franz Schnyders Spielfilm beruht auf der wahren Geschichte der Schweizer Kellnerin Gilberte Montavon, die im Ersten Weltkrieg zur patriotischen Kultfigur wurde.

Die Soldaten sind enttäuscht, dass sie ihre Dienstzeit verlängern und auch über Weihnachten bleiben müssen. Die mitfühlende Wirtstochter organisiert für die Männer ein Weihnachtsfest und erobert damit restlos ihre Herzen. Doch das kann den Kanonier Peter Hasler nicht trösten. Er hat sich in Tilly, die Tochter seines Patenonkels, verliebt, die aber auf seine unzähligen Briefe nicht antwortet. Er weiß nicht, dass Tillys Vater sämtliche Briefe unterschlagen hat. Gilberte versucht, Peter zu trösten. Dabei entspinnt sich zwischen den beiden eine zarte Liebesgeschichte. Als Tilly von den Briefen erfährt, reißt sie von zu Hause aus und fährt nach Courgenay.


8:53
VPS 08:50

Tonsignal in mono

Schneewittchen und die sieben Gaukler

Spielfilm, BRD/Schweiz 1962

Darsteller:
Dr. Anita RossiCaterina Valente
Norbert LangWalter Giller
Ines del MarHanne Wieder
Direktor SäuberlichErnst Waldow
Clown LukasGeorg Thomalla
u.a.
Regie: Kurt Hoffmann
Länge: 109 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin junger Bankbeamter erbt kurz vor Weihnachten ein heruntergekommenes Hotel im schweizerischen Flüelimatt. Bis zur glanzvollen Neujahrsfeier ist es jedoch noch ein steiniger Weg.

Regisseur Kurt Hoffmann hat die winterliche Geschichte - er nannte sie ein "Frostical" ...

Text zuklappenEin junger Bankbeamter erbt kurz vor Weihnachten ein heruntergekommenes Hotel im schweizerischen Flüelimatt. Bis zur glanzvollen Neujahrsfeier ist es jedoch noch ein steiniger Weg.

Regisseur Kurt Hoffmann hat die winterliche Geschichte - er nannte sie ein "Frostical" - 1962 inszeniert. Die schon damals überaus populäre Entertainerin Caterina Valente ist das Schneewittchen, Walter Giller ihr Filmpartner.

Weitere Publikumslieblinge in der turbulenten 60er Jahre Komödie Turbulenzen um unzufriedenes Personal, eine defekte Heizung und zwei schöne Frauen sind Hanne Wieder und Georg Thomalla.


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10:41
VPS 10:40

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Uli, der Knecht

Spielfilm, Schweiz 1954

Darsteller:
UliHannes Schmidhauser
VreneliLiselotte Pulver
Johannes, BodenbauerHeinrich Gretler
BodenbäuerinGertrud Jauch
Joggeli, GlunggenbauerEmil Hegetschweiler
GlunggenbäuerinHedda Koppé
u.a.
Regie: Franz Schnyder
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenUli ist ein Waisenkind. Nach anfänglichen Irrwegen wird er Meisterknecht und schließlich Pächter des Glungge-Hofes. Auf seinem Weg helfen ihm sein Meister und Vreneli, seine spätere Frau.

Zum 100. Todestag des Schweizer Bauerndichters Jeremias Gotthelf verfilmte ...

Text zuklappenUli ist ein Waisenkind. Nach anfänglichen Irrwegen wird er Meisterknecht und schließlich Pächter des Glungge-Hofes. Auf seinem Weg helfen ihm sein Meister und Vreneli, seine spätere Frau.

Zum 100. Todestag des Schweizer Bauerndichters Jeremias Gotthelf verfilmte Franz Schnyder 1954 das Epos. Hannes Schmidhauser verkörpert darin den Uli, Liselotte Pulver Vreneli. Der Film wurde zum Kinorenner und machte die beiden Hauptdarsteller zu Stars.

In der Folge adaptierte Franz Schnyder - ab 1957 als eigener Produzent - vier weitere Gotthelf-Romane für die Leinwand und wurde dadurch einer der erfolgreichsten Schweizer Kinoregisseure.


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12:22
VPS 12:20

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Uli, der Pächter

Spielfilm, Schweiz 1955

Darsteller:
UliHannes Schmidhauser
VreneliLiselotte Pulver
Joggeli, GlunggenbauerEmil Hegetschweiler
GlunggenbäuerinHedda Koppé
JohannesErwin Kohlund
HagelhannesLeopold Biberti
u.a.
Regie: Franz Schnyder
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigenUli, der Knecht vom Bodenhof, ist eigenständiger Bauer auf dem Glungge-Hof geworden, begleitet und immer wieder auch beraten von Vreneli, seiner liebenswerten Frau.

Es ist der zweite Teil der großen, bildkräftigen Gotthelf-Geschichte, gedreht von Franz Schnyder ...

Text zuklappenUli, der Knecht vom Bodenhof, ist eigenständiger Bauer auf dem Glungge-Hof geworden, begleitet und immer wieder auch beraten von Vreneli, seiner liebenswerten Frau.

Es ist der zweite Teil der großen, bildkräftigen Gotthelf-Geschichte, gedreht von Franz Schnyder 1955. In den Hauptrollen sieht man wieder das Traumpaar Hannes Schmidhauser und Liselotte Pulver.


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14:04
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Palace Hotel

Spielfilm, Schweiz 1952

Darsteller:
Zimmermädchen EmilieKäthe Gold
Koch FreddyPaul Hubschmid
Madame PerrotClaude Farell
HotelinhaberinAnne-Marie Blanc
KellermeisterGustav Knuth
u.a.
Regie: Leonard Steckel, Emil Berna
Länge: 100 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas Hotel Palace startet in die Wintersaison. Noch geht es chaotisch zu in diesem kleinen, in sich geschlossenen Kosmos. Über allem wacht ordnend und lenkend die attraktive Patronin.

Die Besetzungsliste von "Palace Hotel" liest sich wie ein Who's who des alten ...

Text zuklappenDas Hotel Palace startet in die Wintersaison. Noch geht es chaotisch zu in diesem kleinen, in sich geschlossenen Kosmos. Über allem wacht ordnend und lenkend die attraktive Patronin.

Die Besetzungsliste von "Palace Hotel" liest sich wie ein Who's who des alten Schweizerfilms: Anne-Marie Blanc, Paul Hubschmid, Gustav Knuth, Käthe Gold, Emil Hegetschweiler, Alfred Rasser, Zarli Carigiet, Margrit Rainer und viele andere beleben das legendäre Hotel.

Vieles läuft bei den Vorbereitungen im Palace nicht ganz rund. Das Zimmermädchen Emilie steckt in Geldnöten. Ihr Sohn Walter hat als Laufbote eine Mappe mit viel Geld verloren. Entgegen allen Vorschriften borgt sich Emilie darum die fehlende Summe von einem Gast. Dadurch gerät sie in Verdacht, aus dem Zimmer des hochstaplerischen Doktor Suvala Dollarnoten entwendet zu haben. Der Hotelkonditor und der Kellermeister sind von der Unschuld ihrer Kollegin überzeugt und wollen dem Dieb eine Falle stellen. Während sich in Keller und Küche die Dinge dramatisch zuspitzen, macht der schöne Freddy eine Blitzkarriere vom Hilfskoch zum Etagenkellner. Er springt ein für den alten Staub, dessen Herz plötzlich nicht mehr richtig will. Freddys Herz dagegen schlägt bereits heftig für das schöne Zimmermädchen Speranza. Und so kommt in der kleinen, wirbligen Welt des großen Hotel Palace auch die Liebe nicht zu kurz.

In Deutschland erhielt der Film das Prädikat "besonders wertvoll".


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15:44
VPS 15:40

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Herbstzeitlosen

Spielfilm, Schweiz 2006

Darsteller:
Martha JostStephanie Glaser
Frieda EggenschwylerAnnemarie Düringer
Lisi BiglerHeidi Maria Glössner
Hanni BieriMonica Gubser
Walter JostHanspeter Müller-Drossaart
Vreni JostLilian Naef
u.a.
Regie: Bettina Oberli
Länge: 87 Minuten

Ganzen Text anzeigenDas Leben der 80-jährigen Martha verlief bisher geruhsam. Doch nach dem Tod ihres Mannes eröffnet sie eine Boutique für edle Damenunterwäsche und sorgt damit für Wirbel in ihrem kleinen Dorf.

Pointiert beleuchtet der Film die Lebensumstände der betagten Martha, ...

Text zuklappenDas Leben der 80-jährigen Martha verlief bisher geruhsam. Doch nach dem Tod ihres Mannes eröffnet sie eine Boutique für edle Damenunterwäsche und sorgt damit für Wirbel in ihrem kleinen Dorf.

Pointiert beleuchtet der Film die Lebensumstände der betagten Martha, rührend gespielt von der "Grande Dame" der Schweizer Schauspielszene, Stephanie Glaser. Die mitreißende Komödie feierte in der Eidgenossenschaft einen größeren Erfolg als "Der Teufel trägt Prada".

Ihr ganzes Leben hat die 80-jährige Martha in einem kleinen Emmentaler Dorf verbracht. Seit dem Tod ihres Mannes empfindet sie keine Freude mehr, und ihr Tante-Emma-Laden dümpelt vor sich hin.

Das ändert sich, als Martha, die in ihrer Jugend eine Schneiderlehre absolvierte, eine neue Vereinsfahne für den hiesigen Männerchor nähen soll. Um den nötigen Stoff zu kaufen, muss sie ein Tuchgeschäft in der Stadt aufsuchen, wo sie sich zwischen Samt, Seide und Spitzen an ihren Jugendtraum erinnert: eine eigene kleine Wäsche-Boutique mit selbst entworfenen und genähten Dessous. Ihre quirlige Freundin Lisi ist hellauf begeistert. Gemeinsam gestalten die beiden Frauen den verstaubten Laden um, und mit ein wenig Übung näht Martha ihre erste eigene Kollektion edler Damenunterwäsche.

Die Nachricht von der sündigen Boutique "Petit Paris" mit vermeintlicher "Reizwäsche" - bei der es sich wohlgemerkt nicht um Erotik-Ausstattung, sondern um mit Trachtenblümchen bestickte Seidenwäsche handelt - schlägt im beschaulich-konservativen Emmental wie eine Bombe ein. Nach dem ersten Entsetzen können die Frauen eine gewisse Neugier nicht verhehlen. Nur die Männer rümpfen empört die Nase, allen voran Marthas Sohn Walter.

Der scheinheilige Dorfpfarrer entsorgt die kostbaren Miederwaren kurzerhand in der Altkleidersammlung und nimmt den Laden mit seiner Bibelgruppe in Beschlag. Martha ist fassungslos, doch als sie der Doppelmoral ihres ehebrecherischen Sohnes auf die Schliche kommt, macht sie den Laden wieder auf. Mit Hilfe ihrer Freundinnen Hanni und Frieda, die sich von Marthas neu entdeckter Lebensfreude anstecken lassen, erschließt die Dessous-Schneiderin sogar neue, lukrative Vertriebswege übers Internet.


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17:10
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Heidi

Spielfilm, Schweiz 1952

Darsteller:
HeidiElsbeth Sigmund
GeißenpeterThomas Klameth
AlpöhiHeinrich Gretler
Klara SesemannIsa Günther
Herr SesemannWilly Birgel
Fräulein RottenmeierAnita Mey
u.a.
Literarische Vorlage: Johanna Spyri
Regie: Luigi Comencini
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigenVerbittert hat sich der Alpöhi mit seinem Enkelkind Heidi in die Berge zurückgezogen. Eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete aufgesucht und nach Frankfurt entführt.

Der 1952 in schwarz-weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr und ...

Text zuklappenVerbittert hat sich der Alpöhi mit seinem Enkelkind Heidi in die Berge zurückgezogen. Eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete aufgesucht und nach Frankfurt entführt.

Der 1952 in schwarz-weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr und Wanderjahre" von Johanna Spyri gilt noch heute als beste Adaption des Kinderbuchs.

Bei einem Brand hatte Alpöhis Sohn den Tod gefunden, und die Dorfbewohner von Maienfeld hatten ihn der Mitschuld an dem Unglück bezichtigt. Heidi wächst auf der Alp zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter auf.
Tante Dete steht in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann in Diensten. Die Tochter des Hauses, Klara, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante die ahnungslose Heidi, damit es dem Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi Klaras Zuneigung und die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der gestrengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier. Klara blüht auf und überwindet sogar ihre Krankheit, doch Heidi erkrankt vor Heimweh.


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18:47
VPS 18:45

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Heidi und Peter

Spielfilm, Schweiz 1955

Darsteller:
HeidiElsbeth Sigmund
GeißenpeterThomas Klameth
AlpöhiHeinrich Gretler
Klara SesemannIsa Günther
Herr SesemannWilly Birgel
u.a.
Literarische Vorlage: Johanna Spyri
Regie: Franz Schnyder
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenHeidi ist wieder in den Bergen bei ihrem geliebten Alpöhi. Sie haben sich den Winter über im Dorf bei Peters Mutter einquartiert. Die Sesemanns aus Frankfurt wollen sie besuchen kommen.

In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch Herr Sesemann macht wieder ...

Text zuklappenHeidi ist wieder in den Bergen bei ihrem geliebten Alpöhi. Sie haben sich den Winter über im Dorf bei Peters Mutter einquartiert. Die Sesemanns aus Frankfurt wollen sie besuchen kommen.

In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch Herr Sesemann macht wieder einen Rückzieher. Das freut Fräulein Rottenmeier und lässt Klara in Tränen ausbrechen. Da übernimmt Großmutter Sesemann kurzerhand die Reiseleitung.

Doch im "Dörfli" hat der schusselige Peter vergessen, Heidi den Brief von Klara zu übergeben. Als sie die freudige Nachricht endlich liest, stehen die Frankfurter bereits vor der Alphütte. Heidi und Klara, die wegen eines Rückfalls wieder den Rollstuhl benötigt, sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Nur Peter, der heimlich in Heidi verliebt ist, hat eine harte Zeit. Eines Tages zerstört er aus Eifersucht Klaras Rollstuhl. Doch dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen.


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der große Kater

Spielfilm, Schweiz/Deutschland 2009

Darsteller:
KaterBruno Ganz
Dr. Stotzer / PfiffUlrich Tukur
MarieMarie Bäumer
Dr. BässlerChristiane Paul
NuntiusEdgar Selge
MagunJustus von Dohnányi
u.a.
Regie: Wolfgang Panzer
Länge: 80 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer "große Kater" ist als Schweizer Bundespräsident auf dem Höhepunkt der Macht. Doch privat wie beruflich geht es bergab. Als sein engster Vertrauter intrigiert, scheint er am Ende.

Die beim Bayrischen Filmpreis 2010 ausgezeichnete Romanverfilmung wirft einen ...

Text zuklappenDer "große Kater" ist als Schweizer Bundespräsident auf dem Höhepunkt der Macht. Doch privat wie beruflich geht es bergab. Als sein engster Vertrauter intrigiert, scheint er am Ende.

Die beim Bayrischen Filmpreis 2010 ausgezeichnete Romanverfilmung wirft einen bitterbösen Blick auf die Ränkespiele hinter den politischen Kulissen der Macht. Bruno Ganz liefert als Politiker unter Beschuss eine vielschichtige, zu Herzen gehende Darstellung.

Die Ehe des einstigen Erfolgspolitikers mit der wesentlich jüngeren Marie steckt in einer Sackgasse, seine politischen Entscheidungen stoßen bei Parteigenossen, Bevölkerung und Kirchenvertretern auf offene Ablehnung. Und sein achtjähriger Sohn liegt in einer Krebsklinik und ahnt nicht, dass er den sehnlich erwarteten Familienurlaub am Meer nicht mehr erleben wird.

Hin- und hergerissen zwischen privaten Sorgen und politischen Notwendigkeiten, beauftragt Kater seinen Pressechef Magun, einen Staatsempfang für das spanische Königspaar zu einem Medienspektakel aufzubauschen. Das Treffen soll ihn aus dem Umfragetief holen. Tatsächlich aber will ausgerechnet sein engster Vertrauter Pfiff das Ereignis nutzen, um den Präsidenten endgültig zu Fall zu bringen - in der Hoffnung, als strahlender Retter dessen Nachfolge anzutreten.

Mit Unterstützung des päpstlichen Nuntius plant er eine perfide Intrige, die Kater emotional zermürben, einen Keil zwischen ihn und Marie treiben und ihn in aller Öffentlichkeit bloßstellen soll. Zunächst scheint der Plan aufzugehen: Das Festbankett zu Ehren des spanischen Königspaares endet in einem lautstarken Eklat. Der "große Kater" ist am Ende - so scheint es zumindest.

Der Autor der Buchvorlage, Thomas Hürlimann, weiß trotz satirischer Überzeichnung eine realistische Geschichte zu erzählen. Kein Wunder, war sein Vater Hans Hürlimann 1978 doch selbst Schweizer Bundespräsident und lud während seiner Amtszeit das spanische Königspaar zu einem Staatsbesuch.


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21:36
VPS 21:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Die Schweizermacher

Spielfilm, Schweiz 1978

Darsteller:
Moritz FischerEmil Steinberger
Max BodmerWalo Lüönd
Milena VaculicBeatrice Kessler
Dr. Helmut StarkeWolfgang Stendar
Gertrud StarkeHilde Ziegler
u.a.
Regie: Rolf Lyssy
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenMax Bodmer und Moritz Fischer gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Nicht jeder eignet sich zum Schweizer.

Obwohl die Handlung frei erfunden ist, sind Ähnlichkeiten mit tatsächlichen ...

Text zuklappenMax Bodmer und Moritz Fischer gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Nicht jeder eignet sich zum Schweizer.

Obwohl die Handlung frei erfunden ist, sind Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen des Einbürgerungsverfahrens nicht ganz ausgeschlossen. Eine ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Sein und Schweizer-Werden.

"Fleißig, ordentlich, ruhig, anständig, sauber, wehrhaft, integer, neutral und vaterlandsliebend" sollen sie sein, die Aspirantinnen und Aspiranten auf lebenslangen Wohnsitz plus Stimmrecht in eidgenössischen Gefilden. Da ist kein Abfallsack zu klein, keine Fahnenstange zu hoch und kein Fondue zu heiß, um nicht exakt inspiziert und bewertet zu werden.

Könnte der italienische Konditor Grimolli samt Gattin allenfalls an einer Demonstration teilnehmen? Ist die Gesinnung von Doktor Stark und seiner Gattin, die sie mit Fondue und Schweizer Fahne offenkundig machen, tatsächlich echt? Und wie steht es mit der Moral der jugoslawischen Tänzerin Milena Vakulic? Bodmer bleibt dem Ernst seines Amtes bis zum unerbittlichen Ende treu und liebt das Inspizieren, Taxieren und Nörgeln. Fischer dagegen entdeckt, dass das Leben auch unbeschwertere Seiten bereithält. Er schlägt sich auf die Seite der hübschen Balletteuse und verlässt mit ihr die Schweiz.


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23:19
VPS 23:15

Marmorera

Spielfilm, Schweiz 2007

Darsteller:
Simon CavegnAnatole Taubman
Paula CavegnMavie Hörbiger
JuliaEva Dewaele
Professor BallNorbert Schwientek
Rudolf LozzoStefan Gubser
u.a.
Regie: Markus Fischer
Länge: 108 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Psychiater Simon begibt sich mit seiner frisch angetrauten Paula auf einen Hochzeitsausflug nach Marmorera, der Heimat seiner Vorfahren. Am Ufer des Stausees wird eine Leiche gefunden.

Die Idee des Films beruht auf einer wahren Begebenheit: 1954 wurde das gesamte ...

Text zuklappenDer Psychiater Simon begibt sich mit seiner frisch angetrauten Paula auf einen Hochzeitsausflug nach Marmorera, der Heimat seiner Vorfahren. Am Ufer des Stausees wird eine Leiche gefunden.

Die Idee des Films beruht auf einer wahren Begebenheit: 1954 wurde das gesamte alte Marmorera abgerissen und geflutet, um Protestaktionen gegen den geplanten Staudamm oberhalb des Dorfes zu vermeiden. Nur der Friedhof mit den Gebeinen der Toten wurde verlegt.

Für eine längere Reise fehlt dem aufstrebenden Arzt und Wissenschaftler die Zeit. Als ans Ufer des Marmorera-Stausees der Körper einer leblosen, jungen Frau angeschwemmt wird, kann Simon nur noch deren Tod feststellen. Wenig später wird dieselbe Frau - wieder quicklebendig, aber ohne Sprache und Identität - in die Psychiatrische Universitätsklinik Burghölzli in Zürich eingeliefert, wo Simon arbeitet. Professor Ball teilt sie ihm als Patientin zu. Bald ahnt Simon, dass Julia, wie er sie nennt, mehr mit ihm und den bizarren Todesfällen um ihn herum zu tun hat, als ihm lieb sein kann. Er vermutet einen Zusammenhang zwischen diesen rätselhaften "Unfällen", seiner Patientin und seiner eigenen Familiengeschichte. Je mehr er sich dem sorgfältig gehüteten Geheimnis des Dorfes am Grund des Marmorera-Stausees nähert, desto mehr entfremdet er sich von seiner Frau und seiner Umwelt.

In den 1950er Jahren wurde mit dem Ziel, die Stadt Zürich mit Energie zu versorgen, oberhalb des alten Dorfes Marmorera tief in den Bündner Bergen ein Staudamm-Projekt realisiert. Die notwendigen Umsiedlungen erfolgten entweder zwangsweise durch Enteignung oder durch Gefügigmachen der meist nicht begüterten Bauern mit Geldzahlungen, damit sie der Umsiedlung in einer entsprechenden Volksabstimmung zustimmten. 1954 wurde Marmorera geflutet.


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1:06
VPS 01:05

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Herbstzeitlosen

Spielfilm, Schweiz 2006

(Wh.)

Länge: 87 Minuten


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2:33
VPS 02:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der große Kater

Spielfilm, Schweiz/Deutschland 2009

(Wh.)

Länge: 80 Minuten


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3:52
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Die Schweizermacher

Spielfilm, Schweiz 1978

(Wh.)

Länge: 101 Minuten


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5:35
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Seele des Gärtners

Der botanische Garten von Saint-Triphon

Film von Virgine Brawand

Ganzen Text anzeigenWilliam Aviolat ist die gute Seele des botanischen Gartens von Saint-Triphon. Er hat ihm vor über 40 Jahren Leben eingehaucht, er hegt und pflegt ihn und empfängt auch gerne Gäste.

Schon im Alter von vier Jahren stand für William Aviolat fest, dass er einst ...

Text zuklappenWilliam Aviolat ist die gute Seele des botanischen Gartens von Saint-Triphon. Er hat ihm vor über 40 Jahren Leben eingehaucht, er hegt und pflegt ihn und empfängt auch gerne Gäste.

Schon im Alter von vier Jahren stand für William Aviolat fest, dass er einst Gärtner werden wird. 1972 begann er auf einer 14.000 Quadratmeter großen Kuhweide seine Berufung in die Tat umzusetzen.

Nach und nach schuf sich William Aviolat mit dem botanischen Garten von Saint Triphon sein Paradies. Sich abwechselnde Flächen von zauberhaft gestalteten Steingärten und tadellos unterhaltenen Rasenflächen bilden die Bühne für annähernd 5.000 verschiedene Pflanzenarten, die alle fein säuberlich lateinisch beschriftet sind. Dazwischen eingebettet liegen drei wunderbare Teiche. Die vielen großen Bäume des Gartens hat William Aviolat einen nach dem anderen selber gepflanzt. Er liebt es, den Bäumen beim Wachsen zuzusehen. "Es gibt so viel zu tun und zu entdecken", sagt er und ist zufrieden mit seinem einfachen und einsamen Leben, das er in den Dienst seines prachtvollen Gartens stellt.