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Mittwoch, 26. August
Programmwoche 35/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20


6:29
VPS 06:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (2/5)

Wuppertal

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. ...

Text zuklappenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. Seit dem Tod Pina Bauschs führt der Tänzer und Tanzpädagoge Lutz Förster ihre Kompanie weiter. Wladimir Kaminer besucht eine Probe des weltberühmten Ensembles.

Mithilfe der Tänzerin Julie Anne Stanzak versucht er sich auch selbst an der Ausführung einiger typischer Tanzelemente.

Mit dem Aktionskünstler und "Kraftwerk"-Mitbegründer Eberhard Kranemann trifft Kaminer einen der Väter des Krautrock der 1970er Jahre. Gemeinsam musizieren und gestalten Kaminer und Kranemann im hauseigenen Tonstudio und im Garten des Künstlers.

Abschluss der Reise nach Wuppertal bilden Skulpturenpark und Werkstatt des Kunst-Weltstars Tony Cragg. Hier erfährt Wladimir Kaminer, wie die organisch geschwungenen Werke des Briten entstehen und wie schwierig es im Gespräch ist, ihre Bedeutung in Worte zu fassen.


7:00

nano spezial: "Vorsicht Diagnose!"

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, ...

Text zuklappenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs. So kommt es im Rahmen des Mammografie-Screenings zur Brustkrebsvorsorge immer wieder zu unnötigen Befunden.

Das Problem der Überdiagnostik ist eine der Kehrseiten der modernen Medizin. Es wird immer mehr getestet, Labortests werden sensitiver, Computertomografien detaillierter. Jeder kleinste Makel kommt so ans Licht. Manchmal schaden die Diagnosen jedoch mehr als sie nützen: Die seelische Belastung der Betroffenen ist groß, weitere Abklärungen und Therapien sind oft mit Nebenwirkungen behaftet, und die Gesundheitskosten schnellen in die Höhe. Mehr und mehr Mediziner halten diese Flut an Diagnosen für bedenklich. 2013 gab es in den USA weltweit die erste Konferenz zum Thema "Überdiagnose". Die US-amerikanische Bewegung "Choosing Wisely" ("Entscheide klug") macht auf das Problem der Überversorgung aufmerksam. Mittlerweile gibt es in der Schweiz ähnliche Initiativen, und auch in Deutschland steigt die Zahl der Kritiker. Sie propagieren, dass weniger Medizin mehr sein kann.

Im "nano spezial" geht es um die Ursachen für Überdiagnostik. Darüber hinaus zeigt die Sendung, wie überflüssige Therapien schaden und sucht nach Wegen, wie Arzt und Patient der Diagnosefalle entkommen können. Zu Gast im Studio ist Norbert Donner-Banzhoff, Professor für Allgemeinmedizin der Universität Marburg und praktizierender Allgemeinarzt in einer Gemeinschaftspraxis.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:08
VPS 09:05


9:17
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (2/5)

Wuppertal

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. ...

Text zuklappenFür Kultur kämpft man in Wuppertal notfalls auch. Wladimir Kaminer besucht das Theater am Engelsgarten, das nach Schließung des Schauspielhauses auf Privatinitiative neu entstand.

Die Inszenierung der "Wupper" von Else Lasker-Schüler führt quer durch die Stadt. Seit dem Tod Pina Bauschs führt der Tänzer und Tanzpädagoge Lutz Förster ihre Kompanie weiter. Wladimir Kaminer besucht eine Probe des weltberühmten Ensembles.

Mithilfe der Tänzerin Julie Anne Stanzak versucht er sich auch selbst an der Ausführung einiger typischer Tanzelemente.

Mit dem Aktionskünstler und "Kraftwerk"-Mitbegründer Eberhard Kranemann trifft Kaminer einen der Väter des Krautrock der 1970er Jahre. Gemeinsam musizieren und gestalten Kaminer und Kranemann im hauseigenen Tonstudio und im Garten des Künstlers.

Abschluss der Reise nach Wuppertal bilden Skulpturenpark und Werkstatt des Kunst-Weltstars Tony Cragg. Hier erfährt Wladimir Kaminer, wie die organisch geschwungenen Werke des Briten entstehen und wie schwierig es im Gespräch ist, ihre Bedeutung in Worte zu fassen.


9:48
VPS 09:45

nano spezial: "Vorsicht Diagnose!"

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, ...

Text zuklappenFrüher gingen Menschen nur zum Arzt, wenn sie krank waren. Heute gehen auch Gesunde zu Check-up oder Vorsorge und werden manchmal fälschlicherweise für krank erklärt.

Beispiele für Überdiagnosen kommen aus dem Bereich der großen Volkskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs. So kommt es im Rahmen des Mammografie-Screenings zur Brustkrebsvorsorge immer wieder zu unnötigen Befunden.

Das Problem der Überdiagnostik ist eine der Kehrseiten der modernen Medizin. Es wird immer mehr getestet, Labortests werden sensitiver, Computertomografien detaillierter. Jeder kleinste Makel kommt so ans Licht. Manchmal schaden die Diagnosen jedoch mehr als sie nützen: Die seelische Belastung der Betroffenen ist groß, weitere Abklärungen und Therapien sind oft mit Nebenwirkungen behaftet, und die Gesundheitskosten schnellen in die Höhe. Mehr und mehr Mediziner halten diese Flut an Diagnosen für bedenklich. 2013 gab es in den USA weltweit die erste Konferenz zum Thema "Überdiagnose". Die US-amerikanische Bewegung "Choosing Wisely" ("Entscheide klug") macht auf das Problem der Überversorgung aufmerksam. Mittlerweile gibt es in der Schweiz ähnliche Initiativen, und auch in Deutschland steigt die Zahl der Kritiker. Sie propagieren, dass weniger Medizin mehr sein kann.

Im "nano spezial" geht es um die Ursachen für Überdiagnostik. Darüber hinaus zeigt die Sendung, wie überflüssige Therapien schaden und sucht nach Wegen, wie Arzt und Patient der Diagnosefalle entkommen können. Zu Gast im Studio ist Norbert Donner-Banzhoff, Professor für Allgemeinmedizin der Universität Marburg und praktizierender Allgemeinarzt in einer Gemeinschaftspraxis.


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10:18
VPS 10:15

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenIngo Werth, Flüchtlingsretter
Als Kapitän der "Sea-Watch" rettet er in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer. In der Sendung erzählt Werth, wie er zu diesem Engagement kam und berichtet von seinen Rettungsfahrten.

Ralf Moeller, Schauspieler
1986 wurde ...

Text zuklappenIngo Werth, Flüchtlingsretter
Als Kapitän der "Sea-Watch" rettet er in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer. In der Sendung erzählt Werth, wie er zu diesem Engagement kam und berichtet von seinen Rettungsfahrten.

Ralf Moeller, Schauspieler
1986 wurde Moeller "Mister Universum" und startet seine Karriere als Schauspieler in Hollywood. In der Sendung erzählt der gelernte Schwimmmeister aus Recklinghausen von seinem Leben.

Micky Beisenherz, Autor und Moderator
Auch Micky Beisenherz stammt aus Recklinghausen. In der Sendung sagt Beisenherz, was er an Moeller schätzt und spricht über die Zusammenarbeit mit Oliver Polak.

Oliver Polak, Autor und Comedian
Gemeinsam mit Beisenherz ist er für die Sendung "Das Leben der anderen - Comedy im Grenzbereich" in völlig fremde Lebenswelten eingetaucht. In der Sendung erzählt Polak von den Begegnungen.

Lea-Sophie Cramer, Unternehmerin
Der Erfolg von "Fifty Shades of Grey" war für sie der Auslöser, einen Online-Sexshop zu gründen - mit Erfolg. In der Sendung spricht Cramer über ihre Karriere und den Umgang mit Sexspielzeug.


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11:34
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Der Traum vom Hof

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern ...

Text zuklappenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern und doch hat sie es geschafft. Mit Hartnäckigkeit und festem Willen ist ihr Traum im bernischen Jura Wirklichkeit geworden.

Mit 18 verlässt Michelle das Gymnasium, um auf einem Bauernhof zu arbeiten. Vier Jahre später ergreift sie eine unerwartete Gelegenheit und mietet einen Hof im Berner Jura. Ohne finanzielle Unterstützung ist der Beginn schwierig: sie arbeitet Tag und Nacht für ihren Traum.

Trotz Zweifeln ihrer ländlichen Nachbarn startet sie den Betrieb mit vier Kühen. Michelle Moschella ist eine starke Frau, die sich mit Ausdauer und Wagemut für ihren Kindheitstraum einsetzt. Damit sie möglichst unabhängig bleibt, kann sie inzwischen auch ihren alten Trecker selber flicken und Bäume fällen. Doch den Mittelpunkt ihres Lebens bilden für Michelle Moschella ihre Kühe, die seltene Rasse des Rätischen Grauviehs. Dieses freie und harte Leben, erfüllt durch die Liebe zu den Tieren, erschöpft sich aber nicht in der Arbeit auf dem Bauernhof. Die Musik ist Michelles zweite Passion: Als Musikerin spielt sie mehrere Instrumente und praktiziert auch das Jodeln, das ihrem bäuerlichen Leben die musikalische Umrahmung verleiht.


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12:02
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Newton

Urban Legends - Das Geschäft mit der Angst

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Reportage von Susanne Kainberger

Moderation: Matthias Euba

Ganzen Text anzeigenWie gefährlich ist Handystrahlung für die Gesundheit wirklich, können Wasseradern mit Wünschelruten aufgespürt werden und welche Inhaltsstoffe sind in Globuli und Co. wirklich enthalten?

Die Mitglieder der Skeptiker-Gruppe sammeln solche Informationen, um sie mit ...
(ORF)

Text zuklappenWie gefährlich ist Handystrahlung für die Gesundheit wirklich, können Wasseradern mit Wünschelruten aufgespürt werden und welche Inhaltsstoffe sind in Globuli und Co. wirklich enthalten?

Die Mitglieder der Skeptiker-Gruppe sammeln solche Informationen, um sie mit wissenschaftlichen Methoden zu überprüfen und verlässliche Erkenntnisse zu vermitteln. Sie sind überzeugt, dass kritisches Denken im digitalen Zeitalter wichtiger ist denn je.

Das Wissenschaftsmagazin begibt sich mit dem jungen Wiener "Skeptiker" Martin Moder auf Spurensuche nach "Urban Legends", also nach Mythen und Legenden, die man oft glaubt, ohne sie zu hinterfragen.


(ORF)


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12:24
VPS 12:25

Videotext Untertitel

Symphonie des Wassers - Die Waale in Südtirol

Film von Patrick Rina

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenDie Südtiroler Region Vinschgau ist eines der trockensten Gebiete im Alpenraum. Seit jeher ringen die Menschen dort dem Boden seine Früchte ab.

Oftmals kilometerlange, oberirdische Bewässerungskanäle, sogenannte Waaler, helfen, Obstgärten, Weinberge und Äcker mit ...
(ORF)

Text zuklappenDie Südtiroler Region Vinschgau ist eines der trockensten Gebiete im Alpenraum. Seit jeher ringen die Menschen dort dem Boden seine Früchte ab.

Oftmals kilometerlange, oberirdische Bewässerungskanäle, sogenannte Waaler, helfen, Obstgärten, Weinberge und Äcker mit dem Leben spendenden Nass zu versorgen. Ihr Wasser beziehen die Waale aus Bergquellen. Der Transport vom Berg ins Tal ist schwierig und ausgeklügelt.

Nicht nur im Vinschgau, auch im Burggrafenamt rund um Meran waren und sind die Waale Garanten für den Wohlstand. Auf den vielen Steigen, die die eigentlichen Wasserläufe flankieren, sind oft noch die Waale zu sehen. Sie haben die Aufgabe, die Kanäle sauber zu halten und die Wasserverteilung zu beaufsichtigen. Aus ihren alten, ausgetretenen Dienstwegen sind mittlerweile beliebte Wanderwege für Touristen geworden.

Die Dokumentation stellt die typischen Südtiroler Bewässerungssysteme vor. Alte und junge Waaler und Bauern erzählen von ihrem Kampf ums Wasser fernab der Bilderbuchidylle.


(ORF)


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12:47
VPS 12:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Streifzug durch Deutschland

Sylt und Rügen

Ganzen Text anzeigenSylt, eine Idylle zwischen Dünen und Deichen, ist die größte Nordseeinsel Deutschlands. Maßgeblich prägend für den besonderen Charme dieser Insel sind ihre feinen Sandstrände.

Die urwüchsigen Dünen und ihr windiges Klima sowie das Bild von Strandkörben und ...
(ORF)

Text zuklappenSylt, eine Idylle zwischen Dünen und Deichen, ist die größte Nordseeinsel Deutschlands. Maßgeblich prägend für den besonderen Charme dieser Insel sind ihre feinen Sandstrände.

Die urwüchsigen Dünen und ihr windiges Klima sowie das Bild von Strandkörben und Schilfdächern sind untrennbar mit ihr verbunden.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:26
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Expedition in die Südsee - Georg Forster

Erzählt von Robert Atzorn

Ganzen Text anzeigenEr ist einer der größten deutschen Entdecker, doch fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten.

Dabei wird der große Schiffskapitän Cook Inseln und Völker entdecken, Georg ...

Text zuklappenEr ist einer der größten deutschen Entdecker, doch fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-jährige Georg Forster die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten.

Dabei wird der große Schiffskapitän Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche zahlreiche Naturforschungen.

Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts, der sich vor allem durch seine Persönlichkeit auszeichnet. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

Nach seiner Rückkehr unterstützt Georg Forster die Französische Revolution.
Da seine Weltreise ihn in seinem Glauben gestärkt hat, dass niemand das Recht habe, sein Volk auszubeuten, will er aktiv an der Vertreibung der Fürsten und Adligen von der Macht teilnehmen. In Deutschland wird er deshalb als Vaterlands-verräter gebrandmarkt und muss die letzten Jahre seines Lebens im Exil in Paris verbringen, wo er 1794 knapp 40-jährig stirbt. Deshalb geraten seine Schriften in Deutschland über 200 Jahre in Vergessenheit.

Die Dokumentation begleitet Robert Atzorn auf seiner anstrengenden Spurensuche rund um die Welt. Der Schauspieler entdeckt dabei einen jungen Mann, dessen Weltbild heute noch äußerst modern erscheint. Aufwändige szenische Rekonstruktionen lassen darüber hinaus die schicksalhaften Ereignisse der langen Seereise lebendig werden. Dabei entsteht das Porträt eines großen Naturforschers, dessen Erkenntnisse und Hinterlassenschaften heute wieder prägend für eine ganze Wissenschaft sind.


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14:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze Südostasiens (1/5)

Laos - Durch das Land der Elefanten

Film von Sebastian Kentner und Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFünf Länder Südostasiens. Die erste Station ist Laos: Es verzaubert seine Besucher durch die erhabene Schönheit seiner Landschaften und auch durch einen langsamen Lebensrhythmus.

Die Wurzeln des heutigen Laos gehen bis ins 14. Jahrhundert auf das alte Reich Lan ...

Text zuklappenFünf Länder Südostasiens. Die erste Station ist Laos: Es verzaubert seine Besucher durch die erhabene Schönheit seiner Landschaften und auch durch einen langsamen Lebensrhythmus.

Die Wurzeln des heutigen Laos gehen bis ins 14. Jahrhundert auf das alte Reich Lan Xang zurück, das "Land der eine Million Elefanten". Die bedächtigen, fast zeitlupenartigen Bewegungen der Dickhäuter machen sie zum Sinnbild des laotischen Lebens.

Nur wer Geduld und genügend Zeit mitbringt, kann genießen, was Laos und seine dickhäutigen Lasttiere auszeichnet: Ruhe und Gelassenheit.

Auf seiner Reise durch Laos nutzt das Filmteam die typischen Verkehrsmittel des Landes. Gereist wird ohne Eile. Nur wenige Laoten besitzen ein eigenes Auto. Kurze Strecken fahren die meisten Menschen mit Tuk-Tuks - umgebauten, dreirädrigen Motorrädern, die mit zwei Sitzbänken ausgestattet sind.

Die Route führt zu den Mönchen von Luang Prabang, zum Volksstamm der Hmong und zu den Fährleuten in Si Phan Don. In der Hauptstadt Vientiane leuchten schon von weitem die goldenen Stupas in der Sonne, Monumente zur Ehre Buddhas. An den Schreinen stehen Blumen und Früchte als Opfergaben. Rauchschwaden Hunderter glühender Räucherstäbchen ziehen langsam in den Himmel.

Die Dokumentation zeigt entlegene Regionen des Landes und beleuchtet Lebenswelten, die abseits der Highways der Globalisierung liegen.


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14:53
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze Südostasiens (2/5)

Kambodscha - Durch das Land der Khmer

Film von Sebastian Kentner und Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFünf Länder Südostasiens. Diesmal geht es nach Kambodscha zu den Überresten der Khmers, die einst über weite Teile Südostasiens herrschten. Angkor Wat ist eine der weltgrößten Tempelstädte.

Kambodscha stand viele Jahre für die Gräueltaten der Roten Khmer, ...

Text zuklappenFünf Länder Südostasiens. Diesmal geht es nach Kambodscha zu den Überresten der Khmers, die einst über weite Teile Südostasiens herrschten. Angkor Wat ist eine der weltgrößten Tempelstädte.

Kambodscha stand viele Jahre für die Gräueltaten der Roten Khmer, die in den 1970er Jahren einen Massenmord an ihrer Bevölkerung verübten. Der einstige Glanz der Khmer-Kultur, als auch die Schatten ihrer Terrorherrschaft liegen über der Seele des Landes.

In Siem Reap nahe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat hat der Künstler Lim Muy Theam sein Atelier. Als Junge flüchtete er vor den Roten Khmer nach Frankreich und erlitt einen Gedächtnisverlust. Heute versucht er, durch die Malerei seine Kindheitserinnerungen wiederzufinden. In seiner Töpferwerkstatt bildet er Jugendliche aus, um ihnen und seinem Land bei der Suche einer verlorengeglaubten Kultur zu helfen.

Die Reise führt von Angkor weiter über den Tonle-Sap-See, vorbei an fruchtbaren Ebenen, bis in den Süden Kambodschas. Dort ist der Farmer Nong Sin gerade bei der Pfeffer-Ernte. Sin baut seit 50 Jahren Kampot-Pfeffer an, eine der besten Pfeffersorten der Welt.

Anschließend steht ein Besuch der Hauptstadt Phnom Penh auf dem Reiseplan. Dort werden an der Kunsthochschule Apsara-Tänzerinnen ausgebildet. Der Legende nach tanzten sie früher für die Götter. Unter dem Terrorregime der Roten Khmer war ihre Kunst verboten, und nur wenige Tänzerinnen haben diese schwere Zeit überlebt. Per Langboot geht es den Mekong hinauf bis zur Schildkröten-Pagode in Kratie.

Die Dokumentation zeigt die Kulturschätze und Landschaften Kambodschas in großen Luftaufnahmen und macht Entdeckungsreisen in die Alltagskultur der Khmer.


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15:36
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze Südostasiens (3/5)

Thailand - Durch das Land des Lächelns

Film von Sebastian Kentner und Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFünf Länder Südostasiens. Diesmal geht es nach Thailand. Neben seiner Küste, wird es geprägt von Wolkenkratzern auf der einen und einzigartigen Naturlandschaften auf der anderen Seite.

Die Reise beginnt im gebirgigen Nordwesten Thailands. Dort bedeckt Monsunwald ...

Text zuklappenFünf Länder Südostasiens. Diesmal geht es nach Thailand. Neben seiner Küste, wird es geprägt von Wolkenkratzern auf der einen und einzigartigen Naturlandschaften auf der anderen Seite.

Die Reise beginnt im gebirgigen Nordwesten Thailands. Dort bedeckt Monsunwald die wolkigen Hügel. In der Region Chiang Rai leben Bergvölker mit eigener Sprache und Kultur. In dem milden und feuchten Klima produzieren sie einen der besten Kaffees der Welt.

In Chiang Mai besucht das Filmteam das Lichterfest Loy Krathong. Überall in der Stadt basteln Familien kleine, mit Kerzen bestückte Boote aus Bananenblättern und Blumen. Bei Sonnenuntergang entsteht auf den Wasserstraßen ein bezauberndes Lichtermeer, während Tausende von Fluglaternen aus Reispapier in den Himmel steigen.

Weiter führt die Reise zu den Tempelruinen von Sukhothai und der lebendigen Kultur ihrer Keramikkunst. In Bangkok kommt es zu einer Begegnung mit einem Geistheiler, der durch sakrale Tattoos das Böse bezwingt, eine Straßenköchin lässt sich über die Schulter schauen und verrät die Geheimnisse der thailändischen Küche.

Mit dem Zug geht es nach Prachuap Khiri Khan. Auf den dortigen Kokosplantagen erledigen Affentrainer mit ihren flinken Makaken die Kokosnuss-Ernte. An der Andamanensee erhellen nachts grüne Lichter das Meer: Es sind die Squidfischer, die mit ihren beleuchteten Booten die Tintenfische anlocken.


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16:19
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze Südostasiens (4/5)

Myanmar - Durch das Land der goldenen Pagoden

Film von Sebastian Kentner und Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFünf Länder Südostasiens. Diesmal berichten Reisende mit leuchtenden Augen von Myanmar als dem Land der goldenen Tempel. Sie schwärmen von seiner üppigen Natur und dem bunten Völkergemisch.

Jahrzehntelange Abschottung durch ein Militärregime hat das frühere ...

Text zuklappenFünf Länder Südostasiens. Diesmal berichten Reisende mit leuchtenden Augen von Myanmar als dem Land der goldenen Tempel. Sie schwärmen von seiner üppigen Natur und dem bunten Völkergemisch.

Jahrzehntelange Abschottung durch ein Militärregime hat das frühere Burma quasi konserviert. Während die Nachbarstaaten, wie beispielsweise Thailand, eine rasante Entwicklung durchlaufen haben, bewegte sich in Myanmar lange Zeit fast nichts.

Für Besucher wirkt das erwachende Myanmar wie ein Land aus einer vergessenen Zeit. Das liegt an den gigantischen, alten Tempelanlagen, die anmuten wie aus dem Märchenbuch, an den vielen buddhistischen Mönchen und an einer gewissen Rückständigkeit, die für Reisende durchaus Charme haben kann.

"Dies ist Burma", schrieb einst Ruyard Kipling. "Es ist ziemlich anders als alles, was du je gesehen hast." Die lebendige Hafenstadt Rangun wird von der Shwedagon-Pagode überragt. Ihre fast 100 Meter hohe Kuppel ist ein Traum in Gold und Edelstein - allein die Spitze sollen über 5.000 Rubine und Diamanten zieren.

Eine englische Bahn aus dem Jahr 1948 führt in die alte Königsstadt Mandalay. Sie ist eines der religiösen Zentren des Landes. Dort wird in einer Manufaktur in einer archaisch anmutenden Prozedur Blattgold von Hand hergestellt.

Über den Inle-See gleiten Einbein-Ruderer durch die schwimmenden Gärten. Die Fischer bewegen sich auf spektakuläre Weise über das Wasser. Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise in eine Welt, die zum Staunen anregt.


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze Südostasiens (5/5)

Vietnam - Durch das Land der heiligen Tiere

Film von Sebastian Kentner und Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenFünf Länder Südostasiens. Diese Folge zeigt die beeindruckenden Landschaften Vietnams von oben, begibt sich in die Kaiserstadt Hué und begleitet einen Rikscha-Fahrer in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Manche Landschaften Vietnams sind von einer so unwirklichen Schönheit, als ...

Text zuklappenFünf Länder Südostasiens. Diese Folge zeigt die beeindruckenden Landschaften Vietnams von oben, begibt sich in die Kaiserstadt Hué und begleitet einen Rikscha-Fahrer in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Manche Landschaften Vietnams sind von einer so unwirklichen Schönheit, als seien sie von Designern entworfen. Die Halong-Bucht im Norden des Landes ist eine Ansammlung von 3.000 zuckerhutartigen Inseln. Dazwischen leben Menschen auf ihren Hausbooten.

Die Schülerin Hong Nhung führt durch ihren Alltag, der sich nur auf dem Wasser abspielt. Im Mittelpunkt der Entdeckungsreise durch Vietnam - einer Welt, die von Ausländern bis heute kaum verstanden wird - stehen Lebensart, Mythen und Alltagskultur der Vietnamesen. Hanois breite Boulevards und der nie endende Strom von Millionen Motorrollern verleihen der Hauptstadt des Landes ein besonderes Flair. Im alten Wasserpuppentheater erfährt man viel über die Kultur Vietnams. Seine Figuren stehen für die Vielschichtigkeit der vietnamesischen Seele. Der Drache symbolisiert Kraft und Macht, die Schildkröte ein langes Leben und der Phönix die Schönheit. Diesen Tieren begegnet man in Vietnam auf Schritt und Tritt.


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17:46
VPS 17:45

Videotext Untertitel

mare TV

Das Wolgadelta

Film von Till Lehmann

Ganzen Text anzeigenWo die Wolga, der längste Fluss Europas, in das Kaspische Meer fließt, formen über 800 Mündungsarme eine einzigartige, verwunschene Landschaft: Das Wolgadelta.

Es ist ein Eldorado für Wasservögel. Mehr als 300 Arten leben hier, angelockt vom Fischreichtum. Für ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenWo die Wolga, der längste Fluss Europas, in das Kaspische Meer fließt, formen über 800 Mündungsarme eine einzigartige, verwunschene Landschaft: Das Wolgadelta.

Es ist ein Eldorado für Wasservögel. Mehr als 300 Arten leben hier, angelockt vom Fischreichtum. Für die Russen ist "Mütterchen Wolga" mehr als irgendein Fluss. Seit Jahrhunderten ist sie Lebensader, Verkehrsweg, Energielieferant und Nahrungsquelle.

Anatoli Mitaljov kann sich gut an die "Goldenen Zeiten" erinnern. Vor 27 Jahren begann der damals 18-Jährige bei der Kolchose in Tischkovo als Fischer zu arbeiten - wie schon sein Vater und sein Großvater. "Wir haben gefischt wie besessen", erinnert sich Anatoli, "Quoten gab es nicht. Die Netze waren immer voll. Zander, Karpfen, Hecht - und natürlich Stör!" Schwarzer Kaviar aus dem Wolga-Delta brachte Devisen für die klamme Sowjetwirtschaft. Diese Zeiten sind vorbei. Überfischung, Wilderei und Wasserverschmutzung haben die Fischbestände extrem dezimiert. Störfang ist komplett verboten, Fangzeiten und -mengen für andere Fischarten sind streng reglementiert, ein rigoroses Fangverbot droht. Dann werden die Fischer von Tischkovo endgültig auf dem Trockenen sitzen. So versucht Anatoli Mitaljov wenigstens ein paar der berühmten Wildkarpfen an die Haken zu kriegen. Zur Geburtstagsfeier seiner Tochter will er "Ucha" kochen, die traditionelle Fischsuppe mit einer Prise Holzkohlenasche und einem gehörigen Schuss Wodka.

Vera Vysokogorskaja ist die Fischzucht-Expertin der staatlichen Zuchtfarm BIOS. Sie und ihre Kollegen wollen gezüchtete Beluga-Störe auswildern - so viele wie bisher noch nie. Ein großes Ereignis! Unter strenger Aufsicht einer Delegation des Fischereiministeriums sollen 150.000 kleine Störe in die Wolga entlassen werden, um die Bestände wieder zu vergrößern.

Der Priester Pjotr steht dem südlichsten, orthodoxen Kloster im europäischen Russland vor - weit weg von der Zentrale in Moskau. Tagsüber leitet er den Betrieb auf dem kleinen Klosterbauernhof im Delta - abends sitzt er stundenlang vor seinem Computer und beantwortet hunderte von Fragen der Gläubigen via Internet. Piotr versucht mit "Gottes Wort" in zehn E-Mail-Zeilen zu antworten - elektronische Seelsorge auf Russisch.

Olga Romanenko ist eine echte Unternehmerin. Sie setzt auf die Schönheit des Wolgadeltas. Vor zwölf Jahren hatte sie einen abgewrackten Ponton mit Wohnbaracken gekauft, alles zu einem schwimmenden Hotel umgebaut und das Gebilde zu einer kleinen gepachteten Insel weit draußen im Delta geschleppt. "Olgas Basis" war geboren. Mittlerweile gibt es zusätzlich Blockhütten, einen kleinen Hafen und riesige, von Olga selbst angepflanzte Lotusfelder. Mitten drin stolziert Kescha herum, ein zahmer Krauskopfpelikan. Olga hatte ihn vor Jahren verletzt gefunden und aufgepäppelt.


(ARD/NDR)


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18:30

nano spezial: Forschung sensationell

Zum Verhältnis von Wissenschaft und Medien

Mit dem Gast Holger Wormer (TU Dortmund)
- Politischer Einfluss auf die Wissenschaft
Wissenschaftliche Wahrheit kann erstaunlich flexibel sein
- Codex gegen Wissenschaftsmüll
Zu viele fehlerhafte Studien werden veröffentlicht

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigen25 Milliarden öffentlicher Gelder fließen jährlich in Forschung und Entwicklung. Die Ausgaben stehen für einen hohen Bildungsstandard, hohe Innovationskraft. Doch wer bekommt die Gelder?

Zwischen Universitäten, wissenschaftlichen Disziplinen und einzelnen ...

Text zuklappen25 Milliarden öffentlicher Gelder fließen jährlich in Forschung und Entwicklung. Die Ausgaben stehen für einen hohen Bildungsstandard, hohe Innovationskraft. Doch wer bekommt die Gelder?

Zwischen Universitäten, wissenschaftlichen Disziplinen und einzelnen Forschern mit ihren Projekten tobt seit Jahren ein harter Verteilungskampf. Wer viel oder wer als Erster eine wissenschaftliche Entdeckung publiziert, wird in der Wissenschaftswelt wahrgenommen.

Das bringt Geld und Renommee. Die schnelle Veröffentlichung geht jedoch auch zu Lasten der Genauigkeit und manchmal wird sogar "getrickst" - mit zum Teil fatalen Folgen. So wie im Fall des japanischen Forschers Hisashi Moriguchi, der sich 2012 damit brüstete, als erster Forscher Patienten mit induzierten pluripotenten Stammzellen (IPS-Zellen) behandelt zu haben. Die Sensationsmeldung stellte sich im Nachhinein als falsch heraus.

Wo steht die Forschung heute, kann man wissenschaftlichen Ergebnissen überhaupt noch trauen? Und: Befördern gar die Medien diese Entwicklung mit ihrer Sensationslust?


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:21
VPS 19:20

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


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19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (3/5)

Saarland

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDas Saarland, das kleinste deutsche Bundesland, bietet viel Raum für Kreative. Das überrascht auch Wladimir Kaminer, der mit Klangkünstlerin Frauke Eckhart die Akustik der Stadt erkundet.

In der Völklinger Hütte wurde aus einer Industrieruine ein Spielort für ...

Text zuklappenDas Saarland, das kleinste deutsche Bundesland, bietet viel Raum für Kreative. Das überrascht auch Wladimir Kaminer, der mit Klangkünstlerin Frauke Eckhart die Akustik der Stadt erkundet.

In der Völklinger Hütte wurde aus einer Industrieruine ein Spielort für urbane Kultur. Mit dem Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig und Sprayer-Star Reso erkundet Kaminer diese besondere Industrielandschaft und die Grafitti-Kunst in der aktuellen Ausstellung.

Aus St. Ingbert stammt der Rapper DCVDNS, der spätestens mit seiner Teilnahme beim Bundesvision Song Contest das Saarland auf die Landkarte des deutschen Hip-Hop gehoben hat. In seinem Tonstudio wagt sich Wladimir Kaminer auf unbekanntes musikalisches Terrain.

Zum Abschluss der Saarlandreise trifft Kaminer den japanischstämmigen Künstler Seiji Kimoto in Neunkirchen. Seit den späten 1960er Jahren lebt und arbeitet er im Saarland. Seine Erinnerungsskulpturen prägen einige Mahnmale zur NS-Zeit in der Gegend. Nach traditioneller Teezeremonie kommen Wladimir Kaminer, Kimoto und seine deutsche Frau dem Wesen der Saarländer auf die Spur.

Wer in Sachen Kunst, Theater und Musik ganz vorne mit dabei sein will, geht nach Berlin. Oder nicht? Inzwischen zieht es viele Künstler in die Provinz – und sie liegen damit mindestens genau so weit vorne wie ihre Kollegen in der Hauptstadt. Der Schriftsteller Wladimir Kaminer besucht für 3sat die Kulturlandschaften Deutschlands und erklärt uns, was hinter dem neuen Trend stecken könnte. Dabei zeigt sich: Kaum etwas ist so provinziell wie der Spott über die Provinz.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kriegsgeschichten

Ein Dorf schweigt

Fernsehfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
JohannaKatharina Böhm
PfarrerUwe Kockisch
GiselaInka Friedrich
HeinzFrederick Lau
PaulStephan Kampwirth
u.a.
Buch: Henriette Piper
Regie: Martin Enlen
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenFrühjahr 1945: Johanna strandet mit ihren beiden Kindern und einem Jugendlichen, den sie unter ihre Obhut genommen hat, nach ihrer erfolgreichen Flucht in einem nordhessischen Dorf.

Die "Kartoffelkäfer", wie die Einheimischen die Kriegsflüchtlinge nennen, sind ...

Text zuklappenFrühjahr 1945: Johanna strandet mit ihren beiden Kindern und einem Jugendlichen, den sie unter ihre Obhut genommen hat, nach ihrer erfolgreichen Flucht in einem nordhessischen Dorf.

Die "Kartoffelkäfer", wie die Einheimischen die Kriegsflüchtlinge nennen, sind vielen nicht willkommen. Die Landbevölkerung hat den Krieg zwar gut überlebt, aber man hat genug mitgemacht und möchte nicht teilen. Johanna soll Quartier im Pfarrhaus beziehen.

Doch merkwürdigerweise verweigert der Pfarrer der kleinen Familie die Unterkunft. Der Bürgermeister bringt sie auf Verlangen des Pfarrers ohne Widerrede im Haus seiner Schwester Gisela unter. Gisela begegnet den Neulingen zunächst mit Misstrauen. Doch langsam freunden sich die beiden Frauen an. Ihr Verhältnis ändert sich schlagartig, als Giselas Mann Paul heimkehrt. Die attraktive Johanna kann als ehemaliger Flüchtling Pauls Entbehrungen und schreckliche Kriegserlebnisse besser verstehen als Gisela. Giselas Unmut wächst, als Johanna, ohne es zu ahnen, an einem wohl gehüteten Geheimnis zu rühren scheint. Schließlich denunziert Gisela Johanna bei den Amerikanern. Johanna beharrt nun bei dem Bürgermeister auf ihrem Recht und bezieht das Quartier beim Pfarrer. Der Pfarrer genießt seine neuen Gäste: Sie bringen Leben in das verlassene Haus. Aus ihrer Heimat hat Johanna ein Rezept für Nudeln mitgebracht, eine Speise, die im Hessischen nicht bekannt, aber recht bald bei den Einheimischen und den Amerikanern sehr beliebt ist. Sie beantragt eine Lizenz für eine kleine Nudelfabrikation. Bei einem Essen im Haus des Pfarrers will Johanna den amerikanischen Oberbefehlshaber Schmeidler von ihrer Idee überzeugen. Doch es kommt zum politischen Streit zwischen dem Pfarrer und dem Amerikaner. Johannas Geschäftsvorhaben ist zunächst verloren. Wütend stellt sie den Pfarrer zur Rede und erfährt dabei von dem Geheimnis, welches das gesamte Dorf in Bann hält.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Hallig Hooge

Die Nummer 1 im Wattenmeer

Film von Harald Hamm

Ganzen Text anzeigenHooge ist eine von zehn Halligen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Halligen sind kleine Marschinseln vor den Küsten, die überflutet werden können.

Jahr für Jahr zieht es Tausende von Touristen in die Abgeschiedenheit. In Besucherzahlen ist Hooge die Nummer ...

Text zuklappenHooge ist eine von zehn Halligen im schleswig-holsteinischen Wattenmeer. Halligen sind kleine Marschinseln vor den Küsten, die überflutet werden können.

Jahr für Jahr zieht es Tausende von Touristen in die Abgeschiedenheit. In Besucherzahlen ist Hooge die Nummer eins unter den Halligen. Wer auf einer Hallig wohnt, liebt das Meer und die Gezeiten - das Leben im Einklang mit der Natur.

Die Halligbewohner oder Halliglüüd mögen aber nicht nur die romantische Seite ihres Lebens, häufig sind sie auch Multijobber und schätzen die Vielfalt ihrer Arbeit - als Vermieter von Ferienwohnungen, als Gemeindearbeiter oder als Bauer. Obendrein engagieren sie sich auch gern ehrenamtlich bei der Feuerwehr oder im Verein.

Die Dokumentation stellt Menschen auf der Marschinsel vor, zum Beispiel den Naturschützer, den Hafenmeister, den Viehbauern und den Postboten.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:29
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Polens Kino der Erinnerung

Andrzej Wajdas Geschichten vom Widerstand

Film von Peter Paul Huth

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer polnische Oscar-Gewinner "Ida" von Pawel Pawlikowski behandelt nicht ohne Zufall ein historisches Thema. Der Film und sein internationaler Erfolg haben in Polen heftige Reaktionen ausgelöst.

Aus aktuellem Anlass fragt "Kulturzeit extra" nach der filmischen ...

Text zuklappenDer polnische Oscar-Gewinner "Ida" von Pawel Pawlikowski behandelt nicht ohne Zufall ein historisches Thema. Der Film und sein internationaler Erfolg haben in Polen heftige Reaktionen ausgelöst.

Aus aktuellem Anlass fragt "Kulturzeit extra" nach der filmischen Darstellung von Wendepunkten und Tabuthemen der polnischen Geschichte. "Ida" spielt im Jahr 1962 und erzählt vom Identitätskonflikt einer jungen Nonne, die ihre jüdischen Wurzeln entdeckt.

Von Seiten des national katholischen Lagers wurde "Ida" als ein Stück 'jüdischer Propaganda' kritisiert, denn der Film thematisiert die polnische Beteiligung am Holocaust - allerdings sehr viel differenzierter als Claude Lanzman in seiner "Shoah"-Serie.

Die Sendung ergänzt die polnischen Filme "Das Massaker von Katyn" von Andrzej Wajda und "Miasto/Warschau 44" von Jan Komasa, die Ende August in der 3sat-Reihe "Kriegsgeschichten" gezeigt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Persönlichkeit von Andrzej Wajda, der sich wie kein zweiter Regisseur mit der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt hat. Legendär ist sein Film "Der Kanal" (1958) über den Warschauer Aufstand von 1944. Der Film erzählt vom Kampf und Scheitern der bürgerlichen Heimatarmee, ein heikles Sujet im kommunistischen Nachkriegspolen. Mit "Der Mann aus Marmor" (1977) und "Der Mann aus Eisen" (1981) wird Wajda zum filmischen Vorbereiter der oppositionellen Solidarnosc-Bewegung. Eine Haltung, die mit großem Mut und persönlichem Risiko verbunden war. 2007 thematisiert Wajda mit dem Film "Katyn" ein nationales Trauma, die Ermordung Tausender polnischer Offiziere im Jahr 1941, dem auch Wajdas Vater zum Opfer fiel.

"Kulturzeit extra" spricht mit Andrzej Wajda und seinen engsten Mitarbeitern, wie zum Beispiel der Regisseurin Agnieszka Holland, die zahlreiche Drehbücher für ihn geschrieben hat, sowie der Schauspielerin Krystina Janda, dem Star vieler seiner Filme. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie es möglich war, in den Zeiten der kommunistischen Parteiherrschaft kritische und oppositionelle Filme zu machen. Wie sich die kulturelle Landschaft in Polen und die Möglichkeiten des Kinos nach der Wende von 1989 verändert haben.


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22:59
VPS 22:55

Kriegsgeschichten

Das Massaker von Katyn

Spielfilm, Polen 2008

Darsteller:
AnnaMaja Ostaszewska
AndrzejArtur Zmijewski
JerzyAndrzej Chyra
RozaDanuta Stenka
GerneralJan Englert
AgnieszkaMagdalena Cielecka
u.a.
Regie: Andrzej Wajda
Länge: 114 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Aufarbeitung des Massakers von Katyn an Offizieren der polnischen Armee im April 1940, das die Sowjets der deutschen Wehrmacht zuschrieben.

Regisseur Andrzej Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu ...

Text zuklappenEine Aufarbeitung des Massakers von Katyn an Offizieren der polnischen Armee im April 1940, das die Sowjets der deutschen Wehrmacht zuschrieben.

Regisseur Andrzej Wajda nutzt das traumatische Ereignis, um die Situation Polens während des Zweiten Weltkriegs zu illustrieren, als es zwischen Deutschen und Russen aufgerieben wurde.

1939, Beginn des Zweiten Weltkriegs: Sowjetische wie deutsche Truppen fallen gleichermaßen in Polen ein. Sie nehmen Tausende polnische Offiziere, Soldaten und Intellektuelle fest, um sie in Lager abzutransportieren. Im Jahr 1940 werden auf Entscheidung Stalins hin unzählige Gefangene in einem Massaker in einem Wald nahe des polnischen Dorfes Katyn erschossen und verscharrt.

Als die Wehrmacht drei Jahre später die Massengräber entdeckt, nutzt sie das sowjetische Massaker zu Propagandazwecken. Die Sowjetunion weist die Schuld von sich und macht die deutsche Regierung dafür verantwortlich. Erst Jahrzehnte später wird das Verbrechen aufgeklärt.

"Das Massaker von Katyn" handelt sowohl von den polnischen Gefangenen als auch von ihren Angehörigen. Es geht um den unerbittlichen Kampf für die Wahrheit und das Gedenken an die Opfer. Nach Ende des Krieges warten massenweise Frauen vergebens auf die Rückkehr ihrer Männer. Viele kleine Erzählstränge dienen exemplarisch als Demonstration der verschiedenen Einzelschicksale.

Darunter ist Anna, die herausfindet, dass ihr Mann Andrzej ermordet wurde - und zwar von den Sowjets. Doch jegliche öffentliche Äußerung über die Wahrheit ist extrem gefährlich. Andrzejs Freund, Leutnant Jerzy, kann dem Tod entkommen, muss sich jedoch mit den Russen arrangieren und wird nach seiner Rückkehr als Kollaborateur gemieden. Die Frau eines Generals verliert ebenfalls ihren Mann bei dem Massaker. Sie wird Zeugin des Propagandakampfes zwischen Sowjetunion und Deutschland. Und dann ist da noch Agnieszka, die ebenfalls mit den Lügen um die Massenhinrichtung zu kämpfen hat.

Regisseur Andrzej Wajda arbeitet mit diesem Film ein Trauma der polnischen Geschichte auf, dessen Wahrheit lange Zeit verschleiert und verleugnet wurde. Erst im Jahr 1990 stellte Gorbatschow klar, dass die sowjetische Regierung für die Gräueltaten 50 Jahre zuvor verantwortlich war.

Wajda leistet Aufklärungsarbeit und konzentriert sich in seinem Werk vor allem auf die Schicksale von Einzelpersonen, um sich dem Thema anzunähern. Es geht ihm nicht allein um Aufklärung einer Staatslüge, sondern auch um ein Gedenken der Opfer. Wajdas eigener Vater wurde selbst im Massaker von Katyn ermordet.

"Das Massaker von Katyn" ist eines seiner jüngsten Werke, das er im Alter von gut 80 Jahren schuf. Wajda gehört zu den prominentesten polnischen Filmmachern und arbeitet vor allem als Regisseur und Drehbuchautor. Bekannt wurde er unter anderem durch seinen oscarnominierten Historienfilm "Das Gelobte Land" (1975), der das Thema der Industrialisierung während der Jahrhundertwende in Polen behandelt, oder durch "Der Mann aus Eisen" (1981) - ebenfalls für den Oscar nominiert.


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0:53
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Entführung auf hoher See

Somalische Piraten und der Fall MV Taipan

Film von Ashwin Raman

Ganzen Text anzeigen5. April 2010: Das Containerschiff Taipan der Hamburger Reederei Komrowski befindet sich auf dem Weg von Dschibuti nach Mombasa, als es von Piraten angegriffen und gekapert wird.

Es war eine von inzwischen mehr als 1.000 Schiffsentführungen. Doch diese endet ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen5. April 2010: Das Containerschiff Taipan der Hamburger Reederei Komrowski befindet sich auf dem Weg von Dschibuti nach Mombasa, als es von Piraten angegriffen und gekapert wird.

Es war eine von inzwischen mehr als 1.000 Schiffsentführungen. Doch diese endet spektakulär. Zufällig wird die Piratenattacke von einem Aufklärungsflugzeug der Deutschen Marine beobachtet. 500 Seemeilen vor der afrikanischen Küste beginnt die Rettungsaktion.

Eine Fregatte der niederländischen Armee wird in Richtung der Taipan beordert. Den Soldaten gelingt es in einem massiven Feuergefecht, das Schiff zurückzuerobern und die zehn somalischen Entführer gefangen zu nehmen. Und weil die Taipan ein deutsches Schiff ist, werden die Somalier deutschen Behörden übergeben.

Schon ein halbes Jahr später wird vor dem Hamburger Landgericht das Verfahren gegen die zehn Entführer eröffnet. Es ist der erste Piratenprozess auf deutschem Boden seit 400 Jahren. Es wird ein Megaverfahren: mit 10 Angeklagten, 20 Verteidigern, 105 Prozesstagen und Kosten, die in die Millionen gehen. Dabei ist der Fall eigentlich klar, waren die Männer doch auf frischer Tat festgenommen worden. Doch angesichts der Lebensumstände im Heimatland der Entführer tut sich das Gericht schwer mit einem gerechten Urteil gegen jeden einzelnen der Männer. Und die Frage ist: Stehen in Hamburg die wirklich Verantwortlichen der Taipan-Entführung vor Gericht? Oder werden hier nur die Fußsoldaten abgeurteilt, während die eigentlichen Profiteure, Auftraggeber und Finanziers dieser Aktion unbehelligt bleiben.

ARD-Reporter Ashwin Raman hat die Hintergründe solcher Schiffsentführungen recherchiert. Seine Spurensuche führte ihn nach Indien, Kenia, Hongkong - und nach Somalia, laut Menschenrechtsorganisationen das gefährlichste Land der Erde. Seit 20 Jahren wird Somalia von einem grausamen Bürgerkrieg verwüstet; es gibt keine staatlichen Autoritäten, weite Teile des Landes befinden sich in der Hand der radikalislamischen Al-Shabab-Milizen. Ramans Film gibt einen tiefen Einblick in die Wirklichkeit eines gescheiterten Landes, das fast gänzlich aus der internationalen Berichterstattung verschwunden ist und das immer tiefer in einen Abgrund von Armut, Krieg und Verbrechen stürzt.


(ARD/SWR)


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1:24
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:53
VPS 01:50

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Detailhandel:
Knallharter Kampf um Fahraufträge

Glutenfreie Nahrung:
Umsatz mit Lifestyle

Äthiopien:
Arbeiten ohne Demokratie


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2:19
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Adel im Südwesten

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenWalter Janson spricht mit dem Fürsten Philipp zu Hohenlohe-Langenburg über seine Liebe zur Natur, seine außergewöhnlichen Geschäftserfolge und über den Familiensinn beim deutschen Adel.

"Alles was wir tun, hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Alles was wir jetzt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWalter Janson spricht mit dem Fürsten Philipp zu Hohenlohe-Langenburg über seine Liebe zur Natur, seine außergewöhnlichen Geschäftserfolge und über den Familiensinn beim deutschen Adel.

"Alles was wir tun, hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Alles was wir jetzt tun, tun wir für die Generationen nach uns", erklärt schmunzelnd seine Durchlaucht. Und dies bezieht der Fürst nicht nur auf seinen Forstwirtschaftsbesitz, sondern auch auf die Familie.


(ARD/SWR)


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3:03
VPS 03:00

Videotext Untertitel

Die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenSie tragen einen großen Namen und leben auf einem hochherrschaftlichen Anwesen: die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Die Geschichte einer markanten Adelsdynastie aus Nordrhein-Westfalen.

Aus ihren Reihen entstammt Prinz Bernhard der Niederlande, sie besitzen ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSie tragen einen großen Namen und leben auf einem hochherrschaftlichen Anwesen: die Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Die Geschichte einer markanten Adelsdynastie aus Nordrhein-Westfalen.

Aus ihren Reihen entstammt Prinz Bernhard der Niederlande, sie besitzen Ländereien, Wald und ein Unternehmen von einzigartiger Tradition - mitten im Teutoburger Wald, geführt von Markus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff in siebter Generation.


(ARD/WDR)


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3:48
VPS 03:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herz und Krone (1/3)

Bilder aus der königlichen Familie Baden

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenSeit rund 1000 Jahren prägt die Familie des Markgrafen von Baden den badischen Landesteil. Erstmals in ihrer Geschichte öffneten sie ihre Schlosstore. Ein Porträt einer königlichen Familie.

Sie bauten 30 Schlösser und stellten mit dem Markgrafen Max von Baden ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit rund 1000 Jahren prägt die Familie des Markgrafen von Baden den badischen Landesteil. Erstmals in ihrer Geschichte öffneten sie ihre Schlosstore. Ein Porträt einer königlichen Familie.

Sie bauten 30 Schlösser und stellten mit dem Markgrafen Max von Baden einen Reichskanzler. 1806 verlieh ihnen Napoleon den Titel eines Großherzogs. Heute lebt die Familie in Salem. Ein Porträt über Erbprinz Bernhard von Baden, Prinzessin Stephanie und Markgraf Max.


(ARD/SWR)


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4:32
VPS 04:30

Herz und Krone (2/3)

Bilder aus der königlichen Familie Württemberg

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenNapoleon machte am 1. Januar 1806 den Herzog von Württemberg zum König. Der jetzige Chef des Hauses lebt mit seiner Familie im oberschwäbischen Altshausen und erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Film folgt dem Herzog auf den Spuren seiner Vorfahren, schaut ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenNapoleon machte am 1. Januar 1806 den Herzog von Württemberg zum König. Der jetzige Chef des Hauses lebt mit seiner Familie im oberschwäbischen Altshausen und erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Film folgt dem Herzog auf den Spuren seiner Vorfahren, schaut Herzogin Diane in ihrer Künstlerwerkstatt über die Schulter und besucht die Familie des künftigen Chefs des Hauses Württemberg in Friedrichshafen. Porträt einer Familie, die dem Land ihren Namen gab.


(ARD/SWR)


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5:16
VPS 05:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Herz und Krone (3/3)

Zwischen Kunst und Glamour -

Herzogin Diane von Württemberg

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenEine Grande Dame des europäischen Hochadels: Diane Herzogin von Württemberg, geboren als Prinzessin von Frankreich, Gattin des Herzogs von Württemberg. Ein Porträt der Aristokratin.

Die Herzogin ist fürsorgliche Mutter von sechs Kindern und Spielkameradin ihrer ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine Grande Dame des europäischen Hochadels: Diane Herzogin von Württemberg, geboren als Prinzessin von Frankreich, Gattin des Herzogs von Württemberg. Ein Porträt der Aristokratin.

Die Herzogin ist fürsorgliche Mutter von sechs Kindern und Spielkameradin ihrer vielen Enkel. Ihre Rolle als internationale Künstlerin mit Ausstellungen in St. Petersburg und Moskau wird ebenso gewürdigt wie ihr soziales Engagement.


(ARD/SWR)