Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Montag, 24. August
Programmwoche 35/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:22
VPS 06:20


6:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Madrid

Film von Josef Manola

Ganzen Text anzeigenSpanien-Korrespondent Josef Manola zeigt Highlights und Geheimnisse der Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt und arbeitet.

Nicht nur Sehenswürdigkeiten, sagenhafte Kunstschätze und interessante Leute machen Manolas Leben in der spanischen Metropole aus. Er führt ...
(ORF)

Text zuklappenSpanien-Korrespondent Josef Manola zeigt Highlights und Geheimnisse der Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt und arbeitet.

Nicht nur Sehenswürdigkeiten, sagenhafte Kunstschätze und interessante Leute machen Manolas Leben in der spanischen Metropole aus. Er führt auch in den Lebensstil der Madrilenos ein.

So beschreibt er die kleinen Qualen, die viele derzeit durchmachen müssen, weil sich eine ganze Bewegung der Abschaffung der geliebten Siesta verschrieben hat und immer mehr Spanier den ungewohnten Arbeitszeiten Nordeuropas unterworfen werden. Durchaus Unerwartetes hat Josef Manolo ebenso parat: Wenn die aktuelle Berichterstattung Zeit lässt und ihm nach Skifahren zumute ist, fährt er nur 50 Kilometer aus der Stadt hinaus und schwingt von malerischen Pinien umsäumte Pisten hinab.


(ORF)


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Hurtigruten

(Wh.)

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenImmer mehr Deutsche buchen eine Schiffspassage. Doch eine Reise auf den Postschiffen der Hurtigruten ist keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise auf einem Versorgungsschiff.

Alles, vom Postpaket bis zum Auto, wird mit dem Schiff verschickt. Sie sind der ...

Text zuklappenImmer mehr Deutsche buchen eine Schiffspassage. Doch eine Reise auf den Postschiffen der Hurtigruten ist keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise auf einem Versorgungsschiff.

Alles, vom Postpaket bis zum Auto, wird mit dem Schiff verschickt. Sie sind der "Schulbus" für Kinder und der Lieferwagen für den Supermarkt. Für die Touristen an Bord bleibt die Reise beschaulich: kein Spektakel, keine Show - dafür ein einzigartiges Natur-Kino.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mein Madrid

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenSpanien-Korrespondent Josef Manola zeigt Highlights und Geheimnisse der Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt und arbeitet.

Nicht nur Sehenswürdigkeiten, sagenhafte Kunstschätze und interessante Leute machen Manolas Leben in der spanischen Metropole aus. Er führt ...
(ORF)

Text zuklappenSpanien-Korrespondent Josef Manola zeigt Highlights und Geheimnisse der Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt und arbeitet.

Nicht nur Sehenswürdigkeiten, sagenhafte Kunstschätze und interessante Leute machen Manolas Leben in der spanischen Metropole aus. Er führt auch in den Lebensstil der Madrilenos ein.

So beschreibt er die kleinen Qualen, die viele derzeit durchmachen müssen, weil sich eine ganze Bewegung der Abschaffung der geliebten Siesta verschrieben hat und immer mehr Spanier den ungewohnten Arbeitszeiten Nordeuropas unterworfen werden. Durchaus Unerwartetes hat Josef Manolo ebenso parat: Wenn die aktuelle Berichterstattung Zeit lässt und ihm nach Skifahren zumute ist, fährt er nur 50 Kilometer aus der Stadt hinaus und schwingt von malerischen Pinien umsäumte Pisten hinab.


(ORF)


9:44
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Hurtigruten

(Wh.)

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenImmer mehr Deutsche buchen eine Schiffspassage. Doch eine Reise auf den Postschiffen der Hurtigruten ist keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise auf einem Versorgungsschiff.

Alles, vom Postpaket bis zum Auto, wird mit dem Schiff verschickt. Sie sind der ...

Text zuklappenImmer mehr Deutsche buchen eine Schiffspassage. Doch eine Reise auf den Postschiffen der Hurtigruten ist keine klassische Kreuzfahrt, sondern eine Reise auf einem Versorgungsschiff.

Alles, vom Postpaket bis zum Auto, wird mit dem Schiff verschickt. Sie sind der "Schulbus" für Kinder und der Lieferwagen für den Supermarkt. Für die Touristen an Bord bleibt die Reise beschaulich: kein Spektakel, keine Show - dafür ein einzigartiges Natur-Kino.


10:14
VPS 10:15

Videotext Untertitel

III nach neun

Die Bremer Talkshow

Moderation: Judith Rakers, Giovanni di Lorenzo

Ganzen Text anzeigenGiulia Enders
"Darm mit Charme"-Bestsellerautorin

Verona Pooth
Moderatorin

Reinhard Mey
Liedermacher

Peer Steinbrück
Politiker

Mario Adorf
Schauspieler

Bjarne Mädel
Schauspieler

Michael ...
(ARD/RB)

Text zuklappenGiulia Enders
"Darm mit Charme"-Bestsellerautorin

Verona Pooth
Moderatorin

Reinhard Mey
Liedermacher

Peer Steinbrück
Politiker

Mario Adorf
Schauspieler

Bjarne Mädel
Schauspieler

Michael Michalsky
Designer

Roger Willemsen
Publizist

Uwe Seeler
HSV-Legende


(ARD/RB)


Seitenanfang
12:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Wasser - Element des Lebens

mit Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenWasser ist harmlos und ein bisschen langweilig? Für einen Seemann kann Wasser dick sein, grün, glasklar – oder lebensgefährlich. "sonntags" über ein unterschätztes Element.

In der Sendung von der Ostseeküste geht es um Wasser als ein Element, das den Menschen ...

Text zuklappenWasser ist harmlos und ein bisschen langweilig? Für einen Seemann kann Wasser dick sein, grün, glasklar – oder lebensgefährlich. "sonntags" über ein unterschätztes Element.

In der Sendung von der Ostseeküste geht es um Wasser als ein Element, das den Menschen geprägt hat, als Wiege des Lebens und als Bedingung dafür: Nach vier Tagen ohne Wasser stirbt man. Dennoch haben 800 Millionen Menschen kaum Zugang dazu - mit dramatischen Folgen.


Seitenanfang
12:44
VPS 12:45

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Himalaja-Gebirgsbahn nach Darjeeling, Indien

Eine Fahrt in die Wolken

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenDer "Darjeeling Himalayan Railway" erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau war eine technische Meisterleistung. Die Geschichte einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt.

1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer "Darjeeling Himalayan Railway" erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau war eine technische Meisterleistung. Die Geschichte einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt.

1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins Vorgebirge des Himalaja. Britisches Understatement würdigt den Zug mit einem liebevollen Spitznamen: "Toy Train", Spielzeugbahn. Es wurde ein unverwüstliches Spielzeug.

Nach über hundert Jahren funktioniert sie noch immer mit originaler Technik. Auch als Güterzug für Tee war die Bahn damals äußerst effektiv; sie reduzierte die Transportkosten und machte den Tee aus Darjeeling erschwinglich und berühmt. Heute wird der Tee mit Lastwagen transportiert. Doch wie früher fährt die Darjeelingbahn mitten durch die Bazare der Bergdörfer, vorbei an Klöstern hoch in den Wolken, an Gauklern, die an der Strecke über ein Drahtseil balancieren, an Frauen, die auf einem Nebengleis weben und an ausgedehnten Teeplantagen.

Die Darjeelingbahn war vorbildhaft für die weltweiten, im Wortsinn bahnbrechenden Umwälzungen durch den Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert. Indem sie die nostalgische Dampfbahn und ihre atemberaubende Strecke zum Weltkulturerbe erklärten, würdigte die UNESCO "die herausragenden Ingenieursleistungen bei der bahntechnischen Erschließung einer Gebirgslandschaft von großer Schönheit".


(ARD/SWR)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:16
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

12.378 km Australien - Sven Furrer auf Abwegen (5/6)

Moderation: Sven Furrer

Ganzen Text anzeigenDie Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Was ist dran an dieser Behauptung? Sven Furrer will es wissen und reist 12.378 km durch Australien.

Exotische Tiere, Traumstrände, endlose Natur: In Australien lockt das ganz große ...

Text zuklappenDie Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Was ist dran an dieser Behauptung? Sven Furrer will es wissen und reist 12.378 km durch Australien.

Exotische Tiere, Traumstrände, endlose Natur: In Australien lockt das ganz große Abenteuer. Darum nennen die Australier es stolz das "lucky country", das glückliche Land. In der fünften Folge reist Furrer durch die wildromantischen Kimberleys.

Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines. Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit den Blättern eines bestimmten Baums Schmerzen lindern kann. Weiter geht die Reise in die Minenstadt Newman. Das Durchschnittsalter der rund 5.000 Einwohner beträgt gerade einmal 32 Jahre. Wer in Newman lebt, arbeitet entweder in der Mine oder für ein Zulieferunternehmen. Im Tagebau werden fast 40 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr abgebaut. Furrer besucht die riesige Eisenerzmine von Mount Whaleback. Nobby Clark arbeitet seit 20 Jahren als Kranführer dort und ist der Coach der Newman Saints, einer von vier Footballmannschaften in Newman. Furrer begleitet ihn zum Match der Saints gegen die ungeschlagenen Erzrivalen der Centrals. Weil viele seiner Spieler Schicht arbeiten, kann Nobby nie verlässlich planen. Auch heute fehlen ihm wichtige Spieler, und er muss selber auf das Spielfeld.


Seitenanfang
13:59
VPS 13:55

unterwegs - Peru

Berge, Tradition und Meerschweinchen

Moderation: Andrea Jansen

Ganzen Text anzeigenSo vielfältig wie die Landschaft in Peru ist, so vielfältig sind auch die Menschen. Moderatorin Andrea Jansen bereist den Süden des Andenlandes Peru.

Sie entdeckt den Colca Canyon mithilfe eines Schamanen, der bei einem traditionellen Ritual die Reisegötter gnädig ...

Text zuklappenSo vielfältig wie die Landschaft in Peru ist, so vielfältig sind auch die Menschen. Moderatorin Andrea Jansen bereist den Süden des Andenlandes Peru.

Sie entdeckt den Colca Canyon mithilfe eines Schamanen, der bei einem traditionellen Ritual die Reisegötter gnädig stimmt, besucht in Perus Hauptstadt Lima einen Grammy-Gewinner und erfährt, dass die Peruaner gerne Meerschweinchen essen.


Seitenanfang
14:41
VPS 14:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumziel Myanmar

Land der goldenen Pagoden

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenMyanmar ist ein widersprüchliches Land. Seitdem die neue Zivilregierung politische Reformen durchführt, hält die Moderne in rasantem Tempo Einzug. Eine Reise in das Land und zu den Menschen.

Trotz Aufbruch bestimmen nach wie vor alte Traditionen das Leben der ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMyanmar ist ein widersprüchliches Land. Seitdem die neue Zivilregierung politische Reformen durchführt, hält die Moderne in rasantem Tempo Einzug. Eine Reise in das Land und zu den Menschen.

Trotz Aufbruch bestimmen nach wie vor alte Traditionen das Leben der Menschen, die während der Militärdiktatur fünf Jahrzehnte abgeschottet waren von der Welt. Nun können Bewohner und Besucher in einen Austausch treten - für beide Seiten ein Gewinn.

Als Reisender ist man überwältigt von der Gastfreundlichkeit der Myanmaren, von ihrem Wissensdurst und ihrer tiefen Religiosität. Deren äußeres Zeichen sind Tausende von Pagoden, die ganz selbstverständlich zum Alltag der Menschen gehören und oftmals in prunkvollem Gold erstrahlen.
Die Reise durch Myanmar führt in die Hauptstadt Yangon, an den Inle-See, in die früheren Königsstädte Mandalay und Bagan sowie an den Strand von Ngapali am Golf von Bengalen.


(ARD/SR)


Seitenanfang
15:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Erlebnis Ruhr

Film von Christian Dassel

Ganzen Text anzeigen"Die Ruhr ist wie das Leben, so vielseitig und facettenreich!" Christian Dassel trifft entlang der Ruhr ebenso vielseitige Menschen - von der Quelle bis zur Mündung, 235 Kilometer.

Die Duisburgerin Anja Tegatz ist Teilnehmerin der "Ruhr-Tortour", dem legendären ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen"Die Ruhr ist wie das Leben, so vielseitig und facettenreich!" Christian Dassel trifft entlang der Ruhr ebenso vielseitige Menschen - von der Quelle bis zur Mündung, 235 Kilometer.

Die Duisburgerin Anja Tegatz ist Teilnehmerin der "Ruhr-Tortour", dem legendären Ultra-Marathon von Winterberg bis Duisburg, 235 Kilometer in 40 Stunden. Für Anja war es das härteste Rennen ihres Lebens. Ihr Motto: "Genieße, wenn du kannst! Leide, wenn du musst!"

Christian Dassel trifft weiter Werner Schleimer, der mittlerweile in der 14. Generation Müller in Niedersfeld bei Winterberg ist. In seiner Mühle scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - er erledigt sein Handwerk wie vor Jahrhunderten. Und die Ruhr? "Der Fluss ist unruhiger geworden", sagt er. "Früher war die Ruhr verlässlicher. Heute hat sie mal zu viel Wasser, mal zu wenig - das Klima verändert den Fluss."

Trotzdem sind Ufer und Auen nach wie vor kleine Paradiese - nicht nur im Sauerland bei Müller Schleimer. Hermann Hirsch aus Dortmund findet an der Ruhr seine schönsten Motive - er ist preisgekrönter Naturfotograf und pirscht am liebsten schon im Morgengrauen durch den natürlich grünen Ballungsraum. "Ich bin ein Ruhrgebiets-Fan und möchte mit meinen Bildern zeigen, wie schön die Gegend hier ist!" Sein Thema: das Tier im Revier. Seine Erfolge: erstaunlich. Im vergangenen Jahr wurde er Gesamtsieger der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen - und das mit 20 Jahren! Ob er seinen Titel in diesem Jahr verteidigen kann? Christian Dassel begleitet Hermann Hirsch erst zum Fluss und dann zur Preisverleihung.

Christian Dassel trifft Menschen, wie Gereon Lepper. Für den Künstler in der Henrichshütte ist das Fließen des Wassers sein Lebensthema.


(ARD/WDR)


Seitenanfang
16:04
VPS 16:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Verborgene Welten im Hamburger Hafen (1/3)

Harte Jungs und schwere Lasten

Film von Wolfgang Klauser

Ganzen Text anzeigenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte - unerwartete Einblicke in den Job eines Stauers.

Seit 35 Jahren buckelt Andy Hadrys im Hafen. Sein Job als Stauer hat ihm einen ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte - unerwartete Einblicke in den Job eines Stauers.

Seit 35 Jahren buckelt Andy Hadrys im Hafen. Sein Job als Stauer hat ihm einen kaputten Rücken und einige Operationen eingebracht. Doch der 54-Jährige kennt keine Atempause: "Der Hafen ist meine Heimat, hier ist das Leben, das macht Spaß".

Hadrys geht mit seinen Leuten an Bord der "Leopold Staff". Das chinesisch-polnische Frachtschiff soll am BUSS Hansa Terminal am Travehafen über 6.000 Tonnen Schwergut laden, darunter wertvolle Fracht für Südkorea: eine Million Euro teuer und in Bronze gegossen. Die Verladung der Schiffsschraube ist eine knifflige Angelegenheit: "Der Propeller ist 100 Tonnen schwer, hat einen Durchmesser von knapp zehn Metern, und die Luke des Schiffes ist gerade mal 50 cm breiter", erklärt Hadrys und holt seinen "PC" aus der Arbeitshose: "Das ist ein Bleistift, ein Anspitzer und ein Radiergummi." Er lächelt. "Mehr "Computer" brauche ich nicht. Damit kann ich alle kniffligen Aufgaben lösen! - Auf geht's Jungs! Der Propeller muss an Bord! Geht nicht, gibt's hier nicht!"

Jobs wie seiner werden im Hafen täglich weniger: 97 Prozent aller Waren werden im Container umgeschlagen. High-Tech ersetzt Manpower. Immer schneller und kostengünstiger müssen die Schiffe abgefertigt werden - doch Kollege Computer fehlt die Erfahrung eines Arbeitslebens im Hafen. Deswegen ist 1. Stauervize Andy Hadrys auch für die Ausbildung "des Nachwuchses" im Hafen zuständig, und das macht er mit der ihm gegebenen Sorgfalt und Hingabe. Sein Motto lautet: "Hafenarbeit bedeutet mit den Augen klauen", also von den erfahrenen Kollegen abschauen.

Die Dokureportage begleitet Andy Hadrys und seine Männer 48 Stunden bei ihrem gefährlichen Knochenjob im Hafen: von der Planung, über die richtige Zusammenstellung der "Stauer-Gang", bis zum Be- und Entladen der tonnenschweren Fracht. Nach Feierabend macht Andy Hadrys auf seinem Kiez die Runde. Auf St. Pauli ist er aufgewachsen und lebt hier immer noch gerne. "Das ist so mein Zuhause hier, mein Dorf. Und jeder kennt jeden und passt auf den anderen auf", sagt Hadrys und biegt ab in sein Stammlokal "Holstenschwemme", eine Art Sozialstation mit Theke, wo Kizianer, St. Pauli-Fans, Seemänner und Hafenarbeiter beim gepflegten Bier zusammensitzen. Die Welt der Seemänner und Hafenarbeiter im Wandel.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
16:33
VPS 16:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Verborgene Welten im Hamburger Hafen (2/3)

Jagd auf eingeschleppte Illegale

Film von Wolfgang Klauser

Ganzen Text anzeigenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte. Inspektoren zeigen die Gefahren der Containerwelt.

Mit geschultem Auge eröffnen sie die Jagd nach gefährlichen Schädlingen. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte. Inspektoren zeigen die Gefahren der Containerwelt.

Mit geschultem Auge eröffnen sie die Jagd nach gefährlichen Schädlingen. Die Inspektorinnen der Pflanzengesundheitskontrolle Hamburg, Iris Thorberger und Charlotte Siefert suchen in einem Hafenschuppen nach dem sogenannten "Baumkiller".

"Wir kontrollieren hier Verpackungsholz aus Indien und China", erklärt Siefert. "Oft wird minderwertiges und unbehandeltes Holz für Paletten und Kisten verwendet, wo der asiatische Laubholzbockkäfer oder andere Schädlinge gerne dran sind, die hier an den Park- und Waldbäumen dann massive Schäden anrichten könnten." In Bayern und Nordrhein-Westfalen mussten wegen dieser eingeschleppten Illegalen schon ganze Wälder abgeholzt werden.

Hamburg zählt zu den wichtigsten Umschlagplätzen Europas: Mehr als neun Millionen Container landen jährlich an. Mit dem Warenstrom gelangen Schädlinge aus aller Welt in die Hansestadt und können sich von hier aus europaweit verbreiten. Charlotte Siefert und Iris Thorberger sind zwei von nur sieben Inspektoren in Hamburg, im Kampf gegen die manchmal nur millimetergroßen Invasoren.

Die Dokureportage führt hinter die Kulissen der Container- und Stückgutwelt und zeigt Gefahren, die in jedem Sack Kakao- und Kaffeebohnen, der Getreidelieferung oder in Früchten lauern können. Die Aufgabe der Inspektorinnen Siefert und Thorberger ist es, eingeschleppte Schädlinge wie Kornbohrer, Kakaomotte oder gefährliche Bakterien unter tausenden Tonnen Lebens- und Futtermitteln in einer Flut von Containern an den Hafenterminals aufzuspüren und notfalls vernichten zu lassen.

Ihre Kontrollgänge führen sie in "Verborgene Welten im Hamburger Hafen", wie den G.T.H.-Getreideterminal in Wilhelmsburg, der auf den ersten Blick wie aus einer vergangenen Zeit wirkt: Hier sind noch Maschinen aus den 1960er Jahren im Einsatz, und die Mitarbeiter wuchten noch per Hand schwere Pumprohre. Zigtausende Tonnen Weizen werden so aus riesigen Türmen in bereitgestellte Frachter, Schuten und spezielle Eisenbahnwaggons befördert. Im Kakaolager am Kamerunweg arbeiten die letzten Sackschmeißer. Sie wuchten 1.500 Säcke à 70 Kilo in nur vier Stunden hin und her. Für Oliver Umlauf ist dieses Pensum Alltag, und der Hafenarbeiter steht zu seinem Knochenjob: "Der Hafen ist Hamburg! Und Hamburg ist Leben! Und das Leben ist hier im Hafen!" Und genau dafür lieben auch die Inspektorinnen Thorberger und Siefert ihre Arbeit.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Verborgene Welten im Hamburger Hafen (3/3)

Von Geisterhand bewegt

Film von Wolfgang Klauser

Ganzen Text anzeigenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte - unerwartete Einblicke in den Einsatz von Hightech.

Der Hansaport am Sandauhafen ist der modernste Seehafenterminal der Welt. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenHamburgs Perle - rund 10.000 Seeschiffe aus aller Welt laufen jährlich in den drittgrößten Hafen Europas ein. Menschen, Orte, Geschichte - unerwartete Einblicke in den Einsatz von Hightech.

Der Hansaport am Sandauhafen ist der modernste Seehafenterminal der Welt. Hier wird Geld mit Kohle und Erzen verdient. 14 Millionen Tonnen im Jahr werden, wie von Geisterhand, mit sogenannten Kombigeräten und Greiferbrücken bewegt - alles vollautomatisch gesteuert.

Menschen sieht man fast gar nicht mehr. Einer der wenigen Arbeiter auf der modernsten Anlage im Hamburger Hafen ist Hans-Jürgen Schwarzstein. Er überprüft hier seit 38 Jahren die Qualität der Kohlen und Erze. "Früher, als das Gerät noch mit Personal besetzt war, hat man den Maschinenführern ein Handzeichen gegeben, heutzutage wenn die Automatik läuft, weiß man nicht, wann sich das Gerät bewegt und wohin es fährt", erzählt Schwarzstein. "Ja das ist schon ein bisschen komisch, alles läuft hier automatisch, und man selber nimmt die Proben noch manuell." Im Kohle- und Erzhafen werden mehr als zehn Prozent des gesamten Hafenumschlags bewegt - und das mit nur 107 Mitarbeitern.

Immer schneller und kostengünstiger müssen Schiffe abgefertigt werden, deswegen übernimmt immer häufiger Kollege Computer das Kommando auf den Hafenterminals - unterstützt von Hightech-Technologie teilweise aus der Luft- und Raumfahrtforschung oder auch mithilfe von Militärtechnik.

25.000 Container landen täglich in Hamburg. Weitgehend automatisch und computergesteuert werden die genormten Stahlkisten bewegt. Dr. Stefan Behn, Vorstand der HHLA, ist im Hamburger Hafen so etwas wie "der Herr der Container". In Altenwerder steht seine Vorzeigeanlage - eine der modernsten Containeranlagen der Welt. Hier haben Computer das Sagen. Doch sollte das computergesteuerte System abstürzen, hat Dr. Behn ein Problem: "Um ehrlich zu sein, das Handy liegt immer neben dem Bett, und natürlich macht mir das auch mal schlaflose Nächte, denn schon ein Stillstand von ein, zwei Stunden produziert Lkw-Rückstaus und führt zu Schiffsverzögerungen."

Die Dokureportage begleitet Hafenarbeiter, Qualitätskontrolleure, Softwareentwickler, Elblotsen und Konzernlenker in ihrem Arbeitsalltag in der "neuen Hafenwelt". Eine Welt, in der alle Gewerke über Sensoren und Datenströme voll vernetzt sind und Kollege Computer das Ruder übernommen hat. Doch manchmal stößt auch der Einsatz von Hightech an seine Grenzen und dann ist wieder der Mensch gefragt.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
17:31
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZDF-History

Warschau  '44 - Die Dokumentation

Film von Alexander Berkel und Annette von der Heyde

Ganzen Text anzeigenEs war ein ungleicher Kampf: Unzureichend bewaffnete, doch zu allem entschlossene polnische Aufständische erhoben sich am 1. August 1944 in Warschau gegen die deutschen Besatzer.

Die Rote Armee stand im Sommer 1944 vor den Toren Warschaus. Nach den Erfolgen der ...

Text zuklappenEs war ein ungleicher Kampf: Unzureichend bewaffnete, doch zu allem entschlossene polnische Aufständische erhoben sich am 1. August 1944 in Warschau gegen die deutschen Besatzer.

Die Rote Armee stand im Sommer 1944 vor den Toren Warschaus. Nach den Erfolgen der sowjetischen Offensive erschienen die Deutschen an der Ostfront entscheidend geschwächt. Nun wollten die polnischen Freiheitskämpfer ein Zeichen setzen, ihre Hauptstadt selbst befreien.

Die Gestaltung der Zukunft Polens sollte nicht allein den siegreichen Sowjets überlassen bleiben. Doch da Stalins Truppen die Aufständischen im Stich ließen, geriet der Befreiungsversuch zum Desaster: Zwei Monate dauerten die Kämpfe, bei denen die Deutschen über 200 000 Menschen, darunter 20 000 Aufständische, niedermetzelten. Anschließend zerstörten sie systematisch die Hauptstadt.

Die Autoren der begleitenden Dokumentation präsentieren historisches Filmmaterial, das die polnischen Aufständischen einst selbst gedreht und nach der Niederlage versteckt hatten. Polnische Überlebende der Kämpfe berichten über ihre Erlebnisse, einige von ihnen zum ersten Mal im deutschen Fernsehen.

Historiker aus beiden Ländern umreißen, welche Auswirkungen der katastrophal gescheiterte Aufstand bis heute auf das nationale Selbstbewusstsein hat.

Der polnische Spielfilm "Miasto '44" - der deutsche Titel lautet "Warschau '44" - spiegelt die Ereignisse in den Schicksalen junger Widerständler, die in Wochen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Aufbegehren und Vernichtung um ihr Leben kämpften.


Seitenanfang
18:16
VPS 18:15

Die Goldgräber von Kairo

Geschichten aus der Müllstadt

Film von Axel Storm

Ganzen Text anzeigenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und ...

Text zuklappenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und verkaufen dort Müll. Sie leben mit dem Müll zusammen, ihre Wohnungen und Häuser sind Sortier- und Lagerräume. Sie werden wie Aussätzige behandelt, doch sind sie unverzichtbar.

Axel Storm ist mit den Recycling-Spezialisten unterwegs, in den Straßen Kairos und in den Kirchen, denn die Zaballin gehören zur Minderheit der koptischen Christen.


Seitenanfang
18:30

nano spezial: Pein in der Pfote

Wie empfinden Tiere Schmerzen?

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA ...

Text zuklappenOb der Kopf weh tut oder das Knie, jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Doch wie ist das bei Tieren - sind sie in der Lage, Schmerzen zu empfinden?

Auch wenn mancher Haustierbesitzer die Frage sofort bejahen würde - die Frage ist durchaus berechtigt. In den USA wurde Veterinär-Studenten noch bis Ende der 1980er Jahre beigebracht, dass Tiere generell keinen Schmerz wahrnehmen können.

Ein bequemes Argument, um Nutztiere als emotionsfreie Fleischmaschinen in Schlachtfabriken zu halten. Heute sieht die Wissenschaft das differenzierter. Das Grundproblem aber bleibt: Niemand kann in die Gefühlswelt eines Schweins oder Regenwurms schlüpfen. Wie sehr Tiere unter Schmerzen leiden, lässt sich wissenschaftlich nur schwer beurteilen.

Hirnforscher gehen davon aus, dass für die Fähigkeit zu leiden, Bewusstsein nötig ist. Das Bewusstsein ist im sogenannten Neocortex, dem evolutionär jüngsten Teil des Gehirns, verankert. Da dieser Gehirnabschnitt bei vielen Tieren nur gering ausgeprägt ist, liegt der Schluss nahe, dass sie nicht im psychischen Sinn leiden können. Allerdings gibt es inzwischen zahlreiche Hinweise, dass nicht nur Säugetiere Schmerzen empfinden, sondern auch Fische, Oktopusse und sogar Krebse. Da sie mit uns nicht über ihr Befinden sprechen können, ist die Beobachtung ihres Verhaltens die einzige Möglichkeit, das Ausmaß ihres Leids zu beurteilen. Das Problem: Jedes Tier verhält sich anders. Ein Hund leidet anders als eine Katze, ein Pferd anders als ein Fisch oder ein Insekt.

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" sucht nach Antworten auf eine nicht ganz einfache Frage - die neben Tierbiologen inzwischen auch Verhaltensforscher und sogar Philosophen beschäftigt.


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:21
VPS 19:20

Kulturzeit kompakt


Ganzen Text anzeigenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, ...

Text zuklappenDie Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse.

Die unmoderierte Kurzversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.

In der Sommerpause des Kulturmagazins "Kulturzeit" von Montag, 27. Juli, bis einschließlich Freitag, 28. August, sendet 3sat um 19.20 Uhr die zehnminütige unmoderierte Kurzversion des Kulturmagazins "Kulturzeit kompakt".


Seitenanfang
19:29
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturlandschaften (1/5)

Schwarzwald

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ...

Text zuklappenWie entsteht in der Provinz Kunst, und wie wird aus Kultur Heimat? Wladimir Kaminer macht sich auf einen Road-Trip durch deutsche Kulturlandschaften. Er startet im Schwarzwald.

Er steht wie keine andere deutsche Region für Folklore. Die Künstler dort gehen damit auf ihre Weise um. Der Pop-Art-Künstler Stefan Strumbel etwa hat in Goldscheuer eine Dorfkirche umgestaltet und dabei die traditionelle Ikonografie der Region aufgegriffen.

Seine bunten Kuckucksuhren sind beliebte Sammlerobjekte auf dem internationalen Kunstmarkt.

In Freiburg taucht Wladimir Kaminer im Theater der Immoralisten in die freie Theaterszene ein. Ihre engagierten und konsequenten Inszenierungen sind mittlerweile fester Bestandteil des offiziellen Kulturlebens in der Universitäts-Stadt.

Den Künstler Florian Mehnert trifft Kaminer in Müllheim. Dieser hatte mit der Idee einer im Internet ferngesteuert zum Abschuss freigegebenen Ratte international für Aufsehen gesorgt. Auch mit seinen "Waldprotokollen" schärfte er das politische Bewusstsein der Menschen in der Region.

Zum Abschluss erkundet Wladimir Kaminer mit der Black-Metal-Band Imperium Dekadenz in Donaueschingen die geheimnisvolle Faszination des Waldes. Am Lagerfeuer tauschen sie Kindheitserinnerungen aus und entdecken durchaus Gemeinsamkeiten.

Wer in Sachen Kunst, Theater und Musik ganz vorne mit dabei sein will, geht nach Berlin. Oder nicht? Inzwischen zieht es viele Künstler in die Provinz – und sie liegen damit mindestens genau so weit vorne wie ihre Kollegen in der Hauptstadt. Der Schriftsteller Wladimir Kaminer besucht für 3sat die Kulturlandschaften Deutschlands und erklärt uns, was hinter dem neuen Trend stecken könnte. Dabei zeigt sich: Kaum etwas ist so provinziell wie der Spott über die Provinz.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:17
VPS 20:15

Kriegsgeschichten

Hitlers Angriff - Wie der Zweite Weltkrieg begann

Film von Nadine Klemens

Ganzen Text anzeigenAm Morgen des 1.9.1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Ein Film über den Beginn des Krieges in deutsch-polnischer Zusammenarbeit.

Die Auswirkungen der Bombardierung sind noch heute deutlich zu sehen und zu ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenAm Morgen des 1.9.1939 griff die deutsche Luftwaffe das polnische Wielun an und legte es in Schutt und Asche. Ein Film über den Beginn des Krieges in deutsch-polnischer Zusammenarbeit.

Die Auswirkungen der Bombardierung sind noch heute deutlich zu sehen und zu spüren. Der Film beleuchtet die Hintergründe des Militärschlags und schildert, wie die Bewohner den Angriff erlebt haben. Zeitzeugen erzählen ihre ganz persönlichen Erinnerungen.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kriegsgeschichten

Die Suche nach Hitlers Volk

Deutschlandreise '45

Film von Christian Frey und Peter Hartl

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBei seiner Fahrt durch gerade eroberte Gebiete Deutschlands interviewt ab Ende 1944 Saul Padover mit seiner Spezialeinheit für psychologische Kriegsführung unzählige "ganz normale" Deutsche.

Was er über seine Gespräche notiert, ist beklemmend. Es bleibt bis heute ...

Text zuklappenBei seiner Fahrt durch gerade eroberte Gebiete Deutschlands interviewt ab Ende 1944 Saul Padover mit seiner Spezialeinheit für psychologische Kriegsführung unzählige "ganz normale" Deutsche.

Was er über seine Gespräche notiert, ist beklemmend. Es bleibt bis heute der unmittelbarste Stimmungsbericht aus dem ruinierten Niemandsland zwischen Krieg und Frieden. Padover trifft auf verbitterte, illusions-, teils gefühllose Zivilisten.

Sie fühlen sich vom "Führer", der ihnen so viel verheißen hatte, betrogen. Plötzlich wollte keiner mehr ein "richtiger Nazi" gewesen sein - man habe unter Zwang mitgemacht und sich der Partei angeschlossen. Und immer aufs Neue bekommt er Erklärungsversuche, Entschuldigungen, Ausflüchte zu hören - aber keine schlüssige Antwort auf die Fragen, die den Betrachter bewegen: Wie konnte das alles geschehen? Wie funktionierte die Diktatur in ihrem Inneren? Wie bereitwillig reihten die Deutschen sich ein?

Die Dokumentation greift diese Fragen auf und widmet sich den Vorkriegsjahren. Illustriert durch authentische Bilder, erläutert von renommierten Forschern und gestützt auf den neuesten Erkenntnisstand, entwirft sie eine Charakterstudie der Deutschen in der Diktatur. Dabei offenbart sich ein erstaunliches Bild. Hitlers Volk setzte sich in seiner Mehrheit nicht aus durch Terror verängstigten oder vom schönen Schein verblendeten Untertanen zusammen, wie gemeinhin überliefert. Es war eine Diktatur, die während der Vorkriegsjahre die Zustimmung der Massen suchte und auch fand - Terror und Zwang waren dosiert und auf bestimmte Gruppen fokussiert. Die meisten Zeitgenossen fühlten sich - bis in die ersten Kriegsjahre hinein - bestens aufgehoben in der Illusion einer unterschiedslosen Volksgemeinschaft. Ein modern wirkendes Vorzeigemodell, wie es auch von ausländischen Besuchern und Diplomaten geschätzt und bewundert wurde. Das aber auf der Abgrenzung der Verfemten gründete: der "Arbeitsscheuen", Homosexuellen, Behinderten und vor allem der Juden.
Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse stellt der Film zahlreiche traditionelle Einschätzungen auf den Prüfstand und liefert Antworten auf Fragen, die noch immer bewegen. Was wussten die Deutschen von der systematischen Ausplünderung der besetzten Gebiete, von den Millionen Verhungerten und Erschossenen, vom Holocaust? Wie viele von ihnen waren in die Verbrechen involviert? Welche Bedeutung hatte die Bindung an Eid und Befehl?


Seitenanfang
21:47
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Rettung für die Märchenburg

Von Kerkern, Kränen und coolen Grafen

Film von Bernhard von Dadelsen

Ganzen Text anzeigenDie Burg Eltz, malerisch auf einem Felsen unweit der Mosel gelegen, ist eine romantische Ritterburg, die einst sogar den 500-Mark-Schein zierte. Doch die Dächer der 100 Türmchen sind undicht.

Burgherr Karl zu Eltz, aus dessen Sippe 800 Jahre lang Reichskanzler und ...

Text zuklappenDie Burg Eltz, malerisch auf einem Felsen unweit der Mosel gelegen, ist eine romantische Ritterburg, die einst sogar den 500-Mark-Schein zierte. Doch die Dächer der 100 Türmchen sind undicht.

Burgherr Karl zu Eltz, aus dessen Sippe 800 Jahre lang Reichskanzler und Erzbischöfe kamen, muss gründlich sanieren und aktiviert dazu Steinmetze, Dachdecker, Zimmerleute, Putzer. Dabei geht es nicht nur in die Höhe zu den Dächern und Zinnen.

Auch die meterdicken Grundmauern der Wohntürme werden mit schweren Eisenankern vor dem Einsturz bewahrt werden müssen. Während der Arbeiten entdeckt der Bautrupp eine verschüttete Wehranlage aus der Stauferzeit.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:26
VPS 22:25

Tonsignal in monoFormat 4:3

Kriegsgeschichten

Söhne ohne Väter

Dokumentarfilm von Andreas Fischer, Deutschland 2007

Regie: Andreas Fischer

Länge: 81 Minuten

Ganzen Text anzeigenFast ein Drittel der Kinder, die zwischen 1933 und 1945 geboren wurden, wuchs ohne Vater auf - eine besondere Erfahrung dieser Altersgruppe.

Filmemacher Andreas Fischer befragt acht vaterlos aufgewachsene Männer und montiert die Interviews zu einem Bild dieser ...

Text zuklappenFast ein Drittel der Kinder, die zwischen 1933 und 1945 geboren wurden, wuchs ohne Vater auf - eine besondere Erfahrung dieser Altersgruppe.

Filmemacher Andreas Fischer befragt acht vaterlos aufgewachsene Männer und montiert die Interviews zu einem Bild dieser Kriegskindergeneration.

Mit dem Tod des Vaters im Zweiten Weltkrieg verloren vor allem die Jungen ein wichtiges Vorbild. Häufig war der abwesende Vater im Inneren stärker als neue Bezugspersonen im Leben: Stiefväter nahmen den Platz des gefallenen Vaters in der Familie ein, konnten ihn aber nicht ersetzen. Die jung verwitweten Mütter entwickelten zu ihren Söhnen ein besonders inniges, aber oft auch ein erdrückend enges Verhältnis - nicht selten eine Belastung für deren spätere Partnerschaften.

Andreas Fischer setzt in der Gestaltung seines Dokumentarfilms auf Reduktion. Ohne zu inszenieren oder historisches Filmmaterial zu verwenden, montierte der Autor den Film aus insgesamt 60 Stunden Interviewmaterial. Die Äußerungen der acht interviewten Männer bilden durch die Montage einen intensiven Erzählstrom, der auf ungewöhnliche Weise einen Eindruck von der kollektiven Erfahrung der Kriegskindergeneration vermittelt.

Während einem Teil der vaterlos aufgewachsenen Männer in den zurückliegenden Lebensjahrzehnten das Fehlen des Vaters schmerzlich bewusst war, haben sich andere dagegen wenig mit ihrer eigenen Geschichte auseinandergesetzt. Erst jetzt, da ihre Berufstätigkeit endet, die Kinder erwachsen sind und das eigene Altern zum Thema wird, entdecken auch sie eine Sehnsucht nach dem nie gekannten Vater.

Die Anfang bis Mitte 60-Jährigen scheuen sich nicht, über ihre Gefühle zu sprechen und sich mit dem Leben und Sterben des Vaters zu beschäftigen. Familienalben werden mit neuem Blick betrachtet, Reisen zu den Gräbern der Väter unternommen. Von ihren Erfahrungen berichten unter anderem der Historiker Jürgen Reulecke, der Psychoanalytiker Hartmut Radebold sowie der Fernsehjournalist Peter Voß.

Andreas Fischer, 1961 in Bonn geboren, studierte nach einer Fotografenausbildung von 1984 bis 1992 in Köln und Berlin Filmwissenschaft, Psychologie und Ethnologie. Von 1999 bis 2004 war er künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien Köln im Fachbereich Fernsehen/Film. Seit 2004 lebt er als freier Filmemacher und Produzent in Berlin. Neben zahlreichen kurzen Dokumentar- und Spielfilmen für Kino und Fernsehen realisierte Andreas Fischer mehrere lange Dokumentarfilme, darunter "Lindenhotel" (1990) und den vielbeachteten Dokumentarfilm "Contergan - die Eltern" (2003).


Seitenanfang
23:47
VPS 23:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kriegsgeschichten

Peter Voß fragt Alexander Kluge

30. April 1945 - die Stunde Null?

Baden-Baden, 13.7.2015

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAlexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist promovierter Jurist. Anfang der 1960er Jahre wurde er als Schriftsteller und Filmemacher bekannt.

Der Zeitgenosse von Adorno, Habermas und Fassbinder hat den Neuen Deutschen Film mitbegründet. Aber mehr noch: er ist ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappenAlexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist promovierter Jurist. Anfang der 1960er Jahre wurde er als Schriftsteller und Filmemacher bekannt.

Der Zeitgenosse von Adorno, Habermas und Fassbinder hat den Neuen Deutschen Film mitbegründet. Aber mehr noch: er ist Philosoph, Kulturkritiker, Geschichtenerzähler - und Fernsehproduzent.

Mit seiner Produktionsfirma dctp.tv produziert Kluge bis heute unabhängige Kulturmagazine für das deutsche Privatfernsehen.

Kluge ist neugierig und wissbegierig, ein "Universalgelehrter". Kein Thema der Zeit- und Kulturgeschichte, das ihn nicht interessiert, das er nicht untersucht. Dabei interessiert er sich vor allem für das Nebeneinander von Ereignissen, die Gleichzeitigkeit von Episoden und Geschichten.

Das jüngste Buch des Autors Alexander Kluge erzählt von einem einzigen Tag: dem 30. April 1945, dem Tag, als Hitler sich erschoss. Das Buch ist eine Sammlung von Geschichten, von Fragmenten, ein großes Patchwork aus Erfundenem und tatsächlich Erlebtem. Manches bedeutend, manches scheinbar nebensächlich, aber alles auf diesen einen Tag konzentriert, den, wie es im Buch heißt, "letzten Werktag des Dritten Reiches".


(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
0:32
VPS 00:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Zwangsläufigkeit des Unglücks

Das traurige Leben des Walter Nowak

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenWie kann ein Mensch schon als Kind in einen Strudel geraten, aus dem er nicht mehr hinausfindet? Diese Erfahrung machte Walter Nowak. "Reporter" begleitet ihn auf der Suche nach Antworten.

Walter beginnt im Alter von 58 Jahren langsam zu verstehen, wieso sein Leben ...

Text zuklappenWie kann ein Mensch schon als Kind in einen Strudel geraten, aus dem er nicht mehr hinausfindet? Diese Erfahrung machte Walter Nowak. "Reporter" begleitet ihn auf der Suche nach Antworten.

Walter beginnt im Alter von 58 Jahren langsam zu verstehen, wieso sein Leben stets zuverlässig die schlimmst mögliche Wendung genommen hat. Aus heutiger Sicht erkennt er so etwas wie eine Zwangsläufigkeit seines Unglücks. Wie konnte es dazu kommen?

Zuerst waren da seine Eltern, die ihn nicht wollten. Weil es zu Hause irgendwann nicht mehr ging, kam er ins Heim: Dort wurde er jahrelang missbraucht. Dies wiederum führte dazu, dass seine Leistungen in der Schule einbrachen. Darum kam er in die Psychiatrie - und wurde unfreiwilliger Teilnehmer an Medikamentenversuchen.

All das weiß Walter erst seit einigen Jahren. Denn er hatte die Erinnerungen an seine traurige Kindheit und Jugend jahrzehntelang verdrängt. Erst mit gut 50 holten sie ihn wieder ein - und helfen ihm nun, sein eigenes Leben zu verstehen.

Reporter Simon Christen hat sich mit Walter Nowak auf die Suche nach dessen Vergangenheit gemacht. Es ist ein Blick zurück in die Zeit der Heim- und Verdingkinder, eine Zeit des systematischen Versagens der Aufsicht und der fehlenden Kontrolle - aber auch eine Zeit, die nie vor Gericht aufgearbeitet werden wird, weil all die Verbrechen mittlerweile verjährt sind.


Seitenanfang
0:58
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:26
VPS 01:25

Videotext Untertitel

Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Mit Farin Urlaub und Thomas Müller

Ganzen Text anzeigenJe seriöser die Frage umso absurder die Antwort. Farin Urlaub und Grissemann üben sich heute Abend in Willkommen Österreich in diesem kleinen Wettstreit.

Kriminalpsychologe Thomas Müller erklärt, warum jeder das Recht hat zu lügen. WÖ-Mitarbeiter Austrofred ...
(ORF)

Text zuklappenJe seriöser die Frage umso absurder die Antwort. Farin Urlaub und Grissemann üben sich heute Abend in Willkommen Österreich in diesem kleinen Wettstreit.

Kriminalpsychologe Thomas Müller erklärt, warum jeder das Recht hat zu lügen. WÖ-Mitarbeiter Austrofred steht als erster Künstler auf der halbfertigen Song-Contest-Bühne.


(ORF)


Seitenanfang
2:17
VPS 02:15

Videotext Untertitel

Panorama

Frauen und Sport

Film von Marion Trunk

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenVor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hieß in Wien die berühmteste Boxerin Hermine Stehlik. Sie war wahrlich gefürchtet für ihre schlagenden Argumente.

40 Jahre später hat sie Günther Schifter porträtiert. Mittlerweile verkaufte die Ex-Boxerin Maroni und Radi im ...
(ORF)

Text zuklappenVor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hieß in Wien die berühmteste Boxerin Hermine Stehlik. Sie war wahrlich gefürchtet für ihre schlagenden Argumente.

40 Jahre später hat sie Günther Schifter porträtiert. Mittlerweile verkaufte die Ex-Boxerin Maroni und Radi im Wiener Prater. Aber die himmlischen Anekdoten von früher schüttelte sie noch immer aus dem Ärmel.

1968 ging es in "Sportpanorama" um den Frauenfußball, der damals gerade in Mode kam. Genau genommen hatten die Damen im Wien der 1930er Jahre schon gespielt. Aber während des Krieges wurde - wie so vieles - auch der Frauenfußball verboten. In den 1960er Jahren spielten die Frauen also wieder. In Clubs mit köstlichen Namen wie "Sportclub Fortuna" und "Sportclub Amazone". Nur, die Männer, die den Beitrag gemacht haben, gingen nicht mit dem gebührenden Ernst an die Sache. Und in einer "Jolly Joker"-Geschichte ging es um Frauen, die im "Kraftdreikampf" Gewichte wie Federn gehoben haben.


(ORF)


Seitenanfang
2:43
VPS 02:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

New Pop Festival - Das Special

Moderation: Barbara Schöneberger

Ganzen Text anzeigenBarbara Schöneberger präsentiert beim SWR3 New Pop Festival zum 20. Jubiläum 2014 Newcomer, die einen sensationellen Karrierestart hingelegt haben. 3sat zeigt Konzertmitschnitte.

Nico & Vinz und George Ezra werden unter anderen die Bühne rocken. Den Pioneer of ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenBarbara Schöneberger präsentiert beim SWR3 New Pop Festival zum 20. Jubiläum 2014 Newcomer, die einen sensationellen Karrierestart hingelegt haben. 3sat zeigt Konzertmitschnitte.

Nico & Vinz und George Ezra werden unter anderen die Bühne rocken. Den Pioneer of Rock erhält Lenny Kravitz. Das Line-up im Festspielhaus Baden-Baden wird komplettiert durch Milow, Marlon Roudette, Mando Diao, Elaiza, Mr. Probz und Jan Delay.

Das SWR3 New Pop Festival ist Präsentationsplattform für die Stars von Morgen. Hier starteten Anastacia, Amy Winehouse und Bruno Mars ihre Karrieren.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
4:28
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

SWR3 New Pop hautnah - The Script


Ganzen Text anzeigenThe Script diente 2008 das SWR3 New Pop Festival als Karriere-Sprungbrett, 2014 kehren sie als "Superheroes" - so der Titel der aktuellen Single - nach Baden-Baden zurück.

Die drei bisherigen Alben, "The Script", "Science & Faith" und "# 3" erhielten allesamt ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenThe Script diente 2008 das SWR3 New Pop Festival als Karriere-Sprungbrett, 2014 kehren sie als "Superheroes" - so der Titel der aktuellen Single - nach Baden-Baden zurück.

Die drei bisherigen Alben, "The Script", "Science & Faith" und "# 3" erhielten allesamt Multi-Platin-Auszeichnungen. Mit "Hall Of Fame" schaffte die Band 2012 einen internationalen Nummer-Eins-Hit, der sich fünf Millionen Mal verkaufte.

Rund 150 Millionen YouTube-Klicks bekam der Song, und über 100 Millionen Spotify-Plays, bei uns stand er wochenlang auf Platz eins der Airplay-Charts und wurde mit Dreifach-Gold ausgezeichnet.

3sat zeigt den Auftritt von The Script vom SWR 3 New Pop Festival 2014.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
5:14
VPS 05:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Tim Bendzko

SWR3 New Pop Festival 2011

Ganzen Text anzeigenEr wusste schon früh, dass sein Tag irgendwann kommen würde, obwohl er erst spät mit Musik anfing. Tim Bendzko singt, schlicht und ergreifend, auf dem SWR3 New Pop Festival 2011.

Er singt auf seinem Album "Wenn Worte meine Sprache wären", als hätte er sein Leben ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEr wusste schon früh, dass sein Tag irgendwann kommen würde, obwohl er erst spät mit Musik anfing. Tim Bendzko singt, schlicht und ergreifend, auf dem SWR3 New Pop Festival 2011.

Er singt auf seinem Album "Wenn Worte meine Sprache wären", als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht. Akustischer Pop, emotional, melancholisch, verträumt und romantisch. Seine Musik geht unter die Haut. Tim ist keine Rampensau. Er ruht in sich.


(ARD/SWR)