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Sonntag, 23. August
Programmwoche 35/2015
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: 4x4 macht Deutschland (3/4)

Windenergie, Werften und Weltraumforschung

Eine Wirtschaftsreise durch die Bundesländer

Ganzen Text anzeigenMecklenburg-Vorpommern
Der klassische Schiffsbau ist ein Auslaufmodell. Auf der Volkswerft Stralsund entstehen jetzt Windkraftturbinen. Die wirtschaftliche Perspektive der Küstenregionen liegt also wieder auf dem Meer.

Bremen
Die Windparks in der Nordsee ...

Text zuklappenMecklenburg-Vorpommern
Der klassische Schiffsbau ist ein Auslaufmodell. Auf der Volkswerft Stralsund entstehen jetzt Windkraftturbinen. Die wirtschaftliche Perspektive der Küstenregionen liegt also wieder auf dem Meer.

Bremen
Die Windparks in der Nordsee wachsen. Doch wer mit der Windkraft auf See Erfolg haben will, der muss zunächst im Bremer Trainingszentrum den Härtetest bestehen.

Hamburg
Deutschlands Hafen Nummer Eins soll auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleiben. Die Hansestadt baggert hierfür die Elbe weiter aus. Der Konflikt mit Umweltschützern wird jetzt vor Gericht ausgetragen.

Hessen
Auf dem Weg zu Mars, Mond und Sternen führt jedenfalls kein Weg vorbei an Darmstadt. Die Stadt hat sich zum Mittelpunkt eines Wissenschaftsuniversums entwickelt mit zahlreichen Zuliefer-Trabanten.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Karen Armstrong: Im Namen Gottes - Religion und Gewalt

Ganzen Text anzeigenReligionsexpertin Karen Armstrong spricht über Religion und Gewalt, über Religionen als Quelle von Konflikten und als Überzeugungen, die zahlreiche Kriege und Grausamkeiten verantworten.

Armstrongs Blick reicht von den frühen Hochkulturen in Indien, China und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenReligionsexpertin Karen Armstrong spricht über Religion und Gewalt, über Religionen als Quelle von Konflikten und als Überzeugungen, die zahlreiche Kriege und Grausamkeiten verantworten.

Armstrongs Blick reicht von den frühen Hochkulturen in Indien, China und Israel über den Einfluss der Religion auf die mittelalterlichen Großreiche des christlichen und islamischen Kulturkreises bis zu den Konflikten der neuzeitlichen Nationalstaaten.

Religionen stehen trennend zwischen Menschen, Völkern und Kulturen. Sie sind Quelle von Konflikten, nicht das Mittel zu ihrer Überwindung. Dabei, so Karen Armstrong, teilen alle Weltreligionen den universellen ethischen Anspruch auf Mitgefühl, Achtsamkeit und Nächstenliebe. Alle verbindet eine einfache und wirkungsvolle Botschaft: Behandle deinen Nächsten so, wie du selbst behandelt werden möchtest!

Karen Armstrong wurde von Kofi Annan als Botschafterin der UN-Initiative "The Alliance of Civilizations" berufen. Sie berät Regierungen und Parlamente in religiösen Fragen und wurde vielfach für ihre Arbeit ausgezeichnet.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

100(0) Meisterwerke

Joan Miró: Holländisches Interieur I

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:17
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tim Berners-Lee - Der Erfinder des Internets

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenTäglich verbringen viele Menschen Stunden mit Surfen, Googeln, Skypen. Tim Berners-Lee gilt als Erfinder des Internets. Das moderne Leben hat er damit für immer verändert.

Barbara Bleisch trifft den umtriebigen Physiker, der seine Erfindung heute für bedroht hält. ...

Text zuklappenTäglich verbringen viele Menschen Stunden mit Surfen, Googeln, Skypen. Tim Berners-Lee gilt als Erfinder des Internets. Das moderne Leben hat er damit für immer verändert.

Barbara Bleisch trifft den umtriebigen Physiker, der seine Erfindung heute für bedroht hält. Die Erfindung des Internets erfolgte fast zufällig: Tim Berners-Lee wollte vor 26 Jahren eigentlich bloß das Computerchaos am Forschungszentrum Cern bei Genf beheben.

So schuf der britische Physiker die Grundlage für das World Wide Web, das für ihn aber bald mehr war als ein Arbeitsinstrument. Berners-Lee träumte von einer menschenverbindenden und weltumspannenden Kommunikationsplattform.

Heute sieht er seine Vision durch Überwachung, Zensur und Filter bedroht. Deshalb fordert er Überwacher für die Überwacher und eine Charta zum Schutz der Grundrechte im digitalen Raum.

Barbara Bleisch spricht mit dem Visionär darüber, weshalb er Edward Snowden dankbar ist, wie sich in naher Zukunft Maschinen mit Maschinen im Internet austauschen und was er von digitaler Abstinenz hält.


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10:17
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (1/9)

Symphonie Nr. 1

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. Symphonie Nr. 1

Die berühmte Suntory Hall ist das "Mekka" des klassikbegeisterten japanischen ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. Symphonie Nr. 1

Die berühmte Suntory Hall ist das "Mekka" des klassikbegeisterten japanischen Publikums. Sie bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse. Mariss Jansons, seit 2003 Chefdirigent, hat mit seinem Orchester zu einer energiegeladenen Interpretation gefunden.

Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Die ersten Takte der Ersten Symphonie klingen wie ein Schluss. Ein Ausrufezeichen, mit dem Beethoven schon in seinem symphonischen Erstlingswerk den Anspruch formuliert, die klassische Form zu hinterfragen und ihre Möglichkeiten aufs Äußerste auszuschöpfen. Ein in seiner Tradition erstarrtes formales Regelwerk wird durch Beethovens Ausdruckswillen und seinen genialen Innovationsgeist lebendig.


(ARD/BR)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (2/9)

Symphonie Nr. 2

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. Symphonie Nr. 2.

"Sie ist das Werk eines Feuergeistes, das bleiben würde, wenn tausend jetzt ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDas Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte 2012 unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus an fünf Abenden in der berühmten Suntory Hall in Tokio. Symphonie Nr. 2.

"Sie ist das Werk eines Feuergeistes, das bleiben würde, wenn tausend jetzt gefeierte Modesachen längst zu Grabe getragen wären." Das schrieb Friedrich Rochlitz, Schriftsteller und Musikkritiker der "Allgemeinen Musikalischen Zeitung" über das zweite Konzert.

Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit. Bis heute hat das kontrastreiche, immer wieder überraschende und vor Energie sprühende Werk nichts von seiner Frische verloren.


(ARD/BR)


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11:19
VPS 11:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Genie im Windschatten - Ignaz Joseph Pleyel

Film von Gustav W. Trampitsch

Ganzen Text anzeigenIgnaz Joseph Pleyel (1757 - 1831) war zu seiner Zeit ein beliebter Komponist. Vielleicht ist er der wahre Urheber einer der berühmtesten Melodien der Musikgeschichte: der Marseillaise.

Zumindest war der Österreicher, der in Paris ein bedeutender Klavierbauer und ...
(ORF)

Text zuklappenIgnaz Joseph Pleyel (1757 - 1831) war zu seiner Zeit ein beliebter Komponist. Vielleicht ist er der wahre Urheber einer der berühmtesten Melodien der Musikgeschichte: der Marseillaise.

Zumindest war der Österreicher, der in Paris ein bedeutender Klavierbauer und Musikverleger wurde, maßgeblich daran beteiligt. Eine Ironie: Das Werk entstand 1792 in Straßburg und stand eng im Zusammenhang mit der Kriegserklärung Frankreichs an Österreich und Preußen.

Stefan Zweig hat diesen musikalischen Geniestreich in seiner Novellensammlung "Sternstunden der Menschheit" festgehalten.


(ORF)


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12:11
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas explodierende Städte

Film von Claire Floquet und Jörg Daniel Hissen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen31 Millionen leben in der chinesischen Stadt Chongqing und die Stadt am Yangtse wächst und wächst - täglich kommen tausend neue Einwohner hinzu. Bauvorschriften gibt es kaum.

Die Menschen ertragen schreckliche Wohnverhältnisse, den Verlust ihrer Privatsphäre, sie ...

Text zuklappen31 Millionen leben in der chinesischen Stadt Chongqing und die Stadt am Yangtse wächst und wächst - täglich kommen tausend neue Einwohner hinzu. Bauvorschriften gibt es kaum.

Die Menschen ertragen schreckliche Wohnverhältnisse, den Verlust ihrer Privatsphäre, sie ertragen Lärm, Gestank, Kriminalität und schlecht bezahlte Jobs. Sie wollen nur eines: Bürger dieser Stadt werden, mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Eine Stadtplanung, wie sie in Europa bekannt ist, existiert in China nicht - es herrscht Chaos. Auf dem flachen Land wird gebaut - dicht, hoch, großflächig. Alte Stadtviertel werden eingeebnet, seelenlose Hochhauswälder und Geisterstädte entstehen. Was vor 20 Jahre als modern galt, ist von schlechter Qualität, zu klein dimensioniert, wird abgerissen, noch mehr Neubauten schießen in den Himmel. Der Verkehr kollabiert, der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel hinkt hinterher.

In all dem Chaos stehen aber auch architektonische Meisterwerke, sei es das Design-Museum in Shenzen oder gestapelte Wohncontainer - jeder einem traditionellem Hofhaus nachempfunden - in Hangzhou. Andere Architekten setzen auf eine Kombination moderner und traditioneller Baumaterialien. Ob solche Ideen und Bauwerke Unikate bleiben oder ob sie sich mehr und mehr durchsetzen, bleibt abzuwarten.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:14
VPS 13:10

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Nationalpark Donauauen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander.

Auf über 36 Kilometer Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken ...
(ORF)

Text zuklappenDer Nationalpark Donauauen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander.

Auf über 36 Kilometer Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist.

Außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung.

Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


(ORF)


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14:01
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Landfrauenküche (5/7)

Ramona Imhasly, Fieschertal VS

Ganzen Text anzeigenSieben Landfrauen aus sieben Regionen kochen auch dieses Jahr wieder um die Wette Traditionelles - auch neu interpretiert. Ramona Imhasly lädt ihre Kolleginnen ins Wallis ein.

Zusammen mit ihrem Mann Rinaldo empfängt Ramona Imhasly die Landfrauen im kleinen Walliser ...

Text zuklappenSieben Landfrauen aus sieben Regionen kochen auch dieses Jahr wieder um die Wette Traditionelles - auch neu interpretiert. Ramona Imhasly lädt ihre Kolleginnen ins Wallis ein.

Zusammen mit ihrem Mann Rinaldo empfängt Ramona Imhasly die Landfrauen im kleinen Walliser Dorf Fieschertal. Die große Leidenschaft der beiden ist ihre Schafzucht. Insgesamt besitzen sie rund 180 Schafe, die meisten davon leben über den Sommer hinweg auf der Alp.

Für Ramona war von Anfang an klar, dass das Thema Schaf auch beim Landfrauenessen eine zentrale Rolle spielen wird. Generell will sie mit Walliser Produkten und Spezialitäten bei den Landfrauen punkten. Eine gewisse Nervosität ist bei Ramona vor dem großen Essen spürbar. Denn sie hat erst vor ein paar Jahren das leidenschaftliche Kochen für sich entdeckt.

Die ehemalige Autoverkäuferin arbeitet heute in Teilzeit als Buchhalterin. Sie ist vor knapp fünf Jahren vom Berner Oberland zu ihrem Mann ins Wallis gezogen. Rinaldo ist bei der Luftseilbahn Fiesch beschäftigt.

Ramonas augenfälligstes Merkmal sind ihre Fingernägel. Alle paar Wochen lässt sie sich diese mit ganz ausgefallenen Mustern neu kreieren. Im 300-Seelen-Dorf fällt sie nur schon deswegen aus dem Rahmen.


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14:47
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Landfrauenküche (6/7)

Sylvia Stgier, Parsonz GR

Ganzen Text anzeigenSieben Landfrauen aus sieben Regionen kochen auch dieses Jahr wieder um die Wette Traditionelles - auch neu interpretiert. Sylvia Stgier-Steiner lädt ins Bündner Land ein.

Sylvia Stgier-Steiner ist in Parsonz daheim und Mutter von vier erwachsenen Kindern sowie ...

Text zuklappenSieben Landfrauen aus sieben Regionen kochen auch dieses Jahr wieder um die Wette Traditionelles - auch neu interpretiert. Sylvia Stgier-Steiner lädt ins Bündner Land ein.

Sylvia Stgier-Steiner ist in Parsonz daheim und Mutter von vier erwachsenen Kindern sowie Großmutter eines Enkelkindes. Vor zwei Jahren haben sie und ihr Mann Niclo Stgier den Hof dem ältesten Sohn übergeben. Noch immer hilft das Paar auf dem Betrieb mit.

Zudem steht die 63jährige Bäuerin frühmorgens in ihrer eigenen Backstube. Dort stellt sie Brote, Nusstorten, Birnbrote und Gebäck her. Die feinen Sachen verkauft sie im hofeigenen Kiosk. Und seit 20 Jahren liefert Sylvia Stgier-Steiner das Birnbrot für eine regionale Direktvermarktungsorganisation von Bündner Bäuerinnen.

Auch für die Landfrauen will die gebürtige Aargauerin bewährte Bündner Rezepte auf den Tisch zaubern. Unterstützung findet sie dabei bei ihrer jüngsten Tochter Jolanda, einer gelernten Konditorin-Confiseurin. Zur Vorspeise gibt es Scarpatscha mit Herbstsalat, gefolgt von Kalbshaxen und Pizochels mit Ervas schorras (krause Minze), und zum Dessert wird ein Steinbock-Glacé-Teller mit Herbstfrüchten und Surmirans (ein bündnerisches Gebäck) aus der eigenen Backstube serviert. Auf der Menükarte hat Sylvia Stgier-Steiner einige Zutaten auf Romanisch vermerkt. Die Sprachgrenze geht nämlich mitten durch ihre Familie. Die Mutter und die zwei älteren Kindern reden mit dem Vater deutsch, die zwei jüngeren Kinder reden mit ihm romanisch. Selbstverständlich wird das Geheimnis des Menüs am Ende des Wettbewerbsessens gelüftet sein.


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15:32
VPS 15:30

Videotext Untertitel

Kriegsgeschichten

"Neger, Neger, Schornsteinfeger" (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Bertha BaetzVeronica Ferres
Hans-Jürgen, 14-19 JahreThando Walbaum
Franz WahlGötz Schubert
Wilhelm MahnkeJürgen Tarrach
Polizist ReesenCharly Hübner
u.a.
Drehbuch: Beate Langmaack, Hans-Jürgen Massaquoi
Regie: Jörg Grünler

Ganzen Text anzeigenHamburg 1935. Der neunjährige Hans-Jürgen Massaquoi ist das einzige dunkelhäutige Schulkind im Arbeiterbezirk Barmbek. Seine frühe Kindheit verbrachte er in der Villa seines Großvaters.

Momolu Massaquoi ist ein liberianischer Konsul, der in seine Heimat ...

Text zuklappenHamburg 1935. Der neunjährige Hans-Jürgen Massaquoi ist das einzige dunkelhäutige Schulkind im Arbeiterbezirk Barmbek. Seine frühe Kindheit verbrachte er in der Villa seines Großvaters.

Momolu Massaquoi ist ein liberianischer Konsul, der in seine Heimat zurückkehren musste. Seinen Vater hat Hans-Jürgen nie gesehen, nur eine Klarinette ist ihm als Andenken geblieben.

Nach dem Umzug in die kleine Wohnung in der Stückenstraße bringt seine Mutter Bertha, eine "weiße" deutsche Krankenschwester, ihren über alles geliebten Jungen mit Mühe alleine durch. Die Einwohner von Barmbek begegnen dem Exoten mit einer Mischung aus Neugier, Sympathie und versteckter oder offener Diskriminierung. Auf der Straße wird er verspottet: "Neger, Neger, Schornsteinfeger". Der Kleine begreift seine Situation bei einem Zoobesuch, bei dem er auf einen nachgebauten Kral trifft - samt "echten Buschnegern", die ihn freudig aus der Besuchermenge herausrufen.

Bertha hat erst verarbeiten müssen, dass sich der Vater von Hans-Jürgen nie mehr hat blicken lassen. Bei ihrer Arbeit im Krankenhaus lernt sie den Personalchef Franz Wahl kennen, zu dem sie langsam Vertrauen aufbaut und der ihr neuer Freund wird. Franz mag ihren Jungen sehr, und der fühlt sich von ihm wie von einem Vater angenommen. Bertha ist glücklich und wie ein Backfisch verliebt. Doch Franz bekennt sich auch immer stärker zu den Nazis, erst aus Karrieregründen, dann aus Überzeugung. Während er in einen inneren Konflikt gerät, gibt es für Bertha nie einen Zweifel, zu wem sie gehört. Sie ist zu jedem Opfer bereit, um ihren Jungen zu schützen und ihm ein halbwegs sicheres Leben zu bieten.

Im Weltbild der Nazis ist Hans-Jürgen ein "minderwertiger" Mensch. Aber er er-fährt immer wieder menschlichen Anstand. Frau Möller kümmert sich liebevoll um ihren "Schokoladenkeks" und verteidigt ihn vor den neugierigen Nachbarinnen. Eisern zu Hans-Jürgen halten seine zwei Freunde Klaus und Fiete. Klaus ist ein Draufgänger, der Sportreporter werden will. Des sensiblen Fietes Traum sind Traumfrauen und der Job des Hoteldirektors. Die drei Jungen führen bei allen Einschränkungen ein abenteuerliches und entdeckungsfreudiges Leben.

Immer öfter muss Hans-Jürgen jedoch die Erfahrung machen, dass er nicht dazugehören darf. 1936, mit zehn Jahren, ist er alt genug, um der Hitlerjugend beizutreten. Aber als Nicht-Arier wird ihm der Beitritt verwehrt. Hans-Jürgens Enttäuschung ist grenzenlos.

Autobiografischer Fernsehfilm über die Kindheit von Hans-Jürgen Massaquoi, der von Thando Walbaum dargestellt wird. Veronica Ferres spielt seine Mutter.


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17:01
VPS 17:00

Videotext Untertitel

Kriegsgeschichten

"Neger, Neger, Schornsteinfeger" (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Bertha BaetzVeronica Ferres
Hans-Jürgen 14-19 JahreThando Wahlbaum
Franz WahlGötz Schubert
Wilhelm MahnkeJürgen Tarrach
Polizist ReesenCharly Hübner
u.a.
Drehbuch: Hans-Jürgen Massaquoi, Beate Langmaack
Regie: Jörg Grünler

Ganzen Text anzeigenHamburg, 1936: Obwohl Hans-Jürgen ein guter Schüler ist, wird ihm der Zugang zum Gymnasium verwehrt. Berthas Beziehung zu Franz ist belastet, weil sich Franz nicht zu Hans-Jürgen bekennt.

Schließlich trennt sich Bertha von ihm. Gekränkt sorgt Franz für ihre ...

Text zuklappenHamburg, 1936: Obwohl Hans-Jürgen ein guter Schüler ist, wird ihm der Zugang zum Gymnasium verwehrt. Berthas Beziehung zu Franz ist belastet, weil sich Franz nicht zu Hans-Jürgen bekennt.

Schließlich trennt sich Bertha von ihm. Gekränkt sorgt Franz für ihre Entlassung. Auf der Suche nach Vorbildern stößt Hans-Jürgen auf den schwarzen Boxer Joe Louis. Im Boxen findet er Zuflucht und Bestätigung. Aber auch hier wird er diskriminiert.

Der Sieg hängt nicht von der Leistung, sondern von der Hautfarbe ab. Im Bombenkeller küsst Hans-Jürgen das blonde Evchen. Doch die junge Liebe zerbricht unter dem Druck des Nazi-Regimes. Dann wird Hans-Jürgen auch noch von der Gestapo verhaftet. Nur mit Glück kann er dem Tod entkommen. Doch die Bedrohung ist noch nicht vorbei.

Autobiografischer Fernsehfilm über die Kindheit von Hans-Jürgen Massaquoi, der von Thando Walbaum dargestellt wird. Veronica Ferres spielt seine Mutter.


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18:32
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Der Traum vom Hof

Landleben im Berner Jura

Film von Nicole Weyer

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern ...

Text zuklappenMichelle Moschellas Kindheitstraum war stets, einen Bauernhof mit vielen Tieren zu bewirtschaften. Nichts und niemand konnte sie von ihrem Weg abbringen.

Keiner ihrer Vorfahren hatte je einen landwirtschaftlichen Betrieb, kein Tropfen Bauernblut fließt in ihren Adern und doch hat sie es geschafft. Mit Hartnäckigkeit und festem Willen ist ihr Traum im bernischen Jura Wirklichkeit geworden.

Mit 18 verlässt Michelle das Gymnasium, um auf einem Bauernhof zu arbeiten. Vier Jahre später ergreift sie eine unerwartete Gelegenheit und mietet einen Hof im Berner Jura. Ohne finanzielle Unterstützung ist der Beginn schwierig: sie arbeitet Tag und Nacht für ihren Traum.

Trotz Zweifeln ihrer ländlichen Nachbarn startet sie den Betrieb mit vier Kühen. Michelle Moschella ist eine starke Frau, die sich mit Ausdauer und Wagemut für ihren Kindheitstraum einsetzt. Damit sie möglichst unabhängig bleibt, kann sie inzwischen auch ihren alten Trecker selber flicken und Bäume fällen. Doch den Mittelpunkt ihres Lebens bilden für Michelle Moschella ihre Kühe, die seltene Rasse des Rätischen Grauviehs. Dieses freie und harte Leben, erfüllt durch die Liebe zu den Tieren, erschöpft sich aber nicht in der Arbeit auf dem Bauernhof. Die Musik ist Michelles zweite Passion: Als Musikerin spielt sie mehrere Instrumente und praktiziert auch das Jodeln, das ihrem bäuerlichen Leben die musikalische Umrahmung verleiht.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sexualhormone Testosteron und Östrogen

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenDie Sexualhormone dienen nicht nur der Fortpflanzung, sondern haben einen enormen Einfluss auf Körper und Psyche des Menschen.

Carl Djerassi, der Erfinder der Antibabypille, äußert sich zu Sex im Zeitalter der technologischen Revolution. Warum haben Frauen zur Zeit ...

Text zuklappenDie Sexualhormone dienen nicht nur der Fortpflanzung, sondern haben einen enormen Einfluss auf Körper und Psyche des Menschen.

Carl Djerassi, der Erfinder der Antibabypille, äußert sich zu Sex im Zeitalter der technologischen Revolution. Warum haben Frauen zur Zeit des Eisprungs die stärkste Libido und fühlen sich vermehrt zu Männern mit viel Testosteron hingezogen?

Was passiert in einem Mann, der Jahrzehnte ohne Testosteron gelebt hat? Welche Risiken bergen Hormonbehandlungen? Was hat es mit den Wechseljahren und den Verjüngungskuren auf sich?


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19:41
VPS 19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Himalaja-Gebirgsbahn nach Darjeeling, Indien

Eine Fahrt in die Wolken

Film von Thomas Uhlmann und Anja Freyhoff

Ganzen Text anzeigenDer "Darjeeling Himalayan Railway" erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau war eine technische Meisterleistung. Die Geschichte einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt.

1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer "Darjeeling Himalayan Railway" erklimmt qualmend und ächzend über 2.000 Meter Höhe. Der Bau war eine technische Meisterleistung. Die Geschichte einer der ersten Gebirgsbahnen der Welt.

1881 fuhr der erste Dampfzug von der tropischen Ebene Bengalens ins Vorgebirge des Himalaja. Britisches Understatement würdigt den Zug mit einem liebevollen Spitznamen: "Toy Train", Spielzeugbahn. Es wurde ein unverwüstliches Spielzeug.

Nach über hundert Jahren funktioniert sie noch immer mit originaler Technik. Auch als Güterzug für Tee war die Bahn damals äußerst effektiv; sie reduzierte die Transportkosten und machte den Tee aus Darjeeling erschwinglich und berühmt. Heute wird der Tee mit Lastwagen transportiert. Doch wie früher fährt die Darjeelingbahn mitten durch die Bazare der Bergdörfer, vorbei an Klöstern hoch in den Wolken, an Gauklern, die an der Strecke über ein Drahtseil balancieren, an Frauen, die auf einem Nebengleis weben und an ausgedehnten Teeplantagen.

Die Darjeelingbahn war vorbildhaft für die weltweiten, im Wortsinn bahnbrechenden Umwälzungen durch den Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert. Indem sie die nostalgische Dampfbahn und ihre atemberaubende Strecke zum Weltkulturerbe erklärten, würdigte die UNESCO "die herausragenden Ingenieursleistungen bei der bahntechnischen Erschließung einer Gebirgslandschaft von großer Schönheit".


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Kriegsgeschichten

Ein weites Herz

Schicksalsjahre einer deutschen Familie

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Isa VermehrenNadja Uhl
Erich VermehrenMax von Thun
Michael VermehrenAlexander Khuon
Petra VermehrenIris Berben
Kurt VermehrenFriedrich von Thun
u.a.
Literarische Vorlage: Matthias Wegner
Drehbuch: Annette Hess, Franziska Gerstenberg, Thomas Berger
Regie: Thomas Berger
Länge: 121 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Film erzählt die bewegende Lebensgeschichte einer mutigen Frau, die in Kriegszeiten die Courage bewahrt, ihre Familie zusammenhält und dafür beinahe mit dem Leben bezahlen muss.

Familie Vermehren zeichnet ein enger Zusammenhalt aus. Als Tochter Isa auf ihrer ...

Text zuklappenDer Film erzählt die bewegende Lebensgeschichte einer mutigen Frau, die in Kriegszeiten die Courage bewahrt, ihre Familie zusammenhält und dafür beinahe mit dem Leben bezahlen muss.

Familie Vermehren zeichnet ein enger Zusammenhalt aus. Als Tochter Isa auf ihrer Examensfeier die Nazis provoziert, muss sie ihren Plan, Lehrerin zu werden, aufgeben. Sie setzt gegen den Willen ihrer Mutter Petra durch, im politischen Kabarett zu arbeiten.

Als Sängerin mit Akkordeon feiert sie Bühnenerfolge, und ihre Schallplatten verkaufen sich gut. Sie verliebt sich in den Kabarettpianisten Laurenz. Durch ihren Bruder Erich lernt Isa die faszinierende Gräfin Elisabeth von Plettenberg kennen, die einem katholischen Kreis vorsteht. Die Frauen fühlen sich zueinander hingezogen. Als Isa erfährt, dass ihr Vater Kurt ihre Mutter betrügt, ist sie zwar erschüttert, geht aber davon aus, dass, wie immer, der Familienzusammenhalt siegen wird. Weil Kurt seine Affäre jedoch nicht beendet, lässt sich Petra, die als Journalistin arbeitet, nach Athen versetzen.

Die politische Lage wird immer schlimmer: Isas Kabarettkollegen werden verhaftet. Als Laurenz von Nazischlägern krankenhausreif geprügelt und in ein Lager verschleppt wird, findet Isa Hilfe bei Elisabeth. Dann bricht der Zweite Weltkrieg aus. Erich möchte, zum Schrecken seiner liberalen Mutter, zum Katholizismus konvertieren und Elisabeth heiraten. Die Familie droht auseinander zu brechen. Zudem ist Erich zunehmend eifersüchtig auf die Vertrautheit zwischen Isa und Elisabeth. Als ihm eine Stelle im diplomatischen Dienst in Istanbul angeboten wird, geht er auf das Angebot ein und nimmt Elisabeth mit. Schließlich flüchtet das Paar nach London. Die gesamte Familie Vermehren wird daraufhin in Sippenhaft genommen.

Im KZ Ravensbrück trifft Isa auf die ehemalige Oberin Danuta, die uneingeschränkten Respekt im gesamten Lager genießt, da sie für Kinder, Kranke und Schwache sorgt. Isa ist sehr beeindruckt von ihr und interessiert sich für den Orden, dem Danuta angehört. Isas Glaube gewinnt an Tiefe und gibt ihr die Kraft, zu überleben. Sie lässt sich noch im Lager von der Nonne das Glaubensbekenntnis abnehmen.

Das getrennte Ehepaar Kurt und Petra kommt in eine gemeinsame Zelle und findet hier wieder zusammen. Isas Bruder Michael wird aus der Nachbarzelle abgeholt, seine Spur verliert sich. Als der Krieg zu Ende ist, werden Kurt und Petra freigelassen. Isa wird erst verschleppt und findet dann auf Umwegen den Weg zurück nach Berlin. Michael bleibt verschwunden, und die Familie macht dafür Erich mit seinem Alleingang verantwortlich. Sie können ihm nicht verzeihen. Um zur Versöhnung beizutragen, fährt Isa nach London zu Erich. Dort vertraut Elisabeth Isa an, dass ihre Ehe unglücklich ist. Das Angebot, mit ihr in London zu leben, lehnt Isa jedoch ab. Sie eröffnet der Familie, dass sie dem Sacré-Coeur-Orden beitreten wird.

Nach dem Buch von Matthias Wegner "Ein weites Herz. Die zwei Leben der Isa Vermehren" (2003)in Anlehnung an das Leben der Kabarettistin und Ordensschwester Isa Vermehren.


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22:16
VPS 22:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Kriegsgeschichten

Das radikal Böse

Dokumentarfilm von Stefan Ruzowitzky, Deutschland 2012

Länge: 93 Minuten

Ganzen Text anzeigenWie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Frauen und Kinder? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war?

Wie konnten systematische Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche ...

Text zuklappenWie werden aus ganz normalen jungen Männern Massenmörder? Warum töten ehrbare Familienväter Frauen und Kinder? Warum verweigerten so wenige den Befehl, obwohl es ihnen freigestellt war?

Wie konnten systematische Erschießungen jüdischer Zivilisten durch deutsche Einsatzgruppen in Osteuropa möglich sein? Das preisgekrönte Nonfiction-Drama von Stefan Ruzowitzky sucht die Ursache des Bösen in einer stilistisch innovativen Herangehensweise.

Der vergessene Holocaust: Rund zwei Millionen jüdische Zivilisten sind von den sogenannten Einsatzgruppen und Polizeibataillonen ab 1941 ermordet worden. Dies geschah am helllichten Tag, öffentlich, zum Teil vor Zuschauern, mit Gewehren und Pistolen, von Angesicht zu Angesicht.

Bis heute verbinden die meisten Menschen mit dem Holocaust vor allem Gaskammern und Konzentrationslager, die grauenhaften "Neuerungen" der Nazimörder. Dass dem ein konventioneller, aber um nichts weniger grausamer Genozid vorangegangen war, mit unglaublichen zwei Millionen Opfern, ist kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen. Ein Grund für die geringe Bekanntheit dieser Verbrechen war die Gründlichkeit der Mörder. In dem kleinen Städtchen Bibrka, das Stefan Ruzowitzky und sein Team als einen beispielhaften Ort besuchten, sagte der ehemalige Bürgermeister auf die Frage, wie viele Juden von den Nazis ermordet worden seien: "Genau so viele, wie laut Aufzeichnungen hier gelebt hatten." Keine Überlebenden, keine Zeugen, niemand der der Opfer gedenkt.

In "Das radikal Böse" kommen zwei Männer zu Wort, die sich um das Erinnern dieser Verbrechen beziehungsweise der Opfer besonders verdient gemacht haben. Benjamin Ferencz, der als junger Jurist durch Zufall auf die "Ereignismeldungen", die grauenhaften Auflistungen der Massenmorde gestoßen war. Er hat gegen alle Widerstände noch einen Prozess in Nürnberg durchgesetzt. Und der französische Priester und Holocaustforscher Père Desbois, der mit seiner Organisation Yahad-In Unum in detektivischer Kleinarbeit die Massenexekutionen der Nazis in Osteuropa untersucht, die letzten Zeitzeugen interviewt, Massengräber aufgespürt und die Namen der Opfer vor dem Vergessen bewahrt hat.

Während später in den Konzentrationslagern das Morden durch ein perfides System gleichsam abstrahiert war, standen bei den "Sonderaktionen" Soldaten und Hilfspolizisten ihren Opfern noch von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Sie schossen auf Frauen, Kinder, Babys. Wie war das möglich? Wie konnten liebevolle Familienväter, nette, junge Männer, brave Bürger zu mitleidlosen Massenmördern werden? Wieso haben sie nicht verweigert, da, wie wir hören, doch schlimmstenfalls Rügen, Schimpfworte und zusätzliches Wacheschieben drohte? Welcher Mix aus politischen, soziologischen und psychologischen Faktoren macht einen Genozid möglich? Was bringt normale Menschen zu solch unvorstellbaren Grausamkeiten?

Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Gerichtsprotokolle erlauben uns, einen Eindruck von der Gedankenwelt der Mörder zu gewinnen. Schauspieler wie Volker Bruch, Alexander Fehling, Benno Fürmann, Hanno Koffler, Lenn Kudrjawizki, Andreas Schmidt, Simon Schwarz, Devid Striesow, Arndt Schwering-Sohnrey, Sebastian Urzendowsky und Nicolette Krebitz lassen uns durch ihre Interpretation miterleben, wie ein Moment der Feigheit, sich zu exponieren, sich zu verweigern, sich außerhalb der Gruppe zu stellen, die Soldaten in einen mörderischen Abgrund reißt.
Wie sie beim ersten Massaker angewidert und traumatisiert sind, sich aber bald an das tägliche Morden gewöhnen. Sogar Spaß daran finden, sich bereichern und bei alledem sich immer noch einreden, richtig und gerecht zu handeln.

Dazu die Gesichter einfacher Soldaten in Großaufnahmen. Ganz normale, junge Männer, die uns erahnen lassen, dass die Täter wohl tatsächlich keine Monster im Sinne Primo Levis waren, sondern eben normale Menschen. Sie waren bemüht sich anzupassen, nicht aufzufallen, sich selbst an den größten Schrecken, an die eigenen Verbrechen zu gewöhnen. "Ich hatte nie etwas anderes gelernt, als gegebenen Befehlen zu gehorchen", meint einer der Täter. Der normale Mensch als das eigentliche Monster.

Eine Reihe von führenden Wissenschaftlern - Historiker, Juristen, Militärs, Theologen, Psychiater - sucht im Gespräch nach Antworten.

So wie der Film sich davor hütet, allzu eindeutige und eindimensionale Erklärungsmuster zu präsentieren, so geht es ihm und seinen Machern nicht vorrangig um die Dokumentation des historisch Gewesenen, sondern auch zukunftsorientiert darum, was nachfolgende Generationen und vor allem junge Menschen daraus lernen können. Wie sie verhindern können, dass aus psychologischen Mechanismen in speziellen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen immer wieder neues Leid und Verbrechen entstehen.

Der Film von Stefan Ruzowitzky wurde mit dem FBW Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet. Er erhielt den Avner Shalev-Yad Vashem Chairman‘s Award for Artistic Achievement in Holocaust-Related Films beim 31. Jerusalem Film Festival.


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23:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Kriegsgeschichten

Rommel

Fernsehfilm, Deutschland 2012

Darsteller:
Erwin RommelUlrich Tukur
General SpeidelBenjamin Sadler
Lucie RommelAglaia Szyszkowitz
Feldmarschall von KlugeThomas Thieme
Feldmarschall von RundstedtHanns Zischler
Oberstleutnant HofackerTim Bergmann
u.a.
Buch: Niki Stein
Regie: Niki Stein
Länge: 120 Minuten

Ganzen Text anzeigenErwin Rommel, der bekannteste deutsche General des Zweiten Weltkriegs, muss nicht nur die Landung der Alliierten in der Normandie verhindern, sondern auch seine Loyalität zu Hitler hinterfragen.

März 1944: Rommel ist als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B an der ...
(ARD/SWR/ORF/DEG/BR)

Text zuklappenErwin Rommel, der bekannteste deutsche General des Zweiten Weltkriegs, muss nicht nur die Landung der Alliierten in der Normandie verhindern, sondern auch seine Loyalität zu Hitler hinterfragen.

März 1944: Rommel ist als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B an der französischen Atlantikküste. Die Wehrmacht bereitet sich auf die erwartete Invasion der Alliierten vor. Rommel setzt darauf, die alliierten Truppen schon bei der Landung zurückzuschlagen.

Mit seinen Maßnahmen und Forderungen bringt er sich in Opposition zu den übrigen Generälen unter dem Oberbefehlshaber West, Feldmarschall von Rundstedt. Rommel, der loyal zum Führer steht und sich von ihm protegiert fühlt, gelingt es trotz persönlicher Gespräche nicht, von Hitler zusätzliche Truppen für seine Strategie zu erhalten. Rommels neuer Stabschef, General Hans Speidel, hat Verbindungen zum militärischen Widerstand um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Er informiert Rommel vorsichtig über die Pläne, Hitler zu stürzen, und vermittelt ein Gespräch mit Carl-Heinrich von Stülpnagel, der zu den Verschwörern um Stauffenberg gehört. Er will Rommel für den Widerstand gewinnen. Rommel jedoch weist den Gedanken an ein Attentat zurück. Er fühlt sich an den Eid gebunden, den die Feldmarschälle Hitler gegenüber gerade erst erneuert haben, und glaubt nicht daran, dass der Krieg mit dem Tod Hitlers zu beenden sei. Doch er behält sein Wissen um den sich formierenden Widerstand für sich. Je aussichtsloser Rommel die Verteidigungskraft an der Atlantikküste einschätzt, desto größer werden seine Zweifel an Hitlers militärischen Zielen. Er treibt die Vorbereitungen so gut es geht voran, ist aber gleichzeitig der Meinung, dass nur ein Separatfrieden mit den Amerikanern Deutschland vor einer verheerenden Niederlage schützen könne. Erst recht, nachdem am 6. Juni in der Normandie die Invasion der amerikanischen und britischen Kampfverbände beginnt. Die deutschen Truppen haben ihr nur wenig entgegenzusetzen. Hitler aber weigert sich, den Ernst der Lage anzuerkennen und hält am Endsieggedanken fest. Wieder einmal gelingt es ihm, Rommel an sich zu binden. Doch die Übermacht der Alliierten ist unübersehbar. Auch der neue Oberbefehlshaber West, Feldmarschall Günther von Kluge, gibt zu, dass Rommels Einschätzung der Lage zutrifft. Während Rommel in vertrauten Gesprächen mit Speidel offen darüber nachdenkt, die Front einseitig zu öffnen, bereiten die Verschwörer in Berlin und Paris das Attentat vor. Immer noch hoffen sie, dass Rommel nach Hitlers Tod auf ihrer Seite stehen wird. Doch bevor es soweit kommt, wird er am 17. Juli bei einem Fliegerangriff schwer verletzt. Rommel liegt im Krankenhaus, während in Berlin und Paris die Operation Walküre ausgerufen wird und nach Bekanntwerden von Hitlers Überleben in sich zusammenfällt. Die Pariser Verschwörer, darunter Stülpnagel, Hofacker, auch Speidel, werden von der SS verhaftet. In den Verhören fällt auch Rommels Name. Zur Genesung daheim in Herrlingen erhält Erwin Rommel am 14. Oktober unerwarteten Besuch. Zwei Generäle konfrontieren ihn mit dem Vorwurf, am Attentat auf Hitler beteiligt gewesen zu sein. Rommel, der erwartet hatte, für die Niederlage in der Normandie verantwortlich gemacht zu werden, ist überrascht und erschüttert. Er wird vor die Alternative Schauprozess oder Selbstmord gestellt. Um seine Familie zu schützen, entscheidet er sich für den Freitod. Nach dem Abschied von seiner Frau Lucie und Sohn Manfred nimmt er das Gift, das ihm die Generäle mitgebracht hatten.


(ARD/SWR/ORF/DEG/BR)


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1:49
VPS 01:45

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Vier im roten Kreis

(Le cercle rouge)

Spielfilm, Frankreich 1970

Darsteller:
CoreyAlain Delon
Commissaire MattéiAndré Bourvil
JansenYves Montand
VogelGian Maria Volontè
SantiFrançois Périer
u.a.
Regie: Jean-Pierre Melville
Länge: 135 Minuten

Ganzen Text anzeigenFünf Jahre hat der genialische Einbrecher Corey hinter Gittern gesessen. Kaum auf freiem Fuß, plant er den ganz großen Coup - zusammen mit dem Mörder Vogel und dem Ex-Polizist Jansen.

Coreys einstiger Kamerad Rico hat ihm in den Jahren der Abwesenheit nicht nur die ...
(ARD)

Text zuklappenFünf Jahre hat der genialische Einbrecher Corey hinter Gittern gesessen. Kaum auf freiem Fuß, plant er den ganz großen Coup - zusammen mit dem Mörder Vogel und dem Ex-Polizist Jansen.

Coreys einstiger Kamerad Rico hat ihm in den Jahren der Abwesenheit nicht nur die Freundin abspenstig gemacht, sondern setzt auch noch zwei Killer auf ihn an. Ungeachtet dessen plant er den Einbruch in ein Juweliergeschäft am eleganten Pariser Place Vendôme.

Durch einen Zufall lernt er den Ganoven Vogel kennen, der bei einer spektakulären Flucht seinem Bewacher, Kommissar Mattei, entkommen ist. Gemeinsam tüfteln die beiden den Einbruchsplan aus und holen den abgehalfterten Ex-Polizisten und meisterhaften Scharfschützen Jansen mit ins Boot. Obwohl dieser wegen Alkoholsucht ein Risiko darstellt, brauchen Corey und Vogel seine Hilfe, soll Jansen doch mittels eines Präzisionsschusses ein Schloss öffnen. Die Vorbereitungen für den waghalsigen Einbruch laufen wie am Schnürchen, nur mit einer Sache hat das Einbrecher-Trio nicht gerechnet: Mattei, durch Vogels Flucht in seiner Ehre verletzt, setzt alles daran, den Flüchtigen aufzuspüren. Um dieses Ziel zu erreichen, ist dem Einzelgänger fast jedes Mittel recht. Ohne dass die drei Ganoven es ahnen, wird der Kreis um sie immer enger.

"Vier im roten Kreis" gehört zu den besten Filmen in der Karriere des legendären Regisseurs Jean-Pierre Melville ("Der eiskalte Engel"). Allein die 25-minütige Einbruchsszene, in der kein Wort gesprochen wird, ist ein Meisterstück an Inszenierungskunst. Regisseure wie Quentin Tarantino und John Woo zählen "Vier im roten Kreis" nach eigenem Bekunden zu ihren Lieblingsfilmen und wurden in ihrer eigenen Stilistik maßgeblich von Melvilles Werk beeinflusst. Neben der unterkühlten Atmosphäre macht vor allem die Besetzung den großen Reiz des Films aus: Alain Delon, Gian Maria Volontè und Yves Montand laufen als ungleiches Einbrechertrio zu Hochform auf. In der Rolle des abgebrühten Kommissars überzeugt der Komiker André Bourvil ("Das Superhirn") in einer untypischen Rolle.


(ARD)


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4:04
VPS 04:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Rommel

Fernsehfilm, Deutschland 2012

(Wh.)

Länge: 120 Minuten


(ARD/SWR/ORF/DEG/BR)