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Sonntag, 9. August
Programmwoche 33/2015
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: 4x4 macht Deutschland (2/4)

Fachkräfte, Flüchtlinge und fortschreitender Klimawandel

Eine Wirtschaftsreise durch die Bundesländer

(Wh.)

Ganzen Text anzeigenRheinland-Pfalz
Im größten Weinbauland Deutschlands ist einer jungen Winzergeneration ein Imagewechsel gelungen. Doch in der schicken "Toskana am Rhein" bedroht der Klimawandel die alte Weißwein-Tradition.

Schleswig-Holstein
Zwischen Nord- und Ostsee, wo ...

Text zuklappenRheinland-Pfalz
Im größten Weinbauland Deutschlands ist einer jungen Winzergeneration ein Imagewechsel gelungen. Doch in der schicken "Toskana am Rhein" bedroht der Klimawandel die alte Weißwein-Tradition.

Schleswig-Holstein
Zwischen Nord- und Ostsee, wo Deutschland am flachsten ist, müssen die Deiche fit gemacht werden. Für den Norden ist der Klimawandel eine besondere Herausforderung.

Thüringen
Wie kann man Fachkräfte anlocken? Wie kann man Fachkräfte halten? Im kleinen Wirtschaftswunderland des Ostens müssen Unternehmen ganz besonders kämpfen, damit der Aufschwung anhält.

Saarland
Für viele Unternehmen bleibt die Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt ein Wagnis, solange eine Abschiebung droht. Im Saarland nehmen manche Arbeitgeber diese Unsicherheit trotzdem in Kauf.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Dr. Michael Lüders: Wer den Wind sät ...

Was westliche Politik im Orient anrichtet

Ganzen Text anzeigenWie sieht eine konstruktive Politik aus? Wie kann man radikale islamistische Strömungen eindämmen? Dr. Lüders spricht über Folgen westlicher Politik in der arabisch-islamischen Welt.

Er beginnt mit dem von britischen und amerikanischen Geheimdiensten inszenierten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenWie sieht eine konstruktive Politik aus? Wie kann man radikale islamistische Strömungen eindämmen? Dr. Lüders spricht über Folgen westlicher Politik in der arabisch-islamischen Welt.

Er beginnt mit dem von britischen und amerikanischen Geheimdiensten inszenierten Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Mossadegh im Iran 1953, die als "Ursünde" westlicher Interventionen in der Region angesehen werden kann.

Denn auf Mossadegh folgte die Diktatur des Schah, die wiederum durch die Islamische Revolution 1979 hinweggefegt wurde. Ohne Putsch gegen Mossadegh keine islamische Revolution - in dieser Einschätzung sind sich die Historiker weitgehend einig. Doch der Westen hat aus seinen Fehlern nichts gelernt, wie Lüders aufzeigt. So hatte das Eingreifen in den Krieg in Afghanistan, das 1979 von den Sowjets besetzt worden war, ebenfalls weitreichende Folgen. Aus der Unterstützung für die Mudschahedin, die Glaubenskämpfer, die gegen die Sowjets kämpften, erwuchsen später Al-Qaida und Osama bin Laden. Der Aufstieg des "Islamischen Staates" wiederum ist nicht zu erklären ohne die US-geführte Militärintervention zum Sturz Saddam Husseins 2003.

Andreas Lüders studierte Arabische Literatur, Islamwissenschaft, Politologie und Publizistik. Er war langjähriger Nahostkorrespondent der Wochenzeitung "Die Zeit" und lebt als freier Publizist, Politik- und Wirtschaftsberater in Berlin.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Umberto Boccioni: Abschiede

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Arno Gruen - Leben als Original

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" )

Ganzen Text anzeigenDer Psychoanalytiker und Schriftsteller Arno Gruen publiziert auch noch mit über 90 Jahren Buch um Buch. - Mit Arno Gruen spricht der Schweizer Kunsthistoriker und Germanist Juri Steiner.

Steiner fragt Arno Gruen, was "normal" ist, wie man geistige Unabhängigkeit ...

Text zuklappenDer Psychoanalytiker und Schriftsteller Arno Gruen publiziert auch noch mit über 90 Jahren Buch um Buch. - Mit Arno Gruen spricht der Schweizer Kunsthistoriker und Germanist Juri Steiner.

Steiner fragt Arno Gruen, was "normal" ist, wie man geistige Unabhängigkeit fördern und Freiheit verteidigen kann. Arno Gruen erzählt von Elternliebe, dem Mut des Alters, der Schönheit der Literatur und seiner Freundschaft zum amerikanischen Autor Henry Miller.

Ob Gruen über Terrorismus schreibt oder wider blinden Gehorsam - stets geht es dem 1923 in Berlin geborenen und in Zürich lebenden Autor darum, dass der Mensch zu sich und zu seinen wahren Gefühlen findet. Mit Nachdruck und Engagement argumentiert er gegen jede Form von Knechtschaft und für das freie Fühlen und Denken.


10:15

Vinocour plays: Frédéric Chopin - Klaviersonate Nr. 2

b-moll op. 35

Grand Théâtre de Genève, 2012

Mit Lev Vinocour (Klavier)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGäbe es einen Weltrekord in Traurigkeit, er würde wohl von Frédéric Chopin gehalten. Kaum ein musikalisches Werk ist so tieftraurig wie sein Trauermarsch aus der "2. Klaviersonate".

Der Pianist Lev Vinocour spielt Chopins Meisterwerk " Klaviersonate Nr. 2" im Grand ...

Text zuklappenGäbe es einen Weltrekord in Traurigkeit, er würde wohl von Frédéric Chopin gehalten. Kaum ein musikalisches Werk ist so tieftraurig wie sein Trauermarsch aus der "2. Klaviersonate".

Der Pianist Lev Vinocour spielt Chopins Meisterwerk " Klaviersonate Nr. 2" im Grand Théâtre in Genf. Hier lebte Maria Wodzinska, jene schöne Unerreichte, ohne die es Chopins melancholisches Klanggedicht nicht gäbe.


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10:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)schwarz-weiss monochrom

Wim Wenders

Alice in den Städten

Spielfilm, BRD 1974

Darsteller:
Alice van DammYella Rottländer
Philip WinterRüdiger Vogler
Lisa van DammLisa Kreuzer
u.a.
Regie: Wim Wenders
Länge: 109 Minuten

Ganzen Text anzeigenVor dem Abflug in New York vertraut eine Frau einem deutschen Journalisten ihre Tochter an. Als die Mutter nicht mehr auftaucht, beginnt eine Suche nach der Großmutter des Kindes.

Wim Wenders inszenierte eine ausdrucksstarke, traurig-komische Odyssee in Deutschland, ...

Text zuklappenVor dem Abflug in New York vertraut eine Frau einem deutschen Journalisten ihre Tochter an. Als die Mutter nicht mehr auftaucht, beginnt eine Suche nach der Großmutter des Kindes.

Wim Wenders inszenierte eine ausdrucksstarke, traurig-komische Odyssee in Deutschland, deren gleichnishafte Bilder heute noch fesseln.

Der Journalist Philip Winter will eine Story über Amerika schreiben, bekommt aber außer einer Serie von Polaroids nichts auf die Reihe und tritt enttäuscht die Heimreise nach Deutschland an. Dabei lässt er sich widerwillig darauf ein, die kleine Alice in seine Obhut zu nehmen, weil ihre Mutter, die er am Tag vor seiner Abreise in New York kennenlernt, dort noch dringend etwas zu erledigen hat. In Amsterdam taucht die Mutter dann nicht mehr auf, wie abgemacht, und so machen sich Winter und Alice daran, im Ruhrgebiet Alices Großmutter zu finden. Auf der gemeinsamen Suche wandelt sich allmählich ihre anfängliche gegenseitige Ablehnung in eine herzliche Zuneigung.

"Alice in den Städten" ist Wenders' vierter Film, wird aber von ihm selbst oft als "sein erster" eingestuft, weil er hierbei für sich selbst das Road Movie als Genre entdeckte. Der Film wird der erste Teil seiner Road-Movies-Trilogie, zusammen mit "Falsche Bewegung" und "Im Lauf der Zeit". Es ist auch sein erster teilweise in den USA gedrehter Film, und der erste mit seinem "Alter Ego" Phillip Winter (Rüdiger Vogler). Der Film erhielt 1974 den Deutschen Kritikerpreis.

3sat zeigt "Alice in den Städten" zum 70. Geburtstag von Wim Wenders, einer der prägenden Filmemacher des Neuen Deutschen Kinos und Mitbegründer des Filmverlags der Autoren. Aus demselben Anlass folgen um 0.30 und um 2.30 Uhr die Wenders-Spielfilme "Land of Plenty" und "Palermo Shooting". Die Reihe endet um 4.15 Uhr mit dem Dokumentarfilm "Yamamoto - Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten". Im Anschluss, um 12.30 Uhr, ist außerdem auch die Wiederholung von "Kennwort Kino: Wim Wenders" vom 7. August 2015 zu sehen.


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kennwort Kino: Wim Wenders

Film von Maik Platzen und Achim Forst

Ganzen Text anzeigen2015 ist ein besonderes Jahr für Wim Wenders. Nach Oscar-Nominierung, Berlinale-Premiere und großer Retro in New York feiert der Star-Regisseur am 14. August seinen 70. Geburtstag.

In "Kennwort Kino" spricht Wenders über Höhepunkte seiner Karriere, über die ...

Text zuklappen2015 ist ein besonderes Jahr für Wim Wenders. Nach Oscar-Nominierung, Berlinale-Premiere und großer Retro in New York feiert der Star-Regisseur am 14. August seinen 70. Geburtstag.

In "Kennwort Kino" spricht Wenders über Höhepunkte seiner Karriere, über die "Stunde Null" in Deutschland, "Lehrjahre" in Paris und seine Faszination für amerikanische Popkultur.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die dunkle Tiroler Biene

Kampf ums Überleben

Film von Stefan Lindner

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenVor einigen Jahrzehnten war die dunkle Biene die vorherrschende Rasse im gesamten Alpenraum. Heute ist ihr Bestand gefährdet. Einige Tiroler Imker kämpfen um die Arterhaltung der Braunelle.

Im Naturpark Kaunergrat dürfen ausschließlich dunkle Tiroler Bienen auf ...
(ORF)

Text zuklappenVor einigen Jahrzehnten war die dunkle Biene die vorherrschende Rasse im gesamten Alpenraum. Heute ist ihr Bestand gefährdet. Einige Tiroler Imker kämpfen um die Arterhaltung der Braunelle.

Im Naturpark Kaunergrat dürfen ausschließlich dunkle Tiroler Bienen auf Nektarsuche gehen. Das ist Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Nachzucht der Braunelle. Bei der Zucht ist die Sanftmut der Völker ein wichtiges Kriterium.

Filmemacher Stefan Lindner hat das ehrgeizige Braunelle-Projekt in Tirol begleitet. Es gewährt Einblick in die spannende Kunst der Königinnenzucht und zeigt, wie der Imker die Naturtriebe der Biene nutzt, um sie künstlich zu vermehren. Die Reise führt dabei in traumhafte Gegenden in Tirol - von den trockenen Sonnenhängen im Naturpark Kaunergrat bis hin ins tiefe Karwendel an den Ursprung der Isel. Dort nämlich - im Hinterautal - schwirren die frisch geschlüpften Braunelle-Königinnen zum Hochzeitsflug aus.


(ORF)


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13:30

"C'est mon papa" - Eine Geistergeschichte

Film von Carin Camathias

(aus der SRF-Reihe "Cuntrasts")

Ganzen Text anzeigenDas Schweizer "Hotel Val Sinestra" im abgelegenen Engadiner Seitental gleichen Namens ist im Sommer 2010 durch seinen angeblichen Hausgeist berühmt geworden. Aber gibt es ihn wirklich?

Carin Camathias wollte es genauer wissen. In ihrem Film "'C'est mon papa' - Eine ...

Text zuklappenDas Schweizer "Hotel Val Sinestra" im abgelegenen Engadiner Seitental gleichen Namens ist im Sommer 2010 durch seinen angeblichen Hausgeist berühmt geworden. Aber gibt es ihn wirklich?

Carin Camathias wollte es genauer wissen. In ihrem Film "'C'est mon papa' - Eine Geistergeschichte", macht sie sich auf die Suche nach dem Geist.


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13:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Landfrauenküche (3/7)

Sybille Meyer, Anglikon AG

Ganzen Text anzeigenHoisinsauce, Sambal Oelek, Shoyu, Ingwer: Mit allen diesen Zutaten kocht Sybille Meyer für die Landfrauen, aber auch für ihre eigene Familie.

Sie ist als junge Frau viel in der Welt herumgekommen. Auf ihren Reisen, unter anderem in Indien, hat sie sich kulinarisch ...

Text zuklappenHoisinsauce, Sambal Oelek, Shoyu, Ingwer: Mit allen diesen Zutaten kocht Sybille Meyer für die Landfrauen, aber auch für ihre eigene Familie.

Sie ist als junge Frau viel in der Welt herumgekommen. Auf ihren Reisen, unter anderem in Indien, hat sie sich kulinarisch inspirieren lassen.

Für die Landfrauen kocht sie ein "Schnitz und Drunder" à la Sybille. Sie mischt getrocknete Birnen und Äpfel mit Gemüse und Angusbeef. Das Beef mariniert sie mit Knoblauch, Ingwer, Soja, Hoisin und Birnel und brät es in Ghee an. Sambal Oelek und Ingwer geben die gewünschte Schärfe. Die Früchte und das Gemüse werden in einer Sauce aus Wasser, Apfelwein, Soja und Apfelessig weich gekocht. Für die Vorspeise und das Dessert macht sie eine vegane Mandelroyale, einmal salzig und einmal süß. Das sind mutige Rezepte, und es stellt sich die Frage, ob die Landfrauen sich auf dieses Experiment einlassen mögen.

Sybille und Peter "Pitsch" Meyer wohnen mit ihren drei Töchtern auf dem Schwellhof im Freiamt/AG. Auf dem Hof leben außerdem 14 Pferde und zwei Ponys. Acht Pferde sind Pensionspferde. Zwei Hunde, vier Katzen, fünf Kaninchen, 14 Hühner, ein Hahn, eine Gans und eine Schleiereule sind ebenfalls auf dem Hof zuhause. Die Familie betreibt hauptsächlich Ackerbau, 29 Hektare werden bewirtschaftet.

Sybille verbringt viel Zeit in ihrem Garten. Sie hat eine eigene Gartenphilosophie. Es werden keine chemischen Hilfsmittel eingesetzt, alles ist Natur pur. Der einzige Zusatz ist "Bokashi", eine Art organischer Dünger, den Sybille selbst herstellt. Sie kocht täglich frisches Gemüse aus ihrem Garten, ab und zu kommt auch Fleisch auf den Teller.

3sat zeigt eine weitere Folge der neuen Staffel von "Landfrauenküche" im Anschluss, ab 14.40 Uhr.


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14:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Landfrauenküche (4/7)

Romana Zumbühl, Altbüron/LU

Ganzen Text anzeigenRomana Zumbühl steht mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie lädt die Landfrauen zum vierten Essen ein.

Die Landfrau aus dem luzernernischen Altbüron ist Mutter von fünf Kindern, Bäuerin und Kräuterexpertin. Als solche gibt sie mittlerweile gut besuchte Kurse, in ...

Text zuklappenRomana Zumbühl steht mit beiden Beinen auf dem Boden. Sie lädt die Landfrauen zum vierten Essen ein.

Die Landfrau aus dem luzernernischen Altbüron ist Mutter von fünf Kindern, Bäuerin und Kräuterexpertin. Als solche gibt sie mittlerweile gut besuchte Kurse, in welchen man selber Salben und die verschiedensten Öle herstellen kann.

Auch in der Küche dreht sich alles um wilde Geschmäcke, Kräuter und Blumen. Die anderen Landfrauen will sie mit ihren exotischen Kreationen verwöhnen. Treffen Ringelblumensuppe, Kräuterquiche und Rosenblütenmousse den Geschmack aller oder sind die Landfrauen gar überfordert ob der neuen Düfte?

Die fünfte und sechste Folge der achtteiligen Reihe "Landfrauenküche" zeigt 3sat am Sonntag, 23. August, ab 14.00 Uhr.


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15:25

Der Querkopf

(La Zizanie)

Spielfilm, Frankreich 1977

Darsteller:
Guillaume Daubray-LacazeLouis de Funès
Bernadette Daubray-LacazeAnnie Girardot
Erste DameTanya Lopert
VorarbeiterJean-Jacques Moreau
u.a.
Regie: Claude Zidi
Länge: 94 Minuten

Ganzen Text anzeigenUnternehmer Daubray will groß ins Asiengeschäft einsteigen. Für sein neuestes Produkt verwandelt er sogar sein Heim in eine Fertigungsstätte. Ehefrau Bernadette erklärt ihm den Krieg.

"Der Querkopf" lebt von der explosiven Komik seines Hauptdarstellers Louis de ...

Text zuklappenUnternehmer Daubray will groß ins Asiengeschäft einsteigen. Für sein neuestes Produkt verwandelt er sogar sein Heim in eine Fertigungsstätte. Ehefrau Bernadette erklärt ihm den Krieg.

"Der Querkopf" lebt von der explosiven Komik seines Hauptdarstellers Louis de Funès. An der Seite von Annie Girardot stürzt er seine Umgebung in ein Chaos, das Regisseur Claude Zidi virtuos und temporeich inszeniert hat.

Ingenieur Guillaume Daubray hat eine Gruppe japanischer Investoren für seine neue Erfindung begeistert, einen sensationellen Luftreiniger. Doch um fristgerecht liefern zu können, muss er seine viel zu kleine Fabrik schleunigst erweitern. Da der kauzige Erfinder sich aber in der Vergangenheit an keinerlei Bestimmungen gehalten hat, verweigert ihm die Gemeinde die Erlaubnis, das Nachbargrundstück zur Errichtung neuer Fertigungshallen zu verwenden.

Zum Leidwesen seiner Frau Bernadette lässt Guillaume den angelieferten Maschinenpark kurzerhand in seiner Villa installieren. Bald gehen die Arbeiter im Wohnbereich ein und aus. Schließlich zieht sich Bernadette in ihr Gewächshaus zurück. Als Guillaume auch noch das und den liebevoll angelegten Gemüsegarten okkupiert, rebelliert die Gattin.


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17:00
Tonsignal in mono

Louis' unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen

(Le Gendarme et les Extraterrestres)

Spielfilm, Frankreich 1978

Darsteller:
Ludovic CruchotLouis de Funès
Jérôme GerberMichel Galabru
TricardGuy Grosso
BeaupiedMaurice Risch
u.a.
Regie: Jean Girault
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenWas es in St. Tropez alles gibt - selbst die Außerirdischen zieht es an die Côte d'Azur. Dort nimmt Chaos-Gendarm Cruchot den Kampf gegen die Extraterrestrischen auf.

Ein gut gelaunter Klamaukfilm, der besonders von den exaltierten schauspielerischen Eskapaden von ...

Text zuklappenWas es in St. Tropez alles gibt - selbst die Außerirdischen zieht es an die Côte d'Azur. Dort nimmt Chaos-Gendarm Cruchot den Kampf gegen die Extraterrestrischen auf.

Ein gut gelaunter Klamaukfilm, der besonders von den exaltierten schauspielerischen Eskapaden von Louis de Funès lebt.

Nachdem der Gendarm Ludovic Cruchot behauptet, die Landung von Außerirdischen in St. Tropez beobachtet zu haben, wird er von seinen Kollegen kurzerhand für verrückt erklärt. Doch der verschrobene Cruchot lässt nicht locker und setzt alles daran, die Existenz der Besucher aus dem All zu beweisen.

Schließlich entdeckt er ihr Geheimnis: Sie sind aus Blech und innen hohl. Als er zudem erleben muss, dass sie ihre Gestalt beliebig verändern können, wobei sie vorzugsweise als Polizisten erscheinen, beginnt er, völlig den Überblick zu verlieren: Wer ist Kollege und wer Alien? Die unkonventionelle Art des Gendarmen, dies zu klären, führt zwangsläufig zu Verwechslungen, grotesken Situationen und von einer Katastrophe direkt in die nächste.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Meister-Detektive

Film von Katharina Ricard

Ganzen Text anzeigenChristoph und Nicola Rath betreiben die "Meisterstraße" - ein Unternehmen, das originelles, echtes und nachhaltiges Handwerk fördert und erhält. Nach Österreich durchsuchen sie nun Hamburg.

Buchbindereien, Schuster, Metzger. Hutmacher, Goldschmiede, Büchsenmacher. ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenChristoph und Nicola Rath betreiben die "Meisterstraße" - ein Unternehmen, das originelles, echtes und nachhaltiges Handwerk fördert und erhält. Nach Österreich durchsuchen sie nun Hamburg.

Buchbindereien, Schuster, Metzger. Hutmacher, Goldschmiede, Büchsenmacher. Die Schatzsuche der Raths führt sie und uns an Orte und zu Menschen, die ihrem Handwerk mit Hingabe nachgehen.

Die Wohnung der Familie im Stadtteil Harvestehude könnte hanseatischer nicht sein: Hamburger Schiffsdielen, hohe Decken, ein Sammelsurium aus echter Kunst und Krimskrams. Und im Flur ein Rettungsring vom Schanzenflohmarkt.

Doch Christoph und Nicola Rath sehen darin ziemlich österreichisch aus. Das Hemd von Christoph Rath ist blau-weiß kariert. Neben ihm steht seine Frau Nicola in Tracht. Die strahlt übers ganze sommersprossige Gesicht: "Wir gehen gerne auf Flohmärkte. Würden wir unsere Möbel nicht mit Krimskrams aufpeppen, würde das alles hier sehr gediegen wirken." Gediegen, weil alles ziemlich alt und ziemlich wertvoll ist. Und ziemlich österreichisch eben. Denn hinter der weißen Wohnungsfassade in der Marie-Louisen-Straße Nummer Zwei wohnen zwei Wiener und ihre fünf Kinder. Sie sind auf Schatzsuche in Hamburg. Eigentlich wollten sie nur ein halbes Jahr bleiben, jetzt sind sie mit Sack und Pack und Kind und Kegel von der Donau an die Elbe umgesiedelt.

Christophs Familie stellt Lüster her in vierter Generation. Das Meisterstück seines Großvaters hängt in der Metropolitan Opera in New York. Genauer gesagt: Die Kopie hängt dort. Das Original hängt über dem Esstisch in der Marie-Louisen-Straße Nummer Zwei.


(ARD/NDR)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bugatti

Film von Kurt Widmer

(aus der SRF-Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenKünstler oder Konstrukteur, Genie oder unverschämter Selbstdarsteller? Bugattis Konstruktionen und Autos sind legendär und die am höchsten gehandelten Oldtimer auf dem Markt.

Und wenn eines dieser Autos am Ende zu sein scheint, sind Vater und Sohn der Firma Gentry ...

Text zuklappenKünstler oder Konstrukteur, Genie oder unverschämter Selbstdarsteller? Bugattis Konstruktionen und Autos sind legendär und die am höchsten gehandelten Oldtimer auf dem Markt.

Und wenn eines dieser Autos am Ende zu sein scheint, sind Vater und Sohn der Firma Gentry Restorations in England die letzte Rettung: Know-how von Vater und Sohn für die Restauration von Bugattis.

Nicht nur der schnellste, teuerste, luxuriöseste und sicherste Supersportwagen muss er sein, sondern er soll bereits jetzt eine Ikone des Autodesigns darstellen: Das Sahnehäubchen des VW-Konzerns, der Bugatti Veyron. Dokumentiert bis auf die letzte Schraube: der Bugatti Trust. "Nicht einmal fliegen ist schöner, und dann der Sound!", finden Enthusiasten im Bugatti-Club in Bamberg.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Victoria Bahnhof in Mumbai, Indien

Transit für Millionen

Film von Rolf Lambert

Ganzen Text anzeigenEs gibt größere Bahnhöfe, aber keiner ist so betriebsam wie der Victoria Terminus im Zentrum Mumbais: Drei Millionen Passagiere werden dort tagtäglich abgefertigt.

Nach zehn Jahren Bauzeit wurde der Bahnhof 1888 eingeweiht. Auf ankommenden Schiffen sah man schon ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEs gibt größere Bahnhöfe, aber keiner ist so betriebsam wie der Victoria Terminus im Zentrum Mumbais: Drei Millionen Passagiere werden dort tagtäglich abgefertigt.

Nach zehn Jahren Bauzeit wurde der Bahnhof 1888 eingeweiht. Auf ankommenden Schiffen sah man schon von Weitem seine Kuppel. Er symbolisierte den Machtanspruch der Briten in Indien, und er war ein Brückenpfeiler für die Erschließung des Subkontinents.

Monumental in seinen Ausmaßen, reich verziert und im Detail verspielt, verband das Gebäude den neugotischen Stil der viktorianischen Zeit mit Elementen indischer Baukunst. Vor allem aber war die Architektur funktional, ausgerichtet auf die Erfordernisse eines Großstadtbahnhofs. Heute fahren dort über 1.100 Züge ein und aus, Tag für Tag.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15

Das große Kleinkunstfestival 2014 (3/4)

Jury-Preis

Ganzen Text anzeigenDidi Hallervorden lädt die besten Kabarett- und Comedy-Künstler zum Wettstreit ein. - Dritter Teil des großen Kleinkunstfestivals 2014 aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse".

Dieter Nuhr präsentiert Chris Tall, Martin Zingsheim, Ole Lehmann, Jilet Ayse ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenDidi Hallervorden lädt die besten Kabarett- und Comedy-Künstler zum Wettstreit ein. - Dritter Teil des großen Kleinkunstfestivals 2014 aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse".

Dieter Nuhr präsentiert Chris Tall, Martin Zingsheim, Ole Lehmann, Jilet Ayse und Jury-Preisträger Torsten Sträter. Er selbst fragt sich, ob eigentlich alle Künstler so bekloppt sind wie er - und freut sich, dies von ganzem Herzen mit ja beantworten zu können.

Chris Tall erinnert sich ungern aber höchst amüsant an die Hassfächer in seiner Schulzeit; Martin Zingsheim findet die deutsche Sprache sehr kompliziert, spielt dafür aber virtuos mit ihr; Ole Lehmann wünscht sich ein rosarotes Berlin - "Das wär für ihn auch gut so"; Jilet Ayse übersetzt auf ihre spezielle Weise die Dialoge ihrer türkischen Freundinnen und besitzt 1.000 Telefone gegen das Abhören; Torsten Sträter überzeugt die Jury durch sein ungewöhnliches Erlebnis mit SIRI und Gudrun.


(ARD/RBB)


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21:00

Das große Kleinkunstfestival 2014 (4/4)

Berlin-Preis

Ganzen Text anzeigenDidi Hallervorden lädt die besten Kabarett- und Comedy-Künstler zum Wettstreit ein. Der vierte Teil des großen Kleinkunstfestivals 2014 aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse".

Dieter Nuhr präsentiert Kurt Krömer, Tobias Mann, Der Tod, Marco Rima und ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenDidi Hallervorden lädt die besten Kabarett- und Comedy-Künstler zum Wettstreit ein. Der vierte Teil des großen Kleinkunstfestivals 2014 aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse".

Dieter Nuhr präsentiert Kurt Krömer, Tobias Mann, Der Tod, Marco Rima und Eckart von Hirschhausen. Er selbst plädiert für eine positive Lebenseinstellung, etwa zum Waldsterben. "Man denkt der Wald ist tot, aber er bewegt sich von Natur aus wenig".

Kurt Krömer schafft es nicht, zu Markus Lanz zu gehen, weil er "donnerstags immer zur Fußpflege muss und zudem sehr schwierige Füße hat". Tobias Mann, seit drei Jahren Vater, regt sich über den frühkindlichen Bildungswahn der jungen Eltern auf. Der Tod, Vorjahressieger des Jury-Preises und sehr lebendig, genießt es, sein Publikum mit gruseligen Geschichten zum Tod zu verwirren. Marco Rima als Professor der Pharmaindustrie ist der lebende Beweis, dass die Nebenwirkungen der eingenommenen Pillen und Zäpfchen fatal sein können. Eckart von Hirschhausen, diesjähriger Berlin-Preisträger, nimmt das Gesundheitssystem unter die Lupe, um festzustellen: "Menschen lieben die Täuschung mehr als die Enttäuschung".


(ARD/RBB)


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21:45
VPS 21:44

Dokumentarfilmzeit

Rocksteady: The Roots of Reggae

Dokumentarfilm von Stascha Bader, Schweiz 2007

Länge: 95 Minuten

Ganzen Text anzeigenZum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die Musikerinnen und Musiker der "Rocksteady"-Ära in Kingston zusammen, um ihren großartigen Sound auferstehen zu lassen.

Sie erzählen, wie sie die turbulente Zeit der 1960er Jahre erlebten, in der sich die Karibikinsel ...

Text zuklappenZum ersten Mal nach 40 Jahren kommen die Musikerinnen und Musiker der "Rocksteady"-Ära in Kingston zusammen, um ihren großartigen Sound auferstehen zu lassen.

Sie erzählen, wie sie die turbulente Zeit der 1960er Jahre erlebten, in der sich die Karibikinsel politisch, sozial und ökonomisch stark veränderte. Tonaufnahmen im ursprünglichen Tuff-Gong-Studio, seltene Archivbilder und Gespräche mit den Künstlern.

Eine musikalische Reise ins Goldene Zeitalter der jamaikanischen Musik. Die Dokumentation stellt die ersten Reggae-Musiker vor, darunter Bob Marley, und zahlreiche ihrer Klassiker wie "By the Rivers of Babylon", "The Tide is High" und "You Don't Love Me Anymore (No No No)".


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23:20
Format 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Im Alter von ...

Fernsehfilm, DDR 1974 (MDR 2011)

Darsteller:
Oberleutnant Peter FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant Jürgen HübnerJürgen Frohriep
Leutnant Vera ArndtSigrid Reusse (Göhler)
Major WegnerStanislaw Zaczyk
Jenny GerlachWieslawa Niemyska
u.a.
Buch: Heinz Seibert
Regie: Heinz Seibert (1974), Hans Werner (2011)
Länge: 72 Minuten

Ganzen Text anzeigenBen Gerlach wird tot aufgefunden. Obwohl die gerichtsmedizinische Untersuchung keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat findet, deutet alles auf ein pädophiles Motiv.

In großem Stil beginnt die Kriminalpolizei mit den Ermittlungsarbeiten. Oberleutnant Fuchs wird ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenBen Gerlach wird tot aufgefunden. Obwohl die gerichtsmedizinische Untersuchung keinen Hinweis auf eine Sexualstraftat findet, deutet alles auf ein pädophiles Motiv.

In großem Stil beginnt die Kriminalpolizei mit den Ermittlungsarbeiten. Oberleutnant Fuchs wird allerdings, gegen seinen Willen, wegen seines freundschaftlichen Verhältnisses zur Familie Gerlach von den Ermittlungen ausgeschlossen. Das hält ihn nicht ab.

Fuchs bemüht sich, Jenny Gerlach beizustehen und versucht, trotz seiner Suspendierung, den Täter zu ermitteln. Die Kriminalpolizei trägt unterdessen, unterstützt von der Bevölkerung, zahlreiche wichtige Fakten zusammen. Fakten, die beweisen, dass der Mord an Ben die Tat eines pädophil-homosexuellen Täters sein muss. Als man den Täter stellen will, hat der sich bereits selbst gerichtet.

Die Cottbusser Autorin Dorothea Kleine hatte 1974 eine Vorlage für den Polizeiruf nach einem authentischen Kriminalfall geschrieben, der zwischen 1969 und 1971 eine der größten Polizeiaktionen der DDR auslöste. Der zur Tatzeit minderjährige Mitropa-Lehrling Erwin Hagedorn hatte drei Jungen auf brutale Weise ermordet. Für die Programmverantwortlichen des Fernsehens der DDR war das Polizeiruf-Skript zu dicht an der Realität, zeigte ein Verbrechen, dass es in der DDR nicht geben sollte. Heinz Seibert, der bereits bei mehreren Filmen der Krimireihe Regie geführt hatte, schrieb darauf eine Neufassung unter dem Arbeitstitel "Am hellerlichten Tag". Er veränderte den Fall so, dass er nicht mehr an den Eberswalder Fall erinnerte und stellte die Ermittlungsarbeit der Einsatzgruppe Fuchs in den Vordergrund. Das Ministerium des Inneren (MdI) befürwortete daraufhin die Produktion. Kurz vor dem letzten Drehtag wurden die Dreharbeiten jedoch unerwartet erschwert, Material und Technik der Polizei wurden abgezogen, schließlich kam das Aus. Heinz Seibert konnte zwar noch eine erste Rohschnittfassung mit dem Titel "Im Alter von ... " fertigstellen. Aber an den internen Vorführungen, die dann folgten, durfte er nicht teilnehmen.

Es sollte der letzte Polizeiruf für Heinz Seibert sein, im Bereich Fernsehdramatik hatte man keine Aufgaben mehr für ihn. Er blieb zwar angestellt beim DFF, wurde jedoch gemieden, isoliert, bekam zwar hier und da mal kleinere Aufgaben, aber einen Film durfte er nicht mehr drehen. Als die Wende kam, hoffte Seibert, dass der Film aus dem Archiv wieder auftaucht. Aber der Film war nicht mehr da. Seibert versuchte, wenigstens in den Akten noch eine Spur zu finden, befragte frühere Kollegen, recherchierte in Archivjournalen, wollte wissen, warum der Film verboten wurde. Im Deutschen Rundfunkarchiv wird eine Notiz des damals für die Reihe verantwortlichen Chefdramaturgen Lothar Dutombé aufbewahrt. Er vermerkte am 4. April 1975, dass nach Anweisung des MdI der Film so nicht gesendet werden dürfe.

Alles Material wurde vernichtet, Rohschnitt, Kopie, Aufzeichnungen, alle Drehbuchexemplare, einfach alles. Durch einen Zufall entging jedoch das stumme Kameranegativ der angeordneten Vernichtung. Die unbeschrifteten Filmbüchsen tauchten zur Wendezeit wieder auf, verstaubt unter einer Kellertreppe des Kopierwerks. Das Material kam ins Deutsche Rundfunkarchiv und verschwand ein zweites Mal, diesmal in der Anonymität der vielen Funde aus dem sich auflösenden DFF. Erst Anfang 2009 konnte das Team um Dr. Peter-Paul Schneider bei der Aufarbeitung des Archivguts des DDR-Fernsehens die Rohmaterial-Rollen identifizieren. Doch da weder der Ton, noch ein Drehbuch erhalten waren, schien eine Rekonstruktion des Films nicht mehr möglich zu sein.

Am Rande einer filmhistorischen Recherche stieß der Autor Thomas Gaevert 2009 bei Dorothea Kleine auf ein Exemplar des Drehbuchs. Durch diesen Fund wurde es plötzlich wahrscheinlich, dass der Film rekonstruiert werden kann. Doch wie soll man mit dem fehlenden Ton umgehen? Wichtige Darsteller aus den frühen Polizeiruf-Jahren, die auch in diesem Film die Hauptrollen spielten, leben nicht mehr.

Die Redaktion des MDR entschied sich dafür, den Film trotzdem wieder zum Leben zu erwecken. Der Plan: Aktuelle Stars der "Polizeiruf"-Reihe leihen den Kollegen der frühen Jahre ihre Stimme - Oliver Stritzel, Andreas Schmidt-Schaller, Anneke Kim Sarnau, Jaecki Schwarz, Isabell Gerschke, Wolfgang Winkler, Marie Gruber, Jürgen Zartmann, David Weyl und Gideon Finimento.


(ARD/MDR)


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0:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wim Wenders

Land of Plenty

Spielfilm, Deutschland/USA 2003

Darsteller:
JimmyRichard Edson
LanaMichelle Williams
PaulJohn Diehl
HassanShaun Toub
HenryWendell Pierce
ShermanBert Young
u.a.
Regie: Wim Wenders
Länge: 120 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin Vietnam-Veteran aus L.A. leidet noch immer unter dem Krieg. Seine Nichte lockt ihn aus seiner Deckung. Beide begeben sich auf Spurensuche, wenngleich aus unterschiedlichen Motiven.

Wim Wenders wirft in seinem Road Movie einen kritischen und zugleich zärtlichen ...

Text zuklappenEin Vietnam-Veteran aus L.A. leidet noch immer unter dem Krieg. Seine Nichte lockt ihn aus seiner Deckung. Beide begeben sich auf Spurensuche, wenngleich aus unterschiedlichen Motiven.

Wim Wenders wirft in seinem Road Movie einen kritischen und zugleich zärtlichen Blick auf ein in sich zerrissenes Amerika voller Angst und Armut.

"Land of Plenty" erzählt eine Geschichte im heutigen Amerika, aber zeigt es von seiner Kehrseite: Los Angeles ist nicht nur die Hauptstadt der Unterhaltungsindustrie, es ist auch die "Hauptstadt des Hungers" der USA. Der Film ist ein politischer Essay, aber auch eine sehr emotionale Familiengeschichte, voll schwarzem Humor.

Der Zuschauer erlebt das Land aus höchst unterschiedlichen Perspektiven: Auf der einen Seite sieht er es mit den Augen eines patriotischen Vietnamkriegs-Veteranen, auf der anderen aus der Sicht seiner Nichte, einer aufgeklärten jungen Frau.

Paul, ehemals Soldat der "US Special Forces", wurde als 18-Jähriger in einem Gefecht in der Nähe von Long Thanh verletzt und leidet heute noch unter den Nachwirkungen des Giftes Dioxin (Agent Orange), dem er vor mehr als 30 Jahren ausgesetzt war. Die Ereignisse des 11. September haben sein Kriegstrauma und damit die Geister seiner Vergangenheit erneut zum Leben erweckt. Er ist von der Idee besessen, sein Land gegen mögliche Inlandsangriffe zu beschützen und engagiert sich im "Krieg gegen den Terror" als selbsternannter Vaterlandsverteidiger.

Lana ist eine Idealistin auf der Suche nach ihrer Aufgabe in dieser Welt. Dabei erkennt und versteht sie ihren christlichen Glauben mehr und mehr in frappierendem Gegensatz zu den Prinzipien der amtierenden
amerikanischen Regierung.

Die beiden werden zufällig Zeugen eines Mordes. Ein Obdachloser wird im Vorbeifahren erschossen, ein scheinbar willkürlicher Akt. Für Paul eine heiße Spur in einer Verschwörungstheorie, für Lana nur eine weitere traurige Episode in einer aus den Fugen geratenen Welt.

Die Geschichte endet für Lana und Paul an dem Ort, an dem die amerikanische Geschichte im 21. Jahrhundert so eine dramatische Wende genommen hat: in New York am Ground Zero.

3sat zeigt "Land of Plenty" zum 70. Geburtstag von Wim Wenders.


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2:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wim Wenders

Palermo Shooting

Spielfilm, Deutschland/Frankreich 2007

Darsteller:
FinnCampino
FlaviaGiovanna Mezzogiorno
FrankDennis Hopper
KarlaInga Busch
JulianSebastian Blomberg
Regie: Wim Wenders
Länge: 105 Minuten

Ganzen Text anzeigenFotograf Finn steckt in einer Lebenskrise. Um zu sich zu kommen, reist er nach Palermo, wo er die Restauratorin Flavia kennenlernt und sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt.

Er beginnt, über seine tote Mutter und andere verdrängte Ängste nachzudenken. ...

Text zuklappenFotograf Finn steckt in einer Lebenskrise. Um zu sich zu kommen, reist er nach Palermo, wo er die Restauratorin Flavia kennenlernt und sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt.

Er beginnt, über seine tote Mutter und andere verdrängte Ängste nachzudenken. Langsam kehrt er ins Leben zurück. Doch auf seinen Streifzügen durch Palermo verliert er sich in düsteren Tagträumen, bei denen er von einem geheimnisvollen Bogenschützen bedroht wird.

Zusammen mit Flavia versucht er dieser Bedrohung auf den Grund zu gehen.

"Palermo Shooting" war Wim Wenders' erster Spielfilm nach 15 Jahren, der statt in den USA wieder in Europa entstand. Premiere hatte das Werk bei den Filmfestspielen in Cannes 2008. Dort wurde "Palermo Shooting" für die "Goldene Palme" nominiert. Überdies erhielt der Film eine Nominierung beim Deutschen Filmpreis für den "Besten Schnitt". 2009 folgte eine Auszeichnung beim Internationalen Filmfestival in Sofia.

Campino, der Sänger und Frontmann der Band "Die Toten Hosen", hat nach dem Film "Langer Samstag" in "Palermo Shooting" seinen zweiten Auftritt als Schauspieler; diesmal in der Hauptrolle. Er selbst sagt dazu: "Das Drehbuch ist mir wie auf den Leib geschrieben. Ich kann ganz viel von Finn nachvollziehen, es tut mir aber gut, dass die Figur zugleich sehr weit von mir ist - erst durch diese Distanz konnte ich wirklich mit dem Spielen beginnen. Hätte ich einen Musiker spielen sollen, hätte ich größere Schwierigkeiten gehabt."

Wim Wenders Film über Leben, Liebe und den Tod bietet auch einen starken Soundtrack. Die Musik trägt Finn auf seiner inneren Reise im MP3-Player immer bei sich und sorgt mit Stücken unter anderem von Nick Cave und Lou Reed für eine ganz besondere Stimmung.

3sat zeigt "Palermo Shooting" zum 70. Geburtstag von Wim Wenders.


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4:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoFormat 4:3

Wim Wenders

Yamamoto - Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

Dokumentarfilm von Wim Wenders, Deutschland/Frankreich 1989

Mit Wim Wenders und Yohji Yamamoto

Länge: 79 Minuten

Ganzen Text anzeigenYohji Yamamoto - ein kreatives Genie zwischen den Metropolen Paris und Tokio. Wim Wenders findet in ihm einen Seelenverwandten und beobachtet den Mode-Avantgardisten mit der Kamera.

Wenders' Film über die Kunst des Kleidens wird zum Porträt der Städte und zum ...

Text zuklappenYohji Yamamoto - ein kreatives Genie zwischen den Metropolen Paris und Tokio. Wim Wenders findet in ihm einen Seelenverwandten und beobachtet den Mode-Avantgardisten mit der Kamera.

Wenders' Film über die Kunst des Kleidens wird zum Porträt der Städte und zum Diskurs der Gemeinsamkeiten von Architektur, Design und Kino.

Dieser "Tagebuchfilm", wie Wenders ihn nannte, untersucht die Gemeinsamkeiten seines Handwerks, des Filmemachens, mit dem Handwerk eines Modedesigners, dem in Tokyo lebenden Yohji Yamamoto, der zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York schockierte und revolutionierte.

Wenders drehte den Film weitgehend alleine und als "Ein-Mann-Team". Yamamoto und Wenders wurden im Laufe der Dreharbeiten, die sich über ein Jahr hinzogen, zu guten Freunden.

Auszüge von Wim Wenders Erzählstimme aus dem Film:

"Mode? Damit habe ich nichts am Hut! Das war zumindest meine erste Reaktion, als das Centre Georges Pompidou in Paris mich fragte, ob ich Lust hätte, einen Kurzfilm über einen Modedesigner zu machen."

"Die Welt der Mode! Ich bin interessiert an der Welt, nicht an der Mode! Aber vielleicht bin ich zu voreilig mit meinem Urteil. Warum sollte ich nicht einmal versuchen, mich dem Thema ohne Vorurteile zu nähern? Warum Mode nicht einfach als Industrie wie jede andere anschauen, wie die Filmindustrie zum Beispiel?"

"Filmemachen ... sollte manchmal einfach eine Art zu leben sein. Wie zum Beispiel spazieren gehen, Zeitung lesen, essen, sich etwas aufschreiben, Auto fahren, oder eben diesen Film zu drehen, der sich von Tag zu Tag selber schreibt, angetrieben durch die Neugierde an einer Sache."

"Yamamoto - Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten" ist der letzte von sechs Programmbeiträgen, die 3sat zum 70. Geburtstag von Wim Wenders zeigt.


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5:35

Schottlands raue Inseln - die Orkneys

(Wh.)

Ganzen Text anzeigen70 kleine Inseln vor der Küste Schottlands, mit saftig grünen Wiesen und weitem Farmland: Das sind die Orkneys. Das prägende Element für das Leben auf dem abgelegenen Archipel ist das Meer.

Es liefert Futter für die Seetang fressenden Schafe, ein mildes Klima ...

Text zuklappen70 kleine Inseln vor der Küste Schottlands, mit saftig grünen Wiesen und weitem Farmland: Das sind die Orkneys. Das prägende Element für das Leben auf dem abgelegenen Archipel ist das Meer.

Es liefert Futter für die Seetang fressenden Schafe, ein mildes Klima durch den Golfstrom und erzeugt Strom. Die berühmtesten Kulturdenkmäler der Inseln sind das Steinzeitdorf Skara Brae und der Steinkreis "Ring of Brodgar".