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Sonntag, 26. Juli
Programmwoche 31/2015
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Chinas Zukunft

Wirtschaft in 3sat

Magazin mit Eva Schmidt


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hans-Henning Schröder: "Ein Platz an der Sonne"

Russland als Großmacht in einer multipolaren Welt?

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Die Außenpolitik der russischen Führung war vor allem auf Russlands Rolle als Großmacht fixiert. Professor Dr. Hans-Henning Schröder spricht über Ursprünge des Russland-Ukraine-Konflikts.

Russland sieht die USA als notorischen Feind, der es zu schwächen ...
(ARD/SWR)

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Die Außenpolitik der russischen Führung war vor allem auf Russlands Rolle als Großmacht fixiert. Professor Dr. Hans-Henning Schröder spricht über Ursprünge des Russland-Ukraine-Konflikts.

Russland sieht die USA als notorischen Feind, der es zu schwächen versucht. Allerdings verfügt Russland mit seiner rohstoffabhängigen Wirtschaft und seinem geringen Innovationspotential nicht über die Ressourcen, um glaubhaft die Rolle einer Großmacht zu spielen.

Das Integrationsprojekt der "Eurasischen Union" dient deshalb auch dazu, sich des eigenen Großmachtstatus zu versichern. Durch diesen Anspruch gerät Russland nicht nur mit der Europäischen Union in Konflikt, die mit der östlichen Partnerschaft ihrerseits Integrationsangebote macht, es stößt auch auf Widerstand in den Nachbarstaaten Georgien, Ukraine und Moldau. Aus dieser Konstellation ist der Russland-Ukraine-Konflikt entstanden.

Professor Dr. Hans-Henning Schröder war bis 2014 Direktor am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Er ist Herausgeber der "Russland-Analysen" und des "Russian Analytical Digest".
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Emil Nolde: Heilige Ägyptiaca/Triptychon


Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Siri Hustvedt - Der Tanz der Geschlechter

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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"Wir alle sind Mann und Frau", sagt die Schriftstellerin Siri Hustvedt. Doch das Rollenspiel fällt oft zuungunsten der Frau aus. Barbara Bleisch spricht mit der US-Autorin über Stereotypen.

Diese müssen laut Siri Hustvedt auch deshalb falsch sein, weil niemand ...

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"Wir alle sind Mann und Frau", sagt die Schriftstellerin Siri Hustvedt. Doch das Rollenspiel fällt oft zuungunsten der Frau aus. Barbara Bleisch spricht mit der US-Autorin über Stereotypen.

Diese müssen laut Siri Hustvedt auch deshalb falsch sein, weil niemand nur eine Seite hat. In ihrem neuen Roman "Die gleißende Welt" entlarvt sie den Kunstbetrieb als geldgierigen, sexistischen Moloch.

Eine alternde Künstlerin erlebt den Durchbruch erst, als sie drei junge Männer als Urheber ihrer Werke ausgibt.

Hustvedt spricht aus Erfahrung: Lange Zeit wurde sie auf die Frau des Erfolgsschriftstellers Paul Auster reduziert. Heute ist sie selber eine gefeierte Autorin und spricht über die politische Bedeutung von Hillary Clintons Dekolleté, über weibliche Hysterie und darüber, wie der Kampf der Geschlechter zum Tanz werden kann.

Siri Hustvedt hat unter anderem folgende Bücher veröffentlicht: "Was ich liebte", "Die zitternde Frau - Eine Geschichte meiner Nerven", "Der Sommer ohne Männer", "Leben, Denken, Schauen - Essays", "Die gleißende Welt".


10:15
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Salzburg - Im Schatten der Felsen

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Kultur Universum")

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Auch das ist Salzburg: Almwirtschaft am Kapuzinerberg, Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt und ein einzigartiges unterirdisches Wasserversorgungssystem, das heute noch genutzt wird.

Salzburg wurde im Jahr 798 zum Erzbistum. 1077 wurde die Festung ...
(ORF)

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Auch das ist Salzburg: Almwirtschaft am Kapuzinerberg, Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt und ein einzigartiges unterirdisches Wasserversorgungssystem, das heute noch genutzt wird.

Salzburg wurde im Jahr 798 zum Erzbistum. 1077 wurde die Festung Hohensalzburg erbaut, die größte, vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Das Salz aus den Alpen gab der Stadt den Namen. Den Reichtum Salzburgs brachten Flößer aus den Alpen die Salzach entlang.

Salz, das "weiße Gold": Die Fürsterzbischöfe gingen verschwenderisch mit diesem Reichtum um. Ihr heutiges Gesicht mit der barocken Altstadt erhielt die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert. Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen von der Macht der Erzbischöfe. 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich, wurde immer mehr zum Pilgerort aller Kulturinteressierten. Die Gründung der Festspiele Anfang des 20. Jahrhunderts gab der Stadt einen neuen Impuls, der bis heute wirkt.
(ORF)


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11:05
VPS 11:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Festivalsommer - Live aus Salzburg

Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015

Aus der Felsenreitschule

Regie: Kurt Liewehr

Moderation: Eva Halus

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Der Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015 unter der Intendanz von Sven-Eric Bechtolf und Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler findet in der Felsenreitschule statt.

Der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski hält die Festrede. Er hat ...
(ORF/3sat)

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Der Festakt zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015 unter der Intendanz von Sven-Eric Bechtolf und Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler findet in der Felsenreitschule statt.

Der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski hält die Festrede. Er hat große Biografien über E.T.A. Hoffmann, Heidegger, Nietzsche und Schiller verfasst, die vielfach ausgezeichnet und in dutzende Sprachen übersetzt worden sind.

"Bei diesen Festspielen vorzutragen, die von einem Hugo von Hofmannsthal begründet wurden, ist für jeden Schriftsteller eine denkbar große Ehre.", beschreibt er selbst die Freude über sein Engagement. Zu seinen jüngsten Werken zählen Bücher über die Romantik (2007), über Goethe (2013) sowie über die Freundschaft von Goethe und Schiller (2009).

Das übergeordnete Thema der diesjährigen Festspiele bilden die Gegensatzpaare "Herrschen und Dienen", "Macht und Ohnmacht", "Unterdrückung und Aufbegehren". In Mozarts "Le nozze di Figaro" präsentiert sich dieses Thema in komödiantischer Weise, ernst dagegen in Beethovens "Fidelio", Wolfgang Rihms "Die Eroberung von Mexico" oder Vincenzo Bellinis Oper "Norma". Weitere musikalische Programmpunkte: "Iphigénie en Tauride" (Christoph Willibald Gluck"), "Il trovatore" (Giuseppe Verdi), "Werther" (Jules Massenet), "Dido and Aeneas" (Henry Purcell), "Emani" (Verdi) und "Der Rosenkavalier" (Richard Strauss). Bei der "Ouverture Spirituelle" stehen Konzerte mit dem Schwerpunkt Hinduismus auf dem Programm.

Im Schauspielbereich wird unter anderen Shakespeares "Komödie der Irrungen" geboten, als weitere Goethes "Clavigo", "Mackie Messer - Eine Salzburger Dreigroschenoper" als exklusive musikalische Neubearbeitung des Werks von Brecht und Weill und selbstverständlich wieder der traditionelle "Jedermann" (Hugo von Hofmannsthal).

Bundespräsident Heinz Fischer übernimmt die offizielle Eröffnung der Salzburger Festspiele. Die den Festakt begleitende Musik soll im Zeichen von Kurt Weill stehen und auf die neue Version der Dreigroschenoper einstimmen.
(ORF/3sat)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wenn der Berg ruft - Die inszenierte Alpinlandschaft

Film von Reinhard Grabher

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Immer mehr Menschen entdecken die Berge als Urlaubsziel. Wandern und Bergsteigen in unberührter alpiner Landschaft sind hoch im Trend, doch viele Gäste wollen in den Bergen noch mehr erleben.

Diesem Wunsch versuchen die Salzburger Sommer-Bergbahnen Rechnung zu ...
(ORF)

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Immer mehr Menschen entdecken die Berge als Urlaubsziel. Wandern und Bergsteigen in unberührter alpiner Landschaft sind hoch im Trend, doch viele Gäste wollen in den Bergen noch mehr erleben.

Diesem Wunsch versuchen die Salzburger Sommer-Bergbahnen Rechnung zu tragen. So werden die Berge zu waghalsigen Mountainbike-Strecken umfunktioniert oder gemütliche Fahrradstrecken für die ganze Familie angelegt.

Hängebrücken über tiefe Abgründe, schwindelerregende Aussichtsplattformen und Hochseilgärten sorgen für Nervenkitzel und den Adrenalinkick. Familienfreundliche Erlebniswanderungen, hautnahes Gletschererlebnis und ungewöhnliche Greifvogelshows runden die alpine Inszenierung ab. Der Erfolg bei den Gästen spricht für den eingeschlagenen Weg, einige ausgewählte Berge für die touristische Inszenierung zu nutzen und daneben viel unberührte Natur für die sanfte Art des Alpintourismus frei zu halten.
(ORF)


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13:35

Der Pazifische Feuerring (1/4)

Neuseeland, Vanuatu und Indonesien

Film von Simone Stripp und Jürgen Hansen

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Knapp 40.000 Kilometer zieht sich der Pazifische Feuerring, die geologisch aktivste Zone der Erde, rund um den Pazifischen Ozean. In Neuseeland hat es erst 2011 zuletzt gebebt.

Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Erdbeben sind ...

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Knapp 40.000 Kilometer zieht sich der Pazifische Feuerring, die geologisch aktivste Zone der Erde, rund um den Pazifischen Ozean. In Neuseeland hat es erst 2011 zuletzt gebebt.

Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Erdbeben sind hier keine Seltenheit, Vulkane und Geysire gibt es zuhauf. Auf der landschaftlich einzigartigen Vulkaninsel White Island nehmen Vulkanwissenschaftler von beißenden Proben.

Von Schwefelwolken umhüllt stellen sie fest, dass der Vulkan in den letzten Monaten seine Aktivität erheblich verstärkt hat.

Auf dem Südseearchipel Vanuatu beginnen die Dreharbeiten nur drei Tage nach einem schweren Erdbeben. Begleitet von diversen Nachbeben reist das Team auf die Inseln Ambrym und Tanna. Dort befinden sich einige der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Region. Es gelingen spektakuläre Aufnahmen des Lavasees des Vulkans Marum und des "Leuchtturms des Pazifiks", wie der Entdecker James Cook vor fast 250 Jahren den Vulkan Yasur auf der Insel Tanna nannte.

Die Filmemacher Jürgen Hansen und Simone Stripp treffen einen Maori-Führer, der Legenden über die tiefe innere Beziehung der Maori zu den Vulkanen Neuseelands erzählt. In Indonesien begeben sich Jürgen Hansen und Simone Stripp auf den gefährlichen Merapi. Ein Vulkan, dessen Ausbruch im Oktober 2010 mehr als 300 Menschen das Leben kostete. Am Bromo-Vulkan auf der Insel Java findet einmal im Jahr das Kasada-Fest statt. Gläubige Hindus gedenken einer Prinzessin, die der Legende nach ihr jüngstes Kind dem Vulkan opfern musste. Heute findet dort ein faszinierendes Ritual statt.

Die weiteren Teile der vierteiligen Reihe "Der Pazifische Feuerring" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.20 Uhr.


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14:20

Der Pazifische Feuerring (2/4)

Kamtschatka, Hawaii und Alaska

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

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Ein Teil des Pazifischen Feuerrings, die geologisch aktivste Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Im ...

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Ein Teil des Pazifischen Feuerrings, die geologisch aktivste Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Im äußersten Osten Russlands liegt die Insel. Zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet, ist sie auch heute kaum besiedelt. Die Pazifische Erdplatte schiebt sich dort unter die Eurasische Platte.

Die Filmemacher begleiten eine russisch-amerikanische Expedition an den Bezymianny-Vulkan, der 1956 explodierte und binnen weniger Tage Aschewolken rund um den Globus sandte. Die Vulkane der Halbinsel sind gefährlich, vor allem für die Luftfahrt: Kamtschatka liegt auf der Hauptflugroute von Asien nach Nordamerika. Im Schatten der Vulkane leben Korjaken, Itelmenen und Ewenen, die Ureinwohner Kamtschatkas. Nur noch wenige erinnern sich an die Vulkanlegenden ihrer Vorfahren.
Hawaii liegt zwar nicht am Pazifischen Feuerring, aber im Zentrum der pazifischen Erdplatte, die unter Kamtschatka und den Aleuten versinkt und die Vulkane dort entstehen lässt. Don Swanson ist Vulkanwissenschaftler am Hawaiian Volcano Observatory. Ihm gelang es durch die Untersuchung traditioneller Lieder und Gedichte der Ureinwohner Hawaiis, vergangene Ereignisse am Kilauea-Vulkan nachzuweisen, die bisher von der Wissenschaft nicht erkannt worden waren. Wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten gab es erneut eine heftige Eruption. So gelangen faszinierende Aufnahmen von bedrohlichen Lavamassen.

In Alaska begleiten die Filmemacher ein Team amerikanischer Vulkanologen an den Augustine-Vulkan, einen der aktivsten Vulkane des US-Bundesstaats. Entlang der Aleuten, einer Inselkette zwischen Alaska und Asien, befindet sich eine gigantische Vulkankette. 1912 explodierte dort der Vulkan Novarupta und verwüstete ein riesiges Gebiet. Zehntausende Menschen mussten damals evakuiert werden.


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15:05

Der Pazifische Feuerring (3/4)

Mexiko und Guatemala

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

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Mexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war ...

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Mexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war dem Volk der Maya ein göttliches Wesen. Kein anderer Vulkan am Pazifischen Feuerring bedroht mehr Menschen, denn über 25 Millionen leben in der Hauptstadtregion.

Sie alle wären durch einen schweren Ausbruch gefährdet. Zahlreiche historische Gebäude von Mexiko-Stadt sind aus Vulkanstein gebaut, die Hügel an den Rändern der Metropole sind erloschene Vulkane.

Seit Jahren umgibt eine zwölf Kilometer umfassende Sperrzone den Popocatépetl. Die Menschen, die in kleinen Dörfern in unmittelbarer Nähe von "Don Goyo", wie sie den Vulkan nennen, leben, fürchten ihn allerdings nicht. Ihre Regenmacher besänftigen den Vulkan mit Ritualen und Opfergaben.

500 Kilometer westlich liegt der Colima, der aktivste Vulkan Nordamerikas. Seit vier Jahren wächst der sogenannte Lavadom des Vulkans, die Asche-Eruptionen nehmen zu. Die Bewohner in dem kleinen Dorf La Yerbabuena, das an den Flanken des Vulkans liegt, wurden in den letzten zehn Jahren so häufig evakuiert, dass einige von ihnen sich mittlerweile weigern, ihr Dorf erneut zu verlassen.

In Guatemala findet eine Begegnung mit dem Maya-Priester Carlos Escalanta statt. Erst seit 1996, dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs, können die Maya ihre Rituale wieder abhalten. Vulkane spielen in der Spiritualität des Volkes eine wichtige Rolle: Sie sind heilige Orte, ja sogar heilige Wesen. Guatemala ist auch das Ziel zahlreicher Vulkantouristen. Besonders beliebt ist der Pacaya, denn kaum ein anderer Vulkan ist so leicht zu besteigen. Wenige Monate vor den Dreharbeiten wurde er von einer gewaltigen Explosion regelrecht auseinander gerissen. Seitdem ist der Zugang teilweise gesperrt. Trotzdem nähert sich das Kamerateam mit dem Führer Rodolfo und einigen wagemutigen Touristen dem dampfenden Krater.


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15:45

Der Pazifische Feuerring (4/4)

Ecuador und Chile

Film von Claus Hanischdörfer und Jochen Schmoll

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Die südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten.

Der Cotopaxi ist 5.897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe ...

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Die südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten.

Der Cotopaxi ist 5.897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten das Land.

Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken.
In Chile geht der deutsche Geologe Jan Behrmann dem Megabeben von Februar 2010 auf den Grund. Das Land liegt am Rand der südamerikanischen Kontinentalplatte, unter die sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern pro Jahr die ozeanische Platte schiebt. Auslöser des verheerenden Erdbebens war eine Plattenverschiebung von bis zu zehn Metern in wenigen Sekunden. Mit Hilfe von Ozeanboden-Seismometern wollen Wissenschaftler im Pazifik vor Chiles Küste Bewegungen der Erdbebenbruchfläche erfassen und die Frage klären, wann die Erde wieder zur Ruhe kommt.

Neben Indonesien ist Chile das Land mit den meisten Vulkanen. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Mapuche, die Ureinwohner Chiles, ist der Villarrica ein heiliger Berg. In ihrer Sprache ist er das "Haus der Geister", der Ort, an den die Seelen der Verstorbenen gehen. Noch nie hat ein Mapuche den Vulkan bestiegen, doch Margot Martínez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg. Für die Mapuche wird der Aufstieg auf den heiligen Vulkan zum spirituellen Erlebnis.


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16:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Erdbeben

(Earthquake)

Spielfilm, USA 1974

Darsteller:
Stewart GraffCharlton Heston
Remy Royce-GraffAva Gardner
Lew SladeGeorge Kennedy
Sam RoyceLorne Greene
Denise MarshallGeneviève Bujold
u.a.
Regie: Mark Robson
Länge: 117 Minuten

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Ein schreckliches Erdbeben erschüttert Südkalifornien und macht Los Angeles dem Erdboden gleich. Die Überlebenden versuchen, die Katastrophe zu überstehen, so auch der Bauingenieur Graff.

Stewart Graff hat sich gerade von seiner Frau getrennt, die ihn durch ...

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Ein schreckliches Erdbeben erschüttert Südkalifornien und macht Los Angeles dem Erdboden gleich. Die Überlebenden versuchen, die Katastrophe zu überstehen, so auch der Bauingenieur Graff.

Stewart Graff hat sich gerade von seiner Frau getrennt, die ihn durch ein verlockendes Angebot ihres Vaters dazu bringen wollte, sein Verhältnis zu der jungen Witwe Denise aufzugeben. Doch als das Erdbeben ausbricht, zählt nur noch das nackte Überleben.

Der Katastrophenfilm aus den 1970er Jahren wartet auf mit einer Reihe prominenter Schauspieler, unter anderen Charlton Heston und Ava Gardner. Erschreckend realistische Zerstörungsszenen vom Erdbeben und Dammbruch sowie die verschiedenen Einzelschicksale machen diesen monumentalen Katastrophenfilm zu einem großen emotionalen Filmerlebnis.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: Pferdeferien auf der Alp

Film von Pascal Magnin

Erstausstrahlung

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Natacha Favre ist eine junge pferdebegeisterte Frau aus dem Kanton Wallis. Die Bauerntochter aus Grône hat sich seit einigen Jahren auf die Alp-Sömmerung von Pferden spezialisiert.

Vor rund sechs Jahren bot Favre als erste eine Alp-Sömmerung für Pferde an. ...

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Natacha Favre ist eine junge pferdebegeisterte Frau aus dem Kanton Wallis. Die Bauerntochter aus Grône hat sich seit einigen Jahren auf die Alp-Sömmerung von Pferden spezialisiert.

Vor rund sechs Jahren bot Favre als erste eine Alp-Sömmerung für Pferde an. Seither empfängt sie jeden Sommer an die 40 Pferde, Ponys und Fohlen, denen sie einen Sommer lang Bergferien im erhabenen Naturschutzgebiet des "Vallon de Réchy" bietet.

Bereits als Natacha fünf Jahre alt war, hat Vater Gilles ihr das erste Pferd geschenkt, einen "Freiberger". Während der ganzen Kindheit hat sie ihren Vater jeden Sommer auf die Alp begleitet. Das Tal "Vallon de Réchy" wurde so für sie und ihren Zwillingsbruder Yannick sehr schnell zum bevorzugten Spielgebiet. Nachdem Natacha die Landwirtschaftliche Schule in Châteauneuf abgeschlossen hatte, begann sie mit der Zucht von reinrassigen Lusitano-Pferden, ihrer bevorzugten Rasse. Zu Beginn ihres Alp-Sömmerungsangebotes reagierten nur knapp zehn Besitzer auf die Anzeigen, aber nach einiger Zeit und viel "Mund-zu-Mund"-Propaganda, beherbergt sie heute jeden Sommer rund 40 Pferde. Die Tiere kommen jeweils im Juni auf das Réchy-Maiensäss und beenden ihren Aufenthalt im August auf der Alp von Tsartsey. Diese befindet sich in einer großartigen Berglandschaft und liegt direkt neben einem kleinen Bergsee. Dort genießen die Pferde drei Monate Freiheit bei täglicher sorgfältiger Kontrolle und entgehen der hochsommerlichen Hitze des Tales.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tokio-Zürich: neue Wohnformen

Film von Cristina Karrer und Patricia Wagner

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Tokio mit 36 Millionen Einwohnern und Zürich mit nur 400.000 haben eines gemeinsam: In beiden Städten wird nach neuen Formen des verdichteten Bauens gesucht.

Riken Yamamoto, Architekt des "Circle" beim Zürcher Flughafen, hat in Tokio eine Siedlung gebaut, die ...

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Tokio mit 36 Millionen Einwohnern und Zürich mit nur 400.000 haben eines gemeinsam: In beiden Städten wird nach neuen Formen des verdichteten Bauens gesucht.

Riken Yamamoto, Architekt des "Circle" beim Zürcher Flughafen, hat in Tokio eine Siedlung gebaut, die den Kontakt zwischen den Bewohnern fördern soll. Ryue Nishizawa oder das Architektenteam Bow Wow zeigen in Tokio, wie kleine Flächen maximal genutzt werden können.

Wenn es um neue Wohnformen geht, orientieren sich die japanischen Architekten auch an Zürich, das sich in den letzten Jahren damit international einen Namen machte. Der Zürcher Architekt Andreas Hofer, maßgeblich beteiligt bei Pionierbauten in Zürich, kann sich vor Anfragen kaum retten.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Sighisoara, Rumänien

Ort der kleinen Ewigkeiten

Film von Christina Brecht-Benze

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Im transsilvanischen Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles wie um 1200, als sich deutsche Siedler dort niederließen. Seit 1999 ist es Unesco-Weltkulturerbe.

Die Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das ...
(ARD/SWR)

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Im transsilvanischen Sighisoara, einem kleinen Städtchen im Tal der Kokel, ist fast alles wie um 1200, als sich deutsche Siedler dort niederließen. Seit 1999 ist es Unesco-Weltkulturerbe.

Die Burganlage mit sieben Wehrtürmen und rund 150 Wohnhäusern ist das einzig erhaltene Ensemble dieser Art in Transsilvanien. Beinahe wäre die Stadt, die Kriege, Verwüstungen und Plünderungen überlebt hat, der abrisswütigen Ceausescu-Diktatur zum Opfer gefallen.

Doch das Regime ging zu Bruch, die geschichtsträchtige Stadt hingegen blieb erhalten.

Heute rücken ausländische Investoren dem Ort in Siebenbürgen zu Leibe und beginnen, für den Tourismus ihre morbide Schönheit wegzusanieren. Noch erkennt man das alte Gesicht von Sighisoara. Man hat das Gefühl, dass die Zeit dort stehen geblieben ist.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Andreas Rebers: Rebers muss man mögen

3sat-Zelt in Mainz, 12.9.2014

Fernsehregie: Volker Weicker

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Der Zweifel regiert in Merkelland - und er ist gekommen, um uns Halt zu geben: Reverend Andreas Rebers, Begründer der Glaubensgemeinschaft "Schlesische Bitocken".

Er kämpft für uns: mit analoger Fantasie gegen digitale Demenz, mit rätselhaften Geschichten und ...

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Der Zweifel regiert in Merkelland - und er ist gekommen, um uns Halt zu geben: Reverend Andreas Rebers, Begründer der Glaubensgemeinschaft "Schlesische Bitocken".

Er kämpft für uns: mit analoger Fantasie gegen digitale Demenz, mit rätselhaften Geschichten und absurden Liedern gegen den Stumpfsinn der Zeit, und sogar mit einer speziell entwickelten Wunderwaffe.

Kohl, Schröder, Wulff und Westerwelle hat er nach eigener Aussage schon weggesungen - den Rest schafft er auch noch. Man muss nur ganz fest dran glauben. Und so wird der Abend zum Gottesdienst, das 3sat-Zelt zum "Großen Mompel von Boblowitz". Muss man das alles verstehen? Man muss es erleben. Und Andreas Rebers muss man einfach mögen.

Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2014 in Mainz.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jürgen Becker - Baustelle Deutschland

Internationale Kabarett- und Comedy-Show mit

Jürgen Becker

Mit den Gästen Rolf Zacher, Rolf-Rüdiger Salloch-Vogel,
Christian Rätsch, Torsten Sträter und Volker Weininger

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Jürgen Becker empfängt seine Gäste diesmal im Sozialzentrum der LVR-Klinik in Köln-Merheim, die Therapien für Suchtkranke anbietet. Alkohol und andere Drogen sind Thema seines Kabaretts.

Im Selbstversuch testet Jürgen Becker die Wirkungen der Akupunktur und ...
(ARD/WDR)

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Jürgen Becker empfängt seine Gäste diesmal im Sozialzentrum der LVR-Klinik in Köln-Merheim, die Therapien für Suchtkranke anbietet. Alkohol und andere Drogen sind Thema seines Kabaretts.

Im Selbstversuch testet Jürgen Becker die Wirkungen der Akupunktur und des "Snoezelens", fachkundig geführt wirft er einen Blick in die Methadon-Ausgabe und auf die Ergotherapie. Zu seinen Gästen gehört Schauspieler Rolf Zacher, der seine Heroinsucht überwunden hat.

Zudem kommen der Arzt Rolf-Rüdiger Salloch-Vogel, der die Suchtabteilung einer großen Klinik leitete und dabei selbst alkoholabhängig war, der promovierte Volkskundler Christian Rätsch, Verfasser einer Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, sowie die Kabarettisten Torsten Sträter und Volker Weininger zu Wort.
(ARD/WDR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Der Chefankläger

Am Internationalen Strafgerichtshof

Dokumentarfilm von Marcus Vetter und Michele Gentile,

Deutschland 2013

Länge: 87 Minuten

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Luis Moreno Ocampo, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, erlaubt einen Blick hinter die verschlossenen Türen des jungen Weltgerichts.

Marcus Vetter und Michele Gentile begleiten Ocampo sechs Jahre nach seiner Ernennung zum ...
(ARD/SWR/NDR)

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Luis Moreno Ocampo, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, erlaubt einen Blick hinter die verschlossenen Türen des jungen Weltgerichts.

Marcus Vetter und Michele Gentile begleiten Ocampo sechs Jahre nach seiner Ernennung zum Chefankläger des ICC mit der Kamera. Sie reisen mit ihm nach Libyen, nachdem Haftbefehle gegen Muammar Gaddafi und seinen Sohn Saif Al Islam ausgestellt wurden.

Sie sind unter anderem bei den Verhandlungen des Anklägers mit einer palästinensischen Delegation dabei. Es geht darum, ob das Gericht Palästina als Staat anerkennen kann - Voraussetzung für eine Anklage gegen Israel und die Hamas wegen Kriegsverbrechen im Gazakrieg. Und sie verfolgen den ersten Fall des Internationalen Gerichtshofs gegen Thomas Lubanga Dyilo, einen ehemaligen Milizenführer im Kongo, der Kindersoldaten für seine Kriege missbraucht hat.

In den 1980er Jahren war Ocampo Assistent im Prozess gegen die Generäle der argentinischen Militärjunta. 20 Jahre später wird er zum Chefankläger des ersten permanenten Internationalen Strafgerichtshofs gewählt, der 1998 in Rom von 120 Staaten beschlossen wurde.

Der Film, im Genre eines Justizthrillers gedreht und geschnitten, bildet einen hochkomplexen juristischen Ablauf ebenso verständlich und transparent wie spannend ab. Eindringlich vermittelt er die Bedeutung und die Verantwortung des jungen Weltgerichts. Und spätestens wenn Hollywoodstar Angelina Jolie zusammen mit Ben Ferenzc, dem ehemaligen Chefankläger der Nürnberger Prozesse, zur entscheidenden Schlussanhörung im Fall von Thomas Dyilo Lubanga nach Den Haag kommt, wird deutlich: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag ist die Fortsetzung dessen, was in Nürnberg vor 65 Jahren begonnen hat.
(ARD/SWR/NDR)


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23:25
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Das Inserat

Fernsehfilm, DDR 1974

Darsteller:
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Kriminalmeister SubrasAlfred Rücker
Eddi AlscherHeinz Behrens
Beate BuchholzAlicja Bobrowska
Marko BuchholzBodo Krämer
Juliane SteinerHelga Sasse
Richard PauliFritz Marquardt
Meister SchneebuschFred Mahr
Knut SchulzeThomas Lück
Frau Müller-DommischIngeborg Krabbe
u.a.
Buch: Ulrich Waldner
Regie: Heinz Seibert
Länge: 65 Minuten

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In einem Kfz-Dienstleistungsbetrieb werden aus dem Geldschrank 8.000 Mark gestohlen. Der Tatverdacht fällt zunächst auf einen jungen Autoschlosser, den Freund einer Mitarbeiterin.

Er hat sie in der Tatnacht dort abgeholt. Der Verdacht wird erhärtet, als die ...
(ARD/MDR)

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In einem Kfz-Dienstleistungsbetrieb werden aus dem Geldschrank 8.000 Mark gestohlen. Der Tatverdacht fällt zunächst auf einen jungen Autoschlosser, den Freund einer Mitarbeiterin.

Er hat sie in der Tatnacht dort abgeholt. Der Verdacht wird erhärtet, als die Kriminalpolizei ermittelt, dass der Verdächtige mit einem Kundenfahrzeug einen Unfall mit schwerem Materialschaden hatte. Gegen diesen Verdacht steht die Aussage eines Arbeiters.

Er will in der Tatzeit einen Angestellten der Kundenannahme in der Nähe des Betriebsgeländes gesehen haben. Nachdem dieser Arbeiter aufgrund einer Rekonstruktion selbst in Tatverdacht gerät, gelingt es der Kriminalpolizei mit Hilfe einer Falle, den Angestellten aus der Kundenannahme zu überführen. Der Täter hatte seit langem betrügerische Geschäfte mit Pkws betrieben und benötigte das gestohlene Geld, um einen seiner "Kunden" davon abzuhalten, Anzeige gegen ihn zu erstatten.

Das Filmnegativ dieser "Polizeiruf"-Folge galt seit vielen Jahren als verschollen und wurde erst 2010 wiederentdeckt. Es wirken unter anderen DDR-Schlagersänger Thomas Lück und "Miss Polen" Alicja Bobrowska mit.
(ARD/MDR)


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0:30

Der Mann, der vom Himmel fiel

(The Man Who Fell To Earth)

Spielfilm, Großbritannien 1976

Darsteller:
Thomas Jerome NewtonDavid Bowie
Nathan BryceRip Torn
Mary-LouCandy Clark
Oliver FarnsworthBuck Henry
PetersBernie Casey
u.a.
Regie: Nicolas Roeg
Länge: 134 Minuten

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Der Bewohner eines von Wassermangel bedrohten fernen Planeten kommt auf die Erde, um hier Wasser zu beschaffen. Er erlangt bald Macht, wird aber im entscheidenden Moment fallen gelassen.

In einer kleinen Stadt in Kentucky taucht eines Tages ein merkwürdig ...

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Der Bewohner eines von Wassermangel bedrohten fernen Planeten kommt auf die Erde, um hier Wasser zu beschaffen. Er erlangt bald Macht, wird aber im entscheidenden Moment fallen gelassen.

In einer kleinen Stadt in Kentucky taucht eines Tages ein merkwürdig aussehender Mann auf, der sich Thomas Newton nennt und behauptet, Brite zu sein. Doch Newton ist ein Schiffbrüchiger aus dem All, dessen Planet wegen einer anhaltenden Dürre im Sterben liegt.

Er hinterlässt ein Bündel Pläne bei einem Patentanwalt und baut mit den Erfindungen schnell ein gigantisches Wirtschaftsimperium auf, mit dessen Hilfe er ein Raumschiff konstruieren will, um Wasservorräte zurück in seine Heimat zu transportieren. In New Mexico lernt Newton die einsame junge Frau Mary-Lou kennen, die sich in ihn verliebt und ihm Erdengebräuche wie Sex, Alkohol und Religion näherbringt. Nathan Bryce, ein ehemaliger Chemieprofessor in Newtons Firma, ahnt, dass mit seinem Chef etwas nicht stimmt. Er erarbeitet sich dessen Vertrauen und enthüllt seine wahre Natur. Bald beginnt die Welt um Newton herum zusammenzubrechen: Mary Lou schreckt vor ihm zurück, er ist abhängig von Alkohol und Fernsehen, und die Regierung ist ihm dicht auf den Fersen.

Nicolas Roegs origineller, zeitkritischer Science-Fiction-Film mit David Bowie in seiner ersten Hauptrolle. Die Beiden arbeiten gekonnt gekonnt mit Bowies Image, das zwischen "Space Oddity" und "Ziggy Stardust" ohnehin mit außerirdischen Motiven aufgeladen war. Nicolas Roegs bildgewaltige Fabel über Wertesysteme und Bedürfnisse, eine Adaption des gleichnamigen Romans von Walter Tevis, ist ein Dokument seiner Zeit, aber auch ein zeitloser Klassiker der poetischen Science-Fiction. In weiteren Rollen sind Candy Clark ("American Graffiti") und Rip Torn ("Marie Antoinette") zu sehen. Ursprünglich sollte Bowie auch die Musik schreiben, doch rechtliche Probleme hinderten ihn schließlich daran. In Interviews gab der britische Musiker später zu, dass er den Film zwar bis heute liebt, sein Schauspiel während der Dreharbeiten allerdings wegen seines starken Kokainkonsums wenig reflektieren konnte.


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2:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Spielfilm, Irland 2011

Darsteller:
Gerry BoyleBrendan Gleeson
Wendell EverettDon Cheadle
Francis Sheehy-SkeffingtonLiam Cunningham
Liam O'LearyDavid Wilmot
Aidan McBrideRory Keenan
Clive CornellMark Strong
u.a.
Regie: John Michael McDonagh
Länge: 88 Minuten

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Der bullige Dorfpolizist Gerry Boyle und FBI-Spezialist Wendell Everett müssen es miteinander aushalten, um einem brutalen Mord und einem Drogenschmuggler auf den Grund zu gehen.

In der westirischen Provinzregion Connemara scheint die Welt noch in Ordnung. Gerry ...
(ARD)

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Der bullige Dorfpolizist Gerry Boyle und FBI-Spezialist Wendell Everett müssen es miteinander aushalten, um einem brutalen Mord und einem Drogenschmuggler auf den Grund zu gehen.

In der westirischen Provinzregion Connemara scheint die Welt noch in Ordnung. Gerry jedenfalls versieht seinen Dienst mit äußerster Gelassenheit und hält sich dabei nicht immer ganz an die Vorschriften: Drogen und leichten Mädchen ist er durchaus nicht abgeneigt.

Von seiner sanften Seite zeigt sich der raubeinige Beamte nur im Umgang mit seiner sterbenskranken Mutter. Aber selbst als in seinem Bezirk ein mysteriöser Mord geschieht, verliert Gerry nichts von seiner stoischen Ruhe. Ganz anders sein eifriger neuer Mitarbeiter Aidan, der sofort einen Serienkiller am Werk wähnt. Tatsächlich stellt sich aber kurz darauf heraus, dass der Getötete zu einer berüchtigten Bande internationaler Drogenschmuggler gehörte. Damit tritt ein amerikanischer Kollege auf den Plan: Der FBI-Agent Wendell Everett ist schon lange hinter den Männern her und wittert nun seine große Chance. An dessen "Unterstützung" hat der stoische Gerry allerdings überhaupt kein Interesse. Er lässt Wendell, einen Schwarzen, durch boshafte Sticheleien seine Ablehnung spüren. Wendell wiederum gibt sich überheblich, weiß aber nie genau, ob Gerry wirklich ein rassistischer Provinztrottel ist, oder nur so tut. Bei der übrigen Landbevölkerung jedenfalls stößt der geschniegelte FBI-Mann nicht zuletzt wegen seiner Hautfarbe auf eine Mauer des Schweigens. Ohne Gerrys Hilfe kommt er nicht weiter. Der sieht die Sache noch immer ganz gelassen, stößt nebenbei aber auf immer neue Spuren und erfährt, dass die Drogenschmuggler fast alle Polizisten der Region bestochen haben. Gerry und Wendell sind ganz auf sich allein gestellt - und eine riesige Lieferung Kokain steht kurz bevor.

Die rabenschwarze Krimikomödie gehörte bei der Berlinale 2011 zu den großen Publikumslieblingen und erhielt eine "lobende Erwähnung" als "Bester Debütfilm". An den Kinokassen avancierte sie zu einem der erfolgreichsten irischen Filme aller Zeiten. Regisseur John Michael McDonagh übertraf damit sogar den Kassenerfolg der Gangsterkomödie "Brügge sehen und sterben", bei der sein Bruder Martin Regie geführt hatte. Bei den Irischen Film- und Fernsehpreisen wurde "The Guard - Ein Ire sieht schwarz" unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie ausgezeichnet.
(ARD)


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4:15
Videotext Untertitel

Applebaums großer Auftritt

(Checking out)

Spielfilm, USA 2005

Darsteller:
Morris ApplebaumPeter Falk
Flo ApplebaumLaura San Giacomo
Ted ApplebaumDavid Paymer
Barry Apple/ApplebaumJudge Reinhold
Dr. Sheldon HenningJeffrey D. Sams
u.a.
Regie: Jeff Hare
Länge: 91 Minuten

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Er will abtreten, solange er noch fit ist: Der 90-jährige Exschauspieler Morris Applebaum lädt seine erwachsenen Kinder zu einer Abschiedsparty ein. Doch die kämpfen selbst mit Neurosen.

Einst war Applebaum ein gefeierter Shakespeare-Darsteller am New Yorker ...
(ARD)

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Er will abtreten, solange er noch fit ist: Der 90-jährige Exschauspieler Morris Applebaum lädt seine erwachsenen Kinder zu einer Abschiedsparty ein. Doch die kämpfen selbst mit Neurosen.

Einst war Applebaum ein gefeierter Shakespeare-Darsteller am New Yorker Broadway. Mittlerweile ist er in Pension, aber noch immer ein gewitzter Exzentriker. Trotz aller Vitalität hat er sich nun vorgenommen, seinem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen.

Da der legendäre Applebaum ein unverbesserlicher Showman ist, will er sich - nachdem diverse Dinge geregelt sind - gebührend verabschieden. Dazu gehört, seine drei Kinder über seine Freitod-Pläne zu informieren und zu einer Feier einzuladen. Natürlich steht der Applebaum-Nachwuchs binnen kürzester Zeit bei Morris auf der Matte, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen.

Allerdings haben die Geschwister so sehr mit sich selbst zu kämpfen, dass ihr ungewöhnlicher Vater dagegen regelrecht normal erscheint. Der geschiedene Psychologe Ted hätte selbst eine Therapie nötig; die TV-Produzentin Flo hadert mit dem Single-Dasein als 40-Jährige und hat Komplexe wegen ihres vermeintlich trivialen Berufs; der Familienvater und mäßig erfolgreiche Auto-Händler Barry ringt vergeblich um die Anerkennung seines Vaters und zieht sich dessen Zorn zu, weil er seinen jüdischen Namen in "Apple" geändert hat. Keine Frage, dass in den kommenden Tagen jede Menge alter Konflikte aufbrechen, denn eines wird immer deutlicher: Morris liebt seine Kinder zwar über alles - aber ein einfacher Vater war er nie.

Mit "Applebaums großer Auftritt" gelang dem Regie-Newcomer Jeff Hare eine charmante und von feinem jüdischem Witz getragene Familienkomödie über ein ernstes Thema; bis in die kleinsten Nebenrollen hervorragend besetzt und gespielt. Peter Falk, der in Filmen wie "Reine Familiensache" echte Glanzleistungen geliefert hat, läuft auch hier zu exzentrischer Hochform auf und beweist nicht nur sich selbst, dass man jenseits der 80 noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
(ARD)