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November 2017
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Sonntag, 12. Juli
Programmwoche 29/2015
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Musterfall Griechenland?

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)

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Bis Sonntag soll es eine "finale Lösung" in Sachen Griechenland geben. Die Entscheidung für oder gegen Reformauflagen könnte auch auf andere Euro-Krisenländer ausstrahlen.

Skeptiker fürchten, dass die Griechenland-Verhandlungen Trittbrettfahrer hervorbringen ...

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Bis Sonntag soll es eine "finale Lösung" in Sachen Griechenland geben. Die Entscheidung für oder gegen Reformauflagen könnte auch auf andere Euro-Krisenländer ausstrahlen.

Skeptiker fürchten, dass die Griechenland-Verhandlungen Trittbrettfahrer hervorbringen könnten, die sich ebenfalls ungerecht behandelt fühlen. So will in Spanien die Podemos-Bewegung ebenfalls Reformen zurückdrehen.

Der Umgang mit den tiefgreifenden Problemen in Griechenland könnte aber auch Lösungsansätze für andere Staaten bieten.

So ist Griechenland in Sachen Steuern zwar ein Sonderfall in der EU, denn die Steuerflucht ist immens hoch und die Steuermoral äußerst niedrig. Aber nicht nur in Griechenland sind fehlende Steuereinnahmen ein Problem. Insgesamt gibt es in Europa ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Dringend notwendige Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung, Gesundheit und Infrastruktur können die EU-Staaten aber nur leisten, wenn Steuerflucht und Steuerhinterziehung ein Riegel vorgeschoben wird.

Investitionen, die nun für Griechenland eingefordert werden, um langfristig Arbeitsplätze zu schaffen, sind nicht nur hier besonders notwendig. In der schweren Schuldenkrise Griechenlands ist die Arbeitslosenquote immer weiter gestiegen auf aktuell fast 27 Prozent. Besonders dramatisch: Knapp die Hälfte der jungen Leute bis zum Alter von 24 Jahren sind ohne Job. Aber auch in Spanien oder Portugal ist jeder zweite Jugendliche arbeitslos.

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" beschäftigt sich aktuell erneut mit dem "Musterfall Griechenland?"


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin: Im Namen einer besseren

Zukunft - Die Ethik der Verantwortung

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Wer ist verantwortlich? Diese Frage folgt auf jede Krise, jede Katastrophe. Professor Dr. Julian Nida-Rümelin spricht über das Wesen von Verantwortlichkeit und Verantwortung.

In unserer komplexen, vernetzten Welt des Gewinnstrebens und der "Nach mir die ...
(ARD/SWR)

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Wer ist verantwortlich? Diese Frage folgt auf jede Krise, jede Katastrophe. Professor Dr. Julian Nida-Rümelin spricht über das Wesen von Verantwortlichkeit und Verantwortung.

In unserer komplexen, vernetzten Welt des Gewinnstrebens und der "Nach mir die Sintflut"-Mentalität wird es immer schwieriger, Verantwortung konkret zu verorten. Der Begriff spielt im Alltagsleben, im Recht, in der Ökonomie und in der Politik eine zentrale Rolle.

Nida-Rümelin versteht Verantwortung als Teil einer Trias: Vernunft - Freiheit - Verantwortung. Denn es zeichnet den Menschen aus, dass er sich bei seinen Handlungen von Gründen leiten lässt.

Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder und von 2009 bis 2011 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie.
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Wilhelm Leibl: Drei Frauen in der Kirche


Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Matthieu Ricard - vom Wissenschaftler zum

buddhistischen Mönch

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Matthieu Ricard stand vor einer glänzenden Karriere als Wissenschaftler, doch er zog das spartanische Mönchsleben im Himalaja vor, wo er auch als Übersetzer des Dalai Lama fungiert.

Er hat die richtige Wahl getroffen: Neuropsychologen sagen, keiner habe ein so ...

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Matthieu Ricard stand vor einer glänzenden Karriere als Wissenschaftler, doch er zog das spartanische Mönchsleben im Himalaja vor, wo er auch als Übersetzer des Dalai Lama fungiert.

Er hat die richtige Wahl getroffen: Neuropsychologen sagen, keiner habe ein so heiteres Gemüt wie er. Barbara Bleisch fragt den berühmten buddhistischen Mönch nach seinem Rezept zum Glücklichsein.

Er forschte als junger Mann am Institut Pasteur unter Nobelpreisträger François Jacob und galt als vielversprechender Molekularbiologe. Doch vor über 40 Jahren kehrte der Franzose Matthieu Ricard der Wissenschaft den Rücken und verschenkte all sein Hab und Gut.

Seither lebt er als buddhistischer Mönch im Himalaja, schreibt Bestseller über Glück und Meditation und hat sich einen Namen als Fotograf gemacht. Ganz von der Wissenschaft abgewendet hat er sich aber nicht - zum Beispiel, wenn er in einem Kernspintomografen meditiert und seine Gehirnströme messen lässt, die zeigen: Meditieren macht offenbar glücklich.

Doch weshalb genau? Warum plädiert der Mönch für uneigennützige Liebe, warnt aber vor zu viel Empathie? Ist sein Konzept des Altruismus auch eine Lösung für ein neues ökonomisches Denken, das Nutzenmaximierung und Mitgefühl vereint? Und können auch Tiere Erleuchtung erfahren?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

lesenswert sachbuch

mit Lamya Kaddor

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Die Autorin Lamya Kaddor ist zu Gast bei Walter Janson und spricht über ihre neueste Bucherscheinung "Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen".

"Wir sehen uns im Paradies", schreiben die 15-jährige Sabina und ihre Freundin Samra an ...
(ARD/SWR)

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Die Autorin Lamya Kaddor ist zu Gast bei Walter Janson und spricht über ihre neueste Bucherscheinung "Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen".

"Wir sehen uns im Paradies", schreiben die 15-jährige Sabina und ihre Freundin Samra an ihre Eltern, bevor sie spurlos nach Syrien verschwinden. Ahmed ist in Ennepetal geboren und liebt Fußball - bevor er sich als Selbstmordattentäter in Bagdad in die Luft sprengt.

Über 550 deutsche Dschihadisten, der Jüngste von ihnen gerade mal 13 Jahre alt, reisten bislang in die Kriegsgebiete. Vor allem in den Reihen der brutalen Terrormiliz IS dienen die jungen Menschen als "Gotteskrieger" - während sich ihre Freunde zuhause in Deutschland auf das Abitur vorbereiten.

Die Autorin und islamische Religionslehrerin Lamya Kaddor kennt persönlich viele junge Menschen - darunter einige ihrer Ex-Schüler -, die auf der Suche nach Anerkennung und Akzeptanz der Dschihad-Romantik verfallen sind. In ihrem Buch berichtet sie von einer orientierungslosen Generation und erklärt, was die Gesellschaft tun kann und muss, um die Radikalisierung dieser Kinder zu stoppen.

Lamya Kaddor ist Pionierin der Islamischen Religionspädagogik in Deutschland. 2010 wurde sie zu einer der zehn einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt, ist Gründungsvorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes und lebt in Duisburg. Die Religionslehrerin, Islamwissenschaftlerin und Autorin wurde 1978 als Tochter syrischer Einwanderer in Ahlen/Westfalen geboren.
(ARD/SWR)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

les.art

Moderation: Christian Ankowitsch

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2011 schaffte Julya Rabinowich es auf die Shortlist zum Ingeborg Bachmann-Preis. Dass sie dann doch ohne Auszeichnung aus Klagenfurt heimreisen musste, schmerzt sie immer noch.

Alljährlich ist sie seither Zaungast beim Wettlesen am Wörthersee. Jetzt hat ...
(ORF)

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2011 schaffte Julya Rabinowich es auf die Shortlist zum Ingeborg Bachmann-Preis. Dass sie dann doch ohne Auszeichnung aus Klagenfurt heimreisen musste, schmerzt sie immer noch.

Alljährlich ist sie seither Zaungast beim Wettlesen am Wörthersee. Jetzt hat Christian Ankowitsch Julya Rabinowich zu seiner Sendung nach Klagenfurt eingeladen. Sie hat nämlich eine glänzende Karriere gemacht. Drei Romane und zahlreiche Stücke hat sie vorgelegt.

Als Kolumnistin ist die 1970 in Leningrad geborene Schriftstellerin eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen des Landes. Ihre Arbeit mit Flüchtlingen ist nicht zuletzt ihrer eigenen Biografie geschuldet.

Julya Rabinowich ist Gast der zweiten Ausgabe der "les.art" in diesem Jahr, die ganz im Zeichen des Bachmann-Preises steht. Christian Ankowitsch moderiert die Sendung aus Klagenfurt und darf sich auf einen Überraschungsgast freuen. Neben Rabinowich wird die Preisträgerin beziehungsweise der Preisträger des wichtigsten Literaturbewerbs des Landes Rede und Antwort stehen.
(ORF)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Storyseller

Wie Amazon den Buchmarkt aufmischt

Film von Brigitte Kleine

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Amazon, das größte Online-Kaufhaus der Welt, hat durch seinen Skandal um Leiharbeiter und fragliche Steuerpraktiken für Schlagzeilen gesorgt. Auch in der Verlagsbranche stiftet Amazon Unruhe.

Als weltgrößter Online-Buchhändler begnügt sich der Konzern ...
(ARD/HR)

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Amazon, das größte Online-Kaufhaus der Welt, hat durch seinen Skandal um Leiharbeiter und fragliche Steuerpraktiken für Schlagzeilen gesorgt. Auch in der Verlagsbranche stiftet Amazon Unruhe.

Als weltgrößter Online-Buchhändler begnügt sich der Konzern nicht mehr damit, Bücher übers Internet zu verkaufen: Er macht mittlerweile selbst welche. Mit seiner Self-Publishing-Plattform und mit einem neu gegründeten Verlag greift Amazon an.

Der Konzern verändert das alte System der Autoren, Verlage und Buchhändler. Droht der Buchkultur, wie wir sie kennen, der Kollaps? Die Dokumentation verfolgt die Gewinner und Verlierer dieser radikal neuen Entwicklung.
(ARD/HR)


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12:05
Format 4:3

Heinrich Böll - ein "anderer Deutscher"

Film von Wilhelm von Sternburg

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Heinrich Böll gehört zu denjenigen Nachkriegsintellektuellen, die die Entwicklung der "alten" Bundesrepublik Deutschland entscheidend mitgeprägt haben.

Sein literarisches Werk, 1976 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, löste in Westdeutschland immer wieder ein ...
(ARD/WDR)

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Heinrich Böll gehört zu denjenigen Nachkriegsintellektuellen, die die Entwicklung der "alten" Bundesrepublik Deutschland entscheidend mitgeprägt haben.

Sein literarisches Werk, 1976 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, löste in Westdeutschland immer wieder ein kontroverses Echo aus. Bölls herausragendes gesellschaftliches Engagement machte ihn unverwechselbar, aber auch zum Ziel einer Hetzkampagne.

Sein Engagement schlug sich nicht nur in seinen Romanen und Erzählungen, sondern auch in zahlreichen Essays, Reden und Interviews nieder, ließ ihn am Ende seines Lebens durch die persönlichen und politischen Diffamierungen in der Springer-Presse und im konservativen Parteilager aber auch zu einem Außenseiter werden. Bölls Pazifismus, seine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Katholizismus und mit dem Rheinland, seine unbedingte moralische Position als Bürger einer von ihm immer wieder radikal verteidigten Republik, machten ihn zu einem "anderen Deutschen" und zu einem der wichtigen Zeugen der Adenauer- und der Brandt-Jahre.

Was ist geblieben von seinem Werk und von seinem Handeln? Der Autor Wilhelm von Sternburg zeichnet das engagierte Leben eines deutschen Künstlers nach. Zu Wort kommen - neben Heinrich Böll selbst in alten Filmaufnahmen - unter anderen die Schriftsteller Günter Grass und Christa Wolf, Bölls Verleger Reinhold Neven Du-Mont, sein Sohn René Böll. Dabei entsteht ein vielschichtiges Bild des Menschen Heinrich Böll und der Zeiten, in denen er gelebt hat.

Mit "Heinrich Böll - ein 'anderer Deutscher'" erinnert 3sat an den 30. Todestag des großen deutschen Schriftstellers am 16. Juli.
(ARD/WDR)


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13:00
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Weintradition und Genusskultur

Entdeckungen im Römerland Carnuntum

Film von Andi Leitner

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Das Römerland Carnuntum ist für bedeutende archäologische Funde und wissenschaftliche Sensationen bekannt. Der Name steht heute aber auch für eine herausragende Weinkultur.

Sie wurde von den Römern vor 2.000 Jahren dort begründet. Die Winzer der Region ...
(ORF)

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Das Römerland Carnuntum ist für bedeutende archäologische Funde und wissenschaftliche Sensationen bekannt. Der Name steht heute aber auch für eine herausragende Weinkultur.

Sie wurde von den Römern vor 2.000 Jahren dort begründet. Die Winzer der Region bauen Wein auf einer Rebfläche von 910 Hektar an, die durch mineralische Böden und ein spezielles Kleinklima geprägt ist.

"Wir leben mit den Gedanken Marc Aurels", sagt der Geschäftsführer der Region Römerland Carnuntum. Das zeigt sich nicht nur am Wein, sondern auch am Archäologiepark mit seinen herausragenden Ausgrabungen und Rekonstruktionen. Bei den international beachteten "Römerfesten" stehen "römische Gaumenfreuden" im Mittelpunkt. Dafür übertragen Restaurants alte kulinarische Traditionen ins Heute.
(ORF)


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13:25
VPS 13:30

Von Hochosterwitz bis Miramare

Traumschlösser am Rande der Alpen

Film von Werner Freudenberger


So mancher träumt davon, in einem romantischen Schloss zu wohnen. Werner Freudenberger geht in Kärnten und in Slowenien auf die Suche nach Traumschlössern.

Die Burg Hochosterwitz oder das Schloss Duino sind bekannt durch Rainer Maria Rilkes "Duineser Elegien".
(ORF)


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14:05
VPS 14:10

Videotext Untertitel

Wildnisse im Herzen Europas - Österreichs Nationalparks

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können: die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen und die Auenlandschaften der Donau.

Außerdem die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten ...
(ORF)

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Vom Gletscher bis zum Steppensee beherbergt Österreich Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können: die Hohen Tauern, die Wälder der Kalkalpen und die Auenlandschaften der Donau.

Außerdem die salzhaltigen Lacken des Neusiedler Sees, die senkrechten Felswände im Gesäuse und die Mäander des Thayatals sind sechs einzigartige Lebensräume, sechs Paradiese der Artenvielfalt, die eines verbindet: Sie alle werden von Nationalparks behütet.

Der Film stellt dieses Naturerbe vor. Durch die Sendung führt der Tierarzt und frühere Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien Helmut Pechlaner, der sich ein Leben lang für den Schutz bedrohter Tierarten und den Erhalt ihrer Lebensräume eingesetzt hat.
(ORF)


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15:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Looking for Eric

Spielfilm, Großbritannien/Frankreich/

Italien/Belgien/Spanien 2009

Darsteller:
Eric BishopSteve Evets
LilyStephanie Bishop
Eric CantonaEric Cantona
MeatballsJohn Henshaw
SamLucy-Jo Hudson
RyanGerard Kearns
u.a.
Regie: Ken Loach
Länge: 111 Minuten

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Erics Leben ist eine einzige Katastrophe geworden. Mit der Hilfe seines Namensvetters, dem Fußballspieler Eric Cantona, will er seine große Liebe zurückerobern und sein Leben ordnen.

Seit seine Frau Lily ihn vor beinahe 30 Jahren verlassen hat, geht es für ...
(ARD)

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Erics Leben ist eine einzige Katastrophe geworden. Mit der Hilfe seines Namensvetters, dem Fußballspieler Eric Cantona, will er seine große Liebe zurückerobern und sein Leben ordnen.

Seit seine Frau Lily ihn vor beinahe 30 Jahren verlassen hat, geht es für Eric nur noch bergab. Sein Job als Postbote ödet ihn an, und nachdem seine zweite Frau einfach verschwunden ist, muss er sich alleine um seine pubertierenden Stiefsöhne Ryan und Jess kümmern.

Die betrachten ihren Stiefvater vor allem als Störfaktor und strafen ihn mit Verachtung. Kein Wunder, dass der arme Kerl in Depressionen verfällt und während einer Panikattacke sein Auto zu Schrott fährt. Kurzum: Erics Alltag gleicht einem Katastrophengebiet. Zu seiner erwachsenen Tochter Sam hat er zwar ein gutes Verhältnis, aber sie benutzt ihn vor allem als Babysitter. Das Einzige, was ihm ein wenig Lebensfreude schenkt, sind seine treuen Freunde und die Spiele seines geliebten Fußballvereins Manchester United. Als Eric eines Tages mit einem Joint seine Stimmung aufhellen will, passiert es: Plötzlich steht sein großes Idol vor ihm, der legendäre Manchester-Spieler Eric Cantona. Doch anstatt mit dem Abklingen des Cannabisrauschs wieder zu verschwinden, taucht Cantona in der folgenden Zeit immer wieder auf und gibt Eric Tipps, wie er sein Leben in den Griff bekommen und seine große Liebe Lily zurückgewinnen kann. Durch die Gespräche mit seinem imaginären Freund gewinnt Eric neues Selbstvertrauen. Er rückt seinen respektlosen Stiefsöhnen den Kopf zurecht und wagt es endlich, Kontakt mit seiner Exfrau aufzunehmen. Doch als Stiefsohn Ryan sich von dem berüchtigten Drogendealer Zac in kriminelle Machenschaften verwickeln lässt und Eric ihm aus der Patsche helfen will, droht das neu gewonnene Glück ein dramatisches Ende zu nehmen.

Der vielfach preisgekrönte Regisseur Ken Loach ist vor allem durch seine bewegenden sozialkritischen Dramen wie "Just a Kiss" und "My Name is Joe" bekannt. In "Looking for Eric" verbindet er sein einzigartiges Gespür für die Milieus der britischen Arbeiterklasse mit einer anrührenden und humorvollen Geschichte über Freundschaft und Familienbande. Ein besonderer Coup gelang ihm mit der Besetzung des berühmten Fußballers Eric Cantona, der sich im Film selbst spielt. Hauptdarsteller Steve Evets, der den gebeutelten Postboten Eric verkörpert, musste auch im realen Leben mit tragischen Ereignissen fertig werden: 1987 wurde er von Messerstechern attackiert und lebensgefährlich verletzt.
(ARD)


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17:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satbuchzeit

Mit den Gästen Ina Hartwig, Svenja Flaßpöhler und Barbara Vinken

Moderation: Gert Scobel

Erstausstrahlung

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Gert Scobel diskutiert mit Ina Hartwig, Svenja Flaßpöhler und Barbara Vinken die Neuerscheinungen des Sommers.

Im Mittelpunkt stehen: "Lebensstufen" von Julian Barnes, "Der Ort" von Andreas Maier, "Hôtel du Nord" von Eugène Dabit und "Die gleißende Welt" ...

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Gert Scobel diskutiert mit Ina Hartwig, Svenja Flaßpöhler und Barbara Vinken die Neuerscheinungen des Sommers.

Im Mittelpunkt stehen: "Lebensstufen" von Julian Barnes, "Der Ort" von Andreas Maier, "Hôtel du Nord" von Eugène Dabit und "Die gleißende Welt" von Siri Hustvedt. Im Frankfurter Osthafen ergibt sich dabei so manches Gespräch über zentrale Lebensfragen.

In seinem Buch "Lebensstufen" verknüpft der Schriftsteller Julian Barnes die Emotionalität des Ballonfahrens mit der der Liebe - und erkundet präzise die Trauer nach dem tiefen Fall.

Die Wetterau ist die literarische Landschaft von Andreas Maier, der längst als eine der wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur gilt. In "Der Ort" kehrt er erinnernd zu den Stätten seiner Kindheit und Jugend zurück, in die Zeit der pubertären Entwicklung und der ersten Liebe.

Paris in den 1920er Jahren: An einem kleinen Kanal im zehnten Arrondissement liegt das "Hôtel du Nord", Wohnhotel für einfache Menschen, die hier ihre alltäglichen Händel miteinander austragen. Der Klassiker von Eugène Dabit wurde neu ins Deutsche übersetzt.

Siri Hustvedt entwickelt in "Die gleißende Welt" ein verwirrendes Spiel um Masken und Rollen, um Männlichkeit und Weiblichkeit. Einen utopischen Roman aus dem 17. Jahrhundert nutzt eine New Yorker Galeristin als Vorlage für ein raffiniertes Experiment.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Museums-Check mit Markus Brock

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Mit dem Gast Angelika Overath

Erstausstrahlung

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Markus Brock erkundet einen der drei ältesten Museumsbauten Deutschlands, die Kunsthalle in Karlsruhe. Zum 300. Jubiläum der Stadt widmet sie ihre Landesausstellung starken Frauen.

Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723 - 1783), die "Meister-Sammlerin", ...
(ARD/SWR/3sat)

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Markus Brock erkundet einen der drei ältesten Museumsbauten Deutschlands, die Kunsthalle in Karlsruhe. Zum 300. Jubiläum der Stadt widmet sie ihre Landesausstellung starken Frauen.

Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723 - 1783), die "Meister-Sammlerin", begründete den internationalen Ruf der Kunsthalle und machte die Fächerstadt zu einem der kulturellen Zentren der Zeit. Schriftstellerin Angelika Overath begleitet Brock durch ihre Sammlung.

Wie werden Frauen in der Kunst dargestellt? Wie haben sie die Welt gesehen?
Ein berühmtes Gemälde aus der Sammlung der Kunsthalle kennt Angelika Overath besonders gut: Peter Paul Rubens Bildnis der Marchesa Veronica Spinola Doria (1606/07). Für eine Ausstellung schrieb die gebürtige Karlsruherin 2013 eigens einen fiktiven Dialog dazu. Die Zwiesprache mit der Kunst steht auch in ihrem neuesten Roman "Sie dreht sich um" (2014) im Mittelpunkt. Darin besucht die Protagonistin weltweit Museen, um geheimnisvolle Frauenbildnisse zu ergründen.

In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ist natürlich die Kunst von und mit Männern genauso vertreten. Gemälde und Skulpturen aus sieben Jahrhunderten umfasst die hochkarätige Sammlung mit Werken von Cranach, Chardin oder Kirchner. Karoline Luise von Badens "Mahlerey-Cabinet" - ihre Gemäldesammlung - ist nun fast vollständig in der aktuellen Sonderausstellung zu sehen, darunter ihre Lieblingsmaler Rembrandt und François Boucher.

Markus Brock wirft auch einen Blick hinter die Kulissen der Kunsthalle, in die Restaurierungswerkstatt. Dort wird seit einigen Jahren eines der Hauptwerke der Sammlung restauriert: Matthias Grünewalds "Kreuztragung Christi" (um 1523/25), eine der wenigen erhaltenen Arbeiten des großen Renaissancekünstlers. Wie geht so eine Restaurierung überhaupt von statten? Wie mühsam und aufwändig ist das?

Ein besonderes Augenmerk legt die Kunsthalle auf das jüngere Publikum. In der "Jungen Kunsthalle" werden die Ausstellungen altersgerecht gezeigt. Zu Karoline Luise erfahren die jungen Besucher elf Dinge, die von den Interessen und Leidenschaften der "Vielwisserin und Vielfragerin" erzählen.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schlossgeschichten

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Mehr als tausend Schlösser gibt es in der Schweiz. Viele kann man besuchen und dabei Geschichte hautnah erleben.

Schloss Tarasp im Unterengadin, Schloss Spiez am Thunersee, Schloss Chillon am Genfer See und die Burgen von Bellinzona: Die vier Schlösser aus ...

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Mehr als tausend Schlösser gibt es in der Schweiz. Viele kann man besuchen und dabei Geschichte hautnah erleben.

Schloss Tarasp im Unterengadin, Schloss Spiez am Thunersee, Schloss Chillon am Genfer See und die Burgen von Bellinzona: Die vier Schlösser aus allen Sprachregionen der Schweiz stehen für den großen Reichtum an Baudenkmälern aus der Zeit der Ritter und Adeligen.

Jedes Schloss hat seine ganz besondere Attraktivität. Die Burgen von Bellinzona waren ein trutziges Bollwerk gegen die Bedrohung durch die Eidgenossen, Schloss Tarasp wurde von einem deutschen Fabrikanten aus dem Dornröschenschlaf erweckt, das Märchenschloss Chillon trumpft mit seiner Lage am See, und Schloss Spiez bezaubert mit seiner höfisch-eleganten Atmosphäre.


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19:40

Erbe der Menschheit

Abomey, Benin

Königreich der Sklavenhändler

Film von Albrecht Heise

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Jahrhundertelang schöpften die Könige von Abomey in Benin viel Reichtum und Macht aus dem Handel mit Sklaven. Heute zeugen nur noch Ruinen von ihren Grausamkeiten.

Sklaven gab es in Afrika schon lange bevor die ersten Weißen den Schwarzen Kontinent betraten. ...
(ARD/SWR)

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Jahrhundertelang schöpften die Könige von Abomey in Benin viel Reichtum und Macht aus dem Handel mit Sklaven. Heute zeugen nur noch Ruinen von ihren Grausamkeiten.

Sklaven gab es in Afrika schon lange bevor die ersten Weißen den Schwarzen Kontinent betraten. Sklaven wurden den Fremden dort sogleich zum Kauf angeboten. Daraus entwickelte sich jener gigantisch-grausame Handel mit Millionen von Menschen.

Sie wurden meist von der afrikanischen Westküste, der noch heute sogenannten Sklavenküste, nach Nord-, Mittel- und Südamerika verschleppt. Ein glänzendes Geschäft war das nicht nur für die portugiesischen, holländischen und englischen Händler, sondern auch für die afrikanischen "Exporteure", darunter die Könige von Abomey. Lange ein lukratives Geschäft, bis der Sklavenhandel Ende des 19. Jahrhunderts weltweit verboten wurde. Die Kolonialisierung durch Frankreich beendete schließlich die grausame Herrschaft der Dynastie. Heute zeugen nur noch die Ruinen ihrer Paläste aus Lehm vom Prunk jener Könige und von ihrer großen Grausamkeit beim Umgang mit den Sklaven. So hatte zum Beispiel der Thron des Königs auf vier abgeschlagenen Köpfen zu stehen. Recht bescheiden geht es dagegen beim heute amtierenden König von Abomey zu, der für Geld gern mit seinem Hofstaat vor Touristen posiert. An das Thema Sklaverei möchte in Abomey weder der König noch sonst jemand erinnert werden.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Festivalsommer live

Schleswig-Holstein Musik Festival 2015

Eröffnungskonzert, Musik- und Kongresshalle Lübeck

Mit dem Solisten Piotr Anderszewski (Klavier)
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu "La
clemenza di Tito" 24. Klavierkonzert c-Moll KV 491
- Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Chor: NDR Chor

Orchester: NDR Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock

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Zur Eröffnung des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2015 spielt das NDR Sinfonieorchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock in Lübeck Brahms 2. Sinfonie in D-Dur, op. 73.

Die Uraufführung dieses Meisterwerks fand 1877 in Wien statt. Voller Glücksgefühl ...
(ARD/NDR/3sat)

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Zur Eröffnung des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2015 spielt das NDR Sinfonieorchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock in Lübeck Brahms 2. Sinfonie in D-Dur, op. 73.

Die Uraufführung dieses Meisterwerks fand 1877 in Wien statt. Voller Glücksgefühl schrieb Brahms über die Aufführung: "Das Orchester hier hat mit einer Wollust geübt und gespielt und mich gelobt, wie es mir noch nicht passiert ist."

Der in Hamburg aufgewachsene Johannes Brahms galt schon in frühester Kindheit als äußerst begabt - als Musiker und Komponist. Vermutlich schon 1843, ab seinem 10. Lebensjahr, befasste er sich mit größeren Kompositionen, die er in den Folgejahren zunächst meist unter Pseudonym veröffentlichte. Seinen Durchbruch als gefeierter Künstler erlebte er ab 1860, nach ersten Auftritten in Wien, wo er sich später niederließ.

Den Auftakt des Eröffnungskonzertes bildet Wolfang Amadeus Mozart mit der Ouvertüre zu "La clemenza di Tito". Zu Deutsch: Der Großmut des Titus. Ein Auftragswerk zur Krönung Leopolds II. als König von Böhmen 1791 in Prag. Es ist Mozarts letzte Oper und war eine Anspielung auf das politische Wirken des Herrschers. Sein 24. Klavierkonzert, c-Moll KV 491, vollendete Mozart fünf Jahre zuvor in Wien. Neben seinem 20. Klavierkonzert ist dies das einzige in einer Molltonart. Solist beim Schleswig-Holstein Musik Festival ist Piotr Anderszewski.

3sat setzt seinen Festivalsommer am Samstag, 18. Juli, um 20.15 Uhr mit der Aufführung von Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" von den diesjährigen Salzburger Festspielen fort.
(ARD/NDR/3sat)


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22:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Dokumentarfilmzeit

Maria muss packen

Dokumentarfilm von Filip Antoni Malinowski, Österreich/

Polen/Schweiz 2012

Sprecher: Anne Bennent, Florentin Groll

Länge: 73 Minuten
Erstausstrahlung

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Nachdem ein altes polnisches Ehepaar über 66 Jahre in seiner Wohnung gelebt hat, wird es dazu gezwungen, auszuziehen. Für beide gilt es, gegen ihre persönliche Katastrophe zu kämpfen.

Für die 81-jährige Maria mit zeitlos-lebendigem Humor und ungebrochenem ...
(ORF/3sat)

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Nachdem ein altes polnisches Ehepaar über 66 Jahre in seiner Wohnung gelebt hat, wird es dazu gezwungen, auszuziehen. Für beide gilt es, gegen ihre persönliche Katastrophe zu kämpfen.

Für die 81-jährige Maria mit zeitlos-lebendigem Humor und ungebrochenem Optimismus und ihren Ehemann Tadeusz, stiller Wissenschaftler und Fatalist,
bricht längst vergangen Geglaubtes kaleidoskopartig wieder auf.

"Maria muss packen" ist ein Film über Gerechtigkeit und die Bewältigung von Schicksalsschlägen mit positiver Lebenseinstellung. Eine Parabel über das Altwerden und Jungbleiben eines ungewöhnlichen polnischen Ehepaars.
(ORF/3sat)


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23:30
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Kein Paradies für Elstern

Fernsehfilm, DDR 1974

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
Leutnant ScheinflugKlaus Bamberg
Walter FritscheKurt Radeke
Max DingeGünter Wolf
Beate WittigGisela Büttner
Horst LempelLutz Riemann
Gerda SchröterHeide Kipp
Buch: Norbert Büchner
Regie: Norbert Büchner
Länge: 65 Minuten

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In einem "Centrum"-Warenhaus wurde ein Wächter niedergeschlagen und eine Schmuckvitrine leer geräumt. Fuchs und Arndt brauchen viel Phantasie, um der diebischen Elster habhaft zu werden.

Der Schaden beläuft sich auf 80.000 Mark. Mehrere Betriebsangehörige ...
(ARD/MDR)

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In einem "Centrum"-Warenhaus wurde ein Wächter niedergeschlagen und eine Schmuckvitrine leer geräumt. Fuchs und Arndt brauchen viel Phantasie, um der diebischen Elster habhaft zu werden.

Der Schaden beläuft sich auf 80.000 Mark. Mehrere Betriebsangehörige müssen von den Kriminalisten in den Kreis der Verdächtigen einbezogen werden. Die Indizien besagen eindeutig, dass der Täter mit den Örtlichkeiten des Hauses bestens vertraut gewesen sein muss.

Außerdem muss er auch von der Nachlässigkeit jener Kollegin gewusst haben, die zum wiederholten Male versäumt hatte, die Wertgegenstände im Tresor zu verschließen.

Hauptverdächtig erscheint der Kollege Fritsche, jener Wächter, der seinen niedergeschlagenen und narkotisierten Kollegen Max Dinge gefunden hatte. Er kennt die Gepflogenheiten und verfügt über alle notwendigen Informationen, um den Diebstahl in dieser Form planen und ausführen zu können. Verdächtig erscheint aber auch der vorbestrafte Horst Lempel, dessen Freundin ebenfalls in der Schmuckabteilung arbeitet. Doch irgendetwas stimmt nicht in der bisherigen Beweiskette. Oberleutnant Fuchs, Leutnant Vera Arndt, Leutnant Scheinflug und Wachtmeister Subras stehen weitere Ermittlungen bevor, die viel logisches Kombinieren verlangen.
(ARD/MDR)


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0:40
Tonsignal in mono

Der Greifer

(L'Alpagueur)

Spielfilm, Frankreich 1975

Darsteller:
Roger Pilard, der GreiferJean-Paul Belmondo
"Die Bestie"Bruno Cremer
SpitzerJean Negroni
Costa ValdezPatrick Fierry
SalicettiJean-Pierre Jorris
Inspektor DoumecqVictor Garrivier
u.a.
Regie: Philippe Labro
Länge: 95 Minuten

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Roger Pilard, genannt "der Greifer", ist der typische Kopfgeldjäger, ein Außenseiter, der sich über die Trägheit des Polizeiapparates hinwegsetzt, obwohl er für ihn arbeitet.

Der ehemalige Großwildjäger geht als Undercoveragent auf Verbrecherjagd und wird ...
(ARD)

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Roger Pilard, genannt "der Greifer", ist der typische Kopfgeldjäger, ein Außenseiter, der sich über die Trägheit des Polizeiapparates hinwegsetzt, obwohl er für ihn arbeitet.

Der ehemalige Großwildjäger geht als Undercoveragent auf Verbrecherjagd und wird von hohen Regierungsbeamten mit "schmutzigem" Geld bezahlt. Pilards Erfolgsquote beträgt normalerweise 100 Prozent. Doch diesmal laufen die Dinge anders.

"Der Greifer" ist einem Raubmörder auf der Spur, der in der Presse nur "die Bestie" genannt wird. "Die Bestie" überfällt Juweliere und geht dabei immer nach derselben Methode vor: Er sucht sich für jeden Überfall einen neuen Komplizen, den er hinterher kaltblütig erschießt. So kennt niemand das Gesicht des Mörders. Bis auf den jungen Costa Valdez, den "die Bestie" nur angeschossen hat und der nun hinter Gittern sitzt. Um mit Valdez Kontakt aufzunehmen, muss Pilard sich ins Gefängnis einschleusen lassen. Beim gemeinsamen Ausbruch deckt Pilard die Machenschaften korrupter Vollzugsbeamter auf und hat nun sowohl die Polizei als auch ein Verbrechersyndikat gegen sich. Da schlägt "die Bestie" wieder zu.

"Der Greifer" ist ein actionreicher Polizeifilm mit Jean-Paul Belmondo ("Der Profi") und Bruno Cremer ("Maigret") als seinem teuflischen Gegenspieler.
(ARD)


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2:15
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Garten der Finzi Contini

(Il giardino dei Finzi Contini)

Spielfilm, Deutschland/Italien 1970

Darsteller:
GiorgioLino Capolicchio
Micòl Finzi ContiniDominique Sanda
Bruno MalnateFabio Testi
Giorgios VaterRomolo Valli
AlbertoHelmut Berger
u.a.
Regie: Vittorio de Sica
Länge: 90 Minuten

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Italien, 1938: Unter dem faschistischen Mussolini-Regime nehmen die Restriktionen gegen Juden immer weiter zu. Für junge Juden wird der Garten der wohlhabenden Finzi-Contini zum Treffpunkt.

Unter den jungen Leuten, die sich während des Sommers in dem ...
(ARD)

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Italien, 1938: Unter dem faschistischen Mussolini-Regime nehmen die Restriktionen gegen Juden immer weiter zu. Für junge Juden wird der Garten der wohlhabenden Finzi-Contini zum Treffpunkt.

Unter den jungen Leuten, die sich während des Sommers in dem inoffiziellen Tennisclub im norditalienischen Ferrara treffen, ist auch der Jude Giorgio, der schon seit seiner Kindheit in Micòl, die Tochter der Finzi-Continis, verliebt ist.

Auch Micòl scheint eine besondere Zuneigung zu Giorgio zu empfinden, der ihrem kranken Bruder Alberto so verblüffend ähnelt. Dennoch begegnet sie Giorgio mit einem seltsamen Wechsel aus Nähe, Verbundenheit und Distanz. Als sie für eine Weile nach Venedig reist, setzt Giorgio im Haus ihrer Eltern seine Studien fort, da es Juden nicht mehr gestattet ist, die Universitätsbibliothek zu betreten. Nachdem Micòl bei ihrer Rückkehr erklärt, ihn nicht mehr sehen zu wollen, geht Giorgio nach Frankreich, wo sein Bruder studiert. Hier erfährt er zum ersten Mal von den Konzentrationslagern und der Gewalt gegen Juden in Deutschland. Bei seiner Rückkehr nach Ferrara sieht er Micòl mit Bruno, einem nichtjüdischen Mitglied des Tennisclubs, im Garten der Finzi-Contini. Zwar erklärt Bruno ihm, dass die Beziehung rein freundschaftlicher Natur sei, doch zugleich macht Micòl Giorgio klar, dass es keine gemeinsame Zukunft geben kann. Mit Ausbruch des Krieges wird die Situation für Italiens Juden immer bedrohlicher. Schließlich verhaftet man im Jahr 1943 auch die Finzi-Contini, um sie zu deportieren. In der Haft erfährt Micòl, dass wenigstens Giorgio die Flucht ins Ausland gelungen ist. Es ist das Letzte, was sie von ihm hört.

Mit "Der Garten der Finzi Contini" schuf Regie-Legende Vittorio De Sica ("Fahrraddiebe") ein berührendes Melodram. Basierend auf dem autobiografischen Roman von Giorgio Bassani, erzählt der Film die Geschichte einer jüdischen Familie im faschistischen Italien und zugleich von einer unerfüllten Liebe. In den Hauptrollen sind Dominique Sanda ("1900"), Lino Capolicchio ("Karl der Große") und Helmut Berger ("Ludwig II") zu sehen.
(ARD)


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3:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Looking for Eric

Spielfilm, Großbritannien/Frankreich/

Italien/Belgien/Spanien 2009

(Wh.)

Länge: 111 Minuten


(ARD)


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5:35
Videotext Untertitel

Gesichter Asiens

Unbekanntes Afghanistan

(Wh.)


(ARD/HR)