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Donnerstag, 2. Juli
Programmwoche 27/2015
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

Unterwegs in den Hohen Tauern

Film von Gernot Stadler

Bearbeitung: Margarita Pribyl

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Der Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3.000 Metern Höhe bezwungen.

Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach ...
(ORF)

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Der Ankogel im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Salzburg gilt als Wiege des Alpinismus. Zum ersten Mal wurde 1762 ein vergletscherter Alpengipfel mit über 3.000 Metern Höhe bezwungen.

Mit dieser alpinistischen Leistung hatte ein neues Zeitalter begonnen. Nach und nach gerieten die mächtigen Gipfel der Ost- und Zentralalpen in das Visier der Pioniere des Alpinismus. Zunächst ging es ihnen aber nicht um sportliche Höchstleistungen und Rekorde.

Die Vermessung der Berge und die Gewinnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse standen im Vordergrund. Waren es die Pioniere des Alpenvereins, denen die Erschließung der heimischen Bergwelt zu verdanken ist, so sind es auch heute noch viele freiwillige Helfer dieser alpinen Vereinigung, die das weit verzweigte Wegenetz in den Alpen in Stand halten und neue, sichere Wege anlegen.
(ORF)


10:00

Live aus Klagenfurt

39. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg-Bachmann-Preis 2015

Lesungen und Diskussionen

Moderation: Christian Ankowitsch

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Die 39. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 1. bis 5. Juli im österreichischen Klagenfurt statt. 14 Autorinnen und Autoren wetteifern dann um den 39. Ingeborg-Bachmann-Preis.

Neuer Juryvorsitzender im Jahr 2015 ist Hubert Winkels. Er diskutiert mit ...
(ORF/3sat)

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Die 39. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 1. bis 5. Juli im österreichischen Klagenfurt statt. 14 Autorinnen und Autoren wetteifern dann um den 39. Ingeborg-Bachmann-Preis.

Neuer Juryvorsitzender im Jahr 2015 ist Hubert Winkels. Er diskutiert mit der sechsköpfigen Jury, darunter auch drei neue Jurymitglieder, über die bisher unveröffentlichten Texte der Teilnehmer. 3sat überträgt die Lesungen und die Preisvergabe in voller Länge.

Die Eröffnung des Wettbewerbs mit der Auslosung der Lesereihenfolge erfolgt am Mittwoch, 1. Juli. Gelesen und diskutiert wird von Donnerstag, 2. Juli, bis Samstag, 4. Juli. Am Sonntag, 5. Juli, findet die Schlussdiskussion mit der Preisvergabe statt.

Die 14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lesen aus bisher unveröffentlichten Texten, bevor die Jury am 5. Juli zum 39. Mal über die Vergabe des Ingeborg Bachmann-Preises und des mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preises entscheidet. Die Auswahl der Autorinnen und Autoren obliegt ausschließlich der Jury.

Alle Lesungen und Diskussionen aus dem ORF-Landesstudio Kärnten sind nicht nur vollständig auf dem 3sat-Bildschirm, sondern auch als Live-Stream auf 3sat.de zu sehen.

Im Vorfeld, am Mittwoch, 1. Juli, zeigt "Kulturzeit" (werktags um 19.20 Uhr) ein Interview mit dem Juryvorsitzenden Hubert Winkels. Am Freitag, 3. Juli, ist "Kulturzeit" vor Ort und berichtet, wer die Favoriten bei Verlegern und Publikum sind.
(ORF/3sat)


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15:30
Videotext Untertitel

Traumstädte: Buenos Aires

Die Leidenschaftliche

Film von Carsten Thurau

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Buenos Aires ist eine überwältigende Metropole, ein Gigant inmitten der Ödnis der argentinischen Pampa. Der Film stellt die argentinische Hauptstadt vor und begleitet ihre Bewohner im Alltag.

Über elf Millionen Menschen leben am Rio de la Plata: Arme und ...

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Buenos Aires ist eine überwältigende Metropole, ein Gigant inmitten der Ödnis der argentinischen Pampa. Der Film stellt die argentinische Hauptstadt vor und begleitet ihre Bewohner im Alltag.

Über elf Millionen Menschen leben am Rio de la Plata: Arme und Reiche, Glückliche und Glücksuchende, es sind schöne und stolze Menschen. Sie alle leben in einer Stadt, deren beste Zeit und größter Glanz 100 Jahre zurückliegen.

Vielleicht leben sie deswegen mit einer gewissen Traurigkeit und Melancholie, in der Hoffnung, dass die Belle Epoque wiederkehren möge. Aber das Einzige, was immer wiederkehrt, sind die Krisen, die großen und kleinen, die persönlichen, die politischen und die wirtschaftlichen - und 2002 sogar ein Staatsbankrott. Es ist erstaunlich, wie Buenos Aires immer wieder auf die Beine kommt und eine pulsierende, kosmopolitische und mondäne Metropole geblieben ist - für Millionen Menschen eine Traumstadt. Die Einwohner heißen "Porteños", also "die Menschen am Hafen", und genau dort kamen die meisten ihrer Vorfahren mit großen überfüllten Schiffen aus Europa an, die meisten Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Viele haben italienische Wurzeln, wie die 68-jährige Florisé Garibaldi. "Mein Herz ist zweigeteilt", sagt die Kalabrierin, "für immer und ewig" und: "Ich glaube, uns fehlt es noch an eigener Identität, vielleicht werden wir alle erst in weiteren zwei Generationen zu wirklichen Argentiniern." Damit beschreibt Florisé eine Besonderheit der Porteños, nämlich die schwierige und immerwährende Suche nach der eigenen Identität, das ständige Hinterfragen des eigenen Ichs. Es ist kein Zufall, dass es in Buenos Aires - gemessen an der Einwohnerzahl - weltweit die meisten Psychologen und Therapeuten gibt, neuen Statistiken zufolge exakt 789 pro 100.000 Einwohner, ein Rekord, sogar deutlich vor New York.


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16:15
Videotext Untertitel

Traumstädte: Paris

Europas Elegante

Film von Stephan Merseburger

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Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. In den noblen ...

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Paris, Stadt des Luxus und des Geldes: Die Wohnungen sind so teuer, dass Mittelstandsfamilien in die Vororte fliehen und die Innenstadt zum Getto der Reichen wird. Tanzt man im Lido, dem berühmten Cabaret auf den Champs-Elysées, hat man keine Geldsorgen. In den noblen Boutiquen von Dior, Chanel, Prada und Gucci ist zweimal im Jahr Ausverkauf, für Eingeweihte und Verlesene gibt es vorher einen Privatausverkauf. Teuer und exklusiv lieben es auch die Gebrüder Costes: In der Seine-Metropole haben sie zuerst ein Hotel eröffnet, dann folgten Restaurants und Cafés. Mamodou, ein illegaler Einwanderer aus Mali, arbeitet in der Küche eines ihrer schicken Restaurants. 50 Stunden die Woche und mehr für nicht einmal 1.300 Euro im Monat. Damit ist Mamodou nicht allein: Zehntausende Afrikaner arbeiten illegal in den Pariser Restaurants, ihre gefälschten Aufenthaltsbewilligungen kaufen sie. Sie zahlen sogar Sozialabgaben und Steuern, denn Ärger mit dem Staat können sie sich nicht leisten.
Stephan Merseburgers Reportage aus der Reihe "Traumstädte" zeigt das exquisite Paris und das Paris ganz unten. Eine Gratwanderung zwischen Mythos und Wirklichkeit.


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17:00
Videotext Untertitel

Traumstädte: Kapstadt

Die afrikanische Verführung

Film von Marcus Niehaves und Carsten Behrendt

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Kapstadt ist eine der faszinierendsten Städte der Welt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean. Ein Schmelztiegel der Kulturen mit einem ganz eigenen Rhythmus.

Kapstadt ist Heimat für Tausende Deutsche und spätestens seit dem Ende der ...

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Kapstadt ist eine der faszinierendsten Städte der Welt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean. Ein Schmelztiegel der Kulturen mit einem ganz eigenen Rhythmus.

Kapstadt ist Heimat für Tausende Deutsche und spätestens seit dem Ende der Apartheid auch Touristenhochburg. Kapstadt ist eine Stadt der Kontraste. Auf der einen Seite die Villen der Reichen, auf der anderen Seite die Blechhütten der Townships.

Für die einen ist Kapstadt ein einziges Erholungsgebiet, für andere ein Hort der Kriminalität.


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17:45
Videotext Untertitel

Traumstädte: Marrakesch

Die Geheimnisvolle

Film von Stephan Merseburger

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Es ist der Traum von Tausendundeiner Nacht, der den internationalen Jet-Set nach Marrakesch treibt. Modegott Yves Saint Laurent war einer der ersten, der kam.

Hetti von Bohlen Halbach, die Witwe des Krupp-Erben Arndt Krupp von Bohlen Halbach, hat Mick Jagger, ...

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Es ist der Traum von Tausendundeiner Nacht, der den internationalen Jet-Set nach Marrakesch treibt. Modegott Yves Saint Laurent war einer der ersten, der kam.

Hetti von Bohlen Halbach, die Witwe des Krupp-Erben Arndt Krupp von Bohlen Halbach, hat Mick Jagger, Andy Warhol und all die anderen Stars und Prominenten in ihrem Anwesen, das König Hassan II. den Krupps geschenkt hat, empfangen und legendäre Feste gegeben.

Seit König Mohammed VI. Marokko behutsam modernisiert und den Tourismus fördert, boomt Marrakesch wie nie zuvor. Luxushotels und Golfplätze schießen wie Pilze aus dem kargen Wüstenboden. Und die Stars kommen noch immer: Sting, Madonna, Kate Moss und Richard Branson haben sich prächtig eingekauft. Aber auch die "Perle des Südens" hat Schattenseiten. Es gibt Menschen, die in bitterer Armut leben - in Gettos am Rande der Stadt, die für sie keine Traumstadt ist, eher Teil ihres Albtraums.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

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Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Themen: "Aktuelles vom Ingeborg-Bachmann- Preis

aus Klagenfurt" u.a.

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages, und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Feind in meinem Bauch

Laktose, Gluten & Co.

Film von Carsten Binsack

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Die Begriffe "glutenfrei" oder "laktosefrei" sind für viele Menschen ein Heilsversprechen für individuelles Wohlbefinden, für andere ein lukratives Geschäft.

Die 3sat Wissenschaftsdokumentation "Der Feind in meinem Bauch" geht der Frage nach, ob hinter der ...

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Die Begriffe "glutenfrei" oder "laktosefrei" sind für viele Menschen ein Heilsversprechen für individuelles Wohlbefinden, für andere ein lukratives Geschäft.

Die 3sat Wissenschaftsdokumentation "Der Feind in meinem Bauch" geht der Frage nach, ob hinter der rasanten Zunahme von Nahrungsmittelunverträglichkeit mehr steckt als Hypochondrie, und warum viele Deutsche ihr Essen als potenzielle Gefahr sehen.

Derzeit gibt es in deutschen Supermarktregalen rund 300 laktosefreie Produkte. Ihr Umsatz steigt stetig an. Das geht so weit, dass Lebensmittel, die von Natur aus keine Laktose enthalten, wie Schinken oder lange gereifter Hartkäse, das Label "laktosefrei" tragen. Es gibt Allergien gegen Lebensmittelbestandteile, die lebensgefährlich sein können. Doch die Zahl der Konsumenten von Spezialnahrungsmitteln steht in krassem Missverhältnis zur Zahl der Kranken. In Amerika geben fast 30 Prozent der Erwachsenen an, dass sie kaum noch oder gar kein Gluten mehr verzehren. Doch nur 0,1 bis ein Prozent der Bevölkerung leidet an Zöliakie, einer unangenehmen Autoimmunkrankheit, die zu einer chronischen Entzündung im Dünndarm führt, sobald Gluten mit der Nahrung aufgenommen wird. Häufiger tritt eine Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Getreidesorten auf. Detlef Schuppan und sein Team von der Universitätsklinik Mainz haben einen Insekten-Abwehrstoff in modernen Weizen-Hochleistungssorten genauer unter die Lupe genommen. Die Forscher gehen davon aus, dass dieser Insekten-Abwehrstoff, der das Getreide resistenter gegen Schädlinge macht, für viele Symptome der Empfindlichkeit gegenüber den Getreidesorten verantwortlich ist. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit zuverlässig zu diagnostizieren, ist nicht einfach. Die IgG-Antikörperbestimmung im Blut wird von Allergieexperten als ungeeignet zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten eingestuft und warnen vor falschen Rückschlüssen. Oft wird geraten, bestimmte Lebensmittel zu meiden, was zu einer Mangelernährung führen kann.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema "Heilung durch Gene?".


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Heilung durch Gene?


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Vor etwa 50 Jahren gelang es, mit der Entschlüsselung des genetischen Codes die "Bausteine des Lebens" zu definieren. Damit galten die "Schalter" für Krankheit und Gesundheit als gefunden.

Seitdem versuchen Mediziner und Biologen die Gentherapie für die ...

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Vor etwa 50 Jahren gelang es, mit der Entschlüsselung des genetischen Codes die "Bausteine des Lebens" zu definieren. Damit galten die "Schalter" für Krankheit und Gesundheit als gefunden.

Seitdem versuchen Mediziner und Biologen die Gentherapie für die Behandlung von Krankheiten zu nutzen. Es wurden bahnbrechende Fortschritte erzielt - vor allem in der Bekämpfung von Darm- und Brustkrebs, Mukoviszidose, Herzerkrankungen und Alzheimer.

Das Ziel der Forscher ist es, Medikamente zu entwickeln, die maßgeschneidert und individuell helfen - und zwar möglichst ohne gefährliche Nebenwirkungen. Die bisherigen Erfahrungen mit Gentherapie zeigen allerdings, dass die hochgesteckten Erwartungen - vor allem im Hinblick auf den Ausschluss von Nebenwirkungen - sich bisher nur zum Teil erfüllen. Zwar sind die ersten Ergebnisse der inzwischen getesteten und vor der Markteinführung stehenden Medikamente hoffnungsvoll, doch ist der gentherapeutische Weg kein Allheilmittel. Es wird immer klarer, dass die gesamte Lebenssituation eines Menschen und seine Prägung eine starke Rolle für seinen Gesundheitszustand spielen.

Gert Scobel stellt in dieser Ausgabe von "scobel" die Möglichkeiten und Grenzen der Gendiagnostik und der genetisch basierten personalisierten Medizin vor. Das Für und Wider prä- und postnataler Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bilden einen Schwerpunkt der Sendung. Darüber hinaus wird es um die ethischen und gesellschaftlichen Aspekte der "Optimierung" des Menschen durch genetische Eingriffe gehen. Zusammen mit seinen Gästen - Professor Dr. rer nat. Peter Lichter vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, Professor Dr. med Dr. phil Thomas Heinemann von der Philosophisch-theologischen Hochschule Vallendar und die Expertin für neue Technologien, Risiken technischer Systeme und Naturgefahren Dr. Anne Eckhardt vom Schweizer Projekt risicare - diskutiert Gert Scobel die Zukunft der Heilung durch Gene und welche Konsequenzen dieses völlig neue Verständnis von Krankheit und Gesundheit haben wird.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Neues Griechisches Kino

Dogtooth

Spielfilm, Griechenland 2009

Darsteller:
VaterChristos Stergioglou
Ältere TochterAggeliki Papoulia
Jüngere TochterMary Tsoni
SohnChristos Passalis
MutterMichele Valley
u.a.
Regie: Giorgos Lanthimos
Länge: 93 Minuten

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Abgeschottet von der Außenwelt werden die beiden Töchter und der Sohn ganz im Sinne der reichen Eltern erzogen. Sie vermitteln dabei ein verqueres Weltbild voller Lügengeschichten

Die Welt hinter der Gartenhecke ist angeblich ein böser und gefährlicher Ort, ...
(ARD/WDR)

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Abgeschottet von der Außenwelt werden die beiden Töchter und der Sohn ganz im Sinne der reichen Eltern erzogen. Sie vermitteln dabei ein verqueres Weltbild voller Lügengeschichten

Die Welt hinter der Gartenhecke ist angeblich ein böser und gefährlicher Ort, und gewohnten Begriffen des Alltages werden neue Bedeutungen zugesprochen. Das Familienleben ist geprägt von emotionsloser Disziplin und den unschuldig-perversen Spielen der drei Teenies.

Lampen heißen "Muschis" und weibliche Geschlechtsteile "Tastatur", harmlose Katzen stellen eine tödliche Bedrohung für den Menschen dar, der seine Volljährigkeit erst mit dem Ausfallen eines Eckzahns (dem titelgebenden "Dogtooth") erreicht, sexuelle Gefälligkeiten kann man im Tausch gegen nutzlose Pfennigartikel erwerben und eine Frau kann ganz allein kraft ihres Willens schwanger werden und entscheiden, ob sie einen Jungen, ein Mädchen oder gar einen Hund gebiert. So sieht die Welt in dem luxuriösen Haus mit großem Garten und Swimming Pool aus.
Die scheinbar perfekte Idylle erhält erste Risse, als die drei Geschwister sich die Frage stellen, was wirklich hinter der Gartenhecke liegt?

In nüchternen Bildern entwirft der griechische Regisseur Giorgos Lanthimos in "Dogtooth" das Porträt einer Familie, die in ihren Grundfesten zutiefst dysfunktional und pervertiert ist. Die bis in die letzte Konsequenz durchdachte Geschichte ist dabei von einer oberflächlichen Ruhe durchzogen, die mit ihrer einzigartigen Atmosphäre gleichermaßen fasziniert und beunruhigt. Mehrfach preisgekrönt ist "Dogtooth" ein intelligentes und ungewöhnliches Meisterwerk.

"Dogtooth" ist der erste Beitrag der vierteiligen Filmreihe "Neues Griechisches Kino", die 3sat am 2. und 3. Juli zeigt. Als nächster Film dieser Reihe folgt am Freitag, 3. Juli, um 22.35 Uhr der Spielfilm "Stratos".

(ARD/WDR)


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0:00
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:25

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Zweite Gotthardröhre: Kampf mit allen Mitteln
- Eritreische Flüchtlinge: Der geheime Bericht des Departements
Sommaruga
- Burkhalters Coup: Die Befreiung des Polithäftlings aus
Aserbaidschan

Moderation: Sandro Brotz


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der hundertjährige Pilot

(Wh.)

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"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.

Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die ...

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"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.

Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.


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1:35

Hessenreporter: Frau Hohmann und ihr Flohmarkt

Film von Anette Ende

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Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands.

"Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein ...
(ARD/HR)

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Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands.

"Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.
(ARD/HR)


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2:05

Mein Vater. Mein Onkel.

Dokumentarfilm von Christoph Heller, Deutschland 2009

Länge: 81 Minuten

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Mit 26 Jahren lernt Jungschauspieler Sinan, der als Kind adoptiert wurde und in Deutschland aufgewachsen ist, seine leiblichen Eltern aus dem Irak kennen.

Plötzlich wird er mit einer ihm fremden Kultur und Familie konfrontiert, die ihn unendlich liebt, aber auch ...

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Mit 26 Jahren lernt Jungschauspieler Sinan, der als Kind adoptiert wurde und in Deutschland aufgewachsen ist, seine leiblichen Eltern aus dem Irak kennen.

Plötzlich wird er mit einer ihm fremden Kultur und Familie konfrontiert, die ihn unendlich liebt, aber auch hohe Erwartungen an ihn hat. Christoph Hellers erster langer Dokumentarfilm ist eine bewegende Aufarbeitung der Familiengeschichte von Sinan.

Und das ist eine sehr kompliziert Geschichte: Seine deutsche (Stief-)Mutter Bruni und ihr damaliger irakischer Mann Farouk adoptierten Sinan als Kleinkind. Er war das vierte Kind von Farouks Schwester. Als sich die Eheleute auseinanderlebten, entschied sich Bruni, zusammen mit Sinan nach Deutschland zu fliehen. Dort wuchs er auf, ohne Kontakt zu den leiblichen Eltern und seinen Geschwistern.

Erst nach einer turbulenten Pubertät, in der er seine Vergangenheit verdrängte, wuchs in Sinan die Erkenntnis, dass er sich mit seinen familären und kulturellen Wurzeln auseinandersetzen muss. Er reist nach Dubai, wo die leiblichen Eltern und Brüder inzwischen leben. Es kommt zu einer emotionalen Annäherung, in deren Verlauf aber auch deutlich wird, dass Sinans Lebensstil mit manchen Prinzipien seiner irakischen Familie nicht vereinbar ist.

Fast unsichtbar und sehr präzise ist die Kamera immer dabei, wenn Sinan der Familie, der Sprache, Religion und Kultur seiner Vorfahren begegnet - es ist die Entdeckung einer fremden Welt, eines Lebens, das er gelebt hätte, wenn er bei seinen Brüdern aufgewachsen wäre. Für Sinans Eltern hat er immer zur Familie gehört, sie haben sich ihr Leben lang nach der Rückkehr des verlorenen Sohnes gesehnt. Sie schmieden Pläne, träumen von einem gemeinsamen Leben im Irak und machen Vorschläge für die zukünftige Ehefrau. Und eigentlich wäre es auch ganz schön, wenn Sinan zum Islam konvertieren würde.

Der Nachwuchsdokumentarfilmer Christoph Heller, geboren 1981, hat für seinen Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) Sinan mit der Kamera begleitet. Mit seinem ersten langen Dokumentarfilm ist ihm eine bewegende Aufarbeitung von Familiengeschichte gelungen. Die Freundschaft des Filmemachers zu seinem fast gleichaltrigen Protagonisten ermöglicht eine besonders persönliche Nähe.


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3:25
Videotext Untertitel

Traumstädte: Kapstadt

(Wh.)


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4:10
Videotext Untertitel

Traumstädte: Marrakesch

(Wh.)


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4:55

Zu Hause in Nairobi

Slum-Stories von Jörg Brase

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Sie leben unter erbärmlichen Umständen: ohne Strom und Kanalisation zu Zehntausenden in Wellblechhütten. Aids, Cholera und Gewalt sind tägliche Bedrohungen in Nairobis größtem Slum Kibera.

Trotzdem, der Slum ist ihre Heimat, ihr Zuhause. Ein lebendiger Ort, ...

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Sie leben unter erbärmlichen Umständen: ohne Strom und Kanalisation zu Zehntausenden in Wellblechhütten. Aids, Cholera und Gewalt sind tägliche Bedrohungen in Nairobis größtem Slum Kibera.

Trotzdem, der Slum ist ihre Heimat, ihr Zuhause. Ein lebendiger Ort, in dem nicht nur Hoffnungslosigkeit herrscht, sondern in dem Menschen leben, die voller Energie und Lebensfreude sind. Einer von ihnen ist Freddy. In Kibera geboren, gründete er "Kibera-Tours".

Er zeigt Ausländern, die in der Welt der Reichen - am anderen Ende der Stadt - wohnen, seine Heimat.

Afrikakorrespondent Jörg Brase begleitet Freddy und eine Gruppe ausländischer Studenten und trifft in den Slums auf ganz besondere Menschen, die Träume haben und sich für eine bessere Zukunft engagieren.


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5:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Mit den Gästen Konstantin Wecker, Margot Käßmann,
Ruth Klüger und Anna Riedl

Moderation: Barbara Stöckl

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.".

Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen ...
(ORF)

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.".

Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.
(ORF)