Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Donnerstag, 21. Mai
Programmwoche 21/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15
Videotext Untertitel

Kölner Treff

Mit den Gästen Dieter Nuhr (Kabarettist, Comedian, Autor und
Moderator), Marijke Amado (Moderatorin), Westbam (DJ), Mathieu
Carrière (Schauspieler), Ilka Eßmüller (Moderatorin) und
Jürgen Todenhöfer (Publizist)

Moderation: Bettina Böttinger

Ganzen Text anzeigen
Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen.

Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen.

Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Thema

Themen:
- Frauenpower beim Song Contest - die Moderatorinnen ganz privat
- Life Ball Projekt: Hilfe für Hirtenbuben in Lesotho

Moderation: Christoph Feurstein

Ganzen Text anzeigen
Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale.

Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten ...
(ORF)

Text zuklappen
Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale.

Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
(ORF)


Seitenanfang
12:30

ECO

(Wh.)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15

Notizen aus dem Ausland

Außendienst als 'Baby-Knuddler'


Seitenanfang
13:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Spaniens Küsten und Strände

Film von Rubén Artalejo

Ganzen Text anzeigen
Spanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken - vor allem die Schönheit der Küstenlandschaften.

Eine Reise von Galicien und Kantabrien im Nordwesten der Iberischen ...

Text zuklappen
Spanien ist ein Sehnsuchtsziel deutscher Touristen. Aus der Luft lässt sich die Vielfalt der spanischen Regionen am besten überblicken - vor allem die Schönheit der Küstenlandschaften.

Eine Reise von Galicien und Kantabrien im Nordwesten der Iberischen Halbinsel über die Balearen, die Costa Brava mit dem Fischerort Cadaqués, einst Wohnsitz Salvador Dalís, der Touristenhochburg Benidorm, der Costa de la Luz bis nach Gran Canaria und Teneriffa.


Seitenanfang
14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Siam - ein Elefantenleben

Film von Jean-Michel Corillion

Ganzen Text anzeigen
In Indien wurde 1946 der Elefant Siam geboren. Er machte eine große Karriere und schafft es bis auf die Kinoleinwand. Ein Museumsaufseher erzählt die spannende Lebensgeschichte von Siam.

Siam war zunächst ein Arbeitselefant, wurde dann von einem reichen ...

Text zuklappen
In Indien wurde 1946 der Elefant Siam geboren. Er machte eine große Karriere und schafft es bis auf die Kinoleinwand. Ein Museumsaufseher erzählt die spannende Lebensgeschichte von Siam.

Siam war zunächst ein Arbeitselefant, wurde dann von einem reichen Kaufmann als Statussymbol gehalten, danach folgten umjubelte Auftritte beim Zirkus Knie in Europa, später wurde er Leinwandstar. Seinen Lebensabend verbrachte der Elefant im Pariser Zoo.

Er war so populär, dass man ihn nach seinem Tod 1997 präparierte. Seitdem ist er im Pariser "Musee National D'Histoire Naturelle" ein Publikumsmagnet.
In der Dokumentation bekommt ein neugieriger kleiner Junge von einem Museumsaufseher die spannende Lebensgeschichte des "unsterblichen" Elefanten erzählt.


Seitenanfang
14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (1/5)

Januar bis März

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigen
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März.

In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den ...

Text zuklappen
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März.

In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Naturschauspiele im Januar bis März. In weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit.

Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. Während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

Die weiteren Teile der fünfteiligen Langzeitdokumentation "Das Jahr der Wildnis" zeigt 3sat im Anschluss ab 15.35 Uhr.


Seitenanfang
15:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (2/5)

April bis Juni

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigen
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: In einigen Teilen der Erde erwacht die Natur sowie die Fortpflanzungszeit, im Süden Afrikas beginnt der Winter.

Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Die verschiedenen ...

Text zuklappen
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: In einigen Teilen der Erde erwacht die Natur sowie die Fortpflanzungszeit, im Süden Afrikas beginnt der Winter.

Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Die verschiedenen Tieraufnahmen aus der Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs, in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne.

In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Seitenanfang
16:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (3/5)

Juli bis August

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigen
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es dann Winter. Die prächtige Landschaft nach der Regenzeit hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt.

Nur im Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im ...

Text zuklappen
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es dann Winter. Die prächtige Landschaft nach der Regenzeit hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt.

Nur im Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean.

In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.


Seitenanfang
17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (4/5)

September bis Oktober

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigen
September und Oktober: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.

Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. ...

Text zuklappen
September und Oktober: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst.

Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.

Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Seitenanfang
17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Jahr der Wildnis (5/5)

November bis Dezember

Film von Daniela Pulverer und Jayne Edwards

Ganzen Text anzeigen
Die beiden letzten Monate des Jahres: Im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger.

Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen ...

Text zuklappen
Die beiden letzten Monate des Jahres: Im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger.

Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.

Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Seitenanfang
18:30

nano

Die Welt von morgen

Themen:
Im Rausch
Wie sich das Gehirn durch Alkohol verändert
Alarm durch Düfte
Wie Pflanzen sich gegen Schädlinge wehren können

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigen
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappen
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


Seitenanfang
19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

"Fair, frei, Freihandel - TTIP und die kulturelle

Vielfalt" (4/4)

"Kulturzeit"-Schwerpunkt in der Woche vom 18.5. -21.5.
Das System Haider - die zweifelhaften
Methoden des smarten Populisten
Moderation: Tina Mendelsohn

Ganzen Text anzeigen
Der Deutsche Kulturrat hat für den 21. Mai zum Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada aufgerufen. Die "Kulturzeit"-Reihe fragt nach den Auswirkungen.

Welche Folgen haben die Abkommen für Kultur und Gesellschaft? In Deutschland ...

Text zuklappen
Der Deutsche Kulturrat hat für den 21. Mai zum Protest gegen die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada aufgerufen. Die "Kulturzeit"-Reihe fragt nach den Auswirkungen.

Welche Folgen haben die Abkommen für Kultur und Gesellschaft? In Deutschland beispielsweise ist die Buchpreisbindung ein wichtiges Kulturgut. Wird sie mit solchen Abkommen erhalten bleiben können? Und wird es weiter Subventionen für die Film- und Theaterbranche geben?

Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" fragt: Stehen unsere kulturellen Angebote künftig unter dem Diktat amerikanischer Konzerne? Außerdem spricht "Kulturzeit" mit Befürwortern und Gegnern der geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Unter anderen kommt der zuständige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Wort.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages, und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Umstrittene Prognosen

Die Macht der Demografen

Film von Gregor Streiber und Frank Aischmann

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Wie viele Menschen werden am Ende dieses Jahrtausends leben? Regelmäßig erscheinen neue Zahlen. Doch woher kommen sie? Ein Film über Demografen und die Konsequenzen ihrer Prognosen.

Während bis 1800 die Menschheit gemächlich auf etwa 1 Milliarde Bewohner ...

Text zuklappen
Wie viele Menschen werden am Ende dieses Jahrtausends leben? Regelmäßig erscheinen neue Zahlen. Doch woher kommen sie? Ein Film über Demografen und die Konsequenzen ihrer Prognosen.

Während bis 1800 die Menschheit gemächlich auf etwa 1 Milliarde Bewohner anwuchs, hat sie sich innerhalb von gut 200 Jahren versiebenfacht. Setzt sich diese Entwicklung fort, wäre der Planet bald zu klein, die natürlichen Ressourcen aufgebraucht.

Doch das Bevölkerungswachstum hängt von vielen Faktoren ab. Und so sind Demografen seit etwa 250 Jahren damit beschäftigt, Prognosen abzugeben.

Ausschlaggebend für demografische Analysen sind im Wesentlichen folgende Faktoren: Geburtenzahl, Sterblichkeit, Aus- und Einwanderung, Altersstruktur. Und hier beginnen schon die Probleme. All diese Werte sind nur für die Vergangenheit gesichert. Niemand kann präzise Entwicklungen wie Technologiesprünge, Kriege, Naturkatastrophen, Wohlstandsverteilung oder Geburtenrückgänge zuverlässig vorhersagen. Die Geschichte der Demografie ist somit auch eine Geschichte der Irrtümer.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging man etwa in England von einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum aus. Für den Großraum London wurden für das Jahr 2010 mehr als 130 Millionen Menschen erwartet tatsächlich sind es heute knapp 14 Millionen. Die Prognosen der Demografen haben Einfluss auf die Politik, von der Ein-Kind-Politik in China bis hin zu Entscheidungen über die Reform der Sozialsysteme in Deutschland. Und das, obwohl die zugrunde liegenden Daten umstritten sind.

Die kürzlich erschienene UN-Studie sieht die Bevölkerung bis 2100 auf 9,6 bis 12,3 Milliarden Menschen anwachsen. Doch diese Studie benutzt ein Computermodell, das lediglich die Lebenserwartung von Frauen in jedem Land der Erde mit der Geburtsrate der vergangenen 60 Jahre verknüpft. Mit diesen Daten werden Prognosen für die kommenden 90 Jahre errechnet. Das habe zwar einen gewissen Charme, sagt der Österreicher Wolfgang Lutz vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA), der in Europa als führender Experte auf dem Gebiet der globalen Demografie gilt. Doch ließen die UN-Forscher zum Beispiel den Einfluss wachsender Bildung auf Geburtenrate und Sterblichkeit außer Acht.

Der deutsche Demograf Oskar Burger und seine US-Kollegen John DeLong und Marcus Hamilton beziehen in ihre Vorhersagen gar die weltweit verfügbaren Energie-Ressourcen ein. Ihr Populationsmodell geht von der Beobachtung aus, dass das Bevölkerungswachstum stark vom Pro-Kopf-Energieverbrauch abhängt: Ist genügend Energie nutzbar, begünstigt dies die wirtschaftliche Entwicklung und drückt in der Folge die Geburtenraten.

Gerd Bosbach, Professor für Statistik und Empirik an der FH Koblenz ist sehr skeptisch: "Kein großer Aufschwung, keine Krise ist jemals richtig vorhergesagt worden. Das Statistische Bundesamt weiß auch von dieser Ungenauigkeit von Prognosen und rechnet mit zwölf Varianten. Für die Bevölkerungszahl (in Deutschland) von 2060 bedeutet das einen Unterschied von 15,1 Millionen Menschen!"

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über dasselbe oder ein verwandtes Thema.


Seitenanfang
21:00

scobel - Entscheidung und Risiko

Mit den Gästen Prof. Dr. Gerd Gigerenzer (Psychologe), Prof. Dr.
Michael Feindt (Physiker und Wirtschaftsmathematiker) und
Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand (Philosophin und Physikerin)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Berechenbarkeit hat Grenzen. Gert Scobel geht mit seinen Gästen der Frage nach, was den Kern richtiger Entscheidungen ausmacht und welche Rolle Intuition und Erfahrung spielen.

Der Fortschritt in Wissenschaft und Technik lässt die Welt zunehmend berechenbarer ...

Text zuklappen
Berechenbarkeit hat Grenzen. Gert Scobel geht mit seinen Gästen der Frage nach, was den Kern richtiger Entscheidungen ausmacht und welche Rolle Intuition und Erfahrung spielen.

Der Fortschritt in Wissenschaft und Technik lässt die Welt zunehmend berechenbarer erscheinen. Doch wie kann alles, was man über eine Situation weiß, mit dem in Einklang gebracht werden, was mehr auf Einschätzung und Gefühl beruht als auf bloßen Fakten?

Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Chaostheorie und andere mathematikbasierte Methoden helfen uns heute, Wetterverläufe, Börsentrends und Bedürfnislagen zu ermitteln, um darauf frühzeitig und angemessen reagieren zu können. Doch es zeigt sich immer wieder, dass plötzliche Entwicklungen, Katastrophen und Herausforderungen falsch oder zu spät erkannt wurden oder überhaupt nicht vorhersehbar waren. So auch 9/11, die deutsche Wiedervereinigung oder der Verlauf des Ukraine-Konflikts. Hierbei wird deutlich, dass viele Phänomene sich trotz Datenanalyse und Big-Data-Strategien weitgehend oder völlig der Vorhersagbarkeit entziehen. Je komplexer die Bedingungen für ein Ereignis sind, desto aufwendiger und schwieriger ist es, über seinen Verlauf und seine Dynamik verlässliche Aussagen zu machen.

Dennoch setzen Entscheidungsträger zunehmend auf Unterstützung durch mathematische Prognosemodelle, Hochleistungs-Computer, Expertenwissen und "Think-Tanks". Immer öfter werden Prozesse der Entscheidungsfindung bis hin zur Entscheidung selbst auf diese Weise ausgelagert, um möglichst alle relevanten Faktoren in die Problemlösung einzubeziehen.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Videotext Untertitel

Falsche Entscheidung

(Drabet)

Spielfilm, Dänemark 2005

Darsteller:
CarstenJesper Christensen
NinaPernilla August
Pil AndreasenBeate Bille
LisbethCharlotte Fich
TobiasThomas Voss
u.a.
Regie: Per Fly
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Carsten und seine Ex-Schülerin Pil haben dieselben Ideale - und eine Affäre. Als Pil bei einer Sabotage-Aktion einen Polizisten überfährt, setzt Carsten für sie Familie und Job aufs Spiel.

Mit zwei Kommilitonen bricht Pil in eine Waffenfabrik ein, um ...
(ARD)

Text zuklappen
Carsten und seine Ex-Schülerin Pil haben dieselben Ideale - und eine Affäre. Als Pil bei einer Sabotage-Aktion einen Polizisten überfährt, setzt Carsten für sie Familie und Job aufs Spiel.

Mit zwei Kommilitonen bricht Pil in eine Waffenfabrik ein, um Bombenlieferungen in den Nahen Osten zu sabotieren. Auf ihrer Flucht überfahren die drei Möchtegern-Revolutionäre einen Wachmann und müssen sich vor Gericht verantworten.

Für Carsten ist es eine persönliche und zugleich politische Entscheidung, sich mit der Geliebten zu solidarisieren und die verlogene Beziehung zu seiner Frau zu beenden. Doch dabei verliert er das Augenmaß für die Situation: In einem TV-Interview rechtfertigt er die Tat seiner Ex-Schülerin, indem er den Tod des Wachmannes gegen die Opfer aufrechnet, die durch dänische Waffenlieferungen entstehen. Carsten wird daraufhin vom Schuldienst suspendiert. Auf seinen Rat hin verweigert Pil jegliche Aussage und wird gemeinsam mit den beiden Mitangeklagten aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Sie zieht mit Carsten, der alle Brücken hinter sich abbricht, in eine gemeinsame Wohnung. Doch als die Witwe des getöteten Wachmannes Selbstmord begeht und Pil sich mit anderen - jüngeren - Männern trifft, zerplatzt für Carsten endgültig die Illusion eines aufrechten Lebens ohne Lügen.

Nach den beiden vorangegangenen Filmen über die dänische Unterschicht ("Die Bank") und das Industriekapital ("Das Erbe") thematisiert der dänische Regisseur Per Fly nun den Irrweg eines gut situierten, bürgerlichen Intellektuellen. Mit detailgenauen, aber stets beiläufigen Beobachtungen sowie dezenten Anleihen bei der griechischen Tragödie analysiert der Film - ein Kassenerfolg in Dänemark - die politische und persönliche Verbohrtheit eines alternden Lehrers, der die Bodenhaftung verliert und sich hoffnungslos verrennt. Der markante dänische Schauspieler Jesper Christensen, der unter anderem in "James Bond 007 - Casino Royale" zu sehen war, gibt die beeindruckende Darstellung eines Mannes, der an seinen politischen Idealen scheitert.
(ARD)


Seitenanfang
0:05
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
0:30

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Grossmutter mit Enkelin auf der Flucht:
Polizei sucht neunjähriges Mädchen
- Brave Protestpartei: Wie kommen die Grünen aus der Krise?
- Seeufer für alle: Villenbesitzer müssen Land abgeben

Moderation: Sandro Brotz


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


Seitenanfang
1:15

Der Sterbebegleiter

(Wh.)


Seitenanfang
1:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hessenreporter: Auto am Haken - der Abschlepper

Film von Friso Richter

Ganzen Text anzeigen
Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands.

"Hessenreporter" geht auf Spurensuche erzählt von Hessen, die ein besonderes ...
(ARD/HR)

Text zuklappen
Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands.

"Hessenreporter" geht auf Spurensuche erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.
(ARD/HR)


Seitenanfang
2:10
VPS 02:09

Sergej in der Urne

Dokumentarfilm von Boris Hars-Tschachotin,

Deutschland 2009

Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Ein Urenkel geht auf Spurensuche, sein Objekt der Bewunderung ist Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973), Naturwissenschaftler, Freund von Einstein, Politaktivist und Frauenheld.

Tschachotin lebte ein bewegtes Leben zwischen Ost und West und zwischen fünf ...

Text zuklappen
Ein Urenkel geht auf Spurensuche, sein Objekt der Bewunderung ist Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973), Naturwissenschaftler, Freund von Einstein, Politaktivist und Frauenheld.

Tschachotin lebte ein bewegtes Leben zwischen Ost und West und zwischen fünf Frauen, denen er sieben Söhne hinterließ, die seine Asche bis heute nicht zur letzten Ruhe kommen lassen. Filmemacher Boris Hars-Tschachotin folgt dem Leben seines Urgroßvaters.

Sergej Stepanowitsch Tschachotin, Sprössling eines Zaren-Botschafters, hatte es im Kampf gegen die großen Diktaturen dieser Welt quer durch Europa getrieben. So waren ihm immer wieder Husarenstreiche von historischer Dimension gelungen: Von Deutschland aus schmuggelte er Salpetersäure und Glycerin zum Bombenbau gegen das zaristische Regime nach Russland. Später, in Deutschland, sollte er mit den Mitteln der Massensuggestion gegen die NSDAP vorgehen. Und er floh vor der Gestapo nach Dänemark und folgte Albert Einstein nach London.

Nach Stalins Tod kehrte Tschachotin in die damalige UdSSR zurück, erhielt als Erfinder des sogenannten Strahlenskalpells ein eigenes Forschungsinstitut, an dem er bis zu seinem Tod 1973 arbeitete. Sein letzter Wille, in Korsika bestattet zu werden, erfüllte sich bis heute nicht. Tschachotins Urne steht noch im Pariser Wohnzimmerschrank seines Sohns Eugen. Erst der Urenkel wird den letzten Wunsch des Urgroßvaters vorantreiben.

Den mäandernden Lebenswegen von vier Generationen folgte der Filmemacher Boris Hars-Tschachotin in dem Dokumentarfilm "Sergej in der Urne" am Schicksal seines Urgroßvaters Sergej Stepanowitsch Tschachotin. Erstmals werden Fotos und Schriften des berühmten Ahnen zusammengetragen, darunter auch bislang unveröffentlichtes Filmmaterial.

Boris Hars-Tschachotin studierte an der Humboldt-Universität in Berlin Kunstgeschichte, Philosophie und Theaterwissenschaften. Er arbeitet seit 1997 in einem Produktionsbüro für internationale Kinofilme im Studio Babelsberg und debütierte 2001 mit seinem Kurzfilm "Lurch". "Sergej in der Urne" ist sein erster langer Dokumentarfilm und Gewinner des BLM-Filmpreises 2010 in München.


Seitenanfang
3:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Überleben in Caracas

Film von Marcel Mettelsiefen und Mayte Carrasco


Seitenanfang
4:25
VPS 04:20

Chadar - Der Weg aus Eis

(Wh.)


Seitenanfang
5:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Mit Sebastian Kurz, Lotte Tobisch, Jennifer Teege und
Robert Dornhelm

Moderation: Barbara Stöckl

Ganzen Text anzeigen
Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.".

Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen ...
(ORF)

Text zuklappen
Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.".

Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.
(ORF)

Sendeende: 6:15 Uhr