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Oktober 2017
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Christi Himmelfahrt - Donnerstag, 14. Mai
Programmwoche 20/2015
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6:30

Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (2/5)

Das gräfliche Inselfest

Film von Ralf Wilharm und Marc Elvers

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Jedes Jahr im Frühsommer findet das gräfliche Inselfest auf der Bodensee-Insel Mainau statt. Zehntausende von Besuchern werden erwartet. Die Insel rüstet sich für den Ansturm.

Die Gärtner bringen Park und Garten auf Hochglanz, die Köche sind auf Hochtouren, ...
(ARD/SWR)

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Jedes Jahr im Frühsommer findet das gräfliche Inselfest auf der Bodensee-Insel Mainau statt. Zehntausende von Besuchern werden erwartet. Die Insel rüstet sich für den Ansturm.

Die Gärtner bringen Park und Garten auf Hochglanz, die Köche sind auf Hochtouren, es wird geprobt für die gräfliche Hut-Modenschau und die Organisation ist in den letzten Zügen. Neue Beete müssen noch bepflanzt werden. Rund um den Wasserturm wird Sommerflor angebracht.

Die Köche errichten eine Satellitenküche, um alle Besucher zu verköstigen. Chefkoch Brandy und sein Team müssen Tag und Nacht schuften. Koch-Auszubildende Isabella packt kräftig mit an. Derweil probt Gräfin Diana die beliebte und legendäre Hut-Modenschau. Alle ihre Geschwister und Freunde müssen raus auf den Laufsteg. Einmal im Jahr wird aus der jüngsten Gräfin, dem Nesthäkchen der Familie, ein Zerberus, der selbst die Inselchefin scheuchen und ermahnen darf. Doch noch hat Gräfin Bettina alle Hände voll zu tun. Und auch für die junge Eventmanagerin Brigitte Buffler, die schon seit sechs Jahren das Inselfest betreut, stellt das Inselfest eine große Herausforderung dar.
(ARD/SWR)


7:20

Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (3/5)

Der Rosenball

Film von Ralf Wilharm und Marc Elvers

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Jährlich findet auf der Bodensee-Insel Mainau das Rosenfest statt. Zum gräflichen, privaten Rosenball laden die Grafen 60 enge Freunde der Familie auf die Mainau ein.

Großkampftage für Schlossküchenchef Erfkämper und sein Team. Er muss das Menü für den ...
(ARD/SWR)

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Jährlich findet auf der Bodensee-Insel Mainau das Rosenfest statt. Zum gräflichen, privaten Rosenball laden die Grafen 60 enge Freunde der Familie auf die Mainau ein.

Großkampftage für Schlossküchenchef Erfkämper und sein Team. Er muss das Menü für den Rosenball vorbereiten und servieren. Das Essen muss nicht nur auf die Minute zubereitet, sondern auch noch zu Fuß zwei Stockwerke nach oben getragen werden.

Für die Etikette verantwortlich ist die Haushofmeisterin Anja Wackerbauer. Im Restaurant Schwedenschänke findet die festliche Rosensoiree für 150 Gäste statt, der traditionelle schwedische "Midsommar" wird gefeiert. Der Rosengarten wird illuminiert, im Schlosshof gibt es ein Insel-Feuerwerk. Eine Menge Arbeit für alle Beteiligten, aber am Ende wird es auch dieses Mal ein Ereignis von außerordentlicher Schönheit.
(ARD/SWR)


8:10

Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (4/5)

Die Seele der Insel

Film von Ralf Wilharm und Marc Elvers

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Die Insel Mainau lebt von ihren Gärten, der Blütenpracht und den Veranstaltungen. Ein Blick dahinter zeigt die Mühen der Grafen und 300 Angestellten.

Täglich muss die Insel gehegt und gepflegt werden, Hochzeiten müssen durchgeführt werden, Wiesen gemäht, ...
(ARD/SWR)

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Die Insel Mainau lebt von ihren Gärten, der Blütenpracht und den Veranstaltungen. Ein Blick dahinter zeigt die Mühen der Grafen und 300 Angestellten.

Täglich muss die Insel gehegt und gepflegt werden, Hochzeiten müssen durchgeführt werden, Wiesen gemäht, Unkraut gejätet, welke Blätter entfernt werden. Erst dieses ganze Spektrum ergibt das Mainau-Mosaik. Das bedeutet täglich neue Herausforderungen zu meistern.

Und für Gräfin Bettina und Graf Björn: täglich die Liebe zur Insel in gestalterische Energie umsetzen. Im Aboretum, dem Mainau-Park mit jahrhundertealten Mammutbäumen, hat jedes der Grafenkinder "seinen" Baum, der zu Ehren seiner Geburt gepflanzt wurde. Natürlich haben Gräfin Bettina und Graf Björn ihre Lieblingsplätze im Park und müssen doch Veränderungen planen, wie in der Platanenallee. Jeder dieser Bäume muss gepflegt werden. Die Arbeiten hierzu ähneln spektakulären Kletterpartien. Das Küchenteam von Brandy muss derweil eine Herausforderung meistern: Im Palmengarten findet eine große Hochzeit statt.
(ARD/SWR)


9:00

Insel Mainau: Blaues Blut und rote Rosen (5/5)

Der Nutzgarten

Film von Ralf Wilharm und Marc Elvers

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Die unglaubliche Pflanzenwelt der Bodensee-Insel Mainau hat neben ihrer Schönheit einen nicht zu unterschätzenden Nutzwert. Eine Entdeckung der Ressourcen: Holz, Wein und Früchte.

Mit dem Holz aus dem Grafenwald wird die Holzhackschnitzelheizung der Insel ...
(ARD/SWR)

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Die unglaubliche Pflanzenwelt der Bodensee-Insel Mainau hat neben ihrer Schönheit einen nicht zu unterschätzenden Nutzwert. Eine Entdeckung der Ressourcen: Holz, Wein und Früchte.

Mit dem Holz aus dem Grafenwald wird die Holzhackschnitzelheizung der Insel betrieben. Mainau-Förster Theo Straub beschäftigt ein ganzes Waldarbeiterteam. In der Schnapsbrennerei wird der eigene Brand erstellt, mit Obst und Früchten von der Mainau.

Graf Björn liegt der Grafenwald besonders am Herzen, hier ist er ganz dem Vermächtnis seines Vaters, dem alten Grafen Bernadotte aus dem schwedischen Königshaus, verpflichtet. Der Mainau-Wein wird von Winzer Philipp Haug, dem Mann von Gräfin Bettina, gekeltert. Er betreibt ökologischen Weinbau und lässt im Mainau-Weinberg Schafe weiden. Die Blumeninsel ist auch Schauplatz ganz anderer Aktivitäten: Mit Wünschelruten werden hier Wasseradern aufgespürt. Wünschelruten-Guru Hans von Zeppelin und seine Seminargruppe machen ganz eigene Erfahrungen in der kraftvollen Umgebung der Blumeninsel.
(ARD/SWR)


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wildes Deutschland (1/2)


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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt.

Oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt sind den ...

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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt.

Oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt sind den Menschen die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seiner Hündin Cleo durch Deutschland.

Von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern - schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Tiere heute leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlierern, von alarmierenden Zahlen aber auch Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten. Erster Teil.

Den zweiten Teil von "Kielings wildes Deutschland" sendet 3sat im Anschluss um 10.30 Uhr.


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10:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kielings wildes Deutschland (2/2)


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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat.

Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 ...

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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat.

Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben.

Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben mit, wie das funktioniert.

Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."


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11:15
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Frühling im Bayerischen Wald

Film von Michael Zehetmair

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"Das herrlichste Erlebnis der letzten Jahre war mir der Bayerische Wald", schwärmte der Grafiker Alfred Kubin, als er vor fast 100 Jahren den Bayerischen Wald zum ersten Mal besuchte.

Ein Gefühl, das noch heute Viele erfasst, die die Region gut kennen. Die ...
(ARD/BR)

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"Das herrlichste Erlebnis der letzten Jahre war mir der Bayerische Wald", schwärmte der Grafiker Alfred Kubin, als er vor fast 100 Jahren den Bayerischen Wald zum ersten Mal besuchte.

Ein Gefühl, das noch heute Viele erfasst, die die Region gut kennen. Die Vogelwelt rund um Waldhäuser beherbergt Kleiber, Misteldrossel, Rabenkrähe und viele andere. Robert Stockinger veranstaltet seit Jahren Vogelstimmenwanderungen rund um den Ort.

Ein ganzer Bayerwaldbach findet sich in der Wallfahrtskirche Weißenregen - in Form eines Kunstwerks entlang des Aufgangs zur Kanzel. Das Werk ist Ausdruck der Heimatliebe des Kötztinger Bildhauers Johannes Paulus Hager, der die Kanzel im 18. Jahrhundert entwarf. Der Falkner Robert Lindl hat einen Wüstenbussard "Pancho". Bei Bodenmais gibt es Rieslochwasserfälle. Toni Pongratz, der "Ein-Mann-Verleger aus Hauzenberg", gibt seit 30 Jahren eine hochwertige Edition heraus. In Ried am Haidstein steht eine 1.000 Jahre alte Wolframslinde. Und was hat es mit dem Wort "Lenz" auf sich und mit der "Thyrnauerin", einer Steinmadonna, die um 1470 gestaltet wurde und in der Pfarrkirche "St. Franz Xaver" in Thyrnau steht?
(ARD/BR)


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12:00

Der Schwarzwald

Wildnis mit Aussicht

Film von Annette und Klaus Scheurich

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Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands. Er bietet mehr als Kirschtorten und Kuckucksuhren

Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. Stimmungsvolle Bilder zeigen ...

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Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands. Er bietet mehr als Kirschtorten und Kuckucksuhren

Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. Stimmungsvolle Bilder zeigen die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem die Menschen vielerorts einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen.


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12:40
Videotext Untertitel

Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der ...
(ORF)

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Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.

Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.

Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
(ORF)


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13:25
Tonsignal in monoFormat 4:3

Schön ist die Welt

Spielfilm, Deutschland 1957

Darsteller:
Rudolf HaldenRudolf Schock
Hella BlockRenate Holm
Lola KoblerMady Rahl
Fritz MüllrathRudolf Vogel
Gusti SeidlHerta Staal
Karl BlockWilly Millowitsch
u.a.
Regie: Géza von Bolváry
Länge: 85 Minuten

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Unternehmer Karl Block schlägt dem Künstler-Manager Müllrath ein Geschäft vor. Er soll den Sänger Rudolf Halden davon überzeugen, mit Blocks Tochter Hella aufzutreten.

Empört weist dieser zurück, mit einer unbekannten Debütantin zu singen. Die junge ...
(ARD)

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Unternehmer Karl Block schlägt dem Künstler-Manager Müllrath ein Geschäft vor. Er soll den Sänger Rudolf Halden davon überzeugen, mit Blocks Tochter Hella aufzutreten.

Empört weist dieser zurück, mit einer unbekannten Debütantin zu singen. Die junge Dame, davon ist ihr Vater überzeugt, hat das Zeug zum Weltstar. Deshalb will er ihrer Gesangskarriere ein bisschen auf die Sprünge helfen.

Mit Engelszungen versucht Müllrath, Halden von dem Duett zu überzeugen. Immerhin könnte der sich von den 40.000 Mark Gage endlich seinen Traum vom eigenen Bauernhof erfüllen. Es nützt alles nichts, Halden weigert sich standhaft, mit einer Anfängerin aufzutreten. Um ihn von ihrem Talent zu überzeugen, sucht Hella ihn in seiner abgelegenen Almhütte auf. Nicht ahnend, wen er vor sich hat, lässt Halden sich auf einen Flirt mit der schönen Zufallsbekanntschaft ein - und reagiert umso erboster, als er erfährt, wer Hella wirklich ist. Nun wiederum fühlt Hella sich in ihrer Ehre gekränkt und zieht mit Unterstützung ihres Herrn Papa gegen Halden vor Gericht. Justitia soll entscheiden, ob es für einen Sänger von Haldens Format tatsächlich unzumutbar ist, mit einer Debütantin wie Hella aufzutreten. Und siehe da: Nachdem Hella dem Richter eine eindrucksvolle Kostprobe ihrer Sangeskünste gegeben hat, willigt Halden ein, mit ihr aufzutreten. Die Sache hat nur einen Haken: Halden behält sich das Recht vor, den Spielort auszuwählen - und entscheidet sich für jenes unbekannte Bauerntheater in der Provinz, an dem er einst selbst sein Debüt gab. Hier will er Franz Lehárs "Schön ist die Welt" auf die Bühne bringen. Mit diesem Trick hofft er, Hella endgültig in die Flucht zu schlagen. Aber weit gefehlt: Die streitbare Unternehmertochter lässt sich auf das Spiel ein.

Obwohl die Bühnen der Welt sein Zuhause waren, spielte der renommierte Tenor Rudolf Schock vor allem in den 1950er Jahren in einer Reihe erfolgreicher Musikfilme. Der humorvolle Heimatfilm nach der Operette von Franz Lehár zählt zu seinen schönsten Kinoarbeiten. Nicht minder prominent ist die weibliche Hauptrolle besetzt: Die Sopranistin Renate Holm, die häufig mit Schock zusammenarbeitete, wurde 1971 zur österreichischen Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt. In der Rolle des großspurigen Knödelfabrikanten Block ist der unsterbliche Volksschauspieler Willy Millowitsch zu sehen.
(ARD)


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14:50

NETZNATUR: Biber haben Freunde

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

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Kein anderes Tier, das die Schweiz nach seiner Ausrottung wieder besiedelt hat, verändert seinen Lebensraum so stark wie der Biber. Das ärgert viele, und sie tun das mit lauter Stimme kund.

Ueli Iff ist einer der Menschen in der Schweiz, die sich intensiv mit ...

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Kein anderes Tier, das die Schweiz nach seiner Ausrottung wieder besiedelt hat, verändert seinen Lebensraum so stark wie der Biber. Das ärgert viele, und sie tun das mit lauter Stimme kund.

Ueli Iff ist einer der Menschen in der Schweiz, die sich intensiv mit Bibern beschäftigen. Auch Vincent Chabloz hat die Biber am Neuenburgersee zwei Sommer lang begleitet. Er hat sich mit viel Geduld an sie gewöhnt und so gelangen ihm seltene Aufnahmen der Tiere.

Durch das lange Beobachten kannte er bald die Schwimmrouten der Biber und konnte sie so auch unter Wasser filmen. Dort zeigen die Tiere plötzlich eine überraschende Eleganz. Wie es aussähe, wenn man den Bibern in der Schweiz freien Lauf ließe, zeigt eine Reise in den Nordosten Polens. Nach der beinahe vollständigen Ausrottung haben sich dort die Bestände durch Schutz und Wiederansiedlungen rasch erholt. In manchen Regionen ist heute jeder noch so kleine Bach von Bibern besiedelt. So ist ein eindrückliches Netz von Feuchtgebieten entstanden, das einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet.


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15:40

NETZ NATUR: Fluss des Lebens

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

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Auen, die Feuchtgebiete entlang von Flüssen, sind voller Leben. Der Fluss gestaltet sie immer wieder neu, die Fluten schwemmen Bäume weg und schütten Kiesbänke auf.

In Europa war dies seit Jahrtausenden so - bis der Mensch die Landschaften zu verändern ...

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Auen, die Feuchtgebiete entlang von Flüssen, sind voller Leben. Der Fluss gestaltet sie immer wieder neu, die Fluten schwemmen Bäume weg und schütten Kiesbänke auf.

In Europa war dies seit Jahrtausenden so - bis der Mensch die Landschaften zu verändern begann. So sind die natürlichen Auenlandschaften heute weitgehend zerstört und haben Feldern, Dörfern und Städten Platz gemacht.

Um die Siedlungen zu schützen, hat man die Flüsse auf engem Raum zwischen Dämme gezwängt und sie zur Energiegewinnung gestaut. In einem kleinen elsässischen Gebiet jedoch, hat ein Rest der ursprünglichen Rhein-Auen bis in die 1950er Jahre überlebt. Rund um die älteste Fischzucht Europas, umgeben vom internationalen Flughafen, von der Autobahn und Industriezonen liegt die Petite Camargue Alsacienne. Auch sie wäre wohl längst verschwunden, wären da nicht einige Menschen gewesen, die sich dagegen gewehrt hätten. Dank dieses Kampfes ist die Auenlandschaft heute ein geschütztes Paradies für seltene Tiere und Pflanzen. Dem Biologen Felix Labhardt sind in der Petite Camargue Alsacienne für die Naturreportage einmalige Aufnahmen gelungen.


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16:30
Videotext Untertitel

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

Film von Erich Pröll und Klaus Feichtenberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Traun in Oberösterreich wird gespeist von tosenden Gletscherbächen, Wasserfällen, 76 Seen, zahllosen Quellen, Höhlengewässern und tausenden Kilometern von Bach- und Flussläufen.

Diese Vielfalt ist kaum fassbar, und dennoch überschaubar, und zwar ...
(ORF)

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Die Traun in Oberösterreich wird gespeist von tosenden Gletscherbächen, Wasserfällen, 76 Seen, zahllosen Quellen, Höhlengewässern und tausenden Kilometern von Bach- und Flussläufen.

Diese Vielfalt ist kaum fassbar, und dennoch überschaubar, und zwar buchstäblich. Von einer Anhöhe nördlich der Donau sieht man die gesamte Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer Stadtgebiet bis zum Dachstein.
(ORF)


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17:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

Film von Franz Hafner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der ...
(ORF)

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In Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau, er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter.

Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, dann ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird. Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert.

Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen. Ehe er in Passau in die Donau mündet, macht er viele Verwandlungen durch: Aus dem ungestümen, wilden Gebirgsbach wird über viele Flusskilometer ein gezähmter, industriell genutzter Fluss, der schließlich wieder zurück zur Natur findet, um artenreichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bieten. Am Inn liegen Naturparadiese und Kulturregionen. Der Fluss wurde reguliert, sein Flusslauf hat sich verändert und an ihm wurden Kraftwerke gebaut, die Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt nehmen.
(ORF)


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18:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Wiese

Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt

Film von Jan Haft

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Eine Zeitreise mit überraschenden Geschichten zeigt eine Blumenwiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis zur Gegenwart: ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen.

Ähnlich den tropische Korallenriffen bietet sie ein Paradies für unzählige ...
(ARD/NDR)

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Eine Zeitreise mit überraschenden Geschichten zeigt eine Blumenwiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis zur Gegenwart: ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen.

Ähnlich den tropische Korallenriffen bietet sie ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Doch die Wiese ist alles andere als ein friedlicher Ort.

Ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum der Welt. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu. Sie landen auf fruchtbarem Boden und beginnen zu keimen. Der Schatten der kleinen Sprösslinge ist das Todesurteil für die bunten Wiesenblumen. Doch die Wiese hatte in der Vergangenheit starke Verbündete - so hielten große Pflanzenfresser wie Wisent und Auerochse, Tarpan und Nashorn über Jahrhunderte die kleinen Bäume kurz. Blumen, Gräsern und Kräutern macht die rabiate Behandlung nichts aus, sie brauchen sogar die regelmäßige "Verstümmelung". Wiesenpflanzen können im Gegensatz zu Baumsamen aus der Basis neu austreiben. Seit die Großtierherden Europas weitestgehend verschwunden sind, hängt der Lebensraum Wiese ganz vom Menschen ab. Weidevieh und regelmäßiges Mähen sorgen dafür, dass die bunte Blumenwiese noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts weit verbreitet war. Erst mit Einzug der industrialisierten Landwirtschaft wurden aus den farbenprächtigen aber nährstoffarmen Bauernwiesen durch Gülledüngung intensiv bewirtschaftete, monochrome Grasäcker. Hochleistungssorten überwucherten die Blütenpflanzen, allenfalls der Stickstoff liebende Löwenzahn taucht die "grünen Wüsten" in ein sattes Dottergelb. Gehört die Blütenpracht der Bauernwiese von einst endgültig der Vergangenheit an? Extensive Beweidung und Bewirtschaftung zeigen, dass es auch in der Zukunft noch eine Chance für die Wiese gibt - einen der buntesten Lebensräume der Welt.
(ARD/NDR)


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18:50
Videotext Untertitel

Der Baum der Bäume

Geheimnisvolle Reise in die Welt der Eichen

Film von Herbert Ostwald

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Mitten im Urwald, im hessischen Reinhardswald, thront eine 500-jährige Eiche: Ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln und knorrig ihre Rinde - ihr Umfang misst mehr als elf Meter.

Eichelhäher, Eichhörnchen und Baummarder begleiten die Eiche durch die ...

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Mitten im Urwald, im hessischen Reinhardswald, thront eine 500-jährige Eiche: Ausladend ihre Krone, weitgreifend ihre Wurzeln und knorrig ihre Rinde - ihr Umfang misst mehr als elf Meter.

Eichelhäher, Eichhörnchen und Baummarder begleiten die Eiche durch die vier Jahreszeiten und kämpfen mit ihr um Leben und Überleben bei Sturm und Schnee.

Über ein Jahr lang drehten mehrere Kameraleute mit aufwendiger Technik, um den "Baum der Bäume", um den sich so viele Märchen und Sagen ranken, vorzustellen. Dank Schienen- und Kranfahrten, Ballonflügen, Einsatz von Minikameras und atemberaubender Zeitraffer wird die Welt der Eichen aus ungeahnten Perspektiven beleuchtet. In Szene gesetzte Mythen und Legenden vervollständigen das Bild.


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19:30
Videotext Untertitel

Deutschlands älteste Bäume

Film von Jan Haft

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Die Beziehungen des Menschen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Speziell die ganz alten und großen Exemplare faszinierten schon Menschen aller Epochen und Kulturen.

Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der ...
(ARD/BR)

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Die Beziehungen des Menschen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Speziell die ganz alten und großen Exemplare faszinierten schon Menschen aller Epochen und Kulturen.

Der Mensch hat seit jeher Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer seiner Zeit.

Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, findet man hier und da noch bedeutende, alte Bäume: Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume, die oft viele Jahrhunderte alt sind und von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt werden.

Alte Bäume bieten auch besondere Lebensräume, zum Beispiel für seltene Vogelarten. Andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Innenleben Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt im Herbst die Tiere des Waldes, ist Biotop für Preziosen aus der Insektenwelt oder dient Eulen und Eichhörnchen als Brutrevier.

Autor Jan Haft zeigt Deutschlands älteste Bäume bei den schönsten Wetterstimmungen: mit Raureif, nach Neuschnee oder im goldenen Oktober. Dabei kümmert er sich auch um die Frage: Wo steht der älteste Baum Deutschlands und wie alt ist er?
(ARD/BR)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Tote im Moorwald

Thriller, Deutschland 2011

Darsteller:
Josefine MehdornMaria Simon
Willy KamradFranz Xaver Kroetz
SimonFelix Klare
AngelikaAgathe Taffertshofer
KatharinaFranziska Schlattner
FannyGundi Ellert
MeiningerHeinz-Josef Braun
Frau BernlochnerCorinna Binzer
u.a.
Buch: Annika Tepelmann
Regie: Hans Horn
Länge: 89 Minuten

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Die angehende Künstlerin Josefine verlässt nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter überstürzt die Stadt München und zieht in eine alte, verlassene Molkerei auf dem Land.

Sie flieht damit auch vor ihrem Freund Simon, der sich entgegen seiner Beteuerungen ...

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Die angehende Künstlerin Josefine verlässt nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter überstürzt die Stadt München und zieht in eine alte, verlassene Molkerei auf dem Land.

Sie flieht damit auch vor ihrem Freund Simon, der sich entgegen seiner Beteuerungen noch immer nicht von seiner Frau getrennt hat. Und Josefine möchte endlich herausfinden, wer ihr Vater war. Ihre Mutter hatte das Dorf verlassen und Josefine in der Stadt großgezogen.

Im nahe bei der Molkerei gelegenen Dorf bangt man seit Tagen um ein vermisstes Mädchen, denn schon Jahre zuvor war eine junge Frau aus der Gegend verschwunden. Für die Vermisste wird deshalb das Schlimmste befürchtet. Simon versucht, seinen Streit mit Josefine beizulegen. Er verspricht ihr, bald mit ihr zusammenzuziehen. Und er fordert, dass Josefine den unwirtlichen Ort rasch wieder mit ihm verlässt. Josefine ist überglücklich, will aber noch bleiben.

Während in dem Dorf und im angrenzenden Moorgebiet ein Großaufgebot an Polizei auf der Suche nach der Vermissten ist, nähert sich Josefine in der entlegenen, halb verfallenen Molkerei, die ihr nun auch als Atelier dient, ihrem freundlichen Nachbarn an. Der merkwürdige alte Kamrad wirkt auf sie wie ein schrulliger Sonderling, doch er kennt das Dorf und seine Bewohner. Josefine erhofft sich von ihm, etwas über Mutter und Vater zu erfahren.

Kamrad benimmt sich geheimnisvoll, und ihre ersten Recherchen führen sie auf den heruntergekommenen Hof von Angelika, die Josefine mit der Mistgabel von ihrem Grundstück verjagt. Auch in der Dorfkneipe scheinen die Menschen verstockt und stehen ihr ablehnend gegenüber.

In dem abgeschieden liegenden Molkerei-Gebäude mitten in der Moorlandschaft fühlt sich die junge Frau zunehmend unwohl. Durch Kamrads auffälliges Gebaren werden Josefines Ängste geschürt. Bald vermutet sie in ihm den Mörder des verschwundenen Mädchens. Doch die Polizei glaubt ihr nicht und führt klare Beweise für Kamrads Unschuld an. Verwirrt geht Josefine zurück in ihr Atelier, wo sie von Simons Anwesenheit überrascht wird. Auch Simon erscheint der freundliche Herr, der Wissenswertes über Josefines Familie verspricht, zwar seltsam, in jedem Fall aber unverdächtig. Als es zum neuerlichen Zerwürfnis mit Simon kommt, bleibt Josefine mit Kamrad allein in der Molkerei zurück.


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21:45
Dolby-Digital 5.1 Audio

Festivalsommer live zeitversetzt

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2015

Solist: Rudolf Buchbinder (Piano)
Programm:
Richard Strauss: Wiener Philharmoniker-Fanfare, op. 109
Carl Nielsen: Ouvertüre zur Oper "Maskarade"
Edvard Grieg: Konzert für Klavier in a-Moll, op. 16
Christian Sinding: Frühlingsrauschen, op. 32, Nr. 3
Edvard Grieg: Peer-Gynt-Suite Nr. 1, op. 46
Jean Sibelius: Finlandia, Tondichtung, op. 26/7

Orchester: Wiener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Zubin Mehta

Erstausstrahlung

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Die Wiener Philharmoniker geben jedes Jahr in Schönbrunn ihr "Sommernachtskonzert". Diesmal ist es gleichzeitig das Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen, Wiens größtem Kulturfestival.

2015 hat Zubin Mehta die musikalische Leitung. Der Gastdirigent großer ...

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Die Wiener Philharmoniker geben jedes Jahr in Schönbrunn ihr "Sommernachtskonzert". Diesmal ist es gleichzeitig das Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen, Wiens größtem Kulturfestival.

2015 hat Zubin Mehta die musikalische Leitung. Der Gastdirigent großer Orchester und Opernhäuser der Welt feierte erst kürzlich die 50-jährige Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern und dem Israel Philharmonic Orchestra.

Ein weiteres Highlight des Schönbrunnkonzertes ist der Pianist Rudolf Buchbinder. Im Alter von fünf Jahren war er der jüngste Student aller Zeiten an der Musikhochschule Wien. Im Laufe seiner Karriere eignete er sich ein beeindruckendes Repertoire an, welches von klassischen wie romantischen bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts reicht. Bekannt wurde er vor allem als Beethoven-Spezialist. Kürzlich ist seine zweite Gesamteinspielung der Beethoven-Sonaten erschienen. Buchbinder hat mehr als 200 Tonträger bespielt. In Schönbrunn interpretiert er unter anderem Werke von Richard Strauss, Edvard Grieg und Jean Sibelius.

Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als prominenter Exportartikel Österreichs im Kulturbereich. Das Orchester möchte allen Gästen der Stadt genauso wie den Wienern ein musikalisches Live-Erlebnis bieten und knüpft damit an die letzten Jahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich. Etwa 100.000 Besucher waren es allein letztes Jahr, die dieses besondere Highlight im Schlosspark genossen.

Das Besondere am "Sommernachtskonzert Schönbrunn" ist die weltweite Fernseh-Übertragung in über 70 Länder - wenn auch nicht überall live! Die prächtige Kulisse des Schönbrunner Schlosses und seiner barocken Parkanlage gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Mit dem "Sommernachtskonzert Schönbrunn 2015" beginnt der diesjährige "Festivalsommer" in 3sat. Bis zum September reist 3sat zu den großen Festivals in den 3sat-Ländern - von der festlichen "Sommernachtsgala" im niederösterreichischen Grafenegg am 13. Juni um 20.15 Uhr bis hin zum Headbangertreffen der Heavy-Metalfans in Schleswig Holstein am 1. August ab 20.15 Uhr live.

Als nächsten Beitrag zum "Festivalsommer" zeigt 3sat am Samstag, 30. Mai, um 20.15 Uhr "Daniil Trifonov - Das Klavierrecital".


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23:30

Tief in den Wäldern

(Au fond des bois)

Spielfilm, Frankreich 2010

Darsteller:
JoséphineIsild Le Besco
TimothéeNahuel Pérez Biscayart
Capitaine LangloisJérôme Kircher
Docteur HughesBernard Rouquette
PaulMathieu Simonet
u.a.
Regie: Benoît Jacquot
Länge: 98 Minuten

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Ein Dorf in Südfrankreich, 1865: Indem er sich taubstumm stellt, findet der junge Landstreicher Timothée Obdach bei der Landarzt-Familie zu der auch die schöne Josephine gehört.

Beim Abendessen lösen seine seltsamen Tricks verstörende Gefühle bei ihr aus. ...

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Ein Dorf in Südfrankreich, 1865: Indem er sich taubstumm stellt, findet der junge Landstreicher Timothée Obdach bei der Landarzt-Familie zu der auch die schöne Josephine gehört.

Beim Abendessen lösen seine seltsamen Tricks verstörende Gefühle bei ihr aus. Am nächsten Tag, als Josephine allein zu Hause ist, kehrt Timothée zurück, versetzt sie in hypnotische Trance und vergeht sich an ihr. Sie folgt ihm daraufhin in die Wälder.

Obwohl Timothée sie verängstigt und abstößt und wiederholt missbraucht, entwickelt Josephine ein merkwürdiges Begehren und eine widersprüchliche Faszination für den wilden Fremden, der ihr immer vertrauter wird. Schließlich gelingt es Josephine zu fliehen. Timothée wird gefangengenommen und verurteilt. Doch vorher schließen die beiden noch eine Vereinbarung.

Benôit Jacquot ("Leb wohl, meine Königin!") hat mit "Tief in den Wäldern" nach einem authentischen Gerichtsfall einen beeindruckenden Film über Sex, Macht und Begehren gedreht. Er inszenierte nach einem Gerichtsfall ein erotisch-psychologisches Drama. Isild Le Besco ("Sade") als Joséphine und Nahuel Pérez Biscayart als Timothée zeigen ein Wechselbad der Gefühle zwischen psychischer Abhängigkeit und körperlicher Anziehung. Weltpremiere feierte "Tief in den Wäldern" als Eröffnungsfilm des Filmfestivals in Locarno 2010.


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1:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Tote im Moorwald

Thriller, Deutschland 2011

(Wh.)

Länge: 89 Minuten


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2:35
Videotext Untertitel

Der Baum der Bäume

(Wh.)


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3:20
Videotext Untertitel

Traun - Ein Fluss wie ein Kristall

(Wh.)


(ORF)


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4:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

(Wh.)


(ORF)


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4:50

NETZ NATUR: Fluss des Lebens

(Wh.)


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5:45
Tonsignal in mono

Blühende Geheimnisse

Frankreichs unentdeckte Gärten

Film von Alexander von Sobeck

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Im "Potager du Roi", dem Gemüsegarten des Sonnenkönigs, werden heute Landschaftsbauer ausgebildet. Im schwarzen Périgord gibt es eine verwunschene Märchenlandschaft aus Buchsbäumen.

Bei einer Entdeckungsreise durch französische Gärten und Parks erlebt man ...

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Im "Potager du Roi", dem Gemüsegarten des Sonnenkönigs, werden heute Landschaftsbauer ausgebildet. Im schwarzen Périgord gibt es eine verwunschene Märchenlandschaft aus Buchsbäumen.

Bei einer Entdeckungsreise durch französische Gärten und Parks erlebt man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur, sondern auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte:

Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire biszu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.

Sendeende: 6:05 Uhr