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November 2017
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Sonntag, 10. Mai
Programmwoche 20/2015
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6:15

makro: Essen für alle

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Michael Stolleis:

Rechtsstaat und Unrechtsstaat im 20. Jahrhundert

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Prof. Dr. Stolleis spricht über die tägliche Herausforderung, den Rechtsstaat, die historische Errungenschaft einer freien Gesellschaft, zu erhalten: Er ist nichts Selbstverständliches.

Der Rechtsstaat ist auf Institutionen und Verfahren, vor allem aber auf ...
(ARD/SWR)

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Prof. Dr. Stolleis spricht über die tägliche Herausforderung, den Rechtsstaat, die historische Errungenschaft einer freien Gesellschaft, zu erhalten: Er ist nichts Selbstverständliches.

Der Rechtsstaat ist auf Institutionen und Verfahren, vor allem aber auf die kritische Aufmerksamkeit seiner Bürger angewiesen. Der Unrechtsstaat konnte sich in Europa nach dem Ersten Weltkrieg ausbreiten, das bleibt bis heute ein Mahnmal.

Aufgrund der Krisen des 20. Jahrhunderts gewannen diejenigen Kräfte die Oberhand, welche die parlamentarische Demokratie, die Gewaltentrennung, die Achtung der Grundrechte und den Rechtsstaat mit Hilfe von antiliberaler Propaganda und Gewalt beseitigten. Inzwischen sind die rechten und linken Diktaturen aus Europa weitgehend verschwunden. Dennoch ist der Rechtsstaat nicht selbstverständlich, weiß der Professor für Öffentliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte. Von 1992 bis 2009 war Stolleis Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte.
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Edvard Munch: Vier Mädchen auf der Brücke


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Marshmallow-Test

Durch Willenskraft zum Glück?

(aus der SRF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Für die Forschung war es eine Sensation: Der Stanford-Psychologe Walter Mischel untersuchte, was aus Kindern geworden war, die er vor Jahrzehnten dem "Marshmallow-Test" unterzogen hatte.

Es wurde klar: Wer den Belohnungsaufschub beherrscht, hat bessere Chancen ...

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Für die Forschung war es eine Sensation: Der Stanford-Psychologe Walter Mischel untersuchte, was aus Kindern geworden war, die er vor Jahrzehnten dem "Marshmallow-Test" unterzogen hatte.

Es wurde klar: Wer den Belohnungsaufschub beherrscht, hat bessere Chancen auf ein gelungenes Leben. Der in Wien geborene Wissenschaftler erzählt von Versuchungen, von den Vorzügen der Willensstärke und von klugen Ablenkungsstrategien.

Er verrät, warum er trotz allem nicht Determinist ist - und warum er trotz seiner bahnbrechenden Erkenntnisse selbst so spät mit dem Rauchen aufgehört hat.


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

CIVIS Medienpreis 2015

TV Gala für kulturelle Vielfalt

Moderation: Ranga Yogeshwar


Jahr für Jahr zeichnet der CIVIS Medienpreis Programme in Radio, Film, Fernsehen und Internet aus, die das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft fördern.
(ARD/WDR/NDR)


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11:30

Theresienstadt - Musik als Zuflucht

Film von Benedict Mirow und Dorothee Binding

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Sängerin Anne Sofie von Otter, Sänger Christian Gerhaher und Geiger Daniel Hope reisen mit Zeitzeugen nach Terezin, Theresienstadt - einen der dunkelsten Orte der Menschheitsgeschichte.

Um der Öffentlichkeit menschliche Zustände im Konzentrationslager ...
(ARD/BR)

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Sängerin Anne Sofie von Otter, Sänger Christian Gerhaher und Geiger Daniel Hope reisen mit Zeitzeugen nach Terezin, Theresienstadt - einen der dunkelsten Orte der Menschheitsgeschichte.

Um der Öffentlichkeit menschliche Zustände im Konzentrationslager vorzugaukeln, verordnete das Nazi-Regime den Gefangenen Tanz und Musik. Das Musizieren wurde zur Überlebenschance. Jetzt lassen die Musiker die Musikstücke im ehemaligen Ghetto wieder aufleben.

Sie entdecken die Musik an einem Ort des Grauens, zeigen die kostbare Begegnung mit Zeitzeugen und die teilweise sehr persönlichen Beweggründe der nächsten Musikergeneration, dem Vergessen entgegenzuwirken. Dabei lässt sich die Kraft der Kunst und ihrer Schöpfer erahnen, sie gibt den Ansporn, aus der Vergangenheit die Lehre des "Nie wieder" zu ziehen.

"Vom ersten Ton an geht es direkt in unsere Seele. Wir sind nicht mehr auf dieser Welt", sagt Pianistin und Zeitzeugin Alice Herz-Sommer. Im Interview mit dem Geiger Daniel Hope beschreibt sie die Macht der Musik. Mit 110 Jahren war Alice Herz-Sommer die älteste Holocaust-Überlebende der Welt.

Ein anderer Musiker, der noch aus eigener Erfahrung vom grausamen Leben im Ghetto berichten kann, ist der Jazz-Gitarrist Coco Schumann: Täglich musste er mit den "Ghetto Swingers" im so genannten Caféhaus spielen. Für Coco Schumann besteht kein Zweifel: "Ich bin der Musik dankbar, weil sie mir das Leben gerettet hat!" Hier nimmt er es auf sich, noch einmal durch die Gassen von Theresienstadt zu gehen und dort auch seine Gitarre in die Hand zu nehmen.

Musikstücke von Komponisten, die in Theresienstadt interniert waren, ergänzen die Interviews, tragen die Geschichte in die Gegenwart und sollen helfen, diese Vergangenheit weiter zu verarbeiten. Komponiert wurde die Musik unter anderem von Ilse Weber, Karel Svenk, Robert Dauber, Viktor Ullmann und Pavel Haas.
(ARD/BR)


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12:30
Videotext Untertitel

Leben nach dem Überleben

Die Literatin Ruth Klüger

Film von Renata Schmidtkunz

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Das Porträt der Österreich-stämmigen amerikanischen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger zeigt eine jüdische Frau, die als Kind im Wien der 1930er-Jahre ihre Heimat und Identität verlor.

Mit 11 Jahren wurde sie deportiert - erst nach Theresienstadt, dann ...
(ARD/WDR)

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Das Porträt der Österreich-stämmigen amerikanischen Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger zeigt eine jüdische Frau, die als Kind im Wien der 1930er-Jahre ihre Heimat und Identität verlor.

Mit 11 Jahren wurde sie deportiert - erst nach Theresienstadt, dann nach Auschwitz-Birkenau, zuletzt in das Lager Christianstadt. Im Februar 1945 floh sie mit ihrer Mutter. Ihr erstes Buch "Weiter leben. Eine Jugend" gehört inzwischen zum deutschen Bildungskanon.

1992 erschien ihr Erstlingswerk auf dem deutschsprachigen Buchmarkt und war sofort ein Bestseller. Ruth Klüger erzählt in unpathetischer Weise darin ihre Geschichte. Heute zählt sie zu den anerkannten Literaturwissenschaftlerinnen und Germanistinnen der USA, sie ist Professorin in Göttingen und aus dem Deutsch- und Geschichtsunterricht nicht mehr wegzudenken.
(ARD/WDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Leopold Figl - Glaubt an dieses Österreich!

Film von Robert Ziegler

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild am Sonntag")

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Er ist die Symbolfigur für die Freiheit Österreichs: Leopold Figl. Am 9. Mai 2015 jährt sich der Todestag des ersten österreichischen Bundeskanzlers zum 50. Mal.

Sein Ruf "Österreich ist frei!" nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 ...
(ORF)

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Er ist die Symbolfigur für die Freiheit Österreichs: Leopold Figl. Am 9. Mai 2015 jährt sich der Todestag des ersten österreichischen Bundeskanzlers zum 50. Mal.

Sein Ruf "Österreich ist frei!" nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 markiert den Wendepunkt in Österreichs Geschichte nach Kriegsende und Besatzung hin zu Wohlstand und Freiheit.

Leopold Figl, 1902 als Bauernsohn im Tullnerfeld geboren, hat sein ganzes Leben mit ungebrochenem Optimismus und Patriotismus Österreich gewidmet. Sein frühes politisches Engagement führte zur sofortigen Verhaftung nach dem Einmarsch der Hitler-Truppen 1938. Fast sechs Jahre verbrachte er im KZ. 1945 war er einer der Männer der ersten Stunde des Wiederaufbaus, wurde Bundeskanzler und konnte nach jahrelangen Verhandlungen 1955 als Außenminister den Staatsvertrag unterzeichnen. Von 1962 bis zu seinem Tod 1965 gab er als Landeshauptmann wesentliche Impulse für die Entwicklung und Internationalisierung Niederösterreichs.

In zahlreichen historischen Aufnahmen kommt Leopold Figl selbst zu Wort. In den damals fürs Fernsehen gedrehten Ansprachen und in einem sehr persönlichen Radio-Interview aus dem Jahr 1959 sagt Leopold Figl über seine Motivation: "Einer, der über sechs Jahre die tiefste Erniedrigung eines Menschen erleben musste und den nur ein Glaube aufrecht erhalten hat, der Glaube an dieses Österreich, den konnte keine Erschütterung irgendwie beeindrucken."

Der Journalist Hugo Portisch schildert seine Eindrücke von den Ereignissen 1955, ebenso die letzten lebenden Zeitzeugen der Staatsvertragsverhandlungen: Ludwig Steiner und der damals junge Botschaftsmitarbeiter Herbert Grubmayr. Einen persönlichen Eindruck von Leopold Figl vermitteln seine Tochter Anneliese Figl und sein Neffe Gregor Zöchbauer. Die historische Einordnung kommt von Ernst Bruckmüller, der sich intensiv mit Leopold Figl beschäftigt hat.
(ORF)


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13:30

Der Pazifische Feuerring (1/4)

Neuseeland, Vanuatu und Indonesien

Film von Simone Stripp und Jürgen Hansen

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Knapp 40.000 Kilometer zieht sich der Pazifische Feuerring, die geologisch aktivste Zone der Erde, rund um den Pazifischen Ozean. In Neuseeland hat es erst 2011 zuletzt gebebt.

Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Erdbeben sind ...

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Knapp 40.000 Kilometer zieht sich der Pazifische Feuerring, die geologisch aktivste Zone der Erde, rund um den Pazifischen Ozean. In Neuseeland hat es erst 2011 zuletzt gebebt.

Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Erdbeben sind hier keine Seltenheit, Vulkane und Geysire gibt es zuhauf. Auf der landschaftlich einzigartigen Vulkaninsel White Island nehmen Vulkanwissenschaftler von beißenden Proben.

Von Schwefelwolken umhüllt stellen sie fest, dass der Vulkan in den letzten Monaten seine Aktivität erheblich verstärkt hat.
Die Filmemacher Jürgen Hansen und Simone Stripp treffen einen Maori-Führer, der Legenden über die tiefe innere Beziehung der Maori zu den Vulkanen Neuseelands erzählt.
Auf dem Südseearchipel Vanuatu beginnen die Dreharbeiten nur drei Tage nach einem schweren Erdbeben. Begleitet von diversen Nachbeben reist das Team auf die Inseln Ambrym und Tanna. Dort befinden sich einige der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Region. Es gelingen spektakuläre Aufnahmen des Lavasees des Vulkans Marum und des "Leuchtturms des Pazifiks", wie der Entdecker James Cook vor fast 250 Jahren den Vulkan Yasur auf der Insel Tanna nannte.
In Indonesien begeben sich Jürgen Hansen und Simone Stripp auf den gefährlichen Merapi. Ein Vulkan, dessen Ausbruch im Oktober 2010 mehr als 300 Menschen das Leben kostete.
Am Bromo-Vulkan auf der Insel Java findet einmal im Jahr das Kasada-Fest statt. Gläubige Hindus gedenken einer Prinzessin, die der Legende nach ihr jüngstes Kind dem Vulkan opfern musste. Heute findet dort ein faszinierendes Ritual statt.

Die weiteren Teile der vierteiligen Reihe "Der Pazifische Feuerring" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.10 Uhr.


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14:10

Der Pazifische Feuerring (2/4)

Kamtschatka, Hawaii und Alaska

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

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Ein Teil des Pazifischen Feuerrings, die geologisch aktivste Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Im ...

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Ein Teil des Pazifischen Feuerrings, die geologisch aktivste Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska.

1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Im äußersten Osten Russlands liegt die Insel. Zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet, ist sie auch heute kaum besiedelt. Die Pazifische Erdplatte schiebt sich dort unter die Eurasische Platte.

Die Filmemacher begleiten eine russisch-amerikanische Expedition an den Bezymianny-Vulkan, der 1956 explodierte und binnen weniger Tage Aschewolken rund um den Globus sandte. Die Vulkane der Halbinsel sind gefährlich, vor allem für die Luftfahrt: Kamtschatka liegt auf der Hauptflugroute von Asien nach Nordamerika. Im Schatten der Vulkane leben Korjaken, Itelmenen und Ewenen, die Ureinwohner Kamtschatkas. Nur noch wenige erinnern sich an die Vulkanlegenden ihrer Vorfahren.
Hawaii liegt zwar nicht am Pazifischen Feuerring, aber im Zentrum der pazifischen Erdplatte, die unter Kamtschatka und den Aleuten versinkt und die Vulkane dort entstehen lässt. Don Swanson ist Vulkanwissenschaftler am Hawaiian Volcano Observatory. Ihm gelang es durch die Untersuchung traditioneller Lieder und Gedichte der Ureinwohner Hawaiis, vergangene Ereignisse am Kilauea-Vulkan nachzuweisen, die bisher von der Wissenschaft nicht erkannt worden waren. Wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten gab es erneut eine heftige Eruption. So gelangen faszinierende Aufnahmen von bedrohlichen Lavamassen.
In Alaska begleiten die Filmemacher ein Team amerikanischer Vulkanologen an den Augustine-Vulkan, einen der aktivsten Vulkane des US-Bundesstaats.
Entlang der Aleuten, einer Inselkette zwischen Alaska und Asien, befindet sich eine gigantische Vulkankette. 1912 explodierte dort der Vulkan Novarupta und verwüstete ein riesiges Gebiet. Zehntausende Menschen mussten damals evakuiert werden.


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14:55

Der Pazifische Feuerring (3/4)

Mexiko und Guatemala

Film von Jürgen Hansen und Paul Webster

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Mexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war ...

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Mexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Mayas verehrt.

Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas, und war dem Volk der Maya ein göttliches Wesen. Kein anderer Vulkan am Pazifischen Feuerring bedroht mehr Menschen, denn über 25 Millionen leben in der Hauptstadtregion.

Sie alle wären durch einen schweren Ausbruch gefährdet. Zahlreiche historische Gebäude von Mexiko-Stadt sind aus Vulkanstein gebaut, die Hügel an den Rändern der Metropole sind erloschene Vulkane.
Seit Jahren umgibt eine zwölf Kilometer umfassende Sperrzone den Popocatépetl. Die Menschen, die in kleinen Dörfern in unmittelbarer Nähe von "Don Goyo", wie sie den Vulkan nennen, leben, fürchten ihn allerdings nicht. Ihre Regenmacher besänftigen den Vulkan mit Ritualen und Opfergaben.
500 Kilometer westlich liegt der Colima, der aktivste Vulkan Nordamerikas. Seit vier Jahren wächst der sogenannte Lavadom des Vulkans, die Asche-Eruptionen nehmen zu. Die Bewohner in dem kleinen Dorf La Yerbabuena, das an den Flanken des Vulkans liegt, wurden in den letzten zehn Jahren so häufig evakuiert, dass einige von ihnen sich mittlerweile weigern, ihr Dorf erneut zu verlassen.
In Guatemala findet eine Begegnung mit dem Maya-Priester Carlos Escalanta statt. Erst seit 1996, dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs, können die Maya ihre Rituale wieder abhalten. Vulkane spielen in der Spiritualität des Volkes eine wichtige Rolle: Sie sind heilige Orte, ja sogar heilige Wesen. Guatemala ist auch das Ziel zahlreicher Vulkantouristen. Besonders beliebt ist der Pacaya, denn kaum ein anderer Vulkan ist so leicht zu besteigen. Wenige Monate vor den Dreharbeiten wurde er von einer gewaltigen Explosion regelrecht auseinander gerissen. Seitdem ist der Zugang teilweise gesperrt. Trotzdem nähert sich das Kamerateam mit dem Führer Rodolfo und einigen wagemutigen Touristen dem dampfenden Krater.


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15:40

Der Pazifische Feuerring (4/4)

Ecuador und Chile

Film von Claus Hanischdörfer und Jochen Schmoll

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Die südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten.

Der Cotopaxi ist 5.897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe ...

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Die südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan; in Chile sind die meisten.

Der Cotopaxi ist 5.897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten das Land.

Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken.
In Chile geht der deutsche Geologe Jan Behrmann dem Megabeben von Februar 2010 auf den Grund. Das Land liegt am Rand der südamerikanischen Kontinentalplatte, unter die sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern pro Jahr die ozeanische Platte schiebt. Auslöser des verheerenden Erdbebens war eine Plattenverschiebung von bis zu zehn Metern in wenigen Sekunden. Mit Hilfe von Ozeanboden-Seismometern wollen Wissenschaftler im Pazifik vor Chiles Küste Bewegungen der Erdbebenbruchfläche erfassen und die Frage klären, wann die Erde wieder zur Ruhe kommt.
Neben Indonesien ist Chile das Land mit den meisten Vulkanen. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Mapuche, die Ureinwohner Chiles, ist der Villarrica ein heiliger Berg. In ihrer Sprache ist er das "Haus der Geister", der Ort, an den die Seelen der Verstorbenen gehen. Noch nie hat ein Mapuche den Vulkan bestiegen, doch Margot Martínez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg. Für die Mapuche wird der Aufstieg auf den heiligen Vulkan zum spirituellen Erlebnis.


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16:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Familiensache

(One True Thing)

Spielfilm, USA 1998

Darsteller:
Kate GuldenMeryl Streep
Ellen GuldenRenée Zellweger
George GuldenWilliam Hurt
Brian GuldenTom Everett Scott
JulesLauren Graham
Jordan BelzerNicky Katt
u.a.
Regie: Carl Franklin
Länge: 123 Minuten

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Hochschullehrer George, Ehefrau Kate und die Kinder Ellen und Brian sind eine gutsituierte Kleinstadtfamilie. Kates Krebserkrankung löst unerwartete Wahrheiten und unentdeckte Gefühle aus.

Thriller-Regisseur Carl Franklin inszeniert das Familiendrama als Folge ...

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Hochschullehrer George, Ehefrau Kate und die Kinder Ellen und Brian sind eine gutsituierte Kleinstadtfamilie. Kates Krebserkrankung löst unerwartete Wahrheiten und unentdeckte Gefühle aus.

Thriller-Regisseur Carl Franklin inszeniert das Familiendrama als Folge von Rückblenden und Erinnerungen. Im Zentrum steht die bewundernswerte Leistung von Meryl Streep, die sich mit ihrer Rolle einen Herzenswunsch erfüllt hat.

Herbst 1987. Ellen Gulden besucht ihre Eltern in der amerikanischen Universitätsstadt Langhorne. Ihr Vater George ist dort Professor für englische Literatur. Außerdem hat er literarische Ambitionen und ist Autor eines Romans. Gute Seele der Familie ist Ehefrau Kate, Hausfrau und Mutter. Zur Familie gehört noch Kates Bruder Brian. Gemeinsam mit Freunden will Kate ihren Mann mit einer großen Geburtstagsparty überraschen.

Ellen versucht, in New York bei einer Zeitung als Journalistin Fuß zu fassen. Sie arbeitet fieberhaft an einer Enthüllungsstory über Senator Sullivan. Doch dann verändert sich ihr Leben schlagartig: Bei ihrer Mutter wurde Krebs diagnostiziert, und George bittet seine Tochter, für Kate da zu sein und wieder zu Hause einzuziehen. Dieses Arrangement erlaubt es dem ehrgeizigen Professor, sein Leben weiterhin in der gewohnten Normalität zu führen, während sich im Leben von Frau und Tochter drastische Veränderungen vollziehen. Schließlich ist es nicht mehr zu leugnen, dass Kate sterben wird.

"Ein feinfühliger Film über einen innerfamiliären Heilungsprozess, der geschickt die Balance zu den Charakteren hält und durch die Idealbesetzung der Hauptfiguren zu einer überzeugenden Einheit findet." (Filmdienst 6/99)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schatten der Vergangenheit

Die Wiener Philharmoniker im Nationalsozialismus

Film von Robert Neumüller

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"My dear Nazi", so sprach der jüdisch-stämmige Leonard Bernstein in den 1960er Jahren den Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker, Helmut Wobisch, an. Aufarbeitung à la Bernstein.

Wobisch war ein früheres SS-Mitglied und wurde nach nur fünf Jahren ...
(ORF)

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"My dear Nazi", so sprach der jüdisch-stämmige Leonard Bernstein in den 1960er Jahren den Geschäftsführer der Wiener Philharmoniker, Helmut Wobisch, an. Aufarbeitung à la Bernstein.

Wobisch war ein früheres SS-Mitglied und wurde nach nur fünf Jahren Berufsverbot wieder beim Orchester aufgenommen. Geschichten wie diese zeigen, wie schwierig es auch für die Philharmoniker war, mit der eigenen Vergangenheit fertig zu werden.

15 Orchestermitglieder wurden aus "rassischen Gründen" bis September 1938 gezwungen, das Orchester zu verlassen, sieben in der Folge ermordet. Am 12. März 2013, dem 75. Jahrestag des "Anschlusses" Österreichs an das "Deutsche Reich", publizieren die Wiener Philharmoniker auf ihrer Webseite die jüngsten Forschungsergebnisse einer dreiköpfigen Historiker-Gruppe, bestehend aus Oliver Rathkolb, Fritz Trümpi und Bernadette Mayrhofer, über die NS-Vergangenheit des Orchesters.

Die Dokumentation nimmt sich dieses Kapitels österreichischer Geschichte an und lässt heutige und ehemalige Mitglieder des Klangkörpers sowie deren Angehörige zu Wort kommen.
(ORF)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Die Nachrichtensendung des ZDF.

Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kriegsende! Der 8. Mai 1945 in der Schweiz

Film von Christian Thumshirn und Gabriel Heim

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Der 8. Mai 1945 ist ein strahlend sonniger Tag. Aus dem Radio hören die Menschen in der Schweiz die Nachricht von der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Am Abend läuten im Land die Glocken, und in Kantonsparlamenten finden Dankesgottesdienste ...

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Der 8. Mai 1945 ist ein strahlend sonniger Tag. Aus dem Radio hören die Menschen in der Schweiz die Nachricht von der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Am Abend läuten im Land die Glocken, und in Kantonsparlamenten finden Dankesgottesdienste statt. In Bern hinterlässt die deutsche Gesandtschaft leere Tresore und Asche. Und in Zürich beginnt auf der Bahnhofstrasse die "Naziputzete".

Das Kriegsende hatte viele Schauplätze. Davon erzählt dieser Film aus der Reihe "NZZ Format" mit Zeitzeugen, Tondokumenten und bisher nicht veröffentlichten Archivfunden.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hassknecht live

Regie: Marcel Behnke

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In seinem Kabarettprogramm "Das Hassknecht Prinzip" bietet der Meister Nachwuchs-Cholerikern ein Coaching mit universell einsetzbaren Tipps.

Er gibt Geschichten aus dem prallen Leben von der Politik bis zu den großen und kleinen Themen, die wir alle aus unserem ...

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In seinem Kabarettprogramm "Das Hassknecht Prinzip" bietet der Meister Nachwuchs-Cholerikern ein Coaching mit universell einsetzbaren Tipps.

Er gibt Geschichten aus dem prallen Leben von der Politik bis zu den großen und kleinen Themen, die wir alle aus unserem Alltag kennen. Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht nimmt die Leute bei der Hand, weist ihnen den Weg.

Wer es dann immer noch nicht verstanden hat, bekommt Ärger mit dem Wut-Guru persönlich. "Sich aufregen kann man nicht den Amateuren überlassen!"

3sat zeigt Ausschnitte einer Aufzeichnung des Programms im Mannheimer "Capitol".


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jürgen Becker - Baustelle Deutschland

Behindertenhilfe

Mit den Gästen Guildo Horn (Schlagersänger und
Musiktherapeut), Susanne Pätzold (Schauspielerin und
Ensemblemitglied der Comedyshow "Switch"), Anna
Schaffelhuber (mehrfach preisgekrönte Monoskibobfahrerin),
Florian "Flo" Sitzmann (mehrfach preisgekrönter
Handbiker, Buchautor) und Rainer Schmidt (evangelischer
Theologe und Kabarettist)

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Im Franz Sales Haus, einer großen Behinderteneinrichtung in Essen, präsentiert Jürgen Becker Kabarett und Talk und spricht mit seinen Gästen über das Thema Behindertenhilfe.

Schlagerstar Guildo Horn arbeitet mit geistig Behinderten, Anna Schaffelhuber ist ...
(ARD/WDR)

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Im Franz Sales Haus, einer großen Behinderteneinrichtung in Essen, präsentiert Jürgen Becker Kabarett und Talk und spricht mit seinen Gästen über das Thema Behindertenhilfe.

Schlagerstar Guildo Horn arbeitet mit geistig Behinderten, Anna Schaffelhuber ist trotz Behinderung preisgekrönte Monoskibobfahrin, Flo Sitzmann ein Handbiker. Der Theologe und Kabarettist Rainer Schmidt wurde ohne Unterarme geboren. Susanne Pätzold macht "Switch".

Zu dem Franz Sales Haus gehört neben Werkstätten, Wohngruppen und Sporteinrichtungen auch ein neues Vier-Sterne-Hotel, das auch von Menschen mit Behinderung geführt wird.
(ARD/WDR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Johnny Cash at Folsom Prison

The Making of a Masterpiece

Film von Bestor Cram

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Ein Stück Musikgeschichte: Am 13.1.1968 gibt Johnny Cash ein Konzert im berüchtigsten Knast der USA, dem Hochsicherheitsgefängnis Folsom State Prison in Kalifornien.

Dieser Auftritt, mit seiner Frau June Carter und seiner Band, markiert nicht nur einen ...

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Ein Stück Musikgeschichte: Am 13.1.1968 gibt Johnny Cash ein Konzert im berüchtigsten Knast der USA, dem Hochsicherheitsgefängnis Folsom State Prison in Kalifornien.

Dieser Auftritt, mit seiner Frau June Carter und seiner Band, markiert nicht nur einen Wendepunkt in der Karriere eines der größten Country-Sänger der Geschichte, sondern zählt auch zu den legendärsten Pop-Konzerten überhaupt und war ein politisches Statement.

Anhand der Tonaufnahmen, einer Vielzahl von Fotografien des berühmten Pop- und Rock-Fotografen Jim Marshall sowie Gesprächen mit ehemaligen Insassen von Folsom Prison und Personen aus dem Umfeld Johnny Cashs gelingt es den Filmemachern, die Bedeutung und dramatische Atmosphäre dieses besonderen Ereignisses spürbar werden zu lassen. Für Johnny Cash war dieser Auftritt eine Überzeugungstat, kein Marketing-Gag. Der Gig in Folsom Prison war für ihn nicht irgendein Konzert - sondern nach jahrelanger Drogensucht sein furioses Comeback auf die Bühne und zugleich ein Statement gegen die unmenschlichen Zustände in Gefängnissen wie diesem. Seine demonstrativ gezeigte Verbundenheit mit den Gefängnisinsassen nährte immer wieder Gerüchte, nach denen Cash selbst einmal eingesessen habe - ein Mythos, der den "Man in Black" hartnäckig umgab.

Eine Tatsache, die der Film ausgiebig würdigt, ist hingegen seine Begegnung mit dem Häftling Glen Sherley, dem Cash seinen Hit "Greystone Chapel" zu verdanken hat. Es gibt dieses berühmte Foto, auf dem Johnny Cash ihm beim Konzert in Folsom Prison die Hand reicht. Sherley hatte in Haft um die 500 Songs geschrieben. Nach seiner Entlassung 1971 verhalf Johnny Cash ihm zu einem Plattenvertrag. Sherley gelangte zu kurzer Berühmtheit, verschwand dann jedoch sang- und klanglos aus dem Showbusiness und schoss sich einige Jahre später schließlich eine Kugel in den Kopf: Er kam nach den Jahren im Gefängnis mit dem Leben "draußen" nicht mehr klar. Bezeichnenderweise waren es genau diese zerrüttenden Haftbedingungen, gegen die Johnny Cash unter anderem an jenem 13. Januar öffentlich seine Stimme erhoben hatte.


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23:25
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Per Anhalter

Fernsehfilm, DDR 1974

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Susanne BinderViola Schweizer
Rolf SchmitterBernd Storch
Udo WalterKlaus-Dieter Klebsch
EmmaChristine Harborth
Wachtmeister SubrasAlfred Rücker
u.a.
Buch: Hans-Joachim Hildebrandt
Regie: Hans-Joachim Hildebrandt
Länge: 86 Minuten

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Leutnant Fuchs ermittelt zu Vandalen, Vera Arndt geht den häufigen Überfällen im Wald nach. Erst durch ein Geständnis ergibt sich ein Zusammenhang: Die Spur führt zu einer Jugendbande.

Die Bande um Rolf Schmitter, genannt "Rolle" zerstört Telefonzellen und ...
(ARD/MDR)

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Leutnant Fuchs ermittelt zu Vandalen, Vera Arndt geht den häufigen Überfällen im Wald nach. Erst durch ein Geständnis ergibt sich ein Zusammenhang: Die Spur führt zu einer Jugendbande.

Die Bande um Rolf Schmitter, genannt "Rolle" zerstört Telefonzellen und beschädigt mutwillig öffentliche Einrichtungen. Susanne, Rolles Freundin, lässt sich von Männern im Auto mitnehmen und lockt sie in den Wald, wo sie zusammengeschlagen und ausgeraubt werden.

Aus Scham schweigen die Betroffenen. Durch die Häufung von im Wald gefundenen ausgeraubten Brieftaschen und als verloren gemeldeten Ausweisen, vermuten die Kriminalisten bald einen verbrecherischen Zusammenhang. Erst als einer der Geschädigten unter der Last von Beweisen gesteht, warum er zusammengeschlagen wurde und wie er seine Papiere "verloren" hat, gelingt es Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt auf die Spur der Jugendbande zu kommen.
(ARD/MDR)


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0:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Neun im Fadenkreuz

(Sans mobile apparent)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1971

Darsteller:
Stephane CarellaJean-Louis Trintignant
Sandra ForestDominique Sanda
Julien SabirnouSacha Distel
Jocelyne RoccaCarla Gravina
Francis PalomboPaul Crauchet
u.a.
Regie: Philippe Labro
Länge: 96 Minuten

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Nizza wird von einer brutalen Mordserie heimgesucht. Vier Leichen in zwei Tagen: Das hat selbst der erfahrene, hart gesottene Inspektor Stéphane Carella so noch nicht erlebt.

Da es kein augenscheinliches Motiv für die Morde gibt, bricht Panik in der Stadt aus. ...
(ARD)

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Nizza wird von einer brutalen Mordserie heimgesucht. Vier Leichen in zwei Tagen: Das hat selbst der erfahrene, hart gesottene Inspektor Stéphane Carella so noch nicht erlebt.

Da es kein augenscheinliches Motiv für die Morde gibt, bricht Panik in der Stadt aus. Carella muss nach einem Tatzusammenhang und dem Mörder suchen, einem mysteriösen Scharfschützen, der irgendwo von den Dächern Nizzas seine Opfer eiskalt aus der Ferne liquidiert.

Im Haus der jungen Schauspielerin Sandra Forest, deren Stiefvater ebenfalls ermordet wurde, entdeckt Carella ein aussagekräftiges Adressbuch. Unter den dort eingetragenen Telefonnummern befindet sich auch die seiner ehemaligen Geliebten Jocelyne Rocca, die in den Fall involviert zu sein scheint. Carella erkennt die Gefahr zu spät; nach einem gemeinsamen Treffen wird Jocelyne von dem unsichtbaren Täter hinterrücks erschossen. Derweil erfährt Mademoiselle Forest von ihrem Freund, dem attraktiven Fernsehmoderator Julien Sabirnou, dass dieser sich als nächstes Opfer des Mörders wähnt. Sie alarmiert daraufhin Carella, der wiederum eine überraschende Entdeckung macht: Sandra Forest spielt in der Verbindung zwischen den Toten eine entscheidende Rolle. Sie ist die Protagonistin eines neu aufgelegten Theaterstücks des Hobby-Dramatikers Francis Palombo, das vor mehreren Jahren schon einmal aufgeführt wurde: Mit einem Schauspielensemble, deren Namen dem abgebrühten Inspektor seltsam vertraut vorkommen.

Nach gleichnamiger literarischer Vorlage des amerikanischen Schriftstellers Ed McBain schuf der französische Kriminalfilm-Spezialist Philippe Labro ("Der Greifer") eine fein abgestimmte Mischung aus Sex, Crime und Anflügen absurder Komik. Der Thriller ist mit Jean-Louis Trintignant ("Das wilde Schaf", "Liebe") und Dominique Sanda ("1900", "Die purpurnen Flüsse") hervorragend besetzt, wurde an Originalschauplätzen gedreht, fängt das Zeitkolorit der frühen 1970er Jahre stimmungsvoll ein und glänzt mit Filmmusik des italienischen Großmeisters Ennio Morricone.
(ARD)


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2:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der letzte Patriarch (1/2)

Spielfilm, Deutschland 2010

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


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Der letzte Patriarch (2/2)

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5:20

Auf Winnetous Spuren durch Kroatien

(Wh.)


(ARD/SR)

Sendeende: 6:05 Uhr