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Dienstag, 28. April
Programmwoche 18/2015
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Hart aber fair

Thema: "Ängstliche Bürger, hilflose Polizei - Was schützt

gegen Einbruch und Trickbetrug?"

Mit den Gästen Irene Mihalic (B'90/Grüne, Sprecherin für innere
Sicherheit und Obfrau im Innenausschuss der Bundestagsfraktion;
Polizeioberkommissarin a.D.), Egbert Bülles (ehem. Oberstaats-
anwalt in Köln, leitete dort die Abteilung Organisierte Krimi-
nalität; Buchautor "Deutschland - Verbrecherland?"), Fritz
Pleitgen (Journalist, ehem. WDR-Intendant 1995 - 2007; Vor-
sitzender des Kuratoriums CIVIS medienstiftung für Integration
und kulturelle Vielfalt in Europa), Joachim Lenders
(Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in Hamburg;
Mitglied der CDU-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft) und
Reinhold Gall (SPD, Innenminister Baden-Württemberg)
Im Einzelgespräch: Hammed Khamis (ehem. Straftäter, Buchautor
"Ansichten eines Banditen - Das Schicksal eines Migrantenjungen")

Moderation: Frank Plasberg


Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt.

Filme und Reportagen liefernwichtige Hintergründe und beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
(ARD/WDR)


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11:32

Reiseziel

Cinque Terre


(ARD)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Natur im Garten (1/10)

Eröffnung der Gartensaison 2015 im Park vom

Schloss Schönbrunn

(Wh.)


(ORF)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aufgetischt

In den Linzer Hausbergen

Film von Thomas Knoglinger


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Moderne Ruinen (1/5)

Kolmanskuppe - Diamanten-Geisterstadt in Namibia

Film von Reinhild Dettmer-Finke

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Vor 100 Jahren kam Leben in die unfruchtbare Wüste Namibias. Tausende von Diamanten wurden aus dem Wüstensand gesiebt und versetzten das ganze Land in einen Diamantenrausch.

Als Folge fand sich Wilhelminischer Prunk inmitten der Wüste. Deutsche Ingenieure, ...

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Vor 100 Jahren kam Leben in die unfruchtbare Wüste Namibias. Tausende von Diamanten wurden aus dem Wüstensand gesiebt und versetzten das ganze Land in einen Diamantenrausch.

Als Folge fand sich Wilhelminischer Prunk inmitten der Wüste. Deutsche Ingenieure, Architekten, Chemiker und Handwerker strömten in die damalige Kolonie. Über Nacht entstand eine florierende Stadt mitten in der Wüste.

Nach Kolmanskuppe, wie sie hieß, wurde alles importiert. Holzbalken aus Deutschland, Fußböden aus Amerika, Wasser aus Kapstadt. Nach nur wenigen Jahrzehnten zog die Edelsteinkarawane weiter. Zurück blieben eine Sperrzone, die 2008 zum Nationalpark erklärt wurde, und die stummen Zeitzeugen einer längst vergangenen Ära.

Die fünfteilige Reihe "Moderne Ruinen" besucht verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte und geplatzten Träumen erzählen. In der ersten Folge geht es um die Kolmanskuppe in Namibia.

Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Reihe "Moderne Ruinen" sendet 3sat im Anschluss ab 14.05 Uhr.


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14:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Moderne Ruinen (2/5)

Piramida - Ein sowjetischer Brückenkopf auf Spitzbergen

Film von Markus Reher

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Die ehemalige Bergmannssiedlung Piramida auf Spitzbergen ist die nördlichste Ruine der Moderne auf dem Globus.

Einst war Piramida eine kommunistische Bergmannssiedlung, ein sowjetischer Vorposten im "kapitalistischen Ausland" und eine Machtdemonstration mitten ...

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Die ehemalige Bergmannssiedlung Piramida auf Spitzbergen ist die nördlichste Ruine der Moderne auf dem Globus.

Einst war Piramida eine kommunistische Bergmannssiedlung, ein sowjetischer Vorposten im "kapitalistischen Ausland" und eine Machtdemonstration mitten auf der norwegischen Insel Spitzbergen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Sowjets diese Siedlung errichtet.

Über 50 Jahre lang gruben sie Steinkohle aus dem Berg, der der Siedlung den Namen gab. Sie führten ein karges Dasein in der kalten Arktis. Der Traum platze nach dem Ende der Sowjetunion. 1998 schloss Russland die Siedlung, weil der Bergbau nicht mehr rentabel war. Nun erforschen Archäologen und Fotografen die Hinterlassenschaften, und junge Musiker suchen den neuen "Sound" von Piramida.

Die fünfteilige Reihe "Moderne Ruinen" besucht verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte und geplatzten Träumen erzählen. In der zweiten Folge geht es um die Piramida.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Moderne Ruinen (3/5)

Lohberg - Neues Leben auf der Zeche

Film von Kai Christiansen

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In Dinslaken, im nördlichen Ruhrgebiet, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg gibt die Sängerin Samirah Al-Amrih in einem Turmzimmer Gesangsunterricht.

Der Kiosk an der Außenmauer der Ruinenstadt wurde von der Künstlerin Britta L.QL in eine Galerie ...

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In Dinslaken, im nördlichen Ruhrgebiet, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg gibt die Sängerin Samirah Al-Amrih in einem Turmzimmer Gesangsunterricht.

Der Kiosk an der Außenmauer der Ruinenstadt wurde von der Künstlerin Britta L.QL in eine Galerie verwandelt. Musiker, Maler und Fotografen haben Räume zu Ateliers umgebaut. Sie planen Veranstaltungen und laden andere Kreative ein.

Eine langfristige Nutzung muss für das übrige Areal noch gefunden werden. Eine Immobilienfirma und die Stadt Dinslaken entwickeln Ideen und suchen nach Investoren. Kann es gelingen, die alten Montanstandorte neu zu beleben?

Die fünfteilige Reihe "Moderne Ruinen" besucht verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte und geplatzten Träumen erzählen. In der dritten Folge geht es um die einstige Zeche Lohberg.


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15:35

Moderne Ruinen (4/5)

Fordlândia - Henry Fords Utopia im Amazonas

Film von Christiane von Schwind

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Ende der 1920er Jahre baute der amerikanische Autokönig Henry Ford mitten im brasilianischen Dschungel eine Musterstadt, in der die Menschen nach seinen
Idealen leben sollten.

Gepflegte Einfamilienhäuser, ein modernes Krankenhaus und eine Kleinindustrie ...

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Ende der 1920er Jahre baute der amerikanische Autokönig Henry Ford mitten im brasilianischen Dschungel eine Musterstadt, in der die Menschen nach seinen
Idealen leben sollten.

Gepflegte Einfamilienhäuser, ein modernes Krankenhaus und eine Kleinindustrie mit Stechuhren und Werkssirenen entstanden. Die einheimische Presse feierte Henry Ford als "Jesus Christus der Industrie", der Wohlstand und Fortschritt in den Urwald bringen würde.

Doch die Menschen gewöhnten sich nicht an sein strenges Reglement, und auch die Natur ließ sich nicht zähmen. Trotz Millioneninvestitionen endete die Kautschukplantage nach 20 Jahren in einem Desaster. Die Werkssirenen sind verstummt, doch die Gebäude des Visionärs Ford und die Geschichten seiner Ära existieren noch.

Die fünfteilige Reihe "Moderne Ruinen" besucht verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte und geplatzten Träumen erzählen. In der vierten Folge geht es um Fordlândia.


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Moderne Ruinen (5/5)

Detroit - Hoffnung für die Motor-City

Film von Alice Agneskirchner

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Ford, General Motors, Chrysler haben Detroit zur Motor-City gemacht. Lange Jahre repräsentierte die Stadt als Zentrum des Automobilbaus die Verwirklichung des "American Dream".

Das ging gut, solange immer mehr Autos gebraucht wurden. Doch seit bereits 50 Jahren ...

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Ford, General Motors, Chrysler haben Detroit zur Motor-City gemacht. Lange Jahre repräsentierte die Stadt als Zentrum des Automobilbaus die Verwirklichung des "American Dream".

Das ging gut, solange immer mehr Autos gebraucht wurden. Doch seit bereits 50 Jahren ist die Autoproduktion in Detroit rückläufig. Statt ehemals zwei Millionen leben heute nur noch 700.000 Menschen dort, die Hälfte davon ist arbeitslos.

80 Prozent der Bevölkerung Detroits sind schwarz. Sie kamen in den 1940er und 1950er Jahren, weil hier die Rassendiskriminierung weniger ausgeprägt war als im Rest der USA. Ihre Kinder waren von den großen Entlassungsschüben stärker betroffen als die Weißen, und die Drogenwelle der 1980er Jahre hatte vor allem schwarze Familien erfasst.

Die fünfteilige Reihe "Moderne Ruinen" besucht verfallende Denkmäler der Moderne, die von Aufstieg und Fall, von wirtschaftlicher Blüte und geplatzten Träumen erzählen. In der letzten Folge geht es um Detroit.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Kielings wildes Deutschland (1/2)


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Vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Der Tierfilmer Andreas Kieling entdeckt dieses wilde Deutschland.

Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, ...

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Vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Der Tierfilmer Andreas Kieling entdeckt dieses wilde Deutschland.

Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt.

Fast 60.000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von cirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Tiere heute leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlierern, von alarmierenden Zahlen aber auch Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten.

Betrachtet man Deutschland von oben, fallen die vielen grünen Flächen auf:
Ein Drittel des Landes ist von Wald bedeckt. Die Wälder sind nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor - immerhin bieten sie mehr Arbeitsplätze als die Autoindustrie - sie sind immer noch Sinnbild für Wildnis und Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders dort, wo die Wälder der Mittelgebirge unter Schutz stehen, spielte sich in den letzten 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte ab, die ihresgleichen sucht. Unbemerkt sind in den 1980er Jahren Luchse aus Tschechien wieder eingewandert. Die größte Raubkatze Mitteleuropas war bei uns, wie in ganz Westeuropa, vollständig von der Bildfläche verschwunden. Jetzt ist sie zurück. Dort wo es gezielte Wiederansiedlungsprojekte gibt, haben die scheuen Tiere besonders gute Chancen, wieder heimisch zu werden.

Andreas Kieling und Cleo begeben sich auf eine spannende Suche und werden mit unglaublichen Bildern belohnt. Von Naturschutz und gutem Futterangebot durch die Nähe der Menschen profitieren andere Tiere, wie zum Beispiel Seeadler und Wildschweine. Auch ihnen kommt Andreas Kieling nahe und kann Erstaunliches berichten. Verlierer in Deutschlands Wildnis sind Rothirsche, Großtrappen und die Vögel des Wattenmeeres.

Andreas Kieling entdeckt die wildesten Regionen unserer Heimat von den Berchtesgadener Alpengipfeln, den verwunschenen Wäldern des Hochharzes bis zu den Wiesen und Flussauen des Norddeutschen Tieflandes.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Kielings wildes Deutschland" im Anschluss um 17.45 Uhr.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kielings wildes Deutschland (2/2)


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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat.

Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 ...

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Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat.

Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4.000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben.

Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild.

Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Cleo erleben mit, wie das funktioniert.

Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Stunde-Null-Geschichten (1/4)

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Kulturmagazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Wunderkinder

Spielfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Max ReichKai Wiesinger
Helga ReichCatherine Flemming
Irina SalomonowaGudrun Landgrebe
Hanna Reich/KindMathilda Adamik
Hanna Reich im AlterBrigitte Grothum
Larissa BrodskyImogen Burrell
Abrascha KaplanElin Kolev
u.a.
Regie: Marcus O. Rosenmüller
Länge: 95 Minuten

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Ein geheimnisvoller Umschlag konfrontiert Star-Geigerin Hanna Reich kurz vor ihrem Abschiedskonzert mit lange zurückliegenden Erinnerungen: Es sind die Noten zur Freundschaftspartitur.

Tief bewegt erzählt Hanna ihrer Enkelin Nina von den Ereignissen um diese ...
(ARD)

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Ein geheimnisvoller Umschlag konfrontiert Star-Geigerin Hanna Reich kurz vor ihrem Abschiedskonzert mit lange zurückliegenden Erinnerungen: Es sind die Noten zur Freundschaftspartitur.

Tief bewegt erzählt Hanna ihrer Enkelin Nina von den Ereignissen um diese Partitur im Kriegsjahr 1941. Eine Geschichte, die von tiefer Freundschaft, Todesgefahr, Zivilcourage und der leidenschaftlichen Liebe zur Musik handelt.

Hanna lebte damals mit ihren Eltern, Brauereidirektor Max Reich und Helga, in Poltava in der Ukraine. Dort gibt es nur ein Thema: die jüdischen Wunderkinder Abrascha und Larissa, Stars an Violine und Klavier. Sie spielen vor der Partei-Elite und vor Stalin selbst. Und erhalten sogar eine Einladung, in der New Yoker Carnegie Hall zu konzertieren. Auch Hanna, die selber Geige spielt, besucht ihr Konzert. Dieser Konzertbesuch wird zur schicksalhaften Begegnung. Fortan hat Hanna nur den Wunsch, mit den beiden zu musizieren und ihre Freundin zu werden. Der gemeinsame Unterricht bei ihrer Lehrerin Irina Salomonowa und die Liebe zur Musik verbinden die Kinder schließlich. Gemeinsam schreibt das Trio an der Freundschaftspartitur und besiegelt den Freundschaftspakt. Doch ihr Leben ändert sich jäh: Hitler erklärt Russland den Krieg, die Deutschen werden zu Feinden. Hanna, Abrascha und Larissa sehen, wie der Krieg Familien auseinanderreißt und tödliche Gefahren bringt und zur Mutprobe für ihre deutsch-jüdische Freundschaft wird. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen erleben jüdische Familien nun die Schrecken des Pogroms. Hannas Eltern hoffen, durch den Kontakt zu SS-Standartenführer Schwartow die Freunde vor dem Lager zu bewahren. Schwartow, nach außen hin generöser Kulturliebhaber und vom Talent der Wunderkinder angetan, lässt diese zu Himmlers Geburtstag ein Konzert geben. Sein perfider Plan: Gelingt es ihnen, fehlerfrei zu spielen, verspricht er ihnen und ihren Familien die Freiheit. Während der sadistische Offizier nur auf einen Fehler wartet, spielen Abrascha und Larissa um ihr Leben.

Die dramatischen Ereignisse aus Sicht der Kinder zu erzählen, berührt besonders tief und verdeutlicht die Schrecken des Krieges umso stärker. Gewidmet ist der Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller den 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kindern. Das bewegende Drama gewann mehrere internationale Preise. Preisgekrönt ist auch Hauptdarsteller Elin Kolev, ein Stipendiat der Albert-Eckstein-Stiftung. Anders als sein Film-Alter-Ego Abrascha trat dieser mit zwölf Jahren tatsächlich in der Carnegie Hall auf. In einer ungewohnten Rolle ist John Friedmann zu sehen, dessen Karriere als Erkan im Kult-Comedy-Duo "Erkan & Stefan" begann: Er spielt den SS-Sturmbannführer Becker.

Um 22.25 Uhr folgt im Rahmen der Themenwoche "Der Krieg mit den Augen der Kinder" der Dokumentarfilm "Wolfskinder". Die Themenwoche geht weiter am Mittwoch, 29. April, 20.15 Uhr, mit der Dokumentation "Vater blieb im Krieg".

(ARD)


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21:50
VPS 21:49

Notizen aus dem Ausland

Spanien: Schäferausbildung


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Format 4:3

Der Krieg mit den Augen der Kinder

Wolfskinder

Dokumentarfilm von Eberhard Fechner, Deutschland 1991

Länge: 120 Minuten

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Der Film erzählt die Geschichte einer ostpreußischen Flüchtlingsfamilie, die sich auf den Trecks aus ihrer Heimat verloren und auf wundersame Weise wieder zusammenfanden.

Die Familie, Eltern, Großeltern und acht Kinder lebten am Rande der ostpreußischen ...

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Der Film erzählt die Geschichte einer ostpreußischen Flüchtlingsfamilie, die sich auf den Trecks aus ihrer Heimat verloren und auf wundersame Weise wieder zusammenfanden.

Die Familie, Eltern, Großeltern und acht Kinder lebten am Rande der ostpreußischen Kreisstadt Labiau. Unmittelbar vor den heranrückenden sowjetischen Truppen verlässt die Mutter mit ihren Kindern und der Großmutter die Heimatstadt.

Mit einem Treck geht es weiter in Richtung Pillau. Ruth, die Zweitälteste, wird zufällig von den anderen getrennt, schlägt sich durch nach Lüneburg, um dann Kontakt mit der ältesten Schwester aufzunehmen. Der Rest der Familie wird im saarländischen Gutsdorf Polennen von der Front überrollt. Der älteste Sohn Kurt kommt durch einen Bombensplitter um. Die Familie kehrt in die Heimatstadt zurück. Da die Versorgungslage jedoch immer schlechter wird, siedelt die Familie nach Litauen über, wo sie abermals getrennt werden. Zumindest die Jungen werden in Litauen recht heimisch, bevor sie dann doch mit einem organisierten Rücktransport in die DDR gelangen. Über den Suchdienst finden sie Kontakt zur Familie in Hamburg, wohin schon der Vater aus der Kriegsgefangenschaft und nach ihm die Mutter mit dem Jüngsten nach der Vertreibung aus der Heimat gelangt war.

Über die Entstehungsgeschichte des Films berichtet Fechner: "1988 fand ich in einer Tageszeitung eine Notiz über das Schicksal einer Frau, die am Ende des Zweiten Weltkrieges wie Millionen andere als Kind die Schrecken des Krieges auf grauenvolle Weise erlebt hatte. Das, was ich dort nur andeutungsweise las, schien mir, gesehen aus der Sicht der Opfer, wichtig, erzählt zu werden."
Mit seinem Film "Wolfskinder", dem letzten vor seinem Tod am 7. August 1992, schuf Eberhard Fechner sein filmisches Meisterwerk, für das er den Goldenen Gong der Fernsehzeitschrift "Gong" erhielt. Das Werk ist ein bleibendes Dokument der verlorenen Heimat im Osten, ein Zeugnis auch für die Opfer der Kriegs- und Nachkriegszeit. Vor allem aber bekundet es die Hilfsbereitschaft der litauischen Bauern. Ihnen hat Fechner seinen Film gewidmet.


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0:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Am falschen Ort zur falschen Zeit

Straßenkreuze und die Schicksale dahinter

Film von Walter Krieg


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0:55
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.

Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Wunderkinder

Spielfilm, Deutschland 2011

(Wh.)

Länge: 95 Minuten


(ARD)


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3:00
Format 4:3

Wolfskinder

Dokumentarfilm von Eberhard Fechner, Deutschland 1991

(Wh.)

Länge: 120 Minuten


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5:00
Videotext Untertitel

Steffens entdeckt: Patagonien

Raues Ende der Welt

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Auch wenn Umweltprobleme vor der Küste Patagoniens nicht halt machen, ist eines deutlich zu erkennen: An Orten, wo die Tiere geschützt werden, haben auch Arten wie der Andenkondor eine Chance.

Dirk Steffens besucht diesmal Biologen und Zoologen, die in ...

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Auch wenn Umweltprobleme vor der Küste Patagoniens nicht halt machen, ist eines deutlich zu erkennen: An Orten, wo die Tiere geschützt werden, haben auch Arten wie der Andenkondor eine Chance.

Dirk Steffens besucht diesmal Biologen und Zoologen, die in Südamerika auf unterschiedliche Weise für den Erhalt von Walen, Kondoren und Pinguinen kämpfen.


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5:40

Brasiliens fliegende Edelsteine

Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris

Film von Hans Giffhorn

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Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot.

Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den ...

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Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot.

Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

Sendeende: 6:10 Uhr