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Donnerstag, 26. März
Programmwoche 13/2015
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15
Videotext Untertitel

Kölner Treff

Mit den Gästen Carolin Kebekus (preisgekrönte Stand-Up-
Comedienne und kölsches Mädchen), Heino (Sänger),
Michael Bohmeyer (Seine Idee heißt: bedingungsloses
Grundeinkommen), Roger Willemsen (Publizist und ehemaliger
Fernsehmoderator), Maria Ketikidou (Schauspielerin)
und Norbert Feldhoff (Dompropst)

Moderation: Bettina Böttinger


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Aufgetischt

Rund um den Ötscher

Film von Thomas Knoglinger

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Zu den ersten weithin sichtbaren Erhebungen der Ostalpen gehört ein freistehender, gewaltiger Kalkstock. Nur vom Nordwesten ist das Gebiet ohne alpinistische Hochleistungen zugänglich. Dafür haben Ötscherbach und Erlauf gesorgt. Die Mariazellerbahn bringt ...
(ORF)

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Zu den ersten weithin sichtbaren Erhebungen der Ostalpen gehört ein freistehender, gewaltiger Kalkstock. Nur vom Nordwesten ist das Gebiet ohne alpinistische Hochleistungen zugänglich. Dafür haben Ötscherbach und Erlauf gesorgt. Die Mariazellerbahn bringt Ötscher-Hungrige zum Ausgangspunkt ihrer Wanderungen.
Die "Aufgetischt"-Folge stellt Menschen vor, die mit dem Ötscher im Rücken leben und sich die Besonderheiten des Gebietes zu Nutze machen: Physiker Franz Klauser öffnet das Dach seiner Sternwarte, weil hier frei von Lichtverschmutzung in einem der dunkelsten Gebiete Europas die Milchstraße noch zu beobachten ist. Für den eleganten Schritt sorgt Doris Pfaffenlehner in ihrer Maßschuhwerkstatt. Kulinarische Stationen der Sendung sind das Trefflingtalerhaus, die Casa Gallega und das Schutzhaus am Vorderötscher.
(ORF)


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12:30

ECO

(Wh.)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20
Videotext Untertitel

Masuren (1/2)

In der fernen Heimat

Eine Reise mit Wolf von Lojewski

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Vor dem wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Herr Powiska ist Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, Graf zu Eulenberg wäre der Besitzer gewesen, ...

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Vor dem wieder aufgebauten Schloss in Galiny sitzen zwei befreundete Familien: Udo Graf zu Eulenburg mit Frau und Sohn und die polnische Familie Powiska. Herr Powiska ist Kosmetikfabrikant und heute der Besitzer des Schlosses, Graf zu Eulenberg wäre der Besitzer gewesen, wenn Deutschland seine Nachbarn und die Welt nicht mit Krieg überzogen hätte. Der Pole brachte das Geld, der Deutsche seine Erinnerungen und die Geschichte des Schlosses ein, um das Gebäude zu retten. Außerdem findet im Herzen Masurens, in Nikolaiken, die gemeinsame Taufe eines deutschen und eines polnischen Kindes statt, und in einem Gymnasium lernen junge Polen Deutsch.
Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den Augen zu verlieren. Nach vielen Jahren geht er nun auf eine Reise in seine Vergangenheit sowie in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Erste Etappe der zweiteiligen Reise.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Masuren" zeigt 3sat im Anschluss um 14.05 Uhr.


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14:05
Videotext Untertitel

Masuren (2/2)

Im russischen Grenzland

Eine Reise mit Wolf von Lojewski

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Die deutsche Sprache und das Erinnern an die Zeit, als Masuren deutsch gewesen ist, sind kein Tabu mehr: nicht in Polen und nicht einmal nördlich der Grenze im heutigen Russland. Im russischen Verwaltungsgebiet Kaliningrad helfen Touristenführer Besuchern, das ehemalige ...

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Die deutsche Sprache und das Erinnern an die Zeit, als Masuren deutsch gewesen ist, sind kein Tabu mehr: nicht in Polen und nicht einmal nördlich der Grenze im heutigen Russland. Im russischen Verwaltungsgebiet Kaliningrad helfen Touristenführer Besuchern, das ehemalige Anwesen ihrer Familien zu finden. Selbst in den staatlichen Hotels liegen Plakate und Broschüren aus, die zum Heimattreffen der Gumbinner in Bielefeld oder der Kreisgemeinschaft Gerdauen in Rendsburg einladen. Im Städtchen Mragowo findet ein besonderes Fest statt: In malerischen Trachten ziehen Musik- und Tanzgruppen durch die Straßen. Es ist ein Heimattreffen von Polen, die heute noch verstreut in der Ukraine, in Weißrussland oder in Litauen leben.
Der Fernsehjournalist Wolf von Lojewski hatte von seinen Eltern einst die Mahnung mit auf den Weg bekommen, nie seine Heimat aus den Augen zu verlieren. Nun geht er auf eine Reise in seine Vergangenheit sowie in die Gegenwart und Zukunft Masurens. Zweite Etappe der Reise.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (1/5)

St. Petersburg, das Vermächtnis der Zaren

Film von Heike Nikolaus

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Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des vergangenen Zarenreiches besser bestaunen als in Russlands alter Hauptstadt St. Petersburg. Gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St. Petersburger fröhlich der Kälte trotzen, entfaltet die europäisch anmutende ...

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Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des vergangenen Zarenreiches besser bestaunen als in Russlands alter Hauptstadt St. Petersburg. Gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St. Petersburger fröhlich der Kälte trotzen, entfaltet die europäisch anmutende Metropole ihren ganz eigenen Charme. Wer könnte besser darüber berichten als Kapitän Alexey Krilov, der täglich mit seinem Eisbrecher gegen die zugefrorene Newa kämpft. Oder das junge Sportlerpaar Kamilla und Iwan, das auf dem Eis für die Olympische Goldmedaille trainiert. Den Uhrmacher Mihail Gurjev begleitet die Kamera hingegen in die wohlig warmen und pompösen Innenräume der Eremitage, in denen er über 3.000 Uhren am Laufen halten muss.
In atemberaubenden Luftbildern zeigt die fünfteilige Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" die Städte des vergangenen Zarenreiches. Jeder Teil ist ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von regionalem Charme, den Unbillen der Natur und den Jahreszeiten geprägt ist. Die erste Folge beleuchtet die europäisch anmutende Metropole St. Petersburg im Winter.

Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" sendet 3sat im Anschluss ab 15.30 Uhr.


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (2/5)

St. Petersburg - Der Zauber der weißen Nächte

Film von Anna-Lena Maul und Peter Moers

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Besonders in der Zeit der Weißen Nächte, der langen Tage im Frühsommer, ist das pulsierende Leben überall auf den Straßen, den Kanälen und in den Parks von St. Petersburg zu spüren. In der Millionenmetropole herrscht Ausnahmezustand. Eine feste Institution in den ...

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Besonders in der Zeit der Weißen Nächte, der langen Tage im Frühsommer, ist das pulsierende Leben überall auf den Straßen, den Kanälen und in den Parks von St. Petersburg zu spüren. In der Millionenmetropole herrscht Ausnahmezustand. Eine feste Institution in den Weißen Nächten ist DJ Shahash, der täglich auf dem berüchtigten Partyboot "Purga" auflegt. Die Lebenshungrigen und Kulturfreaks lieben seine Musik, in der alte russische Lieder mit neuen Klängen gemischt werden. Auch die junge Opernsängerin Alina lässt sich bis in den Morgen von DJ Shahash verzaubern. Tradition und Moderne liegen selbst im jungen St. Petersburg immer ganz dicht beisammen.
In atemberaubenden Luftbildern zeigt die fünfteilige Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" die Städte des vergangenen Zarenreiches. Die zweite Folge zeigt das pulsierende Leben im Frühsommer in St. Petersburg.


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (3/5)

Nowgorod, glorreiche Handelsstadt

Film von Peter Moers und Anna-Lena Maul

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Die mittelalterliche Handelsmetropole Nowgorod ist die Wiege Russlands. An den grünen Ufern des Flusses Wolchow entstand die älteste aller russischen Städte, der Fluss war Hauptverkehrsader zwischen Ostsee und Mittelmeer. An der wichtigen Handelsroute entwickelten sich ...

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Die mittelalterliche Handelsmetropole Nowgorod ist die Wiege Russlands. An den grünen Ufern des Flusses Wolchow entstand die älteste aller russischen Städte, der Fluss war Hauptverkehrsader zwischen Ostsee und Mittelmeer. An der wichtigen Handelsroute entwickelten sich Wohlstand und Bildung, bürgerliche Freiheit und Kunst in einem deutlich höheren Maße als in anderen Regionen Russlands. Nicht nur Angehörige des Adels und des Klerus', sondern auch das einfache Volk konnte lesen und schreiben. In dieser blühenden Stadt unterhielt auch die deutsche Hanse mehrere Kontore. Doch auch im Hier und Jetzt spielt das große kulturelle Erbe eine Rolle für die Bewohner. Die Nowgoroder pflegen mit Stolz ihre Traditionen, in die uns beispielsweise der Birkenrindenexperte Vladimir Jarisch und der Messerschmied Sergej Sasonow einführen.
In atemberaubenden Luftbildern zeigt die fünfteilige Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" die Städte des vergangenen Zarenreiches. Die dritte Folge führt nach Weliki Nowgorod.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (4/5)

Kiew, Mutter aller russischen Städte

Film von Klaus Kastenholz

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Kiew, die "Mutter aller russischen Städte" war im Mittelalter das Machtzentrum des ersten russischen Reiches - der Kiewer Rus, dem Vorläuferstaat des späteren Russland. Seit 1991 ist Kiew Hauptstadt der nun unabhängigen Ukraine. Ein neuer Anfang für eine alte ...

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Kiew, die "Mutter aller russischen Städte" war im Mittelalter das Machtzentrum des ersten russischen Reiches - der Kiewer Rus, dem Vorläuferstaat des späteren Russland. Seit 1991 ist Kiew Hauptstadt der nun unabhängigen Ukraine. Ein neuer Anfang für eine alte Metropole, die in fast jedem Winkel ein Kapitel der religiösen, politischen und kulturellen Geschichte Osteuropas erzählt. Der Stolz Kiews und sein prachtvolles Wahrzeichen ist das Höhlenkloster, in dessen verzweigtem Kellergeschoss die Hydrogeologin Irina Tscherewko die faszinierende Welt eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster erkundet. Von der modernen Zeit nach der Unabhängigkeit erzählt der Andreassteig, der auch "Montmartre" von Kiew genannt wird. Der Galerist Alexander Milovsorov kennt das Viertel wie seine Westentasche, er gilt als Gründervater dieser Künstlerhochburg.
In atemberaubenden Luftbildern zeigt die fünfteilige Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" die Städte des vergangenen Zarenreiches. Im Mittelpunkt der vierten Folge steht Kiew, das in fast jedem Winkel ein Kapitel der religiösen, politischen und kulturellen Geschichte Osteuropas erzählt. Mit dem Galeristen Alexander Milovsorov und anderen Protagonisten fangen die Filmemacher nicht nur die Geschichte, sondern auch das mediterrane Flair der Stadt am Dnjepr ein.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach dem alten Russland (5/5)

Der Goldene Ring

Film von Markus Reher

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Der Goldene Ring nordöstlich von Moskau ist vermutlich das Prachtvollste, was das alte Russland der Nachwelt hinterlassen hat. Besonders in der weiten Winterlandschaft stechen die farbenprächtigen und goldglänzenden Zwiebeltürmchen der unzähligen Kirchen und Klöster ...

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Der Goldene Ring nordöstlich von Moskau ist vermutlich das Prachtvollste, was das alte Russland der Nachwelt hinterlassen hat. Besonders in der weiten Winterlandschaft stechen die farbenprächtigen und goldglänzenden Zwiebeltürmchen der unzähligen Kirchen und Klöster hervor. Sie lassen erahnen, welche bedeutende Rolle die orthodoxe Kirche und der Glaube schon immer in Russland spielten.
In atemberaubenden Luftbildern zeigt die fünfteilige Reihe "Auf der Suche nach dem alten Russland" die Städte des vergangenen Zarenreiches. Die letzte Folge besucht die Städte des Goldenen Rings, die einen Einblick in die Geschichte der Entstehung Russlands geben. Der junge Sergej Krasnikow macht die Zuschauer mit der bis heute hoch geachteten, mittelalterlichen Ikonenmalerei vertraut, und er nimmt sie auch mit auf eine Reise in die wichtigsten Städte des Goldenen Rings. Sie lernen unter anderem die Glöcknerin Oksana Surina, den Restaurator und Kachelbrenner Jewgenij Tarabin sowie die Prosphoren-Bäckerin Mutter Sergija kennen. Jeder von ihnen eröffnet einen Blick auf das Heilige Russland mit seinen uralten Traditionen und Ritualen.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Themenwoche "Woran glaubst Du?"

Wunder - das Unerklärliche erklären

Film von Bernd Reufels

Erstausstrahlung

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Mit Wundern tut sich die Wissenschaft schwer. Steckt doch im Begriff schon der Anspruch, dass Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden können. Wunder darf es also streng genommen gar nicht geben - und doch berichten immer wieder Menschen von unerklärlichen Heilungen, ...

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Mit Wundern tut sich die Wissenschaft schwer. Steckt doch im Begriff schon der Anspruch, dass Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden können. Wunder darf es also streng genommen gar nicht geben - und doch berichten immer wieder Menschen von unerklärlichen Heilungen, Erscheinungen und Ereignissen. Für die katholische Kirche haben Wunder eine ganz besondere Bedeutung: Ein Wunder ist die Voraussetzung für die Selig- oder Heiligsprechung einer Person, sofern sie nicht den Märtyrertod gestorben ist. In Rom ist die "Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen" zuständig für die Untersuchung von Wundern. Sie lässt von Wissenschaftlern scheinbar unerklärliche Heilungen und Phänomene untersuchen. In dem französischen Wallfahrtsort Lourdes trifft sich jedes Jahr eine internationale Ärztekommission, die die vielen von Pilgern gemeldeten Heilungen ganz genau unter die Lupe nimmt.
Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation Wunder - das Unerklärliche erklären begleitet Dr. Rolf Theiß, den einzigen deutschen Arzt der Kommission, nach Lourdes und stellt einen seiner spannendsten Fälle vor. In Heidelberg beschäftigt sich der Onkologe Prof. Dirk Jäger mit dem Phänomen der Spontanheilungen. Was passiert, wenn Tumore sich zurückbilden und Patienten die bereits dem Tod geweiht schienen, auf einmal genesen? Jäger vermutet, dass das Immunsystem die Tumorzellen plötzlich erkennt - und dass dies irgendwie provoziert werden kann. Auch wenn die Wissenschaft das Phänomen noch nicht versteht - ein "Wunder" sei eine solch äußerst seltene Heilung nicht. Chemie-Professor Luigi Garlaschelli von der Universität Pavia hat sich der Aufgabe verschrieben, Wunder zu entzaubern. Er zweifelt an den Heilungen von Lourdes, hält das "Blutwunder von Neapel" für Scharlatanerie und das Turiner Grabtuch zeigt seiner Meinung nach keineswegs das Antlitz Jesu. Garlaschelli hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wunder im Labor nachzubauen - damit will er demonstrieren, dass auch schon vor über tausend Jahren Menschen Mittel hatten, um ganz erstaunliche Dinge geschehen zu lassen - die seiner Meinung nach jedoch durchaus naturwissenschaftlich zu erklären sind. So geht Wunder - das Unerklärliche erklären intensiv der Frage nach, ob Wunder und Wissenschaft einander ausschließen - oder, ob es eben doch Bereiche im Leben gibt, in denen man mit Verstand und Logik nicht weiter kommt.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Woran glaubst Du?" diskutiert Gert Scobel im Anschluss um 21.00 Uhr mit seinen Gästen über Wunder. Um 22.25 Uhr setzt 3sat die Themenwoche "Woran glaubst Du?" mit dem Spielfilm "Lourdes" fort.


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21:00

Themenwoche "Woran glaubst Du?"

scobel - Glaubenssache

Was Glauben heute bedeutet

Mit den Gästen Volker Gerhardt (Professor für Philosophie,
Psychologie, Rechtswissenschaften und Soziologie),
Detlef Pollack (Religions- und Kultursoziologe) und
Ulrich Kutschera (Evolutionsbiologe und Professor am Institut
für Biologie an der Universität Kassel)

Erstausstrahlung

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"Religion geht tiefer als der Glaube an einen Gott oder Götter", das behauptet der Rechtswissenschaftler und Philosoph Ronald Dworkin in seinen Überlegungen zu einer Religion ohne Gott.

Aber was ist das, was tiefer geht? Und was macht religiösen Glauben aus? ...

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"Religion geht tiefer als der Glaube an einen Gott oder Götter", das behauptet der Rechtswissenschaftler und Philosoph Ronald Dworkin in seinen Überlegungen zu einer Religion ohne Gott.

Aber was ist das, was tiefer geht? Und was macht religiösen Glauben aus? Auch der kanadische Philosoph und Politikwissenschaftler Charles Taylor beschäftigt sich mit Fragen des Glaubens in einer zunehmend säkularen Gesellschaft.

Als bekennender Katholik setzt sich Taylor für Gesellschaftstheorien ein, die den Glauben von Menschen ernst nehmen. Ohne den Glauben zu verstehen, so sein Credo, kann man den Menschen nicht verstehen.

In der Gesprächssendung "scobel: Glaubenssache" denkt Gert Scobel mit seinen Gästen über die Rolle von Religion, Glaube und Wissenschaft in unseren modernen Gesellschaften nach. Ausgehend von den Untersuchungen in Charles Taylors Buch "Ein säkulares Zeitalter" fragt "scobel", was heute Glauben ausmacht und was "Religion ohne Gott" bedeutet, zumal Religion und Spiritualität auch in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen.

In filmischen Beiträgen und Gesprächen geht es zunächst um die Bedeutung des Wortes "Glauben" und den Unterschied zu "Wissen". Ist Glauben das "unbedingte Vertrauen auf etwas", stellt sich die Frage, ob nicht auch nichtreligiöse Naturwissenschaftler und Atheisten glauben.

Dazu wirft die Sendung auch einen Blick auf den "Religionsmonitor", eine Studie der Bertelsmann Stiftung, in der über 14.000 Menschen in 13 Ländern zu ihren persönlichen religiösen Einstellungen und zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft befragt wurden. Diese vermutlich international umfassendste Studie zum Glauben wird derzeit von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtung ausgewertet und analysiert. Gert Scobel stellt die empirisch erhobenen Daten und die neuesten Ergebnisse vor und diskutiert mit seinen Gästen, was die Ergebnisse möglicherweise für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt bedeuten können.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital Audio

Themenwoche "Woran glaubst Du?"

Lourdes

Spielfilm, Frankreich/Österreich/Deutschland 2008

Darsteller:
ChristineSylvie Testud
MariaLéa Seydoux
KunoBruno Todeschini
CécileElina Löwensohn
Frau HartlGilette Barbier
Vater NiglGerhard Liebmann
u.a.
Regie: Jessica Hausner
Länge: 96 Minuten

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Die an Multipler Sklerose erkrankte Christine will die soziale Isolation, in die sie ihre Krankheit gezwungen hat, endlich durchbrechen - sie sehnt sich danach, wieder dazuzugehören, alles tun zu können, normal zu sein. Wie viele Tausend Gläubige jedes Jahr pilgert die ...

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Die an Multipler Sklerose erkrankte Christine will die soziale Isolation, in die sie ihre Krankheit gezwungen hat, endlich durchbrechen - sie sehnt sich danach, wieder dazuzugehören, alles tun zu können, normal zu sein. Wie viele Tausend Gläubige jedes Jahr pilgert die an den Rollstuhl gefesselte junge Frau in den französischen Wallfahrtsort Lourdes, wo sich die Muttergottes im Jahr 1858 erstmals einem jungen Mädchen offenbart haben soll. Anders als viele ihrer Reisegefährten, die hoffen, an dieser heiligen Stätte wie durch ein Wunder geheilt zu werden, hat Christine keinerlei Erwartungen und lässt das Pilgerprogramm einfach über sich ergehen. Die junge Malteserin Maria, die Christine betreut, schafft es jedoch, die längst vergessenen Tage des Glücks in ihr wachzurütteln: Die junge Frau, die mit der karitativen Tätigkeit ihre kleinen Lebenssünden zu begleichen versucht, wird bei ihrem Flirt mit einem der Malteser Offiziere von Christine sehnsuchtsvoll beobachtet. Frau Hartl, eine ältere Pilgerin ohne Gebrechen, sucht in Lourdes eine sinnvolle Lebensaufgabe und findet sie darin, für Christine zu beten. Und ihr Gebet wird erhört: Tatsächlich kommt es im Verlauf des Aufenthaltes zu einer Besserung von Christines Zustand bis hin zur Heilung: Christine kann wieder gehen. Weil die Möglichkeit eines Rückfalls nicht ausgeschlossen werden kann, versucht Christine von nun an, jeden Moment wie eine Ewigkeit zu leben, was ihr mit Hilfe des umschwärmten Malteser Offiziers mit Leichtigkeit gelingt
In "Lourdes", ihrem dritten Spielfilm, hat sich die österreichische Regisseurin Jessica Hausner mit Wundern und ihren Ambivalenzen auseinandergesetzt. Sie liefert in fantastisch präzise komponierten Bildern eine Tragikomödie, die mitunter schreiend komisch den absurden Alltag der Wallfahrtsstadt schildert. Dabei macht sie sich nie lustig über das Leid der Menschen, spielt aber mit deren überhöhten Erwartungen.

3sat setzt die Themenwoche "Woran glaubst Du?" am Freitag, 27. März, ab 11.30 Uhr mit dem Dreiteiler "Familie 2.0" fort.


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0:00
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Razzia in Kliniken: Bund stoppt Millionenbusiness
mit Frischzellen
- Ein Grieche will Gerechtigkeit: Nazi-Massaker holt Deutschland
ein
- Einladung für Kriminaltouristen: Polizei ist oft machtlos

Moderation: Sandro Brotz


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Erotik der Schwarzen Madonna

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


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1:40

Hessenreporter: Die EZB, die Stadt und die

Demonstranten

Film von Michaela Bergholz, Peter Gerhard und

Christian Gropper


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)


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2:10
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Atacama

(Wh.)


(ORF)


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2:50
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Sahara

(Wh.)


(ORF)


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3:35
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch Gobi und Taklamakan

(Wh.)


(ORF)


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4:20
Videotext Untertitel

Der Bauer und das liebe Vieh

Film von Barbara Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Es gibt über 19.000 Biobetriebe. Das kleinstrukturierte und gebirgige Österreich lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Die Landwirte müssen auf Qualität statt auf Quantität ...
(ORF)

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Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Es gibt über 19.000 Biobetriebe. Das kleinstrukturierte und gebirgige Österreich lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Die Landwirte müssen auf Qualität statt auf Quantität setzen. Die Devise heißt Spezialisierung, auch bei den Biobauern. Damit sich der Aufwand und das Risiko lohnen, suchen sie nach alternativen Vermarktungsmöglichkeiten.
Die Dokumentation "Der Bauer und das liebe Vieh" aus der Reihe "Universum" stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen.
(ORF)


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5:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Mit Karl Markovics (Schauspieler und Regisseur), Walter
Kirchschläger (Theologe und Buchautor), Birgit Sarata
(Sopranistin und Society-Lady) und Christoph Feurstein
(Journalist und TV-Moderator)

Moderation: Barbara Stöckl

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, ...
(ORF)

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.
(ORF)

Sendeende: 6:05 Uhr