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Tag der deutschen Einheit - Freitag, 3. Oktober
Programmwoche 40/2014
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6:20

Der Schimmelreiter

Spielfilm, Deutschland 1978

Darsteller:
Hauke HaienJohn Phillip Law
Elke, Tochter des alten DeichgrafenAnita Ekström
Tede Volkerts, der alte DeichgrafGert Fröbe
Ole Peters, GroßknechtDirk Galuba
Vollina HardersVera Tschechowa
u.a.
Literarische Vorlage: Theodor Storm
Regie: Alfred Weidenmann
Länge: 92 Minuten

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Hauke Haien ist Kleinknecht auf dem Gehöft des Deichgrafen Volkerts. Seine Mitmenschen misstrauen dem begabten jungen Mann. Nur Elke, die Tochter des Deichgrafen, interessiert sich für den stillen jungen Mann, der des Nachts in seiner Bodenkammer Pläne für einen neuen ...

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Hauke Haien ist Kleinknecht auf dem Gehöft des Deichgrafen Volkerts. Seine Mitmenschen misstrauen dem begabten jungen Mann. Nur Elke, die Tochter des Deichgrafen, interessiert sich für den stillen jungen Mann, der des Nachts in seiner Bodenkammer Pläne für einen neuen Deich zeichnet. Doch Haukes Warnungen wegen des schlechten Zustands der Deiche kümmern den alten Volkerts nicht. Als Volkerts stirbt, wird Hauke, der sich heimlich mit Elke verlobt hat, Deichgraf. Von allen beargwöhnt, beginnt er mit dem Bau des neuen Deichs, während die Bauern ihre Deiche vernachlässigen - bis die große Flut sie überrascht. Bei einem Dammbruch ertrinken Hauke und seine Familie in den Fluten. Der neue Damm aber hält. Seit dieser Zeit berichten Wanderer, dass sie auf dem Meer einen Schimmelreiter erblickt hätten. Man sagt, es sei der Geist des Deichgrafen Hauke Haien, der nicht zur Ruhe kommt.
Düstere und atmosphärische Verfilmung des Novellenklassikers "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm aus dem Jahr 1888.

Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, zeigt 3sat in dem Thementag "Erlesene Filme" 24 Stunden lang Verfilmungen deutscher Literaturklassiker.


7:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Katz und Maus

Spielfilm, BRD 1966

Darsteller:
Mahlke (jung)Lars Brandt
Mahlke (älter)Peter Brandt
PilenzWolfgang Neuss
TullaClaudia Bremer
KlohseHerbert Weißbach
Tante von MahlkeIngrid van Bergen
u.a.
Literarische Vorlage: Günther Grass
Regie: Hansjürgen Pohland
Länge: 86 Minuten

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Ein Deutscher fährt Anfang der 1960er Jahre in seine jetzt polnische Geburtsstadt Danzig und erinnert sich an den Kriegssommer 1940 mit seiner Schulklasse, vor allem an einen ungewöhnlichen Mitschüler: Joachim Mahlke, der eine körperliche Missbildung hat, einen ...

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Ein Deutscher fährt Anfang der 1960er Jahre in seine jetzt polnische Geburtsstadt Danzig und erinnert sich an den Kriegssommer 1940 mit seiner Schulklasse, vor allem an einen ungewöhnlichen Mitschüler: Joachim Mahlke, der eine körperliche Missbildung hat, einen auffallend großen Adamsapfel. Der gilt als ein Symbol früh entwickelter Männlichkeit und isoliert Joachim von der Gemeinschaft. Doch im Sommer '40 erringt er plötzlich Bewunderung. Auf einem abgesoffenen polnischen Minensuchboot avanciert Mahlke zum besten Schwimmer und Taucher. Als Höhepunkt schließlich hängt Mahlke sich das "Dinglamdei" um den Hals, ein Eisernes Kreuz, das er einem Offizier gestohlen hat. Er fliegt von der Schule und meldet sich freiwillig zu den Panzern. Dort erringt er selbst das begehrte Blech am Bande. Als er damit in seiner alten Schule vom Direktor abgewiesen wird, wird Mahlke nachdenklich und kehrt auf das alte Minensuchboot zurück.
Die kabarettistisch zugespitzte Satire "Katz und Maus", nach der gleichnamigen Erzählung von Günther Grass, gilt als größter Erfolg von Hansjürgen Pohland.


9:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Das Brot der frühen Jahre

Spielfilm, BRD 1962

Darsteller:
Walter FendrichChristian Dörmer
Hedwig MullerKaren Blanguernon
Ulla WickweberVera Tschechowa
Frau BrotigEicke Siegel
Vater FendrichThilo von Berlepsch
u.a.
Literarische Vorlage: Heinrich Böll
Regie: Herbert Vesely
Länge: 82 Minuten

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Walter Fendrich steht fest im Leben: Er hat eine sichere Anstellung als Waschmaschinen-Mechaniker in einem großen Unternehmen, er fährt ein tolles Auto und lebt in einer schönes Wohnung. All diese Dinge sind ihm umso wichtiger, da er als Kind ein Leben voller ...

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Walter Fendrich steht fest im Leben: Er hat eine sichere Anstellung als Waschmaschinen-Mechaniker in einem großen Unternehmen, er fährt ein tolles Auto und lebt in einer schönes Wohnung. All diese Dinge sind ihm umso wichtiger, da er als Kind ein Leben voller Entbehrungen führte. Sein Streben nach materieller Sicherheit bringt ihn auch dazu, sich mit Ulla Wickweber, der Tochter seines Chefs, zu verloben. Eines Tages lernt er jedoch Hedwig Muller kennen, verliebt sich in sie und wirft seine bisherigen Lebenspläne über Bord. War er bisher immer folgsam und angepasst, so befreit er sich nun aus den Fesseln dieser gesellschaftlichen Konventionen. Schließlich löst er sogar die Verlobung mit Ulla, kündigt seinen Posten als Mechaniker und gibt damit seine bisherige Existenz völlig auf. Doch das ist Walter Fendrich egal.
Der Film "Das Brot der frühen Jahre", nach Heinrich Bölls gleichnamigen Roman, zeigt die deutschen Wirtschaftswunderjahre in kritischem Licht.


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10:40
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Frau des Architekten

Fernsehfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
Julia SundstromJeannette Hain
Arnold SundstromRobert Atzorn
Julian SundstromPaul Peter
Daniel TieckHans-Michael Rehberg
Hans HillerMatthias Matschke
u.a.
Literarische Vorlage: Stefan Heym
Buch: Diethard Klante
Regie: Diethard Klante
Länge: 89 Minuten

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Die DDR Mitte der 1950er Jahre: Der Architekt Arnold Sundstrom ist glücklich verheiratet, und nichts scheint den beruflichen Erfolg in Frage zu stellen. Das ändert sich jedoch, als sein einstiger Lehrer und Freund Daniel Tieck aus einem sowjetischen Straflager entlassen ...
(ARD/MDR)

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Die DDR Mitte der 1950er Jahre: Der Architekt Arnold Sundstrom ist glücklich verheiratet, und nichts scheint den beruflichen Erfolg in Frage zu stellen. Das ändert sich jedoch, als sein einstiger Lehrer und Freund Daniel Tieck aus einem sowjetischen Straflager entlassen wird und Sundstrom aufsucht. Irritiert erlebt Julia Sundstrom, wie sich ihr Mann verändert. Sie versucht die Gründe für diesen Wandel zu erforschen, ohne zu ahnen, dass sie damit ihr bisheriges Leben in Frage stellen muss.
"Die Frau des Architekten" entstand nach Stefan Heyms Roman "Die Architekten" (1966). Die Auseinandersetzung mit dem Stalinismus zählt zu jenen Themen, die den Schriftsteller immer wieder beschäftigten, so auch in seinen Romanen "Collin" (1979) und "Radek" (1995).
(ARD/MDR)


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12:10
Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Das fliegende Klassenzimmer

Spielfilm, BRD 1973

Darsteller:
Dr. Johannes Bökh, genannt JustusJoachim Fuchsberger
Dr. Robert UthofftHeinz Reincke
Schwester BeateDiana Körner
Prof. KreuzkammOtto Bolesch
Theodor LabanBernd Herzsprung
u.a.
Literarische Vorlage: Erich Kästner
Regie: Werner Jacobs
Länge: 88 Minuten

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Das Leben im Internat ist nicht einfach, zumindest nicht für Johnny, Sebastian, Matz und ihre Freunde. Da sind der ständige Kleinkrieg mit den Realschülern, die Sorgen des kleinen Ulli, nicht ernst genommen zu werden, und das Geheimnis um den "Nichtraucher", der in ...
(ARD)

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Das Leben im Internat ist nicht einfach, zumindest nicht für Johnny, Sebastian, Matz und ihre Freunde. Da sind der ständige Kleinkrieg mit den Realschülern, die Sorgen des kleinen Ulli, nicht ernst genommen zu werden, und das Geheimnis um den "Nichtraucher", der in einem ausrangierten Nichtraucherwagen gleich neben dem Internat wohnt. Keiner weiß, wo er herkommt, keiner kennt seinen richtigen Namen. Und dann muss noch das Theaterstück für die Weihnachtsfeier geprobt werden: "Das fliegende Klassenzimmer".
Die Verfilmung von Erich Kästners Kinderbuch "Das fliegende Klassenzimmer" mit Joachim Fuchsberger entstand 1973 in Bamberg und ist ein unterhaltsamer Familienfilm.
(ARD)


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13:40
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Emil und die Detektive

Spielfilm, Deutschland 2000

Darsteller:
EmilTobias Retzlaff
Pony HütchenAnja Sommavilla
Max GrundeisJürgen Vogel
Pastorin HummelMaria Schrader
Knut Tischbein, Emils VaterKai Wiesinger
u.a.
Literarische Vorlage: Erich Kästner
Regie: Franziska Buch
Länge: 104 Minuten

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an! Doch dann hat Herr Tischbein ...

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an! Doch dann hat Herr Tischbein einen Autounfall, landet im Krankenhaus und verliert seinen Führerschein. Während Herr Tischbein im Krankenhaus liegt, fährt Emil für zwei Wochen nach Berlin. Er darf bei der Schwester seines Lieblingslehrers Hummel, einer Pastorin, die mit ihrem Sohn Gustav in einer kleinen Villa lebt, wohnen. Im Zug nach Berlin lernt Emil den zwielichtigen Max Grundeis kennen, der dem Jungen vorgaukelt, er könne ihm zu einem neuen Führerschein für seinen Vater verhelfen. Gerade, als Emil beginnt, Grundeis zu vertrauen, klaut dieser ihm 1.500 Mark, die Ersparnisse aus Emils "Zukunftskasse". So kommt es, dass Emil, während Gustav und die Pastorin auf ihn warten, den Schurken Grundeis auf äußerst abenteuerliche Weise quer durch Berlin verfolgt. Dabei trifft er auf Pony Hütchen, die freche Anführerin einer bunt zusammengewürfelten Berliner Kinderbande. Die Kinder beschließen spontan, Emil zu helfen.
Die Neuverfilmung des Erich-Kästner-Klassikers "Emil und die Detektive" von Franziska Buch versetzt die Detektivgeschichte aus den 1930er Jahren in das heutige Berlin. Der Film ist mit Maria Schrader, Kai Wiesinger und Jürgen Vogel prominent besetzt.


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15:25
Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Die Fastnachtsbeichte

Spielfilm, BRD 1960

Darsteller:
PanezzaHans Söhnker
ViolaGitty Daruga
ClemensGötz George
Dr. HenriciFriedrich Domin
Frau BäumlerBerta Drews
u.a.
Literarische Vorlage: Carl Zuckmayer
Regie: William Dieterle
Länge: 97 Minuten

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Mainz am Fastnachtssamstag 1913: Während in den Straßen buntes Treiben herrscht, läuft in der Abenddämmerung ein junger Mann in Dragoneruniform in den Mainzer Dom. Er kniet vor dem Beichtstuhl des Domkapitulars Dr. Henrici nieder und murmelt die Anfangsworte des ...

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Mainz am Fastnachtssamstag 1913: Während in den Straßen buntes Treiben herrscht, läuft in der Abenddämmerung ein junger Mann in Dragoneruniform in den Mainzer Dom. Er kniet vor dem Beichtstuhl des Domkapitulars Dr. Henrici nieder und murmelt die Anfangsworte des Bekenntnisses: "Ich armer sündiger Mensch ..." Dann bricht er jäh ab und sinkt in sich zusammen. Der entsetzte Domherr muss feststellen, dass der Fremde tot ist und in seinem Rücken ein fremdländischer Dolch steckt. Der Domkapitular verständigt den Arzt sowie den Oberstaatsanwalt Dr. Classen und den Kommissar Merzbecher. Was bei dem Toten auffällt: Die Leiche trägt eine grobe einfache Uniform, aber auffallend feine Unterwäsche, und das sonnenverbrannte Gesicht passt so gar nicht zu einem Soldaten aus dieser Gegend. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza auf seine Rolle als Fastnachtsprinz vor. Die Lage spitzt sich zu, als sich herausstellt, dass der Ermordete Panezzas unehelicher Sohn war.
"Die Fastnachtsbeichte" ist die Verfilmung einer Erzählung von Carl Zuckmayer. Zu sehen ist unter anderem der junge Götz George.


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17:00
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Der Untertan

Spielfilm, DDR 1951

Darsteller:
Diederich HeßlingWerner Peters
Regierungspräsident von WulkowPaul Esser
Frau von WulkowBlandine Ebinger
Vater HeßlingErich Nadler
Mutter HeßlingGertrud Bergmann
u.a.
Literarische Vorlage: Heinrich Mann
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 104 Minuten

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Diederich Heßling, Sohn eines Fabrikanten in einer von Heuchelei und Standesdünkel geprägten Provinzstadt, wird streng erzogen - zu Hause und in der Schule. Von klein auf macht er die Erfahrung, dass es von Vorteil ist, sich der Macht zu beugen und ihr zu dienen. Als ...
(ARD)

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Diederich Heßling, Sohn eines Fabrikanten in einer von Heuchelei und Standesdünkel geprägten Provinzstadt, wird streng erzogen - zu Hause und in der Schule. Von klein auf macht er die Erfahrung, dass es von Vorteil ist, sich der Macht zu beugen und ihr zu dienen. Als Korpsstudent wird er zum kaisertreuen Patrioten. Sich seiner eigenen intellektuellen Unterlegenheit durchaus bewusst, redet er der Obrigkeit nach dem Mund und weiß daraus seinen Nutzen zu ziehen. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt er den Familienbetrieb, steigt zum erzkonservativen Repräsentanten der Stadt auf und heiratet die unattraktive Millionenerbin Guste Daimchen. Als Heßling seine Ergebenheit gegenüber der Obrigkeit auf die Spitze treibt und eine Blamage unvermeidbar scheint, zettelt er einen Prozess wegen Majestätsbeleidigung gegen einen liberalen Kaufmann und Konkurrenten an.
"Der Untertan", die Verfilmung des gleichnamigen Literaturklassikers von Heinrich Mann, hält sich eng an die literarische Vorlage. Schauspielerische Leistung, Musik, Kameraarbeit und Regie machen die Literaturverfilmung von Wolfgang Staudte zu einem Klassiker des deutschen Nachkriegskinos.
(ARD)


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18:45
Mit AudiodeskriptionFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Hauptmann von Köpenick

Spielfilm, BRD 1956

Darsteller:
Wilhelm VoigtHeinz Rühmann
Mathilde ObermüllerHannelore Schroth
Dr. ObermüllerMartin Held
Hauptmann von SchlettowErich Schellow
Friedrich HoprechtWilly A. Kleinau
u.a.
Literarische Vorlage: Carl Zuckmayer
Regie: Helmut Käutner
Länge: 89 Minuten

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Wilhelm Voigt hat viele Jahre seines Lebens hinter Zuchthausmauern verbracht. Wegen Posturkundenfälschung bekam er schon als junger Mann 15 Jahre Zuchthaus, später versuchte er sein Glück im Ausland, aber das Heimweh trieb ihn zurück. Ein Passvergehen brachte ihn ...
(ARD)

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Wilhelm Voigt hat viele Jahre seines Lebens hinter Zuchthausmauern verbracht. Wegen Posturkundenfälschung bekam er schon als junger Mann 15 Jahre Zuchthaus, später versuchte er sein Glück im Ausland, aber das Heimweh trieb ihn zurück. Ein Passvergehen brachte ihn erneut hinter Gitter. Nach seiner Entlassung versucht er nunmehr, als Schuhmacher eine neue Existenzgrundlage zu finden. Dabei gerät er in einen wahren Teufelskreis: Ohne Papiere erhält er keine Arbeit, und ohne Arbeitsnachweis keine Papiere. Am liebsten würde er daher Deutschland wieder verlassen, aber dazu braucht er einen Pass.
In dem Spielfilm "Der Hauptmann von Köpenick" von Helmut Käutner (1908 - 1980) spielt Heinz Rühmann die Titelrolle. Käutner schuf viele weitere bemerkenswerte Filme, insbesondere in den 1940er und 1950er Jahren, darunter "Unter den Brücken (1945), "Große Freiheit Nr. 7" (1943), "Die letzte Brücke" (1953) und "Des Teufels General" (1955).
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Buddenbrooks

Spielfilm, Deutschland 2008

Darsteller:
Konsul Jean BuddenbrookArmin Mueller-Stahl
Konsulin Bethsy BuddenbrookIris Berben
Tony BuddenbrookJessica Schwarz
Christian BuddenbrookAugust Diehl
Thomas BuddenbrookMark Waschke
u.a.
Literarische Vorlage: Thomas Mann
Regie: Heinrich Breloer
Länge: 142 Minuten

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Die Buddenbrooks haben sich über Generationen einigen Reichtum und eine angesehene Position im selbstgenügsamen Lübeck erworben. Jean Buddenbrook ist selbst schon Erbe. Sein Vater hatte durch riskante Geschäfte das Firmenkapital beträchtlich erhöht. Mit seiner Frau ...
(ARD/WDR/SWR/NDR/BR/D)

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Die Buddenbrooks haben sich über Generationen einigen Reichtum und eine angesehene Position im selbstgenügsamen Lübeck erworben. Jean Buddenbrook ist selbst schon Erbe. Sein Vater hatte durch riskante Geschäfte das Firmenkapital beträchtlich erhöht. Mit seiner Frau Bethsy, die ebenfalls aus wohlhabender Familie stammt, führt er eine Ehe, die auf der alltäglichen Pflichterfüllung basiert. Ihre Kinder stehen im Mittelpunkt. Tony, durchweg liebenswürdig, verkörpert zunächst die umschwärmte, unnahbare "Prinzessin". Nach zwei gescheiterten Ehen resigniert sie - doch bleibt ihr der unzerstörbare Glaube, etwas Besonderes zu sein - eben eine Buddenbrook. Ihr Bruder Thomas scheint in die Rolle des zukünftigen Familienvorstands und Firmenchefs gleichsam hineingeboren. Seine Liebesbeziehung zu einem warmherzigen Blumenmädchen verrät er für eine standesgemäße Heirat. Die Familie bekommt ihren Stammhalter und erstrahlt im Glanz der Senatorenwürde. Doch der Schein trügt: Den dynamischen, souveränen Erfolgsmenschen hat er immer nur gespielt, und seine eigentlich weiche, romantische Natur versteckt. Mit der schönen, rätselhaften, nur dem Violinspiel hingegebenen Gerda hat er eine Illusion geheiratet. Sie ist ihm keine Stütze, sondern zieht sich immer mehr in den Tempel ihrer Kunst zurück. Sie entfremdet ihren Sohn Hanno dem Vater und der Aufgabe, die dieser ihm zugedacht hat: Chef des Hauses Buddenbrook zu werden. Dafür ist Hanno allerdings ohnehin denkbar ungeeignet - von Geburt an zart und übersensibel. Christian, der Bruder von Tony und Thomas, hat gar nicht erst versucht, sich gegen seine Schwäche zu behaupten. Sein völliger Mangel an Willen und Tatkraft machen ihm eine Kaufmannsexistenz ebenso unmöglich wie ein Leben als Künstler. Aus diesem Zwiespalt flüchtet er in die Krankheit.
Heinrich Breloers Spielfilm "Buddenbrooks" betrachtet ein literarisches Meisterwerk neu, den Geniestreich von Thomas Mann: ein "Hausbuch" der Deutschen und zugleich Weltliteratur.
(ARD/WDR/SWR/NDR/BR/D)


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22:35
Videotext Untertitel

Jeder stirbt für sich allein

Spielfilm, BRD 1975

Darsteller:
Anna QuangelHildegard Knef
Otto QuangelCarl Raddatz
Kommissar EscherichMartin Hirthe
Kriminal-Assistent SchröderGerd Böckmann
Trudel BaumannSylvia Manas
u.a.
Literarische Vorlage: Hans Fallada
Regie: Alfred Vohrer
Länge: 102 Minuten

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Otto Quangel und seine Frau Anna sehen ihren Sohn zum letzten Mal, als dieser im Jahre 1940 während eines Urlaubs in Berlin seinen Marschbefehl erhält. Bald darauf erreicht sie die Nachricht, dass er in Frankreich gefallen ist - "für Führer, Volk und Vaterland", wie es ...
(ARD)

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Otto Quangel und seine Frau Anna sehen ihren Sohn zum letzten Mal, als dieser im Jahre 1940 während eines Urlaubs in Berlin seinen Marschbefehl erhält. Bald darauf erreicht sie die Nachricht, dass er in Frankreich gefallen ist - "für Führer, Volk und Vaterland", wie es im offiziellen Schreiben der Heeresleitung heißt. Für Anna bricht mit dem Tod ihres einzigen Kindes die Welt zusammen. In ihren Augen ist der pathetisch proklamierte "Heldentod" nichts weiter als ein Mord, den Hitler zu verantworten hat. Als ihr ein Stapel unbenutzter Feldpostkarten in die Hände fällt, schreibt sie auf eine von diesen, wie ihr zumute ist: "Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet ..." Sie legt die Karte heimlich in der Stadt ab, in der Hoffnung, ein paar Menschen auf diese Weise aus ihrem blinden Glauben an Hitler wachrütteln zu können. Ihr Mann, Werkmeister in einem großen Tischlereibetrieb, in dem kriegsbedingt vorwiegend Särge produziert werden, schließt sich seiner Frau an. Die beiden deponieren Karten mit ihrem persönlichen Aufruf zum Widerstand an vielen Stellen der Stadt. Die Suche nach dem "Klabautermann", wie die Gestapo die unbekannten Schreiber der Karten nennt, fällt zunächst schwer. Die meisten Protestschreiben werden von obrigkeitshörigen Bürgern bei der Polizei abgeliefert. Als Kommissar Escherich mit Hilfe des schmierigen Hauswarts Borkhausen den Quangels dann doch auf die Spur kommt, landet das Ehepaar vor dem "Volksgerichtshof". Die Verhandlung ist eine bloße Farce, das Todesurteil gegen beide steht längst fest.
Alfred Vohrer hat Hans Falladas 1947 erschienenen Roman "Jeder stirbt für sich allein" über zwei einfache Menschen aus dem deutschen Widerstand mit Hildegard Knef, Carl Raddatz, Martin Hirthe und Brigitte Mira namhaft besetzt und überzeugend verfilmt. Dabei hat er ein breites Spektrum damaliger politischer Wirklichkeit ausgeleuchtet, von den Opfern der Naziherrschaft über opportunistische Mitläufer und Gesinnungsgenossen bis zu den Tätern.
(ARD)


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0:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Katz und Maus

Spielfilm, BRD 1966

(Wh,)

Länge: 86 Minuten


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1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Das Brot der frühen Jahre

Spielfilm, BRD 1962

(Wh.)

Länge: 82 Minuten


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3:05
Mit AudiodeskriptionFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Hauptmann von Köpenick

Spielfilm, BRD 1956

(Wh.)

Länge: 89 Minuten


(ARD)


Seitenanfang
4:35
Mit AudiodeskriptionFormat 4:3

Die Fastnachtsbeichte

Spielfilm, BRD 1960

(Wh.)

Länge: 97 Minuten

Sendeende: 6:10 Uhr