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Oktober 2017
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Sonntag, 28. September
Programmwoche 40/2014
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6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Herfried Münkler:

Der Große Krieg: Die Welt 1914 bis 1918

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Der Erste Weltkrieg fegte die alte Weltordnung hinweg und haftet seit vier Generationen als "Der große Krieg" im Gedächtnis. Als er ausbrach, am 1. August 1914, bejubelten noch viele, dass nun die Waffen sprachen. Doch vier Jahre später, 1918, war jede Illusion ...
(ARD/SWR)

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Der Erste Weltkrieg fegte die alte Weltordnung hinweg und haftet seit vier Generationen als "Der große Krieg" im Gedächtnis. Als er ausbrach, am 1. August 1914, bejubelten noch viele, dass nun die Waffen sprachen. Doch vier Jahre später, 1918, war jede Illusion verflogen. Der Krieg hatte mehr als zehn Millionen Tote gefordert. Er besiegelte das Ende der alten Imperien, weckte Revanchegelüste und brachte die USA und die Sowjetunion auf die Weltbühne. Die Ära der Ideologien und Diktaturen begann, die schließlich auch zum Zweiten Weltkrieg mit all seinen Verwerfungen führte.
In seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" zeichnet Professor Dr. Herfried Münkler die großen Linien des epochalen Ereignisses. Denn: "Wenn wir den Ersten Weltkrieg nicht verstehen, wird uns das ganze 20. Jahrhundert ein Rätsel bleiben." Professor Dr. Herfried Münkler ist Direktor des Instituts für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und gilt als einer der bedeutendsten deutschen Politikwissenschaftler und Ideenhistoriker.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Kaii Higashiyama: Der Weg


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nationalismus und Populismus - wohin steuert die

Schweiz?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Das Abstimmungsergebnis vom 9. Februar 2014 ist der vorläufige Endpunkt einer steten Beschwörung der Souveränität, die gemäß der traditionellen Geschichtsschreibung zur Schweiz gehört. Und dennoch ist dieses Land inmitten des europäischen Kontinents auf seine ...

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Das Abstimmungsergebnis vom 9. Februar 2014 ist der vorläufige Endpunkt einer steten Beschwörung der Souveränität, die gemäß der traditionellen Geschichtsschreibung zur Schweiz gehört. Und dennoch ist dieses Land inmitten des europäischen Kontinents auf seine Nachbarn angewiesen. Was also bedeutet Souveränität heutzutage? Wie passen Globalisierung und Demokratie zusammen? Und wie viel Nationalismus verträgt ein Europa der Zukunft?
In der Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" spricht Katja Gentinetta mit der Journalistin und Autorin Joëlle Kuntz aus Genf sowie dem politischen Philosophen Georg Kohler aus Zürich über das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative und die sich damit verändernde Beziehung der Schweiz zu Europa. Schottet sich die Schweiz ab? Oder liegt sie schlicht im europäischen Trend, wo sich ein neuer Nationalismus breit macht?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zum 70. Geburtstag von Peter Turrini

Am Rande des Weges

Peter Turrini im Gespräch mit Susanna Schwarzer

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"Heimat ist für mich kein geographischer Begriff, sondern ein politischer", schreibt Peter Turrini Anfang der 1990er Jahre über Kärnten. Kärnten lässt den österreichischen Schriftsteller nicht los, trotz der selbst verordneten Heimatlosigkeit. Von einem kleinen ...
(ORF)

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"Heimat ist für mich kein geographischer Begriff, sondern ein politischer", schreibt Peter Turrini Anfang der 1990er Jahre über Kärnten. Kärnten lässt den österreichischen Schriftsteller nicht los, trotz der selbst verordneten Heimatlosigkeit. Von einem kleinen Bauernhof in der Nähe von Retz in Niederösterreich aus beobachtet Turrini die heimische Theaterlandschaft, schreibt in einer kleinen Stube, sinniert bei langen Spaziergängen entlang der österreichischen-tschechischen Grenze und diskutiert mit den Weinbauern des Ortes über Kunst. Doch was machte Turrini zum literarischen Beobachter?
"Am Rande des Weges" ist ein literarischer Spaziergang auf den Spuren Peter Turrinis.

3sat zeigt das Porträt Peter Turrinis zum 70. Geburtstag des österreichischen Schriftstellers am 26. September.
(ORF)


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10:40

Festspielsommer

Leonidas Kavakos spielt Beethoven (6/10)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 6 A-Dur op.30/1

Film von Sabine Scharnagl

Salzburger Festspiele 2012

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico ...
(ARD/BR)

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielt das vollkommen aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.
Bei den "Salzburger Festspielen 2012" zeichnete das Bayerische Fernsehen zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf: Leonidas Kavakos und Enrico Pace spielten Geige und Klavier. Die Zuschauer werden durch körpernahe Kameraperspektiven, Großaufnahmen und eine Einführung von Leonidas Kavakos zu jeder Sonate in das Konzert einbezogen.
(ARD/BR)


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11:10

Festspielsommer

Leonidas Kavakos spielt Beethoven (7/10)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 7 c-moll op. 30/2

Film von Sabine Scharnagl

Salzburger Festspiele 2012

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico ...
(ARD/BR)

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielt das vollkommen aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.
Bei den "Salzburger Festspielen 2012" zeichnete das Bayerische Fernsehen zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf: Leonidas Kavakos und Enrico Pace spielten Geige und Klavier. Die Zuschauer werden durch körpernahe Kameraperspektiven, Großaufnahmen und eine Einführung von Leonidas Kavakos zu jeder Sonate in das Konzert einbezogen.
(ARD/BR)


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11:40

Festspielsommer

Leonidas Kavakos spielt Beethoven (8/10)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 8 G-Dur op. 30/3

Film von Sabine Scharnagl

Salzburger Festspiele 2012

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico ...
(ARD/BR)

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Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten: Publikum wie Musikkritiker rühmen seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein virtuoses Spielniveau. Der gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos vor allem die Leidenschaft für Kammermusik. Gemeinsam spielt das vollkommen aufeinander eingestimmte und technisch perfekte Duo den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.
Bei den "Salzburger Festspielen 2012" zeichnete das Bayerische Fernsehen zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven auf: Leonidas Kavakos und Enrico Pace spielten Geige und Klavier. Die Zuschauer werden durch körpernahe Kameraperspektiven, Großaufnahmen und eine Einführung von Leonidas Kavakos zu jeder Sonate in das Konzert einbezogen.

Teil neun und zehn der Konzertaufzeichnung "Leonidas Kavakos spielt Beethoven" zeigt 3sat im Anschluss ab 10.30 Uhr.
(ARD/BR)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Gerd Gigerenzer - Kopf oder Bauch: Wer entscheidet besser?

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Herzen Europas - Unterwegs auf Wegen,

die zusammenführen

Film von Manfred Matticka

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

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Nachbarn waren sie schon immer: die Slowenen, Friulaner und die Kärntner. Und sie waren auch Feinde. Mit der Öffnung der europäischen Grenzen sind sie Freunde geworden. Ein kleines Europa mitten in der großen Gemeinschaft ist entstanden.
Die Dokumentation "Im ...
(ORF)

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Nachbarn waren sie schon immer: die Slowenen, Friulaner und die Kärntner. Und sie waren auch Feinde. Mit der Öffnung der europäischen Grenzen sind sie Freunde geworden. Ein kleines Europa mitten in der großen Gemeinschaft ist entstanden.
Die Dokumentation "Im Herzen Europas - Unterwegs auf Wegen, die zusammenführen" spürt dem gemeinsamen Gefühl für Kultur, Geschichte und Kulinarik in der Region nach. Mit dem Reisejournalisten Hans Messner, einer der ersten, der schon vor Jahrzehnten die damals noch streng bewachten Grenzen überschritt und neue Schönheiten entdeckt hat, geht es in die slowenische Toskana, die Region Goriska Brda. Eine weitere Protagonistin der Sendung ist Alina Zeichen, eine junge Kärntnerin, die im zweisprachigen Gebiet aufgewachsen ist. Heute ist Europa ihre Heimat und der Alpen-Adria-Raum ihre Liebe. Mauro Maloberti stammt aus Mailand. Wenn er aber an seine Heimat denkt, denkt er an Kärnten - an die Landschaft und an die Menschen, die dort leben.
(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweiz umsonst (1/8)

Mit Michael Wigge und Bettina Walch

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst ...

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst kriegen. Dazu gibt ihm Moderatorin Bettina Walch immer wieder Aufgaben, die ihn vor große Herausforderungen stellen.
Im ersten Teil startet Michael Wigge am Bodensee. Seine erste Aufgabe ist es, einem spirituellen Schweizer Bauern dabei zu helfen, Kuhfladen zu verbrennen - ein altes Ritual aus Indien. Doch was ist das Geheimnis dieses Kuhfladens? Außerdem trifft Michael Wigge den bekanntesten Nacktwanderer der Schweiz, Puistola Grottenpösch. Dieser lädt Michael auf eine Wanderung durch die Appenzeller Berge ein und möchte über das Nacktwanderer-Verbot sprechen. Hat Michael Wigge den Mut, ohne Kleider mitzugehen?

Den zweiten und dritten Teil der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" zeigt 3sat im Anschluss ab 14.00 Uhr. Die Teile drei bis acht sind an den kommenden zwei Tagen ab 13.15 Uhr zu sehen.


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14:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweiz umsonst (2/8)

Mit Michael Wigge und Bettina Walch

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst ...

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst kriegen. Dazu gibt ihm Moderatorin Bettina Walch immer wieder Aufgaben, die ihn vor große Herausforderungen stellen.
Im zweiten Teil geht es für den Abenteurer Michael Wigge auf 3.000 Meter Höhe. Auf dem Berg Diavolezza im Kanton Graubünden muss er einen Klettersteig meistern. Dabei entdeckt er die imposante Gipfelwelt der Schweizer Alpen. Weiter geht es per Autostopp. Am Abend muss Wigge für sich und das Kamerateam ein Bett finden. Er klopft bei einem Luxushotel an. Diese würden ihn dort schlafen lassen - doch sie stellen ihm eine außergewöhnliche Bedingung. Schließlich lernt Michael Wigge in der Alp-Schaukäserei Morteratsch, wie Schweizer Käse entsteht.


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14:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweiz umsonst (3/8)

Mit Michael Wigge und Bettina Walch

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst ...

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Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst kriegen. Dazu gibt ihm Moderatorin Bettina Walch immer wieder Aufgaben, die ihn vor große Herausforderungen stellen.
Im dritten Teil ist der deutsche Abenteurer Michael Wigge im Tessin unterwegs. 340.000 Menschen wohnen dort und sprechen Italienisch. Michael lernt das Geheimnis der Tessiner Glocken kennen: Anhand der Klänge können Dorfbewohner die neusten Dorfnachrichten erfahren. Ob in der Kirche gerade geheiratet wurde, ein Kind getauft oder eine Beerdigung läuft - jedes Mal läuten die Glocken anders. Außerdem besucht Wigge Landsleute in Lugano. Im "Deutschen Club Tessin" treffen sich ausgewanderte Deutsche zum Plaudern. Wie erleben sie die Schweizer: offen oder gar ausländerfeindlich?


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15:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wunderwelten - Valparaiso

Die Perle des Pazifik

Film von Werner Köhne

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2003 erhob die UNESCO die chilenische Hafenstadt Valparaíso zum Weltkulturerbe. Eine wechselvolle Geschichte sorgte dafür, dass die Stadt ein besonderes Flair und spezifische Eigenheiten ausbildete, die es sonst nirgendwo auf der Welt zu finden gibt. Valparaíso ist auf ...
(ARD/RB)

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2003 erhob die UNESCO die chilenische Hafenstadt Valparaíso zum Weltkulturerbe. Eine wechselvolle Geschichte sorgte dafür, dass die Stadt ein besonderes Flair und spezifische Eigenheiten ausbildete, die es sonst nirgendwo auf der Welt zu finden gibt. Valparaíso ist auf 45 Hügel gebaut. Treppen, Aufzüge und wenige schmale Straßen bilden eine Infrastruktur, die das soziale und kulturelle Leben bis heute prägt. Bunt bemalte Häuser atmen einen pittoresken Charme aus, der seit der Gründerzeit gepflegt wurde. Nach der Öffnung des Panamakanals verfiel die Stadt in Armut und eine Art Dornröschenschlaf, aus dem sie erst heute wieder erwacht. Der Vorteil dieses Stillstands: Vieles an Gebäuden, Arbeits- und Lebensformen konnte sich bis heute erhalten.
Die Dokumentation "Wunderwelten - Valparaiso" stellt Menschen vor und erzählt Geschichten, die den besonderen Reiz dieser Hafenstadt vermitteln.
(ARD/RB)


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15:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit Audiodeskription

Das Jahr der Mantas

Film von Gisela Kaufmann und Carsten Orlt

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Mit einer Spannweite von bis zu sieben Metern und einem Gewicht von rund zwei Tonnen sind Riesenmantas die mit Abstand größten Rochen der Erde. Während ihre kleineren Verwandten mit zum Teil gefährlichen Waffen wie giftigen Stacheln ausgerüstet sind, können sich die ...
(ARD/WDR)

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Mit einer Spannweite von bis zu sieben Metern und einem Gewicht von rund zwei Tonnen sind Riesenmantas die mit Abstand größten Rochen der Erde. Während ihre kleineren Verwandten mit zum Teil gefährlichen Waffen wie giftigen Stacheln ausgerüstet sind, können sich die Riesenmantas lediglich auf ihre Größe und ihre Geschwindigkeit verlassen, um sich gegen Feinde zu verteidigen. Aber trotz dieser Defizite haben sie sich weltweit in allen tropischen Gewässern angesiedelt. Auch vor der Küste Ost-Australiens - im Bereich des Great Barrier Reefs - sind Riesenmantas zu Hause. Meistens zumindest. Denn immer wieder kommt es vor, dass plötzlich ganze Populationen verschwinden.
Die Meeresbiologin Dr. Kathy Townsend leitet ein australisches Manta-Projekt. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team versucht sie herauszufinden, wieso die Mantas ihre Wanderungen antreten.
(ARD/WDR)


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16:30

Mit dem Frachtschiff durchs Mittelmeer


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Ganz anders als auf einem Kreuzfahrtschiff erlebt man die Welt der Seefahrt auf einer Tour mit einem Frachtschiff. Die Touren dauern zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten. Reisen mit dem Frachtschiff gibt es schon länger. Schon seit Jahren nutzt eine langsam aber ...
(ARD/SR)

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Ganz anders als auf einem Kreuzfahrtschiff erlebt man die Welt der Seefahrt auf einer Tour mit einem Frachtschiff. Die Touren dauern zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten. Reisen mit dem Frachtschiff gibt es schon länger. Schon seit Jahren nutzt eine langsam aber stetig wachsende Fangemeinde diese besondere Form der Seereise.
Die Dokumentation "Mit dem Frachtschiff durchs Mittelmeer" nimmt die Zuschauer mit zu einer Schiffsreise von Ägypten über Zypern und Israel in den Süden der Türkei.
(ARD/SR)


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16:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Wer ist Mr. Cutty?

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Laurel AyresWhoopi Goldberg
Sally DuganDianne Wiest
FallonEli Wallach
FrankTim Daly
CamilleBebe Neuwirth
Cindy MasonLainie Kazan
Regie: Donald Petrie
Länge: 105 Minuten

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Laurel Ayres ist Finanzexpertin an der New Yorker Wall Street. Die besser bezahlten Posten in den Chefetagen sind traditionell eine Männerdomäne, in der zu einem Geschäftsabschluss auch der Besuch in einem Striplokal gehört - so jedenfalls die Geschäftsphilosophie von ...

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Laurel Ayres ist Finanzexpertin an der New Yorker Wall Street. Die besser bezahlten Posten in den Chefetagen sind traditionell eine Männerdomäne, in der zu einem Geschäftsabschluss auch der Besuch in einem Striplokal gehört - so jedenfalls die Geschäftsphilosophie von Laurels Partner Frank, der schließlich auch die Beförderung erhält, die Laurel zugestanden hätte. Laurel reicht es. Sie beschließt, sich selbständig zu machen. Doch die Kunden ihrer kleinen Investment-Firma bleiben aus. Eine Frau allein ist für die Wall Street-Broker kein ernst zu nehmender Geschäftspartner. Laurel weiß sich zu helfen: Sie erfindet Mr. Cutty, den Prototypen des erfolgreichen Managers. Laurel ist "nur" seine Mitarbeiterin. Bald wollen alle Geschäfte mit Mr. Cutty machen. Immer erfindet Laurel einen Grund, warum der Mann nicht persönlich in Erscheinung treten kann. Doch die Geschäftspartner werden immer ungeduldiger. Schließlich erscheint Mr. Cutty persönlich auf der Bildfläche.
"Wer ist Mr. Cutty?" von Donald Petrie ist eine auf die glänzende Hauptdarstellerin Whoopi Goldberg maßgeschneiderte Komödie, die ihr emanzipatorisches Thema ohne schulmeisternden Zeigefinger vorträgt.


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18:30

Auf den Spuren der Sammlung Liebermann

Ein Kunstkrimi

Film von Marina Farschid

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Max Liebermann galt nicht nur als besessener "Malerfürst", er war auch ein leidenschaftlicher Kunstsammler. Er kaufte Werke von Künstlern, die er besonders liebte: von Rembrandt bis Daumier, von van Gogh bis Manet. 254 Bilder gehörten zu seinem Besitz. Nach dem Krieg ...
(ARD/RBB)

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Max Liebermann galt nicht nur als besessener "Malerfürst", er war auch ein leidenschaftlicher Kunstsammler. Er kaufte Werke von Künstlern, die er besonders liebte: von Rembrandt bis Daumier, von van Gogh bis Manet. 254 Bilder gehörten zu seinem Besitz. Nach dem Krieg galten die Sammlung wie auch viele seiner eigenen Werke als verschollen, zerstört, vernichtet. Doch nach jahrelanger Suche fanden Provenienzforscher die Gemälde und Zeichnungen wieder: in staatlichen Museen, in Galerien, im Privatbesitz, bei Kunstauktionen. Müssen jetzt alle Werke an die Erben zurückgegeben werden? Sind sie ein Teil von Hitlers NS-Raubkunst? Wer hat die Liebermanns bestohlen, beraubt, zum Verkauf gezwungen? Und wann? Sind die (Mit-)Täter von damals noch heute schuldig?
Die Dokumentation "Auf den Spuren der Sammlung Liebermann" folgt den verlorenen Schätzen des Max Liebermann und erzählt damit einen verstörenden Kunstkrimi über die Kunstraub-Opfer, die Täter und das lange Schweigen der deutschen Öffentlichkeit.
(ARD/RBB)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Giovanni Segantini - Licht und Landschaft (2/2)

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Giovanni Segantini, der von 1858 bis 1899 lebte, war ein in Europa wegweisender Maler. Er galt als Meister der Darstellung von Hochgebirgslandschaften und der Freilichtmalerei, des realistischen Symbolismus, und entwickelte einen eigenen Stil des Divisionismus, mit dem er ...

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Giovanni Segantini, der von 1858 bis 1899 lebte, war ein in Europa wegweisender Maler. Er galt als Meister der Darstellung von Hochgebirgslandschaften und der Freilichtmalerei, des realistischen Symbolismus, und entwickelte einen eigenen Stil des Divisionismus, mit dem er das Licht der Gebirgswelt besonders eindrücklich und strahlend wiedergeben konnte. Sein Hauptwerk ist das "Alpentriptychon" mit den drei Gemälden "Werden", "Sein" und "Vergehen" ("La vita", "La natura", "La morte"), das auf der Weltausstellung 1900 in Paris für Furore sorgte.
Der zweiteilige Film "Giovanni Segantini - Strolch und Star" aus der Reihe "NZZ Format" porträtiert den Alpenmaler, dessen Bedeutung in der Kunstwelt in den letzten Jahrzehnten wieder gewachsen ist. Zweiter Teil.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Film von Manfred Linke

Merv, Turkmenistan

Ruinenstadt an der Seidenstraße

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Inmitten der Wüste Karakum in Turkmenistan speist der Fluss Murghab eine große Oase. In ihr entstand ab dem 6. Jahrhundert vor Christus die antike Weltstadt Merv. Die reiche Oasenstadt war ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, ein geistiges Zentrum der ...
(ARD/SWR)

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Inmitten der Wüste Karakum in Turkmenistan speist der Fluss Murghab eine große Oase. In ihr entstand ab dem 6. Jahrhundert vor Christus die antike Weltstadt Merv. Die reiche Oasenstadt war ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, ein geistiges Zentrum der islamischen Welt. Ihre Blütezeit erreichte sie im 11. und 12. Jahrhundert als östliche Hauptstadt des Seldschuken-Reichs, Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Merv von den Mongolen zerstört. Erbaut war Merv ganz aus Lehm. Reste der dem extremen Klima angepassten Architektur sind bis heute erhalten. Die Ruinen von Merv bedecken eine Fläche von mehr als acht Quadratkilometern und bestehen aus mehreren, im Lauf der Jahrhunderte nebeneinander erbauten Städten. Sie zu erforschen und zu erhalten, daran arbeitet ein internationales Team von Wissenschaftlern zusammen mit einheimischen Fachkräften.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt die Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes Merv.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2014

Vince Ebert: Evolution

3sat-Zelt in Mainz, 13.9.2014

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

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Woher kommen wir? Warum haben wir Sex, Nuklearwaffen und glauben an Gott? Warum lieben wir Pandabären mehr als Darmbakterien? Vince Ebert widmet sich den ganz großen Fragen unserer Zeit. Deutschlands bekanntester Wissenschaftskabarettist packt mal eben 3,5 Milliarden ...

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Woher kommen wir? Warum haben wir Sex, Nuklearwaffen und glauben an Gott? Warum lieben wir Pandabären mehr als Darmbakterien? Vince Ebert widmet sich den ganz großen Fragen unserer Zeit. Deutschlands bekanntester Wissenschaftskabarettist packt mal eben 3,5 Milliarden Jahre in einen Abend. Auf seinem eigens entwickelten Touchscreen-Monitor zeigt er uns die Wunder des Lebens und seine Tücken: Vom Urknall bis zum Reisezwiebelschneider, vom Pestvirus bis zum Versicherungsvertreter, von kopflosen Sex-Opfern bis größenwahnsinnigen Esoterikern. Seine Show ist rasant, provokant, klug und witzig - wenn er uns nicht das Gegenteil beweisen wollte, wir würden Vince Ebert glatt für ein Geschenk Gottes halten.
Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2014 in Mainz.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2014

Barbara Ruscher: Panierfehler! Ein Fischstäbchen packt aus

3sat-Zelt in Mainz, 18.9.2014

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

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"Bin jetzt draußen. Alle weinen. Bin wohl hässlich": So beschreibt das frühgeförderte Baby von heute seine eigene Geburt. Barbara Ruscher hat den Irrsinn des optimierten Alltags einfach mal zu Ende gedacht, nicht nur in ihrem Erfolgsroman "Fuck the Möhrchen", in dem ...

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"Bin jetzt draußen. Alle weinen. Bin wohl hässlich": So beschreibt das frühgeförderte Baby von heute seine eigene Geburt. Barbara Ruscher hat den Irrsinn des optimierten Alltags einfach mal zu Ende gedacht, nicht nur in ihrem Erfolgsroman "Fuck the Möhrchen", in dem der kleine Schatz schon im Mutterleib zu bloggen beginnt. In ihrem Programm erzählt sie von militanten Übermuttis, von Männern, die sich für ihre Würstchen schämen, vom Kampf gegen die Tofu-Diktatur und von einer besseren Welt aus der Tupperdose. Sie liest aus ihren Buch, redet frei von der Leber und besingt auch mal den ganz normalen Wahnsinn der 30- und 40-Somethings von heute. Intelligent, charmant und cool.
Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2014 in Mainz.


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21:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

3satfestival 2014

Andreas Thiel: Macht

3sat-Zelt in Mainz, 17.9.2014

Fernsehregie: Volker Weicker

Erstausstrahlung

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Es geht um Macht und Politik, um Tod und Champagner: Andreas Thiel ist ein Meister der Widersprüche. Ein Anarchist im Anzug, ein Nobel-Punk, ein unwiderstehlich böser Charmeur. Der Schweizer Satiriker mit Wohnsitz in Indien ist ein leiser Provokateur, poetisch bis ...

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Es geht um Macht und Politik, um Tod und Champagner: Andreas Thiel ist ein Meister der Widersprüche. Ein Anarchist im Anzug, ein Nobel-Punk, ein unwiderstehlich böser Charmeur. Der Schweizer Satiriker mit Wohnsitz in Indien ist ein leiser Provokateur, poetisch bis brutal. Er schwingt keine rhetorische Axt, lieber bohrt er langsam seine messerscharfen Beobachtungen in unser Hirn, fast sado-masochistisch wird die Operation für alle zum Genuss: Mit welchen Werken der Literaturgeschichte kann man "Mein Kampf" vergleichen? Wie finden Politiker heraus, was sie denken, und wie funktionieren ökologisch saubere Hinrichtungen? Die Welt ist manchmal so traurig, dass man nur noch über sie lachen kann. Und wenn uns schlecht zu werden droht von all dem Elend, dann hilft vielleicht ein Gläschen Champagner.
Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2014 in Mainz.

Als nächsten Beitrag vom 3satfestival 2014 zeigt 3sat am Sonntag, 12. Oktober, um 21.00 Uhr "Ursus & Nadeschkin: Lauter Lieblingsnummern".


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Zum Beispiel Suberg

Film von Simon Baumann

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In nur drei Jahrzehnten hat sich Suberg im Schweizer Kanton Bern vom verschlafenen Bauern- zum anonymen Schlafdorf entwickelt. Der Filmemacher Simon Baumann lebt seit seiner Geburt in Suberg. Doch 32 Jahre lang hat er das Dorf und seine Bewohner erfolgreich ignoriert. ...

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In nur drei Jahrzehnten hat sich Suberg im Schweizer Kanton Bern vom verschlafenen Bauern- zum anonymen Schlafdorf entwickelt. Der Filmemacher Simon Baumann lebt seit seiner Geburt in Suberg. Doch 32 Jahre lang hat er das Dorf und seine Bewohner erfolgreich ignoriert. Anders als sein Großvater, der als Bauer ein starkes Glied in der Kette der Dorfgemeinschaft war, kennt Simon hier kaum jemanden. Aber viele kennen ihn: Seine Eltern haben sich als linke Politiker im Dorf viele Feinde geschaffen. Auf der Suche nach Anschluss trifft Simon deshalb nicht nur auf offene Türen, man droht ihm sogar mit Handgreiflichkeiten. Zu Zeiten von Großvater Baumann war Suberg noch von einer kleinbäuerlichen Struktur geprägt. 14 Landwirtschaftsbetriebe belebten das Dorf. Die Bauern waren aufeinander angewiesen und halfen sich gegenseitig aus. 40 Jahre später ist die Einwohnerzahl von Suberg zwar nur leicht gestiegen, aber die Anzahl der Haushalte hat sich verdoppelt. Die wenigsten Suberger arbeiten im Dorf. Bauernbetriebe gibt es gerade mal noch zwei. Die ehemalige Dorfkneippe ist einem Restaurant für gehobene Ansprüche gewichen. Lediglich der Männerchor ist eine letzte kleine, ebenfalls vom Aussterben bedrohte Oase des Gemeinschaftssinns.
"Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf hieße zum Beispiel Suberg, dann kann man hier die ganze Welt sehen": Mit feinsinnigem Humor zeigt der Filmemacher Simon Baumann am Beispiel seines Heimatdorfs die Veränderungen in unserem Zusammenleben. Es geht um Vereinsamung, Zersiedelung und den Druck der Rentabilität in einer globalisierten Welt.


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23:30
Tonsignal in monoFormat 4:3

Polizeiruf 110: Arme Schweine

Fernsehfilm, Deutschland 1994

Darsteller:
Hauptkommissar GraweAndreas Schmidt-Schaller
HellwigGottfried John
RethmannBen Becker
SteinbergGunter Schoß
StanMarek Wlodarczyk
u.a.
Buch: Bernd Böhlich
Regie: Bernd Böhlich
Länge: 85 Minuten

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Auf einer Baustelle wird die Leiche eines polnischen Arbeiters gefunden. Offensichtlich stürzte der Mann von einem Baugerüst. War es aber wirklich ein Unfall? Sehr schnell stellen sich bei Kommissar Grawe Zweifel ein. Nicht zuletzt genährt durch Indizien und die ...
(ARD/MDR)

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Auf einer Baustelle wird die Leiche eines polnischen Arbeiters gefunden. Offensichtlich stürzte der Mann von einem Baugerüst. War es aber wirklich ein Unfall? Sehr schnell stellen sich bei Kommissar Grawe Zweifel ein. Nicht zuletzt genährt durch Indizien und die Behauptung des Journalisten Rethmann, für den es außer Frage steht, dass der Pole Kowalski ermordet wurde, denn der Mann wollte ihm Informationen für eine heiße Story verkaufen. Die Arbeitskollegen Kowalskis - Tschechen, Russen und Polen - hüllen sich in Schweigen. Mit der Polizei wollen sie nichts zu tun haben, denn die Mehrzahl von ihnen ist als Schwarzarbeiter auf der Baustelle tätig. Selbst Stan, der Freund des Toten, zeigt kein Interesse, sich dem Kommissar anzuvertrauen. Warum sollte er auch, hat er doch genügend eigene Probleme am Hals? Er braucht Geld, mehr Geld als er auf der Baustelle verdient, denn er will weg aus Deutschland, nach Kanada zu seinem Bruder. Aber auch Dittrich, der Vorarbeiter auf der Baustelle, hat ein Motiv, denn er ist es, der die Schwarzarbeiter für das Bauunternehmen besorgt. Wer hat also den Polen getötet?
"Arme Schweine" ist ein Fernsehfilm der traditionellen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:55
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Verfluchtes Amsterdam

(Amsterdamned)

Spielfilm, Niederlande 1987

Darsteller:
Eric VissnerHuub Stapel
LauraMonique van de Ven
VermeerSerge-Henri Valcke
PotterTanneke Hartzuiker
JohnWim Zomer
AnnekeTatum Dagelet
u.a.
Regie: Dick Maas
Länge: 106 Minuten

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Eric Vissner ist durch seine Arbeit als Polizei-Inspektor bei der Amsterdamer Mordkommission zu einem Zyniker geworden, doch zu Hause kümmert er sich fürsorglich um seine Tochter Anneke. Plötzlich beginnt in den Grachten der Stadt eine Serie grausamer Mordfälle. Eric ...
(ARD)

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Eric Vissner ist durch seine Arbeit als Polizei-Inspektor bei der Amsterdamer Mordkommission zu einem Zyniker geworden, doch zu Hause kümmert er sich fürsorglich um seine Tochter Anneke. Plötzlich beginnt in den Grachten der Stadt eine Serie grausamer Mordfälle. Eric erkennt rasch, dass ein Profi am Werk ist, und sieht sich in den Amsterdamer Tauchvereinen um. Er findet zunächst keine Anhaltspunkte, während weitere Morde geschehen. Aus Sorge um den Ruf der Grachtenmetropole setzt der Bürgermeister die Polizei unter Druck.
Dick Maas' Action-Thriller "Verfluchtes Amsterdam" zitiert raffiniert die Stilmittel von Hitchcock- und James-Bond-Filmen, angereichert mit atmosphärischen Aufnahmen aus den dunkleren Winkeln der Grachtenstadt.
(ARD)


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2:40
Tonsignal in monoVideotext Untertitel

Die Caine war ihr Schicksal

(The Caine Mutiny)

Spielfilm, USA 1954

Darsteller:
Captain Philip Francis QueegHumphrey Bogart
Lieutenant GreenwaldJosé Ferrer
Lieutenant Steve MarykVan Johnson
Lieutenant Tom KeeferFred MacMurray
Fähnrich Willie KeithRobert Francis
u.a.
Regie: Edward Dmytryk
Länge: 120 Minuten

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Philip Francis Queeg, verdienter Kapitän der US-Marine, übernimmt 1943 das Kommando auf dem Minensucher "Caine". Sein ehrgeiziger Versuch, das verwahrloste Schiff durch Disziplin und Härte wieder auf Vordermann zu bringen, führt zu wachsenden Spannungen in der ...
(ARD)

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Philip Francis Queeg, verdienter Kapitän der US-Marine, übernimmt 1943 das Kommando auf dem Minensucher "Caine". Sein ehrgeiziger Versuch, das verwahrloste Schiff durch Disziplin und Härte wieder auf Vordermann zu bringen, führt zu wachsenden Spannungen in der Besatzung. Allmählich zeigt sich, dass der Kommandant nervlich zerrüttet ist und in kritischen Situationen versagt. Als er das Schiff durch seine Unfähigkeit in Seenot bringt, übernimmt der Erste Offizier das Kommando und muss sich daraufhin gemeinsam mit dem Fähnrich vor dem Kriegsgericht wegen Meuterei verantworten.
Actionspezialist Edward Dmytryk inszenierte das cineastische Meisterwerk "Die Caine war ihr Schicksal" nach dem gleichnamigen Pulitzer-preisgekrönten Roman von Herman Wouk. Als paranoider Kapitän, der auf der Suche nach einer Portion Erdbeeren ein ganzes Kriegsschiff auf den Kopf stellen lässt, zeigt Humphrey Bogart eine der besten darstellerischen Leistungen seiner Karriere.
(ARD)


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4:40
Tonsignal in mono

Ein Mann besiegt die Angst

(Edge of the City)

Spielfilm, USA 1956

Darsteller:
Axel North, alias NordmannJohn Cassavetes
Tommy TylerSidney Poitier
Charles MalikJack Warden
Ellen WilsonKathleen Maguire
Lucy TylerRuby Dee
u.a.
Regie: Martin Ritt
Länge: 82 Minuten

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Axel schämt sich, weil sein Vater ein vorbildlicher Polizist und er selbst ein Deserteur ist. Unter falschem Namen nimmt er auf einem New Yorker Güterbahnhof einen Job an. Der Vorarbeiter Charles Malik weiß um die Vergangenheit des Fahnenflüchtigen und fordert für ...
(ARD)

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Axel schämt sich, weil sein Vater ein vorbildlicher Polizist und er selbst ein Deserteur ist. Unter falschem Namen nimmt er auf einem New Yorker Güterbahnhof einen Job an. Der Vorarbeiter Charles Malik weiß um die Vergangenheit des Fahnenflüchtigen und fordert für sein Schweigen einen Teil von dessen Stundenlohn. Axel lernt den schwarzen Vorarbeiter Tommy Tyler kennen. Über ihn macht er mit der sympathischen Ellen Bekanntschaft, der er auf den Rat des Freundes hin sein Geheimnis anvertraut. Gestärkt durch Tommys Vertrauen und die erwiderten Gefühle Ellens, wehrt Axel sich gegen Maliks Repressionen. Der spürt, dass er seine Macht verliert und bricht einen Streit vom Zaun. Als Tommy dem Freund zu Hilfe kommt wird klar, dass Malik es die ganze Zeit auf den ihm verhassten Farbigen abgesehen hatte.
In Martin Ritts aufwühlend inszeniertem Sozialdrama "Ein Mann besiegt die Angst" zeigt John Cassavetes an der Seite von Sidney Poitier eine intensive darstellerische Leistung.
(ARD)

Sendeende: 6:05 Uhr