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Sonntag, 27. April
Programmwoche 18/2014
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Holger Lyre:

Der Begriff der Information.

Was er leistet und was er nicht leistet

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Sowohl in den Naturwissenschaften als auch in den Sprach- und Bedeutungstheorien spielt der Informationsbegriff eine zentrale Rolle. Für seine Verwendung in den Naturwissenschaften zeigt sich aber, dass er sehr häufig auf andere Begriffe wie Struktur, Wahrscheinlichkeit ...
(ARD/SWR)

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Sowohl in den Naturwissenschaften als auch in den Sprach- und Bedeutungstheorien spielt der Informationsbegriff eine zentrale Rolle. Für seine Verwendung in den Naturwissenschaften zeigt sich aber, dass er sehr häufig auf andere Begriffe wie Struktur, Wahrscheinlichkeit oder Komplexität reduziert werden kann. Demgegenüber führen Fragen nach Bedeutung und Semantik typischerweise über die enge Informationstheorie hinaus. Holger Lyre verortet Information in seiner philosophisch-naturwissenschaftlichen Einführung in die Informationstheorie als eigene empirische Größe mit relativem Gehalt in den jeweiligen Wissenschaften.
In der Reihe "Tele-Akademie" spricht Professor Dr. Holger Lyre über den Begriff der Information. Er studierte Physik, Philosophie und Neuroinformatik an den Universitäten Marburg, Dortmund und Bochum, ist Vorsitzender der Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie und lehrt theoretische Philosophie an der Universität Marburg.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

Warum wir uns erinnern, wenn wir vergessen

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Das Internet vergisst nicht. Aber haben wir Menschen nicht ein Recht auf Vergessen? Was dürfen wir vergessen? Und woran sollten wir uns als Gesellschaft immer wieder erinnern? Wie funktionieren Erinnern und Vergessen überhaupt? Die Philosophin Christine Abbt von der ...

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Das Internet vergisst nicht. Aber haben wir Menschen nicht ein Recht auf Vergessen? Was dürfen wir vergessen? Und woran sollten wir uns als Gesellschaft immer wieder erinnern? Wie funktionieren Erinnern und Vergessen überhaupt? Die Philosophin Christine Abbt von der Universität Zürich beschäftigt sich mit dem Vergessen. Der Theaterwissenschaftler Mats Staub bittet Menschen zu erzählen und schafft so ein Panorama der Erinnerungen.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Moderatorin Katja Gentinetta mit Christine Abbt und Mats Staub darüber, warum wir uns erinnern, wozu wir vergessen und wie uns beides prägt.


10:00

Literaturclub

Kritikerteam: Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und
Julian Schütt
Die Bücher der Sendung sind:
- "Transatlantik" von Colum McCann (Rowohlt)
- "Glücklich die Glücklichen" von Yazmina Reza (Hanser)
- "Killmousky" von Sybille Lewitscharoff (Suhrkamp)
- "Das Blutbuchenfest" von Martin Mosebach (Hanser)
- "Schwarze Hefte (1939-1941)" von Martin Heidegger

Moderation: Stefan Zweifel


Unter der Leitung von Literaturkritiker Stefan Zweifel diskutiert die "Literaturclub"-Kritikerrunde, bestehend aus Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und
Julian Schütt, in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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11:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Perret in Frankreich und Algerien

Dokumentarfilm von Heinz Emigholz, Deutschland 2012

Länge: 110 Minuten

Erstausstrahlung

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Auguste Perret (1874-1954) hat in seinen ausgeführten Projekten den Betonbau meisterlich verfeinert und zu einem klassischen Ausdruck gebracht. Parallel zur Ausführung zahlreicher Bauprojekte in Frankreich hat Perret auch von 1912 bis 1952 unter den Bedingungen des ...
(ARD/WDR/3sat)

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Auguste Perret (1874-1954) hat in seinen ausgeführten Projekten den Betonbau meisterlich verfeinert und zu einem klassischen Ausdruck gebracht. Parallel zur Ausführung zahlreicher Bauprojekte in Frankreich hat Perret auch von 1912 bis 1952 unter den Bedingungen des Kolonialismus in Algerien in Nordafrika gebaut. Die Bauwerke Perrets in Frankreich und deren Weiterleben in der Gegenwart stehen damit in direktem Vergleich mit seinen in Nordafrika realisierten Projekten.
In dem Dokumentarfilm "Perret in Frankreich und Algerien" werden 30 Bauwerke und Ensembles der französischen Architekten und Bauingenieure, der Brüder Auguste und Gustave Perret gezeigt. Sichtbar wird ein differenzierter Umgang mit dem "architektonischen Erbe" in auseinanderstrebenden Kulturen. Das Schicksal der westlich geprägten, architektonischen Moderne - ihr Symbolgehalt und ihre Nachhaltigkeit - zeigt sich im alltäglichen Umgang mit ihren Produkten in sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten und Landschaften.
(ARD/WDR/3sat)


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13:10

Live zeitversetzt

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ian Rankin - Mein Edinburgh

Film von Günter Schilhan

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Ian Rankin ist Großbritanniens erfolgreichster lebender Krimiautor. Seine Romane wurden weltweit 60 Millionen Mal verkauft. Die schottische Hauptstadt Edinburgh ist für Rankin eine bedeutende Inspirationsquelle. Die Schauplätze, an denen seine literarische Hauptfigur, ...
(ORF)

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Ian Rankin ist Großbritanniens erfolgreichster lebender Krimiautor. Seine Romane wurden weltweit 60 Millionen Mal verkauft. Die schottische Hauptstadt Edinburgh ist für Rankin eine bedeutende Inspirationsquelle. Die Schauplätze, an denen seine literarische Hauptfigur, Inspektor John Rebus, ermittelt, arbeitet und wohnt, sind alle real. So lässt Rankin seinen Kommissar gegenüber seiner ehemaligen Studentenwohnung in der Arden Street wohnen oder sein Feierabend-Bier in der "Oxford Bar", dem Lieblings-Pub des Autors, trinken. Seine Kriminalfälle nehmen aber auch immer wieder Bezug auf historische Ereignisse der Stadtgeschichte. Es ist vor allem die dunkle Seite von Edinburgh, die Rankin interessiert. Im Frühjahr 2013 erschien unter dem Titel "Mädchengrab" der jüngste Fall des schrägen Polizeiermittlers John Rebus, den Rankin eigentlich 2007 in Pension geschickt hatte. In der Zwischenzeit erfand Rankin mit Malcolm Fox eine weitere erfolgreiche Krimifigur. Der ehemalige Punk-Musiker wurde für seine Romane vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gold Dagger, dem Chandler-Fulbright Award, dem Edgar-Allan-Poe-Award, dem British Book Award und dem Deutschen Krimipreis. Von der Queen wurde ihm der "Order of the British Empire" verliehen. Im "Guinness Buch der Rekorde" steht er, weil einmal neun von zehn Büchern auf der schottischen Bestsellerliste von ihm stammten.
In der Dokumentation "Ian Rankin - Mein Edinburgh" führt der Autor persönlich zu den Schauplätzen seiner in der schottischen Hauptstadt angesiedelten Inspektor-Rebus-Romane.
(ORF)


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14:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himalaya - Reich des Windpferds (1/3)

Ladakh

Fim von Hajo Bergmann

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch ...

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch atemberaubende Landschaften zu den Menschen des Himalaya, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben. Der erste Teil führt von Leh in der Region Ladakh über den höchsten befahrbaren Pass der Erde ins Nubra-Tal.

Die weiteren zwei Teile der dreiteiligen Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" sendet 3sat im Anschluss, ab 14.45 Uhr.


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himalaya - Reich des Windpferds (2/3)

Spiti und Dharamsala

Film von Hajo Bergmann

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch ...

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch atemberaubende Landschaften zu den Menschen des Himalaya, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben. Im zweiten Teil der Reihe reist Fotograf Manuel Bauer entlang des Indus-Flusses in den indischen Teil der Changtang-Hochebene.


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himalaya - Reich des Windpferds (3/3)

Mustang

Film von Hajo Bergmann

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch ...

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Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe "Himalaya - Reich des Windpferds" dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch atemberaubende Landschaften zu den Menschen des Himalaya, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben. Der dritte Teil der Reise führt über die nepalesische Hauptstadt Kathmandu in das bis noch vor wenigen Jahren für Fremde gesperrte Königreich Mustang.


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16:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Mission Froschkönig - Die Rückkehr des Laubfroschs

Film von Herbert Ostwald

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Der nur daumengroße Laubfrosch ist ein Lurch der Superlative: Er brüllt am lautesten, wandert kilometerweit, klettert auf steile Bäume und ist ein wärmeliebender Sonnenanbeter. Als Wetterfrosch und Vorbild des Froschkönigs ist das lackgrüne Tier eine Legende. Doch ...
(ARD/WDR)

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Der nur daumengroße Laubfrosch ist ein Lurch der Superlative: Er brüllt am lautesten, wandert kilometerweit, klettert auf steile Bäume und ist ein wärmeliebender Sonnenanbeter. Als Wetterfrosch und Vorbild des Froschkönigs ist das lackgrüne Tier eine Legende. Doch beinahe wäre er ausgestorben. Heckenrodungen, Trockenlegungen und monotone Ackerwüsten zerstörten seinen Lebensraum. Naturschützern gelingt es mit einer erfolgreichen Kampagne, dem König sein Reich zurückzugeben.
Die Dokumentation "Mission Froschkönig - Die Rückkehr des Laubfroschs" beleuchtet die Ansprüche und die Biologie der kleinen Frösche. Sie folgt vier Naturschützern der ersten Stunde, die als Froschpaten Lebensräume recherchierten, kauften, umgestalteten und neue Tümpel anlegten. Die Rückkehr des Froschkönigs ist wie ein Märchen und doch Ergebnis konsequenter Arbeit der engagierten Umweltschützer.
(ARD/WDR)


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16:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital Audio

Ich reise allein

(Jeg reiser alene)

Spielfilm, Norwegen 2011

Darsteller:
Sara KleppTrine Wiggen
Jarle KleppRolf Kristian Larsen
Charlotte Isabel HansenAmina Eleonora Bergrem
Hasse OgnatunPål Sverre Valheim Hagen
Herdis SnartemoIngrid Bolsø Berdal
Anette HansenMarte Opstad
u.a.
Regie: Stian Kristiansen
Länge: 91 Minuten
Erstausstrahlung

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Jarle ist Student und fühlt sich zwischen Proust, Partys und Affären ziemlich wohl. Eines Morgens aber flattert ihm ein Brief ins Haus und das süße Leben findet ein jähes Ende. Der Brief erklärt Jarle zum Vater einer Tochter. Eine ganze Woche und ihren siebten ...

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Jarle ist Student und fühlt sich zwischen Proust, Partys und Affären ziemlich wohl. Eines Morgens aber flattert ihm ein Brief ins Haus und das süße Leben findet ein jähes Ende. Der Brief erklärt Jarle zum Vater einer Tochter. Eine ganze Woche und ihren siebten Geburtstag soll Charlotte Isabel mit ihm verbringen. So will es die Mutter, ein One-Night-Stand aus Jugendtagen, die im Supermarkt arbeitet und endlich einmal Urlaub möchte. Beim Anblick ihres neuen Papas und seiner verwüsteten Studentenbude voller Bücher und Zigaretten ist Charlotte alles andere als begeistert. Und auch Jarle wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den plötzlichen Erziehungsauftrag.
Der norwegische Regisseur Stian Kristiansen erzählt in "Ich reise allein" mit viel trockenem Humor von den Gegensätzen des akademischen Elfenbeinturms und der ganz normalen Familienwirklichkeit. Der Proust-Liebhaber Jarle Klepp, verkörpert von Rolf Kristian Larsen, bekommt mit Amina Eleonora Bergrem einen zauberhaften, jungen Co-Star zur Seite. Für besonderen Schwung sorgt die schwedische Indie-Rockband "Bob Hund", die fünf Songs zum Soundtrack beisteuerte.


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18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Universalmuseum Joanneum, Graz

Mit dem Gast August Schmölzer (Schauspieler)

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Grünschimmernde Glaskegel lassen das unterirdisch Verborgene erahnen - ein Museumsneubau unter den Gassen der Grazer Altstadt. Ein ganzes Kulturareal ist dort 2011 entstanden - das Joanneumsviertel. Pünktlich zum 200. Geburtstag wurde damit das älteste Museum ...
(ARD/SWR)

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Grünschimmernde Glaskegel lassen das unterirdisch Verborgene erahnen - ein Museumsneubau unter den Gassen der Grazer Altstadt. Ein ganzes Kulturareal ist dort 2011 entstanden - das Joanneumsviertel. Pünktlich zum 200. Geburtstag wurde damit das älteste Museum Österreichs aus dem Dornröschenschlaf erweckt. 1811 stiftete der Habsburgersprössling Erzherzog Johann das Joanneum. Der Neubau verbindet nun mehrere Museumsgebäude unterirdisch. Das Joanneumsviertel bildet das Zentrum der insgesamt zehn Standorte des Universalmuseums. Antike Münzen, historische Mode, mittelalterliche Kupferstiche, moderne Malerei - mit stolzen 4,5 Millionen Exponaten ist der Museumskomplex der größte seiner Art in Mitteleuropa.
Der "Museums-Check mit Markus Brock" nimmt diesmal das Universalmuseum Joanneum unter die Lupe und begrüßt dazu als prominenten Gast den österreichischen Schauspieler August Schmölzer.
(ARD/SWR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Das Ende der Piste - Flugzeugfriedhöfe

Film von Kurt Widmer

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Zu Dutzenden stehen sie da, aufgereiht in der glühenden Hitze New Mexikos. Wer mit einem der beiden täglichen Linienflüge auf dem Flughafen Roswell ankommt, wird sie als gleißende Silberkörper im Geflimmer der Wüste wahrnehmen. Einige dieser Linienflugzeuge werden ...

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Zu Dutzenden stehen sie da, aufgereiht in der glühenden Hitze New Mexikos. Wer mit einem der beiden täglichen Linienflüge auf dem Flughafen Roswell ankommt, wird sie als gleißende Silberkörper im Geflimmer der Wüste wahrnehmen. Einige dieser Linienflugzeuge werden irgendwann wieder abheben, für die meisten ist es die Endstation. Den etwas abgelegenen Betonplatz mit den Baggern und ihren monströsen Greifern wird der Besucher nicht beachten. Und die kreischenden Geräusche, die beim ersten Biss in den Körper eines ausgeschlachteten Flugzeugs entstehen, dringen nicht bis zum Flughafengebäude vor.
309th AMARG ist mit seinen über 4.000 Maschinen der weltgrößte Friedhof für Militärflugzeuge. Impressionen und ein Blick in die Halle, wo ausgediente Kampfjets des Typs F4C nach über 20 Jahren Lagerung zu Dronen umgebaut werden.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kamtschatka, Russland

Ein höllisches Paradies

Film von Martin Thoma

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Bis vor 200 Jahren konnten sich die Ureinwohner Kamtschatkas ihren unsicheren Lebensraum rational nicht erklären. Auf dem Eiland zwischen der Beringsee im Westen und dem Ochotskischen Meer im Osten markieren über 160 Vulkane, unzählige Geysirtäler und Schwefelseen den ...
(ARD/SWR)

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Bis vor 200 Jahren konnten sich die Ureinwohner Kamtschatkas ihren unsicheren Lebensraum rational nicht erklären. Auf dem Eiland zwischen der Beringsee im Westen und dem Ochotskischen Meer im Osten markieren über 160 Vulkane, unzählige Geysirtäler und Schwefelseen den sichtbaren Rahmen für ein Phänomen, das Geowissenschaftler als Herz des "Pazifischen Ring des Feuers" bezeichnen. Seit über zwei Millionen Jahren schieben hier tektonische Urkräfte die Pazifische Platte jedes Jahr um zehn Zentimeter unter den Rand Eurasiens. Die Folge: Erdbeben und Vulkaneruptionen erschüttern die 1.200 Kilometer lange Halbinsel fast täglich. Von all dem wusste man bis 1991 nahezu nichts. Die Russen riegelten die Halbinsel vor allem wegen ihrer Bodenschätze hermetisch ab. Erst im Zuge des politischen Tauwetters zu Beginn der 1990er Jahre fiel auch hier der Eiserne Vorhang.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt" begleitet Geowissenschaftler und Völkerkundler, die nun allmählich in Kamtschatka ein nahezu unberührtes Paradies entdecken.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Mit Philip Simon, Gitarrenduo Simon & Jan, Jilet Ayse
und Friedemann Weise

Erstausstrahlung

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Ja, er heißt wirklich so: Sebastian Pufpaff, der Mann mit dem schicksalhaften Namen, lädt wieder ein in die Berliner Kulturbrauerei. Seine "Happy Hour" ist ein anarchischer Humor-Mix aus Kabarett und Comedy, Anzug und Turnschuhen, Wort und Musik, Slam-Poeten von heute ...

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Ja, er heißt wirklich so: Sebastian Pufpaff, der Mann mit dem schicksalhaften Namen, lädt wieder ein in die Berliner Kulturbrauerei. Seine "Happy Hour" ist ein anarchischer Humor-Mix aus Kabarett und Comedy, Anzug und Turnschuhen, Wort und Musik, Slam-Poeten von heute und Kabarettstars von morgen.
In "Pufpaffs Happy Hour" sind am Start der Exil-Holländer Philip Simon, das abgründig komische Gitarrenduo Simon & Jan, die feinsinnig prollige Jilet Ayse sowie der unschlagbar virale Friedemann Weise und die Antwort auf die Frage "Who the fuck is Masud Akbarzadeh?!"


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21:00

OHNE ROLF: Erlesene Komik

unterhaus Mainz, 10.3.2014

Fernsehregie: Peter Schönhofer

Erstausstrahlung

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Schon der Titel des Programms sagt viel über den subtilen Humor der beiden Schweizer Künstler aus. OHNE ROLF sind die zwei Männer, die unzählige Plakate blättern, wenn sie was zu sagen haben. Sie bedienen sich auf der Bühne des geschriebenen Wortes und bieten ihrem ...

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Schon der Titel des Programms sagt viel über den subtilen Humor der beiden Schweizer Künstler aus. OHNE ROLF sind die zwei Männer, die unzählige Plakate blättern, wenn sie was zu sagen haben. Sie bedienen sich auf der Bühne des geschriebenen Wortes und bieten ihrem Publikum seitenweise komische Momente. 2014 sind sie mit dem Deutschen Kleinkunstpreis des Mainzer unterhauses ausgezeichnet worden. In der Jurybegründung heißt es: "Damit zeichnet die Jury ein Duo aus, das mit seinem Plakatumblätterkabarett eine verblüffende Spielform entwickelt hat. Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg begeistern mit einer eigenständigen Mischung aus absurdem Theater und
philosophischem Kabarett. Noch nie war Lesen so wunderbar, aufregend und herrlich unterhaltsam." Ein virtuoses Print-Pong auch für Lesemuffel!
3sat zeigt "OHNE ROLF: Erlesene Komik", eine Aufzeichnung vom 10. März aus dem Mainzer unterhaus.


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21:45
VPS 21:44

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In memoriam Michael Glawogger

Megacities

12 Geschichten vom Überleben

Film von Michael Glawogger, Österreich 1998

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Metropolen sind Faszinosum und Moloch zugleich. Mit diesem Widerspruch müssen sich die Bewohner von Bombay, New York, Mexico City und Moskau Tag für Tag auseinandersetzen.
In zwölf Kapiteln erzählt der Dokumentarfim "Megacities" von Michael Glawogger von Shankar, ...
(ORF)

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Metropolen sind Faszinosum und Moloch zugleich. Mit diesem Widerspruch müssen sich die Bewohner von Bombay, New York, Mexico City und Moskau Tag für Tag auseinandersetzen.
In zwölf Kapiteln erzählt der Dokumentarfim "Megacities" von Michael Glawogger von Shankar, dem Bioskopmann, von Modesto, dem Hühnerfüßeverkäufer, von Babu Khan, dem Farbensieber, von Nestor, dem Müllsammler, von Oleg, Boria, Kolya, Mischa, den Straßenkindern, von Cassandra, der Schauspielerin, von Larissa, der Kranfahrerin, und Toni, dem Hustler. Sie sind Menschen, die ihren alltäglichen Kampf mit Einfallsreichtum, Witz und Würde führen. Sie alle verbindet der Traum von einem besseren Leben. Ein Film über Arbeit, Armut, Gewalt, Liebe und Sex. Ein Film über die Schönheit des Menschen und die Schwierigkeit des Lebens.

Mit "Megacities" erinnert 3sat an den in der Nacht zum 23. April verstorbenen und vielfach ausgezeichneten österreichischen Regisseur Michael Glawogger.
(ORF)


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23:15
VPS 22:35

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Fall Preibisch

Fernsehfilm, Deutschland 1991

Darsteller:
Hauptkommissar FuchsPeter Borgelt
Oberkommissar BergmannJürgen Zartmann
ABV HaaseUwe Krapa
Michael PreibischJens Knospe
Roland PreibischMarc Hetterle
u.a.
Buch: Hans Schneider
Regie: Lothar Hans
Länge: 77 Minuten

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Bei einem Verkehrsunfall wird ein junger Mann zum Krüppel gefahren. Der Fahrer des Unfallautos begeht Fahrerflucht. Falsche Aussagen, in die Irre führende Spuren und das Vortäuschen falscher Tatsachen erschweren die Arbeit der Kripo. Hinzu kommt, dass der 18-jährige ...
(ARD/MDR)

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Bei einem Verkehrsunfall wird ein junger Mann zum Krüppel gefahren. Der Fahrer des Unfallautos begeht Fahrerflucht. Falsche Aussagen, in die Irre führende Spuren und das Vortäuschen falscher Tatsachen erschweren die Arbeit der Kripo. Hinzu kommt, dass der 18-jährige Bruder des Verunglückten auf eigene Faust die Suche nach dem Täter aufnimmt. Damit gerät die Polizei zusätzlich unter Druck.
"Polizeiruf 110"-Urgestein Peter Borgelt ermittelte in der Rolle des Hauptkommissars Fuchs seit die Reihe 1971 begann. Dies ist einer seiner letzten Fälle: Der Mime verstarb 1994. Die 146. Folge der Kriminalreihe "Polizeiruf 110: Der Fall Preibisch" ist bedächtig erzählt und mit Ost-Flair garniert.
(ARD/MDR)


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0:30
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Gone - Lauf um dein Leben

Spielfilm, Australien/Großbritannien 2006

Darsteller:
TaylorScott Mechlowicz
AlexShaun Evans
SophieAmelia Warner
u.a.
Regie: Ringan Ledwidge
Länge: 85 Minuten

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Alex reist nach Australien, um mit seiner Freundin Sophie einige Monate durchs Outback zu reisen. Noch bevor er sich mit Sophie trifft, lernt er in Sydney den charismatischen Taylor kennen. Der lädt Alex zum Feiern ein und nimmt ihn in seinem Auto mit. Schon unterwegs ...

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Alex reist nach Australien, um mit seiner Freundin Sophie einige Monate durchs Outback zu reisen. Noch bevor er sich mit Sophie trifft, lernt er in Sydney den charismatischen Taylor kennen. Der lädt Alex zum Feiern ein und nimmt ihn in seinem Auto mit. Schon unterwegs kommt Alex der Fremde seltsam vor. Als die beiden bei Sophie ankommen, schlägt Taylor vor, gemeinsam weiter zu reisen. Alex gefällt die Idee gar nicht, wollte er doch die Zeit nur mit Sophie verbringen. Trotzdem stimmen beide zu und fahren zusammen weiter.
Der Psychothriller "Gone - Lauf um dein Leben" baut seine Spannung langsam auf und steigert kontinuierlich die Bedrohung. Vor der atemberaubenden Landschaft des australischen Outbacks treffen drei Menschen aufeinander und liefern sich ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel.


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1:55
VPS 01:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital Audio

Ich reise allein

Spielfilm, Norwegen 2011

(Wh.)

Länge: 91 Minuten


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3:30
VPS 02:49

Die dünnen Mädchen

Dokumentarfilm von Maria Teresa Camoglio,

Deutschland 2008

Länge: 94 Minuten

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Die Einladung zum Tanz hätte einen schöneren Anlass haben können. Doch die Flamencoschuhe, die sich "die dünnen Mädchen" überstreifen, sind vor allem ein Schritt in Richtung Selbstwahrnehmung und Heilung. Getanzt wird in einer Klinik für Essstörungen. Anorexie, die ...

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Die Einladung zum Tanz hätte einen schöneren Anlass haben können. Doch die Flamencoschuhe, die sich "die dünnen Mädchen" überstreifen, sind vor allem ein Schritt in Richtung Selbstwahrnehmung und Heilung. Getanzt wird in einer Klinik für Essstörungen. Anorexie, die Verweigerung von Nahrungsaufnahme, gehört zu den meistverbreiteten westlichen Zivilisationskrankheiten. Die Verneinung der Bedürfnisse des eigenen Körpers, seine absolute Disziplinierung scheinen sich die jungen Frauen zum Lebensinhalt gewählt zu haben. Auch wenn sie hübsch, ihre Augen klug, ihre Karrierechancen solide erscheinen: Die Mädchen haben nicht alles unter Kontrolle, sie hungern nicht freiwillig. Alle acht Protagonistinnen haben den Wunsch, gesund zu werden. Doch ihre Selbstreflexion steht im Widerspruch zur emotionalen Instabilität. In seiner Leidenschaftlichkeit bildet der Flamenco eine Gegenwelt zur Selbstauflösung. Im stolzen Tanz gelingt es den Frauen für Momente, Körperbeherrschung und Lebensfreude zur selben Zeit zu erleben.
Die Filmemacherin Maria Teresa Camoglio hat zwei Monate in der Klinik verbracht, um einen Einblick in die Seelenzustände zu vermitteln, die zu dieser Krankheit führen. Ergänzt werden ihre Beobachtungen durch selbst gedrehte Videos der Mädchen, die Einblick in ihre Erfahrungen geben. Bewusst auf die Meinungen von Experten verzichtend, hat Maria Teresa Camoglio die Mädchen mit dem Flamenco und der Betrachtung von Edvard-Munch-Bildern konfrontiert, die nicht zum regulären Programm der Klinik gehören. Dabei gelang ihr die eindrucksvolle Momentaufnahme eines Genesungsprozesses. "Anorexie, die bewusste Verweigerung der Nahrungsaufnahme und Selbstzerstörung vor aller Augen bis zum Hungertod, ist in unserer Gesellschaft des materiellen Überflusses und medialer Zurschaustellung die symptomatischste aller Krankheiten. In 'Die dünnen Mädchen' geht es nicht um Models, Fashion oder Celebritys. Es geht um einen Schrei nach Hilfe."


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5:05
VPS 04:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mädchengeschichten: Esther und die Geister

Dokumentarfilm von Heidi Specogna, Deutschland 2011

Länge: 29 Minuten

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Die 17-jährige Esther lebt in Bangui, einer Stadt an der Grenze der Zentralafrikanischen Republik zur Demokratischen Republik Kongo. Als Esther sieben Jahre alt war, wurde ihre Familie von kongolesischen Söldnern überfallen, der Vater ermordet und alle weiblichen ...

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Die 17-jährige Esther lebt in Bangui, einer Stadt an der Grenze der Zentralafrikanischen Republik zur Demokratischen Republik Kongo. Als Esther sieben Jahre alt war, wurde ihre Familie von kongolesischen Söldnern überfallen, der Vater ermordet und alle weiblichen Familienmitglieder vergewaltigt.
Für die Reihe "Mädchengeschichten" zeichnet Dokumentaristin Heidi Specogna das differenzierte und sensible Bild einer jungen Frau, deren persönliche Geschichte das Trauma eines ganzen Landes widerspiegelt.


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5:35
VPS 05:15

Mädchengeschichten: Choice

Dokumentarfilm von Maria Teresa Camoglio und Michael Bertl,

Deutschland 2011

Länge: 28 Minuten

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Choice erinnert sich, wie sie nach monatelanger strapaziöser Reise von Nigeria an die nordafrikanische Küste zusammen mit unzähligen anderen auf eine kleine Barke gebracht wird. Nach Tagen auf See erreicht sie mit viel Glück die italienische Insel Lampedusa und kommt ...

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Choice erinnert sich, wie sie nach monatelanger strapaziöser Reise von Nigeria an die nordafrikanische Küste zusammen mit unzähligen anderen auf eine kleine Barke gebracht wird. Nach Tagen auf See erreicht sie mit viel Glück die italienische Insel Lampedusa und kommt dort in ein Flüchtlingsauffanglager. Doch dort befindet sie sich keineswegs in Sicherheit. Ohne es zu wissen, ist sie bereits Teil eines nigerianisch-italienischen Mädchenhandelrings. Dieser ist perfiderweise von Frauen organisiert, die die Ahnungslosigkeit und Hilflosigkeit der Flüchtlingsmädchen geschickt zu nutzen wissen. Doch Choice ist kein Opfertyp und wehrt sich. Schließlich gelingt es ihr zu fliehen. Sie findet einen Platz in einem kirchlich organisierten Aussteigerprogramm, sagt bei der Polizei aus und erhält eine befristete Aufenthaltserlaubnis.
"Mädchengeschichten: Choice" ist ein Dokumentarfilm von Maria Teresa Camoglio. Die in Sassari/Sardinien geborene Filmemacherin drehte zahlreiche Fernsehfilme als Autorin und Regisseurin, darunter die Tragikomödie "Bandagistenglück" (1996) und das TV-Drama "Hand in Hand" (2001/2002). 2008 entstand gemeinsam mit Michael Bertl für 3sat der Dokumentarfilm "Die dünnen Mädchen".

Sendeende: 6:05 Uhr