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Dezember 2017
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Donnerstag, 6. März
Programmwoche 10/2014
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7:00

nano spezial: Amok

(Wh.)


(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)



9:45

nano spezial: Amok

(Wh.)


(ARD/SWR)


10:15

Nachtcafé

Papa ist der Beste!

Die SWR Talkshow

Gäste bei Wieland Backes

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Die Rolle der Väter hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt: Moderne Väter sind meist schon beim Geburtsvorbereitungskurs, im Kreißsaal und spätestens bei der geteilten Elternzeit mit dabei. Jeder vierte Antrag auf Elternzeit wird bereits von Männern ...
(ARD/SWR)

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Die Rolle der Väter hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt: Moderne Väter sind meist schon beim Geburtsvorbereitungskurs, im Kreißsaal und spätestens bei der geteilten Elternzeit mit dabei. Jeder vierte Antrag auf Elternzeit wird bereits von Männern gestellt. Und das aus gutem Grund: Väter sind für ihre Kinder genauso prägend wie Mütter. Wenn Väter nicht zur Verfügung stehen, sei es wegen einer Trennung, durch frühen Tod oder weil das Interesse nicht vorhanden ist, hat das großen Einfluss auf das weitere Leben. Welche neuen Aufgaben erfüllen moderne Väter? Welchen Einfluss hat der Vater auf das eigene Leben? Wie sehr lasten erlebte Enttäuschungen auf dem weiteren Leben der Kinder?
In "Nachtcafé" diskutiert Wieland Backes darüber unter anderen mit dem Vollzeit-Vater Olaf Nett, der Tochter von Sexualaufklärer Oswald Kolle, Claudia Kolle, Thomas Raufeisen, dessen Vater ein Stasi-Spion war, und dem Therapeuten Mathias Jung.
(ARD/SWR)


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11:45

Arme Sau

Reportage von Klaus Dutzler

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

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Es ist das Lieblingstier der Österreicher - zumindest auf dem Teller. Fünf Millionen Schweine werden in dem Alpenland pro Jahr geschlachtet und gegessen, das sind pro Kopf fast 40 Kilogramm. Das Fleisch schmeckt den Österreichern nicht nur - es ist auch noch billig. ...
(ORF)

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Es ist das Lieblingstier der Österreicher - zumindest auf dem Teller. Fünf Millionen Schweine werden in dem Alpenland pro Jahr geschlachtet und gegessen, das sind pro Kopf fast 40 Kilogramm. Das Fleisch schmeckt den Österreichern nicht nur - es ist auch noch billig. Meist kommt es als Sonderangebot in die Regale. Ein Kilo Schweinefleich kostet dann weniger als ein Kilo Champignons. Damit die Kampfpreise gehalten werden können, müssen die Bauern ihre Höfe zu richtigen Fabriken umrüsten. In vier Monaten muss ein Ferkel zur Schlachtreife gemästet werden. Kann dieses Fleisch noch gesund sein? Und wer ist schuld an der Misere: die Bauern, die Lebensmitteldiscounter oder die Konsumenten?
"Schauplatz"-Reporter Klaus Dutzler macht sich auf die Suche nach einer Antwort.
(ORF)


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12:30

ECO

(Wh.)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20

Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden

Film von Klaus Kastenholz

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut ein einseitiges Bild Bangladeschs. In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner ...

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut ein einseitiges Bild Bangladeschs. In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner buddhistischen und hinduistischen Vergangenheit. Von der britischen Kolonialzeit zeugen die Tee-Plantagen in der Region Sylhet. Wurden ihre Erzeugnisse bisher als indische Produkte deklariert, macht sich Tee "Made in Bangladesch" allmählich einen Namen. Auch sonst findet man im gesamten Land Zeichen des Aufbruchs und eines neuen Selbstbewusstseins - am deutlichsten in Dakka. Die Hauptstadt des Landes steht für den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart.
Die Dokumentation "Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden" richtet den Blick auf das andere Gesicht des Landes, auf seine reiche Kultur, seine einzigartige Natur, seine liebenswerten Menschen und erkundet die nördlichen Provinzen entlang des Jamuna, einer der drei großen Flüsse Bangladeshs.

Die zweite Folge "Bangladesh - Das Piratennest am Traumstrand" zeigt 3sat im Anschluss um 14.00 Uhr.


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14:05

Bangladesh - Das Piratennest am Traumstrand

Film von Klaus Kastenholz

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut ein einseitiges Bild Bangladeschs. In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner ...

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Seine Bewohner nennen es liebevoll "Sonar Bangla" - das Goldene Bengalen. Doch in Europa verbreiten die Nachrichten von Flutkatastrophen und Armut ein einseitiges Bild Bangladeschs. In dem heute mehrheitlich islamischen Land finden sich zahlreiche Relikte seiner buddhistischen und hinduistischen Vergangenheit. Von der britischen Kolonialzeit zeugen die Tee-Plantagen in der Region Sylhet. Wurden ihre Erzeugnisse bisher als indische Produkte deklariert, macht sich Tee "Made in Bangladesh" allmählich einen Namen. Auch sonst findet man im gesamten Land Zeichen des Aufbruchs und eines neuen Selbstbewusstseins - am deutlichsten in Dakka. Die Hauptstadt des Landes steht für den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart.
Die Dokumentation "Bangladesh - Das Piratennest am Traumstrand" richtet den Blick auf das andere Gesicht des Landes, auf seine reiche Kultur, seine einzigartige Natur und seine liebenswerten Menschen.


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (1/5)

Die Wüste Thar

Film von Allison Bean

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Die Wüste Thar ist ein Land der Kontraste. Das Wüstengebiet erstreckt sich über fast 240.000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Temperaturen von über 50 Grad Celsius und weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr ...

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Die Wüste Thar ist ein Land der Kontraste. Das Wüstengebiet erstreckt sich über fast 240.000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Temperaturen von über 50 Grad Celsius und weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr haben der Wüste den Beinamen "Land des Todes" eingebracht. Dennoch ist die Thar eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Die Städte Jodhpur und Jaipur liegen in ihren Randgebieten. Jaipur, die Hauptstadt des indischen Bundesstaats Rajasthan, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. 1981 lebte dort eine Million Menschen, 2011 waren es schon 3,9 Millionen. Selbst in den trockensten Wüstenregionen wohnen Menschen: Nomaden, die eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens züchten. Für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort.
Der erste Teil der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Thar.

Die weiteren vier Teile der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" sendet 3sat im Anschluss, ab 15.30 Uhr.


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (2/5)

Im Dschungel der Ghats

Film von Allison Bean

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Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. ...

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Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur dort. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra.
Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von dort aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft.
Der zweite Teil der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Westghats.


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (3/5)

Leben am heiligen Fluss

Film von Allison Bean

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Der Ganges, Indiens längster und heiliger Fluss, beginnt seine Reise hoch in den Bergen des Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Es ist der größte Quellfluss des Ganges. Doch in den letzten 25 Jahren ist das ...

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Der Ganges, Indiens längster und heiliger Fluss, beginnt seine Reise hoch in den Bergen des Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Es ist der größte Quellfluss des Ganges. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig hierher, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen. Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum - nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, so wie der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn.
Der dritte Teil der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt zum Ganges.


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (4/5)

Der Himalaya

Film von Allison Bean

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Von West nach Ost bildet das mächtige Gebirge des Himalaya einen 2.500 Kilometer langen Bogen. Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7.000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Geprägt von eisigen ...

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Von West nach Ost bildet das mächtige Gebirge des Himalaya einen 2.500 Kilometer langen Bogen. Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7.000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff, sind die Berge dennoch Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5.000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, sodass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5.000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu Minus 50 Grad fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.
Der vierte Teil der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in den Himalaya.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Indiens wilde Schönheit (5/5)

Im Land der Naga

Film von Allison Bean

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Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische ...

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Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" - sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von Urwäldern bedeckt. Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass die Region erst spät besucht werden konnte. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Auch der Urwald ist etwas Besonderes, er hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder auf. Pflanzen wachsen dort unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung.
Der letzte Teil der fünfteiligen Reihe "Indiens wilde Schönheit" über die spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt ins Land der Naga.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Themen:
- Gewalt gegen Frauen
Studie belegt erschreckendes Ausmaß in Europa
- Mit Zucker gegen Alzheimer
Tests an Fadenwürmern liefern erstaunliche Ergebnisse
- Autosalon Genf
Elektroautos spielen nur noch eine Nebenrolle

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Auf der Anklagebank - das Versagen deutscher Staatsanwälte

Moderation: Cécile Schortmann


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Generation Weichei

Wenn Mama und Papa nur das Beste wollen

Film von Sharon Bartlett und Marie LeRose

Erstausstrahlung

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Kinder von heute sind in einer Art und Weise, wie sie wohl noch keine Generation zuvor erlebt hat, überbehütet und überbevormundet. Viele Eltern verrennen sich so in dem Wunsch, ihrem Kind die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten, dass ihre Fürsorge eher einer ...

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Kinder von heute sind in einer Art und Weise, wie sie wohl noch keine Generation zuvor erlebt hat, überbehütet und überbevormundet. Viele Eltern verrennen sich so in dem Wunsch, ihrem Kind die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten, dass ihre Fürsorge eher einer wohl durchdachten Produktentwicklung gleicht als einer unbekümmerten Kindeserziehung. Es ist ein Mittelschicht-Phänomen, das überall in der Welt zu beobachten ist: Die Sorge um das Wohlergehen des Nachwuchses beginnt mit Frühförderung wie Babyschwimmen einerseits und der Überwachung der Allerkleinsten durch das Babyphone andererseits. Die Überbehütung endet nicht einmal, wenn das volljährige Kind ein Studium aufnimmt. Eine Abnabelung findet nicht statt. Oft beanspruchen Söhne und Töchter bis ins dritte Jahrzehnt ihres Lebens Kost und Logis im Elternhaus. Sie "bedanken" sich bei ihren Eltern, indem sie eine beinahe lückenlose Überwachung ihrer sozialen und finanziellen Verhältnisse zulassen. Familientherapeuten warnen bereits davor, dass Überbehütung schlimmeren Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes haben könnte als Vernachlässigung.
Die Dokumentation "Generation Weichei" wirft einen Blick auf die Methoden von Helikopter-Eltern, die einem Hubschrauber gleich ständig über den Kindern schweben, um deren Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen - und auf die Kinder, die dieser Erziehungsstil hervorbringt.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Diesmal beleuchtet die Dokumentation "Generation Weichei" die Erziehungsmethoden sogenannter "Helikopter-Eltern". Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema "Verantwortung als Prinizip".


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21:00

scobel - Verantwortung als Prinzip

Mit den Gästen Harald Welzer (Soziologe, Sozialpsychologe,
Berlin), Ludger Heidbrink (Philosoph, Kiel) und
Annette Kleinfeld (gehört zu den ersten Wissenschaftlerinnen
und selbstständigen Beraterinnen Deutschlands auf den
Gebieten Unternehmensethik, Werte- und Integritätsmanagement
und Corporate Social Responsibility (CSR), Hamburg)

Erstausstrahlung

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Verantwortung ist das, was im Idealfall Rücksichtslosigkeit, Gewalt, Egoismen und Machtwillen im Zaum zu halten in der Lage ist. Verantwortung zeigt sich in den Handlungen einzelner Menschen, aber auch in der Anlage von Institutionen und Gesellschaften. Im Alltagsleben, ...

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Verantwortung ist das, was im Idealfall Rücksichtslosigkeit, Gewalt, Egoismen und Machtwillen im Zaum zu halten in der Lage ist. Verantwortung zeigt sich in den Handlungen einzelner Menschen, aber auch in der Anlage von Institutionen und Gesellschaften. Im Alltagsleben, aber auch im Recht, in der Ökonomie, der Politik und in den Medien spielt der Begriff eine zentrale Rolle. Dabei geht es vor allem um die Idee der Gerechtigkeit, die sich verbinden muss mit einem Prozess einer offenen, von allen einsehbaren rationalen Prüfung von Handlungsweisen und Motiven und einem klaren, vorurteilsfreien Blick für die realen Folgen des Handelns. Soweit die klassische Theorie, die bereits mit der immer komplexeren Gestaltung von Institutionen und Unternehmen mit der Frage der "Arbeitsteilung" in Sachen Verantwortung kollidierte. Umso mehr stellt sich die Frage nach dem, was Verantwortung bedeutet, im Kontext einer hoch komplexen, globalen Welt. Auch wenn ein Textilkonzern politisch korrekt produzieren lässt: Die Sub-Sub-Unternehmer sind kaum noch identifizierbar. Der Begriff der Verantwortung verwässert mit jedem Schritt der weiteren Delegation von Arbeit. Aber nicht nur das: Dem Prinzip Verantwortung wird auch durch die Komplexität der Welt selbst der Boden entzogen. Wenn es nicht mehr möglich ist, die Strukturen und Systeme, in denen wir leben, zu durchschauen - wie sollte es dann möglich sein, diese zu steuern und verantwortlich in ihnen zu handeln?
Über die Grundlagen verantwortlichen Handelns diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen: dem Soziologen und Sozialpsychologen Harald Welzer, dem Philosophen Ludger Heidbrink und Annette Kleinfeld, die zu den ersten Wissenschaftlerinnen und selbstständigen Beraterinnen Deutschlands auf den Gebieten Unternehmensethik, Werte- und Integritätsmanagement und Corporate Social Responsibility (CSR) gehört.
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22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital Audio

Die Zeit die bleibt

(Le temps qui reste)

Spielfilm, Frankreich 2005

Darsteller:
RomainMelvil Poupaud
LauraJeanne Moreau
JanyValeria Bruni-Tedeschi
Romains VaterDaniel Duval
Romains MutterMarie Rivière
u.a.
Regie: François Ozon
Länge: 76 Minuten

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Der Pariser Modefotograf Romain ist jung, gut aussehend und erfolgreich. Gerade als er die nächste Stufe auf der Karriereleiter nehmen will, bricht er während eines Shootings zusammen. Ein Arzt eröffnet ihm, dass er einen inoperablen Tumor habe. Es bleiben ihm noch zwei ...
(ARD)

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Der Pariser Modefotograf Romain ist jung, gut aussehend und erfolgreich. Gerade als er die nächste Stufe auf der Karriereleiter nehmen will, bricht er während eines Shootings zusammen. Ein Arzt eröffnet ihm, dass er einen inoperablen Tumor habe. Es bleiben ihm noch zwei oder drei Monate. Romain ist geschockt. Doch von der quälenden und wenig aussichtsreichen Chemotherapie will er nichts wissen. Wichtig ist jetzt nur noch die wenige Zeit, die ihm bleibt. Romain nimmt auf seine Art Abschied vom Leben und ist dabei nicht immer nett und aufrichtig. Als Erstes setzt er abrupt und ohne Erklärung seinen jungen Liebhaber Sasha vor die Tür. Dann, bei einem Abendessen mit seiner Familie, kommt es zum giftigen Streit mit der einst geliebten Schwester Sophie und zum Versuch eines Gesprächs mit seinem Vater. Die Wahrheit über seine Krankheit beichtet Romain jedoch nur seiner Großmutter Laura, mit der er sich seelenverwandt fühlt. Schwankend zwischen dem Wunsch nach Abkapselung und der Sehnsucht nach Nähe, zwischen Krankheitsschüben, Arztbesuchen und Drogenkonsum, begegnet er schließlich der traurigen Raststätten-Kellnerin Jany. Sie bittet den Todgeweihten, mit ihr ein Kind zu zeugen. Ihr unfruchtbarer Ehemann sei damit einverstanden. Zögernd sagt Romain zu.
"Die Zeit die bleibt" ist ein unsentimentales Melodram ohne Küchenpsychologie und tränenreiche Aussprachen. Kunstvoll, aber ohne künstlich zu wirken, erzählt das französische Regie-Wunderkind François Ozon ("8 Frauen") in seinem achten Spielfilm von einem Todkranken, der in Würde Abschied vom Leben nimmt, ohne dadurch zu einem besseren Menschen oder geläutert zu werden. Neben dem beeindruckenden Hauptdarsteller Melvil Poupaud ("Eine Affäre in Paris") überzeugen Valeria Bruni-Tedeschi ("Fünf mal Zwei") und die französische Leinwandikone Jeanne Moreau ("Fahrstuhl zum Schafott").
(ARD)


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23:40
Videotext Untertitel

Zeit der Trauer

Film von Christel Sperlich

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Der Tod kam schneller als ihn die Ärzte prognostiziert hatten. Im März 2012 stirbt die langjährige Lebensgefährtin von Helma Döbbeling an Magenkrebs. Bis zum letzten Augenblick hatte sie die 56-Jährige zu Hause begleitet und schon um den Schmerz der Trauer gewusst. ...
(ARD/RBB/MDR)

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Der Tod kam schneller als ihn die Ärzte prognostiziert hatten. Im März 2012 stirbt die langjährige Lebensgefährtin von Helma Döbbeling an Magenkrebs. Bis zum letzten Augenblick hatte sie die 56-Jährige zu Hause begleitet und schon um den Schmerz der Trauer gewusst. Sie ist erschöpft von den Anstrengungen der Pflege, von all dem Organisatorischen vor und nach dem Tod, wird begleitet von Gefühlen der Ohnmacht und einer tiefen Leere. Gefühle, die Helma Döbbeling nicht nur in den ersten Wochen nach dem Tod der Partnerin begleiten.
Die renommierte Filmemacherin Christel Sperlich hat Helma Döbbeling in dem Dokumentarfilm "Zeit der Trauer" über mehrere Monate dabei begleitet, wie sie versucht, ohne ihre Partnerin weiterzuleben, nach den Monaten der Pflege die Trauer zuzulassen und zugleich das Leben wieder lieb zu gewinnen. Ein Film über einen tiefen Einschnitt und neuen Aufbruch. Ein Film über die Zeit der Trauer.
(ARD/RBB/MDR)


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0:10
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Kampf um die Krim
- Exportschlager Schweizer Waffen
- Aufstand gegen Bischof Huonder


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:25

Der Kämpfer

(Wh.)


Schweizer Reporter erzählen außergewöhnliche Geschichten von außergewöhnlichen Menschen aus der ganzen Welt.


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1:45

Hessenreporter: Meine Liebe aus Ankara

Film von Christiane Haas

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Ihre Wohnung ist ganz schön groß, denkt sich Ömer, als er durch die noch leere Zwei-Zimmer-Wohnung geht. In Ankara hat er mit seinen Eltern, zwei Geschwistern und seiner Oma in einer kleinen Souterrain-Wohnung gelebt. Die in Frankfurt aufgewachsene Imran, seine ...
(ARD/HR)

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Ihre Wohnung ist ganz schön groß, denkt sich Ömer, als er durch die noch leere Zwei-Zimmer-Wohnung geht. In Ankara hat er mit seinen Eltern, zwei Geschwistern und seiner Oma in einer kleinen Souterrain-Wohnung gelebt. Die in Frankfurt aufgewachsene Imran, seine zukünftige Frau, findet die Wohnung fast schon klein - so unterschiedlich sind die Lebenserfahrungen der zwei jungen Menschen, die sich aus den Sommerferien kennen, nun heiraten und in Frankfurt eine Familie gründen wollen. Vor drei Jahren war ihre heimliche Liebe aufgeflogen. Inzwischen haben die Eltern der beiden einer Hochzeit zugestimmt. Ömer hat ein Visum bekommen und arbeitet nun im Fischladen von Imrans Vater. Schnell hat der Alltag die beiden jungen Menschen eingeholt, vor lauter Arbeit haben sie kaum Zeit für sich. Und dann sind da auch noch Henna-Nacht, Hochzeitsfest und all die Traditionen.
"Hessenreporter" begleitet die Feierlichkeiten und die ersten Monate des gemeinsamen Lebens von Ömer und Imran in Deutschland.
(ARD/HR)


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2:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumland Kanada (1/2)

An der Indianerküste

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

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Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer aus dem alten Europa. Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Naturlandschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Hierher - in das Paradies des Nordens - sind über ...

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Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer aus dem alten Europa. Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Naturlandschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Hierher - in das Paradies des Nordens - sind über die Jahrhunderte auch viele Deutsche ausgewandert. Die kanadische Indianerküste nördlich der Olympiastadt Vancouver hat seit jeher vor allem die Menschen fasziniert, die die Einsamkeit in der Wildnis dem hektischen Trubel der Großstädte vorgezogen haben.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Traumland Kanada" taucht in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen. Sie stellt Menschen vor, die Hunderte von Kilometer entfernt der Zivilisation leben, und berichtet von der uralten Tradition der Küstenindianer, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Traumland Kanada" zeigt 3sat im Anschluss um 3.00 Uhr.


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumland Kanada (2/2)

Durch Feuer und Eis

Film von Michael Gregor und Jochen Schliessler

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es ...

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Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in der Region lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, fast noch irritierender ist für die Trapper, Fallensteller und Goldsucher in der Region, dass es im Sommer neuerdings regelmäßig auch bis zu 40 Grad heiß wird. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das Land zu einer gefährlichen Hölle. Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem dort zu leben und sein Glück zu suchen?
Der zweite Teil der zweiteiligen Dokumentation "Traumland Kanada" führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. Die Filmemacher Michael Gregor und Jochen Schliessler haben Menschen getroffen, die oftmals ganz verblüffende Erklärungen für ihr Leben in der Wildnis liefern.


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3:45

Bangladesh - Tigerjagd im Garten Eden

(Wh.)


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4:25

Bangladesh - Das Piratennest am Traumstrand

(Wh.)


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5:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Mit Erika Pluhar und André Heller

Moderation: Barbara Stöckl

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, ...
(ORF)

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Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl bis zu fünf prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.
(ORF)

Sendeende: 6:10 Uhr