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Sonntag, 2. März
Programmwoche 10/2014
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6:15

Aufbruch der Frauen

Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung


(ORF)


7:15

Gerlinde Kaltenbrunner - Die Gipfelstürmerin

Film von Franz Fuchs

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Beim fünften Versuch, den zweithöchsten Berg der Welt zu besteigen, ist die österreichische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner nach dem tödlichen Absturz des schwedischen Extrem-Schifahrers Fredrik Ericsson im Sommer 2010 erneut gescheitert. Der steil aufragende K2 ...
(ORF)

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Beim fünften Versuch, den zweithöchsten Berg der Welt zu besteigen, ist die österreichische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner nach dem tödlichen Absturz des schwedischen Extrem-Schifahrers Fredrik Ericsson im Sommer 2010 erneut gescheitert. Der steil aufragende K2 im Karakorum-Gebirge ist gefürchtet: Der Berg an der pakistanisch-chinesischen Grenze ist mit 8.611 Metern nach dem Mount Everest zwar "nur" der zweithöchste Gipfel der Erde, aber er gilt unter Alpinisten als schwierigster Achttausender. Einer deutschen Studie zufolge kehrt jeder Vierte Gipfelbezwinger am K2 nicht zurück.
Die Dokumentation "Gerlinde Kaltenbrunner - Die Gipfelstürmerin" begleitet die österreichische Bergsteigerin beim Versuch, den K2 zu besteigen. Dramatische Bilder vom Kampf gegen Schnee und Sturm verdeutlichen ihre außergewöhnliche Leistung.

Sie sind stark, kühn - und weiblich: Einen Tag lang stellt 3sat außergewöhnliche Frauen vor, die sich in einer männerdominierten Welt nicht unterkriegen ließen und als Pionierinnen in Kultur, Politik und Wissenschaft Geschichte geschrieben haben.
(ORF)


8:05
Format 4:3

Eine Pionierin aus Berufung

Die Frauenrechtlerin Gertrud Heinzelmann

Film von Gieri Venzin

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Gertrud Heinzelmann (1914 - 1999) war eine Schweizer Pionierin und Frauenrechtlerin mit internationalem Format. Als erste Frau forderte sie Gleichberechtigung und Priesterinnen in der katholischen Kirche. Die Schweiz reagierte mit viel Kritik und Ablehnung.
Ein Jahr ...

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Gertrud Heinzelmann (1914 - 1999) war eine Schweizer Pionierin und Frauenrechtlerin mit internationalem Format. Als erste Frau forderte sie Gleichberechtigung und Priesterinnen in der katholischen Kirche. Die Schweiz reagierte mit viel Kritik und Ablehnung.
Ein Jahr nach Gertrud Heinzelmanns Tod im Jahr 1999 entstand das Porträt "Eine Pionierin auf Berufung", das die Schweizer Frauenrechtlerin Gertrud Heinzelmann neu entdeckt.


8:35

Johanna Dohnal - Das Leben einer Unbequemen

Porträt von Roland Adrowitzer, Ernst Johann Schwarz

und Brigitte Gogl

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Johanna Dohnal (1939 - 2010), Österreichs bekannteste Frauenpolitikerin, wurde zur Ikone der österreichischen Frauenbewegung. Ohne ihr hartnäckiges Engagement wäre in Österreich in Sachen Frauenrechte Vieles nicht erreicht worden: Die Fristenlösung, die Vereinbarkeit ...
(ORF)

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Johanna Dohnal (1939 - 2010), Österreichs bekannteste Frauenpolitikerin, wurde zur Ikone der österreichischen Frauenbewegung. Ohne ihr hartnäckiges Engagement wäre in Österreich in Sachen Frauenrechte Vieles nicht erreicht worden: Die Fristenlösung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Männerkarenz und die Erfassung von Vergewaltigung in der Ehe als Strafbestand sind nur einige Errungenschaften der Politikerin, die allen oft unschönen Reaktionen zum Trotz für die Rechte der Frauen gekämpft hat. Bis zum Ende ihres Lebens hat sich die "Unbequeme" zu Wort gemeldet. Die Bezeichnung "Emanze" trug sie als Kämpferin für die weibliche Unabhängigkeit mit Stolz.
Die Dokumentation "Johanna Dohnal - Das Leben einer Unbequemen" stellt die unbeugsame österreichische Frauenrechtlerin vor.
(ORF)


9:05

Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit

Film von Maria M. Koller

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

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Auf einer Fahrt durch Kalkutta verspürt Mutter Teresa (1910 - 1997) am 10. September 1946 beim Anblick eines Kruzifixes die Berufung, den Armen zu helfen. In ihrem Tagebuch schildert sie dieses Erlebnis als mystische Begegnung mit Jesus, der sie mit den Worten "Mich ...
(ORF)

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Auf einer Fahrt durch Kalkutta verspürt Mutter Teresa (1910 - 1997) am 10. September 1946 beim Anblick eines Kruzifixes die Berufung, den Armen zu helfen. In ihrem Tagebuch schildert sie dieses Erlebnis als mystische Begegnung mit Jesus, der sie mit den Worten "Mich dürstet" dazu aufforderte, ihm in Gestalt der Ärmsten der Armen zu dienen. Als Missionarin wird sie zur moralischen Ikone des 20. Jahrhunderts. Eine aufopfernde Ordensfrau, die ihr Leben in den Dienst der Armen stellt. Die Publikation ihrer persönlichen Tagebuchaufzeichnungen und Briefe bringt das Bild von der "frommen Nonne" jedoch gehörig ins Wanken. Denn hier wird Mutter Teresa in einer schweren religiösen Krise gezeigt, als eine von tiefen Zweifeln erfasste Christin, die ihre Gottferne beklagt. Für ihr Leben mit den Bettlern, Straßenkindern und Sterbenden in den Slums von Indien hat Mutter Teresa weltweit Anerkennung erfahren: Sie hat dafür den Friedensnobelpreis erhalten und wurde am 19. Oktober 2003 seliggesprochen.
Die Dokumentation "Mutter Teresa - Heilige der Dunkelheit" zeichnet den Lebensweg der Ordensfrau nach.
(ORF)


9:55

Außergewöhnliche Frauen: Amelia Earhart

Film von Kim Hogg

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt ...

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt außergewöhnliche Frauen des 20. Jahrhunderts - und den Preis, den diese Ikonen für den Ruhm zahlen mussten.
Diese Folge der Reihe "Außergewöhnliche Frauen" stellt die US-amerikanische Flugpionierin und Frauenrechtlerin Amelia Earhart (1897 - 1937) vor.


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10:40
Videotext Untertitel

Das unglaubliche Leben der Bertha von Suttner

Friedensnobelpreisträgerin aus Österreich

Film von Edith Stohl und Klaus Hipfl

(aus der ORF-Reihe "DOKUmente")

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In Österreich war und ist ihr Gesicht präsent: Jahrelang zierte ein Porträt Bertha von Suttners (1843 - 1914) den Tausend-Schilling-Schein, und auch auf den in Österreich geprägten Zwei-Euro-Münzen befindet sich ein Bild von ihr. Doch nur wenige wissen, wie spannend ...
(ORF)

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In Österreich war und ist ihr Gesicht präsent: Jahrelang zierte ein Porträt Bertha von Suttners (1843 - 1914) den Tausend-Schilling-Schein, und auch auf den in Österreich geprägten Zwei-Euro-Münzen befindet sich ein Bild von ihr. Doch nur wenige wissen, wie spannend und abwechslungsreich das Leben jener Frau verlief, die vor 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist: Mit 30 ist Bertha, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, noch immer unverheiratet und muss als Gouvernante arbeiten. Sie verliebt sich in den jüngeren Sohn des Hauses Suttner und wird entlassen. Auf eine Annonce hin nimmt sie eine Stelle als Privatsekretärin bei einem reichen Industriellen in Paris an - bei dem berühmten Chemiker Alfred Nobel (1833 - 1896), dem schwerreichen, aber menschenscheuen Erfinder des Dynamits. Heimlich heiratet sie Arthur Suttner. Das frisch vermählte Paar findet in der Kaukasus-Republik Georgien Unterschlupf bei einer befreundeten Fürstin. Aus Geldnot wird sie Schriftstellerin und trifft mit ihrem Roman "Die Waffen nieder" den Nerv der Zeit. Als Botschafterin des Friedens ist Bertha von Suttner in den nächsten Jahrzehnten auf der ganzen Welt unterwegs. Trotz ihres flammenden Engagements ist ihrer pazifistischen Bewegung vorerst kein Erfolg beschieden.
Die Dokumentation "Das unglaubliche Leben der Bertha von Suttner" stellt die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin vor, die von den einen verehrt, von den anderen jedoch angefeindet und als "Friedens-Bertha" verspottet wurde.
(ORF)


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11:25

Rosa Luxemburg

Film von Gabriele Conrad und Gabriele Deneke

(aus der ARD-Reihe "Deutsche Lebensläufe")

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Am 31. Mai 1919 taucht im Berliner Landwehrkanal an einer Schleuse eine Tote auf. Aufgrund ihrer Handschuhe, eines Medaillons und einiger Kleiderfetzen identifiziert sie eine Freundin als Rosa Luxemburg, jene Journalistin und kommunistische Politikerin, die zweieinhalb ...
(ARD/RBB)

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Am 31. Mai 1919 taucht im Berliner Landwehrkanal an einer Schleuse eine Tote auf. Aufgrund ihrer Handschuhe, eines Medaillons und einiger Kleiderfetzen identifiziert sie eine Freundin als Rosa Luxemburg, jene Journalistin und kommunistische Politikerin, die zweieinhalb Monate zuvor verschleppt, misshandelt und getötet worden war. Die Monarchisten sahen in ihr eine Vaterlandsverräterin, die Sozialdemokraten eine Anarchistin, den Spartakisten war sie nicht radikal genug. Eine Frau zwischen allen Stühlen, ein Leben lang. Wer war diese Frau, die Deutschland in die Revolution stürzen wollte? Eine Romantikerin, die in blumigen Worten von einer gerechten Gesellschaft schwärmte? Eine Rebellin, die sich mit allen anlegte und immer anders dachte als die Mehrheit? Eine einsame Frau, die sich nach Kindern sehnte, die bei ihren "Kämpfen für die Menschheit" das Sterben des Vaters nicht bemerkte und die ihre große Liebe vor ihrer eigenen Familie verbarg? War sie eine Märtyrerin, die das Leben liebte, oder eine Anarchistin, die kein Blut vergießen wollte?
Im Mittelpunkt des dokumentarischen Porträts steht das tragische Ende Rosa Luxemburgs, auf das ihr politisches Leben zulief. Der Film beantwortet die Frage, wer diese bedeutende Frau war, und gibt Einblicke in ihre Kindheit in Polen und ihre Jugend in Berlin und Zürich.
(ARD/RBB)


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12:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rebellisch, kämpferisch: Die Suffragetten

Film von Michèle Dominici

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Das aktive wie passive Wahlrecht für Frauen ist in heutigen westlichen Demokratien selbstverständlich. Dennoch wurde es mühsam erstritten. In Großbritannien kämpften die Suffragetten - abgleitet vom englischen Wort "suffrage" für Stimme und auch Stimmrecht - für ...
(ORF)

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Das aktive wie passive Wahlrecht für Frauen ist in heutigen westlichen Demokratien selbstverständlich. Dennoch wurde es mühsam erstritten. In Großbritannien kämpften die Suffragetten - abgleitet vom englischen Wort "suffrage" für Stimme und auch Stimmrecht - für ihre Beteiligung an politischen Entscheidungen. Vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis 1928, also innerhalb von knapp 60 Jahren, erreichten die Suffragetten durch die Einforderung ihrer politischen Mündigkeit und eine völlig neue Definition des Staatsbürgerbegriffs den Übergang Großbritanniens vom Zensuswahlrecht zum allgemeinen Wahlrecht für beide Geschlechter. Der Aufstand der Suffragetten gegen sture Regierungen war gnadenlos, unabhängig von der Wahl der Mittel. Doch dank ihrer unbedingten Entschlossenheit, ihres ausgeprägten politischen Verstandes und ihrer sehr modern wirkenden Strategien gewannen die Suffragetten am Ende ihren Kampf im Dienst von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit.
Die Dokumentation "Rebellisch, kämpferisch: Die Suffragetten" erinnert an den Einsatz von fünf Frauen, die dieser Sache ihr Leben widmeten. Die einen predigten zivilen Ungehorsam oder betätigten sich als Lobbyistinnen bei Abgeordneten und Lords, die anderen entschieden sich für gewaltsame Aktionen und bezahlten dafür mit Gefängnishaft oder sogar mit ihrem Leben.
(ORF)


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13:00

Außergewöhnliche Frauen: Maria Montessori

Film von Ned Parker

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt ...

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt außergewöhnliche Frauen des 20. Jahrhunderts - und den Preis, den diese Ikonen für den Ruhm zahlen mussten.
Diese Folge der Reihe "Außergewöhnliche Frauen" stellt die italienische Ärztin Maria Montessori vor. Sie entwickelte die Montessori-Pädagogik, die heute noch aktuell ist.


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13:45
Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Dr. HopeHeike Makatsch
Otto WaltherJustus von Dohnányi
Carl LehmannMartin Feifel
Ellen BridgesTatjana Blacher
Clara Zetkin, geb. EissnerInka Friedrich
Ludwig von ArnstettenAugust Zirner
u.a.
Buch: Katrin Tempel, Torsten Dewi, Christoph Callenberg
Regie: Martin Enlen
Länge: 90 Minuten

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Hope Bridges Adams wächst zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter Ellen in London auf. Als der geliebte Vater stirbt, müssen beide London verlassen und gehen nach Leipzig. Dort wird die junge Hope 1872 mit Verhältnissen konfrontiert, die ihr völlig zuwider sind. Sie ...

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Hope Bridges Adams wächst zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter Ellen in London auf. Als der geliebte Vater stirbt, müssen beide London verlassen und gehen nach Leipzig. Dort wird die junge Hope 1872 mit Verhältnissen konfrontiert, die ihr völlig zuwider sind. Sie wehrt sich gegen die Rolle der Frau als einer sittsamen Hausfrau und Mutter und ist fest entschlossen, sich des Korsetts und der damit verbundenen Zwänge zu entledigen. Sie lernt Otto Walther und Clara Zetkin kennen und beschließt, Medizin zu studieren. Gegen alle Widerstände und trotz der Schikanen von Seiten des Professors Ludwig von Arnstetten erkämpft sich Hope das Recht zum Examen, zu dem Frauen im Normalfall nicht zugelassen werden. Sie besteht das Examen mit Bravour und erlangt ihre Approbation. Hope heiratet Otto und praktiziert in der gemeinsamen Praxis in Frankfurt. Mit großem Elan opfert sie sich für die ärmsten Patienten auf. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Mara erkrankt sie aber schwer an TBC. Da die gängigen Heilverfahren keine Besserung versprechen, besteht Hope auf eine Kur im Schwarzwald. Sie kommt wieder zu Kräften und überzeugt Otto vom Bau eines Sanatoriums, das bald einen exzellenten Ruf besitzt. Dort lernt Hope den revolutionären Geist Carl Lehmann kennen, den Otto als Verwalter eingestellt hatte. In ihm findet sie einen echten Seelenverwandten - und ihre große Liebe.
Erster Teil des zweiteiligen Fernsehfilms "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" mit Heike Makatsch in der Titelrolle.

Den zweiten Teil von "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" sendet 3sat im Anschluss um 15.20 Uhr.


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15:20
Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Dr. HopeHeike Makatsch
Otto WaltherJustus von Dohnányi
Carl LehmannMartin Feifel
Ellen BridgesTatjana Blacher
Clara Zetkin, geb. EissnerInka Friedrich
Ludwig von ArnstettenAugust Zirner
u.a.
Buch: Katrin Tempel, Torsten Dewi, Christoph Callenberg
Regie: Martin Enlen
Länge: 86 Minuten

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1890 entscheidet sich Hope für ein neues Leben mit Carl in München und lässt sich von Otto scheiden. Auch Mara bleibt zurück. Als Frau Dr. Lehmann eröffnet sie zusammen mit Carl eine Praxis. Sie operiert im Krankenhaus, kämpft für legale Abtreibungen und schreibt ...

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1890 entscheidet sich Hope für ein neues Leben mit Carl in München und lässt sich von Otto scheiden. Auch Mara bleibt zurück. Als Frau Dr. Lehmann eröffnet sie zusammen mit Carl eine Praxis. Sie operiert im Krankenhaus, kämpft für legale Abtreibungen und schreibt einen Gesundheitsratgeber für Frauen, der in der breiten Bevölkerung Anklang findet und zum heimlichen Bestseller avanciert. Doch damit bringt sie den mächtigen Hebammenverband gegen sich auf. Dieser zeigt Hope wegen angeblich illegaler Abtreibungen an. Dass ausgerechnet ihr alter Widersacher von Arnstetten den Vorsitz der Untersuchungen hat, erleichtert ihre Lage nicht. Trotzdem will Hope ihr Lebenswerk angehen: den Bau eines Frauenheimes und Geburtshauses. Doch als 1914 der erste Weltkrieg ausbricht, meldet sich Carl freiwillig an die Front. Hope bleibt allein in München zurück, und die Tuberkulose bricht wieder aus.
Zweiter Teil des Fernsehfilms "Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf" mit Heike Makatsch in der Titelrolle.


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16:45

Außergewöhnliche Frauen: Ruth Westheimer

Film von Kim Hogg

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt ...

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Sie schienen alles zu haben - Glamour, Macht, Reichtum und Bewunderung. Sie wurden verehrt, geliebt und manchmal sogar von Millionen auf der ganzen Welt gefürchtet. Doch hinter der glanzvollen Fassade verbargen sich oft persönliche Tragödien. Diese BBC-Reihe zeigt außergewöhnliche Frauen des 20. Jahrhunderts - und den Preis, den diese Ikonen für den Ruhm zahlen mussten.
Diese Folge der Reihe "Außergewöhnliche Frauen" stellt die Sexualtherapeutin Ruth Westheimer vor. Erschreckend häufig traf sie auf Unkenntnis über sexuelle Bedürfnisse. Ihre Ratschläge fürs Schlafzimmer machten sie über Nacht berühmt.


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17:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Beate Uhse - Das Recht auf Liebe

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Beate UhseFranka Potente
JeffRay Fearon
EweHans-Werner Meyer
Georg TauberHenry Hübchen
Martin VolkeSylvester Groth
Viola VolkeMariella Ahrens
Richter HartmannSiegfried Rauch
u.a.
Buch: Timo Berndt
Regie: Hansjörg Thurn
Länge: 111 Minuten

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In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs landet Beate Uhse mit ihrem zweijährigen Sohn Klaus auf dem englisch besetzten Flughafen Leck in Schleswig-Holstein. Dort wird sie als deutsche Pilotin in britische Kriegsgefangenschaft genommen, ihr Sohn dem Roten Kreuz ...

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In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs landet Beate Uhse mit ihrem zweijährigen Sohn Klaus auf dem englisch besetzten Flughafen Leck in Schleswig-Holstein. Dort wird sie als deutsche Pilotin in britische Kriegsgefangenschaft genommen, ihr Sohn dem Roten Kreuz überführt. Nach einem Unfall des Gefangenentransports wacht Beate Uhse schwer verletzt in einem britischen Lazarett auf. Ihr Bettnachbar, der Anwalt Georg Tauber, lässt seine Beziehungen spielen und bringt Klaus zurück zu seiner Mutter. Dieses Wiedersehen gibt der Verletzten die Kraft, gegen die Diagnose "nie wieder laufen zu können" anzukämpfen. Schließlich darf sie das Lazarett mit Klaus verlassen. Heimat- und wohnungslos trifft sie auf Ewe Rotermund, der Mutter und Sohn mit in seine Flüchtlingsunterkunft nimmt. Dort berät Beate Uhse die anderen Frauen in Sachen Verhütung. Angesichts der wirtschaftlichen Lage möchte keine von ihnen schwanger werden. Schon 1946 beginnen Beate und Ewe die legendäre "Schrift X" über die Knaus-Ogino-Methode zu vertreiben. Die "Schrift X" wird ein Renner. Bis 1949 verkauft sie sich zirka 32.000 Mal und sichert Beate Uhse das Startkapital für eine eigene Firma. Zu Ratgebern, Katalogen und Schriften kommen bald Kondome und andere Artikel. Als ausgerechnet die Verhütungsexpertin ungewollt schwanger wird, heiraten Beate Uhse und Ewe Rotermund. Doch mit steigendem Umsatz wächst auch der gesellschaftliche Widerstand: Aufgrund des "Unzuchtsparagraphen" 184 wird Beate Rotermund immer wieder vor Gericht zitiert. Eine Klagewelle bricht über die Firma herein. Georg Tauber hilft ihr immer wieder, der Staatsanwaltschaft zu entkommen. Nach vielen Verhaftungen, hunderten von Anzeigen und entgegen aller Anfeindungen eröffnet Beate Uhse 1962 ihren ersten Laden für "Ehehygiene". Doch die gesellschaftliche Ausgrenzung zerstört ihre Ehe und den Traum von einer glücklichen Familie.
Der Fernsehfilm "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe" erzählt die Geschichte der deutschen Unternehmerin von 1945 bis 1972.


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himmelsstürmerinnen

Deutsche Fliegerinnen - Ihre Rekorde und Tragödien

Film von Bertram von Boxberg und Karin Rieppel

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Die gesellschaftlichen Veränderungen in den 1920er Jahren ermöglichten Frauen, erfolgreiche Pilotinnen zu werden. Darunter Elly Beinhorn, Hanna Reitsch, Beate Uhse und Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg. So beeindruckte Elly Beinhorn die Öffentlichkeit mit ...

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Die gesellschaftlichen Veränderungen in den 1920er Jahren ermöglichten Frauen, erfolgreiche Pilotinnen zu werden. Darunter Elly Beinhorn, Hanna Reitsch, Beate Uhse und Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg. So beeindruckte Elly Beinhorn die Öffentlichkeit mit Weltumrundungen und wurde zur "berühmtesten Frau Deutschlands". Hanna Reitsch hatte mit dem Segelflug begonnen und stellte mehrere Weltrekorde auf. Melitta von Stauffenberg testete als hochbegabte Flug-Ingenieurin ihre eigenen Entwicklungen. Und die spätere Unternehmerin Beate Uhse war Deutschlands erste Stunt-Fliegerin. Doch Mitte der 1930er Jahre war die unbeschwerte Zeit schon wieder vorbei. Selbstbewusste, engagierte Fliegerinnen passten nicht in das von den Nationalsozialisten propagierte Frauenbild. Die Fliegerinnen standen vor einem Scheideweg. Entweder sie stellten ihre Flugkünste in den Dienst der Luftwaffe, oder sie blieben am Boden. Hanna Reitsch arrangierte sich, testete Maschinen für die Luftwaffe und schreckte auch nicht davor zurück, am Ende des Krieges die "Selbstopfereinsätze" zu propagieren. Beate Uhse trat in die Luftwaffe ein und wurde im Range eines Hauptmannes Überführungsfliegerin. Melitta von Stauffenberg testete die von ihr entwickelten Zielvisiere für die Stukas. Bis zu 15 Sturzflüge unternahm sie dafür pro Tag, über 2.000 insgesamt - mehr als je ein anderer Pilot. Nur Elly Beinhorn entschied sich gegen die Luftwaffe und konnte nach Kriegsbeginn keine Flüge mehr unternehmen.
Die Dokumentation "Himmelstürmerinnen" beschreibt einen Bogen vom unbeschwerten, stürmischen Aufbruch der vier Fliegerinnen bis hinein in die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte und endet im Mai 1945 mit dem Untergang des Dritten Reichs.


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20:15
Dolby-Digital Audio

Geliebte Clara

Spielfilm, Deutschland/Ungarn/Frankreich 2008

Darsteller:
Clara SchumannMartina Gedeck
Robert SchumannPascal Greggory
Johannes BrahmsMalik Zidi
MarieClara Eichinger
EliseAline Annessy
EugénieMarine Annessy
u.a.
Regie: Helma Sanders-Brahms
Länge: 103 Minuten

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Im Jahr 1850 lassen sich die Pianistin Clara Schumann und ihr Mann Robert in Düsseldorf nieder. Der als Beethoven-Nachfolger gefeierte Komponist hat hier eine gut dotierte Anstellung als städtischer Musikdirektor bekommen. In einem wahren Schaffensrausch beginnt er seine ...
(ARD)

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Im Jahr 1850 lassen sich die Pianistin Clara Schumann und ihr Mann Robert in Düsseldorf nieder. Der als Beethoven-Nachfolger gefeierte Komponist hat hier eine gut dotierte Anstellung als städtischer Musikdirektor bekommen. In einem wahren Schaffensrausch beginnt er seine 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 (Rheinische Sinfonie) - doch das Dirigieren fällt dem von diffusen Schmerzen und Stimmen in seinem Kopf geplagten Genie immer schwerer. Gegen den Widerstand der Musiker übernimmt Clara die Leitung des Orchesters. Bei der Uraufführung der neuen Sinfonie muss sie ihrem Mann buchstäblich unter die Arme greifen. Die Sinfonie wird gefeiert, doch durch seine Wahnvorstellungen wird Robert zunehmend von starken Schmerzmitteln abhängig. Schließlich tritt der junge Johannes Brahms in das Leben des Paares. Der temperamentvolle Freigeist wird zum Protegé Roberts und zum Vertrauten Claras. Nach einem Selbstmordversuch begibt Robert sich in eine Nervenklinik. Wegen der Kinder kann Clara nicht auf Konzertreise gehen, um das nötige Geld zu verdienen. So kommt sie nur durch die Unterstützung Brahms' über die Runden, dessen Stern inzwischen aufgegangen ist. Nach Roberts Tod gesteht der junge Musiker Clara seine Liebe.
Der Komponist Robert Schumann und die Pianistin Clara Schumann waren eines der berühmtesten Künstlerpaare des 19. Jahrhunderts. Legendär ist auch ihre von Spekulationen begleitete Freundschaft mit Johannes Brahms. Die renommierte Autorenfilmerin Helma Sanders-Brahms ("Deutschland bleiche Mutter"), weitläufig eine Nachfahrin von Brahms, wirft einen neuen Blick auf diese Menage à trois und auf die letzten Lebensjahre Robert Schumanns, der 1856 starb. Ihr Augenmerk liegt dabei auf Clara als moderner, zupackender Frau - überzeugend dargestellt durch Martina Gedeck. Malik Zidi ("Tropfen auf heiße Steine") glänzt als Brahms, Pascal Greggory verkörpert eindrücklich Robert Schumann.
(ARD)


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21:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Lise Meitner - Die Mutter der Atombombe

Film von Wolf von Truchsess und Andreas G. Wagner

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Lise Meitner promovierte 1906 als zweite Frau an der Wiener Universität. Sie wollte mit den Besten arbeiten und ging nach Berlin zu Max Planck. Dort lernt sie Otto Hahn kennen. Die beiden erarbeiteten sich großes Renommee durch ihre Grundlagenforschung im Bereich der ...

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Lise Meitner promovierte 1906 als zweite Frau an der Wiener Universität. Sie wollte mit den Besten arbeiten und ging nach Berlin zu Max Planck. Dort lernt sie Otto Hahn kennen. Die beiden erarbeiteten sich großes Renommee durch ihre Grundlagenforschung im Bereich der Kernphysik. Mit den Freiheiten der Weimarer Republik konnte sich Lise Meitner eine immer größere Reputation erarbeiten. Sie traf die größten Forscher des 20. Jahrhunderts wie Niels Bohr und Albert Einstein. Vom größten Triumph ihrer Karriere, der ersten erfolgreichen Kernspaltung, erfuhr sie 1938 allerdings per Brief in ihrem schwedischen Exil, in das sie kurz zuvor fliehen musste. Auch wenn Meitner selbst die Kernspaltung nicht durchführte, war es ihr Verdienst, die Beobachtungen Hahns unter der Zuhilfenahme von Einsteins Relativitätstheorie nachvollziehbar und damit nutzbar zu machen. Nach ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg 1941 wurden die Amerikaner auf Meitners Forschung aufmerksam. Für die Pazifistin war es undenkbar, ihre Arbeit in den Dienst einer Massenvernichtungswaffe zu stellen, doch aus ihrem Exil musste sie nicht nur mit ansehen, wie durch die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki Hunderttausende einen grausamen Tod starben, sondern auch wie Otto Hahn 1944 den Nobelpreis für Chemie verliehen bekam - für die Entdeckung der Kernspaltung, die ohne den Beitrag Meitners undenkbar gewesen wäre. Nach Deutschland kehrte Meitner auch nach dem Krieg nicht wieder zurück: Die Behandlung, die sie dort erfahren hatte, konnte sie nie überwinden. Sie engagierte sich bis zuletzt gegen Atomwaffen und starb 1968 in Cambridge. Der Titel "Nobelpreisträgerin" blieb ihr verwehrt.
Die Dokumentation "Lise Meitner - Die Mutter der Atombombe" erzählt am Beispiel der österreichisch-schwedischen Kernphysikerin die Geschichte der Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft und zugleich das Drama einer Pazifistin, die durch ihre Arbeit die Grundlagen für die tödlichste Waffe aller Zeiten schaffte.


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22:50
schwarz-weiss monochromVideotext Untertitel

Fräulein Stinnes fährt um die Welt

Film von Erica von Moeller

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Ihr Plan ist kühn: 1927 startet die Industriellentochter Clärenore Stinnes zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström eine Weltreise - mit einem "Adler Standard 6". 48.000 Kilometer hat das Team mit diesem Auto vor sich. Von ...
(ARD/WDR)

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Ihr Plan ist kühn: 1927 startet die Industriellentochter Clärenore Stinnes zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström eine Weltreise - mit einem "Adler Standard 6". 48.000 Kilometer hat das Team mit diesem Auto vor sich. Von Beginn an wird die wagemutige Weltumrundung von Problemen überschattet: Kriege, Überfälle, Motorschäden und Krankheiten behindern die Reisenden. Nicht alle aus der Gruppe sind dem Druck gewachsen. Das Team zerfällt, schließlich bleibt einzig Kameramann Söderström an der Seite von Clärenore Stinnes übrig. Zwei Jahre später werden sie ihre Reise beendet haben.
Das Dokudrama "Fräulein Stinnes fährt um die Welt" erzählt eine der ungewöhnlichsten Abenteuergeschichten des 20. Jahrhunderts: Die Weltreise der Industriellentochter Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Erde mit einem Auto umrundete. Das Film- und Fotomaterial, das Carl-Axel Söderström während der Expedition rund um den Globus aufgenommen hat, ist komplett erhalten und bildet das Herz des Films. Die Regisseurin Erica von Moeller ("Hannah") stellt den Originalbildern Spielfilmpassagen an die Seite, die Schlüsselszenen der Reise nacherzählen. Clärenore Stinnes findet in Sandra Hüller ("Requiem", "Madonnen") ein kongeniales Alter ego. An ihrer Seite agiert der dänische Schauspielstar Bjarne Henriksen ("Das Fest", "Kommissarin Lund") als schwedischer Kameramann Axel Söderström.
(ARD/WDR)


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0:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Beate Uhse - Das Recht auf Liebe

Fernsehfilm, Deutschland 2011

(Wh.)

Länge: 111 Minuten


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2:10
Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

(Wh.)

Länge: 90 Minuten


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3:40
Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

(Wh.)

Länge: 86 Minuten


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5:05

Außergewöhnliche Frauen: Ruth Westheimer

(Wh.)

Sendeende: 5:55 Uhr