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Neujahr - Mittwoch, 1. Januar
Programmwoche 01/2014
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hugh Laurie: Live on the Queen Mary

Longbeach, California, USA 2013

Erstausstrahlung

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Als Schauspieler und Komiker begann der heute 54-jährige Brite Hugh Laurie neben Filmen ("Peter's Friends", 1992) zusammen mit seinem engen Freund Stephen Fry in der BBC-Sketch-Serie "A Bit of Fry & Laurie". 2004 übernahm er die Rolle des Dr. House in der ...

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Als Schauspieler und Komiker begann der heute 54-jährige Brite Hugh Laurie neben Filmen ("Peter's Friends", 1992) zusammen mit seinem engen Freund Stephen Fry in der BBC-Sketch-Serie "A Bit of Fry & Laurie". 2004 übernahm er die Rolle des Dr. House in der gleichnamigen Serie und wurde weltweit bekannt. Nach acht Staffeln machte Hugh Laurie 2012 Schluss, er wollte sich fortan als Musiker beweisen. Nach einem 2011 veröffentlichten und von der Kritik freundlich aufgenommenen Blues-Album "Let Them Talk", ging Hugh Laurie auf Tournee mit der Copper Bottom Band und erwies sich als charmanter Plauderer, als virtuoser Pianist und Gitarrist sowie als gefühlvoller Sänger. Am 26. März 2013 erfüllte sich Hugh Laurie einen Traum und trat im Art-Deco-Saal des Kreuzfahrtschiffs "Queen Mary" auf, das seit seiner Stilllegung im Jahr 1967 im kalifornischen Longbeach vor Anker liegt. Auf dem Programm standen die Songs seines ersten Albums und seines aktuellen Werks "Didn't It Rain", in dessen Mittelpunkt Blues und New Orleans-Jazz stehen, ganz im Stil seines großen musikalischen Vorbilds Professor Longhair alias Henry Roeland Byrd, der ebenfalls auf der "Queen Mary" auftrat und viele Klassiker des Mardi Gras, dem amerikanischen Fastnachtsdienstags, komponierte.
3sat zeigt die Konzertaufzeichnung "Hugh Laurie: Live on the Queen Mary".


7:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das neue Leipzig

Hip und cool in alten Bauten

Film von Carsten Thurau

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Die Stadt Leipzig ist aufgewacht. "Ich glaube, Leipzig hatte gehofft, viel schneller cool zu werden. Jetzt merkt man, dass die Stadt boomt und dass hier was geht. Und das spürt die ganze Bevölkerung. Und deshalb glaube ich, dass hier ein Spirit ist", sagt zum Beispiel ...

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Die Stadt Leipzig ist aufgewacht. "Ich glaube, Leipzig hatte gehofft, viel schneller cool zu werden. Jetzt merkt man, dass die Stadt boomt und dass hier was geht. Und das spürt die ganze Bevölkerung. Und deshalb glaube ich, dass hier ein Spirit ist", sagt zum Beispiel Campino, Sänger der Toten Hosen. In der Baumwollspinnerei, einer alten Fabrikanlage aus dem 19. Jahrhundert, haben über 100 Künstler ihre Ateliers - auch der berühmte Neo Rauch. "Neue Leipziger Schule", das ist in der Kunstszene längst ein Begriff. Dabei ist die Stadt arm. Es gibt viele Arbeitslose, viele leerstehende Wohnungen. Hier wurde das "Wächterhaus"-Prinzip erfunden, eine Antwort auf den drohenden Verfall der schönen Bürgerhäuser: Für wenig Geld sanieren vor allem junge Mieter die Wohnungen und finden damit einen bezahlbaren Platz zum Leben und Arbeiten - mitten in einer pulsierenden Metropole.
Die Dokumentation "Das neue Leipzig" berichtet über die neue "Gründerzeit" der Stadt.


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

Zauber der Buchkunst - Das Mainzer Evangeliar



9:15
Videotext Untertitel

Herr der Himmelsscheibe

Der Jahrtausendfund von Nebra

Film von Michael Gregor

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Sie ist geheimnisvoll, von erlesener Schönheit und einzigartiger Faszination: Über 3.500 Jahre lag eine Weltsensation im Waldboden auf dem Mittelberg in Sachsen-Anhalt - die "Himmelsscheibe von Nebra". Als die Scheibe 2002 vom Leiter des Museums für Vorgeschichte in ...

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Sie ist geheimnisvoll, von erlesener Schönheit und einzigartiger Faszination: Über 3.500 Jahre lag eine Weltsensation im Waldboden auf dem Mittelberg in Sachsen-Anhalt - die "Himmelsscheibe von Nebra". Als die Scheibe 2002 vom Leiter des Museums für Vorgeschichte in Halle, Dr. Harald Meller, aus den Händen von Raubgräbern und Kunsthehlern gerettet wurde, konnte noch niemand ahnen, welche Geheimnisse dieser Jahrtausendfund aus Mitteldeutschland offenbaren sollte. Die 2,3 Kilogramm schwere Bronzescheibe erzählt von einer faszinierenden Zeit, die bereits erste Anzeichen einer Hochkultur trug. In Europa erstreckte sich ein weit verzweigtes Handelsnetz von Stonehenge bis zur Donau, von der Ostsee bis nach Mykene. Das Gebiet rund um Halle war damals einer der wichtigsten Knotenpunkte in diesem System.
Die Dokumentation "Herr der Himmelsscheibe" verbindet auf anschauliche Weise dokumentarisch-wissenschaftliche Teile mit inszenierten Szenen und zeigt, welche Geheimnisse die Wissenschaftler der Scheibe entlocken konnten.


10:15
Videotext Untertitel

Kathedralen der Steinzeit

Europas frühe Monumente

Film von Wolfgang Würker

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Verstreut über ganz Mitteleuropa finden sich geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben, gewaltig in ihren Ausmaßen, mit einem Durchmesser von bis ...

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Verstreut über ganz Mitteleuropa finden sich geheimnisvolle Spuren aus der Vergangenheit. In Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn entdeckten Archäologen rätselhafte Ringe: kreisrunde Gräben, gewaltig in ihren Ausmaßen, mit einem Durchmesser von bis zu 200 Metern. Man weiß inzwischen, dass sie fast 7.000 Jahre alt sind und am Ende der Steinzeit, lange vor Stonehenge und den Pyramiden, entstanden sind. Während sich die Wissenschaftler weitgehend darin einig sind, wie diese riesigen Erdwerke einmal ausgesehen haben - tief eingeschnittene kreisrunde Gräben, blickdichte Palisaden aus Holz, mit Toren, die über Erdbrücken zu erreichen waren - sind Bedeutung und Funktionen der Monumente noch immer umstritten. Waren es Fliehburgen oder Krale, in denen Vieh zusammengetrieben wurde? Oder dienten sie als Versammlungsort, als Opferplatz oder anderweitige Kultstätte? Waren sie eine Art steinzeitliche Kathedrale? Nicht zuletzt finden sich viele Indizien dafür, dass die kreisrunden Anlagen auch astronomische Bezüge hatten. Es könnten Kalenderbauten gewesen sein, Orte, an denen der Himmel beobachtet wurde, um den besten Zeitpunkt für Aussaat oder Ernte abzulesen.
Die Dokumentation "Kathedralen der Steinzeit" fragt nach der ursprünglichen Bestimmung dieser Monumente.


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11:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tod am Keltenhof

Der Fürst vom Glauberg

Film von Heike Nelsen-Minkenberg

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Im Schatten des Glaubergs, am Ostrand der hessischen Wetterau, ragt aus der Ebene ein gewaltiger Erdhügel empor. Die einzigartige Anlage errichteten die Kelten vor rund 2.500 Jahren als Grabmal für ihren Herrscher, den sie wie einen Gottkönig verehrten. Im Sommer 2006 ...

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Im Schatten des Glaubergs, am Ostrand der hessischen Wetterau, ragt aus der Ebene ein gewaltiger Erdhügel empor. Die einzigartige Anlage errichteten die Kelten vor rund 2.500 Jahren als Grabmal für ihren Herrscher, den sie wie einen Gottkönig verehrten. Im Sommer 2006 alarmiert ein seltsamer Knochenfund die Archäologen vom Sonderforschungsprojekt "1171": Die Spezialeinheit der Deutschen Forschungsgemeinschaft holt über zwei Dutzend Skelette und Schädel aus einer Abfallgrube unweit des heiligen Bezirks. Für den mysteriösen Fund haben die Experten zunächst keine Erklärung. Erst als sie an einem Skelett Anzeichen von Gewaltanwendung entdecken, kommen sie dem Rätsel auf die Spur. Sie führt in die geheimnisvolle Welt der Druiden und zu fremdartigen Kulthandlungen. Doch wer oder was bedrohte den Fürstensitz um 500 vor Christus? Welche Rolle spielte der Herrscher, und wer waren die Opfer?
Die "Terra X"-Dokumentation "Tod am Keltenhof" erzählt von der Spurensuche der Wissenschaftler und beleuchtet die Hintergründe der rätselhaften Ereignisse in Hessen.


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der geheime Kontinent (1/2)

Was geschah vor Kolumbus?

Film von Cristina Trebbi

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten ...

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Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp - Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern.
Die zweiteilige Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustauschs der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus.

3sat zeigt den zweiten Teil von "Der geheime Kontinent" im Anschluss um 12.30 Uhr.


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der geheime Kontinent (2/2)

Sie kamen über das Meer

Film von Cristina Trebbi

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Mit Ankunft der weißen Eroberer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der ...

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Mit Ankunft der weißen Eroberer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit - und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der zweite Teil erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen veränderten - und wie auch Europa davon profitierte.


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die 20 größten KonsumSünden

Worauf wollen wir am wenigsten verzichten?

Film von Christopher Gerisch

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10.000 Dinge besitzt ein Europäer im Durchschnitt - das meiste davon belastet einen mehr als es ihm hilft: Autos, Nahrung, Kleider, Smartphones beladen uns mit Informationen, Lärm und mit Müll. Das macht krank, sagen die Soziologen. Tatsächlich ist der Mensch ...

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10.000 Dinge besitzt ein Europäer im Durchschnitt - das meiste davon belastet einen mehr als es ihm hilft: Autos, Nahrung, Kleider, Smartphones beladen uns mit Informationen, Lärm und mit Müll. Das macht krank, sagen die Soziologen. Tatsächlich ist der Mensch biologisch als Geschöpf des Mangels konzipiert. Das bedeutet: Er kann mit dem Wenigen, was Fauna und Flora zu bieten hat, optimal auskommen. Doch von "Mangel" kann in der westlichen Welt kaum die Rede sein. Steht die moderne Lebensweise damit im Konflikt zur Natur des Menschen? Oder ist der moderne Mensch jetzt gepolt darauf, seine Gelüste ausleben? Ein Leben jenseits der 10.000 Dinge ist für die meisten Menschen jedenfalls kaum vorstellbar.
"Worauf wollen wir am wenigsten verzichten?" Die Abstimmungsfrage der Wissenschaftsshow "Die 20 größten KonsumSünden" zielt mitten in das Konsumentenherz. Dabei geht es nicht darum, die schwerste Umweltbelastung zu benennen oder den moralisch verwerflichsten Konsum, sondern lediglich um das eigene subjektive Empfinden: Könnte ich eher auf Fleisch verzichten oder auf mein Auto? Ist mir Mode wichtiger als mein Mobiltelefon? Kommentare von Prominenten, Wissenschaftlern, Comedians und Querdenkern ergänzen die Show.


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14:15
Videotext Untertitel

Album 2013 - Bilder eines Jahres

Mit Anmerkungen von Elmar Theveßen

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Die Deutschen bleiben Bundeskanzlein Angela Merkel treu, und die FDP wird gnadenlos abgestraft. Giftgasgranaten reißen in Syrien Hunderte in den Tod, und hunderttausende Flüchtlinge verlassen unter Lebensgefahr ihre Heimat. Whistleblower Edward Snowden sucht Asyl in ...

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Die Deutschen bleiben Bundeskanzlein Angela Merkel treu, und die FDP wird gnadenlos abgestraft. Giftgasgranaten reißen in Syrien Hunderte in den Tod, und hunderttausende Flüchtlinge verlassen unter Lebensgefahr ihre Heimat. Whistleblower Edward Snowden sucht Asyl in Russland, und die NSA-Affäre erschüttert die deutsch-amerikanische Freundschaft. Vom Willy-Brandt-Flughafen Berlin startet immer noch kein Flieger, und der Mainzer Hauptbahnhof bleibt tagelang "zugfreie Zone". Der Winter hat Europa über Monate im Griff, und das Sommerhochwasser zerstört weite Landstriche. Der neue Papst predigt und lebt Bescheidenheit, und der Bischof von Limburg stolpert über seine Prunksucht. Die deutschen Fußball-Frauen werden Europameister, und der FC Bayern holt erstmals das ersehnte "Triple". Die Briten freuen sich über den Nachwuchs von William und Kate, und Willem-Alexander wird neuer König der Niederlande.
All dies und noch mehr zeigt "Album 2013 - Bilder eines Jahres".


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15:15

So liebt die Welt

10vor10 extra

Erstausstrahlung

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Andere Länder, andere Sitten - auch in der Liebe. Eine Reise um den Erdball zeigt, wie sich Mann und Frau in verschiedenen Ländern begegnen, denn politische, gesellschaftliche und historische Hintergründe prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Liebe. ...

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Andere Länder, andere Sitten - auch in der Liebe. Eine Reise um den Erdball zeigt, wie sich Mann und Frau in verschiedenen Ländern begegnen, denn politische, gesellschaftliche und historische Hintergründe prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Liebe.
"So liebt die Welt" ist eine "10 vor 10" extra Ausgabe.


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16:00
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

King Ralph

Spielfilm, USA 1991

Darsteller:
King RalphJohn Goodman
Miranda GreenCamille Coduri
Lord Percival GravesJohn Hurt
Sir Cedric Charles WillinghamPeter O'Toole
Duncan PhippsRichard Griffiths
u.a.
Regie: David A. Ward
Länge: 90 Minuten

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England braucht dringend einen neuen König, denn das gesamte Königshaus wurde bei einem Fototermin durch Starkstrom ausgelöscht. Zum Glück stoßen die Hofschranzen bei der Suche nach einem Nachfolger auf den "Fehltritt" eines Vorfahren. Der heißt mit Vornamen Ralph ...

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England braucht dringend einen neuen König, denn das gesamte Königshaus wurde bei einem Fototermin durch Starkstrom ausgelöscht. Zum Glück stoßen die Hofschranzen bei der Suche nach einem Nachfolger auf den "Fehltritt" eines Vorfahren. Der heißt mit Vornamen Ralph und ist Alleinunterhalter in Las Vegas, gerade aber arbeitslos. Vegas ist nicht nur in Meilen, sondern auch in allem anderen weit entfernt von Buckingham Palace. Doch Ralph ist bereit, sein schweres Erbe anzutreten - als Ralph I. von England. Schnell dämmert es dem proletarischen Demokraten, dass König sein alles andere als ein großer Spaß ist. Er tut seinen Teil dazu, dies zu ändern, beginnt sogar eine ganz unstandesgemäße Liebesbeziehung mit der charmanten Nachtclub-Stripperin Miranda, doch nach einer Reihe von denkwürdigen Auftritten lässt es sich kaum verbergen: Ralph ist nicht der Richtige für den Job. Und er selbst hätte auch gerne sein altes Leben zurück.
Was passieren würde, wenn durch ein verheerendes Malheur dem Königreich seine Herrscherfamilie abhanden käme und Ersatz ausgerechnet in den einst abtrünnigen Kolonien gesucht werden müsste - davon handelt die Komödie "King Ralph" mit John Goodman in der Titelrolle. Flankiert wird der US-Star hier von den beiden britischen Charakterdarstellern Peter O'Toole und John Hurt.


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17:30

Traumstädte: Istanbul

Film von Ute Brucker

Erstausstrahlung

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Venedig und Istanbul sind Lieblingsziele deutscher Städte-Touristen. Ihre glanzvolle Vergangenheit, ihre einzigartige Lage und ihre geheimnisvolle Atmosphäre voller Geschichte und Geschichten haben beide Städte zum Mythos gemacht. Beide am und im Wasser gelegen, von ...
(ARD/SWR/3sat)

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Venedig und Istanbul sind Lieblingsziele deutscher Städte-Touristen. Ihre glanzvolle Vergangenheit, ihre einzigartige Lage und ihre geheimnisvolle Atmosphäre voller Geschichte und Geschichten haben beide Städte zum Mythos gemacht. Beide am und im Wasser gelegen, von Kanälen und Meeresarmen umspült, haben sie ihre besondere Bau- und Wohnkultur entwickelt.
Die Moderatorin Ute Brucker stellt die beiden "Traumstädte" vor. Der zweite Teil zeigt das Leben in Istanbul: Hochglanz der Vergangenheit, verfallender Charme der Geschichte und aufstrebende Zukunft am Bosporus. Wenn überhaupt irgendwo, dann wird die Sehnsucht nach Glück in Istanbul erfüllt, heißt es. Und das haben in den letzten zehn Jahren speziell deutsche Touristen entdeckt. Istanbul ist das "In"-Ziel für Städtereisen. Ein ost-westlicher Diwan, der zu funktionieren scheint, der das Beste aus beiden Welten vorführt.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15

Reisen in ferne Welten: Kanadas Nordwesten

Sommer am Polarkreis

Film von Stephan Düfel

Erstausstrahlung

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Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen des Landes. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen dort. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich ...
(ARD/SR/3sat)

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Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen des Landes. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen dort. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Ausgangspunkt für eine Reise durch die Region ist der kleine Ort Fort Smith, er ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6.000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom "Snowshoe Inn" feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. In Yellowknife, der mit 19.000 Einwohnern größten Stadt der Territorien, findet der Besucher das "Wildcat Cafe". Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es weiter in den "Nahanni National Park". Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich dort Schwarzbären, Weißkopfseeadler und Kraniche.
Die Dokumentation "Reisen in ferne Welten: Kanadas Nordwesten" lädt zu einer Tour durch die Nordwest-Territorien Kanadas ein, die in Fort Smith beginnt und am Polarmeer weit im Norden endet.

Bis Sonntag, 5. Januar, zeigt 3sat fünf weitere neue Folgen der Reihe "Reisen in ferne Welten". Die Sendungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr. Am Sonntag, 5. Januar, führt um 19.10 Uhr eine weitere Sendung der Reihe nach Myanmar.
(ARD/SR/3sat)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Manche mögen's heiß

(Some Like it Hot)

Spielfilm, USA 1959

Darsteller:
SugarMarilyn Monroe
Joe / JosephinTony Curtis
Jerry / DaphneJack Lemmon
Gamaschen-ColomboGeorge Raft
MulliganPat O'Brien
u.a.
Regie: Billy Wilder
Länge: 116 Minuten

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Chicago 1929: Trotz des Alkoholverbots gibt es eine Menge "Flüsterkneipen" für durstige Kehlen. Eine davon gehört dem Gangsterboss "Gamaschen-Colombo", der sein Unternehmen als Beerdigungsinstitut tarnt. Als die Polizei seinem Treiben auf die Spur kommt, hebt sie das ...
(ARD)

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Chicago 1929: Trotz des Alkoholverbots gibt es eine Menge "Flüsterkneipen" für durstige Kehlen. Eine davon gehört dem Gangsterboss "Gamaschen-Colombo", der sein Unternehmen als Beerdigungsinstitut tarnt. Als die Polizei seinem Treiben auf die Spur kommt, hebt sie das Etablissement aus. Damit verlieren auch die beiden Musiker Joe und Jerry ihren Job. Kurz darauf werden sie unfreiwillig Zeugen, wie Gamaschen-Colombo mehrere Unterwelt-Konkurrenten umbringen lässt. Auf der Flucht vor den Gangstern, die Joe und Jerry als Mitwisser ebenfalls unschädlich machen wollen, verkleiden sie sich als Frauen und nehmen ein Engagement in einer Damenkapelle an. Aus Jerry wird Daphne, und aus Joe wird Josephine. Unterwegs zu einem Gastspiel in Miami, freundet sich Daphne im Schlafwagen mit der blonden Sugar an. Doch auch Joe alias Josephine findet Gefallen an der aufregenden Sängerin, die sich unbedingt einen Millionär als Mann angeln will. Also erfindet Joe in Miami eine weitere Rolle für sich, um Sugar näherzukommen: Tagsüber mimt er fortan den Besitzer einer großen Jacht, die in Wirklichkeit dem millionenschweren alten Playboy Osgood gehört, und abends spielt er als "Josephine" mit Sugar in der Band. Sugar ahnt nichts von Joes Doppelspiel und verliebt sich in den reichen, ungeschickten Millionär. Jerry alias Daphne wiederum muss sich von Osgood den Hof machen lassen. Ganz verrückt wird es schließlich, als Gamaschen-Colombo zu einem Gangster-Kongress in Miami aufkreuzt.
Billy Wilders unwiderstehlicher Komödienklassiker "Manche mögen's heiß", der mit dem berüchtigten St.-Valentin-Massaker in Chicago "wie ein Feuerwerk beginnt und bis zum Schluss die tollsten Funken sprüht" (Variety zur Uraufführung 1959), endet mit einem der berühmtesten Schlussworte der Filmgeschichte: "Nobody is perfect", antwortet vergnügt der alte Satyr Osgood auf die Eröffnung seiner Herzensdame Daphne, dass sie in Wirklichkeit ein Mann sei. Marilyn Monroe ist als Sugar in einer ihrer Paraderollen zu sehen.

Im Anschluss, um 22.10 Uhr, zeigt 3sat den Dokumentarfilm "Marilyn Monroe - ich möchte geliebt werden", ein Porträt der Künstlerin, die drei Jahre nach Erscheinen von "Manche mögen's heiß" auf tragische Weise ums Leben kam.

(ARD)


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22:10

Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden

Dokumentarfilm von Eckhart Schmidt, Deutschland 2010

Länge: 90 Minuten

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Am 5. August 1962 erschütterte der Tod der Schauspielerin Marilyn Monroe die Welt. Der gefeierte Star aus Hollywood-Filmen wie "Manche mögen's heiß", "Das verflixte siebte Jahr", "Blondinen bevorzugt" und "Fluss ohne Wiederkehr" war die bedeutendste Ikone des ...
(ARD/BR)

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Am 5. August 1962 erschütterte der Tod der Schauspielerin Marilyn Monroe die Welt. Der gefeierte Star aus Hollywood-Filmen wie "Manche mögen's heiß", "Das verflixte siebte Jahr", "Blondinen bevorzugt" und "Fluss ohne Wiederkehr" war die bedeutendste Ikone des US-amerikanischen Kinos - und sie blieb es bis heute. Doch wer war der Mensch, der sich hinter der "Leinwandgöttin" verbarg, die ein weltweites Millionenpublikum begeisterte?
Der Hollywood-Experte und Filmemacher Eckhart Schmidt ("Mythos Hollywood") lässt in seinem Dokumentarfilm "Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden" Zeitzeugen zu Wort kommen, die Marilyn Monroe wirklich gekannt haben, die mit ihr befreundet waren und mit ihr gearbeitet haben: Filmemacher, Kritiker, Fotografen sowie Stars wie Jane Russell und Tony Curtis. Unzählige Fotografien und Filmausschnitte sowie seltenes Archivmaterial lassen ein umfangreiches Porträt eines Stars entstehen.
(ARD/BR)


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23:40
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Goyas Geister

(Goya's Ghosts)

Spielfilm, Spanien/USA/Frankreich 2006

Darsteller:
Inés / AlícíaNatalie Portman
Pater LorenzoJavier Bardem
Francisco GoyaStellan Skarsgård
König Carlos IV.Randy Quaid
Königin María LuísaBlanca Portíllo
Der GroßinquisitorMichael Lonsdale
u.a.
Regie: Milos Forman
Länge: 103 Minuten

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Spanien, 1792: Einer der gnadenlosesten Verfechter im Kampf gegen die Aufklärung ist der ehrgeizige Pater Lorenzo. Inés, die Tochter eines reichen Kaufmanns, wird unschuldig von seinen Häschern in den Kerker gesteckt. Sie ist ein Modell des Hofmalers Francisco de Goya, ...
(ARD)

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Spanien, 1792: Einer der gnadenlosesten Verfechter im Kampf gegen die Aufklärung ist der ehrgeizige Pater Lorenzo. Inés, die Tochter eines reichen Kaufmanns, wird unschuldig von seinen Häschern in den Kerker gesteckt. Sie ist ein Modell des Hofmalers Francisco de Goya, zu dessen Gönnern auch Lorenzo gehört. Auf Goyas Bitte hin sucht dieser das gefolterte Mädchen mehrmals im Kerker auf, nutzt die Situation jedoch aus. Durch Vermittlung des Malers kommt es zu einem Treffen Lorenzos mit Inés' verzweifeltem Vater Tomás, der den Spieß nun umdreht: Er foltert den Inquisitor, um ihm ein Geständnis abzuringen. So wird dieser schließlich selbst der Ketzerei angeklagt und flieht ins republikanische Frankreich.
Milos Formans bildgewaltiges Historienepos "Goyas Geister" zeichnet kein Porträt des Malers Francisco de Goya, sondern nimmt dessen zeitgeschichtliche Inspirationen zum Anlass für einen politisch hochaktuellen Film.
(ARD)


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1:25
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

King Ralph

Spielfilm, USA 1991

(Wh.)

Länge: 93 Minuten


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3:00
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Oberstadtgass

Spielfilm, Schweiz 1956

Darsteller:
Albert JuckerSchaggi Streuli
Frieda JuckerMargrit Rainer
Mäni BrändliJürg Grau
Sattler RüttimannEmil Hegetschweiler
Fritz WinterswilerArmin Schweizer
Emma WinterswilerMarianne Hediger
u.a.
Regie: Kurt Früh
Länge: 98 Minuten

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Briefträger Jucker ist die gute Seele im Quartier. Er kennt die Sorgen und Nöte seiner Nachbarn. Manchmal kümmert er sich um den vaterlosen Mäni, der ständig in Schwierigkeiten steckt. Doch zu Hause hängt der Ehesegen schief. Vor fünf Jahren ist Juckers Sohn ...

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Briefträger Jucker ist die gute Seele im Quartier. Er kennt die Sorgen und Nöte seiner Nachbarn. Manchmal kümmert er sich um den vaterlosen Mäni, der ständig in Schwierigkeiten steckt. Doch zu Hause hängt der Ehesegen schief. Vor fünf Jahren ist Juckers Sohn Albertli gestorben. Seine Frau Frieda kann nicht darüber hinwegkommen und macht Jucker das Leben schwer. Nach einem Autounfall liegen Jucker und Mäni im selben Spitalzimmer und werden Freunde. Als kurz darauf Mänis Mutter stirbt, erhält der Postbeamte das Sorgerecht. Er hofft, der aufgeweckte Junge werde seine Frau über den Verlust des eigenen Kindes hinwegtrösten. Doch Frieda behandelt Mäni wie einen Eindringling.
Regisseur Kurt Früh verfilmte nach dem Erfolg von "Polizischt Wäckerli" (1955) auch Hauptdarsteller Schaggi Streulis erfolgreiche Hörspielserie "Oberstadtgass".


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4:35

Hier oben bin ich frei

Film von Gieri Venzin

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Eigentlich hätte der 36-jährige Clau Scherrer in der klassischen Musik eine Pianistenkarriere machen sollen. Er erhielt Preise und Jobangebote. Doch er entschloss sich heimzukehren in die kleine, abgelegene Surselva im Bündner Oberland. "Hier oben bin ich frei, hier ...

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Eigentlich hätte der 36-jährige Clau Scherrer in der klassischen Musik eine Pianistenkarriere machen sollen. Er erhielt Preise und Jobangebote. Doch er entschloss sich heimzukehren in die kleine, abgelegene Surselva im Bündner Oberland. "Hier oben bin ich frei, hier kann ich die Musik machen, die ich will, mit den Leuten, mit denen ich will, in der Landschaft, in der ich will." Nach seiner Rückkehr gründete Clau Scherrer den "Chor Cantus Firmus Surselva" und machte ihn zu einem der besten Laienchöre der Region.
Die Dokumentation "Hier oben bin ich frei" porträtiert den Musiker und Chorleiter Clau Scherrer, der in der Sursevla seine künstlerische Verwirklichung sucht.

Sendeende: 5:50 Uhr