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November 2017
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2. Weihnachtsfeiertag - Donnerstag, 26. Dezember
Programmwoche 52/2013
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6:00

Schätze Brandenburgs

präsentiert von Ulrich Noethen

Film von Andreas Christoph Schmidt

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Brandenburg ist, wie wenige andere Gegenden der Welt, reich an historischen Orten und Schönheiten. Die steinernen Zeugen des Landes bersten geradezu von Geschichte und Geschichten.
Die Dokumentation "Schätze Brandenburgs" erzählt mit poetischer Kraft und visueller ...
(ARD/RBB)

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Brandenburg ist, wie wenige andere Gegenden der Welt, reich an historischen Orten und Schönheiten. Die steinernen Zeugen des Landes bersten geradezu von Geschichte und Geschichten.
Die Dokumentation "Schätze Brandenburgs" erzählt mit poetischer Kraft und visueller Eindrücklichkeit von Brandenburg anhand seiner architektonischen, kulturellen und historischen Schätze. Der Schauspieler Ulrich Noethen präsentiert darin historische Personen, Ereignisse und Anekdoten. Heimatkunde der besonderen Art, opulent und genießerisch.
(ARD/RBB)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Schloss in den Rocky Mountains

Das legendäre Eisenbahnhotel in Kanada

Film von Susanne Becker

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Vor 130 Jahren schlugen europäische Pioniere die Eisenbahn durch die Felsen der Rocky Mountains, um den noch wilden Westen Kanadas mit dem besiedelten Osten zu verbinden. Als Indianer die Bahnarbeiter zu heißen Quellen nahe dem Schienenstrang führten, begann die ...

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Vor 130 Jahren schlugen europäische Pioniere die Eisenbahn durch die Felsen der Rocky Mountains, um den noch wilden Westen Kanadas mit dem besiedelten Osten zu verbinden. Als Indianer die Bahnarbeiter zu heißen Quellen nahe dem Schienenstrang führten, begann die Geschichte von Banff Springs: "Wir können diese herrliche, reiche Landschaft nicht exportieren, aber wir können die Menschen hierher einladen", sagte damals William van Horne, der Vizepräsident der Canadian Pacific Railway - und begann den Bau eines Hotels, das 1888 mit 250 Zimmern als weitweit größtes Hotel eröffnet wurde. Seitdem genießen dort auf 1.370 Metern Höhe Wintersportler, Romantiker und Prominente die Grandezza dieses Palasts. Die Liste der Besucher spricht für sich: Einst kamen King George VI., Queen Elizabeth, Winston Churchill und Marilyn Monroe, heute belegen Robbie Williams, George Clooney und andere Stars gern die Suite im Painter Tower. Viele junge Deutsche arbeiten im Banff Springs: Thomas Wild leitet den Service in der Bar für Nachtschwärmer, eine Köchin aus Thüringen erfüllt die kulinarischen Wünsche ihrer Gäste.
Die Reportage "Ein Schloss in den Rocky Mountains" erzählt die Geschichte des Hotels.


9:25

Der Nussknacker

Ballett mit dem Nationalballett Kuba und dem Kanadischen

Ballettjugendensemble

Choreographie: Alicia Alonso

Musik: Peter Iljitsch Tschaikowsky
Orchester: Hamilton Ballet Orchestra
Musikalische Leitung: Giovanni Duarte


(ARD/WDR)


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10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Chinas neue Musentempel

Film von Ralf Pleger

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Nirgendwo auf der Welt sind so viele neue Theater- und Opernhäuser gebaut worden wie derzeit in China. Im ganzen Land schießen eindrucksvolle Musentempel wie Pilze aus dem Boden: Etwa 50 sind gerade fertiggestellt worden oder stehen kurz vor ihrer Vollendung, mehrere ...

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Nirgendwo auf der Welt sind so viele neue Theater- und Opernhäuser gebaut worden wie derzeit in China. Im ganzen Land schießen eindrucksvolle Musentempel wie Pilze aus dem Boden: Etwa 50 sind gerade fertiggestellt worden oder stehen kurz vor ihrer Vollendung, mehrere Dutzend weitere sind in Planung. Jede Stadt, die etwas auf sich hält, glänzt mit einem repräsentativen Opernhaus. Im Westen hat das Tradition. Chinas Metropolen greifen diese Idee nun auf und setzen sie um - per Regierungsauftrag, in kürzester Frist und im ganz großen Stil. Bemerkenswerte Wahrzeichen entstehen, Vorzeigeprojekte auf Weltklasse-Niveau. Von internationalen Star-Architekten werden sie entworfen und hochwertig ausgestattet. Doch was haben diese Häuser darüber hinaus zu bieten? Entwickelt sich China zum Opernparadies der Zukunft?
Filmemacher und Opernkenner Ralf Pleger begab sich für die Dokumentation "Chinas neue Musentempel" auf Erkundungstour durch chinesische Mega-Citys - im Westen teilweise unbekannte Millionenstädte. Er trifft Sänger und Musiker, junge Opernfans, chinesische Funktionäre und ausländische Auftragnehmer: Begegnungen, die erstaunliche Einblicke in das moderne Kulturleben und in die junge Gesellschaft Chinas bieten.


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11:45

In den Schuhen des Fischers

(Wh.)

Länge: 148 Minuten


(ARD)


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14:10
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Das fliegende Klassenzimmer

Spielfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
Dr. Justus BökhUlrich Noethen
Bob Uthofft (Der Nichtraucher)Sebastian Koch
Kreuzkamm SeniorPiet Klocke
Jonathan TrotzHauke Diekamp
Martin ThalerPhilipp Peters-Arnolds
Matz SelbmannFrederick Lau
u.a.
Gäste: Anja Kling, Thomanerchor Leipzig
Literarische Vorlage: Erich Kästner
Regie: Tomy Wigand
Länge: 106 Minuten

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Jonathan Trotz ist schon von acht Internaten geflogen, als er in Leipzig in das Internat des berühmten Thomanerchors eintritt. Schon bald werden die Jungen aus dem Schlafsaal seine Freunde. Sie zeigen Jonathan einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück - ihr ...

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Jonathan Trotz ist schon von acht Internaten geflogen, als er in Leipzig in das Internat des berühmten Thomanerchors eintritt. Schon bald werden die Jungen aus dem Schlafsaal seine Freunde. Sie zeigen Jonathan einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück - ihr Versteck. Weil ein Konzert in der Nikolaikirche ein Fiasko wird, verdonnert Dr. Justus Bökh, der verständnisvolle Internatsleiter und Kantor des Knabenchors, die Jungen dazu, eine exzellente Weihnachtsaufführung hinzulegen, die ihren Ruf wieder aufpoliert. Jonathan wird mit der Regie betraut. Da entdecken die Freunde im Eisenbahnwaggon eine vergilbte Mappe mit einem Theatertext. Titel: "Das fliegende Klassenzimmer". Die Kinder sind Feuer und Flamme und wollen eine Art Space-Oper à la "Raumschiff Enterprise" auf die Bühne bringen. Jonathan komponiert die Musik dazu. Als Justus zufällig einer Probe lauscht, verbietet er brüsk die Aufführung. Jonathan flippt aus, zerstört die Kulissen und entfacht dabei ein Feuer: Das Internat brennt. Jonathan gesteht dem Leiter seine Schuld, aber auch Justus räumt ein, dass er eine Mitschuld trägt: Das Stück hat ihn an seine eigene schwere Internatszeit erinnert. Sein damaliger bester Freund Robert, genannt "Bob", den er seit dessen Flucht aus der DDR nie mehr gesehen hat, hatte es geschrieben.
Tomy Wigand versetzte Erich Kästners Geschichte "Das fliegende Klassenzimmer" in das Leipzig von heute und vermittelt so auch ein Stück deutsche Geschichte. Ulrich Noethen und Sebastian Koch spielen die alten Schulfreunde Justus und Robert, die nach der Wende wieder zusammenfinden.


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16:00
Dolby-Digital Audio

Gérard Depardieu

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (3/4)

Spielfilm, Frankreich/Deutschland 2000

Darsteller:
JavertJohn Malkovich
Jean ValjeanGérard Depardieu
ThénardierChristian Clavier
CosetteVirginie Ledoyen
MariusEnrico Lo Verso
ÉponineAsia Argento
EnjolrasSteffen Wink
u.a.
Regie: Josée Dayan
Länge: 92 Minuten

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Jean Valjean, der sich nach Jahren des Versteckens in Paris wieder an die Öffentlichkeit gewagt hat, wird von dem skrupellosen Gauner Thénardier wiedererkannt, der einst Valjeans Ziehtochter Cosette das Leben zur Hölle gemacht hat und nun den Ex-Sträfling wegen seiner ...

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Jean Valjean, der sich nach Jahren des Versteckens in Paris wieder an die Öffentlichkeit gewagt hat, wird von dem skrupellosen Gauner Thénardier wiedererkannt, der einst Valjeans Ziehtochter Cosette das Leben zur Hölle gemacht hat und nun den Ex-Sträfling wegen seiner Vergangenheit erpressen will. Doch der junge Republikaner Marius de Pontmercy, der Cosette liebt, belauscht, wie Thénardier einen Komplott gegen Valjean plant, und meldet den Vorfall der Polizei. Damit führt er Valjeans alten Widersacher, Inspektor Javert wieder auf dessen Spur. Als in Paris eine Revolte ausbricht, beteiligt sich der verliebte Marius kaum noch an den Aktionen seiner republikanischen Mitstreiter, angeführt von Enjolras. Er lässt er sich auf einen Handel mit Éponine ein, der Tochter des verhafteten Thénardier, die sich in Marius verliebt hat. Sie führt ihn zum Haus von Cosette, wo es zu einer kurzen Begegnung der Liebenden kommt, gibt dann aber vor, dass Cosette Paris verlassen habe und ein neues Treffen unmöglich sei. Marius stürzt in tiefe Verzweiflung. Währenddessen steht Javert, der sich bei den Republikanern als Spitzel eingeschleust hat, kurz davor, Valjean ein weiteres Mal zu verhaften. In diesem Moment gehen die Aufständischen auf die Barrikaden.
Dritter Teil der international besetzten, vierteiligen Verfilmung von Victor Hugos Klassiker "Les Misérables" ("Die Elenden", 1862). Der Deutsche Steffen Wink ("Kai Rabe gegen die Vatikankiller") spielt darin Enjolras, den Anführer der Studenten.


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17:30
Dolby-Digital Audio

Gérard Depardieu

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (4/4)

Spielfilm, Frankreich/Deutschland 2000

Darsteller:
JavertJohn Malkovich
Jean ValjeanGérard Depardieu
ThénardierChristian Clavier
CosetteVirginie Ledoyen
MariusEnrico Lo Verso
EnjolrasSteffen Wink
u.a.
Regie: Josée Dayan
Länge: 87 Minuten

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In Paris, rund um das Café Musain, tobt ein Aufstand, doch die Aufständischen verlieren. Mittendrin: Der junge Adelige Marius, der seine geliebte Cosette für immer verloren glaubt und sich von Todessehnsucht angetrieben in die Kämpfe mischt. Auch Cosettes Ziehvater ...

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In Paris, rund um das Café Musain, tobt ein Aufstand, doch die Aufständischen verlieren. Mittendrin: Der junge Adelige Marius, der seine geliebte Cosette für immer verloren glaubt und sich von Todessehnsucht angetrieben in die Kämpfe mischt. Auch Cosettes Ziehvater Jean Valjean, ein ehemaliger Sträfling, der für alte Vergehen noch immer von seinem Widersacher, dem Polizeiinspektor Javert, gejagt wird, befindet sich unter den Kämpfenden. Als er sieht, dass die Studenten Javert enttarnt und gefangen genommen haben, fordert er das Recht ein, ihn zu erschießen, lässt seinen alten Feind aber stattdessen frei. Marius erfährt derweil von Éponine, dass sie ihn aus enttäuschter Liebe belogen hat und Cosette noch immer in Paris auf ihn wartet. Valjean rettet Marius von der Barrikade und flieht mit ihm vor den Soldaten durch die Kanalisation von Paris, um ihn zu Cosette zu bringen. Doch Javert ist weniger nachgiebig als Valjean und stellt sich den Männern in den Weg, entschlossen, das Gesetz in voller Härte durchzusetzen.
Letzter Teil der international besetzten, vierteiligen Verfilmung von Victor Hugos Klassiker "Les Misérables" ("Die Elenden", 1862). Für den Briten John Malkovich, der Depardieus Gegenspieler Javert spielt, war die Verfilmung der zweite Vierteiler über französische Geschichte innerhalb von wenigen Monaten. Zuvor hatte er, ebenfalls mit Depardieu und Christian Clavier, der hier den Thénardier spielt, als Charles Talleyrand in einer internationalen "Napoleon"-Verfilmung mitgewirkt.

Als nächsten Beitrag der Filmreihe zum 65. Geburtstag von Gérard Depardieu zeigt 3sat um 22.10 Uhr "Zwei ungleiche Freunde".


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Als die Scheichs in Armut lebten

Abu Dhabis unerzählte Vergangenheit

Film von Jay Tuck

Erstausstrahlung

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Das Urlaubsland der Ölscheichs, futuristisch, extravagant, luxuriös - so kennen Touristen das moderne Abu Dhabi. Doch das war nicht immer so. Die 1960er Jahre, als das Öl noch nicht floss, war eine Zeit, in der feste Häuser, fließendes Wasser, elektrisches Licht und ...

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Das Urlaubsland der Ölscheichs, futuristisch, extravagant, luxuriös - so kennen Touristen das moderne Abu Dhabi. Doch das war nicht immer so. Die 1960er Jahre, als das Öl noch nicht floss, war eine Zeit, in der feste Häuser, fließendes Wasser, elektrisches Licht und moderne medizinische Versorgung dort völlig unbekannt waren. Die Europäer tanzten bereits zu den Beatles, die Amerikaner feierten die Mondlandung, doch in Abu Dhabi mussten Frauen immer noch mehrere Kilometer täglich laufen, um sauberes Trinkwasser für die Familie zu holen.
Die Dokumentation "Als die Scheichs in Armut lebten" erzählt die weithin unbekannte Geschichte eines der reichsten Völker der Welt. Die Geschichte eines Volks, das seine Vergangenheit weniger in Geschichtsbüchern als mündlich weitergibt, übertragen von Generation zu Generation in der Erzählkultur der Beduinen. Sie blickt hinter die Kulissen einer abgeschirmten Gesellschaft - im Privathaus des Kulturministers, im Fischer-Dau auf dem Arabischen Golf oder unterwegs mit Beduinen in den Weiten der Liwa-Wüste. Porträtiert werden ebenso die Mächtigen des Landes wie auch einfache Emiratis. Ihre Erfahrungen aus den Zeiten vor dem Ölgeld, ihre Erinnerungen an ihre Nöte, bevor es Ärzte und Autos, Straßen und Strom, Wasserleitungen und Vitamine gab, bilden einen Kontrast zur heutigen Zeit. Es sind die authentischen Aussagen und Erzählungen einer Generation, die die Armut ihrer Kindheit nicht vergessen kann. In der Liwa-Wüste, wo ein Kameltreiber eine Herde im Millionenwert haben kann, erzählen Beduinen von einer Kindheit ohne Straßen und Strom, Ärzte und Autos. Hinter Palastmauern, wo goldene Wasserhähne Badezimmer schmücken, erinnern sich Scheichs, wie sie zum ersten Mal elektrisches Licht und fließendes Wasser erlebten. Jumaa, ein alter Ziegenhirte, erklärt, warum er trotz seines beachtlichen Vermögens das einfache Leben tief in der Wüste bevorzugt. Als kleiner Junge war er dabei, als das erste Öl aus dem Sand sprudelte. Der 90-jährige Perlentaucher Khamiz berichtet, wie er monatelang auf hoher See schuften musste - trotz Unterernährung, schlechter Bezahlung und ständiger Lebensgefahr.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Simon

Spielfilm, Deutschland/Schweden/Norwegen 2011

Darsteller:
Simon LarssonBill Skarsgard
Karin LarssonHelen Sjöholm
Ruben LentovJan Josef Liefers
Erik LarssonStefan Gödicke
Isak LentovKarl Linnertorp
Simon als KindJonatan S. Wächter
u.a.
Regie: Lisa Ohlin
Länge: 114 Minuten
Erstausstrahlung

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Südschweden, kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: Simon Larsson lebt mit seinen Eltern Karin und Erik in einem kleinen Haus an der Küste vor Göteborg. Die Eltern sind einfache, aber liebevolle und prinzipientreue Menschen. Während der Vater, ein ...
(ARD/MDR/3sat)

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Südschweden, kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: Simon Larsson lebt mit seinen Eltern Karin und Erik in einem kleinen Haus an der Küste vor Göteborg. Die Eltern sind einfache, aber liebevolle und prinzipientreue Menschen. Während der Vater, ein bodenständiger Arbeiter, ihn am liebsten zum Handwerker machen würde, ist Simon ein Bücherwurm. Oft hat er das Gefühl, nicht in die Familie zu passen. Sein bester Freund ist eine Eiche, in deren Krone er sich in seine eigene Traumwelt flüchtet. Mutter Karin unterstützt und fördert ihren Jungen so gut sie kann. Dank ihrer Hilfe geht er schließlich auf die höhere Schule in der Stadt, wo er sich mit Isak anfreundet, dem Sohn des reichen Buchhändlers Ruben Lentov. Isaks Familie ist aus Nazi-Deutschland geflohen und hat in Schweden eine neue Heimat gefunden. Simon lernt durch die Lentovs eine Welt der Bildung und Kultur kennen, Ruben nimmt ihn an wie einen zweiten Sohn. Erik kümmert sich dagegen um Isak. Dann bricht der 2. Weltkrieg aus. Isak, durch die Flucht traumatisiert, zieht sich zurück. Ruben bringt ihn bei den Larssons unter. Beide Familien wachsen immer mehr zusammen und ihre Schicksale verflechten sich über Jahrzehnte hinweg. Erst spät - nach dem Krieg - erfährt Simon, dass er adoptiert wurde und einen jüdischen Vater hat. Gemeinsam mit Ruben Lentov fährt er nach Berlin, auf der Suche nach seinen Wurzeln. Dabei taucht er in eine Welt der Kultur und Musik ein, die ihn auch nach seiner Rückkehr nach Schweden nicht mehr loslässt.
"Simon" ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von Marianne Fredriksson, die die Geschichte zweier sehr verschiedener Familien schildert, deren Schicksale sich vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges über Jahrzehnte hinweg miteinander verbinden. Regisseurin Lisa Ohlin erzählt in ihrer poetischen Inszenierung von Privatem, in dem sich Politisches spiegelt und findet dafür brillante Bilder und hervorragende Schauspieler.
(ARD/MDR/3sat)


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22:10
Dolby-Digital 5.1 Audio

Gérard Depardieu

Zwei ungleiche Freunde

(Je préfère qu'on reste amis)

Spielfilm, Frankreich 2005

Darsteller:
Claude MendelbaumJean-Paul Rouve
SergeGérard Depardieu
Madame MendelbaumAnnie Girardot
DanielLionel Abelanski
SophieIsabelle Renauld
GermainYves Jacques
VéroniqueElisabeth Vitali
u.a.
Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano
Länge: 95 Minuten

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Seit zwei Jahren schon ist Claude Mendelbaum Single wider Willen. Das ist kein Wunder, denn der graumäusige Büroangestellte ist nicht gerade ein Frauentyp. Claude ist ein wahrer Mann ohne Eigenschaften und außerdem noch krankhaft schüchtern, depressiv und Hypochonder. ...
(ARD)

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Seit zwei Jahren schon ist Claude Mendelbaum Single wider Willen. Das ist kein Wunder, denn der graumäusige Büroangestellte ist nicht gerade ein Frauentyp. Claude ist ein wahrer Mann ohne Eigenschaften und außerdem noch krankhaft schüchtern, depressiv und Hypochonder. Resigniert hat er sich inzwischen mit dem Alleinsein abgefunden - bis er auf der Hochzeit seines Bruders unverhofft den mitteilungsfreudigen Serge kennenlernt, einen charmanten Abenteurer und zweifachen Vater. Auch Serge ist seit seiner Scheidung vor einigen Jahren Single, doch er geht mit dem Alleinsein ausgesprochen offensiv um. Serge betreibt die Suche nach der Traumfrau mit geradezu sportlichem Ehrgeiz. Der Draufgänger nimmt den verklemmten Claude unter seine Fittiche und verrät ihm seinen besten Trick: Um Frauen kennenzulernen, schmuggelt Serge sich bei wildfremden Hochzeiten unter die Gäste. Auch auf die Hochzeit von Claudes Bruder hatte ihn niemand eingeladen. Als Claude widerwillig zu einer fremden Hochzeit mitkommt, geschieht das große Wunder: Sein Leben ergibt wieder einen Sinn, denn er verliebt sich auf den ersten Blick unsterblich - leider ausgerechnet in die Braut.
In dem französischen Spielfilm "Zwei ungleiche Freunde" überzeugen Frankreichs Megastar Gérard Depardieu und Jean-Paul Rouve als beziehungsunfähige Schwerenöter. Am Ende müssen die alten Junggesellen einsehen, dass sie weniger für Frauen als füreinander bestimmt sind.

Als letzten Beitrag der vierteiligen Filmreihe zum 65. Geburtstag von Gérard Depardieu zeigt 3sat im Anschluss um 23.45 Uhr "36 - Tödliche Rivalen".
(ARD)


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23:45
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Gérard Depardieu

36 - Tödliche Rivalen

(36 Quai des Orfèvres)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
Léo VrinksDaniel Auteuil
Denis KleinGérard Depardieu
Robert ManciniAndré Dussollier
Hugo SilienRoschdy Zem
Camille VrinksValeria Golino
u.a.
Regie: Olivier Marchal
Länge: 107 Minuten

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Innerhalb von 18 Monaten wurden in und um Paris 13 Geldtransporte überfallen und ausgeraubt. Augenscheinlich immer von derselben Bande. Angesetzt auf die Lösung des Falls sind gleich zwei Sondereinheiten der Pariser Polizei: Die BRI unter der Leitung des ...

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Innerhalb von 18 Monaten wurden in und um Paris 13 Geldtransporte überfallen und ausgeraubt. Augenscheinlich immer von derselben Bande. Angesetzt auf die Lösung des Falls sind gleich zwei Sondereinheiten der Pariser Polizei: Die BRI unter der Leitung des unkonventionellen Léo Vrinks und die OCU mit ihrem ehrgeizigen Leiter Denis Klein. Als Vrinks von einem seiner Spitzel hereingelegt und in einen Mord verstrickt wird, nutzt Klein die Chance, den erfolgreichen Rivalen um den Chefposten der Pariser Polizei kaltzustellen. Vrinks wandert für sieben Jahre ins Gefängnis und verliert dank Kleins skrupelloser Machtgier auch seine Frau. Dann wird der verbitterte Cop aus dem Gefängnis entlassen und sinnt auf Rache.
Ex-Polizist Olivier Marchal zeigte mit seiner zweiten Regiearbeit "36 - Tödliche Rivalen" nicht nur, dass er den Polizeialltag genau kennt, sondern belebte die große Tradition des französischen Polizeithrillers auf beeindruckende Weise neu. Frankreichs Superstars Gérard Depardieu und Daniel Auteuil liefern sich ein packendes Schauspielduell, das unter die Haut geht. Als Anerkennung wurde der Film in Frankreich unter anderem für acht Césars nominiert.

Mit "36 - Tödliche Rivalen" endet die vierteilige Filmreihe zum 65. Geburtstag von Gérard Depardieu in 3sat.


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1:30
Dolby-Digital Audio

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (3/4)

(Wh.)

Länge: 92 Minuten


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3:05
Dolby-Digital Audio

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (4/4)

(Wh.)

Länge: 87 Minuten


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4:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Red Ribbon Celebration Concert - United in difference

Wiener Burgtheater, 2013

Orchester: ORF-Radio-Symphonieorchester

Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber


(ORF)

Sendeende: 5:50 Uhr