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1. Weihnachtsfeiertag - Mittwoch, 25. Dezember
Programmwoche 52/2013
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6:05
VPS 06:00

Das große Weihnachts-ABC

mit Lutger Stratmann

Film von Lothar Schröder

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A bis Z, das sind 27 Buchstaben oder 60 kleinen Geschichten über Weihnachtsbräuche aus und in Nordrhein-Westfalen. Vom Adventskranz bis zum Zimtstern am Stiel. Chef-Weihnachtsmann Ludger Stratmann erklärt unter anderem, warum man in Dülmen nicht ohne Stein in der Hand ...
(ARD/WDR)

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A bis Z, das sind 27 Buchstaben oder 60 kleinen Geschichten über Weihnachtsbräuche aus und in Nordrhein-Westfalen. Vom Adventskranz bis zum Zimtstern am Stiel. Chef-Weihnachtsmann Ludger Stratmann erklärt unter anderem, warum man in Dülmen nicht ohne Stein in der Hand die Kneipe betreten sollte, Stollen am besten im Stollen lagert, das Midwinterhorn über die holländische Grenze geblasen wird und gute Glaskugeln auf den Boden fallen können, ohne zu zerbrechen. Natürlich dampft auch der Ofen: Es gibt Lebkuchen in Borgholzhausen, Printen in Aachen, Spekulatius in Castrop-Rauxel.
Die Dokumentation "Das große Weihnachts-ABC" erzählt die unterschiedlichsten Weihnachtsgeschichten aus Nordrhein-Westfalen und besucht dabei unter anderem den einzigen Glimmer-Glanzbilder-Hersteller der Welt.
(ARD/WDR)


7:35
VPS 07:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

ballettmainz tanzt im Dom

1000 Jahre Mainzer Dom

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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Nach zehn Jahren in Mainz zog der Choreograf Martin Schläpfer zur Saison 2009/2010 mit seinem Ensemble nach Düsseldorf, an die Deutsche Oper am Rhein. Eine seiner letzten Vorstellungen in Mainz inszenierte Schläpfer im Mainzer Willigis-Dom. In einer Art "Best of" tanzte ...

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Nach zehn Jahren in Mainz zog der Choreograf Martin Schläpfer zur Saison 2009/2010 mit seinem Ensemble nach Düsseldorf, an die Deutsche Oper am Rhein. Eine seiner letzten Vorstellungen in Mainz inszenierte Schläpfer im Mainzer Willigis-Dom. In einer Art "Best of" tanzte das "ballettmainz" Choreografien aus Programmen der vergangenen Jahre. "Ramifications", das erste Solo des Abends, wirkte zur Musik von György Ligeti und in der Körpersprache von Marlucia do Amaral wie ein lebendiges Symbol von Menschlichkeit und Emotion. Die Walzer-Variationen "Pezzi und Tänze" gestaltete Schläpfer als Miniaturen zu "Tre pezzi" für Sopransaxofon von Giacinto Scelsi und Walzerstücken von Franz Schubert. Eine Komposition von Franz Schubert in Kombination mit einem Stück von Salvatore Sciarrino bildete die Grundlage für die Choreografie "Obelisco". Skurril und tiefgründig erscheinen Schläpfers "Sinfonien", Reflektionen über Freiheit zur Musik von Wilhelm Killmayer.
3sat zeig eine Aufzeichnung des Ballettabends.


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10:25

Missa Solemnis - op. 123 von Ludwig van Beethoven

(1770 - 1827)

Concertgebouw Amsterdam, Frühjahr 2012

Mit Marlis Petersen (Sopran), Elisabeth Kulman (Alt),
Werner Güra (Tenor) und Gerald Finley (Bass)

Chor: Niederländischer Rundfunkchor
Orchester: Königliches Concertgebouw, Orchester
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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Als Ludwig van Beethoven im Jahr 1819 mit der Arbeit an der "Missa Solemnis" begann, war er nahezu taub, was nicht nur das Komponieren erschwerte, sondern auch zur menschlichen Isolation führte. In dieser schwierigen Phase schrieb er - neben letzten Streichquartetten und ...
(ORF)

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Als Ludwig van Beethoven im Jahr 1819 mit der Arbeit an der "Missa Solemnis" begann, war er nahezu taub, was nicht nur das Komponieren erschwerte, sondern auch zur menschlichen Isolation führte. In dieser schwierigen Phase schrieb er - neben letzten Streichquartetten und der Neunten Symphonie - die "Missa Solemnis", die der Komponist selbst für sein "größtes Werk" hielt. Beethovens persönliche Situation und seine Beschäftigung mit Sakralmusik haben einen engen Zusammenhang. In dieser für ihn schwierigen Zeit widmete er sich intensiv der katholischen Liturgie und zahlreichen Messvertonungen. Beethoven wollte das Stück zur Amtseinführung seines Freundes und Gönners Erzherzog Rudolf als Erzbischof von Olmütz im Jahre 1820 fertigstellen, doch er änderte, erweiterte und überarbeitete die "Missa Solemnis" immer wieder. Diese - einer seiner eindrucksvollsten Kompositionen - ist nicht mehr nur funktionale Musik, sondern vermittelt in jedem Takt Beethovens Denken und Fühlen.
3sat zeigt eine Aufzeichnung der "Missa Solemnis" mit dem Niederländischen Rundfunkchor und dem Königlichen Concertgebouw-Orchester. Es dirigiert Nikolaus Harnoncourt.
(ORF)


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11:55

Pfefferminz und Ziegenmilch

Urban Farming in Kairo

Film von Roland Strumpf

Erstausstrahlung

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Man könnte meinen, das Einzige, was in Kairo wächst, seien die Satellitenschüsseln auf den Dächern. Doch neuerdings macht sich in Ägyptens Hauptstadt ein neuer Trend bemerkbar: "Urban Farming". Das hat dort allerdings wenig mit bunten Blumenrabatten zu tun. Es dient ...

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Man könnte meinen, das Einzige, was in Kairo wächst, seien die Satellitenschüsseln auf den Dächern. Doch neuerdings macht sich in Ägyptens Hauptstadt ein neuer Trend bemerkbar: "Urban Farming". Das hat dort allerdings wenig mit bunten Blumenrabatten zu tun. Es dient vielmehr dem Überleben, denn Inflation, schwindene Anbauflächen und immer mehr Zuwanderer machen die Versorgung mit Obst und Gemüse zunehmend schwierig. Also bauen die Bewohner auf den Hausterrassen vor allem Kräuter, Salat und Tomaten an, einige Familien halten sogar Vieh auf dem Dach. Vor den Toren der Metropole macht sich ein zusätzlicher Trend bemerkbar: Innovative Bauern versuchen sich an ökologischem Gemüseanbau. Der entspricht zwar noch nicht europäischen Standards, aber die Ware lässt sich verkaufen. Unterstützt werden diese Eigeninitiativen bis dato wenig. Im Gegenteil, mit vielen Vorschriften legen die Behörden ihnen Steine in den Weg.
Die Dokumentation "Pfefferminz und Ziegenmilch" stellt "Urban Farming" in Kairo vor.


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12:10

Die Christkindfalle

Spielfilm, Tschechien 2007

Mit Pavel Kriz, Michaela Kuklová und Petr Stepánek

Regie: Karel Janák

Länge: 15 Minuten

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Der neunjährige Vasek will wissen, ob die Weihnachtsgeschenke tatsächlich vom Christkind gebracht werden. Schließlich hat kein Mensch das Christkind je gesehen. Aber was, wenn man es beim Geschenke-Verteilen einfangen würde? So konstruiert der findige Vasek eine ...
(ARD/SR)

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Der neunjährige Vasek will wissen, ob die Weihnachtsgeschenke tatsächlich vom Christkind gebracht werden. Schließlich hat kein Mensch das Christkind je gesehen. Aber was, wenn man es beim Geschenke-Verteilen einfangen würde? So konstruiert der findige Vasek eine Christkindfalle. Kein Problem für ihn, das technische Wunderwerk zu installieren. Aber wird es ihm gelingen, die allzu neugierigen Eltern aus dem Verkehr zu ziehen?
Der tschechische Kinderkurzfilm "Die Christkindfalle" von Karel Janák, eine Weihnachtsgeschichte voll schwarzem Humor, entstand im Rahmen des Kinderfilmaustauschs der Europäischen Rundfunk-Union (EBU).
(ARD/SR)


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12:25
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Emil und die Detektive

Spielfilm, Deutschland 1999

Darsteller:
EmilTobias Retzlaff
Pony HütchenAnja Sommavilla
Max GrundeisJürgen Vogel
Pastorin HummelMaria Schrader
Knut Tischbein, Emils VaterKai Wiesinger
GypsiMaximilian Befort
u.a.
Literarische Vorlage: Erich Kästner
Regie: Franziska Buch
Länge: 104 Minuten

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an - doch dann baut Herr ...

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an - doch dann baut Herr Tischbein einen Autounfall, landet im Krankenhaus und verliert seinen Führerschein. Während Herr Tischbein im Krankenhaus liegt, fährt Emil für zwei Wochen nach Berlin. Im Zug nach Berlin lernt Emil den zwielichtigen Max Grundeis kennen, der dem Jungen vorgaukelt, er könne ihm zu einem neuen Führerschein für seinen "Paps" verhelfen. Gerade als Emil beginnt, Grundeis zu vertrauen, klaut der ihm 1.500 Mark, die Ersparnisse aus Emils "Zukunftskasse". So kommt es, dass Emil den Schurken Grundeis auf äußerst abenteuerliche Weise quer durch Berlin verfolgt. Dabei trifft er auf Pony Hütchen, die draufgängerische Chefin einer bunt zusammengewürfelten Berliner Kinderbande. Die Kinder beschließen spontan, Emil zu helfen. Dabei verstricken sie sich in eine Kette halsbrecherischer Abenteuer, in deren Verlauf Grundeis in ein Luxushotel verfolgt wird, die Kinder in einem noblen Restaurant Verwirrung stiften, ein Koffer voll gestohlener Juwelen auftaucht, zwei ausgekochte Führerscheinhändler ihr übles Spiel zu treiben versuchen und Grundeis schließlich Pony entführt. Als das passiert, scheint alles verloren - doch dann haben die Kinder eine Idee, auf die kein Erwachsener der Welt kommen würde.
"Emil und die Detektive" ist eine prominent besetzte Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Erich Kästner mit Jürgen Vogel, Maria Schrader, Kai Wiesinger und anderen. Die Titelrolle spielt Tobias Retzlaff.


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14:10
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Spielfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
TimJannis Niewöhner
Karl ViersteinJonathan Dümcke
Willi "Klößchen"Lukas Eichhammer
Emil GlocknerJürgen Vogel
Lehrer ManekUlrich Noethen
GeorgHeinrich Schafmeister
u.a.
Regie: Tomy Wigand
Länge: 108 Minuten

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Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein ratloser Kommissar - der Fall ist verzwickt. Dabei fing alles so harmlos an: Der Schüler Kevin, ein Ass in den naturwissenschaftlichen Fächern, soll seine preisgekrönte Erfindung, die "Mind-Machine", vor ...
(ARD/BR)

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Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer unter Verdacht und ein ratloser Kommissar - der Fall ist verzwickt. Dabei fing alles so harmlos an: Der Schüler Kevin, ein Ass in den naturwissenschaftlichen Fächern, soll seine preisgekrönte Erfindung, die "Mind-Machine", vor der Schulversammlung präsentieren. Doch nach wenigen wirren Sätzen flüchtet er von der Bühne. Kurz darauf verschwindet seine Freundin Nadine, während gleichzeitig die Presse über Waisenkinder berichtet, die vermisst werden. Ein klarer Fall für Tim, Karl, Klößchen und Gabi alias TKKG. Im Haus von Kevins Eltern verschlägt es ihnen den Atem, als sie auf den Prototyp der spektakulären "Mind-Machine" stoßen. Die Vier ahnen, dass eine Verbindung zwischen den Fällen der vermissten Personen und ihrem Fund bestehen könnte. Aber was haben Kevin und der Biolehrer damit zu tun?
Mit über 26 Millionen Büchern und Hörkassetten, zwei Serien und einem frühen Spielfilm ist "TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine" seit Jahren Kult.
(ARD/BR)


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16:00
Dolby-Digital Audio

Gérard Depardieu

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (1/4)

Spielfilm, Frankreich/Deutschland 2000

Darsteller:
JavertJohn Malkovich
Jean ValjeanGérard Depardieu
ThénardierChristian Clavier
CosetteVirginie Ledoyen
FantineCharlotte Gainsbourg
Mère InnocenteJeanne Moreau
u.a.
Regie: Josée Dayan
Länge: 88 Minuten

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Jean Valjean, ein wegen Mundraubs verurteilter Galeerensträfling, wird nach neunzehn Jahren entlassen. Zunächst stößt er nur auf Misstrauen und verschlossene Türen, bis er im Haus eines Bischofs barmherzige Aufnahme findet. Die wahrhaft christliche Nächstenliebe ...

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Jean Valjean, ein wegen Mundraubs verurteilter Galeerensträfling, wird nach neunzehn Jahren entlassen. Zunächst stößt er nur auf Misstrauen und verschlossene Türen, bis er im Haus eines Bischofs barmherzige Aufnahme findet. Die wahrhaft christliche Nächstenliebe vermag ihm nicht nur den Glauben an das Gute zurückzugeben, sondern ermöglicht ihm auch die Rückkehr in geordnete Verhältnisse. Unter falschem Namen bringt es Valjean schon nach kurzer Zeit zum wohlhabenden Bürgermeister einer kleinen Provinzstadt. Deren neuer Polizeichef Javert war zuvor Valjeans Aufseher im Gefängnis und glaubt, den ehemaligen Sträfling zu erkennen, ist sich aber nicht sicher. Die ledige Mutter Fantine verliert unterdessen ihre Arbeit in Valjeans Fabrik, was für sie den Abstieg in Armut und Prostitution bedeutet. Als Valjean die kranke Fantine vor Javert rettet, verspricht er ihr, sich um ihre Tochter Cosette zu kümmern. Unterdessen beschließt Javert, Valjean eine Falle zu stellen.
Historischer Hintergrund des vierteiligen Spielfilms "Les Misérables" nach dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo ist der Pariser Juniaufstand von 1832, eine späte Folge der sogenannten "Julirevolution", die Frankreich zwei Jahre zuvor zu einer konstitutionellen Monarchie gemacht hatte. Der im Studentenmilieu wurzelnde Aufstand, motiviert durch Unzufriedenheit und Enttäuschung über die Folgen des Regierungswechsels, wurde gewaltsam niedergeschlagen, kostete etwa 800 Menschen das Leben und blieb politisch folgenlos. Der französische Schriftsteller Victor Hugo erlebte die Ereignisse aus nächster Nähe und verarbeitete sie 30 Jahre später in seinem Roman. Sein Werk hat dutzende Verfilmungen inspiriert, von ersten Stummfilmszenen im Jahr 1907 bis zu Tom Hoopers Oscar-gekrönter Musicaladaption 2012. Selten jedoch konnte eine Verfilmung ein solch internationales Staraufgebot auffahren wie diese opulente Fünf-Länder-Koproduktion in vier Teilen, die zwischen Oktober 1999 und Februar 2000 in Frankreich und Tschechien entstand. Neben Gérard Depardieu als Valjean und John Malkovich als Javert sind Charlotte Gainsbourg als Fantine, Veronica Ferres und Christian Clavier ("Asterix") als Gaunerpaar Thénardier sowie Jeanne Moreau, Virginie Ledoyen ("The Beach") und Asia Argento zu sehen. Den jungen Jean Valjean spielt Gérard Depardieus 2008 verstorbener Sohn Guillaume.

Der erste Teil des vierteiligen Spielfilms "Les Misérables - Gefangene des Schicksals" ist der Auftakt einer vierteiligen Filmreihe zum 65. Geburtstag des französischen Charakterdarstellers Gérard Depardieu am 27. Dezember. Als nächsten Beitrag dieser Reihe zeigt 3sat um 21.40 Uhr den französischen Spielfilm "Chanson d'Amour". Im Anschluss um 17.25 Uhr folgt der zweite Teil von "Les Misérables - Gefangene des Schicksals".


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17:25
Dolby-Digital Audio

Gérard Depardieu

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (2/4)

Spielfilm, Frankreich/Deutschland 2000

Darsteller:
JavertJohn Malkovich
Jean ValjeanGérard Depardieu
ThénardierChristian Clavier
CosetteVirginie Ledoyen
MariusEnrico Lo Verso
FantineCharlotte Gainsbourg
u.a.
Regie: Josée Dayan
Länge: 91 Minuten

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Der ehemalige Sträfling Jean Valjean, der es unter falschem Namen zu einem angesehenen Bürger einer kleinen Stadt gebracht hat, hat seine wahre Identität offenbart, um einen Unschuldigen, den die Polizei mit ihm verwechselt, vor lebenslanger Sklaverei zu bewahren. Damit ...

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Der ehemalige Sträfling Jean Valjean, der es unter falschem Namen zu einem angesehenen Bürger einer kleinen Stadt gebracht hat, hat seine wahre Identität offenbart, um einen Unschuldigen, den die Polizei mit ihm verwechselt, vor lebenslanger Sklaverei zu bewahren. Damit spielt er seinem Widersacher, dem gnadenlosen Polizeichef Javert, der früher Valjeans Gefängnisaufseher war, in die Hände. Dieser lässt Valjean erneut anklagen. Doch Valjean kann entkommen und ein gegebenes Versprechen einlösen: Er rettet Cosette, die 13-jährige Tochter der verstorbenen Fabrikarbeiterin Fantine, aus der Gewalt ihrer Pflegeeltern, den niederträchtigen Thénardiers, und taucht mit ihr in einem Pariser Kloster unter. Erst als Cosette volljährig ist, traut sich Valjean, der inzwischen eine weitere neue Identität angenommen und Geld gespart hat, aus der Deckung, um seiner Ziehtochter den Wunsch zu erfüllen, am öffentlichen Leben teilzuhaben. Doch die reizvolle Cosette zieht sofort die Aufmerksamkeit ihrer Umgebung auf sich. Insbesondere der junge adelige Republikaner Marius de Pontmercy verliebt sich auf Anhieb in sie.
Der zweite Teil der international besetzten, vierteiligen Verfilmung von Victor Hugos Klassiker "Les Misérables" ("Die Elenden", 1862) lässt mit seiner Verlegung der Handlung nach Paris erstmals die gesellschaftskritischen Facetten der Geschichte anklingen, wenn die jungen Republikaner um Marius Pontmercy eingeführt werden. Gespielt wird Marius vom italienischen Schauspieler Enrico Lo Verso, der auch schon in Hollywoodfilmen wie "Hannibal" (2001) mitwirkte. Bekannte Gesichter finden sich auch in den Nebenrollen: Jeanne Moreau spielt die Mutter Oberin und als Kutscher Fauchelevent ist der deutsche Schauspieler und Regisseur Vadim Glowna (1941 - 10212) zu sehen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Beatocellos Schirm

Ein Schweizer Kinderarzt in Kambodscha

Film von Georges Gachot

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In den letzten 20 Jahren hat der Kinderarzt und Cello-Künstler Beat Richner in Kambodscha fünf Kinderkliniken gebaut und kostenlos über zehn Millionen kambodschanische Kinder behandelt. "Wovon leben Menschen?" Diese Frage stellt er sich als Beatocello auch heute noch in ...

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In den letzten 20 Jahren hat der Kinderarzt und Cello-Künstler Beat Richner in Kambodscha fünf Kinderkliniken gebaut und kostenlos über zehn Millionen kambodschanische Kinder behandelt. "Wovon leben Menschen?" Diese Frage stellt er sich als Beatocello auch heute noch in seinem Lied von Glück und Liebe, mit dem er Geld sammelt für seine Spitäler. Das Lied hat er schon vor 35 Jahren gespielt, als er als cellospielender Clown unter einem roten Schirm auftrat. Der junge Kinderarzt war aus Kambodscha in die Schweiz zurückgekehrt, nachdem er hilflos hatte zusehen müssen, wie Tausende Kinder starben. Bevor auch er vor den Roten Khmer flüchten musste, schwor er sich zurückzukehren. Als sich dann ein Ende der Schreckensherrschaft abzeichnete, bat ihn König Norodom Sihanouk in Paris, ihm beim Wiederaufbau der Gesundheitsversorgung zu helfen. Was im September 1992 mit der Eröffnung eines ersten Spitals begann, zog immer weitere Kreise. Beat Richners fünf Kantha-Bopha-Spitäler sind mittlerweile weltweit ein Begriff und eine Erfolgsgeschichte sondergleichen.
Für seine Dokumentation "Beatocellos Schirm" hat Filmemacher Georges Gachot den Schweizer Kinderarzt Beat Richner mit der Kamera begleitet. Entstanden ist eine eindrückliche Würdigung seines Lebenswerks von den Anfängen bis heute. Gachot zeigt in seinem Film, wie Beat Richner in Kambodscha arbeitet und was er in den letzten 20 Jahren aufgebaut hat. Er zeigt aber auch, wie eng der Arzt Beat Richner und der Künstler Beatocello miteinander verbunden sind und warum genau diese Kombination seine Persönlichkeit und seinen Erfolg ausmacht.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Das Mädchen auf dem Meeresgrund

Die Geschichte der Tauchpioniere Hans und Lotte Hass

Fernsehfilm, Österreich 2011

Darsteller:
LotteYvonne Catterfeld
HansBenjamin Sadler
XenophonHarald Krassnitzer
LukiManuel Witting
ToniAndreas Schmidt
BertlRaimund Wallisch
u.a.
Literarische Vorlage: Lotte Hass
Drehbuch: Christoph Silber
Regie: Ben Verbong
Länge: 92 Minuten

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Als Hans Hass im Sommer 1947 für sein Büro in Wien eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl erfolgreich auf die Stelle. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und ist ein großer Fan von Hass. Lotte lernt neben ihrer Büroarbeit den Umgang mit Tauchgeräten und ...

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Als Hans Hass im Sommer 1947 für sein Büro in Wien eine Sekretärin sucht, bewirbt sich Lotte Baierl erfolgreich auf die Stelle. Sie hat gerade ihr Abitur bestanden und ist ein großer Fan von Hass. Lotte lernt neben ihrer Büroarbeit den Umgang mit Tauchgeräten und Unterwasserkameras, denn sie will an der nächsten Expedition von Hass teilnehmen. Doch Hass ist gegen die Teilnahme einer Frau bei seinen Expeditionen. Lottes Teilnahme wird schließlich doch möglich, als die Filmgesellschaft darauf besteht, dass Hass seinen nächsten Dokumentarfilm mit einer hübschen weiblichen Hauptdarstellerin für ein größeres Publikum attraktiv macht. Die mehrmonatige Expedition 1950 an das Rote Meer ist aufwendig, aber erfolgreich: Hass kann als Erster Mantas und Walhaie filmen. Lotte betätigt sich dabei als Unterwasserfotografin und Model. Obwohl Hans Hass von ihren Aufnahmen beeindruckt ist und Lotte ihn auch als Frau in den Bann zieht, unterdrückt er seine Gefühle und hält sie hartnäckig auf Distanz. Doch schließlich gesteht er ihr doch seine Liebe.
Der Fernsehfilm "Das Mädchen auf dem Meeresgrund", der die Geschichte der Tauchpioniere Hans und Lotte Hass erzählt, basiert auf der gleichnamigen Biografie von Lotte Hass.


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21:40
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Gérard Depardieu

Chanson d'Amour

Spielfilm, Frankreich 2005

Darsteller:
Alain MoreauGérard Depardieu
MarionCécile de France
BrunoMathieu Amalric
MichèleChristine Citti
DanielPatrick Pineau
Philippe MarianiAlain Chanone
u.a.
Regie: Xavier Giannoli
Länge: 106 Minuten

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Alain Moreau ist ein in die Jahre gekommener, abgekämpfter Schlagersänger. Seit einer Ewigkeit beglückt er mit seiner Band in Clermont-Ferrand Tanzveranstaltungen, Firmenfeiern und Seniorenheime. In die Hitparaden schaffte er es nie, doch Alain singt seine unmodisch ...
(ARD)

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Alain Moreau ist ein in die Jahre gekommener, abgekämpfter Schlagersänger. Seit einer Ewigkeit beglückt er mit seiner Band in Clermont-Ferrand Tanzveranstaltungen, Firmenfeiern und Seniorenheime. In die Hitparaden schaffte er es nie, doch Alain singt seine unmodisch gewordenen Schnulzen noch immer mit Herz und Hingabe. Nur in letzter Zeit wirkt er etwas steif und routiniert, wie seine Managerin und Exfrau Michèle anmerkt. Als er eines Abends von der Bühne aus ein hübsches, neues Gesicht erblickt, erwacht er aus seiner Lethargie: Marion, eine Maklerin und alleinerziehende Mutter, hat es erst kürzlich in die Provinz verschlagen. Dass sie im Büro seines Busenfreundes Bruno arbeitet, ist ein willkommener Anlass für den Charmeur, die attraktive junge Frau zwischen zwei Auftritten anzuquatschen. Alain gelingt eine "Blitzoffensive": Er nimmt die Blondine, die mindestens eine Generation jünger ist als er, mit aufs Zimmer und verbringt die Nacht mit ihr. Am Morgen danach macht sich Marion, der dieser Ausrutscher mit dem übergewichtigen älteren Herren sichtlich peinlich ist, schnell aus dem Staub. Doch Alain lässt nicht locker und beauftragt sie, ihm ein neues Haus zu suchen. Mit seiner entwaffnenden Ehrlichkeit und liebenswürdigen Extravaganz macht der schrullige Minnesänger bald einen tiefen Eindruck auf die zerbrechliche Marion. Bis es ihm gelingt, sich in ihr Herz zu singen, muss Alain jedoch einige Hürden überwinden.
Als alternder Schlagersänger, der sein Haus mit einer Ziege teilt, wirkt Gérard Depardieu in "Chanson d'Amour" so charismatisch wie lange nicht mehr. Mit instinktivem Understatement spielt der über 60-jährige französische Kinostar einen liebenswürdigen Charakter, der jegliches Gockelgehabe hinter sich gelassen hat und einer jungen Frau furchtlos seine Verletzlichkeit offenbart. In der Rolle der spröden Maklerin Marion überzeugt Jungdarstellerin Cécile de France ("L'auberge espagnole").

3sat setzt die Filmreihe zum 65. Geburtstag von Gérard Depardieu am Donnerstag, 26. Dezember, ab 16.00 Uhr mit dem dritten und vierten Teil von "Lés Miserables - Gefangene des Schicksals" fort.
(ARD)


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23:30

In den Schuhen des Fischers

(The Shoes of the Fisherman)

Spielfilm, USA 1968

Darsteller:
Kyril LakotaAnthony Quinn
Ministerpräsident KamenevLaurence Olivier
David TelemondOskar Werner
George FaberDavid Janssen
Kardinal RinaldiVittorio de Sica
u.a.
Regie: Michael Anderson
Länge: 148 Minuten

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Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, ist als politischer Häftling durch viele Niederungen des Lebens gegangen, als er nach 20 Jahren aus einem Arbeitslager in Sibirien freikommt. Sein Glaube und seine Humanität sind dadurch jedoch nur gefestigt worden. Als Kyril im ...
(ARD)

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Kyril Lakota, Erzbischof von Lemberg, ist als politischer Häftling durch viele Niederungen des Lebens gegangen, als er nach 20 Jahren aus einem Arbeitslager in Sibirien freikommt. Sein Glaube und seine Humanität sind dadurch jedoch nur gefestigt worden. Als Kyril im Vatikan eintrifft, ernennt ihn der Papst zum Kardinal. Seine Kollegen, die Kardinäle Rinaldi und Leone, lernen ihn schätzen. Er selbst fühlt sich zu dem jungen Theologen David Telemond hingezogen. Dieser Priester vertritt in Anlehnung an Teilhard de Chardin Auffassungen, die ihn mit den römischen Kirchenbehörden in Konflikt gebracht haben. Als der Papst stirbt, geht Kyril aus dem Konklave überraschend als Nachfolger hervor. Seine ungewöhnliche Art befremdet bald die Traditionalisten in der Kurie. Die erste große Bewährungsprobe des neuen Papstes kommt, als er sich entschließt, in einer gefährlichen politischen Situation als Vermittler nach Moskau zu reisen, wo er mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Kamenev und dem chinesischen Parteivorsitzenden Peng zusammentrifft. In China herrscht eine schwere Hungersnot. Die daraus resultierenden Spannungen drohen, einen neuen Weltkrieg auszulösen. Kyril gelingt es zunächst, eine Zuspitzung des Konflikts zu verhindern. Die Krönung seiner Bemühungen erfolgt bei der feierlichen Amtseinführung, als er der Welt verkündet, die Kirche werde ihr ganzes Vermögen zur Linderung des Hungers hingeben.
Michael Andersons prächtige Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans "In den Schuhen des Fischers" beeindruckt besonders durch Anthony Quinns schauspielerische Leistung, mit der er einen "modernen" Papst glaubwürdig verkörpert.
(ARD)


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1:55
Dolby-Digital Audio

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (1/4)

(Wh.)

Länge: 88 Minuten


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3:25
Dolby-Digital Audio

Les Misérables - Gefangene des Schicksals (2/4)

(Wh.)

Länge: 91 Minuten


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4:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die verschwundene Zivilisation



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5:45

Montmartre - die Seele von Paris


Sendeende: 5:45 Uhr