Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 24. November
Programmwoche 48/2013
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:15

makro: Ruhe sanft!

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Gottfried Unden: Fehlaromen beim Wein

Ganzen Text anzeigen
Neben den natürlichen Inhaltsstoffen des Weins können verschiedene unerwünschte Aroma- und Inhaltsstoffe den Weingeschmack beeinflussen. Die Ursache für diese "Fehlaromen" liegt entweder in der Qualität der Trauben, sie können aber auch durch den Gärungsstoffwechsel ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Neben den natürlichen Inhaltsstoffen des Weins können verschiedene unerwünschte Aroma- und Inhaltsstoffe den Weingeschmack beeinflussen. Die Ursache für diese "Fehlaromen" liegt entweder in der Qualität der Trauben, sie können aber auch durch den Gärungsstoffwechsel der Hefen oder Bakterien sowie durch Verunreinigungen der Verpackung entstehen. In vielen Fällen ist eine Kombination verschiedener Faktoren verantwortlich.
Professor Dr. Gottfried Unden beschreibt in diesem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" einige typische Fehlaromen des Weins (untypische Alterungsnote, Korkton, Böckser und schwefelhaltige Aromen, Mannit- und Essigstich), ihre Ursachen und die Möglichkeiten zur Vermeidung. Gottfried Unden lehrt Mikrobiologie am Institut für Mikrobiologie und Weinforschung der Universität Mainz.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Man Ray: La Fortune


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Richard David Precht: Vergesst das Wissen!

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
Der deutsche Philosoph und Publizist Richard David Precht ist ein intellektueller Star mit einer Mission: Die Welt droht zu verrohen, sie muss gerettet werden, beispielsweise, indem man das Schulsystem reformiert. In seinem Buch "Anna, die Schule und der liebe Gott" ...

Text zuklappen
Der deutsche Philosoph und Publizist Richard David Precht ist ein intellektueller Star mit einer Mission: Die Welt droht zu verrohen, sie muss gerettet werden, beispielsweise, indem man das Schulsystem reformiert. In seinem Buch "Anna, die Schule und der liebe Gott" fordert er eine Bildungsrevolution, in der nicht mehr Wissen gepaukt, sondern Kreativität und Mitgefühl gefördert werden. Außerdem äußert sich Precht zu aktuellen politischen Themen, zur Krise der Demokratie, er schreibt über Liebe, Moral und wahres Mitgefühl.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Moderatorin Barbara Bleisch mit dem streitbaren Moralisten Richard David Precht über seine Bildungsideale, über unnützes Wissen und Irrwege der Wirtschaft.


10:15

lesenswert

Thea Dorn im Gespräch mit Sven Regener und Denis Scheck

Ganzen Text anzeigen
Karl Schmidt wohnt betreut in Hamburg-Altona. Drogen haben ihn zerstört - Kaffee, Zigaretten und Apfelschorle sind die einzigen Suchtmittel, die er noch konsumieren darf. Er trifft einen alten Freund wieder, der in den 1990er Jahren mit übler Musik viel Geld machte. Und ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Karl Schmidt wohnt betreut in Hamburg-Altona. Drogen haben ihn zerstört - Kaffee, Zigaretten und Apfelschorle sind die einzigen Suchtmittel, die er noch konsumieren darf. Er trifft einen alten Freund wieder, der in den 1990er Jahren mit übler Musik viel Geld machte. Und der darf (sagt der Arzt, nicht die Polizei) noch Drogen nehmen. Das will er auf einer DJ Tour reichlich tun - und sucht einen Fahrer. Eine "Magical Mystery Tour" durch die Nachwendezeit. Zehn Jahre nach Erscheinen seines Buchs "Herr Lehmann" erzählt Sven Regener in seinem neuen Roman die Geschichte von Lehmanns bestem Freund Karl Schmidt. Die Beschreibung einer Subkultur, der nur langsam dämmert, dass die Jugend vorbei ist - ungeheuer komisch und philosophisch.
In dieser Ausgabe von "lesenswert" trifft Thea Dorn außerdem Denis Scheck. Der Moderator der ARD-Sendung "Druckfrisch" und Literaturredakteur des Deutschlandfunks lüftet Geheimnisse des Literaturbetriebs, berichtet über besondere Leseerlebnisse und liefert neueste literarische Nachrichten.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
10:45

les.art

Aus der Bücherbar "PHIL"

Mit Cornelius Obonya, Ferdinand von Schirach,
Brigitte Kronauer u.a.

Moderation: Christian Ankowitsch

Ganzen Text anzeigen
Vom 21. bis zum 24. November 2013 findet die 13. Internationale Buchmesse "Buch Wien" statt.
Aus diesem Anlass hat die dritte Ausgabe des Literaturmagazins "les.art" prominente Gäste: Cornelius Obonya, amtierender "Jedermann", präsentiert sein Buch "Kommen Sie bitte ...
(ORF)

Text zuklappen
Vom 21. bis zum 24. November 2013 findet die 13. Internationale Buchmesse "Buch Wien" statt.
Aus diesem Anlass hat die dritte Ausgabe des Literaturmagazins "les.art" prominente Gäste: Cornelius Obonya, amtierender "Jedermann", präsentiert sein Buch "Kommen Sie bitte weiter vor", eine Reflexion über das Leben als Schauspieler. Ferdinand von Schirach, einer der prominentesten Strafverteidiger Deutschlands - und einer der erfolgreichsten Schriftsteller - präsentiert seinen Künstlerroman "Tabu", der zugleich ein Justizdrama ist. Brigitte Kronauer wurde mit zahllosen Preisen geehrt, darunter mit dem prestigeträchtigen Georg-Büchner-Preis. "Gewäsch und Gewimmel" heißt ihr vielstimmiger neuer Roman.
(ORF)


Seitenanfang
11:45

Matchmaker - Auf der Suche nach dem koscheren Mann

Dokumentarfilm von Gabrielle Antosiewicz, Schweiz 2006

Länge: 71 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Weiblich, ledig, jung sucht koscheren Mann: Für eine 30-jährige jüdische Singlefrau in der Schweiz ist es nicht gerade einfach, einen Partner zu finden. Denn unter den rund 9.000 männlichen Schweizer Juden gibt es gerade einmal ein paar Dutzend heiratswillige ...

Text zuklappen
Weiblich, ledig, jung sucht koscheren Mann: Für eine 30-jährige jüdische Singlefrau in der Schweiz ist es nicht gerade einfach, einen Partner zu finden. Denn unter den rund 9.000 männlichen Schweizer Juden gibt es gerade einmal ein paar Dutzend heiratswillige potenzielle Kandidaten in ihrem Alter. Und die sind so unterschiedlich, wie Juden nur sein können. Von säkular bis ultraorthodox ist alles dabei.
Im Selbstversuch macht sich Regisseurin Gabrielle Antosiewicz in ihrem Dokumentarfilm "Matchmaker - Auf der Suche nach dem koscheren Mann" auf Partnersuche. Um gleich auch die Handfertigkeiten der Kandidaten zu testen, bittet sie die jungen Männer in ihre Küche und bäckt mit ihnen das traditionelle Brot für Sabbat - mit ganz unterschiedlichen Resultaten. Unterschiedlich sind auch die Einsichten über Religion, Tradition und Partnerschaft, die sie dabei gewinnt. Diese humorvollen Dates bilden den Erzählrahmen, in den drei Familienporträts eingebettet sind.


Seitenanfang
13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Eingeschenkt - Weinland Österreich (11/12)

Vom Wasser zum Wein - Neusiedlersee

Film von Herbert Wagner

Ganzen Text anzeigen
Freizeitoase, Naturreservat, Genussregion und Weinbaugebiet: Der Neusiedlersee ist alles in einem. Die Vielfältigkeit des Landstrichs nördlich und östlich des Neusiedlersees kommt auch dem Wein zugute, der dort gedeiht. Das pannonische Klima und der See als ...
(ORF)

Text zuklappen
Freizeitoase, Naturreservat, Genussregion und Weinbaugebiet: Der Neusiedlersee ist alles in einem. Die Vielfältigkeit des Landstrichs nördlich und östlich des Neusiedlersees kommt auch dem Wein zugute, der dort gedeiht. Das pannonische Klima und der See als Klimaregulator sorgen für eine breite Palette von Weinen.
"Eingeschenkt - Weinland Österreich" besucht in der elften Folge die Gegend um den Neusiedlersee und stellt innovative Winzer vor, die in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten für neues Ansehen der Weinregion gesorgt haben.
(ORF)


Seitenanfang
13:30
Tonsignal in mono

Gletscher, Wüsten und Vulkane

Abenteuer Anden

Film von Carsten Thurau

Ganzen Text anzeigen
Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben.
Für ...

Text zuklappen
Die Anden sind die längste Gebirgskette der Erde. Von Nord nach Süd erstreckt sich über eine Länge von 7.500 Kilometern eine einmalige Gebirgslandschaft: Vulkane, viele über 6.000 Meter hoch, Wüsten, Urwaldregionen und Gletscher, die in Gebirgsseen kalben.
Für die Dokumentation "Gletscher, Wüsten und Vulkane" bereist Carsten Thurau diesen einmaligen Natur- und Kulturraum: von Bolivien über Ecuador, Argentinien und Chile bis nach Peru. Sein Film berichtet vom letzten Eisschneider Ecuadors, der auf 5.000 Metern Höhe an den Hängen des Chimborazos arbeitet, von Carlos, einem Vulkanbeobachter, der jedes Rumoren "seines" Bergs kennt, vom mühevollen Salzabbau in den Wüsten Boliviens, vom 60 Kilomter langen Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien und von der Verehrung der "Pachamama", der heiligen Mutter Erde.


Seitenanfang
14:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Winterzauber in Japan

Film von Norbert Wank

Erstausstrahlung


Ob Chiliernte im Schnee oder klösterliche Riten - die Facetten Japans sind zahllos. Und gerade im Winter erlebt man Japan von einer ungewohnten Seite.
Die Dokumentation "Winterzauber in Japan" stellt diese Seite vor.


Seitenanfang
14:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Geschmack Europas (1/4)

Der slowenische Karst

Film von Martin Traxl

Ganzen Text anzeigen
Die Vielseitigkeit Europas ist nicht einfach zu ergründen, denn auf kleinstem Raum sind die verschiedensten Kulturen, Menschen und Sprachen zu finden. Auf jeden Fall muss man sich auf eine Reise begeben - lesend und wandernd, am besten aber auch essend und trinkend. ...
(ORF)

Text zuklappen
Die Vielseitigkeit Europas ist nicht einfach zu ergründen, denn auf kleinstem Raum sind die verschiedensten Kulturen, Menschen und Sprachen zu finden. Auf jeden Fall muss man sich auf eine Reise begeben - lesend und wandernd, am besten aber auch essend und trinkend.
Dem "Geschmack Europas" geht die gleichnamige Reihe nach: Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen, trifft auf außergewöhnliche Menschen und entdeckt so manches über Geschichte und Kultur Europas. Er zehrt aus eigenen Reiseerfahrungen, erforscht kulturgeschichtliche Hintergründe, würzt mit Anekdoten und dem Wissen eines weitgereisten Feinschmeckers und Hobbykochs. In der ersten Folge reist Lojze Wieser durch den Karst und durch die Küchen Sloweniens - ein Land so nah und doch so fremd, so ähnlich und doch ganz anders. Wieser kocht mit alten Bäuerinnen den traditionellen Bohneneintopf Jota, der exemplarisch für die Vermischung in Europa steht, trinkt den gehaltvollen Teran, zugleich Rotwein, Lebenselixier und Desinfektionsmittel, er lässt sich mit einem 93-jährigen Bauern auf einen besonderen Wettbewerb um den Prsut, den luftgetrockneten Schinken ein, und er blickt über die historische Olivenöl-Butter-Grenze.

Den zweiten Teil der vierteiligen Reihe "Der Geschmack Europas" zeigt 3sat im Anschluss um 15.00 Uhr. Die Teile drei und vier sind am Montag, 23. Dezember, ab 13.15 Uhr in 3sat zu sehen.
(ORF)


Seitenanfang
15:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Geschmack Europas (2/4)

Die Innerschweiz

Film von Florian Gebauer

Ganzen Text anzeigen
Die Vielseitigkeit Europas ist nicht einfach zu ergründen, denn auf kleinstem Raum sind die verschiedensten Kulturen, Menschen und Sprachen zu finden. Auf jeden Fall muss man sich auf eine Reise begeben - lesend und wandernd, am besten aber auch essend und trinkend. ...
(ORF)

Text zuklappen
Die Vielseitigkeit Europas ist nicht einfach zu ergründen, denn auf kleinstem Raum sind die verschiedensten Kulturen, Menschen und Sprachen zu finden. Auf jeden Fall muss man sich auf eine Reise begeben - lesend und wandernd, am besten aber auch essend und trinkend.
Dem "Geschmack Europas" geht die gleichnamige Reihe nach: Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen, trifft auf außergewöhnliche Menschen und entdeckt so manches über Geschichte und Kultur Europas. Er zehrt aus eigenen Reiseerfahrungen, erforscht kulturgeschichtliche Hintergründe, würzt mit Anekdoten und dem Wissen eines weitgereisten Feinschmeckers und Hobbykochs. In der zweiten Folge begibt sich Lojze Wieser auf kulinarische Spurensuche in die Zentral-Schweiz - von Luzern über Schwyz bis nach Glarus. Er beschäftigt sich mit dem Rüttli-Schwur ebenso wie mit dem heimischen Ziger, erkundet Gegenden, in denen das Brot einst eine Seltenheit war und die Kartoffel schneller heimisch wurde als andernorts. Wieser trifft Sennen, macht Käse und erforscht, wie die Schweizer Söldner fremde Gerichte und Zutaten in die Schweiz brachten. Mit dem 104-jährigen Künstler Hans Erni unterhält er sich nicht nur über die Speisen seiner Kindheit.
(ORF)


Seitenanfang
15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

hitec: Achtung Autopilot

Mehr Technik - weniger Unfälle?

Film von Franziska Wucholt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Computergestützte Assistenzsysteme und Autopiloten übernehmen mehr und mehr die Kontrolle im Straßenverkehr. Höhere Verkehrssicherheit, weniger Abgase und Staus - die Erwartungen an die neue Technik sind groß. Völlig autonom steuernde Autos sind längst mehr als ...

Text zuklappen
Computergestützte Assistenzsysteme und Autopiloten übernehmen mehr und mehr die Kontrolle im Straßenverkehr. Höhere Verkehrssicherheit, weniger Abgase und Staus - die Erwartungen an die neue Technik sind groß. Völlig autonom steuernde Autos sind längst mehr als reine Zukunftsvisionen. Eine Forschergruppe um Tinosch Ganjineh von der FU Berlin testet bereits einen Prototypen namens "Made in Germany". Mit ihrem Fahrzeug sind sie auf einer speziellen Teststrecke im Berliner Straßenverkehr unterwegs. Das geht nur mit Ausnahmegenehmigung, denn bislang sind autonome Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen verboten. Die Hersteller arbeiten deshalb an immer ausgefeilteren Assistenzsystemen, die mehr Sicherheit und Komfort bieten sollen. Doch die Neuentwicklungen sind teuer und kommen deshalb oft nur in der Premiumklasse zur Anwendung. Für den Münchener Unfallforscher Wolfram Hell ein Problem, denn seine Untersuchungen zeigen: Menschliches Versagen ist die häufigste Ursache bei Unfällen. Das gilt für alle Fahrzeugklassen. Der Einsatz von effizienteren Bremsassistenten könnte helfen. Aber reichen die aktuellen Modelle aus? Im ADAC-Zentrum in Landsberg werden marktgängige Systeme auf Herz und Nieren geprüft. Vor allem bei Bremsassistenten in LKWs sehen die Experten Verbesserungsbedarf.
Werden die Versprechen erfüllt? Welche Chancen, welche Risiken stecken hinter der zunehmenden Automatisierung des Verkehrs? Verlieren wir dank Fahrassistenten die Fähigkeit, selbst zu steuern? "hitec: Achtung Autopilot" geht diesen Fragen nach und stellt die neuesten Entwicklungen auf den Prüfstand.


Seitenanfang
16:00

Inseln des Mittelmeers

Mallorca

Film von Stefan Pannen

Ganzen Text anzeigen
Sie ist der Inbegriff des Massentourismus: die Baleareninsel Mallorca. 80 Prozent des Bruttoinlandproduktes werden im Hotel- und Dienstleistungsgewerbe erwirtschaftet, nur noch fünf Prozent in der Landwirtschaft. Mallorca ohne Urlaubsgäste - undenkbar. Aber vielleicht ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Sie ist der Inbegriff des Massentourismus: die Baleareninsel Mallorca. 80 Prozent des Bruttoinlandproduktes werden im Hotel- und Dienstleistungsgewerbe erwirtschaftet, nur noch fünf Prozent in der Landwirtschaft. Mallorca ohne Urlaubsgäste - undenkbar. Aber vielleicht haben gerade deswegen die Mallorquiner ihre Eigenarten bewahrt und pflegen sie, um sich so ihrer Identität zu vergewissern. Vor allem in den Ebenen im zentralen Binnenland, in dem das Leben bis heute - außer an Markttagen - kaum vom Tourismus geprägt ist, und in den entlegenen Bergregionen sind die Einheimischen bis heute oftmals unter sich.
Die Dokumentation "Inseln des Mittelmeers" erzählt, wie sich auf Mallorca trotz des seit Jahrzehnten anhaltenden Touristenansturmes Besonderheiten erhalten haben, die den unverwechselbaren Charakter des Insellebens ausmachen. Der Film zeigt dies am Beispiel der Sprache, des Weinbaus und der Schweinezucht. Die Protagonisten des Films stehen im Spannungsfeld zwischen Tourismus und Alltagsleben.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
16:45
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Don Camillos Rückkehr

(Le Retour de Don Camillo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1953

Darsteller:
Don CamilloFernandel
PepponeGino Cervi
MarchettiPaolo Stoppa
Fr. BottazziLeda Gloria
BischofCharles Vissières
u.a.
Regie: Julien Duvivier
Länge: 104 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als der Pfarrer in ein abgelegenes Bergdorf kommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt einer berühmten Radrennfahrerin. Für den Geistlichen hat niemand ein Wort übrig. Seine ...
(ARD)

Text zuklappen
Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als der Pfarrer in ein abgelegenes Bergdorf kommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen, der Jubel am Bahnhof gilt einer berühmten Radrennfahrerin. Für den Geistlichen hat niemand ein Wort übrig. Seine neue Haushälterin ist kein freundlicher Mensch und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum: Enttäuschung auf der ganzen Linie. In seinem Heimatort Brescello geht es dem Widersacher Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind. Also setzt er sich dafür ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in sein geliebtes Heimatdorf zurückkehren darf. Andererseits muss man es ja aber auch nicht übertreiben mit der Freundschaft zum Feind. Also heckt Peppone einen Plan aus, um Don Camillo eine enttäuschende Ankunft zu bereiten.
Julien Duvivier inszenierte "Don Camillos Rückkehr" als zweiten der populären "Don Camillo und Peppone"-Filme.
(ARD)


Seitenanfang
18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven

Mit dem Gast Roger Willemsen

Ganzen Text anzeigen
Auswandern - ein Traum, der heute noch, wie schon seit Jahrhunderten, mit großen Hoffnungen und noch größeren Ängsten verbunden ist. Von Bremerhaven aus bestiegen zwischen 1830 und 1974 mehr als sieben Millionen Auswanderer ein Schiff nach Übersee - Nordamerika, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Auswandern - ein Traum, der heute noch, wie schon seit Jahrhunderten, mit großen Hoffnungen und noch größeren Ängsten verbunden ist. Von Bremerhaven aus bestiegen zwischen 1830 und 1974 mehr als sieben Millionen Auswanderer ein Schiff nach Übersee - Nordamerika, Brasilien, Argentinien und Australien. Dort, wo sie Europa einst verließen, befindet sich heute das größte europäische Erlebnismuseum zum Thema "Auswanderung". Im Deutschen Auswandererhaus, direkt am Hafen gelegen, kann man Geschichte nicht nur betrachten, sondern hautnah miterleben. Mit seinem innovativen Ausstellungskonzept ist es mehr ein Ort für die Sinne als ein traditionelles Museum. Im August 2005 wurde das Deutsche Auswandererhaus eröffnet. Schon zwei Jahre später gewann es den Europäischen Museumspreis.
Markus Brock nimmt im "Museums-Check" das preisgekrönte Deutsche Auswandererhaus unter die Lupe und begrüßt als prominenten Gast den Schriftsteller und Kulturkritiker Roger Willemsen.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10

Krieg um das Nashorn

Film von Cristina Karrer und Patricia Wagner

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigen
In Afrika wird durchschnittlich jeden Tag ein Nashorn von Wilderern getötet. Die Jagd ist so brutal wie noch nie, denn ein Kilo Nashornpulver kostet in China und Vietnam mehr als ein Kilo Gold. Wie können die Tiere überleben? Müssen sie mit bewaffneten Einheiten und ...

Text zuklappen
In Afrika wird durchschnittlich jeden Tag ein Nashorn von Wilderern getötet. Die Jagd ist so brutal wie noch nie, denn ein Kilo Nashornpulver kostet in China und Vietnam mehr als ein Kilo Gold. Wie können die Tiere überleben? Müssen sie mit bewaffneten Einheiten und persönlichen Wächtern geschützt werden wie im Tierpark Lewa in Kenya? Der Zürcher Zoo engagiert sich in Lewa für die Sicherheit des Nashorns und für ein besseres Verständnis dieses seltenen Tiers. In Zukunft könnten Zoos die einzigen Orte sein, wo Nashörner überleben können. Der Retter des Afrikanischen Breitmaulnashorns ist ein Südafrikaner: der Tierschützer Ian Player. Er hat in den 1970er Jahren hunderte Nashörner in Pärken und Zoos rund um die Welt gebracht. In Südafrika befindet sich auch das erste Heim für Nashornwaisen, deren Mütter wegen ihres Horns abgeschlachtet worden sind.
Der Beitrag aus der Reihe "NZZ Format" dokumentiert den "Krieg um das Nashorn" in Afrika.


Seitenanfang
19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Horta Häuser in Brüssel, Belgien

Unter Glasbaldachinen

Film von Christian Romanowski

Ganzen Text anzeigen
Brüssel und der Jugendstil, das heißt auch: Brüssel und Horta. Der Architekt Victor Horta (1861 - 1947) erregte Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neuartigkeit seiner Wohnhäuser internationales Aufsehen. 1893 entwarf er das "Maison Tassel". Auf den ersten Blick ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Brüssel und der Jugendstil, das heißt auch: Brüssel und Horta. Der Architekt Victor Horta (1861 - 1947) erregte Ende des 19. Jahrhunderts durch die Neuartigkeit seiner Wohnhäuser internationales Aufsehen. 1893 entwarf er das "Maison Tassel". Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Gebäude kaum von den Nachbarhäusern - wären da nicht die ungewöhnlichen Details: die aus der Fläche ausschwingenden Linien der Fassade, die kunstvolle Gestalt des Steins, die artistisch mit dem Stein verbundenen Eisenelemente und die farbigen Glasfenster. Im "Maison Tassel"- wie in den meisten seiner Bauten - durchbricht ein Lichtschacht alle Stockwerke, und durch die farbigen Glasscheiben werden die Räume in mysteriöses Licht getaucht. Wenn sich Hortas Stil auch im Laufe der Zeit und je nach Vorgabe des Auftraggebers wandelte, so blieb die besessene Kunstfertigkeit, mit der er jedes Detail seiner Bauten entwarf. Es gelang dem Architekten, die schmalen Brüsseler Stadthäuser in weiträumige und zugleich märchenhaft dekorative Räume zu verwandeln. Nach kurzer intensiver Schaffensperiode kam der Architekt außer Mode. Viele seiner für die Architekturgeschichte beispielhaften Bauten wurden abgerissen. Die übriggebliebenen Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Besonders Hortas Wohn- und Atelierhaus ist zu einem Wallfahrtsort jugendstilbegeisterter Besucher geworden.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigt die wichtigsten Bauwerke Hortas und erzählt ihre Geschichte.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15

Die USA in einem Zug (1/2)

Von New York zum Michigansee

Film von Rita Knobel-Ulrich

Ganzen Text anzeigen
Amerika ist zwar ein Land der Autofahrer, aber die USA lassen sich auch mit der Eisenbahn erobern.
Für die zweiteilige Dokumentation "Die USA in einem Zug" unternimmt Rita Knobel-Ulrich eine 7.500 Kilometer lange Reise von New York bis nach Los Angeles, auf den ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Amerika ist zwar ein Land der Autofahrer, aber die USA lassen sich auch mit der Eisenbahn erobern.
Für die zweiteilige Dokumentation "Die USA in einem Zug" unternimmt Rita Knobel-Ulrich eine 7.500 Kilometer lange Reise von New York bis nach Los Angeles, auf den Spuren der Siedler quer durch den gesamten Kontinent - in nur sechs Tagen. Auf der ersten Etappe der USA-Reise trifft die Filmemacherin auf Musiker, Farmer und deutsche Auswanderer. Unterbrochen wird die Reise durch Besuche in New Orleans, mit dem quirligen Nachtleben im French Quarter, der Armut der schwarzen Bevölkerung, die immer noch unter den Folgen des Wirbelsturms Katrina zu leiden haben, einer Farm in Georgia und eines Elvis-Fans. In Chicago sind Nachfahren deutscher Einwanderer anzutreffen, die im Brauhaus deutsche Gemütlichkeit genießen.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Die USA in einem Zug" sendet 3sat im Anschluss um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
21:00

Die USA in einem Zug (2/2)

Vom Wilden Westen nach Hollywood

Film von Rita Knobel-Ulrich

Ganzen Text anzeigen
Amerika ist zwar ein Land der Autofahrer, aber die USA lassen sich auch mit der Eisenbahn erobern.
Die zweiteilige Dokumentation "Die USA in einem Zug" unternimmt eine 7.500 Kilometer lange Reise von New York bis nach Los Angeles, auf den Spuren der Siedler quer durch ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Amerika ist zwar ein Land der Autofahrer, aber die USA lassen sich auch mit der Eisenbahn erobern.
Die zweiteilige Dokumentation "Die USA in einem Zug" unternimmt eine 7.500 Kilometer lange Reise von New York bis nach Los Angeles, auf den Spuren der Siedler quer durch den gesamten Kontinent - in nur sechs Tagen. Von Chicago aus führt der zweite Teil der USA-Durchquerung über Dodge City, Albuquerque in New Mexico und den Grand Canyon bis nach Los Angeles, der Stadt der Hoffnung an der amerikanischen Westküste.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweiz umsonst (1/8)

Mit Michael Wigge und Bettina Walch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst ...

Text zuklappen
Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst kriegen. Dazu gibt ihm Moderatorin Bettina Walch immer wieder Aufgaben, die ihn vor große Herausforderungen stellen.
Im ersten Teil startet Michael Wigge am Bodensee. Seine erste Aufgabe ist es, einem spirituellen Schweizer Bauern dabei zu helfen, Kuhfladen zu verbrennen - ein altes Ritual aus Indien. Doch was ist das Geheimnis dieses Kuhfladens? Außerdem trifft Michael Wigge den bekanntesten Nacktwanderer der Schweiz, Puistola Grottenpösch. Dieser lädt Michael auf eine Wanderung durch die Appenzeller Berge ein und möchte über das Nacktwanderer-Verbot sprechen. Hat Michael Wigge den Mut, ohne Kleider mitzugehen?

Den zweiten Teil der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" zeigt 3sat im Anschluss um 22.15 Uhr. Die Teile drei bis acht sind an den kommenden drei Tagen ab 22.25 Uhr in Doppelfolgen zu sehen.


Seitenanfang
22:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Schweiz umsonst (2/8)

Mit Michael Wigge und Bettina Walch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst ...

Text zuklappen
Wie lebt es sich in einem der reichsten Länder der Welt ohne Geld? 3sat macht den Test und schickt den Abenteurer Michael Wigge in der achtteiligen Reihe "Die Schweiz umsonst" ohne einen einzigen Franken in die Schweiz. Essen, Schlafen, Transport - alles muss er umsonst kriegen. Dazu gibt ihm Moderatorin Bettina Walch immer wieder Aufgaben, die ihn vor große Herausforderungen stellen.
Im zweiten Teil geht es für den Abenteurer Michael Wigge auf 3.000 Meter Höhe. Auf dem Berg Diavolezza im Kanton Graubünden muss er einen Klettersteig meistern. Dabei entdeckt er die imposante Gipfelwelt der Schweizer Alpen. Weiter geht es per Autostopp. Am Abend muss Wigge für sich und das Kamerateam ein Bett finden, denn es wird Abend. Er klopft bei einem Luxushotel an. Diese würden ihn dort schlafen lassen - doch sie stellen ihm eine außergewöhnliche Bedingung. Schließlich lernt Michael Wigge in der Alp-Schaukäserei Morteratsch, wie Schweizer Käse entsteht. Doch bei der Frage nach dem Erfolgsgeheimnis dieser Spezialität beißt Michael Wigge beim Käser auf Granit. Wird er ihm das Geheimnis entlocken?


Seitenanfang
22:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Verführt und erpresst

Film von Aldo Gugolz

Ganzen Text anzeigen
Der Schweizer Helg Sgarbi wurde in München zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er die reichste Frau Deutschlands, Susanne Klatten, verführt und erpresst hatte. Doch eine Frage blieb offen: Wo stecken die sieben Millionen Euro von Susanne Klatten? Die BMW-Mitbesitzerin ...

Text zuklappen
Der Schweizer Helg Sgarbi wurde in München zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er die reichste Frau Deutschlands, Susanne Klatten, verführt und erpresst hatte. Doch eine Frage blieb offen: Wo stecken die sieben Millionen Euro von Susanne Klatten? Die BMW-Mitbesitzerin hatte sich mit dem Zürcher auf eine Affäre eingelassen. Als der charmante Mann von Welt, der sich als Unternehmensberater ausgab, eine finanzielle Notlage vortäuschte, half sie ihm mit sieben Millionen Euro. Doch Sgarbi wollte mehr. Er drohte mit der Veröffentlichung von intimen Bildern. Da ging die Milliardärin zur Polizei. Bei einer fingierten Geldübergabe wurde Sgarbi gefasst. Susanne Klatten war nicht die einzige Frau, die Sgarbi betrogen und erpresst hatte. 2009 wurde der Schweizer in München wegen Betrugs in vier Fällen und versuchter Erpressung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs: Die damals 83-jährige Luzerner Gräfin Verena Du Pasquier beispielsweise war drauf und dran, den Hochstapler zu heiraten. Sie hatte bereits 25 Millionen Franken auf ein gemeinsames Konto überwiesen. Erst als sie von anderen Sgarbi-Opfern gewarnt wurde, sah sie davon ab. Doch etwa vier Millionen hatte der Gigolo bereits abgesahnt. Vor Gericht nahm Sgarbi die Schuld auf sich. Doch der studierte Jurist war offenbar kein Einzeltäter, er handelte möglicherweise im Auftrag seines "spirituellen Führers". Sgarbi gehörte einer sektenartigen Gruppe um den Italiener Ernani Barretta an, die ein gutes Dutzend Personen umfasste - mehrheitlich Schweizer. Gegen Barretta läuft im italienischen Pescara ein Prozess; monatelang saß er in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck des Betrugs und der Erpressung vor. Barretta gab sich als Reinkarnation Christi aus, doch in Wahrheit beutete er seine Anhänger aus: emotional, finanziell und sexuell.
Der spannende Dokumentarkrimi "Verführt und Erpresst" deckt die Hintergrpünde des Falls Helg Sgarbi auf.


Seitenanfang
23:35
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Warum ich?

Fernsehfilm, DDR 1990

Darsteller:
Kriminalrat ReuterHelmut Schellhardt
Oberkommissar ZimmermannLutz Riemann
Kriminalkommissar WeißEv-Katrin Käster
Kriminalrat JägerWerner Godemann
Kriminalkommissar KönigThomas Schuch
Doris WinterRenate Geisler
Rolf WinterGerd Blahuschek
Thomas WinterJan Dreyer
SilkeAnne Kasprik
ChristelUta Schorn
TrautweinPeter Mohrdieck
u.a.
Buch: Wolfgang Müller, Gabriele Kotte
Regie: Ursula Bonhoff
Länge: 71 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Nachmittag in einer Vorstadtsiedlung: Eine Frau wird überfallen und vergewaltigt. Sie ist das dritte Opfer des gleichen Täters. Das Team um Kriminalrat Reuter arbeitet fieberhaft an der Aufklärung. Zudem wird ein Jagdgewehr gestohlen. Der Geschädigte ist Rolf Winter. ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Nachmittag in einer Vorstadtsiedlung: Eine Frau wird überfallen und vergewaltigt. Sie ist das dritte Opfer des gleichen Täters. Das Team um Kriminalrat Reuter arbeitet fieberhaft an der Aufklärung. Zudem wird ein Jagdgewehr gestohlen. Der Geschädigte ist Rolf Winter. Er lebt in Scheidung mit seiner Frau Doris und kämpft mit allen Mitteln um seinen Sohn Thomas. Seine neue Freundin täuscht er. Wie wird er selbst mit diesen Konflikten fertig? Wie verkraften Frau, Freundin und Sohn die Situation? Und gibt es vielleicht einen Zusammenhang mit dem Waffendiebstahl? Ein Abschnittsbevollmächtigter findet im Park einen schwer verletzten Mann. Er behauptet, gestürzt zu sein, wurde aber niedergeschlagen. Warum diese Lüge? Gibt es Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen? Die Zeit drängt, ein Sexualtäter ist auf freiem Fuß und eine Waffe ist verschwunden. Gelingt es dem Team um Kriminalrat Reuter, diese Fälle aufzuklären, ehe Schlimmeres passiert?
"Warum ich?" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


Seitenanfang
0:45
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Honeymoon Killers

Spielfilm, USA 1969

Darsteller:
RayTony LoBianco
MarthaShirley Stoler
BunnyDoris Roberts
Janet FayMary Jane Higby
Delphine DowningKip McArdle
u.a.
Regie: Leonard Kastle
Länge: 103 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Die einsame, übergewichtige Krankenschwester Martha lernt über eine Partnerschaftsvermittlung den charmanten Ray kennen und verliebt sich in ihn. Auch die Erkenntnis, dass Ray ein professioneller Heiratsschwindler ist, ändert nichts an ihren Gefühlen. Sie wird zu ...

Text zuklappen
Die einsame, übergewichtige Krankenschwester Martha lernt über eine Partnerschaftsvermittlung den charmanten Ray kennen und verliebt sich in ihn. Auch die Erkenntnis, dass Ray ein professioneller Heiratsschwindler ist, ändert nichts an ihren Gefühlen. Sie wird zu seiner Komplizin, die auch nicht davor zurückschreckt, Verdacht schöpfende Heiratskandidatinnen gewaltsam aus dem Weg zu räumen - immer darauf hoffend, dass er seine "Tätigkeit" eines Tages aufgibt, um sie zu heiraten. Als sie erkennt, dass er dieses Versprechen nie halten wird und sie zudem betrügt, verständigt sie enttäuscht die Polizei.
"Honeymoon Killers" ist ein perfekt inszenierter Thriller, der auf einem authentischen Kriminalfall aus dem Jahr 1951 basiert. Längst hat dieser Film noir, der nicht mit ironischen Seitenhieben auf den "American Way of Life" spart, Kultstatus erreicht. Für François Truffaut war der wirkungsvoll mit der Musik von Gustav Mahler unterlegte Film sogar sein amerikanisches Lieblingswerk. Ursprünglich hatte man den damals noch unbekannten Regisseur Martin Scorsese für die Dreharbeiten engagiert, ihn aber nach wenigen Drehtagen wegen "künstlerischer Differenzen" entlassen.


Seitenanfang
2:30
Tonsignal in monoFormat 4:3

Fluss der Wahrheit

Spielfilm, USA 1936

(Wh.)

Länge: 82 Minuten


(ARD)


Seitenanfang
3:50
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Honeymoon Killers

Spielfilm, USA 1969

(Wh.)

Länge: 103 Minuten


Seitenanfang
5:35
Tonsignal in mono

Kulturhauptstadt Marseille

Kunst, Kriminalität und Kontraste

Film von Alexander von Sobeck

Ganzen Text anzeigen
Marseille, die Hafenstadt am Mittelmeer, blickt auf 2.600 Jahre Geschichte zurück und ist stolz auf ihre Vergangenheit. Trotzdem stand die zweitgrößte Metropole Frankreichs immer im Schatten der Hauptstadt Paris. Doch die Stadt mit ihrem bunten Mix aus Sprachen, ...

Text zuklappen
Marseille, die Hafenstadt am Mittelmeer, blickt auf 2.600 Jahre Geschichte zurück und ist stolz auf ihre Vergangenheit. Trotzdem stand die zweitgrößte Metropole Frankreichs immer im Schatten der Hauptstadt Paris. Doch die Stadt mit ihrem bunten Mix aus Sprachen, Kulturen und Traditionen ist bereit, sich der Zeit anzupassen. Das ist auch die Philosophie der Veranstalter der europäischen Kulturhauptstadt 2013. Die immensen Investitionen für Kultur sollen aus der ärmsten Stadt Frankreichs ein Vorzeigeobjekt machen und ihren Bewohnern mehr Lebensqualität bringen. Nicht überall gelingt das, und manchmal hat es sogar den gegenteiligen Effekt. Aber die ganze Region Provence-Côte d'Azur profitiert von dem einmaligen Ereignis. Ist das Etikett "Kulturhauptstadt" für Marseille also Fluch oder Segen?
Die Dokumentation "Kulturhauptstadt Marseille" verfolgt ein Jahr lang, wie sich das Gesicht der französischen Hafenstadt wandelt.

Sendeende: 6:05 Uhr