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Allerheiligen - Freitag, 1. November
Programmwoche 44/2013
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6:35

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte (2/4)

Ums Kap der Guten Hoffnung

Film von Luc Cuyvers

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Der portugiesische Seefahrer Gil Eanes war 1432 der erste Europäer, der mit seinen Schiffen das berüchtigte Kap Bojador an der Nordwestküste Afrikas umsegelte. Prinz Heinrich von Portugal hatte ihm den Auftrag gegeben. Er wollte den Weg nach Indien finden. Jahr um Jahr ...
(ARD/NDR)

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Der portugiesische Seefahrer Gil Eanes war 1432 der erste Europäer, der mit seinen Schiffen das berüchtigte Kap Bojador an der Nordwestküste Afrikas umsegelte. Prinz Heinrich von Portugal hatte ihm den Auftrag gegeben. Er wollte den Weg nach Indien finden. Jahr um Jahr stießen die Portugiesen weiter nach Süden vor - immer am äußersten Rand Afrikas entlang. Aber die Passage nach Indien - sie wurde nicht gefunden. Dafür fanden die Portugiesen Gold, Elfenbein und Sklaven. 1460 starb Prinz Heinrich. Dann umrundete Bartolomeu Diaz die Südspitze Afrikas. Auf der Rückreise - auch er hatte Indien nicht gefunden - gerieten seine Schiffe in schwere Unwetter. Diaz gab dem Ort den Namen "Kap der Stürme". Sein König aber ordnete an, die Südspitze Afrikas das "Kap der guten Hoffnung" zu nennen. Denn nun, so meinte Johann II., sei der Weg nach Indien frei - rund 30 Jahre nach dem Tod Heinrichs.
Zweiter Teil der vierteiligen Dokumentation "Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte".
(ARD/NDR)


7:20

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte (3/4)

Der Seeweg nach Indien

Film von Luc Cuyvers

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Vasco da Gama kam vermutlich Ende 1469 als Sohn des Gouverneurs von Sines an der portugiesischen Atlantikküste zur Welt. Er erwarb sich schnell den Ruf eines guten Kapitäns. 1497, mit 28 Jahren, erhielt Vasco da Gama von seinem König den Auftrag, den so lange gesuchten ...
(ARD/NDR)

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Vasco da Gama kam vermutlich Ende 1469 als Sohn des Gouverneurs von Sines an der portugiesischen Atlantikküste zur Welt. Er erwarb sich schnell den Ruf eines guten Kapitäns. 1497, mit 28 Jahren, erhielt Vasco da Gama von seinem König den Auftrag, den so lange gesuchten Seeweg nach Indien zu finden - und zwar auf der Route nach Osten, um die Südspitze Afrikas herum. Mit vier großen Schiffen machte sich da Gama auf die Suche. Die "Reiseroute zu den Gewürzländern" sei unter Benutzung des Seeweges beträchtlich kürzer als die von Marco Polo über Land gefundene, meinte man damals - das rechtfertigte jedes Abenteuer und viel Geld. Bereits Weihnachten 1497 ging Vasco da Gama an der Ostküste Südafrikas an Land. Fünf Monate und rund 2.000 Seemeilen später ging die Flotte dann nördlich der Stadt Calicut vor Anker. Der Seeweg nach Indien war gefunden.
Der dritte Teil der vierteiligen Dokumentation "Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte" berichtet von der Entdeckung des Seewegs nach Indien.
(ARD/NDR)


8:00

Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte (4/4)

Der Ferne Osten

Film von Luc Cuyvers

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1510 eroberten die Portugiesen die indische Hafenstadt Goa, die heute Panaji heißt, und machten sie zur Hauptstadt ihres neuen "Königreichs". Vasco da Gama, der zwölf Jahre zuvor den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, wurde Vizekönig der Kolonie. Von Goa aus drangen ...
(ARD/NDR)

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1510 eroberten die Portugiesen die indische Hafenstadt Goa, die heute Panaji heißt, und machten sie zur Hauptstadt ihres neuen "Königreichs". Vasco da Gama, der zwölf Jahre zuvor den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, wurde Vizekönig der Kolonie. Von Goa aus drangen die Portugiesen um die Südspitze des indischen Subkontinents herum weiter nach Osten vor. Gold und Gewürze, Silber und Seide - der Handel blühte und machte Eroberer und Abenteurer zu reichen Leuten. Überall an den Küsten entstanden neue Städte. Einer dieser Abenteurer war Fernao Mendes Pinto, der 1538 in Indien ankam. Er war Kaufmann, Pirat, Sklave, Jesuit, Diplomat und Schriftsteller. Pintos Lebensgeschichte scheint die Fortsetzung der Vasco da Gamas zu sein. Allerdings vermischen sich bei ihm Fantasie und Wirklichkeit, unglaubliche Abenteuer und scharfe, realistische Beobachtungen.
Die Reiseberichte Pintos bilden das Fundament der letzten Folge der vierteiligen Dokumentation "Vasco da Gama - Portugals Aufbruch ins Unbekannte".
(ARD/NDR)


8:45

Die Fugger (1/2)

Der Aufstieg

Film von Werner Köhne

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Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring prägen die moderne Wirtschaftswelt. Doch sind sie beileibe keine neuen Phänomene, ihre Vorläufer reichen weit zurück.
Das beweist die zweiteilige Dokumentation "Die Fugger" über die ...

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Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring prägen die moderne Wirtschaftswelt. Doch sind sie beileibe keine neuen Phänomene, ihre Vorläufer reichen weit zurück.
Das beweist die zweiteilige Dokumentation "Die Fugger" über die berühmte deutsche Kaufmanns- und Bankiersdynastie. Vor allem Jakob und Anton Fugger bauten ein weltweit operierendes Imperium auf, indem sie Herrscherhäuser mit Krediten versorgten und Päpste finanzierten, aber auch als Kunstmäzene auftraten und mit der Fuggerei in Augsburg die erste Sozialbausiedlung schufen. Erster Teil.

Den zweiten Teil von "Die Fugger" zeigt 3sat im Anschluss um 9.30 Uhr.


9:30

Die Fugger (2/2)

Jakob, der Reiche

Film von Werner Köhne

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Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring prägen die moderne Wirtschaftswelt. Doch sind sie beileibe keine neuen Phänomene, ihre Vorläufer reichen weit zurück.
Das beweist die zweiteilige Dokumentation "Die Fugger" über die ...

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Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring prägen die moderne Wirtschaftswelt. Doch sind sie beileibe keine neuen Phänomene, ihre Vorläufer reichen weit zurück.
Das beweist die zweiteilige Dokumentation "Die Fugger" über die berühmte deutsche die Kaufmanns- und Bankiersdynastie. Vor allem Jakob und Anton Fugger bauten ein weltweit operierendes Imperium auf, indem sie Herrscherhäuser mit Krediten versorgten und Päpste finanzierten, aber auch als Kunstmäzene auftraten und mit der Fuggerei in Augsburg die erste Sozialbausiedlung schufen. Zweiter Teil.


10:15

Wir Europäer!

Europa beginnt zu denken

Film von Claus Bredenbrock

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"Wir Europäer!" sucht in mehreren Folgen nach kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen in der langen Geschichte Europas. Welche Ideen, Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche waren für die Menschen in Europa aus heutiger Sicht prägend? ...
(ORF)

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"Wir Europäer!" sucht in mehreren Folgen nach kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen in der langen Geschichte Europas. Welche Ideen, Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche waren für die Menschen in Europa aus heutiger Sicht prägend?
Diese Folge beschäftigt sich mit dem Thema "Individualismus und Rationalität statt Kirche und Schicksal". Durch die exemplarischen Lebenswege von Jan Hus, Nikolaus Kopernikus und Andreas Vesalius wird Geschichte personifiziert und damit spannend und erlebbar gemacht.

3sat sendet eine weitere Folge von "Wir Europäer!" im Anschluss um 11.00 Uhr.
(ORF)


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11:00

Wir Europäer!

Europa erfindet den Kapitalismus

Film von Carsten Günther

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"Wir Europäer!" sucht in mehreren nach kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen in der langen Geschichte Europas. Welche Ideen, Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche waren für die Menschen in Europa aus heutiger Sicht prägend?
Diese ...
(ORF)

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"Wir Europäer!" sucht in mehreren nach kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen in der langen Geschichte Europas. Welche Ideen, Ereignisse, Entwicklungen und Umbrüche waren für die Menschen in Europa aus heutiger Sicht prägend?
Diese Folge beschäftigt sich mit dem Thema "Wirtschaften für Profit statt Wirtschaften, um ein Auskommen zu haben". Durch die exemplarischen Lebenswege von Wilhelm Brömse, Jakob Fugger und Etienne Turquet wird Geschichte spannend und erlebbar gemacht.
(ORF)


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11:45
Format 4:3

Das Blutbad am Bartholomäusfest

Film von Christian Romanowski

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Paris im August 1572. In der Nacht vor dem Bartholomäusfest reißen die Glocken der Pariser Kirchen die Einwohner der französischen Hauptstadt aus dem Schlaf. Sie rufen nicht zum Gottesdienst, es sind Totenglocken. Das Signal zu einem Massenmord. Weit mehr als 3.000 ...
(ARD/SWR)

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Paris im August 1572. In der Nacht vor dem Bartholomäusfest reißen die Glocken der Pariser Kirchen die Einwohner der französischen Hauptstadt aus dem Schlaf. Sie rufen nicht zum Gottesdienst, es sind Totenglocken. Das Signal zu einem Massenmord. Weit mehr als 3.000 Menschen werden in dieser Nacht umgebracht. Die Opfer des Massakers sind Hugenotten, französische Protestanten. Sie waren zur Hochzeit ihres Schutzherrn, des Prinzen von Navarra, mit der Schwester des katholischen Königs nach Paris gekommen. Doch die Versöhnungsfeier wird zur "Pariser Bluthochzeit". Selbst wenn sich die Abläufe des Ereignisses rekonstruieren lassen, bleiben viele Fragen über Täter, Opfer, Motive und Intrigen unbeantwortet.
Die Dokumentation "Das Blutbad am Bartholomäusfest" zeichnet die dramatischen Ereignisse und die Verstrickung der Königsfamilie in das Verbrechen nach. Der Film zeigt auch die religiösen Gegensätze, das Ringen von persönlichem Glauben und staatlich verordneter Religion um den rechten Weg zum Heil.
(ARD/SWR)


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12:15
Format 4:3Videotext Untertitel

Nostradamus - Prophet des Unheils

Film von Günther Klein

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx")

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Michel de Notredame (1503 - 1566) aus dem südfranzösischen Salon-de-Provence, später Nostradamus genannt, war einer der berühmtesten Männer des alten Europas. Im 16. Jahrhundert, in dem er lebte, wurden das herrschende Weltbild radikal umgewertet und die Grundlagen ...

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Michel de Notredame (1503 - 1566) aus dem südfranzösischen Salon-de-Provence, später Nostradamus genannt, war einer der berühmtesten Männer des alten Europas. Im 16. Jahrhundert, in dem er lebte, wurden das herrschende Weltbild radikal umgewertet und die Grundlagen des modernen Weltverständnisses gelegt. Neben ersten wissenschaftlichen Entwicklungen, der Erweiterung des Weltbildes durch Entdeckungen in Übersee und der Reformation gab es aber auch Pest-Epidemien, Hexenverfolgung, Inquisition und Alchemie.
Die Dokumentation "Nostradamus - Prophet des Unheils" stellt den französischen Apotheker, Arzt und Astrologen und seine Zeit vor.


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12:55
Videotext Untertitel

Savonarola - Der schwarze Prophet

Film von Jan Peter und Yuri Winterberg

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx")

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Savonarola (1452 - 1498) war ein wortgewaltiger Prediger. Zehntausende lauschten im Dom von Florenz seinen Predigten, in denen er die Unmoral der Reichen, der weltlichen und kirchlichen Fürsten geißelte und für die Armen und Schwachen Partei ergriff. Auf dem Höhepunkt ...

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Savonarola (1452 - 1498) war ein wortgewaltiger Prediger. Zehntausende lauschten im Dom von Florenz seinen Predigten, in denen er die Unmoral der Reichen, der weltlichen und kirchlichen Fürsten geißelte und für die Armen und Schwachen Partei ergriff. Auf dem Höhepunkt seiner Macht riss Savonarola die Herrschaft über Florenz an sich und errichtete einen Gottesstaat. Mehrere Mordanschläge auf ihn scheiterten. Schließlich sollte ein Gottesurteil, die so genannte "Feuerprobe", darüber entscheiden, ob er ein Prophet Gottes oder ein teuflischer Verführer sei.
Die Dokumentation "Savonarola - Der schwarze Prophet" aus der Reihe "Sphinx" geht dem Leben Savonarolas an Originalschauplätzen und in Archiven von Florenz und Rom nach.


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13:40
Videotext Untertitel

Thomas Müntzer - Der Satan von Allstedt

Film von Matthias Schmidt und Dirk Otto

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Thomas Müntzer - geboren 1489, hingerichtet 1525 - gilt oft als Außenseiter der Reformation. Dabei war er es, der als erster den Ablasshandel der katholischen Kirche anprangerte, deutschsprachige Gottesdienste einführte und dessen deutsche Kirchenlieder bis heute ...
(ARD/MDR)

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Thomas Müntzer - geboren 1489, hingerichtet 1525 - gilt oft als Außenseiter der Reformation. Dabei war er es, der als erster den Ablasshandel der katholischen Kirche anprangerte, deutschsprachige Gottesdienste einführte und dessen deutsche Kirchenlieder bis heute Bestand haben. Zur Ikone der Reformation wurde dennoch Martin Luther. Müntzers Nachruhm ist getrübt. Denn der Mann, der als fortschrittlicher Kirchenkritiker begann, wurde zum kompromisslosen Dogmatiker. Seine Idee vom "wahren Glauben" in einer sozial gerechteren Gesellschaft hielt er am Ende nur noch mit Gewalt für realisierbar. So machte er sich Feinde auf allen Seiten. Viele Reformatoren - allen voran Martin Luther - wandten sich von diesem radikalen und kompromisslosen Geist ab. Nach seinem Tod sorgten seine Feinde für ein Müntzer-Bild, das seine Verdienste wohlweislich nicht berücksichtigt.
Die Dokumentation "Thomas Müntzer - Der Satan von Allstedt" geht der Frage nach, wie der Idealist Müntzer zur tragischen Figur werden konnte.
(ARD/MDR)


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14:25
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Luther

Spielfilm, Deutschland/USA 2003

Darsteller:
Martin LutherJoseph Fiennes
Johann TetzelAlfred Molina
Friedrich der WeisePeter Ustinov
Johann von StaupitzBruno Ganz
Katharina von BoraClaire Cox
Girolamo AlexanderJonathan Firth
Papst Leo X.Uwe Ochsenknecht
Kardinal Jakob CajetanMathieu Carrière
u.a.
Regie: Eric Till
Länge: 111 Minuten

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Deutschland, 1505. Der junge Martin Luther wird Mönch im Erfurter Augustinerkloster. Schon während seines Theologiestudiums beginnt er offen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche anzugehen. Damit zieht er sich den Zorn der Kirchenoberhäupter zu. Als Luther im ...
(ARD)

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Deutschland, 1505. Der junge Martin Luther wird Mönch im Erfurter Augustinerkloster. Schon während seines Theologiestudiums beginnt er offen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche anzugehen. Damit zieht er sich den Zorn der Kirchenoberhäupter zu. Als Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel veröffentlicht, kommt es zum Eklat. Er wird zum Ketzer erklärt und ist somit vogelfrei. Auf der Wartburg findet Luther ein Versteck. Doch die steigende Popularität seiner Thesen hat einen hohen Preis: Bauernaufstände werden von den Landesfürsten blutig niedergeschlagen. Karl V. beordert die deutschen Kurfürsten nach Augsburg, wo sie sich von den Thesen des Reformators lossagen sollen. Der geächtete Luther verlässt sein Versteck und beschwört die Landesherren bei einem geheimen Treffen ihrem Glauben treu zu bleiben.
Die preisgekrönte Filmbiografie "Luther" profitiert von einem exzellenten Drehbuch, einer mitreißenden Inszenierung und einem großartigen Darsteller-Ensemble.
(ARD)


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16:15
Videotext Untertitel

Michelangelo Superstar

Ein Querkopf mit magischen Händen

Film von Wolfgang Ebert

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Michelangelo aber war zerrissen zwischen ...

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Kaum einer hinterließ der Nachwelt ein so gewaltiges künstlerisches Erbe wie Michelangelo Buonarroti. Er war nicht nur einer der größten Bildhauer, sondern auch einer der größten Maler und Architekten aller Zeiten. Michelangelo aber war zerrissen zwischen stürmischem Schaffensdrang und lähmender Schwermut. War eine Krankheit der Motor für seine Schaffenskraft? War das Genie ein Autist, der durch die Obsession auf einen eng begrenzten Lebensbereich geprägt war, wie Wissenschaftler behaupten?
Die Dokumentation "Michelangelo Superstar" stellt den Künstler und seine Werke vor.


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17:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Shakespeare-Rätsel

Film von Eike Schmitz

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Er ist einer der bekanntesten Dichter der Welt, doch die Spuren, die von der Existenz William Shakespeares als Schriftsteller zeugen, sind dürftig: Es gibt nur wenige zeitgenössische Quellen, in denen sein Name auftaucht - keine biografischen Notizen, Manuskripte oder ...

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Er ist einer der bekanntesten Dichter der Welt, doch die Spuren, die von der Existenz William Shakespeares als Schriftsteller zeugen, sind dürftig: Es gibt nur wenige zeitgenössische Quellen, in denen sein Name auftaucht - keine biografischen Notizen, Manuskripte oder Briefe. Umso empfänglicher wurde die Nachwelt für Gerüchte und Spekulationen. Man weiß: Shakespeare war der Sohn eines Handschuhmachers und tauchte im Alter von 30 Jahren plötzlich in London als Autor und Schauspieler auf. Nur - schrieb dieser historisch fassbare Shakespeare tatsächlich "Hamlet", "König Lear", "Romeo und Julia"? Seit Jahrhunderten hält die sogenannte "Urheberschaftsdebatte" an. Viele Forscher behaupten, der Verfasser der Shakespeareschen Werke sei ein anderer gewesen: Christopher Marlowe, der Star des elisabethanischen Theaters. Weil ihm wegen Ketzerei die Hinrichtung drohte, soll er seinen eigenen Mord fingiert und unter Shakespeares Namen im Exil weitergeschrieben haben. Eine provokante These, die durch jüngste Veröffentlichungen neue Brisanz gewonnen hat.
Der dokumentarische Thriller "Das Shakespeare-Rätsel" sucht nach der wahren Identität des weltberühmten Autors.


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18:00
Videotext Untertitel

Leonardo da Vinci - Der Genie-Code

Film von Matthias Unterburg

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Leonardo da Vinci gilt als Inbegriff eines Genies. Um die Wirklichkeit zu verstehen, überschritt er alle Grenzen. Seine Geheimnisse zeichnete er auf, in rätselhafter Schrift, auf Tausenden von Seiten. Enthalten sie einen geheimen Code? Auch seine Mona Lisa, eins der ...

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Leonardo da Vinci gilt als Inbegriff eines Genies. Um die Wirklichkeit zu verstehen, überschritt er alle Grenzen. Seine Geheimnisse zeichnete er auf, in rätselhafter Schrift, auf Tausenden von Seiten. Enthalten sie einen geheimen Code? Auch seine Mona Lisa, eins der berühmtesten Gemälde der Welt, gibt Rätsel auf. Welche geheimen Botschaften hat er darin hinterlassen?
Die Dokumentation "Leonardo da Vinci - Der Genie-Code" verfolgt das Leben des Universalgenies. Ausgangspunkt der spannenden Erzählung sind dabei die vielen tausend Seiten der Aufzeichnungen von Leonardos eigener Hand - eine in der Geschichte einzigartige Überlieferung. Unterstützt von den erstaunlichen Erkenntnissen internationaler Wissenschaftler entsteht das Psychogramm eines durch und durch ungewöhnlichen Mannes, der alle Grenzen seiner Zeit sprengte - und dessen Träume und Visionen uns bis heute beschäftigen.


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18:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Akte Medici

Film von Judith Voelker und Alexander Hogh

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Sie sind die Paten von Florenz: Über dreihundert Jahre lang beherrscht die italienische Kaufmannsfamilie de' Medici die Geschicke der Stadt. Als eine der einflussreichsten Dynastien des 15., 16. und 17. Jahrhunderts stellt der Clan zwei Päpste, zwei Königinnen, ...

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Sie sind die Paten von Florenz: Über dreihundert Jahre lang beherrscht die italienische Kaufmannsfamilie de' Medici die Geschicke der Stadt. Als eine der einflussreichsten Dynastien des 15., 16. und 17. Jahrhunderts stellt der Clan zwei Päpste, zwei Königinnen, zahlreiche Fürsten und Prinzen. Der Name Medici steht für skrupellose Politik und dunkle Bankgeschäfte, aber auch für diplomatisches Geschick und großzügiges Mäzenatentum. In großem Stil fördern sie Architektur, Kunst und Wissenschaft. Sandro Botticelli erhält von der Familie zahlreiche Aufträge, Leonardo da Vinci seziert in jener Zeit 30 Leichen, um den "Mechanismus des Menschen zu studieren", Galileo Galilei erhält den ersten Lehrstuhl für Mathematik, und Michelangelo verewigt sich in der prächtigen Medici-Kapelle San Lorenzo. Doch hinter der Macht- und Prachtentfaltung tobt ein erbitterter Kampf um die Kontrolle im Hause Medici, der Ende des 16. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreicht und selbst vor Mord nicht zurückschreckt. 2004 beginnt mit dem "Medici-Projekt" eines der spannendsten forensischen Forschungsvorhaben der jüngsten Zeit. Ein europäisches Wissenschaftlerteam hat in der Familienkrypta von Florenz die sterblichen Überreste von achtundzwanzig Mitgliedern der Medici exhumiert und nach neuesten Methoden der Bioarchäologie und Rechtsmedizin untersucht. Ein Ziel lautet, nach 400 Jahren endlich die mysteriösen Todesfälle innerhalb des Clans aufzudecken. Zudem ist bis heute ungeklärt, warum einige Angehörige mit allem Pomp begraben, andere hingegen fast schon anonym bestattet wurden. Wer ist Opfer, wer Täter?
Das Doku-Drama "Die Akte Medici" erzählt als kriminalistische Spurensuche die Geschichte der Kinder von Cosimo I. samt ihrer Liebhaber, Ehefrauen und Mätressen. Lebendige Porträts zeichnen ihre Schicksale nach und schaffen eine ungewöhnliche Nähe zu den Persönlichkeiten der Spätrenaissance. Durch die parallele Montage von dokumentarischen Elementen und szenischen Darstellungen mit Staraufgebot klärt der Film drei bisher ungelöste Mordfälle innerhalb des Clans. Was Historiker bislang nur vermutet haben, können Wissenschaftler nun belegen: Die Geschwister sind kaum vor etwas zurückgeschreckt, um die Macht an sich zu reißen.


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19:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Borgia (1/6)

Historischer Mehrteiler von Tom Fontana,

Tschechien 2011

Darsteller:
Rodrigo BorgiaJohn Doman
Cesare BorgiaMark Ryder
Juan BorgiaStanley Weber
Lucrezia BorgiaIsolda Dychauk
Vannozza CataneiAssumpta Serna
Alessandro FarneseDiarmuid Noyes
Giulia FarneseMarta Gastini
Adriana de MilaAndrea Sawatzki
u.a.
Drehbuch: Tom Fontana, Kyle Bradstreet, Brant Englestein
Regie: Oliver Hirschbiegel

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Kardinal Rodrigo Borgia ist Vizekanzler von Papst Innozenz VIII., der schwer erkrankt ist. Rodrigos Ziel ist es, den Stuhl Petri zu beerben. Mit großem politischem Instinkt laviert er zwischen den verfeindeten Königshäusern von Mailand und Neapel sowie zwischen den ...

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Kardinal Rodrigo Borgia ist Vizekanzler von Papst Innozenz VIII., der schwer erkrankt ist. Rodrigos Ziel ist es, den Stuhl Petri zu beerben. Mit großem politischem Instinkt laviert er zwischen den verfeindeten Königshäusern von Mailand und Neapel sowie zwischen den einflussreichen römischen Familien der Colonna und Orsini. Als Rodrigo die Nachricht vom Tod seines Erstgeborenen Pedro Luis erhält, sammelt er seine nicht legitimierten Kinder Juan, Cesare und Lucrezia um sich. Juan und Cesare sollen Rodrigos Interessen unterstützen und das Misstrauen der Orsini und der Colonna auf Kardinal Della Rovere lenken. Juan ist erfolgreich und sichert Rodrigo die Loyalität der Orsini. Als Belohnung wird Juan Herzog von Gandia. Auf lange Sicht will Rodrigo den Anspruch der Familie Borgia auf den spanischen Thron sichern. Rodrigo erwartet eine Delegation aus Neapel unter der Führung von Kardinal Carafa, aber die Männer sind von Mailändern überfallen worden. Die Friedensverhandlungen werden ausgesetzt. Die Situation droht zu eskalieren, als Juan ein Verhältnis mit einer verheirateten Orsini anfängt. Rodrigo gewährt dem osmanischen Prinzen Cem Aufnahme in seinen Palast, um ihn gegebenenfalls als strategisches Faustpfand einzusetzen. Bei der Verlobungsfeier zwischen Lucrezia und dem spanischen Grafen Don Gaspar kommen Juan und Cesare einer Verschwörung auf die Spur: Der verarmte Graf Castanea plant, den Brunnen des Apostolischen Palastes zu vergiften. Rodrigo erhält die Nachricht vom bevorstehenden Tod des Papstes. An seinem Totenbett streiten die Kardinäle um die Anerkennung des Testaments.
Die Familie der Borgia, die zwei Päpste stellte, verkörpert wie wenige andere den Geist der Renaissance mit all ihren Widersprüchen. Die Borgia waren rücksichtslos, korrupt, gewalttätig und intrigant. Andererseits erreichte die Kultur der Renaissance unter ihrer Herrschaft ihren höchsten Ausdruck. Die sechsteilige Reihe "Borgia" erzählt die Geschichte dieser Familie. Erster Teil.

Die Teile zwei und drei der sechsteiligen Reihe "Borgia" sendet 3sat im Anschluss ab 21.10 Uhr. Die Teile vier, fünf und sechs sendet 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 20.15 Uhr.


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21:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Borgia (2/6)

Historischer Mehrteiler von Tom Fontana,

Tschechien 2011

Darsteller:
Rodrigo BorgiaJohn Doman
Cesare BorgiaMark Ryder
Juan BorgiaStanley Weber
Lucrezia BorgiaIsolda Dychauk
Vannozza CataneiAssumpta Serna
Alessandro FarneseDiarmuid Noyes
Giulia FarneseMarta Gastini
Adriana de MilaAndrea Sawatzki
u.a.
Drehbuch: Tom Fontana, Frank Pugliese, Brant Englestein
Regie: Oliver Hirschbiegel

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Nach dem Tod von Papst Innozenz ordnet Rodrigo sein Privatleben, um seine Aussichten beim bevorstehenden Konklave zu erhöhen: Seine Geliebte Giulia muss zu ihrem Mann aufs Land reisen. Juan kehrt nach Spanien zurück, um dort Prinzessin Maria Enriques de Luna, die Nichte ...

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Nach dem Tod von Papst Innozenz ordnet Rodrigo sein Privatleben, um seine Aussichten beim bevorstehenden Konklave zu erhöhen: Seine Geliebte Giulia muss zu ihrem Mann aufs Land reisen. Juan kehrt nach Spanien zurück, um dort Prinzessin Maria Enriques de Luna, die Nichte von Königin Isabella, für sich zu gewinnen. Rodrigo will sich so die Unterstützung Spaniens sichern. Intrigen und Bestechung bestimmen die Papstwahl. Das Konklave ist stets uneins. Um eine Entscheidung zu erzwingen, ruft Kardinal Carafa die Truppen Neapels herbei, die von der römischen Bevölkerung zurückgeschlagen werden. Rodrigo ist entschlossen, als Papst aus dem Konklave zu gehen. Da monetäre Bestechung nicht mehr wirkt, verspricht er bei entsprechendem Wahlverhalten Grundbesitz und Ämter. Als das Konklave mit nur einer Mahlzeit am Tag versorgt wird, lässt Rodrigo für jeden Kardinal ein gebratenes Hühnchen einschmuggeln - gefüllt mit einem schriftlichen Vorschlag zur gütlichen Einigung in seinem Sinne. Cesare ist verzweifelt: Rodrigo hat vor Gott geschworen, dass Cesare Geistlicher werden und ein Leben ohne Sünde führen wird. Doch seine Geliebte Fiametta hat ihm einen Sohn geboren. Cesare sieht Rodrigos Pakt gebrochen und fürchtet nun um die Rache Gottes. Er beschließt, seinen Sohn als Opfer darzubringen und legt den Neugeborenen auf einem Felsen nieder. Unterdessen schmiedet Rodrigo im Konklave ein Bündnis mit Kardinal Ascanio Sforza: Sforza soll Vizekanzler werden und sein Cousin, der verwitwete Giovanni, Lucrezia heiraten. Als Rodrigo erneut knapp bei der Wahl scheitert, bietet er dem greisen Kardinal Gherardo für seine Stimmabgabe ein wirkungsvolles Mittel: zwei Stücke Marzipan. Endlich steigt weißer Rauch auf. Der neue Papst, Rodrigo Borgia, nennt sich von nun an Alexander VI.. Als sich die Kardinäle vor ihm verneigen, können einige ihren Zorn kaum verbergen.
Zweiter Teil der sechsteiligen Reihe über die Familie "Borgia".


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22:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Borgia (3/6)

Historischer Mehrteiler von Tom Fontana,

Tschechien 2011

Darsteller:
Rodrigo BorgiaJohn Doman
Cesare BorgiaMark Ryder
Juan BorgiaStanley Weber
Lucrezia BorgiaIsolda Dychauk
Vannozza CataneiAssumpta Serna
Alessandro FarneseDiarmuid Noyes
Giulia FarneseMarta Gastini
Adriana de MilaAndrea Sawatzki
u.a.
Drehbuch: Tom Fontana, Gina Gionfriddo, Bradford Winters
Regie: Dearbhla Walsh

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Rodrigo Borgia, Papst Alexander VI., wird in sein Amt eingeführt. Die Kardinäle fürchten zu Recht, dass er die frei gewordenen Ämter mit seinen Vertrauensleuten besetzen wird. Cesare, den der Gedanke quält, seinen Sohn getötet zu haben, bleibt vorerst in Spoleto, ...

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Rodrigo Borgia, Papst Alexander VI., wird in sein Amt eingeführt. Die Kardinäle fürchten zu Recht, dass er die frei gewordenen Ämter mit seinen Vertrauensleuten besetzen wird. Cesare, den der Gedanke quält, seinen Sohn getötet zu haben, bleibt vorerst in Spoleto, während sein Freund Alessandro nach Rom reist und Cesare Bericht erstattet. Als Verlobter der Prinzessin Maria Enriques de Luna kehrt Juan aus Spanien zurück, jedoch ohne den Segen der spanischen Krone. Um die spanische Königin umzustimmen, ernennt Rodrigo Juan zum Präfekten der Päpstlichen Garde, aber Juan scheint der Aufgabe nicht gewachsen. Bei der Hochzeit von Lucrezia mit Giovanni Sforza stiehlt Giulia der jungen Braut die Schau. Alessandro berichtet seiner Geliebten, Silvia Ruffini, Cesares Sohn vor dem Tod gerettet und zu seiner Mutter zurückgebracht zu haben. Cesare deckt eine von Kardinal Della Rovere initiierte Verschwörung gegen den Papst auf und warnt ihn, doch Rodrigo zeigt sich wenig dankbar. Unterdessen nähert sich die neapolitanische Flotte Rom. Um gegenüber ausländischen Feinden und den mächtigen italienischen Königreichen bestehen zu können, schmiedet Rodrigo eine Allianz mit den italienischen Stadtstaaten. Zur Sicherung des Friedens zwischen Neapel und Rom wird Rodrigos jüngster Sohn, der elfjährige Goffredo, mit Kronprinzessin Sancia verlobt. Der Frieden in der Ewigen Stadt bleibt brüchig, und Rodrigo muss den Orsini gegenüber Zugeständnisse machen. Als Giulia, die ein Kind von Rodrigo erwartet, von Unbekannten angegriffen und verletzt wird, fahndet Rodrigo, rasend vor Wut, nach dem Schuldigen. Zugleich besinnt er sich auf die Menschen, die ihm nahe stehen, und ernennt Cesare und Alessandro zu Kardinälen. Während der Zeremonie bekennt Rodrigo öffentlich die Vaterschaft seiner Kinder Cesare, Juan und Lucrezia.
Dritter Teil der sechsteiligen Reihe über die Familie "Borgia".


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0:30
VPS 00:29

Format 4:3Videotext Untertitel

Nostradamus - Prophet des Unheils

(Wh.)


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1:15
Dolby-Digital Audio

Das Konklave

(The Conclave)

Spielfilm, Kanada/Deutschland 2006

Darsteller:
Rodrigo BorgiaManu Fullola
Kardinal PiccolominiBrian Blessed
Kardinal d'EstoutevilleJames Faulkner
Kardinal BessarionRolf Kanies
Kardinal Alain d'AvignonHolger Kunkel
Kardinal Latino OrsiniPeter Guinness
u.a.
Regie: Christoph Schrewe
Länge: 93 Minuten

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Im Jahr 1458 ist die machtpolitische Lage in Rom angespannt. Eine existenzielle Krise, entstanden durch die Spaltung der Kirche und die Wahl eines Gegenpapstes, konnte erst kürzlich überwunden werden. Der junge Rodrigo Borgia wird ans Sterbebett seines Onkels, Papst ...
(ARD)

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Im Jahr 1458 ist die machtpolitische Lage in Rom angespannt. Eine existenzielle Krise, entstanden durch die Spaltung der Kirche und die Wahl eines Gegenpapstes, konnte erst kürzlich überwunden werden. Der junge Rodrigo Borgia wird ans Sterbebett seines Onkels, Papst Calixtus III., gerufen. Mit dem Tod des Papstes schwebt dessen Günstling Rodrigo
in tödlicher Gefahr. Als Kardinalvizekanzler müsste er den Vorsitz bei der Papstwahl führen. Doch Rodrigo gesteht seine Unerfahrenheit ein und überlässt die Aufgabe dem dienstältesten Kardinal, Guillaume d'Estouteville. Dieser kühl berechnende Machtstratege geht davon aus, der nächste Papst zu werden. Doch sein Gegenspieler, Kardinal Piccolomini, gewinnt an Einfluss. Rodrigo, dessen Leben davon abhängt, dass der neue Papst ihm wohlgesonnen ist, muss schon bald eine riskante Entscheidung treffen.
In "Das Konklave" zeichnen Regisseur Christoph Schrewe und Drehbuchautor Paul Donovan ein düsteres, aber zugleich auch humorvolles Bild der katholischen Kirche.
(ARD)


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2:50

Die Gärten des Veneto

Film von Gaby Imhof-Weber

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Als Venedig im 16. und 17. Jahrhundert an Glanz und Macht verlor, zogen die reichen Venezianer auf die Terraferma, aufs Land. Von berühmten Baumeistern, allen voran Andrea Palladio, ließen sie sich herrliche Villen anlegen und Gärten, die kaum einer kennt. In den ...
(ARD/BR)

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Als Venedig im 16. und 17. Jahrhundert an Glanz und Macht verlor, zogen die reichen Venezianer auf die Terraferma, aufs Land. Von berühmten Baumeistern, allen voran Andrea Palladio, ließen sie sich herrliche Villen anlegen und Gärten, die kaum einer kennt. In den Gärten wollte man dem Lärm der Welt entfliehen, sollten Kunst und Natur in glücklicher Harmonie gelebt werden.
Die Dokumentation "Die Gärten des Veneto" entführt in historische Gärten, die seit vielen Generationen in Familienbesitz sind und von ihren Besitzern liebevoll gepflegt werden. Zu den schönsten Beispielen im Veneto gehören die Gärten der Villa Brenzone am Gardasee, die Villa Allegri Arvedi und die Villa Rizzardi im Valpolicella, die Villa Barbarigo in Valsanzibio, die Villa Trento da Schio in Costozza di Longare oder der Giardino Giusti in Verona. Engagiert und stolz erzählen die Besitzer von der Freude und Last, Eigentümer solcher Kulturschätze zu sein.
(ARD/BR)


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3:35
Format 4:3

Italienische Gartenträume

Die herrschaftlichen Parks um Rom und Florenz

Film von Christian Otterbach

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Wer die italienischen Metropolen Rom und Florenz besucht, hat sicherlich nicht in erster Linie Gärten im Sinn. Die ewige Stadt am Tiber und die Kunstmetropole am Arno bieten eine für Reisende kaum zu bewältigende Flut von Sehenswürdigkeiten. Aber Rom und Florenz sind ...
(ARD/SR)

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Wer die italienischen Metropolen Rom und Florenz besucht, hat sicherlich nicht in erster Linie Gärten im Sinn. Die ewige Stadt am Tiber und die Kunstmetropole am Arno bieten eine für Reisende kaum zu bewältigende Flut von Sehenswürdigkeiten. Aber Rom und Florenz sind auch typische Großstädte: Laut, oft versmogt und hektisch. Ruhe und Erholung von den unzähligen Eindrücken findet man in den Gärten.
Die Dokumentation "Italienische Gartenträume" bietet einen Einblick in die bekannteren und die weniger bekannten Gärten, die von Fürsten, Kardinälen und Päpsten in der Zeit der Renaissance und des Barock angelegt wurden. Zum Beispiel die Villa d'Este in Tivoli bei Rom, Weltkulturerbe und sicherlich das bekannteste und schönste Beispiel italienischer Gartenkunst. Oder die Vatikanischen Gärten - eine Oase der Ruhe und Meditation mitten in der Stadt. Rund um die toskanischen Städte Florenz und Lucca reihen sich zudem prächtige Landsitze wie an einer Perlenschnur aneinander.
(ARD/SR)


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4:15
VPS 04:20

Videotext Untertitel

Leonardo da Vinci - Der Genie-Code

(Wh.)


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5:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Shakespeare-Rätsel

(Wh.)

Sendeende: 5:45 Uhr