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Sonntag, 20. Oktober
Programmwoche 43/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Claudia Kemfert im Gespräch mit Dr. Ulrich Höpfner

Kampf um Strom

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Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung die "Energiewende". Alle noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke sollen bis 2022 abgeschaltet werden. Die Organisation einer nachhaltigen Energieversorgung ist eine der dringlichsten öffentlichen ...
(ARD/SWR)

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Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung die "Energiewende". Alle noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke sollen bis 2022 abgeschaltet werden. Die Organisation einer nachhaltigen Energieversorgung ist eine der dringlichsten öffentlichen Aufgaben. Doch Atomausstieg alleine reicht nicht. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist kompliziert, momentan scheint eher Chaos zu herrschen: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollte erst abgeschafft werden, dann doch nicht, Offshore-Windparks werden gestartet, dann gestoppt. Stromnetze werden geplant, aber nicht gebaut. Niemand weiß, wo es eigentlich langgeht. Stattdessen beherrschen Lobbyisten die Diskussion.
Claudia Kemfert beschreibt in ihrem Vortrag aus der Reihe "Tele-Akademie" die Hintergründe der aktuellen Diskussion. Sie leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin und unterrichtet Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Kitty Kielland: Sommernacht


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

David Graeber - Warum uns Schulden versklaven

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Staaten verschulden sich in Milliardenhöhe, Jugendliche nehmen Kleinkredite auf, niedrige Hypothekarzinsen locken zum Hauskauf. Die Menschen leben auf Pump - und deshalb gefährlich, sagt der US-amerikanische Ethnologe David Graeber. In seinem Buch "Schulden" erzählt er ...

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Staaten verschulden sich in Milliardenhöhe, Jugendliche nehmen Kleinkredite auf, niedrige Hypothekarzinsen locken zum Hauskauf. Die Menschen leben auf Pump - und deshalb gefährlich, sagt der US-amerikanische Ethnologe David Graeber. In seinem Buch "Schulden" erzählt er die Geschichte der Menschheit als eine Geschichte der Verbindlichkeiten, welche die Machtverhältnisse weltweit zementieren. Graeber, der als Vordenker der Occupy-Bewegung gilt, fordert ein Umdenken.
In der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" spricht Moderatorin Barbara Bleisch mit dem streitbaren Ethnologen den Ausstieg aus der Schuldenkrise und über Alternativen zum Kapitalismus.


10:15

Lampenfieber - Fluch und Segen der Bühne

Film von Marieke Schröder

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Das Leben eines Musikers ist wunderbar. Den ganzen Tag hört man Musik. Man wird für etwas bezahlt, was andere sich viel kosten lassen. Man wird von den Menschen geliebt, man ist begabt, man bringt Freude in anderer Leute Leben. Aber die Arbeit verlangt von ihm eine ...
(ARD/SWR)

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Das Leben eines Musikers ist wunderbar. Den ganzen Tag hört man Musik. Man wird für etwas bezahlt, was andere sich viel kosten lassen. Man wird von den Menschen geliebt, man ist begabt, man bringt Freude in anderer Leute Leben. Aber die Arbeit verlangt von ihm eine ständige Auseinandersetzung mit etwas, das manche brauchen und andere verzweifelt bekämpfen: das Lampenfieber. Überwiegt das Lampenfieber, kommt es zur Aufführangst. Etwa ein Viertel aller Musiker leidet darunter. Das Lampenfieber entsteht im Gehirn. Botenstoffe werden ausgeschüttet, Rezeptoren blockiert. Es kommt zu Herzklopfen, erhöhtem Blutdruck, Schweißausbrüchen und Müdigkeit. Angst und Aufregung erhöhen den Muskeltonus und können zu Verkrampfungen bis hin zu motorischen Blockaden führen, Feinmotorik und Bewegungsabläufe werden gestört. Der Künstler ist außer Kontrolle.
Die Dokumentation "Lampenfieber" zeigt die dunkle Seite der Bühne. Im Film sprechen Künstler über ihr Lampenfieber und ihre Methoden, dagegen anzukämpfen.
(ARD/SWR)


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10:45
Format 4:3

Smola - Die Legende

Film von Harold Woetzel

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"Das Radio war an - und da war Smola": Dieser Satz prägt die Erinnerung von Generationen von Radiohörern. Noch heute ist die Ansage "Sie hörten: Das Rundfunkorchester des SWF unter der Leitung von Emmerich Smola" ein Begriff für Millionen von Radiohörern. Denn noch ...
(ARD/SWR)

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"Das Radio war an - und da war Smola": Dieser Satz prägt die Erinnerung von Generationen von Radiohörern. Noch heute ist die Ansage "Sie hörten: Das Rundfunkorchester des SWF unter der Leitung von Emmerich Smola" ein Begriff für Millionen von Radiohörern. Denn noch immer werden Aufnahmen dieses Dirigenten und Radiomachers gespielt, der sein musikalisches Talent dem einen großen Ziel unterordnete: "Musik für die Leut" zu machen. Einer, der mit Unterhaltung die Leute dazu verführen konnte, sich auch andere, "ernste" Musik anzuhören. Und der das in seinem Repertoire bewies, wie kein anderer Dirigent: über 18.000 verschiedene von ihm eingespielte Titel finden sich im Archiv des SWR.
Die Dokumentation "Smola - Die Legende" begleitet Emmerich Smola an die Orte seiner Kindheit und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Der Film zeigt auch, wie Smola es - als Musiker und als Programm-Macher - schaffte, den Bildungsanspruch von Musik im Radio auf unverwechselbare Weise mit dem Unterhaltungsauftrag zu versöhnen.

Im Anschluss, ab 11.15 Uhr, sendet 3sat die "Operngala für Emmerich Smola" und die Dokumentation "Atmen, Singen, Siegen", eine Berichterstattung über den Emmerich Smola Förderpreis 2013.
(ARD/SWR)


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11:15
Dolby-Digital 5.1 Audio

Operngala für Emmerich Smola

Highlights aus dem Konzert für den Emmerich Smola

Förderpreis 2013

Mit Gloria Rehm (Sopran), Cristina Antoaneta Pasaroiu
(Sopran), Dorottya Láng (Mezzosopran), Caner Akin (Tenor),
Björn Bürger (Bariton) und Szymon Chojnacki (Bass)

Orchester: Deutsche Radio Philharmonie
Musikalische Leitung: David Giménez Carreras

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Sechs junge Sängerinnen und Sänger wetteifern um einen der höchstdotierten Musikförderpreise, den Emmerich Smola Förderpreis 2013. Die jungen Opernsänger kommen aus aller Welt, sind bereits an großen Opernhäusern engagiert und aus internationalen ...
(ARD/SWR)

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Sechs junge Sängerinnen und Sänger wetteifern um einen der höchstdotierten Musikförderpreise, den Emmerich Smola Förderpreis 2013. Die jungen Opernsänger kommen aus aller Welt, sind bereits an großen Opernhäusern engagiert und aus internationalen Gesangswettbewerben als Finalisten oder Preisträger hervorgegangen. Das ausschlaggebende Kriterium für eine Einladung der Gesangssolisten zu dem Konzert war - neben gereifter Gesangstechnik - dass "etwas rüberkommt", dass die Sänger eine Ausstrahlung haben, mit der sie das Publikum in ihren Bann ziehen und dazu bewegen, für sie zu stimmen. Denn wer den Emmerich Smola Förderpreis 2013 bekommt, wird mittels Abstimmung durch das Konzertpublikum entschieden.
Das Konzert für den Emmerich Smola Förderpreis 2013 vereint alle sechs Kandidaten in der einstündigen Konzertfassung "Operngala für Emmerich Smola". Diese Konzertfassung präsentiert die Highlights des Konzertabends vom 16. Februar 2013 in der Jugendstil-Festhalle Landau.
(ARD/SWR)


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12:15

Atmen, Singen, Siegen

Der Emmerich Smola Förderpreis 2013

Film von Ute Hoffarth

Mit Gloria Rehm (Sopran), Cristina Antoaneta Pasaroiu
(Sopran), Dorottya Láng (Mezzosopran), Caner Akin (Tenor),
Björn Bürger (Bariton) und Szymon Chojnacki (Bass)

Orchester: Deutsche Radio Philharmonie
Musikalische Leitung: David Giménez Carreras

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Sechs junge Sängerinnen und Sänger wetteifern um einen der höchstdotierten Musikförderpreise: den Emmerich Smola Förderpreis 2013. Die internationalen Kandidaten sind bereits an großen Opernhäusern engagiert und bei internationalen Gesangswettbewerben als Finalisten ...
(ARD/SWR)

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Sechs junge Sängerinnen und Sänger wetteifern um einen der höchstdotierten Musikförderpreise: den Emmerich Smola Förderpreis 2013. Die internationalen Kandidaten sind bereits an großen Opernhäusern engagiert und bei internationalen Gesangswettbewerben als Finalisten oder Preisträger hervorgegangen. Die diesjährigen Auserwählten sind: die in Fritzlar geborene Sopranistin Gloria Rehm, die Rumänin Cristina Antoaneta Pasaroiu, die Ungarin Dorottya Láng, der türkische Tenor Caner Akin, der hessische Bariton Björn Bürger sowie der polnische Bass Szymon Chojnacki. Wer den Förderpreis 2013 bekommt wird mittels Abstimmung durch das Konzertpublikum entschieden. Vier der sechs Kandidaten werden ohne Preis nach Hause fahren. Wie geht es ihnen dabei?
Die Dokumentation "Atmen, Singen, Siegen" begleitet die jungen Opernsänger von der Anreise über die Proben mit der Deutschen Radio Philharmonie bis hin zum Konzert und dem Morgen danach.
(ARD/SWR)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Eingeschenkt - Weinland Österreich (6/12)

Der Sonne entgegen - Südsteiermark

Film von Franz Leopold Schmelzer

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Langlebig sind nicht nur die Traditionen in der Südoststeiermark, sondern auch das Weinjahr mit seinen Festen, die in der Ost- und Weststeiermark besonders gefeiert werden. Viele erloschene Vulkane, auf denen oft Burgen thronen, prägen das Gebiet. Die Landschaft wird von ...
(ORF)

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Langlebig sind nicht nur die Traditionen in der Südoststeiermark, sondern auch das Weinjahr mit seinen Festen, die in der Ost- und Weststeiermark besonders gefeiert werden. Viele erloschene Vulkane, auf denen oft Burgen thronen, prägen das Gebiet. Die Landschaft wird von vielen kleinen Weininseln dominiert. Die Südoststeiermark lässt sich in zwei Großlagen unterteilen: In das steirische Vulkanland und das oststeirische Hügelland. Die Weststeiermark ist Schilcherland. Mit nur 500 Hektar Weinbaufläche ist sie das kleinste Weinbaugebiet der Steiermark. Fast drei Viertel aller Anbauflächen werden von einer einzigen alten Rebsorte dominiert, dem Blauen Wildbacher. Die Traube ist eine Rotweinsorte, aus welcher der lachsfarbene Rosé, der Schilcher, erzeugt wird.
Die sechste Folge der Reihe "Eingeschenkt - Weinland Österreich" besucht die Südsteiermark.
(ORF)


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13:30

Das blaue Sofa extra: Frankfurter Buchmesse

mit Wolfgang Herles

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Das blaue Sofa extra: Wolfgang Herles mit den wichtigsten literarischen Neuerscheinungen des Bücherherbstes und herausragenden Autoren im Gespräch auf dem blauen Sofa.
Außerdem der Buchmessenreport mit Hintergründen und Highlights sowie eine Reportage über das ...

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Das blaue Sofa extra: Wolfgang Herles mit den wichtigsten literarischen Neuerscheinungen des Bücherherbstes und herausragenden Autoren im Gespräch auf dem blauen Sofa.
Außerdem der Buchmessenreport mit Hintergründen und Highlights sowie eine Reportage über das diesjährige Gastland Brasilien, seine Autoren und seinen Auftritt auf der Messe.


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14:00

Mein kleiner grüner Garten (1/3)

Film von Marion Wolf und Anna Heidi Jung

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich ...
(ARD/BR)

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich wie ihre Besitzer. Vorstand Martin Engl will eigentlich nicht der strenge Chef sein, ein harmonisches Miteinander in der Anlage liegt ihm am Herzen. Doch Vorschriften müssen eingehalten werden. Der pensionierte Feuerwehrmann schaut bei Kathrin und Thomas Fehrmann vorbei. Die Berlinerin und der Dresdner stecken mitten im Innenausbau ihres neuen Gartenhäuschens. Das Imkerehepaar Willi und Monika Pregler freut sich währenddessen auf das Highlight der Saison: das Honigschleudern.
In der ersten Folge der dreiteiligen Dokumentation "Mein kleiner grüner Garten" werden der Vorstand Martin Engl, das Imkerehepaar Monika und Willi Pregler und die Häuslebauer Kathrin und Thomas Fehrmann vorgestellt.

Die weiteren Folgen der dreiteiligen Dokumentation "Mein kleiner grüner Garten" sendet 3sat im Anschluss ab 14.30 Uhr.
(ARD/BR)


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14:30

Mein kleiner grüner Garten (2/3)

Film von Marion Wolf und Anna Heidi Jung

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich ...
(ARD/BR)

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich wie ihre Besitzer. Mit ihrem eigenen Garten ging für Ali und Leila Ilgün ein Traum in Erfüllung. Doch das Pflastern des Weges gestaltet sich schwierig. Nebenan kämpft der Italiener Pino de Fazio mit dem Akku-Rasenmäher - Benzinrasenmäher sind nämlich verboten. Doch auch das Genießen kommt beim Italiener und seinem türkischen Gartennachbarn nicht zu kurz: Es gibt Pasta und türkische Grillspezialitäten. Der jüngste Amtsträger im Verein ist der 20-jährige Wasserwart Max Pfarr. Die 81-jährige Berta Lang wiederum ist regelmäßig auf Schneckenjagd unterwegs.
In der zweiten Folge der dreiteiligen Dokumentation "Mein kleiner grüner Garten" werden weitere Kleingartenbesitzer und deren Hobbys und Aufgaben in der Anlage vorgestellt.
(ARD/BR)


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15:00

Mein kleiner grüner Garten (3/3)

Film von Marion Wolf und Anna Heidi Jung

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich ...
(ARD/BR)

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Eine Kleingartenanlage im Südwesten Münchens, ein Idyll inmitten der Großstadt. Auf 269 Parzellen lebt ein Mikrokosmos mit ganz eigenen Regeln: Gemeinschaft trifft auf Individualität, alt auf jung, modern auf konservativ - und die Gärten sind ebenso unterschiedlich wie ihre Besitzer. "Grillen im Garten, das kann jeder", hat sich Klaus Bigl gedacht und in seiner Parzelle das Fischräuchern für sich entdeckt. Maria und Fritz Lehmann wohnen seit 36 Jahren direkt neben der Pasinger Kleingartenanlage, erst vor neun Jahren haben sie sich selbst für einen Garten entschieden. Gemüse aus dem eigenen Garten, darauf freuen sich Herr und Frau Panke. Sie schauen sich zwei frei werdende Gärten an und hoffen, dass der richtige dabei ist. In einer anderen Parzelle lässt Roland Endlicher seinen Kindheitstraum wieder aufleben: eine Modelleisenbahn im Garten.
Die letzte Folge der dreiteiligen Dokumentation "Mein kleiner grüner Garten" gibt weitere Einblicke in die Welt hinter dem Gartenzaun.
(ARD/BR)


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15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

hitec: Flickschusterei - kaputter Beton, maroder Asphalt

Film von Carsten Binsack

Erstausstrahlung

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Man hat sich in Deutschland daran gewöhnt, dass die Straßen am Ende des Winters erbärmlich aussehen. Neu ist, dass sie schon vor dem Winter kaputt sind. Die Sommerhitze 2013 ließ auf einigen Autobahnen die Betonplatten aufspringen und den Asphalt schmelzen - Staus und ...

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Man hat sich in Deutschland daran gewöhnt, dass die Straßen am Ende des Winters erbärmlich aussehen. Neu ist, dass sie schon vor dem Winter kaputt sind. Die Sommerhitze 2013 ließ auf einigen Autobahnen die Betonplatten aufspringen und den Asphalt schmelzen - Staus und Unfälle waren die Folge. Kaum ein anderes Land in Europa investiert - gemessen am Bundeshaushalt - so wenig in sein Verkehrsnetz wie Deutschland. Es wird eher geflickt als saniert. Doch der Verkehr auf den Autobahnen hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Die dichte Verkehrsinfrastruktur, ein Grundpfeiler des Wirtschaftsstandorts Deutschland, verschleißt langsam aber sicher.
Die "hitec"-Dokumentation "Flickschusterei: kaputter Beton, maroder Asphalt" begleitet Forscher, die das Problem in den Griff bekommen wollen und vor allem zwei Strategien verfolgen: Die Optimierung des bestehenden Straßennetzes und die Erweiterung der Infrastruktur. Spezielle Baustoffe, große Bauvorhaben und Hightech sollen helfen, Deutschlands Straßen fit zu machen.


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16:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Fest im Sattel - Eine Cowboykirche

Film von Petra Haffter und Katja Lau

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In der kalifornischen Kleinstadt Norco scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Auf 25.000 Einwohner kommen 30.000 Pferde, Heu und Kutschen gehören zum Straßenbild. Am Sonntag reitet man hier in die Cowboykirche. Die Messe findet im Freien statt, statt Orgelmusik werden ...

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In der kalifornischen Kleinstadt Norco scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Auf 25.000 Einwohner kommen 30.000 Pferde, Heu und Kutschen gehören zum Straßenbild. Am Sonntag reitet man hier in die Cowboykirche. Die Messe findet im Freien statt, statt Orgelmusik werden Country-Lieder mit dem Banjo gespielt, und gebetet wird im Sattel - in matschverschmierten Stiefeln und dreckigem Hemd.
Die Dokumentation "Fest im Sattel - Eine Cowboykirche" berichtet über ein Gotteshaus, wo amerikanische Traditionen, Sehnsucht nach vergangenen Tagen und eine enge Verbundenheit zur Natur aufeinander treffen.


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16:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Catherine Deneuve

Die schönen Wilden

Spielfilm, Frankreich 1975

Darsteller:
MartinYves Montand
NellyCatherine Deneuve
VittorioLuigi Vannucchi
AlexTony Roberts
JessieDana Wynter
u.a.
Regie: Jean-Paul Rappeneau
Länge: 102 Minuten

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Martin lebt wie Robinson auf einer kleinen Karibikinsel, auf der er Gemüse anbaut. Nur ab und zu fährt er in die nächste Hafenstadt, um sein Gemüse zu verkaufen und sich ein wenig zu amüsieren. Bei einem solchen Ausflug macht er die Bekanntschaft von Nelly, einer ...

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Martin lebt wie Robinson auf einer kleinen Karibikinsel, auf der er Gemüse anbaut. Nur ab und zu fährt er in die nächste Hafenstadt, um sein Gemüse zu verkaufen und sich ein wenig zu amüsieren. Bei einem solchen Ausflug macht er die Bekanntschaft von Nelly, einer hübschen blonden Französin. Nelly war gerade im Begriff, Vittorio zu heiraten, als sie vor der männlichen Überheblichkeit des Bräutigams und seinem lärmenden italienischen Familienclan Angst bekam und Reißaus nahm. Martin kann nicht umhin, ihr zu helfen. Er ahnt allerdings nicht, worauf er sich einlässt, denn der schwer gekränkte Bräutigam ist wild entschlossen, seine Braut wieder einzufangen. Außerdem gibt es da noch den amerikanischen Nachtclubbesitzer Alex, einen früheren Freund von Nelly, der seinen Toulouse Lautrec zurückhaben will, den die mittellose Nelly kurzerhand als "Reisegeld" mitgenommen hat.
"Die schönen Wilden" ist eine rasante tropische Filmkomödie mit zwei fantastischen Hauptdarstellern: Catherine Deneuve und Yves Montand. Der Film wurde an Originalschauplätzen in Südamerika, auf den Bahamas, in New York und Südfrankreich gedreht.

Zum 70. Geburtstag der Schauspielerin Catherine Deneuve zeigt 3sat vier Filme. Um 23.35 Uhr folgt "Belle de jour". Am Dienstag, 22. Oktober, zeigt 3sat um 20.15 Uhr "Meine liebste Jahreszeit" und um 22.15 Uhr "Place Vendome - Heiße Diamanten".


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18:30

Don Giovanni - Der bestrafte Wüstling in Albanien

Film von Gundi Lamprecht und Christian Papke

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Die Staatsoper Tirana hat sich Großes vorgenommen: Die "Oper aller Opern" soll es werden: Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart. Zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses in ausschließlich albanischer Besetzung. Geld für diese Aufführung ist praktisch nicht ...
(ORF)

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Die Staatsoper Tirana hat sich Großes vorgenommen: Die "Oper aller Opern" soll es werden: Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart. Zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses in ausschließlich albanischer Besetzung. Geld für diese Aufführung ist praktisch nicht vorhanden, die meisten Künstler singen umsonst. Aber es ist für die Mitwirkenden eine große Herausforderung und vor allem wichtig für ihre persönliche Karriere, bei dieser Produktion dabei sein zu können. Bei Christian Papkes Inszenierung gibt es keinen Vorhang. Die ganze Bühne einsichtig. Balletttänzer wärmen sich zwischen zerschlagenen Versatzstücken auf der Hinterbühne auf.
Die Dokumentation "Don Giovanni - Der bestrafte Wüstling in Albanien" zeigt, unter welchen Bedingungen der deutsch-österreichische Regisseur Christian Papke an der Staatsoper Tirana Mozarts "Don Giovanni" inszeniert. Aber auch, unter welchen Bedingungen die Sänger generell arbeiten müssen. Sie begleitet das Ensemble von den Proben bis zur Premiere - für Überraschungen ist gesorgt.
(ORF)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Die Mordermittler

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Mord ist zweifellos die schlimmste aller Straftaten. Die Polizisten, die Tötungsdelikte aufklären müssen, sind großen Belastungen ausgesetzt. Sie sehen fast täglich in menschliche Abgründe und sind mit großem menschlichen Leid konfrontiert. Um ihrer ...

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Mord ist zweifellos die schlimmste aller Straftaten. Die Polizisten, die Tötungsdelikte aufklären müssen, sind großen Belastungen ausgesetzt. Sie sehen fast täglich in menschliche Abgründe und sind mit großem menschlichen Leid konfrontiert. Um ihrer Ermittlungsarbeit nachgehen zu können, brauchen sie ein dickes Fell. Stimmt das Bild vom einsam ermittelnden Kommissar wie ihn TV-Serien suggerieren? Wie arbeiten die Mordermittler heutzutage wirklich?
Die Dokumentation aus der Reihe "NZZ Format" schaut den Mordermittlern der Kantonspolizei Zürich bei ihrer belastenden Arbeit zu.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Tequila, Mexiko

Das Schmiermittel des Machismo

Film von Goggo Gensch

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2006 hat die UNESCO die Agavenlandschaft und die Tequila-Produktionsstätte zum Weltkulturerbe ernannt. Es ist ein Kulturerbe der besonderen Art. Tequila, eine Form des Mezcal, wird ausschließlich in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco ...
(ARD/SWR)

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2006 hat die UNESCO die Agavenlandschaft und die Tequila-Produktionsstätte zum Weltkulturerbe ernannt. Es ist ein Kulturerbe der besonderen Art. Tequila, eine Form des Mezcal, wird ausschließlich in der Umgebung der Stadt Tequila im mexikanischen Bundesstaat Jalisco hergestellt. Der alkoholische Saft, den der Literaturkritiker Carlos Monsivátis einmal "das Schmiermittel des Machismo" nannte, ist das Produkt einer ganz bestimmten Agavenart, der "Tequilera Weber azul". Die blaue Agave muss bei der Ernte eine Höhe von mindestens 50 Zentimeter haben. Um einen guten Tequila zu destillieren, braucht man Agavendickköpfe, die sieben bis zehn Jahre heranwachsen. Der Jimador, wie der Erntearbeiter genannt wird, schlägt mit einem spitz zugefeilten Eisenblatt die Blätter ab, bricht das Innere der Agave, das Herz, heraus und stutzt es zurecht. Dieses "Herz" der Agave wird von den Mexikanern auch "Das Haus des Mondes" genannt. Woher das Wort Tequila kommt, darüber sind sich die Sprachforscher nicht einig. Manche übersetzen das Nahuatl-Wort mit "Ort, an dem man arbeitet", andere gaben der Version "Ort der Gräser" den Vorzug. Wahrscheinlich waren die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert die ersten, die Tequila herstellten. Die blaue Agave wuchs hier üppig und war im Leben allgegenwärtig. Ob zur Herstellung von Seilen, als Nadeln oder Heilmittel, die Pflanze wurde vielfältig benutzt. Nachweislich wurde in Tequila die erste Brennerei im Jahr 1600 gegründet. Dank eines geschickten Marketings ist Tequila, ob pur oder als Mixgetränk, in der ganzen Welt präsent. Javier Sauza hatte in den 1950er Jahren die Idee den bis dahin als "Vino Mezcal" bekannten Alkohol unter dem Namen "Tequila" zu vermarkten. Aus dem bis dahin unbedeutenden Schnaps wurde eine Lifestyle-Marke.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt das Welterbe Tequila in Mexiko vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Der mit dem Weißen Hai schwimmt

Film von Damon und Craig Foster

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Ein riesiges Maul, zahllose Zähne, ein blutrünstiger Killer: Wann immer vom Weißen Hai die Rede ist, sind Angst und Schrecken im Spiel. Der südafrikanische "Sharkman" Michael Rutzen möchte den Ruf des Weißen Hais retten, denn dieser ist weniger gefährlich als ...
(ORF)

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Ein riesiges Maul, zahllose Zähne, ein blutrünstiger Killer: Wann immer vom Weißen Hai die Rede ist, sind Angst und Schrecken im Spiel. Der südafrikanische "Sharkman" Michael Rutzen möchte den Ruf des Weißen Hais retten, denn dieser ist weniger gefährlich als vermutet - und statt dessen selbst gefährdet.
Die Dokumentation "Der mit dem Weißen Hai schwimmt" folgt dem "Sharkman"Michael Rutzen bei seinen Begegnungen unter Wasser. Atemberaubende Aufnahmen zeigen, wie Rutzen ohne Waffen, Käfig oder Schutzanzug mit riesigen Weißen Haien taucht, um sie aus nächster Nähe zu erforschen, zu berühren - und sich sogar durch das Wasser ziehen zu lassen.
(ORF)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Indonesien: Paradiese im Korallendreieck

Film von Nicolas Hulot

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die indonesische Inselgruppe Raja Ampat, liegt im Zentrum des "Korallendreiecks", das sich von Sumatra bis zu den Philippinen und Papua-Neuguinea erstreckt. Seit Jahren ist diese Zone für ihren Reichtum an Lebewesen berühmt: Mehr als zwei Drittel aller Korallenrifftiere ...
(ORF)

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Die indonesische Inselgruppe Raja Ampat, liegt im Zentrum des "Korallendreiecks", das sich von Sumatra bis zu den Philippinen und Papua-Neuguinea erstreckt. Seit Jahren ist diese Zone für ihren Reichtum an Lebewesen berühmt: Mehr als zwei Drittel aller Korallenrifftiere der Welt sind hier anzutreffen. Aber nirgendwo erscheint das Leben üppiger und bizarrer als im Archipel Raja Ampat. Das Labyrinth aus gut 600 Meeresinseln, mit den vier Hauptinseln Waigeo, Salawati, Batanta und Misool gilt als "Kronjuwel der Biodiversität". Ein französisches Wissenschaftlerteam erkundet die Dschungel, Mangrovenwälder, Riffe, Steilküsten und Lagunen dieser abgeschiedenen Inselwelt, und die marine Flora und Fauna der Meeresstraße von Lembeh und geht der Frage nach, warum sich gerade hier die Kräfte der Evolution in so hohem Maße konzentrieren.
Die Dokumentation "Indonesien: Paradiese im Korallendreieck" berichtet über die indonesische Inselgruppe Raja Ampat.
(ORF)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Oktopusse - Genies aus der Tiefe

Film von Jérôme Julienne und John Jackson

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Ein ungewöhnliches Augenpaar, ein knochenloser Körper und acht Arme bewegen sich geschmeidig zu Wasser und zu Land. Die Kraken, auch als Oktopusse bekannt, haben bereits seit der Antike einen prominenten Platz im Bewusstsein der Menschen. Heute bemüht sich die ...
(ORF)

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Ein ungewöhnliches Augenpaar, ein knochenloser Körper und acht Arme bewegen sich geschmeidig zu Wasser und zu Land. Die Kraken, auch als Oktopusse bekannt, haben bereits seit der Antike einen prominenten Platz im Bewusstsein der Menschen. Heute bemüht sich die Wissenschaft, den hohen Intelligenzgrad dieser Tiere zu erforschen. Statt einem Gehirn, haben sie neun, passen sich in Sekundenschnelle ihrer Umgebung an und verfügen über ein ausgezeichnetes Erinnerungsvermögen. Ist ihr IQ höher als der Schimpansen?
Die Dokumentation "Oktopusse - Genies aus der Tiefe" stellt die intelligenten Meerestiere vor.
(ORF)


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22:30
Format 4:3

Dokumentarfilmzeit: Ab 18!

Louisa

Dokumentarfilm von Katharina Pethke, Deutschland 2011

Länge: 63 Minuten

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Louisa ist 23 und kann und will sich nichts mehr vormachen: Sie hört nichts. Ihr ganzes Leben hat sie mit aller Kraft versucht, so zu sein wie alle anderen. Kommunikation war stets ein Kampf des Lippenlesens - begleitet von einem Gefühl des Versagens. Damit ist es jetzt ...

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Louisa ist 23 und kann und will sich nichts mehr vormachen: Sie hört nichts. Ihr ganzes Leben hat sie mit aller Kraft versucht, so zu sein wie alle anderen. Kommunikation war stets ein Kampf des Lippenlesens - begleitet von einem Gefühl des Versagens. Damit ist es jetzt vorbei. Louisa entscheidet sich gegen ein Hör-Implantat und zieht in ihre erste eigene Wohnung. Dass sie Musik - vor allem HipHop - liebt und Texte schreibt, mag für die anderen ein Widerspruch sein, nicht für sie.
Nachwuchsfilmemacherin Katharina Pethke zeichnet in ihrem Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln das intime, respektvolle Porträt ihrer "kleinen" Schwester Louisa und eröffnet eine interessante Perspektive auf den Reichtum der sinnlichen Wahrnehmung. Eine ungewöhnliche Coming-of-age-Geschichte mit ausgefeilter Bildgestaltung und feinfühligem Dokumentarstil, die auf dem DokLeipzig-Festival mit der "Goldenen Taube" ausgezeichnet wurde und das Prädikat "besonders wertvoll" der FBW erhielt.

Die 3sat-Reihe "Ab 18!" präsentiert Dokumentarfilme, die Geschichten vom Erwachsenwerden erzählen. Junge Regisseure haben unkonventionelle Porträts realisiert, die sich alle durch einen persönlichen filmischen Stil auszeichnen. Um 1.10 Uhr folgt "Slim" von dem Berliner Fotografen Stefan Zeilner. Danach zeigt 3sat ab 1.35 Uhr "The Wildest Guy", "Ich bin hier" und "Den Rest kann man seh'n".


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23:35
Tonsignal in mono

Catherine Deneuve

Belle de jour

Spielfilm, Frankreich/Italien 1966

Darsteller:
SéverineCatherine Deneuve
PierreJean Sorel
HussonMichel Piccoli
MarcelPierre Clementi
Madame AnaïsGeneviève Page
HyppoliteFrancisco Rabal
u.a.
Regie: Luis Buñuel
Länge: 96 Minuten

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Pierre und Séverine führen nach außen hin eine normale Ehe. Doch der Schein trügt. Mit den Zärtlichkeiten ihres Mannes weiß Séverine wenig anzufangen. Während Pierre seine Tage als Arzt in der Klink verbringt, flüchtet Séverine in Tagträume, die von ...

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Pierre und Séverine führen nach außen hin eine normale Ehe. Doch der Schein trügt. Mit den Zärtlichkeiten ihres Mannes weiß Séverine wenig anzufangen. Während Pierre seine Tage als Arzt in der Klink verbringt, flüchtet Séverine in Tagträume, die von masochistischer Lust und Vergewaltigungsfantasien geprägt sind. Als Séverine von Husson, einem Bekannten des Paares, die Adresse einer gewissen Madame Anaïs erfährt, ist ihre Neugier geweckt. Wenige Tage später besucht sie das diskret geführte Bordell und verdingt sich als Prostituierte. Da sie nur am Nachmittag arbeitet, erhält sie den Namen "Belle de jour". Ihren erotischen Fantasien scheint besonders der gewalttätige Marcel zu entsprechen, der eines Tages auftaucht und die neue Schönheit für sich beansprucht. Séverines sorgfältig inszeniertes Doppelleben droht zu zerbrechen, als Husson wieder einmal das Etablissement besucht und auf Séverine trifft. Aus Angst um ihre Ehe gibt sie ihre heimliche Beschäftigung auf. Doch Marcel lässt sich nicht so leicht abschütteln.
Eines der "ewigen Prinzipien", das Luis Buñuel in "Belle de jour" angreift, ist die Institution der Ehe. Die Verkehrung der ehelichen Ideale - Liebe, Treue und Vertrauen - präsentiert der spanische Regisseur in Gestalt seiner Hauptfigur, eindrucksvoll verkörpert von der wunderschönen Catherine Deneuve.


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1:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ab 18!

Slim

Dokumentarfilm von Stefan Zeilner, Deutschland 2013

Länge: 25 Minuten

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Slim kommt aus dem ländlichen Norden Chinas, lebt aber in Shenzhen, wo er sich immer noch nicht heimisch fühlt, auch weil man dort den kantonesischen Dialekt spricht. Immer wieder als Hinterwäldler verspottet, schmeißt er schließlich die Schule und schlägt sich als ...

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Slim kommt aus dem ländlichen Norden Chinas, lebt aber in Shenzhen, wo er sich immer noch nicht heimisch fühlt, auch weil man dort den kantonesischen Dialekt spricht. Immer wieder als Hinterwäldler verspottet, schmeißt er schließlich die Schule und schlägt sich als Übersetzer durch. Doch als er zum ersten Mal einen Song des US-Rapstars Eminem hört, erkennt er in ihm einen Seelenverwandten. Beharrlich beginnt er, sich in täglichen Routinen die englische Sprache beizubringen, um Eminems Lieder nachrappen zu können. Mit der Zeit erkennt Slim jedoch, dass er sich weiterentwickeln und seine eigenen Geschichten in Texte fassen will.
Stefan Zeilner porträtiert in "Slim" einen jungen Mann, der mit seinem Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung in einem autoritären Staat wie China aus dem Raster fällt und in Rap-Musik eine Ausdrucksmöglichkeit gefunden hat. Der professionelle Fotograf Zeilner hat ein treffsicheres Gespür, den Lebensrhythmus Slims durch situative Kameraarbeit, Musik- und Sounddesign spürbar zu machen, was interessante Einblicke in die Jugendkultur Chinas bietet.


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1:35
Tonsignal in mono

Ab 18!

The Wildest Guy

Dokumentarfilm von Sebastian Sorg, Deutschland 2009

Länge: 30 Minuten

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Nach dem Selbstmord seines besten Freundes sieht sich Mitzwanziger Greg Paulson mit Sinnfragen konfrontiert und beginnt, seinen Alltag als Bohemien und Tellerwäscher mit neuen Augen zu betrachten. Aus dem sozialen Brennpunkt Baltimores, seiner bisherigen Heimatstadt, ...

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Nach dem Selbstmord seines besten Freundes sieht sich Mitzwanziger Greg Paulson mit Sinnfragen konfrontiert und beginnt, seinen Alltag als Bohemien und Tellerwäscher mit neuen Augen zu betrachten. Aus dem sozialen Brennpunkt Baltimores, seiner bisherigen Heimatstadt, zieht es ihn in die Einsamkeit der kanadischen Wildnis.
Beim Versuch, die Innenwelt seines Protagonisten in "The Wildest Guy" zu ergründen und wiederzugeben, stößt Nachwuchsregisseur Sebastian Sorg auf ein sinnliches Merkmal: Gregs Stimme. Im Dialog mit den Bildern rhythmisiert sie den Fluss der erzählerischen Assoziationen - lustvoll, resigniert oder verträumt. So entsteht das poetische Bild einer inneren Wildnis. Sebastian Sorg, 1976 in Siegen geboren, studierte nach seinem Magisterstudium (Literatur, Linguistik und Politik) an der Hochschule für Film und Fernsehen München im Bereich Dokumentarfilmregie. Er arbeitet als freier Regisseur in München und unterrichtet als Lehrbeauftragter an der HFF München, in Nürnberg und Toronto.


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2:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ab 18!

Ich bin hier

Dokumentarfilm von Eleni Ampelakiotou, Deutschland 2013

Länge: 52 Minuten

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Hamdy ist 27, ägyptischer Herkunft und in Deutschland aufgewachsen. Bis vor Kurzem saß er - nicht zum ersten Mal - im Gefängnis. Überraschend ist er auf Bewährung frei gekommen. Nun will er den lang unterbrochenen Kontakt zu seiner inzwischen neunjährigen Tochter ...

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Hamdy ist 27, ägyptischer Herkunft und in Deutschland aufgewachsen. Bis vor Kurzem saß er - nicht zum ersten Mal - im Gefängnis. Überraschend ist er auf Bewährung frei gekommen. Nun will er den lang unterbrochenen Kontakt zu seiner inzwischen neunjährigen Tochter wieder aufnehmen. Ihr hatte er versprochen, sich um sie zu kümmern. Obwohl sie ihn vor allem als "abwesenden" Vater kennt, glaubt Hamdy an eine Verbundenheit mit ihr. Doch die Dinge in Freiheit entwickeln sich anders als geplant.
Eleni Ampelakiotous Film "Ich bin hier" ist eine Reise durch Hamdys Welt. Ampelakiotou wurde in Athen geboren und studierte Regie an der dffb in Berlin. Nach ihrem ersten Spielfilm "Finnlandia" drehte sie zuletzt 2009 im Auftrag von 3sat den Dokumentarfilm "Teenage Response", der sich auf künstlerische Weise mit der Identität von Jugendlichen auseinandersetzt.


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ab 18!

Den Rest kann man seh'n

Dokumentarfilm von Leonel Dietsch, Deutschland 2011

Länge: 25 Minuten

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Nach der Karriere als Drogendealer möchte der tätowierte und gepiercte Andy sich ganz seiner Freundin Jenny und dem Schmücken des Weihnachtsbaums in der frisch renovierten Mietwohnung widmen. Für die Zukunft stellt er sich noch Besseres vor, also Haus und Kinder. Vor ...

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Nach der Karriere als Drogendealer möchte der tätowierte und gepiercte Andy sich ganz seiner Freundin Jenny und dem Schmücken des Weihnachtsbaums in der frisch renovierten Mietwohnung widmen. Für die Zukunft stellt er sich noch Besseres vor, also Haus und Kinder. Vor einem halben Jahr wurde er aus dem Gefängnis entlassen, danach fand er einen Job und im Fitness-Studio die Frau fürs Leben. Sein Kampfhundpärchen sieht Andy als Investition in die Zukunft; es soll für Vermehrung und Wohlstand sorgen.
In dezenter Nähe begleitet der junge Filmemacher Lionel Dietsche für seinen Film "Den Rest kann man seh'n" das Paar bei ihrer Vorfreude auf eine bürgerliche Existenz, ohne sie mit einem Realitätsabgleich zu verstören oder den Zeigefinger zu erheben. Dietsche, 1985 in Bochum geboren, arbeitete am Set verschiedener Filmproduktionen, bevor er an der FU Berlin Philosophie und Filmwissenschaften studierte und erste kurze Dokumentarfilme entwickelte. Seit 2009 studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg Dokumentarfilmregie.


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3:25

Mädchen Liebe

Dokumentarfilm von Sabine Michel,

Deutschland 2010

Länge: 45 Minuten

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Seit sie 14 Jahre alt ist, weiß die 17-jährige Pauline aus Berlin, dass sie lieber Mädchen als Jungen küsst. In der Schule wurde Pauline deswegen geschnitten und ausgestoßen. Außerdem litt sie unter dem mangelnden Verständnis ihres Vaters, dessen Anerkennung seit ...

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Seit sie 14 Jahre alt ist, weiß die 17-jährige Pauline aus Berlin, dass sie lieber Mädchen als Jungen küsst. In der Schule wurde Pauline deswegen geschnitten und ausgestoßen. Außerdem litt sie unter dem mangelnden Verständnis ihres Vaters, dessen Anerkennung seit der Trennung der Eltern für das Mädchen besonders wichtig ist. Halt und Ausgleich findet Pauline in der engen Beziehung zur Mutter und vor allem zu ihrer ersten großen Liebe Toni.
Der Film "Mädchen Liebe" begleitet Pauline und ihre Freundin Toni bei ihrem erstem gemeinsamen Wochenende und beobachtet ihr Suchen und Ringen um den eigenen Weg. Ein wichtiger Schritt ist dabei der gemeinsame Besuch bei Paulines Vater. Die Filmemacherin Sabine Michel, Absolventin der HFF "Konrad Wolf" in Potsdam, zeichnet ein filmisch dichtes und von besonderer persönlicher Nähe geprägtes dokumentarisches Porträt.


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4:10
Tonsignal in mono

Belle de jour

(Wh.)

Länge: 96 Minuten

Sendeende: 5:45 Uhr