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Freitag, 4. Oktober
Programmwoche 40/2013
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

III nach neun - classics

Kinder, wie die Zeit vergeht

Mit den Gästen Helmut Kohl, Joachim Fuchsberger,
Thomas Gottschalk und Alice Schwarzer

Moderation: Heidi Schuller, Wolfgang Menge, Marianne Koch, Gert von Paczensky

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Auch die ganz Großen und Berühmten aus Show und Politik haben mal kleiner und jünger angefangen, das können Jahrzehnte von "III nach neun - classics" belegen.
In der Ausgabe "Kinder, wie die Zeit vergeht" ist ein geradezu jugendlicher Helmut Kohl, ein Joachim ...
(ARD/RB)

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Auch die ganz Großen und Berühmten aus Show und Politik haben mal kleiner und jünger angefangen, das können Jahrzehnte von "III nach neun - classics" belegen.
In der Ausgabe "Kinder, wie die Zeit vergeht" ist ein geradezu jugendlicher Helmut Kohl, ein Joachim Fuchsberger in den besten Jahren, der beängstigend frisch-forsche Thomas Gottschalk und eine Alice Schwarzer, deren Alter auch zum damaligen Zeitpunkt natürlich nicht verraten wurde, zu sehen.
(ARD/RB)


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11:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Islands unbekannter Osten

Film von Susanne Wachhaus


(ARD/NDR)


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11:30

Aus anderer Sicht

"Was uns verbindet - Einblicke in ein anderes Leben"

Film von Elisabeth zu Eulenburg, Jan-Manuel Müller

und Ramona Sirch

Erstausstrahlung

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Sie teilen ihre Leidenschaften, doch ihre Voraussetzungen unterscheiden sich grundlegend. Ein gemeinsam verbrachter Tag gibt Einblicke in eine andere Welt: Extremsportler Joey Kelly trifft in den Lienzer Dolomiten den blinden Bergsteiger Andy Holzer. Er hat die höchsten ...

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Sie teilen ihre Leidenschaften, doch ihre Voraussetzungen unterscheiden sich grundlegend. Ein gemeinsam verbrachter Tag gibt Einblicke in eine andere Welt: Extremsportler Joey Kelly trifft in den Lienzer Dolomiten den blinden Bergsteiger Andy Holzer. Er hat die höchsten Berge auf sechs Kontinenten bestiegen und führt Joey Kelly sicher über eine Steilwand auf 2.450 Meter. Und obwohl es für ihn die erste Tour an einer Steilwand ist, probiert Joey Kelly aus, wie es ist, mit verbundenen Augen zu klettern. Kristin Boese ist mehrfache Weltmeisterin im Kite-Surfen. Nach zwölf Jahren begegnet sie beim World-Cup in St. Peter Ording zum ersten Mal wieder Nicolas Lanquetin, mit dem sie gemeinsam die Ausbildung zum Surf-Lehrer gemacht hat. Auch er ist inzwischen Kite-Surfer, doch nach einem Unfall ist er querschnittsgelähmt. Wie ist ihr Wiedersehen unter völlig veränderten Vorzeichen? Der mit Down-Syndrom geborene Schauspieler Bobby Brederlow besucht Schauspielerin Marisa Burger zu Dreharbeiten bei "Die Rosenheim-Cops". Gegenseitig geben sie sich Einblicke über das Rollenlernen, Lampenfieber und Freundschaften.
Die Reihe "Aus anderer Sicht" stellt in "Was uns verbindet - Einblicke in ein anderes Leben" Menschen vor, die gemeinsame Leidenschaften haben, aber sehr unterschiedliche Voraussetzungen, diese zu leben.


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12:00

"Ich habe mir das Lesen selber beigebracht"

Die jüdische Schriftstellerin Mirjam Pressler

Film von Andrea Roth

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Wie wahrscheinlich ist es, dass ein fünfjähriges jüdisches Kind, das nach dem Krieg bei Pflegeeltern aufwächst, sich das Lesen und Schreiben selber beibringt? Mit Hilfe eines alten Reiseführers aus St. Petersburg, dem einzigen Buch im Haus? Und wie wahrscheinlich ist ...
(ARD/BR)

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Wie wahrscheinlich ist es, dass ein fünfjähriges jüdisches Kind, das nach dem Krieg bei Pflegeeltern aufwächst, sich das Lesen und Schreiben selber beibringt? Mit Hilfe eines alten Reiseführers aus St. Petersburg, dem einzigen Buch im Haus? Und wie wahrscheinlich ist es erst, dass aus diesem Kind eine berühmte Schriftstellerin wird? 2011 hat Mirjam Pressler auf der Frankfurter Buchmesse einen Preis für ihr Lebenswerk bekommen - nach vielen anderen Auszeichnungen in der Vergangenheit. Bekannt wurde sie durch die Übersetzung der kritischen Ausgabe der Tagebücher der Anne Frank. Seither hat sie über 30 Bücher geschrieben. Viele ihrer Jugendromane beschäftigen sich mit jüdischen Themen der Vergangenheit, wie 2011 auch "Ein Buch für Hanna".
Die Dokumentation "Ich habe mir das Lesen selber beigebracht" porträtiert die jüdische Schriftstellerin Mirjam Pressler.
(ARD/BR)


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12:15

Hoch und heilig

Entdeckungen in den Alpen

Film von Andrea Kammhuber

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"Da fängt es bei mir an zu kribbeln. Das ist ein unglaublicher Platz und das seit Jahrtausenden." Schon oft hat Dr. Hans Haid "seinen" Kraft- und Kultplatz im Hinteren Ötztal aufgesucht. Mindestens zweimal im Jahr steigt auch Herbert Müller zur Sulzenauhütte im ...
(ARD/BR)

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"Da fängt es bei mir an zu kribbeln. Das ist ein unglaublicher Platz und das seit Jahrtausenden." Schon oft hat Dr. Hans Haid "seinen" Kraft- und Kultplatz im Hinteren Ötztal aufgesucht. Mindestens zweimal im Jahr steigt auch Herbert Müller zur Sulzenauhütte im Stubaital auf. Von dort aus geht er weiter zu "seinem" Stein an der Blauen Lacke, einem Bergsee auf 2.200 Metern Höhe. Michael Gentschy ist in Bad Reichenhall zu Hause. Er schwört auf die Kraft des Untersbergs. Nach alter indianischer Weisheit steigen Götter, wenn sie zur Erde kommen, nie tiefer als bis zum Berggipfel. Die Bergspitze gilt darum als ein bevorzugter Wohnsitz der Götter. Wer ihnen näher kommen will, muss hinaufsteigen. Und so wurden und werden in den Alpen an oft unzugänglichen Stellen Steinmandl, Bildstöcke, geheimnisvolle Venusblumen, Kreuze und Bergkapellen errichtet.
Die Dokumentation "Hoch und heilig" erzählt von Menschen, die in den Bergen einen Platz entdeckt haben, der für ihr Leben wichtig und heilig geworden ist.
(ARD/BR)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Drama am verfluchten Berg

Wie Kilian Volken die Lawine überlebte

Film von Alain Godet

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Der Mont Blanc mit seinen 4.810 Metern Höhe ist das Traumziel zahlloser Alpinistinnen und Alpinisten. Als der Walliser Bergführer und Everest-Besteiger Kilian Volken sich mit zwei Gästen am 12. Juli 2012 auf diese Tour begibt, löst sich am Mont Maudit - dem ...

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Der Mont Blanc mit seinen 4.810 Metern Höhe ist das Traumziel zahlloser Alpinistinnen und Alpinisten. Als der Walliser Bergführer und Everest-Besteiger Kilian Volken sich mit zwei Gästen am 12. Juli 2012 auf diese Tour begibt, löst sich am Mont Maudit - dem "Verfluchten Berg" - eine Lawine. Neun Menschen sterben, einzig Volken, 61, überlebt schwer verletzt, nur sein Kopf und die Hände ragen noch aus den betonharten Schneemassen. An seinem Klettergurt spürt er den Zug des Seiles, an dem die Leichen seiner zwei Gäste hängen. Tränen netzen sein Gesicht, doch er kann sie nicht wegwischen. Wieso hat er überlebt, ausgerechnet er? Volken erkennt keine Logik darin, findet nach der Rettung ohne Psychopharmaka keinen Schlaf mehr - er, der Extremalpinist, der neben dem Mount Everest drei weitere 8.000er bestiegen hat. Um mit sich ins Reine zu kommen, will Volken als eine Art Seelenreise an den Ort des Unglücks auf 4.300 Meter Höhe zurückkehren und im Gedenken an die Opfer neun Kerzen anzünden.
Die Dokumentation "Drama am verfluchten Berg" erzählt, wie Kilian Volken die Lawine überlebte.


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14:05

Der Wilde Kaiser und wilde Kaiserinnen

Geschichten aus Österreich

Film von Peter Beringer

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Im Kaisertal bei Kufstein liegt das Hans Berger Haus, eine der beliebtesten Berghütten Österreichs. Die immer hungrigen Kletterer und Wanderer singen Loblieder auf die Küche der Wirtin Silvia Huber. Silvia Huber ist aber auch Bergwanderführerin in der angeschlossenen ...
(ORF/3sat)

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Im Kaisertal bei Kufstein liegt das Hans Berger Haus, eine der beliebtesten Berghütten Österreichs. Die immer hungrigen Kletterer und Wanderer singen Loblieder auf die Küche der Wirtin Silvia Huber. Silvia Huber ist aber auch Bergwanderführerin in der angeschlossenen Bergsteigerschule. Dort bietet sie einen besonderen Ausbildungskurs im Felsklettern an: das "Wilde Kaiserin - Das Frauen.Berge.Projekt". Seit Jahren bemüht sich die gelernte Touristikerin und Bergwanderführerin darum, dass mehr Frauen in der Bergwelt aktiv werden. Bei der Auswahl ihres Teams ist ihr das längst gelungen.
Die Dokumentation "Der Wilde Kaiser und wilde Kaiserinnen" zeigt, wie immer mehr Frauen in die Bergwelt um den Wilden Kaiser Einzug halten.
(ORF/3sat)


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14:45

Meine Traumreise von Washington nach Berlin

Der Mann, der die Mauer liebt

Film von Maria C. Schmitt

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Acht 1,20 Meter lange Betonstücke - auf der einen Seite grau, auf der andern bunt besprüht: Teile der Berliner Mauer, die in einem der schönsten Museen Washingtons stehen, im Newseum. Diese Betonplatten haben Elmahi Babikers Leben verändert. 1995 hatte der Sudanese ...
(ARD/SR)

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Acht 1,20 Meter lange Betonstücke - auf der einen Seite grau, auf der andern bunt besprüht: Teile der Berliner Mauer, die in einem der schönsten Museen Washingtons stehen, im Newseum. Diese Betonplatten haben Elmahi Babikers Leben verändert. 1995 hatte der Sudanese Babiker, der von allen Bobby genannt wird, eine Green Card gewonnen und zog in die USA. Weil er dort nicht in seinem Beruf als Agraringenieur arbeiten konnte, nahm er einen Job als "Mauerwächter" an. Im Freedom Park im Washingtoner Stadtteil Arlington. Dort stand er sechs Jahre lang und bewachte die Mauerteile, die vom Sieg der Freiheit über die Diktatur des Kommunismus erzählen. Was und wen diese Mauer trennte interessierte Bobby. Er las über ihre Geschichte. Sein großer Traum war immer: die Stadt dieser Mauer kennen zu lernen und die Menschen, die damit leben mussten.
Die Dokumentation "Meine Traumreise von Washington nach Berlin" begleitet Bobby auf seiner "Traumreise".
(ARD/SR)


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15:15

Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa (4/6)

Von Vukovar bis ans Eiserne Tor mit Susanne Wille

Film von Frank Jochen

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Eine Reise entlang der Donau: Vom Quellgebiet im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer. Werner van Gent, Susanne Wille und Urs Gredig - drei Schweizer Radio- und Fernsehjournalisten - erkunden die europäische Lebensader. Fast 3.000 Kilometer zu Lande und zu ...

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Eine Reise entlang der Donau: Vom Quellgebiet im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer. Werner van Gent, Susanne Wille und Urs Gredig - drei Schweizer Radio- und Fernsehjournalisten - erkunden die europäische Lebensader. Fast 3.000 Kilometer zu Lande und zu Wasser legen sie dafür zurück. Auf ihrer Reise durch zehn Länder suchen die Reporter das Unbekannte im scheinbar so Vertrauten. Dabei treffen sie auf ganz unterschiedliche Menschen mit bewegenden Geschichten.
Vukovar ist der Ausgangspunkt für den vierten Teil der Reihe "Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa". Donauabwärts liegt Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. Hier stößt die Schweizer Journalistin und Moderatorin Susanne Wille auf eine überraschende Erfolgsgeschichte: das "Silicon Valley" Serbiens. Die Hauptstadt Belgrad ist Dreh- und Angelpunkt für den Verkehr zwischen Mittel- und Südosteuropa und Heimat unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen. Im Gegensatz zu den ärmlichen Verhältnissen der Roma, die die größte Minderheit ausmachen, steht das Belgrader Nachtleben mit schwimmenden Clubs und Bars auf Donau und Save. Höhepunkt und gleichzeitig auch die letzte Station der Reise ist das Eiserne Tor, einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas an der Grenze zwischen Rumänien und Serbien.


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16:10
Tonsignal in monoFormat 4:3

Rose Bernd

Spielfilm, BRD 1956

Darsteller:
Rose BerndMaria Schell
Arthur StreckmannRaf Vallone
Henriette FlammKäthe Gold
Dorfschulz Christoph FlammLeopold Biberti
August KeilHannes Messemer
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 94 Minuten

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Rose Bernd, eine hübsche, ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau, arbeitet als Magd auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm. Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der durch seine rohe, animalische Ausstrahlung eine seltsame ...
(ARD)

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Rose Bernd, eine hübsche, ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau, arbeitet als Magd auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm. Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann begehrt, einem Mann, der durch seine rohe, animalische Ausstrahlung eine seltsame Faszination auf die junge Frau ausübt, sie zugleich aber durch seine Gefühlskälte abstößt. Ganz anders der schüchterne Buchdrucker August Keil: Er liebt Rose und möchte sie heiraten. Doch sie weist ihn immer wieder zurück. Dem charmanten Christoph Flamm gelingt es schließlich, das Herz der jungen Frau zu gewinnen. Rose lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein. Als der skrupellose Streckmann davon erfährt, beginnt er Rose zu erpressen.
Basierend auf dem bekannten Theaterstück von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann, hat Regisseur Wolfgang Staudte ("Der Untertan", "Rosen für den Staatsanwalt) mit "Rose Bernd" ein bewegendes Melodram inszeniert.
(ARD)


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZDF-History

Ground Zero Deutschland - Geheimpläne des Kalten Kriegs


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Hinter den Kulissen des Nobelpreiskomitees
Wie laufen die Entscheidungen ab? Nach welchen
Kriterien werden die Kandidaten ausgesucht?
"nano" ist vor Ort
- Illegaler Handel mit bedrohten Tieren
Der Umweltaktivist Karl Ammann folgt den Spuren
der Tiermafia aus den Regenwäldern Afrikas bis
zu den Käufern in China

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Kollaboration - Hollywoods Pakt mit Hitler

Moderation: Ernst A. Grandits


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Die Bombe um jeden Preis

Film von Gilles Cayatte und Jean Chichizola

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Der deutsche Zoll, der eine Lieferung Aluminiumrohre in den Iran stoppt, weiß warum: Sie sind perfekt für den Bau von Zentrifugen geeignet, mit deren Hilfe der Iran sein Atomprogramm immer schneller vorantreibt. Von der Zentrifuge bis zur Präzisionskamera, mit der man ...
(ARD/WDR)

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Der deutsche Zoll, der eine Lieferung Aluminiumrohre in den Iran stoppt, weiß warum: Sie sind perfekt für den Bau von Zentrifugen geeignet, mit deren Hilfe der Iran sein Atomprogramm immer schneller vorantreibt. Von der Zentrifuge bis zur Präzisionskamera, mit der man Atomexplosionen abbilden kann - immer wieder werden Bestandteile des Atomprogramms in Deutschland geordert.
Die Dokumentation "Die Bombe um jeden Preis" zeichnet diese Spuren nach, lässt die zuständigen Staatsanwälte und Zollbeamten zu Wort kommen, aber auch ehemalige iranische Atomunterhändler und Inspektoren der Vereinten Nationen. Die Geschichte des iranischen Atomprogramms ist auch die Geschichte von Mordanschlägen auf Atomwissenschaftler und von raffinierten Hackerangriffen auf iranische Computer. Besonders eindrücklich ist die Befragung des Atomschmugglers Yadegari durch die kanadische Polizei, die der Film ebenfalls dokumentiert.
(ARD/WDR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Äthiopiens Schuhträume

Film von Jürgen Natusch

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In Afrika hat ein Wettlauf um Kapital begonnen. Der Ansturm internationaler Investoren führt zu einer der größten Umbrüche der Wirtschaft überhaupt. Kann ausländisches Kapital Afrika von Armut, Krankheit und Hunger befreien? Oder ist dies der Beginn einer ...

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In Afrika hat ein Wettlauf um Kapital begonnen. Der Ansturm internationaler Investoren führt zu einer der größten Umbrüche der Wirtschaft überhaupt. Kann ausländisches Kapital Afrika von Armut, Krankheit und Hunger befreien? Oder ist dies der Beginn einer neokolonialen Ära, in der Afrika dieses Mal vornehmlich unter Investoren aus China, Indien und Saudi-Arabien aufgeteilt wird? Drei von vier Afrikanern leben noch von den Feldern, die sie selbst bewirtschaften. In Äthiopien sind sogar 85 Prozent der 90 Millionen Einwohner Selbstversorger. Die Erträge ihres Ackerbaus gehören zu den niedrigsten der Welt. Karge Felder werden meist wie vor Hunderten von Jahren mit Ochs und Holzpflug bestellt, Traktoren, Dünger, Bewässerung sind die Ausnahme. Junge Agraringenieure von den Universitäten sollen das zukünftig ändern. Äthiopien verfügt aber über die größten Viehherden Afrikas und damit den Rohstoff Leder im Überfluss. Die erste deutsche Schuhfabrik hat sich bereits in Addis Abeba angesiedelt. Die chinesische Konkurrenz folgt - wegen der relativ niedrigen Löhne - auf dem Fuß. Mit dem Aufbau von Industrien im Großraum Addis Abeba soll eine konsumorientierte Mittelschicht entstehen.
Die Dokumentation "makro: Äthiopiens Schuhträume" zeigt am Beispiel der Schuhindustrie, wie der Traum vom Leben ohne Hunger in dem afrikanischen Land funktionieren könnte.


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21:30

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

- Dänemark
Dürfen Seehunde gejagt werden? - Tierschützer demonstrieren
- Indonesien
Drama in Ketten - Wie psychisch Kranke gequält werden
- Griechenland
Flucht ist kein Ausweg - Warum gerade jetzt junge
Griechen im Land bleiben
- Litauen
Köche auf Erfolgskurs - Wie ein Land gegen die Krise
schlemmt
- Kroatien
Bärenstarker Einsatz - im "außendienst" als
Bärenpflegerin

Moderation: Andrea Gries

Erstausstrahlung


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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22:10
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:35
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Real Life - Neues britisches Kino

Boy A

Spielfilm, Großbritannien 2007

Darsteller:
Jack BurridgeAndrew Garfield
TerryPeter Mullan
MichelleKatie Lyons
ChrisShaun Evans
DaveJeremy Swift
u.a.
Regie: John Crowley
Länge: 100 Minuten

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Unter keinen Umständen soll Jack jemandem den Grund für seine Haft erzählen. Das bläut Bewährungshelfer Terry seinem Schützling bei der Entlassung ein. Der 24-Jährige, der Öffentlichkeit nur unter dem Tarnnamen "Boy A" bekannt, erhält eine neue Identität, eine ...
(ARD)

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Unter keinen Umständen soll Jack jemandem den Grund für seine Haft erzählen. Das bläut Bewährungshelfer Terry seinem Schützling bei der Entlassung ein. Der 24-Jährige, der Öffentlichkeit nur unter dem Tarnnamen "Boy A" bekannt, erhält eine neue Identität, eine Wohnung und einen Job als Fahrer bei einer Spedition. Das Leben in Freiheit lässt sich gut an: Jack überzeugt mit seinem Engagement am neuen Arbeitsplatz, er schließt Freundschaft mit dem hilfsbereiten Kollegen Chris. Die hübsche Büroangestellte Michelle verliebt sich in den schüchternen Neuling, der, nachdem er ein kleines Mädchen aus einem Unfallauto rettet, in der Boulevardpresse sogar als Held gefeiert wird. Jack, ein mustergültiges Beispiel für Rehabilitation, ist auf dem besten Weg, seine zweite Chance zu nutzen. Wäre da nicht seine Vergangenheit, die ihm nach wie vor zusetzt: Für einen Mord musste Jack, der damals noch seinen Geburtsnamen Eric trug, schon mit zehn Jahren ins Gefängnis. Zusammen mit seinem draufgängerischen Freund Philip hatte er ein Mädchen grausam ermordet. Richter und Staatsanwälte sahen in ihm das personifizierte Böse und schickten ihn für 14 Jahre ins Gefängnis. Was geschähe, wenn Freunde und Arbeitgeber herausfänden, wer Jack wirklich ist?
Nach der Romanvorlage von Jonathan Trigell, schildert das erschütternde Sozialdrama "Boy A" einen authentischen englischen Kriminalfall aus den 1990er Jahren: Zwei Zehnjährige entführten ein zweijähriges Kleinkind aus einem Einkaufszentrum und prügelten es mit einer Eisenstange zu Tode. Mit Streiflichtern auf sexuellen Missbrauch in der Familie, versagende Väter, Mobbing in der Schule und die Skrupellosigkeit der Sensationspresse umreißt Regisseur John Crowley in "Boy A" das Umfeld dieser Tat. In den Kinderrollen von Philip und Eric überzeugen Alfie Owen und Taylor Doherty.

In der 3sat-Spielfilmreihe "Real Life - Neues britisches Kino" folgt am Sonntag, 6. Oktober, um 23.45 Uhr "Better Things".
(ARD)


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0:15
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
VPS 00:45

Videotext Untertitel

Willkommen Österreich

Alternative Late Night Show mit Stermann & Grissemann


"Willkommen Österreich" mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
(ORF)


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1:35
Format 4:3

100 Jahre Adolf Hitler - Die letzte Stunde im Führerbunker

Spielfilm, BRD 1989

Darsteller:
Eva BraunBrigitte Kausch
Adolf HitlerUdo Kier
FegeleinVolker Sprengler
Hermann GöringAlfred Edel
Martha GoebbelsMargit Carstensen
Joseph GoebbelsDietrich Kuhlbrodt
u.a.
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 52 Minuten

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April, 1945: Berlin und das "Dritte Reich" fallen, die Russen sind auf dem Vormarsch. Trotzdem feiert die Führungsriege um und mit Adolf Hitler im Führerbunker ausgelassen Weihnachten. Man begeht Inzest, schmiedet Intrigen und gibt sich ganz dem Wahnsinn hin. Als das ...

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April, 1945: Berlin und das "Dritte Reich" fallen, die Russen sind auf dem Vormarsch. Trotzdem feiert die Führungsriege um und mit Adolf Hitler im Führerbunker ausgelassen Weihnachten. Man begeht Inzest, schmiedet Intrigen und gibt sich ganz dem Wahnsinn hin. Als das unabwendbare Ende immer näher rückt, begeht Hitler Selbstmord. Dann ernennt sich Eva Braun zum neuen Führer und heiratet Magda Goebbels.
Im ersten Teil seiner "Deutschland-Trilogie" setzt sich der 2010 verstorbene Regisseur Christoph Schlingensief bewusst zwischen alle Stühle. Er geht Adolf Hitler mit ästhetischen Mitteln frontal und offensiv an: respektlos, ohne Rücksicht auf historische Genauigkeit und meilenweit entfernt von didaktisch-küchenpsychologischen Auf- und Erklärungsversuchen. "100 Jahre Adolf Hitler" ist ein subversiver Underground-Film, der sich von einschlägigen Fernseh- und Kinoproduktionen distanziert und beispielhaft für Schlingensiefs Arbeitsweise ist.

Die anderen beiden Teile der Deutschland-Trilogie, "Das deutsche Kettensägenmassaker" und "Terror 2000 - Intensivstation Deutschland", zeigt 3sat im Anschluss ab 2.30 Uhr. Um 4.45 Uhr folgt außerdem der Spielfilm "Menu Total" von Christoph Schlingensief.


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2:25
VPS 02:30

Tonsignal in monoFormat 4:3

Das deutsche Kettensägenmassaker

Spielfilm, Deutschland 1990

Darsteller:
BrigitteBrigitte Kausch
ClaraKarina Fallenstein
JonnyUdo Kier
HankVolker Spengler
AlfredAlfred Edel
u.a.
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 61 Minuten

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Nach dem Mord an ihrem Ehemann macht sich Clara aus Leipzig auf den Weg in den "goldenen Westen". Sie sehnt sich nach Wiedervereinigung mit ihrem Lover. An der ehemaligen Grenze wird sie von Ex-DDR-Grenzbeamten aufgehalten. Clara gelingt trotzdem der Übertritt, aber sie ...

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Nach dem Mord an ihrem Ehemann macht sich Clara aus Leipzig auf den Weg in den "goldenen Westen". Sie sehnt sich nach Wiedervereinigung mit ihrem Lover. An der ehemaligen Grenze wird sie von Ex-DDR-Grenzbeamten aufgehalten. Clara gelingt trotzdem der Übertritt, aber sie gerät an eine westdeutsche Metzgerfamilie, die Ossis schlachtet und zu West-Wurst verarbeitet. Zu allem Überfluss verliebt sich auch noch die Tochter des Hauses in Clara, der der Sinn aber nicht nach Zärtlichkeiten steht, sondern nach blutiger Rache.
Christoph Schlingensiefs Filme sind Werke der Opposition, die sich zwischen Trash und Kunst einer Einordnung in Genre und Gattung entziehen. Sie sind spielerischen und experimentell, aber eindeutig und unmissverständlich in ihrem Gestus, tradierte Vorstellungen des Kinos mit ästhetischen Mitteln zu zerstören. Kernstück seines filmischen Schaffens ist seine Deutschland-Trilogie, in der "Das deutsche Kettenmassaker" das Mittelstück bildet.


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3:25
VPS 03:30

Tonsignal in monoFormat 4:3

Terror 2000 - Intensivstation Deutschland

Spielfilm, Deutschland 1992

Darsteller:
KörnPeter Kern
JabloUdo Kier
MargretMargit Carstensen
FrickeGary Indiana
BöslerAlfred Edel
u.a.
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 73 Minuten

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Eine sensationsgeile Horde von Journalisten folgt zwei gestörten Geiselnehmern auf ihrer Flucht durch die Republik. Auch in andere Teilen des Landes regiert der Wahnsinn. Während in Rassau ein Asylbewerberheim brennt, feiern Neonazis ihren neuen Führer und die ...

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Eine sensationsgeile Horde von Journalisten folgt zwei gestörten Geiselnehmern auf ihrer Flucht durch die Republik. Auch in andere Teilen des Landes regiert der Wahnsinn. Während in Rassau ein Asylbewerberheim brennt, feiern Neonazis ihren neuen Führer und die Geburtsstunde des "Vierten Reiches". Der Sozialarbeiter Horst Fricke bleibt dabei auf der Strecke. Bei dem Versuch, eine polnische Familie nach Rassau zu bringen, wird er von Nazis ermordet und die Familie verschleppt. Inspektor Körn und seine Kollegin Margret nehmen die Ermittlungen auf und geraten in Rassau mitten hinein in einen braunen Sumpf der ideologischen und religiösen Idiotie.
"Terror 2000 - Intensivstation Deutschland", der letzte Teil von Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, ist ein radikales Statement zur deutschen Befindlichkeit Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre: ein obszönes Hysterienspektakel, entstanden nach dem blutigen Ende des Geiseldramas von Gladbeck und den rassistischen Pogromen von Hoyerswerda, Rostock und Mölln.


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4:40
VPS 04:45

schwarz-weiss monochromTonsignal in mono

Menu Total

Spielfilm, BRD 1986

Darsteller:
De PenDietrich Kuhlbrodt
CucaAlfred Edel
Kid JoeHelge Schneider
AnnaAnna Fechner
Annas MannReinald Schnell
u.a.
Regie: Christoph Schlingensief
Länge: 78 Minuten

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Eine deutsche Familiengeschichte: Die Eltern tragen Nazi-Uniformen und tanzen Polonaise. Der Sohn terrorisiert seine Frau und den schwulen Enkel "Kid Joe". Dazwischen eine Horde Zombies. Die Lebenden Toten treffen auf die Widergänger der deutschen Geschichte. ...

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Eine deutsche Familiengeschichte: Die Eltern tragen Nazi-Uniformen und tanzen Polonaise. Der Sohn terrorisiert seine Frau und den schwulen Enkel "Kid Joe". Dazwischen eine Horde Zombies. Die Lebenden Toten treffen auf die Widergänger der deutschen Geschichte.
Christoph Schlingensief, in Personalunion Regisseur, Autor und Kameramann, nimmt den Zuschauer in seinem Spielfilm "Menu Total" mit auf einen wilden Parforce-Ritt durch einen surrealen Alptraum, der provokant und komisch ist. In nur zwölf Tagen in der Nähe von Mülheim im Ruhrgebiet gedreht, nutzt der Film den desolaten Look verlassener Kohlezechen und verfallener Gebäude für einen tabulosen Zitate-Reigen, der sich beim Bildfundus zweit- und drittklassiger Exploitationfilme ebenso bedient wie bei der Ästhetik des deutschen Expressionismus. Sein Trash-Menu mit Horror-, Krimi- und Slapstick-Zutaten, untermalt mit einem Jazz-Soundtrack von Helge Schneider, der auch "Kid Joe" spielt, verweigert sich den Erzählkonventionen und schmeckt nicht jedem: "Menu Total" (1986) ist ein Film, der bestenfalls affektiv betrachtet werden kann, weil er keiner kontinuierlichen Narration folgt. Er erwies sich als schwer verdaulich und begründete den Ruf Christoph Schlingensiefs als Enfant terrible. Im Forum des jungen deutschen Films bei der 36. Berlinale sorgte er für einen Skandal.

Sendeende: 6:00 Uhr