Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Schweizer Nationalfeiertag - Donnerstag, 1. August
Programmwoche 31/2013
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
5:55
VPS 06:00

Viadukte Rhätische Bahn

Film von Pascal Bergamin

(aus der SF-Reihe "Die Schweiz bauen")


6:15

Hüttengeschichten (1/3)

Gastgeber in dünner Luft

(aus der SF-Reihe "SF bi de Lüt")

Ganzen Text anzeigen
Man nennt sie "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen-Club (SAC). So romantisch das Hüttenleben klingen mag, die Hüttenwarte oder Hüttenwartinnen üben einen Knochenjob aus. Die Arbeitstage sind lang und anstrengend. Es fehlt oft an genügend ...

Text zuklappen
Man nennt sie "Gastgeber unter dem Himmel", die Hüttenwarte des Schweizer Alpen-Club (SAC). So romantisch das Hüttenleben klingen mag, die Hüttenwarte oder Hüttenwartinnen üben einen Knochenjob aus. Die Arbeitstage sind lang und anstrengend. Es fehlt oft an genügend Strom und Wasser. Wind und Wetter verlangen vom Hüttenwartteam hohes Improvisationstalent: Bei schönem Wetter ist die Hütte voll, wenn es regnet, bleiben die Gäste aus. Schon als 20-jährige arbeitete Megi Schleiss, 31, auf der Rugghubelhütte oberhalb von Engelberg als "Hüttenmädchen" in der Hütte ihrer Eltern. Vor sechs Jahren hat sie die Hütte übernommen. Seit 33 Jahren sind Ruth, 55, und Walter Schläppi, 66, Hüttenwarte auf der Gelmerhütte oberhalb von Guttannen im Grimselgebiet. Ende der Saison hören sie auf - nach all diesen Jahren kein leichter Abschied. Für Stefan Rauch, 32, auf der Silvrettahütte ob Klosters ist dies die erste Saison als Hüttenwart. Zusätzlich muss er mit Einschränkungen leben, da die Hütte umgebaut wird.
Erster Teil der dreiteiligen Reihe "Hüttengeschichten" über "Gastgeber in dünner Luft".

Zum Schweizer Nationalfeiertag am 1. August sendet 3sat den Thementag "TypisCH Schweiz". 24 Stunden lang geht es in Dokumentationen und Filmen um die Schweizerische Eidgenossenschaft. Den Auftakt macht die dreiteilige Reihe "Hüttengeschichten".


6:55

Hüttengeschichten (2/3)

Gastgeber in dünner Luft

(aus der Reihe "SRF bi de Lüt")

Ganzen Text anzeigen
Nach einem verregneten Juli zeigt sich der August von seiner schönsten Seite. Das merken auch die Hüttenwarte in den Bergen. Vor allem an heißen Tagen zieht es viele Wanderer und Bergsteiger in die Höhe, wo sie auf den SAC-Hütten wunderbare Sommerabende genießen. ...

Text zuklappen
Nach einem verregneten Juli zeigt sich der August von seiner schönsten Seite. Das merken auch die Hüttenwarte in den Bergen. Vor allem an heißen Tagen zieht es viele Wanderer und Bergsteiger in die Höhe, wo sie auf den SAC-Hütten wunderbare Sommerabende genießen. Für Megi Schleiss, Hüttenwartin auf der Rugghubelhütte oberhalb von Engelberg, ist einer dieser Abende jedoch alles andere als gemütlich. Als Hundeführerin der Alpinen Rettung Zentralschweiz muss sie mit ihrem Geländesuchhund Finn zu einem Notfall ausrücken und verlässt Hals über Kopf die Hütte. Die Hüttenwart-Nachfolge von Ruth und Walter Schläppi auf der Gelmerhütte ist auf gutem Weg. Ihr Sohn Peter wird das Amt übernehmen, sehr zur Freude der SAC-Sektion. Auf der Silvrettahütte ob Klosters ist Hüttenwart Stefan Rauch froh, dass ihn seine Freundin Ursula in den Sommerferien unterstützt. Die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren, und gleichzeitig müssen auch die Gäste bewirtet und beherbergt werden.
Zweiter Teil der dreiteiligen Reihe "Hüttengeschichten" über "Gastgeber in dünner Luft".


7:40

Hüttengeschichten (3/3)

Gastgeber in dünner Luft

(aus der Reihe "SRF bi de Lüt")

Ganzen Text anzeigen
Die schönen Spätsommertage locken noch viele Wanderer in die Berge. Wie lange eine Hütte im Herbst offenbleibt, ist allein vom Wetter abhängig. Sobald der Schnee kommt, ist die Saison vorbei, und die Hüttenwarte richten ihre Hütten für den Winterbetrieb ein. Die ...

Text zuklappen
Die schönen Spätsommertage locken noch viele Wanderer in die Berge. Wie lange eine Hütte im Herbst offenbleibt, ist allein vom Wetter abhängig. Sobald der Schnee kommt, ist die Saison vorbei, und die Hüttenwarte richten ihre Hütten für den Winterbetrieb ein. Die Umbauarbeiten auf der Silvrettahütte ob Klosters laufen auf Hochtouren. Hüttenwart Stefan Rauch zeigt auf einem Rundgang durch die Hütte, was der Umbau ihm und den Gästen in Zukunft für Vorteile bringen wird. Mit dem ersten Schnee sind die wichtigsten Bauarbeiten abgeschlossen. Megi Schleiss, Hüttenwartin auf der Rugghubelhütte bei Engelberg, blickt auf eine gute Sommersaison zurück. Doch schon früh im Herbst, mitten in der Wandersaison, bringt eine Kaltfront den ersten Schnee, und sie muss die Hütte schließen. Die Hüttenwart-Nachfolge von Ruth und Walter Schläppi auf der Gelmerhütte ist geregelt. Ihr Sohn Peter hat den SAC-Hüttenwartkurs besucht und wird die Hütte übernehmen.
Letzter Teil der dreiteiligen Reihe "Hüttengeschichten" über "Gastgeber in dünner Luft".


8:25
Tonsignal in mono

Schellen-Ursli

Eine Erfolgsgeschichte

Film von David Truttmann

Ganzen Text anzeigen
Vor ungefähr 70 Jahren schreibt die junge Engadinerin Selina Chönz einen kurzen Text für eine Kindergeschichte. Sie weiß genau, wer ihre Geschichte bebildern soll: der Künstler, Grafiker und Bühnenbildner Alois Carigiet. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist das ...

Text zuklappen
Vor ungefähr 70 Jahren schreibt die junge Engadinerin Selina Chönz einen kurzen Text für eine Kindergeschichte. Sie weiß genau, wer ihre Geschichte bebildern soll: der Künstler, Grafiker und Bühnenbildner Alois Carigiet. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist das 1945 erstmals erschienene Kinderbuch "Schellen-Ursli". Neben der Geschichte von Heidi ist es wohl das bekannteste Werk schweizerischer Kinderliteratur, das den Weg auch ins Ausland gefunden hat.
Die Dokumentation "Schellen-Ursli" zeichnet die Zusammenarbeit von Illustrator Alois Carigiet und der Autorin Selina Chönz nach.


8:50

Die Bärtigen

Film von Pascal Rebetez

Ganzen Text anzeigen
Sie sehen aus wie der Alpöhi aus dem Bilderbuch. Jeder von ihnen wirkt wie ein kitschiges Abziehbild Schweizer Brauchtums. Sie wissen das. Und es stört sie nicht. Die Bärtigen aus dem Kanton Freiburg, die sich zum Verein zusammengeschlossen haben, leben mit und für die ...

Text zuklappen
Sie sehen aus wie der Alpöhi aus dem Bilderbuch. Jeder von ihnen wirkt wie ein kitschiges Abziehbild Schweizer Brauchtums. Sie wissen das. Und es stört sie nicht. Die Bärtigen aus dem Kanton Freiburg, die sich zum Verein zusammengeschlossen haben, leben mit und für die Tradition. Klischees hin oder her - das ist nicht ihr Problem!
Der Film "Die Bärtigen" dokumentiert die Schar bärtiger Sennen, die jeden Alpabzug, an dem sie in Freiburger Tracht auftreten, zum Folkloreanlass werden lässt. Er begleitet die Männer in ihrem Alltag und zeigt mit wie viel Humor und Gelassenheit sie die Rolle der Traditionshüter wahrnehmen.


9:15

Alpabfahrt Urnäsch - ein "Schweiz aktuell extra"


Ganzen Text anzeigen
Bauernfamilien und Sennen, die den Sommer auf der Alp verbracht haben, kommen zurück ins Tal: Die traditionelle Alpabfahrt in Urnäsch ist ein Publikumsmagnet, unzählige Touristen aus der Schweiz und aller Welt reisen ins Appenzell, um den Einzug der Sennen ins Dorf zu ...

Text zuklappen
Bauernfamilien und Sennen, die den Sommer auf der Alp verbracht haben, kommen zurück ins Tal: Die traditionelle Alpabfahrt in Urnäsch ist ein Publikumsmagnet, unzählige Touristen aus der Schweiz und aller Welt reisen ins Appenzell, um den Einzug der Sennen ins Dorf zu sehen. In Urnäsch findet derweil ein großer Bauernmarkt statt. Dort preisen über 30 Appenzeller Marktfahrende ihre hausgemachten Produkte einigen tausend Besuchern aus dem In- und Ausland an.
Alpbewirtschaftung gestern, heute und morgen: Die Dokumentation "Alpabfahrt Urnäsch 2012" berichtet von der Alpabfahrt in Urnäsch und begleitet zwei Bauernfamilien, die nach alter Tradition - in Tracht, mit Geissen, Pferdewagen und Kühen mit Schellen - von ihrer Alp hinabziehen. Neben der Alpabfahrt berichtet 3sat über verschiedene Aspekte rund ums Thema.


Seitenanfang
12:35

Kühe und Dessous

Die Geschichten eines Bäuerinnenkalenders

Ganzen Text anzeigen
Für den jährlichen Schweizer Bäuerinnenkalender posieren Bäuerinnen und Töchter aus Bauernfamilien, um für das Landleben zu werben und um ein neues Bild der Frau auf dem Lande zu vermitteln. Die jungen Landwirtinnen haben ihre ganz eigenen Zukunftsvorstellungen. Sie ...

Text zuklappen
Für den jährlichen Schweizer Bäuerinnenkalender posieren Bäuerinnen und Töchter aus Bauernfamilien, um für das Landleben zu werben und um ein neues Bild der Frau auf dem Lande zu vermitteln. Die jungen Landwirtinnen haben ihre ganz eigenen Zukunftsvorstellungen. Sie suchen ihren persönlichen Weg, der sich vielleicht von dem ihrer Eltern weit entfernt.
In der Reportage "Kühe und Dessous" sprechen die Kalender-Models über ihren Alltag.


Seitenanfang
13:00

La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt (1/5)

Wie weit ist es bis Zermatt?

Ganzen Text anzeigen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der ...

Text zuklappen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der Tour sind zum ersten Mal im Hochgebirge und machen neue Erfahrungen - Höhenrausch, große Leiden und kleine Schwächen.
In der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" bestimmt die Bergwelt die Spielregeln. Nicht derjenige ist am Ende Sieger, der alle Konkurrenten aus dem Rennen geschlagen hat, sondern alle gemeinsam wollen ihren Traum verwirklichen: die "Haute Route", die Hochgebirgsroute von Chamonix nach Zermatt, in nur acht Tagen zu Fuß bewältigen. Werden sie es tatsächlich alle bis zum Fuße des Matterhorns schaffen? Die erste Etappe vom Bahnhof Chamonix in die Hütte von Argentière ist einfach. Doch bereits am Tag danach wird es ernst. Die Ersten fragen sich schon, warum sie sich diese Anstrengung zumuten.

3sat zeigt die weiteren vier Teile der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" im Anschluss ab 13.25 Uhr.


Seitenanfang
13:25

La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt (2/5)

Die große Erschöpfung

Ganzen Text anzeigen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der ...

Text zuklappen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der Tour sind zum ersten Mal im Hochgebirge und machen neue Erfahrungen - Höhenrausch, große Leiden und kleine Schwächen.
Im zweiten Teil der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" werden die ersten kleinen Wunden gepflegt. Die Etappe des Vortages hat viele überfordert. Die heutige Route führt die Gruppe vom Val Ferret zum Hospiz des Großen Sankt Bernhard. Ein See, zwei Pässe und sieben Stunden Marsch. Auf der Karte sieht das heutige Pensum weniger anstrengend aus als das gestrige. Aber vielleicht nur auf der Karte? Denn im Gebirge ist eine Gerade nicht unbedingt die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten.


Seitenanfang
13:50

La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt (3/5)

Der Berg siegt immer

Ganzen Text anzeigen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der ...

Text zuklappen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der Tour sind zum ersten Mal im Hochgebirge und machen neue Erfahrungen - Höhenrausch, große Leiden und kleine Schwächen.
Im dritten Teil der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" haben die 18 Teilnehmer drei Tagesmärsche hinter sich, und noch immer sind alle dabei. Mittlerweile gibt es keine sozialen Schranken mehr, die Schwächsten können mit der Solidarität der Stärkeren rechnen. Die Etappe des Tages führt vom Großen Sankt Bernhard zur Chanrion-Hütte. Die Hälfte der Route ist geschafft. Die Bergführer lassen es etwas ruhiger angehen und nutzen die Zeit, um die Gruppe auf das Hochgebirge vorzubereiten. Vor allem wird versucht, mit den entstehenden Spannungen innerhalb der Gruppe fertig zu werden. Es liegt etwas in der Luft.


Seitenanfang
14:15

La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt (4/5)

Hoher Aufstieg

Ganzen Text anzeigen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der ...

Text zuklappen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der Tour sind zum ersten Mal im Hochgebirge und machen neue Erfahrungen - Höhenrausch, große Leiden und kleine Schwächen.
Im vierten Teil der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" steht den 18 Bergwanderern das anspruchvollste Teilstück der Route im Hochgebirge bevor: eine lange Gerade von der Chanrion-Hütte in Richtung Vignettes-Hütte. Die Höhe nimmt zu, der Sauerstoff wird knapp, und die Müdigkeit setzt ein. Zermatt rückt näher, die Moral steigt, doch die Vorräte müssen gut eingeteilt werden. Für die 65-jährige Monique ist diese Etappe die letzte Chance, sich in der Gruppe zu beweisen. Sie muss heute etwas schneller gehen und durchhalten. Am Tag zuvor hatte die Gruppe noch einmal ein Auge zugedrückt.


Seitenanfang
14:40

La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt (5/5)

Gipfelrausch

Ganzen Text anzeigen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der ...

Text zuklappen
Eine Gruppe von 18 Bergwanderern steht vor einer außergewöhnlichen Herausforderung: Sie wollen auf der berühmten Alpen-Hochgebirgsroute in acht Tagen von Chamonix nach Zermatt wandern. Der jüngste Teilnehmer ist zwölf, der älteste 74 Jahre alt. Die Teilnehmer der Tour sind zum ersten Mal im Hochgebirge und machen neue Erfahrungen - Höhenrausch, große Leiden und kleine Schwächen.
Im letztenTeil der fünfteiligen Reihe "La Haute Route - Von Chamonix bis Zermatt" wird die Strecke ausgesprochen alpin. Die Gruppe verlässt das Adlernest der Bertol-Hütte und macht sich auf zum Gipfel der Tête Blanche in 3.700 Metern Höhe, dem höchsten Punkt der Strecke. Aber nur auf der Karte scheint Zermatt nicht mehr weit. Vor dem Abstieg durch ein Gewirr aus Gletscherspalten gibt es bei den einen Tränen der Rührung und bei den anderen große Bedenken. Die Bergwanderer haben ihr Ziel erreicht, ihren Traum verwirklicht. Eine außergewöhnliche Bergtour liegt hinter ihnen - acht Tage auf der Hochgebirgsroute, die ihrem legendären Ruf gerecht geworden ist.


Seitenanfang
15:10
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Heidi

Spielfilm, Schweiz 1952

Darsteller:
HeidiElsbeth Sigmund
GeissenpeterThomas Klameth
AlpöhiHeinrich Gretler
Klara SesemannIsa Günther
Herr SesemannWilly Birgel
Fräulein RottenmeierAnita Mey
SebastianTheo Lingen
Tante DeteElsie Attenhofer
u.a.
(Nach der Erählung: "Heidis Lehr und Wanderjahre"
von Johanna Spyri)
Regie: Luigi Comencini
Länge: 97 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Verbittert hat sich der Alpöhi mit seinem Enkelkind Heidi in die Berge zurückgezogen: Bei einem Brand hatte sein Sohn den Tod gefunden, und die Dorfbewohner von Maienfeld hatten ihn der Mitschuld an dem Unglück bezichtigt. Heidi wächst auf der Alp zusammen mit dem ...

Text zuklappen
Verbittert hat sich der Alpöhi mit seinem Enkelkind Heidi in die Berge zurückgezogen: Bei einem Brand hatte sein Sohn den Tod gefunden, und die Dorfbewohner von Maienfeld hatten ihn der Mitschuld an dem Unglück bezichtigt. Heidi wächst auf der Alp zusammen mit dem gleichaltrigen Geißenhirten Peter auf. Eines Tages wird Heidi von ihrer Tante Dete aufgesucht, die in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann in Diensten steht. Die Tochter des Hauses, Klara, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante das ahnungslose Kind, damit es dem Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi Klaras Zuneigung und die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der gestrengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier. Klara blüht auf und überwindet sogar ihre Krankheit, doch Heidi erkrankt vor Heimweh.
Der 1952 in schwarz-weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr und Wanderjahre" von Johanna Spyri gilt noch heute als beste Adaption des Kinderbuchs.


Seitenanfang
16:45

Fahrradland Schweiz

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigen
"Hightech vom Bauernhof" ist der Werbeslogan von Thomas Binggeli. Vor 20 Jahren hat er während der Ferienabwesenheit seiner Eltern die Schafe und Ziegen verkauft und auf dem Bauernhof im Weiler Oberried bei Köniz den Fahrradladen "Thömus Veloshop" eröffnet. Heute ...

Text zuklappen
"Hightech vom Bauernhof" ist der Werbeslogan von Thomas Binggeli. Vor 20 Jahren hat er während der Ferienabwesenheit seiner Eltern die Schafe und Ziegen verkauft und auf dem Bauernhof im Weiler Oberried bei Köniz den Fahrradladen "Thömus Veloshop" eröffnet. Heute beschäftigt er 150 Angestellte, und "Thömus Bikes" sind ein Renner. Hinter der Grenchner Fahrradmarke BMC steht der Unternehmer Andy Rihs. BMC stellt Karbonfahrräder her, das Design stammt von der Zürcher Firma Nose. BMC unterhält ein eigenes Rennteam, dem auch der ehemalige australische Radweltmeister Cadel Evans angehört. Zwar gibt es in der Schweizer Armee weiterhin Radfahrer, aber die Zeit der eigentlichen Fahrradtruppen ist vorbei - der letzte Wiederholungskurs des Radfahrer Regiments 6 fand im Jahr 2003 statt.
Der Beitrag der Reihe "NZZ Format" stellt das "Fahrradland Schweiz" vor.


Seitenanfang
17:15

Der Ruf der Berge

150 Jahre Schweizer Alpen-Club

Film von Gieri Venzin

(aus der SRF-Reihe "Cuntrasts")

Ganzen Text anzeigen
Im Jahr 1861, auf dem Gipfel des Tödi, soll Rudolf Theodor Simler aus Zürich Wollishofen die Idee gekommen sein, den Schweizer Alpen-Club (SAC) zu gründen. Am 19. April 1863 wird dieser in Olten ins Leben gerufen, und Simler wird sein erster Präsident. Im gleichen Jahr ...

Text zuklappen
Im Jahr 1861, auf dem Gipfel des Tödi, soll Rudolf Theodor Simler aus Zürich Wollishofen die Idee gekommen sein, den Schweizer Alpen-Club (SAC) zu gründen. Am 19. April 1863 wird dieser in Olten ins Leben gerufen, und Simler wird sein erster Präsident. Im gleichen Jahr noch wird die Grünhornhütte gebaut - die "Mutter" aller 152 Hütten des SAC. Heute, 150 Jahre nach der Gründung, ist der SAC eine nationale Institution mit 140.000 Mitgliedern - und der Tourismus allgegenwärtig.
In der filmischen Dokumentation "Der Ruf der Berge" erzählt der Filmemacher Gieri Venzin - mit Spielszenen und historischem Material - die Geschichte der Eroberung der Alpen. Er zeigt, welche Rolle der SAC darin gespielt hat, und fragt, woraus der vielbeschworene Ruf der Berge eigentlich besteht.


Seitenanfang
17:40

Das Wetter und seine urtümlichen Propheten

Film von Markus Matzner

Ganzen Text anzeigen
Wie wird das Wetter morgen, nächste Woche oder in einigen Monaten? Was selbst hoch technisierte Wissenschaftsbetriebe nur annähernd beantworten können, scheint für lokal verwurzelte Prognostiker kein Problem zu sein. Sie untersuchen die Zeichen der Natur und nutzen das ...

Text zuklappen
Wie wird das Wetter morgen, nächste Woche oder in einigen Monaten? Was selbst hoch technisierte Wissenschaftsbetriebe nur annähernd beantworten können, scheint für lokal verwurzelte Prognostiker kein Problem zu sein. Sie untersuchen die Zeichen der Natur und nutzen das Wissen der Vorfahren. Gerade im Zeitalter von Klimaerwärmung und Treibhauseffekt haben sie teilweise ganz andere Ansichten als die Klimatologen und schätzen den Einfluss der Menschen als viel geringer ein. Martin Horat ist einer dieser Wetterpropheten. Er ist Mitglied der berühmten "Muotathaler Wetterschmöcker" und sagt das Wetter anhand von Ameisen, Pflanzen und Kuhhörnern voraus. Georges Nellen wohnt in Naters bei Visp. Weil er als Getränkedisponent im Voraus abschätzen musste, wie viel Bier im Wallis getrunken wird, kam er vor über 30 Jahren auf das Wetterstudium. Die Passion von Markus Ragaz aus Toggenburg gilt nicht nur dem Wetter im Allgemeinen, sondern den Stürmen im Besonderen. Hermann Zurbuchen lebt in Weglosen am Fuße des Hoch-Ybrigs. Der gebürtige Berner wurde von den "Ybriger Wetterschmöckern" zum Präsidenten ernannt. Sein Wissen hat er von seinem Großvater geerbt, es gründet auf alten Regeln und Überlieferungen. Heinz Brunner lebt im Berner Oberland, genauer im Lauterbrunnental. Er war jahrzehntelang für die Wettervorhersage beim Lauberhornrennen zuständig.
Die Dokumentation "Das Wetter und seine urtümlichen Propheten" begleitet fünf alpine Wetterpropheten durch die Jahreszeiten und versucht, dem Geheimnis ihrer Prognosen auf die Schliche zu kommen.


Seitenanfang
18:30

Königinnen der Heimat

Schwingen und Jodeln neu entdeckt

Film von Alain Godet

Ganzen Text anzeigen
Stimme und Muskelkraft - daraus hat die schweizerische Urbevölkerung zwei einzigartige Traditionen entwickelt: das Jodeln oder Juuzen und das Schwingen, die schweizerische Variante des Ringkampfs. Für beide Bräuche haben die Eidgenössischen Verbände ein starres ...

Text zuklappen
Stimme und Muskelkraft - daraus hat die schweizerische Urbevölkerung zwei einzigartige Traditionen entwickelt: das Jodeln oder Juuzen und das Schwingen, die schweizerische Variante des Ringkampfs. Für beide Bräuche haben die Eidgenössischen Verbände ein starres Regelwerk aufgestellt, an das sich jedermann streng zu halten hat. Nadja Räss und Jeanette Arnold jedoch haben ihre Leidenschaft weit über die erlaubten Grenzen vorangetrieben. Nadja Räss ist ausgebildete Sopranistin und jodelt, seit sie sieben ist. Heute experimentiert sie mit ungewohnten Ausdrucksformen und gibt dem Jodeln ein neues Gesicht. Jeanette Arnold hat es sogar gewagt, in die Männerdomäne Schwingen einzubrechen und einen eigenen Frauen-Schwingverband aufzubauen. Vier Mal schon ist sie Eidgenössische Schwingerkönigin geworden, aber noch immer will der Männerverband nichts von den "bösen Frauen" wissen.
"Königinnen der Heimat" zeigt, wie alte Volksbräuche in der Schweiz heute weiterentwickelt und gelebt werden.


Seitenanfang
19:20

Vom Sandstrand ins Sägemehl

Ein afrikanischer Ringer in den Schweizer Bergen

Film von Mohammed Soudani

Ganzen Text anzeigen
Djelaneye Pouya, ein junger Senegalese, ist fasziniert vom Nationalsport der Schweizer: dem Schwingen, der helvetischen Variante des Ringens. In seinem Heimatland Senegal ist er selbst preisgekrönter Ringer. Djelaneye Pouya trifft einige der bekanntesten Schweizer Ringer. ...

Text zuklappen
Djelaneye Pouya, ein junger Senegalese, ist fasziniert vom Nationalsport der Schweizer: dem Schwingen, der helvetischen Variante des Ringens. In seinem Heimatland Senegal ist er selbst preisgekrönter Ringer. Djelaneye Pouya trifft einige der bekanntesten Schweizer Ringer. So unterschiedlich die Männer auf den ersten Blick erscheinen - der Sport verbindet sie. Hier wie dort kämpfen junge Männer, angestachelt von einer begeisterten Menschenmenge, um Ehre und Ruhm. In vielen Familien ist das Ringen eine Tradition, die über Generationen weitergetragen wird. Auch in Pouyas Familie war das so. Schon sein Vater und seine Großväter waren starke Kämpfer. Sein größter Wunsch ist es eines Tages mit den Schweizer Champions im Ring zu stehen, um sich mit ihnen zu messen.
"Vom Sandstrand ins Sägemehl" begleitet die ungewöhnliche Reise eines jungen Senegalesen, die ihn vom Sandstrand in Dakar ins Sägemehl des Ringerings in den Schweizer Bergen führt.


Seitenanfang
20:15
Tonsignal in mono

Julie und die Dickschädel

Spielfilm, Schweiz/Frankreich 1995

Darsteller:
Julie WelligPascale Rocard
Prosper KarlenJean-Marc Bory
GustafDaniel Prévost
Jean-LouisPatrick Fierry
HerbertChristian Charmetant
u.a.
Regie: Pierre-Antoine Hiroz
Länge: 87 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Nach dem Tod ihres Vaters kommt die junge Akademikerin Julie zurück in ihr Walliser Heimatdorf. Sie übernimmt den bankrotten elterlichen Hof und steckt den Rest ihres Vermögens in die preisgekrönte Kampfkuh Glorieuse. Die soll Julie dabei helfen, dem langjährigen ...

Text zuklappen
Nach dem Tod ihres Vaters kommt die junge Akademikerin Julie zurück in ihr Walliser Heimatdorf. Sie übernimmt den bankrotten elterlichen Hof und steckt den Rest ihres Vermögens in die preisgekrönte Kampfkuh Glorieuse. Die soll Julie dabei helfen, dem langjährigen Widersacher ihres Vaters, dem reichen Viehzüchter und heimlichen Dorfpotentaten Prosper Karlen, eins auszuwischen. Doch im Ring auf der nahen Alp unterliegt Glorieuse kläglich. Gewinnerin wird Tempête aus dem Stall von Prosper. Julie verliert aber nicht nur den Kampf, sondern kurz darauf auch die Kuh. Erst ihr Jugendfreund und Verehrer, der Helipilot Jean-Louis, findet die wahre Todesursache: Ein rostiger Nagel zwischen den Augen hat das arme Tier getötet. Die entsetzte Julie beschuldigt öffentlich Prosper dieser Untat. Als der sich wenig später bei einem Unfall den Arm bricht, weil jemand einen Bienenschwarm in seinem Auto versteckt hat, fällt der Verdacht auf Julie. Die aber plagen ganz andere Sorgen: Sie will Revanche, und zwar im Ring zu Martigny.
Von Rivalität und Liebeshändeln, von Bauernschläue und Versöhnung erzählt Pierre-Antoine Hiroz in seiner modernen Heimatkomödie "Julie und die Dickschädel".


Seitenanfang
21:40

Die Wiesenberger

No Business Like Show Business

Film von Bernard Weber und Martin Schilt

Ganzen Text anzeigen
20 Jahren lang pflegte die Jodlergruppe Die Wiesenberger dieselben Rituale. Die singenden Bergler trafen sich einmal die Woche in der Kapelle zum gemeinsamen Proben, und sie jodelten an Hochzeiten und Geburtstagen. Inzwischen steht ihre Welt Kopf. Ihre CDs stürmen die ...

Text zuklappen
20 Jahren lang pflegte die Jodlergruppe Die Wiesenberger dieselben Rituale. Die singenden Bergler trafen sich einmal die Woche in der Kapelle zum gemeinsamen Proben, und sie jodelten an Hochzeiten und Geburtstagen. Inzwischen steht ihre Welt Kopf. Ihre CDs stürmen die Hitparaden und sie werden mit Konzertanfragen überhäuft - das Showbusiness lockt. Nun sollen sie auch noch in Shanghai auftreten. Das verführerische Angebot wird zur Zerreißprobe.
Die Dokumentarfilmer Bernard Weber und Martin Schilt haben für ihren Film "Die Wiesenberger" zwei Jahre lang den märchenhaften Aufstieg der Wiesenberger Jodler mitverfolgt. Vom Kuhstall auf dem Wiesenberg bis zur Weltausstellung in Shanghai. Es ist die Geschichte von 20 Männern und einer Frau, die im Rausch des Erfolgs versuchen, die Füße auf dem Boden zu behalten und gezwungen sind, Sinn und Zweck ihres Chors basisdemokratisch neu zu definieren. Eine abenteuerliche Reise vom Säli des Restaurants Alpenhof auf die größten Showbühnen der Schweiz.


Seitenanfang
23:10

Ein Ave Maria für die Alp

Film von Bruno Moll

Ganzen Text anzeigen
Abenddämmerung, Alpsommerzeit: Durch einen hölzernen Milchtrichter rufen die Sennen das Ave Maria - jeden Tag, bei jedem Wetter. Sie bitten Gott und die Heiligen, Unheil von der Alp abzuwenden - möglichst laut. Denn soweit man ihre Stimme hört, soll auch der Schutzbann ...

Text zuklappen
Abenddämmerung, Alpsommerzeit: Durch einen hölzernen Milchtrichter rufen die Sennen das Ave Maria - jeden Tag, bei jedem Wetter. Sie bitten Gott und die Heiligen, Unheil von der Alp abzuwenden - möglichst laut. Denn soweit man ihre Stimme hört, soll auch der Schutzbann wirken. Im rätoromanischen Sprachraum findet man den Brauch des Alpsegens vor allem im katholisch geprägten Bündner Oberland. Der jahrhundertealte Gebetsruf droht aber in Vergessenheit zu geraten.
Filmemacher Bruno Moll porträtiert in seinem "Ein Ave Maria für dei Alp" Placi Giusep Pelican, Pauli Bass und Patric Albrecht. Die Surselva (Bündner Oberland) ist ihr Lebensraum. Sie praktizieren das Ave Maria in unterschiedlicher Form: teils als aktive Älpler, teils als Reminiszenz an vergangene Zeiten. Vierter im Bund ist der Schriftsteller Leo Tuor, der ebenfalls aus der Surselva stammt.


Seitenanfang
0:10
Tonsignal in mono

Dällebach Kari

Spielfilm, Schweiz 1970

Darsteller:
Dällebach KariWalo Lüönd
NationalratLukas Ammann
AnnemarieFranziska Kohlund
Frau GeiserMargrit Winter
Herr GeiserErwin Kohlund
Frau JennyAnnemarie Düringer
u.a.
Regie: Kurt Früh
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Zwei Berner Polizisten machen nachts auf einer Brücke eine traurige Entdeckung. In einem Paar Schuhe finden sie den Abschiedsbrief von Kari Dällebach, dem Frisör aus der Neuengasse. Der stadtbekannte Sprücheklopfer, der so sehr unter seiner Hasenscharte litt, hat sich ...

Text zuklappen
Zwei Berner Polizisten machen nachts auf einer Brücke eine traurige Entdeckung. In einem Paar Schuhe finden sie den Abschiedsbrief von Kari Dällebach, dem Frisör aus der Neuengasse. Der stadtbekannte Sprücheklopfer, der so sehr unter seiner Hasenscharte litt, hat sich umgebracht. Im Rückblick wird klar, wie vereinsamt er war: Die Eltern seiner unglücklichen Jugendliebe Annemarie sind gutbetuchte Fabrikanten, die sich einen Frisör als Schwiegersohn nicht vorstellen mögen. Zwar gibt es Leute, mit denen sich Kari gut versteht, sein bester Tröster aber bleibt die Weinflasche. Annemarie heiratet einen anderen, wird bald schon Witwe und arbeitet für eine Organisation, die sich mit Alkoholproblemen befasst. Sie will Kari treffen, doch unglückliche Zufälle verhindern die Begegnung.
Der echte Karl Dällenbach lebte von 1877 bis 1931. Für seine Späße und Streiche war er in der ganzen Schweiz bekannt. 1970 verarbeitete Kurt Früh markante Teile aus diesem ungewöhnlichen Leben zu seinem Spielfilm "Dällebach Kari".


Seitenanfang
1:55
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Romeo und Julia auf dem Dorfe

Spielfilm, Schweiz 1941

Darsteller:
VreneliMargrit Winter
SaliErwin Kohlund
Bauer ManzJohannes Steiner
Bauer MartiEmil Gyr
Der Schwarze GeigerEmil Gerber
u.a.
Regie: Hans Trommer, Valérien Schmidely
Länge: 74 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Als Kinder haben sie zusammen gespielt, als junge Leute haben sie sich ineinander verliebt. Aber die Bauernkinder Vreneli Marti und Sali Manz dürfen nicht zusammenkommen, weil ihre Väter im Zwist liegen. Ein kleines Stück steiniger Acker ist der Grund des Streits, dem ...

Text zuklappen
Als Kinder haben sie zusammen gespielt, als junge Leute haben sie sich ineinander verliebt. Aber die Bauernkinder Vreneli Marti und Sali Manz dürfen nicht zusammenkommen, weil ihre Väter im Zwist liegen. Ein kleines Stück steiniger Acker ist der Grund des Streits, dem zwei Familien zum Opfer fallen.
Hans Trommer und Valérien Schmidely haben Gottfried Kellers Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe" 1941 verfilmt. Margrit Winter wurde in der Rolle des Vreneli über Nacht berühmt.


Seitenanfang
3:10

Bödälä

Dance the Rhythm

Dokumentarfilm von Gitta Gsell, Schweiz 2011

Länge: 79 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Das rhythmische Aufstampfen ist schon seit Jahrhunderten ein Teil ritueller Volkstänze auf der ganzen Welt: Bekannte Varianten sind Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. In der Innerschweiz pflegt man das traditionelle "Bödälä".
Der temporeiche Dokumentarfilm ...

Text zuklappen
Das rhythmische Aufstampfen ist schon seit Jahrhunderten ein Teil ritueller Volkstänze auf der ganzen Welt: Bekannte Varianten sind Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. In der Innerschweiz pflegt man das traditionelle "Bödälä".
Der temporeiche Dokumentarfilm "Bödälä - Dance the Rhythm" zeigt leidenschaftliche Tänzerinnen und Tänzer. Menschen, die ihre Füße archaisch und kraftvoll zu ihrem Ausdrucksinstrument machen.


Seitenanfang
4:30

Andreas Vollenweider

Der sanfte Widerstand

Film von Cristina Karrer

Ganzen Text anzeigen
Er ist der einzige Schweizer Musiker, der einen Grammy gewonnen hat: Andreas Vollenweider, der Mann mit der Harfe, hat einen unverkennbaren Sound geschaffen. Weltweit hat er damit mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Wenn Andreas Vollenweiders Finger über das ...

Text zuklappen
Er ist der einzige Schweizer Musiker, der einen Grammy gewonnen hat: Andreas Vollenweider, der Mann mit der Harfe, hat einen unverkennbaren Sound geschaffen. Weltweit hat er damit mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Wenn Andreas Vollenweiders Finger über das "Engelsinstrument" gleiten, sind die Assoziationen schnell gemacht - die Vorurteile ebenfalls. Eben diese musste Filmautorin Cristina Karrer selbst ablegen, als sie sich intensiv mit Andreas Vollenweider zu beschäftigen begann: "Das Etikett New Age, welches er in den 1980er Jahren - auf dem Höhepunkt seiner Karriere - erhielt, wird ihm nicht gerecht", fasst sie zusammen. "Ich realisierte schnell, wie komplex seine Musik ist und wie sie Menschen in der Tat berühren kann." Nirgends wurde dies so deutlich wie in den Townships Südafrikas. Andreas Vollenweiders Musik hat im Kampf gegen die Apartheid eine wichtige Rolle gespielt. Der Künstler wird bis heute von der schwarzen Bevölkerung auf der Straße erkannt.
Die Dokumentation "Andreas Vollenweider" stellt die wichtigsten Stationen seiner Karriere vor und begleitet den Musiker nach Südafrika, wo er bei der schwarzen Bevölkerung Kultstatus genießt.


Seitenanfang
5:25

Carl Jenal - der älteste Bauer der Schweiz

Film von Susanna Fanzun

Ganzen Text anzeigen
98jährig arbeitet Carl Jenal noch immer als Bauer, obwohl er seit 33 Jahren im Pensionsalter ist. Ein Leben ohne seine drei Kühe und die Arbeit auf dem Feld und den Wiesen kann er sich nicht vorstellen. Seit seine Frau gestorben ist, lebt Jenal alleine. So hat er im ...

Text zuklappen
98jährig arbeitet Carl Jenal noch immer als Bauer, obwohl er seit 33 Jahren im Pensionsalter ist. Ein Leben ohne seine drei Kühe und die Arbeit auf dem Feld und den Wiesen kann er sich nicht vorstellen. Seit seine Frau gestorben ist, lebt Jenal alleine. So hat er im Alter nicht nur kochen, sondern auch Kaffee machen gelernt.
Für die Dokumentation "Carl Jenal - der älteste Bauer der Schweiz" hat Filmemacherin Susanna Fanzun den Landwirt aus Zernez im Engadin ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Entstanden ist ein Film über einen lebensfrohen, interessanten und humorvollen Mann, der seine Mitmenschen Gelassenheit lehrt.

Sendeende: 6:05 Uhr