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Juli 2016
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Donnerstag, 6. Juni
Programmwoche 23/2013
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6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Gäste bei Wieland Backes

Daheim oder ins Heim?

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Wird ein Familienmitglied pflegebedürftig, stehen die Angehörigen meist vor einer Zerreißprobe: Einerseits fühlen sie sich verpflichtet, die verbleibende Zeit so liebevoll wie möglich im familiären Umfeld zu gestalten, andererseits stehen sie meist mitten im ...
(ARD/SWR)

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Wird ein Familienmitglied pflegebedürftig, stehen die Angehörigen meist vor einer Zerreißprobe: Einerseits fühlen sie sich verpflichtet, die verbleibende Zeit so liebevoll wie möglich im familiären Umfeld zu gestalten, andererseits stehen sie meist mitten im Berufsleben und haben eigene Lebenspläne, auf die sie nicht verzichten möchten. Angesichts zunehmender Berichterstattung über Horror-Pflegeheime ist die Hemmschwelle groß, die eigenen Eltern ins Heim zu geben. Zudem sind Heimplätze teuer. Immer häufiger greifen Angehörige in ihrer Geldnot auf günstigere Einrichtungen im Ausland zurück. Die Pflege daheim ist nicht zwangsläufig die bessere Lösung. Häufig wird der enorme Kraftakt dabei unterschätzt.
Wieland Backes diskutiert in "Nachtcafé" mit seinen Gästen die Frage wie eine optimale Pflege aussieht. Gesprächspartner sind unter anderen: die Journalistin Anette Dowideit, die pflegepolitische Sprecherin der FDP Christine Aschenberg-Dugnus und der Dozent für Pflegerecht Werner Schell.
(ARD/SWR)


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11:40
Videotext Untertitel

Wunder gibt es immer wieder

Reportage von Alfred Schwarzenberger

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits


(ORF)


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12:30

ECO

(Wh.)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:20
Videotext Untertitel

Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)

Film von Andreas Kieling

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende ...

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende Hitze, eisige Kälte und immer wieder gefährliche Situationen bringen ihn so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Teil eins führt nach Ruanda, Kirgisistan, Indonesien und Australien.

Den zweiten Teil von "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" zeigt 3sat im Anschluss um 14.05 Uhr.


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14:05
Videotext Untertitel

Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2/2)

Film von Andreas Kieling

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende ...

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Viele Tierarten stehen kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten unberührten Regionen zurückgezogen.
Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich in "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" auf die Suche nach ihnen. Glühende Hitze, eisige Kälte und immer wieder gefährliche Situationen bringen ihn so manches Mal bis an den Rand der Erschöpfung. Teil zwei führt Richtung Nordpol.


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14:50
VPS 14:49

Leben auf dem Fluss (1/5)

Vom Rhein zur Donau

Film von Stefan Pannen


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15:35
VPS 15:34

Leben auf dem Fluss (2/5)

Mit der Pinasse auf dem Niger

Ticket nach Timbuktu

Film von Holger Preusse und Valerie Theobaldt


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16:15
VPS 16:14

Leben auf dem Fluss (3/5)

Im Delta der neun Drachen

Film von Elke Sasse


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17:00
VPS 16:59

Leben auf dem Fluss (4/5)

Mit dem Ärzteschiff durch Amazonien

Film von Ivonne Schwamborn


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17:45
VPS 17:44

Leben auf dem Fluss (5/5)

Kanadas letzte Flößer

Film von Kristian Kähler


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18:30

nano

Die Welt von morgen

Themen:
- Tattoos
Die Farben unter der Haut sind oft giftig
- Augenoperation
Forscher entwickeln künstliche Hornhaut

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Die Macht der Maschinen

Robot Sapiens (Human 2.0)

Film von James van der Pool

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Vision oder bald Wirklichkeit? Im Jahr 2030, prophezeit der amerikanische Autor und Erfinder Ray Kurzweil, werden das menschliche Gehirn und der Computer eine Einheit bilden und die Menschheit wird damit am Beginn einer neuen Epoche stehen. Gehirne werden mit Silikonchips ...
(ORF)

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Vision oder bald Wirklichkeit? Im Jahr 2030, prophezeit der amerikanische Autor und Erfinder Ray Kurzweil, werden das menschliche Gehirn und der Computer eine Einheit bilden und die Menschheit wird damit am Beginn einer neuen Epoche stehen. Gehirne werden mit Silikonchips aufgerüstet und Intelligenz ist keine rein biologische Frage mehr. Sie kann dann mit Hilfe von Technik erweitert werden. Demnächst sollen die Menschen in der Lage sein, das im Gehirn gespeicherte Wissen auf eine Festplatte herunterzuladen und so - ungeachtet der Sterblichkeit - für die Nachwelt zu erhalten. Ray Kurzweil ist bereits durch einige Prophezeiungen, die sich später bewahrheitet haben, zu Geld und Ruhm gekommen. Sein jüngstes Zukunftsszenario kann aber nur dann eintreten, wenn es gelingt, echte Kommunikation zwischen Hirn und Computer herzustellen. Das setzt die Entschlüsselung des neuronalen Codes voraus. Seit 1997 beschäftigen sich die Neurowissenschaftler Miguel Nicolelis und John Chapin mit diesem Thema. Sie standen vor einer kaum zu bewältigenden Aufgabe, denn in jedem Gehirn gibt es mehr Neuronen als Menschen auf der Erde. Und jedes Neuron kommuniziert mit vielen anderen Neuronen. Die beiden Forscher pflanzten zunächst Tierhirnen Elektroden ein, um Aufschluss über neuronales Verhalten zu bekommen. Sie entdeckten, dass bei der einfachsten Bewegung eines Tiers die Neuronen ganze Heerscharen von Signalen aussenden. Diese Untersuchungstechnik wurde als "Brain-Maschine-Interface" bekannt. Kaum zehn Jahre später gelten beide Wissenschaftler als Vorreiter einer rasant voranschreitenden Forschungsdisziplin. In Miguel Nicolelis' Labor tummeln sich Affen, die allein durch Denken Roboterarme steuern. John Chapin arbeitet mit Ratten, die über Fernbewegung einen Joystick bedienen.
Die Dokumentation "Robot Sapiens (Human 2.0)" zeigt die Visionen des Erfinders und Zukunftsforschers Ray Kurzweil.

3sat setzt die Themenwoche "Die Macht der Maschinen" im Anschluss um 21.00 Uhr mit der Gesprächssendung "scobel" fort. Um 22.25 Uhr folgt der Spielfilm "Robocop". Am Freitag, 7. Juni, 20.15 Uhr, zeigt 3sat im Rahmen der Themenwoche die Dokumentation "Ich will sehen".
(ORF)


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21:00

Die Macht der Maschinen

scobel - Lieber natürlich dumm als künstlich intelligent

Mit den Gästen Prof. Dr. Holk Cruse (Leiter der Abteilung
für Biologische Kybernetik und Theoretische Biologie,
Universität Bielefeld), Prof. Dr. Michael Pauen
(Professor für Philosophie des Geistes) u.a.

Erstausstrahlung

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Im Allgemeinen bezeichnet "künstliche Intelligenz" oder "KI" den Versuch, menschenähnliche Intelligenz nachzubilden. Das Ideal besteht darin, einen Computer oder ein autonomes Robotersystem so zu programmieren, dass dieses eigenständig Probleme lösen, mit Menschen ...

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Im Allgemeinen bezeichnet "künstliche Intelligenz" oder "KI" den Versuch, menschenähnliche Intelligenz nachzubilden. Das Ideal besteht darin, einen Computer oder ein autonomes Robotersystem so zu programmieren, dass dieses eigenständig Probleme lösen, mit Menschen kommunizieren und sich in der Welt zurechtfinden kann. Doch wie kann dieses Ziel realisiert werden? Während zunächst die Ansicht überwog, man könnte durch Regeln und logische Operationen Computersysteme "menschlich" machen, zeigte die weitere Erforschung Künstlicher Intelligenz jedoch, dass autonome Roboter vor allem in der Lage sein müssen, sich in realen Situationen zurechtzufinden. Inzwischen sind es besonders biologische Studien an Insekten und anderen Tieren, die weiterzuführen scheinen. Hier heißt das Schlagwort "Embodied Artificial Intelligence". Darunter ist die Einbindung aller situativen Elemente in die Entscheidungsfindung eines elektronischen Systems zu verstehen. Im sogenannten "Human Brain Projekt" versucht ein international arbeitendes Team von Forschern, Strukturen des menschlichen Gehirns nachzubilden. Wissenschaftler aus 23 Ländern und unterschiedlichsten Disziplinen bauen dazu gemeinsam eine einzigartige Infrastruktur auf, in der sie Hirnforschung und Informationstechnologie vernetzen und weiterentwickeln. Ziel ist es, das komplette menschliche Gehirn innerhalb der nächsten zehn Jahre detailgetreu von der Genetik über die molekulare Ebene bis hin zur Interaktion ganzer Zellverbände auf einem Supercomputer der Zukunft zu simulieren. Wie erfolgversprechend ist dieser nach Science-Fiction klingende Versuch? Ist man dem Ziel, eine künstliche Intelligenz zu schaffen, näher gekommen?
Zusammen mit seinen Gästen - darunter Professor Dr. Holk Cruse, Leiter der Abteilung für Biologische Kybernetik und Theoretische Biologie an der Univeristät Bielefeld sowie Professor Dr. Michael Pauen, Philosoph und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin - diskutiert Gert Scobel die Frage, wie wahrscheinlich es ist, einen Roboter zu entwickeln, der denkt wie ein Mensch.


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22:00
Videotext Untertitel

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital 5.1 Audio

Die Macht der Maschinen

Robocop

Spielfilm, USA 1987

Darsteller:
Alex J. Murphy / RobocopPeter Weller
Anne LewisNancy Allen
Dick JonesRonny Cox
Clarence BoddickerKurtwood Smith
Bob MortonMiguel Ferrer
u.a.
Regie: Paul Verhoeven
Länge: 85 Minuten

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Detroit, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Terror, Gewalt und organisierte Bandenkriminalität beherrschen das Straßenbild. Der Mischkonzern OCP, unter dessen Leitung auch die privatisierte Polizei steht, will die Situation in den Griff bekommen und setzt immer mehr ...
(ARD)

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Detroit, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Terror, Gewalt und organisierte Bandenkriminalität beherrschen das Straßenbild. Der Mischkonzern OCP, unter dessen Leitung auch die privatisierte Polizei steht, will die Situation in den Griff bekommen und setzt immer mehr Polizisten ein, darunter auch den jungen Officer Alex J. Murphy. Obwohl er sein Bestes gibt, gerät Murphy gleich bei seinem ersten Einsatz in einen Hinterhalt und wird von Bandenchef Clarence Boddicker und dessen Komplizen lebensgefährlich verletzt. Klinisch für tot erklärt, gerät Murphy in die Hände des ehrgeizigen Nachwuchsmanagers Bob Morton, der im Auftrag von OCP ein ehrgeiziges Projekt zur Aufrüstung der Polizei leitet: Murphys Gehirn wird in eine stählerne, hochgerüstete Law-&-Order-Maschine eingepflanzt. Der unbesiegbare Cyborg namens Robocop, der sich nur in Alpträumen an seine frühere Existenz erinnert, geht auf Streife und erweist sich zunächst als der perfekte Polizist. Die Medien feiern ihn als Helden. Als er aber bei einem seiner Einsätze auf Clarence und dessen Gang trifft, werden Reste der Erinnerung an sein früheres Leben als Mensch wach. Robocop will nun wissen, wer er ist - und findet schließlich heraus, dass der Schurke Clarence im Auftrag der Chefetage von OCP arbeitet. Als er den Drahtzieher verhaften will, muss Robocop feststellen, dass seine Macht begrenzt ist.
Das furios in Szene gesetzte Actionspektakel "Robocop" um den modernen Frankenstein zählt zu den Meilensteinen des Science-Fiction-Films. Geschickt verbindet Regisseur Paul Verhoeven ("Basic Instinct", "Total Recall") die geradlinige Dramaturgie eines tricktechnisch beeindruckenden Comic-Abenteuers mit einer düsteren Zukunftsvision. Der Genre-Klassiker überzeugt zudem durch Insidergags sowie eine Fülle von medien- und gesellschaftskritischen Anspielungen. Peter Weller ("Naked Lunch", "Geliebte Aphrodite") fasziniert in der Rolle der Mensch-Maschine Robocop.

3sat setzt die Themenwoche "Die Macht der Maschinen" am Freitag, 7. Juni, um 20.15 Uhr mit der Dokumentation "Ich will sehen" fort.
(ARD)


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23:50
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht

Themen:
- Häusliche Gewalt:
Erschreckend viele Frauen ziehen ihre Anzeige zurück
- Zentral oder Dezentral?
Glaubens-Streit um die Energie-Versorgung
- EU-müde Briten: Im Pub mit EU-Schreck Nigel Farage

Moderation: Sonja Hasler


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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1:05

Unter Männern

(Wh.)


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1:25

Hessenreporter: Die Eismacher

Wie Magnum und Basilikumsorbet verführen

Film von Rütger Haarhaus


Reportagen aus dem hessischen Alltagsleben.
(ARD/HR)


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1:55

Alle Wetter!

Film von Patricia Klieme

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Winter ohne Frost und Schnee, Orkane, die ganze Wälder niedermähen, heiße Frühlingswochen, kalte Hochsommertage: Alle reden vom Klima, doch die meisten meinen das Wetter. Irgendwie ist es anders als früher - ein Zeichen für die drohende Klimaveränderung? Unsinn, ...
(ARD/MDR)

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Winter ohne Frost und Schnee, Orkane, die ganze Wälder niedermähen, heiße Frühlingswochen, kalte Hochsommertage: Alle reden vom Klima, doch die meisten meinen das Wetter. Irgendwie ist es anders als früher - ein Zeichen für die drohende Klimaveränderung? Unsinn, sagt Heinz Fischer, Hobby-Meteorologe aus Klingenberg. Der ehemalige Geografielehrer betreibt seit 1953 in seinem Garten eine kleine Wetterstation und sammelt die Daten akribisch auf Karteikarten. Heiko Müller vom Forstamt Dresden macht sich Gedanken, welche Bäume er pflanzen muss, damit diese in den nächsten 60 Jahren eine Überlebenschance haben. Auch bei Landwirtin Claudia Lohmann machen sich trockene Sommer- und Frühjahrsmonate bei der Getreideernte bemerkbar. Wolkenforscher aus Leipzig versuchen den großen Zusammenhang zwischen Wolken, Wetter und Klima zu sehen.
Die Dokumentation "Alle Wetter!" berichtet über das Wetter in Sachsen und die Menschen, die sich beruflich oder privat täglich damit beschäftigen.
(ARD/MDR)


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2:25
Format 4:3

Wolkenbruch und Bullenhitze

Die Bauern erleben den Klimawandel

Film von Ulrich Liebeskind

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Juli 2006 - heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Er raubt den Menschen den Schlaf, den Bauern die Ernte und bringt die Gärtner zur Verzweiflung. Während die Landwirte zwischen Mulde und Elbe vorfristig das ernten, was die Sonnenglut übrig ließ, ...
(ARD/MDR)

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Juli 2006 - heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Er raubt den Menschen den Schlaf, den Bauern die Ernte und bringt die Gärtner zur Verzweiflung. Während die Landwirte zwischen Mulde und Elbe vorfristig das ernten, was die Sonnenglut übrig ließ, verkaufen die Lausitzer Fischer bereits einen Teil ihrer Karpfen statt bis zum Herbst zu warten und setzen die restlichen in mühsam aufgefüllte Sammelbecken. In den Sauerkirschplantagen Dürrweitzschen ist die Ernte gut, auch wenn die Pflücker mit der Hitze kämpften. Es ist extrem, sagen die, die draußen arbeiten. Meteorologen, der Dresdner Uni bestätigen dies. Erst der lange strenge Winter, dann die Frühjahrsflut, gefolgt von Trockenheit und Rekordtemperaturen - der Klimawandel hat Sachsen erreicht. Wo liegen die Ursachen und wie können Pflanzen- und Tierzüchter darauf reagieren?
Die Dokumentation "Wolkenbruch und Bullenhitze" begleitet die Landwirte, Fischer und Gärtner und zieht mit ihnen eine erste Bilanz des heißen Sommers.
(ARD/MDR)


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2:55

Nach der Flut ist vor der Flut

Film von Adina Rieckmann

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Sabine Kliem aus Kleinthiemig bei Großenhain hat zwei Katastrophen erlebt: Im Mai 2010 hat der Tornado mit aller Wucht das Haus zerstört, dann traf es im September ihre Praxis. Die Röderflut raubte alles: Unterlagen, Akten, Möbel, Technik. Sonst immer für andere da, ...
(ARD/MDR)

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Sabine Kliem aus Kleinthiemig bei Großenhain hat zwei Katastrophen erlebt: Im Mai 2010 hat der Tornado mit aller Wucht das Haus zerstört, dann traf es im September ihre Praxis. Die Röderflut raubte alles: Unterlagen, Akten, Möbel, Technik. Sonst immer für andere da, benötigt die Ärztin nun selber Hilfe. Unterstützung braucht auch Kay Steinbach. Als am 7. August 2010 die zwei Meter hohe Flutwelle der Neiße durch die Produktionshallen der Firma Yeti strömte, wurden sämtliche Maschinen und Waren im Wert von zwei Millionen Euro zerstört. Hilfe vom Freistaat gab es bisher kaum, obwohl viel versprochen wurde, klagt Geschäftsführer Steinbach. Die jahrzehntelange Sanierung des ältesten deutschen Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal war wohl auch vergebens. Kostenpunkt 20 Millionen Euro. Die Neiße scherte sich nicht darum. 24 Stunden stand das Wasser im Klostergelände - zurück blieb der Schlamm.
Die Dokumentation "Nach der Flut ist vor der Flut" zeigt Menschen, die nicht aufgeben.
(ARD/MDR)


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3:25

Die Rache des Gletschers

Klimawandel in der Schweiz

Film von Volker Schwenck

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"Menschen vergessen schnell", sagt der Geologe Hans-Rudolf Keusen. Nach einem Hochwasser redet man viel über den Klimawandel. Doch den wenigsten sei bewusst, dass die globale Erwärmung auch in Mitteleuropa Veränderungen und neue Naturgefahren mit sich bringe. Auch und ...
(ARD/SWR)

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"Menschen vergessen schnell", sagt der Geologe Hans-Rudolf Keusen. Nach einem Hochwasser redet man viel über den Klimawandel. Doch den wenigsten sei bewusst, dass die globale Erwärmung auch in Mitteleuropa Veränderungen und neue Naturgefahren mit sich bringe. Auch und gerade in den Alpen. Keusen hat am Grindelwaldgletscher Sensoren und Kameras installiert, mit denen er einen Gletschersee überwacht. Die Gletscher schmelzen so schnell wie nie zuvor. "Und", so Keusen, "man kann nichts dagegen tun." "Der Klimawandel wird weitergehen - selbst wenn die Menschheit sofort mit der Produktion von Treibhausgasen aufhören würde", ergänzt der Glaziologe Martin Funk. Er untersucht den Rückgang des Rhônegletschers. Der Archäologe Thomas Reitmaier dagegen freut sich über die Gletscherschmelze. "Das ist eine Schatzkiste, die sich uns jetzt öffnet", meint er. Mit dem Rückweichen der Eismassen werden viele Funde sichtbar.
Die Dokumentation "Die Rache des Gletschers" erzählt vom Klimawandel in der Schweiz.
(ARD/SWR)


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3:55

Strom aus der Wüste - Energien für Europa

Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

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In der Sahara gibt es mehr Sonnenenergie als Afrika und Europa zusammen verbrauchen könnten. 2009 haben sich große Industriekonzerne zusammengeschlossen, um den Strom der Wüstensonne zu nutzen und auch nach Europa zu transportieren. Der Plan: Bis 2050 sollen große ...
(ARD/NDR)

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In der Sahara gibt es mehr Sonnenenergie als Afrika und Europa zusammen verbrauchen könnten. 2009 haben sich große Industriekonzerne zusammengeschlossen, um den Strom der Wüstensonne zu nutzen und auch nach Europa zu transportieren. Der Plan: Bis 2050 sollen große Teile des europäischen Strombedarfs mit Solarenergie Nordafrikas und des Nahen Ostens gedeckt werden - für geschätzte 400 Milliarden Euro.
Die Dokumentation "Strom aus der Wüste - Energien für Europa" zeigt die Chancen, aber auch Kosten und Risiken des Desertec-Projekts und fragt, wie wahrscheinlich es ist, dass die Vision vom sauberen Wüstenstrom realisiert werden kann.
(ARD/NDR)


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4:55

Das Geheimnis der Indios

Kohle als Klimachance

Film von Maren Schibilsky

Moderation: Hellmuth Henneberg

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Schon vor über 2.000 Jahren haben die Ureinwohner des Amazonasgebietes Holzkohle unter ihre Kompostabfälle gemischt und damit eine äußerst fruchtbare Erde geschaffen. Kohle aus Bio-Abfällen könnte auch heute den Humusgehalt unserer ausgelaugten Böden stabilisieren ...
(ARD/RBB)

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Schon vor über 2.000 Jahren haben die Ureinwohner des Amazonasgebietes Holzkohle unter ihre Kompostabfälle gemischt und damit eine äußerst fruchtbare Erde geschaffen. Kohle aus Bio-Abfällen könnte auch heute den Humusgehalt unserer ausgelaugten Böden stabilisieren und zugleich in klugen Kreisläufen große Mengen Kohlendioxid binden, das sonst beim Verrotten und Verbrennen in die Atmosphäre entweicht.
Die Dokumentation "Das Geheimnis der Indios" berichtet über Kohle als Klimachance.
(ARD/RBB)


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5:25
Videotext Untertitel

Beringia - Klima-Alarm in der Arktis

Film von Herbert Habersack

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Im arktischen Raum, zwischen Alaska und Sibirien, ist der Klimawandel besonders spürbar geworden. Mensch und Tier sind gezwungen, sich an neue Lebensbedingungen zu gewöhnen - schmilzt etwa das Treibeis, verschwinden Robben und Walrösser. Die wiederum sind die ...
(ORF)

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Im arktischen Raum, zwischen Alaska und Sibirien, ist der Klimawandel besonders spürbar geworden. Mensch und Tier sind gezwungen, sich an neue Lebensbedingungen zu gewöhnen - schmilzt etwa das Treibeis, verschwinden Robben und Walrösser. Die wiederum sind die Nahrungsgrundlagen der ansässigen Bevölkerung.
Für die Dokumentation "Beringia - Klima-Alarm in der Arktis" begeben sich die beiden Forscher Sepp Friedhuber und Gerro Hillmer auf Spurensuche in das "Atlantis des Nordens", in die Region der einst versunkenen Landbrücke Beringia, und machen auf ihrer Expedition überraschende und spannende Entdeckungen.
(ORF)

Sendeende: 6:10 Uhr