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Sonntag, 12. Mai
Programmwoche 20/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel: Wozu heute noch Religion?

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Nach zwei Jahrhunderten europäischer Aufklärung und Religionskritik haben sich viele Vorbehalte gegenüber der Religion zu Standartargumenten verdichtet. Religion steht unter dem Illusions-, Vertröstungs- und Regressionsverdacht. Der weltweite Missbrauch von Religion ...
(ARD/SWR)

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Nach zwei Jahrhunderten europäischer Aufklärung und Religionskritik haben sich viele Vorbehalte gegenüber der Religion zu Standartargumenten verdichtet. Religion steht unter dem Illusions-, Vertröstungs- und Regressionsverdacht. Der weltweite Missbrauch von Religion zur Rechtfertigung von Fanatismus, Gewalt und Unterdrückung scheint den Kritikern Recht zu geben. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas Religion für Hunderte Millionen von Menschen ein lebenswichtiger Faktor geblieben ist. Der Bedeutungsverlust von Religion in der Moderne ist eine spezifisch europäische Erscheinung, die nicht auf die ganze Welt übertragen werden kann.
Professor Dr. Karl-Josef Kuschel plädiert in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" für ein Ernstnehmen des "Faktors Religion" in der Weltgesellschaft von heute und für den interreligiösen Dialog im Interesse des Weltfriedens. Karl-Josef Kuschel lehrt Katholische Theologie an der Universität Tübingen.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Johann Heinrich Füssli: Titania liebkost Zettel

mit dem Eselskopf


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Michael Sandel

Die Grenzen des Marktes

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Geld regiert die Welt - und doch ist auch den Marktoptimisten klar, dass der Markt Grenzen braucht. Doch wer darf wo die Grenzen ziehen? Der amerikanische Philosoph Michael Sandel gehört zu den Erfolgreichsten seiner Zunft: Seine Bücher "Was man für Geld nicht kaufen ...

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Geld regiert die Welt - und doch ist auch den Marktoptimisten klar, dass der Markt Grenzen braucht. Doch wer darf wo die Grenzen ziehen? Der amerikanische Philosoph Michael Sandel gehört zu den Erfolgreichsten seiner Zunft: Seine Bücher "Was man für Geld nicht kaufen kann" und "Gerechtigkeit: Wie wir das Richtige tun" sind weltweite Bestseller, seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit findet im Internet großen Absatz, und die Sitzplätze in seinen Vorlesungen in Harvard werden wegen Platzmangel per Los vergeben.
Für die Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie" trifft Barbara Bleisch Michael Sandel in Berlin und diskutiert mit ihm, welche Grenzen der Markt braucht, unter welchen Umständen der Individualismus die Gesellschaft bedroht und warum man sich den Platz in der Warteschlange nicht erkaufen darf.


10:15

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Ijoma Mangold

und Rainer Merkel

Erstausstrahlung

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Der 13jährige Benjamin Pingel-Greenhammer will seinen Vater besuchen, der in Liberia für die GTZ arbeitet - doch dann steht er völlig allein am Flughafen, ohne Pass, aber mit einer Menge Geld. Damit beginnt eine Odyssee durch Afrika, spannend, überraschend, unheimlich ...
(ARD/SWR/3sat)

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Der 13jährige Benjamin Pingel-Greenhammer will seinen Vater besuchen, der in Liberia für die GTZ arbeitet - doch dann steht er völlig allein am Flughafen, ohne Pass, aber mit einer Menge Geld. Damit beginnt eine Odyssee durch Afrika, spannend, überraschend, unheimlich und rätselhaft. Benjamin begegnet dem blinden Bo und der reichen Brilliant, er wird gejagt und alleine gelassen. In seinem Roman "Bo" erzählt Rainer Merkel nicht nur die Geschichte einer Jugend, sondern auch viel vom Zustand des afrikanischen Kontinents. Zwei Jahre arbeitete der 1964 geborene Schriftsteller und Psychologe in einem Krankenhaus in Liberia. 2012 erschien von ihm bereits eine Sammlung von Reportagen aus den Krisengebieten Liberias, Afghanistans und des Kosovo.
In " Literatur im Foyer" spricht Moderatorin Felicitas von Lovenberg mit Rainer Merkel über sein neues Werk. Außerdem zu Gast: Ijoma Mangold, Literaturchef der "Zeit". Gemeinsam unterhalten sie sich über gute und schlechte neue Bücher und tauschen die wichtigsten Neuigkeiten des Literaturbetriebs aus.
(ARD/SWR/3sat)


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10:45
Tonsignal in monoFormat 4:3

Der Photograph

Dokumentarfilm von Jürgen Heiter, Deutschland 2006

Länge: 135 Minuten

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Kein anderer Photograf hat seit den 1960er Jahren den nationalen und internationalen Kunstbetrieb und sein Star-System umfassender dokumentiert als der 1939 in Antwerpen geborene Benjamin Katz. Er hat mit seiner Kamera prominente Maler wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz, ...
(ARD/WDR)

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Kein anderer Photograf hat seit den 1960er Jahren den nationalen und internationalen Kunstbetrieb und sein Star-System umfassender dokumentiert als der 1939 in Antwerpen geborene Benjamin Katz. Er hat mit seiner Kamera prominente Maler wie Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Gerhard Richter und Jan Hoet begleitet.
Jürgen Heiter porträtiert Benjamin Katz in seinem Essayfilm "Der Photograph" in 19 Kapiteln, indem er ihm unkommentiert im Alltag und bei verschiedenen Ereignissen folgt. Er zeigt Katz mit Georg Baselitz, der heute in einem Schloss lebt und dessen Bilder Katz in seinem "ersten Leben" als Galerist nicht mal für ein paar Mark loswerden konnte. Zu Wort kommen außerdem Markus Lüpertz, Rosemarie Trockel, die neben Baselitz zu den bekanntesten Gegenwartskünstlern weltweit zählt, sowie Jonathan Meese, das Idol einer neuen Generation von Malern. Die Künstler sind in teils eigens für den Film konzipierten Aktionen und Performances zu beobachten.
(ARD/WDR)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05

Natur im Garten (2/10)

Moderation: Karl Ploberger

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit ...
(ORF)

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Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit möglichst wenig Aufwand ein Garten optimal versorgt werden kann. Prachtvolle Ergebnisse sind in der "Vorher-nachher"-Rubrik zu bestaunen.
(ORF)


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13:30
Tonsignal in mono

Schellen-Ursli

Eine Erfolgsgeschichte

Film von David Truttmann

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Vor ungefähr 70 Jahren schreibt die junge Engadinerin Selina Chönz einen kurzen Text für eine Kindergeschichte. Sie weiß genau, wer ihre Geschichte bebildern soll: der Künstler, Grafiker und Bühnenbildner Alois Carigiet. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist das ...

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Vor ungefähr 70 Jahren schreibt die junge Engadinerin Selina Chönz einen kurzen Text für eine Kindergeschichte. Sie weiß genau, wer ihre Geschichte bebildern soll: der Künstler, Grafiker und Bühnenbildner Alois Carigiet. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist das 1945 erstmals erschienene Kinderbuch "Schellen-Ursli". Neben der Geschichte von Heidi ist es wohl das bekannteste Werk schweizerischer Kinderliteratur, das den Weg auch ins Ausland gefunden hat.
Die Dokumentation "Schellen-Ursli" zeichnet die Zusammenarbeit von Illustrator Alois Carigiet und der Autorin Selina Chönz nach.


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13:55

Unser Dorf (5/5)

(aus der Reihe "SRF bi de Lüt")

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Es gibt viel zu tun. Schließlich soll die Eröffnung des Solarskilifts so einiges bieten. Frau Holle scheint den Tennern wohlgesinnt zu sein: Es schneit in rauen Mengen. Auch die Schüler der Gesamtschule Tenna haben Grund zur Freude. Endlich können sie ihr frisch ...

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Es gibt viel zu tun. Schließlich soll die Eröffnung des Solarskilifts so einiges bieten. Frau Holle scheint den Tennern wohlgesinnt zu sein: Es schneit in rauen Mengen. Auch die Schüler der Gesamtschule Tenna haben Grund zur Freude. Endlich können sie ihr frisch renoviertes Schulhaus beziehen. Lehrerin Karin Lutz hat jetzt die modernsten Lehrmittel zu Verfügung, darunter auch eine Touchscreen-Wandtafel. Gemeindepräsident Thomas Buchli kann auf ein intensives und erfolgreiches Jahr voller Herausforderungen zurückblicken. Die größte Herausforderung steht ihm jedoch noch bevor: Die Suche nach privatem Glück.
Die fünfteilige Doku-Reihe "Unser Dorf" taucht ein in das Leben des Bündner Bergdorfes Tenna. In der letzten Folge fiebert das ganze Dorf auf die feierliche Eröffnung des weltersten Solarskilifts hin.


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14:40

Die Nichtschwimmer

Film von Simone Krüsi

(aus der SRF-Reihe  "Schweiz aktuell")

Erstausstrahlung

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Drei Menschen haben ein gemeinsames Ziel: Innerhalb weniger Wochen wollen Maria Rüegg, Jo Vonlanthen und Patti Steele schwimmen lernen. In regelmäßigen Abständen reisen sie aus allen Ecken der Schweiz an den Vierwaldstättersee, um dort mit ihrem Coach, dem ehemaligen ...

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Drei Menschen haben ein gemeinsames Ziel: Innerhalb weniger Wochen wollen Maria Rüegg, Jo Vonlanthen und Patti Steele schwimmen lernen. In regelmäßigen Abständen reisen sie aus allen Ecken der Schweiz an den Vierwaldstättersee, um dort mit ihrem Coach, dem ehemaligen deutschen Nationalschwimmer Micky Tronczik, zu trainieren. In der ersten Phase geht es darum, den drei Nichtschwimmern die Angst vor dem Wasser zu nehmen. Schon bald stellen sich erste Erfolgserlebnisse ein. Doch immer wieder erleiden sie auch herbe Rückschläge.
Die Dokumentation "Die Nichtschwimmer" begleitet Maria Rüegg, Jo Vonlanthen und Patti Steele beim Training: von den ersten Schwimmzügen bis zum Versuch, 50 Meter im offenen Wasser des Vierwaldstättersees zurückzulegen.


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15:30

hitec: e-motion Elektrisch radeln

Film von Jens Nicolai und Ralph Quinke

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Elektro-Bikes und Pedelecs liegen in Deutschland voll im Trend. Fachleute rechnen mit zweistelligen Zuwachsraten. Es ist wohl die erste technische Innovation, die zuerst bei Senioren einschlug und danach bei jungen Leuten zum Renner wurde. Doch schon warnen Unfallforscher ...

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Elektro-Bikes und Pedelecs liegen in Deutschland voll im Trend. Fachleute rechnen mit zweistelligen Zuwachsraten. Es ist wohl die erste technische Innovation, die zuerst bei Senioren einschlug und danach bei jungen Leuten zum Renner wurde. Doch schon warnen Unfallforscher vor den Gefahren, zumal es für Elektrofahrräder keine Helmpflicht gibt. Crashtests entlarven gravierende Sicherheitsmängel. Jetzt entwickelt der TÜV ein Gütesiegel für E-Bikes, um Verbrauchern eine Orientierung zu ermöglichen.
"hitec: e-motion Elektrisch Radeln" stellt Elektro-Bikes und Pedelecs auf den Prüfstand.


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16:00

Der Santa Fe Trail

Vom Missouri in den Wilden Westen

Film von Karl Teuschl

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Tausende von Planwagen zogen einst über den Santa Fe Trail. Im 19. Jahrhundert war die Route lange der wichtigste Handelsweg in den Westen Amerikas. Es war die Zeit des Wilden Westens - die Zeit der Cowboys und Longhorn-Rinder, der Indianerüberfälle und Forts, in denen ...
(ARD/SR)

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Tausende von Planwagen zogen einst über den Santa Fe Trail. Im 19. Jahrhundert war die Route lange der wichtigste Handelsweg in den Westen Amerikas. Es war die Zeit des Wilden Westens - die Zeit der Cowboys und Longhorn-Rinder, der Indianerüberfälle und Forts, in denen die Kavallerie für Recht und Ordnung sorgte. Heute ist der Santa Fe Trail ein U.S. National Historic Trail, der die Route der Planwagenzüge vom Missouri westwärts durch die Prärien von Kansas zu den Rocky Mountains und den einstigen spanisch-mexikanischen Kolonien am Rio Grande markiert. Damals wie heute liegt am Ende des Trails das legendäre Santa Fe, die Hauptstadt des heutigen US-Bundesstaates New Mexico. Eine kunstsinnige Stadt mit viel Charme und einem wunderbarem Mix aus indianischer und kolonialer Architektur.
Die Dokumentation "Der Santa Fe Trail" folgt dem Weg auf modernen Highways und staubigen Schotterstraßen vom Missouri River nach Westen und trifft dabei auf Menschen, die entlang des Trails leben und arbeiten.
(ARD/SR)


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16:30

Die letzten Nomaden



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16:40
Tonsignal in monoFormat 4:3

Das Haus der Lady Alquist

(Gaslight)

Spielfilm, USA 1943

Darsteller:
Gregory AntonCharles Boyer
Paula AlquistIngrid Bergman
Brian CameronJoseph Cotten
Miss ThwaitesMay Whitty
NancyAngela Lansbury
u.a.
Regie: George Cukor
Länge: 110 Minuten

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Der unaufgeklärte Mord an der berühmten Operndiva Lady Alice Alquist ist die Sensation in der Londoner Presse im Herbst 1875. Paula, die Nichte der Ermordeten, verlässt London, um in Italien Gesang zu studieren. Sie bricht das Studium jedoch ab und heiratet den ...
(ARD)

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Der unaufgeklärte Mord an der berühmten Operndiva Lady Alice Alquist ist die Sensation in der Londoner Presse im Herbst 1875. Paula, die Nichte der Ermordeten, verlässt London, um in Italien Gesang zu studieren. Sie bricht das Studium jedoch ab und heiratet den Pianisten Gregory. Das Paar zieht in die verwaiste Villa der Lady Alquist nach London. Doch das Leben dort wird zum Alptraum. Paula vermisst immer häufiger Gegenstände, die an entlegenen Orten wieder auftauchen. Um ihre Nerven zu schonen, hält Gregory seine Frau bald wie eine Gefangene. Jede Nacht verlässt er das Haus, um in einem gemieteten Apartment ungestört zu komponieren. Kaum ist er fort, ertönen Schritte auf dem Dachboden des Hauses. Als Paula ihren Mann überredet, ausgehen zu dürfen, wird Scotland-Yard-Inspector Brian Cameron auf ihr seltsames Verhalten aufmerksam.
Der Spielfilm "Das Haus der Lady Alquist" ist ein fesselnder Psychokrimi. Für ihre Darstellung der Paula Alquist erhielt Ingrid Bergman den ersten ihrer beiden Oscars.
(ARD)


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18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Kolumba Köln

Film von Ute Hoffarth

Erstausstrahlung

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Auf den Ruinen der romanischen Kirche St. Kolumba wurde es erbaut und als "bestes Bauwerk 2008" ausgezeichnet: das Kolumba. Die Architektur im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, die der berühmte Schweizer Architekt Peter Zumthor entworfen hat, mutet puristisch an - graue ...
(ARD/SWR/3sat)

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Auf den Ruinen der romanischen Kirche St. Kolumba wurde es erbaut und als "bestes Bauwerk 2008" ausgezeichnet: das Kolumba. Die Architektur im Kunstmuseum des Erzbistums Köln, die der berühmte Schweizer Architekt Peter Zumthor entworfen hat, mutet puristisch an - graue Wände aus Backstein und Lehmputz, ein weißer Terrazzoboden, Türen aus Stahl und beinahe kirchenhohe Decken. Doch der Neubau des Kolumba, das schon 1853 gegründet wurde, besticht nicht nur durch seine eigenwillige Architektur. Auch das Ausstellungskonzept ist außergewöhnlich: Alte und zeitgenössische Kunst werden nicht getrennt voneinander präsentiert, sondern einander gegenübergestellt. So trifft ein religiöses Gemälde von Stefan Lochner (um 1400 - 1451) auf ein hölzernes Kreuz von Joseph Beuys (1921 - 1986). "Art is Liturgy" - Kunst ist Liturgie, heißt die aktuelle Jahresausstellung nach einem Zitat des Künstlers Paul Thek (1933 - 1988), der wie kein anderer das Bewusstsein für Spiritualität in der zeitgenössischen Kunst geweckt hat. Das Kolumba besitzt die weltweit größte Werksammlung des Amerikaners. Neben Hauptwerken Theks wie seinen aus Wachs geformten "Meat Pieces" sind Arbeiten von August Macke, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer und Rebecca Horn zu sehen.
Markus Brock nimmt das Kolumba in Köln unter die Lupe. Als prominenten Gast begrüßt er Manuel Andrack. Der Journalist und Moderator wird ihn beim "Museums-Check" begleiten.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Kunstfasern - leuchten, leiten, filtern

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Stoffe werden zu Alleskönnern. Sie schützen Smartphone-Lautsprecher vor Schmutz und wandeln als durchsichtige Gewebe Licht in Strom um. Überhaupt beflügeln Leuchttextilien Forscher und Textilindustrie: Gewebe erleuchten Wege, Textilfasern fluoreszieren oder lassen ...

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Stoffe werden zu Alleskönnern. Sie schützen Smartphone-Lautsprecher vor Schmutz und wandeln als durchsichtige Gewebe Licht in Strom um. Überhaupt beflügeln Leuchttextilien Forscher und Textilindustrie: Gewebe erleuchten Wege, Textilfasern fluoreszieren oder lassen Betonfassaden farbig erstrahlen. Dank licht- und stromleitender Garne lindern LEDs auf Textilien sogar Schmerzen. Die Carbon-Karosserien von Formel-1-Rennwagen aus Gewebe benötigen zwar noch viel Handarbeit, doch der Einsatz von Robotern könnte diese Technik auch für die Massenproduktion von Autos interessant machen. Autokarosserien und Elektroden für Batterien werden neuerdings auch gestickt.
"Kunstfasern - leuchten, leiten, filtern" aus der Reihe "NZZ Format" zeigt, dass moderne Textilien dank Flexibilität und Leichtigkeit viele Lebensbereiche erobern und einen Beitrag zur Energieeffizienz leisten.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kakadu-Nationalpark, Australien

Mythen und Legenden

Film von Werner Meyer

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In Kakadu, im tropischen Norden Australiens, leben seit über 50.000 Jahren Menschen. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen. Fest steht, dass die Felsenkunst von Kakadu zu ...
(ARD/SWR)

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In Kakadu, im tropischen Norden Australiens, leben seit über 50.000 Jahren Menschen. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen. Fest steht, dass die Felsenkunst von Kakadu zu den ältesten der Welt gehört. Die Aborigines haben diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weitergeführt. Nayambolmi, auch Barramundi Charlie genannt, war der letzte der Männer, der befugt war, auf die Felsen von Nourlangie Rock zu malen. Er starb 1965. Kakadu hat mit über 3.500 Fundorten von Rock Art eine enorme Fülle von Kunst und Geschichte der Ureinwohner Australiens. Doch Kakadu ist nicht nur ein Ort der Mythen, sondern auch die größte Brutstätte für Vögel auf der südlichen Erdhalbkugel. Bisher wurden mehr als 280 verschiedene Vogelarten im Kakadu-Nationalpark beobachtet. Zum einzigartigen Tierreichtum Kakadus gehören auch 125 Reptil-Arten, darunter Süß- und Salzwasserkrokodile, 65 verschiedene Säugetiere, 25 Froscharten und 59 Fischarten. Kakadu ist ein UNESCO-Weltkulturerbe der Extreme. Mit 20.000 Quadratkilometern Fläche ist es halb so groß wie Holland und wird von etwa 400 Menschen bewohnt. Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze im Jahr nieder als dort.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt das UNESCO-Welterbe Kakadu und seine Geschichte vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Im Herzen des Balkans (1/2)

Die Pelikane vom Prespa-Park

Film von Cornelia Volk, Jochen Schmoll und Frank Eckert

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Mit einer Flügelspannweite von mehr als drei Metern gehören Krauskopfpelikane zu den größten Vögeln der Welt. Ihre Brutkolonie am Kleinen Prespasee ist stets von Wasser umgeben - sicher vor Marder und Fuchs. Damit auch Fischer und Touristen den Gelegen nicht zu nahe ...
(ARD/MDR)

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Mit einer Flügelspannweite von mehr als drei Metern gehören Krauskopfpelikane zu den größten Vögeln der Welt. Ihre Brutkolonie am Kleinen Prespasee ist stets von Wasser umgeben - sicher vor Marder und Fuchs. Damit auch Fischer und Touristen den Gelegen nicht zu nahe kommen, richteten griechische Naturschützer in den letzten Jahren eine Sperrzone um die Nistplätze der hochbedrohten Vögel ein. Der See der Pelikane ist Teil des 2.500 Quadratkilometer großen Prespa-Parks, des ersten grenzübergreifenden Naturschutzgebietes auf dem Balkan. Seit dem Jahr 2000 machen die drei Anrainerstaaten des Kleinen und des Großen Prespasees - Albanien, Mazedonien und Griechenland - gemeinsame Sache im Interesse von Balkangämse, Braunbär und Krauskopfpelikan. Mit Erfolg: Nachdem um 1980 keine 200 dieser Vögel zum Brüten an die Prespaseen kamen, sind es inzwischen rund 3.000, die im Herzen des Balkans ihre Jungen aufziehen - in der größten Krauskopfpelikan-Kolonie der Welt.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation "Im Herzen des Balkans" erzählt von den Pelikanen der Prespaseen.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Im Herzen des Balkans" sendet 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/MDR)


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21:00
Videotext Untertitel

Im Herzen des Balkans (2/2)

Auf der Suche nach dem Luchs

Film von Cornelia Volk und Jochen Schmoll

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Fünf große Kastenfallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits im Mavrovo-Nationalpark aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den mazedonischen Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn "Marko" und legen ihm ein Halsband ...
(ARD/MDR)

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Fünf große Kastenfallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits im Mavrovo-Nationalpark aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den mazedonischen Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn "Marko" und legen ihm ein Halsband mit einem Satelliten-Sender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Vermutlich gibt es heute nur noch um die 100 Balkanluchse, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark, nahe der Grenze zu Albanien, betreiben die mazedonischen Wissenschaftler nun Feldforschung - unterstützt von der deutschen Stiftung EuroNatur und KORA aus der Schweiz. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Wo ist Marko? Gjorge gelingt es schließlich, ihn zu finden.
Der letzte Teil der zweiteiligen Dokumentation "Im Herzen des Balkans" begleitet die Suche nach Balkanluchs Marko.
(ARD/MDR)


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21:45

Dokumentarfilmzeit

Hirnschaden

Dokumentarfilm von Wolfram Seeger, Deutschland 2012

Länge: 86 Minuten

Erstausstrahlung

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Kirsten Gleichauf steht mit beiden Beinen im Leben, als sie einen Schlaganfall hat. Ein Riss in der Halsschlagader war unentdeckt geblieben, ein Gerinnsel hatte sich gebildet und war ins Gehirn gewandert. Anfangs ist Kirsten Gleichauf zuversichtlich, dass sie schnell ...
(ARD/WDR/3sat)

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Kirsten Gleichauf steht mit beiden Beinen im Leben, als sie einen Schlaganfall hat. Ein Riss in der Halsschlagader war unentdeckt geblieben, ein Gerinnsel hatte sich gebildet und war ins Gehirn gewandert. Anfangs ist Kirsten Gleichauf zuversichtlich, dass sie schnell wieder die alte sein wird. Von dem Neurologen aber hört sie, dass sich ihr Zustand in den ersten sechs Monaten kaum ändern wird. Sie ist halbseitig gelähmt, rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen - bei der Fortbewegung, der Nahrungsaufnahme, auf der Toilette. Kirsten Gleichauf nimmt den "Kampf ihres Lebens" auf. Heute, sechs Jahre später, kann sie kurze Strecken gehen, fährt E-Roller und Auto, arbeitet halbtags in ihrem Beruf und erledigt den Haushalt. Der Lebensgefährte hat sie nach dem Schlaganfall verlassen, sie hat einen neuen Mann kennengelernt und geheiratet. Ende 2012 bekam sie ein Baby. Aber zwei Wünsche sind bisher unerfüllt geblieben: wieder mit Messer und Gabel essen und einmal wieder Stöckelschuhe anziehen zu können.
200.000 bis 250.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Der Dokumentarfilmer Wolfram Seeger hat sich mit Fällen beschäftigt, in denen - auch durch andere organische Schädigungen wie einen Tumor oder infolge einer Borreliose - eng umgrenzte Bereiche des Gehirns betroffen sind und es zu Ausfällen oder Verlusten mit bemerkenswerter Symptomatik kommt. Diese bizarren Phänomene - die Unfähigkeit, Worte zu finden oder gefundene Worte auszusprechen, sich zu orientieren, die Gesichter von Freunden und Familienangehörigen wiederzuerkennen oder sich an sein früheres Leben zu erinnern - werfen ein besonderes Licht auf die Komplexität und Leistungsfähigkeit dieses Organs. In seinem Dokumentarfilm "Hirnschaden" geht es weniger um die medizinische Diagnose oder Therapie, mehr interessiert ihn, wie das Bewusstsein, die eigene Wahrnehmung, die Spiegelung durch die Umwelt sich verändern.
(ARD/WDR/3sat)


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23:10
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Abschiedslied für Linda

Fernsehfilm, DDR 1987

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Leutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
Dr. Elisabeth ThieleUrsula Karusseit
Richard DonathGiso Weißbach
u.a.
Buch: Werner Hecht
Regie: Christa Muehl
Länge: 91 Minuten

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In den frühen Morgenstunden wird im Fahrstuhl eines Hochhauses eine Leiche gefunden. Es handelt sich um die Versicherungsangestellte Linda Ulmer. Am Abend zuvor hatte sie bei den Mietern Versicherungsbeiträge kassiert. Das Geld, etwa 10.000 DM, ist verschwunden. Die ...
(ARD/MDR)

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In den frühen Morgenstunden wird im Fahrstuhl eines Hochhauses eine Leiche gefunden. Es handelt sich um die Versicherungsangestellte Linda Ulmer. Am Abend zuvor hatte sie bei den Mietern Versicherungsbeiträge kassiert. Das Geld, etwa 10.000 DM, ist verschwunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei kommen nur langsam voran. Zu viele Menschen wussten, wann und weshalb Linda in das Hochhaus kommen würde. Zudem sagen einige Hausbewohner aus rein persönlichen Gründen nicht die Wahrheit. Hauptmann Fuchs und seine Kollegen ermitteln im privaten Umfeld von Linda Ulmer und stoßen dabei auf Richard Donath. Für Oberleutnant Hübner ist der Mann kein Unbekannter. Ricki, so sein Künstlername, ist als Sänger eher eine Eintagsfliege. Er lebt auf großem Fuß bei geringem Einkommen und auf Kosten alleinstehender Damen mit großem Portemonnaie. Dass der notorische Herzensbrecher nun möglicherweise zum Mörder wurde, will Hübner jedoch nicht glauben. Die Psychologin Dr. Elisabeth Thiele ist da anderer Ansicht. Sie will ein Rollenspiel durchführen, das Ricki provozieren und zu einem ungewollten Geständnis bringen soll. Geschickt sucht sie Rickis Bekanntschaft, und schließlich gelingt es ihr auch, ihn als Teilnehmer der "Übung" zu gewinnen.
"Abschiedslied für Linda" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:40

Dead Presidents

Spielfilm, USA 1995

Darsteller:
Anthony CurtisLarenz Tate
KirbyKeith David
SkipChris Tucker
JoséFreddy Rodriguez
u.a.
Regie: Allen Hughes, Albert Hughes
Länge: 115 Minuten

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Der junge Afroamerikaner Anthony Curtis wächst mit seinen Kumpels Skip und José in der New Yorker Bronx auf. Gegen den Willen ihrer Eltern heuern sie Ende der 1960er Jahre bei den Marines an und melden sich zum Kriegsdienst in Vietnam. Drei Jahre später kehren sie als ...

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Der junge Afroamerikaner Anthony Curtis wächst mit seinen Kumpels Skip und José in der New Yorker Bronx auf. Gegen den Willen ihrer Eltern heuern sie Ende der 1960er Jahre bei den Marines an und melden sich zum Kriegsdienst in Vietnam. Drei Jahre später kehren sie als gebrochene und traumatisierte Männer nach Hause zurück und versuchen ihr altes Leben aufzunehmen. Vergeblich, denn die Zeit hat nicht nur sie, sondern auch die Gesellschaft verändert. Anfang der 1970er Jahre werden Veteranen nicht mehr als Helden verehrt, sondern als Mörder beschimpft, und man meidet sie. Am Nullpunkt angelangt, beschließen die Freunde, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und ihre Interessen mit Gewalt durchzusetzen: Ein Überfall auf einen Geldtransporter soll alle Probleme lösen und ihnen ein sorgenfreies Leben bescheren.
Den damals erst 24-jährigen Zwillingsbrüdern Allen und Albert Hughes gelang mit ihrem zweiten Film "Dead Presidents" eine überzeugende Gratwanderung zwischen ambitioniertem Sozialdrama und stilsicherem Actionfilm. Weil sie das Bild der ausgehenden 1960er und beginnenden 1970er Jahre, einer Zeit, die bestimmt war von Krieg, Gewalt und Rassismus, selbstbewusst aus afroamerikanischer Perspektive skizzierten, wurden sie als große Hoffnung des New Black Cinema gehandelt. Wie schon ihr Debüt, das zum Kult-Film avancierte Gangdrama "Menace II Society" (1993), handelt auch "Dead Presidents" von einer verlorenen Generation junger Afroamerikaner, deren Perspektivlosigkeit und Verzweiflung in einen alles verzehrenden Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt mündet.


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2:35
VPS 04:25

Tonsignal in monoFormat 4:3

Einsame Herzen

(Cuori solitari)

Spielfilm, Italien 1969

Darsteller:
StefanoUgo Tognazzi
GiovannaSenta Berger
DiegoSilvano Tranquilli
ElenaEdda Di Benedetto
WalterChristopher Hodge
u.a.
Regie: Franco Giraldi
Länge: 90 Minuten

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Seit einigen Jahren ist die hübsche Giovanna mit dem wohlhabenden Innenarchitekten Stefano verheiratet. Woche für Woche kommt sie mit Stefano ins gemeinsame Ferienhaus am Comer See. Zu sagen haben die beiden sich nicht mehr viel. Als ein Hippie-Pärchen an ihrem ...
(ARD)

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Seit einigen Jahren ist die hübsche Giovanna mit dem wohlhabenden Innenarchitekten Stefano verheiratet. Woche für Woche kommt sie mit Stefano ins gemeinsame Ferienhaus am Comer See. Zu sagen haben die beiden sich nicht mehr viel. Als ein Hippie-Pärchen an ihrem Privatstrand zeltet, ist Stefano zunächst erbost. Doch er freundet sich rasch mit den jungen Leuten an, die es offenbar mit der Treue nicht so genau nehmen. Obwohl nichts passiert, gerät der Gedanke an Partnertausch bei Stefano bald zur fixen Idee. Monatelang studiert er einschlägige Paarinserate und gibt schließlich selbst eine Kontaktanzeige auf. Giovanna lässt sich widerwillig auf das Vorhaben ein. Nach einigen Fehlversuchen scheint die neue Bekanntschaft mit dem reichen Schweizer Kunsthändler Diego und dessen Frau Elena vielversprechend. Als sich jedoch herausstellt, dass für Diego und Elena erotische Abenteuer dieser Art eine Routineangelegenheit sind, bekommt Stefano doch Skrupel.
"Einsame Herzen" ist eine Beziehungskomödie über Sehnsüchte, Ängste, Wünsche und Hemmungen mit Senta Berger und Ugo Tognazzi in den Hauptrollen.
(ARD)


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4:05
VPS 02:35

Tonsignal in mono

Vincent, François, Paul und die Anderen

(Vincent, François, Paul et les autres)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1974

Darsteller:
VincentYves Montand
FrançoisMichel Piccoli
PaulSerge Reggiani
JeanGérard Depardieu
CatherineStéphane Audran
u.a.
Regie: Claude Sautet
Länge: 109 Minuten

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Vincent, François, Paul und die anderen sind gute Freunde. Sie treffen sich regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus in der französischen Provinz. Obwohl sie es nicht zugeben möchten, sind alle in eine Krise geraten. Vincent, der Fabrikant, hat Probleme mit seinem ...
(ARD)

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Vincent, François, Paul und die anderen sind gute Freunde. Sie treffen sich regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus in der französischen Provinz. Obwohl sie es nicht zugeben möchten, sind alle in eine Krise geraten. Vincent, der Fabrikant, hat Probleme mit seinem Betrieb. Seine Frau Catherine will sich scheiden lassen. Zudem wird Vincent von seiner Geliebten verlassen. Der Arzt François hat zwei nette Kinder, aber seine Frau geht fremd. Paul, der Schriftsteller, ist glücklich verheiratet. Aber er hat eine Schreibblockkade. Unterstützt von seinem Angestellten und Freund Jean schafft es Vincent, seine verschuldete Firma zu verkaufen. Doch das Leben geht weiter, und Vincent, François, Paul und die anderen treffen sich immer noch regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus.
In dem Spielfilm "Vincent, François, Paul und die Anderen" von Claude Sautet stehen französische Star-Schauspieler wie Yve Montand, Michel Piccoli, Serge Reggiani, Gérard Depardieu und Stéphane Audran vor der Kamera.
(ARD)

Sendeende: 5:55 Uhr