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Sonntag, 28. April
Programmwoche 18/2013
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6:00

Bauberufe des Mittelalters (1/2)

Der Weg des Steins - Steinbrecher, Steinmetze und Maurer

Film von Reinhard Kungel

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Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter denselben Bedingungen wie vor ...
(ARD/WDR/SWR)

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Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter denselben Bedingungen wie vor 800 Jahren statt. Handarbeit ist angesagt, ohne Bagger, LKW und Bohrmaschine. Holzfäller schlagen Bäume, Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk, Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her, Seiler drehen Hanfseile, Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch, Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße, Korbflechter die notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit.
Im ersten Teil des Zweiteilers "Bauberufe des Mittelalters" stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank Berufe rund um den Stein vor: Steinbrecher, Steinmetz und Maurer.

Das Bauen und Heimwerken boomt. 3sat zeigt 24 Stunden lang Baulust und Baufrust in Dokumentationen und Spielfilmen. Den zweiten Teil von "Bauberufe des Mittelalters" sendet 3sat im Anschluss, um 6.15 Uhr.
(ARD/WDR/SWR)


6:15

Bauberufe des Mittelalters (2/2)

Berufe im Wald - Waldarbeiter, Zimmermann und Köhler

Film von Reinhard Kungel

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Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter denselben Bedingungen wie vor ...
(ARD/WDR/SWR)

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Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter denselben Bedingungen wie vor 800 Jahren statt. Handarbeit ist angesagt, ohne Bagger, LKW und Bohrmaschine. Holzfäller schlagen Bäume, Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk, Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her, Seiler drehen Hanfseile, Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch, Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße, Korbflechter die notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit.
Im zweiten Teil "Bauberufe des Mittelalters" stellt Archäologiestudent und Touristenführer Frank Berufe rund ums Holz vor: Waldarbeiter, Zimmermann, Waldarbeiter und Korbflechter.
(ARD/WDR/SWR)


6:30

Frankens alte Häuser

Auf Heimatbesuch im Freilandmuseum

Film von Thomas Rex

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Vergangenheit ist ungeheuer nah - im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim lebt sie sogar wieder auf. Denn nicht nur alte Häuser, Brauereien und Mühlen wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten im Land abgetragen und dort wieder aufgebaut.
In der Dokumentation ...
(ARD/BR)

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Vergangenheit ist ungeheuer nah - im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim lebt sie sogar wieder auf. Denn nicht nur alte Häuser, Brauereien und Mühlen wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten im Land abgetragen und dort wieder aufgebaut.
In der Dokumentation "Frankens alte Häuser" erzählen ehemalige Bewohner, wie sie früher gelebt haben. Es sind Erinnerungen an eine arbeits- und oft entbehrungsreiche Zeit - in der aber auch gefeiert und gelacht wurde.

(ARD/BR)


6:55

Schlossbesitzer in Hohenlohe -

Sanieren als Lebensaufgabe

Film von Kirsten Ruppel

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Auf dem Schlossdach fehlt wieder ein Ziegel. Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg entdeckt kleine Defekte schon von Weitem. Nach der Devise "Wehret den Anfängen" schickt er seinen Hausmeister hoch, um das Loch zu stopfen. Auf Schloss Langenburg vergeht kein Tag, an dem ...
(ARD/SWR)

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Auf dem Schlossdach fehlt wieder ein Ziegel. Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg entdeckt kleine Defekte schon von Weitem. Nach der Devise "Wehret den Anfängen" schickt er seinen Hausmeister hoch, um das Loch zu stopfen. Auf Schloss Langenburg vergeht kein Tag, an dem nichts zu reparieren ist. Auch Petra Jaumann hat mit ihrem Schloss ständig zu tun. Als Mitglied der Interessengemeinschaft Sanierung Historischer Bauten hat sie gerade für das Obere Schloss in Ingelfingen den Denkmalschutzpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten. Der Erfolg ist kein Schlusspunkt für die Hobbysaniererin und ihre Mitstreiter. Der Ausbau des Schlosses geht weiter, und es gibt noch mehr alte Bauten zu retten. Hohenlohe ist eine Region der Burgen und Schlösser. Fast jede Stadt oder Gemeinde hat so ein ehrwürdiges Bauwerk vorzuweisen. Das ist schön anzuschauen, muss aber instand gehalten werden. Ob zum Schlossherr geboren oder zum Retter historischer Bauwerke selbst ernannt, es bleibt eine lebenslange Aufgabe.
Die Dokumentation "Schlossbesitzer in Hohenlohe - Sanieren als Lebensaufgabe" stellt Menschen vor, die Wege finden, Bauten aus vergangenen Zeiten zu erhalten.
(ARD/SWR)


7:25

Schatzsuche im Abbruchhaus -

von alten Türen, Balken, Dachziegeln

Film von Katharina Prokopy

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Die Zahl der Menschen wächst, die ihre Wohnung mit "bewohnten" Baumaterialien auskleiden. Die Patina vergangener Jahrhunderte, die Spuren der Geschichte - es ist mehr als der Recyclinggedanke, der historische Baumaterialien attraktiv macht. Früher wurde der Schutt der ...
(ARD/SWR)

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Die Zahl der Menschen wächst, die ihre Wohnung mit "bewohnten" Baumaterialien auskleiden. Die Patina vergangener Jahrhunderte, die Spuren der Geschichte - es ist mehr als der Recyclinggedanke, der historische Baumaterialien attraktiv macht. Früher wurde der Schutt der Abbruchhäuser unsortiert entsorgt. Heute begeben sich viele auf Schatzsuche, um alte Steine, Balken, Fenster und Türen weiter zu verwenden. Florian Langenbeck und Hubert Rupp beispielsweise können teilweise sogar davon leben. Wenn alte Höfe oder Speicher abgerissen werden, sind sie zur Stelle. Das Geschäft läuft gut, viele sind bereit, für zerklüftete Balken oder alte Holzböden gutes Geld hinzulegen. Materialien vergangener Jahrhunderte haben eine eigene Faszination, verleihen sterilen Wohnungen mehr Individualität und Wärme. Auch alte Fliesen oder Beschläge sind gefragt.
Die Dokumentation "Schatzsuche im Abbruchhaus - von alten Türen, Balken, Dachziegeln" zeigt, wie historische Baumaterialien heute Verwendung finden.
(ARD/SWR)


7:55

Ziegel - Bausteine des Lebens

Eine Zeitreise von Babylon zum Wienerberg

Film von Gustav W. Trampitsch

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Hinweise auf die früheste Verwendung von Ziegeln als Baumaterial führen etwa 5.000 Jahre zurück in den archäologischen Bauschutt der Vergangenheit. Aus der Geschichte der Ziegel sind wichtige und spannende Stationen der Kultur- und Alltagsgeschichte ablesbar.
Die ...
(ORF)

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Hinweise auf die früheste Verwendung von Ziegeln als Baumaterial führen etwa 5.000 Jahre zurück in den archäologischen Bauschutt der Vergangenheit. Aus der Geschichte der Ziegel sind wichtige und spannende Stationen der Kultur- und Alltagsgeschichte ablesbar.
Die Dokumentation "Ziegel - Bausteine des Lebens" erzählt die Geschichte des Ziegels und seiner nach wie vor wichtigen Rolle im modernen Hausbau. Die Reise durch Zeit und Raum beginnt in Mesopotamien und an den Ufern des Nils, wo in der Totenstadt Sakkara der erste Steinbau der Welt errichtet worden ist. Sie führt vorbei an römischen Aquädukten weiter zu Militär-, Kultur- und Zivilbauten der Donaumonarchie.
(ORF)


8:40

Lust auf Lehm

Die Wiederentdeckung eines vergessenen Baustoffes

Film von Doris Fercher

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Die Chinesische Mauer, japanische Paläste, arabische Hochhäuser, persische Wohnhöfe, afrikanische Moscheen und europäische Fachwerkhäuser - sie alle sind aus Lehm gebaut. Während zwei Drittel der Weltbevölkerung nach wie vor in Gebäuden aus Lehm wohnen, war das ...
(ORF)

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Die Chinesische Mauer, japanische Paläste, arabische Hochhäuser, persische Wohnhöfe, afrikanische Moscheen und europäische Fachwerkhäuser - sie alle sind aus Lehm gebaut. Während zwei Drittel der Weltbevölkerung nach wie vor in Gebäuden aus Lehm wohnen, war das Gemisch aus Ton und Sand in Europa lange Zeit verpönt. Doch in der vergangenen Dekade haben Lehm und Lehmprodukte einen regelrechten Boom erlebt. Architekten, Planer und auch die Wirtschaft widmen sich diesem Stoff, denn er hat viele Vorzüge: Lehm ist überall verfügbar, gut formbar und wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Mittlerweile gibt es wieder eine stattliche Anzahl privater und öffentlicher Lehmbauten, darunter so unterschiedliche Gebäude wie Krankenhäuser, zoologische Gärten, Kirchen, Kindergärten, Hotels, Ateliers und Wohnhäuser.
Die Dokumentation "Lust auf Lehm" stellt historische und moderne Lehmbauten sowie alte und neue Philosophien im Umgang mit dem Stoff vor.
(ORF)


9:25

Ein Gut - schön und teuer

Vom Wandel auf schleswig-holsteinischen Gutshöfen

Film von Dörte Nielsen

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Herrenhäuser sind Überbleibsel vergangener Zeit. Zu groß und zu teuer - aber meist wunderschön. Wem würden 1.200 Quadratmeter Wohnfläche, Kronleuchter und Ahnengalerie auch nicht gefallen? Allerdings ist es nicht einfach, solch einen Gutshof zu besitzen. Wo früher ...
(ARD/NDR)

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Herrenhäuser sind Überbleibsel vergangener Zeit. Zu groß und zu teuer - aber meist wunderschön. Wem würden 1.200 Quadratmeter Wohnfläche, Kronleuchter und Ahnengalerie auch nicht gefallen? Allerdings ist es nicht einfach, solch einen Gutshof zu besitzen. Wo früher 100 Mitarbeiter lebten und arbeiteten, wohnt heute meist nur eine Familie. Was tun mit großen Reetdachscheunen, einem Kutschenhaus oder gar einem hofeigenen Gefängnis? Abreißen? Das ist verboten, so der Denkmalschutz. Die Gebäude verfallen lassen? Oder doch teuer sanieren? Aber wofür? Etwa 300 Herrenhäuser gibt es in Schleswig-Holstein. Viele Besitzer stellen sich diese Fragen.
Die Dokumentation "Ein Gut - schön und teuer" berichtet vom Wandel auf schleswig-holsteinischen Gutshöfen. So auch vom Schlossgut Weissenhaus, das in ein Luxushotel verwandelt wird, vom Gut Manhagen, das eine Familie ökologisch bewirtschaften will, dem Gut Bliestorf, auf dem ein Gästehaus eröffnet und dem Gut Deutsch-Nienhof, das der Gutsherr geschichtstreu erhalten will.
(ARD/NDR)


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10:25

Zwischen Hitze, Dampf und Eis - Werkstatt Küche

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Wenn Kochen zum Lifestyle-Hobby wird, sollte die Küche groß und repräsentativ sein. Für Gerätehersteller, Küchendesigner und Architekten bietet die Öffnung der Küche hin zum Wohnzimmer Herausforderungen. Steamer, Wok und Teppan Yaki machen dem guten alten Herd ...

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Wenn Kochen zum Lifestyle-Hobby wird, sollte die Küche groß und repräsentativ sein. Für Gerätehersteller, Küchendesigner und Architekten bietet die Öffnung der Küche hin zum Wohnzimmer Herausforderungen. Steamer, Wok und Teppan Yaki machen dem guten alten Herd Konkurrenz. Auch Kühlen und Tiefgefrieren haben die modernen Lebensgewohnheiten grundlegend verändert. Gerätehersteller jedenfalls profitieren so oder so, und bedienerfreundliche und energieeffiziente Küchengeräte nützen Köchen beider Geschlechter. Die ausgeklügelte Frankfurter Küche aus den 1920er Jahren gilt als Mutter aller Einbauküchen.
Die Dokumentation "Zwischen Hitze, Dampf und Eis - Werkstatt Küche" berichtet über Veränderungen in der Kochkultur.


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10:55

Das Bad - Intimbereich und Wohlfühloase

Film von Kurt Widmer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Luxus Sauberkeit: Schlichte Körperhygiene war einmal, heute wird die Körperpflege zum Zeremoniell in heiligen Hallen. Wenigstens wenn es nach dem Willen der Industrie geht.
Die Dokumentation "Das Bad - Intimbereich und Wohlfühloase" zeigt Waschgelegenheiten im ...

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Luxus Sauberkeit: Schlichte Körperhygiene war einmal, heute wird die Körperpflege zum Zeremoniell in heiligen Hallen. Wenigstens wenn es nach dem Willen der Industrie geht.
Die Dokumentation "Das Bad - Intimbereich und Wohlfühloase" zeigt Waschgelegenheiten im Wandel der Zeit - vom Entstehen und Einbau einer Luxussanitärzelle bis zum Badezimmer der absoluten Luxusklasse aus der Hand eines Zürcher Stararchitekten.


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11:25
Format 4:3Videotext Untertitel

Das ganz normale Verhalten der Österreicher

... beim Hausbauen

Film von Kurt Langbein, Bert Ehgartner

und Maximilian Stelzle

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63 Prozent der Österreicher träumen davon, immerhin die Hälfte davon kann sich den Traum erfüllen: den Traum vom eigenen Haus mit eigenem Garten. Jährlich werden 20.000 Einfamilienhäuser gebaut, 95 Prozent davon in Eigenregie und ohne Architekten.
"Das ganz ...
(ORF)

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63 Prozent der Österreicher träumen davon, immerhin die Hälfte davon kann sich den Traum erfüllen: den Traum vom eigenen Haus mit eigenem Garten. Jährlich werden 20.000 Einfamilienhäuser gebaut, 95 Prozent davon in Eigenregie und ohne Architekten.
"Das ganz normale Verhalten der Österreicher ... beim Hausbauen" begleitet Häuslebauer von der ersten Planung bis zum Einzug in die neuen vier Wände.
(ORF)


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12:10
Tonsignal in monoFormat 4:3

Nur meiner Frau zuliebe

(Mr. Blandings Builds his Dreamhouse)

Spielfilm, USA 1948

Darsteller:
Jim BlandingsCary Grant
Muriel BlandingsMyrna Loy
Bill ColeMelvyn Douglas
Joan BlandingsSharyn Moffett
BetsyConnie Marshall
u.a.
Regie: H. C. Potter
Länge: 90 Minuten

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Werbetexter Jim Blendings und seine Frau Muriel, beide typische Großstädter, wohnen extrem beengt in Manhattan und fassen deshalb eines Tages den tollkühnen Entschluss, einen alten Bauernhof auf dem Land zu kaufen. Doch die beiden müssen feststellen, dass das ...
(ORF)

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Werbetexter Jim Blendings und seine Frau Muriel, beide typische Großstädter, wohnen extrem beengt in Manhattan und fassen deshalb eines Tages den tollkühnen Entschluss, einen alten Bauernhof auf dem Land zu kaufen. Doch die beiden müssen feststellen, dass das baufällige Anwesen nicht zu retten ist - ein neues Haus muss gebaut werden. Ein groteskes Bauabenteuer mit allen denkbaren Hindernissen und Katastrophen beginnt.
In den Hauptrollen des Spielfilm "Nur meiner Frau zuliebe" von Regisseur H. C. Potter glänzen Cary Grant und Myrna Loy.
(ORF)


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13:40

Dämmfieber

Eine Nation isoliert sich

Film von Thomas Hies und Daniela Hoyer

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Man braucht ungefähr fünf Kilo Erdöl, um ein Kilo Polystyrol herzustellen. Das wird dann an Hauswände geklebt, um Heizöl zu sparen. Im Jahr 2050 soll es in Deutschland nur noch klimaneutrale Häuser geben. Millionen Hausbesitzer sind aufgefordert, das ...

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Man braucht ungefähr fünf Kilo Erdöl, um ein Kilo Polystyrol herzustellen. Das wird dann an Hauswände geklebt, um Heizöl zu sparen. Im Jahr 2050 soll es in Deutschland nur noch klimaneutrale Häuser geben. Millionen Hausbesitzer sind aufgefordert, das Energiesparkonzept der Bundesregierung umzusetzen. Meist greifen sie bei der Gebäudeisolierung zu den billigen und relativ einfach zu installierenden Wärmedämmverbundsystemen aus Kunststoff. Doch häufig können die Dämmplatten ästhetisch, ökologisch und bautechnisch nicht überzeugen. Die Häuser verschwinden unter einer Einheitsfassade. Die Dämmung und der Außenputz sind mit Algiziden behandelt, um die taufeuchten Wände vor Algen zu schützen. Die Lebensdauer der Wärmedämmverbundsysteme ist kurz, ihre Entsorgung problematisch. Architekt Christoph Mäckler, Professor für Städtebau an der TU Dortmund, findet deutliche Worte: "Ich halte es einfach für unverantwortlich, dass wir solche Systeme heute einsetzen, wohl wissend, dass sie als Sondermüll entsorgt werden müssen, und zwar nicht von uns, sondern von unseren Kindern und Kindeskindern. Wir schieben sozusagen die Probleme, die wir heute haben, auf die nächsten Generationen. Das ist nicht fair." Zudem sind die Außenwände nur für etwa 15 Prozent der Energieverluste eines unsanierten Hauses verantwortlich. Für denkmalgeschützte Bauten sind Wärmedämmverbundsysteme ohnehin nicht geeignet, weil jedes Fassadendetail unter der dicken Isolierung verschwindet. Eine Wärmedämmung von innen ist bautechnisch möglich, aber noch schwieriger zu realisieren als von außen. Nun fordern erste Experten, im Neubausektor Wärmedämmverbundsysteme zu verbieten, da es hier bautechnisch bessere Lösungen gibt.
Die Dokumentation "Dämmfieber" wirft einen kritischen Blick auf das Energiesparkonzept der Bundesregierung.


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14:25

Die Feuerforscher

Neue Herausforderungen für den Brandschutz

Film von Michael Wech

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Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Feuer beziehungsweise durch die dabei entstehenden Giftgase. In mittlerweile neun Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Wohnungen Pflicht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem erfordern neuartige ...

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Rund 600 Menschen sterben in Deutschland jährlich durch Feuer beziehungsweise durch die dabei entstehenden Giftgase. In mittlerweile neun Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Wohnungen Pflicht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem erfordern neuartige Baumaterialen und Photovoltaikanlagen bessere Lösch- und Brandschutzkonzepte. Eine brennende Photovoltaikanlage zum Beispiel steht unter hoher Gleichstromspannung. Wenn man sie mit Wasser zu löschen versucht, gefährdet man sein Leben. Entsprechend werden die Anforderungen an Löschfahrzeuge und Schutzkleidung technisch immer komplexer.
Die Dokumentation "Die Feuerforscher" aus der Reihe "hitec" berichtet von neuen Konzepten für den Brandschutz und fragt: Führt die fortschreitende Technologisierung wirklich zu mehr Sicherheit?


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14:55

Bagger, Fräsen, Sprüche klopfen

Die Profis vom Baumaschinenverleih

Film von Nora Schuster

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Selbst bauen, renovieren und einrichten erfordern Fachkenntnis, Geschick und Ausdauer. Kostengünstig soll es am besten auch sein. Das Familienunternehmen "Faraguna" in Oberhausen unterstützt Privatleute, die einen Umbau selbst in die Hand nehmen wollen. Die Familie ...
(ARD/WDR)

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Selbst bauen, renovieren und einrichten erfordern Fachkenntnis, Geschick und Ausdauer. Kostengünstig soll es am besten auch sein. Das Familienunternehmen "Faraguna" in Oberhausen unterstützt Privatleute, die einen Umbau selbst in die Hand nehmen wollen. Die Familie betreibt ihren Baumaschinen-Verleih seit 15 Jahren frei nach dem Motto: "Wir vermieten alles - vom Schraubenzieher bis zur Planierraupe". Außerdem hat immer ein Servicefahrer Rufbereitschaft, der im Notfall zur Stelle ist. Aber nicht nur die Mitarbeiter, auch die Kunden des Maschinenverleihs müssen zupacken können. Versicherungsvertreter Dirk Mölleken sitzt zum ersten Mal in einem Bagger. Im nach eigenen Worten "hässlichsten Vorgarten Duisburgs" will der Hobbygärtner zunächst "alles platt machen", um Platz für Neues zu schaffen.
"Bagger, Fräsen, Sprüche klopfen" stellt den Familienbetrieb Faraguna vor und begleitet Menschen, die beim Umbau turbulente, frustrierende aber auch glückliche Momente erleben.
(ARD/WDR)


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15:25

Mach!Es!Selbst!

Die neue Lust am Heimwerken

Film von Ulli Rothaus

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"Holz macht stolz!", ruft der Architekt Van Bo Le-Mentzel und hält vier kleine zugesägte Baumarkt-Bretter in die Höhe. Er leitet einen Workshop, in dem der "Berliner Hocker" gebaut werden soll, ein Stück aus seiner Serie "Hartz-IV-Möbel". Zehn Schrauben, zehn Minuten ...

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"Holz macht stolz!", ruft der Architekt Van Bo Le-Mentzel und hält vier kleine zugesägte Baumarkt-Bretter in die Höhe. Er leitet einen Workshop, in dem der "Berliner Hocker" gebaut werden soll, ein Stück aus seiner Serie "Hartz-IV-Möbel". Zehn Schrauben, zehn Minuten Zeit und zehn Euro Material - fertig ist das Allzweck-Möbelstück. 60 stolze Kursteilnehmer gehen mit einem selbstgebauten Hocker nach Hause.
Für die Reportage "Mach!Es!Selbst!" ist Ulli Rothaus unterwegs in der Welt der Akkuschrauber und Stichsägen und begleitet mutige und verzweifelte Heimwerker auf ihrem Weg von der Fliesenstraße des Baumarkts bis an die heimische Badezimmerwand. Die Reportage stöbert auf virtuellen Marktplätzen und besucht die Menschen, die hinter den Internet-Angeboten stecken und ihre "Berufung" im Selbermachen gefunden haben.


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15:55
Format 4:3

Raus aus der Miete

Traumhaus mit Nebenwirkungen

Film von Catherine von Westernhagen

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Jessica und Frank Baumgart aus Stromberg haben es satt. Jeden Monat zahlt das Paar an die 1.000 Euro Miete - und dann haben sie auch noch Stress mit dem Vermieter. Das möchten die beiden ändern. Sie wollen endlich in die eigenen vier Wände ziehen. Es soll schnell gehen, ...
(ARD/SWR)

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Jessica und Frank Baumgart aus Stromberg haben es satt. Jeden Monat zahlt das Paar an die 1.000 Euro Miete - und dann haben sie auch noch Stress mit dem Vermieter. Das möchten die beiden ändern. Sie wollen endlich in die eigenen vier Wände ziehen. Es soll schnell gehen, deshalb haben sie sich für ein Fertighaus entschieden. Beim Innenausbau wollen sie sparen und alles selbst machen. In der Bauphase vergeht kein Tag, an dem der Bauherr nicht dazu lernt. Neben handwerklichen eignet sich Frank Baumgart auch diplomatische und psychologische Fähigkeiten an. Die braucht er, um den Stress bis zum Einzug - der natürlich nicht termingerecht erfolgt - durchzuhalten.
Die Dokumentation "Raus aus der Miete" erzählt von einem Traumhaus mit Nebenwirkungen.
(ARD/SWR)


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16:25
Tonsignal in monoFormat 4:3

Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims (1/3)

Fernsehfilm, Deutschland 1972

Darsteller:
Trude SemmelingAntje Hagen
Bruno SemmelingFritz Lichtenhahn
Bauunternehmer Kurt WummeGünter Strack
Architekt MaschHans Korte
Architekt MichelsTil Erwig
u.a.
Buch: Dieter Wedel, Günther Handke
Regie: Dieter Wedel
Länge: 70 Minuten

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Das Ehepaar Semmeling ist beunruhigt von Berichten über steigende Mieten und ständige Geldentwertung. Nach der Ankündigung einer Mietsteigerung und von der Bausparkasse ermutigt, festigt sich bei Bruno Semmeling der Entschluss zur "Flucht in den Sachwert". Die ...
(ARD/NDR)

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Das Ehepaar Semmeling ist beunruhigt von Berichten über steigende Mieten und ständige Geldentwertung. Nach der Ankündigung einer Mietsteigerung und von der Bausparkasse ermutigt, festigt sich bei Bruno Semmeling der Entschluss zur "Flucht in den Sachwert". Die dreiköpfige Familie ringt sich dazu durch, ein eigenes Haus zu bauen. Bruno Semmeling arbeitet als Diplomingenieur bei einer Hamburger Maschinenfirma. Sein Nettoeinkommen beträgt 1.897 D-Mark. Bisher hat er 400 Mark Miete gezahlt. Grundstückserwerb, Finanzierung des Baus, Architektensuche und die Ausschreibung an die einzelnen Gewerbe - alles Schritte, die vor dem Traum vom Eigenheim realisiert werden müssen.
Doch bald steht fest, dass die monatliche Belastung der Semmelings durch das neue Haus wesentlich höher sein wird, als es ihre bisherige Miete war. Aber Bruno schreckt das nicht mehr davon ab, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.
Erster Teil des dreiteiligen Spielfilms "Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims", der den Hausbau der Semmelings begleitet.

Die beiden weiteren Teile des dreiteiligen Spielfilms "Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims" zeigt 3sat um 17.35 und um 18.55 Uhr.
(ARD/NDR)


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17:35
Tonsignal in monoFormat 4:3

Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims (2/3)

Fernsehfilm, Deutschland 1972

Darsteller:
Trude SemmelingAntje Hagen
Bruno SemmelingFritz Lichtenhahn
Frau HagenEva Brumby
Bauunternehmer Kurt WummeGünter Strack
SachbearbeiterFranz Rudnick
u.a.
Buch: Dieter Wedel, Günther Handke
Regie: Dieter Wedel
Länge: 80 Minuten

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Die erste Abschlagzahlung hat Bruno Semmeling bereits geleistet. Von nun an zahlt er noch jeden Monat Miete für seine Wohnung und schon Zinsen für sein Haus. Inzwischen widmet sich auch Frau Semmeling dem Bau, sie ist täglich auf der Baustelle und überwacht den ...
(ARD/NDR)

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Die erste Abschlagzahlung hat Bruno Semmeling bereits geleistet. Von nun an zahlt er noch jeden Monat Miete für seine Wohnung und schon Zinsen für sein Haus. Inzwischen widmet sich auch Frau Semmeling dem Bau, sie ist täglich auf der Baustelle und überwacht den Fortgang der Arbeit. Als Bruno Semmelings Betriebsferien endlich beginnen und er nun ebenfalls den ganzen Tag auf der Baustelle verbringt, erscheinen die Handwerker nicht mehr: Sie sind alle in Urlaub gefahren.
Der zweite Teil des dreiteiligen Spielfilms "Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims" erzählt von den Schwierigkeiten der Semmlings während der Bauzeit, von zum Teil unfreiwillig-komischen Erlebnissen mit Handwerkern, der Erstellung des Rohbaus und dem Richtfest.
(ARD/NDR)


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18:55
Tonsignal in monoFormat 4:3

Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims (3/3)

Fernsehfilm, Deutschland 1972

Darsteller:
Trude SemmelingAntje Hagen
Bruno SemmelingFritz Lichtenhahn
Bauunternehmer Kurt WummeGünter Strack
Architekt MichelsTil Erwig
Frau HagenEva Brumby
SachbearbeiterFranz Rudnick
u.a.
Buch: Dieter Wedel, Günther Handke
Regie: Dieter Wedel
Länge: 79 Minuten

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Durch die Bauverzögerung und die inzwischen gestiegenen Preise erhöht sich die ursprünglich erwartete monatliche Belastung der Semmelings weiter. Überdies hält sich seine Frau Semmeling nicht an die Ausschreibung, sondern wählt mit dem Hinweis, man baue ja nur ...
(ARD/NDR)

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Durch die Bauverzögerung und die inzwischen gestiegenen Preise erhöht sich die ursprünglich erwartete monatliche Belastung der Semmelings weiter. Überdies hält sich seine Frau Semmeling nicht an die Ausschreibung, sondern wählt mit dem Hinweis, man baue ja nur "einmal im Leben", für die Innenausstattung immer das Teuerste. Bruno Semmeling muss schließlich einen weiteren Kredit aufnehmen. Um Geld zu sparen, verfällt er sogar auf die Idee, eine Baustoffgroßhandlung zu eröffnen. Auch in seinem Betrieb bekommt er Ärger, denn er kümmert sich mehr um den Bau als um den Job. Schließlich ziehen die Semmelings - verspätet und völlig verschuldet, aber dennoch glücklich - in ihr neues Haus ein.
Der letzte Teil des dreiteiligen Spielfilms "Einmal im Leben - Geschichte eines Eigenheims" begleitet die Fertigstellung des Hauses bis zum Einzug der Semmelings.
(ARD/NDR)


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20:15
Videotext Untertitel

Superbauten - Die Dresdner Frauenkirche

mit Sebastian Koch

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Nur 40 x 50 Meter misst der Grundriss der Dresdner Frauenkirche - kaum mehr als manche Dorfkirche. Doch darüber erhebt sich einer der schönsten protestantischen Sakralbauten Europas. Die Kuppel der Frauenkirche ist heute, nach dem spektakulären Wiederaufbau des im ...

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Nur 40 x 50 Meter misst der Grundriss der Dresdner Frauenkirche - kaum mehr als manche Dorfkirche. Doch darüber erhebt sich einer der schönsten protestantischen Sakralbauten Europas. Die Kuppel der Frauenkirche ist heute, nach dem spektakulären Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg eingestürzten Gotteshauses, ein weltweit bekanntes Symbol der Versöhnung. Und doch war sie ursprünglich nicht mehr als eine Notlösung. Als Ratszimmermeister George Bähr im 18. Jahrhundert das Geld ausging, konnte er die geplante Kuppel aus Kupfer nicht mehr finanzieren. Stattdessen plante er eine Kuppel aus Stein. 12.000 Tonnen würden auf den Mauern lasten. Gegen alle Widerstände setzt er seine Pläne durch - und behielt Recht: Seine Kuppel hielt, bis der Bombenangriff auf Dresden sie am 15. Februar 1945 zum Einsturz brachte. Bähr selbst sah "seine" Kuppel nie. Er starb vor ihrer Vollendung an Tuberkulose.
"Superbauten - Die Dresdner Frauenkirche" erzählt ein kaum beachtetes Kapitel der Geschichte des Gotteshauses.


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21:00
Videotext Untertitel

Superbauten - Schloss Neuschwanstein

mit Sebastian Koch

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Die Geschichte des Baus von Schloss Neuschwanstein ist eine Geschichte von Träumen und Illusionen, vom Sieg der Technik und vom Verlust der Macht. Schein und Wirklichkeit liegen nahe beieinander bei diesem Superbau des 19. Jahrhunderts. Vieles ist nur aus Gips und Pappe - ...

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Die Geschichte des Baus von Schloss Neuschwanstein ist eine Geschichte von Träumen und Illusionen, vom Sieg der Technik und vom Verlust der Macht. Schein und Wirklichkeit liegen nahe beieinander bei diesem Superbau des 19. Jahrhunderts. Vieles ist nur aus Gips und Pappe - eine Kulisse für die Fantasien ihres Erbauers. Ludwig II. nutzt die Möglichkeiten, die ihm das industrialisierte Bayern bietet, zieht begabte Konstrukteure und Ingenieure für seine Vorhaben heran. Für seinen prunkvollen Thronsaal lässt er Stahlkonstruktionen verfügen, wie sie noch nie bei einem solchen Bauwerk verwendet wurden. Ein Thron steht darin bis heute nicht, denn Ludwig ging an seinen übergroßen Plänen und am Unverständnis seiner Umgebung zugrunde. Während er die Staatskasse plünderte, um noch wahnwitzigere Bauverfügungen zu erlassen, planten seine politischen Gegner die Entmachtung. Neuschwanstein und andere Fantastereien Ludwigs boten die willkommene Gelegenheit, den König für geisteskrank erklären zu lassen. Sein mysteriöser Tod im Starnberger See beendete auch sein Lieblingsprojekt. Neuschwanstein wurde in einer abgespeckten Version fertig gestellt und nur sechs Wochen nach Ludwigs Tod für Besucher geöffnet, obwohl der König verfügt hatte, dass kein Normalsterblicher es je betreten solle.
In dem Beitrag der Reihe "Superbauten" erzählt der Schauspieler Sebastian Koch die dramatische Geschichte des Baus von Schloss Neuschwanstein. Er nimmt die Zuschauer mit an Orte, die Touristen sonst verschlossen bleiben, und eröffnet so einen neuen Blick auf das Lieblingsprojekt König Ludwigs II. 3D-Animationen und Spielszenen ergänzen eines der ungewöhnlichsten Kapitel deutscher Architekturgeschichte.


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21:40
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Nora Roberts - Ein Haus zum Träumen

(Nora Roberts' Tribute)

Spielfilm, USA 2009

Darsteller:
Cilla McGowanBrittany Murphy
Ford SawyerJason Lewis
Steve ChenskyChristian Oliver
Cathy MorrowDiana Scarwid
Aileen HennessyTippi Hedren
Janet HardyTiffany D. Morgan
u.a.
Regie: Martha Coolidge
Länge: 88 Minuten

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Einst war Cilla McGowan ein populärer Kinderstar - doch diese Zeiten sind vorbei. Die hübsche junge Frau will nun den Hollywood-Trubel und den Druck ihrer ehrgeizigen Mutter hinter sich lassen und als Restauratorin alter Häuser in den Südstaaten ein neues Leben ...
(ARD)

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Einst war Cilla McGowan ein populärer Kinderstar - doch diese Zeiten sind vorbei. Die hübsche junge Frau will nun den Hollywood-Trubel und den Druck ihrer ehrgeizigen Mutter hinter sich lassen und als Restauratorin alter Häuser in den Südstaaten ein neues Leben beginnen. Sie zieht in die prächtige, aber inzwischen verfallene Villa ihrer Großmutter Janet Hardy, einer Hollywood-Diva, die vor mehr als 30 Jahren unter mysteriösen Umständen Selbstmord beging. Voller Elan beginnt Cilla, das Gebäude und das riesige Grundstück auf Vordermann zu bringen. Dabei macht sie die Bekanntschaft ihres Nachbarn Ford Sawyer. Es dauert nicht lange, bis es zwischen der Großstädterin und dem Comic-Zeichner funkt. Allerdings heißt nicht jeder Nachbar Cilla so herzlich willkommen: Der alte Carl Hennessy und dessen Frau hegen aus unerfindlichen Gründen einen tiefen Hass gegen die verstorbene Janet, der sich nun auch gegen Cilla richtet. Wenig später fällt Cillas Exmann Steve, der ihr bei der Renovierung helfen wollte, einem nächtlichen Angriff zum Opfer und wird schwer verletzt. Die Polizei geht zwar von einem Einbrecher als Täter aus, doch Cilla spürt, dass mehr hinter der Sache steckt. Diese Ahnung scheint sich zu bestätigen, als Cilla anonyme Drohungen erhält. Gemeinsam mit Ford versucht sie, den mysteriösen Vorfällen auf den Grund zu gehen. In alten Briefen ihrer Großmutter stößt sie auf Hinweise, dass deren Tod möglicherweise doch kein Selbstmord war. Cilla ahnt noch nicht, dass der Mörder es nun auch auf sie abgesehen hat.
"Nora Roberts - Ein Haus zum Träumen", ein romantischer Mystery-Thriller in klassischer Southern-Gothic-Tradition, ist die letzte von vier neuen Romanadaptionen nach Vorlagen der amerikanischen Bestsellerautorin. In der Hauptrolle einer jungen Frau, die in der mystischen Atmosphäre der Südstaaten mit den Schatten der Vergangenheit konfrontiert wird, überzeugt die 2009 verstorbene Schauspielerin Brittany Murphy.
(ARD)


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23:10

Wohnträume

Film von Susanne Müller und Andreas Coerper

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Verödende Innenstädte, leerstehende Wohnungen und Büros, Geburtenschwund und Abwanderung: Wie werden wir in Zeiten des Umbruchs, der Globalisierung, der Schrumpfung der Gesellschaft wohnen? Lange Zeit hatten Architekten, Stadtplaner und Investoren ihre Zielgruppe - den ...
(ARD/SWR)

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Verödende Innenstädte, leerstehende Wohnungen und Büros, Geburtenschwund und Abwanderung: Wie werden wir in Zeiten des Umbruchs, der Globalisierung, der Schrumpfung der Gesellschaft wohnen? Lange Zeit hatten Architekten, Stadtplaner und Investoren ihre Zielgruppe - den Bewohner - offenbar aus den Augen verloren und bauten unverdrossen uniforme Wohnmaschinen für eine statistisch errechnete Kleinfamilie am Stadtrand. Aber viele Menschen wollen nicht mehr in Reihenhauskolonien wohnen und kehren mit anspruchsvollen Wohnvorstellungen in die Städte zurück. Stardesigner wie Philippe Starck entwerfen heute Wohnungen für eine sogenannte "Smart Community", auf Deutsch: junge Leute mit Geld. Die Wohnungen kosten rund 8.000 Euro pro Quadratmeter. Bei Tchibo hingegen kann der umworbene Kunde ein "Traumhaus" für 158.900 Euro bestellen. Innovative Projekte und Ideen gibt es reichlich, aber die Mehrzahl der Deutschen wohnt immer noch in Wohnkonzepten aus dem vorletzten Jahrhundert. Auch ist ein Großteil der Wohnungssuchenden unzufrieden mit dem, was auf dem Markt angeboten wird.
Für die Dokumentation "Wohnträume" haben sich Susanne Müller und Andreas Coerper auf die Suche nach innovativen Wohnformen gemacht und mit Planern, Vermarktern und Bewohnern gesprochen.
(ARD/SWR)


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23:55

Das Baumhaus

Film von Barbara Sostaric

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Shawnee, Brent und Keith wohnen ihn einem dreistöckigen Baumhaus, mitten in Miami, USA. Zwar ist das Haus etwas spartanisch, hat aber Elektrizität, Fernsehen und sogar Internet. Fast 20 Jahre ist es her, seit die Geschwister Ray und Shawnee Chasser das Baumhaus gebaut ...

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Shawnee, Brent und Keith wohnen ihn einem dreistöckigen Baumhaus, mitten in Miami, USA. Zwar ist das Haus etwas spartanisch, hat aber Elektrizität, Fernsehen und sogar Internet. Fast 20 Jahre ist es her, seit die Geschwister Ray und Shawnee Chasser das Baumhaus gebaut haben. Über die Jahre ist es zum Treffpunkt einer bunten Gemeinschaft von Menschen geworden, die sich sonst wohl nie getroffen hätten. Brent, das Fotomodell, bewohnt den unteren Raum, Keith, der Programmierer, lebt im mittleren Stock, und Gründungsmitglied Shawnee thront in der Krone des Baumes. Zusammen ist es ihnen gelungen, eine Gemeinschaft im leichtlebigen, konsumorientierten Miami zu bilden: Man trifft sich am Sonntag zum Volleyball und feiert auch gemeinsam Feste. Ungewiss ist allerdings, ob sie das Haus auch in Zukunft halten können, denn das Grundstück soll womöglich verkauft werden.
Die Dokumentation "Das Baumhaus" erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft in Miami.


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0:25

Umzug aufs Hausboot

Der Traum vom schwimmenden Eigenheim

Film von Sabine Engel

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Amelie Rost und Jörg Niederehe, beide Ende 20, sind ein junges Architektenpaar auf dem Weg ins Berufsleben. Völlig überraschend haben sie mit ihrem Entwurf den Wettbewerb um einen der ersten zehn Hausboot-Liegeplätze auf dem Elbekanal gewonnen. Jetzt sitzen sie da - ...
(ARD/NDR)

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Amelie Rost und Jörg Niederehe, beide Ende 20, sind ein junges Architektenpaar auf dem Weg ins Berufsleben. Völlig überraschend haben sie mit ihrem Entwurf den Wettbewerb um einen der ersten zehn Hausboot-Liegeplätze auf dem Elbekanal gewonnen. Jetzt sitzen sie da - mit viel Talent und Ideen, aber knapper Kasse. Unterstützt von den Eltern, stürzen sie sich trotzdem in ihren Traum vom Leben auf dem Wasser - natürlich alles hundegerecht, denn der unbestrittene Chef und Kapitän an Bord heißt "Nando" und ist ein menschen- und wasserliebender Golden Retriever.
Die Dokumentation "Umzug aufs Hausboot" begleitet die beiden Architekten Amelie Rost und Jörg Niederehe vom Pontonbau in einer Hamburger Traditionswerft über den spektakulären Holz-Rohbau bis zum Einzug ins schwimmende Eigenheim.
(ARD/NDR)


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0:55

Doktor Haus

Mit einem Immobilienmakler unterwegs

Film von Monika Kirschner

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Sascha Diepmans macht Geschäfte mit dem Ausverkauf seiner Heimat. Er ist bekannt dafür, dass er Immobilien zum Schnäppchenpreis verhökert. Respektable Häuser sind bei ihm zum Preis eines Gebrauchtwagens zu haben. Gleichzeitig liebt er den Hunsrück, wo er mit seiner ...
(ARD/SWR)

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Sascha Diepmans macht Geschäfte mit dem Ausverkauf seiner Heimat. Er ist bekannt dafür, dass er Immobilien zum Schnäppchenpreis verhökert. Respektable Häuser sind bei ihm zum Preis eines Gebrauchtwagens zu haben. Gleichzeitig liebt er den Hunsrück, wo er mit seiner Familie lebt. Diesen Widerspruch löst er auf seine ganz eigene Art. Er redet Klartext. Eine Bruchbude nennt er eine Bruchbude, und ein Traumhaus ist bei ihm wirklich ein Traumhaus. Er macht seinen Kunden nichts vor, denn ein Hauskauf oder -verkauf ist für die Beteiligten immer ein heikler Vorgang. Dabei geht es um Scheidungen, Todesfälle, das Verlassen der Heimat, plötzlichen Reichtum, aber meistens um Verschuldung. In diesen Situationen begleitet Sascha Diepmans den schwierigen Umgang mit Banken, Anwälten und Ämtern. Er ist ein Krisenbegleiter, der seinen Klienten weiterhilft. So genießt Sascha Diepmans, trotz der Dumpingpreise, das Vertrauen seiner Kunden.
Die Dokumentation "Doktor Haus" ist mit dem Immobilienmakler unterwegs.
(ARD/SWR)


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1:25

Der fliegende Dachdecker

Höhenarbeiter Gerhard Bucher und sein gefährlicher Job

Film von Thomas Radler

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Gerhard Bucher zieht es hoch hinaus, auf Kirchtürme, riesige Windräder und Hochhäuser. Bucher ist Höhenarbeiter, mit seinem Bergsteigerseil arbeitet er dort, wo sonst niemand hinkommt. Ein hoch spezialisierter und gefährlicher Job - wer an einem 55 Meter hohen ...
(ARD/SWR)

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Gerhard Bucher zieht es hoch hinaus, auf Kirchtürme, riesige Windräder und Hochhäuser. Bucher ist Höhenarbeiter, mit seinem Bergsteigerseil arbeitet er dort, wo sonst niemand hinkommt. Ein hoch spezialisierter und gefährlicher Job - wer an einem 55 Meter hohen Hochhaus im Seil hängt und eine Windbö unterschätzt, bezahlt schnell mit seinem Leben. Sich perfekt und akribisch vorzubereiten, das ist Buchers Lebensversicherung. Wenn der 38-Jährige oben auf einem wackligen Kirchturm steht, dann ist er ganz bei sich, spürt das Leben intensiv in jeder Faser seines Körpers. Dieses Gefühl treibt ihn an, seit er als Teenager mit der Kletterei begann. Aus dem Hobby machte der gelernte Dachdecker einen Beruf. Seit beinahe einem Jahrzehnt ist er einer der profiliertesten Höhenarbeiter Deutschlands. Auch seine Lebensgefährtin Melanie ist ausgebildete Höhenarbeiterin und begleitet ihn regelmäßig.
Die Dokumentation "Der fliegende Dachdecker" begleitet Gerhard bei seinem gefährlichen Job als Höhenarbeiter.
(ARD/SWR)


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1:55

Fachmänner im Fachwerk

Fertighäuser aus dem Westerwald

Film von Wolfgang Dürr

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Die Idee ist über 800 Jahre alt: Häuser mit Hilfe eines Skeletts aus Holzbalken zu bauen. Vom hohen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war der Fachwerkbau die am weitesten verbreitete Bauweise nördlich der Alpen. Im Westerwald gibt es gut erhaltenes traditionelles ...
(ARD/SWR)

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Die Idee ist über 800 Jahre alt: Häuser mit Hilfe eines Skeletts aus Holzbalken zu bauen. Vom hohen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert war der Fachwerkbau die am weitesten verbreitete Bauweise nördlich der Alpen. Im Westerwald gibt es gut erhaltenes traditionelles Fachwerk - wie rund um den Marktplatz von Hachenburg. Doch gibt es auch die Erneuerer und Revolutionäre des Fachwerks: Huf in Hartenfels, Stüber in Siebenmorgen und Hammes in Elben. Sie alle sind Konstrukteure und Geschäftsführer von Familienunternehmen, die hochwertige Fertighäuser bauen. Wohnträume für gehobene Ansprüche. Alle Häuser, die die Werkshallen im Westerwald verlassen, basieren auf der Idee des Fachwerks. Die Erfolge der Unternehmen zeigen, wie up to date das Bauen mit dem Holz-Skelett noch immer ist.
Die Dokumentation "Fachmänner im Fachwerk" porträtiert drei Fertighaus-Hersteller aus dem Westerwald, die alle auf die gleiche Karte setzen: Innovation mit Fachwerk.
(ARD/SWR)


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2:20
Tonsignal in monoFormat 4:3

Nur meiner Frau zuliebe

(Mr. Blandings Builds his Dreamhouse)

Spielfilm, USA 1948

(Wh.)

Länge: 90 Minuten


(ORF)


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3:50

Frankens alte Häuser

(Wh.)


(ARD/BR)


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4:20

Schlossbesitzer in Hohenlohe -

Sanieren als Lebensaufgabe

(Wh.)


(ARD/SWR)


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4:50

Ein Gut - schön und teuer

(Wh.)


(ARD/NDR)

Sendeende: 5:50 Uhr