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Dienstag, 2. April
Programmwoche 14/2013
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6:20

Ein Leben für Sansibar

Film von Thomas Hies

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Sansibar liegt vor der Küste Ostafrikas. Die legendäre Gewürzinsel war einst Sultanat und ist heute ein autonomer Teil Tansanias. Zunehmende Umweltverschmutzung bedroht die Korallenriffe, die Sansibar vor den Fluten des Indischen Ozeans schützen, und die Überfischung ...

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Sansibar liegt vor der Küste Ostafrikas. Die legendäre Gewürzinsel war einst Sultanat und ist heute ein autonomer Teil Tansanias. Zunehmende Umweltverschmutzung bedroht die Korallenriffe, die Sansibar vor den Fluten des Indischen Ozeans schützen, und die Überfischung des Meeres raubt den Fischern ihre Lebensgrundlage. Nur langfristige Strategien, die Umweltschutz, sanften Tourismus und kontrollierten Fischfang einschließen, werden Sansibar das Überleben sichern.
Die Dokumentation "Ein Leben für Sansibar" stellt die legendäre Gewürzinsel vor.


7:00

Gesichter Europas

Künstliche Meereswelten in Lissabon

Film von Thomas Radler

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Ana Almeida ist verantwortlich für einen ganzen Ozean, für den Atlantik. Ana ist Meeresbiologin, ihr Arbeitsplatz ragt auf einer Insel inmitten eines künstlich angelegten Wasserbeckens in den Himmel der portugiesischen Hauptstadt: ein mit mehr als fünf Millionen Litern ...

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Ana Almeida ist verantwortlich für einen ganzen Ozean, für den Atlantik. Ana ist Meeresbiologin, ihr Arbeitsplatz ragt auf einer Insel inmitten eines künstlich angelegten Wasserbeckens in den Himmel der portugiesischen Hauptstadt: ein mit mehr als fünf Millionen Litern Wasser gefüllter Riesentank, Herzstück des im Rahmen der Expo 1998 gebauten Oceanários. Mehr als 900.000 Besucher kommen jährlich und schauen durch 30 Zentimeter dicke Plexiglasscheiben auf gewaltige Fischschwärme. Mittendrin Haie, Muränen, Rochen und Barrakudas. Nicht wenige stehen wie der prähistorisch anmutende Mondfisch auf der Liste der gefährdeten Arten. Die Menschen für die bedrohte Vielfalt der Natur unter Wasser zu sensibilisieren, das ist erklärtes Ziel des Oceanários.
Die Dokumentation aus der Reihe "Gesichter Europas" stellt Ana Almeida und die künstlichen Meereswelten in Lissabon vor.


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

Ein Leben für Sansibar

(Wh.)


9:50

Gesichter Europas

Künstliche Meereswelten in Lissabon

(Wh.)


10:15

plasberg persönlich

Mein Tier, mein Freund

Mit den Gästen Tamme Hanken, Ingrid van Bergen,
Kalle Pohl, Uschi Ackermann, Agnes Flügel und Heidi Scherr

Moderation: Frank Plasberg

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Treu, zuverlässig, gehorsam - viele Menschen können sich ein Leben ohne ihr Haustier überhaupt nicht vorstellen. Deshalb tun Tierhalter alles, damit sich ihre Lieblinge wohl fühlen. So behandelt Tamme Hanken jeden, der vier Beine hat und lahm werden kann, denn er ist ...
(ARD/WDR)

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Treu, zuverlässig, gehorsam - viele Menschen können sich ein Leben ohne ihr Haustier überhaupt nicht vorstellen. Deshalb tun Tierhalter alles, damit sich ihre Lieblinge wohl fühlen. So behandelt Tamme Hanken jeden, der vier Beine hat und lahm werden kann, denn er ist ein ostfriesischer Knochenbrecher - wie traditionelle Heilkundler dort gern genannt werden. Auch Ingrid van Bergen hat ein großes Herz für Tiere. Wenn Hunde Hilfe brauchen, ist sie zur Stelle. Die Therapeutin des Komikers Kalle Pohl heißt Tosca - und ist ein Schäferhundmischling. Auch Uschi Ackermann ist besessen von einem Hund, den manche vielleicht eher hässlich finden: der Mops. Heidi Scherr dagegen hilft Hunden, damit sie Menschen helfen können. Sie bildet Begleithunde für Behinderte aus. Agnes Flügel hat dem Rummel der Großstadt den Rücken gekehrt und mit dem beschaulichen Leben als Imkerin getauscht.
Frank Plasberg spricht in "plasberg persönlich" mit seinen Gästen über die Freude am Leben mit Tieren und darüber, was sich Tiere aus Liebe alles gefallen lassen müssen.
(ARD/WDR)


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11:45
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Aufgetischt

In Galtür

Film von Claudia Pöchlauer

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Schnee als Segen und Fluch - mit diesen Widersprüchen haben die Bewohner von Galtür in Tirol längst umzugehen gelernt. Gottfried Lorenz, der neue Herr über die Alpenvereinshütte, weiß, was es bedeutet, mit seinen Gästen auf 2.165 Metern Höhe eingeschneit zu sein. ...
(ORF)

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Schnee als Segen und Fluch - mit diesen Widersprüchen haben die Bewohner von Galtür in Tirol längst umzugehen gelernt. Gottfried Lorenz, der neue Herr über die Alpenvereinshütte, weiß, was es bedeutet, mit seinen Gästen auf 2.165 Metern Höhe eingeschneit zu sein. Da gilt es bestimmte Regeln zu beachten, und Essen tröstet in dieser extremen Situation.
Die sonnigen Seiten der Region rund um Galtür, ihre Schönheit und ihre liebenswerten Bewohner stehen im letzten Teil der fünfteiligen Reihe "Aufgetischt" im Mittelpunkt.
(ORF)


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12:30
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Frauen auf der Pirsch - Jägerinnen und ihre Leidenschaft

Film von Ulli Wolf

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Jagen ist keine reine Männerdomäne mehr - auch Frauen entdecken ihre Leidenschaft für die Jagd. Doch im Gegensatz zu Männern geht es Frauen vorwiegend um die Hege und um die Wildbret-Gewinnung, weniger um Trophäen, besagt eine Studie.
Die Dokumentation "Frauen ...
(ORF)

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Jagen ist keine reine Männerdomäne mehr - auch Frauen entdecken ihre Leidenschaft für die Jagd. Doch im Gegensatz zu Männern geht es Frauen vorwiegend um die Hege und um die Wildbret-Gewinnung, weniger um Trophäen, besagt eine Studie.
Die Dokumentation "Frauen auf der Pirsch - Jägerinnen und ihre Leidenschaft" begleitet Jägerinnen bei der Pirsch auf Auerhähne, Wildschweine und Gämsen und beobachtet sie bei der Wildfütterung im Winter, beim Schießtraining und beim Zubereiten des erlegten Wilds.
(ORF)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Gipfel der Genüsse (1/4)

Die Hohe Tatra in der Slowakei

Film von Stephanus Domanig

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Die erste Folge führt in die Hohe Tatra in der ...

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Die erste Folge führt in die Hohe Tatra in der Slowakei, in der deftiges Essen wie die landestypische Krautsuppe für jeden Bergsteiger ein Muss ist. Nicht selten begegnen diese auf ihren Wanderungen noch Trägern, die die Lebensmittel zu Fuß in die hoch gelegenen Berghütten bringen.

Die weiteren drei Teile der vierteiligen Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" zeigt 3sat im Anschluss, ab 14.00 Uhr.


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14:00

Gipfel der Genüsse (2/4)

Das Matragebirge in Nord-Ungarn

Film von Christopher Paul

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht das Matragebirge ...

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht das Matragebirge in Nordungarn. Vor 18 Jahren ist Magdi Bernáth in ihren Geburtsort Gyöngyöspata zurückgekehrt, obwohl sie eine Stelle als Managerin hatte. Heute ist sie Winzerin. Doch Gyöngyöspata ist arm, und der Kommunismus hat viele Wunden hinterlassen. So gilt es, dem Ort eine Perspektive zu geben. Zusammen mit Maris Néni setzt Magdi Bernáth auf die Wiederbelebung der Tradition. Neben einer ungewöhnlichen Trachtenkultur gibt es auch köstliche kulinarische Spezialitäten in dieser Region, zum Beispiel den Rétes. Das ist ein Strudel, gefüllt mit karamellisierten Möhren, Kraut oder Quark. Maris Néni ist außerdem bekannt für ihre Zuckertorten. Mit all den traditionellen Spezialitäten kommt nun auch wieder Leben nach Gyöngyöspata.


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14:45

Gipfel der Genüsse (3/4)

Sambuco im Valle Stura in Italien

Bartolomeos Frieden, Sambuco

Film von Winfried Lachauer

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des dritten Teils steht das Valle Stura ...

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des dritten Teils steht das Valle Stura in Italien. Der Koch Bartolomeo Bruna, der mit seiner Familie die "Osteria della Pace" führt, erzählt von den Traditionen der Region. Er ist mit alten, wiederentdeckten Gerichten der Bergbauern erfolgreich. Sein wichtigster Verbündeter ist der Schäfer Adriano Fossati. Fossati ist nach jahrelangem Aufenthalt in der Stadt zu seiner selbstgewählten Bestimmung zurückgekehrt, das Sambucana-Schaf vor dem Aussterben zu bewahren. Der Schafzüchter und der Restaurantchef haben gemeinsam erreicht, dass das Tier weit über die Grenzen des Piemonts hinaus wieder ein Begriff ist.


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15:25

Gipfel der Genüsse (4/4)

Das Hochplateau Luncanilor in Transsilvanien

Film von Winfried Lachauer

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des vierten Teils der Reihe steht das ...

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Die vierteilige Dokumentationsreihe "Gipfel der Genüsse" begibt sich auf eine Reise durch die vielfältige europäische Gebirgswelt und trifft auf Menschen, die Einblicke in ihr Leben und in ihre Küchen geben.
Im Mittelpunkt des vierten Teils der Reihe steht das Hochplateau Luncanilor in der rumänischen Region Transsilvanien. Auf dem Plateau in den Südkarpaten leben seit Jahrhunderten rumänische Bauern, zumeist Schafzüchter, in beinahe völliger Abgeschiedenheit. Bis heute führt keine Autostraße zu der kleinen Gemeinschaft von cirka 70 Menschen. Die Wiesen werden noch immer mit der Sense gemäht. Beim Hüten der Schafe wechselt man sich ab. Strom gibt es dort erst seit einigen Jahren. Ob Milch, Käse, Fleisch, Mais oder Kartoffeln, die Bauern produzieren alle Lebensmittel selbst. Traditionell kommt fast täglich ein Maisbrei namens Balmosch, gekocht in purer Schafssahne, auf den Tisch.


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16:15
VPS 16:14

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Der falsche Schatz des Priamos

Film von Jens Nicolai

(aus der ZDF-Reihe "Troja ist überall - Der Siegeszug der

Archäologie")


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17:00
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Qatna - Entdeckung in der Königsgruft

Film von Simone Schillinger

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Zehn Jahre lang durchsuchte der Tübinger Archäologe Peter Pfälzner schon im syrischen Qatna, 200 Kilometer nördlich von Damaskus, die Überreste eines prächtigen Palastes. Im Sommer 2009 stieß das Grabungsteam auf die unversehrte Königsgruft. Ein atemberaubender ...

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Zehn Jahre lang durchsuchte der Tübinger Archäologe Peter Pfälzner schon im syrischen Qatna, 200 Kilometer nördlich von Damaskus, die Überreste eines prächtigen Palastes. Im Sommer 2009 stieß das Grabungsteam auf die unversehrte Königsgruft. Ein atemberaubender Fund, denn das Grab enthält Goldschmuck, Waffen, Keramik und Kunstobjekte auf höchstem handwerklichem Niveau. Zusammen mit einem vollständig erhaltenen Tontafel-Archiv des Königshofs und prachtvollen Wandmalereien erzählen die Fundstücke die Geschichte einer blühenden Metropole, der an der Kreuzung neuer Handelswege ein rasanter Aufstieg zum machtvollen Stadtstaat im Syrien des 2. Jahrtausends vor Christus gelang - bevor sie etwa 1300 vor Christus unterging. Die ägyptischen Pharaonen, die in der syrischen Metropole einen unliebsamen Konkurrenten sahen, trugen mit zur Zerstörung Qatnas bei.
Die "Terra X"-Dokumentation "Qatna - Entdeckung in der Königsgruft" erweckt ein wenig bekanntes Kapitel vorderasiatischer Geschichte zum Leben.


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17:45
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Geheimakte Sophienschatz

Film von Birgit Tanner und Carsten Gutschmidt

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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Es ist der größte Kunstraub der DDR: Im September 1977 stehlen Unbekannte den bedeutendsten archäologischen Fund der sächsischen Geschichte aus dem Dresdner Stadtmuseum, den Sophienschatz. Den Dieben gelingt der Coup bei helllichtem Tag, die Täter werden nicht ...

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Es ist der größte Kunstraub der DDR: Im September 1977 stehlen Unbekannte den bedeutendsten archäologischen Fund der sächsischen Geschichte aus dem Dresdner Stadtmuseum, den Sophienschatz. Den Dieben gelingt der Coup bei helllichtem Tag, die Täter werden nicht gefasst. Auch der Schatz bleibt verschwunden. Seit Dezember 1977 gilt der Fall als "Cold Case". Deshalb scheint er auch der einzige ungelöste Fall von Chefermittler Jürgen Oelsner zu bleiben. Doch im Juli 1999 meldet sich bei dem neuen Dezernatsleiter für Sonderaufgaben im sächsischen Landeskriminalamt ein Kenner der Kunstszene und behauptet, der Sophienschatz stünde in Oslo zum Verkauf. Als Käufer getarnt will Oelsner den Schatz zurückbringen. Das Vorhaben gelingt, doch die Täter bleiben unbekannt. Erst im Sommer 2008 sagt ein Insider aus, der Auftrag zum Schatzraub sei aus dem Regierungsapparat gekommen, und zwar direkt aus dem Büro von Stasi-Chef Mielke.
Die Dokumentation "Geheimakte Sophienschatz" rollt den Fall noch einmal auf.


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18:30

nano

Die Welt von morgen

- Frühling im Teich
"nano" sieht den Bewohnern beim Wachwerden zu
- Zucker-Junkies
Kann der süße Stoff unser Gehirn umbauen?
- Gezähmt
Was Hund und Wolf gemeinsam haben

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Allein gegen Putin - die "Novaya Gazeta" wird 20

Moderation: Andrea Meier


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
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Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Juliette Binoche

So ist Paris

(Paris)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
EliseJuliette Binoche
PierreRomain Duris
Roland VerneuilFabrice Luchini
JeanAlbert Dupontel
Philippe VerneuilFrançois Cluzet
u.a.
Regie: Cédric Klapisch
Länge: 120 Minuten

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Der junge Revuetänzer Pierre erfährt, dass ihm wegen einer schweren Herzkrankheit nur eine geringe Überlebenschance bleibt. Er beginnt sich von seiner Stadt, Paris, zu verabschieden. Pierres Schwester Elise hingegen, eine alleinerziehende Sachbearbeiterin auf dem ...
(ARD)

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Der junge Revuetänzer Pierre erfährt, dass ihm wegen einer schweren Herzkrankheit nur eine geringe Überlebenschance bleibt. Er beginnt sich von seiner Stadt, Paris, zu verabschieden. Pierres Schwester Elise hingegen, eine alleinerziehende Sachbearbeiterin auf dem Sozialamt, ist zerrissen zwischen ihren Mutterpflichten und der Verwaltung des tagtäglichen Elends. Der Geschichtsprofessors Roland gerät nach dem Tod seines Vaters aus dem Gleichgewicht und schreibt seiner Studentin Laetitia anonyme SMS-Liebesbotschaften im Stile Baudelaires. Währenddessen findet in den gigantischen Markthallen von Rungis beinahe Surreales statt: Ein paar Damen vom Modezirkus verirren sich und stöckeln plötzlich in mondänen Pelzmänteln zwischen endlosen Reihen an Frischfleisch umher.
Paris zählt seit jeher zu den privilegierten filmischen Schauplätzen. Ob als "Hauptstadt der Liebe", Kulisse für einen "eiskalten Engel" oder den "letzten Tango", die Metropole erzeugt eine ganz spezielle Atmosphäre. Brücken, Plätze, Hinterhöfe oder die Métro tragen zu einer eigenen Stimmung bei, was Paris-Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amélie", "Diva" oder "Subway" ihr unverwechselbares Flair verleiht. Mit dem Spielfilm "So ist Paris" hat Erfolgsregisseur Cédric Klapisch diesen Werken eine persönliche Liebeserklärung hinzugefügt. Sein Stadtporträt zitiert einschlägige Klischees und unterläuft sie im selben Atemzug. Der Film spielt auf dem Eiffelturm, in den Katakomben, im Penthouse, auf dem Sozialamt, auf Märkten und Modenschauen, in der Sorbonne und im Straßencafé. Der traurige Blick, mit dem sich Pierre von seiner Stadt verabschiedet, liefert die filmische Perspektive, aus der die episodenhaft geschilderten Nöte andere Menschen zu hoffnungsvollen Lebenszeichen werden. Mit verblüffender Leichtigkeit verbindet Cédric Klapisch die Szenarien dieses Stadttheaters, in dem das Banale auf das Erhabene und das Tragische auf das Lächerliche stößt, ganz beiläufig durch sehnsuchtsvolle Blicke oder zufällige Begegnungen. Sein Film erhält sich etwas Skizzenartiges, das ihn vor dem Moralisieren bewahrt. Nach dem internationalen Erfolg von "L'auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr" erweist sich dieses episodische Melodram erneut als ein großer Wurf des Regisseurs, ähnlich charmant und doch ganz anders. Schließlich lässt er uns mit Juliette Binoche tanzen.

"So ist Paris" ist der Auftakt einer sechsteiligen Reihe mit Werken mit der und über die französische Schauspielerin Juliette Binoche, die 3sat bis zum Freitag, 5. April, sendet. Als nächster Beitrag dieser Reihe folgen im Anschluss, um 22.15 und um 23.10 Uhr, der Dokumentarfilm "Juliette Binoche - Die Wandelbare" sowie der Spielfilm "Jetlag - oder wo die Liebe hinfliegt".
(ARD)


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22:15

Juliette Binoche

Juliette Binoche - Die Wandelbare

Dokumentarfilm von Marion Stalens, Frankreich 2009

Länge: 53 Minuten

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Die Regisseurin Marion Stalens begleitete ein Jahr lang ihre Schwester, die Schauspielerin Juliette Binoche, die 1997 als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in "Der englische Patient" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Dabei erlebt man Juliette Binoche bei ...

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Die Regisseurin Marion Stalens begleitete ein Jahr lang ihre Schwester, die Schauspielerin Juliette Binoche, die 1997 als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in "Der englische Patient" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Dabei erlebt man Juliette Binoche bei Filmaufnahmen und bei der Vorbereitung mehrerer künstlerischer Projekte, etwa den Proben zu ihrem ersten Auftritt als Tänzerin und während der Vorbereitungen für ihre erste große Ausstellung - mit Porträts der von ihr interpretierten Rollen und einiger Regisseure, mit denen sie zusammengearbeitet hat.
Das filmische Porträt "Juliette Binoche - Die Wandelbare" gewährt einen intimen Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess der Schauspielerin. Gefühlvoll und mit viel Humor erinnert sich Juliette Binoche vor der Kamera ihrer Schwester an prägende Begegnungen und Momente ihrer Karriere, die sie dabei selbst neu verarbeitet


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23:10
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Juliette Binoche

Jetlag - oder wo die Liebe hinfliegt

(Décalage horaire)

Spielfilm, Frankreich/Großbritannien 2002

Darsteller:
RoseJuliette Binoche
FélixJean Reno
SergioSergi López
DoktorScali Delpeyrat
FlugpersonalKarine Belly
u.a.
Regie: Danièle Thompson
Länge: 80 Minuten

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Der französische Gourmetkoch Félix hat in den USA mit einer Tiefkühlkost-Firma viel Geld verdient. Doch privat ist der labile Workaholic unglücklich. Seine Frau hat sich von ihm getrennt. Félix will ihr nach München nachreisen, doch schlechtes Wetter zwingt den ...
(ARD)

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Der französische Gourmetkoch Félix hat in den USA mit einer Tiefkühlkost-Firma viel Geld verdient. Doch privat ist der labile Workaholic unglücklich. Seine Frau hat sich von ihm getrennt. Félix will ihr nach München nachreisen, doch schlechtes Wetter zwingt den Piloten zu einer Zwischenlandung in Paris, wo zu allem Übel auch noch die Fluglotsen streiken. Übernächtigt und übel gelaunt wird Félix im Terminal von einer überdrehten Frau angesprochen. Die Visagistin Rose befindet sich auf der Flucht vor ihrem Mann Sergio. Telefonisch hatte sie gerade versucht, die Übergabe eines Abschiedsbriefs zu organisieren. Vor Aufregung hat sie ihr Handy jedoch die Flughafentoilette hinuntergespült. Nun leiht sie sich vom erstbesten Fremden - Félix - ein Mobiltelefon. Der erhält daraufhin Rückrufe von Roses besorgter Freundin. Obwohl er nicht die geringste Lust hat sich einzumischen, läuft er Rose nach, um ihr etwas auszurichten. Ungewollt provoziert Félix so einen Eklat und verhindert einen Aussöhnungsversuch zwischen Rose und ihrem Mann, der sie am Flughafen abpasst. Rose geht Félix auf die Nerven, aber dennoch bietet er ihr an, beim Warten auf den Flug ein Hotelzimmer zu teilen. Am Ende einer langen Nacht, in der sie sich mehr als einmal streiten, sind beide verwirrt - und ineinander verliebt.
"Jetlag - oder wo die Liebe hinfliegt" ist eine französische Komödie, die das alte Spiel von Abstoßung und Anziehung mit leisem, melancholischem Humor neu entdeckt. Ihren besonderen Reiz gewinnt die Liebesgeschichte aus ihren zwei gegen den Strich besetzten Stars Juliette Binoche und Jean Reno.

Als nächster Beitrag der sechsteiligen Juliette-Binoche-Reihe in 3sat folgt am Mittwoch, 3. April, um 22.25 Uhr, das psychologischen Drama "Caché - Versteckt" von Michael Haneke.
(ARD)


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0:30
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Ziemlich beste Freunde

Was im Leben wirklich zählt

Film von Danuta Harrich-Zandberg

(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Die Verfilmung des biografischen Romans "Ziemlich beste Freunde" ist ein Welterfolg. Allein in Deutschland haben fast neun Millionen Menschen den Film gesehen. Philippe Pozzo di Borgo ist der Mann, dessen Geschichte der Film erzählt. Der Aristokrat und steinreiche ...

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Die Verfilmung des biografischen Romans "Ziemlich beste Freunde" ist ein Welterfolg. Allein in Deutschland haben fast neun Millionen Menschen den Film gesehen. Philippe Pozzo di Borgo ist der Mann, dessen Geschichte der Film erzählt. Der Aristokrat und steinreiche Geschäftsmann, gebildet und intelligent, ein Machtmensch und Extremsportler, führt ein märchenhaftes Leben. Eines Tages stürzt er mit seinem Gleitschirm ab und überlebt - vom Hals abwärts gelähmt. Seine Frau Beatrice stirbt an Krebs. Di Borgo muss weiterleben. Dass er wieder Hoffnung und Zuversicht schöpft, verdankt er dem aus Algerien stammenden Pfleger Abdel Sellou, einem ehemaligen Sozialhilfeempfänger und Kleinkriminellen. Ungebildet, frech, unangepasst, ohne falsche Rücksichtnahme bringt Abdel "seinem Patron" das entgegen, was den Mann im Rollstuhl die wirklich wichtigen Dinge des Lebens spüren lässt - ehrliche Freundschaft.
Die Dokumentation aus der Reihe "37 Grad" erzählt die Geschichte Philippe Pozzo di Borgos.


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1:00
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:30
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

So ist Paris

Spielfilm, Frankreich 2008

(Wh.)

Länge: 120 Minuten


(ARD)


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3:30
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Endlich Witwe

(Enfin Veuve)

Spielfilm, Frankreich 2008

Darsteller:
Anne-Marie GratignyMichèle Laroque
Léo LabaumeJacques Gamblin
Gilbert GratignyWladimir Yordanoff
Christophe GratignyTom Morton
NicoleValérie Mairesse
u.a.
Regie: Isabelle Mergault
Länge: 92 Minuten

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Anne-Marie Gratigny ist seit einer gefühlten Ewigkeit mit dem Schönheitschirurgen Gilbert verheiratet, der keine Gelegenheit auslässt, sie zu demütigen. Was der selbstgefällige Gatte nicht ahnt: Anne-Marie hat seit zwei Jahren eine Affäre mit dem sympathischen ...
(ARD)

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Anne-Marie Gratigny ist seit einer gefühlten Ewigkeit mit dem Schönheitschirurgen Gilbert verheiratet, der keine Gelegenheit auslässt, sie zu demütigen. Was der selbstgefällige Gatte nicht ahnt: Anne-Marie hat seit zwei Jahren eine Affäre mit dem sympathischen Schiffsrestaurator Léo. Eigentlich möchte sie mit diesem für ein Jahr nach China gehen, wo er einen lukrativen Auftrag ausführen soll, aber Entscheidungen sind nicht gerade ihre Stärke. Welch ein glücklicher Zufall, dass Gilbert bei einem Autounfall ums Leben kommt - oder ist es Fügung? Jedenfalls stehen Anne-Marie von einem Moment auf den anderen sämtliche Möglichkeiten offen - wenn da nicht die Familie ihres verstorbenen Mannes wäre, die sich bei ihr einnistet, um sie über den Verlust hinwegzutrösten.
Mit einem genauen Gespür für Milieus und Charaktere nimmt "Endlich Witwe", die zweite Regiearbeit der Schauspielerin Isabelle Mergault, die bildungsbürgerliche französische Bourgeoisie ebenso aufs Korn wie das Klischee vom proletarischen Bohemien in Gestalt von Léo. Das spielfreudige Darsteller-Ensemble wird angeführt von Michèle Laroque und Jacques Gamblin.
(ARD)


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5:00

Der Golf von Neapel - Eine Verführung

Film von Sven Rech

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"Ich habe noch keine Sirene gesehen", sagt der junge Fabio am Strand von Neapel, "aber wenn, dann werde ich mir bestimmt nicht die Ohren mit Wachs verstopfen wie in der Legende." Der Mythos der Sirenen ist immer noch lebendig am Golf von Neapel. Der Sage nach konnte dem ...
(ARD/SWR)

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"Ich habe noch keine Sirene gesehen", sagt der junge Fabio am Strand von Neapel, "aber wenn, dann werde ich mir bestimmt nicht die Ohren mit Wachs verstopfen wie in der Legende." Der Mythos der Sirenen ist immer noch lebendig am Golf von Neapel. Der Sage nach konnte dem Gesang der Meerjungfrauen kein Seefahrer widerstehen, blind vor Liebe steuerten sie ihre Schiffe gegen die tückischen Felsen und versanken. Nur Odysseus gelang es, die verführerischen Sirenen zu überlisten. Die Gründung Neapels geht auf diese Legende zurück: Die erste Siedlung trug den Namen einer der Sirenen - Parthenope. Obwohl sich in der Mitte der Bucht ein Berg erhebt, der jeden Moment explodieren kann - der Vesuv - sind viele Menschen restlos in ihren neapoletanischen Golf verliebt.
Liebe und Tod, Gegenwart und Geschichte, Mythos und Wirklichkeit liegen nah beieinander in der Region, und so ist die Dokumentation "Der Golf von Neapel - Eine Verführung" auch eine Spurensuche nach dem Zauber der Sirenen.
(ARD/SWR)


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5:45

Kalabrien - Italiens vergessene Region

Film von Stephan Düfel

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Der Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der beste. Kalabrien, eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Bevölkerung. Außerdem sorgt die kalabrische Mafia, "'Ndrangheta" genannt, immer wieder für ...
(ARD/SR)

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Der Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der beste. Kalabrien, eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Bevölkerung. Außerdem sorgt die kalabrische Mafia, "'Ndrangheta" genannt, immer wieder für Schlagzeilen. Dennoch ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich mit dichten Wäldern, hohen Bergen und malerischen, beinahe menschenleeren Buchten, denn der Massentourismus hat die Region noch nicht erreicht.
Die Dokumentation "Kalabrien - Italiens vergessene Region" erkundet die Stiefelspitze Italiens. Ausgangspunkt ist die nördliche Kulturmetropole Cosenza. Von dort geht es weiter zu den Badeorten Pizzo und Tropea, in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen Küste hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht wächst: die Bergamotte.
(ARD/SR)

Sendeende: 6:05 Uhr