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Oktober 2017
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Dienstag, 12. März
Programmwoche 11/2013
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20

7:00

nano

(Wh.)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

9:45

nano

(Wh.)


10:15

Hart aber fair

Viel Rauch um was eigentlich - Ist die Kirche noch

von dieser Welt?

Moderation: Frank Plasberg


Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. Filme und Reportagen liefern wichtige Hintergründe und beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.
(ARD/WDR)


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11:30

Reiseziel

Nördliche Sporaden


(ARD)


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11:45

Thema

Themen:
- Ein Regime aus Angst und Schrecken: Missbrauch in der
Wohngemeinschaft
- Selbstmord oder doch Mord?
- Wir sind nicht mehr Papst
- CopStories - hinter den Kulissen

Moderation: Christoph Feurstein

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller ...
(ORF)

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Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.
(ORF)


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12:30

über:morgen - Eine Welt ohne Geld

(Wh.)


(ORF/3sat)


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13:00
Videotext Untertitel

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Oman - Land im Aufbruch

Film von Wolfgang Hackl


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13:30

Auf den Spuren der Nomaden (1/4)

Die Augen des Wolfs

Film von Tim Cope und Richard Dennison

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Vor mehr als 5.000 Jahren begannen die Nomadenvölker in der Steppe Asiens mit ihren Pferden auf Jagd zu gehen. Damit war das Zeitalter der Eroberer eingeläutet. Später überrannten die Nomadenkrieger aus der Mongolei ganze Völker und stießen bis Europa vor. Der ...

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Vor mehr als 5.000 Jahren begannen die Nomadenvölker in der Steppe Asiens mit ihren Pferden auf Jagd zu gehen. Damit war das Zeitalter der Eroberer eingeläutet. Später überrannten die Nomadenkrieger aus der Mongolei ganze Völker und stießen bis Europa vor. Der legendäre mongolische Führer Dschingis Khan regierte von 1206 bis 1227.
Zu Pferd, begleitet von seinem Hund Tigon, machte sich der australische Abenteurer und Filmemacher Tim Cope auf eine fast 10.000 Kilometer lange Reise und folgte "Auf den Spuren der Nomaden" dem mongolischen Führer Dschingis Khan und seinen Reitern. Erster Teil.

Die drei weiteren Folgen der Reihe "Auf den Spuren der Nomaden" folgen im Anschluss ab 14.15 Uhr.


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14:15

Auf den Spuren der Nomaden (2/4)

Gottes vergessenes Land

Film von Tim Cope und Richard Dennison

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Tim Cope, der junge australische Abenteurer, hat auf seiner Reise von der Mongolei nach Ungarn bereits 1.500 Kilometer zum Altai-Gebirge in Kasachstan zurückgelegt. Vor ihm liegen nun 5.000 Kilometer hart gefrorene Steppe und die glühend-heiße Wüste Zentralasiens. ...

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Tim Cope, der junge australische Abenteurer, hat auf seiner Reise von der Mongolei nach Ungarn bereits 1.500 Kilometer zum Altai-Gebirge in Kasachstan zurückgelegt. Vor ihm liegen nun 5.000 Kilometer hart gefrorene Steppe und die glühend-heiße Wüste Zentralasiens. Allein ist das nicht zu schaffen. Cope braucht Hilfe. Er trifft auf den Kasachen Aset, der die Steppe und die dort lauernden Gefahren wie kaum ein anderer kennt.
Zu Pferd, begleitet von seinem Hund Tigon, machte sich der australische Abenteurer und Filmemacher Tim Cope auf eine fast 10.000 Kilometer lange Reise und folgte "Auf den Spuren der Nomaden" dem legendären mongolischen Führer Dschingis Khan und seinen Reitern. Zweiter Teil.


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14:55

Auf den Spuren der Nomaden (3/4)

Am Scheideweg

Film von Tim Cope und Richard Dennison

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Der Abenteurer Tim Cope erreicht nach einer entbehrungsreichen Reise die Ukraine. In den vergangenen 20 Monaten hat er 4.000 Kilometer zurückgelegt. Sein nächstes Ziel ist das Schwarze Meer. Nach vielen Monaten in der Steppe kommt Cope zurück in die Zivilisation, ein ...

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Der Abenteurer Tim Cope erreicht nach einer entbehrungsreichen Reise die Ukraine. In den vergangenen 20 Monaten hat er 4.000 Kilometer zurückgelegt. Sein nächstes Ziel ist das Schwarze Meer. Nach vielen Monaten in der Steppe kommt Cope zurück in die Zivilisation, ein Schock. Seine Pferde können fast nirgendwo grasen, und die Einheimischen betrachten den seltsamen Fremden voller Misstrauen.
Zu Pferd, begleitet von seinem Hund Tigon, machte sich der australische Abenteurer und Filmemacher Tim Cope auf eine fast 10.000 Kilometer lange Reise und folgte "Auf den Spuren der Nomaden" dem legendären mongolischen Führer Dschingis Khan und seinen Reitern. Dritter Teil.


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15:40

Auf den Spuren der Nomaden (4/4)

Die letzte Hürde

Film von Tim Cope und Richard Dennison

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Der plötzliche Unfalltod seines Vaters hat den Filmemacher Tim Cope beinahe aufgeben lassen. Doch nach viermonatiger Unterbrechung ist er wieder zurück auf den Spuren des großen Eroberers Dschingis Khan - mit seinen Pferden und seinem Hund Tigon, der ihn seit fast drei ...

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Der plötzliche Unfalltod seines Vaters hat den Filmemacher Tim Cope beinahe aufgeben lassen. Doch nach viermonatiger Unterbrechung ist er wieder zurück auf den Spuren des großen Eroberers Dschingis Khan - mit seinen Pferden und seinem Hund Tigon, der ihn seit fast drei Jahren auf dem 9.000 Kilometer langen Ritt von der Mongolei nach Europa begleitet. Jetzt muss der kleine Treck noch die Karpaten überqueren, die höchste und unzugänglichste Gebirgskette Osteuropas, um das Ziel zu erreichen.
Zu Pferd, begleitet von seinem Hund Tigon, machte sich der australische Abenteurer und Filmemacher Tim Cope auf eine fast 10.000 Kilometer lange Reise und folgte "Auf den Spuren der Nomaden" dem legendären mongolischen Führer Dschingis Khan und seinen Reitern. Letzter Teil.


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16:25

Dunkle Schönheit Eritrea

Vom abessinischen Hochland bis in die gemäßigten Lowlands

Film von Tamara Spitzing

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Vor dem Zweiten Weltkrieg war Eritrea eine italienische Kolonie, danach geriet das afrikanische Land unter äthiopische Herrschaft. Erst 1993 nach einem 30-jährigen Krieg mit Äthiopien wurde Eritrea unabhängig. Die Landschaften dort sind spektakulär. Das Land umfasst ...

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Vor dem Zweiten Weltkrieg war Eritrea eine italienische Kolonie, danach geriet das afrikanische Land unter äthiopische Herrschaft. Erst 1993 nach einem 30-jährigen Krieg mit Äthiopien wurde Eritrea unabhängig. Die Landschaften dort sind spektakulär. Das Land umfasst vier Klimazonen mit jeweils völlig unterschiedlicher Vegetation. Es bietet faszinierende und weitgehend unerforschte archäologische Stätten, unberührte Natur und neun Ethnien mit jeweils eigener Sprache und Kultur.
Die Dokumentation "Dunkle Schönheit Eritrea" führt in das ostafrikanische Land, dessen wilde Schönheit vom Tourismus noch weitgehend unberührt geblieben ist.


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17:15

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Exil in der Karibik

Ein Diktator rettet deutsche Juden

Film von Dietmar Schulz

(aus der Reihe "ZDF-History")

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Mehr als 700 Juden aus Deutschland und Österreich können sich in den 1930er und 1940er Jahren vor dem Nazi-Terror in die Dominikanische Republik retten. Obwohl dort mit Diktator Trujillo ein glühender Hitler-Verehrer herrscht, finden sie Asyl in dem Karibik-Staat. ...

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Mehr als 700 Juden aus Deutschland und Österreich können sich in den 1930er und 1940er Jahren vor dem Nazi-Terror in die Dominikanische Republik retten. Obwohl dort mit Diktator Trujillo ein glühender Hitler-Verehrer herrscht, finden sie Asyl in dem Karibik-Staat. Trujillo hatte im Juli 1938 auf einer internationalen Flüchtlingskonferenz in Evian am Genfer See verkündet, er werde 100.000 jüdische Emigranten aus Europa in seinem Land aufnehmen. Vertreter von 31 anderen Staaten lehnten es kategorisch ab, Juden in größerer Zahl Asyl zu gewähren. Trujillo, international als Rassist geächtet, handelte aus politischem Kalkül. Er wollte sein internationales Image verbessern und die dunkelhäutige Bevölkerung seines Landes mit der Zuwanderung von Europäern "aufhellen".
Dietmar Schulz schildert in "Exil in der Karibik" aus der Reihe "ZDF-History" das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge. Einer von ihnen ist der heute 99-jährige Luis Hess aus einer Fabrikantenfamilie in Erfurt. Er berichtet über seine abenteuerliche Flucht aus Europa und den Aufbau einer jüdischen Siedlung in Sosua an der Nordküste des Insel-Staates. "Don Luis", wie ihn seine Freunde nennen, ist der einzige noch lebende Siedlungsgründer.

Abschieben oder aufnehmen? Das "3sat thema" beleuchtet einen Abend lang in Dokumentationen und Spielfilmen ein viel diskutiertes Thema. Die Dokumentation "ZDF-History: Exil in der Karibik" ist der Auftakt zum "3sat thema: Menschenrecht Asyl".


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18:00

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Insel der Gestrandeten

Bootsflüchtlinge auf Lesbos

Film von Norman Striegel

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Naiem verbindet mit dem Meer gemischte Gefühle: die Sehnsucht nach Freiheit und Todesangst. Übers Meer ist der Afghane vor acht Jahren nach Griechenland gekommen, ins freie Europa. Unter Lebensgefahr hat er mit einem Schlauchboot die Meerenge zwischen der Türkei und der ...
(ARD/SR)

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Naiem verbindet mit dem Meer gemischte Gefühle: die Sehnsucht nach Freiheit und Todesangst. Übers Meer ist der Afghane vor acht Jahren nach Griechenland gekommen, ins freie Europa. Unter Lebensgefahr hat er mit einem Schlauchboot die Meerenge zwischen der Türkei und der griechischen Insel Lesbos überquert. Naiem hatte Glück. Er überlebte. Andere sind auf offener See ertrunken. Naiem wird in Griechenland geduldet, weil er Arbeit hat und Beiträge in die Sozialversicherung einzahlt. Er ist Kammerjäger und arbeitet für neue Flüchtlinge als Übersetzer. Naiem kennt die Schicksale der illegalen Einwanderer, die in Griechenland zunächst im Gefängnis und dann in Auffanglagern landen. Eigentlich wollte er nie auf Lesbos bleiben, sein Ziel war ursprünglich Deutschland. Doch inzwischen hat er sich auf Lesbos integriert und scheut einen weiteren Neuanfang.
Der Film "Insel der Gestrandeten" erzählt Naiems Geschichte und die vieler anderer Flüchtlinge auf Lesbos.
(ARD/SR)


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18:30

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Der Asylchef und die Nigerianer

Die harte Tour im Flüchtlingswesen

Film von Karin Bauer

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Joseph Chiakwa war ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod bezahlen musste. Die meisten Asylbewerber in der Schweiz stammen wie Joseph aus Nigeria: 1.800 sind im Jahr 2009 eingereist, ein Einziger bekam Asyl. Alle andern sollen das ...

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Joseph Chiakwa war ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod bezahlen musste. Die meisten Asylbewerber in der Schweiz stammen wie Joseph aus Nigeria: 1.800 sind im Jahr 2009 eingereist, ein Einziger bekam Asyl. Alle andern sollen das Land verlassen. Weigern sie sich, werden sie von den Behörden gefesselt und gewaltsam abgeschoben. Nach Joseph Chiakwas tragischem Tod stoppte der Direktor des Bundesamts für Migration, Alard du Bois-Reymond, die Abschiebungen nach Nigeria. Als Folge setzen mehrere Kantone nigerianische Abschiebehäftlinge auf freien Fuss. In Basel freut sich der verurteilte Drogendealer Livinus M. auf seine unerwartete zweite Chance in der Schweiz. Auch die Beziehung zur nigerianischen Regierung belastet Joseph Chiakwas Tod schwer.
Die Dokumentation "Der Asylchef und die Nigerianer" beleuchtet die Abschiebemethoden der Schweiz.


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19:20

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Kulturzeit extra: ASYL - Glück im Unglück?

Moderation: Andrea Meier, Michail Schischkin

Erstausstrahlung

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2012 sind mehr als 500 Flüchtlinge aus neun deutschen Städten in einem Protestmarsch nach Berlin gezogen, um gegen die deutsche Asylpolitik zu demonstrieren, die unmenschliche Bedingungen für die Asylbewerber schaffe. Ihre Anliegen wurden interessiert aufgenommen, aber ...

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2012 sind mehr als 500 Flüchtlinge aus neun deutschen Städten in einem Protestmarsch nach Berlin gezogen, um gegen die deutsche Asylpolitik zu demonstrieren, die unmenschliche Bedingungen für die Asylbewerber schaffe. Ihre Anliegen wurden interessiert aufgenommen, aber letztlich von der Politik ignoriert. Trotzdem, die Flüchtlinge wollen nicht aufgeben. Ihre Wünsche sind klar formuliert: Ein Leben in Würde, mit Arbeit und der Chance, sich in dem Land, in das sie geflüchtet sind, zu integrieren.
"Kulturzeit extra: ASYL - Glück im Unglück?" hat die Demonstranten für eine "extra"-Ausgabe zum Thema "Asyl" über ein halbes Jahr lang begleitet und nimmt den Protest der Flüchtlinge zum Anlass, das Leben von Asylbewerbern vorzustellen. Moderiert wird die "Kulturzeit extra " von Andrea Meier und als Gastmoderator von Michail Schischkin, der die Erfahrungen von Flucht und Asyl jahrelang als Übersetzer der schweizerischen Einwanderungsbehörde gemacht hat - davon handelt auch sein Roman "Venushaar".


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19:55

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Meggiy muss zurück

Die Geschichte einer abgewiesenen Asylbewerberin

Film von Hanspeter Bäni

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

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Die Asylbewerberin Meggiy Pombolo hat keinen festen Wohnsitz mehr, seit ihr die Wohnung von einem Tag auf den anderen gekündigt wurde. Auch ihren Job als Serviceangestellte musste sie aufgeben. Nach elf Jahren der Hoffnung hat die Schweiz Meggiys Asylgesuch abgelehnt. ...

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Die Asylbewerberin Meggiy Pombolo hat keinen festen Wohnsitz mehr, seit ihr die Wohnung von einem Tag auf den anderen gekündigt wurde. Auch ihren Job als Serviceangestellte musste sie aufgeben. Nach elf Jahren der Hoffnung hat die Schweiz Meggiys Asylgesuch abgelehnt. Müde vom langen Kampf entscheidet sich die zierliche Afrikanerin, in die Demokratische Republik Kongo zurückzukehren. Sie will nicht wie eine Kriminelle in Handschellen dorthin abgeschoben werden. Stattdessen nutzt sie das Angebot des Schweizer Bundesamts für Migration: In einem Businesskurs lernt sie, wie man ein Ladenlokal führt. Die 36-Jährige will in ihrer Heimat Kinshasa eine Boutique eröffnen.
Die Reportage "Meggiy muss zurück" begleitet Meggiy Pombolos letztes halbes Jahr in der Schweiz und besucht sie ein Jahr später in der Demokratischen Republik Kongo, um zu sehen, was aus dem ehrgeizigen Plan der ehemaligen Asylbewerberin geworden ist.


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20:20

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Unter Verdacht

Die elegante Lösung

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Dr. Eva Maria ProhacekSenta Berger
André LangnerRudolf Krause
Dr. Claus ReiterGerd Anthoff
Giancarlo ManciniLeonardo Nigro
Marcello CaponattiEmilio De Marchi
u.a.
Buch: Don Schubert, Aelrun Goette, Martin Muser
Regie: Aelrun Goette
Länge: 89 Minuten

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Der junge Polizist Thorsten Brenner, der seit Kurzem für die europäische Grenzschutzagentur EuroBordac an Bord des Patrouillenschiffes "Monte bianco" tätig war, wird leblos an der italienischen Küste gefunden. Sein besorgter Vater, der Münchner Polizeipräsident a.D. ...

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Der junge Polizist Thorsten Brenner, der seit Kurzem für die europäische Grenzschutzagentur EuroBordac an Bord des Patrouillenschiffes "Monte bianco" tätig war, wird leblos an der italienischen Küste gefunden. Sein besorgter Vater, der Münchner Polizeipräsident a.D. Heinrich Brenner, glaubt nicht an einen Unfall und bittet Dr. Claus Reiter und sein Team - Dr. Eva Maria Prohacek und André Langner - um Hilfe. In Italien werden die Ermittler von den dortigen Behörden abweisend empfangen: Kapitän Marcello Caponatti, die italienische Besatzung des Patrouillenschiffes und auch der Chef des Grenzschutzes, Francesco Basani, erweisen sich bei den Ermittlungen als unkooperativ. Einzig Brenners deutscher Kollege Harry Mosbach zeigt sich hilfsbereit, glaubt allerdings auch an ein Unglück. Bei ihren Nachforschungen während einer Patrouillenfahrt der "Monte Bianco", werden Prohacek und Langner Zeugen der menschenverachtenden Methoden der EuroBordac-Besatzung. Die Beamten zwingen ein entdecktes Flüchtlingsschiff ohne Wasser und Proviant zur Umkehr. Eva Prohacek ist entsetzt, doch Commandante Caponatti ist durch italienische Gesetzgebung an diese restriktiven Maßnahmen gebunden. Wusste auch Thorsten Brenner von der unmenschlichen Behandlung der Flüchtlinge, und wurde ihm sein Gerechtigkeitssinn letztlich zum Verhängnis? Indessen mischt sich auch der EU-Politiker Johannes Stiegler in die Untersuchungen der internen Ermittler und warnt Reiter und sein Team davor, ihre Kompetenzen zu überschreiten.
"Die elegante Lösung" ist eine Folge der mehrfach preisgekrönten Krimireihe "Unter Verdacht" mit Senta Berger als Ermittlerin Dr. Eva Maria Prohacek.


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21:50
VPS 21:49

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Die Festung

(La Forteresse)

Film von Fernand Melgar

Erstausstrahlung

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"Die Festung" ist eines der großen Schweizer Empfangszentren für Asylsuchende im waadtländischen Vallorbe. Der triste Betonbau mit seinen hohen Mauern und Zäunen empfängt Flüchtlinge aus aller Herren Länder, die alle dasselbe Ziel haben: Sie wollen in der Schweiz ...

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"Die Festung" ist eines der großen Schweizer Empfangszentren für Asylsuchende im waadtländischen Vallorbe. Der triste Betonbau mit seinen hohen Mauern und Zäunen empfängt Flüchtlinge aus aller Herren Länder, die alle dasselbe Ziel haben: Sie wollen in der Schweiz bleiben. Die meisten von ihnen kommen aus Kriegsgebieten, für sie könnte eine Abschiebung fatale Auswirkungen haben.
Nachdem im September 2006 die Schweizer Bevölkerung der Verschärfung des Asyl- und Ausländergesetzes zugestimmt hatte, entschied der westschweizer Filmemacher Fernand Melgar, selbst spanischer Abstammung, seine Dokumentation "Die Festung" zu drehen. Erst nach langen Verhandlungen mit dem Bundesamt für Immigration bekam Melgar eine Dreherlaubnis für die Festung in Vallorbe. Mit Respekt und auch mit Humor verwebt Melgar Flüchtlingsschicksale und zeigt dem Publikum das Leben an einem Ort, wo täglich Menschen mit einer Abschiebung rechnen müssen. Er hat dabei bewusst auf einen Kommentar verzichtet, stattdessen lässt er die Bilder sprechen. Der Dreh dauerte genau 60 Tage lang: Das entspricht der maximalen Aufenthaltsdauer eines Gesuchstellenden.


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22:40

3sat thema: Menschenrecht Asyl

Tod nach Abschiebung - Wadim

Dokumentarfilm von Hauke Wendler und Carsten Rau,

Deutschland 2011

Länge: 90 Minuten

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Wadim K. ist in Deutschland aufgewachsen. Er ist hier zur Schule, zum Sport und in die Ministrantengruppe gegangen. Er sprach Deutsch, er hatte deutsche Freunde, er fühlte sich als Deutscher. Doch einen deutschen Pass hat Wadim nie erhalten, weil er mit seiner Familie ...
(ARD/NDR)

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Wadim K. ist in Deutschland aufgewachsen. Er ist hier zur Schule, zum Sport und in die Ministrantengruppe gegangen. Er sprach Deutsch, er hatte deutsche Freunde, er fühlte sich als Deutscher. Doch einen deutschen Pass hat Wadim nie erhalten, weil er mit seiner Familie 1992 als Flüchtling nach Hamburg kam. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion fühlten sich Wadims russischstämmige Eltern in Lettland nicht mehr sicher. Doch in Deutschland wurde ihr Asylantrag abgelehnt. Es folgten 13 Jahre in Deutschland zwischen Duldungen, Sammelunterkünften und Arbeitsverbot. Die Eltern sind unter dem Druck zusammengebrochen, erkrankten an Depressionen und Psychosen. Die Kinder waren mehr und mehr auf sich gestellt. 2005 versuchte die Ausländerbehörde, die Familie abzuschieben. Der nächtliche Einsatz endete im Desaster: Die Mutter schnitt sich die Pulsadern auf, der Vater kam in Haft. Wadim wurde im Alter von 18 Jahren allein nach Lettland abgeschoben - in ein Land, an das er sich kaum erinnern konnte. Fünf Jahre kämpfte er um eine neue Existenz: Erst in Riga, später irrte er durch Frankreich, Belgien und die Schweiz, wurde erneut nach Lettland deportiert. Bei seinem letzten, illegalen Besuch in Hamburg, im Januar 2010, nahm Wadim sich das Leben. Er wurde 23 Jahre alt.
Der Dokumentarfilm "Tod nach Abschiebung - Wadim" von Hauke Wendler und Carsten Rau setzt das Mosaik eines kurzen Lebens zusammen. Es steht für knapp 90.000 andere Menschen, die mit einer Duldung in Deutschland leben.
(ARD/NDR)


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0:15
VPS 21:50

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:40
Videotext Untertitel

Blumen für Polt

Fernsehfilm, Österreich 2001/2002

Darsteller:
Simon PoltErwin Steinhauer
Karin WalterKarin Kienzer
Karl GappmayerPeter Simonischek
WilliUdo Samel
Friedrich KurzbacherHans-Michael Rehberg
u.a.
Literarische Vorlage: Alfred Komarek
Länge: 94 Minuten

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Es ist Frühling, und die Arbeit in den Weinbergen ist in vollem Gange, da reißen den Gendarmerie-Inspektor Simon Polt zwei Todesfälle aus seiner fröhlichen Stimmung: Der Kleinganove Rudi Riebl und Polts behinderter Freund Willi sind umgekommen. Polt glaubt nicht, dass ...
(ORF/ARTE)

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Es ist Frühling, und die Arbeit in den Weinbergen ist in vollem Gange, da reißen den Gendarmerie-Inspektor Simon Polt zwei Todesfälle aus seiner fröhlichen Stimmung: Der Kleinganove Rudi Riebl und Polts behinderter Freund Willi sind umgekommen. Polt glaubt nicht, dass es sich um Unfälle handelt. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit geht er auf Wahrheitssuche.
"Blumen für Polt" ist ein östereichischer Kriminalfilm mit Erwin Steinhauer.

Im Anschluss, um 2.15 Uhr, folgt mit "Polt muss weinen" ein weitere Fernsehfilm um den österreichischen Gendarmerie-Inspektor, gespielt von Erwin Steinhauer.
(ORF/ARTE)


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2:15
Videotext Untertitel

Polt muss weinen

Fernsehfilm, Österreich 2000

Darsteller:
Simon PoltErwin Steinhauer
Friedrich KurzbacherHans-Michael Rehberg
Karl BrunnerHans Clarin
Enrst HöllenbauerFritz Egger
Grete HahnMichou Friesz
u.a.
nach dem Roman von: Alfred Komarek
Buch: Julian Roman Pölsler, Susanne Freund
Regie: Julian Roman Pölsler
Länge: 89 Minuten

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Simon Polt, Gendarmerie-Inspektor aus Brunndorf, verspürt deutliches Unbehagen, als eines Tages die Leiche des Weinbauern Albert Hahn im Weinviertel gefunden wird. Der mysteriöse Gärgas-Tod lässt Polt keine Ruhe. Viele Weinbauern hatten Grund genug, den Mann ...
(ORF)

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Simon Polt, Gendarmerie-Inspektor aus Brunndorf, verspürt deutliches Unbehagen, als eines Tages die Leiche des Weinbauern Albert Hahn im Weinviertel gefunden wird. Der mysteriöse Gärgas-Tod lässt Polt keine Ruhe. Viele Weinbauern hatten Grund genug, den Mann umzubringen. Ausgerechnet Polt muss nun den Mörder finden.
"Polt muss weinen" ist ein österreichischer Kriminalfilm mit Erwin Steinhauer.
(ORF)


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3:45

Tod nach Abschiebung - Wadim

(Wh.)

Länge: 90 Minuten


(ARD/NDR)


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5:15
Videotext Untertitel

1921 - Von Deutsch-Westungarn zum Burgenland

Film von Birgit Mosser-Schuöcker und Wolfgang Winkler

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte spezial")

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"Wir waren ja Ungarn. Dann sind wir Österreicher geworden", sagt die 103 Jahre Frieda Jeszenkowitsch, wenn sie an ihre Kindheit im heute burgenländischen Rust zurückdenkt. Eine Kindheit in einer Zeit, als eine alte Ordnung unterging, eine neue aber noch nicht greifbar ...
(ORF)

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"Wir waren ja Ungarn. Dann sind wir Österreicher geworden", sagt die 103 Jahre Frieda Jeszenkowitsch, wenn sie an ihre Kindheit im heute burgenländischen Rust zurückdenkt. Eine Kindheit in einer Zeit, als eine alte Ordnung unterging, eine neue aber noch nicht greifbar war.
In der Dokumentation "1921 - Von Deutsch-Westungarn zum Burgenland" lassen Zeitzeugenberichte wie der von Frieda Jeszenkowitsch ein Stück österreichischer Geschichte lebendig werden. Die Historiker Gerald Schlag, Imre Tóth und Gerhard Baumgartner gehen der Frage nach, ob und wie vergangene politische Ereignisse das Zusammenleben der Volksgruppen im heutigen Burgenland beeinflussen.
(ORF)

Sendeende: 6:00 Uhr