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Dezember 2017
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Sonntag, 3. März
Programmwoche 10/2013
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6:15

makro: Arktische Schatzsuche

Wirtschaft in 3sat

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Giovanni Maio: Therapieziel Dankbarkeit -

Über die heilende Kraft der Annahme seiner selbst

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Die moderne Medizin konzentriert sich aus ihrem naturwissenschaftlichen Erbe heraus ausschließlich auf die Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers. Dabei wäre es wichtig, Medizin nicht ausschließlich als Reparaturwerkstatt zu ...
(ARD/SWR)

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Die moderne Medizin konzentriert sich aus ihrem naturwissenschaftlichen Erbe heraus ausschließlich auf die Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers. Dabei wäre es wichtig, Medizin nicht ausschließlich als Reparaturwerkstatt zu verstehen, sondern sich auch in einer personalen Weise auf den Patienten einzulassen und ihm dabei zu helfen, sich in ein gutes Verhältnis zu seinem Kranksein zu setzen.
Vor diesem Hintergrund geht Professor Dr. Giovanni Maio in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" auf die Grenzen der wissenschaftlichen Medizin ein und stellt die heilende Kraft von Zuwendung und Begegnung in den Mittelpunkt. Begrenztheit, so Maio, kann und soll auch als Chance gesehen werden, sich auf den Kern des Lebens zu konzentrieren. Giovanni Maio ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg und Direktor des Interdisziplinären Ethik-Zentrums Freiburg.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Gotthard Graubner: Schwarze Haut


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Achtung die Stadt!

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")


10:15

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Thomas Hettche und Denis Scheck

Erstausstrahlung

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"Totenberg" - so heißt der Berg bei Gießen, in dessen Schatten der Schriftsteller Thomas Hettche aufwuchs. In Hettches gleichnamiger Autobiografie geht es um Heimat, Gewalt, Träume und die Suche nach den Wurzeln. Hettche schildert auch Begegnungen, die ihn geprägt ...
(ARD/SWR/3sat)

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"Totenberg" - so heißt der Berg bei Gießen, in dessen Schatten der Schriftsteller Thomas Hettche aufwuchs. In Hettches gleichnamiger Autobiografie geht es um Heimat, Gewalt, Träume und die Suche nach den Wurzeln. Hettche schildert auch Begegnungen, die ihn geprägt haben. Er trifft die Literaturwissenschaftlerin Christa Bürger, den Regisseur Hans-Jürgen Syberberg und die Künstlerin Anita Albus, macht sich auf die Spuren von Ernst Jünger und Carl Schmitt, erzählt von einer leeren Kiste auf dem Dachboden, die mysteriöses Überbleibsel seiner Familie ist. Thomas Hettche hat in Büchern wie "Woraus wir gemacht sind" und der "Der Fall Arbogast" Gewalt als unausweichliche Größe im menschlichen Leben geschildert. Im Gespräch mit Thea Dorn erzählt er, wie er zu diesem und anderen Lebensthemen kam. Außerdem spricht Thea Dorn mit Denis Scheck über Tom Wolfes Roman "Back to blood", der den Alltag in Miami als einen nicht endenden Bürgerkrieg beschreibt, und fragt: Ist Miamis Gegenwart unsere nahe Zukunft?
(ARD/SWR/3sat)


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10:45

BBC Proms mit den Wiener Philharmonikern

Royal Albert Hall in London

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Er ist ein Großmeister in der europäischen Dirigentenriege: Der Niederländer Bernard Haitink kann auf fast 60 Jahre Erfahrung am Dirigentenpult zurückschauen. 2012 leitete er im Rahmen der traditionellen von der BBC organisierten Sommerkonzertreihe Proms ein Orchester ...

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Er ist ein Großmeister in der europäischen Dirigentenriege: Der Niederländer Bernard Haitink kann auf fast 60 Jahre Erfahrung am Dirigentenpult zurückschauen. 2012 leitete er im Rahmen der traditionellen von der BBC organisierten Sommerkonzertreihe Proms ein Orchester von Weltformat: die Wiener Philharmoniker. Auf dem Programm steht Joseph Haydns Sinfonie Nr. 104 in D-Dur, die bezeichnenderweise aus den "Londoner Sinfonien" des Komponisten stammt. Haydn komponierte seine letzte Sinfonie 1795 während seiner Zeit in der englischen Hauptstadt, wo sie sowohl bei Kritikern gefeiert als auch ein großer kommerzieller Erfolg für ihn wurde. "Die Alpensinfonie" von Richard Strauss - das zweite Werk an diesem Konzertabend - ist als Programmmusik angelegt und beschreibt eine Kindheitserinnerung des Komponisten. Strauss hatte sich in den Alpen auf einem Berg verstiegen und war in ein Unwetter geraten. Die Sinfonie schildert musikalisch die Erlebnisse und wird zu einer sinfonischen Darstellung des Lebens allgemein. Bernard Haitink gelingt es, mit seiner Interpretation, das Werk dem Publikum nahe zu bringen.Den Abschluss des Konzertes bildet der schwungvolle "Frühlingsstimmen"-Walzer von Johann Strauss.
3sat sendet eine Aufzeichnung des Konzerts aus der Londoner Royal Albert Hall.


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12:25

Trilogie der Leidenschaft

Barrie Kosky inszeniert Monteverdi

Film von Dietmar Klumm

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Die Operndokumentation "Trilogie der Leidenschaft" begleitet die Entstehung der drei Monteverdi-Opern "Orpheus", "Odysseus" und "Poppea" auf der Bühne der Komischen Oper Berlin. Sie wirft einen Blick hinter die Kulissen, in die "Nähstube" und in die Werkstatt für Bühne ...

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Die Operndokumentation "Trilogie der Leidenschaft" begleitet die Entstehung der drei Monteverdi-Opern "Orpheus", "Odysseus" und "Poppea" auf der Bühne der Komischen Oper Berlin. Sie wirft einen Blick hinter die Kulissen, in die "Nähstube" und in die Werkstatt für Bühne und Ausstattung, verfolgt die Entwicklung der Figuren und die Entstehung des speziellen Musik-Mixes aus Barock und moderner Musik. Interviews mit Barrie Kosky und Mitwirkenden dokumentieren den aufregenden Entstehungsprozess dieses gigantischen Projekts und führen in die Sujets von Monteverdis Opern-Trilogie ein.


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Videotext Untertitel

Das Südburgenland

Film von Alfred Ninaus und Fritz Aigner

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Das Südburgenland ist geprägt durch eine sanfte Hügellandschaft. Idyllische Weinbaugebiete wie der Eisenberg, der Csaterberg und das Uhudlerland sind beliebte Urlaubs- und Ausflugsziele. Mit Thermen und Golfplätzen in Bad Tatzmannsdorf und Stegersbach lockt die ...
(ORF)

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Das Südburgenland ist geprägt durch eine sanfte Hügellandschaft. Idyllische Weinbaugebiete wie der Eisenberg, der Csaterberg und das Uhudlerland sind beliebte Urlaubs- und Ausflugsziele. Mit Thermen und Golfplätzen in Bad Tatzmannsdorf und Stegersbach lockt die österreichische Region immer mehr Gäste an. Kulturelle Highlights sind das Festival "jOPERA" in Neuhaus am Klausenbach, der Kultursommer auf Burg Güssing und das Musikfestival "Picture on" in Bildein. Und die Fluss- und Aulandschaften von Raab und Lafnitz sind einzigartige Naturparadiese.
Die Dokumentation "Das Südburgenland" porträtiert einen Landstrich, der sich von einem Armenwinkel im Grenzland durch gezielte EU Förderungen zu einer europäischen Modellregion entwickelt und blickt auch hinter die Kulissen der touristischen Vermarktung.
(ORF)


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13:30

Druckfrisch - 10 Jahre

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
3sat sendet "Druckfrisch - 10 Jahre" mit dem Besten aus zehn Jahren neuen Bücher mit Denis Scheck.
(ARD/WDR)


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14:30
Tonsignal in monoFormat 4:3

Aranui - Straße der Kulturen

Kunst und Natur in Französisch-Polynesien

Dokumentation von Thomas Hocke

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Die Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien - Tahiti, Bora-Bora, Moorea und die Marquesas - sind berühmt für ihre landschaftliche Schönheit: Gauguin nannte sie "Inseln des Paradieses".
Die Dokumentation "Aranui - Straße der Kulturen" porträtiert einige von ...

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Die Gesellschaftsinseln in Französisch-Polynesien - Tahiti, Bora-Bora, Moorea und die Marquesas - sind berühmt für ihre landschaftliche Schönheit: Gauguin nannte sie "Inseln des Paradieses".
Die Dokumentation "Aranui - Straße der Kulturen" porträtiert einige von ihnen und berichtet von den Bemühungen der Einheimischen, trotz ihrer Abhängigkeit vom Tourismus die eigene Identität zu bewahren.


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15:30

hitec: Fremde unter uns

Film von Susanne Rostosky

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Ist das Leben auf der Erde ein Einzelfall im ganzen Universum? Neue Antworten könnten Mikroorganismen geben, die durch ihre erstaunlichen Fähigkeiten beeindrucken: Sie schaffen es, Millionen Jahre alt zu werden, und kaum ein Lebensraum - und sei er noch so unwirtlich - ...

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Ist das Leben auf der Erde ein Einzelfall im ganzen Universum? Neue Antworten könnten Mikroorganismen geben, die durch ihre erstaunlichen Fähigkeiten beeindrucken: Sie schaffen es, Millionen Jahre alt zu werden, und kaum ein Lebensraum - und sei er noch so unwirtlich - scheint nicht von ihnen bevölkert zu sein. Für viele Mikroorganismen sind 100 Grad Celsius eine angenehme Temperatur, und allerlei Säuren, die die menschliche Haut zerfressen würden, ein normaler Lebensraum. Das Leben stellt sich viel robuster und anpassungsfähiger dar, als bisher angenommen - und ist damit vielleicht auch im All weiter verbreitet als gedacht.
"hitec: Fremde unter uns" verfolgt die Spur der äußerst anpassungsfähigen Mikroben und zeigt, warum aktuelle Funde aus einem Salzsee in Kalifornien und einem Salzbergwerk in Österreich so spannend sind.


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16:00

Alt und fern

Deutsche Senioren in der Südtürkei

Film von Kamil Taylan

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Was geschieht, wenn ein Deutscher türkischer Herkunft auf Menschen trifft, die deutscher Herkunft sind, aber seit Jahrzehnten in der Türkei leben und sich dort stoisch jeder Integration verweigert haben? Menschen um die 80, die sich vor 20 Jahren an der türkischen ...
(ARD/HR)

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Was geschieht, wenn ein Deutscher türkischer Herkunft auf Menschen trifft, die deutscher Herkunft sind, aber seit Jahrzehnten in der Türkei leben und sich dort stoisch jeder Integration verweigert haben? Menschen um die 80, die sich vor 20 Jahren an der türkischen Riviera niederließen, mit guter Rente und deutscher Ignoranz? Die nie die Landessprache lernten oder sich für die hiesige Kultur interessierten und sich jetzt, oft alt und krank geworden, in einer für sie unfassbaren Fremde verloren fühlen. Vor 50 Jahren war Alanya ein verschlafenes Nest, heute ist es eine große Stadt und eine Hochburg deutscher Senioren. 20.000 von ihnen verbringen dort ihren Lebensabend.
Die Dokumentation "Alt und fern" ist ein subjektives Roadmovie entlang der Atatürkstraße von Alanya, erzählt aus der Perspektive von Kamil Taylan, der aus der Türkei stammt und seit Jahrzehnten in Deutschland lebt. Er trifft auf eine Art Parallelwelt, die er aus Frankfurt bestens kennt.
(ARD/HR)


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16:55
Format 4:3

Herr Ober!

Spielfilm, Deutschland 1991

Darsteller:
Ernst HeldGerhard Polt
Frau HeldChristiane Hörbiger
AgnesUlrike Kriener
Herr FuchsRobert Meyer
Camilla BleissNatalia Lapina
u.a.
Regie: Gerhard Polt
Länge: 95 Minuten

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Nur ungern arbeitet Ernst Held im Hotel seiner vermögenden Gattin als Kellner. Denn für die Gastronomie interessiert er sich ebenso wenig wie für seine biestige Frau. Seine Liebe gehört der Poesie. Als seine Frau ihn wegen angeblicher Untreue vor die Tür setzt, ...
(ARD)

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Nur ungern arbeitet Ernst Held im Hotel seiner vermögenden Gattin als Kellner. Denn für die Gastronomie interessiert er sich ebenso wenig wie für seine biestige Frau. Seine Liebe gehört der Poesie. Als seine Frau ihn wegen angeblicher Untreue vor die Tür setzt, schafft er im Fernsehen den Durchbruch als naiver Poet und sieht einer Karriere als Schriftsteller entgegen. Zudem verliebt er sich in die nette Kneipenwirtin Agnes. Sie enttäuscht ihn aber ebenso wie der zynische Literaturbetrieb, woraufhin er gebrochen zu seiner Gattin zurückkehrt.
"Herr Ober!" ist eine unterhaltsame Komödie von und mit dem beliebten Kabarettisten Gerhard Polt ("Kehraus", "Man spricht deutsh"). Auf seine unnachahmliche Art spielt Polt mit versteckter Bissigkeit einen liebenswürdigen, aufrichtigen Toren, der im Namen der "Gemütlichkeit" gegen die Windmühlen des seelenlosen Fernsehbetriebs und der blasierten Kulturschickeria ankämpft.
(ARD)


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18:30

Wunderwelt der Habsburger

Die neue Kunstkammer Wien

Film von Markus Greussing

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Die weltweit einzigartige Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, die über zehn Jahre hinweg aus baulichen und konservatorischen Gründen geschlossen war, wird am 28. Februar 2013 wiedereröffnet - mit 2.200 Kunstobjekten auf einer Ausstellungsfläche von 2.700 ...
(ORF)

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Die weltweit einzigartige Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, die über zehn Jahre hinweg aus baulichen und konservatorischen Gründen geschlossen war, wird am 28. Februar 2013 wiedereröffnet - mit 2.200 Kunstobjekten auf einer Ausstellungsfläche von 2.700 Quadratmetern. Das älteste Objekt ist über 1.100 Jahre alt, das jüngste gerade einmal 120 Jahre.
Wie präsentiert man die einzigartige Sammlung für ein Publikum von heute, und wie kamen die edlen, wundersamen Schätze aus Gold, Elfenbein, Bronze und Edelsteinen eigentlich nach Wien? Wer waren die findigen Kunstsammler und wer gab sie in Auftrag? Die Dokumentation "Die Kunstkammer im KHM" beantwortet diese und andere Fragen, zeigt die Highlights der Sammlung, blickt in die Depots, zeigt die aufwendige Arbeit in den Restaurierungswerkstätten und spricht mit den kreativen Köpfen der neuen Kunstkammer.
(ORF)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Pasta - echt italienisch

Film von Annette Frei Berthoud

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Tortellini, Tagliatelle und Ravioli: Bologna und die Emilia-Romagna sind die Hochburg der frischen Pasta. In der ligurischen Küche spielen aromatische Kräuter eine große Rolle. Für die "Trofie al Pesto" wird das Basilikum von Hand geschnitten. Die Pasta-Herstellung in ...

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Tortellini, Tagliatelle und Ravioli: Bologna und die Emilia-Romagna sind die Hochburg der frischen Pasta. In der ligurischen Küche spielen aromatische Kräuter eine große Rolle. Für die "Trofie al Pesto" wird das Basilikum von Hand geschnitten. Die Pasta-Herstellung in Gragnano bei Neapel hat eine lange Tradition. Das Dreisterne-Restaurant Don Alfonso 1890 hat der klassischen Pasta zu neuem Erfolg verholfen. Thomas Verdillo von Tommaso's Restaurant in Brooklyn, Enkel von Emigranten aus Neapel, fühlt sich als US-Amerikaner und ist doch ein waschechter Italiener, immer auf der Suche nach den besten Rezepten der italienischen Küche. Biologisches Getreide, reines Quellwasser, schonende Verarbeitung und exklusive Verpackung machen Pasta zum erschwinglichen Luxusobjekt. Pasta ist mehr als die dampfende Schüssel Spaghetti auf dem Familientisch. Die Kreationen von Sternekoch Davide Scabin aus Turin gleichen futuristischen Skulpturen.
Die Dokumentation "Pasta - echt italienisch" huldigt dem italienischen Nationalgericht.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bialowieza, Polen/Weißrussland

Wildnis unter dem Dach der Urwaldriesen

Film von Thomas Willers

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50 Meter hoch ragen die Baumriesen im Urwald von Bialowieza in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt und im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen ...
(ARD/SWR)

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50 Meter hoch ragen die Baumriesen im Urwald von Bialowieza in den Himmel empor. Schwarzstörche haben in den ausladenden Ästen ihren Horst angelegt und im Totholz abgestorbener Bäume brüten Eulen und zahllose Spechte. Versteckt in den Kronen ziehen Adler ihre Jungen auf. Die Artenvielfalt ist in der polnischen Region an der Grenze zu Weißrussland immens, denn anders als im Wirtschaftswald bleibt dort abgestorbenes Holz am Boden liegen und bietet Lebensraum für zahllose Insekten. Singvögel wissen diese Nahrungsfülle zu schätzen. Wölfe und Luchse gehen im Dickicht auf die Jagd, spähen nach Wildschweinen, Rehen und Hirschen. Noch heute durchstreifen auch Wisente den großen Wald.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" zeigt die Wildnis des Bialowieza-Nationalparks, der seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Frauen im Islam

Shahida - Allahs Bräute

Dokumentarfilm von Natalie Assouline, Israel 2008

Länge: 76 Minuten

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21. März 2002: Es ist Muttertag. Kahira macht Frühstück für ihre vier kleinen Kinder, umarmt sie und schickt sie in die Schule. Wenig später machen sich Kahira, eine andere junge Frau und ein Mann auf den Weg nach Jerusalem. Als sie die Stadt erreichen, mischen sich ...

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21. März 2002: Es ist Muttertag. Kahira macht Frühstück für ihre vier kleinen Kinder, umarmt sie und schickt sie in die Schule. Wenig später machen sich Kahira, eine andere junge Frau und ein Mann auf den Weg nach Jerusalem. Als sie die Stadt erreichen, mischen sich die beiden Frauen unter die Menge, kaufen Blumen und beobachten die angrenzenden Straßen. Dann zerreißt eine ohrenbetäubende Explosion die Luft. Die Innenstadt versinkt im Chaos. Später in der Nacht wird Kahira von israelischen Soldaten festgenommen. Drei Menschen kamen bei der terroristischen Attacke ums Leben, 80 wurden verletzt. Kahira wird zu dreimal Lebenslänglich verurteilt. Sie kommt ins Hasharon-Gefängnis in Israel, einen Sicherheitstrakt für weibliche Gefangene, zumeist Palästinenserinnen. Alle waren in Selbstmordattentate verwickelt.
Die Autorin und Regisseurin Natalie Assouline, eine israelische Jüdin, begibt sich zu diesen Frauen - um zu verstehen, nicht um zu verurteilen. Sie hat eine intensive Beziehung zu den gefangenen Frauen aufgebaut und darf ohne Beschränkung durch die Gefängnisleitung drehen. Die meisten Täterinnen sind zwischen 25 und 30 Jahre alt, sie haben ihr ganzes Leben noch vor sich. Einige sind Mütter, haben Familien. Eine von ihnen ist schwanger. Es stellt sich die Frage: Warum setzten diese Frauen alles aufs Spiel? Was hat sie dazu gebracht, Allah über alles, auch über die eigenen Familien und ihre Kinder zu stellen, ihren Neugeborenen ein Leben im Gefängnis zuzumuten oder als Schwangere einen Anschlag auf eine Kinderkrippe zu verüben?
Der bei diesen Besuchen entstandene Dokumentarfilm "Shahida - Allahs Bräute" spiegelt den Widerspruch und den inneren Konflikt, den man angesichts dieser Frauen empfindet. Man ist hin- und hergerissen zwischen Anteilnahme, manchmal Mitgefühl oder gar Verständnis bis hin zu völligem Unverständnis, zu Abscheu und Wut angesichts ihrer grausamen Taten und Morde.

Mit oder ohne Kopftuch: In der Filmreihe "Frauen im Islam" vom 3. bis zum 8. März zeigt 3sat, dass es viele starke, mutige und kämpferische Muslimas gibt, die ihren ganz eigenen Weg gehen. Als nächster Beitrag dieser Reihe folgt im Anschluss, um 21.30 Uhr, der Dokumentarfilm "Mein Herz sieht die Welt schwarz".


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21:30

Dokumentarfilmzeit: Frauen im Islam

Mein Herz sieht die Welt schwarz

Eine Liebe in Kabul

Dokumentarfilm von Helga Reidemeister, Deutschland 2009

Länge: 87 Minuten

Erstausstrahlung

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Hossein und Shaima lieben sich seit ihrer Kindheit. Der Krieg reißt sie als Halbwüchsige auseinander. Im Kabul der 1990er Jahre finden sie sich wieder. Die Armut zwingt Hossein, im Krieg zu kämpfen. Hossein wird durch Granatsplitter verletzt und ist danach ...
(ARD/WDR/3sat)

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Hossein und Shaima lieben sich seit ihrer Kindheit. Der Krieg reißt sie als Halbwüchsige auseinander. Im Kabul der 1990er Jahre finden sie sich wieder. Die Armut zwingt Hossein, im Krieg zu kämpfen. Hossein wird durch Granatsplitter verletzt und ist danach querschnittsgelähmt. Wenig später wird Shaima als vierte Ehefrau an einen 40 Jahre älteren Mann verkauft und schwanger. Shaimas Ehemann bleibt die Hälfte des Brautgeldes schuldig. Deshalb holt ihr Vater sie zurück in die patriarchalische Enge seiner Familie, wo sie mit ihrer inzwischen fünfjährigen Tochter noch heute lebt. Das hindert die beiden Liebenden nicht, sich gegen den strikten Willen ihrer Familien so oft wie möglich zu sehen. Sie träumen von einem gemeinsamen Leben in Frieden. In Bedrängnis und in Angst vor der drohenden Rache durch die männlichen Mitglieder beider Familien versuchen Hossein und Shaima unter schwierigsten Umständen ihre Liebe zu leben.
Der Dokumentarfilm "Mein Herz sieht die Welt schwarz" von Helga Reidemeister beschreibt einen Tabubruch, dessen Ausgang ungewiss ist.

In der Filmreihe "Frauen im Islam" folgt am Montag, 4. März, um 23.25 Uhr das dokumentarische Roadmovie "Die Busfahrerin - eine iranische Reise".
(ARD/WDR/3sat)


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22:55
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Unheil aus der Flasche

Fernsehfilm, DDR 1987

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Unterleutnant BeckerJörg Hengstler
Frau HenrichJenny Gröllmann
Herr HenrichJürgen Reuter
Junge Frau HenrichBarbara Schnitzler
u.a.
Länge: 82 Minuten

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Frau Henrich ist geschieden, Dolmetscherin von Beruf, alkoholkrank und hat sich einer Entziehungskur unterzogen. Danach erhält sie das Sorgerecht für ihren zwölfjährigen Sohn Holger zurück. Der drei Jahre ältere Ulf bleibt beim Vater, der wieder geheiratet hat. Doch ...
(ARD/MDR)

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Frau Henrich ist geschieden, Dolmetscherin von Beruf, alkoholkrank und hat sich einer Entziehungskur unterzogen. Danach erhält sie das Sorgerecht für ihren zwölfjährigen Sohn Holger zurück. Der drei Jahre ältere Ulf bleibt beim Vater, der wieder geheiratet hat. Doch als sich im Alltag die Probleme häufen und die Hoffnung auf ein zweites Glück mit dem Ex-Mann zerbricht, greift Frau Henrich wieder zur Flasche. Es beginnt ein Kreislauf, dem sich auch Holger nicht entziehen kann. Der Junge, der seine Mutter liebt und auf keinen Fall zurück ins Heim will, "hilft" ihr in seiner kindlichen Not. Bei der Polizei mehren sich bald rätselhafte Einbruchsdiebstähle. Als Hauptmann Fuchs und Unterleutnant Becker zu einem Einbruch in einer Parfümerie gerufen werden, finden sie den schwer verletzten Holger. Ihre Ermittlungen ergeben, dass Holger einen Komplizen gehabt haben muss und dass weitere Personen von den Delikten des Jungen profitieren. Hauptmann Fuchs legt einen Köder aus.
"Unheil aus der Flasche" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:20
Tonsignal in monoFormat 4:3

Der Kommissar und sein Lockvogel

(Dernier Domicile connu)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1969

Darsteller:
Marceau LeonettiLino Ventura
Jeanne DumasMarlène Jobert
GregMichel Constantin
LoringPaul Crauchet
Roger MartinPhilippe March
u.a.
Regie: José Giovanni
Länge: 99 Minuten

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Inspektor Marceau wird wegen seiner rüden Methoden auf ein kleines Polizeirevier strafversetzt. Gemeinsam mit der jungen Polizeiassistentin Jeanne, die ihm als Lockvogel dient, geht er in kleinen Kinos auf die Jagd nach Sittenstrolchen. Doch eines Tages wird Marceau in ...
(ARD)

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Inspektor Marceau wird wegen seiner rüden Methoden auf ein kleines Polizeirevier strafversetzt. Gemeinsam mit der jungen Polizeiassistentin Jeanne, die ihm als Lockvogel dient, geht er in kleinen Kinos auf die Jagd nach Sittenstrolchen. Doch eines Tages wird Marceau in die Zentrale zurückgerufen. Er soll einen gewissen Roger Martin finden, der in einem Mordprozess dringend als Zeuge aussagen soll, aber aus Furcht untergetaucht ist. Gemeinsam mit der eifrigen, voller Idealen steckenden Jeanne nimmt Marceau die Herausforderung an. Tatsächlich gelingt ihnen das scheinbar Unmögliche: Sie können Martin aufspüren. Widerstrebend erklärt dieser sich bereit, die entscheidende Aussage zu machen. Für den Polizeiapparat ist die Angelegenheit damit erledigt. Doch nun, ohne Polizeischutz, ist er möglichen Mordanschlägen ausgeliefert.
José Giovanni hat Lino Ventura in "Der Kommissar und sein Lockvogel" eine Rolle auf den Leib geschrieben: Leonetti ist ein Mann ohne Illusionen, mit einer gehörigen Portion Zynismus aber nicht ohne verhaltene Sympathie für die junge Anfängerin, die noch Ideale hat.
(ARD)


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2:00
Format 4:3

Herr Ober!

Spielfilm, Deutschland 1991

(Wh.)

Länge: 95 Minuten


(ARD)


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3:35
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Herrscher ohne Krone

Spielfilm, BRD 1956

(Wh.)

Länge: 101 Minuten


(ARD)


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5:15

Reisewege Polen

(Wh.)


(ARD/SR)

Sendeende: 6:00 Uhr