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Sonntag, 24. Februar
Programmwoche 09/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ute Planert: Nation und Krieg an der Wende zur

Moderne - Eine Erfahrungsgeschichte der Umbruchzeit

in Südwestdeutschland

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In den Befreiungskriegen gegen Napoleon und die französische Fremdherrschaft erwachte in Deutschland erstmals ein Nationalgefühl, was schließlich zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 führte. So lesen wir es in den Geschichtsbüchern. Aber wie haben die ...
(ARD/SWR)

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In den Befreiungskriegen gegen Napoleon und die französische Fremdherrschaft erwachte in Deutschland erstmals ein Nationalgefühl, was schließlich zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 führte. So lesen wir es in den Geschichtsbüchern. Aber wie haben die Menschen diese Umbruchzeit erlebt? Vor allem im Südwesten, wo man zunächst mit Österreich gegen die Franzosen kämpfte, dann in Napoleons Armee eingereiht wurde, um schließlich, kurz vor Schluss, noch einmal die Seite zu wechseln und mit den Preußen gegen Napoleon zu kämpfen? Die Bevölkerung litt unter den Kriegen und versuchte Kriegsbelastungen - woher sie auch kamen - abzuwehren.
Professor Dr. Ute Planert beschreibt in ihrem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" diese Umbruchzeit in Südwestdeutschland. Ute Planert lehrt Neuere Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal und ist derzeit als Gastprofessorin an der Universität Toronto tätig.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Lucio Fontana: Concetto Spaziale


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Bella Italia

Wie viel Wahrheit braucht die Politik?

(aus der SRF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Italien ist zwar für viele Nordländer immer noch der Inbegriff des Südens - doch die "Dolce Vita" hat auch ihre Schattenseiten: Bürokratie, Korruption und Mafia bremsen das Land, und auch kulturell wurde Italien durch Fehlinformation und dumpfe Fernsehunterhaltung ...

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Italien ist zwar für viele Nordländer immer noch der Inbegriff des Südens - doch die "Dolce Vita" hat auch ihre Schattenseiten: Bürokratie, Korruption und Mafia bremsen das Land, und auch kulturell wurde Italien durch Fehlinformation und dumpfe Fernsehunterhaltung korrumpiert. Auch zwei Jahre Mario Monti - nach fast zwei Jahrzehnten Silvio Berlusconi - haben das Land noch nicht gerettet.
Anlässlich der italienischen Wahlen ist die Journalistin und Italien-Kennerin Oktavia Brugger zu Gast bei Moderatorin Katja Gentinetta in der Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie". Brugger, langjährige RAI-Korrespondentin und Berlusconi-Kritikerin, spricht über ihre Erfahrungen mit Italiens Gesellschaft und über die Frage, wie viel Wahrheit in der Politik möglich und notwendig ist.


10:15

Literatur im Foyer

Thea Dorn im Gespräch mit Christoph Ransmayr

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"Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt. In den 70 Episoden dieses Atlas ist ausschließlich von Orten die Rede, an denen ich gelebt, die ich bereist oder durchwandert habe, und ausschließlich von Menschen, denen ich dabei begegnet bin, Menschen, die ...
(ARD/SWR)

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"Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt. In den 70 Episoden dieses Atlas ist ausschließlich von Orten die Rede, an denen ich gelebt, die ich bereist oder durchwandert habe, und ausschließlich von Menschen, denen ich dabei begegnet bin, Menschen, die mir geholfen, die mich behütet, bedroht, gerettet oder geliebt haben." In seinem Debüt "Der Schrecken des Eises und der Finsternis" erzählte der österreichische Bestseller-Autor Christoph Ransmayr die Geschichte einer österreichischen Expedition zum Nordpol, in seinem Durchbruch "Die letzte Welt" verfolgte er den römischen Dichter Ovid in seinem Exil am Schwarzen Meer. 70 Orte unserer Welt bereist Christoph Ransmayr in seinem neuen Buch "Atlas eines ängstlichen Mannes" auf der Suche nach dem Schrecken und dem Schönen, das dort lauert, wo der Mensch nicht mehr zuhause ist.
Thea Dorn spricht in "Literatur im Foyer" mit Christoph Ransmayr über sein neues Buch "Atlas eines ängstlichen Mannes"
(ARD/SWR)


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10:45
Dolby-Digital 5.1 Audio

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1

Concertgebouw Amsterdam, 2009

Orchester: Royal Concertgebouw Orchestra, Amsterdam

Musikalische Leitung: Daniel Harding

Erstausstrahlung

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Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gilt weltweit als das führende Sinfonieorchester. Gegründet 1888 wurde es mit seinen Interpretationen zeitgenössischer Komponisten, allen voran Gustav Mahlers, in kürzester Zeit zu einem Klangkörper von internationaler ...

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Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gilt weltweit als das führende Sinfonieorchester. Gegründet 1888 wurde es mit seinen Interpretationen zeitgenössischer Komponisten, allen voran Gustav Mahlers, in kürzester Zeit zu einem Klangkörper von internationaler Bedeutung. Anlässlich des 150. Geburts- und 100. Todestages von Gustav Mahler und getreu seiner Mahler-Tradition präsentierte das Königliche Concertgebouw Orchester eine Konzertreihe, die alle zehn Sinfonien des Komponisten sowie "Das Lied von der Erde" umfasste und von den größten Dirigenten unserer Zeit interpretiert wurde. Zu diesem Zyklus gehört auch Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur. 1888 vollendet und 1889 in Budapest uraufgeführt klingt in diesem sinfonischen Werk sein Liederzyklus "Lieder eines fahrenden Gesellen" deutlich nach. Zu dieser, seiner ersten Sinfonie soll eine unglückliche Liebe Mahler angeregt haben.
In der Aufzeichnung spielt das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam Mahlers "Sinfonie Nr. 1" unter der Leitung von Daniel Harding.

Als weitere Sinfonien aus der Gustav Mahler-Konzertreihe, gespielt vom Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, zeigt 3sat Sonntag, 31. März, 11.30 Uhr, die "Sinfonie Nr. 2" (Auferstehungssinfonie), Montag, 1. April, 9.00 Uhr, die "Sinfonie Nr. 5" und Sonntag, 5. Mai, 10.15 Uhr, die "Sinfonie Nr. 8".


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11:45

Ralph Giordano - warum Erinnern wichtig ist

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

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Das Erinnern an den Holocaust ist eine Notwendigkeit, um aus der Vergangenheit zu lernen. Doch Erinnerung kann verblassen. Der deutsche Journalist, Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ralph Giordano hat sein Leben lang gegen das Vergessen und Verdrängen ...

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Das Erinnern an den Holocaust ist eine Notwendigkeit, um aus der Vergangenheit zu lernen. Doch Erinnerung kann verblassen. Der deutsche Journalist, Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Ralph Giordano hat sein Leben lang gegen das Vergessen und Verdrängen nationalsozialistischer und anderer Verbrechen gegen die Menschlichkeit gekämpft.
Markus Spillmann und Marco Färber sprechen in einem Gespräch aus der Reihe "NZZ Standpunkte" mit Ralph Giordano über die Notwendigkeit und Schwierigkeiten des Erinnerns, über das Aussterben der Zeitzeugen und über Möglichkeiten, die Erinnerungen dennoch weiterzugeben.


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12:35

Der Kinderchirurg

Tausendsassa auf verschiedenen Bühnen

Reportage von Muriel Spitzer

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

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Martin Meuli hat einen Hang zum Unkonventionellen: Er wäre beinahe Opernsänger geworden, entschied sich dann aber doch für die Medizin. Heute ist er Chefarzt der Chirurgie am Zürcher Kinderspital und führt sein Amt mit Leib und Seele aus. Die Arbeit mit den Kindern ...

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Martin Meuli hat einen Hang zum Unkonventionellen: Er wäre beinahe Opernsänger geworden, entschied sich dann aber doch für die Medizin. Heute ist er Chefarzt der Chirurgie am Zürcher Kinderspital und führt sein Amt mit Leib und Seele aus. Die Arbeit mit den Kindern motiviert den Bündner jeden Tag von neuem. "Je kleiner, desto schwieriger, desto lieber", sagt er über seine Patienten. Meuli operiert auch die Kleinsten unter den Kleinen. Im Dezember 2010 gelang es ihm und seinem Team als erste in der Schweiz, ein ungeborenes Baby mit der Diagnose "offener Rücken" bereits im Mutterleib zu operieren. Der Musik ist Martin Meuli auch ohne Opernkarriere treu geblieben. Im Spital ist jedem bekannt, dass der Chef im Anmarsch ist, wenn im Gang jemand aus voller Kehle singt.
Muriel Spitzer hat Martin Meuli für ihre Reportage "Der Kinderchirurg" bei seiner Arbeit im Kinderspital begleitet.


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Videotext Untertitel

Misstöne im Weißen Ballett - die Lipizzaner

Film von Günter Kaindlstorfer

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Sie gehören zu Wien wie Tafelspitz und Opernball: die edlen Hengste der "Spanischen Hofreitschule". Seit viereinhalb Jahrhunderten wird im Herzen der Millionenstadt Wien die Hohe Schule der Reitkunst zelebriert. Die Lipizzaner fehlen heute in keinem Wiener Reiseführer. ...
(ORF)

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Sie gehören zu Wien wie Tafelspitz und Opernball: die edlen Hengste der "Spanischen Hofreitschule". Seit viereinhalb Jahrhunderten wird im Herzen der Millionenstadt Wien die Hohe Schule der Reitkunst zelebriert. Die Lipizzaner fehlen heute in keinem Wiener Reiseführer. Seit einigen Jahren hält nun Elisabeth Gürtler, im Hauptberuf Geschäftsführerin des Hotels Sacher, die Zügel der Hofreitschule in ihren Händen. Kritiker werfen ihr vor, sie nehme das "weiße Ballett" an die Kommerzkandare. Was ist dran an dieser Kritik? Droht den Lipizzanern der Ausverkauf an den Kommerz?
Günter Kaindlstorfer wagt in seiner Dokumentation "Misstöne im weißen Ballett - die Lipizzaner" einen Blick hinter die Kulissen einer österreichischen Institution.
(ORF)


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13:30

Das blaue Sofa

Literatur mit Wolfgang Herles


Wolfgang Herles stellt in seiner Sendung "Das blaue Sofa" wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion.


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14:00

Toronto - Vancouver, einfache Fahrt bitte!

Mit dem Zug quer durch Kanada

Film von Uwe Kröger

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Riesige Wälder, Seengebiete und Gebirge: Die Zugreise quer durch Kanada von Toronto nach Vancouver im "The Canadian" ist auch eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian Summer in Ontario zu den eisigen Gipfeln der winterlichen Rocky ...

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Riesige Wälder, Seengebiete und Gebirge: Die Zugreise quer durch Kanada von Toronto nach Vancouver im "The Canadian" ist auch eine Reise durch zwei Jahreszeiten: vom herbstlichen Flammenmeer des Indian Summer in Ontario zu den eisigen Gipfeln der winterlichen Rocky Mountains. 72 Stunden dauert die Fahrt.
Die Reportage "Toronto - Vancouver, einfache Fahrt bitte!" erzählt von einer Zugreise durch Kanada.


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15:00
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

David Copperfield

Spielfilm, USA 1935

Darsteller:
David als KindFreddie Bartholomew
David als junger MannFrank Lawton
MicawberW. C. Fields
Uriah HeepRoland Young
Tante Betsy TrotwoodEdna May Oliver
Mr. MurdstoneBasil Rathbone
DoraMaureen O'Sullivan
u.a.
Regie: George Cukor
Länge: 124 Minuten

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England, im 19. Jahrhundert: Der kleine David Copperfield wächst unter bescheidenen Verhältnissen als Halbwaise auf. Dank der Liebe seiner Mutter Clara ist es trotzdem eine glückliche Kindheit - bis Clara erneut heiratet, denn Davids neuer Stiefvater Murdstone ist ein ...
(ARD)

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England, im 19. Jahrhundert: Der kleine David Copperfield wächst unter bescheidenen Verhältnissen als Halbwaise auf. Dank der Liebe seiner Mutter Clara ist es trotzdem eine glückliche Kindheit - bis Clara erneut heiratet, denn Davids neuer Stiefvater Murdstone ist ein übler Tyrann, der Davids Mutter rasch in den frühen Tod treibt. Danach wird der Junge zur Kinderarbeit nach London geschickt, wo er in dem umtriebigen Micawber einen Vaterersatz und Freund findet. Leider landet Micawber dank seiner Machenschaften bald im Gefängnis, und David ist wieder einmal allein. Der harten Zwangsarbeit müde, flüchtet er zu Fuß von London nach Dover, wo seine Tante Betsy Trotwood lebt. Diese beschützt ihn nicht nur vor den Nachstellungen seines bösartigen Stiefvaters, sondern sorgt auch dafür, dass David eine gute Ausbildung erhält. Von nun an geht es bergauf. Jahre später kehrt David nach London zurück, um sich als Schriftsteller zu etablieren. Dort lernt er auch seine erste große Liebe Dora kennen. Doch das Schicksal hält noch viele Überraschungen für ihn bereit.
George Cukors Epos aus dem Jahr 1935 gilt bis heute als gelungenste Adaption des berühmten Jugendromans von Charles Dickens. Der Spielfilm beeindruckt mit einer Starbesetzung bis in die Nebenrollen: Der tyrannische Stiefvater wird von Basil Rathbone verkörpert, der bis heute als "der" Sherlock-Holmes-Darsteller gilt, David Copperfields zwielichtigen, aber gutherzigen väterlichen Freund Micawber spielt der berühmte Komiker W.C. Fields und Maureen O'Sullivan (Dora) ist bis heute die mit Abstand bekannteste "Jane" aus unzähligen "Tarzan"-Verfilmungen.
(ARD)


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17:00
Videotext Untertitel

Ein Vater kämpft um seine Kinder

(Evelyn)

Spielfilm, USA/Deutschland/Irland 2002

Darsteller:
Desmond DoylePierce Brosnan
Dermot DoyleNiall Beagan
Evelyn DoyleSophie Vavasseur
Maurice DoyleHugh McDonagh
Charlotte DoyleMairead Devlin
Michael BeattieStephen Rea
Bernadette BeattieJulianna Margulies
u.a.
Regie: Bruce Beresford
Länge: 89 Minuten

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Nachdem der Maler Desmond Doyle von seiner Frau verlassen wurde, werden seine drei Kinder Dermot, Maurice und Evelyn auf staatliche Anweisung in katholischen Heimen untergebracht. Für Doyle bricht eine Welt zusammen. Fest entschlossen, seine Kinder nach Hause ...
(ARD)

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Nachdem der Maler Desmond Doyle von seiner Frau verlassen wurde, werden seine drei Kinder Dermot, Maurice und Evelyn auf staatliche Anweisung in katholischen Heimen untergebracht. Für Doyle bricht eine Welt zusammen. Fest entschlossen, seine Kinder nach Hause zurückzuholen, findet er Unterstützung bei der Kellnerin Bernadette und deren Bruder, dem prominenten Anwalt Michael. Obwohl Michael ihn warnt, dass er vor Gericht nur geringe Aussichten auf einen Sieg hat, will Doyle um sein Recht als Vater kämpfen. Am Tag der ersten Gerichtsverhandlung erleidet Doyle einen herben Rückschlag. Doch seine Anwälte bringen den Fall in einem zähen Kampf bis vor den Obersten Gerichtshof und Doyles Tochter Evelyn tritt mit einer bewegenden Aussage in den Zeugenstand.
Angesiedelt im Dublin der 1950er Jahre und basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt "Ein Vater kämpft um seine Kinder" die Chronologie eines bahnbrechenden Gerichtsprozesses. Pierce Brosnan spielt die Rolle des verzweifelten Vaters.
(ARD)


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18:30

Die Malerin Natalja Gontscharowa

In der Welt der "Ballets Russes"

Film von Elisabeth Weyer

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Natalja Gontscharowa zählt zu den Großen der Kunstgeschichte, doch noch vor einigen Jahren war die russische Avantgarde-Malerin fast eine Unbekannte. Das änderte sich schlagartig, als 2007 im Londoner Auktionshaus Christie's eines ihrer Gemälde mit einem Rekordpreis ...
(ARD/HR)

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Natalja Gontscharowa zählt zu den Großen der Kunstgeschichte, doch noch vor einigen Jahren war die russische Avantgarde-Malerin fast eine Unbekannte. Das änderte sich schlagartig, als 2007 im Londoner Auktionshaus Christie's eines ihrer Gemälde mit einem Rekordpreis von fast Zehn Millionen Dollar versteigert wurde. Seitdem zählen ihre Bilder zu den höchst gehandelten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Auch dass Gontscharowa für das Theater gearbeitet hat, ist kaum bekannt. Doch die Bühnenbilder und Kostüme, die sie im Pariser Exil vor allem für Sergej Diaghilews legendäres Russisches Ballett entwarf, sind eine Entdeckung. Sie trugen mit dazu bei, dass dieses Ballett zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Theaterwelt revolutionierte.
Im Mittelpunkt der Dokumentation "Die Malerin Natalja Gontscharowa" stehen die Arbeiten der Künstlerin für das Theater. Der Film folgt den Spuren ihres Lebens - in die russische Provinz, wo sie 1881 geboren wurde, nach Moskau und ins Pariser Exil, wo sie 1962 starb.
(ARD/HR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Chinas unbekannte Küche (2/2)

Taiwan

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Taiwan ist in erster Linie für seine ultrakompetitive Elektronikindustrie bekannt. Auf der subtropischen Insel locken aber auch aufregende kulinarische Erlebnisse. Im arbeitsamen Taiwan wird nämlich nicht nur rund um die Uhr gearbeitet, es wird auch rund um die Uhr ...

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Taiwan ist in erster Linie für seine ultrakompetitive Elektronikindustrie bekannt. Auf der subtropischen Insel locken aber auch aufregende kulinarische Erlebnisse. Im arbeitsamen Taiwan wird nämlich nicht nur rund um die Uhr gearbeitet, es wird auch rund um die Uhr gegessen. Dabei sind gesunde, kleine Happen besonders beliebt. Die hohe Qualität der angebotenen Leckerbissen lässt die taiwanesische Küche immer mehr zu einem weiteren Exportschlager der Inselrepublik werden.
Teil zwei der Dokumentation "Chinas unbekannte Küche" besucht Taiwan.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Klöster Nordmoldawiens, Rumänien

Bilderwelt des Glaubens

Film von Raimund Ulbrich

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Nachdem Konstantinopel im 15. Jahrhundert von den Türken eingenommen wurde, sah sich Rumänien als letzte christliche Bastion des Abendlandes. Der Kampf gegen Türken, Tartaren und Sarazenen wurde für die Moldawier zum Kampf gegen das Böse schlechthin. Aus diesem ...
(ARD/SWR)

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Nachdem Konstantinopel im 15. Jahrhundert von den Türken eingenommen wurde, sah sich Rumänien als letzte christliche Bastion des Abendlandes. Der Kampf gegen Türken, Tartaren und Sarazenen wurde für die Moldawier zum Kampf gegen das Böse schlechthin. Aus diesem Glauben heraus wurden damals die schönsten Klöster Moldawiens erbaut. Um die Fülle ihres Glaubens darzustellen, bemalten die Moldawier ihre Klosterkirchen nicht nur innen, sondern auch außen. Neu und einzigartig war damals, dass kein Zentimeter Wand unbemalt blieb. Einzigartig ist auch die Bildkomposition, die Architektur und Fresko zu einer inneren Einheit verschmelzen lässt. Die Leuchtkraft der wetterfesten Farben hat bis heute nicht nachgelassen. Die Bilder sind flächig und ikonenhaft, denn nach orthodoxem Glauben kann nur das Zweidimensionale den Blick für die Ewigkeit weiten. Dennoch durchzieht sie eine innere Bewegung.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die Klöster Nordmoldawiens vor.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Die Husky-Familie (1/2)

Ein Leben im Schnee

Film von Ralf Breier und Claudia Kuhland

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Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Kristen und Dave Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutter kochen über Trinkwasser aus dem See schöpfen bis zu Schießübungen auf ...
(ARD/NDR)

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Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Kristen und Dave Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutter kochen über Trinkwasser aus dem See schöpfen bis zu Schießübungen auf Schneemänner. Die Schlittenhunde sind Teil der Familie, die Mädchen versorgen sie täglich bei klirrender Kälte und trainieren mit ihnen. Die bald 15-jährige Annika möchte im kommenden Frühjahr zum ersten Mal am legendären "Junior Iditarod" teilnehmen, der Juniorausgabe des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Die ganze Familie unterstützt Annika bei den Vorbereitungen, begleitet sie auf der großen Tour über 3.500 Kilometer nach Alaska und fiebert mit ihr während des strapaziösen Rennens.
Die zweiteilige Dokumentation "Die Husky-Familie" erzählt von vier außergewöhnlichen Menschen, die mit ihren Schlittenhunden ein großes Abenteuer meistern. Der Film zeigt die Freuden und Plagen ihres autarken Lebens in der subarktischen Wildnis am Ufer des Großen Sklavensees und ihre aufreibende Winterreise voll unerwarteter Hindernisse bis an die Ziellinie des "Junior Iditarod". Erster Teil.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Die Husky-Familie" zeigt 3sat im Anschluss um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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21:00

Die Husky-Familie (2/2)

Rennfieber

Film von Ralf Breier und Claudia Kuhland

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Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Kristen und Dave Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutter kochen über Trinkwasser aus dem See schöpfen bis zu Schießübungen auf ...
(ARD/NDR)

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Im Norden Kanadas fernab jeglicher Zivilisation leben Kristen und Dave Olesen mit ihren beiden Töchtern Annika und Liv sowie 37 Alaska-Huskys. Der Alltag der Familie reicht vom Hundefutter kochen über Trinkwasser aus dem See schöpfen bis zu Schießübungen auf Schneemänner. Die Schlittenhunde sind Teil der Familie, die Mädchen versorgen sie täglich bei klirrender Kälte und trainieren mit ihnen. Die bald 15-jährige Annika möchte im kommenden Frühjahr zum ersten Mal am legendären "Junior Iditarod" teilnehmen, der Juniorausgabe des härtesten Schlittenhunderennens der Welt. Die ganze Familie unterstützt Annika bei den Vorbereitungen, begleitet sie auf der großen Tour über 3.500 Kilometer nach Alaska und fiebert mit ihr während des strapaziösen Rennens.
Die zweiteilige Dokumentation "Die Husky-Familie" erzählt von vier außergewöhnlichen Menschen, die mit ihren Schlittenhunden ein großes Abenteuer meistern. Der Film zeigt die Freuden und Plagen ihres autarken Lebens in der subarktischen Wildnis am Ufer des Großen Sklavensees und ihre aufreibende Winterreise voll unerwarteter Hindernisse bis an die Ziellinie des "Junior Iditarod". Zweiter Teil.
(ARD/NDR)


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21:40

Dokumentarfilmzeit

Ich bin Louisa Jules

Dokumentarfilm von Viola Scheuerer und Roberto Manhaes Reis,

Deutschland 2012

Länge: 92 Minuten

Erstausstrahlung

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Louisa ist lebenslustig und kommunikativ. Sie hat eine offene Art, mit Menschen umzugehen und als Tänzerin in einer Samba-Gruppe einen besonderen Sinn für Körperlichkeit. Louisa wurde als Kleinkind adoptiert und ist mit drei Brüdern in einer Berliner Familie ...
(ARD/WDR/3sat)

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Louisa ist lebenslustig und kommunikativ. Sie hat eine offene Art, mit Menschen umzugehen und als Tänzerin in einer Samba-Gruppe einen besonderen Sinn für Körperlichkeit. Louisa wurde als Kleinkind adoptiert und ist mit drei Brüdern in einer Berliner Familie aufgewachsen. Ihre schwarze Hautfarbe war zu Hause kein Thema, dennoch erkennt Louisa mit dem Erwachsenwerden zunehmend die Ähnlichkeiten zwischen ihren Brüdern und ihren Eltern - äußere Ähnlichkeiten, die biologisch vererbt wurden. Louisa fragt sich, was sie wohl von ihren leiblichen Eltern geerbt haben könnte: "Ist meine Mutter noch dunkler als ich? Tanzen meine Eltern genauso gerne wie ich?" Louisa weiß nur, dass ihre leiblichen Eltern aus Madagaskar stammen. Auf ihre Initiative und mit Hilfe der madagassischen Botschaft werden der Vater und die Mutter gesucht und tatsächlich auch gefunden. Ihr Vater, den man zunächst für verstorben hielt, ist Geologie-Professor, ihre Mutter arbeitet an einem Gymnasium als Lehrerin. Sie hatte Louisa damals im ukrainischen Kiew während des Studiums zur Adoption freigegeben. 19 Jahre später reist Louisa mit ihrer Berliner Adoptivfamilie in das Land ihrer afrikanischen Eltern und Großeltern. Louisa ist aufgeregt, ihre Gefühle schwanken zwischen Glück und Zweifel: Wie werden ihre inzwischen getrennt lebenden leiblichen Eltern auf das Wiedersehen mit ihr reagieren? Aber was Louisa in Madagaskar erlebt, übertrifft alle Erwartungen.
Der Dokumentarfilm "Ich bin Louisa Jules" begleitet die junge Frau auf dieser Reise, die zum Abenteuer ihres Lebens wird.
(ARD/WDR/3sat)


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23:15
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Die alte Frau im Lehnstuhl

Fernsehfilm, DDR 1987

Darsteller:
Oberleutnant DillingerWolfgang Dehler
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Eberhard SebnitzGert-Hartmut Schreier
ElkeHeidrun Welskop
KichlerHorst Schulze
u.a.
Länge: 82 Minuten

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Bei einem Raubüberfall stirbt eine alte Frau in ihrer Wohnung. Zwei Jahre später suchen Oberleutnant Dillinger und sein Kollege Zimmermann immer noch nach dem Täter. 17 Einbrüche gehen mittlerweile auf sein Konto. Die Hoffnung, den Mann zu finden, haben die ...
(ARD/MDR)

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Bei einem Raubüberfall stirbt eine alte Frau in ihrer Wohnung. Zwei Jahre später suchen Oberleutnant Dillinger und sein Kollege Zimmermann immer noch nach dem Täter. 17 Einbrüche gehen mittlerweile auf sein Konto. Die Hoffnung, den Mann zu finden, haben die Kriminalisten nahezu aufgegeben. Ein Foto bringt sie erneut auf seine Spur. Ein Junge hatte im Wohnzimmer seines Sporttrainers Eberhard Sebnitz ein Foto seiner Großmutter entdeckt. Dieses Foto war der Frau bei einem Einbruch in ihre Wohnung vor zwei Jahren gestohlen worden. Zimmermann und Dillinger nehmen heimlich die Fingerabdrücke von Sebnitz und vergleichen sie mit denen des Täters. Sie stimmen überein. Nun beginnt ein Nervenkrieg, denn Sebnitz beteuert seine Unschuld, obwohl die Beamten ihm seine Taten Stück für Stück beweisen.
"Die alte Frau im Lehnstuhl" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:35

Blood Simple - Director's Cut

Spielfilm, USA 1984/1999

Darsteller:
RayJohn Getz
AbbyFrances McDormand
Julian MartyDan Hedaya
VisserM. Emmet Walsh
MeuriceSamm-Art Williams
u.a.
Regie: Joel Coen
Länge: 92 Minuten

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Tief im Herzen von Texas: Der gerissene Privatdetektiv Visser stößt den reichen Barbesitzer Julian Marty darauf, dass ihn seine Frau Abby mit einem Angestellten betrügt. In seiner blinden Rachsucht beauftragt Marty den Detektiv, die beiden umzubringen. Doch der täuscht ...

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Tief im Herzen von Texas: Der gerissene Privatdetektiv Visser stößt den reichen Barbesitzer Julian Marty darauf, dass ihn seine Frau Abby mit einem Angestellten betrügt. In seiner blinden Rachsucht beauftragt Marty den Detektiv, die beiden umzubringen. Doch der täuscht den Mord an dem Liebespaar nur vor und kassiert die Prämie von Marty - um diesen kurzerhand umzubringen. Außerdem lenkt er den Verdacht auf die ahnungslose Abby. Als aber statt der Polizei zuerst Abbys Liebhaber den toten Barbesitzer entdeckt und die Leiche verschwinden lassen will, gerät eine aberwitzige Verkettung von Zufällen und Missverständnissen in Gang, bei der sogar ein vermeintlich Toter wiederaufersteht und aus Jägern Gejagte werden.
Als 1984 "Blood Simple", das Erstlingswerk der Coen-Brüder, ins Kino kam, waren Publikum und Kritiker sofort von der ungewöhnlichen Filmsprache fasziniert. Das Drehbuch wurde von den Brüdern gemeinsam verfasst, Joel führte offiziell Regie, Ethan produzierte den Film. "Blood Simple" gab den Ton für alle weiteren Coen-Produktionen vor ("Barton Fink", "The Big Lebowski", "No Country for Old Men", "A Serious Man") und inspirierte zahlreiche Filmemacher. Hauptdarstellerin Frances McDormand, damals noch weitgehend unbekannt, zählt heute zu den profiliertesten Darstellerinnen Hollywoods und spielte später in zahlreichen weiteren Coen-Filmen. Die Coen-Brüder überarbeiteten 1999 ihr Debüt, montierten Szenen neu und versahen den Film mit einem modernen Sound.


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2:10
schwarz-weiss monochrom

La Antena

Spielfilm, Argentinien 2007

Darsteller:
Sängerin "La Voz"Florencia Raggi
Mr. TVAlejandro Urdapilleta
Der ErfinderRafael Ferro
KrankenschwesterJulieta Cardinali
Mr. TVs SohnValeria Bertuccelli
u.a.
Regie: Esteban Sapir
Länge: 92 Minuten

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In einer Stadt, in der die Bürger ihre Stimme verloren haben, will ein sinistrer Fernsehimpresario die Macht an sich reißen. Seine Sendungen lullen die Bevölkerung ein, eine Sängerin dient dabei als Hauptattraktion. Doch er hat seine Rechnung ohne einige wenige ...

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In einer Stadt, in der die Bürger ihre Stimme verloren haben, will ein sinistrer Fernsehimpresario die Macht an sich reißen. Seine Sendungen lullen die Bevölkerung ein, eine Sängerin dient dabei als Hauptattraktion. Doch er hat seine Rechnung ohne einige wenige Aufrechte gemacht: Ein Fernsehmechaniker flieht mit seiner kleinen Tochter in die Berge, ihnen steht der augenlose Sohn der Sängerin bei. Von einem alten Sendezentrum aus wollen sie der Massenhypnose entgegenwirken.
Der ungewöhnliche Science Fiction-Film "La Antena" steht in der Tradition des Stummfilms und des deutschen Expressionismus und thematisiert die Sprachlosigkeit einer gleichgeschalteten Gesellschaft. Mit intensiven Schwarzweißbildern, originellem Set-Design und bizarren Charakteren gelingt dem argentinischen Regisseur eine stringente Erzählung von erstaunlichem Schau- und Unterhaltungswert.


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3:40
Tonsignal in mono

La Pivellina

Spielfilm, Österreich/Italien 2009

Darsteller:
Tante PattiPatrizia Gerardi
AsiaAsia Crippa
WalterWalter Saabel
TairoTairo Caroli
u.a.
Regie: Tizza Covi, Rainer Frimmel
Länge: 102 Minuten

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Die feuerrothaarige Patti lebt außerhalb der Saison mit einer Zirkusgruppe am Stadtrand von Rom in einer Wagenburg. Als sie auf der Suche nach ihrem Hund ein allein gelassenes Kind findet, nimmt sie das kleine Mädchen ohne zu zögern bei sich auf. Gemeinsam mit ihrem ...

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Die feuerrothaarige Patti lebt außerhalb der Saison mit einer Zirkusgruppe am Stadtrand von Rom in einer Wagenburg. Als sie auf der Suche nach ihrem Hund ein allein gelassenes Kind findet, nimmt sie das kleine Mädchen ohne zu zögern bei sich auf. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem 14-jährigen Nachbarjungen Tairo schafft sie der kleinen Asia ein Zuhause auf Zeit, einen kleinen Raum der Geborgenheit. Bald stellt sich die Frage, ob Mutter oder Polizei das Kind zuerst abholen, und Patti riskiert ihre eigene Freiheit, weil sie und ihre Zirkusleute die Kleine schützend ins Herz geschlossen haben.
"La Pivellina" wurde in Cannes 2009 uraufgeführt und gewann im Anschluss Preise auf über einem Dutzend Festivals. Es ist der erste Spielfilm der österreichischen Regisseure Tizza Covi und Rainer Frimmel, die durch ihre Erfahrung im Dokumentarfilmbereich eine Technik entwickelten, in der Realität und Fiktion miteinander verschmelzen. Covi und Frimmel trafen das Zirkuspaar Patti und Walter bei den Dreharbeiten zu ihrem Dokumentarfilm "Babooska". Auf Basis eines 30-seitigen Drehbuch-Grundrisses entwickelten sie danach gemeinsam mit ihren Darstellern Geschichte und Dialoge von "La Pivellina" ("Die Kleine") und ließen alle Beteiligten während des Drehs frei improvisieren. So erreichten die Autoren eine dokumentarische Nähe zu ihren Figuren und Schauplätzen, die den Film zu etwas Besonderem macht.


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5:25
Tonsignal in mono

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

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Jaffa ist eine uralte Stadt mit einer bewegten Geschichte. Viele Völker wollten sie erobern - vor allem wegen ihres 4.000 Jahre alten Hafens. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo der Hafen genau lag - denn dort, wo heute die Segel- und Fischerboote liegen, ...

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Jaffa ist eine uralte Stadt mit einer bewegten Geschichte. Viele Völker wollten sie erobern - vor allem wegen ihres 4.000 Jahre alten Hafens. Archäologen versuchen heute, herauszufinden, wo der Hafen genau lag - denn dort, wo heute die Segel- und Fischerboote liegen, kann er nicht gewesen sein.
Gerd Helbig erzählt "Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt" und stellt die Bewohner Jaffas vor, die versuchen, die christlichen, jüdischen und moslemischen Elemente zu bewahren.

Sendeende: 5:55 Uhr