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Dezember 2017
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Sonntag, 17. Februar
Programmwoche 08/2013
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6:15

6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Pierre Bertaux: Literarische Wechselspiele

zwischen Frankreich und Deutschland

im 18. und 19. Jahrhundert

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Auf politischer Ebene ist die wechselvolle Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich allgemein bekannt - weniger bekannt ist, in wieweit sich die Literaturen der beiden Länder begegnet sind und sich gegenseitig beeinflusst haben.
In der Reihe "Tele-Akademie" ...
(ARD/SWR)

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Auf politischer Ebene ist die wechselvolle Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich allgemein bekannt - weniger bekannt ist, in wieweit sich die Literaturen der beiden Länder begegnet sind und sich gegenseitig beeinflusst haben.
In der Reihe "Tele-Akademie" beleuchtet Prof. Dr. Pierre Bertaux das literarische Verhältnis beider Länder. In dem Vortrag, der kurz vor seinem Tod 1986 aufgezeichnet wurde, beschreibt er unterhaltsam, geistreich und mit profunder Sachkenntnis die literarischen Wechselspiele zwischen Frankreich und Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert. Pierre Bertaux zählt zu den bedeutendsten französischen Germanisten. Er war nicht nur viele Jahre in der Politik aktiv und in beiden Kulturkreisen zuhause, er war auch ein unermüdlicher Verfechter der deutsch-französischen Verständigung und Autor eines bedeutenden Hölderlin-Buchs, mit dem er eine kontroverse Diskussion auslöste.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Georg Baselitz: Die großen Freunde


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Denken Frauen anders? - Philosophie und

Hirnforschung im Gespräch

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Bücher wie "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören" oder "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" erfreuen sich großer Beliebtheit. Wissenschaftlich sind sie nicht haltbar, behauptet die Neuropsychologin Anelis Kaiser. Doch auch sie findet in ...

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Bücher wie "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören" oder "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" erfreuen sich großer Beliebtheit. Wissenschaftlich sind sie nicht haltbar, behauptet die Neuropsychologin Anelis Kaiser. Doch auch sie findet in ihren Studien Unterschiede in den Gehirnen von Männern und Frauen. Denken Frauen also doch anders als Männer? Und was wäre, wenn die Philosophiegeschichte von Frauen erdacht und geschrieben worden wäre?
In "Denken Frauen anders? - Philosophie und Hirnforschung im Gespräch" aus der Reihe "Sternstunde Philosophie" geht es um Männer, Frauen und die Macht des Vorurteils.


10:15

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Ursula Krechel

und Ijoma Mangold

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Richard Kornitzer ist Richter im Berlin der "Goldenen Zwanziger". Er hat jüdische Wurzeln und flieht vor den Nazis nach Kuba. Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt er zurück nach Deutschland und tritt eine Stelle in Mainz an. Doch in der dumpf-verschlossenen Atmosphäre der ...
(ARD/SWR)

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Richard Kornitzer ist Richter im Berlin der "Goldenen Zwanziger". Er hat jüdische Wurzeln und flieht vor den Nazis nach Kuba. Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt er zurück nach Deutschland und tritt eine Stelle in Mainz an. Doch in der dumpf-verschlossenen Atmosphäre der Nachkriegsjustiz fühlt er sich zum Widerspruch gezwungen. Ihm wird vorgeworfen, vor der Katastrophe des Weltkriegs in die Karibik geflohen zu sein: Ursula Krechel hat mit "Landgericht" eine wahre Geschichte erzählt von einem, der zurückkam und das Fürchten lernte. Für den Roman wurde sie im Oktober 2012 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.
In "Literatur im Foyer" spricht Felicitas von Lovenberg mit Ursula Krechel über ihren erfolgreichen Roman. Außerdem zu Gast ist Ijoma Mangold, Feuilletonredakteur der "ZEIT". Im Gespräch geht es unter anderem um die große CD-Anthologie "Erzählerstimmen", die eine akustische Literaturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts wagt.
(ARD/SWR)


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10:45

Ich fang meine Träume ein (1/5)

Das Grenzsängerprojekt

Film von Yvonne Beckel, Iris Schülke und Petra Bertram

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas ...
(ARD/MDR)

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas erreichen. Das Projekt bringt dazu 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen - sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte Kinder. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und überschreiten dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen.
Die fünfteilige Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" zeigt die Arbeit am Projekt mit ihren Höhen und Tiefen, das Zusammenfinden der Kinder und das Entstehen eines Gleichklangs. Im ersten Teil hofft Musiklehrerin Christine Demme, dass die sechste Klasse der Musäus-Regelschule durch das Grenzsänger-Projekt näher zusammenrückt. Am Goethe-Gymnasium lernen die Schüler, dass man mit dem Mund ein komplettes Schlagzeug ersetzen kann.

Die weiteren vier Teile der fünfteiligen Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" sendet 3sat im Anschluss, ab 11.10 Uhr.
(ARD/MDR)


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11:10

Ich fang meine Träume ein (2/5)

Das Grenzsängerprojekt

Film von Yvonne Beckel, Iris Schülke und Petra Bertram

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas ...
(ARD/MDR)

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas erreichen. Das Projekt bringt dazu 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen - sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte Kinder. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und überschreiten dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen.
Die fünfteilige Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" zeigt die Arbeit am Projekt mit ihren Höhen und Tiefen, das Zusammenfinden der Kinder und das Entstehen eines Gleichklangs. Im zweiten Teil fällt den Schülern der Herder-Förderschule das Lernen schwer - im Grenzsängerprojekt träumen sie von der "pinken Villa mit drei Kindern". Gero Schmidt-Oberländer ist Professor an der Musikhochschule Weimar - er unterstützt die Musiklehrerein der Musäus-Regelschule in Weimar West als Coach. Und Andreas Kuch "beatboxt" diesmal mit den Musäus-Schülern in Schöndorf.
(ARD/MDR)


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11:35

Ich fang meine Träume ein (3/5)

Das Grenzsängerprojekt

Film von Yvonne Beckel, Iris Schülke und Petra Bertram

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas ...
(ARD/MDR)

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas erreichen. Das Projekt bringt dazu 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen - sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte Kinder. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und überschreiten dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen.
Die fünfteilige Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" zeigt die Arbeit am Projekt mit ihren Höhen und Tiefen, das Zusammenfinden der Kinder und das Entstehen eines Gleichklangs. Im dritten Teil steht die erste gemeinsame Probe bevor - wie wird es gehen? Werden sich die Kinder respektieren? Gemischte Gefühle bei Lehrern und Kindern.
(ARD/MDR)


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12:00

Ich fang meine Träume ein (4/5)

Das Grenzsängerprojekt

Film von Yvonne Beckel, Iris Schülke und Petra Bertram

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas ...
(ARD/MDR)

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas erreichen. Das Projekt bringt dazu 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen - sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte Kinder. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und überschreiten dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen.
Die fünfteilige Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" zeigt die Arbeit am Projekt mit ihren Höhen und Tiefen, das Zusammenfinden der Kinder und das Entstehen eines Gleichklangs. Im vierten Teil findet die erste gemeinsame Probe statt, bis zur Premiere sind es nur noch sechs Wochen. Alle sind aufgeregt in der Turnhalle der Musäus-West Regelschule - Kinder, Lehrer, Coachs, denn jetzt wird sich zeigen, ob die Kinder sich gegenseitig respektieren und gemeinsam für das Projekt arbeiten.
(ARD/MDR)


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12:25

Ich fang meine Träume ein (5/5)

Das Grenzsängerprojekt

Film von Yvonne Beckel, Iris Schülke und Petra Bertram

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas ...
(ARD/MDR)

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"Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten, als ein Vorurteil". Der Ausspruch Albert Einsteins steht an der Wand der Carl-August-Musäus Schule in Weimar. Aber genau das ist Ziel des Musikprojekts "Grenzsänger": Vorurteile abbauen, Ängste überwinden, gemeinsam etwas erreichen. Das Projekt bringt dazu 124 Kinder aus fünf Weimarer Schulen zusammen - sozial schwache, lernbehinderte und gut situierte Kinder. Gemeinsam führen sie ein von Weimarer Musikern und Künstlern gestaltetes Chorwerk auf und überschreiten dabei soziale, persönliche und räumliche Grenzen.
Die fünfteilige Dokumentation "Ich fang meine Träume ein" zeigt die Arbeit am Projekt mit ihren Höhen und Tiefen, das Zusammenfinden der Kinder und das Entstehen eines Gleichklangs. Der letzte Teil zeigt den Tag der Aufführung. Über eintausend Zuschauer passen in die Weimarhalle und die Halle wird voll. Kinder und Lehrer sind aufgeregt. Einige Mädchen so sehr, dass es ihnen auf der Bühne schwindlig wird.
(ARD/MDR)


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12:50

Reiseziel Bodensee



(ARD)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05

1.000 Meilen gegen den Wind

Die Regatta für Fahrtensegler

Film von Alois Sulzer

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Der "1000 Meilen Cup" ist eine weltweit einmalige Regatta über 1.000 Seemeilen quer durch das Mittelmeer. 1990 erstmals von dem österreichischen Charter-Unternehmer Kurt Ecker initiiert, ist sie inzwischen zu einem Fixpunkt im Segelsport geworden. Die Teilnehmer, alles ...
(ORF/3sat)

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Der "1000 Meilen Cup" ist eine weltweit einmalige Regatta über 1.000 Seemeilen quer durch das Mittelmeer. 1990 erstmals von dem österreichischen Charter-Unternehmer Kurt Ecker initiiert, ist sie inzwischen zu einem Fixpunkt im Segelsport geworden. Die Teilnehmer, alles Freizeitsegler, kommen aus ganz Europa - zum Großteil aber aus Österreich. Nahmen 1990 gerade einmal 20 Jachten teil, starteten beim zwölften "1000 Meilen Cup" am 13. Oktober 2012 im kroatischen Zadar schon 70 Jachten. Das Ziel war der türkische Badeort Alanya, der bis zum 25. Oktober 2012 erreicht werden sollte. Eine Regatta über die große Distanz von 1.000 Seemeilen ist eine einzigartige Herausforderung.
Wie diese Herausforderung bewältigt wurde, zeigt die Dokumentation "1.000 Meilen gegen den Wind".
(ORF/3sat)


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13:30

Gelebte Träume zwischen Ostsee und Bodden

Die Fischland-Keramiker

Film von Heike Bade

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Die Töpfer Friedemann und Reinhardt Löber leben ihren Traum. Die Kunst der Keramik ist für sie Familientradition und Beruf. Während andere Künstler ständig durch die Welt reisen, haben die Brüder fast ihr ganzes Leben zwischen Ostsee und Bodden verbracht. Friedemann ...
(ARD/NDR)

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Die Töpfer Friedemann und Reinhardt Löber leben ihren Traum. Die Kunst der Keramik ist für sie Familientradition und Beruf. Während andere Künstler ständig durch die Welt reisen, haben die Brüder fast ihr ganzes Leben zwischen Ostsee und Bodden verbracht. Friedemann fertigt seit über 40 Jahren die sogenannte Fischland-Keramik: dekorative Gebrauchskeramik in einem speziellen Blauton mit landschaftsgeprägten Motiven wie Kranichen, Blüten und Insekten. Sein Bruder Reinhardt hat seinen eigenen Stil entwickelt. Er stellt zwar auch landschaftlich inspirierte Gebrauchskeramik her - aber nicht so traditionell, eher spielerisch. Auch sonst sind die Brüder recht unterschiedlich: Während Friedemann streng und kantig wirkt, herrscht bei Reinhardt romantisches Chaos, mit vielen Kindern, Enkeln, Tieren und einem Zeesboot.
Die Dokumentation "Gelebte Träume zwischen Ostsee und Bodden" begleitet die beiden Brüder Friedemann und Reinhardt Löber durch den Sommer in Mecklenburg-Vorpommern und gibt Einblicke in das Formen, Gestalten und Brennen von Keramik.
(ARD/NDR)


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14:00

Mythos Ostsee

Film von Lisa Eder

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Kilometerlange weiße Strände, uralte Buchenwälder, verwunschene Badeorte und noble Hotels in Jugendstilvillen - seit der Wende ist die deutsche Ostseeküste wieder rundum herausgeputzt, aber doch mit dem alten Charme. Immer mehr Deutsche verbringen die schönsten Wochen ...
(ARD/SWR)

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Kilometerlange weiße Strände, uralte Buchenwälder, verwunschene Badeorte und noble Hotels in Jugendstilvillen - seit der Wende ist die deutsche Ostseeküste wieder rundum herausgeputzt, aber doch mit dem alten Charme. Immer mehr Deutsche verbringen die schönsten Wochen des Jahres an der "Riviera des Nordens". Seit 200 Jahren ist die Ostsee ein Ort der Verheißung. Damals kamen das Baden im Meer und das Kuren an der See in Mode. Ein solcher Aufenthalt lockte zudem mit sozialen Aspekten: Sehen und gesehen werden. Bald wurde die Ostsee zur "Badewanne Berlins" und zum Treffpunkt von Literaten und Künstlern. Bis heute herrscht dort reges Treiben. Ruhigere Küstenabschnitte finden sich im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Dort versammeln sich im Herbst rund 70.000 Kraniche zu ihrem Weiterflug nach Süden - ein Spektakel, das Vogelfreunde und Ornithologen aus der halben Welt anreisen lässt.
Die Dokumentation "Mythos Ostsee" stellt die Küste und Menschen, die es dort hinzieht, vor.
(ARD/SWR)


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14:45

Der Darß

Küste der Kraniche

Film von Christoph Hauschild und Ulrich Nebelsiek

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Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Die Landzunge schützt eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den sogenannten Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen. Vor dem ...
(ARD/NDR)

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Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Die Landzunge schützt eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den sogenannten Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen. Vor dem direkten Zugriff der See bewahrt, leben dort viele verschiedene Vogelarten - von Seeadlern über Kormorane und Uferschnepfen bis zu den schon fast ausgestorbenen Kampfläufern. Im Herbst und im Frühling beherrschen jedoch gewaltige Trupps von Kranichen das Bild. Sie suchen Stärkung vor dem großen Zug in ihr südwestliches Winterquartier oder auf dem Rückweg gen Norden. Zeitgleich werben im Darßer Wald die Rothirsche um die Weibchen - ihr tiefes Röhren vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen und den heiseren Rufen der Kraniche.
Die Dokumentation "Der Darß" stellt das Leben der Tiere und Menschen auf der Halbinsel an der Ostsee vor.
(ARD/NDR)


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15:30

hitec: Die Abrissindustrie

Industrieller Rückbau mit Fingerspitzengefühl

Film von Christian Bock und Martin Schlötterer

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Im Nachkriegsdeutschland wurde viel gebaut. Einige der damals entstandenen Bauwerke - darunter auch Atomkraftwerke - können nicht mehr optimal genutzt werden, weil ihre Substanz das "Haltbarkeitsdatum" überschritten hat. Gleichzeitig fehlt der Platz für neue ...

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Im Nachkriegsdeutschland wurde viel gebaut. Einige der damals entstandenen Bauwerke - darunter auch Atomkraftwerke - können nicht mehr optimal genutzt werden, weil ihre Substanz das "Haltbarkeitsdatum" überschritten hat. Gleichzeitig fehlt der Platz für neue Produktionskapazitäten, denn Genehmigungsverfahren für komplett neue Standorte sind langwierig. Doch wie sollen Unternehmen einen stillgelegten Kraftwerks-Schornstein abbauen, wenn sie ihn nicht sprengen können, ohne umliegende Gebäude zu schädigen? Wer kümmert sich um die abgebauten Reste der Industrieanlagen? In den vergangenen 30 Jahren haben sich nicht nur Baurichtlinien dramatisch geändert, sondern auch Vorschriften zum Lärmschutz und zur Entsorgung. Nicht erst seit dem Beschluss zum Atomausstieg beschäftigt die Abrissindustrie außerdem die Frage, was mit den Resten der Kernkraftwerke geschieht, die schon stillgelegt wurden.
"hitec: Die Abrissindustrie" berichtet über die Herausforderungen der relativ unbekannten Branche.


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15:55

Alaskas Vulkaninseln

Die Aleuten

Film von Thomas Berbner

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Die Inselkette der Aleuten zieht sich über Tausende Kilometer vom Festland Alaskas hinaus in den Nordpazifik. Die rund 150 Inseln sind vor Millionen von Jahren durch die Vulkane des Pazifischen Feuerrings entstanden. Aus diesem Grund findet sich auch noch heute ein ...
(ARD/NDR)

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Die Inselkette der Aleuten zieht sich über Tausende Kilometer vom Festland Alaskas hinaus in den Nordpazifik. Die rund 150 Inseln sind vor Millionen von Jahren durch die Vulkane des Pazifischen Feuerrings entstanden. Aus diesem Grund findet sich auch noch heute ein Großteil der aktiven Vulkane Alaskas auf den Aleuten. Auf der Insel Kodiak lebt die größte Bärenart der Welt, die dort im Sommer Lachse fängt. Auf den Pribilof-Inseln inmitten der Beringsee sind noch heute die Nachfahren jener Aleuten-Indianer anzutreffen, die einst von den Russen zwangsweise zur Robbenjagd dorthin gebracht wurden.
Die Reportage "Alaskas Vulkaninseln" begibt sich auf eine spannende Reise: Sie beginnt auf einem Schiff der staatlichen Fährlinie Alaskas. Die Route geht von Homer auf dem Festland über Kodiak und die Alaska-Halbinsel zur Hauptinsel Unalaska und auch zur letzten Aleuten-Insel Attu, direkt vor der russischen Grenze. Mit hochmodernen Kameras entstanden einmalige Aufnahmen der grandiosen Natur der Aleuten.
(ARD/NDR)


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16:55
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Das Gespenst von Canterville

(The Canterville Ghost)

Spielfilm, USA 1944

Darsteller:
Sir Simon de CantervilleCharles Laughton
Cuffy WilliamsRobert Young
Lady Jessica de CantervilleMargaret O'Brien
Sergeant BensonWilliam Gargan
Lord CantervilleReginald Owen
EddieBobby Readick
u.a.
Regie: Jules Dassin
Länge: 92 Minuten

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Unter allen Spukschlössern Englands nimmt Schloss Canterville eine Sonderstellung ein: Seit 1634 geht dort Sir Simon de Canterville um. Eine schicksalsschwere Hirschjagd war schuld daran, dass der dicke Sohn des damaligen Schlossherrn die Gespensterlaufbahn einschlagen ...
(ARD)

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Unter allen Spukschlössern Englands nimmt Schloss Canterville eine Sonderstellung ein: Seit 1634 geht dort Sir Simon de Canterville um. Eine schicksalsschwere Hirschjagd war schuld daran, dass der dicke Sohn des damaligen Schlossherrn die Gespensterlaufbahn einschlagen musste. Sein cholerischer Vater verfluchte den feigen Simon, der vor einem Lanzenduell kniff, als Geist durch die Hallen des Schlosses zu irren, bis ein Blutsverwandter unerschrocken eine tapfere Tat für ihn vollbringt. Seitdem hat sich Simon vergeblich bemüht, einen mutigen Blutsverwandten zu finden. Längst ist er es leid, mit Ketten zu klirren, an Schlüssellöchern zu stöhnen und vom Erkerfenster aus zu heulen. Eines Tages werden zudem noch amerikanische Soldaten auf Schloss Canterville einquartiert, die wenig Respekt vor adeligen englischen Gespenstern haben.
Charles Laughton spielt das "Das Gespenst von Canterville" in dieser haarsträubenden Komödie von Jules Dassin, die 1944 nach Motiven der gleichnamigen Erzählung von Oscar Wilde entstand.
(ARD)


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18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Universalmuseum Joanneum, Graz

Mit dem Gast August Schmölzer (Schauspieler)

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Grünschimmernde Glaskegel lassen das unterirdisch Verborgene erahnen - ein Museumsneubau unter den Gassen der Grazer Altstadt. Ein ganzes Kulturareal ist dort 2011 entstanden - das Joanneumsviertel. Pünktlich zum 200. Geburtstag wurde damit das älteste Museum ...
(ARD/SWR)

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Grünschimmernde Glaskegel lassen das unterirdisch Verborgene erahnen - ein Museumsneubau unter den Gassen der Grazer Altstadt. Ein ganzes Kulturareal ist dort 2011 entstanden - das Joanneumsviertel. Pünktlich zum 200. Geburtstag wurde damit das älteste Museum Österreichs aus dem Dornröschenschlaf erweckt. 1811 stiftete der Habsburgersprössling Erzherzog Johann das Joanneum. Der Neubau verbindet nun mehrere Museumsgebäude unterirdisch. Das Joanneumsviertel bildet das Zentrum der insgesamt zehn Standorte des Universalmuseums. Antike Münzen, historische Mode, mittelalterliche Kupferstiche, moderne Malerei - mit stolzen 4,5 Millionen Exponaten ist der Museumskomplex der größte seiner Art in Mitteleuropa.
Der "Museums-Check mit Markus Brock" nimmt diesmal das Universalmuseum Joanneum unter die Lupe und begrüßt dazu als prominenten Gast den österreichischen Schauspieler August Schmölzer.
(ARD/SWR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Chinas unbekannte Küche (1/2)

Hongkong

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Die chinesische Küche hat viel mehr zu bieten, als der billige chinesische Take-away die Europäer glauben lässt. Sie ist die älteste und raffinierteste der Welt. Küchentechniken wie Dämpfen, Niedergaren und Glasieren wurden alle in China erfunden. Unter großer Hitze ...

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Die chinesische Küche hat viel mehr zu bieten, als der billige chinesische Take-away die Europäer glauben lässt. Sie ist die älteste und raffinierteste der Welt. Küchentechniken wie Dämpfen, Niedergaren und Glasieren wurden alle in China erfunden. Unter großer Hitze werden im Wok, der chinesischen Pfanne, alle nur denkbaren Zutaten frisch zubereitet und so schnell und so heiß wie möglich serviert. Dabei ist Chinas Küche so vielfältig, dass es auch für Chinesen schwierig ist, den Überblick zu behalten.
Der erste Teil der Dokumentation "Chinas unbekannte Küche" aus der Reihe "NZZ Format" stellt einige der verrücktesten Köche und besten Lokale von Hongkong vor.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Chinas unbekannte Küche" zeigt 3sat am Sonntag, 24. Februar, ebenfalls um 19.10 Uhr.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Klöster Haghpat und Sanahin, Armenien

Zwei ungleiche Geschwister

Film von Rudij Bergmann

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Die heutige Republik Armenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Der christliche Glaube ist Identifikation, Dreh- und Angelpunkt der Armenier. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die ab dem 10. Jahrhundert nicht allein zu ...
(ARD/SWR)

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Die heutige Republik Armenien gilt als erstes Land, in dem das Christentum Staatsreligion wurde. Der christliche Glaube ist Identifikation, Dreh- und Angelpunkt der Armenier. Der äußere Ausdruck dafür sind Kirchen und Klöster, die ab dem 10. Jahrhundert nicht allein zu religiösen, sondern auch zu geistigen, kulturellen und teilweise auch zu politischen Schaltstellen Armeniens wurden. Die Klöster Haghpat und Sanahin gehören zu den wichtigsten Bauwerken des Landes. Gegründet wurden beide nach 960 von der Königin Chosrowanusch, die sie "für das Wohlergehen" ihrer Söhne Gurgen und Smbat erbauen ließ. Getrennt werden die beiden Klöster von der gewaltigen Debed-Schlucht. Sie wird überspannt von einer 19 Meter langen Brücke, eine technische Großtat aus dem 12. Jahrhundert und das älteste weltliche Baudenkmal Armeniens. Das Kloster Haghpat war ein Wehrkloster, das über dem gleichnamigen Ort von weitem sichtbar thront. Eingebettet in die Berglandschaft wirkt die Anlage, als wüchse sie aus der Erde empor. Das älteste sakrale Gebäude ist die Heilig-Kreuz-Kirche, auch Kirche vom Heiligen Zeichen genannt. Ihre mit strengen Ornamenten, Zeichen und Schriften geschmückte Außenfassade ist gekrönt durch eine Abbildung der beiden Söhne der königlichen Klosterstifterin. Sanahin gilt als die vollkommenste Klosteranlage Armeniens. Die Legende erzählt, ein bedeutender Geistlicher habe der Klosteranlage den Namen gegeben: San-a-hin, was bedeutet "das ist älter" - und zwar älter als Haghpat. Mittelpunkt des Klosters ist die Bibliothek. Äußerlich unscheinbar, ist das Innere einmalig: Die Säulen sind sämtlich verschieden gestaltet und Theologie, Philosophie, den Künsten und der Mathematik gewidmet - jenen Wissenschaften, die hier gelehrt wurden.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" beleuchtet die Geschichte der armenischen Klöster Haghpat und Sanahin, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Die Spur des Bären (1/2)

Nordwärts! In Kanadas schmelzende Arktis

Film von Thomas Roth

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Die zweiteilige Dokumentation "Die Spur des Bären" erzählt von einer Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt.
Im ersten Teil lernt FilmemacherThomas Roth eine Deutsche kennen, die auf ...
(ARD/WDR)

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Die zweiteilige Dokumentation "Die Spur des Bären" erzählt von einer Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt.
Im ersten Teil lernt FilmemacherThomas Roth eine Deutsche kennen, die auf Neufundland vor fast 30 Jahren ihren Ökotraum wahr machte, und trifft auf einen Fischer, der um seinen Sohn trauert, den die gefährliche Brandung des Atlantik verschlungen hat. Roth ist beeindruckt vom Anblick der Arktis, die ihn daran erinnert, wie klein und zerbrechlich der Mensch angesichts dieser eisigen Naturgewalt ist. Doch die Arktis ist in Gefahr: Gletscherforscher berichten, dass die Gletscher durch die globale Erwärmung immer rascher schmelzen. Jäger der Inuits, so heißen die Eskimos heute offiziell in Kanada, bestätigen das aus eigener Beobachtung. In der Nähe des Nordpols bringt eine sturmerprobte Propellermaschine Roth schließlich hinaus auf ein Eiscamp kanadischer Wissenschaftler. Dort wird die Meerestiefe unter dem Eis vermessen. Das Ziel ist klar - es geht um Bodenschätze und um die Frage, wem sie gehören. Roth trifft auch auf die Könige der Arktis - die Eisbären.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Die Spur des Bären" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/WDR)


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21:00

Die Spur des Bären (2/2)

Totems, Gold & Kanadas Wildnis

Film von Thomas Roth

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Die zweiteilige Dokumentation "Die Spur des Bären" erzählt von einer Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt.
Im zweiten Teil durchreist Filmemacher Thomas Roth die Nordwestpassage an Bord ...
(ARD/WDR)

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Die zweiteilige Dokumentation "Die Spur des Bären" erzählt von einer Kanadareise, die von Cape Race aus durch die raue Schönheit Neufundlands immer weiter in Richtung Norden führt.
Im zweiten Teil durchreist Filmemacher Thomas Roth die Nordwestpassage an Bord eines alten russischen Schiffes. Mit Schlauchbooten geht es immer wieder ans Ufer, an Stellen, die womöglich noch nie ein Mensch betreten hat. Möglich ist dieses Abenteuer, weil die Nordwestpassage inzwischen weitgehend eisfrei ist - eine beunruhigende Folge der Klimaerwärmung. Die Reise führt weiter ins wilde Herz Kanadas. Das Ufer entlang des Yukons ist ein Paradies für Aussteiger: Ranger Dorian beispielsweise hat sich und seiner Familie in der Wildnis ein Blockhaus gebaut - ohne Strom und fließend Wasser. Bis heute zieht der Yukon Goldgräber an, Typen mit wilden Bärten, blauen Augen und dem Traum von ungebändigter Freiheit. Die letzte Station der Reise führt zu den Haida Gwaii Islands, den pazifischen Inseln ganz im Westen Kanadas. Ihre Bewohner vom Stamm der Haida heißen in Kanada nach langen Auseinandersetzungen inzwischen nicht mehr "Indianer" sondern "First Nations". Sie kämpfen bis heute um ihre Tradition und um ihre Wälder, die sie vor dem Abholzen zu schützen versuchen.
(ARD/WDR)


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21:45

Berlinale

Kulturzeit extra: Die Bilanz der Berlinale

Erstausstrahlung

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Einmal im Jahr wird Berlin zur Welthauptstadt des Kinos: Die Internationalen Filmfestspiele gehören neben Cannes und Venedig zu den weltweit wichtigsten Filmfestivals.
Nach zehn Tagen Programm zieht "Kulturzeit extra" Bilanz und blickt zurück auf die Höhepunkte des ...

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Einmal im Jahr wird Berlin zur Welthauptstadt des Kinos: Die Internationalen Filmfestspiele gehören neben Cannes und Venedig zu den weltweit wichtigsten Filmfestivals.
Nach zehn Tagen Programm zieht "Kulturzeit extra" Bilanz und blickt zurück auf die Höhepunkte des Festivals: auf die Bärengewinner aus dem Wettbewerb ebenso wie auf die cineastische Avantgarde. Unterhaltsam und kritisch berichtet "Kulturzeit extra" über große Filme, künstlerische Entdeckungen und politisch brisantes Kino.

Mit "Kulturzeit extra: Die Bilanz der Berlinale" endet das 3sat-Begleitprogramm zur diesjährigen Berlinale.


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22:30

Kindertraum

Zwei Banker auf Sinnsuche

Film von Urs Frey und Stefan Haupt

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Die beiden jungen Schweizer hatten es geschafft: Marc Jenni aus Davos und Daniel Siegfried aus Zürich waren in der Welt der Reichen und Superreichen angekommen. Als UBS-Direktoren in Singapur vermehrten sie das Geld ihrer wohlhabenden Kunden und verdienten auch selbst ...

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Die beiden jungen Schweizer hatten es geschafft: Marc Jenni aus Davos und Daniel Siegfried aus Zürich waren in der Welt der Reichen und Superreichen angekommen. Als UBS-Direktoren in Singapur vermehrten sie das Geld ihrer wohlhabenden Kunden und verdienten auch selbst sehr gut dabei. In ihrer Peergroup drehten sich die Gespräche in erster Linie um Statussymbole: Wer hat das teurere Auto, den höheren Bonus, die größere Villa? Doch irgendwas stimmte nicht. Deshalb brachen die beiden Freunde so oft es ging aus ihrem wohlgeordneten Umfeld aus, trampten als Rucksacktouristen durch Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Dabei lernten sie abgelegene Gegenden kennen, deren Bewohner ganz andere Probleme hatten als die beiden erfolgsverwöhnten jungen Schweizer. Da kam Daniel die Idee, in Chiang Mai, im Norden von Thailand, ein Hilfswerk zu gründen: "Child's Dream", Kindertraum. Nach ihrem Ausstieg aus der Bankenwelt im Jahr 2003 veränderte sich das Leben von Marc und Daniel radikal. Sie lebten fortan im Norden Thailands, nahe der Grenze zu Burma, bezogen keinen Lohn mehr und setzten ihr Vermögen für den Aufbau ihres Kinderhilfswerks ein. Heute ist Child's Dream eine erfolgreiche, familiär geführte Nichtstaatliche Organisation (NGO: non-governmental organisation), beschäftigt 30 meist lokale Mitarbeiter und kann jährlich rund fünf Millionen Franken in den Bau von Schulen und in medizinische Projekte investieren.
Die Dokumentation "Kindertraum" stellt Child's Dream vor und zeigt, was die Organisation von anderen NGOs unterscheidet: Marc und Daniel bewegen sich bei der Suche nach Spendengeldern im Umgang mit Vermögenden und Finanzinstitutionen absolut sicher und schaffen so einen Brückenschlag zwischen Arm und Reich.


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23:20
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Kein Tag ist wie der andere

Fernsehfilm, DDR 1986

Darsteller:
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Leutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
Major BergerPeter Hölzel
Irene HaberkornFriederike Aust
u.a.
Buch: Ulrich Frohriep
Regie: Thomas Jacob
Länge: 84 Minuten

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Kommissar Zimmermann hat keine ruhige Minute: Ein Sexualmörder macht die Stadt unsicher, aus einem Fenster im 13. Stock eines Hochhauses wird ein Mann gestoßen, und Zimmermanns Freundin droht, ihn zu verlassen, weil er nie Zeit für sie hat. Im Stadtpark lauert die ...
(ARD/MDR)

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Kommissar Zimmermann hat keine ruhige Minute: Ein Sexualmörder macht die Stadt unsicher, aus einem Fenster im 13. Stock eines Hochhauses wird ein Mann gestoßen, und Zimmermanns Freundin droht, ihn zu verlassen, weil er nie Zeit für sie hat. Im Stadtpark lauert die Polizei dann einem Mann auf, der der gesuchte Vergewaltiger sein könnte. Aber aus lauter Nervosität verpatzt Zimmermann den Einsatz. Er überwältigt den Mann noch bevor dieser über die als Passantin getarnte Polizistin herfallen konnte und so hätte überführt werden können. Auch die Ermittlungen wegen des rätselhaften Hochhausmordes laufen auf Hochtouren. Die Ehefrau des Toten hatte seit Jahren einen Geliebten, aber ist sie an dem Mord beteiligt?
"Kein Tag ist wie der andere" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:45
Tonsignal in monoFormat 4:3

Im Dreck verreckt

(Le Rapace)

Spielfilm, Frankreich/Mexiko/Italien 1968

Darsteller:
RitalLino Ventura
ChicoXavier Marc
CamitoRosa Furman
EmmaAurora Clavel
El BoscoEnrique Lucero
u.a.
Regie: José Giovanni
Länge: 103 Minuten

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Rital, ein französischer Profikiller, wird von einer lateinamerikanischen Rebellengruppe angeheuert. Seine Auftraggeber kommen aus den Reihen der Militärs und heuern ihn für die Ermordung ihres tyrannischen Präsidenten an. Bei dem Mord soll der junge Chico dabei sein. ...
(ARD)

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Rital, ein französischer Profikiller, wird von einer lateinamerikanischen Rebellengruppe angeheuert. Seine Auftraggeber kommen aus den Reihen der Militärs und heuern ihn für die Ermordung ihres tyrannischen Präsidenten an. Bei dem Mord soll der junge Chico dabei sein. Der Enkel des letzten demokratischen Präsidenten soll als Volksheld aufgebaut werden, der sein Land durch den Tyrannenmord in die Freiheit führt - er ist als Marionette an der Spitze eines Militärregimes vorgesehen. Rital ahnt, dass seine Auftraggeber kein allzu großes Interesse daran haben, dass er nach Erledigung der schmutzigen Arbeit weiterlebt. Er lässt sich jedoch nichts anmerken. Zusammen mit Chico wartet Rital auf seinen Einsatz. Als Chico endlich versteht, dass die Revolution nur eine Farce ist, will er bei Rital bleiben. Doch an der Seite eines Killers ist kein Platz für ihn.
"Im Dreck verreckt" ist ein in Mexiko spannend inszenierter Politthriller.
(ARD)


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2:30
Tonsignal in mono

Boxcar Bertha - Die Faust der Rebellen

Spielfilm, USA 1972

Darsteller:
Boxcar BerthaBarbara Hershey
Big Bill ShellyDavid Carradine
SartorisJohn Carradine
Rake BrownBarry Primus
Von MortonBernie Casey
Regie: Martin Scorsese
Länge: 85 Minuten

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Arkansas, USA, in den 1930er Jahren der Weltwirtschaftskrise: Die 16-jährige Bertha Thompson hat gerade ihren Vater bei einem Flugzeugabsturz verloren, als sie den militanten und charismatischen Bahngewerkschafter Big Bill Shelly kennenlernt. Mit ihm verbringt sie in ...

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Arkansas, USA, in den 1930er Jahren der Weltwirtschaftskrise: Die 16-jährige Bertha Thompson hat gerade ihren Vater bei einem Flugzeugabsturz verloren, als sie den militanten und charismatischen Bahngewerkschafter Big Bill Shelly kennenlernt. Mit ihm verbringt sie in einem Güterwagon ihre erste Liebesnacht. So plötzlich Bill in ihr Leben trat, so schnell ist er aber auch schon wieder verschwunden. Mit dem Geld, das er ihr hinterlässt, reist Bertha weiter, vermehrt es sogar beim Glücksspiel und begegnet dabei dem Betrüger Rake Brown. Die beiden werden ein ungleiches Paar und befinden sich schnell auf der Flucht, nachdem Bertha einen anderen Glücksspieler erschossen hat. In einem Güterzug treffen sie erneut auf Bill, der mit seinen Leuten einen Feldzug gegen den vermögenden Bahnchef Sartoris führt.
Martin Scorseses zweiter Spielfilm nach seinem Debüt "Who's That Knocking at My Door?" (1967) entstand für die Produktionsfirma American International Pictures mit dem legendären Produzenten Roger Corman. Corman bot jungen Filmemachern Gelegenheit, praktische Erfahrungen beim Film zu sammeln, die dafür aber Konzessionen an den vermeintlichen Publikumsgeschmack machen mussten: Sex und Gewalt gehörten zu Cormans Markenzeichen.


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3:55
Format 4:3

Smoke Signals

Spielfilm, USA 1997

Darsteller:
Victor JosephAdam Beach
Thomas Builds-the-FireEvan Adams
Suzy SongIrene Bedard
Arnold JosephGary Farmer
Arlene JosephTantoo Cardinal
Regie: Chris Eyre
Länge: 85 Minuten

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Victor ist Abkömmling des Coeur d'Alenes-Indianerstamms, der seit Generationen im gleichnamigen Reservat in Idaho lebt. Als er ein Kind war, stellte seine Mutter nach einem großen Feiertagsbesäufnis ihrem Ehemann Arnold und sich ein Ultimatum: Nie wieder sollte einer ...

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Victor ist Abkömmling des Coeur d'Alenes-Indianerstamms, der seit Generationen im gleichnamigen Reservat in Idaho lebt. Als er ein Kind war, stellte seine Mutter nach einem großen Feiertagsbesäufnis ihrem Ehemann Arnold und sich ein Ultimatum: Nie wieder sollte einer der beiden einen Tropfen Alkohol anrühren. Daraufhin verließ Arnold seine Familie und das Reservat. Zwölf Jahre später erreicht Victor die Nachricht, dass sein Vater in Phoenix, Arizona, gestorben ist. Weil er sich die Reise dorthin nicht leisten kann, muss er auf die Mitfahrgelegenheit der Quasselstrippe Thomas zurückgreifen. Dieser vergötterte Arnold, weil er ihm als Baby bei einem Brand das Leben gerettet hatte. Thomas ist ein großer Geschichtenerzähler, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wohingegen Victor ihm beizubringen versucht, dass ein Indianer eigentlich stolz, stoisch und wortkarg zu sein hat.
Chris Eyre bricht in seinem Film "Smoke Signals" mit seit Jahrhunderten gepflegten Vorurteilen, Stereotypen und Klischees gegenüber Indianern, die von den Captivity Narratives aus der Siedlungszeit bis hin zu den klassischen Hollywood-Western reichen. Dabei vermeidet er bewusst, eine Opfergeschichte zu erzählen, sondern wählt einen universellen Vater-Sohn-Konflikt.


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5:20
Tonsignal in monoFormat 4:3

Mit Atomkraft durchs ewige Eis

Russische Eisbrecher in der Polarregion

Film von Roland Strumpf

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Bis heute ist Russland das einzige Land auf der Welt, das neben seinen Atom-U-Booten auch noch eine zivile, nuklear betriebene Flotte unterhält. Sieben Atomeisbrecher und ein atomar betriebenes Containerschiff durchpflügen das ewige Eis in Russlands hohem Norden. Es sind ...

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Bis heute ist Russland das einzige Land auf der Welt, das neben seinen Atom-U-Booten auch noch eine zivile, nuklear betriebene Flotte unterhält. Sieben Atomeisbrecher und ein atomar betriebenes Containerschiff durchpflügen das ewige Eis in Russlands hohem Norden. Es sind schwimmende Atomkraftwerke, deren Reaktoren bis zu 70.000 PS entfesseln, um sich durch das meterdicke Eis zu brechen. Sie halten eine schmale Fahrrinne frei, über die Russlands Rohstoffe Richtung Westen transportiert werden und über die der hohe Norden versorgt wird. Für die Männer und Frauen an Bord der Schiffe ist das eine Herausforderung, denn im Winter fallen die Temperaturen bis minus 40 Grad.
Filmemacher Roland Strumpf fuhr für seine Dokumentation "Mit Atomkraft durchs ewige Eis" an Bord der "Sevmorput" entlang der Nordpassage von Murmansk bis nach Dudinka.

Sendeende: 6:05 Uhr