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Sonntag, 10. Februar
Programmwoche 07/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Alfred Grosser: Die Bundesrepublik Deutschland

und Frankreich in der Europa- und Weltpolitik heute

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Pauschalisierungen sind immer fragwürdig, weil dabei die Feinzeichnung des Individuellen verloren geht. Trotzdem gibt es Eigenheiten und Eigenschaften, die für verschiedene Nationen als charakteristisch gelten dürfen und im politischen wie im menschlichen Miteinander ...
(ARD/SWR)

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Pauschalisierungen sind immer fragwürdig, weil dabei die Feinzeichnung des Individuellen verloren geht. Trotzdem gibt es Eigenheiten und Eigenschaften, die für verschiedene Nationen als charakteristisch gelten dürfen und im politischen wie im menschlichen Miteinander nicht unbedeutend sind.
Die bearbeitete Neufassung des Vortrags von Alfred Grosser aus der Reihe "Tele-Akademie" von 1989 beschreibt - mit Blick auf die damalige Auseinandersetzung mit dem Ostblock und auf Europa 1992 mit dem Vertrag von Maastricht - was die Deutschen und die Franzosen in ihrem Verhältnis zur Geschichte und zu den anstehenden Herausforderungen unterscheidet und was sie verbindet. Alfred Grosser, der durch sein persönliches Schicksal sowohl Deutschland als auch Frankreich verbunden ist, beschreibt scharfsinnig, witzig, ironisch und nachdenklich die beiden Nachbarländer beidseits des Rheins. Seine Ausführungen sind auch heute äußerst interessant.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Alfons Mucha: Madonna mit Lilien


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Was die Zeit mit uns macht

(aus der SRF-Gesprächsreihe  Sternstunde Philosophie")

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Das neue Jahr ist noch jung, die Vorsätze sind noch frisch. Sich mehr Zeit zu nehmen für Wichtiges dürfte bei vielen ganz oben auf der Liste stehen. Doch geht das überhaupt in einer Gesellschaft, in der jede Minute zählt? Dr. Marc Wittmann, medizinischer Psychologe, ...

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Das neue Jahr ist noch jung, die Vorsätze sind noch frisch. Sich mehr Zeit zu nehmen für Wichtiges dürfte bei vielen ganz oben auf der Liste stehen. Doch geht das überhaupt in einer Gesellschaft, in der jede Minute zählt? Dr. Marc Wittmann, medizinischer Psychologe, kennt die Voraussetzungen des Zeitempfindens in unserem Gehirn und weiß, dass man seinem Zeitgefühl nicht hilflos ausgeliefert ist. Er hält den richtigen Umgang mit der Zeit sogar für wichtiger als den individuellen IQ.
"Sternstunde Philosophie"-Moderatorin Katja Gentinetta spricht mit dem Psychologen und Zeitforscher Marc Wittmann über das individuelle Zeitempfinden und die Bedeutung von Zeit für Entscheidungen.


10:15

Literaturclub

Mit den Gästen Rüdiger Safranski, Elke Heidenreich und Hildegard
E. Keller über Tom Wolfe

Moderation: Stefan Zweifel


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Stefan Zweifel diskutiert die "Literaturclub"-Kritikerrunde, bestehend aus Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Hildegard Elisabeth Keller, in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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11:30
Videotext Untertitel

Erwin Wurm - Der Künstler, der die Welt verschluckt

Film von Laurin Merz

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Der 1954 geborene österreichische Künstler Erwin Wurm wurde international bekannt mit seinen "One Minute Sculptures": Festgehalten auf Fotografien und in Videos inszenierte er skurrile Szenen - Menschen in verrückten Posen mit Stühlen, Eimern, Kartons, Koffern und ...
(ORF)

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Der 1954 geborene österreichische Künstler Erwin Wurm wurde international bekannt mit seinen "One Minute Sculptures": Festgehalten auf Fotografien und in Videos inszenierte er skurrile Szenen - Menschen in verrückten Posen mit Stühlen, Eimern, Kartons, Koffern und anderen Alltagsgegenständen. Diese Kunstform verbreitete sich schnell und diente zahlreichen Werbespots als Vorlage. Die "One Minute Sculptures" inspirierten auch die Red Hot Chilli Peppers zu ihrem Musikvideo "Can´t Stop". Erwin Wurm zählt heute zu den erfolgreichsten Gegenwartskünstlern. Seine "Fat"-Skulpturen, die kleinbürgerliche Statussymbole wie Autos und Einfamilienhäuser in einem "verfetteten", aufgeblähten Zustand zeigen, amüsieren Kunstfreunde weltweit.
Das Porträt "Erwin Wurm - Der Künstler, der die Welt verschluckt" verfolgt die Entstehung einer Skulptur Wurms - von der ersten Idee über Skizzen und Produktion bis zum fertigen Kunstwerk und Ausstellungen in Peking und Antwerpen. Erwin Wurm erzählt von seiner Familie, seiner Jugend in einem kleinbürgerlichen Umfeld in der Steiermark und von seinem Vater, einem Kriminalbeamten, der nur schwer akzeptieren konnte, dass sein Sohn Künstler werden wollte.
(ORF)


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12:25

Unbeachtetes Waldviertel - eine Kulturlandschaft in Gefahr

Film von Ernst Wandaller und Dieter Manhart

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Die freundliche offene Landschaft des nordwestlichen Waldviertels, die in einem ausgewogenen Verhältnis zum namengebenden Wald steht, wird stark geprägt durch eine außergewöhnliche natürliche Streifen- und Terrassenbildung. Diese gibt es nur an ganz wenigen Orten ...
(ORF)

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Die freundliche offene Landschaft des nordwestlichen Waldviertels, die in einem ausgewogenen Verhältnis zum namengebenden Wald steht, wird stark geprägt durch eine außergewöhnliche natürliche Streifen- und Terrassenbildung. Diese gibt es nur an ganz wenigen Orten Zentraleuropas zu entdecken, ist jetzt aber bedroht.
Die Naturfotografen Dieter Manhart und Ernst Wandaller haben die landschaftlichen Veränderungen in ihrer Heimat in Österreich über Jahrzehnte mit der Kamera festgehalten - entstanden ist die Dokumentation "Unbeachtetes Waldviertel - eine Kulturlandschaft in Gefahr".
(ORF)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Videotext Untertitel

"Hint'n aussi" - Keller, Stadl und Arkaden

Film von Andreas Riedl

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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In vielen burgenländischen Dörfern entdeckt man architektonische Juwele erst auf den zweiten Blick: Hinter Straßenfronten und Fassaden ist alte bäuerliche Baukultur noch gut erhalten. In idyllischen Weinbergen sind ganze Kellergassen Zeugen alter Weinarchitektur. Den ...
(ORF)

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In vielen burgenländischen Dörfern entdeckt man architektonische Juwele erst auf den zweiten Blick: Hinter Straßenfronten und Fassaden ist alte bäuerliche Baukultur noch gut erhalten. In idyllischen Weinbergen sind ganze Kellergassen Zeugen alter Weinarchitektur. Den Abschluss der kleinen, einfachen Streckhöfe bilden vielfach noch erhaltene Stadl.
Die Dokumentation "'Hint'n aussi' - Keller, Stadl und Arkaden" unternimmt einen Streifzug durch ländliche Baukultur, unter anderem zu einer 500 Jahre alten Mühle in Oslip, in die Tschardakengasse in Halbturn mit alten Maisspeichern und Stadeln, in die Hofgassen in Mörbisch bis zu den Arkadenhäusern in Oberwart.
(ORF)


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13:30
Videotext Untertitel

Die Narren und die Nazis

Film von Frank Gutermuth und Sebastian Kuhn

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Die Geschichte von Karneval und Fastnacht im Nationalsozialismus gehört zu den verdrängten Kapiteln der Vergangenheit: Denn das Verhalten der meisten Vereine ab 1933 ist alles andere als ruhmvoll. Zivilcourage ist nur selten zu finden, dafür viele Fälle eiliger ...
(ARD/WDR/SWR/HR)

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Die Geschichte von Karneval und Fastnacht im Nationalsozialismus gehört zu den verdrängten Kapiteln der Vergangenheit: Denn das Verhalten der meisten Vereine ab 1933 ist alles andere als ruhmvoll. Zivilcourage ist nur selten zu finden, dafür viele Fälle eiliger Anpassung und freiwilliger Unterwerfung. Seit dem Machtantritt Adolf Hitlers versuchten die Nationalsozialisten den Karneval ideologisch für ihre Zwecke zu nutzen. Protest - etwa gegen judenfeindliche Maßnahmen - gab es kaum, Selbstbehauptung erfolgte im Regelfall nur dort, wo es um den Erhalt der organisatorischen Selbstbestimmung des Karnevals ging. Ansonsten biederten sich die Karnevalisten nicht selten sogar an.
Die Dokumentation "Die Narren und die Nazis" begibt sich auf Spurensuche in den Karnevalshochburgen Köln und Mainz, erzählt aber auch Geschichten von leisem Widerstand in einem hessischen Dorf am Rande Frankfurts und von "echt nationalsozialistischem" Frohsinn in Nürnberg. Zeitzeugen erinnern an wenige mutige Heldentaten.
(ARD/WDR/SWR/HR)


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14:15
Videotext Untertitel

Reisezeit - Von Bern bis Luzern

Film von Margarita Pribyl

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In der Schweizer Bundeshauptstadt Bern scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Laubengänge und Zierbrunnen prägen das Stadtbild und verlocken zu einem Bummel durch die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Im Berner Oberland liegt Interlaken, Ausgangspunkt ...
(ORF)

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In der Schweizer Bundeshauptstadt Bern scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Laubengänge und Zierbrunnen prägen das Stadtbild und verlocken zu einem Bummel durch die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Im Berner Oberland liegt Interlaken, Ausgangspunkt zur Reise aufs Jungfraujoch. Am Brienzer See lohnt sich ein Besuch der Giessbachfälle, die in 14 Stufen in den See hinabstürzen. In Luzern, der geschichtsträchtigen Stadt am Vierwaldstättersee, wird Kultur großgeschrieben. Neben dem jährlich stattfindenden "Lucerne Festival" beherbergt die Stadt auch die außergewöhnliche Sammlung Rosengart mit Bildern von Pablo Picasso und Paul Klee. Dass Schokolade in der Schweiz einen besonderen Stellenwert hat, beweist die "Confiserie Bachmann" in Luzern. Schokoladespezialitäten, Marzipan und köstliche Pralinés locken Einheimische und Touristen in das Geschäft.
Der Film aus der Reihe "Reisezeit" führt von Bern bis nach Luzern.
(ORF)


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14:45

Graugänse, Goiserer und Salz - Winter im Salzkammergut

Film von Ernst A. Grandits

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Das Salzkammergut ist UNESCO-Weltnaturerbestätte. Im östlichen Teil befindet sich das Dorf Grünau im Almtal, dessen außergewöhnliche Naturlandschaft den Nobelpreisträger Konrad Lorenz (1903 - 1989) dazu bewog, seine Forschungen zu Graugänsen im Almtal zu etablieren. ...
(ORF)

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Das Salzkammergut ist UNESCO-Weltnaturerbestätte. Im östlichen Teil befindet sich das Dorf Grünau im Almtal, dessen außergewöhnliche Naturlandschaft den Nobelpreisträger Konrad Lorenz (1903 - 1989) dazu bewog, seine Forschungen zu Graugänsen im Almtal zu etablieren. Heute noch wird dort im Sinne des Nobelpreisträgers geforscht. Die legendäre "Raben-Gerti", Gertrude Drack, widmet ihr Leben der Erforschung von Raben. Der ganzjährig geöffnete "Cumberland Wildpark" beherbergt 70 heimische Tierarten und 500 weitere Tiere, die man bei der täglichen Fütterung beobachten kann.
Die Dokumentation "Graugänse, Goiserer und Salz - Winter im Salzkammergut" stellt die Region in der kalten Jahreszeit vor.
(ORF)


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15:30

hitec: Weltraumtourismus

Die Öffnung des Alls

Film von Gregor Streiber und Max Mönch

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Anfang des neuen Jahrtausends wurde der amerikanische Unternehmer Dennis Tito als erster Weltraumtourist ins All befördert. Sein Ticket kostete 20 Millionen Dollar. Bisher haben Weltraummissionen ungeheure Mengen Geld verschlungen. Im 20. Jahrhundert waren Weltraumflüge ...

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Anfang des neuen Jahrtausends wurde der amerikanische Unternehmer Dennis Tito als erster Weltraumtourist ins All befördert. Sein Ticket kostete 20 Millionen Dollar. Bisher haben Weltraummissionen ungeheure Mengen Geld verschlungen. Im 20. Jahrhundert waren Weltraumflüge eine Staatsangelegenheit. Das Prestige ganzer Nationen konnte davon abhängen. Nach dem Ende des Kalten Kriegs kam die Krise, denn politisch waren die Kosten nicht mehr zu begründen. Der bemannten Raumfahrt drohte die Bedeutungslosigkeit. Inzwischen werden wieder Milliarden in die Entwicklung neuer, günstigerer Weltraumflieger gesteckt. Das könnte der Anfang eines neuen Weltraumtourismus werden. Mitten in der Wüste New Mexicos, USA, wird gegenwärtig mit "Spaceport America" der erste Weltraumflughafen nur für Touristen gebaut.
"hitec" berichtet vom "Weltraumtourismus" und fragt wie sich ein Normalbürger auf einen Flug ins All vorbereiten kann.


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16:00
Tonsignal in mono

Blühende Geheimnisse



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16:20

Fremde Kinder: Wildfang

Dokumentarfilm von Alina Skrzeszewska, Deutschland 2012

Länge: 28 Minuten

Erstausstrahlung

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Ricki ist 10 Jahre alt. Er wurde in Amerika geboren, seine Eltern aber sind aus China eingewandert. Obwohl Ricki Amerikaner ist, wird er manchmal gefragt: Wo kommst du her? Sprichst du Englisch? Die Mutter des 10-Jährigen verkauft Sonnenbrillen und billige Importware aus ...

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Ricki ist 10 Jahre alt. Er wurde in Amerika geboren, seine Eltern aber sind aus China eingewandert. Obwohl Ricki Amerikaner ist, wird er manchmal gefragt: Wo kommst du her? Sprichst du Englisch? Die Mutter des 10-Jährigen verkauft Sonnenbrillen und billige Importware aus China. Anstatt in ihrem winzigen Laden zu spielen, streunt Ricki lieber durch die Straßen und Gassen des Toy District von Los Angeles, wo es an möglichen Abenteuern nicht mangelt. Neugierig lässt er sich durch das bunte Wirrwarr treiben, gibt sich amourösen Tagträumereien hin und taucht ein in eine Welt, die nicht frei von Gefahren ist. Ricki begegnet dieser Welt mit lässig aufgesetzter Strassenkämpfer-Attitüde, die jedoch immer wieder Risse bekommt, wenn hinter der Fassade von Cool- und Toughness ein kleiner Junge zum Vorschein kommt, der eher ängstlich und etwas verlegen auf Menschen zugeht.
Der Dokumentarfilm "Wildfang" sieht die Welt mit neugierigen Kinderaugen und bietet die Möglichkeit, in Rickis farbenfrohe aber auch bedrohliche Lebenswelt einzutauchen und Facetten von Los Angeles zu erleben, die abseits ausgetretener Pfade von Glamour, Stars und Hollywood zu finden sind. Alina Skrzeszewska - in Breslau geboren und in München aufgewachsen - lebte von 2005 bis 2010 in Los Angeles, auch im Obdachlosenbezirk Skid Row, um dort ihren ersten langen Dokumentarfilm "Songs from the Nickel" zu drehen. Ihr zweiter Film "Game Girls" beleuchtet das Leben in dem Ausnahmebezirk aus weiblicher Sicht. Ihr Beitrag für die 3sat-Reihe "Fremde Kinder" bildet somit den dritten Teil ihrer L.A.-Trilogie.

"Wildfang" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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16:50

Bettgeflüster

(Pillow Talk)

Spielfilm, USA 1959

Darsteller:
Jan MorrowDoris Day
Brad AllenRock Hudson
Mrs. WaltersLee Patrick
Jonathan ForbesTony Randall
AlmaThelma Ritter
u.a.
Regie: Michael Gordon
Länge: 99 Minuten

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New York: Brad Allen, ein erfolgreicher Schlagerkomponist, und Jan Morrow, eine attraktive Innenarchitektin, kennen sich nur per Telefon, das heißt, sie müssen einen Anschluss miteinander teilen. Allen blockiert diesen mit langen Telefonaten mit seinen verschiedenen ...

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New York: Brad Allen, ein erfolgreicher Schlagerkomponist, und Jan Morrow, eine attraktive Innenarchitektin, kennen sich nur per Telefon, das heißt, sie müssen einen Anschluss miteinander teilen. Allen blockiert diesen mit langen Telefonaten mit seinen verschiedenen Freundinnen und pflegt dabei gerne den immer gleichen Song als seine angeblich neueste Komposition vorzusingen. Eines Abends hilft der blonden Innenarchitektin ein gewisser Rex Stetson in einem Nachtclub aus einer peinlichen Situation. Sie ahnt nicht, dass es sich in Wirklichkeit um Brad Allen handelt, der seinerseits genau weiß, wen er vor sich hat, und der die Situation nur allzu gern nutzt, um die Frau, deren Bekanntschaft er schon lange gesucht hatte, "zufällig" kennenzulernen und sie seinem reichen Freund Jonathan Forbes auszuspannen. Als Jan bei einem zärtlichen Tête-à-tête endlich dahinterkommt, in wen sie sich verliebt hat, zahlt sie Brad Allen den Schwindel auf ihre Art heim - sie verwandelt sein Appartement in ein "Liebesnest".
Die romantische Komödie "Bettgeflüster" war der erste Film mit Rock Hudson und Doris Day als Paar in den Hauptrollen und gewann bei fünf Nominierungen einen Oscar für das beste Drehbuch. Day und Hudson wurden das Leinwand-Traumpaar Hollywoods, das seinen Erfolg anschließend in "Ein Pyjama für Zwei" (1961) und "Schenk mir keine Blumen" (1964) wiederholte. Ebenfalls jedes Mal mit dabei: Tony Randall, der hier Jonathan Forbes spielt.


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18:30

Sisi - der Superstar

Film von Werner Horvath

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"Sisi auf Korfu" heißt eine Ausstellung zum 175. Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich im Wiener Hofmobiliendepot (26.9.12. - 27.1.13). Sie zeigt die Herrscherin als reisende, forschende und philosophierende Frau des 19. Jahrhunderts. Auf der griechischen ...
(ORF)

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"Sisi auf Korfu" heißt eine Ausstellung zum 175. Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich im Wiener Hofmobiliendepot (26.9.12. - 27.1.13). Sie zeigt die Herrscherin als reisende, forschende und philosophierende Frau des 19. Jahrhunderts. Auf der griechischen Insel ließ sie sich die Villa "Achilleion" erbauen, huldigte ihrem Helden Achill und studierte die Geschichte des Landes. Auch im Mittelpunkt des Musicals "Elisabeth" von Sylvester Levay und Michael Kunze steht eine selbstbewusste und moderne Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt und trotzdem tragisch scheitert. Ein Schicksal, das auf japanischen und koreanischen Bühnen genauso berührt und fasziniert wie auf deutschen, ungarischen, holländischen und schwedischen.
Die Dokumentation "Sisi - der Superstar" verfolgt den Triumphzug des Musicals "Elisabeth" und stellt die Ausstellung "Sisi auf Korfu" über die reiselustige Kaiserin vor.
(ORF)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Schnee-Fälle

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos erforscht seit 80 Jahren das Phänomen Schnee. Dennoch fordern Lawinen immer wieder Opfer, und nicht nur unvorsichtige Fahrer sind betroffen. Ganz im Norden und im Süden der Schweiz gehört der Schnee zum Leben. Die ...

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Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos erforscht seit 80 Jahren das Phänomen Schnee. Dennoch fordern Lawinen immer wieder Opfer, und nicht nur unvorsichtige Fahrer sind betroffen. Ganz im Norden und im Süden der Schweiz gehört der Schnee zum Leben. Die Winter sind lang, kalt und dunkel. Dennoch haben viele Menschen aus der Not eine Tugend gemacht und überleben nicht nur trotz, sondern gerade wegen des Winters. Auch wenn der Schnee manchen nicht so gelegen kommt - Autofahrern, Golfern, Verkehrsplanern und Rentieren - was wäre der Schweizer Tourismus ohne Schnee? Ganze Bergregionen stünden vor dem Kollaps.
Die Dokumentation "Schnee-Fälle" aus der Reihe "NZZ Format" beschäftigt sich mit Schweizer Wintersportregionen.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Baku, Aserbaidschan

Im Land des Feuers

Film von Reinhild Dettmer-Finke

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Baku, die Zweimillionenstadt am Ufer des Kaspischen Meeres und Hauptstadt Aserbaidschans, ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und die Palastanlagen eines persischen ...
(ARD/SWR)

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Baku, die Zweimillionenstadt am Ufer des Kaspischen Meeres und Hauptstadt Aserbaidschans, ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und die Palastanlagen eines persischen Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild wie die prächtigen neogotischen Paläste der Ölbarone und die Förderanlagen an Land und auf dem Meer. Schon seit Jahrhunderten wird die Region um Baku von den gewaltigen Öl- und Gasvorkommen geprägt. Frühe Reisende sprachen schon von merkwürdigen Flüssigkeiten, die gut brennen, und von lodernden Flammen, die aus dem Erdinneren hervortreten. Ideale Bedingungen für "Feueranbeter", die dort ihre Tempel errichtet haben.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" begibt sich auf eine Reise nach Aserbaidschan.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Filmstadt Berlin

Die Mörder sind unter uns

Spielfilm, Deutschland 1946

Darsteller:
Susanne WallnerHildegard Knef
Dr. Hans MertensErnst Wilhelm Borchert
Elise BrücknerErna Sellmer
Ferdinand BrücknerArno Paulsen
Herr MondscheinRobert Forsch
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte
Länge: 81 Minuten

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Berlin, 1945: Die junge Fotografin Susanne Wallner kehrt aus dem Konzentrationslager in ihre Wohnung zurück. Dort lebt jedoch seit Kurzem der aus dem Krieg heimgekehrte Chirurg Dr. Hans Mertens, der seine schrecklichen Erinnerungen mit Alkohol zu verdrängen versucht. Die ...

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Berlin, 1945: Die junge Fotografin Susanne Wallner kehrt aus dem Konzentrationslager in ihre Wohnung zurück. Dort lebt jedoch seit Kurzem der aus dem Krieg heimgekehrte Chirurg Dr. Hans Mertens, der seine schrecklichen Erinnerungen mit Alkohol zu verdrängen versucht. Die beiden arrangieren sich, und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam wieder zu sich selbst. Da begegnet ihm sein ehemaliger Hauptmann Brückner, der Weihnachten 1942 an der Ostfront in Russland die Erschießung von Frauen und Kindern befahl. Brückner ist jetzt ein aalglatter Geschäftsmann, der ohne eine Spur von Schuldbewusstsein als Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe pressen lässt. Mertens Gewissen rebelliert. Er greift zur Pistole, um am Weihnachtsabend das Verbrechen zu sühnen. Susanne versucht ihn davon zu überzeugen, dass der Kriegsverbrecher vor ein Gericht gestellt werden muss.
Der erste deutsche Nachkriegsfilm - Drehbeginn war im Mai 1946 - wurde im Oktober desselben Jahres in Berlin uraufgeführt und geriet zu einem sensationellen Erfolg. Als gleichzeitig erste Produktion der neuen Filmfirma DEFA vertrat der Film jene aufklärerischen, kritischen Inhalte, mit denen die kommunistisch dominierte Firmenleitung vor allem die Jugend zu Demokratie und Humanität erziehen wollte. Auch Wolfgang Staudtes Stil markiert einen Neubeginn: Seine expressiven, düsteren Schattenbilder waren ein Ausdruck des Seelenzustands jener Zeit.

Als nächster Film in der Reihe "Filmstadt Berlin" zur 63. Berlinale folgt im Anschluss um 21.35 Uhr der Dokumentarfilm "In Berlin" von Michael Ballhaus und Ciro Cappellari.


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21:35

Filmstadt Berlin

In Berlin

Dokumentarfilm von Michael Ballhaus und Ciro Cappellari,

Deutschland 2009

Länge: 97 Minuten

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Großstädte gelten als Epizentren politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Was dort an Trends gesetzt wird, ist morgen schon Mode. Was auf dem politischen Parkett diskutiert wird, ist morgen Gesetz. Wie dort gefeiert wird, kann man morgen in den Boulevardgazetten ...
(ARD/RBB)

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Großstädte gelten als Epizentren politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Was dort an Trends gesetzt wird, ist morgen schon Mode. Was auf dem politischen Parkett diskutiert wird, ist morgen Gesetz. Wie dort gefeiert wird, kann man morgen in den Boulevardgazetten auch in der Provinz nachlesen. Berlin kommt dabei eine besondere Rolle zu: Seit dem Krieg ist die Stadt Hort der Avantgarde und verkrachter Existenzen. Sie ist Heimat für Prominenz aus Film, Kunst, Musik und Politik sowie für provinzflüchtige Studenten. Wie kaum eine andere Stadt ist sie zudem Drehscheibe zwischen Ost und West. Keine deutsche Stadt ist so heterogen in der Zusammensetzung ihrer Bewohner. Das hat Berlin zu seinem Markenzeichen erkoren - steter Wandel als einzige Konstante. Die internationale Faszination für die Stadt ist ungebrochen - als Touristenmagnet, Filmkulisse und Sprungbrett in ein vielversprechendes Leben. Das zog Anfang der 1980er Jahre den argentinischen Dokumentarfilmer Ciro Cappellari an. Ungefähr zeitgleich kehrte der damals bereits bekannte Kameramann Michael Ballhaus der Stadt den Rücken, waren doch dort seiner Fantasie durch die bescheidenen Spielfilmbudgets Grenzen gesetzt. Cappellari hingegen sah die überschaubaren Non-Fiction-Budgets nicht als Handicap, eingedenk des Füllhorns an Sujets, das ihm diese Stadt für seine Arbeit bot. Mit 72 Jahren und nach über 100 Filmen kehrte Michael Ballhaus schließlich auch in seine ihm fremd gewordene Heimatstadt zurück.
Der reife, souveräne Hollywoodstar und der junge, lateinamerikanische Dokumentarfilmer begeben sich für den Dokumentarfilm "In Berlin" auf die Suche nach dem Wesen dieser Stadt. Stets entstehen Reibungspunkte zwischen ihren Sichtweisen, die überraschende Momente zutage fördern.

Als nächster Film in der Reihe "Filmstadt Berlin" zur 63. Berlinale folgt im Anschluss um 23.10 Uhr der Spielfilm "Berlin Chamissoplatz".
(ARD/RBB)


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23:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Filmstadt Berlin

Berlin Chamissoplatz

Spielfilm, BRD 1980

Darsteller:
Martin BergerHanns Zischler
Anna BachSabine Bach
JörgWolfgang Kinder
ClaudiaGisela Freudenberg
ApothekerJochen Brunow
u.a.
Regie: Rudolf Thome
Länge: 108 Minuten

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Die junge Studentin Anna Bach lebt in einer baufälligen aber bezahlbaren Wohnung am Berliner Chamissoplatz. Sie engagiert sich in einer Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, die bevorstehende Luxussanierung der Häuser in ihrem Viertel - und die damit verbundene Explosion ...
(ARD)

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Die junge Studentin Anna Bach lebt in einer baufälligen aber bezahlbaren Wohnung am Berliner Chamissoplatz. Sie engagiert sich in einer Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, die bevorstehende Luxussanierung der Häuser in ihrem Viertel - und die damit verbundene Explosion der Mietpreise - zu verhindern. In diesem Zusammenhang interviewt sie den Architekten Martin Berger, dessen Büro den Sanierungsauftrag durchführt. Der Architekt, der zwei gescheitete Ehen hinter sich hat, gibt ihr seine Visitenkarte, um zu erfahren, was mit dem Videomaterial geschieht. Als Anna ihn daraufhin im Büro besucht, springt zwischen beiden der Funke über. In seiner Verliebtheit arbeitet Martin bald in Annas Mietergruppe mit und verrät dabei vertrauliche Informationen zur geplanten Sanierung - nicht ahnend, dass Annas eifersüchtiger Exfreund Jörg das Gespräch mitschneidet. In der Zeitung der Mietergruppe liest Martin schließlich die vertraulichen Informationen - unter Nennung seines Namens. Ihm ist klar, dass ihn das den Job kosten wird.
Der Spielfilm "Berlin Chamissoplatz" verbindet das politisch relevante Thema der Bauspekulation mit einer ironisch gebrochenen, romantischen Liebesgeschichte. Der Film lebt von seiner genauen, aber dennoch beiläufigen Betrachtung der alternativen Szene. Hanns Zischler und Sabine Bach zeigen eine beeindruckende darstellerische Leistung.

Als nächsten Film der Reihe "Filmstadt Berlin" zur 63. Berlinale zeigt 3sat am Dienstag, 12. Februar, 20.15 Uhr, den Spielfilm "Im Schatten".
(ARD)


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1:00
Videotext Untertitel

Just a Kiss

(Ae fond Kiss ...)

Spielfilm, Großbritannien/Belgien/Deutschland/Italien/

Spanien 2004

Darsteller:
Casim KhanAtta Yaqub
Roisin HanlonEva Birthistle
Sadia KhanShamshad Akhtar
Rukhsana KhanGhizala Avan
Tahara KhanShabana Bakhsh
u.a.
Regie: Ken Loach
Länge: 99 Minuten

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Casim Khan, Sohn pakistanischer Einwanderer, zieht nachts als DJ durch die Clubs von Glasgow. Tagsüber werkelt er lustlos an einem Anbau im Vorgarten seiner Eltern mit. Sein streng muslimischer Vater will, dass Casim dort mit seiner künftigen Frau lebt, einer Cousine, ...
(ARD)

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Casim Khan, Sohn pakistanischer Einwanderer, zieht nachts als DJ durch die Clubs von Glasgow. Tagsüber werkelt er lustlos an einem Anbau im Vorgarten seiner Eltern mit. Sein streng muslimischer Vater will, dass Casim dort mit seiner künftigen Frau lebt, einer Cousine, der er seit Jahren versprochen ist. Als Casim sich in die irische Musiklehrerin Roisin Hanlon verliebt, muss er die Beziehung geheim halten. So gibt Casim vor, zu einem Freund zu ziehen, lebt aber heimlich mit Roisin zusammen. Völlig unerwartet bekommt auch sie Probleme mit der religiösen Tradition: Für die Vollzeitstelle an ihrer katholischen Schule benötigt sie eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" des Gemeindepriesters. Als dieser herausfindet, dass Roisin "in Sünde" lebt, verweigert er die Unterschrift. Casims ältere Schwester Rukhsana heckt derweil einen finsteren Plan aus, um die beiden Liebenden zu trennen und die Familienehre zu retten.
In "Just a Kiss" erzählt Regisseur Ken Loach eine bewegende Romeo-und-Julia-Liebesgeschichte.
(ARD)


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2:40
Dolby-Digital Audio

Alle lieben Lucy

(I'm with Lucy)

Spielfilm, USA 2002

Darsteller:
LucyMonica Potter
DougJohn Hannah
GabrielGael García Bernal
BobbyAnthony LaPaglia
BarryHenry Thomas
LukeDavid Boreanaz
JoJulianne Nicholson
u.a.
Regie: Jon Sherman
Länge: 85 Minuten

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Lucy ist eine bezaubernde junge Frau, der es leider nicht gelingt, ihren "Märchenprinzen" zu finden. Gerade hat wieder ein vermeintlicher Traummann mit ihr Schluss gemacht. Tief deprimiert will sich Lucy nur noch verkriechen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre ...
(ARD)

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Lucy ist eine bezaubernde junge Frau, der es leider nicht gelingt, ihren "Märchenprinzen" zu finden. Gerade hat wieder ein vermeintlicher Traummann mit ihr Schluss gemacht. Tief deprimiert will sich Lucy nur noch verkriechen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Schwester Jo gemacht: Lucy soll sich ins Singledasein stürzen, inklusive des ein oder anderen Blind Dates. Nach einigen mehr oder weniger katastrophalen Verabredungen, erlebt Lucy das schlimmste Date mit dem schlecht gelaunten Computerfachmann Barry. Über nichts sind die beiden einer Meinung. Umso erstaunlicher, dass es zwischen ihnen doch funkt. Lucy scheint endlich ihren Traummann gefunden zu haben, doch sie selbst vermag nicht daran zu glauben. Als Barry ihr einen Heiratsantrag macht, verliert sie die Nerven und haut ab - nach Miami, wo sie den attraktiven Orthopäden Luke kennenlernt.
"Alle lieben Lucy" ist eine charmante, episodisch inszenierte Beziehungskomödie mit zündendem Wortwitz.
(ARD)


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4:05
Tonsignal in monoFormat 4:3

Heirate nie in Monte Carlo

(Loser Takes All)

Spielfilm, Großbritannien 1956

Darsteller:
BertrandRossano Brazzi
CaryGlynis Johns
DreutherRobert Morley
Der AndereFelix Aylmer
PhilipTony Britton
HotelmanagerAlbert Lieven
u.a.
Regie: Ken Annakin
Länge: 84 Minuten

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Bertrand und Cary wollen in Kürze heiraten. An eine große Hochzeitsreise ist aus finanziellen Gründen allerdings nicht zu denken. Als Bertrands Chef, Mr. Dreuther, von den Heiratsplänen seines Angestellten erfährt, macht er ihm ein großzügiges Angebot: Die jungen ...
(ARD)

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Bertrand und Cary wollen in Kürze heiraten. An eine große Hochzeitsreise ist aus finanziellen Gründen allerdings nicht zu denken. Als Bertrands Chef, Mr. Dreuther, von den Heiratsplänen seines Angestellten erfährt, macht er ihm ein großzügiges Angebot: Die jungen Leute sollen sich in Monte Carlo trauen lassen, wo er sie anschließend auf seiner Jacht mit auf eine Kreuzfahrt nehmen will. Frohgemut steigen Bertrand und Cary daraufhin in einem Luxushotel in Monte Carlo ab. Als Mr. Dreuther hartnäckig auf sich warten lässt, geraten sie allmählich in Panik und versuchen, ihre finanziellen Nöte zu verschleiern. Dem Geschäftsführer des Hotels bleibt dies allerdings nicht verborgen. Erstaunlicherweise reagiert er jedoch ganz anders, als erwartet. So sieht Bertrand sich plötzlich im Besitz von 250.000 Francs, was dem jungen Mann sehr zu Kopfe steigt. Seine Frau findet seine Großmannssucht abscheulich und ist drauf und dran, ihn zu verlassen.
"Heirate nie in Monte Carlo" ist eine vergnügliche Komödie aus dem Jahr 1956.
(ARD)


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5:30

Der Hochzeits-Profi

Wie Paare unter die Haube kommen

Film von Wolfgang Dürr

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Christoph Sauer tanzt auf vielen Hochzeiten. Der "schönste Tag im Leben" ist für ihn Berufsalltag. Denn Sauer ist der "Marry Man": Er verheiratet Brautpaare, die kirchlich nicht heiraten können oder wollen und erfüllt als freier Hochzeitsredner die Sehnsucht nach einer ...
(ARD/SWR)

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Christoph Sauer tanzt auf vielen Hochzeiten. Der "schönste Tag im Leben" ist für ihn Berufsalltag. Denn Sauer ist der "Marry Man": Er verheiratet Brautpaare, die kirchlich nicht heiraten können oder wollen und erfüllt als freier Hochzeitsredner die Sehnsucht nach einer romantischen Zeremonie und nach einem festlichen Rahmen. Er ist gelernter Schauspieler - und ein geborener Entertainer. Die Idee, als "Marry Man" sein Geld zu verdienen, kam ihm in den USA, als er zum ersten Mal in seinem Leben einen freien Redner bei einer Hochzeit sah. Seitdem gestaltet Sauer konfessionell ungebundene Trauungsfeiern. Das ist ein höchst sensibler Job, schließlich haben seine Kunden hohe Erwartungen an diesen Tag.
Die Dokumentation "Der Hochzeits-Profi" begleitet Christoph Sauer bei seiner Arbeit.
(ARD/SWR)

Sendeende: 6:00 Uhr