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Sonntag, 20. Januar
Programmwoche 04/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Dieter Rucht: Die Occupy-Bewegung

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Die Occupy-Bewegung erlangte mit der Aktion "Occupy Wall Street" im September 2011 weltweite Aufmerksamkeit. Es folgten Aktionen in über 900 anderen Städten - in mehr als 90 Ländern. Die Bewegung traf mit ihrem mutig-offensiven und gleichzeitig betont friedfertigen ...
(ARD/SWR)

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Die Occupy-Bewegung erlangte mit der Aktion "Occupy Wall Street" im September 2011 weltweite Aufmerksamkeit. Es folgten Aktionen in über 900 anderen Städten - in mehr als 90 Ländern. Die Bewegung traf mit ihrem mutig-offensiven und gleichzeitig betont friedfertigen Charakter einen Nerv. Sie war keiner ideologischen Richtung oder politischen Partei zugeordnet, in ihr manifestierte sich ein grundsätzliches Unbehagen an den herrschenden Verhältnissen. "Was uns verbindet, ist das Thema grundlegender Probleme in unserem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen System, die uns alle betreffen. Wir suchen nach Möglichkeiten, endlich etwas dagegen zu unternehmen", heißt es auf der Webseite von Occupy Germany.
Professor Dr. Dieter Rucht betrachtet in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" die Occupy-Bewegung. Er lehrte bis 2000 Soziologie an der University of Kent in Canterbury und leitete danach unter anderem die Arbeitsgruppe "Politische Öffentlichkeit und Mobilisierung" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Heute ist Rucht Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Master Teodoricus: Der heilige Georg


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Daniel Cohn-Bendit liebt die Provokation

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Der streitlustige Europapolitiker und Publizist Daniel Cohn-Bendit hält flammende Plädoyers für ein geeintes Europa. "Europa muss ein für alle Mal seine nationalen Dämonen abschütteln", sagt der Publizist und Soziologe in seinem neuesten Aufruf "Für Europa!". Der ...

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Der streitlustige Europapolitiker und Publizist Daniel Cohn-Bendit hält flammende Plädoyers für ein geeintes Europa. "Europa muss ein für alle Mal seine nationalen Dämonen abschütteln", sagt der Publizist und Soziologe in seinem neuesten Aufruf "Für Europa!". Der Vorsitzende der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament fordert eine soziale, ökologische und politische Revolution in Europa. Freiheit und Menschenwürde reklamiert er als Sohn jüdischer Eltern auch im Nahostkonflikt.
Im Gespräch mit "Sternstunde Philosophie"-Moderator Norbert Bischofberger erläutert Daniel Cohn-Bendit seine politische Haltung und verrät, was ihn im Innersten antreibt.


10:15

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit

Ijoma Mangold und Péter Nádas

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"Ich bin überzeugt, dass Sie mit diesem Manuskript am Anfang einer achtbaren Laufbahn stehen." - schrieb Siegfried Unseld 1966 an den damals 24-jährigen Peter Handke. Daraus wurde eine lebenslange Verlagsfreundschaft. Im Herbst 2012 erschien - nach den Versuchen über ...
(ARD/SWR)

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"Ich bin überzeugt, dass Sie mit diesem Manuskript am Anfang einer achtbaren Laufbahn stehen." - schrieb Siegfried Unseld 1966 an den damals 24-jährigen Peter Handke. Daraus wurde eine lebenslange Verlagsfreundschaft. Im Herbst 2012 erschien - nach den Versuchen über die Müdigkeit, die Jukebox und die glücklichen Tage - ein neuer "Versuch" Handkes: der "Versuch über den stillen Ort". Im Frühjahr desselben Jahres erschien der monumentale Roman "Parallelgeschichten" von Péter Nádas. Er ist 1.714 Seiten lang und enthält mehr Personen als manches Telefonbuch. 18 Jahre lang hat der Ungar Nádas an dem Werk, das mit den großen Schlüsselwerken der Moderne - den Romanen von Proust, Joyce und Musil - verglichen wird, geschrieben. Es ist nach dem "Buch der Erinnerung" das zweite Hauptwerk des großen europäischen Erzählers, der zum engeren Kreis der Nobelpreisanwärter gezählt wird.
In "Literatur im Foyer" spricht Felicitas von Lovenberg mit dem Literaturkritiker Ijoma Mangold über Peter Handke und mit Péter Nádas über seinen aktuellen Roman.
(ARD/SWR)


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10:45

Annette Schavan - wozu brauchen wir Bildung?

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

Moderation: Markus Spillmann, Marco Färber

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Bildung ist das Kapital der modernen Gesellschaft. Doch was ist gemeint, wenn heute von Bildung gesprochen wird? Ist der traditionelle Bildungsstoff - die alten Sprachen, Goethe und Schiller - nur mehr Ballast? Ist es ausschließlich der Markt, der sagt, was Bildung ...

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Bildung ist das Kapital der modernen Gesellschaft. Doch was ist gemeint, wenn heute von Bildung gesprochen wird? Ist der traditionelle Bildungsstoff - die alten Sprachen, Goethe und Schiller - nur mehr Ballast? Ist es ausschließlich der Markt, der sagt, was Bildung leisten muss?
Mit der deutschen Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan sprechen "NZZ"-Chefredakteur Markus Spillmann und Journalist Marco Färber über die Bildungsanforderungen in der globalisierten Welt, über das Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaften, über Leistungsdruck und Überforderungen in den Schulen.


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11:35
VPS 11:34

In memoriam George Gruntz

George Gruntz

Der Pianist, Komponist und Bandleader

Film von Werner Zeindler

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Der Basler George Gruntz war der international wohl einflussreichste Jazzmusiker der Schweiz. Als virtuoser Pianist war er auf den Bühnen der Welt ebenso zu Hause wie als Leiter seiner Concert Jazz Band, einer der ältesten und besten Big Bands Europas.
Filmemacher ...

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Der Basler George Gruntz war der international wohl einflussreichste Jazzmusiker der Schweiz. Als virtuoser Pianist war er auf den Bühnen der Welt ebenso zu Hause wie als Leiter seiner Concert Jazz Band, einer der ältesten und besten Big Bands Europas.
Filmemacher Werner Zeindler begleitete den Pianisten und Bandleader George Gruntz 2007 beim Komponieren, bei Bandproben und auf der Bühne.

3sat zeigt das Porträt "George Gruntz" in Erinnerung an den Schweizer Jazzmusiker, der am 10. Januar 2012 im Alter von 80 Jahren in der Region Basel starb.


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12:45

Verrückt nach Venedig

Film von Katharina Rau


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
VPS 13:04

In memoriam Louise Martini

Louise Martini

im Interview mit Dagmar Koller

(aus der ORF-Reihe "Hallo, wie geht's?")

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Die Wiener Schauspielerin Louise Martini (1931 - 2013) wuchs während des Zweiten Weltkriegs auf. Die Begeisterung für die Bühne hegte sie schon als Schülerin: Gegen Ende der Schulzeit besuchte Louise Martini gleichzeitig das Reinhardt-Seminar und das Gymnasium. Als sie ...
(ORF)

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Die Wiener Schauspielerin Louise Martini (1931 - 2013) wuchs während des Zweiten Weltkriegs auf. Die Begeisterung für die Bühne hegte sie schon als Schülerin: Gegen Ende der Schulzeit besuchte Louise Martini gleichzeitig das Reinhardt-Seminar und das Gymnasium. Als sie für ihr erstes Engagement im Volkstheater für "Kasimir und Karoline" bei Regisseur Michael Kehlmann vorgesprochen hatte, meinte dieser: "Der Typ ist sie, aber ich will sie platinblond." Und so wurde Martini platinblond. Und obwohl sie eigentlich nie zum Kabarett wollte, war sie fünf Jahre lang Mitglied der berühmten Kabaretttruppe "Namenloses Ensemble", dem unter anderen Helmut Qualtinger, Peter Wehle und Gerhard Bronner angehörten. 1962 gelang ihr mit dem Musical "Irma La Douce" in München auch in Deutschland der Durchbruch, sie war Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, an den Münchner Kammerspielen und am Münchner Residenztheater. Dem deutschen Fernsehpublikum wurde sie durch Rollen in Serien wie "Das Traumschiff" oder "Derrick" bekannt. Neben der Schauspielerei moderierte Louise Martini auch zahlreiche Radiosendungen. In der Nacht zum 17. Januar 2013 ist Louise Martini mit 81 Jahren gestorben.
Aus Anlass des Todes der vielseitigen Kabarettistin, Moderatorin, Theater- und Fernsehdarstellerin zeigt 3sat Louise Martini im Interview mit Dagmar Koller aus der Reihe "Hallo, wie geht's?".

Die österreichische Kabarettistin, Moderatorin, Theater- und Fernsehdarstellerin Louise Martini ist in der Nacht zum 17. Januar 2013 gestorben.
(ORF)


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13:30

Gesichter des Islam (1/4)

Glaube und Kultur

Film von Hannes Schuler und Hartmut Schwenk

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Die muslimische Welt - von der laizistischen Türkei über das fundamentalistische Saudi-Arabien bis nach Indonesien - ist von Unterschieden und Vielfalt geprägt. Doch es gibt eine Gemeinsamkeit: Die "Fünf Säulen des Islams" - Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Spenden ...
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)

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Die muslimische Welt - von der laizistischen Türkei über das fundamentalistische Saudi-Arabien bis nach Indonesien - ist von Unterschieden und Vielfalt geprägt. Doch es gibt eine Gemeinsamkeit: Die "Fünf Säulen des Islams" - Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Spenden und die Pilgerfahrt nach Mekka. In Istanbul beginnt eine junge Familie den Tag mit dem Einkauf des festlichen Prinzengewandes für die Beschneidung des dreijährigen Sohnes. In der Wüste Saudi-Arabiens pflegen Beduinen, wie zu Zeiten des Propheten, das einfache Leben der Kamelzüchter. In Mekka umrunden Pilger die Kaaba, den zentralen Ort der Muslime, und in Indonesien führt die Schwester des Sultans von Cirebon durch die Feierlichkeiten zum Geburtstag des Propheten.
Im ersten Teil der vierteiligen Dokumentation "Gesichter des Islam" dreht sich alles um "Glaube und Kultur". Dabei stehen besonders die religiösen Grundlagen und die Mannigfaltigkeit der muslimischen Welt im Fokus.

Die weiteren drei Teile der vierteiligen Dokumentation "Gesichter des Islam" sendet 3sat im Anschluss, ab 14.00 Uhr.
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)


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14:00

Gesichter des Islam (2/4)

Männer und Frauen

Film von Hannes Schuler und Hartmut Schwenk

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Wie gestaltet sich das Rollen- und Selbstverständnis von Musliminnen und Muslimen in unterschiedlichen Ländern? Die junge marokkanische Designerin Faouzia Anafi ist in Fès Chefin von sechs Männern und gleichzeitig eine gehorsame Tochter. Irgendwo findet eine ...
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)

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Wie gestaltet sich das Rollen- und Selbstverständnis von Musliminnen und Muslimen in unterschiedlichen Ländern? Die junge marokkanische Designerin Faouzia Anafi ist in Fès Chefin von sechs Männern und gleichzeitig eine gehorsame Tochter. Irgendwo findet eine traditionelle Hochzeit statt, und unweit der 1.000 Jahre alten Moschee lassen gläubige Hip-Hopper der Gruppe F'assi ihre modernen Beats durch die Gassen schallen. In einem Haus für ledige Mütter in Casablanca zeigt sich die harte Seite der Lebensrealität muslimischer Frauen. Beim Jahrestreffen der Muslimischen Jugend Deutschland im hessischen Bad Orb diskutieren Jugendliche Fragen von Beziehung und Religion. Zerah Yilmaz, Leiterin der Begegnungsstätte der neuen Moschee in Duisburg-Marxloh, verblüfft mit offenen Worten, während junge Männer und Frauen in Saudi-Arabien mit dem Segen des Königs in einen ersten Dialog treten.
Im zweiten Teil der vierteiligen Dokumentation "Gesichter des Islam" dreht sich alles um "Männer und Frauen". Musliminnen und Muslime und das Selbstverständnis der Geschlechter in Marokko, Deutschland und Saudi-Arabien stehen dabei im Fokus.
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)


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14:30

Gesichter des Islam (3/4)

Frieden und Gewalt

Film von Hannes Schuler und Hartmut Schwenk

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Wie gestaltet sich das Verhältnis des Islams zur Gewalt? Wichtige muslimische Intellektuelle wie Tariq Ramadan oder der 2010 verstorbene Nasr Abu Zayd haben sich mit historischen, sozialen und religiösen Aspekten dieses kontroversen Themas beschäftigt. In einem ...
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)

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Wie gestaltet sich das Verhältnis des Islams zur Gewalt? Wichtige muslimische Intellektuelle wie Tariq Ramadan oder der 2010 verstorbene Nasr Abu Zayd haben sich mit historischen, sozialen und religiösen Aspekten dieses kontroversen Themas beschäftigt. In einem Istanbuler Tonstudio erhebt die verschleierte Künstlerin Habibe ihren Klageruf gegen Gewalt, und der Meisterkalligraf Hüseyin Kutlu erklärt die Grundaussagen des Korans anhand seiner Entstehungsgeschichte. In England stellt sich Scheich Tahir-ul-Qadri mit der Veröffentlichung einer 600-seitigen Fatwa dem islamischen Terrorismus entgegen. Streetworker arbeiten mit jungen Männern, die in den Extremismus abzudriften drohen, und der Leiter eines religiösen Internats in Indonesien fühlt sich dem indonesischen Prinzip der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verpflichtet.
Der dritte Teil der vierteiligen Dokumentation "Gesichter des Islam" beleuchtet jenseits des politischen Tagesgeschäfts das Verhältnis des Islams zur Gewalt.
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)


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15:00

Gesichter des Islam (4/4)

Wissen und Fortschritt

Film von Hannes Schuler und Hartmut Schwenk

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Das goldene Zeitalter von Kultur und Wissenschaft des Islams im mittelalterlichen al-Andalus ist noch heute lebendig: In Córdoba sind die beeindruckende Moschee-Kathedrale und die Ausgrabung der Palaststadt Madinat al-Zahra zu sehen. Der spanische Konvertit Antonio Romero ...
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)

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Das goldene Zeitalter von Kultur und Wissenschaft des Islams im mittelalterlichen al-Andalus ist noch heute lebendig: In Córdoba sind die beeindruckende Moschee-Kathedrale und die Ausgrabung der Palaststadt Madinat al-Zahra zu sehen. Der spanische Konvertit Antonio Romero leitet auf seiner Finca eine islamische Bildungsstätte, und in Granada tönen die jahrhundertealten Klänge der Andalusi-Musik durch die Gassen des arabischen Viertels der Altstadt. In Kairo und Alexandria geht es um das Ringen des muslimischen Ägyptens, traditionsverhaftete Religion und zukunftsträchtige Bildung in Einklang zu bringen. Der ägyptischen Nobelpreisträger Ahmet Zewail fordert neue Anstrengungen in Politik und Bildungswesen. Im indonesischen Jakarta geht es beim "Islamic Banking" darum, aus den Traditionen des Islams neue Akzente in der Wirtschafts- und Finanzwelt zu setzen.
Der letzte Teil der vierteiligen Dokumentation "Gesichter des Islam" sucht in Andalusien, Ägypten und Indonesien nach "Wissen und Fortschritt".
(ARD/SWR/WDR/NDR/BR/R)


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15:30

hitec: Ein Navi für Europa

Galileo - Durchbruch oder Milliardengrab?

Film von Carsten Binsack

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Seit mehr als sieben Jahren plant Europa als Alternative zum US-amerikanischen GPS ein eigenes Satelliten-Navigationssystem - "Galileo". Galileo soll nicht nur bessere und vor allem genauere Anwendungen ermöglichen, sondern darüber hinaus die Europäer unabhängig machen ...

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Seit mehr als sieben Jahren plant Europa als Alternative zum US-amerikanischen GPS ein eigenes Satelliten-Navigationssystem - "Galileo". Galileo soll nicht nur bessere und vor allem genauere Anwendungen ermöglichen, sondern darüber hinaus die Europäer unabhängig machen vom militärisch kontrollierten GPS-System. Die Versprechen waren von Anfang an groß: Ortung und Navigation bis auf mehrere Zentimeter genau, Unfallrettungsfunktionen und spezielle Navigationssoftware für Luft, Land und Wasser. Doch die Kosten des Mammutprojekts steigen immer weiter an, 20 Milliarden Euro wird die vermeintliche Supertechnik den Steuerzahler in den nächsten 20 Jahren kosten. Zudem stellen sich Kritiker die Frage, ob die Technik, wenn sie endlich massenhaft angewendet werden kann, nicht längst überholt ist. Nach jahrelangen Verzögerungen wurden im Oktober 2011 die ersten beiden Galileo-Satelliten ins All befördert, mit einer russischen Sojus-Rakete.
"hitec" ist während des Raketenstarts im Galileo-Kontrollzentrum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen dabei und fragt: Ist Galileo wirklich ein wichtiger strategischer und technischer "Leuchtturm" Europas oder ein Milliardengrab für Steuergelder?


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16:00

Ontario

Kanadas wilder Osten

Film von Peter M. Kruchten

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Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden. Dazu zählen die Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe, deren Geschichte von dem Konflikt mit den frühen europäischen Siedlern ...
(ARD/SR)

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Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden. Dazu zählen die Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe, deren Geschichte von dem Konflikt mit den frühen europäischen Siedlern bis heute geprägt ist.
Die Dokumentation "Ontario" führt in den "wilden Osten" Kanadas und erzählt von der Kultur der First Nations früher und heute. Auf einem Pow-Wow, einem Indianertreffen in Midland, werden Tänze und Gesänge verschiedener Stämme aufgeführt. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" geht es an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, in ein Dorf der Cree. Über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert ist in der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte-Marie among the Hurons" einiges zu erfahren: Französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum Christentum zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich äußert sich ein Medizinmann der Ojibwe über das Verhältnis seines Volkes zur Natur.
(ARD/SR)


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16:20
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Karawane der Frauen

(Westward the Women)

Spielfilm, USA 1951

Darsteller:
Buck WyattRobert Taylor
Mrs. MaroniRenata Vanni
Roy WhitmanJohn McIntire
Laurie SmithJulie Bishop
Patience HawleyHope Emerson
u.a.
Regie: William A. Wellman
Länge: 112 Minuten

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Kalifornien, 1851: Bürgermeister Roy Whitman ist mit seiner prosperierenden Pioniersiedlung zufrieden. Damit die rauen Cowboys auch als anständige Siedler heimisch werden, wirbt er in Chicago eine Gruppe von 140 heiratswilligen Frauen an. Um sie in das 3.000 Kilometer ...
(ARD)

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Kalifornien, 1851: Bürgermeister Roy Whitman ist mit seiner prosperierenden Pioniersiedlung zufrieden. Damit die rauen Cowboys auch als anständige Siedler heimisch werden, wirbt er in Chicago eine Gruppe von 140 heiratswilligen Frauen an. Um sie in das 3.000 Kilometer entfernte Kalifornien quer durch die Rocky Mountains und das Indianerland zu bringen, hat Whitman den erfahrenen Scout Buck Wyatt und 15 Begleiter engagiert. Die Frauen lernen rasch den Umgang mit Pferden, Maultieren und Gewehren und müssen bald einen Angriff von Indianern abwenden. Eine erneute Bewährungsprobe steht der Gruppe bevor, als Wyatt seinen Männern den Kontakt zu den Frauen verbietet und einen Vergewaltiger tötet. Eingeschüchtert kehren fast alle Männer um - die Frauen müssen sich den Strapazen der Reise alleine stellen.
William A. Wellman blättert mit "Karawane der Frauen" in einer fast semi-dokumentarischen Erzählweise ein oft übersehenes Kapitel auf: den Beitrag von Frauen bei der Zivilisierung des Landes.
(ARD)


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18:15

So war der Wilde Westen: Custer und der große Häuptling

Film von Dave Steward

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Die Schlacht am Little Bighorn war einer der wenigen großen Siege der Indianer gegen die US-amerikanischen Eindringlinge. Am 25. Juni 1876 schlugen Lakota-Sioux, Arapaho und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse das 7. US-Kavallerieregiment unter ...
(ARD/NDR)

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Die Schlacht am Little Bighorn war einer der wenigen großen Siege der Indianer gegen die US-amerikanischen Eindringlinge. Am 25. Juni 1876 schlugen Lakota-Sioux, Arapaho und Cheyenne unter ihren Führern Sitting Bull und Crazy Horse das 7. US-Kavallerieregiment unter George Armstrong Custer vernichtend. Die verheerende Niederlage ist aus heutiger Sicht vor allem der Selbstüberschätzung Custers zuzuschreiben. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er auf ein gewaltiges Kriegslager der Indianer treffen würde und stand mit seinen verteilten Truppen auf verlorenem Posten. Custer starb im Kampf, sein Tod ist von Mythen umrankt: Mal fiel er als Erster, mal als Letzter, mal durch eine Kugel, mal durch einen Pfeil, oder gar durch einen Lanzenstoß. Was geschah tatsächlich am Little Big Horn?
Die Dokumentation "So war der Wilde Westen: Custer und der große Häuptling" stellt die wissenschaftliche Erkenntnisse anschaulich und spannend dar.
(ARD/NDR)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25

Istanbul - Orient und Okzident in einem

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Istanbul ist eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt - und vielleicht die polykulturellste. Das "Istanbul Modern Müzik Ensemble" macht traditionelle türkische Volksmusik mit Bassgitarre und Schlagzeug auch für westliche Ohren erfahrbar. Als christliche Kirche ...

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Istanbul ist eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt - und vielleicht die polykulturellste. Das "Istanbul Modern Müzik Ensemble" macht traditionelle türkische Volksmusik mit Bassgitarre und Schlagzeug auch für westliche Ohren erfahrbar. Als christliche Kirche erbaut, als Moschee weltberühmt, verbindet die Hagia Sofia als nationales Museum Ost und West. In der Nobel-Einkaufsstraße Istiklal shoppen Muslime und Christen in den gleichen Läden - aber sie sitzen nicht in den gleichen Restaurants. Journalist Niyazi Dalyanci ist stolz, drei Jahre im Gefängnis gesessen zu haben. "Denn", so sagt er, "wer nie im Gefängnis war, verliert als Intellektueller jede Glaubwürdigkeit".
Die Dokumentation "Istanbul - Orient und Okzident in einem" zeigt eine Metropole voller Gegensätze auf engstem Raum.


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Kriegsgefangenschaft (1/4)

Verschleppt und ausgebeutet

Film von Andreas Novak und Wolfgang Stickler

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Bis Dezember 1941 wurden fast zwei Millionen Rotarmisten gefangengenommen und als Arbeitssklaven in Konzentrationslagern, Rüstungsfabriken und landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt. Dort trafen sie auf Leidensgenossen aus Polen und Westeuropa. In den folgenden Jahren ...
(ORF)

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Bis Dezember 1941 wurden fast zwei Millionen Rotarmisten gefangengenommen und als Arbeitssklaven in Konzentrationslagern, Rüstungsfabriken und landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt. Dort trafen sie auf Leidensgenossen aus Polen und Westeuropa. In den folgenden Jahren des "totalen Krieges" wurden Hunderttausende Zivilisten aus der ehemaligen Sowjetunion zur Zwangsarbeit in das Dritte Reich verschleppt, um die Arbeitskraft der zur Wehrmacht eingezogenen Deutschen und Österreicher zu ersetzen.
Im ersten Teil der vierteiligen Dokumentationsreihe "Kriegsgefangenschaft" geht es um Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die während der NS-Diktatur von den Deutschen verschleppt und ausgebeutet wurden.

Den zweiten Teil der Dokumentationsreihe "Kriegsgefangenschaft" sendet 3sat im Anschluss, um 21.05 Uhr. Die Teile drei und vier folgen am Montag, 21. Januar, ebenfalls ab 20.15 Uhr.
(ORF)


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21:05
Videotext Untertitel

Kriegsgefangenschaft (2/4)

Der goldene Westen?

Film von Andreas Novak

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

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Wer sich 1944/45 Amerikanern oder Briten ergeben musste, konnte sich zumindest freuen, nicht der Roten Armee in die Hände gefallen zu sein. Während in den sowjetischen Gulags ideologische Umerziehungsversuche stattfanden, hatten es jene, die an der Westfront gefangen ...
(ORF)

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Wer sich 1944/45 Amerikanern oder Briten ergeben musste, konnte sich zumindest freuen, nicht der Roten Armee in die Hände gefallen zu sein. Während in den sowjetischen Gulags ideologische Umerziehungsversuche stattfanden, hatten es jene, die an der Westfront gefangen wurden, mit Siegern zu tun, die unter Abrüstung auch die Entmilitarisierung der Gehirne verstanden, die Erziehung zur Demokratie. Dazu gab es nach erfolgreich absolvierter Schulung auch sogenannte "Demokratie-Zertifikate". Für viele bedeutete das Lebensrettung, Befreiung vom verordneten Selbstmord, von Himmelfahrtskommandos und Endsieg-Fanatismus. Für jene, die bis zum Schluss an Endsieg-Parolen glauben, wurde die Gefangennahme freilich zur absoluten Niederlage.
Der zweite Teil der vierteiligen Reihe "Kriegsgefangenschaft" thematisiert die Gefangenschaft in amerikanischen, britischen und französischen Lagern.
(ORF)


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22:00

Grasmücke und Pitbulls

Dokumentarfilm von Celia Rothmund und Sebastián Barahona,

Deutschland 2011

Länge: 92 Minuten

Erstausstrahlung

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Nach zahlreichen Heimaufenthalten und kriminellen Delikten bekamen die schwer erziehbaren Jugendlichen Retjep, Glody und Michi eine letzte Chance, einer Jugendstrafe zu entgehen: Sie wurden vom Jugendamt aus ihrem problematischen Umfeld herausgenommen und innerhalb eines ...

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Nach zahlreichen Heimaufenthalten und kriminellen Delikten bekamen die schwer erziehbaren Jugendlichen Retjep, Glody und Michi eine letzte Chance, einer Jugendstrafe zu entgehen: Sie wurden vom Jugendamt aus ihrem problematischen Umfeld herausgenommen und innerhalb eines "Auslandsprojektes" zu sozialpädagogisch geschulten Pflegeeltern nach Spanien und Portugal gegeben. Dort sollen sie den Hauptschulabschluss nachholen und vor allem respektvolles Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen erlernen. Ihrer neuen Umgebung stehen sie zunächst ablehnend gegenüber und begegnen den Erziehern mit Aggression, als sie merken, dass sie in den ländlichen Gegenden und ohne Sprachkenntnisse von ihnen abhängig sind. Es folgt ein Prozess der Eingewöhnung: Manche ergreifen die ihnen gebotene Chance, andere bleiben unangepasst.
In ihrer Langzeitbeobachtung über zwei Jahre verfolgt Regisseurin Celia Rothmund zusammen mit Ko-Regisseur Sebastián Barahona den Prozess der Resozialisierung der straffällig gewordenen Jugendlichen im Ausland. Mittels präziser Beobachtungen und intensiver Gespräche über ihre Lebensgeschichten gelingt es den Autoren, Zugang zu ihren Protagonisten zu bekommen, die häufig früh auf sich gestellt und mit Gewalt konfrontiert waren. "Grasmücke und Pitbulls" bereichert die Debatte über den richtigen Umgang mit jugendlichen Straftätern, indem er zeigt, wie selbst in besonderen Härtefällen wieder Regeln des Zusammenlebens vermittelt werden können. Celia Rothmund studierte von 1995 bis 2001 Medienkunst/Film und Kunstgeschichte an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie von 2002 bis 2005 Film und Fernsehen an der Kunsthochschule für Medien in Köln. 2007 erhielt sie für ihren Dokumentarfilm "Zeit ohne Eltern" (2005) den Robert-Geisendörfer-Preis. Der aus Chile stammende Sebastián Barahona studierte Film in Santiago, produzierte zahlreiche Kurzfilme und arbeitet seit 1996 als Regisseur und Produzent in Deutschland.


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23:30
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Das habe ich nicht gewollt

Fernsehfilm, DDR 1986

Darsteller:
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Leutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
Klara EulerMarianne Wünscher
Martha CurthMarion van de Kamp
Frau KleinGudrun Ritter
Wolfgang CurthAndreas Schumann
u.a.
Buch: Regina Weicker
Regie: Peter Hagen
Länge: 80 Minuten

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Klara Euler hat als junges Mädchen Martha Curth in den Bombennächten 1945 in Dresden das Leben gerettet. Da sie ihre Angehörigen verloren hatte, lebt sie seither in Marthas Familie. Aufopfernd kümmert sie sich um die Curths, besorgt ihnen den Haushalt und bringt sich ...
(ARD/MDR)

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Klara Euler hat als junges Mädchen Martha Curth in den Bombennächten 1945 in Dresden das Leben gerettet. Da sie ihre Angehörigen verloren hatte, lebt sie seither in Marthas Familie. Aufopfernd kümmert sie sich um die Curths, besorgt ihnen den Haushalt und bringt sich damit um ihr eigenes Leben. Dank hat sie von Martha dafür nie erhalten. So wie sich die mütterlich gutmütige Klara selbstlos für andere aufopfert, rafft die kühl berechnende Martha alles zusammen, was sie bekommen kann. Als erfolgreiche Geschäftsfrau verachtet sie die, die nichts erreicht haben. Für sie zählt nur Geld. Doch trotz aller Gegensätzlichkeit scheinen die beiden Frauen wie aneinander gekettet und verbringen ihr Leben gemeinsam. Die eine herrschend, die andere dienend. Der unterschwellige Konflikt bricht auf und führt zur Katastrophe, als Klara Martha um einen Gefallen bittet, den diese ihr verweigert.
"Das habe ich nicht gewollt" ist ein Film der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:55
Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Der Bockerer

Spielfilm, Österreich/Deutschland 1981

Nach dem Bühnenstück von Peter Preses und Ulrich Becher

Darsteller:
Karl BockererKarl Merkatz
Sabine BockererIda Krottendorf
HatzingerAlfred Böhm
Dr. RosenblattHeinz Marecek
Dr. von LammKlausjürgen Wussow
GstettnerMichael Schottenberg
u.a.
Regie: Franz Antel
Länge: 100 Minuten

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Karl Bockerer, Fleischhauer in der Wiener Vorstadt, muss feststellen, dass das Deutsche Reich auch sein Leben und seine Umwelt durcheinander zu bringen beginnt. Sein Sohn ist der Faszination der blank gewichsten Stiefel und schönen Uniformen bereits erlegen. Seine Frau ...
(ORF)

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Karl Bockerer, Fleischhauer in der Wiener Vorstadt, muss feststellen, dass das Deutsche Reich auch sein Leben und seine Umwelt durcheinander zu bringen beginnt. Sein Sohn ist der Faszination der blank gewichsten Stiefel und schönen Uniformen bereits erlegen. Seine Frau zieht es zu Aufmärschen, einer seiner Tarockpartner muss Hals über Kopf Wien verlassen, Nachbarn beginnen Nachbarn zu denunzieren. Das "Tausendjährige Reich" dominiert auch die Wiener Vorstadt. Doch der Bockerer ist ein Individualist, ein Unangepasster mit scharfem Verstand und bissigem Humor. Schelmisch und gleichzeitig ernst, ruhig und schlagfertig beginnt er den passiven Widerstand, und seine Waffe ist der Spott.
Franz Antel verfilmte nach dem großen Theatererfolg "Der Bockerer" von Ulrich Becher und Peter Preses die tragische Posse, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und für den Oscar nominiert wurde. Karl Merkatz erhielt für die Darstellung des aufsässigen Karl Bockerer beim Internationalen Filmfestival Moskau (IFF Moskau) den "Großen Preis".
(ORF)


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2:35
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Die Rückkehr des Tanzlehrers (1/2)

Kriminalfilm, Österreich 2004

Darsteller:
Stefan LindmanTobias Moretti
Veronica MolinVeronica Ferres
Fernando HereiraMaximilian Schell
Guiseppe LarssonMatthew Marsh
Erik JohanssonMats Langbacka
Emil WetterstedtMichael Byrne
u.a.
Literarische Vorlage: Henning Mankell
Drehbuch: Con Bohlinger, Rolf und Cila Börjlind
Regie: Urs Egger
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 89 Minuten

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Der pensionierte Polizeiinspektor Herbert Molin wird in seinem abgelegenen Haus in Nordschweden tot aufgefunden. Jemand hat ihn auf bestialische Weise ermordet. In Molins Wohnzimmer finden sich auf dem Fußboden blutige Fußabdrücke in einem eigenartigen Muster, fast so, ...
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Der pensionierte Polizeiinspektor Herbert Molin wird in seinem abgelegenen Haus in Nordschweden tot aufgefunden. Jemand hat ihn auf bestialische Weise ermordet. In Molins Wohnzimmer finden sich auf dem Fußboden blutige Fußabdrücke in einem eigenartigen Muster, fast so, als ob jemand mit dem Opfer Tango getanzt hätte. Als der Polizist Stefan Lindman vom Mord an seinem Exkollegen und Freund seines Vaters erfährt, reist er in den Norden Schwedens. Da er kurz zuvor erfahren hat, dass er höchstwahrscheinlich an Krebs erkrankt ist, scheut er bei den Ermittlungen kein Risiko. Deshalb ist er den örtlichen Beamten, die den Fall offiziell untersuchen, immer einen Schritt voraus. Kaum hat der erfahrene Polizist allerdings erste Anhaltspunkte, geschieht ein zweiter Mord. Der Fall wird immer verwickelter, und Lindman bringt Dinge ans Licht, von denen er lieber nichts gewusst hätte. Die Spuren führen bis in den Zweiten Weltkrieg zurück.
Erster Teil der zweiteiligen Henning-Mankell-Verfilmung "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Urs Egger, die mit deutschen Stars wie Tobias Moretti, Veronica Ferres und Maximilian Schell hervorragend besetzt ist.

Den zweiten Teil von "Die Rückkehr des Tanzlehrers" sendet 3sat im Anschluss, um 4.00 Uhr.
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4:00
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Die Rückkehr des Tanzlehrers (2/2)

Kriminalfilm, Österreich 2004

Darsteller:
Stefan LindmanTobias Moretti
Veronica MolinVeronica Ferres
Fernando HereiraMaximilian Schell
Guiseppe LarssonMatthew Marsh
Erik JohanssonMats Langbacka
Emil WetterstedtMichael Byrne
u.a.
Literarische Vorlage: Henning Mankell
Drehbuch: Con Bohlinger, Rolf und Cila Börjlind
Regie: Urs Egger
(Zweikanalton: Originalfassung/ Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)
Länge: 88 Minuten

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Molins Nachbar, der jüdische Stargeiger Jonas Andersson, wird getötet. Während die örtliche Polizei von einem Doppelmord ausgeht, stößt Lindman in Molins Haus auf ein Geheimpapier höchst brisanten Inhalts. Es weist seinen verstorbenen Kollegen als Mitglied einer ...
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Molins Nachbar, der jüdische Stargeiger Jonas Andersson, wird getötet. Während die örtliche Polizei von einem Doppelmord ausgeht, stößt Lindman in Molins Haus auf ein Geheimpapier höchst brisanten Inhalts. Es weist seinen verstorbenen Kollegen als Mitglied einer militanten neonazistischen Organisation aus, deren Einfluss bis in die Spitzen der schwedischen Gesellschaft reicht. Um unerkannt zu bleiben, hetzen sie Lindman einen Killer auf den Hals.
Zweiter Teil der zweiteiligen Henning-Mankell-Verfilmung "Die Rückkehr des Tanzlehrers" von Urs Egger, die mit deutschen Stars wie Tobias Moretti, Veronica Ferres und Maximilian Schell hervorragend besetzt ist.
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5:30

Die Kunst des Paartanzes

Film von Werner Boote

(aus der ORF-Reihe "art.genossen")

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Tanzen ist wieder groß in Mode, nicht zuletzt wegen der österreichischen Fernseh-Tanz-Show "Dancing Stars".
Die Dokumentation "Die Kunst des Paartanzes" zeigt den Alltag einiger Teilnehmer kurz vor dem großen Finale der Show: Etwa die Arbeit der Tanzlehrerin Nancy ...
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Tanzen ist wieder groß in Mode, nicht zuletzt wegen der österreichischen Fernseh-Tanz-Show "Dancing Stars".
Die Dokumentation "Die Kunst des Paartanzes" zeigt den Alltag einiger Teilnehmer kurz vor dem großen Finale der Show: Etwa die Arbeit der Tanzlehrerin Nancy aus der Dominikanischen Republik oder von Markus, dem österreichischen Staatsmeister im Discotanz, der täglich mehrere Stunden trainiert und abends im Tanzlokal "Schatzi" als Taxi-Tänzer auftritt. Der Film stellt unterschiedlichste Tanzarten vor und transportiert dabei die typische Atmosphäre der jeweiligen Tanzkultur. Ein humorvolles, aber auch berührendes Porträt von Menschen, die sich der Musik und dem Tanz verschrieben haben.
(ORF)

Sendeende: 6:00 Uhr