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Sonntag, 13. Januar
Programmwoche 03/2013
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6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hans Tietmeyer: Überlegungen zur

Internationalen Finanzarchitektur

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Zu den zentralen Ursachen der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise gehören die voneinander abweichenden nationalen Regeln für die Finanzinstitute. Obwohl es in den vergangenen Jahrzehnten schon Bemühungen um mehr Gemeinsamkeiten in den Regelwerken gab, haben die ...
(ARD/SWR)

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Zu den zentralen Ursachen der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise gehören die voneinander abweichenden nationalen Regeln für die Finanzinstitute. Obwohl es in den vergangenen Jahrzehnten schon Bemühungen um mehr Gemeinsamkeiten in den Regelwerken gab, haben die unterschiedlichen nationalen Traditionen, Strukturen und Präferenzen diesen Ansätzen bisher zu enge Grenzen gesetzt. Die Globalisierung der Finanzmärkte hat diese Defizite inzwischen zunehmend offengelegt und zugleich weltweit gefährliche Ansteckungseffekte aufgrund von nicht genügend kontrollierten Risikoanhäufungen ausgelöst. Das internationale Finanzwesen braucht deshalb in Zukunft dringend nicht nur eine regelmäßige Überwachung der nationalen Währungspolitiken, sondern auch eine Überwachung der Regelwerke für die am Markt tätigen Finanzinstitute.
Der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Hans Tietmeyer, geht in seinem "Tele-Akademie"-Vortrag auf Überlegungen zu einer internationalen Finanzarchitektur ein.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Format 4:3

100(0) Meisterwerke

Johann Kupecký: Porträt des Miniaturenmalers Karl Bruni


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Herlinde Koelbl: Schein, Sein und Haben.

Die Fotografin im Gespräch

Die Grande Dame der deutschen Fotografie zu Gast

bei Juri Steiner

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Herlinde Koelbl, die Grande Dame der deutschen Fotografie, blickt in ihren Porträts auf den Menschen hinter der Fassade. Die Arbeit der 1939 in Lindau am Bodensee geborenen Fotografin ist so persönlich wie gesellschaftspolitisch. In ihrem Buch "Schlafzimmer" (2002) zeigt ...

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Herlinde Koelbl, die Grande Dame der deutschen Fotografie, blickt in ihren Porträts auf den Menschen hinter der Fassade. Die Arbeit der 1939 in Lindau am Bodensee geborenen Fotografin ist so persönlich wie gesellschaftspolitisch. In ihrem Buch "Schlafzimmer" (2002) zeigt sie Menschen in ihren Schlafzimmern. In "Kleider machen Leute" porträtiert sie Bischöfe, Generäle und Schornsteinfegerinnen in Berufskleidung und privat. Langzeitbeobachtungen wie "Spuren der Macht" (1999) zeigen die erstaunliche Veränderung in den Gesichtern von Politikern wie am Beispiel Angela Merkel und Joschka Fischer. Immer stellt sie Nähe und Vertrauen her: "Sie können sich aufstellen, wie Sie wollen", sagt sie. In Koelbls Welt löst sich der Mensch von seiner Rolle, lässt sich genauer betrachten und begreifen.
In dem Gespräch aus der Reihe "Sternstunde Philosophie" fragt Moderator Juri Steiner die Fotografin Herlinde Koelbl nach dem Geheimnis ihrer Kunst - und was sie sieht, wenn sie die Augen schließt.


10:15

Sophie Taeuber-Arp

Film von Marina Rumjanzewa

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Am 14. Januar 1943 trifft bei der Zürcher Stadtpolizei eine Meldung ein: In einem Privathaus sei in der Nacht unter nicht ganz klaren Umständen eine Frau gestorben. Laut Polizeirapport war Sophie Taeuber Arp 53 Jahre alt, Ehefrau des Bildhauers Jean Arp, von Beruf ...

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Am 14. Januar 1943 trifft bei der Zürcher Stadtpolizei eine Meldung ein: In einem Privathaus sei in der Nacht unter nicht ganz klaren Umständen eine Frau gestorben. Laut Polizeirapport war Sophie Taeuber Arp 53 Jahre alt, Ehefrau des Bildhauers Jean Arp, von Beruf Hausfrau. Heute sind die Werke von Sophie Taeuber-Arp in den wichtigsten Museen der Welt zu sehen, vom MoMa in New York bis zum Centre Pompidou in Paris. Malerin, Bildhauerin, Tänzerin, Innenarchitektin und Architektin, Designerin von Stoffen, Kostümen, Teppichen, Möbeln, Bühnenbildnerin: Sophie Taeuber Arp zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts - und gehört doch immer noch zu den unbekanntesten unter ihnen.
Die Dokumentation "Sophie Taeuber-Arp" von Marina Rumjanzewa stellt die Künstlerin einem breiten Publikum vor. Sie erzählt die bewegte Biografie einer der Pionierinnen der Avantgarde und Protagonistin der größten Kunstrevolution.


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11:05
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Gilberte de Courgenay

Spielfilm, Schweiz 1941

Darsteller:
Gilberte MontavonAnne-Marie Blanc
Mme. MontavonHélène Dalmet
Friedrich OdermattHeinrich Gretler
Tilly OdermattDitta Oesch
Peter HaslerErwin Kohlund
René GengenbachRudolf Bernhard
u.a.
Regie: Franz Schnyder
Länge: 111 Minuten

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Eine Kompanie aus der Deutschschweiz rückt während des Ersten Weltkriegs im welschen Städtchen Courgenay ein. Soldaten und Offiziere erliegen schnell dem Charme der hübschen Wirtstochter Gilberte Montavon. Trotzdem sind die Soldaten enttäuscht, dass sie ihre ...

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Eine Kompanie aus der Deutschschweiz rückt während des Ersten Weltkriegs im welschen Städtchen Courgenay ein. Soldaten und Offiziere erliegen schnell dem Charme der hübschen Wirtstochter Gilberte Montavon. Trotzdem sind die Soldaten enttäuscht, dass sie ihre Dienstzeit verlängern und auch über Weihnachten bleiben müssen. Die mitfühlende Wirtstochter organisiert für die Männer ein Weihnachtsfest und erobert damit restlos ihre Herzen. Doch das kann den Kanonier Peter Hasler nicht trösten. Er hat sich in Tilly, die Tochter seines Patenonkels, verliebt, die aber auf seine unzähligen Briefe nicht antwortet. Er weiß nicht, dass Tillys Vater sämtliche Briefe unterschlagen hat. Gilberte versucht, Peter zu trösten. Dabei entspinnt sich zwischen den beiden eine zarte Liebesgeschichte. Als Tilly von den Briefen erfährt, reißt sie von zu Hause aus und fährt nach Courgenay.
Franz Schnyders Spielfilm "Gilberte de Courgenay" beruht auf der wahren Geschichte der Schweizer Kellnerin Gilberte Montavon, die im Ersten Weltkrieg zur patriotischen Kultfigur wurde.


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Videotext Untertitel

Mariazeller Land

Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscherland und Hochschwab

Film von Alfred Vendl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Das Mariazeller Land, das Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet malerische Steinwogen, geheimnisvolle Höhlensysteme, eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die ...
(ORF)

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Das Mariazeller Land, das Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet malerische Steinwogen, geheimnisvolle Höhlensysteme, eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.
Die Dokumentation "Mariazeller Land" stellt die geheimnisvolle Bergwelt vor.
(ORF)


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14:00
Videotext Untertitel

Geschichte Mitteldeutschlands (5/6)

Käthe Kruse - Die Puppenmacherin und ihre große Liebe

Film von Leonore Brandt und Dirk Otto

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Käthe Kruses Puppen sind Sammlerobjekte. Millionen Kinder wurden von den anschmiegsamen "Kindern für Kinder" auf ihrem Lebensweg begleitet. Die Puppen machten auch den thüringischen Kurort Bad Kösen weltberühmt. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, startete Käthe ...
(ARD/MDR)

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Käthe Kruses Puppen sind Sammlerobjekte. Millionen Kinder wurden von den anschmiegsamen "Kindern für Kinder" auf ihrem Lebensweg begleitet. Die Puppen machten auch den thüringischen Kurort Bad Kösen weltberühmt. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, startete Käthe Kruse um 1900 in Berlin eine Schauspielkarriere. Sie hatte eine Liebesbeziehung zu dem fast 30 Jahre älteren Bildhauer Max Kruse. Der Mann, der mit ihr zwar Kinder hatte, sich aber jahrelang nicht öffentlich zu ihr bekennen wollte, weckte eine andere Seite ihrer Kreativität. Sein Ausspruch: "Nee, ick koof euch keene Puppen, macht euch selber welche!" wurde zum Anstoß für Kathe Kruses atemberaubenden Aufstieg zu einer der bedeutendsten Unternehmerinnen des vergangenen Jahrhunderts und zur Inhaberin einer weltbekannten Puppenmarke.
Der fünfte Teil der sechsteiligen Dokumentation "Geschichte Mitteldeutschlands" zeigt den beruflichen Aufstieg und privaten Lebensweg der Puppenmacherin Käthe Kruse.
(ARD/MDR)


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14:45
Videotext Untertitel

Geschichte Mitteldeutschlands (6/6)

Karl Liebknecht - Der Märtyrer der Revolution

Film von Steffen Jindra

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"Die Bande hasst mich in den Tod; und das ist's, was mich immer wieder tröstet und sicher macht", so Karl Liebknecht 1908. Neben Rosa Luxemburg gehörte er zu den herausragenden Akteuren der Revolution von 1918/19. Tausende jubelten ihm am 9. November 1918 zu, als er vom ...
(ARD/MDR)

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"Die Bande hasst mich in den Tod; und das ist's, was mich immer wieder tröstet und sicher macht", so Karl Liebknecht 1908. Neben Rosa Luxemburg gehörte er zu den herausragenden Akteuren der Revolution von 1918/19. Tausende jubelten ihm am 9. November 1918 zu, als er vom Balkon des Berliner Hohenzollern-Schlosses die "freie sozialistische Republik" ausrief. Die Menschen liebten ihn, den einzigen deutschen Politiker, der den Krieg von Beginn an verurteilt hatte. Er war strahlendes Symbol der Revolution. Sechs Tage später wurde er von seinen Feinden ermordet. Bis heute herrscht Uneinigkeit darüber, wie er und sein Wirken zu bewerten sind. Für die einen ist Liebknecht der aufrichtige Kämpfer für eine bessere Welt. Für andere ist er ein gefährlicher Linksradikaler, der Deutschland in einen Bürgerkrieg stürzen wollte.
Der letzte Teil der sechsteiligen Dokumentation "Geschichte Mitteldeutschlands" geht der Frage nach, wie man Karl Liebknechts Lebensleistung zuordnen kann.
(ARD/MDR)


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15:30

hitec: Eisberg im Schlepptau

Verrückte Idee gegen Trinkwasserknappheit

Film von Jean-Michel Corillion

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Jedes Jahr brechen 350 Milliarden Tonnen Eis von Grönland ab und schmelzen im Salzwasser des Ozeans dahin. Könnte man nicht versuchen, einen Teil dieser Eismasse als Trinkwasser nutzbar zu machen? Der französische Ingenieur Georges Mougin kämpft seit 40 Jahren für die ...

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Jedes Jahr brechen 350 Milliarden Tonnen Eis von Grönland ab und schmelzen im Salzwasser des Ozeans dahin. Könnte man nicht versuchen, einen Teil dieser Eismasse als Trinkwasser nutzbar zu machen? Der französische Ingenieur Georges Mougin kämpft seit 40 Jahren für die Umsetzung dieser Idee. Mougin glaubt, dass es technisch möglich ist, einen mehrere Millionen Tonnen schweren Eisberg ins Schlepptau zu nehmen und in eine Region zu bringen, die dringend Trinkwasser benötigt - wie zum Beispiel die Kanaren vor der Küste Afrikas. Aber wie verhindert man, dass der Eisberg substanziell abschmilzt oder auseinanderbricht? Welche Meeresströmungen wären vorteilhaft für das Projekt? Gibt es Schlepper, die eine solche Last ziehen können, und wie viel Treibstoff würden sie verbrauchen? Anerkannte Glaziologen und Meeresforscher unterstützen Mougin bei seinem Vorhaben.
"hitec: Eisberg im Schlepptau" begleitet den Ingenieur Georges Mougin bei seinem tollkühnen Unternehmen.


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16:00

Mit der Fähre durch die Ägäis

Dokumentarfilm von Birgit Kienzle, Deutschland 2006

Länge: 74 Minuten

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Weiße, elegante Jachten gleiten über das tiefblaue Meer - Bilder eines Traumurlaubs. Auf einem Fährschiff hingegen kann eine Reise in die Inselwelt der Ägäis zu einem Abenteuer werden - wenn die Wellen sich zu Mauern auftürmen und das riesige Gefährt versucht, in ...
(ARD/SWR)

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Weiße, elegante Jachten gleiten über das tiefblaue Meer - Bilder eines Traumurlaubs. Auf einem Fährschiff hingegen kann eine Reise in die Inselwelt der Ägäis zu einem Abenteuer werden - wenn die Wellen sich zu Mauern auftürmen und das riesige Gefährt versucht, in enge Hafeneinfahrten einzulaufen. 3.054 Inseln sind in der Ägäis amtlich registriert. Viele dieser Inseln werden zwei Sommermonate lang von Touristen überflutet. Den Rest des Jahres stehen die Hotels und Ferienhäuser leer, und nur wenige Bewohner harren auf den kleinen Inseln aus. Alles was man dort zum Leben braucht, wird auf der Fähre transportiert.
Der Dokumentarfilm "Mit der Fähre durch die Ägäis" begleitet das Fährschiff "Vinzenzos Kornaros" von Piräus bis zu der kleinen Insel Kastellorizo, die sich keine zwei Kilometer von der türkischen Grenze entfernt befindet. Auf dem Weg liegen Milos, Santorin, Kreta, Kassos, Karpathos, Chalki und Rhodos. Eine Reise in ein anderes Griechenland, in eine untergehende Welt.
(ARD/SWR)


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17:15
Dolby-Digital Audio

Elling - Nicht ohne meine Mutter

(Mors Elling)

Spielfilm, Norwegen 2003

Darsteller:
EllingPer Christian Ellefsen
Ellings Mutter GreteGrete Nordrå
MagChristin Borge
Grete IversenLena Meieran
GeorgPer Schaaning
SicherheitsbeamterErland Bakker
u.a.
Regie: Eva Isaksen
Länge: 76 Minuten

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Elling ist über 40 und lebt noch bei seiner Mutter. Damit der kontaktscheue Mann etwas von der Welt zu sehen bekommt, spendiert die alte Dame sich und ihrem unselbstständigen Sohn eine Reise nach Mallorca. Der notorische Stubenhocker bekommt einen hysterischen Anfall, ...
(ARD)

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Elling ist über 40 und lebt noch bei seiner Mutter. Damit der kontaktscheue Mann etwas von der Welt zu sehen bekommt, spendiert die alte Dame sich und ihrem unselbstständigen Sohn eine Reise nach Mallorca. Der notorische Stubenhocker bekommt einen hysterischen Anfall, steigt dann aber doch in den Flieger. Vom Flughafen bis zum Hotel fällt der sozial inkompetente Angsthase vor Stress regelmäßig in Ohnmacht. Einen Verehrer seiner Mutter beobachtet Elling mit skeptischen Blicken. Schließlich wagt er sich an den Strand, wo er angesichts barbusiger Schönheiten schnell ins kalte Wasser muss. Seine Begegnungen mit der üppigen Zimmernachbari, wecken ebenfalls Hoffnungen. Als Elling dann schließlich dem Zauber des Südens zu erliegen scheint, schlägt das Schicksal zu.
"Elling - Nicht ohne meine Mutter" ist die gelungene Fortsetzung des norwegischen Erfolgsfilms aus dem Jahr 2002.
(ARD)


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18:30

Augen der Wüste

Eine Reise zu den größten Teleskopen der Erde

Film von Gundi Lamprecht

Erstausstrahlung

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Sind wir allein im Universum? Im Observatorium in der chilenischen Atacama-Wüste wird derzeit auf etwa 5.000 Metern Seehöhe das größte Teleskop der Welt errichtet: Es soll die ersten Bilder von erdähnlichen Planeten liefern. Wissenschaftler aus aller Herren Länder ...
(ORF/3sat)

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Sind wir allein im Universum? Im Observatorium in der chilenischen Atacama-Wüste wird derzeit auf etwa 5.000 Metern Seehöhe das größte Teleskop der Welt errichtet: Es soll die ersten Bilder von erdähnlichen Planeten liefern. Wissenschaftler aus aller Herren Länder leben jahrelang in der menschenfeindlichen Gegend um kosmische Geheimnisse zu lösen. Die Europäische Südsternwarte (ESO), die führende Forschungs- und Entwicklungsorganisation im Bereich der Astronomie, ermöglicht die astronomische Spitzenforschung.
Die Dokumentation "Augen der Wüste" begleitet die Forscher eine Woche lang und blickt nicht nur in die Weiten des Weltalls, sondern auch in den Alltag der Wissenschaftler fernab jeglicher Zivilisation.
(ORF/3sat)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Vietnams gesunde Küche

Film von Basil Gelpke

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Das südostasiatische Land Vietnam ist größer und hat mehr Einwohner als Deutschland. Die Meeresküste allein ist über 3.300 Kilometer lang. Seine leidvolle Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dazu geführt, dass die Schönheiten Vietnams etwas in ...

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Das südostasiatische Land Vietnam ist größer und hat mehr Einwohner als Deutschland. Die Meeresküste allein ist über 3.300 Kilometer lang. Seine leidvolle Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dazu geführt, dass die Schönheiten Vietnams etwas in Vergessenheit geraten sind. Obwohl das Land kulinarisch viel zu bieten hat, wurde seine Küche nie so populär wie die des Nachbarlandes Thailand.
Die Dokumentation aus der Reihe "NZZ Format" zeigt, was Vietnams gesunde Küche zu bieten hat: leichte Reisrollen, Nudelsuppen, Meeresfrüchte und immer wieder frische gesunde Kräuter aller Art.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Meroe, Sudan

Von Elefantengöttern und Löwentempeln

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Erstausstrahlung

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Kurz nach der Regenzeit im Sudan empfiehlt sich ein Allradfahrzeug auf dem Weg nach Naga, Musawwarat und Meroe, denn schnell kann aus der Sandpiste eine Schlammpiste werden. Die sonst braune Wüste ist von einem grünen Grasschimmer überzogen. Nach mehreren Stunden Fahrt ...
(ARD/SWR/3sat)

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Kurz nach der Regenzeit im Sudan empfiehlt sich ein Allradfahrzeug auf dem Weg nach Naga, Musawwarat und Meroe, denn schnell kann aus der Sandpiste eine Schlammpiste werden. Die sonst braune Wüste ist von einem grünen Grasschimmer überzogen. Nach mehreren Stunden Fahrt von Khartum aus in Richtung Norden erscheinen am Horizont die Säulen des Amuntempels von Naga. Seit 1994 gräbt dort ein Team deutscher Archäologen eine Stadt aus, deren Blüte um Christi Geburt begann und ein halbes Jahrtausend später mit dem Untergang des Reiches von Meroe endete. Eine Widderallee führt den Abhang hoch zum zentralen Tempel, ganz in der Tradition ägyptischer Sphingenalleen. Eine Karawanentagereise nördlich liegt Musawwarat. Auch hier dominiert der zentrale Tempel die Reste einer Stadt in der einst Zehntausende gelebt haben müssen. Heute reicht das Wasser gerade noch für einige Nomadenfamilien. Dort befinden sich die geheimnisvollen steinernen Elefanten. War es das Heiligtum eines unbekannten Elefantengottes oder ein Trainingszentrum für Kriegselefanten? Noch einmal eine Tagereise weiter Richtung Ägypten ragen die Pyramiden von Meroe aus dem Sand.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" begibt sich auf eine Reise in den Sudan.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Sex & Macht

Die Geheimnisse des John F. Kennedy

Film von Manfred Oldenburg

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Jeder glaubte ihn zu kennen, doch wirklich gekannt haben ihn nur wenige: John F. Kennedys Charisma gab dem Amt des amerikanischen Präsidenten einen bis dahin unbekannten Glanz. Er und seine schöne Frau Jacqueline waren für die Öffentlichkeit ein beeindruckendes Paar, ...

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Jeder glaubte ihn zu kennen, doch wirklich gekannt haben ihn nur wenige: John F. Kennedys Charisma gab dem Amt des amerikanischen Präsidenten einen bis dahin unbekannten Glanz. Er und seine schöne Frau Jacqueline waren für die Öffentlichkeit ein beeindruckendes Paar, elegant und glamourös. Die Nachricht von seiner Ermordung am 22. November 1963 schockierte die Welt. Der Hoffnungsträger wurde zum Mythos. Doch wer war John F. Kennedy wirklich?
Die Dokumentation "Die Geheimnisse des John F. Kennedy" gewährt Einblicke in die private Welt des einstigen Hoffnungsträgers. Enge Freunde und Wegbegleiter schildern ihre privaten Erinnerungen - auch an die Schattenseiten eines Präsidenten, dessen sexuelle Eskapaden nicht nur seine Ehe, sondern auch seine politische Karriere gefährdeten.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr folgt die Dokumentation "Ein Königreich für die Liebe - Edward VIII. und Wallis Simpson", mit der 3sat die Themenwoche "Sex & Macht" beendet.


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21:00
Videotext Untertitel

Sex & Macht

Ein Königreich für die Liebe - Edward VIII. und

Wallis Simpson

Film von Johanna Gibbon und Matthew Barrett

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte Spezial")

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Es war die Affäre des 20. Jahrhunderts: Ein englischer König verzichtet eher auf die Krone des britischen Empires als auf die Ehe mit einer zwei Mal geschiedenen Bürgerlichen, der Amerikanerin Wallis Simpson. Edward war im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg eine ...
(ORF)

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Es war die Affäre des 20. Jahrhunderts: Ein englischer König verzichtet eher auf die Krone des britischen Empires als auf die Ehe mit einer zwei Mal geschiedenen Bürgerlichen, der Amerikanerin Wallis Simpson. Edward war im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg eine internationale "Celebrity". Seine wechselnden Beziehungen zu schönen, aber nicht immer ganz standesgemäßen Frauen verursachten dem britischen Premierminister Edwin Baldwin Kopfzerbrechen. Auch König Georg V. mahnte den Thronfolger zu ein wenig mehr Zurückhaltung, ahnte aber, dass er damit keinen Erfolg haben würde. Ein Zitat des Königs ist überliefert: "Nach meinem Tod wird sich Edward binnen zwölf Monaten komplett zerstören." Die Prophezeiung erwies sich als punktgenau. Edward VIII. regierte gerade 325 Tage, keine elf Monate. Die Beziehung zwischen dem Windsor-König und der mondänen Amerikanerin sorgte für einen Skandal, den Edward VIII. mit einer im Dezember 1936 im Radio übertragenen Rede beendete: "Es ist mir unmöglich (...), meine Pflichten als König weiter zu erfüllen ohne die Hilfe und Unterstützung der Frau, die ich liebe." Wallis Simpson wurde durch die Hochzeit am 3. Juni 1937 Herzogin von Windsor. Der neue König, Georg VI., verweigerte Simpson den Rang einer "Königlichen Hoheit", und das Paar wurde 1953 auch nicht zur Krönung Königin Elizabeths II. eingeladen. Edward VIII. und Wallis Simpson lebten später im selbstgewählten Exil in den USA und Frankreich, teilweise in der Schweiz
Die Dokumentation "Ein Königreich für die Liebe - Edward VIII. und Wallis Simpson" erzählt die Geschichte des schillernden Liebespaares.

Mit der Dokumentation "Ein Königreich für die Liebe - Edward VIII. und Wallis Simpson" endet die 3sat-Themenwoche "Sex & Macht".
(ORF)


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21:45

Dokumentarfilmzeit

Süchtig nach Liebe

Dokumentarfilm von Pernille Rose Gronkiaer, Dänemark 2011

Länge: 79 Minuten

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Christian ist Leadgitarrist in einer Heavy-Metal-Band und IT-Spezialist. Er hat einen IQ von über 146, lebt in Kalifornien mit seiner Mutter zusammen und hat eine Fernbeziehung. Sherry lebt ihn Ohio und ist nach Christians Worten seine Seelenverwandte. Die beiden ...

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Christian ist Leadgitarrist in einer Heavy-Metal-Band und IT-Spezialist. Er hat einen IQ von über 146, lebt in Kalifornien mit seiner Mutter zusammen und hat eine Fernbeziehung. Sherry lebt ihn Ohio und ist nach Christians Worten seine Seelenverwandte. Die beiden telefonieren jeden Tag, manchmal über Stunden. Angeblich gehen ihnen die Themen nicht aus. Christian redet sehr gern und sehr viel - auch über seine Kindheit, seinen dominanten, tyrannischen Vater und sein unbändiges Verlangen, endlich als der akzeptiert und geliebt zu werden, der er ist. Auch Tracy kämpft seit ihrer Kindheit gegen eine übermächtige Elternfigur: Die Mutter zog die anderen Geschwister immer dem schon damals übergewichtigen Mädchen vor. Tracy hat wie Christian mittlerweile selbst Kinder, für die sie sorgt. Sie hat einen verantwortungsvollen Job in der Bank und verdient gut. Doch wie Christian ist Tracy getrieben vom unbändig starken Gefühl der Liebe, der sie verzweifelt hinterher jagt. Ziel ihrer Begierde: McKell. Er ist deutlich jünger als sie, arbeitslos und kriegt auch sonst nicht viel auf die Reihe. Doch Tracy ist sich sicher, mit ihrer Liebe wird er es schaffen.
Christian und Tracy sind die Hauptprotagonisten in dem Dokumentarfilm "Süchtig nach Liebe". Die dänische Regisseurin Pernille Rose Gronkjaer porträtiert die beiden mit viel Feingefühl und ohne falsche Empathie, ebenso wie die Nebenfiguren, die von anderen Facetten ihres Liebeswahns berichten.


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23:05

Amour fou

Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe

(Homme au bain)

Spielfilm, Frankreich 2010

Darsteller:
EmmanuelFrançois Sagat
OmarOmar Ben Sellem
L'actriceChiara Mastroianni
RabahRabah Zahi
KateKate Moran
u.a.
Regie: Christophe Honoré
Länge: 73 Minuten
Erstausstrahlung

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Der Filmemacher Omar und sein Freund Emmanuel leben gemeinsam in einer Hochhaussiedlung vor Paris. Als Omar nach New York zu einer Vorstellung seines Films fliegen muss, zwingt Emmanuel ihn dazu, ein letztes Mal mit ihm zu schlafen. Omar ist so wütend, dass er die ...

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Der Filmemacher Omar und sein Freund Emmanuel leben gemeinsam in einer Hochhaussiedlung vor Paris. Als Omar nach New York zu einer Vorstellung seines Films fliegen muss, zwingt Emmanuel ihn dazu, ein letztes Mal mit ihm zu schlafen. Omar ist so wütend, dass er die Beziehung beendet. Wenn Omar zurückkehrt, soll Emmanuel verschwunden sein. In der Zeit der Trennung tun beide Männer alles dafür, sich gegenseitig zu beweisen, dass sie einander nicht mehr lieben. Emmanuel präsentiert seinen muskulösen Körper als Nacktmodel für einen in der Siedlung lebenden Künstler und lädt junge Männer in seine Wohnung ein, die Omar wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Und Omar albert in New York mit seiner Schauspielerfreundin herum und lässt sich von einem jungen Kanadier umgarnen.
Regisseur Christophe Honoré stellt in einem Mix aus verwackelten Amateuraufnahmen und weichen HD-Bildern zwei Männerbilder einander gegenüber. Emmanuel, verkörpert vom schwulen Pornostar François Sagat ("L. A. Zombie"), ist mit seinem perfekt definierten Körper und seinem fast schon bedrohlichen Gestus ein Auslaufmodell des 20. Jahrhunderts, die Zukunft scheint jungenhafteren Typen wie Omars New Yorker Liebschaft zu gehören. Der Titel des Films "Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe" ist eine Anspielung auf das gleichnamige Gemälde des Pariser Malers Gustave Caillebotte.

Der Film "Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe" ist der Auftakt der 3sat-Themenwoche "Amour fou". Im Anschluss, um 0.20 Uhr, folgt mit "'Verführerisches Spiel" ein weiterer Film um die Irrungen und Wirrungen der Liebe. Am Dienstag, 15. Januar, 20.15 Uhr, verfallen Heike Makatsch und Daniel Craig einer "Obsession".


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0:20
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Amour fou

Verführerisches Spiel

(Zomerhitte)

Spielfilm, Niederlande 2008

Darsteller:
KathleenSophie Hilbrand
Bob GriffioenWaldemar Torenstra
Federico FedericiJeroen Willems
MummieJohan Leysen
Der LangeCees Geel
u.a.
Regie: Monique van de Ven
Länge: 89 Minuten

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Nachdem der Fotoreporter Bob Griffioen seine Freundin bei einem tödlichen Zwischenfall in Afghanistan verloren hat, sucht er einen Ort, um Ruhe zu finden und neuen Lebensmut zu schöpfen. Sein neuester Auftrag führt ihn auf die idyllische Ferieninsel Texel, wo er für ...

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Nachdem der Fotoreporter Bob Griffioen seine Freundin bei einem tödlichen Zwischenfall in Afghanistan verloren hat, sucht er einen Ort, um Ruhe zu finden und neuen Lebensmut zu schöpfen. Sein neuester Auftrag führt ihn auf die idyllische Ferieninsel Texel, wo er für ein Magazin die lokale Flora und Fauna ablichten soll. Als er eines Tages am Strand die hübsche Badenixe Kathleen kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Fasziniert folgt er der sinnlichen und selbstbewussten Frau und stellt schon bald fest, dass seine neue Flamme in einer schicken Szenedisko arbeitet und mit ihrem Boss ganz offensichtlich ein Verhältnis hat. Dieser reagiert sehr ungehalten auf Bobs Anwesenheit und lässt ihn kurzerhand von seinen Bodyguards entfernen. Der Fotograf findet Trost bei dem freundlichen Federico Federici, der seine Abneigung auf den alternden Diskobesitzer zu teilen scheint. Am nächsten Tag taucht Kathleen unerwartet in Bobs Ferienbehausung auf und verführt den verdutzten Mann. Nur ein erotisches Spiel, oder steckt mehr hinter diesem Annäherungsversuch? Schon bald muss Bob feststellen, dass Sophies eifersüchtiger Liebhaber in Drogengeschäfte verwickelt ist und seine Freundin als Lockvogel und Ablenkungsmanöver für Schmuggelaktionen am Strand missbraucht. Doch inwieweit ist die schöne Frau selbst in die gefährlichen Geschäfte verwickelt? Kann er der Person trauen, in die er sich Hals über Kopf zu verlieben droht?
Körperschemen am Strand, Luftspiegelungen über dem Meer: Regisseurin Monique van de Ven inszeniert in ihrem Spielfilmdebüt "Verführerisches Spiel" ein elegantes Krimi-Vexierspiel um die Lust der Verführung und die Kunst der Täuschung. Dabei bedient sie sich augenzwinkernd bei Filmklassikern wie "Blow Up" und fordert dazu auf, hinter die Vordergründigkeit der Bilder und Gesten zu blicken. Das Ergebnis ist ein federleichtes Krimivergnügen für eine heiße Sommernacht.


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1:45

Mann im Bad - Tagebuch einer schwulen Liebe

(Homme au bain)

Spielfilm, Frankreich 2010

(Wh.)

Länge: 73 Minuten


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3:00
Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Verführerisches Spiel

(Zomerhitte)

Spielfilm, Niederlande 2008

(Wh.)

Länge: 89 Minuten


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4:30
Tonsignal in mono

Gefährliche Züge

Spielfilm, Schweiz 1984

Darsteller:
LiebskinMichel Piccoli
FrommAlexandre Arbatt
HeniaLeslie Caron
MarinaLiv Ullmann
Tac-TacDaniel Olbrychski
KerossianMichel Aumont
u.a.
Regie: Richard Dembo
Länge: 95 Minuten

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Genf, 1983: Die Sowjetunion schickt den herzkranken Schachspieler Akiva Liebskind nach Genf, um die Weltmeisterschaft gegen Pavius Fromm anzutreten. Fromm ist aus der UdSSR geflohen, seine Frau Marina blieb zurück. Um zu verhindern, dass ein Dissident Liebskind schlägt, ...

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Genf, 1983: Die Sowjetunion schickt den herzkranken Schachspieler Akiva Liebskind nach Genf, um die Weltmeisterschaft gegen Pavius Fromm anzutreten. Fromm ist aus der UdSSR geflohen, seine Frau Marina blieb zurück. Um zu verhindern, dass ein Dissident Liebskind schlägt, wird Marina nach Genf gebracht. Sie gesteht Fromm, in eine Psychiatrie gesperrt worden zu sein, wo sie unter Drogen stand, von denen sie nun abhängig ist. Die Schachpartien verlaufen unterschiedlich. Schließlich beendet Liebskinds Gesundheitszustand das Turnier vorzeitig. Fromm wird zum Sieger erklärt. Als er seinen Rivalen am Krankenbett besucht, kommt es zur letzten Partie.
Das Drama "Gefährliche Züge" mit Michel Piccoli, das an die Rivalität der russischen Schachmeister Karpow und Kasparow erinnert, wurde 1984 mit einem "Oscar" als bester ausländischer Film ausgezeichnet. Der Originaltitel "La diagonale du fou" bezieht sich auf die für den Läufer mögliche Diagonale auf dem Brett. Zugleich bedeutet "fou" auch "Narr".

Sendeende: 6:05 Uhr