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Sonntag, 6. Januar
Programmwoche 02/2013
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6:10

Die Teeroute (1/5)

Im Reich des grünen Goldes

Film von Michel Noll

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Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa reicht die jahrtausendealte Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde.
Die fünfteilige Dokumentation "Die Teeroute" zeigt das ...

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Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa reicht die jahrtausendealte Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde.
Die fünfteilige Dokumentation "Die Teeroute" zeigt das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer langen Route. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht das Teeanbaugebiet in der Provinz Yunnan.

Wer heute Tee kauft, muss kein Abenteurer sein. Vor Jahrhunderten war das anders: Händler mussten lange, beschwerliche Reisen durch unwegsame und oft auch unbekannte Regionen unternehmen, um exotische Waren erstehen und nach Europa bringen zu können. Sie brachten aber nicht nur Tee, Kaffee, Seide und Gewürze, sondern auch aufregende Geschichten in ihre Heimat mit. Um diese alten Handelsrouten ranken sich heute noch zahlreiche Mythen und Legenden. 24 Stunden lang begibt sich 3sat mit dem Thementag "1001 Pfad" auf ihre Spuren und stellt unter anderem die "Teeroute", die "Seidenstraße" und die "Salzstraße" vor. Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Dokumentation "Die Teeroute" zeigt 3sat im Anschluss, ab 6.55 Uhr.


6:55

Die Teeroute (2/5)

Das Abenteuer der Reise

Film von Michel Noll

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Shiping ist eine der wichtigsten Stationen auf der Teestraße. Zum alljährlichen Frühjahrsfest kommen Besucher aus der ganzen Provinz Yunnan und aus anderen Regionen. Der Ort fiebert dann dem Höhepunkt des Festes entgegen: der Stelzenparade.
Der zweite Teil der ...

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Shiping ist eine der wichtigsten Stationen auf der Teestraße. Zum alljährlichen Frühjahrsfest kommen Besucher aus der ganzen Provinz Yunnan und aus anderen Regionen. Der Ort fiebert dann dem Höhepunkt des Festes entgegen: der Stelzenparade.
Der zweite Teil der fünfteiligen Dokumentation "Die Teeroute" führt von Pu-Erh nach Shiping.


7:35

Die Teeroute (3/5)

Geheimnisse des ewigen China

Film von Michel Noll

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Die oft lange Abwesenheit der Männer prägt das Leben der Frauen des "Teevolkes" entscheidend. Auf dem Weg entlang der Teestraße trifft man auch auf ein Volk, in dem die Frauen die Zügel in der Hand halten: Bei den Naxis teilen sich Frauen und Götter die Macht. ...

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Die oft lange Abwesenheit der Männer prägt das Leben der Frauen des "Teevolkes" entscheidend. Auf dem Weg entlang der Teestraße trifft man auch auf ein Volk, in dem die Frauen die Zügel in der Hand halten: Bei den Naxis teilen sich Frauen und Götter die Macht.
Der dritte Teil der fünfteiligen Dokumentation "Die Teeroute" zeigt, dass Tee nicht nur das Leben der Männer in China bestimmt.


8:20

Die Teeroute (4/5)

Auf der legendären Teeroute - Im Herzen von Shangri-La

Film von Michel Noll

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Die Karawane gelangt an den Fuß der Höhen von Shangri-La. Den Namen dieses legendären Landstrichs prägte der britische Schriftsteller James Hilton (1900 - 1954) mit seinem Werk "Der verlorene Horizont", auch unter dem Titel "Irgendwo in Tibet" verlegt.
Im vierten ...

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Die Karawane gelangt an den Fuß der Höhen von Shangri-La. Den Namen dieses legendären Landstrichs prägte der britische Schriftsteller James Hilton (1900 - 1954) mit seinem Werk "Der verlorene Horizont", auch unter dem Titel "Irgendwo in Tibet" verlegt.
Im vierten Teil der fünfteiligen Dokumentation "Die Teeroute" führt die Karawane durch das sagenumwobene Gebiet Shangri-La.


9:05

Die Teeroute (5/5)

Auf dem Dach der Welt

Film von Michel Noll

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Yaks übernehmen die letzte Etappe der Reise. Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius und die dünne Luft sind für Menschen und Tiere eine Kraftprobe. Die traditionelle Reise des Tees, von der Liebhaber behaupten, erst sie mache den Tee zu einem vollkommenen Genuss, ...

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Yaks übernehmen die letzte Etappe der Reise. Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius und die dünne Luft sind für Menschen und Tiere eine Kraftprobe. Die traditionelle Reise des Tees, von der Liebhaber behaupten, erst sie mache den Tee zu einem vollkommenen Genuss, findet in Lhasa ihr Ende.
Der letzte Teil der fünfteiligen Dokumentation "Die Teeroute" führt nach Lhasa.


9:50

Der Bernsteinzug - Eine Reise durchs Baltikum

Film von Eva Gerberding und André Schäfer

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Die Fahrt im "Bernsteinzug" ist ein Abenteuer, das ein touristisches Niemandsland erfahrbar macht. Der Zug verbindet das neue mit dem alten Europa. Die Reise führt durch Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach St. Petersburg und bietet den Fahrgästen die ...

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Die Fahrt im "Bernsteinzug" ist ein Abenteuer, das ein touristisches Niemandsland erfahrbar macht. Der Zug verbindet das neue mit dem alten Europa. Die Reise führt durch Polen, Litauen, Lettland und Estland bis nach St. Petersburg und bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, ohne lästige Visa-Anträge und Buchungen zum Teil immer noch touristisch unerschlossene Gegenden zu besuchen - in Ländern, die seit dem 1. Mai 2004 zur erweiterten EU gehören.
Die Dokumentation begleitet eine Reisegruppe auf eine 14-tägige Fahrt mit dem "Bernsteinzug" durch Polen und das Baltikum bis zur Endstation St. Petersburg. Geboten werden Abstecher zu geschichtsträchtigen Orten wie der Marienburg, Europas größter Kreuzritterfestung. In Litauens Hauptstadt Vilnius erinnert die jüdische Historikerin Dailija Epstein in einem kleinen jüdischen Museum an eine Zeit, als die Stadt als "Jerusalem des Nordens" galt. Noch 1939 waren 40 Prozent der Bevölkerung Juden. Im September 1941 wurden von deutschen Truppen in der Altstadt zwei Ghettos errichtet, durch deren Überreste Dailija führt. Der Ort Nida (deutsch: Nidden) auf der Kurischen Nehrung war lange Zeit begehrtes Urlaubsziel vieler Deutscher. Auch Thomas Mann baute sich dort Anfang der 1930er Jahre ein Haus. Heute ist es ein Kulturzentrum, in dem alljährlich das Thomas-Mann-Festival veranstaltet wird. Weiter geht es über Klaipéda, das frühere Memel, zum Bernsteinmuseum nach Palanga (deutsch: Polangen). In Riga erlebt die Reisegruppe eine Region im Umbruch. Mit über 800 Jugendstilhäusern gilt die lettische Hauptstadt bauhistorisch als Juwel an der Ostsee. In den nur 15 Kilometer entfernten Badeort Jurmala kamen schon im 19. und 20. Jahrhundert Gäste zur Kur und Erholung. Die Reise im "Bernsteinzug" endet mit der Einfahrt in den Witebsker Bahnhof von St. Petersburg. Von dort fuhr 1837 die erste russische Eisenbahn ins Zarendorf zum Katharinenschloss.


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10:35

Götter und magische Steine

Kultweg Bernsteinstraße

Film von Werner Freudenberger

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Bernstein: Viele Geheimnisse umgeben dieses als Schmuck seit alters her begehrte versteinerte Nadelbaumharz. Seinen magischen Zauber machte man in der Antike vor allem an der rötlichen Farbe und der Transparenz fest. Faszinierend sind auch jene Exemplare, die "Inklusen" ...
(ORF)

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Bernstein: Viele Geheimnisse umgeben dieses als Schmuck seit alters her begehrte versteinerte Nadelbaumharz. Seinen magischen Zauber machte man in der Antike vor allem an der rötlichen Farbe und der Transparenz fest. Faszinierend sind auch jene Exemplare, die "Inklusen" aufweisen: Insekten und Pflanzenteile, die im Harz konserviert sind und Aufschluss über die Beschaffenheit von Fauna und Flora vergangener Epochen geben. Große Bernsteinlagerstätten findet man heute noch an der Ostsee. Der sogenannte Baltische Bernstein wurde vor allem zur Zeit der Römer über ein gut ausgebautes Fernwegenetz bis nach Aquilea und Rom gebracht. Diese Handelsroute nennt man auch "Bernsteinstraße". Neben Bernstein und diversen Gebrauchsgütern wurden auf diesem Weg auch religiöse Vorstellungen und Kultobjekte verbreitet. Ob Mithraskult oder der als Irrlehre verpönte Arianismus - ohne Bernsteinstraße hätten sie wohl kaum so große Bedeutung erlangt.
Die Dokumentation "Götter und magische Steine" folgt der Bernsteinstraße in Richtung Süden.
(ORF)


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11:15

Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße (1/4)

Von der Türkei nach Teheran

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, den Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des ...
(ARD/SWR)

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, den Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des "größten Reisenden" aller Zeiten, der von 1271 bis 1295 von Venedig bis nach Peking reiste. Mit Bus, Lkw oder per Anhalter geht es 8.000 Kilometer über Land bis nach China - Marco Polos Buch "Die Wunder der Welt" immer im Rucksack.
Der erste Teil der vierteiligen Dokumentation "Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße" führt von der Türkei nach Teheran. Bradley ist mitten im Winter in den Bergen Anatoliens unterwegs, wie Marco Polo vor 750 Jahren. Er passiert den Berg Ararat. Dann geht es in den Iran: Ein Visum zu bekommen ist nicht einfach. Bradley ist froh, als er Teheran, die größte Stadt im Westen Irans, erreicht.

Die weiteren drei Teile der vierteiligen Dokumentation "Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße" sendet 3sat im Anschluss, ab 12.00 Uhr.
(ARD/SWR)


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12:00

Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße (2/4)

Durch Iran und Afghanistan

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des ...
(ARD/SWR)

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des "größten Reisenden" aller Zeiten, der von 1271 bis 1295 von Venedig bis nach Peking reiste. Mit Bus, Lkw oder per Anhalter geht es 8.000 Kilometer über Land bis nach China - Marco Polos Buch "Die Wunder der Welt" immer im Rucksack.
Im zweiten Teil der vierteiligen Dokumentation "Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße" reist Bradley durch den Iran und durch Afghanistan. Er besucht die alte Lehmstadt Yazd, einst Zentrum des Zoroastrismus, findet aber nur wenige Gläubige dieser alten Religion, und durchquert die Dasht-e Lut, die größte der iranischen Wüsten. Nahe Masar-e Sharif in Afghanistan liegt das antike Balkh, das zur Zeit Marco Polos als die "Mutter aller Städte" galt. Heute braucht Bradley Polizeischutz, um zu den berühmten Ruinen zu gelangen.
(ARD/SWR)


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12:45

Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße (3/4)

Von Tadschikistan nach China

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des ...
(ARD/SWR)

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des "größten Reisenden" aller Zeiten, der von 1271 bis 1295 von Venedig bis nach Peking reiste. Mit Bus, Lkw oder per Anhalter geht es 8.000 Kilometer über Land bis nach China - Marco Polos Buch "Die Wunder der Welt" immer im Rucksack.
Im dritten Teil der vierteiligen Dokumentation "Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße" reist Bradley durch Tadschikistan und erreicht China. Seine Reise führt ihn ins Pamir-Gebirge. Im Wakhan Korridor findet Bradley alte Wegmarken der südlichen Seidenstraße, die Marco Polo einst passierte. Die Gegend ist menschenleer. Marco Polo beschrieb die Landschaft sehr genau als kalt, windig und ohne Vegetation. Nach langer Wüstenfahrt erreicht Bradley schließlich auch die Grenze zum chinesischen Herzland, die Große Mauer.
(ARD/SWR)


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13:30

Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße (4/4)

Durch das Reich der Mitte

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des ...
(ARD/SWR)

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Bradley Mayhew ist Profi-Traveller. Er schreibt Reiseführer für Lonely Planet, jenen Verlag, der die Bibeln der Backpacker herausgibt. Diesmal recherchiert der Brite für ein besonderes Projekt: Er folgt der Spur des jungen venezianischen Händlers Marco Polo, des "größten Reisenden" aller Zeiten, der von 1271 bis 1295 von Venedig bis nach Peking reiste. Mit Bus, Lkw oder per Anhalter geht es 8.000 Kilometer über Land bis nach China - Marco Polos Buch "Die Wunder der Welt" immer im Rucksack.
Im letzten Teil der vierteiligen Dokumentation "Die Marco-Polo-Fährte - Abenteuer Seidenstraße" ist Bradley am Ziel. 750 Jahre nach Marco Polo erreicht Bradley die Festung Jiayuguan, wo das Herzland Chinas beginnt. Bradley passiert die Oase Zhangye und die Millionenstadt Lanzhou. Manche Historiker zweifeln, ob Marco Polo je bis China kam. In seinem Buch findet sich nichts über die Große Mauer, Tee oder Kalligrafie. Andererseits beschreibt er viele Orte sehr genau, wie das heutige Peking, Bradleys letzte Station.
(ARD/SWR)


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14:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Die Gewürzstraße (1/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: Die Gewürzstraße, die über 2.000 Jahre hinweg den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Die großen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts durchquerten die Ozeane auf der ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: Die Gewürzstraße, die über 2.000 Jahre hinweg den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Die großen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts durchquerten die Ozeane auf der Suche nach einer Seepassage nach Indien oder zu den legendären Gewürzinseln. Schließlich gelang dem portugiesischen Kapitän Vasco da Gama, was dem Spanier Christoph Columbus nicht gelungen war: Er fand die sagenhafte Route. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken weiter über die Küsten Chinas, Indiens bis hin nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Kostspielige Expeditionen wurden ausgerüstet. Nelken und Zimt waren damals so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden, und es galt als Zeichen besonderen Reichtums, wenn man das Essen, das man seinen Gästen vorsetzte, völlig überwürzte. Reste der einstigen Kolonialzeit sind noch heute auf den Molukken zu sehen: Kanonen, Befestigungsanlagen, christliche Kirchen. Aber auch andere Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen, chinesische Kaufleute etwa, die viel früher als die Europäer Gewürznelken von den Inseln nach China und Japan brachten. Auf den Gewürzrouten begegneten sich die drei großen Weltreligionen - Buddhismus, Islam und Christentum - dort trafen sich Morgenland und Abendland, Ost und West.
Die zweiteilige Dokumentation "Die Gewürzstraße" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise entlang der Handelsroute. Sie dokumentiert, welchen Einfluss die Gewürzstraße auf die Begegnung und das Zusammenleben der Völker hatte und heute noch hat. Erster Teil.

Den zweiten Teil der zweiteiligen Dokumentation "Die Gewürzstraße" zeigt 3sat im Anschluss, um 15.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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15:00
Tonsignal in monoFormat 4:3

Die Gewürzstraße (2/2)

Film von John Lawton

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: Die Gewürzstraße, die über 2.000 Jahre hinweg den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Die großen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts durchquerten die Ozeane auf der ...
(ARD/NDR)

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Sie war eine der bedeutendsten und am heftigsten umkämpften Handelsstraßen der Welt: Die Gewürzstraße, die über 2.000 Jahre hinweg den Fernen Osten mit der Welt des Westens verband. Die großen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts durchquerten die Ozeane auf der Suche nach einer Seepassage nach Indien oder zu den legendären Gewürzinseln. Schließlich gelang dem portugiesischen Kapitän Vasco da Gama, was dem Spanier Christoph Columbus nicht gelungen war: Er fand die sagenhafte Route. Sie führte von den fernen Inselparadiesen der Molukken weiter über die Küsten Chinas, Indiens bis hin nach Afrika und in den europäischen Mittelmeerraum. Reste der einstigen Kolonialzeit sind noch heute auf den Molukken zu sehen: Kanonen, Befestigungsanlagen, christliche Kirchen. Aber auch andere Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen, chinesische Kaufleute etwa, die viel früher als die Europäer Gewürznelken von den Inseln nach China und Japan brachten.
Die zweiteilige Dokumentation "Die Gewürzstraße" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise entlang der Handelsroute. Sie dokumentiert, welchen Einfluss die Gewürzstraße auf die Begegnung und das Zusammenleben der Völker hatte und heute noch hat. Zweiter Teil.
(ARD/NDR)


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15:45
VPS 15:44

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Weihrauchstraße in Dhofar, Sultanat Oman

Tränen der Götter

Film von Rolf Lambert

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Weihrauch, das aromatische Harz des Boswellia-sacra-Baums, war eines der begehrtesten Handelsgüter der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. In Rom wurde er sogar in Gold aufgewogen. Über Tausende von ...
(ARD/SWR)

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Weihrauch, das aromatische Harz des Boswellia-sacra-Baums, war eines der begehrtesten Handelsgüter der antiken Welt. In Ägypten wurde Weihrauch ebenso verbrannt wie an den Höfen indischer Maharadschas. In Rom wurde er sogar in Gold aufgewogen. Über Tausende von Kilometern wurde er gehandelt, so entstand die "Weihrauchstraße", die inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Häfen wie Samharam und Al Balid verdienten am Seehandel, Oasen wie Wubar wurden als Karawanenstationen reich und mächtig. Wie der wohl bekannteste aller Wohlgerüche des Orients gewonnen wurde und vor allem, woher genau er stammte, blieb den Abnehmern verborgen. Die Karawanenführer bewahrten ihr Geheimnis, die Produzenten wurden reich. In der Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman wird bis heute Weihrauch gewonnen. In den Trockentälern ritzen Beduinen die knorrigen Bäume, um nach einigen Tagen das Harz zu ernten. Verkauft wird es im Weihrauch-Souk von Salalah. Von der Blütezeit des Weihrauchhandels künden indes nur noch Ruinenstädte.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt die Geschichte der Weihrauchgewinnung und stellt die Region Dhofar im Süden des Sultanats Oman vor.
(ARD/SWR)


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16:00
VPS 15:45

Seidenstraße (1/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die erste Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei. Am ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die erste Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei. Am Startpunkt folgt Peter Gysling den Spuren Marco Polos. Sie führen zum quirligen Kostümdesigner Stefano Nicolao, der für viele Kino-, Theater- und Opernproduktionen opulente historische Gewänder fertigt. In Istanbul besucht Peter Gysling die Sängerin Yudum, die eine Baglama spielt. Variationen dieses Saiteninstruments wurden als musikalisches Kulturgut entlang der ganzen Seidenstraße verbreitet. Im Großen Basar von Istanbul erlebt Peter Gysling den althergebrachten Handel. Die moderne Türkei hingegen verkörpert der Familienkonzern von Mustafa Koç, der 85.000 Menschen beschäftigt. Das Koç-Konglomerat baut jedes zweite Auto der Türkei, betreibt die einzige Ölraffinerie und die viertgrößte Bank des Landes. Im kleinen Dorf Orta bei Erzurum arbeitet die Bauernfamilie Tikici hart für ihr tägliches Brot, denn auch in Ostanatolien bedrohen billige Milch- und Fleischimportprodukte den lokalen Markt. Großvater Lütfu wird noch so lange von Tochter Zuhal umsorgt, bis Sohn Yasin heiratet, dann kann auch sie ihr eigenes Leben beginnen. Der rüstige Lütfu nimmt Peter Gysling mit zum Freitagsgebet in der Ulu-Cami-Moschee von Erzurum. Dort unterhält sich der reisende Reporter mit dem strenggläubigen Imam Abdelkadir Düzenli über die zentrale Rolle der Religion in der ländlichen Gesellschaft.

3sat zeigt die weiteren sechs Folgen der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" im Anschluss, ab 16.30 Uhr.


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16:40
VPS 16:30

Seidenstraße (2/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die zweite Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch Georgien - von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi. ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die zweite Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch Georgien - von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi. Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. Die neuen Casinos und Fünfsterne-Hotels wirken wie ein potemkinsches Dorf. In der wilden Bergwelt der Region Adscharien entdeckt Peter Gysling ein ganz anderes Georgien. Die Menschen dort leben von einer bescheidenen Landwirtschaft und wirken besonders engagiert und selbstbewusst. Im monumentalen Felskloster Vardzia betet Vater Lazare für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50.000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind auf sieben Stockwerken labyrinthartig miteinander verbunden. Der 56-jährige Bidsina Iwanischwili hat in Russland mit Computern, Telefongeräten und einer Kreditbank ein Vermögen verdient. Seit seiner Rückkehr nach Georgien versteht sich Iwanischwili als Menschenfreund. Er hat zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit Geldsegen beglückt. Der öffentlichkeitsscheue Milliardär führt Peter Gysling durch seinen Tifliser Glaspalast, der eine schöne Kulisse für einen James-Bond-Film geben würde. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen und Georgien von der Armut befreien.


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17:25
VPS 17:15

Seidenstraße (3/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die dritte Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch Aserbaidschan, von Sheki über Naftalan nach Baku. ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die dritte Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt durch Aserbaidschan, von Sheki über Naftalan nach Baku. Aserbaidschan ist berühmt für seine Teppichtradition. Die Zeiten der kleinen Familienbetriebe sind allerdings vorbei. Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik in Sheki, einst die größte Seidenproduktionsstätte der Sowjetunion. Heute arbeiten dort rund 900 Weberinnen, fertigen in Handarbeit Baumwoll- und Seidenteppiche nach traditionellen Vorlagen und bewahren so das kulturelle Erbe. In der Stadt Naftalan tritt Schweröl ohne komplizierte Förderung an die Erdoberfläche. Das Kur-Baden im schwarzen Gold ist seit Sowjetzeiten ein Hit: Es hilft angeblich gegen Rheuma, Arthritis und Schuppenflechte. Peter Gysling gewinnt einen heiteren Einblick in die skurrile Welt der Ölwannen und Bademeister. Die Faszination des aserbaidschanischen Öl-Booms erlebt er auch auf Neft Dashlari mitten im Kaspischen Meer: Es ist die größte Offshore-Plattform der Welt. Die Fotografin Rena Effendi nennt man "das soziale Gewissen Aserbaidschans". Sie dokumentiert in Bildern das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums in Armut leben. Freie Wahlen und freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Als junger Mensch müsse man seine Wahl treffen, die schwerwiegende Konsequenzen haben könne: Zugunsten des autokratischen Präsidenten Rakhat Aliyev - oder zugunsten einer ersehnten freien Demokratie. Peter Gysling trifft eine unerschrockene Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.


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18:05
VPS 18:00

Seidenstraße (4/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die vierte Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Aktau in Kasachstan nach Beynew bis an die usbekische ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die vierte Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Aktau in Kasachstan nach Beynew bis an die usbekische Grenze und Turkmenistan. Peter Gysling besucht Khan Bibi und ihre Familie, die in der Nähe von Aktau Kamele züchten. Waren die Kamele früher die Transporttiere der Seidenstraße, dienen sie heute hauptsächlich der Fleisch- und Milchproduktion. Die kasachischen Bauern streben nicht nach Reichtum, sondern nach einem freien Leben mit reiner Seele. Der Hafen von Aktau ist eine Schlüsselstelle der neuen Seidenstraße für den Öltransport von Zentralasien über den Kaukasus nach Europa. Hafenberater Rachim Amirschanow führt Peter Gysling durch die beeindruckenden Hafenanlagen. Die Hauptstadt Astana liegt mitten in der Steppe: Größenwahn eines autokratischen Präsidenten für die einen, architektonische Glanzleistung für die anderen. Mit Milliarden von Öl- und Gasdollars hat ein Heer von Architekten Astana in nur einem Jahrzehnt vom stalinistischen Provinznest in die Reihe architektonischer Weltwunder à la Schanghai und Dubai katapultiert. Einer von ihnen zeigt seine verrückteste Idee: eine Skipiste auf dem Dach eines Wohnhauses. Turkmenistan gehört unter Staats- und Regierungschef Gurbanguly Berdimuhamedow zu den isoliertesten Ländern der Welt, dabei war es in der Antike ein Knotenpunkt der Seidenstraße. Erst nach vier Monaten Bemühungen gab es eine der seltenen Drehbewilligungen. Nur mit staatlichem Begleiter durften der Badeort Awaza, die Hauptstadt Ashgabat, das nationale Reitzentrum und die Ruinen der berühmten Oasenstadt Merv besucht werden.


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18:50
VPS 18:45

Seidenstraße (5/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
In der fünften Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" geht es von Usbekistan nach Tadschikistan. Seit der ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
In der fünften Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" geht es von Usbekistan nach Tadschikistan. Seit der Unabhängigkeitserklärung von 1991 regiert Präsident Islom Karimov den Staat Usbekistan. Die Verfassung basiert offiziell auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Marktwirtschaft, in der Realität weist die Demokratie jedoch erhebliche Defizite auf. Peter Gysling trifft sich mit dem unerschrockenen Journalisten Alexej Wolossewitsch, der das usbekische System heftig kritisiert. Die staatliche Stiftung der Präsidententochter Gulnara Karimova tut eigennützig Gutes: Minderbemittelte Paare und Waisen aus ländlichen Dörfern bekommen eine Hochzeit geschenkt, inklusive Mitgift und Brautkleid, entworfen von Gulnara, die mit ihrer Gulibrand-Produktepalette gutes Geld verdient. Peter Gysling beobachtet den streng organisierten schönsten Tag von neun Paaren im Dorf Yangyer. 2010 attackierten kirgisische Nationalisten die usbekische Minderheit in der südlichen Stadt Osh. Der Pogrom forderte zahlreiche Menschenleben, ihre Quartiere wurden abgebrannt. Peter Gysling trifft eine usbekische Großfamilie, die heute mit Mühe und Not versucht, zu überleben und ihr Heim wieder aufzubauen. Eine andere dunkle Seite der alten und neuen Seidenstraße ist der Drogenschmuggel. Haschisch und Heroin werden in Zementsäcken, Mandeln oder Dörrfrüchten aus Afghanistan über Tadschikistan Richtung Norden geschmuggelt. Die Dokumentation begleitet Drogenfahnder und Spürhunde in tadschikischen Grenzdörfern und in der Hauptstadt Duschanbe.


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19:30

Seidenstraße (6/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die sechste Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Bischkek in Kirgistan nach Kashgar und Hotan in ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die sechste Etappe der siebenteiligen Reihe "Seidenstraße" führt von Bischkek in Kirgistan nach Kashgar und Hotan in China. Roza Otunbajeva, die ehemalige Übergangspräsidentin Kirgistans (2010 - 2011) empfängt Peter Gysling zum Brunch und spricht offen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ihres Landes. Eines der Erfolgsmodelle für die Landbevölkerung Kirgistans ist der "Community-Based-Tourism. Bei einem zweitägigen Pferdetrekking in der Region um den Song-Kol-See erlebt Peter Gysling die herzliche Gastfreundschaft der Jurtenfamilie von Talaibek Saralajev auf dem Kilemche Jailoo, den Genuss frischer Stutenmilch und einen unvergesslichen Ritt durch die fantastische Berglandschaft Kirgistans. Peter Gysling begleitet einen Lastwagenfahrer auf der modernen Seidenstraße, die chinesische Arbeiter vom Torugart-Pass aus zu einer asphaltierten Schnellstrecke nach Kashgar ausbauen. Die Oasenstadt Kashgar war immer schon ein Knotenpunkt der Seidenstraße. Peter Gysling erkundet die Stadt im Uigurischen Gebiet Xinjiang auf einem der beliebten E-Bikes. In Hotan liegt die Wiege der chinesischen Seidenproduktion. Dort besucht Peter Gysling die Familie von Maitituoheti Abudulla, die auch heute noch in Handarbeit Atlasseide herstellt - vom Spinnen über das Färben bis zum Weben. Nur das Züchten der Seidenraupen im Kleinbetrieb lohnt sich heute nicht mehr, den Rohstoff kauft Abudulla ein.


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20:15

Seidenstraße (7/7)

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die siebte und letzte Etappe führt von Dunhuang über Zhangye und Lanzhou bis ans Ziel in Xi'an. Stationen sind die ...

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Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi'an.
Die siebte und letzte Etappe führt von Dunhuang über Zhangye und Lanzhou bis ans Ziel in Xi'an. Stationen sind die Mogao-Grotten in Dunhuang, die mit ihren buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Chang Jiahuang, Sohn des berühmten Mogao-Konservators, verwirklicht in der Nähe die Familienvision von neuen Höhlen. Er führt Peter Gysling durch die Chang-Grotten, wo moderne Künstler aus aller Welt zeitgenössische Höhlenmalereien schaffen und historische Meisterwerke aus ausländischen Museen rekonstruiert werden. Yang Jongfu hat in Eigeninitiative einen kleinen Teil der chinesischen Mauer bei Jiayuguan renoviert, mit eigenem Geld. Nun will die staatliche Kulturbehörde diesen Teil eingliedern, aber Yang Jongfus Investitionen nur teilweise entgelten. Der enttäuschte Kulturpatriot zeigt sein Lebenswerk, auf das er trotz widriger Umstände stolz ist. Nicht nur Seide, auch die Religionen haben sich entlang der Seidenstraße verbreitet. Insbesondere kam der Buddhismus auf dieser Route nach China und Japan. Peter Gysling besucht das imposante Pferdehuf-Kloster in den Felshöhlen der Qilian-Shan-Berge. Außerdem wagt sich Gysling in strömendem Regen auf den Heiratsmarkt im Stadtpark von Xi'an. Dort suchen Eltern Partner für ihre Kinder. Schließlich verrät Professor Dai Shengqi dem Korrespondenten, warum Kaiser Wu von Han der eigentliche Gründer der Seidenstraße ist. Der Besuch der weltberühmten Terrakotta Armee in Xi'an rundet die Reise ab.


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21:00

Yak!

Film von Jan Kerkhoff

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Drei Pässe, jeder über 5.000 Meter hoch, müssen sie überqueren, Staub, Schnee und Eis trotzen, reißende Flüsse überwinden - Lamba, der Leitbulle und Lamjung sein Widersacher: Beide sind Yaks, die großen, wilden und zotteligen Rinder, die in den Berge des Himalayas ...
(ARD/BR)

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Drei Pässe, jeder über 5.000 Meter hoch, müssen sie überqueren, Staub, Schnee und Eis trotzen, reißende Flüsse überwinden - Lamba, der Leitbulle und Lamjung sein Widersacher: Beide sind Yaks, die großen, wilden und zotteligen Rinder, die in den Berge des Himalayas leben. Dort, in einer der abgelegensten Regionen der Welt, müssen Lamba und Lamjung für ihre Karawanenführer durch das Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ziehen und Reis, Salz und Getreide transportieren - und dabei ihr Leben riskieren. Unterwegs laufen sie Gefahr, vom Schneeleoparden gerissen zu werden. Später, dort wo die trockenen Kältewüsten Tibets beginnen, geht ihnen das Futter aus. Und am Khang-La, einem der höchsten Pässe der Welt, kommt es beinahe zur Katastrophe.
Die Dokumentation "Yak!" begleitet die Karawane durch den Himalaya.
(ARD/BR)


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21:45
Videotext Untertitel

Die Wunder Arabiens

Film von Nicolas Hulot

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Der Jemen, Herkunftsort von Weihrauch und Myrrhe, ist bekannt für seine wechselvolle Geschichte, seine kulturellen Schätze und die Schönheit seiner Landschaft. Weitläufige, lebensfeindliche Wüsten prägen die Südspitze Arabiens ebenso wie die fruchtbaren Oasen: ...
(ORF)

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Der Jemen, Herkunftsort von Weihrauch und Myrrhe, ist bekannt für seine wechselvolle Geschichte, seine kulturellen Schätze und die Schönheit seiner Landschaft. Weitläufige, lebensfeindliche Wüsten prägen die Südspitze Arabiens ebenso wie die fruchtbaren Oasen: grüne Landstriche zwischen schroffen Bergmassiven, die mittels Terrassenfelder zu einer faszinierenden Kulturlandschaft geformt wurden. Einzigartig ist auch die Insel Sokotra mit ihrer spezielle Fauna und Flora.
Die Dokumentation "Die Wunder Arabiens" stellt die Kultur- und Naturschätze des Jemens vor.
(ORF)


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22:30

In der Mitte ein Feuer

Film von Gernot Stadler

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Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre ...
(ORF)

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Die Mongolen nennen sie abschätzig "Tsaaten", "Rentierleute". Gemeint sind die turkstämmigen "Tuwiner", die sich selbst als "Tyva-Kisch" oder als "Tuwa" bezeichnen. Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Ihre Lebensweise hat sich seit der letzten Eiszeit kaum verändert. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht. Der erste Aufenthalt war nur kurz, doch Gleiss war nachhaltig beeindruckt. Zurück in Europa nahm er Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner außerhalb der Mongolei. Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei.
Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.
(ORF)


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23:15
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch Gobi und Taklamakan

Film von Bernd Liebner

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Endlose Steinfelder, gewaltige Sanddünen, seltene Oasen - an den Rändern der zentralasiatischen Wüsten Gobi und Taklamakan zogen jahrhundertelang die legendären Karawanen der Seidenstraße. In den 1920er Jahren durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 ...
(ORF)

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Endlose Steinfelder, gewaltige Sanddünen, seltene Oasen - an den Rändern der zentralasiatischen Wüsten Gobi und Taklamakan zogen jahrhundertelang die legendären Karawanen der Seidenstraße. In den 1920er Jahren durchquerte der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern und 300 Kamelen die Wüstenlandschaften. Er sollte die Möglichkeit einer Flugroute zwischen China und Europa erkunden. Dabei löste er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan.
Der erste Teil der dreiteiligen Reihe "Söhne der Wüste" folgt den Spuren Sven Hedins durch die Wüsten Gobi und Taklamakan, trifft auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.

Die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Reihe "Söhne der Wüste" sendet 3sat im Anschluss, ab 0.00 Uhr.

(ORF)


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0:00
Videotext Untertitel

Söhne der Wüste - Durch die Atacama

Film von Stephan Koester

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien das Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut ein Forschungsschiff. Um ...
(ORF)

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Das Forscherleben des Thaddäus Haenke (1761 - 1816) begann mit Pannen: 1789 verpasste er in Spanien das Schiff, dass ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut ein Forschungsschiff. Um es einzuholen, musste er Südamerika zu Pferd bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze, zum Beispiel die riesigen Salpeterlager in der Atacama-Wüste. Im heutigen Bolivien setzte er sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden mit Misstrauen. 1816 starb Haenke im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet?
Der zweite Teil der dreiteiligen Reihe "Söhne der Wüste" folgt Thaddäus Haenkes Spuren in der Wüste Atacama.
(ORF)


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0:45
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Söhne der Wüste - Durch die Sahara

Film von Michael Gregor

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth (1821 - 1865) als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt ...
(ORF)

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"Bar bela mar" - Meer ohne Wasser - nennen die Nomadenstämme Nordafrikas die Sahara. Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth (1821 - 1865) als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. In fünf Jahren legt die Expedition über 15.000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Seine Messdaten ermöglichen erstmals zuverlässige Landkarten, seine archäologischen Entdeckungen schreiben die Geschichte der Sahara neu. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse stellen ihn auf eine Stufe mit Alexander von Humboldt, doch in Deutschland geriet der unbequeme Wissenschaftler schnell in Vergessenheit.
Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentation "Söhne der Wüste" folgt den Spuren von Heinrich Barth durch die Sahara.
(ORF)


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1:30
Videotext Untertitel

Die Wunder Arabiens

(Wh.)


(ORF)


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2:15

Der Weg der Diamanten (1/3)

Ein Traum

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine enorme Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Der erste Teil der ...

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine enorme Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" erklärt das Marketing, das die Edelsteine erst zu dem macht, was sie für viele Menschen bedeuten. Der Film stellt außerdem Diamantenschürfer aus Sierra Leone vor, einen kanadischen Indianerhäuptling, der eine Diamantenmine auf dem Land seines Volks besucht, einen US-amerikanischer General, der eine Firma zur Herstellung künstlicher Diamanten gegründet hat, sowie den Unternehmer Martin Rapaport, der sich für einen fairen Diamantenhandel engagiert.

Die beiden weiteren Teile der dreiteiligen Dokumentation "Der Weg der Diamanten" zeigt 3sat im Anschluss, ab 3.00 Uhr.


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3:00

Der Weg der Diamanten (2/3)

Geheimnisse von Diamantenhändlern

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Der zweite Teil ...

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Der zweite Teil der Reihe "Der Weg der Diamanten" zeigt das Leben der Diamantenhändler. New York ist eins ihrer Zentren. Dort werden vor allem seltene Diamanten gehandelt. Jacob Zupnick ist einer der Mittelsmänner, durch dessen Hände Millionenwerte gehen. Ihn bittet auch Andy Cohen aus Genf um Hilfe. Bei der großen Schmuckauktion von Christie's will er Los 334 ersteigern. Zupnick soll den Stein taxieren, damit Cohen eine Chance hat. Der frühere Diamantenhändler Martin Rapaport, der sich jetzt für Fair Trade bei Edelsteinen einsetzt, ist nach Sierra Leone aufgebrochen, und Chris Aire hat sich mit ihm auf den Weg gemacht. Anfang der 1990er Jahre hat der Edeldesigner aus Benin noch Burger gebraten. Heute verdient er Millionen mit diamantbesetzten Kleidern.


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3:40

Der Weg der Diamanten (3/3)

Am Ziel

Film von Nisha Pahuja und John Kramer

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Im letzten Teil ...

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Dem größten Diamantenkonzern der Welt, DeBeers, ist es im 20. Jahrhundert gelungen, eine große Nachfrage für Edelsteine zu schaffen. Doch während die einen bei diesem Geschäft reich werden, verdienen andere gerade einmal ihren Lebensunterhalt.
Im letzten Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe "Der Weg der Diamanten" muss Unternehmer Martin Rapaport erkennen, dass seinem Fair-Trade-Projekt in Sierra Leone große Widerstände entgegen gebracht werden. Diamantenhändler Andy Cohen und Jacob Zupnick verkaufen erfolgreich ihre Diamanten. Der 13-jährige Manoj Bawaji hat seine Familie auf dem Land verlassen und ist nach Surat gekommen, um Diamantenschleifer zu werden. Der älteste Sohn von Akshay Mehta, dem Besitzer vom indischen Diamantenkonzern Blue Star, heiratet eine Vertreterin einer anderen "Diamantenfamilie" und verlässt seine Eltern, um ein neues Leben in Antwerpen zu beginnen.


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4:25

Die Salzstraße - Der Weg von Hall nach Bozen - Nordtirol

Film von Anita Lackenberger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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700 Jahre ununterbrochener Salzbergbau und der Transport des Salzes über den Brenner bis nach Bozen und Meran haben in Tirol viele Spuren hinterlassen. Das Weiße Gold der Alpen war ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Das Würzmittel war früher kostbarer als Silber. Noch ...
(ORF)

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700 Jahre ununterbrochener Salzbergbau und der Transport des Salzes über den Brenner bis nach Bozen und Meran haben in Tirol viele Spuren hinterlassen. Das Weiße Gold der Alpen war ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Das Würzmittel war früher kostbarer als Silber. Noch heute lässt sich der durch das Salz gewonnene Reichtum in Hall und den Dörfern entlang des Inn bis zum Brenner erkennen. Sagenhafte Figuren wie der Hochgeneiner Riese und die Schwarze Frau von Padaun sowie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler legen von der salzreichen Vergangenheit Zeugnis ab.
Der erste Teil der Dokumentation "Die Salzstraße" führt von Hall nach Bozen.

Zwei weitere Dokumentationen über die Salzstraße zeigt 3sat im Anschluss, ab 5.00 Uhr.
(ORF)


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5:00

Die Salzstraße - Durch Südtirol

Film von Anita Lackenberger

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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700 Jahre ununterbrochener Salzbergbau und der Transport des Salzes über den Brenner bis nach Bozen und Meran haben in Tirol viele Spuren hinterlassen. Das Weiße Gold der Alpen war ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Das Würzmittel war früher kostbarer als Silber. ...
(ORF)

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700 Jahre ununterbrochener Salzbergbau und der Transport des Salzes über den Brenner bis nach Bozen und Meran haben in Tirol viele Spuren hinterlassen. Das Weiße Gold der Alpen war ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Das Würzmittel war früher kostbarer als Silber. Noch heute lässt sich der durch das Salz gewonnene Reichtum in Hall und den Dörfern entlang des Inn bis zum Brenner erkennen. Sagenhafte Figuren wie der Hochgeneiner Riese und die Schwarze Frau von Padaun sowie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler legen von der salzreichen Vergangenheit Zeugnis ab.
Der zweite Teil der Dokumentation "Die Salzstraße" führt durch Südtirol.
(ORF)