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Dezember 2017
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Sonntag, 23. Dezember
Programmwoche 52/2012
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6:00
Format 4:3

Das Sultanat Oman

Von Bergen, Schluchten und Höhlen

Film von Wolfgang Hackl

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Das Sultanat Oman im Osten der Arabischen Halbinsel galt bis vor wenigen Jahren als mystisches, unbekanntes Land in einer unwirtlichen Region. Bis 1970 herrschte dort ein rigides Regime. Nur langsam öffnete sich das Sultanat, heute gilt es unter Reisenden als Geheimtipp. ...

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Das Sultanat Oman im Osten der Arabischen Halbinsel galt bis vor wenigen Jahren als mystisches, unbekanntes Land in einer unwirtlichen Region. Bis 1970 herrschte dort ein rigides Regime. Nur langsam öffnete sich das Sultanat, heute gilt es unter Reisenden als Geheimtipp. Neben Stränden und Kultur fasziniert auch die jüngere geologische Geschichte des kargen Wüstenlands und zieht Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Im Oman sind einige der größten Höhlenräume der Erde zu finden. Die Höhle von Majlis Al Jinn hat mit einer Höhe von 120 Metern gigantische Ausmaße. Die Al-Hoota-Höhle mit unterirdischen Wassersystemen und einem ungewöhnlich reichen Tropfsteinschmuck wurde in den vergangenen Jahren zur begehbaren Schauhöhle ausgebaut.
Die Dokumentation "Das Sultanat Oman" begleitet Höhlenforscher bei ihren Erkundungen über und unter der Erde.


6:45

Tele-Akademie

Doppelvortrag: Andrew Keen: Zerstört das Web 2.0 unsere

Werte? / Daniel Domscheit-Berg: Whistleblower

Chancen für eine neue Demokratie im Netz?

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In weniger als zwei Jahrzehnten hat das World Wide Web die Welt radikal verändert: E-Mail, Google, Social Media, Online-Shopping, Online-Banking - ein Leben ohne Internet ist heute kaum mehr vorstellbar. In Sekundenschnelle erhält man Informationen oder erreicht Menschen ...
(ARD/SWR)

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In weniger als zwei Jahrzehnten hat das World Wide Web die Welt radikal verändert: E-Mail, Google, Social Media, Online-Shopping, Online-Banking - ein Leben ohne Internet ist heute kaum mehr vorstellbar. In Sekundenschnelle erhält man Informationen oder erreicht Menschen überall auf dem Globus. Die vernetzte Welt macht manches einfacher, aber gleichzeitig beeinflusst sie das Leben und Denken aller Menschen tiefgreifend. Internetgiganten wie Google und Facebook verdienen Milliarden mit den persönlichen Daten ihrer Nutzer.
In den Vorträgen der Reihe "Tele-Akademie" gehen Andrew Keen und Daniel Domscheit-Berg der Frage nach, ob man durch radikale Transparenz und die Möglichkeiten des Web 2.0 tatsächlich verlässliche Informationen und damit die Basis für vernünftige Entscheidungen bekommt. Andrew Keen gehört zu den führenden Internet-Kritikern, Daniel Domscheit-Berg war mehrere Jahre lang Sprecher der Internet-Enthüllungsplattform WikiLeaks.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:15
VPS 09:14

Familienlust, Familienfrust

Auf der Suche nach einem Ideal

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Weihnachtszeit heißt für viele Familienzeit - und genau dann fliegen oft die Fetzen. Zuweilen hört man bereits den Abgesang auf sie: die Kleinfamilie. Als Auslaufmodell wird sie bezeichnet, längst überholt von Patchwork- und Regenbogenfamilien, von Wohngemeinschaften ...

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Weihnachtszeit heißt für viele Familienzeit - und genau dann fliegen oft die Fetzen. Zuweilen hört man bereits den Abgesang auf sie: die Kleinfamilie. Als Auslaufmodell wird sie bezeichnet, längst überholt von Patchwork- und Regenbogenfamilien, von Wohngemeinschaften und Nachbarschaftsverbünden. Die Familie scheint zunehmend keine Schicksalsgemeinschaft mehr zu sein, sondern zur Wahlverwandtschaft zu werden. Doch gerade in der Weihnachtszeit besinnen sich viele auf ihre familiäre Herkunft und besuchen Verwandte. Weshalb ist das so? Warum reibt man sich in Familien so auf - und hält dennoch fest an ihnen? Was bedeutet Familie heute, und was zeichnet eine gute Familie aus?
Über diese und andere Fragen spricht "Sternstunde Philosophie"-Moderatorin Barbara Bleisch mit der Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello.


10:15

Literaturclub

Mit den Gästen Rüdiger Safranski, Elke Heidenreich
und Hildegard E. Keller
Folgende Bücher werden vorgestellt:
- Johann David Wyss: Der schweizerische Robinson, neu
erzählt von Peter Stamm (S. Fischer)
- Matthias Matussek: Die Apokalypse nach Richard (Aufbau)
- John Lanchester: Kapital (Klett-Cotta)
- Cees Noteboom: Briefe an Poseidon (Suhrkamp)
- Marie NDiaye: Ein Tag zu lang (Suhrkamp)

Moderation: Stefan Zweifel


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Stefan Zweifel diskutiert die "Literaturclub"-Kritikerrunde, bestehend aus Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Hildegard Elisabeth Keller, in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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11:30

Musikalisch Kulinarisch - Rossini und Pesaro

Film von Georg Madeja und Helmut Gürtl

Erstausstrahlung

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"Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel." Gioacchino Rossini wurde 1792 in Pesaro geboren, einer ...
(ORF/3sat)

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"Ich gebe zu, dreimal in meinem Leben geweint zu haben: Als meine erste Oper durchfiel, als ich Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel." Gioacchino Rossini wurde 1792 in Pesaro geboren, einer Hafenstadt in der italienischen Region Marken. Dort verbrachte Rossini seine Jugendjahre, und dort begann auch seine Karriere als Opernkomponist. Auch in kulinarischer Hinsicht prägte die Region den Komponisten, der ein großer Gourmet war.
Die musikalisch-kulinarische Reise führt in die Vergangenheit und Gegenwart des Komponisten Gioacchino Rossini.
(ORF/3sat)


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12:15

Pistenzauber

Film von Nikolaus Podgorski

Erstausstrahlung

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Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich so mache bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch ...
(ORF/3sat)

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Mit den ersten Seilbahnen und Liftanlagen wurde Österreich zu einem beliebten Ziel für Ski-Touristen. Das ist bis heute so geblieben. Auf und abseits der Pisten tummeln sich so mache bemerkenswerte Persönlichkeiten, zum Beispiel ein steirischer Barfußwanderer, der auch im Tiefschnee ohne Schuhwerk unterwegs ist, und ein Tiroler Eismann, der seine Tage im Inneren einer Gletscherhöhle verbringt.
Die Dokumentation "Pistenzauber" unternimmt eine amüsante Winterreise quer durch Österreich: von Mariazell bis St. Anton am Arlberg. Vom Geheimtipp über Traditionsreiches, vom einst Angesagten bis zum heute Gefragten nimmt sie alles ins Visier. Historisches Archivmaterial dokumentiert den "alpinen Wirtschaftsboom", und Zeitzeugen erinnern sich, wie es war, als die Seilbahn auf den Berg gekommen ist.
(ORF/3sat)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05

Notizen aus dem Ausland

Ghana - Kayayoo


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13:15
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Die Welt dreht sich verkehrt

Komödie, Österreich 1946

Darsteller:
Franz Xaver PomeislHans Moser
HaslingerKarl Skraup
Anny, Tochter PomeislsThea Weis
Hofrat GentzAlfred Neugebauer
u.a.
Regie: Johann Alexander Hübler-Kahla
Länge: 85 Minuten

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Zu Silvester feiert der alte, ewig missgelaunte Beamte Franz Xaver Pomeisl Geburtstag. Er bekommt einen Ring geschenkt, mit dem er das Rad der Zeit zurückdrehen kann. Beschwingt durch Alkohol schwelgt Pomeisl in lange zurückliegenden Jugenderinnerungen und ist der festen ...
(ORF)

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Zu Silvester feiert der alte, ewig missgelaunte Beamte Franz Xaver Pomeisl Geburtstag. Er bekommt einen Ring geschenkt, mit dem er das Rad der Zeit zurückdrehen kann. Beschwingt durch Alkohol schwelgt Pomeisl in lange zurückliegenden Jugenderinnerungen und ist der festen Überzeugung, dass früher alles besser war. Er macht sich auf zu einer abenteuerlichen Reise in die Vergangenheit.
"Die Welt dreht sich verkehrt" ist eine österreichische Nachkriegskomödie mit Hans Moser.
(ORF)


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14:40
schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Heinz im Mond

Spielfilm, Deutschland 1934

Darsteller:
Aristides NesselHeinz Rühmann
Anna BuschAnnemarie Sörensen
Arthur KosemundRudolf Platte
Martin FasanOskar Sima
CleoSusi Lanner
Professor AssHans Leibelt
Siddie FasanEllen Frank
u.a.
Regie: Robert A. Stemmle
Länge: 79 Minuten

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Aristides Nessel lebt bestens von den Erträgen einer ererbten Porzellan-Manufaktur. Um geschäftliche Dinge kümmert er sich wenig, viel mehr interessiert ihn, wie sich sein privates Schicksal gestalten wird. Dabei glaubt er fest an Träume. Aufgrund eines Traumes sieht ...
(ARD)

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Aristides Nessel lebt bestens von den Erträgen einer ererbten Porzellan-Manufaktur. Um geschäftliche Dinge kümmert er sich wenig, viel mehr interessiert ihn, wie sich sein privates Schicksal gestalten wird. Dabei glaubt er fest an Träume. Aufgrund eines Traumes sieht er in der temperamentvollen Siddie Fasan seine zukünftige Gattin. Durch einen unglücklichen Zufall hält er jedoch nicht bei deren Vater um die Hand von Siddie an, sondern landet bei Professor Ass und verlobt sich mit dessen Tochter Cleo. Eine zweite Verlobung folgt auf dem Fuße, diesmal mit Cloes Freundin Siddie Fasan, deren Papa entzückt ist. Komplikationen können bei dieser Doppelverlobung natürlich nicht ausbleiben.
Für seinen Spielfilm "Heinz im Mond" versammelte Regisseur Robert A. Stemmle (1903 - 1974) um Heinz Rühmann eine Reihe ebenfalls äußerst populärer deutscher Komiker - Oskar Sima, Rudolf Platte und Hans Leibelt amüsieren in vergnüglichen Nebenrollen.
(ARD)


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16:00
Tonsignal in monoFormat 4:3

So ein Flegel

Spielfilm, Deutschland 1934

Darsteller:
Dr. Hans Pfeiffer / Erich PfeifferHeinz Rühmann
Tanzlehrer RettigRudolf Platte
Ilse BundschuhInge Konradi
Professor CreyOskar Sima
Eva KnauerAnnemarie Sörensen
u.a.
Regie: Robert A. Stemmle
Länge: 78 Minuten

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Nach einem Schulstreich flieht der Schüler Erich Pfeiffer aus Mittelsbach zu seinem Bruder und Vormund Dr. Hans Pfeiffer. Der berühmte Berliner Bühnenschriftsteller sieht seinem jüngeren Bruder zum Verwechseln ähnlich. Hans verfasst gerade ein Theaterstück über die ...
(ARD)

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Nach einem Schulstreich flieht der Schüler Erich Pfeiffer aus Mittelsbach zu seinem Bruder und Vormund Dr. Hans Pfeiffer. Der berühmte Berliner Bühnenschriftsteller sieht seinem jüngeren Bruder zum Verwechseln ähnlich. Hans verfasst gerade ein Theaterstück über die Schule, und um Material zu sammeln, reist er zeitgleich nach Mittelsbach, wo man ihn für seinen Bruder hält. Trotz fünfstündiger Strafe im Karzer entdeckt der Doktor der Literatur die vergessenen Vorzüge des Schülerdaseins neu. Die hübsche Rektorstochter Eva Knauer ist ein guter Grund, um auch weiterhin die Rolle des Oberstufenschülers zu spielen. Unterdessen wundert man sich in Berlin, dass sich der sonst so ernste und verschlossene Theaterautor Dr. Hans Pfeiffer plötzlich so gut gelaunt und heiter zeigt. Schon nach kurzer Zeit möchten Hans und Erich ihre neuen Rollen nicht mehr missen.
"So ein Flegel" ist ein vergnüglicher Vorläufer der "Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann in einer charmanten Doppelrolle.
(ARD)


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17:15
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

The Power of Love

(Something to Talk About)

Spielfilm, USA 1995

Darsteller:
Grace King BichonJulia Roberts
Eddie BichonDennis Quaid
Wyly KingRobert Duvall
Emma Rae KingKyra Sedgwick
Jamie JohnsonBrett Cullen
u.a.
Regie: Lasse Hallström
Länge: 101 Minuten

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Grace King Bichon ist ebenso schön wie temperamentvoll. Sie stammt aus der einflussreichen Familie King, die in South Carolina ein Gestüt betreibt, und ist mit Edward "Eddie" Bichon glücklich verheiratet - glaubt sie zumindest. Bis sie eines Tages feststellen muss, dass ...

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Grace King Bichon ist ebenso schön wie temperamentvoll. Sie stammt aus der einflussreichen Familie King, die in South Carolina ein Gestüt betreibt, und ist mit Edward "Eddie" Bichon glücklich verheiratet - glaubt sie zumindest. Bis sie eines Tages feststellen muss, dass ihr Mann eine Affäre mit einer seiner Angestellten hat. Grace zieht sofort die Konsequenzen. Sie verlässt Eddie und kehrt mit der gemeinsamen Tochter in das Haus ihrer Eltern zurück. Ihr Vater ist davon gar nicht begeistert. Als Patriarch alter Schule, ist ihm Grace' Aufbegehren gegen ihren Mann unheimlich. Doch Grace kennt keine Gnade: Sie mischt nicht nur eine distinguierte Hausfrauenrunde mit Enthüllungen darüber auf, wer wen betrügt, sondern lädt den abtrünnigen, aber reuigen Eddie auch zu einem selbstgekochten Dinner ein, das es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.
Julia Roberts stammt wie die in "The Power of Love" von ihr gespielte Grace tatsächlich aus dem amerikanischen Süden - sie wurde in Smyrna, Georgia geboren.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Kennwort Kino: Deutschlands wilder Osten

Film von Maik Platzen, Deutschland 2012

Erstausstrahlung

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Das große Film-Epos zur deutschen Wiedervereinigung hat es nie gegeben. Nicht schlimm, findet nicht nur Regisseur Christian Petzold. Ohnehin sei es viel besser und angemessener, ein großes Thema wie die Vergangenheit und das Erbe der DDR in vielen "kleinen" Filmen aus ...

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Das große Film-Epos zur deutschen Wiedervereinigung hat es nie gegeben. Nicht schlimm, findet nicht nur Regisseur Christian Petzold. Ohnehin sei es viel besser und angemessener, ein großes Thema wie die Vergangenheit und das Erbe der DDR in vielen "kleinen" Filmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu reflektieren. Das ist 2012 besonders eindrucksvoll geschehen. Christian Petzold selbst bekam für seinen Spielfilm "Barbara" auf der Berlinale sogar den Silbernen Bären für die beste Regie. DDR-Geschichte auf andere Art erzählt die Skater-Doku "This Ain't California" von Marten Persiel - und schlägt zugleich die Brücke in die Gegenwart. Mit einem bis heute ungeklärten Verbrechen, einem Doppelmord, der Anfang der 90er Jahre an zwei osteuropäischen Arbeitsmigranten nahe der polnischen Grenze verübt wurde, beschäftigt sich der Dokumentarist Phillip Scheffner in seinem Film "Revision", der im Forum der Berlinale lief und zu den Höhepunkten des Festivals zählte. Um den "wilden Osten" heute geht es in D. Wnendts Spielfilm "Kriegerin". Der Film erzählt von einer jungen Frau aus einer Neonazi-Gruppierung. Die vieldiskutierte "Kriegerin" erhielt zusätzliche Aufmerksamkeit durch die Ereignisse um die "Zwickauer Terrorzelle". Eher leise Töne schlägt Andreas Dresen an in seinem zweiten Dokumentarfilm über einen CDU-"Nachwuchspolitiker" aus Mecklenburg-Vorpommern: "Herr Wichmann aus der dritten Reihe".
"Kennwort Kino" widmet sich im Jahresrückblick in Gesprächen und Filmausschnitten den Machern dieser Werke.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Fagus-Werk in Alfeld, Deutschland

Am Anfang der Moderne

Film von Andreas Christoph Schmidt

Erstausstrahlung

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Das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld gilt als Ursprungswerk der modernen Industriearchitektur. Wer die Fabrikanlage nur von Fotos kennt, wie der größte Teil ihrer Bewunderer in aller Welt, den wird ein Besuch in Alfeld vielleicht ernüchtern: Man findet nur ein ...
(ARD/SWR/3sat)

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Das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld gilt als Ursprungswerk der modernen Industriearchitektur. Wer die Fabrikanlage nur von Fotos kennt, wie der größte Teil ihrer Bewunderer in aller Welt, den wird ein Besuch in Alfeld vielleicht ernüchtern: Man findet nur ein kleines Verwaltungs- und Fabrikgebäude vor, in dem bis zum heutigen Tag Schuhleisten gefertigt werden. Ein Gebäude, in bester lokaler Tradition aus Ziegeln gemauert. Allenfalls die Glasbahnen der Fenster fallen ins Auge, ebenso wie die freischwebende Treppe. Erstmals wurde beim Bau des Fargus-Werks auf massive, dem Auge Stabilität versprechende Eckpfeiler verzichtet - moderne Leichtigkeit tritt an die Stelle wilhelminischen Prunks. Es ist der erste eigenständige Bau von Walter Gropius, dem späteren Bauhaus-Gründer. Er glaubte, in Alfeld den ersten gläsernen "Curtain Wall" der Welt gebaut zu haben. Ob es sich bei den großflächigen Fensterbahnen, die das Fagus-Gebäude licht und luftig machten, tatsächlich um eine Vorhangfassade handelt, ist eine Streitfrage unter Fachleuten. Die erste ist es aber sicher nicht: Die vermutlich älteste gläserne Vorhangfassade der Welt steht in Giengen an der Brenz auf dem Werksgelände von Margarete Steiff.
Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Fabrikanlage von Walter Gropius in Alfeld vor.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Videotext Untertitel

Das Geheimnis von St. Ambrose

Abenteuerfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
Prof. Nicolas CramerUlrich Mühe
Kathleen McQueenDésirée Nosbusch
Julian CramerLudwig Trepte
Fanny CramerElisa Schlott
George DuncannenGünther Maria Halmer
u.a.
Buch: Sebastian Andrae, Uwe Kossmann
Regie: Michael Wenning
Länge: 89 Minuten

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Auf Einladung seines alten Freundes George Duncannen reist Professor Nicolas Cramer zu einem Archäologie-Kongress nach Edinburgh. Daran soll sich der gemeinsame Urlaub mit seinen Kindern Julian und Fanny anschließen. Während sich die vom Hotel gestellte, sympathische ...

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Auf Einladung seines alten Freundes George Duncannen reist Professor Nicolas Cramer zu einem Archäologie-Kongress nach Edinburgh. Daran soll sich der gemeinsame Urlaub mit seinen Kindern Julian und Fanny anschließen. Während sich die vom Hotel gestellte, sympathische Kinderbetreuerin Kathleen McQueen um die beiden kümmert, stößt Nicolas´ Vortrag über eine 2000 Jahre alte Himmelsscheibe auf großes Interesse. Die Himmelsscheibe gibt Hinweise auf die Lage alter Kultstätten in Europa. Unglücklicherweise ist sie jedoch nach Nicolas' Vortrag aus der gesicherten Vitrine verschwunden - und findet sich in seinem Hotelzimmer wieder. George Duncannen bezichtigt Nicolas und seinen Sohn des Diebstahls und alarmiert die Polizei. Mit Kathleens Hilfe gelingt Nicolas und den Kindern eine spektakuläre Flucht in die Highlands. Dort erkennt Nicolas, dass ihm die Himmelsscheibe mit Absicht zugespielt wurde, damit er ihr letztes Geheimnis enträtselt. Auf der turbulenten Reise in den Norden Schottlands kommen Nicolas allerdings immer wieder Zweifel, ob er Kathleen wirklich vertrauen darf. So hinreißend sie ist, für eine Kinderbetreuerin versteht sie verdächtig viel von Archäologie, und die überraschende Tatsache, dass sie eine Waffe trägt, ist für Nicolas alles andere als beruhigend.
In dem turbulenten Abenteuerfilm "Das Geheimnis von St. Ambrose" spielen Ulrich Mühe und Désirée Nosbusch die Hauptrollen.


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21:45

Die Les Humphries Singers

Aufstieg und Fall einer Poplegende

Dokumentarfilm von Andreas Fischer, Deutschland 2007/2008

Länge: 110 Minuten

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Ende der 1960er Jahre kommt Les Humphries, der bei der britischen Marine zum Allround-Musiker ausgebildet wurde, nach Hamburg und hat eine Idee: Inspiriert vom Hippie-Musical "Hair" stellt er einen Chor aus internationalen Sängerinnen und Sängern zusammen und produziert ...
(ARD/SWR/NDR)

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Ende der 1960er Jahre kommt Les Humphries, der bei der britischen Marine zum Allround-Musiker ausgebildet wurde, nach Hamburg und hat eine Idee: Inspiriert vom Hippie-Musical "Hair" stellt er einen Chor aus internationalen Sängerinnen und Sängern zusammen und produziert modern arrangierte Gospels - die Les Humphries Singers sind geboren. Auftreten und Erscheinungsbild treffen den Flower-Power-Zeitgeist, ihre eingängige Partymusik findet ein großes Publikum: Die Les Humphries Singers erleben einen kometenhaften Aufstieg. Ihre Hits begeistern eine ganze Generation. Bis 1976 verkaufen sie 48 Millionen Schallplatten, doch hinter den glanzvollen Kulissen spielen sich menschliche Dramen ab: Ein Mitglied der Gruppe verfällt der Heroinsucht. Jimmy Bilsbury, mit dem Les Humphries die meisten Titel gemeinsam komponiert, hat zunehmend Alkoholprobleme. Zudem löst der autoritäre Führungsstil des ehemaligen Royal Mariners heftige Spannungen aus. Mitte der 1970er Jahre beginnt sich der Sound zu erschöpfen. Ein mäßiger Auftritt beim Grand Prix Eurovision 1976 mit dem Ralph-Siegel-Titel "Sing Sang Song" leitet das Ende der Erfolgsgeschichte der Les Humphries ein. Die Glanzzeiten sind endgültig vorbei, als der Gründer der Band kurz darauf wegen Steuerschulden das Land fluchtartig verlässt.
Der Dokumentarfilm "Die Les Humphries Singers" von Andreas Fischer präsentiert im Rückblick einen neuen "alten" Chor, der das Verstreichen der Lebenszeit zum Thema macht, aber auch die Liebe, die Einsamkeit und den Tod. Offen sprechen ehemalige Mitglieder der Gruppe wie Jürgen Drews und Henner Hoier sowie der Konzertveranstalter Fritz Rau über den Aufstieg und den Zerfall des Pop-Phänomens.

3sat zeigt den Dokumentarfilm "Die Les Humphries Singers" anlässlich des fünften Todestags von Les Humphries am 26. Dezember. Aus demselben Anlass folgt im Anschluss, um 23.35 Uhr, der Spielfilm "Les Humphries: Es knallt - und die Engel singen".

(ARD/SWR/NDR)


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23:35
Tonsignal in mono

Les Humphries: Es knallt - und die Engel singen

Spielfilm, BRD/Spanien 1973

Mit Les Humphries, Jürgen Drews, Mark Damon, Tin Long,
Chris Huerta, Gisela Hahn, Ulrich Beiger, Eva Garden u.a.

Regie: Butch Lion

Länge: 87 Minuten
Erstausstrahlung

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Die von dem britischen Popmusiker Les Humphries gegründete Folkgruppe Les Humphries Singers feierte zu Beginn der 1970er Jahre musikalische Erfolge. Die Musiker haben aber nicht nur Platten produziert und Konzerte gegeben, sondern auch in einem Spielfilm mitgewirkt: "Les ...
(ARD/SWR/3sat)

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Die von dem britischen Popmusiker Les Humphries gegründete Folkgruppe Les Humphries Singers feierte zu Beginn der 1970er Jahre musikalische Erfolge. Die Musiker haben aber nicht nur Platten produziert und Konzerte gegeben, sondern auch in einem Spielfilm mitgewirkt: "Les Humphries: Es knallt - und die Engel singen" zeigt die Truppe als fröhliche Gangsterbande in großen, turbulenten Abenteuern. Die Produktion entstand 1973 in Spanien und persifliert das Genre des Mafiafilms: Eine Mafiabande im Amerika der Prohibitionszeit wechselt nach Misserfolgen in der kriminellen Laufbahn ins Showgeschäft über.
3sat zeigt den Spielfilm "Les Humphries: Es knallt - und die Engel singen", dessen Soundtrack aus Hits der Les Humphries Singers besteht und der seinerzeit in den Kinos zu sehen war.
(ARD/SWR/3sat)


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1:05

Flirting with Disaster

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Mel CoplinBen Stiller
Nancy CoplinPatricia Arquette
Tina KalbTeá Leoni
Richard SchlichtingAlan Alda
Ed CoplinGeorge Segal
Mary SchlichtingLily Tomlin
Lonnie SchlichtingGlenn Fitzgerald
u.a.
Regie: David O. Russell
Länge: 89 Minuten

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Mel will nach der Geburt seines Sohnes seine leiblichen Eltern kennenlernen. Die Adoptions-Agentur ist bereit, ihm bei der Suche zu helfen, falls er der jungen Psychologie-Doktorandin Tina zu Forschungszwecken gestattet, die Begegnung mit seinen Eltern auf Video zu ...

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Mel will nach der Geburt seines Sohnes seine leiblichen Eltern kennenlernen. Die Adoptions-Agentur ist bereit, ihm bei der Suche zu helfen, falls er der jungen Psychologie-Doktorandin Tina zu Forschungszwecken gestattet, die Begegnung mit seinen Eltern auf Video zu dokumentieren. Zusammen mit Tina und seiner Frau Nancy macht Mel sich auf den Weg. Nach einigen Umwegen findet er schließlich Richard und Mary Schlichting, ein nikotinfeindliches Althippie-Ehepaar, das im Keller ein LSD-Labor betreibt. Deren zweiter Sohn Lonnie ist von den unwillkommenen Gästen - die sich untereinander permanent streiten - gar nicht begeistert.
David O. Russell ("Three Kings", "The Fighter") treibt ein sarkastisches Spiel mit den Möglichkeiten computergesteuerter Familienzusammenführung. "Flirting with Disaster" ist eine vor Spielwitz sprühende, satirische Familienkomödie über kleine Macken und große Gefühle, die unter anderen mit Ben Stiller, Patricia Arquette, George Segal, Alan Alda und Lily Tomlin prominent besetzt ist.


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2:35

Splendor

Spielfilm, USA 1999

Darsteller:
VeronicaKathleen Robertson
AbelJohnathon Schaech
ZedMatt Keeslar
MikeKelly Macdonald
ErnestEric Mabius
u.a.
Regie: Gregg Araki
Länge: 89 Minuten

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Die aufstrebende Schauspielerin Veronica verliebt sich in zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Schriftsteller und Rock-Kritiker Abel ist charmant und intellektuell, während Zed, Drummer in einer Punkrock-Band, für sie auf animalische Weise ...

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Die aufstrebende Schauspielerin Veronica verliebt sich in zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Schriftsteller und Rock-Kritiker Abel ist charmant und intellektuell, während Zed, Drummer in einer Punkrock-Band, für sie auf animalische Weise attraktiv ist. Die drei stellen fest, dass die Chemie zwischen ihnen eigentlich perfekt ist, und beginnen eine Ménage-à-trois. Das geht monatelang gut - bis Veronica wegen der Faulheit und Verantwortungslosigkeit ihrer beiden Männer die Geduld verliert. Bei einem Vorsprechen lernt sie dann den ernsten, verantwortungsvollen und reichen Regisseur Ernest kennen.
Gregg Arakis Komödie "Splendor" ist ein postmodernes Feuerwerk mit nostalgisch-altmodischem Screwball-Comedy-Touch. Damit erfindet sich Araki nach seiner düsteren Teenager-Trilogie ("Totally F***ed Up", "The Doom Generation", "Nowhere") stilistisch und narrativ völlig neu. Zuletzt machte Araki 2010 mit dem Film "Kaboom" von sich reden.


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4:05
Format 4:3

Diebe der Nacht

Spielfilm, Frankreich 1996

Darsteller:
MarieCatherine Deneuve
AlexDaniel Auteuil
JulietteLaurence Côte
JimmyBenoît Magimel
MireilleFabienne Babe
JustinJulien Rivière
u.a.
Regie: André Téchiné
Länge: 112 Minuten

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Alex ist Polizist, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Protest gegen seine kriminelle Familie. Nun muss er sich mit dem Tod seines Bruders Ivan auseinandersetzen, der bei einem Einbruch erschossen wurde. Auch Ivans kleiner Sohn Justin will mehr über den plötzlichen Tod ...

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Alex ist Polizist, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Protest gegen seine kriminelle Familie. Nun muss er sich mit dem Tod seines Bruders Ivan auseinandersetzen, der bei einem Einbruch erschossen wurde. Auch Ivans kleiner Sohn Justin will mehr über den plötzlichen Tod seines Vaters erfahren. Auskunft darüber könnte Juliette geben, die bei dem Verbrechen anwesend war und mit der Alex ein Verhältnis hat. Sie ist die Schwester von Ivans Komplizen Jimmy. Als sie spurlos verschwindet, wendet sich Alex an die Philosophieprofessorin Marie, die mit Juliette ebenfalls eine Liebesbeziehung hatte.
Der französische Spielfilm "Diebe der Nacht" galt 1996 in Cannes als einer der Favoriten für die "Goldene Palme". Der Film ist ein klassisches Melodram im Stil des Film noir, intensives Familiendrama und Gangstergeschichte in einem. André Téchiné zeichnet dabei überaus glaubwürdige Charaktere von Gangstern, Polizisten und Philosophen, die sich ähnlicher sind, als sie glauben.

Sendeende: 6:00 Uhr